BBZ. Beruf Bildung Zukunft. Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ARBEITSMARKT UND WEITERBILDUNG

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1 Beruf Bildung Zukunft BBZ 27 INFORMATIONEN FÜR AKADEMIKER/INNEN AUSGABE 2007/2008 Gesellschafts- und Sozialwissenschaften ARBEITSMARKT UND WEITERBILDUNG

2 2 BBZ 27 Informationen für Akademikerinnen und Akademiker Ausgabe 2007/2008 Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler/innen Studium Einstieg Aufstieg dass dies nicht so einfach ist, werden Sie vielleicht bereits selbst erfahren haben. dass Ihnen dies aber besser gelingt, dafür wurde dieses Heft zusammengestellt. Hier finden Sie Informationen zum Arbeitsmarkt und zu beruflichen Weiterbildungen, lesen von Trends in den jeweiligen Berufen und neuen Tätigkeitsfeldern. Unterstützung dabei erhalten Sie durch Angebote und Medien Ihrer Agentur für Arbeit. Viel Erfolg bei Ihrer weiteren Berufs- und Karriereplanung. Ihre BBZ-Redaktion Inhalt Hinweise des Herausgebers: Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen sind mit größter Sorgfalt zusammengetragen worden. Aufgrund der schnellen Entwicklung in Gesellschaft, Wirtschaft, Technik sowie Berufs- und Arbeitswelt kann jedoch keine Haftung und Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernommen werden. Bitte informieren Sie sich bei der Agentur für Arbeit, ob in der Zwischenzeit in einzelnen Punkten Änderungen eingetreten sind. Aus den aufgezeigten Weiterbildungsmöglichkeiten ist kein Anspruch auf finanzielle Förderung durch die Agentur für Arbeit abzuleiten. In den Texten dieser Broschüre wurde wegen der besseren Lesbarkeit häufig die männliche Personenbezeichnung verwendet. Unabhängig hiervon sind selbstverständlich Frauen wie Männer angesprochen. Impressum: Herausgeber: Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg Fachredaktion: Sandra Reiprich, Ilka Weingärtner, Bundesagentur für Arbeit Mitwirkung: Dr. Beate Raabe, Franz Piesche-Blumtritt, Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) Redaktion/Verlag: BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, Nürnberg Redaktionsschluss: Juni 2007 Autoren: Stefan Dassler, Sebastian Hanny, Horst Peter Wickel Layout und Satz: Karin Lang Fotos: BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH (S. 6, 36, 39, 42, 51-52, 55, 73), (Titel, S. 4, 8-11, 16 unten, 18, 28, 40-41, 45, 48, 67, 76-77), (S. 24, 34-35, 74-75), (S. 71), Privat (S. 46, 56, 68, 70), (S. 49), alle anderen: Archiv der Bundesagentur für Arbeit Druck: Willmy PrintMedia GmbH, Nürnberg Arbeitsmarkt und Weiterbildung... 4 NEWS für Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler... 5 Der Arbeitsmarkt Basierend auf Arbeitsmarkt Kompakt 2006 der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) Der Arbeitsmarkt für Akademiker... 6 Der Arbeitsmarkt für Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler im Überblick...10 Soziologen und Politologen...12 Psychologen...18 Erziehungswissenschaftler und Diplom-Pädagogen...24 Sozialarbeiter und Sozialpädagogen...28 Soziales am Puls der Zeit Zukunftsberufe und Trends Bachelor und Master Neue Abschlüsse willkommen Jobsuche für Einsteiger und Profis Beratung und Vermittlung Beim Arbeitsvermittler in Ihrer Agentur für Arbeit Auf der Suche Jobmessen und Stellenbörsen Das kann die Agentur für Arbeit für Sie tu Bewerbungstipps So stellen Sie sich dar und überzeugen Arbeitgeber Berufseinstieg Wege in den Beruf Zeitarbeit Chancen auch für Akademiker Networking Unterstützung für die Karriere Zurück in den Beruf Fit für den Wiedereinstieg

3 Inhalt 3 Gezielt weiterbilden Lernen ein Leben lang Mit Weiterbildung am Ball bleiben Schlüsselqualifikationen für Akademiker Unerlässlich in der modernen Arbeitswelt KURSNET Das Netzwerk für berufliche Aus- und Weiterbildung KURSNET Weiterbildungsangebote für Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler Förderung der beruflichen Weiterbildung Bildungsgutschein und andere Möglichkeiten Wege in die Selbstständigkeit Als Akademiker gründen Gründernetzwerke, Förderprogramme und vieles mehr Selbstständigkeit als Alternative Existenzgründung in der Pflege, Bildung und Beratung Finanzielle Hilfen bei der Existenzgründung Das kann die Agentur für Arbeit für Sie tun Arbeiten im Ausland Gute Gründe für einen Auslandsaufenthalt Pluspunkte für die Karriere sammeln Vermittlung ins Ausland Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt Ihre Mobilität Arbeiten in Europa Darauf müssen Sie achten Berufsinformationszentrum Was gibt s im BIZ? Mediothek und Veranstaltungen BERUFENET Das Netzwerk für Berufe Ihr Arbeitsmarkt im Internet 82 Einfach und schnell eine Stelle online finden

4 4 ARBEITSMARKT UND WEITERBILDUNG Arbeitsmarkt und Weiterbildung Haben Sie Magister, Diplom, Bachelor oder Master in der Tasche und sind auf Jobsuche? Oder haben Sie den Berufseinstieg als Akademiker bereits geschafft und suchen nach Alternativen zu Ihrer derzeitigen Tätigkeit? In diesem Heft finden Sie Informationen rund um den Arbeitsmarkt von Gesellschafts- und Sozialwissenschaftlern und Sozialpädagogen, zur Jobsuche, zu passenden Weiterbildungen sowie zur Alternative Selbstständigkeit und zum Thema Arbeiten im Ausland. Sie erhalten Tipps zur Bewerbung, finanziellen Förderung Ihrer Weiterbildung und Existenzgründung und Adressen von Fachverbänden. Sie erfahren von Trends in den jeweiligen Berufen und neuen Tätigkeitsfeldern. Nehmen Sie auch die Angebote und Medien Ihrer Agentur für Arbeit wahr, und gehen Sie zur persönlichen Beratung. Im gemeinsamen Gespräch erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen und erfahren mehr über Ihre beruflichen Möglichkeiten. Weiterbildung lohnt sich Wer ein Hochschulstudium abgeschlossen hat, wird erworbenes Wissen auf dem neuesten Stand halten wollen. Und auch die ständige Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften und der Sozialpädagogik, besonders in Bezug auf aktuelle gesellschaftliche Tendenzen, fordert von Sozialwissenschaftlern und Sozialpädagogen die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Für eine Spezialisierung auf neue Aufgabenfelder oder zur Vorbereitung auf die Übernahme neuer Aufgabenbereiche ist dies ebenfalls förderlich. Weiterbildendes Studium Mit einem Aufbau-, Ergänzungs- oder Zusatzstudium können weitere wissenschaftliche oder berufliche Qualifikationen erworben oder die in Studium und Beruf erworbenen Kenntnisse vertieft werden. Zusatzqualifikationen Mit Zusatzqualifikationen aus Bereichen wie Betriebswirtschaft, Marketing, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement bzw. mit profunden EDV-Kenntnissen fällt Sozial- und Gesellschaftswissenschaftlern der Einstieg in die Wirtschaft leichter. Schlüsselqualifikationen Arbeitgeber legen zu etwa gleich großen Teilen Wert auf fachliche Qualifikationen und auf Schlüsselqualifikationen. Gefragt bei Gesellschafts- und Sozialwissenschaftlern sind besonders Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenzen. Lernen wird damit zu einem lebensbegleitenden Prozess und kann die verschiedensten Ausprägungen haben. Mehr zum Thema Weiterbildung in all seinen Facetten ab Seite 53ff. Lust bekommen, weiterzulernen? Dann ergreifen Sie die Initiative. In diesem Heft finden Sie eine Fülle an Informationen, um beruflich durchzustarten.

