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1 Ergebnisse der Veranstaltung Gemeinschaftsschule hinterfragen und verstehen eine Veranstaltung von Eltern für Eltern Tatsachen, Fakten Fragen zum Konzept der GMS (Sandra Kugler) Gibt es ein einheitliches Konzept zur Gemeinschaftsschule in Baden Württemberg? Oder hat jede Schule Ihr eigenes Konzept? Sowohl als auch. Auch bisher bestand das Curriculum einer Schule aus 2/3 Kerncurriculum, vorgegeben durch die Bildungspläne und 1/3 schulisches Curriculum. Das ist in der Gemeinschaftsschule und in allen anderen Schularten nach wie vor gleich. Schätzwerte in % zum Bildungsabschluss an Gemeinschaftsschulen? (Mittlere Reife, Abitur, Hauptschulabschluss) keine Angeben möglich Gibt es an der GS Noten? - Grundschule ja, wie bisher - weiterführende Schule keine Noten aber verbale Lernstandsrückmeldungen, die in Noten umrechenbar sind. Wie erfolgt die Benotung auf der GS? Wie bisher in den Notenstufen 1 bis 6

2 Ggf. es gibt keine Noten, wie funktioniert das mit der Bewerbung nach dem Abschluss? Ab Klasse 9 gibt es Noten für die Lernstandsnachweise. Die Abschlussarbeiten werden ebenfalls wie in den vergleichbaren Schularten (Hauptschule, Realschule) benotet, da es völlig identische Abschlussprüfungen sind. Welchen Stellenwert hat der Abschluss an einer GMS in der Wirtschaft / Personalabteilung? Keine Angabe möglich Wie wird der Lernstoff erarbeitet? - selbständig oder mit Lernbegleitern? Die Unterrichtsformen Input, Individuelles Lernen und Kooperatives Lernen haben in etwa gleiche Anteile. Das Lernen jedes Kindes wird ständig vom Lehrer begleitet. Welche Zielgruppe spricht die GMS an? - auf welchem Niveau wird in % gearbeitet? Jedes Kind ist für die Gemeischaftsschule geeignet. Wie ist die Transparenz der Lerngruppen (Durchlässigkeit)? Jedes Kind arbeitet auf dem Niveau, auf dem es erfolgreich ist. Es gibt keine feste Zuordnung zu einer Niveaustufe. Wie viele Schüler / Klassen werden im kommenden Schuljahr erwartet? Wie viele Lehrer werden in einer Klasse sein? Sind ausreichend Gymnasiallehrer bereit, an die GMS zu gehen? Ab welcher Klasse muss man sich für den zukünftigen Abschluss festlegen? Zu keiner Zeit Wie funktioniert der Wechsel zwischen den Schulsystemen. - 4 Klasse Gymnasium wie bisher, die Eltern entscheiden -10. Klasse Gymnasium erfolgreiche Abschlussprüfung zur Mittleren Reife (andere Lernkonzepte, neue Erfahrungen mit Notensystemen)

