QS-Handbuch

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1 Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik in der Bundeswehr Projektbereich XY <Planung und Steuerung> Projektbezeichnung: ToSA Datum: Vorhabennummer: < Vorhabennummer > Version: 1.8 Az: < Aktenzeichen >

2 Das V-Modell XT ist urheberrechtlich geschützt. Copyright 2006 V-Modell XT Autoren und andere. Alle Rechte vorbehalten. Das V-Modell XT ist unter der Apache License Version 2.0 freigegeben. Licensed under the Apache License, Version 2.0 (the "License"); you may not use this file except in compliance with the License. You may obtain a copy of the License at Unless required by applicable law or agreed to in writing, software distributed under the License is distributed on an "AS IS" BASIS, WITHOUT WARRANTIES OR CONDITIONS OF ANY KIND, either express or implied. See the License for the specific language governing permissions and limitations under the License. Zuletzt geändert: :52 2/11

3 Projektleiter Hr. Odysseus Verantwortlich Hr. Prometheus Erstellt am Zuletzt geändert Bearbeitungszustand in Bearbeitung vorgelegt X fertig gestellt Dokumentablage V-Modell-XT Version Version ToSA\..\Anforderungen und Analysen\.rtf Weitere Produktinformationen Mitwirkend Hr. Odysseus Projektleiter Hr. Dr. Platon Qualitätsmanager Hr. Hermes Ausschreibungsverantwortlicher Erzeugung Initial Änderungsverzeichnis Änderung Nr. Datum Version Geänderte Kapitel Beschreibung der Änderung Autor Zustand Alle Initiale Produkterstellung Mk i.b Alle Produktbearbeitung Mk i.b Alle Versionskorrektur Mk i.b Vorbereitung und Vorlage zum Review Review durchgeführt und kommentiert Mk Tt Vg. i.b Alle Review eingearbeitet Mk i.b Alle Inhaltliche Bearbeitung Mk i.b Alle Inhaltliche Bearbeitung Mk Vg Produkt fertig gestellt Tt f.g. Zuletzt geändert: :52 3/11

4 Prüfverzeichnis Die folgende Tabelle zeigt einen Überblick über alle Prüfungen sowohl Eigenprüfungen wie auch Prüfungen durch eigenständige Qualitätssicherung des vorliegenden Dokumentes. Datum Geprüfte Version Anmerkungen Prüfer Neuer Produktzustand Kommentare im Dokument Tt i.b Produkt nach Prüfung fertig gestellt Tt f.g. Zuletzt geändert: :52 4/11

5 Inhalt 1 Einleitung Qualitätsziele und -anforderungen Zu prüfende Produkte Zu prüfende Prozesse Organisation und Vorgaben zur Qualitätssicherung im Projekt Vorgaben für das der Auftragnehmer Abkürzungsverzeichnis Zuletzt geändert: :52 5/11

6 1 Einleitung Das V-Modell ist ein generischer Vorgehensstandard, der für ein konkretes Projekt angepasst und konkretisiert werden muss. Das legt die für die Qualitätssicherung notwendigen Anpassungen und Ausgestaltungen fest. Somit dokumentiert es Art und Umfang der Anwendung des V-Modells im Projekt und ist Informationsquelle und Richtlinie für alle Projektbeteiligten. Das beinhaltet eine Kurzbeschreibung der Qualitätsziele im Projekt, die Festlegung der zu prüfenden Produkte und Prozesse, die Organisation und Vorgaben für die Planung und Durchführung der Qualitätssicherung im Projekt sowie die Vorgaben für die Qualitätssicherung von externen Zulieferungen. Der QS-Verantwortliche muss dieses zentrale Produkt in Abstimmung mit den Schlüsselpersonen des Projekts erarbeiten. Dabei werden im insbesondere auch Häufigkeit und Notwendigkeit der Erzeugung weiterführender Produkte, die für die Qualitätssicherung im Projekt notwendig sind, festgelegt, zum Beispiel QS-Berichte, Nachweisakten und Prüfprotokolle. 2 Qualitätsziele und -anforderungen Qualitätsziele und -anforderungen leiten sich aus dem zu entwickelnden System, den Projektzielen und den übergeordneten Qualitätsmanagementvorgaben ab. Insbesondere sollen folgende Punkte bei der Qualitätssicherung als Ziele festgehalten und best möglich erreicht werden: Qualitätsziele für Produkte (Dokumente) Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit zu anderen Produkten Lesbarkeit und Verständlichkeit Einheitlichkeit bzgl. Form und Gestaltung Aktualität Qualitätsziele für Prozesse Angemessenheit der Maßnahmen Berücksichtigung der IT-Sicherheitsvorgabe Prüfung der Ergebnisse 3 Zu prüfende Produkte Die folgende Zusammenstellung gibt einen Überblick über die relevanten Dokumente, die Gegenstand der Mitzeichnung/Prüfung sind, Dokument gemäß CPM SFF AF AFReG AFReGGeNu Prüfung Das Dokument wird gemäß festgelegtem Mitzeichnungsgang den betreffenden Organisationseinheiten vorgelegt Bemerkung Zuletzt geändert: :52 6/11

