WERTSCHÖPFUNG AUS BIOMASSEABFÄLLEN IN INDONESIEN. Technologische Optionen für die Agroindustrie.

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1 WERTSCHÖPFUNG AUS BIOMASSEABFÄLLEN IN INDONESIEN Technologische Optionen für die Agroindustrie

2 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien Technologische Optionen für die Agroindustrie

3 Autor Dr. Rudolf Rauch Programmkoordinator Erneuerbare Energien GIZ Indonesien Arne Schweinfurth ASEAN-RESP Renewable Energy Support Programme for ASEAN Februar 2013 Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Kontakt Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Köthener Str. 2, Berlin, Germany Fax: +49 (0) Web: Web: Der vorliegende Bericht wurde im Zuge des Projektentwicklungsprogramms (PEP) Südostasien erstellt. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH führt PEP Südostasien im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien durch. Mehr Informationen über PEP und die Erneuerbare-Energien-Märkte in Südostasien erhalten Sie unter: Diese Druckschrift, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberschutzgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung der GIZ. Sämtliche Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Wissen erstellt. Die GIZ übernimmt dennoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Für Schäden materieller oder immaterieller Art, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen unmittelbar oder mittelbar verursacht werden, haftet die GIZ nicht, sofern ihr nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden nachgewiesen werden kann.

4 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien i Inhalt 1 DER INDONESISCHE ENERGIESEKTOR 1 2 POTENTIALE FÜR ENERGIE AUS BIOMASSE UND BIOGAS Palmölmühlen Daten Technische Optionen Reisverarbeitung Daten Technische Optionen Zuckermühlen und Anbau Daten Technische Optionen Kaffee- und Kakaoverarbeitung Daten Technische Optionen Cassava / Tapioka-Stärkeverarbeitung Daten Technische Optionen Maisanbau und -verarbeitung Technische Optionen Teeverarbeitung Technische Optionen Kokosnussverarbeitung Technische Optionen... 12

5 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien ii Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Einspeisetarife... 2 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Erträge der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte Indonesiens... 3 Abbildung 2: Anbauflächen der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte Indonesiens... 3 Abbildung 3: Potential fester Biomasse Ernte 2012 in Tonnen... 4 Abbildung 4: Palmfrucht... 5 Abbildung 5: Biomasse aus der Palmölproduktion... 5 Abbildung 6: Nutzungsmöglichkeiten der leeren Fruchtbündel... 7 Abbildung 7: Reisschalen aus der Reisverarbeitung... 8 Abbildung 8: Antriebsturbine einer Zuckermühle... 9 Währung 1 = 12520,11 IDR (Dezember 2012) 1 USD = 9635 IDR (Dezember 2012) Maßeinheiten kw MW MW el kwh Kilowatt Megawatt Megawatt elektrisch Kilowattstunde m³ Kubikmeter

6 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien iii Abkürzungsverzeichnis %m % Masse BHKW BTL CPO EFB FFB IDR IPP MSR ORC PLN PKS POM POME tcd WRG Blockheizkraftwerk Biomass to Liquid Crude Palm Oil (rohes Palmöl) Empty Fruit Bunches (leere Fruchtbündel) Fresh Fruit Bunch (Fruchtkörper) Indonesische Rupiah (Landeswährung) Independent Power Producers Mess-, Steuer-, Regelungstechnik Organic-Rankine-Cycle Perusahaan Listrik Negara (Staatlicher Stromversorger) Palm Kernel Shell (Fruchtkernschale) Palm Oil Mill (Palmölmühle) Palm Oil Mill Effluent (Abwasser der Palmölmühle) tons cane per day Wärmerückgewinnung

