Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten (1)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten (1)"

Transkript

1 Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten () Mag. Dr. Andrea Payrhuber Zwei Schritte der Auswertung. Deskriptive Darstellung aller Daten 2. analytische Darstellung (Gruppenvergleiche) SPSS-Andrea Payrhuber 2

2 Deskriptive Darstellung. Urliste auszählen einfache Häufigkeiten 2. Daten tabellarisch und grafisch darstellen 3. Kennwerte berechnen SPSS-Andrea Payrhuber 3 Variablen messbar machen nicht nummerischen AW-Möglichkeiten Zahlen zuordnen z.b. NS: Geschlecht männlich = weiblich = 2 OS: Schulbildung VS = HS = 2 IGS = 3 abgeschl. Lehre = 4 Matura = 5 HTL/BORG = 6 FH = 7 Uni = 8 SPSS-Andrea Payrhuber 4 2

3 IS: Alter 7 = 7 8 = 8 9 = 9 20 = 20 2 = 2 22 = = = 24 usw. IS in Kategorien: Alter 5 25 = = = = 4 56 und älter = 5 SPSS-Andrea Payrhuber 5 Datenmatrix Geschlecht Alter Schulbildung TV-Tage h/tag Typ Einstellung Datensatz 2 6 Datensatz Datensatz Datensatz SPSS-Andrea Payrhuber 6 3

4 SPSS-Ansicht maximal 8-stellig SPSS-Andrea Payrhuber 7 Variable view - Eingabe. Variable = Fernsehstunden/Tag Abkürzung: TVh SPSS-Andrea Payrhuber 8 4

5 Ansicht in der Datenmatrix Variable erscheint im Data view SPSS-Andrea Payrhuber 9 Variable definieren numerische Werte laut Operationalisierung eingeben SPSS-Andrea Payrhuber 0 5

6 Variablenwerte SPSS-Andrea Payrhuber SPSS-Andrea Payrhuber 2 6

7 Daten speichern (*.sps) SPSS-Andrea Payrhuber 3 erhobene Werte eingeben in Data view Werte immer numerisch eingeben SPSS-Andrea Payrhuber 4 7

8 Deskriptivstatistik wichtige statistische Kennwerte. Lagemaße 2. Streuungsmaße SPSS-Andrea Payrhuber 5 Lagemaße Lagemaße oder Maße der zentralen Tendenz repräsentieren die gesamte Verteilung durch einen Wert Modalwert (Mo) Wert der bei einer Verteilung am häufigsten besetzt ist Wert bei dem die Verteilung bei grafischer Darstellung ihr Maximum hat Median (Md) Es liegen gleich viele Fälle über und unter dem Wert er halbiert das Histogramm Arithmetisches Mittel ( x ) Summe der quadrierten Abweichungen ergibt ein Minimum SPSS-Andrea Payrhuber 6 8

9 Streuungsmaße Streuungsmaße oder Dispersionsmaße geben darüber Auskunft, wie gut (oder schlecht) eine Verteilung durch ein zentrales Tendenzmaß repräsentiert werden kann.) Variationsbreite (range) Varianz (s 2 ) Summe der quadrierten Abweichungen, die einzelnen Messwerte dividiert durch die Anzahl aller Messwerte Standardabweichung (s) Quadrierung, die größere Abweichungen überproportional berücksichtigt, wird wieder rückgängig gemacht SPSS-Andrea Payrhuber 7 Messniveau zulässige Rechenoperationen nominalskalierte Daten Häufigkeiten Modus (Mo) ordinalskalierte Daten intervallskalierte Daten Häufigkeiten Range (r) Modus (Mo) Quartillabstand Median (Md) Häufigkeiten Range Modus Median Mittelwert ( x ) Varianz (s 2 ) SPSS-Andrea Payrhuber 8 9

10 Deskription mit SPSS SPSS-Andrea Payrhuber 9 statistische Kennwerte auswählen SPSS-Andrea Payrhuber 20 0

11 Ergebnis über alle Variablen gerechnet ACHTUNG: SPSS-Andrea Payrhuber 2 Ergebnis speichern SPSS-Andrea Payrhuber 22

12 Ergebnisse = *.spo SPSS-Andrea Payrhuber 23 Frequencies: Es werden auch alle einfachen Häufigkeiten ausgeworfen + Histogramme SPSS-Andrea Payrhuber 24 2

13 Ergebnisse statistische Kennwerte SPSS-Andrea Payrhuber 25 Ergebnisse 2 einfache Häufigkeiten SPSS-Andrea Payrhuber 26 3

14 Ergebnisse 3 einfache Häufigkeiten SPSS-Andrea Payrhuber 27 Histogramme zu den einfachen Häufigkeiten SPSS-Andrea Payrhuber 28 4

15 Histogramme 2 - zu den einfachen Häufigkeiten SPSS-Andrea Payrhuber 29 Histogramme 3 - zu den einfachen Häufigkeiten SPSS-Andrea Payrhuber 30 5

16 Summarize Cases: weitere statistische Kennwerte können hier auch gruppiert werden z.b. Häufigkeiten nach Geschlecht getrennt auszählen SPSS-Andrea Payrhuber 3 Subgruppenanalysen Vergleich der statistischen Kennwerte (Häufigkeiten, Mittelwerte, Streuung,...) einer bestimmten Variable in Subgruppen SPSS-Andrea Payrhuber 32 6

17 Beispiel: Eine Hypothese postuliert, dass ein Zusammenhang zwischen Bildung und der Internetnutzungsdauer der Befragten besteht. Variable = Bildung = unabhängige Variable Variable 2 = Internetstunden/Woche = abhängige Variable SPSS-Andrea Payrhuber 33 Kreuztabelle Bildung*Internet-Tage/Woche Pflichtschule absolut 2 2 %von Bildung 33,3% 33,3% %von Internet/Woche 66,7% 33,3% Matura %von total absolut 6,7%, 6,7% 2 3 %von Bildung %von Internet/Woche 25,0% 33,3% 37,5% 37,5% FH %von total absolut 6,7% 0,0% 4 %von Bildung 0% 0% 0% 40% %von Internet/Woche 00% 33,3% 6,7% 50,0% %von total 3,3% 3,3% 3,3% 3,3% Universität absolut %von Bildung 6,7% 6,7% total %von Internet/Woche %von total absolut %von Bildung 3,3% 3 0% 6,7% 3,3% 6 20% 2,5% 3,3% 8 26,7% %von Internet/Woche %von total 00% 3,3% 00% 0,0% 00% 20,0% 00% 26,7% SPSS-Andrea Payrhuber 34 7

