Kapitel 14: Internationale Beziehungen

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kapitel 14: Internationale Beziehungen"

Transkript

1 Kapitel 14: Internationale Beziehungen Dual-/Multiple-Choice Fragen 1. Sie möchten untersuchen, ob sich der Regimetyp (Autokratie/Demokratie) und der Zugang zum Meer (ja/nein) auf die Offenheit eines Landes gegenüber der Weltwirtschaft (positiv) auswirken. Wie viele Beobachtungen brauchen Sie mindestens, wenn Sie diese Forschungsfrage mit vergleichenden qualitativen Fallstudien untersuchen möchten? a. 2 b. 3 c. 4 d Welcher Theorie zufolge spielt das Mächtegleichgewicht eine wichtige Rolle bei der Erklärung internationaler Kriege? a. Liberalismus/Neo-Liberalismus b. Realismus/Neo-Realismus c. Marxismus/kritische Theorie d. Konstruktivismus 3. Russett et al. nennen unter anderem folgenden Grund für den Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima: The international balance of forces likely to emerge after the war reinforced this perspective. The wartime Soviet-American alliance was deteriorating rapidly, especially in the face of severe disagreements about who should control Eastern Europe. Welcher IB Theorie entspricht diese Argumentation am deutlichsten? a. Liberalismus/Neo-Liberalismus b. Realismus/Neo-Realismus c. Marxismus/kritische Theorie d. Konstruktivismus 4. Welche der folgenden Aussagen sind richtig, welche falsch? 1. Der Konstruktivismus arbeitet weitgehend mit hermeneutischen Ansätzen. Es lassen sich daraus jedoch auch kausale Hypothesen ableiten. 2. Internationale Politik lässt sich definieren als Gesamtheit aller kooperativen Interaktionen, die auf die Verteilung von Werten jenseits staatlicher Grenzen gerichtet sind. 3. Das westfälische Staatenmodell versucht eine Deckungsgleichheit von geographischem Raum und politischer Autorität sicher zu stellen. 4. Souveränität ist der exklusive, territorial definierte Herrschaftsanspruch eines Staatswesens. 5. Bezüglich Chancen internationaler Kooperation ist die konstruktivistische Theorie pessimistischer als der Realismus. 6. Der Liberalismus erachtet internationale Organisationen weitgehend als eine Begleitmusik der internationalen Politik. Übungsfragen zu Kapitel 14, Bernauer/Jahn/Kuhn/Walter 2013 Seite 1 von 5

2 7. In der marxistischen Theorie werden ökonomische Verteilungskonflikte als eine wichtige Kriegsursache betrachtet. 8. Das Volumen des Außenhandels zwischen Österreich und der Schweiz ist ein dyadischer Indikator. 9. Die jährliche Wachstumsrate des Welthandels ist ein dyadischer Indikator. 10. Guerillakriege werden zwischen Staaten geführt. 11. Kriege können definiert werden als organisierte Gewalt zwischen politisch geprägten Gruppen. 12. Seit 1945 ist der Anteil von Bürgerkriegen im Vergleich zu zwischenstaatlichen Kriegen markant gestiegen. 13. Die Anarchie des internationalen Systems ist eine wichtige Erklärungsvariable, die insbesondere Varianz in der Häufigkeit und geographischen Verteilung kriegerischer Ereignisse erklärt. 14. Der Realismus argumentiert, dass bipolare Systeme stabiler sind als multipolare Systeme. 15. Demokratien gewinnen Kriege eher als Nicht-Demokratien und weisen dabei geringere Opferzahlen auf. 16. Internationale Regime sind gleichbedeutend mit nichtdemokratischen internationalen Organisationen. 17. Ein Gefangenendilemma lässt sich überwinden, wenn Staaten in kleinen Schritten kooperieren, strikte Reziprozität anwenden und einen wirksamen Überwachsungsmechanismus einrichten. 18. Der Europarat ist eine supranationale Organisation. 19. Beide Varianten des Intergouvernementalismus nehmen an, dass Integrationsschritte in Europe vor allem dann zustande kommen, wenn große und wirtschaftsstarke Staaten dies wollen. 20. Spillover ist ein wichtiges Konzept der funktionalistischen Theorie der Europäischen Integration. 21. Alle drei Varianten des Supranationalismus stellen Wirkungsmechanismen in den Vordergrund, die zumindest teilweise außerhalb der direkten Kontrolle der Staaten und ihrer Regierungen liegen. 22. Die Europäische Währungsunion hat ein anarchisches in ein hierarchisches System überführt. 23. Die Schaffung der Europäischen Währungsunion war deshalb so erfolgreich, weil die EU ein optimaler Währungsraum ist. Kurzantwortfragen 1. Nennen Sie mindestens zwei Gründe, weshalb die in der UNO Charta festgehaltene souveräne Gleichheit der Staaten den realen Verhältnissen nicht immer entspricht. Begründen Sie Ihre Antwort. 2. Was bedeuten Anarchisierung der innerstaatlichen Politik und Hierarchisierung der internationalen Beziehungen? 3. Beschreiben Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen dem Realismus und dem Liberalismus. Übungsfragen zu Kapitel 14, Bernauer/Jahn/Kuhn/Walter 2013 Seite 2 von 5