7 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 1 1 Der indonesische Energiesektor In den vergangenen Jahren hat sich Indonesien zu einer bedeutenden Volkswirtschaft in Südostasien entwickelt. Die hohe Bevölkerungszahl von rund 240 Millionen Menschen und ein anhaltend starkes Wachstum machen das Land zum Wirtschaftsmotor Nummer eins in der Region. Die jüngste Finanzkrise hat das Land relativ problemlos überstanden, und auch für die kommenden Jahre wird mit einem anhaltend robusten Wirtschaftswachstum gerechnet. Diese guten wirtschaftlichen Rahmendaten sowie eine stabile politische Landschaft schlagen sich in einem verbesserten Investitionsklima nieder, und auch die Ratingagenturen sehen das Land mit einem BB+ und positiver Prognose auf einem guten Weg. Der wirtschaftliche Boom steht in deutlichem Gegensatz zu einem relativ schwach entwickelten Energiesektor. Nur rund 70 Prozent der Bevölkerung hat Zugang zu Elektrizität. In den bestehenden Netzen kommt es häufig zu Stromausfällen. Hoher Energiebedarf und Notwendigkeit alternativer Energiequellen Um mit dem rasanten Wirtschaftswachstum Schritt halten zu können, schätzen die Regierung und der staatliche Energieversorger PLN den Bedarf nach zusätzlich installierter Leistung auf jährlich mindestens Megawatt (MW) für die nächsten zehn Jahre. Derzeit muss PLN Strom aufgrund politischer Vorgaben zu ca. IDR 700/ kwh (ca. 0,05 ) verkaufen, während die Gestehungskosten jedoch durchschnittlich IDR 1200/ kwh (ca. 0,09 ) betragen. In abgelegenen Landesteilen können diese auf über IDR 3000/ kwh (ca. 0,23 ) steigen. Die Verluste der PLN werden vom Staat mit Quersubventionen ausgeglichen. Um den steigenden Energiebedarf des Landes zu decken und die Subventionskosten zu verringern, setzt die indonesische Regierung neben der Erhöhung der eigenen Öl und Gasproduktion nun auch verstärkt auf den Ausbau Erneuerbarer Energien. So wurde mit der Vision 25/25 ein Ausbauziel für den Anteil von erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von 25 Prozent bis 2025 ausgegeben (der derzeitige Anteil liegt bei etwa 5 Prozent). Eine zunehmende Offenheit gegenüber privatem Engagement in Verbindung mit einer garantierten Einspeisevergütung eröffnet dabei einen aussichtsreichen Markt für unabhängige Energieerzeuger (independent power producers IPP) bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Sie macht die Entwicklung von Anlagen im Bereich von ein bis zehn Megawatt zu einer interessanten Investitionsmöglichkeit für ausländische Investoren. Verbesserte Rahmenbedingungen In 2009 unternahm die indonesische Regierung mit der Einführung einer Einspeisevergütung für IPP mit einer installierten Kapazität von ein bis zehn MW einen wichtigen Schritt, den Ausbau erneuerbarer Energien voran zu bringen. Kürzlich wurden die Tarife im Bereich der Biomasse- und Biogasverstromung deutlich auf IDR 975/ kwh (ca. 0,07 ) erhöht. In weniger entwickelten Regionen wird diese Einspeisevergütung um bis zu 30 Prozent angehoben (vgl. Tabelle 1). Hinzu kommen finanzielle Anreize wie beispielsweise Mehrwertsteuer und Einfuhrzollbefreiung für Motoren, Maschinenteile und Materialien des Anlagenbaus für Erneuerbare-Energien-Technologien.

