Am 5. Juni 2014 hat die EZB den Leitzinssatz von 0,25% um 0,10% auf 0,15% gesenkt.

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1 Aktuell für Sie: Juni 2014 Liebe Leserinnen, liebe Leser, für Sparer enttäuschend, für Aktien- und andere Sachwert-Besitzer erfreulich, die neuesten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, der EZB. Am 5. Juni 2014 hat die EZB den Leitzinssatz von 0,25% um 0,10% auf 0,15% gesenkt. Zins ist der Preis für Geld. Unser Geld in unserer Währung ist der Euro. Mit dieser Zinssenkung ist der Zins als Preis für unser Geld so billig wie noch nie zuvor seit seiner Einführung geworden. Doch die EZB will noch mehr Gutes tun, sie will den Banken noch in diesem Jahr 400 Milliarden Euro für die Weitervergabe an Unternehmen zur Verfügung stellen. Vor allem in Südeuropa stockt die Kreditvergabe. Für diese Länder hat die EZB den Aufkauf von verbrieften Krediten in Aussicht gestellt. Damit werden dort die Banken von Verbindlichkeiten entlastet und sie erhalten weitere Spielräume für neue Kreditvergaben an Unternehmen. Mit Hilfe der niedrigen EZB-Zinssätze, der Geldspritzen der EZB an die Banken und dem Aufkauf von unsicheren Darlehen durch die EZB soll die umlaufende Geldsumme und mit ihr die Nachfrage erhöht werden. Die niedrige Inflation von derzeit 0,5% im Euroraum (Zielmarke ist 2%) soll steigen und der Euro-Kurs soll sinken. Umgekehrt würden damit Güter anderer Währungsräume, insbesondere die des Dollarraumes und in diesem wiederum die Güter der USA, unter sonst gleichen Bedingungen teurer werden können. Insbesondere die starke deutsche Exportwirtschaft würde dann an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen und damit die deutsche Konjunktur gestützt werden. Im Euro-Raum ist die deutsche Wirtschaft die mit Abstand größte. Mit einer Senkung des Eurokurses im Verhältnis zum Dollar würde aus der daraus resultierenden Stärkung der deutschen Konjunktur auch die Wirtschaft im gesamten Euro-Raum gestärkt werden. Infolge der niedrigen Zinssätze verlieren allein deutsche Sparer pro Jahr ca. 15 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg der DAX-Kurs auf über Punkte und damit auf ein weiteres neues historisches Hoch. Durch die Zinssenkung der EZB ist die Zinsbelastung der Unternehmen gesunken und auch deren Kosten haben sich reduziert. Ebenfalls verbessert für die deutschen Unternehmen haben sich dadurch die internationale Wettbewerbslage und die Gewinnerwartung der Unternehmen. Mit der steigenden Gewinnerwartung erhöhte sich die Attraktivität der Aktien/Aktienfonds und treibt die Nachfrage deutlich in die Höhe.