5 News 5 News +++ News +++ News +++ News +++ News für Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler Weiterbildungsstudiengang Wissensmanagement Die TU Chemnitz startet den Master-Studiengang Wissensmanagement als eine berufsbegleitende Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte. Ziel ist die Entwicklung und Vertiefung von Kompetenzen im General Management. Das interdisziplinäre Studium endet mit dem Abschluss des Executive Master of Knowledge Management. Pro Monat findet je ein 2-tägiges Präsenzseminar in Chemnitz statt. Dazwischen liegen Online-Phasen mit Methoden des Blended Learnings auf einer internetgestützten Kommunikationsplattform. Alle Informationen zu Ablauf und Inhalten der Ausbildung gibt es unter Neues Befristungsrecht für Arbeitsverträge in der Wissenschaft Das neue Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (Wissenschaftszeitvertragsgesetz) trat im April 2007 in Kraft. Bisher gab es nur Sonderregelungen für die Qualifizierungsphase von jungen Wissenschaftlern, die so genannte 12-Jahresregelung bzw. 15-Jahresregelung in der Medizin. Mit dem neuen Gesetz ist auch nach dieser Zeit eine befristete Weiterbeschäftigung im Rahmen von Drittmittelprojekten möglich. Ergänzt wurden auch die Sonderregelungen um eine familienfreundliche Komponente: Bei Betreuung von Kindern verlängert sich die zulässige Befristungsdauer in der Qualifizierungsphase um 2 Jahre je Kind. Weitere Informationen: k Wissenschaft k Arbeitsrecht. Master-Studiengang für Non-Profit-Manager Führungskräfte von Stiftungen, Vereinen oder sozialen Einrichtungen brauchen spezifische Management-Kenntnisse, um gemeinnützige Ziele ihrer Organisation zu erfüllen. Die dafür notwendigen Qualifikationen vermittelt die Fachhochschule Osnabrück in ihrem neuen Master-Studiengang Management in Nonprofit-Organisationen. Das Studienprogramm verknüpft in praxisorientierten Modulen die Bereiche der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre mit den Rechts- und Sozialwissenschaften und vermittelt darüber hinaus soziale und kommunikative Schlüsselqualifikationen. Nähere Informationen im Internet unter npo-ma.html Master of Arts: Public Management & Governance An der Fachhochschule Nordhausen gibt es den neuen Master-Studiengang Public Management & Governance. Das Studium richtet sich an zukünftige Führungskräfte des öffentlichen Dienstes und des Managements öffentlicher Unternehmen wie Stadtwerke, Energieversorger, Verkehrsbetriebe, Theater, Museen oder auch Hochschulen. Zulassungsvoraussetzung ist ein guter Abschluss eines berufsqualifizierenden Studiums der Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- oder Sozialwissenschaften. Näheres im Internet: Master für die Bildung Wer sich im Bereich Bildungsmanagement und für die Leitung von Schuloder Bildungseinrichtungen qualifizieren möchte, findet an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg den Master-Studiengang Management und Didaktik. Wahlweise können 3 Schwerpunkte studiert werden: Bildungsmanagement, Didaktik von Bildungsprozessen oder Schulmanagement. Das Studium kann berufsbegleitend in 6 Studienhalbjahren absolviert werden. Der akademische Grad Master of Arts beinhaltet die Zulassung zum Höheren Dienst und ist Voraussetzung für eine Promotion. Details zum Studiengang erhalten Sie hier: k Studium k Studiengänge.

6 6 DER ARBEITSMARKT Der Arbeitsmarkt für Akademiker Gute Aussichten für Akademiker: Erstmals seit sechs Jahren ist die Zahl der offenen Stellen für sie gestiegen. Gesucht werden besonders Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler. Aber auch Sozialarbeiter haben wieder bessere Karten.

7 Der Arbeitsmarkt für Akademiker 7 Arbeitsmarktlage Der Arbeitsmarkt für Akademiker konnte sich, bezogen auf die Arbeitslosigkeit und auch auf die offenen Stellen, erholen. Der Arbeitsmarkt-Informationsservice der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn bilanziert zum einen mit gemeldeten offenen Stellen im Jahr 2005 ein Plus von knapp 18% im Vergleich zu 2004 (vgl. Grafik). Zum anderen sank der Anteil der Akademiker an allen Arbeitslosen von 5,9 auf 5,4%. Dieses Ergebnis kam trotz eines kaum wahrnehmbaren Wirtschaftswachstums zustande. Von Quartal zu Quartal stiegen die bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Offerten der Arbeitgeber. Und auch ein Blick in die wieder angewachsenen Stellenanteile der Zeitungen bestätigt diesen positiven Befund. In vielen Berufsgruppen gab es dennoch so viele Bewerber, dass die Arbeitgeber nach wie vor aus einem reichlich gefüllten Bewerberpool den am besten geeigneten auswählen konnten. Bei manchen Berufen bereitet die Mitarbeitersuche hingegen große Schwierigkeiten, so dass Stellen nicht zum gewünschten Termin besetzt werden konnten. An vorderster Stelle gehören dazu einige Fachrichtungen der Maschinenbau- und Elektroingenieure wie Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrt, Farben, Lacke und Kunststoffe, Nachrichten- und Fernmeldetechnik, außerdem Wirtschaftsingenieure, Einkäufer, IT-Vertriebsspezialisten sowie Unternehmensberater mit einer Spezialisierung auf den Vertrieb. Stellenangebote Die meisten Stellenangebote für Akademiker, die bei den Agenturen für Arbeit eingingen, kamen aus dem Bereich Maschinenbau (+28% gegenüber 2004), Elektroingenieurwesen (+21%), IT (+20%), Sozialarbeit und -pädagogik (+15%) und Lehramt (+4%) (vgl. Grafik rechts). In den Printmedien fanden Stellensuchende nach Erhebungen des Personaldienstleisters Adecco im Jahr Anzeigen für Akademiker vor knapp 14% mehr als im Vorjahr. Betriebswirte liegen mit fast einem Viertel der Offerten an der Spitze, die Anzeigen für IT-Experten nehmen mit einem beachtlichen Zuwachs zum Vorjahr von 29% den zweiten Platz ein. Maschinenbauingenieure folgen mit knapp 13%. Ausgewählte Eckdaten des Arbeitsmarktes 2005 Ingenieure Lehrer Naturwissenschaftler Betriebswirte Sozialarbeiter/-pädagogen (FH) Humanärzte IT-Experten Volkswirte Grafiker/Designer Psychologen Soziologen Journalisten Unternehmensberater Akademiker insgesamt Arbeitslose* (Stichtag: ) * Die Werte in Klammern bedeuten die Veränderung gegenüber 2004 Quelle: Bundesagentur für Arbeit Auch der Online-Stellenmarkt hat 2005 für Akademiker wieder zugelegt, so der Monster-Employment-Index (-9,2%) (+0,9%) (-5,4%) (-6,9%) (-11%) (+5,8%) (-2%) (-6,1%) (-1,3%) (-2,1%) (-6,5%) (-8,9%) 889 (-8,4%) (-3,0%) Stellenzugang* (Januar bis Dezember 2005) Ingenieure (+23,6%) IT-Experten (+20%) Sozialarbeiter/-pädagogen (FH) (+14,8%) Lehrer (+3,9%) Humanärzte (-10%) Betriebswirte (-2,6%) Naturwissenschaftler (+11,7%) Unternehmensberater (+2,7%) Psychologen (+16,7%) Grafiker/Designer 912 (+10,3%) Journalisten 757 (-13,4%) Volkswirte 424 (+15,8%) Soziologen 268 (-11,3%) Akademiker insgesamt (+17,7%)

