Brandschutzordnung. RG-der Benediktiner Lambach Klosterplatz Lambach

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1 Brandschutzordnung RG-der Benediktiner Lambach Klosterplatz Lambach Die folgende Brandschutzordnung gibt wichtige Hinweise über das Verhalten zur Vermeidung der Gefährdung von Gesundheit und Eigentum und der Verhinderung von Schäden durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfalle selbst. Die Brandschutzordnung ist unbedingt einzuhalten. Brandschutzbeauftragter: (BSB) Stellverteter: (BSB StV) Mitglieder der Brandschutzorganisation: (Interventionskräfte) Lambach, am 14.September 2002 Direktion

2 Allgemeine Brandverhütungsmaßnahmen 1. Das Einhalten von Ordnung und Reinlichkeit im Schulgebäude ist ein grundlegendes Erfordernis für den Brand- und Unfallschutz. 2. Es ist die Verpflichtung jedes/r Mitarbeiters/in, die Brandsicherheit stets zu beachten. 3. Besondere Vorsicht ist geboten bei Heiz- und Wärmegeräte, wie Kaffemaschinen. Nach Gebrauch unbedingt ausschalten. 4. Die elektrischen Anlagen sind vorschriftsmäßig zu betreiben und zu erhalten. Änderungen und Reparaturen dürfen nur von hiezu befugten Personen wahrgenommen werden. 5. Lagerungen aller Art - ob brennbar oder unbrennbar - an ungeeigneten Orten (Gänge, Fluchtwege und sonstige Verkehrswege etc.) sind verboten. 6. Rauchwarenreste (Streichhölzer, Zigaretten, Asche) sind in den Aschenbechern zu belassen, soferne nicht geeignete Sicherheitsabfallbehälter vorhanden sind. Die Rauchwarenreste dürfen nicht in Papierkörbe oder andere Abfallbehälter entleert werden. 7. Löschgeräte (Wandhydranten und Handfeuerlöscher) dürfen - auch vorübergehend - weder verstellt, der Sicht entzogen (z.b. durch darüber gehängte Kleidung oder Dekorationsmaterial) - noch missbräuchlich von den vorgeschriebenen Aufstellplätzen entfernt oder zweckwidrig verwendet werden. Die Mitarbeiter/innen und Kollegen/innen sind verpflichtet, sich die nächsten Aufstellungsorte der Löschgeräte, insbesondere nahe ihrem Arbeitsplatz, einzuprägen. 8. Hinweistafeln, die sich auf das richtige Verhalten im Brandfall nach den Bestimmungen dieser BSO beziehen, dürfen weder der Sicht entzogen noch beschädigt oder entfernt werden. 9. Fahrzeuge dürfen nur dort abgestellt werden, wo dies vom Schulträger ausdrücklich erlaubt ist. Beim Abstellen von Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass die Fluchtwege sowie die Zufahrtswege für die Einsatzfahrzeuge nicht behindert werden. 10. Verkehrs- und Fluchtwege sowie Ausgänge sind stets freizuhalten. Ausgänge sind alle Türöffnungen, die es erlauben, von brandgefährdeten Räumen in brandsichere Räume und in direkter Folge ins Freie zu gelangen. 11. Eine installierte Sicherheitsbeleuchtung dient dazu, bei Ausfall der Hauptbeleuchtung die Fluchtwege zu beleuchten und die Ausgänge sichtbar zu machen. Alle Leuchten, die Ausgänge bezeichnen oder auf einen solchen hinweisen, tragen einen grünen Querstreifen. Sie dürfen niemals - auch nicht vorübergehend - der Sicht entzogen werden (z.b. durch Dekoration oder Hängeschilder). 12. Nach Dienstschluss sind alle elektrischen Betriebsmittel, welche nicht für den Betriebsablauf erforderlich sind (inbesondere elektrische Heizgeräte, Kaffeemaschinen, Kochplatten etc.) abzuschalten oder die Stecker aus den Steckdosen zu ziehen. 2

