Meilenstein 5: Dezember Laufzeit: 10 / / Zwischenbericht des Projektverbundes Zusammenfassung

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1 Entwicklung und Erprobung eines integrierten Leistungspunktesystems in der Weiterentwicklung modularisierter Studiengänge am Beispiel der Ingenieurwissenschaften BLK-Modellversuch Laufzeit: 10 / / Zwischenbericht des Projektverbundes Zusammenfassung Fachhochschule Aachen Technische Universität Clausthal Hochschule für angewandte. Wiss. Hamburg Universität Hannover Technische Universität Ilmenau Fachhochschule Ingolstadt Friedrich-Schiller-Universität Jena Bauhaus-Universität Weimar Länderkoordination: Dr. Bernd Klinge TMWFK / Thüringen Tel: Fax: Projektkoordination: Prof. Dr. Heinrich Kern TU Ilmenau / Thüringen Tel: Fax:

2 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 1 Inhaltsverzeichnis 1 EINLEITUNG 3 2 DISKUSSION UND ENTWICKLUNG EINES LPS Vorgehensweise und Aktivitäten des Verbundes Vorbereitung der Workload-Analyse Organisation und Durchführung der Workload-Analyse Erste Ergebnisse der Workload-Analyse Auswertungsstrategie Auswertung im Verbund Spezifika bei der Auswertung an den Partnerhochschulen 10 3 EXEMPLARISCHE ERPROBUNG UND UMSETZUNG DES LPS IN DREI INGENIEURWISSENSCHAFTLICHEN STUDIENGÄNGEN Fachkommission Elektro- / Informationstechnik Fachkommission Maschinenbau Fachkommission Werkstoffwissenschaft Die Einbindung von Hochschullehrern und -gremien Notwendigkeit und Probleme Ein Beispiel: Handlungsfelder, Vorgehensweisen und Erfahrungen 20 4 RAHMENBEDINGUNGEN VON STUDIEN- UND ORGANISATIONS- PROZESSEN BEI DER EINFÜHRUNG EINES LPS FH Aachen: Verknüpfung der organisatorischen Bildung von Modulen mit der Umstellung auf ein LPS Einleitung Zunehmende Bedeutung von Kompetenzen und Lernergebnissen in einem LPS Erfassung der Arbeitsbelastung Studierender Neue Entwicklungen zum Diploma Supplement Universität Hannover: Verifikation von Qualifikationen in einem LPS Einführung Verifikation von Qualifikation Die Taxonomie-Tabelle Studiengang Master of Science in Technical Education HAW Hamburg: Hochschulwechsel, Lebenslanges Lernen Einleitung Zweidimensionale Handlungsmatrix Ausblick TU Clausthal: Internationalisierung Einleitung Kompetenz- und Lernzielbetrachtungen an verschiedenen Hochschulen Qualitätssicherung durch Akkreditierung Zusammenfassung Bauhaus-Universität Weimar: Studierendenberatung und -betreuung Aufgaben des Arbeitspaketes Betreuungsmaßstäbe und -aufwand angesichts neuer hochschulpolitischer Konzepte Weitere Vorgehensweise 40 Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

3 Seite 2 2. Zwischenbericht 4.6 FH Ingolstadt: Studienorganisation unter Berücksichtigung von LP und Zertifizierungsgrundlagen Ziele der Meilensteine 4 und Entwicklung, Implementierung und Betreuung von IWIS Master der Ingenieurwissenschaften an der FHI Weiteres Vorgehen TU Ilmenau: Komponenten einer Virtuellen Hochschule im LPS Aufgabenspektrum der TU Ilmenau Die Begriffe Virtuelle Hochschule und E-Campus Zur Nachhaltigkeit von E-Learning und Reformprozessen FSU Jena: Sozialwissenschaftliche Evaluierung Wissenschaftlich-technische Ergebnisse und andere wesentliche Ereignisse Zum Stand des Vorhabens 47 5 ÖFFENTLICHKEITSARBEIT 48 6 ZUSAMMENFASSUNG DER ERFAHRUNGEN 51 7 LITERATURVERZEICHNIS 52 8 ABKÜRZUNGEN 54 9 ANSPRECHPARTNER IM PROJEKT 55 Redaktion der Zuarbeiten der Partnerhochschulen, Bearbeitung und Layout: Dr. Petra Hennecke, TU Ilmenau

4 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 3 1 Einleitung Die wachsende Globalisierung und Internationalisierung wirken sich auch auf die Inhalte und Strukturen der Hochschulausbildung aus: Im Juni 1999 trafen sich 29 HochschulministerInnen in Bologna mit dem Ziel, eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt zu diskutieren und voranzutreiben. Das Resultat dieser Zusammenkunft war die Verabschiedung der sog. Bologna-Erklärung, in der gemeinsame Ziele für die Schaffung eines einheitlichen europäischen Bildungsraums bis 2010 vereinbart wurden. In der Zwischenzeit wurde dieses Dokument von 33 Staaten unterzeichnet. Eine Erweiterung der Zielstellungen und eine Bekräftigung des Engagements für die Errichtung des Europäischen Hochschulraumes erfolgten auf den Folgekonferenzen 2001 in Prag und 2003 in Berlin (siehe auch Kommuniqué der Konferenz der europäischen Hochschulministerinnen und Hochschulminister am in Berlin [1]). Dabei stehen u.a. die europaweite Einführung und Einbindung von gestuften Abschlüssen (Bachelor / Master / Promotion) sowie von Modularisierung und Leistungspunktesystemen in die Studienstrukturen als Schwerpunkte im Blickfeld des Geschehens. Mittlerweilen ist man sich allerdings der Komplexität der Prozesse, die in diesem Zusammenhang stehen, deutlich bewusst, da sie die unterschiedlichsten Handlungsfelder betreffen. Die Hochschulen befinden sich zur Zeit in einer tiefgreifenden Umstrukturierung. Sowohl die Hochschulen mit ihren eigenen strukturellen und personellen Ausprägungen als auch die Politik in Deutschland der Bund und die Länder - sind in ihrem Engagement hinsichtlich deutlicher Reformen gefragt. Die neuen Strukturen sollen die Mobilität der Studierenden sowie die Anerkennung von erbrachten Studienleistungen und Studienabschlüssen sowohl im nationalen als auch im internationalen Raum fördern. Dreh- und Angelpunkt ist die Entwicklung und Etablierung eines leicht zu handhabenden und gut transferierbaren Leistungspunktesystems (LPS). Ebenso sprechen die zunehmende Nachfrage nach einem Teilzeitstudium sowie die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens aufgrund der rasanten technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung und des damit verbundenen wechselnden Arbeitsmarktes für die Entwicklung eines LPS, das den Transfer und auch eine Akkumulierung erbrachter Studienleistungen ermöglicht und sich an internationalen Standards anlehnt. Das European Credit Transfer System (ECTS) als europäisches System, mit dessen erster Erprobung Ende der 80iger Jahre im Rahmen des ERASMUS-Programms begonnen wurde, ist in der Zwischenzeit europaweit akzeptiert. Die Modularisierung von Bildungsinhalten ist der Grundstein für den weiteren Ausbau zu einem Akkumulationssystem für erbrachte Studienleistungen. Der KMK-Beschluss vom (Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß 9 Abs. 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen [2]) trägt dem Rechnung. Einheitliche Vorgaben bzw. Vorgehensweisen bei der Vergabe und Wertung von Leistungspunkten (LP) sind in den ECTS Key Features der EU-Kommission [3] festgehalten. So sind 30 LP / Semester bzw. 60 LP / Studienjahr zu vergeben. Als Bemessungsgrundlage ist die durchschnittlichen Arbeitsbelastung (Workload) der Studierenden heranzuziehen und nicht die Semesterwochenstunden (SWS), die bloße Organisationseinheiten aus der Sicht der Lehrenden und der Hochschulverwaltung sind. Dabei ist zu beachten, dass der gesamte Arbeitsaufwand eines (Durchschnitts-)Studierenden h / Jahr nicht überschreiten soll. Für die Bestimmung der Workload gibt es jedoch noch keine einheitliche, standardisierte Methode. Es muss ein einheitlicher Vergleichsmaßstab gefunden werden, der nicht nur den Aufwand (Workload) zum erfolgreichen Abschluss eines Moduls bzw. Faches berücksichtigt, sondern auch dessen Lernziele (Learning Outcomes) und die vermittelten fachlichen und allgemei- Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