18 Kreuztabelle im SPSS erstellen () SPSS-Andrea Payrhuber 35 Kreuztabelle im SPSS erstellen (2) SPSS-Andrea Payrhuber 36 8

19 Ergebnisse-Kreuztabelle () SPSS-Andrea Payrhuber 37 Ergebnisse-Kreuztabelle (2) SPSS-Andrea Payrhuber 38 9

20 Ergebnisse-Kreuztabelle (3) SPSS-Andrea Payrhuber 39 Ergebnisse-Kreuztabelle (4) SPSS-Andrea Payrhuber 40 20

21 Mittelwerte - Eingabe SPSS-Andrea Payrhuber 4 Mittelwerte SPSS-Andrea Payrhuber 42 2

22 Korrelationen - Eingabe SPSS-Andrea Payrhuber 43 Korrelationen-Ergebnis () SPSS-Andrea Payrhuber 44 22

23 Korrelationen-Ergebnis (2) SPSS-Andrea Payrhuber 45 T-Test für unabhängige Stichproben SPSS-Andrea Payrhuber 46 23

24 T-Test - Ergebnis SPSS-Andrea Payrhuber 47 24

Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten (2)

Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten (2) Auswertung und Darstellung wissenschaftlicher Daten () Mag. Dr. Andrea Payrhuber SPSS-Andrea Payrhuber Ergebnisse dem Skalenniveau der einzelnen Daten entsprechend darstellen. nominalskalierte Daten. ordinalskalierte

Mehr

STATISTIK FÜR STATISTIK-AGNOSTIKER Teil 1 (wie mich)

STATISTIK FÜR STATISTIK-AGNOSTIKER Teil 1 (wie mich) WS 07/08-1 STATISTIK FÜR STATISTIK-AGNOSTIKER Teil 1 (wie mich) Nur die erlernbaren Fakten, keine Hintergrundinfos über empirische Forschung etc. (und ich übernehme keine Garantie) Bei der Auswertung von

Mehr

1. Maße der zentralen Tendenz Beispiel: Variable Anzahl der Geschwister aus Jugend '92. Valid Cum Value Frequency Percent Percent Percent

1. Maße der zentralen Tendenz Beispiel: Variable Anzahl der Geschwister aus Jugend '92. Valid Cum Value Frequency Percent Percent Percent Deskriptive Statistik 1. Verteilungsformen symmetrisch/asymmetrisch unimodal(eingipflig) / bimodal (zweigipflig schmalgipflig / breitgipflig linkssteil / rechtssteil U-förmig / abfallend Statistische Kennwerte

Mehr

Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05

Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05 Auswertung mit dem Statistikprogramm SPSS: 30.11.05 Seite 1 Einführung SPSS Was ist eine Fragestellung? Beispiel Welche statistische Prozedur gehört zu welcher Hypothese? Statistische Berechnungen mit

Mehr

Bitte am PC mit Windows anmelden!

Bitte am PC mit Windows anmelden! Einführung in SPSS Plan für heute: Grundlagen/ Vorwissen für SPSS Vergleich der Übungsaufgaben Einführung in SPSS http://weknowmemes.com/generator/uploads/generated/g1374774654830726655.jpg Standardnormalverteilung

Mehr

Angewandte Statistik 3. Semester

Angewandte Statistik 3. Semester Angewandte Statistik 3. Semester Übung 5 Grundlagen der Statistik Übersicht Semester 1 Einführung ins SPSS Auswertung im SPSS anhand eines Beispieles Häufigkeitsauswertungen Grafiken Statistische Grundlagen

Mehr

Einfache Statistiken in Excel

Einfache Statistiken in Excel Einfache Statistiken in Excel Dipl.-Volkswirtin Anna Miller Bergische Universität Wuppertal Schumpeter School of Business and Economics Lehrstuhl für Internationale Wirtschaft und Regionalökonomik Raum

Mehr

Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung. 2., aktualisierte Auflage. facultas.

Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch. Der Fragebogen. Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung. 2., aktualisierte Auflage. facultas. Elisabeth Raab-Steiner/Michael Benesch Der Fragebogen Von der Forschungsidee zur SPSS/PASW-Auswertung 2., aktualisierte Auflage facultas.wuv Inhaltsverzeichnis 1 Elementare Definitionen 11 1.1 Deskriptive

Mehr

Statistische Grundlagen I

Statistische Grundlagen I Statistische Grundlagen I Arten der Statistik Zusammenfassung und Darstellung von Daten Beschäftigt sich mit der Untersuchung u. Beschreibung von Gesamtheiten oder Teilmengen von Gesamtheiten durch z.b.

Mehr

Willkommen zur Vorlesung Statistik

Willkommen zur Vorlesung Statistik Willkommen zur Vorlesung Statistik Thema dieser Vorlesung: Maßzahlen für zentrale Tendenz, Streuung und andere Eigenschaften von Verteilungen Prof. Dr. Wolfgang Ludwig-Mayerhofer Universität Siegen Philosophische

Mehr

Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche

Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche Lehrveranstaltung Empirische Forschung und Politikberatung der Universität Bonn, WS 2007/2008 Häufigkeitsauszählungen, zentrale statistische Kennwerte und Mittelwertvergleiche 30. November 2007 Michael

Mehr

Mittelwert und Standardabweichung

Mittelwert und Standardabweichung Professur E-Learning und Neue Medien Institut für Medienforschung Philosophische Fakultät Einführung in die Statistik Mittelwert und Standardabweichung Überblick Mittelwert Standardabweichung Weitere Maße

Mehr

Deskription, Statistische Testverfahren und Regression. Seminar: Planung und Auswertung klinischer und experimenteller Studien