8 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 2 Tabelle 1: Einspeisetarife Rohmaterial Kapazität Tarif (Mittelspannungsnetz) Tarif (Niederspannungsnetz) IDR/ kwh * F / kwh * F IDR/ kwh * F / kwh * F Biomasse < 10 MW Biogas < 10 MW Siedlungsabfälle < 10 MW ,65 ( Zero Waste ) Siedlungsabfälle < 10 MW (Deponien) F: Erhöhungsfaktor: Region Jawa, Bali, Sumatera: F = 1 Region Kalimantan, Sulawesi, NTB dan NTT: F = 1,2 Region Maluku dan Papua: F = 1,3 Quelle: Ministry of Energy and Mineral Resources Decree No.04/2012 Projektentwicklung Das Anreizsystem zeigt Wirkung und zunehmend mehr Projekte werden in Angriff genommen. Verschiedene Bereiche bergen dabei besondere Marktchancen für deutsche Unternehmen: Biogaserzeugung: Die Einspeisevergütung und Abwasserreinigung sind hier die treibenden Kräfte. Biogaserzeugung ist nicht unbekannt in Indonesien, wird angesichts des enormen Potenzials aber nur in äußert geringem Maßstab genutzt. Deutsche Anbieter können durch hohe Effizienz, Zuverlässigkeit und besonders durch Systemintegration und Wärmekopplung gegen die billigen Anbieter punkten. Hier setzt die neue Einspeisevergütung besondere Effizienzanreize für Investoren und Anlagenbetreiber. Bio-Brennstofferzeugung: Biomasseabfälle werden häufig auf den Feldern verbrannt oder unzureichend genutzt. Die Rohstoffe stehen kostengünstig zur Herstellung von Pellets zur Verfügung. Vereinzelt bestehen hier bereits größere Produktionen, die nach Übersee exportiert werden (bspw. Südkorea oder Polen). Auch die Produktion von Bio-Kraftstoffen der 2. Generation ist denkbar, wird aber in der Praxis bisher selten realisiert. Prozessoptimierung in der Verarbeitung: Viele Fabriken in der Zucker-, Palmöl- und Stärkeverarbeitung haben erheblichen Modernisierungsbedarf in den Bereichen Wärmerückgewinnung (WRG), Dampfsysteme, Mess-, Steuer-, Regelungstechnik (MSR) und Energieerzeugung. Auch besteht mit dem neuen Einspeisetarif großes Potenzial optimierter Kraft- Wärme-Kopplung.

9 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 3 2 Potentiale für Energie aus Biomasse und Biogas Angaben über verfügbare Rohstoffe sind sehr widersprüchlich in der Höhe und oft irreführend. So wird häufig Biomasse genannt, die zwar vorhanden ist, aber im Verarbeitungsprozess verbraucht wird, bspw. Fasern in Palmölmühlen. Dafür bleibt andere potentiell nutzbare Biomasse unberücksichtigt, die derzeit auf den Feldern verbrannt wird. Um eine nachvollziehbare Datengrundlage zu haben, werden im Folgenden Angaben von Statistics Indonesia verwendet (s. Abbildung 1 und 2). Abbildung 1: Erträge der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte Indonesiens 70,000,000 60,000,000 50,000,000 40,000,000 30,000,000 20,000,000 10,000,000 0 Ölpalme Kaffee Kautschuk Kakao Cinchona Tabak Tee Zuckerrohr Cassava Mungbohne Erdnuss Süsskartoffel Stämme m 3 Mais Reis Soja Für die Nutzung von Biomasseabfällen zur Energiegewinnung sind allerdings nicht die Erträge, sondern die Mengen der Reststoffe entscheidend. Abbildung 3 zeigt eine Abschätzung der vorhandenen Potentiale an Produktionsreststoffen und Biomasseabfällen auf den Feldern der wichtigsten Agrarprodukte. Sie wurde auf Basis der Produktion und der jeweiligen Reststoffanteile wie z.b. leeren Fruchtbündeln (EFB), Fasern, Schalen des Fruchtkerns, Palmblätter etc. berechnet. Abbildung 2: Anbauflächen der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte Indonesiens 30,000 25,000 20,000 15,000 10,000 5,000 0 Ölpalme Kaffee Kautschuk Kakao Cinchona Tabak Tee Zuckerrohr Cassava Mungbohne Erdnuss Süsskartoffel Forst Mais Reis Soya