7 Dokument gemäß CPM ASB ReG GeNu Prüfung Bemerkung Unterzeichnete Dokumente werden nicht geändert. Änderungen müssen mit Zwischenentscheidungen zu dem aktuellen Dokument aufgezeichnet werden. Da V-Modell XT Produkte nur begleitend zum Projektablauf nach CPM erstellt werden, beschränkt sich die Liste der unbedingt zu prüfenden Produkte auf: Produkt Prüfung Bemerkung Projekthandbuch Projektplan Anforderungen (Lastenheft) Formal zum Entscheidungspunkt Projekt definiert des Projekts; ansonsten nur bei Änderungen am Dokument zur Konsistenzsicherung Formal zum Entscheidungspunkt Projekt definiert des Projekts; ansonsten nur bei Änderungen am Dokument zur Konsistenzsicherung Zu jedem Entscheidungspunkt Zum Entscheidungspunkt Anforderungen festgelegt. Es ist grundsätzlich anzunehmen, dass das Projekthandbuch als Wurzel aller Produkte dieses Projekts immer konsistent ist. Bei inhaltlicher Änderung ist es erneut zu prüfen. Bei der Erstellung von Produkten mit inhaltlichen Konsistenzabhängigkeiten oder bei Änderungen im Projektablauf ist es ebenfalls noch einmal zu prüfen. Der Projektplan ist zu jedem Entscheidungspunkt zu prüfen. Dabei ist es nicht erforderlich, eine separate Prüfspezifikation zu erstellen, da die Planung inkl. der Ressourcenabrechung Werkzeug-unterstützt erfolgt. Weitere Prüfungen sind ggf. im Vorfeld der Stufenentscheidungen, bzw. im Rahmen der Erstellung von Phasendokumenten einzuplanen. Dies obliegt der Projektleitung. Weitere Produkte und somit Produktprüfungen können dieser Liste nach Maßgabe der Projektleitung hinzugefügt werden. Generell Konkrete Prüfanweisungen für das zu entwickelnde System sind detailliert auszuarbeiten und den Anforderungen im Rahmen der Abnahmekriterien beizulegen. Zuletzt geändert: :52 7/11

