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1 N E W S L E T T E R A L L G E M E I N E R M A R K T Ü B E R B L I C K Heute möchte ich den Newsletter mit einer guten Nachricht beginnen. Die Anleger versuchen aktuell einen Zwischenboden im Dax zu bilden. Eine Bodenbildungsphase geht immer mit erhöhter Volatilität einher. Die erhöhte Volatilität sehen Sie an den relativ langen Kerzenkörpern im Chart. Damit man von einem Zwischenboden sprechen kann, muss der Dax per Tageschlusskurs über das Hoch vom bei 6350 Punkten. Allerdings wäre der Anstieg über die Marke noch kein nachhaltiges Anzeichen für einen längerfristigen Anstieg, sondern nur eine zusätzliche Stabilisierung des Markts. Um eine Chance auf einen starken Ausbruch nach oben zu haben, muss der Dax über die immer wieder von mir genannte rote obere Trendlinie! Am besten wäre der Anstieg über diese Linie per Wochenschlusskurs. Bevor der Dax versucht die 6350 zu überschreiten ist nicht ausgeschlossen, dass er die Unterstützung bei 5600/5550 Punkten nochmal testet. Das bedeutet für Ihre Kunden: Wenn man jetzt mit einem Fondssparplan in Aktienfonds investiert, kann man fast nichts falsch machen. Hier muss man allerdings auf die Qualität des Fonds achten. Auch mit Einmalanlagen kann man sich jetzt im Markt positionieren. Allerdings sollten Einmalanlagen gestaffelt investiert werden. Zum Beispiel einen Betrag von Euro jeweils immer zu 1/3 in den Markt geben. Massive Unterstützung

2 Seite 2 Gold ist in aller Munde! Eindeutiges Warnsignal! Mittlerweile pfeifen es die Vögel von den Dächern, dass man in Gold investieren muss. Auf langfristige Sicht ist das auch noch vertretbar. Allerdings könnte der Goldpreis kurz-bis mittelfristig einbrechen. Allenfalls einen kurzen Ausbruch nach oben bis 1450 Dollar halte ich noch für möglich. Allerdings sollte der Kurs nicht per Tagesschlusskurs bestätigt werden können (keine Garantie!). Die Warnsignale sieht man seit einigen Tagen im Goldchart. Der Preis prallte schon mehrfach an der oberen Linie einer sogenannten bärischen Verkeilung nach unten ab. Die bärische Verkeilung sehen Sie im Goldchart auf Seite 3 innerhalb der oberen und mittleren blauen Linien. Hinzu kommt die Divergenz des Goldkurses zum MACD Indikator und RSI Oszillator. Eine Divergenz in der Chartanalyse bedeutet, dass der Kurs ein neues Hoch ausbildet, während die Indikatoren, wie in unserem Fall der MACD und der RSI, keine neuen Hochs gebildet haben. Dies ist ein Anzeichen für einen Trendwechsel. Der Goldpreis könnte die nächsten Monate aus der Verkeilung nach unten rausfallen und bis zur unteren Trendlinie bei ca. 800 Dollar fallen. Interessant ist der Kursverlauf des Nestor Gold Fonds und des BGF World Gold im Vergleich zum Goldpreis. Die Kurse der beiden Fonds laufen fast analog zum Goldpreis. Wenn der Kurs des Edelmetalls tatsächlich nach unten bis 800 Dollar korrigiert, dann müssten die beiden Fonds nach der Theorie ca. auf den Wert vom Oktober 2008 fallen. An der unteren Trendlinie bieten sich dann beste Einstiegsmöglichkeiten in die Fonds. Allerdings könnte es ein kurze Übertreibung der Abwärtsbewegung bis in den Bereich um 600 Dollar geben. Daher sollte man Gold nicht mit mehr als 10% vom Gesamtkapital im Portfolio beimischen. Exkurs Indikatoren MACD Indikator: Da der MACD einer der ältesten Indikatoren überhaupt ist, gibt es eine Fülle von Anwendungsregeln für diesen Indikator. Manche dieser Regeln sind lange überliefert, aber trotzdem wenig erfolgreich, andere neuere Regeln haben sich im Laufe der Zeit aber bewährt. Überschreitet der Indikator seine Signallinie (»Trigger«) ist dies ein Kaufsignal Unterschreitet der Indikator die Signallinie gilt dies als Verkaufssignal Divergenzen deuten auf Trendwechsel des Kurses hin Der MACD sollte nur bei starken Trendbewegungen verwendet werden Das Histogramm des MACD gibt an, wie weit sich der Indikator von der Triggerlinie entfernt hat und hilft damit bei der Bestimmung der Signifikanz RSI (Relative Strength Index) Oszillator: In der Literatur werden für den Relative Strength Index (RSI) meist zunächst die Signale aus dem Erreichen einer überkauften oder überverkauften Zone genannt. Üblicherweise liegen diese Zonen über 70 (überkauft) und unter 30 (überverkauft.) Je nach Objekt, kann es aber auch sinnvoll sein, die Zonen anzupassen, und z.b. mit 80/20 oder 60/40 Zonen zu arbeiten. Ich arbeite überwiegend nur mit den Standardeinstellungen 70 und 30. Der RSI ist sehr gut geeignet um festzustellen, ob ein Wert überkauft oder Überverkauft ist. Auch bei diesem Indikator bzw. Oszillator deuten Divergenzen auf Trendwechsel hin. Für beide Indikatoren gilt, dass man sie nie alleine zum Bewerten von Kursen nutzen sollte! In Kombination untereinander sind sie aber ein sehr gutes Hilfsmittel.