8 8 DER ARBEITSMARKT Die Unternehmen halten also wieder verstärkt und auf verschiedenen Wegen Ausschau nach Akademikern sei es über die Agenturen für Arbeit, Anzeigen in Print oder Online-Medien oder über die Unternehmenshomepage. Befristete Stellen Der Stellenpool der Agenturen für Arbeit enthielt im Jahr befristete Stellen ein Anstieg von 27 auf 29% innerhalb eines Jahres und der höchste Wert seit der Jahrtausendwende. Bei zwei Dritteln der Befristungen sollte das Arbeitsverhältnis nach maximal einem Jahr enden, bei einem weiteren Viertel frühestens nach eineinhalb Jahren. Mit der großen Zahl der befristeten Stellen korrespondiert die Tatsache, dass Personaldienstleister, zu denen Zeitarbeitsunternehmen und Personalvermittler gehören, den Agenturen für Arbeit die meisten Jobs anboten. Fast jedes siebte Angebot kam aus dieser Branche 48% mehr als im Vorjahr. An zweiter Stelle folgten mit Arbeitsplätzen Architektur- und Ingenieurbüros (+33% zum Vorjahr). An dritter Stelle mit 6% der Stellenangebote folgten Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatungen. Ein Plus: Berufserfahrung Berufserfahrung hat einen hohen Stellenwert: 64% aller Stellenangebote waren Bewerbern vorbehalten, die Erfahrung in der ausgeschriebenen Tätigkeit gesammelt hatten. Berufsneulinge und -erfahrene waren bei gut 35% der Stellenangebote willkommen. Nur 0,8% der Stellenausschreibungen richteten sich ausschließlich an Berufsneulinge. Damit setzt sich der Abwärtstrend bei den Stellen, die exklusiv Berufsneulingen offen stehen, fort. Im Jahr 2000 hatte deren Anteil noch 3,4% betragen. Hier wird deutlich, dass die positive Entwicklung des Akademiker-Arbeitsmarktes nicht alle Personen in gleicher Weise mitnimmt. Wenn Berufseinsteiger nicht gerade einen exzellenten Lebenslauf präsentieren können, gelingt vielen von ihnen der Berufseinstieg erst nach mehreren Praktika. Arbeitslosigkeit Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Akademiker sank Ende des Jahres 2005 gegenüber 2004 um 3% von knapp auf ca (vgl. Grafik Seite 7 oben). Im Laufe des Jahres meldeten sich sogar Akademiker weniger arbeitslos als Die traditionell niedrige Akademiker-Arbeitslosenquote sank geringfügig weiter. Nach wie vor ist sie auch sehr viel geringer als die generelle Arbeitslosenquote (September 2005: 11,2%). Für welche Bereiche/Aufgaben wurden Fach- und Führungskräfte gesucht? Finanzen/Verwaltung Management/Controlling IT/Kommunikationstechnik Gesundheit/ Forschung/Lehre 12% 8% 7% 15% 16% 25% 17% (Auswertung der Stellenanzeigen in 40 Printmedien; Januar bis April 2006) Quelle: Adecco Stellenindex Produktion/Technik Verkauf/Marketing Vertriebsaußendienst Lehrer und Betriebswirte Lehrer und Betriebswirte waren am häufigsten arbeitslos gemeldet. Bei den Lehrern ergibt sich diese Position mit Arbeitslosen im September 2005 als Konsequenz daraus, dass zahlreiche Bildungsträger nur befristet einstellen und sich ihre pädagogischen Mitarbeiter deswegen zum Ende ihrer Tätigkeit hin arbeitslos melden. Bei den Betriebswirten hat sich die Zahl der Absolventen so sehr erhöht, dass die Konkurrenz groß ist und das Angebot nicht mehr der Nachfrage entspricht. Maschinenbauingenieure nahmen den dritten Rang ein, gefolgt von Bau- und Elektroingenieuren. Die meisten Akademiker, die sich im Laufe des Jahres 2005 arbeitslos meldeten und vorher berufstätig waren, kamen aus dem Sektor Bildung und Erziehung (18,4%). Die zweitgrößte Quelle stellte der Handel dar (8,5%), gefolgt von Behörden (6,7%), dem Gesundheitswesen (5,9%) sowie Architektur- und Ingenieurbüros (5,5%). Akademikerinnen Erstmals seit dem Jahr 2000 sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen mit Hochschulabschluss im Jahresvergleich. Ihre Zahl ging 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7% auf zurück. Der Rückgang liegt allerdings unterhalb desjenigen für Männer und Frauen zusammen (-3%). Akademikerinnen konnten also nicht so sehr vom Abbau der Arbeitslosigkeit profitieren wie ihre männlichen Kollegen. Somit stieg auch der Anteil der arbeitslosen Frauen an allen arbeitslosen Akademikern von 46,4% auf 47,5%. Berücksichtigt werden muss hier aber auch die Tatsache, dass die Zahl der Hochschulabsolventinnen seit vielen Jahren steigt. Anforderungen der Arbeitgeber Die Anforderungen der Arbeitgeber an die Akademiker variieren nach den verschiedenen Aufgabenfeldern und Funktionen, in denen sie tätig sein können, stark. Die Höhe der Messlatte hängt generell von der Stellen-Bewerber-Relation ab. Bei Berufen mit einem ausgeprägten Bewerbermangel akzeptieren die Arbeitgeber zum Teil auch Bewerber mit mittleren Abschlüssen oder Seiteneinsteiger. Treffen viele Bewerber auf eine Stelle, schrauben die Arbeitgeber ihre Anforderungen hoch, sowohl bezogen auf fachliche als auch außerfachliche Kompetenzen. So wurden Kandidaten mit fachlicher Breite den Spezialisten vorgezogen, weil diese flexibler einsetzbar sind. Ein Wunschkandidat sollte außerdem über aktuelles Fachwissen verfügen, vergleichsweise bescheidene Einkommenswünsche haben, lernfähig und lernbereit