3 Welche Möglichkeiten gibt es zum Übergang auf ein Gymnasium? Ein Kind, das überwiegend auf dem erweiterten Niveau arbeitet kann jederzeit wechseln. Die Entscheidung liegt bei den Eltern. Adressiert die GMS eher die Schüler, die keiner Schulform klar zugeordnet werden können oder wirklich komplette Spreizung der Leistungsstärke? Die Gemeinschaftsschule richtet sich an alle Kinder Wie wird der erhöhte Betreuungsbedarf abgedeckt? - Ist das in WdS möglich? Ja, die Schulsozialarbeit wird aufgestockt. - Sind die Lehrer auf diesem System ausreichend geschult? ja, alle Lehrkräfte sind gut vorbereitet. Klassenteiler? Wie groß sind die Klassen? Der Klassenteiler ist zurzeit bei 28 Schülerinnen und Schülern Wie wird ein Lehrer dem Kind gerecht? Hohes/niedriges Niveau? Es gibt Lernpakete auf unterschiedlichem Niveau Warum schließen sich Gymnasium, Realschule und Werkrealschule in WdS nicht zu einer GMS zusammen? Dazu gibt es zurzeit zu unterschiedliche Standpunkte Wie wird eine Kompetenztabelle hergestellt? Kompetenzraster werden vom Landesinstitut für Schulentwicklung erarbeitet und sind im neuen Bildungsplan für alle Schularten enthalten. Ist Selbständigkeit auf der GMS Voraussetzung oder gibt es eine Hinführung? Die Kinder ringen aus den Grundschulen bereits Fähigkeiten zum selbständigen Lernen mit. Darauf wird aufgebaut und hingeführt. Ist in der ersten Klasse Ganztagesschule ein Wechsel zu einer flexiblen Klasse möglich? Falls ja, mit welcher Konsequenz? Ein Wechsel bedeutet den Klassenwechsel, was nicht wünschenswert ist. Wie genau werden die Zeiten - Unterrichtsbeginn Offener Anfang von 07:40 bis 8:00 Uhr - Mittagspause 12:50 14:10

4 - Unterrichtsende 15:40 an der GMS sein? Wie steht das Lehrerkollegium zur Umstellung auf die GMS? sehr positiv Falls mein Kind auf der GMS nicht klar kommt, wie ist ein Wechsel möglich? und wer entscheidet auf welche Schule? Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Die Entscheidung für die Schulart liegt bei den Eltern, die eine Beratung durch die Lehrkräfte in Anspruch nehmen können. Coaching-Gespräche: Wie lässt sich das bei einer Klassengröße von max. 28 Schülern zeitlich organisieren? (Bitte um konkretes Beispiel) In den Zeiten des Individuellen Lernens in der Form des Teamteachings werden Freiräume für Coachinggespräche geschaffen Lernzielkontrolle: - differenziert? - zeitlich / individuell je nach Schüler? ja, genau Lerntagebuch? Schon in der Grundschule? Wie an vielen Grundschulen führen wir das Lerntagebuch ab Klassenstufe 3 ein. Wie sieht ein Lerntagebuch aus? Im Lerntagebuch reflektieren die Kinder Ihren Lernfortschritt und bilden somit die Grundlage für das Coachinggespräch und die Rückmeldegespräche mit den Eltern. Das Lerntagebuch wird am Wochenende mit nach Hause genommen. Ist ein Lerntagebuch in der Grundschule überhaupt handlebar. ja Wie ist die Übergangsphase der jetzigen Grundschüler? Frage für mich nicht verständlich Gibt es die GS schon ab Klasse 1? Jede Grundschule ist Gemeinschaftsschule.

5 Was ändert sich konkret für Klasse 1-4? - Offener Anfang in Klassenstufe 1 und 2 (falls ressourcentechnisch möglich) - Indi-Zeit Zeit für individuelles Lernen an vorgegebenen Aufgaben - Einführung von Lerncoaching und Lerntagebuch ab Klassenstufe 3 Ist es ratsam schon vor Klasse 5 zu wechseln? (z.b. von Grundschule in Merklingen? Es besteht kein Grund, es sei denn die ganztägige Betreuung ist erwünscht. Wie wird die Selbständigkeit / Kontrolle für Eltern transparent? durch regelmäßige Rückmeldegespräche und die Einträge im Lerntagebuch Funktioniert das Konzept auch wirklich ab der 1. Klasse? Werden die Klassen 1 / 2 und die Klassen 3 / 4 jahrgangsübergreifend unterrichtet? bisher nur in der Inklusionsklasse Wie ist das mit der Inklusionsklasse? In der Inklusionsklasse lernen Kinder mit und ohne Lernbehinderung gemeinsam. Sie werden dabei ständig von zwei Lehrkräften begleitet.

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