IT-Sicherheit. Referent: Michael Harenberg (IT-Sicherheitsbeauftragter, VR-Bank eg) Folie 1. Quelle: FIDUCIA IT AG

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1 IT-Sicherheit Referent: Michael Harenberg (IT-Sicherheitsbeauftragter, VR-Bank eg) Quelle: FIDUCIA IT AG Folie 1

2 Gefahren aus dem Internet Angreifer, Angriffsziele und Gegenmaßnahmen Folie 2

3 Statistik Milliarden SPAM-Mails am Tag die Zahl der Computerviren stieg auf über 25 Millionen über 7,5 Millionen neue Trojaner-Exemplare (seit Januar 2013) SPAM-Herkunftsländer China (21,3%), USA (17,2%), Südkorea (13,3%) SPAM-Herkunftsländer für Europa Südkorea (51,3%), Taiwan (7,4%), Russland (5,1%) Quellen: Chip.de, Computerbild.de, Viruslist.de, Heise.de Folie 3

4 Statistik 2013 Länder, in denen Computer dem höchsten Infektionsrisiko ausgesetzt sind: Vietnam (59,88%), Bangladesch (58,66%), Nepal (54,20%) Länder, in denen Computer dem geringsten Infektionsrisiko ausgesetzt sind: Japan (9,01%), Dänemark (9,72%), Finnland (11,83%) In Deutschland liegt das Risiko aktuell bei 18,5% Quellen: Chip.de, Computerbild.de, Viruslist.de, Heise.de Folie 4

5 Motivation und Ziele potentieller Angreifer Schaden anrichten Geldtransfer erschleichen Adressmaterial erlangen Industriespionage (technische/kaufmännische Geschäftsgeheimnisse) Konkurrenzschädigung/Sabotage Persönliche oder weltanschauliche Motive Folie 5

6 Angriffskategorien Gezielte Angriffe Richten sich jeweils gegen ein einzelnes, sorgfältig ausgewähltes Ziel Werden mit guter Vorbereitung/hohem Aufwand betrieben Sind schwer abzuwehren, teils auch schwer zu erkennen Ungezielte Angriffe Werden mit hoher Streuwirkung gegen alle erreichbaren Ziele eingesetzt Erfolgen automatisiert und folgen daher einem Standardschema ( Fire and Forget, keine flexible Reaktion auf Gegenmaßnahmen) Können fast immer mit mäßigem Aufwand abgewehrt werden Folie 6

7 Sicherheitsaspekte Sicherheit Mensch Technik Folie 7

8 Angriffsmittel Malware (Trojaner, Keylogger, Viren) Phishing-Mails, Mailanhänge Social Engineering Folie 8

9 Gegenmaßnahmen Antivirenprogramm (unabdingbar!), z.b. Avira Antivir oder Kaspersky Regelmäßige (automatische) Aktualisierung der Signaturdateien des Antiviren- Programmes Nur Programme aus zuverlässigen Quellen installieren Vorsicht hinsichtlich -Dateianhänge und bei Meldungen des Antiviren- Programmes etc ) Folie 9

10 Trojaner Werden verdeckt installiert oder tarnen sich als scheinbar nützliches/harmloses Programm Einmal installiert verschaffen sie einem von außen kommenden Angreifer Zugang zu einem PC von innen Angreifer Ziel Bedienung Ausführung Kontrollprogramm Befehle Ergebnisse Trojaner Folie 10

11 Phishing Phishing (Password harvesting and Fishing) ist ein Verfahren, Benutzer durch gefälschte s auf gefälschte Websites zu locken, um sie dort zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu verleiten. Folie 11

12 Phishing Funktionsweise und Ablauf Spammer Webserver der Bank PCs und Server zum Mailversand Phishing Mails Hacker Webserver mit gefälschter Bankwebsite Folie 12

13 Phishing:...mit bestandenem Deutschtest Folie 13

14 Sicherheit von Passwörtern (Kennwörtern) Kritische Punkte: Triviale Kennwörter (z.b. Namen oder Wörter) Kennwörter zu kurz oder zu kleiner Zeichenvorrat (z.b. nur Buchstaben) Generative Kennwörter (z.b. R2tk1106), die einem erkennbaren Nummerierungsschema folgen Verwendung der gleichen Kennwörter in sicheren und unsicheren Systemen offenherziger Umgang mit Kennwörtern (Weitergeben, Aufschreiben...) Hilfreiche Regeln zur Kennwortwahl: Mindestlänge bei Kennwörtern 8 Zeichen Merksätze verwenden: üd7bbd7z ( über den sieben Bergen bei den sieben Zwergen ) Erlaubten Zeichensatz voll ausnutzen (Buchstaben, Ziffern, Sonderzeichen?) Folie 14

15 Passwort-Knacker Beispiele: L0phtCrack Symantec), John the Ripper, Rainbowcrack Folie 15

16 Knackzeit für Windows-Kennwörter Kennwort Zeichenvorrat Knackdauer Bemerkung admin start a-z unter 3 Sekunden zu kurz, trivial G!2a A-Z,a-z,0-9, unter 3 Sekunden zu kurz Sonderzeichen Hans1106 A-Z,a-z,0-9 unter 5 Minuten Wortliste R2d2c3po a-z,0-9 ca. 4:30 Stunden Brute Force W2ss#g3! A-Z,a-z,0-9, ca. 20 Tage Brute Force Sonderzeichen Folie 16

17 10 Grundregeln für die IT-Nutzung Software auf dem aktuellen Stand halten Aktuellen Virenscanner verwenden Daten mit einer Firewall schützen Sichere Passwörter verwenden Nicht mit Administratorrechten arbeiten Vorsicht bei unbekannten Anhängen Regelmäßig Daten sichern (Bsp. Externes USB-Laufwerk) Sensible Daten durch Verschlüsselung schützen (Bsp. TrueCrypt) Sensible Informationen nicht leichtfertig preisgeben Aufmerksam, kritisch und informiert bleiben Folie 17

18 Quellen für IT-Sicherheit BSI für Bürger (http://www.bsi-fuer-buerger.de) Folie 18

19 Quellen für IT-Sicherheit Aktuelle Übersicht der Bedrohungen (http://www.viruslist.com/de) Folie 19

20 Quellen für IT-Sicherheit InfoTour Sicherheit im Internet (http://www.vr-b.de) Folie 20

21 Quellen für IT-Sicherheit VR-ComputerCheck (http://www.vr-b.de) Folie 21

22 IT-Sicherheit Fragen? Referent: Michael Harenberg (IT-Sicherheitsbeauftragter, VR-Bank eg) Folie 22

23 IT-Sicherheit Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Referent: Michael Harenberg (IT-Sicherheitsbeauftragter, VR-Bank eg) Folie 23

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