10 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 4 Der Ernteabfall wird häufig vor Ort auf den Feldern verbrannt und dient als Dünger. Sofern bei der energetischen Nutzung die Asche wieder auf die Felder zurückgebracht wird, steht einer nachhaltigen Nutzung, d.h. ohne den Boden zu verschlechtern, lediglich der Aufwand für das Sammeln und den Transport im Wege. Abbildung 3: Potential fester Biomasse Ernte 2012 in Tonnen 90,000,000 Abbildung 80,000,0003: Potential fester Biomasse Ernte 2012 in Tonnen 70,000,000 60,000,000 50,000,000 40,000,000 30,000,000 20,000,000 10,000,000 0 Ölpalme Zuckerrohr Holzreste Mais Reis 2.1 Palmölmühlen Indonesien ist der weltweit führende Produzent von Palmöl. Mit einer jährlichen Produktion von mittlerweile 20 Millionen Tonnen des sogenannten crude palm oil (CPO) stammt rund die Hälfte des weltweiten Angebots aus dem Inselstaat. In den vergangenen zehn Jahren ist die Ausfuhr von indonesischem Palmöl im Durchschnitt jährlich um 27 Prozent gestiegen, was das Potenzial dieses Wachstumsmarktes einmal mehr unterstreicht. Entsprechend prominent sind die Ausweitung der Palmölproduktion und die Vergabe von weiteren Konzessionen zur Erschließung von Plantagen auf der politischen Agenda vertreten. Somit wird mit einer starken weiteren Entwicklung des Sektors gerechnet. Obwohl oft behauptet wird, ein Netzanschluss sei nicht vorhanden, sind zahreiche Palmölmühlen an das 20kV-Netz angeschlossen. In einigen Landesteilen sind sie mehr als 160 km vom Stromnetz entfernt. In solchen Fällen besteht in Zusammenarbeit mit den Provinzbehörden die Möglichkeit, lokale Stromnetze, die derzeit i.d.r. mit kostspieligen Dieselgeneratoren arbeiten, zukünftig mit Strom aus Biomasse zu versorgen. Auch eine Verarbeitung der Reststoffe zu handelbaren Produkten ist möglich Daten Bei der Gewinnung des CPO aus den Fruchtbündeln der Ölpalme (fresh fruit bunches FFB) entsteht eine große Menge an festen Abfallstoffen und Abwässern, deren energetischer Wert bislang in Indonesien nur in geringem Maße genutzt wird. Zwar verwenden die Ölmühlen die festen Abfallstoffe in der Regel die getrockneten Fasern und die Schalen des Fruchtkerns zur Erzeugung von Strom und Prozesswärme für den Ölgewinnungsprozess und sind daher prinzipiell energieautark. Jedoch sind dabei zum einen hohe Effizienzverluste zu verzeichnen und zum anderem werden bei weitem nicht alle Abfallstoffe genutzt.

11 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 5 Die leeren Fruchtkörper (empty fruit bunches -EFB) sind ein schwer zu Abbildung 5: Palmfrucht nutzender Bioabfall. Sie stellen ca. 21 bis 23 Prozent der angelieferten FFB dar und werden teilweise kompostiert und als Dünger verwendet. Die Abwässer aus dem Sterilisationsprozess, das sogenannte palm oil mill effluent (POME) dagegen wird in der Regel in offenen Becken aufgefangen und nicht weiter verwendet. Lediglich ein kleiner Teil wird als Dünger auf die Plantagen ausgebracht. In den offenen Auffangbecken entstehen dabei große Mengen Methan, die ungenutzt in die Atmosphäre entweichen und als Treibhausgas zu einer Verschärfung des Klimawandels beitragen. Ferner fallen auf den Plantagen Blätter und (nach 25 Jahren) Stämme der Palmen an, die ebenfalls kaum genutzt und nur zu einem kleinen Teil für den Stoffkreislauf der Plantagen benötigt werden. In den über 600 indonesischen Palmölmühlen 1 liegen damit enorme Potenziale zur Biogasnutzung brach, deren Erschließung nur langsam vorangeht. Die Palmölmühlen in Indonesien haben eine Verarbeitungskapazität von 30 bis 90 Tonnen FFB pro Stunde. Bei der Gewinnung des CPO entstehen etwa 0,6 m 3 POME pro Tonne FFB mit einem potenziellen Methangehalt von 12,8 m 3 pro Kubikmeter POME. Bei einer Palmölmühle von durchschnittlicher Größe, das heißt 60 Tonnen FFP pro Stunde, bedeutet dies ein Energiepotenzial von über 70 Millionen MJ täglich. Abbildung 4: Biomasse aus der Palmölproduktion 1 Laut der Vereinigung der indonesischen Palmölmühlen.

