Begabungsförderung durch technisches Werken als kreativitätsorientierter Begabungsförderungsansatz MASTER THESIS

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1 Begabungsförderung durch technisches Werken als kreativitätsorientierter Begabungsförderungsansatz MASTER THESIS zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (Gifted Education), MSc Universitätslehrgang eingereicht am Zentrum für Bildung und Medien Abteilung Telekommunikation, Information und Medien Donau-Universität Krems von Erwin Breiteneder Krems, Oktober 2007 Betreuer: Prof. Dr. Klaus Samac, Univ. Prof. Dr. Michael Wagner, MBA

2 2 Eidesstattliche Erklärung Ich, Erwin Breiteneder geboren am , in Grosswolfgers, erkläre, 1. dass ich meine Master Thesis selbstständig verfasst, andere als die angegeben Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und mich auch sonst keiner unerlaubten Hilfsmittel bedient habe, 2. dass ich meine Master Thesis bisher weder im In- noch im Ausland in irgendeiner Form als Prüfungsarbeit vorgelegt habe, 3. dass ich, falls die Arbeit mein Unternehmen bzw. meine Institution betrifft, meinen Arbeitgeber über Titel, Form und Inhalt der Master Thesis unterrichtet und sein Einverständnis eingeholt habe. Krems, 30. September 2007

3 3 Kurzzusammenfassung Kreativität bedeutet Wachstum, Flexibilität, Bewegung und Vielfalt. In der heutigen Zeit braucht es mehr denn je originelle Ideen, um die herausfordernden Probleme in unserem Leben zu lösen. Aus diesem Blickwinkel heraus ergibt sich die Bedeutung einer kreativitätsorientierten Begabungsförderung. Von entscheidender Bedeutung ist, kreativ denkende Kinder zu erkennen und liebevoll zu fördern, sie ernst nehmen und dadurch ihre Chancen erhöhen, dass sie die Probleme von morgen erkennen und lösen werden. Diese Aufgabe der Schule kann von kreativen Lehrpersonen besser wahrgenommen werden, wobei von einer hohen Ausprägung der Persönlichkeitsfaktoren Offenheit, Extraversion und Verträglichkeit bei Lehrpersonen auf deren Kreativität geschlossen werden kann. Bleibt die Frage, inwieweit Lehrerinnen und Lehrer und insbesondere Werklehrerinnen und Werklehrer diesen Anforderungen gerecht werden können. Die Ergebnisse der durchgeführten empirischen Untersuchung lassen den Schluss zu, dass sich Werklehrerinnen und Werklehrer für kreativitätsorientierte Begabungsförderung eignen. Sie unterscheiden sich in den relevanten Persönlichkeitsmerkmalen Offenheit und Verträglichkeit von Nicht-Werklehrern. Die durchgeführte Studie liefert Hinweise für eine leicht höhere Ausprägung von Kreativität bei Werklehrerinnen und Werklehrern im Vergleich zu anderen Lehrpersonen. Summary Creativity means growth, flexibility, movement and variety. Nowadays original ideas are needed more than ever to solve the challenging problems in our life. From this point of view the meaning of a creativity-oriented promotion of talented persons results. From crucial meaning is to recognize creatively thinking children and to encourage them lovingly, to take them seriously and as a result to increase their chances that they will realize the problems of tomorrow and solve them. This task of the school can be better noticed by creative teaching persons, whereby from a high characteristic of the personality factors openness, extroversion, and compatibility with teaching persons their creativity can be deduced. The question arises in what way teachers and especially teachers for handicraft can cope with these requirements. From the results of the implemented empirical study the conclusion can be drawn that teachers for handicraft are qualified for creativity-oriented promotion of talented pupils. They differ in the relevant personality traits openness and compatibility from teachers who do not teach handicraft. The accomplished study provides hints for a little higher characteristic of creativity with teachers of handicraft compared with other teaching persons.

4 4 VORWORT Kreativität ist für Pädagogen und Psychologen, aber auch im Bereich der Wirtschaft und in der Politik zum Modewort geworden. Doch Kreativität ist mehr als ein Modewort. Die gegenwärtigen Probleme stellen die Menschen vor eine Vielfalt von Aufgaben, die nicht nur mit Intelligenz und Fleiß bewältigt werden können, überall ist auch Kreativität gefragt. Die Kreativitätsforschung hat den Mythos der nur einigen Genies angeborenen Kreativität widerlegt und kommt zu dem Schluss, dass jeder Mensch ein zu förderndes kreatives Potenzial hat. Was kann zur Entfaltung des kreativen Potenzials innerhalb unserer Schulen getan werden? Kreativität als abstraktes Produkt ist sicherlich nicht lehr- und lernbar wie ein klassisches Unterrichtsfach. Stattdessen ist eine Auseinandersetzung mit den Faktoren erforderlich, die die Entfaltung von kreativen Potenzialen fördern oder behindern. Wie kreativ sind unsere Lehrerinnen und Lehrer und wie sehr sind sie bemüht die kreativen Fähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern zu wecken? Ich bin einerseits Begabtenförderer, andererseits Werklehrer und als solcher im Bereich der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Akademie in Krems tätig. Für mich steht die Frage der Möglichkeit von Begabungsförderung im Unterrichtsfach Technisches Werken schon länger im Raum. Sind Werklehrerinnen und Werklehrer kreativer als andere Lehrerinnen und Lehrer? Das ist die zentrale Frage in der vorliegenden Arbeit, auf die eine Antwort gefunden werden soll. 30. September 2007 Erwin BREITENEDER