2 Für die Schulden der öffentlichen Haushalte und für den deutschen Finanzminister Schäuble könnte das eine gute Nachricht werden, denn immerhin wird damit die Schuld-Zins-Belastung geringer. Auch deshalb ist der Haushalt der Bundesrepublik Deutschland nunmehr ohne Neuverschuldung kalkuliert worden. Wegen fehlender Alternativen steigt auch die Risikofreude der Anleger. So hat der DAX allein in den letzten drei Jahren um fast 90% zugelegt und von Optimisten wird erwartet, dass der DAX von derzeit etwas über Punkten bis zum Jahresende auf Punkte zulegen könnte. Innerhalb von sieben Monaten wäre das ein weiterer Zuwachs von mehr als 12%. 1 Zu den weiteren Maßnahmen der EZB gehört erstmalig der eingeführte Strafzinssatz von 0,1% für Banken, die ihre Gelder bei der EZB parken, statt sie den Unternehmen für Investitionen zu leihen. 2 Lange schon und wiederholt öffentlich differenziert angekündigt und durchaus heftig und teilweise sehr kritisch diskutiert, hat die EZB nunmehr Ihre Vorhaben wahrgemacht. (Siehe dazu beispielhaft auch entsprechende Meldungen in in Euro Fund Research 3, Zeit Online 4 und in der Wirtschaftswoche 5.) Wir empfehlen trotz dieser Kritik, sich auf die möglichen Wirkungen der EZB-Entscheidungen und Ankündigungen mittelbis längerfristig einzustellen. Streuen und gewichten Sie Ihr Vermögen vermehrt national und international. Nehmen auch Sie Aktien und Aktienfonds in Ihr Vermögensdepot auf, oder erhöhen Sie deren Vermögens-Gewichtung. Das Gleiche gilt für Immobilien und andere Kapitalanlagen. Berücksichtigen Sie bei der Ausrichtung Ihres Vermögens bitte vermehrt die Schwellenländer, insbesondere in Bezug auf die Altersvorsorge und auf die Altersversorgung. Prolongieren Sie jetzt schon ihre Baudarlehen, beispielsweise mit einem Forwarddarlehen, oder realisieren Sie jetzt den Erwerb einer perspektivreichen und rentablen Wohn-Immobilie zur Vermietung, oder zur Eigennutzung mit Niedrigzinssatz-Baudarlehen. Zinsbelastungen pro Euro Baudarlehen liegen derzeit bei einer Zinsbindung von 5 Jahren, bei Euro (1,29% effektiv), 10 Jahren, bei Euro (1,94% effektiv), 15 Jahren, bei Euro (2,53% effektiv), 20 Jahren, bei Euro (2,73% effektiv). 6 Bitte kalkulieren Sie eine Tilgung ein, die bei dieser niedrigen Zinsbelastung durchaus 2-3% oder mehr betragen kann. Es gibt viele attraktive Alternativen zu den Sparanlagen. Zu diesen Alternativen zählen Aktien/Aktienfonds, die vielfältigen Kapitalanlageangebote, beispielsweise im Bereich erneuerbare Energien in ganz Europa und Asien und in anderen Erdteilen sowie Immobilien und bei diesen in Deutschland die unglaublich günstigen Finanzierungsangebote. Zusätzliche Steuervorteile bieten sich bei Wohnimmobilien für Anleger, wenn die Möglichkeit der Denkmal- oder Sanierungsabschreibung besteht. 1 Hamburger Abendblatt , Seite1,2,5 und ARD Tagesschau, Euro Fund Research, Zeit Online, Wirtschaftswoche, BCA Newsletter, , Seite1ff 2

3 Machen Sie das Beste aus der Niedrigzinssituation! Streuen und gewichten Sie Ihr Vermögen möglichst mit professioneller Hilfe und nutzen Sie die Entscheidungen und Ziele der EZB, die Wirtschaft möglicherweise längerfristig mit Zins-billigem Geld zu schleusen. Warten Sie nicht ab, bis alle das Gleiche tun. Ihnen und uns einen schönen warmen Sommer-Anfang wünschend verbleiben wir mit freundlichen Grüßen Punkte, der DAX im neuesten Allzeit-Höhenrausch Am 5. Mai 2014 hat die Europäische Zentralbank, die EZB, eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die den Banken helfen sollen, Unternehmern und Verbrauchern mehr Geld zu leihen. Zu diesen Entscheidungen zählen: Die Banken werden mit weiteren Krediten gestützt. Den Banken werden verbriefte Kredite (solche mit einem höheren Risiko) abgekauft. Damit werden deren Bilanzen und ihre Fähigkeit, weitere Kredite bei der EZB zur Weiterverleihung zu erhalten, verbessert. Ihnen werden auf dieser Basis fast unbegrenzt weitere Gelder zur Verfügung gestellt. Den Referenz-Zinssatz dafür auf nunmehr 0,15% zu senken. Gleichzeitig wurde den Banken mitgeteilt, dass wenn sie diese billigen Darlehen der EZB nicht an Unternehmen für Investitionen weitergeben und diese stattdessen bei der EZB parken, ihnen erstmalig in der Geschichte der EZB einen Strafzins von 0,1% abzuverlangen. Offensichtlich wirkten diese Entscheidungen für Börsen und insbesondere auch für den bekanntesten deutschen Index, den DAX, sehr stimulierend. Er erreicht einen neuen und weiteren Höchststand - diesmal einen runden: Der DAX übersprang die Zahl von Punkten. Um die Jahreswende 1987/1988 ist dieser Index der 30 stärksten deutschen Unternehmen mit Punkten aus der Taufe gehoben worden. Wenn der DAX nunmehr einen weiteren und neuen Höchstkurs von Punkten erreicht hat, so ist das in 25 Jahren und etwas mehr als fünf Monaten bis Juni 2014 eine Wertsteigerung von 900%! 3