3 4. Sind kausale Hypothesen, in denen die Variablen auf unterschiedlichen Analyseebenen liegen, schwieriger zu testen als kausale Hypothesen mit Variablen auf der gleichen Analyseebene? Nennen Sie eine Hypothese mit Variablen auf unterschiedlichen Analyseebenen und skizzieren Sie dazu ein Forschungsdesign. 5. Beschreiben und erläutern Sie das sog. Sicherheitsdilemma. Illustrieren Sie Ihre Beschreibung mit einem empirischen Beispiel. 6. Welche konstruktivistische und institutionelle kausale Argumentation liegt der Theorie des Demokratischen Friedens zugrunde? 7. Weshalb sind internationale Konflikte wahrscheinlicher wenn sich Staaten vor allem um relative anstatt um absolute Gewinne kümmern? Illustrieren Sie Ihre Antwort mit einem empirischen Beispiel. 8. Zeichnen Sie einen spieltheoretischen Entscheidungsbaum, in dem Russland und die USA versuchen, ihre Atomwaffen vollständig abzurüsten. Erklären Sie aufgrund der Logik des Gefangenendilemmas, weshalb die Erfolgschancen dieser Verhandlungen eher gering sind. 9. Welche zwei zentralen Attribute eines Staates fehlen der EU? Weitere Fragen 1. Was bedeutet anarchisch, was hierarchisch, in Bezug auf das internationale politische System? 2. Welches sind die Kernelemente des sog. Westfälischen Systems? 3. Was bedeutet Souveränität? 4. Charakterisieren Sie einen Quasi-Staat und geben Sie Beispiele. 5. Welche zwei Umstände/Faktoren relativieren in der Realität das Prinzip der territorialen Souveränität? Illustrieren Sie diese Relativierung anhand des Beispiels humanitärer Interventionen. 6. Inwiefern widerspricht der Entscheidungsmodus im Uno Sicherheitsrat dem Prinzip der souveränen Gleichheit der Staaten? 7. Weshalb sind letztlich Staaten in der internationalen Politik einflussreicher als nichtstaatliche Akteure (z.b. Firmen, NGOs)? 8. Erläutern Sie kurz die Dependenztheorie und ihren marxistischen Hintergrund. Formulieren Sie eine an der marxistischen Theorie orientierte Hypothese. 9. Formulieren Sie eine Forschungsfrage, die sich mit einer konstruktivistischen Vorgehensweise beantworten liesse, und Übungsfragen zu Kapitel 14, Bernauer/Jahn/Kuhn/Walter 2013 Seite 3 von 5

4 schildern Sie kurz, wie Sie bei einem solchen Forschungsvorhaben vorgehen würden. 10. Erläutern Sie das Konzept des Sicherheitsdilemmas. 11. Erläutern Sie die Hypothese, dass Kriege in bipolaren Systemen unwahrscheinlicher und in multipolaren Systemen wahrscheinlicher sind. Weshalb? 12. Erläutern sie die Theorien des Mächtegleichgewichts und der Machttransition und nennen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden. 13. Was besagt das Kantianische Dreieck? 14. Weshalb können intensivere Wirtschaftsbeziehungen zwischen Staaten zur Kriegsvermeidung beitragen? Nennen Sie mindestens 3 Gründe. 15. Formulieren Sie eine konstruktivistische Begründung für den demokratischen Frieden. 16. Erläutern Sie das Argument, dass Demokratien sehr selten gegeneinander, jedoch recht häufig gegen nicht-demokratien Krieg führen und solche Kriege meist auch gewinnen. 17. Weshalb beurteilen die Realisten die Chancen wirksamer internationaler Kooperation als recht gering? 18. Skizzieren Sie grafisch ein sequentielles Gefangenen-Dilemma im Politikbereich der internationalen Handelsliberalisierung. 19. Erläutern Sie das Argument der hegemonialen Stabilität bei der Herstellung globaler öffentlicher Güter. Geben Sie dazu ein konkretes Beispiel. Erläutern Sie auch kurz die liberalen Gegenargumente, insbesondere das After Hegemony Argument. 20. Welches sind die wichtigsten Funktionen internationaler Regime/Institutionen? 21. Was sind Klubgüter in der internationalen Politik? Argumentieren Sie zuerst abstrakt und geben Sie dann ein konkretes Beispiel. 22. Mit welchen Kooperationsstrategien lässt sich ein Gefangenen- Dilemma überwinden? Argumentieren Sie zuerst abstrakt und geben Sie dann ein konkretes Beispiel. 23. Welche zwei wichtigen Attribute eines souveränen Staates fehlen bei der Europäischen Union? 24. Skizzieren Sie ein funktionalistisches Argument zur europäischen Integration anhand des Beispiels des Schengen Abkommens. Übungsfragen zu Kapitel 14, Bernauer/Jahn/Kuhn/Walter 2013 Seite 4 von 5

5 25. Worin unterscheiden sich Argumente des Supranationalismus (Erklärung der europäischen Integration) von Argumenten des Intergouvernementalismus? 26. Weshalb kann der realistische Intergouvernementalismus das Entstehen der EWU nur ungenügend erklären? Übungsfragen zu Kapitel 14, Bernauer/Jahn/Kuhn/Walter 2013 Seite 5 von 5

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19

Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Reader : Copyshop Rotplombe Nr. 19 Online Texte: Homepage: http://www.unierfurt.de/internationalebeziehungen/ Passwort: EinführungPO Politische Ordnungen Staaten und Soveränität Dr. Andrea Ribeiro Hoffmann

Mehr

Plümper, Thomas, 2003, Effizient Schreiben, München, Oldenbourg, 59-107.

Plümper, Thomas, 2003, Effizient Schreiben, München, Oldenbourg, 59-107. Über das Schreiben Plümper, Thomas, 2003, Effizient Schreiben, München, Oldenbourg, 59-107. "Nachhilfe für Geistesblitze Nichts ist schlimmer als die Schreibblockade: Gerade wer Umfängliches zu produzieren

Mehr

Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann)

Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann) Liberalismus Folie 1 Aggregierte Präferenzen: Liberalismus (Rasmus Beckmann) Gliederung 1. Einordnung der liberalen Außenpolitiktheorie in den Kontext der Vorlesung 2. Abgrenzung vom traditionellen Liberalismus

Mehr

Einführung in die Politikgeschichte des industriellen Zeitalters

Einführung in die Politikgeschichte des industriellen Zeitalters Einführung in die Politikgeschichte des industriellen Zeitalters A. Politische Grundbegriffe 17. Außenpolitik/Internationale Politik (Nohlen/Grotz, S. 26ff.; 235ff.; Brechtken 2003) Die Trennung von Außen-