5 Seite 4 2. Zwischenbericht nen Kompetenzen einbezieht, die wiederum von der Berufsqualifikation des jeweiligen Studienganges abhängen. Diese Feinabstimmungen hängen von vielen Faktoren in verschiedenen Handlungsfeldern ab. Nach Lösungsansätzen wird sowohl auf europäischer Ebene (z.b. im Rahmen des EU-Projektes Tuning Educational Structures [4]) als auch auf nationalen Ebenen gesucht. In Deutschland unterstützt die BLK durch ihr Modellversuchsprogramm Entwicklung eines LPS an Hochschulen [5] diese Prozesse. Das vorliegende Projekt wird in diesem Rahmen gefördert. Im Projektverlauf soll ein LPS für die Ingenieurwissenschaften diskutiert, entwickelt und exemplarisch erprobt werden, das die LP unter Berücksichtigung sowohl des tatsächlichen durchschnittlichen Aufwandes für erbrachte Studienleistungen als auch von den Inhalten, der Qualität und des Niveaus der Module in Abhängigkeit der Learning Outcomes definiert. Aus der Komplexität dieses Vorhabens heraus - und wie bereits im 1. Zwischenbericht des Verbundes [6] beschrieben - hat sich der Projektverbund für folgende drei Säulen als Schwerpunkte bei der Bearbeitung entschieden: 1. Diskussion und Entwicklung eines LPS im Verbund - charakterisiert durch eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit aller acht Projekthochschulen 2. Exemplarische Erprobung und Umsetzung des LPS in drei ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen im Verbund - gekennzeichnet durch gemeinsame Aktivitäten der Projekthochschulen, die diese Studiengänge anbieten 3. Untersuchung von Rahmenbedingungen bei der Einführung eines LPS - im Rahmen der acht Arbeitspakete, die jeweils von einer Projekthochschule betreuend bearbeitet werden

6 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 5 2 Diskussion und Entwicklung eines LPS Im Projektverlauf soll ein LPS unter Berücksichtigung der mitunter variierenden Sichtweisen aller Projektpartner, von Erkenntnissen anderer ähnlich gelagerter Projekte (siehe [4] und [5]) und von Standards, die sich in Europa abzeichnen (siehe ECTS Key Features [3]), diskutiert und entwickelt werden. 2.1 Vorgehensweise und Aktivitäten des Verbundes Einerseits ist die Vergabe der LP auf der Basis des durchschnittlichen studentischen Arbeitsaufwandes (Workload) für ein Modul, d.h. für eine erbrachte Studien- und Prüfungsleistung quantitativ zu definieren. Für den Bereich der Ingenieurwissenschaften liegen keine Erfahrungen vor. Deshalb muss das vorliegende Projekt eine Workload-Analyse für typische ingenieurwissenschaftliche Studiengänge als Basisarbeit leisten. Die Vorbereitung, die Umsetzung, die Durchführung und erste Ergebnisse der Workload-Analyse im Berichtszeitraum werden unter 2.2 bis 2.4 beschrieben. Andererseits müssen die qualitativen Aspekte Inhalte, Qualität und Niveau der Module (die erworbene Kompetenzen als Learning Outcomes) bei der Anerkennung von LP, d.h. von Studien- und Prüfungsleistungen herangezogen werden. Als Lösungsansatz sollen Bewertungskriterien für Leistungen gefunden werden, die über LP in Kompetenzfeldern und Niveaustufen zu vergleichen sind. Die zu erwerbenden (allgemeinen und fachlichen) Kompetenzen und ihre Einordnung in Klassen sind vom jeweiligen Berufsbild abhängig, auf die die Lernziele und auch Inhalte der einzelnen Module ausgerichtet und abgestimmt werden müssen. Zur Betrachtung der allgemeinen Kompetenzen (Soft Skills) existieren bereits Vorleistungen im o.g. EU-Tuning-Projekt, allerdings nicht für die Ingenieurwissenschaften. Deshalb wurde im vorausgegangenen Berichtszeitraum eine Kompetenzen-Analyse nach Vorbild des EU-Projektes unter Federführung der FH Aachen durchgeführt. Dazu wurden Fragebögen an Arbeitgeber, Absolventen und Hochschullehrer verschickt. Untersuchungen zum Berufsbild eines Ingenieurs und die Analyseergebnisse waren bereits Bestandteil des 1. Zwischenberichtes sowohl des Verbundes [6] als auch der FH Aachen [7]. Die Frage einer Klassifizierung von Fachkompetenzen muss für jede ingenieurwissenschaftliche Studienrichtung im Einzelnen geklärt werden. Dazu hat der Verbund drei Fachkommissionen eingerichtet (siehe 2.4.3), die jeweils die fachlichen Mindestanforderungen für die drei (typischen) ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge Maschinenbau (MB), Elektro- / Informationstechnik (ET/IT) und Werkstoffwissenschaft (WW) abklären. Die Einordnung der LP zu den entsprechenden allgemeinen und fachlichen Kompetenzen kann die Anerkennung von Studienund Prüfungsleistungen, die in anderen Studiengängen und / oder anderen Hochschulen erworben werden, vereinfachen. Damit ließe sich auch die Problematik der Anerkennung von erbrachten Studienleistungen zwischen Fachhochschulen und Universitäten entschärfen. Einen Überblick über die Analysen im Projektverlauf gibt Abbildung 1: Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