9 Der Arbeitsmarkt für Akademiker 9 sowie ehrgeizig und regional mobil sein. Möglichst sicheres Englisch und aktuelle Kenntnisse der gängigen Office- und weiterer spezifischer IT-Programme rundeten das Anforderungsprofil ab. Älteren Bewerbern oder Bewerbern, die aus Langzeitarbeitslosigkeit, nach mehrjähriger Familienarbeit oder Ähnlichem in das Berufsleben zurückkehren wollten, wurden diese Fähigkeiten nicht mehr ohne weiteres zugetraut. Auch die erwünschten Soft Skills bildeten eine bunte Palette: am häufigsten gefragt waren Flexibilität, Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten. Weitere Informationen Der Arbeitsmarktbericht basiert auf der Broschüre Arbeitsmarkt Kompakt 2006 der Zentralen Auslandsund Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV). Sie können die Publikation unter (Titelsuche Akademiker ) direkt herunterladen. Trends und Tendenzen Veränderungen der Beschäftigungsformen Patchwork und Karrierepuzzle Neben der klassischen Beschäftigungsform, der unbefristeten Festanstellung mit voller Arbeitszeit, haben sich andere Möglichkeiten der Arbeitsverhältnisse etabliert. Zukünftig müssen sich Akademiker darauf einstellen, häufiger die Stelle zu wechseln. Patchwork-Lebensläufe sind keine Seltenheit mehr. Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage bevorzugen viele Arbeitgeber Zeitverträge. Dort, wo nicht mehr in fest gefügten Abteilungen, sondern projektorientiert gearbeitet wird, vergeben die Unternehmen zunehmend Werks- oder Honorarverträge und stellen nur noch eine Kernbelegschaft langfristig ein. Karrieren werden damit allgemein weniger planbar. Selbstmanagement und Co. Individuelle Karrieren hängen zudem stärker vom eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg ab. Der Mitarbeiter wird zunehmend als Mitunternehmer, als Intrapreneur, betrachtet. Zudem lassen mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern die Freiheit, sich selbst zu organisieren und Arbeitszeiten, - ort und -umfang selbst festzulegen. Diese strukturellen Veränderungen stellen neue Anforderungen an die Beschäftigten, gerade an die Fach- und Führungskräfte. Die neuen Arbeitsmuster erfordern neben hoher Flexibilität ein großes Maß an Selbstorganisation und Selbstverantwortung. Projektbezogene Arbeit ist ohne Kommunikations- und Teamfähigkeit kaum möglich. Die Fähigkeit des Selbstmanagements wird für Hochschulabsolventen zur Sicherung von Beschäftigungskontinuität zunehmend zu einer beruflich existenziellen Notwendigkeit. Existenzgründung Die Aufgeschlossenheit für Existenzgründungen ist in den letzten Jahren bei Studienberechtigten, Studierenden und Absolventen deutlich gewachsen. Die Bereitschaft von Absolventen zur Existenzgründung ist jedoch gerade in technisch innovativen Bereichen stark von der Arbeitsmarktsituation für abhängig Beschäftigte beeinflusst. Weitere Informationen siehe Seite 67ff. Trend zur Höherqualifizierung Auf dem Weg in eine Wissens- und Informationsgesellschaft vollzieht sich im Beschäftigungssystem der Bundesrepublik bereits seit langem ein Strukturwandel in Richtung Höherqualifizierung. Dieser lässt sich in einer zunehmenden Akademisierung der Erwerbstätigen nachweisen. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Der Bedarf an Hochqualifizierten wird steigen, umgekehrt werden für Geringqualifizierte weitere massive Beschäftigungseinbußen erwartet. Hintergrund ist die Expansion anspruchsvoller sekundärer Dienstleistungstätigkeiten etwa im Bereich Forschung und Entwicklung, Beratung und Lehre, von der insbesondere Akademiker profitieren. Mangel an akademisch Qualifizierten zu erwarten Demografische und soziale Entwicklungen in der Bildungslandschaft lassen einen Mangel an akademisch Qualifizierten erwarten. Im Zuge des demografischen Wandels wird sich auch bei hoher Frauenerwerbsbeteiligung und Zuwanderung mittelfristig das Arbeitskräfteangebot verknappen. Gründe sind die zunehmende Akademisierung des Beschäftigungssystems und die Altersstruktur der derzeit Erwerbstätigen mit Hochschulabschlüssen. Hinzu kommt das zeitweise gesunkene Interesse der Studienberechtigten an einem Studium sowie die geringe Beteiligung an höherer Bildung von Kindern aus hochschulfernen Familien bzw. anderer ethnischer und kultureller Herkunft. Flexibilität Der berufliche Einsatz ist mit dem Studienabschluss noch nicht festgelegt. Auf der einen Seite gibt es für die meisten akademischen Qualifikationen zahlreiche adäquate berufliche Optionen, und auf der anderen Seite orientiert sich auch die Nachfrage nach hoch qualifizierten Fachkräften nicht allein an disziplinären Fachgrenzen. So zeigen Untersuchungen, dass Informatiker weniger als die Hälfte der akademisch qualifizierten Fachkräfte in Computerberufen stellen, die Übrigen werden dagegen von Ingenieuren und Absolventen anderer Fachrichtungen besetzt. Ein Viertel der Sozialwissenschaftler üben genuin betriebswirtschaftliche Tätigkeiten aus. Gerade in Feldern, für die es keine scharf konturierten oder geschlossenen Arbeitsmärkte gibt (Geistes- und Sozialwissenschaftler), gibt es vielfältige vertikale und horizontale Substitutionen bzw. Neukompositionen von Tätigkeitsfeldern.

10 10 DER ARBEITSMARKT Der Arbeitsmarkt für Gesellschafts- und Sozialwissenschaftler im Überblick