5 5 Inhalt 1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNGEN KREATIVITÄT - DIE SCHÖPFERISCHE FÄHIGKEIT DES MENSCHEN EINLEITUNG WAS IST KREATIVITÄT? Gründe für den Kreativitätsboom Begriffsbestimmung Kreativität im Unterricht KREATIVE PROZESSE UND METHODEN KREATIVITÄT IN DER BEGABUNGSFÖRDERUNG KREATIVITÄT IM UNTERRICHTSFACH TECHNISCHES WERKEN Lehrplan für Technisches Werken Ansätze für kreatives Werken RESÜMEE KREATIVITÄT UND PERSÖNLICHKEIT EINLEITUNG DIE KREATIVE PERSÖNLICHKEIT Ansätze zur Kreativitätserfassung Zusammenhang von Kreativität und Persönlichkeit DIMENSIONEN DER PERSÖNLICHKEIT NACH DEM BIG FIVE MODELL RESÜMEE QUANTITATIV EMPIRISCHE ANALYSE DER FORSCHUNGSFRAGEN EINLEITUNG UNTERSUCHUNGSDESIGN FRAGEBOGEN AUFBEREITUNG DER DATEN DESKRIPTIVE DATENANALYSE Extraversion Offenheit Verträglichkeit INFERENZSTATISTISCHE ANALYSE...59

6 Voraussetzungen einer einfaktoriellen Varianzanalyse Multivariate Varianzanalyse Univariate Varianzanalyse RESÜMEE FOLGERUNGEN FÜR DIE PÄDAGOGISCHE PRAXIS EINLEITUNG BEGABUNGSFÖRDERUNG DURCH KREATIVITÄTSORIENTIERTES TECHNISCHES WERKEN Anregungen für kreativitätsorientiertes und begabungsförderndes technisches Werken Umsetzung kreativitätsorientierten und begabungsfördernden technischen Werkens FÖRDERUNG BESONDERS BEGABTER DURCH KREATIVITÄTSORIENTIERTE BEGABUNGSPROGRAMME Beispiel 1: Turmbau Beispiel 2: Verpackung Beispiel 3: Kartonbau RESÜMEE ZUSAMMENFASSUNG LITERATURVERZEICHNIS ANHANG ANHANG 1: FRAGEBOGEN...88

7 7 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Triadisches Hochbegabungsmodell von Renzulli und Mönks...27 Abbildung 2: Das Münchner Hochbegabtenmodell...28 Abbildung 3: Gagnes differenziertes Begabungsmodell...29 Abbildung 4: Problemlösungsprozess...31 Abbildung 5: Werkaufgabe: Rennauto mit Gummiantrieb...36 Abbildung 6: Werkaufgabe: Wassermotor...37 Abbildung 7: Werkaufgabe: Periskop...38 Abbildung 8: Werkaufgabe: Korkkompass...38 Abbildung 9: Schnittmengenmodell: Technisches Werken, Begabungsförderung...40 Abbildung 10: Forschungsdesign...51 Abbildung 11: Konfidenzintervall: Extraversion...56 Abbildung 12. Konfidenzintervall: Offenheit...57 Abbildung 13: Konfidenzintervall: Verträglichkeit...59 Abbildung 14: Werklehrer - Normalverteilung - Extraversion, Offenheit...61 Abbildung 15: Werklehrer - Normalverteilung - Verträglichkeit...61 Abbildung 16: Nicht-Werklehrer - Normalverteilung - Extraversion, Offenheit...62 Abbildung 17: Nicht-Werklehrer - Normalverteilung - Verträglichkeit...62

8 8 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Verarbeitete Fälle...55 Tabelle 2: Deskriptive Statistik - Extraversion...55 Tabelle 3: Dekriptive Statistik - Offenheit...57 Tabelle 4: Deskriptive Statistik: Verträglichkeit...58 Tabelle 5: Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest für Werklehrer...61 Tabelle 6: Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest für Nicht-Werklehrer...63 Tabelle 7: Test auf Homogenität der Varianz...64 Tabelle 8: Multivariate Varianzanalyse...65 Tabelle 9: Univariate Varianzanalyse...65