8 4 Zu prüfende Prozesse <Geheimhaltungsgrad> Ergänzend oder integriert zum Projektverlauf kann eine Prüfung der angewandten Prozesse durch aktuelle Ereignisse im Projekt oder im Projektumfeld erforderlich werden, wie z.b. eine überdurchschnittliche Abweichung der Soll- von der Ist-Planung. Die Anwendung der Prozessprüfung ist durch die Projektleitung in enger Zusammenarbeit mit den Qualitätsverantwortlichen festzulegen. Dieser Abschnitt enthält Empfehlungen und Ansatzpunkte, um eine Prozessprüfung durchzuführen. Es werden keine Prozessprüfungen innerhalb des Projektes durchgeführt. Stattdessen werden die Erfahrungen in der Anwendung der Prozesse und die dabei anfallenden Verbesserungsideen in den jeweiligen Dokumenten oder notwendigen Zwischenentscheidungen aufgezeigt. 5 Organisation und Vorgaben zur Qualitätssicherung im Projekt Die Qualitätssicherung ist im Projekt vollständig eingebunden. Sie untersteht aber nicht der Projektleitung, um die Unabhängigkeit der Qualitätssicherung zu gewährleisten. Die Qualitätssicherung wird nicht vollständig nach der vorgeschlagenen Methode des V- Modell XT durchgeführt. Stattdessen wird, soweit angebracht, auf die etablierten Vorgehensweisen der durchführenden Behörde verwiesen. Der CPM ist z.b. eine solche etablierte Vorgehensweise zur Durchführung von Projekten. Die Mitzeichnung der Dokumente durch festgelegte Organisationseinheiten (z.b. LSC) gewährleistet die Qualitätssicherung. Um eine Annäherung dieses Prozesses an die Vorgehensweisen des V-Modell XT zu gewährleisten, wird an dieser Stelle folgende Vereinbarung bez. der Mitzeichnung getroffen. Ablauf der Dokumentprüfung (allgemein nach V-Modell XT) Die Prüfung/Mitzeichnung der Dokumente geschieht nach dem folgenden Schema: 1. Ein verantwortlicher Mitarbeiter erstellt ein Dokument gemäß Auftrag. Das Dokument befindet sich im Zustand in Bearbeitung. 2. Der bearbeitende Mitarbeiter hat das Dokument fertig gestellt und der Selbstprüfung unterzogen. Er muss es nun den festgelegten Organisationseinheiten zur Mitzeichnung vorlegen. 3. Die Mitzeichnungsrunde ist abgeschlossen. Es sind nun folgende Varianten möglich: A) Jede festgelegte Organisationseinheit hat das Dokument mitgezeichnet und keine weiteren Anmerkungen dazu gehabt. Das Dokument ist fertig gestellt. B) Jede festgelegte Organisationseinheit hat das Dokument zur Mitzeichnung erhalten. Lehnen eine oder mehrere dieser Organisationseinheiten die Mitzeichnung ab, wird das Dokument durch den verantwortlichen Mitarbeiter überarbeitet und erneut vorgelegt. In diesem Fall wiederholt sich der Vorgang beginnend bei Punkt 2. Ablauf der Dokumentprüfung (allgemein nach CPM) Die Prüfung/Mitzeichnung der Dokumente erfolgt folgendermaßen: 1. Ein verantwortlicher Mitarbeiter erstellt ein Dokument gemäß Auftrag. Das Dokument befindet sich im Zustand in Bearbeitung. 2. Der bearbeitende Mitarbeiter hat das Dokument fertig gestellt und der Selbstprüfung unterzogen. Er muss es nun den festgelegten Organisationseinheiten zur Mitzeichnung vorlegen. Zuletzt geändert: :52 8/11

9 3. Die Mitzeichnungsrunde ist abgeschlossen. Es sind nun folgende Varianten möglich: A) Jede festgelegte Organisationseinheit hat das Dokument mitgezeichnet und keine weiteren Anmerkungen dazu gehabt. Das Dokument ist fertig gestellt. B) Jede festgelegte Organisationseinheit hat das Dokument zur Mitzeichnung erhalten. Lehnt eine oder mehrere dieser Organisationseinheiten die Mitzeichnung wegen Änderungen ab, werden diese durch den verantwortlichen Mitarbeiter eingearbeitet. Das Dokument wird nach einer erneuten Selbstprüfung wieder allen festgelegten Organisationseinheiten zur Mitzeichnung vorgelegt. Dieser Prozess wiederholt sich, bis alle Organisationseinheiten das Dokument mitzeichnen. Der Projektleiter kann sich jedoch auch über die Mitzeichnungsbemerkungen hinwegsetzen, sodass ein Dokument auch bei Verweigerung einer Mitzeichnung durch die zuständige Org.-Einheit fertig gestellt werden kann. 6 Vorgaben für das der Auftragnehmer Die Qualitätssicherung des Auftragnehmers muss gem. AQAP durchgeführt werden. Die erforderliche AQAP richtet sich nach Art der Auftragnehmertätigkeit. Es muss zwischen Hardware- und Software-Tätigkeiten unterschieden werden, z.b.: 2130 (Hardware) und AQAP 150, 2110 (Software). Eine Zertifizierung nach ISO 9001:2000 ist nachzuweisen. Der Güteprüfdienst ist berechtigt die QM Maßnahmen zu prüfen und eine Güteprüfung der Hardware im Werk des Auftragnehmers durchzuführen. Zuletzt geändert: :52 9/11