4 Auf nachfolgendem Chart 1 haben wir diese Entwicklung dargestellt. Bezeichnung Depotwert Wertzuwachs Wertentw. Volatilität In Euro In % In Euro In % p.a., in % In % DAX , ,33 9,08 33,39 Goldpreis , ,43 3,31 34,79 Inflationsrate (A) , ,52 2,22 1,83 Sparbuch (gesetzl. Künd.) , ,19 1,47 2,59 Basisdaten des Charts sind eine Euro Erstinvestition am , Ende der Chart-Aufzeichnung ist der 31. Mai Betrachtungszeit sind die letzten 25 Jahre und 5 Monate. In dieser Zeit hat die durchschnittliche Inflationsrate pro Jahr 2,22% betragen. Sie bedeutet einen Kaufkraftverlust bei den nachfolgenden Werten des DAX, des Goldpreises und des Sparbuches. Am 31. Mai 2014 zeigte dieser Chart einen Endkontostand beim DAX von Euro, bzw. einem Wertzuwachs von Euro, bzw. in Prozenten ausgedrückt von 894,33%, also abgerundet rund 894%. Im Jahresdurchschnitt ist das pro Jahr (p.a.) eine Wertsteigerung von 9,08%. Von diesem Wertzuwachs von 9,08% p.a. den Inflations-bedingten Verlust von 2,22% abgezogen ergibt einen Netto-Wertzuwachs von 6,86%, vor Steuern. Erkauft wurde diese Wertentwicklung mit einer Volatilität, einer Durchschnittsschwankung der Kurse von 33,39%. In dieser Volatilität spiegeln sich auch die dramatischen und vorübergehenden besonders großen Kursrückgänge in der Zeit von März 2000 bis März 2003, in Höhe von knapp 75% und von Mitte 2007 bis März 2009 in Höhe von über 40% und vielen kleinen anderen Kursschwankungen in dieser Zeit von über einem Viertel Jahrhundert. 4