9 9 1 Problemaufriss und Zielstellungen Die Frage nach der Möglichkeit von kreativitätsorientierter Begabungsförderung im Technischen Werken ist von zentralem Interesse in dieser Arbeit. Davon ausgehend und auf der Suche nach einer Antwort sind einige Vorüberlegungen notwendig. Kreativität scheint in der Begabungsförderung ein ganz wichtiger Bestandteil zu sein. Nicht nur RENZULLI 1 schätzt die Kreativität gleich hoch wie Motivation und Begabung ein, auch CSIKSZENTMIHALYI 2 und GARDNER 3 messen der Kreativität in ihren Publikationen eine große Bedeutung bei. Sie sind sich aber auch einig, dass dieses menschliche Potenzial schwer zu fassen ist. In der Fachliteratur wird dieser Begriff sehr unterschiedlich und in seiner Bedeutung breit gebraucht. In seinem allgemeinen Verständnis wird er sehr häufig verwechselt mit Disziplinlosigkeit, Schlamperei und Chaos, Zeitverschwendung und Strukturlosigkeit, Unterrichten ohne jegliche Grenzziehung, nur freies Malen, Komponieren und freies Werken. In Anlehnung an CROPLEY 4 ist dagegen unter Kreativität ein schöpferisches und unkonventionelles Denken und Tun zu verstehen, das sich sowohl auf kognitive wie musische Intelligenzbereiche bezieht und zu sozial wünschenswerten Ergebnissen führt. Bildlich gesprochen heißt das, stark befahrene Autobahnen zu verlassen und sich auf Waldwege zu begeben, auch mit dem Risiko, sich manchmal zu verirren. Für den Unterricht kann das beispielsweise bedeuten: - Praktische Probleme auf völlig unkonventionelle Art zu lösen - Naturphänomene zu erforschen und neu zu hinterfragen - Neue Ideen und Wege bei mathematischen Problemen zu finden - Originelle Kompromisse in Konflikten zu erzielen Kreativität ist also nicht losgelöst von konkreten Aufgabenstellungen zu sehen, sondern immer in Verbindung zur Realität. 5 Das Technische Werken als Unterrichtsfach scheint in besondere Weise geeignet zu sein, schöpferisches und unkonventionelles Denken und Tun zu ermöglichen, das sich sowohl auf 1 Vgl. TIPPELT, 2002, S , S.10 5 Vgl. HUSER, 2001, S.42

10 10 kognitive als auch auf musische Intelligenzbereiche bezieht. Einfallsreichtum, Fantasie und Kreativität schlagen sich in den gestalterischen Aktivitäten von Kindern nieder. Kinder sind neugierig und wissensdurstig, sie suchen Widerstände und Grenzen. Sie möchten ausprobieren, wie sich Materialien verbinden lassen und wie stabil das Holz ist. Kinder bauen Räume mit Kisten und Brettern, sie hämmern, sägen, raspeln und erfinden Fahrzeuge, Maschinen und ähnliche Dinge. Sie formen mit Knetmasse, Salzteig und Ton und basteln aus gefundenen Materialien kuriose Objekte. Im Unterschied zur Fantasie, die im Kopf stattfindet, ist die Kreativität der Motor, der ein gestaltetes Objekt hervorbringt. Die Kreativität wird letztlich an einem erzeugten Produkt gemessen. Die Kreativität ist deshalb die Kraft, die über die Fantasie hinaus originell und flexibel Wirklichkeit schafft. Insofern fördert das technische Werken nicht nur die Ausbildung der Sinne, der Fantasie und des Denkens, sondern trägt auch dazu bei, Ich Stärke und Identität zu entwickeln. Und Identitätskonstruktion ist notwendig, um in heterogenen Welten bestehen zu können. 6 Vieles deutet aber darauf hin, dass in der Schulrealität die Bedeutung des Technischen Werkens für die Bildung junger Menschen weit unterschätzt wird und dass kaum Möglichkeiten für Begabungsförderung durch das technische Werken gesehen werden. Daher soll mit der vorliegenden Arbeit aufgezeigt werden, dass das Unterrichtsfach Technisches Werken für eine kreativitätsorientierte Begabungsförderung breiten Raum bietet und dass die Werklehrerinnen und Werklehrer in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle spielen. Es scheint so zu sein, dass Werklehrerinnen und Werklehrer aufgrund des Rahmens, den das Unterrichtsfach Technisches Werken bietet, einen wesentlichen Beitrag zur Begabungsförderung liefern könnten. Und zwar durch die spezielle Förderung der Kreativität, als eine bedeutende Komponente von Hochbegabung. Aber welche Rolle spielt dabei die Persönlichkeit der Lehrenden. Laut URBAN 7 sollte sich die Lehrperson als positives Modell einer kreativen Person mit entsprechenden Verhaltensweisen auszeichnen, um Kreativität bei Schülerinnen und Schülern erkennen und fördern zu können. Vieles deutet darauf hin, dass Lehrende selbst kreativ sein sollten, um Kreativität bei Kindern fördern zu können und es stellt sich daher die Frage, inwieweit Werklehrerinnen und Werklehrer für einen kreativitätsorientierten Begabungsförderungsansatz in besonderer Weise prädestiniert sind. 6 Vgl. KIRCHNER, 2007, S b, S.7