7 Seite 6 2. Zwischenbericht Abbildung 1: Überblick über Analysen im Projekt 2.2 Vorbereitung der Workload-Analyse Die FH Aachen hat im Rahmen ihres Arbeitspakete die Konzeption, Vorbereitung und Organisation einer Befragung von Studenten zur Arbeitsbelastung übernommen. Die von ihr initiierte und im Jahr 2002 begonnene Entwicklung eines Instruments zur Erfassung der Arbeitsbelastung (siehe 1. Zwischenbericht der FH Aachen [7]) wurde 2003 im Verbund fortgesetzt. Die Federführung bei der Konzeption hatte im Berichtszeitraum weiterhin die FH Aachen inne, die technische Umsetzung wurde von der FH Ingolstadt vorgenommen. Die Aktivitäten der FH Aachen im Bereich der Erfassung der Arbeitsbelastung Studierender erstreckten sich im letzten Jahr auf die konzeptionelle gestalterische (Weiter-)Entwicklung des im Rahmen dieses Projektes entwickelten internetgestützten Befragungssystem IWIS (International Workload Information System), die in der programmtechnischen Konzeption und bei der IWIS-Implementierung der FH Ingolstadt Berücksichtigung fand. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Punkte, die auch im gesamten Projektverbund angeregt und diskutiert wurden: Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Vorgaben Vorgaben und Vorschläge zur Benutzerführung Vorgaben zum Aufbau einer Statistik-Funktion, die es den Studierenden ermöglicht, die eingegebene Arbeitsbelastung zu analysieren Formulierung von Texten und Regeln zum Versand des Reminders Ergänzung einer Abfrage zum Ende des Semesters, in der die Studierenden angeben, ob sie die belegten Module auch erfolgreich abgeschlossen haben Problematik der Berücksichtigung von Prüfungen am Ende der vorlesungsfreien Zeit

8 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 7 Abbildung 2: Beispiel für ein Plakat-Layout Parallel dazu wurde die Durchführung der Befragung im Sommersemester 2003 (als erster Befragungszyklus) an allen Projekthochschulen vorbereitet. Die FH Aachen erarbeitete ein Marketingkonzept zur Werbung und Motivierung von Studierenden für eine Teilnahme. Sie stellte Vorlagen für Plakate (Beispiel siehe Abbildung 2), für eine Informationspräsentation und ein Infofaltblatt für die Studierenden allen Partnern zur Verfügung. Die TU Ilmenau kreierte ein Infofaltblatt, das vorrangig der Aufklärungsarbeit in Richtung der Hochschullehrer dient, und entwarf Webseiten mit Informationen zur Workload-Analyse, die unter der Rubrik Workload-Analyse auf der Projekt- Homepage eingebunden wurden. Unter Federführung der FH Ingolstadt wurden Fragestellungen des Datenschutzes geklärt und eine Datenschutzvorlage erarbeitet. Daraufhin erfolgte eine Freigabe durch die Datenschutzbeauftragten der beteiligten Bundesländer im ersten Quartal Organisation und Durchführung der Workload-Analyse Ende Januar 2003 stand das IWIS-Programmsystem (siehe bzw. 2. Ausführlicher Zwischenbericht der FH Ingolstadt ) dem Verbundteam zur Verfügung. Es baut auf der Servlet- Technologie auf. Das bedeutet, dass die Webanwendung Instruktionen nicht clientseitig (auf dem Rechner des Anwenders) verarbeitet, sondern serverseitig (Web-Server der Anwendung). Die Datenerfassung und verwaltung in IWIS basiert auf einem Datenbanksystem, das an der FH Ingolstadt vorgehalten und gewartet wird. Für jede Hochschule existiert ein eigener Datenbankzugang über einen (Internet-)Link. IWIS umfasst zwei Komponenten: Client-Programm für die Studierenden zur webbasierten Eingabe über einen (beliebigen) Internet Browser in die einzelnen Befragungsformulare Administrator-Programm, mit dem jede Partnerhochschule ihre spezifischen Daten (Semesterdauer und -ablauf, Studiengänge, Module / Lehrveranstaltungen, hochschuleigene Termini) per Internet eintragen und verwalten kann Der Startschuss für den ersten Befragungszyklus war der Beginn des Sommersemesters 2003, wobei sich die Semestereckdaten an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich gestalten. Bis dahin mussten die Administratoren der Partnerhochschulen alle spezifischen Daten zu ihren Hochschulen und Studiengängen einpflegen. Im Einzelnen wurden Studierende in folgenden ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen angesprochen und um eine Teilnahme gebeten: FH Aachen: Elektrotechnik und Informationstechnik; Energie- und Umweltschutztechnik, Kerntechnik; Maschinenbau und Mechatronik; Elektrotechnik und Automation; Wirtschaftswissenschaften (außerhalb des Projektes) TU Clausthal: Maschinenbau; Werkstoffwissenschaften Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

9 Seite 8 2. Zwischenbericht HAW Hamburg: Maschinenbau; Produktionstechnik Universität Hannover: LbS Metalltechnik; LbS Elektrotechnik; Diplomstudiengang Maschinenbau; Diplomstudiengang Elektrotechnik TU Ilmenau: Maschinenbau; Elektro- und Informationstechnik FH Ingolstadt: Maschinenbau; Elektro- und Informationstechnik FSU Jena, BU Weimar, TU Ilmenau: Thüringer Verbundstudiengang Werkstoffwissenschaft Parallel zum ersten Erfassungszyklus wurde die Auswertung der Befragung vorbereitet. Um die Ressourcen im Projekt effizient einzusetzen und auch die Auswertungsergebnisse an den einzelnen Hochschulen insbesondere im Hinblick auf die Arbeit in den Fachkommissionen (siehe 2.4.3) vergleichbar zu machen, wurde die Auswertungsstrategie für alle Verbundhochschulen einheitlich an der Partnerhochschule FSU Jena erarbeitet: Nach Klärung der Auswertungsfragen legte die FSU Jena in Abstimmung mit der FH Ingolstadt das Format der zur Verfügung zu stellenden Daten sowie das Auswertungsdesign fest. In einer Schulung an der FSU Jena wurden den Projektpartnern Technik, Prozedere und die Bedenken hinsichtlich der Aussagekraft der vorhandenen Datensätze erläutert. Die weitere gezielte Auswertung der ersten gelieferten Heuristiken oblag den einzelnen Partnern. 2.4 Erste Ergebnisse der Workload-Analyse Auswertungsstrategie Obwohl im Sommer 2003 absehbar war, dass an den einzelnen Hochschulen die Daten in ihrer Art und Menge sehr unterschiedlich ausfallen werden, erschien es sinnvoll, eine gemeinsame Auswertungsstrategie zu verfolgen und die Entwicklung von Handlungsanleitungen in eine Hand zu legen, da jeder Projektpartner über unterschiedliche Ressourcen und Erfahrungen im statistischen Umgang ("statistische Wissensträger", Software und deren Betreuung) verfügt. Diese Planungs- und Vorbereitungsaufgaben übernahm das Psychologen-Team (Prof. Wolfgang Frindte, Dipl.-Psych. Uwe Röther, Dipl.-Psych. Silke Zachariae) an unserer Partnerhochschule FSU Jena. Unter Mitarbeit der Projektpartner wurde von der FSU Jena ein Pflichtenheft erstellt, das die Grundlage für die Auswertung in Form folgender Fragestellungen darstellt: 1. Über das ganze Semester betrachtet: Welche durchschnittliche Workload konnte in den einzelnen Modulen festgestellt werden? Wie hoch sind der Minimalwert, der Maximalwert und die Streuung der Workload für jedes Modul im Semester? 2. Über das ganze Semester betrachtet: Welche durchschnittliche Gesamtworkload konnte in den einzelnen Studiengängen festgestellt werden? Wie hoch sind der Minimalwert, der Maximalwert und die Streuung der Workload für jeden Studiengang im Semester? 3. Über das ganze Semester betrachtet: Welche durchschnittliche Workload konnte in den einzelnen Fachsemestern festgestellt werden? Wich hoch sind der Minimalwert, der Maximalwert und die Streuung der Workload für jedes Fachsemester? 4. An ausgewählten Einzelfällen betrachtet: Wie verhält sich die Workload über den Verlauf des Semester?