Mehr

5. Die Entwicklung in deutsch-dänischen und deutschniederländischen

5. Die Entwicklung in deutsch-dänischen und deutschniederländischen KONRAD LAMMERS 5. Die Entwicklung in deutsch-dänischen und deutschniederländischen Grenzregionen vor dem Hintergrund ökonomischer Theorien Fragestellungen Im Kapitel 2 dieses Bandes wurde danach gefragt,

Mehr

4th Chinese-German Symposium on International Security, Bejing, 15 17 November 2004

4th Chinese-German Symposium on International Security, Bejing, 15 17 November 2004 4th Chinese-German Symposium on International Security, Bejing, 15 17 November 2004 Panel 1: Security Risks and Processes of Regional Security in East Asia, 15 November Dr. Rolf Mützenich 1 Ostasien im

Mehr

Klimawandel & Wasserkonflikte das Forschungsprojekt CLICO

Klimawandel & Wasserkonflikte das Forschungsprojekt CLICO Klimawandel & Wasserkonflikte das Forschungsprojekt CLICO Christiane Gerstetter Ecologic Institute Mit Unterstützung von Katharina Klaas Gliederung des Vortrags Überblick über das Forschungsprojekt Ergebnisse

Mehr

Projekt Europäische Aktiengesellschaft - Politik, Recht und Wirtschaft. Konzeptionen vor dem Hintergrund der Europäischen Integration

Projekt Europäische Aktiengesellschaft - Politik, Recht und Wirtschaft. Konzeptionen vor dem Hintergrund der Europäischen Integration Projekt Europäische Aktiengesellschaft - Politik, Recht und Wirtschaft Konzeptionen vor dem Hintergrund der Europäischen Integration Rabea Kapschak Mündliche Prüfung in den Fächern Arbeits- und Sozialrecht

Mehr

1.1 Themen der Theorie internationaler Wirtschaftsbeziehungen... 28 1.2 Weltwirtschaft: Güterverkehr und Geldverkehr... 34

1.1 Themen der Theorie internationaler Wirtschaftsbeziehungen... 28 1.2 Weltwirtschaft: Güterverkehr und Geldverkehr... 34 Inhaltsverzeichnis Vorwort 15 Die Stellung dieses Buchs im Studienplan der Wirtschaftswissenschaften..... 16 Einige Besonderheiten dieses Lehrbuchs................................ 17 Neuerungen der achten

Mehr

Güte von Tests. die Wahrscheinlichkeit für den Fehler 2. Art bei der Testentscheidung, nämlich. falsch ist. Darauf haben wir bereits im Kapitel über

Güte von Tests. die Wahrscheinlichkeit für den Fehler 2. Art bei der Testentscheidung, nämlich. falsch ist. Darauf haben wir bereits im Kapitel über Güte von s Grundlegendes zum Konzept der Güte Ableitung der Gütefunktion des Gauss im Einstichprobenproblem Grafische Darstellung der Gütefunktionen des Gauss im Einstichprobenproblem Ableitung der Gütefunktion

Mehr

Oliver Hidalgo. Kants Friedensschrift und der Theorienstreit in den Internationalen Beziehungen

Oliver Hidalgo. Kants Friedensschrift und der Theorienstreit in den Internationalen Beziehungen Oliver Hidalgo Kants Friedensschrift und der Theorienstreit in den Internationalen Beziehungen Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen Herausgegeben von Thomas Jäger Oliver Hidalgo Kants Friedensschrift

Mehr

Internationale Wirtschaft

Internationale Wirtschaft Paul R. Krugman Maurice Obstfeld Internationale Wirtschaft Theorie und Politik der Außenwirtschaft 6. Auflage,*». \ 4 1 ^ l t',t * ' k PEARSON / Studium ein Imprint von Pearson Education München Boston

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Anja Mommer

Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Anja Mommer Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen Anja Mommer Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen TEIL I: Einführung Theorie TEIL II: Umsetzung Beispiel (Video) TEIL I Einführung Warum braucht man

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 13

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 13 7 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 13 Abbildungsverzeichnis... 15 1. Kapitel: Fundament des wissenschaftlichen Arbeitens... 17 1.1. Definition von Wissenschaft... 18 1.1.1. Bedeutung

Mehr

AM ANFANG WAR DAS EXPOSÉ!

AM ANFANG WAR DAS EXPOSÉ! AM ANFANG WAR DAS EXPOSÉ! LEITFADEN ZUR ABFASSUNG EINES EXPOSÉS Sie schreiben eine Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit und Ihr/Ihre Betreuer/in hat Ihnen ein Exposé verordnet? Sollte Ihnen nicht klar

Mehr

Beeinflusst die Organisationskultur die Prozessperformance?

Beeinflusst die Organisationskultur die Prozessperformance? Beeinflusst die Organisationskultur die Prozessperformance? Dr. Corinna Grau Leiterin Betrieb Kundenservice Württembergische Versicherung AG 22.10.2015 W&W im Überblick Die W&W-Gruppe auf einen Blick Aktionäre

Mehr

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203

VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09. Prof. Dr. Anna Schwarz Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 VORLESUNG SOZIOLOGISCHE GRUNDBEGRIFFE SoSe 09 Dienstag, 16:15 17:45 Uhr Raum: GD 203 ÜBERBLICK I 1. 21.04.: Einführung in die Systematik der Soziologie + Begriffsbildung 2. 05.05.: Soziales Handeln 3.