11 11 Daher rücken folgende Forschungsfragen in das Zentrum des Interesses dieser Arbeit: 1. Unterscheiden sich Werklehrerinnen und -lehrer und andere Lehrpersonen in der Ausprägung von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen? 2. Sind Werklehrerinnen und -lehrer kreativer als andere Lehrpersonen? Nach eingehender Literaturanalyse und Reflexion wird eine quantitativ empirische Forschung durchgeführt. Mit einem geeigneten Persönlichkeitstest soll an einer angemessenen Stichprobe von Werklehrerinnen und Werklehrern und anderen Lehrerinnen und Lehrern die Kreativität in Zusammenhang mit Persönlichkeitsmerkmalen festgestellt werden. Zunächst werden die Daten erhoben und mit dem Programm SPSS ausgewertet. Nach einer deskriptiven und inferenzstatistischen Datenanalyse werden die Ergebnisse dargestellt und interpretiert. Die vorliegende Arbeit soll auf der Grundlage der Ergebnisse eine Basis für Weiterentwicklungen des Unterrichtsfaches Technisches Werken darstellen. Eine Neuorientierung bzw. Schwerpunktverlagerung im Unterrichtsfach Technisches Werken in Richtung Kreativitätserziehung und eine Neupositionierung in der Begabungsförderung könnte angedacht werden.

12 12 2 Kreativität - die schöpferische Fähigkeit des Menschen 2.1 Einleitung Kreativität ist zum Modewort geworden und für diejenigen, die sich zur Avantgarde der Kreativen zählen ist Kreativität schon fast zu einem Schimpfwort geworden. Unter Kreativität verstehen Laien und Wissenschaftler vieles. Es gibt nicht die Kreativität, sondern viele Formen kreativen Ausdrucks und es ist kontra kreativ nur eine Meinung über Kreativität gelten zu lassen. Kann man Kreativität überhaupt definieren, oder ist die Kreativität wie die Liebe: für jeden etwas anderes? 8 Der Begriff Kreativität hat im Alltag eine ziemlich unklare Bedeutung und wird geradezu inflationär in gänzlich verschiedenen Bedeutungen gebraucht, wobei es in der Fachliteratur unzählige, oft sehr gegensätzliche Definitionen gibt. Einerseits wird Kreativität oft mit dem laissez-faire-prinzip gleichgesetzt, als Nichtstun bezeichnet und als nicht willentlich beeinflussbar betrachtet. Diese Vorstellung beruht auf einer anfänglichen Vergötterung der Kreativität mit der weit verbreiteten Ansicht, man dürfe dem Verhalten des Kindes keinerlei Grenzen setzen und müsse von jeglicher Art überkommener Denkschemata abkommen. Andererseits geht man heute davon aus, dass ein gewisses Maß an Autorität nötig ist und dass feste Schemata und Fakten wichtige Grundlagen für Kreativität sind. Man geht auch davon aus, dass Kreativität keine gelegentliche göttliche Inspiration ist, sondern beeinflussbar und trainierbar und darüber hinaus auf solidem Fachwissen beruht, das aus herkömmlichen Lernleistungen resultiert Was ist Kreativität? Das Wort Kreativität stammt aus der Theologie und bezeichnet ursprünglich den Schöpfergott (Creator). Der Schöpfergott ist als ein Subjekt gedacht, das aus dem Nichts etwas Neues schafft. Diese Fähigkeit der creatio ex nihilo wird dem Menschen abgesprochen. Im 17. Jahrhundert wird der Begriff des Schöpferischen auf geniale Menschen ausgedehnt. Die Unterscheidung genialer Menschen von anderen Menschen beruht auf der Klassifikation ihrer kreativen Leistungen. Zunächst sind es Leistungen in der Kunst und in der Wissenschaft, dann auch in der Wirtschaft und in der Politik. Mit der Demokratisierung der Gesellschaft kommt 8 Vgl. VOLLMAR, 2006, S Vgl. CROPLEY, 1978, S.29