11 Der Arbeitsmarkt im Überblick 11 Zu den gesellschafts- und sozialwissenschaftlichen Berufen werden im Folgenden gezählt: Soziologen und Politologen Psychologen Erziehungswissenschaftler und Diplom-Pädagogen Sozialarbeiter und Sozialpädagogen Die Arbeitslosigkeit bei Sozialwissenschaftlern ist im Jahr 2005 zurückgegangen. Sie reduzierte sich sogar deutlicher als bei allen Personen mit einer universitären Ausbildung. Die Nachfrage nach Sozialwissenschaftlern blieb jedoch alles in allem, sofern sie sich in spezifischen Stellenangeboten bei den Agenturen für Arbeit widerspiegelte, auch im Jahre 2005 auf einem sehr dürftigen Niveau. Nur bei den Sozialpädagogen und Sozialarbeitern sowie Psychologen stieg die Nachfrage nennenswert. Beschäftigungsmöglichkeiten bei Bildungsträgern, die bis vor zwei Jahren noch eine wichtige Rolle für Sozialwissenschaftler spielten, sind durch die veränderte Förderpolitik der Kostenträger nur noch sehr eingeschränkt vorhanden. Für hervorragend qualifizierte Sozialwissenschaftler gab es dagegen leichte Besserungstendenzen in dem für sie besonders geeigneten Segment der Markt- und Meinungsforschung. Die Möglichkeiten für einen Seiteneinstieg in der Privatwirtschaft waren zwar nach wie vor in der Praxis gegeben, sofern hervorragende kaufmännische und EDV-Kenntnisse vorlagen, sie schlugen sich aber kaum in konkreten Stellenangeboten nieder. Hier bedurfte es eines hohen Maßes an Eigeninitiative und Kreativität, um potenzielle Arbeitgeber zu überzeugen. In Betracht kamen vor allem Funktionen in der Personalwirtschaft, der Werbung, im Marketing oder im Vertrieb. Ausgewählte Eckdaten des Arbeitsmarktes 2005 Arbeitslose* (Stichtag: ) Soziologen (-6,5%) Politologen (-3,8%) Psychologen (-2,1%) Erziehungswissenschaftler/ 4,348 (-6,4%) Dipl.-Pädagogen Sozialpädagogen/Sozialarbeiter Stellenzugang* (Januar bis Dezember 2005) Soziologen 268 (-11,3%) Politologen 56 (+80,6%) Psychologen (+16,7%) Erziehungswissenschaftler/ 862 (+11,4%) Dipl.-Pädagogen Sozialpädagogen/Sozialarbeiter * Die Werte in Klammern bedeuten die Veränderung gegenüber 2004 Quelle: Bundesagentur für Arbeit Stellenanzeigen in der Tages- und Fachpresse im 1. Hj Sozialbereich Aus- und Weiterbildung Gesundheitsbereich Allg. Unternehmensleitung Forschung, Entwicklung Allg. Verwaltung, Koordination (-11,1%) (+14,8%) Für welche Bereiche/Aufgaben wurden Sozialwissenschaftler gesucht? 13% 7% 6% 6% 3% 62,4% Weitere Informationen Dieser und die folgenden Arbeitsmarktberichte basieren auf der Broschüre Arbeitsmarkt Kompakt 2006 der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV). Sie können die Publikation unter (Titelsuche Sozialwissenschaftler bzw. Sozialpfleger ) direkt herunterladen. Welche Branchen/Arbeitgeber suchten Sozialwissenschaftler? Sozialwesen Hochschule, Forschungseinrichtung 15% Gesundheitswesen 8% Schulen 6% Behörden, staatl. Institutionen 4% Verbände, Vereinigungen 2% Quelle: Adecco Stellenindex 60%

12 12 DER ARBEITSMARKT Soziologen und Politologen Die Arbeitslosigkeit dieser beiden Berufsgruppen ist wieder auf das Niveau von 2003 zurückgegangen; die Rückgänge um 6,5% bzw. 3,8% übertrafen sogar die leichte Verbesserung bei allen Akademikern mit Universitätsabschluss hier hat sich die Arbeitslosenzahl um 1,9% reduziert.

13 Soziologen und Politologen 13 Entwicklung des Arbeitsmarktes 2005 im Vergleich zu 2004 Soziologen Arbeitslose davon Frauen Stellenzugang Politologen Arbeitslose davon Frauen Stellenzugang Arbeitsmarktlage % % 56-6,5% 51% -11,3% -3,8% 38% +80,6% Die Nachfrage nach Sozialwissenschaftlern, sofern sie sich in spezifischen Stellenangeboten bei den Agenturen für Arbeit widerspiegelte, blieb jedoch auch im Jahre 2005 auf einem sehr dürftigen Niveau. Stellenangebote kamen aus Forschungseinrichtungen, Vereinen, Verbänden oder aus der Markt- und Meinungsforschung. Die Möglichkeiten für einen Seiteneinstieg in der Privatwirtschaft waren zwar nach wie vor in der Praxis gegeben, sofern hervorragende kaufmännische und EDV-Kenntnisse vorlagen, sie schlugen sich aber kaum in konkreten Stellenangeboten nieder. Hier war ein hohes Maß an Eigeninitiative und Kreativität gefragt, um potenzielle Arbeitgeber zu überzeugen. Für spezifische politologische Aufgabenstellungen bestand im Jahr 2005 kaum eine nennenswerte Nachfrage. Erwartungen der Arbeitgeber Von den potenziellen Arbeitgebern wurden vor allem Erfahrungen im Projektmanagement, sowie der Projektorganisation und -abwicklung erwartet. Bei den wenigen Angeboten, die sich z.b. auf klassische sozialwissenschaftliche Aufgabenstellungen bezogen, wurden in der Regel fundierte Kenntnisse der empirischen Sozialforschung und sozialwissenschaftliche EDV-Anwendungen, z.b. SPSS (Statistical Package for the Social Sciences), als unabdingbar vorausgesetzt. Spezifische Berufserfahrung war fast immer erwünscht. Vergütung Aufgrund der Variabilität in den Beschäftigungsformen Trainingsmaßnahmen, freie Mitarbeit, Teilzeitbeschäftigung etc. lässt sich keine klare Aussage treffen. Als Trend lässt sich allerdings bei öffentlichen Arbeitgebern die sukzessive Abkehr von der im Bundesangstellten-Tarifvertrag (BAT) bzw. im Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD) vorgesehenen Vergütung für Hochschulabsolventen erkennen. Trotz anspruchsvoller Tätigkeiten erfolgt vielfach eine Bezahlung weit unterhalb der an sich für Hochschulabsolventen vorgesehenen Entgeltgruppen, oder es wird auf noch kostengünstigere Konstruktionen, wie z.b. Honorartätigkeiten oder vereinzelt auch so genannte Ein-Euro- Jobs, zurückgegriffen. Tätigkeitsfelder Trotz des geringen Volumens der Angebote spiegelte sich in ihnen nach wie vor eine große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten wider. Vereine Bei Vereinen, die meist auf regionaler Ebene agierten, stand die Projektarbeit zu Themen und Fragestellungen aus den Bereichen Diskriminierung, Frauenerwerbstätigkeit und Jugendarbeit im Vordergrund. Dabei waren meist Projekterfahrungen, EDV-Kenntnisse und Teamfähigkeit die am häufigsten genannten Voraussetzungen. Öffentlicher Dienst Im Öffentlichen Dienst des Bundes gab es diverse Angebote, bei denen es häufig um die Auswertung von statistischem Material und dessen Bewertung ging. Auch hier waren gründliche Kenntnisse in sozialwissenschaftlichen Theorien sowie Erfahrungen mit Forschungsprojekten wichtige Einstellungsvoraussetzungen. Die Fähigkeit, komplexe sozialwissenschaftliche Sachverhalte anschaulich zu vermitteln und Forschungsergebnisse schriftlich auszuarbeiten, sollte in den Bewerbungen überzeugend nachgewiesen werden. Personalwesen Die wenigen Angebote aus dem Personalwesen der Privatwirtschaft beinhalteten anspruchsvolle Aufgaben in der Personalentwicklung und -planung und setzten meist mehrjährige Berufserfahrung voraus. Kenntnisse spezifischer Personalsoftware wurden ebenso nachgefragt wie Stellenanzeigen in der Tages- und Fachpresse im 1. Hj Für welche Bereiche/Aufgaben wurden Soziologen und Politologen gesucht? Aus- und Weiterbildung 37% Forschung, Entwicklung 29% Allg. Unternehmensleitung Allg. Verwaltung, Koordination 16% 10% Marketing, Werbung, PR 4% Welche Branchen/Arbeitgeber suchten Soziologen und Politologen? Hochschule, Forschungseinrichtung Behörden, staatl. Institutionen 9% Verbände, Vereinigungen 6% Sozialwesen 6% Schulen 2% Quelle: Adecco Stellenindex 70%