Deskription, Statistische Testverfahren und Regression. Seminar: Planung und Auswertung klinischer und experimenteller Studien Deskription, Statistische Testverfahren und Regression Seminar: Planung und Auswertung klinischer und experimenteller Studien Deskriptive Statistik Deskriptive Statistik: beschreibende Statistik, empirische

Mehr

Methoden der empirischen Sozialforschung I

Methoden der empirischen Sozialforschung I Methoden der empirischen Sozialforschung I Annelies Blom, PhD TU Kaiserslautern Wintersemester 2011/12 Übersicht Quantitative Datenauswertung: deskriptive und induktive Statistik Wiederholung: Die wichtigsten

Mehr

fh management, communication & it Constantin von Craushaar fh-management, communication & it Statistik Angewandte Statistik

fh management, communication & it Constantin von Craushaar fh-management, communication & it Statistik Angewandte Statistik fh management, communication & it Folie 1 Überblick Grundlagen (Testvoraussetzungen) Mittelwertvergleiche (t-test,..) Nichtparametrische Tests Korrelationen Regressionsanalyse... Folie 2 Überblick... Varianzanalyse

Mehr

Einfache statistische Auswertungen mit dem Programm SPSS

Einfache statistische Auswertungen mit dem Programm SPSS Einfache statistische Auswertungen mit dem Programm SPSS Datensatz: fiktive_daten.sav Dipl. Päd. Anne Haßelkus Dr. Dorothea Dette-Hagenmeyer 11/2011 Überblick 1 Deskriptive Statistiken; Mittelwert berechnen...

Mehr

Häufigkeitstabellen. Balken- oder Kreisdiagramme. kritischer Wert für χ2-test. Kontingenztafeln

Häufigkeitstabellen. Balken- oder Kreisdiagramme. kritischer Wert für χ2-test. Kontingenztafeln Häufigkeitstabellen Menüpunkt Data PivotTable Report (bzw. entsprechendes Icon): wähle Data Range (Zellen, die die Daten enthalten + Zelle mit Variablenname) wähle kategoriale Variable für Spalten- oder

Mehr

2. Deskriptive Statistik 2.1. Häufigkeitstabellen, Histogramme, empirische Verteilungsfunktionen

2. Deskriptive Statistik 2.1. Häufigkeitstabellen, Histogramme, empirische Verteilungsfunktionen 4. Datenanalyse und Modellbildung Deskriptive Statistik 2-1 2. Deskriptive Statistik 2.1. Häufigkeitstabellen, Histogramme, empirische Verteilungsfunktionen Für die Auswertung einer Messreihe, die in Form

Mehr

Franz Kronthaler. Statistik angewandt. Datenanalyse ist (k)eine Kunst. Excel Edition. ^ Springer Spektrum

Franz Kronthaler. Statistik angewandt. Datenanalyse ist (k)eine Kunst. Excel Edition. ^ Springer Spektrum Franz Kronthaler Statistik angewandt Datenanalyse ist (k)eine Kunst Excel Edition ^ Springer Spektrum Inhaltsverzeichnis Teil I Basiswissen und Werkzeuge, um Statistik anzuwenden 1 Statistik ist Spaß 3

Mehr

Deskriptive Statistik & grafische Darstellung

Deskriptive Statistik & grafische Darstellung Deskriptive Statistik & grafische Darstellung Sven Garbade Fakultät für Angewandte Psychologie SRH Hochschule Heidelberg sven.garbade@hochschule-heidelberg.de Statistik 1 S. Garbade (SRH Heidelberg) Deskriptive

Mehr

Faustformeln / Zusammenhänge a) Binomialverteilung als Poissonverteilung:

Faustformeln / Zusammenhänge a) Binomialverteilung als Poissonverteilung: Faustformeln / Zusammenhänge a) Binomialverteilung als Poissonverteilung: k ( np) np B( n, p; k) Poi( np, k) e k! falls gilt: p

Mehr

Aufgaben zu Kapitel 1

Aufgaben zu Kapitel 1 Aufgaben zu Kapitel 1 Aufgabe 1 a) Öffnen Sie die Datei Beispieldatensatz.sav, die auf der Internetseite zum Download zur Verfügung steht. Berechnen Sie die Häufigkeiten für die beiden Variablen sex und

Mehr

Maße der zentralen Tendenz

Maße der zentralen Tendenz UStatistische Kennwerte Sagen uns tabellarische und graphische Darstellungen etwas über die Verteilung der einzelnen Werte einer Stichprobe, so handelt es sich bei statistischen Kennwerten um eine Kennzahl,

Mehr

Einfache statistische Auswertungen mit dem TI-Nspire

Einfache statistische Auswertungen mit dem TI-Nspire 1. Neues Dokument und darin eine neue Seite anlegen Als Typ 6: Lists & Spreadsheet wählen. Darin die Messwerte in einer Spalte erfassen. Dies ergibt die Urliste. Wenn mehrere Messwerte vorliegen, die diejenigen,

Mehr

Kapitel 1: Deskriptive Statistik

Kapitel 1: Deskriptive Statistik Kapitel 1: Deskriptive Statistik Grafiken Mit Hilfe von SPSS lassen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Grafiken für unterschiedliche Zwecke erstellen. Wir besprechen hier die zwei in Kapitel 1.1 thematisierten

Mehr

Aufgaben zu Kapitel 1

Aufgaben zu Kapitel 1 Aufgaben zu Kapitel 1 Aufgabe 1 a) Öffnen Sie die Datei Beispieldatensatz.sav, die auf der Internetseite zum Download zur Verfügung steht. Berechnen Sie die Häufigkeiten für die beiden Variablen sex und

Mehr

Statistik Tutorium. Ein Praktischer Einstieg in Statistiksoftware als Ergänzung zur Vorlesung Übung Statistik. Version 1.