3 Seite 3 Gold im Chart Divergenz vom Kurs zum MACD und RSI

4 Seite 4 Fonds die man im Auge behalten sollte OP Dax-Werte WKN: Anlagegrundsätze: Der Fonds investiert in die 30 führenden inländischen Aktienwerte analog zum DAX-30. Das bedeutet: Der Fonds bildet den Dax nahezu 1 zu 1 ab. Mit diesem Fonds haben Sie die 30 größten deutschen Unternehmen in Ihrem Portfolio. Gleichzeitig haben Sie einen transparenten Fonds bei dem Sie die Wertentwicklung schnell beurteilen können. Sollte der Dax wirklich wie bereits mehrfach beschrieben über 7000 Punkte ansteigen, dann wird der Fonds mehr als 15% Kursgewinne verzeichnen können. Nestor Gold Fonds WKN: Anlagegrundsätze: Der Fonds investiert weltweit in Aktien von Unternehmen, die in der Exploration, Produktion, Weiterverarbeitung oder dem Handel von Gold und anderen Edelmetallen tätig sind. Wie bereits auf Seite 2 beschrieben, müsste der Nestor Gold Fonds in den nächsten Monaten ca. das Preisniveau vom Oktober 2008 erreichen. Mit einem Sparplan können Sie schon jetzt Positionen in diesem Fonds aufbauen. Sollte der Goldpreis tatsächlich soweit einbrechen, wovon ich ausgehe, dann ist dieser Fonds auch für Einmalanlagen eine wirklich attraktive Geldanlage! Gold könnte nach der Korrektur vor einer Rally stehen, wie sie der Technologiesektor in den 90er Jahren gesehen hat. Dazu mehr auf Seite 5.