Mehr

Teil I Gegenstand, Probleme, Theoriekonstruktion

Teil I Gegenstand, Probleme, Theoriekonstruktion 20 Teil I Gegenstand, Probleme, Theoriekonstruktion 80 Jahre Haft gefordert. Nach dem Schuldspruch gegen den früheren liberianischen Staatschef Charles Taylor wegen Kriegsverbrechen fordert die Anklage

Mehr

Medical Peace Work Online Kurs 4. Strukturelle Gewalt und Ursachen gewaltsamer Konflikte

Medical Peace Work Online Kurs 4. Strukturelle Gewalt und Ursachen gewaltsamer Konflikte Medical Peace Work Online Kurs 4 Strukturelle Gewalt und Ursachen gewaltsamer Konflikte Ziele des MPW online-kurses 4 Verstehen, wie Armut, Entwicklung und gewaltsamer Konflikt zusammen hängen Terminologie

Mehr

1.1 Problemstellung und Formulierung der Forschungsfrage

1.1 Problemstellung und Formulierung der Forschungsfrage 1 1 EINLEITUNG If only HP knew what HP knows, we would be three times more productive. Dieses aus Mitte der 1990er Jahren bekannte Zitat von Lew Platt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Hewlett Packard,

Mehr

Die Gruppe der Acht (G8) und die internationale Demokratie. ( Quelle: Peter Wahl, Attac G8 Infoheft 2006 )

Die Gruppe der Acht (G8) und die internationale Demokratie. ( Quelle: Peter Wahl, Attac G8 Infoheft 2006 ) Die Gruppe der Acht (G8) und die internationale Demokratie ( Quelle: Peter Wahl, Attac G8 Infoheft 2006 ) Gängiges Demokratieverständnis: Demokratie = politische Menschenrechte ( z. B. wählen dürfen )

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Danksagung... 5 Zur Konzeption des Buches: Lernziele, Problemorientierung und Theorieverständnis... 11

Inhaltsverzeichnis. Danksagung... 5 Zur Konzeption des Buches: Lernziele, Problemorientierung und Theorieverständnis... 11 Inhaltsverzeichnis Danksagung... 5 Zur Konzeption des Buches: Lernziele, Problemorientierung und Theorieverständnis... 11 1. Grundlagen... 15 1.1. Internationale Politik: Inhalte und Erkenntnisgewinn...

Mehr

Qualitative Politikanalyse

Qualitative Politikanalyse Joachim K. Blatter Frank Janning Claudius Wagemann Qualitative Politikanalyse Eine Einfuhrung in Forschungsansatze und Methoden VSVERLAG FUR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Vorwort der Reihenherausgeber

Mehr

Aufgabenblock 1: Strategische Unternehmensführung

Aufgabenblock 1: Strategische Unternehmensführung Aufgabe 1 Aufgabenblock 1: Strategische Unternehmensführung a) Beschreiben Sie Begriff und Funktion einer unternehmerischen Vision bzw. der Unternehmensphilosophie! Stellen Sie einen Bezug zu den anderen

Mehr

Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist

Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Kapitel 16: Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Folie 15-1 Preisniveaus und Wechselkurs in langer Frist Kapitelübersicht Einführung Das Gesetz der Preiseinheitlichkeit Kaufkraftparität Ein langfristiges

Mehr

Internationale Politik

Internationale Politik Grundkurs Politikwissenschaft 3107 Internationale Politik Bearbeitet von Prof. Frank Schimmelfennig 3. aktual. Aufl. 2012 2013. Taschenbuch. 333 S. Paperback ISBN 978 3 8252 3831 5 Format (B x L): 15 x

Mehr

Kapitel 12: Regierung und Verwaltung

Kapitel 12: Regierung und Verwaltung Kapitel 12: Regierung und Verwaltung Dual-/Multiple-Choice Fragen 1. Welche drei Prinzipien bestimmen die Funktionsweise der Bundesregierung Deutsch-lands? a. Das Kabinetts-, Ressort- und Kanzlerprinzip

Mehr

Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012

Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012 Übung: Einführung in die Politikwissenschaft Wissenschaftliches Arbeiten Herbstsemester 2012 an der Fakultät für Sozialwissenschaften, Fachbereich Politikwissenschaft, der Universität Mannheim 7. Sitzung

Mehr

UTB 3107. Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage

UTB 3107. Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage UTB 3107 Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Böhlau Verlag Köln Weimar Wien Verlag Barbara Budrich Opladen Farmington Hills facultas.wuv Wien Wilhelm Fink München A. Francke Verlag Tübingen und Basel

Mehr

Nachhaltigkeitsberichte. Wirkungen. 10. Münchener Forschungspreis für Wirtschaftsprüfung

Nachhaltigkeitsberichte. Wirkungen. 10. Münchener Forschungspreis für Wirtschaftsprüfung Sebastian Becker Nachhaltigkeitsberichte Motivation, Inhalte und Wirkungen 10. Münchener Begriffsvielfalt in Theorie und Praxis Verschiedene Basisbegriffe im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit H. M. zur Nachhaltigkeitsdefinition

Mehr

Die Prognose. Dipl.-Vw. Lutz Benson, Volkswirtschaftslehre, insbes. Stadt- und Regionalökonomie

Die Prognose. Dipl.-Vw. Lutz Benson, Volkswirtschaftslehre, insbes. Stadt- und Regionalökonomie Die Prognose Basis jedes auf die Zukunft gerichteten Handelns Zielsetzung in der Regionalforschung ist die Abschätzung von raumbezogenen Veränderungen im Zeitablauf Diese Veränderungen werden bestimmt

Mehr

99 Fragen zur Klausurvorbereitung im Fach Finanzwissenschaft

99 Fragen zur Klausurvorbereitung im Fach Finanzwissenschaft Prof. Dr. Hans H. Bass, Hochschule Bremen, ISVW, WS 2013/14 hans-heinrich.bass@hs-bremen.de 99 Fragen zur Klausurvorbereitung im Fach Finanzwissenschaft Beispiel zum Umgang mit diesen Fragen Frage: Welcher

Mehr

Group of Oppositional Syrian Kurds

Group of Oppositional Syrian Kurds Group of Oppositional Syrian Kurds Gruppe der Oppositionellen syrischen Kurden Fraksîyona Opozîsyona kurdên Sûrîyê ار ارد ار ار اد ار Group of Oppositional Syrian Kurds GOSK Contact Dr. Hussein Saado Holtorfer

Mehr

ÜV Internationale Beziehungen, 19.11.02

ÜV Internationale Beziehungen, 19.11.02 ÜV Internationale Beziehungen, 19.11.02 Gesellschaftswelt und demokratischer Friede: Liberale Ansätze Grundannahmen Ausgangspunkt: in sozialen Gruppen organisierte Individuen Perspektivwechsel von innen

Mehr

c) Wie hoch ist der Holzverbrauch in der BRD je Einwohner in m³ pro Jahr?

c) Wie hoch ist der Holzverbrauch in der BRD je Einwohner in m³ pro Jahr? -- Vorname, Name - - Klasse lich... Der Wald ist für den Menschen lebensnotwendig. a) Nennen Sie drei Schutzfunktionen des Waldes. b) Wie viele m³ Holz werden im Durchschnitt je ha und Jahr in Bayern eingeschlagen?