13 13 es zu einer Ausweitung des Kreativitätsbegriffes auf alle Menschen. Sowohl der Personentypus, als auch das Spektrum der Produkte, die unter den Kreativitätsbegriff fallen, werden erweitert. Das geht hin bis zu alltäglichen Handlungen und Emotionen. Vertreter der kognitiven Psychologie setzen später beim Definieren von Kreativität nicht mehr bei der Person, beim Produkt oder bei der Leistung, sondern beim Prozess an. Kreativität erscheint ihnen als ein allgemeiner Prozess, der neue Muster erzeugt und sie sprechen diese Fähigkeit auch Computern zu. Da der Wert kreativer Prozesse in engem Zusammenhang mit sozialen Systemen und Gruppen steht, sind diese Definitionen kaum haltbar. Eine weitere Gruppe von Definitionen der Kreativität bezieht sich deshalb auf die Situation, in der sich Kreativität entwickelt. Der kreative Prozess erscheint darin als ein Wechselspiel zwischen Umfeld, Person und Aufgabengebiet. 10 Die systematische Erforschung der Kreativität beginnt erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gilt zunächst als ein Teilgebiet der Intelligenzforschung. Die ursprüngliche Zielsetzung ist pädagogischer Natur. Es sollen Instrumente entwickelt werden, die eine bessere Förderung und Beurteilung der Begabung von Schülern ermöglichen. Motiviert ist diese Zielsetzung politisch durch den kalten Krieg und den Sputnik Schock. Das Interesse an der menschlichen Kreativität hat sich in der Folge rasch ausgeweitet und nach enttäuschenden Ergebnissen des Versuchs, kreative Leistungen durch geeignete Test zu messen und damit in der Schule zu fördern, geht das Interesse an der Kreativitätsforschung deutlich zurück. In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts entsteht dann zunächst in der Wirtschaft, dann aber auch in der Öffentlichkeit ein wachsendes Interesse an den Fragen der Kreativität. Zugleich vollzieht sich auch eine thematische Ausweitung: Kreativität wird nun nicht nur mehr als eine besondere Form einer intelligenten Leistung erkannt, sondern auch als ein motivierter Prozess der von äußeren und sozialen Bedingungen abhängt. Ein Boom in der Propagierung von Kreativitätstechniken ist die Folge. In der Gegenwart wird der Begriff Kreativität deutlich erweitert. Kreativität wird nicht nur auf besondere kognitive Leistungen bezogen, man entdeckt Kreativität auch in vielen alltäglichen Verhaltensweisen, in Emotionen, bei Tieren und Maschinen und sogar im Kosmos. Es kommt zu einer starken Differenzierung in der Kreativitätsforschung. Wirtschaftswissenschaften, Hirnforschung, Soziologie, Psychologie und Philosophie nehmen sich neben der Pädagogik um die Fragen der Kreativitätsforschung an Vgl. BRODBECK, 2006, S Vgl. BRODBECK, 2006, S.246

14 Gründe für den Kreativitätsboom Sozio ökonomische Auslöser Große Bedeutung kommt dem Start des ersten Satelliten in der UDSSR und den dadurch ausgelösten Sputnikschock der USA zu. Die Position der USA im weltpolitischen Konkurrenzkampf scheint geschwächt. Man konzentriert sich in den USA nun auf die Förderung neuer Kräfte in der Politik, in der Wissenschaft und in der Wirtschaft, die nicht nur hochintelligent, sondern neuerdings auch kreativ sein sollen. Bestimmend sind die Rüstungsindustrie und die amerikanische Luftwaffe mit dem Ziel der Wiedererlangung der alten Rüstungsüberlegenheit. Entscheidende Bedeutung hat aber auch die Industrie, die sich durch brainstorming und andere Kreativitätstechniken bessere Werbung und Verkaufsmöglichkeiten, besseren Absatz und mehr Gewinn verspricht. 12 Pädagogische Auslöser Der Bedarf nach kreativem Verhalten wirkt sich auch auf die Bildungsvorstellung aus. Ziel ist nicht mehr der intelligente, gut angepasste und konfliktfreie Mensch, sondern die kreative, kritische und konfliktfähige Persönlichkeit. Man will kreatives Verhalten fördern, zu starke Förderung konvergenten Denkens verhindern und eine Bestrafung von Nonkonformismus vermeiden. Allerdings zielen solche Konzepte anfänglich nur auf eine kleine Minderheit ab. Es ist an die Ablösung der high IQs durch die Hoch Kreativen gedacht. 13 Wissenschaftliche Auslöser Entscheidende Voraussetzung ist das Feststellen der Universalität kreativen Potenzials und die Überwindung der künstlerischen und religiösen Mystifizierung von Kreativität. Problematisch ist anfangs die Begrenztheit des Behaviorismus auf das rein Beobachtbare, auf Reiz- Reaktionsverbindungen und auf Konditionierung. Kreatives Verhalten ist zu komplex und kann so nicht erfasst werden. Auch bei einer testtechnischen Schematisierung (multiple choice test, u.a.) ist Kreativität schwer erfassbar. Durch die Beseitigung dieser wissenschaftstheoretischen Barrieren und die Entwicklung neuer Forschungsmethoden trägt auch die Wissenschaft zum Kreativitätsboom bei Vgl. STOCKER, 1988, S Vgl. STOCKER, 1988, S.21ff. 14 Vgl. STOCKER, 1988, S.21ff.