14 14 DER ARBEITSMARKT teamorientiertes Arbeiten und eine dienstleistungsorientierte Einstellung. Dabei ging es um folgende Aufgabenstellungen: Konzeption, Einführung und Begleitung von unterschiedlichen Systemen und Instrumenten der Personalentwicklung Beratung und Unterstützung der Führungskräfte in Fragen der Qualifizierung und beruflichen Entwicklung ihrer Mitarbeiter Betreuung und Steuerung interner wie externer Weiterbildungsmaßnahmen Begleitung von Veränderungs- und Teamentwicklungsprozessen Durchführung von Workshops und Trainings Unternehmens- und Personalberatung Unternehmens- und Personalberatungen suchten vereinzelt berufserfahrene Sozialwissenschaftler für das Erstellen von Recherchekonzepten, das Aufspüren potenzieller Kandidaten und die Kontaktaufnahme zu ihnen, das Durchführen von Interviews sowie die Bewertung der Kandidaten. Hochschulen Hochschulen suchten für einzelne sozialwissenschaftliche Forschungsschwerpunkte Bewerber mit hervorragenden Studienergebnissen und fachlich passenden Schwerpunkten als wissenschaftliche Assistenten oder Angestellte. Die Positionen, die meist auch mit Lehrtätigkeiten verbunden waren, wurden häufig über die Einwerbung von Drittmitteln finanziert. Auch hierbei sollten die Bewerber sich engagieren. Meist sollte während der befristeten Tätigkeiten auch die Gelegenheit zur Promotion gegeben werden. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen waren hier und da an wissenschaftlichen Mitarbeitern mit sozialwissenschaftlicher Qualifikation interessiert. Besonders gefragt waren Kandidaten mit Prädikatsexamina, betriebswirtschaftlicher Kompetenz und fundierten Kenntnissen in Empirie und Statistik. Hier finden Sie Informationen zu Ihrem Beruf: (siehe auch Seite 80/81)

15 Soziologen und Politologen 15 Ausgewählte Weiterbildungen speziell für Soziologen und Politologen finden Sie auf Seite 60f. Kommunen Kommunen waren in Einzelfällen an Sozialwissenschaftlern für Aufgaben im Rahmen der Sozialberichterstattung interessiert. Daneben ging es um Modellprojekte für die beruflich-soziale Eingliederung, Planung und Berichterstattung für ältere Menschen und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Praxis (Pflege, Eingliederung, Beschäftigung). Meist waren die Stellenangebote gleichermaßen für entsprechend qualifizierte Politologen geeignet. Versicherungen Versicherungen boten Sozialwissenschaftlern, die über Verkaufstalent, Teamgeist und hohe Eigenverantwortung verfügen sollten, Trainee-Programme an. Hierbei handelte es sich meist um Offerten, die Absolventen aller Studiengänge offen standen. Tipps für Sozialwissenschaftler Erfahrungen sammeln Zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Berufseinstieg von Sozialwissenschaftlern ist nach wie vor das Sammeln möglichst vieler berufspraktischer Erfahrungen. Darüber hinaus sollten bereits während des Studiums Praxisprogramme genutzt werden. Bestehen solche Angebote nicht, sollte versucht werden, das vorhandene Studienangebot berufsorientiert zu funktionalisieren, das heißt, wenn man z.b. Interesse an der Fortbildung als beruflichem Tätigkeitsfeld hat, verstärkt Seminare aus der Pädagogik zu Themen wie Erwachsenenbildung zu besuchen. Nachweisbare Kenntnisse der Psychologie sollten vor allem dann gezielt erworben werden, wenn Tätigkeiten in der Marktforschung, im Marketing, in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Werbung oder im Personalwesen angestrebt werden. Wenn soziologische Studiengänge keine oder zu wenig wirtschaftswissenschaftliche oder EDV-Lehrinhalte anbieten, sollte versucht werden, während des Studiums Leistungsnachweise zu erwerben, die derartige Kenntnisse belegen. Der interdisziplinäre Blick über den Tellerrand Notfalls sollten entsprechende Zusatzqualifikationen auch unmittelbar im Anschluss an das Studium erlangt werden. Um dieser Berufsgruppe den Einstieg in die Privatwirtschaft zu ermöglichen, werden u.a. praxisorientierte Managementseminare von den Agenturen für Arbeit erfolgreich eingesetzt. Die wichtigsten Inhalte dabei sind meist BWL-Grundlagen, Personal- und Projektmanagement. Auch Trainigsmaßnahmen in Businessenglisch oder die Förderung der Selbstständigkeit erwiesen sich häufig als Erfolg versprechende Module für den Berufseinstieg. Überregionale Mobilität ist für Soziologen und Politologen eine besonders wichtige Voraussetzung für den Berufseinstieg. Allerdings genügt es nicht, regional mobil zu sein, die Chancen für den Berufseinstieg steigen nur dann, wenn sich die Bewerber gleichzeitig innerhalb des Berufsfeldes Sozialwissenschaften flexibel zeigen und auch nicht davor zurückschrecken, sich mit fachfremden Aufgaben wie Vertrieb oder Marketing auseinander zu setzen. Networking Stellenangebote für Sozialwissenschaftler (bei Bildungsträgern, im Wissenschaftsbereich, Stipendien etc.) gelangen häufig nicht zur Ausschreibung, sondern werden über persönliche Kontakte und Initiativbewerbungen besetzt. Die aktive Nutzung persönlicher und institutionalisierter Netzwerke ist deshalb für Sozialwissenschaftler noch wichtiger als für andere Berufsgruppen (siehe Seite 49f). Hier finden Sie Angebote zur Aus- und Weiterbildung: (siehe auch Seite 58/59)