5 Seite 5 Rosige Zeiten für zukünftige Rentnergenerationen! Die Öffentlichkeit schimpft über unsichere Finanzmärkte. Dem kann ich nur ein Lächeln entgegnen. Die anhaltende hohe Volatilität ist für Fondspolicen und Fondssparpläne das Beste was passieren kann. Wir werden uns auch in der Zukunft mit einer immer wieder kurzfristig ansteigenden Volatilität auseinander setzen müssen. Das kommt daher, dass die Politiker immer wieder versuchen in den Markt einzugreifen um ihn zu regulieren. Dabei werden die Anleger nur unnötig verunsichert. Der Kapitalmarkt befindet sich immer wieder in Zyklen, die zu Kursschwankungen führen, um den Markt zu bereinigen. Aber nun zurück zum eigentlichen Thema: Wir werden höchstwahrscheinlich in den nächsten Jahren eine Blase im Rohstoffbereich, insbesondere im Goldpreis, erleben. Diese Blase ist momentan noch in der Entstehung und wird voraussichtlich im Jahr 2013/2014 platzen. Ich spreche hier von einem Goldpreis um 5000 US-Dollar. Gold könnte dann innerhalb von 2-3 Jahren um 4000 US-Dollar abstürzen. Man könnte dann davon ausgehen, dass der massive Kapitalabfluss aus dem Gold schlagartig in die Aktienmärkte strömt. Hinzu kommt die jetzt schon hohe Liquidität am Markt, die auch nach und nach abgebaut werden muss. Dieses Geld sollte ebenfalls in den Aktienmarkt fließen. Blasen verlaufen nach immer gleichen Mustern. Die folgende Grafik ist dem Wallstreet Journal entnommen. Sie zeigt Blasen-Kursverlaufsanalogien. Die Blasenbildungen im Nasdaq und im US Hausbausektor (S&P Homebuilders) sind direkt übereinander gelegt. Außerdem in gelber Farbe der bisherige Verlauf des Goldpreises im Rahmen dieser Analogie. Die Goldblase ist entsprechend der Kursverlaufsanalogie erst in Entstehung. Bemerkenswerterweise deckt sich diese Aussage mit unseren charttechnischen Prognosen von Seite 2. Die im Kreis markierte Stelle in der Grafik unten spiegelt die bärische Verkeilung von Seite 3 wieder. Fazit: Sollte die Blase im Gold wirklich platzen, wäre es nicht überraschend, wenn der Dax in den nächsten Jahren Richtung Punkte steigt. In Jahren vielleicht sogar über Punkte. Verkeilung von Seite 2

6 Ihr Ansprechpartner rund um die Themen Fonds und Geldanlage Thomas Liedtke INOVESTA GMBH Maklerservice Fondsvertrieb Justus-von Liebig-Weg Bad Münder Tel Fax: Geschäftsführer: Jürgen Rosien, Rüdiger Geisler, HR-Nr.: HRB Amtsgericht Hannover, Ust-IdentNr.: DE Rechtshinweis Diese Ausarbeitung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar, sondern dient allein der Orientierung und Darstellung von möglichen geschäftlichen Aktivitäten. Die in dieser Ausarbeitung enthaltenen Informationen geben teilweise die persönliche Meinung des Verfassers wieder, erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sind daher unverbindlich. Soweit in dieser Ausarbeitung Aussagen über Preise, Zinssätze oder sonstige Indikationen getroffen werden, beziehen sich diese ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung und enthalten keine Aussage über die zukünftige Entwicklung, insbesondere nicht hinsichtlich zukünftiger Gewinne oder Verluste. Diese Ausarbeitung stellt ferner keinen Rat oder Empfehlung dar. Vor Abschluss eines in dieser Ausarbeitung dargestellten Geschäfts ist auf jeden Fall eine kunden- und produktgerechte Beratung durch Ihren Berater erforderlich. Ausführliche produktspezifische Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen vollständigen Verkaufsprospekt, dem vereinfachten Verkaufsprospekt sowie dem Jahres- und ggf. Halbjahresbericht. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Investmentanteilen. Sie sind kostenlos von INOVESTA GMBH, Justus-von-Liebig-Weg 2, Bad Münder, bzw. bei Ihrem Berater erhältlich. Für Schäden, die im Zusammenhang mit der Verwendung und/ oder der Verteilung dieser Ausarbeitung entstehen oder entstanden sind, übernimmt INOVESTA GmbH keine Haftung. Die Wertentwicklung wurde nach BVI-Methode, d.h. ohne Ausgabeaufschlag, berechnet. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Performance dar. Die künftige Wertentwicklung hängt von vielen Faktoren wie der Entwicklung der Kapitalmärkte, den Zinssätzen und der Inflationsrate ab und kann daher nicht vorhergesagt werden.

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