10 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 9 5. Über das ganze Semester betrachtet: Wie hoch ist die durchschnittliche Workload für studiumsbezogenen und nicht-studiumsbezogenen Tätigkeiten? In welchem Verhältnis stehen sie? 6. Über das ganze Semester betrachtet: Unterscheidet sich die durchschnittliche Workload von Studenten eines Studienganges, die über eine unterschiedliche Vorbildung verfügen? 7. Über das ganze Semester betrachtet: Unterscheidet sich die durchschnittliche Workload zwischen unterstütztem und nicht-unterstütztem Lernen in einzelnen Modulen? 8. Gibt es Unterschiede in der Zeitverwendung von Wiederholern und Nicht-Wiederholern? 9. Wie ist das Verhältnis von Präsenzzeit zur Vor-/ und Nachbereitungszeit der Veranstaltungen? 10. Gibt es Unterschiede in der durchschnittlichen Workload zwischen Grund- und Hauptstudium? 11. Gibt es Unterschiede in der Workload zwischen Pflicht- und Wahlfächern? 12. Wie viel Zeit benötigen Studenten im Durchschnitt für die Studienorganisation? 13. In welchem Vergleich stehen studiumsbezogene Zeit und Erwerbstätigkeit pro Semester und Studiengang? Parallel dazu wurden in Zusammenarbeit zwischen der FSU Jena und der FH Ingolstadt die dazu benötigten Daten und Software-Programme angepasst. Das gestaltete sich recht schwierig und zeitaufwendig auf Grund der unterschiedlichen Datenarten und -mengen sowie ihrer möglichen Zuordnungen zueinander. Nach der Freigabe entsprechend der datenschutzrechtlichen Vorgaben wurden die erhobenen Daten direkt von der FH Ingolstadt bzw. bei Nichtfreigabe durch die Projektpartner selbst zur FSU Jena exportiert und dort nach den Anforderungen der Auswertungsfragestellungen aufbereitet. Dazu wurden für alle Projektpartner die erhobenen Workload-Daten (Stand ) mittels Microsoft Access Makros und Visual basic for applications ausgewertet und per Hand in Excel übertragen, um eine präsentable Darstellung in Tabellenform zu ermöglichen. In einem projektinternen Workshop am in Jena stellten die MitarbeiterInnen der FSU Jena die Auswertungsstrategie in ihrer Endversion vor und trainierten mit den Partnern die Vorgehensweisen und Auswertungsschritte, so dass sie in die Lage versetzt wurden, auch hochschulspezifische Fragestellungen eigenständig rechnerisch auswerten und beantworten zu können Auswertung im Verbund Eine einheitliche Gesamtauswertung der vorläufigen Daten (Stand ) über den Verbund als erster Schritt erwies sich als sehr problematisch: Trotz des einheitlichen Grundgerüstes der Datenbanken der einzelnen Partnerhochschulen waren am Ende des Sommersemesters Inkonsistenzen in der Pflege und bei den Eingaben an den einzelnen Hochschulen zu sehen, die im Wesentlichen im Folgenden begründet liegen: Die Eingabezeiträume über die Hochschulen sind auf Grund der unterschiedlichen Semesterzeiten nicht konsistent. Es erfolgten Eingaben auch außerhalb der Semesterzeit. Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

11 Seite Zwischenbericht Es lagen zusätzlich Daten aus Testerhebungen vor. Auf Grund von Administrationsproblemen an einzelnen Hochschulen wurden dort bestimmte Zeiträume nicht benannt, so dass keine entsprechenden Eingaben möglich waren. In enger Abstimmung zwischen der FSU Jena und der FH Ingolstadt wurden diese Inkonsistenzen weitestgehend beim Export der Daten identifiziert und ausgemerzt. Ein weiteres Problem besteht darin, dass aus statistischer Sicht und nach Forderung des Datenschutzes eine Kohortengröße <= 3 nicht sinnvoll ist bzw. nicht berücksichtigt werden darf. Damit konnten viele Datensätzen bei der Auswertung unter einzelnen Gesichtspunkten (siehe ) nicht berücksichtigt werden. Eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Bedingungen (Anzahl und Art der Studiengänge und Module), Beteiligungen (Anzahl und Charakteristika (Altergruppen, Vorbildung) der teilnehmenden Studierenden), Ausfüllmoral und Ausfüllmodus (wöchentlich, 14-tägig, monatlich, einmalig) an den einzelnen Projekthochschulen zeigte, dass es sinnvoll ist, zuerst eine Auswertung an jeder Hochschule vorzunehmen und die einzelnen (verwendbaren) Ergebnisse untereinander zu vergleichen und in den FK der drei Studiengänge zu verwerten Spezifika bei der Auswertung an den Partnerhochschulen FH Aachen Bearbeitung: Dipl.-Betriebsw. Margret Schermutzki, Dipl.-Betriebsw. Alice Peters-Burns, Stefan Kluß Die Studierenden an den teilnehmenden Fachbereichen an der FH Aachen haben sich nur recht zögerlich an der Erfassung der Arbeitsbelastung beteiligt. Die geringe Teilnehmerquote lässt somit keine statistisch vertretbare Auswertung der Befragung zu. Allerdings geben die vorliegenden Ergebnisse einige wichtige Hinweise. Die Arbeitsbelastung unterliegt von Modul zu Modul großen Schwankungen, so dass eine genauere Untersuchung dieses Tatbestandes unumgänglich ist, wenn LP gerecht zugewiesen werden sollen. Auch die These, dass sich die Arbeitsbelastung in Abhängigkeit von der Vorbildung der Studierenden (Abitur, Fachhochschulreife) unterschiedlich gestaltet, scheint sich zu bestätigen, so dass auch diese Einflussgrößen weiter analysiert werden sollten TU Clausthal Bearbeitung: Dipl.-Ing. Martina Wächter In der Pilotphase wurde im Sommersemester 2002 eine Erhebung der Workload mit Fragebogen (in Papierform) durchgeführt. Dieser Fragebogen war, wie bereits erwähnt, von der FH Aachen [7] im Rahmen des Tuning-Projektes erarbeitet wurden. In Clausthal wurden für den Studiengang MB charakteristische Lehrveranstaltungen des zweiten, vierten und sechsten Semester ausgewählt und dort der Fragebogen vor etwa 50 Studierenden vorgestellt und Hintergrundinformationen zur Workload-Erfassung gegeben. Bis zu Beginn des Wintersemesters 2002/03 erfolgte die Rückgabe von fünf Fragebögen unter Erfassung der Arbeitsbelastung auch während der Prüfungsphase. Im Sommersemester 03 wurde mit der elektronischen (internetgestützten) Workload-Erfassung mit dem System IWIS in den Studiengängen MB und Werkstofftechnik gestartet, leider zeigte sich auch hier nur eine unzureichende Teilnehmerzahl. Es