16 16 DER ARBEITSMARKT Tätigkeiten speziell für Politologen Nur eine Handvoll Stellenangebote richtete sich unmittelbar an Politologen. Beispielhaft seien hier genannt: Fraktionsmitarbeiter in Landtagen, die parlamentarische Initiativen ausarbeiten und fachliche und politische Bewertungen von aktuellen Problemstellungen vornehmen sollten. Die passende politische Farbe spielte dabei ebenso eine Rolle wie entsprechende Vorerfahrungen, z.b. im Wahlkampfmanagement. Auch als wissenschaftliche Assistenten oder Mitarbeiter waren Politologen nur in Ausnahmefällen gefragt. Manchmal wurden hier bereits eine abgeschlossene Promotion und der Nachweis von Forschungsaktivitäten in passenden Themenfeldern erwartet. Erfahrungen in der Durchführung von Drittmittelprojekten waren ebenso hilfreich wie zusätzliche wissenschaftliche Qualifikationen in angrenzenden Themenfeldern wie Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Umwelt und Technik. Aufgabenschwerpunkte für Politologen im Überblick Politische Bildung Lehrtätigkeiten im öffentlichen Schulwesen insbesondere in den Fächern Sozialkunde, Politik, Gemeinschaftskunde Medien Redaktionelle und journalistische Tätigkeiten Programmplanung, Leitungsfunktion Parteien, Verbände Wissenschaftliche Beratung Öffentlichkeitsarbeit und journalistische Tätigkeiten Organisations- und Verwaltungsarbeit Öffentliche Verwaltung Behördenleitungen beraten Verordnungs- und Gesetzgebungsverfahren vorbereiten politische Maßnahmen und Programme planen und kontrollieren mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen verhandeln Öffentlichkeitsarbeit Wirtschaft Entscheidungen vorbereiten Aus- und Weiterbildungen durchführen ein internes Informationsmanagement aufbauen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Organisations- und Verwaltungsarbeit Wissenschaft Lehr- und Forschungstätigkeiten

17 Soziologen und Politologen 17 Auswahl wichtiger Adressen ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Paula-Thiede-Ufer 10, Berlin Tel.: 0 30/ Fax: 0 30/ für Soziologen: Gesellschaft Sozialwissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen GESIS Postfach , Köln Tel.: 02 21/ Fax: 02 21/ Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.v. (BDS) Ostcharweg 123, Recklinghausen Tel.: / Fax: / Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) Chemnitzer Straße 46a, Dresden Tel.: 03 51/ Fax: 03 51/ für Politologen: Deutscher-Politologen-Verband e.v. (dp) Peter-Schwingen-Straße 11, Bonn Tel.: 02 28/ Fax: 02 28/ Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) c/o Universität Osnabrück, FB 1 Sozialwissenschaften, Osnabrück Tel.: 05 41/ Fax: 05 41/ Fachzeitschriften für Soziologen: Zeitschrift für Soziologie ZfS: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft, ZSE Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation: Juventa Verlag, Berliner Journal für Soziologie: VS Verlag für Sozialwissenschaften, www2.rz.hu-berlin.de/bjs Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Das Argument Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften: Argument-Verlag, Diskurs Studien zu Kindheit, Jugend, Familie und Gesellschaft: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Soziologie: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Mitteilungsblatt der Deutschen Gesellschaft für Soziologie), Sozialwirtschaft: Nomos Verlagsgesellschaft, Sozialwissenschaften und Berufspraxis (SuB): Verlag Lucius & Lucius, (Hrsg. Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.v.), Soziale Welt Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis: Nomos Verlagsgesellschaft, Leviathan Zeitschrift für Sozialwissenschaft: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Neue Praxis Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik: Luchterhand Verlag, Soziale Arbeit: Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), für Politologen: Gesellschaft Wirtschaft Politik (Gegenwartskunde): VS Verlag für Sozialwissenschaften, Politische Vierteljahresschrift (PVS): VS Verlag für Sozialwissenschaften (Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft), Aus Politik und Zeitgeschichte: Hrsg. Bundeszentrale für politische Bildung, 30.html Zeitschrift für Parlamentsfragen (Zparl): VS Verlag für Sozialwissenschaften, Zeitschrift für Politik: Carl Heymanns Verlag (Organ der Hochschule für Politik München), Prokla Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft: Verlag Westfälisches Dampfboot (Hrsg. Vereinigung zur Förderung der Kritik der politischen Ökonomie), Wichtige Verzeichnisse OECKL, Taschenbuch des öffentlichen Lebens, Festland Verlag, Bonn Handbuch der Großunternehmen, Alphabetisches Firmenregister, Hoppenstedt GmbH, Darmstadt

18 18 DER ARBEITSMARKT Psychologen Zur Stichtagserhebung am 30. September 2005 wurden insgesamt arbeitslose Psychologen mit einer Universitätsausbildung registriert (-2,1% im Vergleich zum Vorjahr).

19 Psychologen 19 Entwicklung des Arbeitsmarktes 2005 im Vergleich zu 2004 Arbeitslose davon Frauen Stellenzugang Arbeitsmarktlage Die Nachfrage nach Psychologen stieg gegenüber 2004 (+16,7%) wieder deutlich an, jedoch konnte der drastische Stellenrückgang der Vorjahre nicht wettgemacht werden. In den Jahren 2003 und 2004 wurden jeweils Nachfragerückgänge von rund einem Drittel registriert. Im Rahmen der allgemeinen Konjunkturschwäche und verbunden mit der besonderen Zurückhaltung des Öffentlichen Dienstes bei Neueinstellungen seit 2003 ist die Arbeitslosigkeit seither wieder deutlich angestiegen und hat im Herbst 2004 den höchsten Stand seit 1997 erreicht. Im Jahr 2005 gab es nur 60 Arbeitslose weniger. Angesichts der höheren Absolventenzahlen und des Anstiegs der Erwerbstätigenzahlen hat die Arbeitslosigkeit dennoch kein dramatisches Ausmaß erreicht. Im Zehnjahresvergleich ist sie immer noch um 6% niedriger als 1994, während sie im gleichen Zeitraum bei allen Arbeitslosen mit einer Universitätsausbildung um mehr als 10% zunahm. Noch deutlicher hat die Gesamtarbeitslosigkeit zugelegt. In den vergangenen fünf Jahren haben sich bei der Dauer der Arbeitslosigkeit keine dramatischen Veränderungen ergeben. Insgesamt haben sich hier eher positive Entwicklungen durchgesetzt: Während 1999 der Anteil der Langzeitarbeitslosen noch 31,5% betrug, lag er im Jahr 2004 bei 29,6%. Stellenangebote % ,1% 69% +16,7% Die meisten aktuellen Stellenangebote beziehen sich wenn auch auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den vergangenen Jahren auf Tätigkeiten im klinischen Bereich. Vor allem Anzeigen für klassische Beratungstätigkeiten, wie z.b. Ehe- und Familienberatung in kommunalen und regionalen Einrichtungen, sind aber überproportional zurückgegangen. Industrie und Privatwirtschaft hielten sich in den vergangenen Jahr mit Angeboten für Psychologen sehr zurück. Klassische Tätigkeiten, z.b. in der Personalentwicklung oder -rekrutierung, wurden nur selten ausgeschrieben. Stellenangebote, die sich auf neuere Einsatzbereiche wie Umwelt- oder Sportpsychologie beziehen, lagen so gut wie nicht vor. Erwartungen der Arbeitgeber Eine besondere und zunehmende Bedeutung nehmen die beruflichen Vorerfahrungen ein. Bei mehr als der Hälfte aller Offerten wurde Berufserfahrung gefordert. Diese Voraussetzung bezieht sich sowohl auf inhaltliche Kenntnisse, etwa in der Suchttherapie, aber auch auf spezifische Erfahrungen mit der Zielgruppe, z.b. Erfahrungen mit Krebspatienten, mit Frauen in Konfliktsituationen oder mit älteren Menschen, Kindern etc. Gefordert wird häufig die Zusatzqualifikation als Psychologischer Psychotherapeut, manchmal auch die vorhandene Approbation. Gelegentlich sind auch renommierte Unternehmensberatungen an qualifizierten Psychologen interessiert. In diesem Bereich kann eine Promotion durchaus von Vorteil sein. Mit Ausnahme des wissenschaftlichen Sektors ist der Doktortitel ansonsten eher von untergeordneter Bedeutung. Vergütung Häufig wurde bei den Stellenangeboten auf den Bundes-Angestellten-Tarifvertrag (BAT) bzw. den Nachfolgevertrag Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVÖD) verwiesen. Bei regulärer Eingruppierung ergaben sich dabei Anfangsgehälter von rund bis brutto monatlich. Bei einer Reihe von Stellen sollten Honorarvergütungen vereinbart werden. Eine kleinere Zahl von Angeboten aus Institutionen des öffentlichen Bereichs richtete sich zwar ebenfalls nach den Tarifverträgen des Öffentlichen Dienstes, waren aber mit Vergütungs- bzw. Entgeltgruppen versehen, die deutlich niedriger als die o.g. waren. Dieser Vergütungsbereich kennzeichnet am deutlichsten die unmittelbare Konkurrenzsituation zu Absolventen von FH-Studiengängen wie Sozialpädagogik oder Sozialarbeit. Tätigkeitsfelder Die wichtigsten Tätigkeitsfelder für Psychologen finden sich in folgenden Bereichen: Klinische Psychologie Lehre und Forschung Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie Stellenanzeigen in der Tages- und Fachpresse im 1. Hj Für welche Bereiche/Aufgaben wurden Psychologen gesucht? Gesundheitsbereich Sozialbereich Aus- und Weiterbildung Forschung und Entwicklung Personalwesen Gesundheitswesen Sozialwesen Hochschule, Forschungseinrichtung Schulen Behörden, staatl. Institutionen Quelle: Adecco Stellenindex 3% 8% 13% Welche Branchen/Arbeitgeber suchten Psychologen? 4% 3% 19% 25% 26% 36% 44%