Statistik Tutorium. Ein Praktischer Einstieg in Statistiksoftware als Ergänzung zur Vorlesung Übung Statistik. Version 1. Nobelstr. 10, 70569 Stuttgart Statistik Tutorium Ein Praktischer Einstieg in Statistiksoftware als Ergänzung zur Vorlesung Übung Statistik. Version 1.0 (April 2009) Studiengang: Medienwirtschaft Autoren:

Mehr

90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft

90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft Prof. Dr. Helmut Küchenhoff SS08 90-minütige Klausur Statistik für Studierende der Kommunikationswissenschaft am 22.7.2008 Anmerkungen Überprüfen Sie bitte sofort, ob Ihre Angabe vollständig ist. Sie sollte

Mehr

1 Verteilungen und ihre Darstellung

1 Verteilungen und ihre Darstellung GKC Statistische Grundlagen für die Korpuslinguistik Kapitel 2: Univariate Deskription von Daten 8.11.2004 Univariate (= eindimensionale) Daten bestehen aus Beobachtungen eines einzelnen Merkmals. 1 Verteilungen

Mehr

1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,17 1,17 1,18

1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,17 1,17 1,18 3. Deskriptive Statistik Ziel der deskriptiven (beschreibenden) Statistik (explorativen Datenanalyse) ist die übersichtliche Darstellung der wesentlichen in den erhobenen Daten enthaltene Informationen

Mehr

Dokumentation. estat Version 2.0

Dokumentation. estat Version 2.0 Dokumentation estat Version 2.0 Installation Die Datei estat.xla in beliebiges Verzeichnis speichern. Im Menü Extras AddIns... Durchsuchen die Datei estat.xla auswählen. Danach das Auswahlhäkchen beim

Mehr

Kapitel 1: Deskriptive Statistik

Kapitel 1: Deskriptive Statistik Kapitel 1: Deskriptive Statistik Grafiken 1 Statistische Kennwerte 5 z-standardisierung 7 Grafiken Mit Hilfe von SPSS lassen sich eine Vielzahl unterschiedlicher Grafiken für unterschiedliche Zwecke erstellen.

Mehr

SFB 833 Bedeutungskonstitution. Kompaktkurs. Datenanalyse. Projekt Z2 Tübingen, Mittwoch, 18. und 20. März 2015

SFB 833 Bedeutungskonstitution. Kompaktkurs. Datenanalyse. Projekt Z2 Tübingen, Mittwoch, 18. und 20. März 2015 SFB 833 Bedeutungskonstitution Kompaktkurs Datenanalyse Projekt Z2 Tübingen, Mittwoch, 18. und 20. März 2015 Messen und Skalen Relativ (Relationensystem): Menge A von Objekten und eine oder mehrere Relationen

Mehr

Deskriptive Statistik

Deskriptive Statistik Deskriptive Statistik In der beschreibenden Statistik werden Methoden behandelt, mit deren Hilfe man Daten übersichtlich darstellen und kennzeichnen kann. Die Urliste (=Daten in der Reihenfolge ihrer Erhebung)

Mehr

Business Value Launch 2006

Business Value Launch 2006 Quantitative Methoden Inferenzstatistik alea iacta est 11.04.2008 Prof. Dr. Walter Hussy und David Tobinski UDE.EDUcation College im Rahmen des dokforums Universität Duisburg-Essen Inferenzstatistik Erläuterung

Mehr

Anteile Häufigkeiten Verteilungen Lagemaße Streuungsmaße Merkmale von Verteilungen. Anteile Häufigkeiten Verteilungen

Anteile Häufigkeiten Verteilungen Lagemaße Streuungsmaße Merkmale von Verteilungen. Anteile Häufigkeiten Verteilungen DAS THEMA: VERTEILUNGEN LAGEMAßE - STREUUUNGSMAßE Anteile Häufigkeiten Verteilungen Lagemaße Streuungsmaße Merkmale von Verteilungen Anteile Häufigkeiten Verteilungen Anteile und Häufigkeiten Darstellung

Mehr

Ein bisschen Statistik

Ein bisschen Statistik Prof. Dr. Beat Siebenhaar ein bisschen Statistik 1 Ein bisschen Statistik (orientiert an Hüsler/Zimmermann (006) mit Umsetzung auf die linguistische Fragen) 1. Datentypen und Grafik Grafische Darstellungen

Mehr

Teil II: Einführung in die Statistik

Teil II: Einführung in die Statistik Teil II: Einführung in die Statistik (50 Punkte) Bitte beantworten Sie ALLE Fragen. Es handelt sich um multiple choice Fragen. Sie müssen die exakte Antwortmöglichkeit angeben, um die volle Punktzahl zu

Mehr

Standardab er des. Testwert = 145.5 95% Konfidenzintervall. T df Sig. (2-seitig) Differenz Untere Obere -2.011 698.045-5.82-11.50 -.14.

Standardab er des. Testwert = 145.5 95% Konfidenzintervall. T df Sig. (2-seitig) Differenz Untere Obere -2.011 698.045-5.82-11.50 -.14. Aufgabe : einfacher T-Test Statistik bei einer Stichprobe Standardfehl Standardab er des Mittelwert weichung Mittelwertes 699 39.68 76.59 2.894 Test bei einer Sichprobe Testwert = 45.5 95% Konfidenzintervall

Mehr

Univariate Häufigkeitsverteilungen Kühnel, Krebs 2001: Statistik für die Sozialwissenschaften, S.41-66

Univariate Häufigkeitsverteilungen Kühnel, Krebs 2001: Statistik für die Sozialwissenschaften, S.41-66 Univariate Häufigkeitsverteilungen Kühnel, Krebs 2001: Statistik für die Sozialwissenschaften, S.41-66 Gabriele Doblhammer: Empirische Sozialforschung Teil II, SS 2004 1/19 Skalenniveaus Skalenniveau Relation

Mehr

3 Deskriptive Statistik in R (univariat)

3 Deskriptive Statistik in R (univariat) (univariat) Markus Burkhardt (markus.burkhardt@psychologie.tu-chemnitz.de) Inhalt 3.1 Ziel... 1 3.2 Häufigkeiten... 1 3.3 Deskriptive Kennziffern I Lagemaße... 2 3.4 Streuungsmaße... 5 3.5 Standardisierung:

Mehr

Methoden Quantitative Datenanalyse

Methoden Quantitative Datenanalyse Leitfaden Universität Zürich ISEK - Andreasstrasse 15 CH-8050 Zürich Telefon +41 44 635 22 11 Telefax +41 44 635 22 19 www.isek.uzh.ch 11. September 2014 Methoden Quantitative Datenanalyse Vorbereitung

Mehr

Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS

Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS Grundlagen der Datenanalyse am Beispiel von SPSS Einführung Dipl. - Psych. Fabian Hölzenbein hoelzenbein@psychologie.uni-freiburg.de Einführung Organisatorisches Was ist Empirie? Was ist Statistik? Dateneingabe

Mehr

Erstellen von statistischen Auswertungen mit Excel in den Sozialwissenschaften

Erstellen von statistischen Auswertungen mit Excel in den Sozialwissenschaften Erstellen von statistischen Auswertungen mit Excel in den Sozialwissenschaften Dr. Viola Vockrodt-Scholz Telefon: 030/25 29 93 26 Email: vvs@zedat.fu-berlin.de Dr.Viola.Vockrodt-Scholz@t-online.de www.userpage.fu-berlin.de/~vvs

Mehr

Kapitel 13 Häufigkeitstabellen

Kapitel 13 Häufigkeitstabellen Kapitel 13 Häufigkeitstabellen Die gesammelten und erfaßten Daten erscheinen in der Datendatei zunächst als unübersichtliche Liste von Werten. In dieser Form sind die Daten jedoch wenig aussagekräftig

Mehr

Willkommen zur Vorlesung Statistik

Willkommen zur Vorlesung Statistik Willkommen zur Vorlesung Statistik Thema dieser Vorlesung: Varianzanalyse Prof. Dr. Wolfgang Ludwig-Mayerhofer Universität Siegen Philosophische Fakultät, Seminar für Sozialwissenschaften Prof. Dr. Wolfgang

Mehr

Graphische Darstellung einer univariaten Verteilung:

Graphische Darstellung einer univariaten Verteilung: Graphische Darstellung einer univariaten Verteilung: Die graphische Darstellung einer univariaten Verteilung hängt von dem Messniveau der Variablen ab. Bei einer graphischen Darstellung wird die Häufigkeit

Mehr

Mathematische und statistische Methoden I

Mathematische und statistische Methoden I Prof. Dr. G. Meinhardt Methodenlehre Mathematische und statistische Methoden I Sprechstunde jederzeit nach Vereinbarung und nach der Vorlesung Wallstr. 3, 6. Stock, Raum 06-206 Dr. Malte Persike persike@uni-mainz.de

Mehr

Lage- und Streuungsparameter

Lage- und Streuungsparameter Lage- und Streuungsparameter Beziehen sich auf die Verteilung der Ausprägungen von intervall- und ratio-skalierten Variablen Versuchen, diese Verteilung durch Zahlen zu beschreiben, statt sie graphisch

Mehr

ÜBUNGSAUFGABEN ZUR DESKRIPTIVEN UND EXPLORATIVEN DATENANALYSE

ÜBUNGSAUFGABEN ZUR DESKRIPTIVEN UND EXPLORATIVEN DATENANALYSE ÜBUNGSAUFGABEN ZUR DESKRIPTIVEN UND EXPLORATIVEN DATENANALYSE 1.1 Füllen Sie bitte folgenden Lückentext aus. Daten, die in Untersuchungen erhoben werden, muss man grundsätzlich nach ihrem unterscheiden.

Mehr

5 Statistik in der Psychologie

5 Statistik in der Psychologie 5 Statistik in der Psychologie Für Anfänger in der Psychologie ist es nicht unbedingt einsichtig, warum man sich überhaupt statistische Kompetenzen in einer Sozialwissenschaft aneignen muss, wo es doch

Mehr

Analog zu Aufgabe 16.1 werden die Daten durch folgenden Befehl eingelesen: > kredit<-read.table("c:\\compaufg\\kredit.

Analog zu Aufgabe 16.1 werden die Daten durch folgenden Befehl eingelesen: > kredit<-read.table(c:\\compaufg\\kredit. Lösung 16.3 Analog zu Aufgabe 16.1 werden die Daten durch folgenden Befehl eingelesen: > kredit

Mehr

Matthias Gabriel. Kurze Einführung in SPSS 11.5

Matthias Gabriel. Kurze Einführung in SPSS 11.5 Kurze Einführung in SPSS 11.5 2001 überarbeitet Oktober 2003 1 Legende: Im folgenden Text entsprechen die Wörter zwischen Anführungszeichen den Befehlen bzw. Menüoptionen im SPSS z.b: Berechnen, Zählen,

Mehr

Veranstaltung Statistik (BWL) an der FH Frankfurt/Main im WS 2004/05 (Dr. Faik) Klausur 09.02.2005 - GRUPPE A - BEARBEITER/IN (NAME, VORNAME):

Veranstaltung Statistik (BWL) an der FH Frankfurt/Main im WS 2004/05 (Dr. Faik) Klausur 09.02.2005 - GRUPPE A - BEARBEITER/IN (NAME, VORNAME): Veranstaltung Statistik (BWL) an der FH Frankfurt/Main im WS 2004/05 (Dr. Faik) Klausur 09.02.2005 - GRUPPE A - BEARBEITER/IN (NAME, VORNAME): MATRIKELNUMMER: Alte Prüfungsordnung/Neue Prüfungsordnung

Mehr

Grundlagen der Inferenzstatistik

Grundlagen der Inferenzstatistik Grundlagen der Inferenzstatistik (Induktive Statistik oder schließende Statistik) Dr. Winfried Zinn 1 Deskriptive Statistik versus Inferenzstatistik Die Deskriptive Statistik stellt Kenngrößen zur Verfügung,

Mehr

Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung

Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung Übung 2 28.02.2008 1 Inhalt der heutigen Übung Beschreibende Statistik Gemeinsames Lösen der Übungsaufgaben 2.1: Häufigkeitsverteilung 2.2: Tukey Boxplot 25:Korrelation