Mehr

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Matrikelnummer: Name: Vorname: MODULKLAUSUR: TERMIN: 03.09.2012 PRÜFER: Block A Aufgabe 1 (Wahl) 2 (Wahl) maximale Punktzahl

Mehr

Das Russlandbild der Deutschen

Das Russlandbild der Deutschen Thomas Petersen Das Russlandbild der Deutschen Tagung Das Image zwischen Russen und Deutschen im Wandel Stiftung Russki Mir Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau, 9. Oktober 2015 1. Deutsch-russische Beziehungen

Mehr

Katja Keul. Mitglied des Deutschen Bundestages Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN. Planlos, sinnlos, rechtlos: Der geplante Bundeswehreinsatz in Syrien

Katja Keul. Mitglied des Deutschen Bundestages Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN. Planlos, sinnlos, rechtlos: Der geplante Bundeswehreinsatz in Syrien Katja Keul Mitglied des Deutschen Bundestages Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Planlos, sinnlos, rechtlos: Der geplante Bundeswehreinsatz in Syrien Nachdem bereits beim Einsatz im Nordirak die vom Grundgesetz

Mehr

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 26 6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 6.1. GESCHICHTE DER ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT Die Übersetzungswissenschaft ist eine sehr junge akademische Disziplin und wurde erst Anfang der 60er Jahre

Mehr

Gesundheitsberichterstattung als Politikberatung. Helmut Brand / Kai Michelsen

Gesundheitsberichterstattung als Politikberatung. Helmut Brand / Kai Michelsen Gesundheitsberichterstattung als Politikberatung Helmut Brand / Kai Michelsen KIGGS was nun GBE als Politikberatung Kleinräumige Sozial-GBE Praxis Theorie Praxis 27.4.2007 GBE als Politikberatung? Brand

Mehr

Prinzipale und Agenten in Zwei-Ebenen-Spielen

Prinzipale und Agenten in Zwei-Ebenen-Spielen Kai Oppermann Prinzipale und Agenten in Zwei-Ebenen-Spielen Die innerstaatlichen Restriktionen tier Europapolitik GroBbritanniens untertony Blair VSVERLAG FOR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Verzeichnis

Mehr

Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre Friedrich-Schiller-Universität Jena Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre Makroökonomik PD Dr. Markus Pasche Klausur Basismodul Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Mehr

American Decline. Vergleich USA versus Japan

American Decline. Vergleich USA versus Japan American Decline Vergleich USA versus Japan Quelle: Menzel, Ulrich: Globalisierung versus Fragmentierung, Suhrkamp: 1998. S.209. 1 GATT/WTO 2 Hegemons Dilemma Wenn eine führende Wirtschaftsmacht, die eine

Mehr

Alois Maichel. Das Projekt einer. Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen

Alois Maichel. Das Projekt einer. Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen Das Projekt einer transatlantischen Freihandelszone Konzepte, Folgerungen und potentielle globale Implikationen Verlag Dr. Kovac Hamburg 2015 Das Projekt einer transatlantischen Freihandelszone Alois Maichel

Mehr

Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1

Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1 Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1 1. Teil Kapitel 1, Abschnitt 1.1 1. Welche gesetzlichen Vorschriften verpflichten Kaufleute

Mehr

Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie?

Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie? 1 Prof. Dr. Katharina Bluhm Was gehört in das Exposé für eine MA-Arbeit im Bereich der Soziologie? Ein Exposé stellt den Grundriss einer geplanten wissenschaftlichen Arbeit dar, der das weitere Vorgehen

Mehr

POLITISCHE THEORIE BAYERISCHES PROMOTIONSKOLLEG. 4. Tagung in Eichstätt zum Thema Demokratie und Frieden

POLITISCHE THEORIE BAYERISCHES PROMOTIONSKOLLEG. 4. Tagung in Eichstätt zum Thema Demokratie und Frieden 4. Tagung in Eichstätt zum Thema Demokratie und Frieden Einladung zur 4. Tagung des Bayerischen Promotionskollegs An der Katholischen Universität Eichstätt/Ingolstadt Sommersemester 2008 Liebe Promotionskollegen,

Mehr

Versuchsplanung. Teil 1 Einführung und Grundlagen. Dr. Tobias Kiesling <kiesling@stat.uni-muenchen.de> Einführung in die Versuchsplanung

Versuchsplanung. Teil 1 Einführung und Grundlagen. Dr. Tobias Kiesling <kiesling@stat.uni-muenchen.de> Einführung in die Versuchsplanung Versuchsplanung Teil 1 Einführung und Grundlagen Dr. Tobias Kiesling Inhalt Einführung in die Versuchsplanung Hintergründe Grundlegende Prinzipien und Begriffe Vorgehensweise

Mehr

Change Management Prozesse mit den Strategien Diversity Management und Gender Mainstreaming

Change Management Prozesse mit den Strategien Diversity Management und Gender Mainstreaming Change Management Prozesse mit den Strategien Diversity Management und Gender Mainstreaming Lerchenfelderstraße 65/16 A 1070 Wien t, f: +43.1.92 30 529 http://imkontext.at office@imkontext.at Julia Neissl

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten?

Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende. Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? Werte und Grundsätze des Berufskodexes für interkulturell Dolmetschende Ethische Überlegungen: Was ist richtig? Wie soll ich mich verhalten? 1 Was ist «Moral»? «ETHIK» und «MORAL» Moralische Grundsätze

Mehr

Inhalt. 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9. 2 Idealtypischer Ablauf qualitativer Forschung 23. 3 Erhebungsmethoden 37.

Inhalt. 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9. 2 Idealtypischer Ablauf qualitativer Forschung 23. 3 Erhebungsmethoden 37. Inhalt Einleitung 6 1 Grundlagen der qualitativen Forschung 9 Geschichtliche Entwicklung 10 Grundelemente qualitativer Forschung 11 Prinzip der Offenheit 11 Zurückhaltung bezüglich Universalitätsansprüchen

Mehr

Die Europäischen Institutionen und ihre Beziehungen: Rat der Europäischen Union/ Ministerrat:

Die Europäischen Institutionen und ihre Beziehungen: Rat der Europäischen Union/ Ministerrat: EU Die Europäischen Institutionen und ihre Beziehungen: Rat der Europäischen Union/ Ministerrat: - Fachminister der Mitgliedsländer u. a. Außenrat mit ständigen Außenbeauftragten - Erlass von Verordnungen

Mehr

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.

KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21. KERNFACHKOMBINATION ICT-Projektmanagement und Organisationsentwicklung Für das Magisterstudium der Wirtschaftsinformatik (Stand: 21.10 2002) Allgemeines: Koordination: Renate Motschnig, Uni-Wien ab WS

Mehr

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden

Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Deduktive und induktive Aspekte statistischer Methoden Wissenschaftshistorische und -philosophische Grundlagen Felix Günther Institut für Statistik Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Seising

Mehr

12. Analyseebenen der Managementforschung

12. Analyseebenen der Managementforschung Einführung in das Studium der Management- und Wirtschaftswissenschaften WS 2013/14 12. Analyseebenen der Managementforschung Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung Professur für

Mehr

DISSERTATION. zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin

DISSERTATION. zur Erlangung des akademischen Grades Dr. phil. am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin Die Stiftungen in der zivilgesellschaftlichen Entwicklung und demokratischen Konsolidierung Tschechiens: Von der Samtenen Revolution bis zum EU-Beitritt DISSERTATION zur Erlangung des akademischen Grades

Mehr

Kritischer Literaturbericht

Kritischer Literaturbericht Kritischer Literaturbericht Rentmeister, J. & Klein, S. (2003): Geschäftsmodelle ein Modebegriff auf der Waagschale. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB), Ergänzungsheft 1/2003. S. 17-30. Daniel

Mehr

Erfolgreiche transnationale Kooperation im Donauraum

Erfolgreiche transnationale Kooperation im Donauraum Erfolgreiche transnationale Kooperation im Donauraum Erfahrungen aus dem SEE Programm 2007 13 Transnationale Zusammenarbeit in Europa so geht es weiter Auftakt der neuen Förderperiode für INTERREG B 2014

Mehr

Angewandte Wissenschaft Evaluationsforschung, evidenzbasierte Kriminalpolitik

Angewandte Wissenschaft Evaluationsforschung, evidenzbasierte Kriminalpolitik Funktionen der Kriminologie Angewandte Wissenschaft Evaluationsforschung, evidenzbasierte Kriminalpolitik Grundlagenwissenschaft Entwicklung des Wissens über Kriminalität und Soziale Kontrolle Kritische

Mehr

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP)

EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) EMB-Position Zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft - TTIP) I TTIP-Verhandlungen müssen eingestellt werden Das TTIP gefährdet die EU in ökonomischer,

Mehr

1. Semester. Semesterübersicht am FH-BaStg MilFü. Präsenzstunden. Prüfungsart. Modul LV-Nr ECTS SWS. LV-Bezeichnung. LV-Typ

1. Semester. Semesterübersicht am FH-BaStg MilFü. Präsenzstunden. Prüfungsart. Modul LV-Nr ECTS SWS. LV-Bezeichnung. LV-Typ 1. Semester 1.1 PersM 1.2 GsysA 1.3 GMilFü 1.4 Vert 1.4 Mil E I 1.6 2SprAusb I 1.1.1 Leistung und Stress LaP 1.1.2 Konstrukte der Persönlichkeit LaP 1.1.3 Selbst- & Zeitmanagement LaP PL 2 3 22,50 1.2.1

Mehr

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen. Das Verfassen einer Hausarbeit Ziel einer Hausarbeit: Nachweis über die Fähigkeit, selbständig eine wissenschaftliche Fragestellung unter Benutzung der einschlägigen Literatur zu lösen und darzustellen.

Mehr

, dt. $+ f(x) = , - + < x < +, " > 0. " 2# Für die zugehörige Verteilungsfunktion F(x) ergibt sich dann: F(x) =

, dt. $+ f(x) = , - + < x < +,  > 0.  2# Für die zugehörige Verteilungsfunktion F(x) ergibt sich dann: F(x) = 38 6..7.4 Normalverteilung Die Gauß-Verteilung oder Normal-Verteilung ist eine stetige Verteilung, d.h. ihre Zufallsvariablen können beliebige reelle Zahlenwerte annehmen. Wir definieren sie durch die

Mehr

Fach Politik/Wirtschaft

Fach Politik/Wirtschaft Schulinterner Lehrplan für das Fach Politik/Wirtschaft in der Sekundarstufe I für die Jahrgangsstufen 5 / 8 / 9 am Landfermann-Gymnasium, Duisburg gültig ab dem Schuljahr 2008/2009 Grundlage: Sekundarstufe

Mehr

Kommunikationsstörungen

Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen Kommunikationsstörungen werden häufig durch folgende Annahmen des Sprechers verursacht: die Empfängerin hat die Mitteilung so verstanden wie der Sender dies gemeint hat. komische