20 20 DER ARBEITSMARKT Marktforschung und Werbung Schulpsychologie Verkehrspsychologie Forensische Psychologie Psychologische Dienste Psychotherapeutische Praxen Klinische Psychologie Das größte Einsatzgebiet für Psychologen ist nach wie vor die klinische Psychologie. Klinische Psychologen sind vor allem in der Psychiatrie und Neurologie anzutreffen, aber auch in Kinderkliniken und geriatrischen Einrichtungen. Ein weiteres wesentliches Einsatzgebiet sind Beratungsstellen, z.b. zur Drogen-, Erziehungs- oder Eheberatung. Arbeitsplätze für Psychologen sind hier vor allem durch den Ausbau von Beratungs- und Betreuungsangeboten bei Drogenmissbrauch entstanden. Klinische Psychologen findet man außerdem in sonderpädagogischen Einrichtungen, z.b. für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche oder für behinderte Menschen im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation. Ein besonders wichtiges Feld ist die Arbeit in der eigenen psychotherapeutischen Praxis. Hier steht die Behandlung psychischer Probleme und Erkrankungen mit unterschiedlichen therapeutischen Methoden im Vordergrund. Lehre und Forschung Als zweitgrößtes Betätigungsfeld für beruflich tätige Psychologen gilt der Bereich Lehre und Forschung. Allerdings nimmt der Anteil der Psychologen in diesem Arbeitsmarktsegment tendenziell ab. In der Regel handelt es sich um befristete Beschäftigungen im Hochschulbereich, beispielsweise als Assistent. Einige Psychologen arbeiten auch an außeruniversitären Lehr- und Forschungseinrichtungen, z.b. an Erzieherfachschulen oder an privaten wissenschaftlichen Instituten. Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (ABO) Der Anteil der Psychologen, die sich auf den Bereich Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie spezialisiert haben, ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Das liegt zum einen an der steigenden Bedeutung der Personalauswahl und -entwicklung in Wirtschaftsunternehmen, zum anderen am enormen Zuwachs bei der Zahl der Personal- und Unternehmensberatungen. Die fortschreitenden wirtschaftlichen und arbeitsorganisatorischen Veränderungen zum Beispiel durch Unternehmensfusionen oder neue Managementmethoden stellen für Mitarbeiter und Führungskräfte eine große Herausforderung dar. Daraus ergeben sich für Psychologen neue Arbeitsfelder, etwa in der Beratung von internationalen Teams, im Change- Management, der Begleitung von Veränderungsprozessen oder beim Coaching von Führungskräften. Aufgrund der sich schnell verändernden Unternehmensstrukturen und der weiteren Expansion des betrieblichen Fort- und Weiterbildungssektors kann mit einer relativ positiven Entwicklung auf diesem Teilarbeitsmarkt gerechnet werden. Marktforschung und Werbung Auch der Anteil der Psychologen, die in der Marktforschung und Werbung tätig sind, hat sich im vergangenen Jahrzehnt erhöht. Arbeitgeber sind in der Regel Werbe- und PR-Agenturen, Verlage sowie Marktforschungsinstitute oder Marketingabteilungen von größeren Unternehmen. Psychologen mit entsprechendem Ausbildungs- und Erfahrungsprofil haben hier recht gute Chancen zumal die Analyse von Bedürfnissen und Wünschen potenzieller Kunden sowie die Überprüfung der Produktwirkung in den Medien auch zukünftig ein immer ausgefeilteres Knowhow nötig machen. Schulpsychologie In der Schulpsychologie geht es um die psychologische Betreuung sowohl einzelner Schüler als auch ganzer Schülergruppen und auffälliger Klassenverbände. Zu den Aufgaben gehören auch die Beratung der betroffenen Lehrer und Eltern, die Schullaufbahnberatung, die Kontrolle und Verbesserung schulpsychologischer Untersuchungsverfahren, die Lehrerfortbildung sowie die Schulorganisationsberatung. In der Schulpsychologie sind nur wenige Psychologen beschäftigt. Hier ist derzeit auch wenig Bewegung zu erwarten. Die wenigen Stellen sind besetzt; obwohl der Bedarf an schulpsychologischen Interventionen ansteigt, lässt die Haushaltslage der öffentlichen Hand kaum Stellenzuwächse erwarten. Verkehrspsychologie Im Bereich Verkehrspsychologie sind derzeit nur wenige Psychologen tätig. Als eigenständiges Aufgabengebiet hat sich hier die Tätigkeit in den medizinisch-psychologischen Untersuchungsstellen des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) herausgebildet. Im Vordergrund stehen neben der psychologischen Feststellung der Verkehrstauglichkeit die Verkehrserziehung sowie die Sicherheits- und Unfallforschung. Beschäftigungsmöglichkeiten für Psychologen bieten neben dem TÜV die Bundesanstalt für Straßenwesen, die Bundesanstalt für Flugsicherung sowie die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie. Hier finden Sie Informationen zu Ihrem Beruf: (siehe auch Seite 80/81)

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