Mehr

Einführung in die Statistik für Politikwissenschaftler Sommersemester 2011

Einführung in die Statistik für Politikwissenschaftler Sommersemester 2011 Einführung in die Statistik für Politikwissenschaftler Sommersemester 2011 Es können von den Antworten alle, mehrere oder keine Antwort(en) richtig sein. Nur bei einer korrekten Antwort (ohne Auslassungen

Mehr

5.2 Optionen Auswahl der Statistiken, die bei der jeweiligen Prozedur zur Verfügung stehen.

5.2 Optionen Auswahl der Statistiken, die bei der jeweiligen Prozedur zur Verfügung stehen. 5 Statistik mit SPSS Die Durchführung statistischer Auswertungen erfolgt bei SPSS in 2 Schritten, der Auswahl der geeigneten Methode, bestehend aus Prozedur Variable Optionen und der Ausführung. 5.1 Variablen

Mehr

Eine computergestützte Einführung mit

Eine computergestützte Einführung mit Thomas Cleff Deskriptive Statistik und Explorative Datenanalyse Eine computergestützte Einführung mit Excel, SPSS und STATA 3., überarbeitete und erweiterte Auflage ^ Springer Inhaltsverzeichnis 1 Statistik

Mehr

a) Zeichnen Sie in das nebenstehende Streudiagramm mit Lineal eine Regressionsgerade ein, die Sie für passend halten.

a) Zeichnen Sie in das nebenstehende Streudiagramm mit Lineal eine Regressionsgerade ein, die Sie für passend halten. Statistik für Kommunikationswissenschaftler Wintersemester 2009/200 Vorlesung Prof. Dr. Helmut Küchenhoff Übung Cornelia Oberhauser, Monia Mahling, Juliane Manitz Thema 4 Homepage zur Veranstaltung: http://www.statistik.lmu.de/~helmut/kw09.html

Mehr

Wirtschaftsmathematik und Statistik

Wirtschaftsmathematik und Statistik Lehrplan Wirtschaftsmathematik und Statistik Akademie für Betriebs- und Unternehmensführung Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur Hohenzollernstraße 60, 66117 Saarbrücken Postfach 10 24 52,

Mehr

Häufigkeitsverteilungen und Statistische Maßzahlen. Häufigkeitsverteilungen und Statistische Maßzahlen. Variablentypen. Stichprobe und Grundgesamtheit

Häufigkeitsverteilungen und Statistische Maßzahlen. Häufigkeitsverteilungen und Statistische Maßzahlen. Variablentypen. Stichprobe und Grundgesamtheit TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN-WEIHENSTEPHAN MATHEMATIK UND STATISTIK INFORMATIONS- UND DOKUMENTATIONSZENTRUM R. Häufigkeitsverteilungen und Statistische Maßzahlen Statistik SS Variablentypen Qualitative

Mehr

Einführung in statistische Analysen

Einführung in statistische Analysen Einführung in statistische Analysen Andreas Thams Econ Boot Camp 2008 Wozu braucht man Statistik? Statistik begegnet uns jeden Tag... Weihnachten macht Deutschen Einkaufslaune. Im Advent überkommt die

Mehr

Einleitung 19. Teil I SPSS kennen lernen 25. Kapitel 1 In 25 Minuten zum SPSS-Profi 27

Einleitung 19. Teil I SPSS kennen lernen 25. Kapitel 1 In 25 Minuten zum SPSS-Profi 27 Inhaltsverzeichnis Einleitung 19 SPSS oder PASW oder was? 19 Über dieses Buch 20 Konventionen in diesem Buch 20 Was Sie nicht lesen müssen 21 Törichte Annahmen über den Leser 21 Wie dieses Buch aufgebaut

Mehr

UNIVARIATE DATENANALYSE STATISTISCHE MASSZAHLEN MODUL 7 PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK)

UNIVARIATE DATENANALYSE STATISTISCHE MASSZAHLEN MODUL 7 PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK) INSTITUT FÜR ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT - UNIVERSITÄT SALZBURG PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK) GÜNTER HAIDER WS 1997/98 MODUL 7 UNIVARIATE DATENANALYSE STATISTISCHE MASSZAHLEN

Mehr

Herzlich willkommen zum Thema SPSS

Herzlich willkommen zum Thema SPSS Herzlich willkommen zum Thema SPSS (SUPERIOR PERFORMING SOFTWARE SYSTEM) Qualitative und quantitative Forschungsmethoden Qualitative Methoden: Qualitative Verfahren werden oft benutzt, wenn der Forschungsgegenstand

Mehr

Felix Brostu$ SPSS für Bunnnies B J CE NTCN NIA L B1CBNTSNNIAL. WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

Felix Brostu$ SPSS für Bunnnies B J CE NTCN NIA L B1CBNTSNNIAL. WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Felix Brostu$ SPSS für Bunnnies B J CE NTCN NIA L B1CBNTSNNIAL WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis Über den Autor 7 Einführung 21 Über dieses Buch 21 Konventionen in diesem Buch 22 Was

Mehr

Bitte schreiben Sie in Druckbuchstaben und vergessen Sie nicht zu unterschreiben. Name, Vorname:. Studiengang/ Semester:. Matrikelnummer:..

Bitte schreiben Sie in Druckbuchstaben und vergessen Sie nicht zu unterschreiben. Name, Vorname:. Studiengang/ Semester:. Matrikelnummer:.. Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg Prof. Dr. Udo Kuckartz Arbeitsbereich Empirische Pädagogik/Methoden der Sozialforschung Wintersemester 004/005 KLAUSUR FEBRUAR 005 /

Mehr

Statistik II: Grundlagen und Definitionen der Statistik

Statistik II: Grundlagen und Definitionen der Statistik Medien Institut : Grundlagen und Definitionen der Statistik Dr. Andreas Vlašić Medien Institut (0621) 52 67 44 vlasic@medien-institut.de Gliederung 1. Hintergrund: Entstehung der Statistik 2. Grundlagen

Mehr

3.2 Bivariate Verteilungen

3.2 Bivariate Verteilungen 3.2 Bivariate Verteilungen zwei Variablen X, Y werden gemeinsam betrachtet (an jedem Objekt i, i = 1,..., n, werden gleichzeitig zwei Merkmale beobachtet) Beobachtungswerte sind Paare/Kombinationen von