10 7 Abkürzungsverzeichnis <Geheimhaltungsgrad> Abkürzung AECMA AFSBw AFTO AL AMSC AN AnlBlAAN ATP AutoFüFmNLw AW BGS BITE BMVg BT BTK BV Bw BWB CALS COMSEC COTS CRC DGzRS DIN DV EBMat EFG EvakOp FlPl F ü L Fü M Fü S GenInspBw GIK HFmInstWerk HHJ HHM HW IR-Verträge IVS KdB KRK KSK Lfz LwA - PALw - LwFüKdo LWL LwMatDp LwUKdo LwWerft MatALw MarArs MatPlBegriff MatPlNr MBF Erklärung Association Européenne des Constructeurs de Matériel Aérospatial Amt für Flugsicherung der Bundeswehr Air Force Technical Order Artikelliste Allied Military Security Code System Auftragnehmer Anlagenblatt-Ausstattungsanweisung Air Tactical Publication Automatisches Führungsfernmeldenetz der Luftwaffe Arbeitsanweisung Bundes-Grenz-Schutz Built-in-Test-Equipment Bundesministerium der Verteidigung Bedienteil Bebildeter Teilekatalog Bauvorschrift Bundeswehr Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung Continuous Acquisition and Life Cycle Support Communications Security (Abhörsicherheit Sprache) Commercial of the Shelf (handelsübliches Produkt) Control and Reporting Centre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Deutsches Institut für Normung e.v. Datenverarbeitung Entwicklung, Beschaffung Wehrmaterial Einführungsgenehmigung militärische Evakuierungsoperationen Flugplatz Führungsstab der Luftwaffe Führungsstab der Marine Führungsstab der Streitkräfte Generalinspekteur der Bundeswehr Geräteinstandsetzungskonzept Heeresfernmeldeinstandsetzungswerk Haushaltjahr Haushaltmittel Hardware Instandsetzungs Rahmenverträge Informations Verteiler System Konzeption der Bundeswehr Krisenreaktionskräfte Kommando Spezialkräfte Luftfahrzeug Luftwaffenamt Abteilung Personal und Ausbildung der Luftwaffe Luftwaffenführungskommando Lichtwellenleiter Luftwaffenmaterialdepot Luftwaffenunterstützungskommando Luftwaffenwerft Materialamt der Luftwaffe Marinearsenal Materialplanungsbegriff Materialplanungsnummer Materialbeschaffungsforderung Zuletzt geändert: :52 10/11

11 MES MFG MFmSys MHQ MobInstTrp MOTS MTBF MTTR NAEW NATINAD NATO NF NRMP NuKo OPUS ORDEX RöV SPEC STAN STANAG STEM StrlSchV SW SWPÄ TAF TaK TCP/IP TKBA TLB TRANSEC TSK TSLw TTF UVV VA Vbd VCS VDE VDL WaSys ZDv Materialerhaltungsstufe Marinefliegergeschwader Marinefernmeldesystem Marine Hauptquartier Mobiler Instandsetzungstrupp Militäry of the Shelf (militärisches Kaufprodukt) Mean Time Between Failure Mean Time to Repair NATO Airborne Early Warning NATO Integrated Air Defence North Atlantic Treaty Organization Niederfrequenz Naval Reserve Mine Countermeasures Nutzungskonzept Optimum Procurement Strategy (Quantifizierungsprogramm für Austauschteile des ETEBed) Quantifizierungsprogramm für Verbrauchsgüter des ETEBed Röntgenverordnung Spezification Stärke- und Ausrüstungsnachweisung Standard NATO Agreement SHAPE Tactical Evaluation Manual Strahlenschutzverordnung Software Software-Pflege und -Änderung Teil Aufgaben und Fähigkeiten Taktisches Konzept Transmisson Control Protocol / Internet Protocol Teilkonzeption für bereichsübergreifende Aufgaben Technisch-Logistische Betreuung Transmission Security (Abhörsicherheit Daten) Teilstreitkraft Technische Schule der Luftwaffe Taktisch - Technische Forderung Unfallverhütungsvorschrift Versorgungsartikel Verband Voice Control System Verband Deutscher Elektrotechniker e.v. Variable Data Label / Viena Definition Language Waffensystem Zentrale Dienstvorschrift Zuletzt geändert: :52 11/11

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