5 Die Goldpreisbedingte Wertentwicklung zeigt per 31. Mai 2014 einen Stand von Euro, bzw. einen Wertzuwachs von Euro, bzw. eine Wertentwicklung pro Jahr von 3,31%. Vermindert um die Inflationsrate von 2,22% ergibt dies eine Nettorendite von 1,09%, vor Steuern und bei einer Volatilität von 34,79%. Beim Sparbuch haben sich folgende Daten ergeben: Wertstand per 31. Mai.2014 ist Euro, Wertzuwachs Euro, die Wertentwicklung pro Jahr hat 1,47% betragen. 1,47% Rendite pro Jahr vermindert um die Durchschnitts-Inflationsrate von 2,22% ergibt eine Nettorendite von minus 0,75% vor Steuern. Bei einer äußerst niedrigen Volatilität von 2,59% hat diese Anlageform also durchschnittlich und relativ sichere Verluste in Höhe von 0,75% pro Jahr und vor Steuern erwirtschaftet. Steuerpflichtig ist die Bruttorendite von 1,47% unabhängig davon, dass die Rendite nach Abzug der Inflationsverluste keine ist sondern ins Negative abrutscht. Mit den im Chart dargestellten hohen Kurs-Schwankungen ist der DAX, trotz hoher Durchschnittsrenditen nur für einen längerfristigen Anlagezeitraum ab deutlich über 5 Jahren zu empfehlen. Zu Chart 2 Um das Risiko von Kursschwankungen zu mildern und dennoch die Renditechance zu erhalten oder gar zu erhöhen, empfehlen wir Investitionen in Fonds unterschiedlicher Regionen und Branchen und anderer Medien wie Anleihen (Mischfonds) etc. die durchschnittlich durch die breite Streuung die hohen Renditen des DAX durchaus erreichen und sogar übertreffen können, aber wegen der breiten Streuung weniger schwankungsintensiv und u.a. auch deshalb deutlich sicherer sind. 5

6 Bezeichnung Depotwert Wertzuwachs Wertentw. Volatilität In Euro In % In Euro In % p.a. in % In % Carmignac Investissement A acc , ,42 10,65 17,76 Threadneedle European Select 1 acc , ,35 10,22 39,51 Threadneedle American Select 1 $ na , ,32 9,98 59,27 DAX , ,45 8,32 32,92 Wir haben in Chart zwei aus den drei großen Wirtschaftsbereichen Welt, Westeuropa und USA jeweils einen Fonds aus unserer Liste der zu empfehlenden Fonds ausgewählt. Gemeinsam mit dem DAX und für alle drei Fonds war die Zeit vom bis der längst mögliche gemeinsame Zeitraum für eine Investition. Auf Basis einer Investition von Euro in den Dax und in jeden einzelnen Fonds dieses Rendite-Vergleichs und einen Betrachtungszeitraum ab bis ergaben sich folgende Werte: Der international anlegende Carmignac Investissement hat einen Wertstand von Euro erreicht und damit ein Plus von Euro. Der Threadneedle European Select hat einen Wertstand von Euro erreicht und damit ein Plus von Euro. Der Threadneedle American Select hat einen Wertstand von und damit ein Plus von Euro erreicht. Der DAX-Index hat einen Wertstand von und damit ein Plus von Euro erreicht. Gegenüber den DAX-Gewinnen sind das folgende erhebliche Mehrerträge: Bei dem international anlegenden Carmignac beträgt der Mehrgewinn Euro, bzw. 83% gegenüber den DAX-Werten. Bei dem in Europa anlegenden Threadneedle European Select beträgt der Mehrgewinn von Euro. bzw. gut 64% gegenüber den Dax-Werten. Bei dem in den USA anlegenden Threadneedle American Select beträgt der Mehrgewinn Euro, bzw. gut 54% gegenüber den DAX-Werten. Zusammenfassung und Schlussfolgerung Gold und das Sparbuch gehören wegen ihrer geringen Rendite (Chart 1) nicht zu unseren Empfehlungen. In 24 Jahren und 4 Monaten hat der bekannteste deutsche Index, der DAX bis zum einen Gewinn von sagenhaften über 657% erwirtschaftet. Ausgewählte andere Fonds mit den Schwerpunktsetzungen Welt, Europa und USA (siehe zuvor) haben in der längst möglichen gemeinsamen Vergleichszeit Zeit von 24 Jahren und vier Monaten einen Gewinn von über 1.015% (USA), von über 1.077% (Europa) und sogar von über 1.200% (International) produziert. Durch eine breite und vorteilhafte Vermögens-Streuung in unterschiedlichste, jedoch vorteilhaft aufgestellte Fonds, verschiedener Regionen und Branchen und in andere, auch staatlich geförderte Anlagemedien, wird das Anlagerisiko reduziert und sie erhöht die Ertragschancen. 6

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