ERASMUS Erfahrungsbericht

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1 ERASMUS Erfahrungsbericht PERSÖNLICHE DATEN Name des/der Studierenden (freiwillige Angabe) (freiwillige Angabe) Gasthochschule Universitat Autónoma de Barcelona Aufenthaltsdauer von bis vorbreitender Sprachkurs von Oktober 2011 bis Juni 2012 EILC Ich habe das 7. Semester im Ausland absolviert. ALLGEMEINES Wo haben Sie Informationen über die Gastuniversität gefunden? Internet, Büro für Internationale Beziehungen Welche Unterstützung bei der Organisation wird im Gastland vom International Office geboten und wer ist der Ansprechpartner? keine wirkliche Unterstützung von der Gastuniversität, Ansprechpartner: Margarita Espinosa Wo findet man Informationen zum Studium (Kursplan, etc.)? Internet Welche Kurse wurden besucht? Clinical Pharmacology, General Surgery - Doctor-Patien- Converstation, Orthopedics, Pathology, Biochemistry and Molecular Biology, General Surgery - Team Breast Cancer, General Surgery Welche Kurse sind empfehlenswert? alle Ist die Organisation von Famulaturen einfach? nein KOSTEN Wie hoch waren die monatlichen Kosten? Unterbringung 350 Verpflegung 100 An-/Abreise (Flug, Zug, Auto) 150

2 Kosten für Unterlagen, Bücher, etc. Sonstiges SPRACHKURS (FALLS ZUTREFFEND) Haben Sie im Jahr vor dem Aufenthalt einen vorbereitenden Sprachkurs absolviert? Wenn ja, wo/bei welcher Einrichtung (z.b. MUI-Sprachkurs, etc.): Ja MUI-Sprachkurs Nein Wie zufrieden waren Sie? Kosten des Sprachkurses: zufrieden UNTERKUNFT Wie haben Sie Ihre Unterkunft im Gastland gefunden? Wie zufrieden waren Sie? Tipps für andere Studierende (z.b. Homepages, Zeitungen, Preis, ) selbst gesucht Gasthochschule hat Wohnungs-/Zimmersuche übernommen/war behilflich Freunde andere: zufrieden pisocompartido.com, idealista.com, segundamano.com NARRATIVER ERFAHRUNGSBERICHT (MINDESTENS 1-2 SEITEN): Reisevorbereitungen, Versicherung, Vorbereitung auf die Gastuniversität Abreise und Ankunft am Studienort Betreuung an der Gasthochschule (International Office, Lehrende, Veranstaltungen für Erasmus- StudentInnen) Unileben am Studienort Studium (fachlicher Nutzen, welche Kurse haben Sie belegt, Niveau der Kurse, ) Tipps für zukünftige Erasmus-Outgoings Erfahrungsbericht Barcelona Als ich beschlossen habe, mich für einen ERASMUS Aufenthalt zu bewerben, habe ich zuerst versucht, so viele Informationen als möglich darüber zu sammeln. Dabei war meine erste Anlaufstelle das Büro für internationale Beziehungen in Innsbruck. Dort bekommt man alle Unterlagen, die zur Bewerbung notwendig sind. Anfangs war mir nicht wirklich klar, wie genau die Auswahl von Kursen an der Gastuniversität abläuft. Nach ein paar s und Besprechungen mit Mitstudenten bekam ich aber einen ungefähren Überblick über den Bewerbungsvorgang. Die meisten Kurse, die ich in Innsbruck im siebten Semester zu absolvieren gehabt hätte, wurden auch auf der Universität in Barcelona angeboten. Somit konnte ich im Learning Agreement für jedes Praktikum ein äquivalentes Fach angeben. 2/5