3 Allgemeines Verhalten im Brandfall Alarmieren: Wird ein Brand entdeckt, ist sofort - ohne Rücksicht auf den Umfang eines Brandes und ohne den Erfolg eigener Löschversuche abzuwarten, aber schon bei Rauchentwicklung oder Brandgeruch - in der Direktion oder im Konferenzzimmer, zu melden. Die Direktion löst den internen Schulalarm aus und verständigt Feuerwehr, Exekutive und Rettung. Weisungen erteilt alleinverantwortlich die Direktion. In allen anderen Fällen ist die Feuerwehr sofort zu vertändigen! Notruf 122. Gib an: Wo es brennt. Was brennt. Ob Verletzte. Retten: Nach Vornahme der Alarmierung ist zu erkunden, ob Menschen in Gefahr sind. Die Menschenrettung geht in jedem Fall vor dem Versuch der Brandbekämpfung. Gefährdete Personen sind zu warnen; Personen mit brennenden Kleidern nicht fortlaufen lassen, in Decken, Mäntel oder Tücher hüllen, auf den Boden legen und Flammen ersticken. Sind Sie in einem Raum eingeschlossen, Fenster öffnen oder einschlagen und sich durch Rufen den Einsatzkräften bemerkbar machen. Räume über die gekennzeichneten Notausgänge verlassen und die Türen schließen. Brandschutztüren dürfen nicht durch Einlegen von Keilen befestigt werden. Aufzüge dürfen im Brandfall nicht benützt werden. Drinnen sammeln Lehrer bleiben bei ihren Klassen. Nur ein(e) Schüler(in) alarmiert und kommt wieder zur Klasse zurück. Ruhe bewahren! Fenster schließen! Beisammen bleiben! Bei Bedarf - Fluchtweg nicht passierbar - Türen schließen und Fenster öffnen! Sich bemerkbar machen! Anweisungen befolgen Bei Unbenützbarkeit des festgelegeten Fluchtweges erfolgt Neufestlegung. Schüler(innen) beisammenhalten (Toiletten). Klassenbuch mitnehmen zur Überprüfung der Anwesenheit am Sammelplatz. Kontrolle, ob alle Schülerinnen die Klasse verlassen haben. Fluchtwege benützen Nicht drängen und nicht laufen! Zweierreihen oder Gänsemarsch. Auf Stiegen Handläufe benützen. Bei Rauchentwicklung an den Händen fassen. Andere Klassen nicht überholen. Draußen sammeln Am festgelegten Sammelplatz die Vollzähligkeit der Schülerinnen überprüfen und an die Direktion weiterleiten. Niemand darf den Standort eigenmächtig verlassen. Anweisungen der Direktion bzw. der Feuerwehr (Exekutive etc.) abwarten. Löschen: Beginnen Sie, soweit Sie es sich selbst zutrauen, mit den vorhandenen Brandbekämpfungseinrichtungen (Wandhydranten oder Handfeuerlöscher) die Brandbekämpfung. Müssen Sie erkennen, dass Sie keinen Löscherfolg mehr erzielen können, so stellen Sie die Brandbekämfpung ein, schließen Sie die Raumtüren und Fenster und warten Sie auf das Eintreffen der Feuerwehr. Oberste Pflicht des Klassenlehrers ist es, die Schüler(innen) in Sicherheit zu bringen. Lehrer, die gerade keine Klasse beaufsichtigen, versuchen unter Zuhilfenahme der vorhandenen Löschmittel den Brand zu bekämpfen, bis die Feuerwehr eintrifft, und versammeln sich dann auf der Wiese vor dem Schulgebäude, um weitere Anweisungen abzuwarten. 3

4 Hausalarm - Räumungsplan Allgemeines: Das bedeutet, dass an irgend einer Stelle des Schulgebäudes ein Brand ausgebrochen ist oder eine sonstige Gefahr besteht, die es nötig macht, vorsorglich das Schulgebäude zu räumen. Das Alarmzeichen ist eine SIRENE (Dauerton von 1 Minute) Bei Hausalarm ist folgendes zu beachten: Unbedingt Ruhe bewahren! Ausrufe wie "Feuer", "Es brennt" oder sonstige panikauslösende Ausrufe sind zu unterlassen. Eventuell vorhandene Parteien sind auf die Ausgänge und Notausgänge hinzuweisen und zum Verlassen des Gebäudes zu drängen. Alle Mitarbeiter/innen und Kollegen/innen haben ihren Arbeitsplatz unverzüglich zu verlassen und sich entsprechend (siehe Blatt Räumungsübung) zu verhalten Sammelplätze: Parkplatz an der B1, Südseite des Stiftes (Kreuzgang) Der Sammelplatz darf nicht ohne Genehmigung verlassen werden. Diese Maßnahme dient dazu, die Vollzähligkeit der Mitarbeiter/innen festzustellen. Abgängige Personen sind unverzüglich dem Einsatzleiter der Feuerwehr zu melden. 4

5 Räumungsübung Durchführung einer Räumungsübung 1. Dauer - Insgesamt mit, der Rückführung der Schülerinnen in das Schulgebäude: eine halbe Stunde. 2. Teilnahme von Feuerwehr, Gendarmerie, Rettung? 3. Vorbereitung der Räumungsübung Besprechung des Aushanges "Verhalten im Brandfall" mit den Schüler/innen mindestens einmal jährlich zu Schulbeginn mit Eintragung ins Klassenbuch. 4. Ablauf einer Übung Alarmierung (Art) Drinnen sammeln Anweisungen der Lehrer (Fluchtweg über... zum...; Sammelplatz) Fluchtweg gemeinsam gehen (Markierungen) Draußen sammeln (Sammelplatz) 5. Mängel, die sich bei der Übung herausgestellt haben, sind in einer Konferenz zu besprechen, Fluchtwege neu festzulegen, Brandschutzordnung oder Brandschutzplan zu ändern. 6. Unterlassen: Rauch, Abseilen, Sprungtücher, Leiterbenützung, Sirenen Aufgaben für den Klassenvorstand 1. Mitwirken an der Brandschutzkonferenz 2. Mitwirken an der Räumungsübung 3. Unterweisung der Schülerinnen im Brandschutz: Brandschutzordnung 4. Klassenbucheintragung über die durchgeführte Unterweisung 5. Mitwirken an der Bewußtseinsbildung bei den Schülerinnen betreffend einer allgemeinen Brandschutzgesinnung. Allgemeine Aufgaben für den Lehrer 1. Mitwirken an der Brandschutzkonferenz 2. Mitwirken an der Räumungsübung 3. Unterweisung der Schülerinnen im Brandschutz besonders in den praktischen Fächern (Schul- und Betriebsküche, Brandgefahren im Haushalt usw.) sowie in den diversen Funktionsklassen (Chemiesaal, Nähklassen, Werkklassen, Bügelraum). 4. Mitwirken an der Bewußtseinsbildung bei den Schülerinnen betreffend einer allgemeinen Brandschutzgesinnung. 5

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