12 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien Technische Optionen Nach folgenden Produkten und technischen Optionen zur Energiegewinnung aus Biomasse und Biogas bzw. deren Optimierung besteht Nachfrage in der indonesischen Palmölproduktion: Dampfturbinen und Generatoren Dampfkessel und Wärmerückgewinnung Dampfregelungssysteme, -ventile, -rückgewinnung Effiziente Antriebe, Pumpen, Ventilatoren Biomass to Liquid (BTL) Biogassysteme Schlammbehandlung Trocknung und Pelletierung Dampfsysteme Palmölmühlen verfügen über Dampfkessel (80 Prozent, 20 Bar) und Gegendruck-Turbinen. Die Produktion benötigt Niederdruck-Dampf (2-3 Bar). Der Verbrauch für den Eigenbedarf liegt bei über 0.5 t Niederdruck-Dampf/ t FFB. Wird der Energieverbrauch der Produktion optimiert, kann der Dampfverbrauch unter 0.35 t Niederdruck-Dampf/ t FFB gesenkt werden. Dadurch werden Fasern für anderweitige Nutzung frei, z.b. können sie als Brennstoff für die Dampfgewinnung dienen. Um dies zu erreichen sind nur kleine Maßnahmen in der Dampf- und Kondensat-Rückgewinnung notwendig. Stromexport Nach der Dampfoptimierung und dem Umbau auf Kondensationsturbinen kann von einer durchschnittlichen Palmölmühle ca.0,5-1,0 MW el verkauft werden. Der Stromverkauf kann durch den Einsatz von Antrieben mit hohem Wirkungsgrad der Klasse IE2 (vergleichbar EFF1) und effizienten Pumpen und Ventilatoren erhöht werden. Es ist auch möglich die Stromerzeugungseffizienz durch moderne Kessel mit höherem Druck und mehr Dampf durch die Nutzung der EFB und Plantagenabfälle (Stämme und Blätter) als Brennstoffe wesentlich (5 10 MW el ) zu erhöhen. Allerdings sind diese Brennstoffe aufgrund ihres hohen Kalium, Silikat- und Chloridgehalts problematisch.

13 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 7 Brenn- und Rohstoff-Export EFB und überschüssige Fasern können mit Palmölmühlen- Abwärme getrocknet und pelletiert werden. Abbildung 6: Nutzungsmöglichkeiten der leeren Fruchtbündel Diese Pellets werden bspw. jetzt schon in größeren Mengen nach Korea verkauft. Die getrockneten Fasern ähneln Kokosnussfasern und können wie diese für Matten und als Füllmaterial verwendet werden. Die Grafik zeigt die verschiedenen Optionen der Nutzung. Biogas POME lässt sich hervorragend zur Biogaserzeugung nutzen. Während in Thailand inzwischen über 60 Prozent der Palmölmühlen Biogasanlagen haben, gibt es diese in Indonesien kaum. Der Grund lag bislang in der unzureichenden Einspeisevergütung und schlechten Erfahrungen mit minderwertigen Anlagen. Mit dem erhöhten Tarif (vgl. Tabelle 1) wird sich dies voraussichtlich schnell ändern. Schlammbehandlung Der Schlamm aus Biogasanlagen oder der aeroben Abwasserreinigung eignet sich gut als Dünger. Der Transport und die Ausbringung des Schlammes sind jedoch kostenintensiv, da viel Wasser bewegt werden muss. Eine Option wäre den Schlamm mit Prozessabwärme zu trocknen und anschließend zu pelletieren. Dadurch erhält man einen leicht zu transportierenden und lagerfähigen Dünger bzw. Rohstoff, der sich als Fisch- oder Viehfutter eignet. Um den Nährstoffkreis zu schließen, kann dem Dünger auch die Kesselasche (enthält Kalium und Phosphor) zugemischt werden.