3 Mit der Bestätigung, dass ich den ERASMUS Aufenthalt absolvieren kann, begannen meine Vorbereitungen für Barcelona. Ich nahm Kontakt mit den Studierenden auf, die im Vorjahr dort waren. Diese teilten mir mit, dass es kein Problem wäre, die Wohung vor Ort zu suchen, da auf den diversen Internetseiten immer ein großes Angebot vorhanden ist. Deshalb habe ich zuerst nur die Websites für Wohnungsangebote notiert und mich etwas mit ihnen vertraut gemacht. Für die ersten Tage in Barcelona habe ich ein Bett in einem Hostel reserviert. Einen Flug nach Barcelona zu finden war natürlich kein Problem. Dort angekommen, begab ich mich gleich im Internet auf die Suche nach freien Zimmern. Das Angebot ist recht groß und die Preise pro Zimmer bewegen sich zwischen 200 und 400, je nach Lage und Ausstattung. Nach drei Tagen und ca zehn Wohnungsbesichtigungen wurde ich fündig. Im Nachhineinen betrachtet war die Wohungssuche recht unkompliziert. Der nächste Schritt war die Einschreibung auf der Universität. Diese liegt etwas außerhalb von Barcelona. Dort erhielt ich im Welcome Point allgemeine Informationen über die Universtiät, die Stadt Barcelona und Möglichkeiten für Sprachtandems, Wohnungssuche usw. Die Anmeldung als Studierender musste jedoch auf der medizinischen Fakultät erfolgen. Wir besprachen zuerst mein Learning Agreement, welches bis auf zwei Fächer komplett neu zu verfassen war. Das Hauptproblem war, dass man sich für eines der fünf Lehrkrankenhäuser entscheiden musste und nur Kurse belegen konnte, die an diesem Krankenhaus angeboten werden. Im Laufe der Einschreibung traf ich zufällig eine Mitstudentin aus Innsbruck, die auch dort ihren ERASMUS Aufenthalt absolvierte. Wir schrieben uns für das selbe Krankenhaus ein und begaben uns auf den Weg dorthin um die weitere Organisation zu erledigen. Im Krankenhaus gab es eine Art Studienabteilung. Dort begrüßten uns zwei äußerst unfreundliche und unmotivierte Mitarbeiter, die uns behandelten als wären wir die ersten ERASMUS Studenten, die jemals an dieser Universität gewesen sind. Die erste Information, die wir bekamen, war, dass wir uns an einen Semesterkoordinator wenden sollten. Dieser Semesterkoordinator stellte sich als Studentensprecher heraus, der allerdings nie auf unsere E- Mail Anfragen antwortete. Als wir das zweite Mal in der Studienabteilung des Krankenhauses waren, wurde uns mitgeteilt, dass wir auf ein warten sollten, welches an alle Studierenden des siebten Semesters geschickt wird und die Praktikumseinteilung beinhaltet. Nach fast einer Woche des Wartens gingen wir erneut zur Studienabteilung. Es wurde uns mitgeteilt, dass wir uns hier bei ihnen für die Praktika eintragen können (nach dem 3. Besuch :D ). Nun wurde es etwas komplizierter, da fast alle Termine klarerweise schon voll waren. Als wir die Termine abgestimmt hatten, konnten wir uns erfolgreich für eine spärliche Anzahl an Praktikas einschreiben. In der Studienabteilung konnte uns jedoch niemand Auskunft darüber geben, zu welcher Uhrzeit die Praktikas beginnen und wo wir sie absolvieren sollen. Wir begaben uns zum Krankenhaus und fragten uns bis zu einem Arzt durch, welcher unser erstes Praktikum abhalten sollte. Dieser begegnete uns sehr freundlich und verständnisvoll. Er erklärte uns den ungefähren Ablauf der Praktika in diesem Krankenhaus und legte uns nahe, die Studienabteilung bei organisatorischen Dingen zu meiden. Das Praktikum lief dann mit Hilfe dieses Arztes problemlos ab. Weitere Praktika / Famulaturen organisierten wir dann meist direkt mit den abhaltenden Professoren bzw Ärzten. Dies war meist recht unkompliziert und die Lehrenden waren uns gegenüber immer freundlich und entgegenkommend. Am Ende meines Aufenthaltes mussten wir jedoch noch einmal zur Studienabteilung um einige Bestätigungszettel für absolvierte Praktika abzugeben. Meine Mitstudentin gab sie einen Tag vor mir ab, ohne Probleme. Als ich dann dort war, wurde mir mitgeteilt, dass ich diese Bestätigungen dort nicht abgeben kann. Die Begründung war, dass ich zuerst mit den Professoren oder mit deren Sekreteriaten sprechen muss, wo mir jedoch mitgeteilt wurde, dass ich die Bestätigungen in der Studienabteilung hinterlegen sollte. Im Nachhinein kann ich darüber lachen, wie inkompetent diese Typen in der Studienabteiung waren, doch zu Beginn war es schon etwas nervig ;) Abseits dieses organisatorischen Hürdenlaufs war der ERASMUS Aufenthalt eine wirklich einmalige Erfahrung und ich kann es nur weiterempfehlen. Die Praktika im Krankenhaus waren alle sehr lehrreich und interessant, die Lehrenden sehr freundlich und hilfsbereit. Natürlich auch außerhalb des Studiums gibt es in Barcelona viele interessante Dinge zu entdecken. Es ist eine sehr lebendige Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat. Sei es Kultur, Sport, Party oder einfach nur Urlaubsstimmung am Strand, Barcelona hat reichlich von alle dem. Neben den Praktikas bleibt genügend Zeit, um auch das Umland oder Spanien zu bereisen. Diese Möglichkeit sollte man in jedem Fall nutzen, denn es erwarten einen sehr viele schöne Städte. Im Vergleich dazu war der Empfang als ERASMUS Student von Seiten der Universität wirklich schlecht. Es gab eine kurze 3/5

4 Willkommens-Veranstaltung, die keine Informationen über das Studium oder dessen Ablauf beinhaltete. Einen Empfang von der medizinische Fakultät gab es nicht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der ERASMUS Aufenthalt in Barcelona sehr gut gefallen hat. Man sollte sich zu Beginn von dem organisatorischen Dschungel in Spanien nicht verunsichern lassen. Schlussendlich findet man immer irgendwie eine Möglichkeit und es gibt auch genügend freundliche Leute, die einem dabei behilflich sind. Und ein heißer Herbstabend am Strand oder auf der Terrasse so mancher Lokalität entschädigt für vieles. Viel Spaß! FOTOS VON IHREM AUFENTHALT 4/5

5 Weitere Fotos können auf einem USB-Stick in der Abteilung für Internationale Beziehungen vorbei gebracht werden. 5/5

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