12 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 11 drängt sich einem der Verdacht auf, dass von Seiten der Studierenden kein Interesse an der Mitgestaltung eines Leistungspunktesystems auf Basis der realen studentischen Arbeitsbelastung besteht, dabei erhöht das Angebot eines Werkzeuges zur elektronischen Datenerfassung die Teilnehmerquote nicht. Die Workload-Erhebung mit dem Programm IWIS wird auch im Wintersemester 2003/04 fortgeführt, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, dabei erfolgte die Motivation zur Teilnahme wieder durch persönliche Ansprache in ausgewählten Lehrveranstaltungen und Handzetteln. Eine Variation der Arbeitsbelastung zwischen Winter- und Sommersemester ist durchaus vorstellbar. Im 2. Ausführlichen Zwischenbericht der TU Clausthal werden aus den dürftigen Erhebungsdaten einige Trendaussagen gewagt HAW Hamburg Bearbeitung: Prof. Jochen Happ, Dr. phil. Christiane Stange Die Auswertung der im Sommersemester auch an der HAW Hamburg durchgeführten Umfrage zur Arbeitsbelastung der Studierenden erbrachte wesentliche Ergebnisse im Hinblick auf die Gesamtarbeitsbelastung und die Arbeitsbelastung in einzelnen Fachsemestern. Als problematisch für die Auswertung erwies sich jedoch die im Laufe des Semesters abnehmende Beteiligung der Studierenden. Die Untersuchung der Arbeitsbelastung wird auch im Wintersemester fortgeführt, aufgrund dieser Erfahrung jedoch mit einer veränderten Erhebungskohorte Universität Hannover Bearbeitung: Dipl.-Päd. Ulrike von Holdt, Kurt Schobel M.A: Im Sommersemester 2003 wurde in Hannover die Erfassung der studentischen Arbeitsbelastung in den Studiengängen LbS Elektrotechnik und LbS Metalltechnik sowie ab dem in den Studiengängen Elektrotechnik (Diplom) und Maschinenbau (Diplom) durchgeführt. Auswertbare Datensätze liegen nach der ersten Erfassungsrunde für den Studiengang LbS Metalltechnik vor. Der Studiengang LbS Elektrotechnik kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht ausgewertet werden, da in diesem Studiengang im Sommersemester nur zwei aktiv studierende Studenten eingeschrieben waren. Zu den Diplomstudiengängen Elektrotechnik und Maschinenbau, die erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Auswertung mit einbezogen worden sind, liegen keine auswertbaren Daten vor. Die Erfassung der studentischen Arbeitsbelastung im Studiengang LbS Metalltechnik hat neun auswertbare studentische Datensätze geliefert. Dies entspricht ca. 17 % der im Sommersemester aktiv studierenden Studenten. Eine Auswertung der Datensätze ist somit theoretisch möglich, ihre Aussagekraft bezüglich des Studiums jedoch relativ (siehe hierzu den 2. Ausführlichen Zwischenbericht der Universität Hannover ) TU Ilmenau Bearbeitung: Dr.-Ing. Petra Hennecke, Dipl.-Ing. Claudia Lutz Nachdem Ende Januar 2003 das IWIS-Programm zur Verfügung stand, mussten bis zum Semesterbeginn zum die universitätsspezifischen Daten, insbesondere Semesterdauer/ -ablauf und die einzelnen Lehrveranstaltungen in IWIS eingetragen werden. Für die Studiengänge MB und ET/IT wurde das direkt von den Projektmitarbeiterinnen der TU Ilmenau vorgenommen, nachdem alle Lehrveranstaltungen / Module mit den Prüfungsämtern und Hochschullehrern, den Angaben in Semesterheften und Stundenplänen im Web abgeglichen worden Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

13 Seite Zwischenbericht waren. Insgesamt wurden 386 Lehrveranstaltungen für den Studiengang MB und 425 für den Studiengang ET/IT eingepflegt. Die Einpflege der Module und auch die spätere Auswertung der Workload-Umfrage für den Thüringer Verbundstudiengang WW erfolgte durch die FSU Jena in Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau und der BU Weimar. Die Befragung wird im Wintersemester 2003/04 fortgesetzt. Somit mussten im September 2003 die hochschulspezifischen Daten im IWIS überprüft und ggf. aktualisiert werden. Für den Erfolg einer Umfrage ist eine umfangreiche Information und offensive Werbung zur Teilnahme eine grundlegende Voraussetzung. Es wurde eine breite Palette von Möglichkeiten vor bzw. zum jeweiligen Semesterbeginn genutzt, um möglichst viele Studierende über die Workload-Befragung zu informieren und vor allem von einer Teilnahme an dieser Umfrage über ein ganzes Semester hinweg zu überzeugen (siehe 2. Ausführlicher Zwischenbericht der TU Ilmenau ). Insgesamt beteiligten sich an der TU Ilmenau im Sommersemester 110 Studenten der Studiengänge ET/IT und MB (von insgesamt ca dafür eingeschriebenen Studenten) an der Umfrage. Aufgrund des hohen Zeitaufwandes und einer mangelnden Selbstdisziplin der Studenten, über sechs Monate hinweg kontinuierlich Einträge in IWIS zu den wöchentlichen studiumsbezogenen und nicht studiumsbezogenen Aufwänden vorzunehmen, haben nur ca. 8% der Teilnehmer durchgehalten. Ein zusätzlicher Grund für die mangelnde Teilnahme kann in einer fehlenden Motivation liegen, da eine Teilnahme nicht materiell belohnt werden konnte (z.b. durch Sachprämien oder Teilnahmeprämien), sondern nur ideeller Art ( Investition in die Zukunft bzw. für zukünftige Studentengenerationen) sein kann. Für die Weiterführung der Umfrage im Wintersemester 2003/2004 erhoffen wir höhere Teilnehmerzahlen und ein besseres Durchhaltevermögen. Vorläufige Auswertungsergebnisse (für die beiden Studiengänge MB und ET/IT) wurden im 2. Ausführlichen Zwischenbericht der TU Ilmenau festgehalten FH Ingolstadt Bearbeitung: Prof. Johann Schweiger, Dipl.-Ing. Johanna Bauer, Ass.jur. Barbara Rehr In der Befragung des Sommersemesters an der FH Ingolstadt wurden lediglich das zweite, vierte, sechste und achte Semester erfasst, da die übrigen Studiensemester turnusgemäß im Wintersemester gelesen werden. Daher können noch keine Zahlen über komplette Studiengänge vorliegen. An der FH Ingolstadt waren die Studenten im Rahmen von Projektarbeiten an der Entwicklung des Befragungstools IWIS beteiligt. Es zeichnete sich schon hierbei eine klare und eindeutige Präferenz der Studenten zur einmaligen Befragung ab: Aus diesem Grunde wurden die im Verbund vorgeschlagenen und zur Verfügung gestellten Werbemaßnahmen ergänzt um gezielte Ansprache der Studenten in einzelnen Veranstaltungen gegen Ende des Semesters, an denen erfahrungsgemäß der weitaus größte Teil der Studenten teilnimmt. Die bisher von den Studenten eingegebenen Datenmengen variieren erheblich: Als kontinuierliche Teilnehmer haben sich nur vereinzelt Studenten registriert, so dass deren Angaben kaum generelle Aussagekraft haben. Im Übrigen gibt es erhebliche Unterschiede bei der Beteiligung in den verschiedenen Semestern und Modulen. Möglich sind momentan Aussagen über die Arbeitsbelastung in ein paar einzelnen Veranstaltungen, vor allem des Grundstudiums. Trend-