Mehr

Übung: Praktische Datenerhebung

Übung: Praktische Datenerhebung Übung: Praktische Datenerhebung WS 2011 / 2012 Modul: Methoden der empirischen Sozialforschung 1 (Übung zur Vorlesung) Judith Jahn / Aline Hämmerling 1 Ablauf Block 1 Dauer 3 h Inhalt Einführung: Ziel

Mehr

Deskriptive Statistik

Deskriptive Statistik Modul G.1 WS 07/08: Statistik 8.11.2006 1 Deskriptive Statistik Unter deskriptiver Statistik versteht man eine Gruppe statistischer Methoden zur Beschreibung von Daten anhand statistischer Kennwerte, Graphiken,

Mehr

Datenanalyse mit Excel. Wintersemester 2013/14

Datenanalyse mit Excel. Wintersemester 2013/14 Datenanalyse mit Excel 1 KORRELATIONRECHNUNG 2 Korrelationsrechnung Ziel der Korrelationsrechnung besteht im bivariaten Fall darin, die Stärke des Zusammenhangs zwischen zwei interessierenden statistischen

Mehr

4. Auswertung eindimensionaler Daten

4. Auswertung eindimensionaler Daten 4. Auswertung eindimensionaler Daten Ziel dieses Kapitels: Präsentation von Methoden zur statistischen Auswertung eines einzelnen Merkmals 64 Bezeichnungen (Wiederholung): Merkmalsträger: e 1,..., e n

Mehr

PROC MEANS. zum Berechnen statistischer Maßzahlen (für quantitative Merkmale)

PROC MEANS. zum Berechnen statistischer Maßzahlen (für quantitative Merkmale) PROC MEAS zum Berechnen statistischer Maßzahlen (für quantitative Merkmale) Allgemeine Form: PROC MEAS DATA=name Optionen ; VAR variablenliste ; CLASS vergleichsvariable ; Beispiel und Beschreibung der

Mehr

Unsere Hilfe bei statistischen Analysen für wissenschaftliche Arbeiten

Unsere Hilfe bei statistischen Analysen für wissenschaftliche Arbeiten Unsere Hilfe bei statistischen Analysen für wissenschaftliche Arbeiten Sie schreiben eine wissenschaftliche Arbeit und müssen hierfür Daten statistisch analysieren? Sie haben bisher wenig Erfahrung im

Mehr

Aufgaben zum Datenmanagement

Aufgaben zum Datenmanagement Aufgaben zum Datenmanagement Johannes Hain Lehrstuhl für Mathematik VIII Statistik 1/10 Datentransformationen Berechnung neuer Variablen Berechne das Durchschnittsalter und die Durchschnittsgröße beider

Mehr

SPSS-Skriptum. 1. Vorbereitungen für die Arbeit mit SPSS (im Seminar)

SPSS-Skriptum. 1. Vorbereitungen für die Arbeit mit SPSS (im Seminar) Die folgenden Erklärungen und Abbildungen sollen den Umgang mit SPSS im Rahmen des POK erleichtern. Diese beschreiben nicht alle Möglichkeiten, die SPSS bietet, sondern nur die Verfahren, die im Seminar

Mehr

11./ 12. April 2006. Andrea Ossig andrea.ossig@web.de. Prof. Dr. Helmut Küchenhoff kuechenhoff@stat.uni-muenchen.de

11./ 12. April 2006. Andrea Ossig andrea.ossig@web.de. Prof. Dr. Helmut Küchenhoff kuechenhoff@stat.uni-muenchen.de Einführung in SPSS 11./ 12. April 2006 Andrea Ossig andrea.ossig@web.de Prof. Dr. Helmut Küchenhoff kuechenhoff@stat.uni-muenchen.de Monia Mahling monia.mahling@web.de 1 Vor /Nachteile von SPSS +/ intuitiv

Mehr

Lösungen zu Janssen/Laatz, Statistische Datenanalyse mit SPSS 1

Lösungen zu Janssen/Laatz, Statistische Datenanalyse mit SPSS 1 LÖSUNG 3A Lösungen zu Janssen/Laatz, Statistische Datenanalyse mit SPSS 1 Mit den Berechnungsfunktionen LG10(?) und SQRT(?) in "Transformieren", "Berechnen" können logarithmierte Werte sowie die Quadratwurzel

Mehr

1 45, 39, 44, 48, 42, 39, 40, , 31, 46, 35, 31, 42, 51, , 42, 33, 46, 33, 44, 43

1 45, 39, 44, 48, 42, 39, 40, , 31, 46, 35, 31, 42, 51, , 42, 33, 46, 33, 44, 43 1) Ermittle jeweils das arithmetische Mittel. Ordne die Datenerhebungen nach der Größe der arithmetischen Mittel. Beginne mit dem Größten. 1 45, 39, 44, 48, 42, 39, 40, 31 2 35, 31, 46, 35, 31, 42, 51,

Mehr

Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse

Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse Grundlagen von Versuchsmethodik und Datenanalyse Der Anfang: Hypothesen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge Ursache Wirkung Koffein verbessert Kurzzeitgedächtnis Gewaltfilme führen zu aggressivem Verhalten

Mehr

SAS-Vertiefung zur Statistischen Software im SS 2010 Übungsaufgaben

SAS-Vertiefung zur Statistischen Software im SS 2010 Übungsaufgaben SAS-Vertiefung zur Statistischen Software im SS 2010 Übungsaufgaben Helmut Küchenhoff, Cornelia Oberhauser, Monia Mahling, Armin Monecke Im Folgenden gibt es 4 Aufgabenblöcke. Block 1: Daten einlesen,

Mehr

Signifikanztests zur Prüfung von Unterschieden in der zentralen Tendenz -Teil 1-

Signifikanztests zur Prüfung von Unterschieden in der zentralen Tendenz -Teil 1- SPSSinteraktiv Signifikanztests (Teil ) - - Signifikanztests zur Prüfung von Unterschieden in der zentralen Tendenz -Teil - t-test bei einer Stichprobe - SPSS-Output Der t-test bei einer Stichprobe wird

Mehr

Achim Bühl, Peter Zöfel. SPSS Version 10. Einführung in die moderne Datenanalyse unter Windows. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage

Achim Bühl, Peter Zöfel. SPSS Version 10. Einführung in die moderne Datenanalyse unter Windows. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage Achim Bühl, Peter Zöfel SPSS Version 10 Einführung in die moderne Datenanalyse unter Windows 7., überarbeitete und erweiterte Auflage ADDISON-WESLEY An imprint of Pearson Education München Bosten San Francisco

Mehr

Varianzanalyse ANOVA

Varianzanalyse ANOVA Varianzanalyse ANOVA Johannes Hain Lehrstuhl für Mathematik VIII Statistik 1/23 Einfaktorielle Varianzanalyse (ANOVA) Bisher war man lediglich in der Lage, mit dem t-test einen Mittelwertsvergleich für

Mehr

Deskriptive Statistik

Deskriptive Statistik Fakultät für Humanwissenschaften Sozialwissenschaftliche Methodenlehre Prof. Dr. Daniel Lois Deskriptive Statistik Stand: April 2015 (V2) Inhaltsverzeichnis 1. Notation 2 2. Messniveau 3 3. Häufigkeitsverteilungen

Mehr

SPSS 16 für b ummies

SPSS 16 für b ummies Felix Brosius SPSS 16 für b ummies WILEY- VCH WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis Über den Autor 7 Einführung 21 Über dieses Buch 21 Konventionen in diesem Buch 22 Was Sie nicht lesen müssen

Mehr

Aufgabe 1: Nehmen Sie Stellung zu den folgenden Behauptungen (richtig/falsch mit stichwortartiger Begründung).

Aufgabe 1: Nehmen Sie Stellung zu den folgenden Behauptungen (richtig/falsch mit stichwortartiger Begründung). Aufgabe 1: Nehmen Sie Stellung zu den folgenden Behauptungen (richtig/falsch mit stichwortartiger Begründung). a) Die Anzahl der voneinander verschiedenen Beobachtungswerte eines statistischen Merkmals

Mehr

Prüfen von Mittelwertsunterschieden: t-test

Prüfen von Mittelwertsunterschieden: t-test Prüfen von Mittelwertsunterschieden: t-test Sven Garbade Fakultät für Angewandte Psychologie SRH Hochschule Heidelberg sven.garbade@hochschule-heidelberg.de Statistik 1 S. Garbade (SRH Heidelberg) t-test

Mehr

Bedienungsanleitung für Lehrende

Bedienungsanleitung für Lehrende Bedienungsanleitung für Lehrende lehrevaluation.net Allgemeines Öffnen Sie die Seite http://www.lehrevaluation.net in Ihrem Webbrowser. Die Seite ist unterteilt in den Navigationsbereich (rechts) mit verschiedenen

Mehr

Veranstaltungsort Bildungsherberge der Studierendenschaft der FernUniversität Hagen

Veranstaltungsort Bildungsherberge der Studierendenschaft der FernUniversität Hagen Bildungsurlaub-Seminare: Lerninhalte und Programm Seminartitel SPSS für Psychologen/innen (BH15113) Termin Mo, den 18.05.bis Fr, den 22.05.2015 (40 UStd.) Veranstaltungsort Bildungsherberge der Studierendenschaft

Mehr

Einige Statistische Tests für den Ein- Zwei- und k-stichprobenfall (Nach Sachs, Stat. Meth.)

Einige Statistische Tests für den Ein- Zwei- und k-stichprobenfall (Nach Sachs, Stat. Meth.) ue biostatistik: nichtparametrische testverfahren / ergänzung 1/6 h. Lettner / physik Statistische Testverfahren Einige Statistische Tests für den Ein- Zwei- und k-stichprobenfall (Nach Sachs, Stat. Meth.)

Mehr

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010

QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 QM: Prüfen -1- KN16.08.2010 2.4 Prüfen 2.4.1 Begriffe, Definitionen Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist das Prüfen. Sie wird aber nicht wie früher nach der Fertigung durch einen Prüfer,

Mehr

MODUL 4 UNIVARIATE DATENANALYSE HÄUFIGKEITEN UND DIAGRAMME PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK)

MODUL 4 UNIVARIATE DATENANALYSE HÄUFIGKEITEN UND DIAGRAMME PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK) INSTITUT FÜR ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT - UNIVERSITÄT SALZBURG PROSEMINAR ANALYSE UND DARSTELLUNG VON DATEN I (DESKRIPTIVE STATISTIK) GÜNTER HAIDER WS 1997/98 MODUL 4 UNIVARIATE DATENANALYSE HÄUFIGKEITEN UND

Mehr

Auswerten mit Excel. Viele Video-Tutorials auf Youtube z.b. http://www.youtube.com/watch?v=vuuky6xxjro

Auswerten mit Excel. Viele Video-Tutorials auf Youtube z.b. http://www.youtube.com/watch?v=vuuky6xxjro Auswerten mit Excel Viele Video-Tutorials auf Youtube z.b. http://www.youtube.com/watch?v=vuuky6xxjro 1. Pivot-Tabellen erstellen: In der Datenmaske in eine beliebige Zelle klicken Registerkarte Einfügen

Mehr

SPSS 20 für Dummies. Bearbeitet von Felix Brosius

SPSS 20 für Dummies. Bearbeitet von Felix Brosius Bearbeitet von Felix Brosius 1. Auflage 2012. Taschenbuch. 409 S. Paperback ISBN 978 3 527 70865 9 Format (B x L): 17,6 x 24 cm Gewicht: 720 g Weitere Fachgebiete > EDV, Informatik > Datenbanken, Informationssicherheit,

Mehr

Der Internetdienst für Ihre Online-Umfragen. Leitfaden statistische Auswertung

Der Internetdienst für Ihre Online-Umfragen. Leitfaden statistische Auswertung Der Internetdienst für Ihre Online-Umfragen Leitfaden statistische Auswertung Weitere in dieser Reihe bei 2ask erschienene Leitfäden Allgemeiner Leitfaden zur Fragebogenerstellung Sie möchten einen Fragebogen

Mehr