14 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien Reisverarbeitung Bei der Reisverarbeitung und Trocknung fallen große Mengen (ca.20 %m des angelieferten Rohreises) an Reisschalen an. Diese sind sehr flockig und lassen sich nur bedingt bzw. zu relativ hohen Kosten transportieren. Als Brennstoff ist der sehr trockene Rohstoff gut geeignet, allerdings muss die Kesseltechnik einer Anlage mit dem hohen Silikatanteil umgehen können. Das Reisstroh, das 50 Prozent der Erntemasse ausmacht, kann ebenfalls als Brennstoff verwendet werden. Abbildung 7: Reisschalen aus der Reisverarbeitung Daten Aus Projekten in Thailand ist bekannt, dass die Verbrennung von Reisschalen und Stromproduktion im MW-Bereich möglich sind. Zudem ist die Asche ein gefragter Rohstoff für verschiedene Industrien Technische Optionen Dampfturbinen und Generatoren Dampfkessel und Wärmerückgewinnung Dampfregelungssysteme, -ventile, -rückgewinnung Effiziente Antriebe, Pumpen, Ventilatoren Trocknung

15 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien Zuckermühlen und Anbau In privatem Besitz befindliche Zuckermühlen gehören zu den effizienteren Mühlen des Landes. Eine in Kebon Agung befindliche Mühle wird bspw. über einen Anteil von 34 Prozent vom erzeugten Zucker bezahlt. Die meisten anderen Zuckermühlen sind in staatlichem Besitz und aufgrund mangelnder Investitionen in einem schlechteren Zustand Daten Das Zuckerrohr (sugar cane) wird in Kampagnen geerntet die von Mai bis November laufen. Zuckermühlen sind deswegen nur ca. 180 Tage im Jahr in Betrieb. Derzeit werden pro Mühle im Durchschnitt etwa 7500 tcd (tons cane per day) verarbeitet. Zuckermühlen sind fast energieautark. Der Strombedarf der Kebon Agung Zuckerohrmühle beträgt etwa 4.6 MWe bei 6000 tcd und wird über eine kondensierende Dampfturbine (4,2 MW) gedeckt. Der Dampfbedarf wird über 3 Kessel ( t/h, 21bar) erzeugt. Der Dampf wird zudem für die Antriebsturbinen der Zuckermühle und die Einkochung des Sirups genutzt. Abbildung 8: Antriebsturbine einer Zuckermühle Das Bild zeigt eine der 6 Antriebsturbinen (grau, im Hintergrund) mit Getriebe (grün) und Kupplung (rostbraun). Als Brennstoff dient die Bagasse, ausgepresstes Zuckerrohr. Allerdings ist die Fabrik so ineffizient, dass die Bagasse nicht ausreicht und zusätzlicher Brennstoff eingekauft werden muss. Der Dampfverbrauch beträgt über 0.5 t Dampf/ t Zuckerrohr. Durch Optimierung könnte dieser auf ca.0,35 t Dampf/ t Zuckerrohr erhöht werden. Damit würde Bagasse für die Stromerzeugung frei Technische Optionen Dampfturbinen und Generatoren Dampfkessel und Wärmerückgewinnung Dampfregelungssysteme, -ventile, -rückgewinnung Effiziente Antriebe, Pumpen, Ventilatoren

16 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 10 Dampfsystem Eine Optimierung des Systems ist in folgender Hinsicht denkbar: Austausch der Antriebsturbinen gegen elektrische Synchronantriebe wie sie in der Papierherstellung verwendet werden. Der freigewordene Dampf wird zur Stromerzeugung genutzt. Die kondensierende Dampfturbine hat eine wesentlich höhere Umsetzung in nutzbare Arbeit als die Antriebsturbinen. Optimierung der Dampfnutzung, Dampfrückgewinnung, Unterdruckkochung und Brüdenverdichtung. 2.4 Kaffee- und Kakaoverarbeitung Kaffee- und Kakaobohnen werden aus den entsprechenden Kirschen extrahiert. Das Fruchtfleisch ist Bioabfall und wird teilweise nicht einmal kompostiert Daten Aus einem Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Guatemala ist bekannt, dass es sich auch für kleinere Kooperativen lohnt, die Kaffeepulpe zu trocknen und zu pelletieren. Die Pellets wurden in diesem Projekt als Brennstoff verkauft Technische Optionen Trocknung und Pelletierung Trockenfermentation Pelletierung Das Fleisch der Kirschen wird getrocknet und pelletiert. Dies lässt sich auch in kleinere Mengen und in Kooperative erfolgreich betreiben. Biogas Trockenfermentation könnte eine Option sein, falls ausreichende Mengen vorhanden sind.