14 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 13 aussagen etwa über die Belastung der Studenten durch Erwerbstätigkeit während des Studiums zeichnen sich ab. Eine genauere Analyse der Daten im Hinblick auf die Gesamtbelastung eines Studienganges ist frühestens möglich, wenn auch die Daten für ein Wintersemester vorliegen Thüringer Verbundstudiengang Werkstoffwissenschaft (TU Ilmenau, FSU Jena, BU Weimar) Bearbeitung: Dipl.-Ing. Claudia Haaßengier, Dipl.-Ing. Ingrid Zierbock (BU Weimar) Die geringe Beteiligung der Studierenden an der Befragung im Verbundstudiengang WW erbrachte eine zu geringe Datenmenge. Die erfassten Daten sind für eine statistisch fundierte Auswertung nicht relevant und auch für Trendaussagen nicht verwendbar. Damit fehlen wichtige und grundlegende Aussagen für das AP 5 (BU Weimar), um z.b. Betreuungsrelationen aufzuzeigen oder Rückschlüsse auf besonders betreuungsintensive Studienphasen oder Module ziehen zu können. Die Motivation der an der Befragung beteiligten Studierenden war über das Semester gesehen zu gering: Zu Beginn des Semesters erfolgten noch Eingaben, doch diese nahmen im Verlauf stetig ab und kamen in den Semesterferien ganz zum Erliegen, obwohl mit der Implementierung einer Statistikfunktion den Studierenden eine wichtige (bei Bedarf ausdruckbare) Übersicht über ihre Zeitverwendung zur Verfügung steht und dieses ausdrücklich als großer Vorteil empfunden wurde. Diese Erhebungsphase diente auch als Test für das Befragungskonzept. Im ausführlichen Zwischenbericht der BU Weimar werden verschiedene Motivationsmöglichkeiten beschrieben. Konkret in Weimar soll die Absicherung der Mindestteilnehmerzahl pro Semester und Studiengang über studentische Hilfskräfte (als Musterstudierende) erfolgen. Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

15 Seite Zwischenbericht 3 Exemplarische Erprobung und Umsetzung des LPS in drei ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen Die exemplarische praktische Erprobung und Umsetzung des zu entwickelnden Systems wird im Verbund aus der großen Palette der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge heraus beispielhaft für die typischen Ingenieur-Studiengänge ET/IT, MB und WW angestrebt. Dazu entstanden im Verbund zum jeweiligen Studiengang eine Fachkommission (FK), in der sich die Partnerhochschulen zusammenfinden, die diesen Studiengang anbieten. Jede FK entwickelt in Eigenregie eine Vorgehensweise, wie Fragen zur Vergabe von LP auf Module/ Fächer und deren Zuordnung zu Kompetenzfeldern als Grundlage für eine Akkumulierung und für die gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen gelöst werden können. In die FK werden vor allem Fach-Experten der Hochschulen (z.b. Studiengangsverantwortliche, Studienfachberater, Mitglieder der Prüfungskommissionen der Studiengänge, Dozenten) eingebunden. Zudem wird dieses Vorhaben durch die Bildung von Arbeitsgruppen/ Gremien an den beteiligten Hochschulen unterstützt, in die neben Experten der beteiligten Fakultäten, Fachbereiche und Institute auch Gremien, die an der Gestaltung und Verabschiedung von Studienund Prüfungsordnungen mitwirken (z.b. Studienkommissionen und -ausschüsse, Senat, Fakultäts- bzw. Fachbereichsräte), einzubeziehen sind. Da die drei betrachteten Studiengänge in der Regel nicht nur vom eigenen Fachbereich bzw. Fakultät bedient werden, sondern auch Lehrleistungen anderer Bereiche einschließen, können die Projektaktivitäten und die pilotmäßige Einführung eines LPS Auswirkungen auf die gesamte Hochschule haben. 3.1 Fachkommission Elektro- / Informationstechnik Bearbeitung: Universität Hannover Dipl.-Päd. Ulrike von Holdt, Kurt Schobel M.A. Die Universität Hannover leitet die FK ET/IT. Ihr gehören Fachvertreter der FH Aachen, TU Ilmenau, FH Ingolstadt und der Universität Hannover an. Im Berichtszeitraum tagte die Kommission dreimal. Das Arbeitskonzept der FK sieht die Formulierung eines Kerncurriculums vor, das in Form eines neutralen Modulkatalogs den Partnern als Referenz für die erleichterte Anerkennung von Modulen dienen soll. Im Anschluss an die Formulierung legt jeder Partner dar, auf welchem Weg, mit welchen Modulen oder mit welchen Teilmodulen und Modulteilen er die Ziele des Kerncurriculums erfüllt. Indem sich die Partner gegenüber dem Kerncurriculum erklären, erbringen sie einen Nachweis über das Kerncurriculum in der eigenen Studienstruktur. Im Ergebnis bedeutet dies die Beschreibung eines Transferverfahrens, bei dem mittels Referenzmodul, dem Modul x der Hochschule y das inhaltliche und qualitativ entsprechende Modul y der Hochschule x zugeordnet wird. Nach der Bestimmung der studentischen Workload, können die Referenzmodule des neutralen Kerncurriculums um diesen quantitativen Aspekt erweitert werden. Bei der Entwicklung wird das Vorgehen der Arbeitsgruppe 1 Employability through Innovative Curricula des SOKRATES II Thematic Network Enhancing Engineering Education in Europe (E4) berücksichtigt, bei der die Beschreibung von Kerncurricula output-, d.h. ergebnisorientiert formuliert werden. Das Kerncurriculum bildet ca. 2/3 des Studiums ab. Es wird aufgrund der divergenten Studienstrukturen bei den Partnerhochschulen nicht in Studienphasen unterteilt. Das Kerncurriculum ermöglicht es, Inhalte der einen Hochschule denen einer anderen Hochschule zuzuordnen (siehe Abbildung 3).

16 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 15 Bsp.: Curriculum an der Uni Hannover Kerncurriculum Modul 1 Inhalt / Niveau Bsp.: Curriculum an der FH Ingolstadt Inhalt / Niveau Inhalt / Niveau Inhalt / Niveau Inhalt / Niveau Abbildung 3: Zuordnung von Kerncurricula Als Kernmodule für den Diplomstudiengang Elektrotechnik wurden durch die beteiligten Hochschulen bisher folgende Module definiert: Grundlagen Elektrotechnik Elektronik Informatik Konstruktion /Mechanik Messtechnik Physik Regelungstechnik Digitaltechnik Signale und Systeme Theoretische Elektrotechnik Werkstoffe/ Chemie Mathematik Als weitere denkbare Module wurden genannt: Energieerzeugung und -verteilung Energieanwendungen (u. a. Antriebstechnik und systeme) Kommunikationstechnik Automatisierungstechnik Neben den Modulen des Kerncurriculums sind bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung auch die jeweiligen Inhalte der einzelnen Module definiert worden. Diskutiert wird zurzeit unter den Fachvertretern unter anderem die Frage, in welcher Form (allgemein/detailliert) eine Lernzielbeschreibung für das Kerncurriculum sinnvoll und möglich ist. Eine sehr allgemeine Formulierung ist nicht aussagekräftig. Eine sehr spezielle ist aufgrund der verschiedenen Ausprägungen der Hochschulen nicht möglich. Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