15 Begriffsbestimmung Dem Begriff Kreativität kommt derzeit eine derartige Hochschätzung zu, dass HENTIG 15 ihn als Heilswort der gegenwärtigen Epoche klassifiziert: Es steckt noch voller Versprechungen. Jeder weiß es zu nutzen, keiner mag es entbehren, keiner kritisiert es. Es ist gleichermaßen beliebt bei Technikern und Umweltschützern, Wirtschaftsführern und Pädagogen, den schwarzen, roten, grünen und blaugelben Parteien 16 In dem Wort Kreativität steckt das lateinische creare (erschaffen, hervorbringen), Kreativität wird allerdings als Eindeutschung des englischen Begriffes creativity betrachtet, der als wissenschaftliches Konstrukt der seit den 50er Jahren von den USA ausgehenden Kreativitätsforschung entstand. 17 Das Phänomen der Kreativität war bis in die späten 50er Jahre eine von den Wissenschaftlern kaum beachtete menschliche Fähigkeit. Nach dem 2. Weltkrieg traten die USA und die Sowjetunion auf dem Gebiet der Raumfahrt in Wettbewerb zündete die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten, den Sputnik. Nachdem sich die USA von ihrem Schock erholt hatte, etablierte sich eine breit angelegte Kreativitätsforschung auf der Suche nach Faktoren, die Begabung und kreatives Handeln ausmachen. 18 Mihaly CSIKSZENTMIHALYI 19 hat kreative Menschen untersucht. Sein Buch Creativity, Flow and the Psychology of Discovery and Invention ist eine Synthese aus dreißig Jahren Forschung zum Leben und Werk kreativer Menschen. Er kommt in seinem Werk zu folgenden Ergebnissen: - Jeder Mensch wird mit zwei gegensätzlichen Inkubationsprogrammen geboren: einer konservativen Tendenz, die auf Selbsterhaltungstrieb beruht, und einer expandiven Tendenz, zu welcher die Neugier gehört und welche zur Kreativität führt. Beide Programme sind notwendig, doch während die erste Tendenz wenig Ermutigung und Unterstützung von außen braucht, um das Verhalten zu motivieren, kann die zweite Tendenz verkümmern, wenn sie nicht gefördert wird. - Kreativität ist das kulturelle Gegenstück zum genetischen Veränderungsprozess, der die biologische Evolution bewirkt. Ein kreativer Mensch verändert und wenn genü , S.9 16 HENTIG, 1998, S Vgl. HENTIG, 1998, S Vgl. SCHLICKSUPP, 1993, S

16 16 gend einflussreiche Personen eine Veränderung für eine Verbesserung halten, wird sie Teil der Kultur. - Wahrhafte Kreativität ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit und so gut wie nie das Ergebnis einer schlagartigen Erkenntnis. - Kreativität entsteht aus einer Interaktion von Kultur (umfasst symbolische Regeln), Einzelperson (bringt etwas Neues ein) und Feld (Experten, die Innovationen anerkennen und bestätigen). Alle drei Bereiche sind notwendig, damit es zu einer kreativen Idee, Arbeit oder Entdeckung kommen kann. 20 Kreative Menschen sind keine leidenden Genies, sie lieben ihre Arbeit und ziehen ihre Motivation aus der Arbeit. Folgende Merkmale treten oft bei kreativen Personen gemeinsam auf und sie sind durch ein dialektisches Spannungsverhältnis verbunden: - Kreative Menschen verfügen über eine Menge physischer Energie, aber sie sind auch häufig ruhig und entspannt. - Kreative Menschen sind häufig weltklug und naiv zugleich. - Kreative Menschen sind sehr diszipliniert und verantwortungsbewusst, gleichzeitig aber auch spielerisch und ungebunden. - Kreative Individuen wechseln zwischen Phantasie auf der einen Seite und bodenständigem Realitätssinn auf der anderen Seite. - Kreative Menschen vereinen das breite Spektrum zwischen Extraversion und Introvertiertheit. - Kreative Menschen sind zugleich stolz und demütig. - Kreative Menschen gelten im Allgemeinen als rebellisch und unabhängig. Man kann jedoch nur kreativ sein, wenn man sich eine bestimmte kulturelle Domäne verinnerlicht hat. - Kreative Menschen sind durch ihre Offenheit häufig Leid und Schmerz, aber auch intensiver Freude ausgesetzt. 21 CSIKSZENTMIHALYI geht davon aus, dass grundsätzlich jeder Mensch über das ganze Reservoir an psychischer Energie verfügt, das für ein kreatives Leben erforderlich ist. Es gibt aber vier Haupthindernisse, durch die viele Menschen davon abgehalten werden, dieses Po- 20 Vgl. CSIKSZENTMIHALYI, 1997, S Vgl. CSIKSZENTMIHALYI, 1997, S