17 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien Cassava / Tapioka-Stärkeverarbeitung Cassava, auch Tapioka genannt, wird wie Sago für die Stärkeproduktion genutzt. Das Abwasser ist stark organisch belastet und kann zur Biogasproduktion eingesetzt werden. Zudem fällt bei der Ernte Biomasse aus den Trieben auf dem Feld an. Diese werden häufig auf dem Feld verbrannt Daten Aus einem Projekt der GIZ Thailand ist bekannt, dass erfolgreich eine Biogasanlage betrieben werden kann. Allerdings ist es versäumt worden, die Abwärme der Biogasanlage für die Stärkeverarbeitung zu nutzen Technische Optionen Biogassysteme Schlammbehandlung Biogas Biogasanlagen arbeiten sehr gut mit dem stärkehaltigen Abwasser. Es sollte aber unbedingt auf die Abwärmenutzung geachtet werden. Schlammbehandlung Der Schlamm der Biogasanlage oder der aeroben Abwasserreinigung ist ein guter Dünger. Der Transport und die Ausbringung des Schlammes sind kostenintensiv, da viel Wasser bewegt werden muss. Eine Option wäre den Schlamm mit Prozessabwärme zu trocknen und zu pelletieren. Dadurch erhält man einen leicht zu transportierenden und lagerfähigen Dünger bzw. Rohstoff. Die anfallende Pulpe könnte im gleichen Prozess mitverarbeitet werden. 2.6 Maisanbau und -verarbeitung Maisstengel wird derzeit kaum als Futter für Rinder verwendet, stattdessen wird er als Biomasseabfall gesehen und auf dem Feld verbrannt Technische Optionen Trocknung und Pelletierung Biomass to Liquid (BTL) Biogassysteme

18 Wertschöpfung aus Biomasseabfällen in Indonesien 12 Trocknung und Pelletierung Die Biomasse kann getrocknet und pelletiert und anschließend als Brennstoff oder Futter genutzt werden. BTL Die Biomasse kann als Rohstoff für flüssigen Bio-Brennstoff der 2.Generation verwendet werden, ohne in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung zu treten. Biogas Maissilage wird in Deutschland vielfach in Biogasanlagen verwendet. Hier könnten dezentrale Stromerzeugungsanlagen gebaut werden. 2.7 Teeverarbeitung Zur Trocknung des Tees wird Holz, Diesel und Gas eingesetzt Technische Optionen Trocknung: Um fossile Brennstoffe zu ersetzten, bieten sich Solar-Warmluft-Kollektoren an, die mit der diffusen Einstrahlung in Indonesien besser zurechtkommen als andere Solar-Kollektoren. 2.8 Kokosnussverarbeitung Für Kokosnussschalen gibt es derzeit nur wenige Anwendungen. Werden Kokosnussschalen nicht zeitnah verbrannt, sammelt sich in ihnen Regenwasser und sie werden zu einem Brutplatz für Moskitos. Dadurch steigt widerum das Risiko der von Moskitos übertragenen Krankheiten wie Malaria, Denguefieber etc Technische Optionen Dampfturbinen und Generatoren Dampfkessel und Wärmerückgewinnung Trocknung und Pelletierung Biomass to Liquid (BTL) Biomassekraftwerk Dampfkessel oder Organic-Rankine-Cycle (ORC) und Turbine. Brennstoff Die Schalen sind relativ trocken und als Brennstoff gut geeignet. Können zerschreddert oder pelletiert verkauft werden. BTL Die Schalen sind als Rohstoffe für flüssigen Bio-Brennstoff der 2.Generation gut geeignet.

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