17 Seite Zwischenbericht Im weiteren Verlauf wird innerhalb der FK ein exemplarischer Vergleich mit den Modulen Grundlagen Elektrotechnik und Elektronik stattfinden. Als gemeinsamer Standard wurden für diese Module die folgenden Inhalte definiert: Grundlagen der Elektrotechnik Elektrostatik Magnetisches Feld Stationäres, elektrisches Strömungsfeld Gleichstromkreis (passive Bauelemente, Quellen, Netzwerkanalyse) Wechselstromkreis (komplexe Rechnung, Drehstrom) Drehstrom Schaltvorgänge Leistungsbegriff Messung elektrischer Grundgrößen Elektronik Halbleiterelektronik Aktive Bauelemente Passive Bauelemente Schaltungstechnik Integrierte Schaltungen Schaltungen mit Kleinsignalmodellen Operationsverstärker Leistungselektronik Mit dem nächsten Schritt werden die Lehrveranstaltungen, deren Inhalte die beiden exemplarischen Referenzmodule abdecken, an den einzelnen Hochschulen mit Angaben zum Zeitumfang aufgelistet. Im Weiteren erklärt jeder Partner, inwieweit seine Studienstruktur dem Kerncurriculum entspricht und mit welchen Modulen und Teilmodulen er das Kerncurriculum erfüllt. 3.2 Fachkommission Maschinenbau Bearbeitung: TU Clausthal Dipl.-Ing. Martina Wächter Die FK MB wird von der TU Clausthal geleitet. Ihr gehören weiterhin Fachvertreter der FH Aachen, HAW Hamburg, Universität Hannover, TU Ilmenau und FH Ingolstadt an. Die Anerkennung von Studienleistungen auf nationaler und internationaler Hochschulebene ist eine unabdingbare Voraussetzung zur Steigerung und Realisierbarkeit der allgemein geforderten Studierendenmobilität in einem globalen Umfeld. Ein vorstellbares Werkzeug ist ein allgemein anerkanntes LPS, das nicht nur den Umfang der jeweiligen Studienleistung in Abhängigkeit von den Semesterwochenstunden (SWS) aufzeigt, sondern den Arbeitsaufwand bis zum erfolgreichen Abschluss der Studienleistung und die erworbene Kompetenz sowie die entsprechende Wissenstiefe berücksichtigt. Auf diesem Hintergrund haben die Fachvertreter für den Studiengang MB der sechs relevanten Projekthochschulen auf einer Arbeitssitzung die unterschiedlichen Auswertungsergebnisse zu den Modulbeschreibungen im Studiengang Maschinenbau diskutiert (siehe [11]). Die Einschätzung des jeweiligen Kompetenzerwerbs in den einzelnen Modulen wurde für jede Hochschule zu einem Gesamtprofil zusammengetragen (weitere Ausführungen dazu im 2. Ausführlichen Zwischenbericht der TU Clausthal ). Die Auswertung basierte hochschulabhängig auf

18 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 17 einer Datenmenge von 41% bis 100 % der Pflicht- und Wahlpflichtmodule in der konstruktiven Studienrichtung des Studiengangs MB. Die Ausbildung der Fachkompetenz sollte 60 % des Wissenserwerbs abdecken [12], für die Projekthochschulen schwankt dieser Kompetenzbereich zwischen 47% und 61%. Die Methodenkompetenz (22% bis 35%) zeigt eine größere Abweichung vom Wunschwert mit 15%. Die Systemkompetenz sollte 10% des Studiums ausmachen und lässt sich in den Projekthochschulen mit Werten zwischen 11% und 17% ausmachen. Die Sozialkompetenz (15%) weist mit 3% bis 13% durchweg einen zu geringen Anteil am Ausbildungsprofil auf. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Methoden- und Systemkompetenz einen zu hohen Prozentsatz am Ausbildungsprofil erkennen lassen, die Fach- (mit einer Ausnahme) und die Sozialkompetenz dagegen unterrepräsentiert sind. Eine weitere Auswertung der Kompetenzzuordnung erfolgte nach Hochschultyp, dabei wurden die entsprechenden Kompetenzanteile jeweils für die drei Universitäten und Fachhochschulen gemittelt. Die Systemkompetenz umfasst in beiden Studienprofilen 14% des Kompetenzerwerbs, die Sozialkompetenz ist mit 6% an den Universitäten geringer vertreten als an den Fachhochschulen. Die Methodenkompetenz liegt bei 24% zu 29% und die Fachkompetenz ist mit durchschnittlich 56% an den Universitäten und 49% an den Fachhochschulen vertreten. Ein zweites Standbein innerhalb des zu entwickelnden LPS wird in den Lernzielen der Module gesehen, dazu wurde der verbale Text zur Beschreibung der Lernziele jeder Hochschule in eine Matrix mit den Spalten "Kennen", "Verstehen", "Anwenden", "Analysieren" und "Bewerten" überführt, hierbei handelt es sich um eine Abwandlung der Lernzielkategorien nach [13]. Diese Vorgehensweise wurde konsequent für jedes vorliegende Lernziel der Modulbeschreibungen angewandt. Anschließend wurden diese Auswertungen aller Projekthochschulen anonymisiert und zu einzelnen Kernthemen zusammengetragen. Ausgehend von dieser Matrix wurden Mindestlernziele herausgearbeitet. Als Mindestlernziel wurde die Kernthematik aufgenommen, die an mindestens drei der sechs beteiligten Hochschulen als Pflicht- bzw. Wahlpflichtmodul aufgeführt wurde. Die Kenntnistiefe des Mindestlernziels wurde festgelegt als diejenige, die an 50 % der Hochschulen als Kenntnistiefe des Lernziels gefordert wurde. Eine Problematik, die sich bei dieser Vorgehensweise ergab, lag in dem teilweise unvollständigen Rücklauf der Modulbeschreibungen oder dem Fehlen der Lernzielangaben begründet, so dass es möglich sein kann, dass Lernziele nicht bei den Mindestlernzielen aufgeführt sind oder die Kenntnistiefe von den erachteten Erfordernissen abweicht. Es liegt ebenso eine Fehlerquelle bei der Umsetzung der verbalen Lernziele in die Lernzielmatrix vor, da nicht in jedem Fall eine eindeutige und aussagekräftige Lernzielbeschreibung zur Auswertung herangezogen werden konnte. Diese Vorgehensweise zur Ermittlung der Mindestlernziele mit der dazugehörigen Wissenstiefe wurde während der Arbeitssitzung der Expertengruppe ausgiebig diskutiert und auf die oben angeführten Fehlerquellen hingewiesen. Der erwünschte Effekt, eine Diskussion zum Profil des Studiengangs MB mit dem Diplomabschluss zu initiieren, stellte sich zunächst in dieser Arbeitsgruppe und - wie Reaktionen zeigten - auch in den jeweiligen Projekthochschulen ein. In der Expertengruppe herrscht Einvernehmen, dass zur gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen die Lernziele, Kompetenzen und die Workload Berücksichtigung finden sollen. Die Ergebnisse zur Workload Erhebung standen zum Zeitpunkt der Sitzung noch aus. Für die diskutierte Matrix mit den Mindestlernzielen wird eine Überarbeitung angeregt. Die Begriffe Kennen" und Verstehen" werden zu einer Spalte zusammengefasst, die zweite Spalte wird durch den Begriff Anwenden" gebildet, die dritte Spalte wird durch Analysieren" und Bewerten" definiert und als vierte Spalte soll der Begriff Synthetisieren" aufgenommen werden. Diese überarbeitete Matrix mit den Mindestlernzielen wird in den jeweiligen Hochschulen bewer- Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