17 17 tenzial zum Ausdruck zu bringen. Er nennt dazu die Ablenkbarkeit, die Trägheit, die Unkenntnis, etwas mit der psychischen Energie anzufangen und andere Anforderungen, die absorbieren und die Aufmerksamkeit einschränken Kreativität im Unterricht Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Neues in die Welt zu bringen, sei es eine Fragestellung, eine Problemlösung oder ein Werk im weitesten Sinne. Alles Neue setzt einen Anfang. Ein kreativer Mensch ist in diesem Sinne ein Anfänger. Seine Fundamentaltugend ist die Naivität und seine Kardinaltugend ist der Mut, die Voraussetzung für jede Neuerung. Eine Aufgabe der Schule ist es, die dem Menschen innewohnende Kreativität nicht zu hemmen, denn sie ist schon im Vorschulalter vorhanden und geht auf die Geburt des Menschen zurück. Kreativität nicht behindern heißt: Die Wesensart der jungen Menschen nicht normativ formieren, sondern sie sich entfalten lassen, und den Mut zum Neuen nicht brechen oder bestrafen, sondern stärken und belohnen. Selbstständiges, produktives und kritisches Denken wird auch heute in der Schule noch zu wenig gefördert. Es ist wesentlich, die sehr kreativen Kinder zu erkennen und ihr Denken zu unterstützen. Kennzeichen für kreative Kinder sind dabei: - Die Fähigkeit Probleme zu erkennen, neuartige Fragen zu formulieren - Zusammenhänge zwischen alten und neuen Erfahrungen herzustellen - Viele Ideen zu entwickeln - Im Denken flexibel sein und - Neuartige und außergewöhnliche Gedanken zu entwickeln 22 Und Kennzeichen für kreative Lehrerinnen und Lehrer: - Sie sind bereit, von eingefahrenen Gleisen abzuweichen. - Sie entwickeln bei der Aufbereitung und Darbietung eines neuen Unterrichtsstoffes originelle Ideen. - Sie haben ein gutes Verhältnis insbesondere zu kreativ denkenden Kindern. - Sie neigen zu Nonkonformismus, sind selbstkritisch und häufig unzufrieden mit sich und der Schule an sich Vgl. HUSER, 2001, S Vgl. HUSER, 2001, S.43

18 18 Die Voraussetzung für die Realisierung von Kreativität ist die kreative Lehrperson. Es stellt sich die Frage, ob und inwieweit Lehrerinnen und Lehrer tatsächlich kreativ sind. Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Die in dieser Arbeit geplante und dokumentierte empirische Studie soll jedoch etwas Licht in diese Thematik bringen. Die kreative Lehrperson muss mit ihrer ganzen Person kreativ sein. Das bedeutet, dass Kreativität vom Lehrenden nicht vorgespielt werden kann. Für die Realisierung kreativer Aktivitäten ist daher der kreative Persönlichkeitstyp von entscheidender Bedeutung. Das Problem ist nur, dass selbst wenn eine Lehrperson von der Notwendigkeit der Kreativität überzeugt ist, diese nicht einfach herbeigerufen werden kann. Um kreativ zu werden sind zweifellos große Willensanstrengungen erforderlich. Zunächst sind aber Sicherheit und Freiheit als Vorbedingungen für das Entstehen von Kreativität notwendig. Die Lehrperson muss sich von den Vorgesetzten und Kollegen akzeptiert fühlen und es muss ihr Vertrauen entgegengebracht werden. Eine Bewertung im Sinne einer negativen Kritik muss vermieden werden. Die Lehrperson muss sich in dem Bemühen um Kreativität von anderen verstanden fühlen. Das bringt die oben genannte Sicherheit. Unter Freiheit ist die völlige Freiheit gemeint sich auszudrücken, zu denken, zu fühlen und zu sein. Es ist jedoch nicht gemeint, dass man sich seinen Gefühlen und Stimmungen je nach Lust und Laune hingeben kann. Die Freiheit ist auch geknüpft an die Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen. 24 Mit Trainingskonzepten werden Lehrerinnen und Lehrer im Hinblick auf Kreativitätsförderung geschult. In Anlehnung an solche Trainingskonzepte nennt HALLMANN 25 zwölf Punkte, die für die Entwicklung von Kreativität bei Schülerinnen und Schülern von Bedeutung sind: - Vor allem ist es notwendig, bei Schülerinnen und Schülern selbst initiiertes Lernen zu erreichen. Sie sollen selbst aktiv werden, Probleme finden, experimentieren und Hypothesen aufstellen. Die kreativitätsorientierte Lehrperson muss die Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern fördern. - Die autoritäre Einstellung stellt ein großes Hindernis für Kreativität dar. Eine Lehrperson, die Kreativität fördern will, muss einen kooperativen und sozial integrativen Stil in der Klasse praktizieren. Schülerinnen und Schüler, die kreativ handeln sollen, müssen die Freiheit besitzen innerhalb gewisser Grenzen zu handeln. - Kreative Schülerinnen und Schüler sollen mit Informationen, Eindrücken und Bedeutungen ziemlich nachhaltig konfrontiert werden. 24 Vgl. HEINELT, 1980, S Vgl. 1970, S

19 19 - Die Lehrperson kann spezielle Übungen im kreativen Denken einführen und dadurch kreatives Denken fördern. - Kreative Lehrerinnen und Lehrer schieben das Urteil nicht auf, wobei Fehlern im Denken keine zentrale Bedeutung zukommt. - Die kreative Lehrperson fördert die intellektuelle Flexibilität von Schülerinnen und Schülern. - Die kreative Lehrperson ermutigt zur Selbstbewertung der individuellen Fortschritte und der Leistung. - Kreative Lehrerinnen und Lehrer helfen den Kindern zur Sensitivität gegenüber den Gefühlen und Stimmungen anderer Menschen. - Kreative Lehrerinnen und Lehrer verschaffen den Kindern die Möglichkeit, mit Materialien, Werkzeugen Ideen und Strukturen umzugehen, denn das aktive Umgehen mit Dingen hilft ihnen Prozesse besser zu verstehen. - Wichtig sind kreativen Lehrpersonen die Fragen. Fragen von Lehrpersonen und Kindern sind von gleicher Wichtigkeit. Die Fragen sollten so offen sein, dass mehrere Antworten möglich sind. - Die kreative Lehrperson hat die Aufgabe zur Frustrationstoleranz zu erziehen. - Und zuletzt ist anzuführen, dass die kreative Lehrperson die Kinder dazu führt, dass sie immer eine Gesamtstruktur einer Thematik im Auge haben. Diese Aspekte sind für Lehrerinnen und Lehrer grundlegend, um kreative Entwicklungen bei den Kindern einzuleiten und zu fördern. Auch wenn zu wünschen wäre, dass jede Lehrerin und jeder Lehrer aus Gründen der Selbsterfahrung in irgend einem Bereich einmal etwas individuell Kreatives geschaffen haben sollte, geht es vor allem darum kreatives Verhalten weder bewusst noch unbewusst auf Dauer zu hemmen oder zu verhindern. Erst in einem nächsten Schritt geht es darum, kreatives Verhalten zu erkennen, zu akzeptieren und zuzulassen. Und drittens geht es darum, ein kreativitätsförderndes Klima im Unterricht zu entwickeln. Bei URBAN 26 finden sich allgemeine Anregungen zur Kreativitätsförderung im Unterricht: - Eine Gruppenatmosphäre schaffen, in der ohne Furcht vor Sanktionen geredet, gedacht und gearbeitet werden kann , S.70

20 20 - Ein sozial kooperatives Klima ermöglichen. Gruppendruck und Konkurrenzneid vermeiden, denn dies bedeutet immer Nivellierung und Gleichschaltung und verhindert innovatives Denken und Handeln. - Bei neuen Ideen Sanktionen von Seiten der Klassenkameraden zu verhindern versuchen. - Für einen angemessenen Wechsel von aktiven und ruhigeren Perioden im Unterricht sorgen. - Viele Literaturstellen sprechen von einer engen Beziehung von Humor und Kreativität. Zeigen Sie Wertschätzung für Humor. - Freies Spiel und das Manipulieren von Ideen und Objekten ermöglichen. - Selbst initiiertes Fragen und Lernen fördern. - Für schöpferisches Denken und Handeln anregende Situationen schaffen. - Zurückhaltend mit vorschneller Verstärkung von Lösungs- und Verhaltensmustern sein. - Offene Fragen verwenden. Anstelle von Fragen auch Aussagen verwenden, die Schülerinnen und Schüler provozieren. - Fehler und Irrwege zulassen und in Fehlern das Bemühen um eigenständige Lösungen sehen. Nach mehreren Lösungsstrategien suchen, auch nach mangelhaften und fehlerhaften. - Schülerinnen und Schüler sensibel machen für Stimuli aus der Umwelt. Die Aneignung von Wissen in einer großen Breite in verschiedenen Bereichen fördern. - Toleranz und Wertschätzung zeigen für ungewöhnliche Gedanken, Ideen und für kreative Produkte. - Anregendes Material für die Ausarbeitung von Ideen zur Verfügung stellen, aber auch Wert legen auf die Ausarbeitung und Verwirklichung von Ideen. - Konstruktive Kritik üben. Kritik kann erst aus einer persönlichen Wertschätzung heraus angenommen werden, ohne dass sie verletzt.

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