Mehr

1974-1989-2009: Aus der Militärdiktatur in die Staatskrise: 4 Dekaden politischer Entwicklung in Griechenland

1974-1989-2009: Aus der Militärdiktatur in die Staatskrise: 4 Dekaden politischer Entwicklung in Griechenland 1974-1989-2009: Aus der Militärdiktatur in die Staatskrise: 4 Dekaden politischer Entwicklung in Griechenland KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG MULTIPLIKATOREN-WORKSHOP IN BERLIN: Griechenland: Der unbekannte Nachbar

Mehr

Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa

Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa Intrahaushalts- Entscheidungsfindung in Europa Workshop Feministischer ÖkonomInnen (FemÖk), 18.1.2013 Agenda Ausgangspunkte Black Box Haushalt Forschungsfragen Hypothesen Daten und Methode Exkurs: Cluster-Analyse

Mehr

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden

Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Unterschiede zwischen den Forschungsstrategien Überprüfendes vs. Entdeckendes Erkenntnisinteresse Ziel ist die Überprüfung von Theorieaussagen. Es werden

Mehr

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15

Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13. Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 5 Inhalt Vorwort zur 6. Auflage 11 Einleitung 13 Kapitel 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Alltagspsychologie und wissenschaftliche Psychologie 15 1.2 Sammlung von Tatsachenwissen Erforschung von Gesetzmäßigkeiten

Mehr

Personalführung: Aufgabensammlung II. Lösungen. F3 Personalführung. Stil IV. Stil III. Autoritärer Führungsstil

Personalführung: Aufgabensammlung II. Lösungen. F3 Personalführung. Stil IV. Stil III. Autoritärer Führungsstil Thema Dokumentart Personalführung: Aufgabensammlung II Lösungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: F3 Personalführung Personalführung: Aufgabensammlung II Aufgabe 1 1.1 Zeichnen

Mehr

Tutorium für LehramtskandidatInnen Sommersemester 2012

Tutorium für LehramtskandidatInnen Sommersemester 2012 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft Lehrstuhl für Internationale Beziehungen Lehrstuhl für Politische Theorie Tutorium für LehramtskandidatInnen Sommersemester

Mehr

Vorlesungsprüfung Politische Ökonomie 16.05.2007

Vorlesungsprüfung Politische Ökonomie 16.05.2007 Vorlesungsprüfung Politische Ökonomie 16.05.2007 Familienname/Vorname: Geburtsdatum: Matrikelnummer: Studienrichtung: Lesen Sie den Text aufmerksam durch, bevor Sie sich an die Beantwortung der Fragen

Mehr

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung

Das Internet als Herausforderung politischer Bildung A im S t u d i e n z u P o l i t i k u n d W i s s e n s c h a f t Thilo Harth Das Internet als Herausforderung politischer Bildung WOCHEN SCHAU VERLAG Inhalt Votwort 1 1 Einleitung 3 Das Internet ist

Mehr

Ziele und Modelle eines transnationalen Strafrechts am Beispiel der Europäischen Union

Ziele und Modelle eines transnationalen Strafrechts am Beispiel der Europäischen Union Prof. Dr. Ulrich Sieber Ziele und Modelle eines transnationalen Strafrechts am Beispiel der Europäischen Union Vortrag auf der BKA-Herbsttagung 2009 über Weltweite Brennpunkte der Kriminalität Auswirkungen

Mehr

Deutsche Außenpolitik als Beitrag zur Lösung von Krisen und Konflikten

Deutsche Außenpolitik als Beitrag zur Lösung von Krisen und Konflikten Beschluss der Geschäftsführenden Vorstände vom 28. April 2014 Deutsche Außenpolitik als Beitrag zur Lösung von Krisen und Konflikten Im Koalitionsvertrag haben wir festgehalten, dass Deutschland sich seiner

Mehr

Theorie qualitativen Denkens

Theorie qualitativen Denkens Theorie qualitativen Denkens Vorbetrachtungen - vor den 70er Jahren standen vor allem quantitative Forschungen im Mittelpunkt - qualitative Wende in den 70er Jahren in der BRD - seit dem setzt sich qualitatives

Mehr

Die Sicherheits- und Außenpolitik der Slowakei in den ersten Jahren der Selbständigkeit

Die Sicherheits- und Außenpolitik der Slowakei in den ersten Jahren der Selbständigkeit Ivo Samson Die Sicherheits- und Außenpolitik der Slowakei in den ersten Jahren der Selbständigkeit Zu den Voraussetzungen der Integration der Slowakischen Republik in die euroatlantischen Verteidigungsstrukturen

Mehr

Wissenschaftstheorie

Wissenschaftstheorie Wissenschaftstheorie 2. Vorlesung: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Perspektiven Andreas Georg Scherer Prof. Dr. Andreas Georg Scherer, Lehrstuhl für Grundlagen der BWL und Theorien der Unternehmung,

Mehr

Konfliktmanagement in den internationalen Beziehungen Die Karibik-Krise von 1962

Konfliktmanagement in den internationalen Beziehungen Die Karibik-Krise von 1962 Prof. Dr. habil. Raimund Krämer Wintersemester 2015/16 Konfliktmanagement in den internationalen Beziehungen Die Karibik-Krise von 1962 Seminarplan 1. Sitzung (15.10.) Einführung in das Seminar, Erläuterung

Mehr

Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation

Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation Prof. Dr. phil. Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost, Neurologie Universität Oldenburg, Psychologie email: helmut.hildebrandt@uni-oldenburg.de

Mehr

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13)

Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) Klausur zur Vorlesung VWL II Makroökonomie (SoSe 13) (Prof. Dr. Jochen Michaelis) Persönliche Angaben Vorname: Nachname: Matrikel-Nr.: Studiengang: Punkteverteilung Aufgabe 1 2 3 oder 4 Bonus Punkte /20

Mehr

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N

F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N F E R N U N I V E R S I T Ä T I N H A G E N Matrikelnummer FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Name: Vorname: MODULKLAUSUR: TERMIN: 05.09.2011 PRÜFER: Univ.-Prof. Dr. Ewald Scherm Block A Block B Aufgabe

