Literatur. [1] Cerbe, G. / Hoffmann, H.-J. Einführung in die Thermodynamik Carl Hanser Verlag 2002 Preis ca. 29,90

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1 Literatur [1] Cerbe, G. / Hoffmann, H.-J. Einführung in die Thermodynamik Carl Hanser Verlag 2002 Preis ca. 29,90 [2] Grigull, U. (Hrsg.) Wasserdampftafeln Springer Verlag 1990 [3] Merker, G.P. / Stiesch, G. Technische Verbrennung, Motorische Verbrennung Teubner Verlag 1999 [4] Günther, R. Verbrennung und Feuerung, Springer Verlag [5] Wagner, W. Wärmetauscher, 1. Auflage Vogel Buchverlag 1993 Seite 1

2 Gliederung 1. Phasenübergänge und seine Anwendung in Maschinen und Anlagen 1.1 Zustandsänderungen und Zustandsgleichungen Phase Change Materials 1.2 Thermische Zustandsgrößen p, v, T - Diagramme 1.3 Das Nassdampfgebiet 1.4 Bestimmung von Enthalpie und Entropie 1.5 Die Wasserdampftafeln Zustandsänderungen T - s Diagramm und h - s Diagramm 1.6 Die einfache Dampfkraftanlage Clausius-Rankine Vergleichsprozess Die Speisewasserpumpe Der Dampferzeuger Exergetischer Wirkungsgrad 1.7 Überkritische Zustände bei CO Kältemaschinenprozesse mit CO 2 für PKW Klimatisierung 2. Verbrennung 2.1 Grundgleichungen der Verbrennung Heizwerte 2.2 Sauerstoff- und Luftbedarf bei vollständiger Verbrennung Menge und Zusammensetzung der Verbrennungsgase 2.3 Theoretische Verbrennungstemperatur 2.4 Technische Verbrennung Unvollkommene Verbrennung Flammentypen 2.5 Gemischaufbereitung flüssiger Brennstoffe 2.6 Stickoxid - Bildung 2.7 Bildung von Kohlenwasserstoffen und Ruß Seite 2

3 Gliederung 3. Wärmeübertragung 3.1 Wärmeleitung Temperaturfeld Stationäre, eindimensionale Wärmeleitung 3.2 Konvektiver Wärmeübergang Wärmeübergangskoeffizient Kenngrößen des Wärmeübergangs Nusseltzahlen für die wichtigsten Anwendungen Wärmeübergang bei Phasenänderung 3.3 Wärmestrahlung Einleitung Strahlungsaustausch Gasstrahlung 3.4 Wärmedurchgang 3.5 Wärmetauscher Gleich-/Gegen-/Kreuzstromwärmetauscher Austauschgrad und Number of Transfer Units Exergieverluste im Wärmetauscher 4. Technische Anwendungen 4.1 Kombiniertes Gas-Dampf-Kraftwerk (GUD-Prozess) 4.2 Wärmeübertragung im Verbrennungsmotor 4.3 Katalysatoren für motorische Verbrennung 4.4 Wärmerohr Seite 3

4 Zustandsänderung beim Erwärmen und Verdampfen Ein homogener Stoff im Gebiet des festen, flüssigen und gasförmigen Zustandes ändert seine physikalischen Eigenschaften innerhalb seines Volumens nicht: Einphasengebiet Ein heterogener Stoff besteht aus (mindestens) zwei Phasen. Im Nassdampfgebiet aus gasförmigen und flüssigen Stoff, im Schmelzgebiet aus flüssigen und festen Stoff und im Sublimationsgebiet aus festen und gasförmigen Stoff. Zweiphasengebiet Erwärmen und Verdampfen von Wasser bei konstantem Druck p = 1 bar Schematische Darstellung des Verdampfungsvorganges Seite 4

5 Dampfdruckkurve: p-t Diagramm von Wasser Seite 5

6 Druck spez. Volumen (p v) Diagramm K kritischer Punkt: keine Grenze zwischen Flüssigkeit und Gas Bei p = p k und T = T k v = v T Tripelpunkt: Gleichgewichtszustand aller drei Phasen flüssig, gasförmig, fest z.b. Wasser, Wasserdampf, Eis p - v Diagramm mit Isothermen und Grenzkurven der Zweiphasengebiete. Das spez. Volumen ist logarithmisch aufgetragen. Seite 6

7 Zustandsgleichung realer Gase Realgasfaktor Z Z = p v R T i B( T) C( T) D( T) = v 2 3 v v Realgasfaktor Z für trockene Luft Seite 7

8 Nassdampf Nassdampf ist ein Gemisch aus siedender Flüssigkeit und gesättigtem Dampf (Gas), die miteinander im thermodynamischen Gleichgewicht stehen, also denselben Druck p und dieselbe Temperatur T haben. Zustandsgröße mit zwei Strichen: gasförmige Phase Z Zustandsgrößen mit einem Strich: flüssige Phase Z Abgeschlossenes Zweiphasen-System Dampfgehalt x x = Masse des gesättigten Dampfes Masse des nassen Dampfes m x = m + m Seite 8

9 Enthalpie Entropie (h s) Diagramm für Wasserdampf Seite 9

10 Temperatur Entropie (T s) Diagramm für Wasser und Wasserdampf C.P bedeutet Kritischer Punkt Seite 10

11 Druck Enthalpie (log p h) Diagramm für Wasser und Wasserdampf C.P bedeutet Kritischer Punkt Seite 11

12 Thermodynamische und Transportgrößen von gesättigtem Wasser und Dampf 0 Verwendung der Wasserdampftafeln (Auszug der Drucktafel von 0,05 bis 0,75 bar entsprechend 0,005 bis 0,075 MPa) Seite 12

13 Thermodynamische und Transportgrößen von gesättigtem Wasser und Dampf 1 Verwendung der Wasserdampftafeln (Auszug der Drucktafel von 0,8 bis 22,0 bar entsprechend 0,08 bis 2,20 MPa) Seite 13

14 Thermodynamische und Transportgrößen von gesättigtem Wasser und Dampf 2 Verwendung der Wasserdampftafeln (Auszug der Drucktafel von 24,0 bis 220,55 bar entsprechend 2,40 bis 22,055 MPa) Seite 14

15 Thermodynamische Größen von überhitztem Dampf Verwendung der Wasserdampftafeln (Auszug der Drucktafel von 24,0 bis 220,55 bar entsprechend 2,40 bis 22,055 MPa) Seite 15

16 Wärmegrundschaltplan eines Dampfkraftwerkes Mit einer Zwischenüberhitzung und 6 Entnahmen zur Speisewasservorwärmung Seite 16

17 Kombiniertes Gas-Dampf-Kraftwerk (GUD-Prozess) Schema eines GUD-Prozesses Seite 17

18 Selected Values of Chemical Thermodynamics Properties for Combustion Calculations Seite 18

19 Eigenschaften gasförmiger Brennstoffe Wobbe-Index H s = Brennwert in kj/kg Hi = Heizwert in kj/kg d v = relative Dichte d V = ρ ρ Gas Luft trocken Wobbe-Index W i bzw. W s in MJ/m³ oder kwh/m³ W s = H d s V W i = H d i V Gase mit nahezu gleichem Wobbe-Index ergeben bei gleichen Zustandsgrößen die gleiche Wärmebelastung eines Brenners, d.h. gleiche zugeführte Wärmemenge in kw. Seite 19

20 Heizwert und Brennwert H s = Brennwert in kj/kg : der durch die Verbrennung entstandene Wasserdampf wurde vollständig kondensiert H i = Heizwert in kj/kg : nach der Verbrennung bleibt das Wasser dampfförmig H s = H i (9h + w) Verdampfungswärme des Wassers im Abgas bei 25 C = 2442 kj/kg Massenanteil von Wasserstoff h in kg / kg Brennstoff Massenanteil von Wasserdampf w in kg / kg Brennstoff H = H V s i H2O V H 2 O : Wasserdampfvolumen im Normzustand in kg/m³ oder m³/m³ Seite 20

21 Heizwerte und Eigenschaften von Brennstoffen flüssige Dichte hs hi Brennstoffe kg/dm³ bei 20 C MJ/kg Benzin 0,72...0,80 46,7 42,5 Heizöl EL 0,82...0,86 45,4 42,7 gasförmige Dichte- hs hi Brennstoffe verhältnis MJ/mn ³ ρ gas d v = ρluft Propan 1, ,89 92,89 Erdgas, trocken 0,60 37,25 33,49 feste VH 2 O Lmin hi Brennstoffe mn ³ /kg mn ³ /kg MJ/kg Steinkohle Anthrazit 0,4 8,3 31,4 Braunkohle Briketts 0,7 5,6 19,25 Seite 21

22 Verbrennungsgas-Berechnung Verbrennungsgas-Berechnung bei festen und flüssigen Brennstoffen V f = VCO + VH O( h) + VSO + VN + VH O( Br. ) + VH O( Luft) + VO ( Luft) + VN ( Luft) a, m n Va,f in feuchte Verbrennungsgasmenge kg Verbrennungsgas-Berechnung für gasförmige Brennstoffe V = V + V + V + V a,f CO 2 H2O O2 N2 3 m feuchte Verbrennungsgasmenge V a,f in 3 m B b 1 CO + H 2 m b b 3 L min = + n + CnHm O m 2 n Luft in 0, mn Brennstoff Abgas-Zusammensetzung: Abgasbestandteil Zeichen Abgase in m³ / m³ Kohlendioxyd CO 2 CO 2 +CO+ n (C n H m ) Wasserdampf H 2 O H 2 + m/2 (C n H m ) Sauerstoff O 2 0,21 (λ-1) L min Stickstoff N 2 N2+0,79 λ L min Seite 22

23 Enthalpie-Temperatur (h t) Diagramm für Abgase nach Rosin und Fehling Seite 23

24 Unvollkommene Verbrennung und Verbrennungsdreiecke Seite 24

25 Flammentypen Laminare Vormischflammen an den Beispielen Brenner mit Sinterplatte Bunsenbrenner Laminare Diffusionsflammen an den Beispielen Gegenstromdiffusionsbrenner Gleichstromdiffusionsbrenner Seite 25

26 Verbrennungsdiagramm für Vormischflammen-Gasbrenner nach van den Linden Seite 26

27 Einfluss der Gas-/Luft-Austrittsgeschwindigkeit auf Flammenlänge und Flammenströmung Seite 27

28 Brennstoff Zerstäubung Diesel - Einspritzung Koaxial-Zerstäubung Dralldüse für Heizöl in Raketenmotoren Transienter Vorgang Oberflächenwellen Massen- / Impulsverteilung beim Strahl beim Film Seite 28

29 Gemischaufbereitung bei der Verbrennung flüssiger Brennstoffe, Verdampfungsvorgang am Methanol-Tropfen Tropfenausgangsdurchmesser d 50 µm Starttemperatur des Tropfens T 350 K Quelle: Warnatz, J. / Maas, U., 1993 Seite 29

30 Wärme und Stofftransport am Heizöltropfen Flammenfront und Phasengrenze Brennzeit von Heizöltropfen Relativgeschwindigkeit Luft/Tropfen 75 m/s Tropfenanfangstemperatur 300 K Seite 30

31 Qualitative Darstellung der NOx-Bildung Quelle: Benz, P Seite 31

32 Ozon-Bildung durch Stickstoffdioxid Seite 32

33 Motorklopfen Ausbreitung der Flammenfront im Zylinderraum Druckverlauf bei Motorklopfen Seite 33

34 Flammenlöschung an der Wand und in Spalten Löschung einer zur Wand parallelen Flammenfront Löschung einer zur Wand senkrechten Flammenfront Löschung einer Flammenfront in einem engen Spalt Seite 34

35 Wärmetransportmechanismen an der Rohrwand eines Dampferzeugers Seite 35

36 Stationäre Wärmeleitung und Temperaturprofil Seite 36

37 Wärmeleitung in Rippenwänden Kreisrippen-Geometrie Seite 37

38 Natürliche und erzwungene Strömung Wärmeübergang zwischen festem Körper und Fluid Darstellung der Konvektion an einem Versuch mit beheizten und gekühlten Wänden Seite 38

39 Verdampfungsvorgang mit Blasensieden Phasengleichgewicht bei Flüssigkeit und Dampf Geringe Wärmezufuhr und natürliche Konvektion Blasenverdampfung Seite 39

40 Wärmeübergangsbereiche bei der Verdampfung Seite 40

41 Räumliche Verteilung der zeitlich mittleren Wärmestromdichte Seite 41

42 Wärmedurchgang durch ein Zylinderrohr / Verbrennungsmotor Seite 42

43 Temperaturen an einem Dieselmotor Seite 43

44 Massenmittel-Temperatur für Otto- und Dieselmotor Seite 44

45 Wärmestromdichte eines 4-Takt-Ottomotors Seite 45

46 Wärmeübergangskoeffizient eines 4-Takt-Ottomotors Übung: Ergänzen Sie den Kurvenverlauf nach einer in der Vorlesung entwickelten Gleichung Wärmeübergangskoeffizient α i W m 2 K α m i Seite 46

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