19 Seite Zwischenbericht tet und um gegebenenfalls weitere Mindestanforderungen für den Maschinenbauingenieur ergänzt. Des weiteren überprüft jede Hochschule die Umsetzung ihrer verbalen Lernziele in die Matrix und kontrolliert, ob die angegebenen Lernziele das Profil des Studienganges an der jeweiligen Hochschule widerspiegelt, dazu wurden den Vertretern der Hochschulen jeweils die hochschuleigenen Daten ausgehändigt. In einem zukünftigen Schritt werden die Ergebnisse der einzelnen Hochschulen zu den Mindestanforderungen zusammengetragen, ausgewertet und mit den Ergebnissen der parallel laufenden Workload Erfassung verknüpft. 3.3 Fachkommission Werkstoffwissenschaft Bearbeitung: FSU Jena Prof. Harald Knake, Dipl.-Ing. Beate Stoll Zu Beginn diesen Jahres trafen sich die Vertreter der TU Ilmenau, TU Clausthal, BU Weimar und FSU Jena zur ersten gemeinsamen Arbeitssitzung der FK WW in Jena. Anhand eines einleitenden Vortrages wurden die Aufgaben und Ziele des Projektes Entwicklung eines LPS in den Ingenieurwissenschaften erläutert. Anschließend erfolgte eine Diskussion über die Festlegung der Modultypen für den Studiengang WW, die im Vorfeld von der FSU Jena zusammengestellt und an die jeweiligen Hochschulen versandt wurden. Unter den Mitgliedern der FK bestand Einvernehmen über die Klassifizierung der Module. Danach werden die Module des Grund- und Hauptstudiums in Kern-, Spezialisierungs-, Unterstützungs- und Transfermodule eingeteilt: Kernmodule Module des Grundstudiums Spezialisierungsmodule Wahlpflichtmodule des Grundstudiums und Pflichtmodule des Hauptstudiums Unterstützungsmodule Wahlmodule des Hauptstudiums Transfermodule Diplom-, Studienarbeiten. Aus den Kernmodulen wurden folgende Module zur Formulierung von Mindestanforderungen ausgewählt. Dabei handelt es sich um die Module: Technische Mechanik I + II Informatik Chemie (anorganische, organische und physikalische) Grundlagen der Werkstoffwissenschaft I III. Für diese Module sollten die qualitativen Aspekte wie die Kompetenzen und Lernziele untersucht und formuliert werden, da diese neben der studentischen Arbeitsbelastung (Workload) bei der Entwicklung eines LPS in die Bewertung einfließen. Um eine präzisere Beschreibung der zu erwerbenden Kompetenzen in den ausgewählten Modulen zu erhalten, wurden die Vertreter der Hochschulen aufgefordert die Modulbeschreibungsformulare zu überarbeiten. Dabei sollten der prozentuale Anteil an Fach-, Methoden-, System- und Sozialkompetenz ermittelt werden. Aus den Ergebnissen der Zuarbeit der einzelnen Hochschulen ergab sich z.b. folgende Übersicht:

20 BLK-Projekt: Leistungspunktesystem in den Ingenieurwissenschaften Seite 19 Informatik TU Ilmenau BU Weimar FSU Jena TU Clausthal Fachkompetenz 60% 55% 60% 60% Methodenkompetenz 20% 20% 20% 20% Systemkompetenz 20% 20% 15% 20% Sozialkompetenz 0% 5% 5% 0% Tabelle 1: Kompetenzverteilung für das Fach Informatik Für das Modul Informatik zeigt sich eine gute Übereinstimmung der einzelnen Kompetenzen. An allen vier Hochschulen erwerben die Studierenden in diesem Modul eine Fachkompetenz von ca. 60%. Nach Meinung der Hochschullehrer besitzt der Erwerb von Methoden- und Systemkompetenz in etwa den gleichen Stellenwert. Bei der Sozialkompetenz geben die Lehrenden der TU Ilmenau und der TU Clausthal von einem Wert von 0% an. Die beiden anderen Hochschulen gehen von einer Sozialkompetenz von 5% aus, da im Rahmen des Moduls Informatik Kenntnisse wie z.b. wie Team- und Präsentationsfähigkeit erworben werden. Während für Informatik vergleichbare Resultate vorliegen, variieren für das Modul Technische Mechanik die Prozentzahlen im Bereich Fach- und Methodenkompetenz sehr stark (siehe Tabelle). Technische Mechanik I + II TU Ilmenau BU Weimar FSU Jena TU Clausthal Fachkompetenz 55% 30% 55% 80% Methodenkompetenz 30% 50% 25% 10% Systemkompetenz 10% 10% 15% 5% Sozialkompetenz 5% 10% 5% 5% Tabelle 2: Kompetenzverteilung im Fach Technische Mechanik An der BU Weimar dominiert die Vermittlung von Methodenkompetenz, während an den drei anderen Hochschulen die Fachkompetenz überwiegt. Der Grund für diese Verschiebung ist die Ausrichtung des Studiums WW auf die Fachrichtung Baustoffe. Im Rahmen des Studiums an der BU Weimar werden den Werkstoffwissenschaftler ein tieferes Eindringen in die weitergehenden Gebiete der Mechanik wie der Kontinuums- und Schädigungsmechanik vermittelt. Deutliche Differenzen zeigen sich auch zwischen der TU Clausthal und den anderen Hochschulen in bezug auf die Fach- und Methodenkompetenz. Das liegt zum einen an der verschiedenen Auslegung der Begriffe Fach-, Methoden-, System- und Sozialkompetenz durch die jeweiligen Hochschullehrer. Zum anderen ist für die Studierenden der TU Clausthal (außer Kunststofftechniker) nur das Modul Technische Mechanik I relevant. An den anderen Hochschulen setzt sich das Fach Technische Mechanik aus zwei Modulen zusammen, was zu einer Vertiefung der wesentlichen Grundgesetze sowie Methoden und somit zu einem besseren Verständnis führt. Die Resultate der Module Chemie und Werkstoffwissenschaft I-III weisen Ähnlichkeiten mit dem vorangegangen auf. Es zeigte sich deutlich, dass die Prozentzahlen für Fach-, Methoden-, System- und Sozialkompetenz der Hochschulen aus dem Thüringer Verbund in etwa gleich sind. Die Meinung der Lehrenden der TU Clausthal weicht aber z.b. im Modul Werkstoffwissenschaft von den Angaben der anderen Hochschullehrer merklich ab. Ein Grund hierfür ist Zusammenfassung der Ergebnisse der 8 Projektpartner

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