Mehr

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen

Peter Brückner-Bozetti. Unternehmensberatung. und Partizipation. Eine empirische Untersuchung. in Krankenhausunternehmen Peter Brückner-Bozetti Unternehmensberatung und Partizipation Eine empirische Untersuchung in Krankenhausunternehmen Mit einem Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Michael Lingenfelder Springer Gabler Inhaltsverzeichnis

Mehr

Politische Strategien zur Sicherung der Altersvorsorge: die Schweiz im internationalen Vergleich

Politische Strategien zur Sicherung der Altersvorsorge: die Schweiz im internationalen Vergleich Politische Strategien zur Sicherung der Altersvorsorge: die Schweiz im internationalen Vergleich Prof. Dr. Silja Häusermann, Universität Zürich Vortrag 1. Fragestellung: Wie reformfähig ist die Schweiz

Mehr

Literaturempfehlungen

Literaturempfehlungen Der Erste Weltkrieg und die Suche nach Stabilität Literaturempfehlungen Nationalismus Nation ist Objekt von Loyalität und Ergebenheit Nation ist transzendent (übersinnlich), häufig Ersatz für Religion

Mehr

3.2 Spiegelungen an zwei Spiegeln

3.2 Spiegelungen an zwei Spiegeln 3 Die Theorie des Spiegelbuches 45 sehen, wenn die Person uns direkt gegenüber steht. Denn dann hat sie eine Drehung um die senkrechte Achse gemacht und dabei links und rechts vertauscht. 3.2 Spiegelungen

Mehr

Modulangebote der Friedens- und Konfliktforschung für andere Masterstudiengänge (Exportmodule)

Modulangebote der Friedens- und Konfliktforschung für andere Masterstudiengänge (Exportmodule) Modulangebote der Friedens- und Konfliktforschung für andere Masterstudiengänge (Exportmodule) Aus dem Lehrangebot der Friedens- und Konfliktforschung können Studierende anderer Masterstudiengänge folgende

Mehr

Wie ticken meine Mitarbeiter?

Wie ticken meine Mitarbeiter? 1 Wie ticken meine Mitarbeiter? Vorspann: Führungskräfte in Callcentern stehen immer wieder vor Aufgaben, bei denen sie wissen müssen: Wie ticken meine Mitarbeiter als Person? Und: Über welchen Kanal kann

Mehr

Antworten zu den Repetitionsfragen

Antworten zu den Repetitionsfragen Antworten zu den epetitionsfragen des Lehr- und Lernmittels von Aymo Brunetti Volkswirtschaftslehre Eine Einführung für die Schweiz Die Version für den Unterricht Die Antworten wurden von Damian Künzi

Mehr

Systemische Lernberatung in der IT-Weiterbildung

Systemische Lernberatung in der IT-Weiterbildung Pamela Heicke Systemische Lernberatung in der IT-Weiterbildung Kompetenzentwicklung von Lernprozessbegleitern Tectum Verlag Pamela Heicke Systemische Lernberatung in der IT-Weiterbildung. Kompetenzentwicklung

Mehr

The Germanic Europe Cluster. Folien-Download: http://www.cip.ifi.lmu.de/~shashkina/sose09/german_cluster.pdf

The Germanic Europe Cluster. Folien-Download: http://www.cip.ifi.lmu.de/~shashkina/sose09/german_cluster.pdf The Germanic Europe Cluster Folien-Download: http://www.cip.ifi.lmu.de/~shashkina/sose09/german_cluster.pdf 1 Länder Deutschland (Ost/West) Österreich Schweiz Niederlande 2 Demographische und politische

Mehr

Rhetorik und Argumentationstheorie. [frederik.gierlinger@univie.ac.at]

Rhetorik und Argumentationstheorie. [frederik.gierlinger@univie.ac.at] Rhetorik und Argumentationstheorie 1 [frederik.gierlinger@univie.ac.at] Ablauf der Veranstaltung Termine 1-6 Erarbeitung diverser Grundbegriffe Termine 7-12 Besprechung von philosophischen Aufsätzen Termin

Mehr

Deutschland ist mitverantwortlich für den Teufelskreis der Gewalt im Nahen Osten

Deutschland ist mitverantwortlich für den Teufelskreis der Gewalt im Nahen Osten Deutschland ist mitverantwortlich für den Teufelskreis der Gewalt im Nahen Osten Interview mit Yahav Zohar vom Israelischen Komitee gegen Häuserzerstörungen (ICAHD) während seiner Vortragsreise durch Deutschland

Mehr

Fachprüfungsordnung. für den Masterstudiengang Demokratiestudien/Democratic Studies. vom 3. Juni 2003

Fachprüfungsordnung. für den Masterstudiengang Demokratiestudien/Democratic Studies. vom 3. Juni 2003 Fachprüfungsordnung für den Masterstudiengang Demokratiestudien/Democratic Studies vom 3. Juni 2003 Aufgrund von 2 Abs. 1 in Verbindung mit 39 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Mehr

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze

Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Institut für Banking & Finance Prof. Dr. Alexander F. Wagner Das Krankenversicherungswesen der Schweiz Entwicklung, Herausforderungen und Lösungsansätze Bachelorarbeit Erstellt von: Rafael Amrein Matrikelnummer:

Mehr

Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa Industriepolitische Zukunft Europas mitgestalten

Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa Industriepolitische Zukunft Europas mitgestalten Perspektiven mit Stahl Perspectives with Steel Innovative Personalarbeit als Motor für ein modernes Europa Industriepolitische Zukunft Europas mitgestalten Wolfgang Lemb Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Mehr

Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt

Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt 17.03.2015 Die deutsche Wirtschaft in der multilateralen Handelswelt Felix Neugart Bereichsleiter Außenwirtschaftspolitik und -recht Deutscher Industrie- und Handelskammertag 1 Weltwirtschaftswachstum

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr