WESTFÄLISCHE-WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER. Eva-Maria John Fachhochschule Gelsenkirchen

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1 WESTFÄLISCHE-WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER Eva-Maria John Fachhochschule Gelsenkirchen Kritische Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen durch Frauen: Ansatzpunkte für eine effizientere Förderung? Nr. 5 August 2001 Diskussionsbeiträge des Instituts für Unternehmensgründung und -entwicklung Leonardo-Campus 18 D Münster

2 Kritische Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen durch Frauen: Ansatzpunkte für eine effizientere Förderung? Eva-Maria John 1. Einleitung und Problemstellung Unternehmensgründungen ziehen das öffentliche Interesse auf sich. Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter und der wirtschaftlichen Betätigung von Frauen stehen ebenso im Brennpunkt öffentlicher Diskussionen. So nimmt es nicht wunder, dass sich sowohl die Forschung mit betriebswirtschaftlichen Fragen der Unternehmensgründungen durch Frauen beschäftigt hat, als auch die Politik spezielle Förderungsprogramme für weibliche Unternehmensgründer in grosser Zahl und mit nicht unbeträchtlichen Budgetansätzen geschaffen hat und bereit hält. Allerdings hat sich die Betriebswirtschaftslehre noch kaum für den Zusammenhang zwischen den Ergebnissen der oben genannten Forschungsarbeiten und den aufgelegten Förderprogrammen interessiert. Es fehlen Untersuchungen, die den Fragen nachgehen, ob (1) die in den empirischen Untersuchungen etwaig - genannten Defizite weiblicher Unternehmensgründungen tatsächlich von frauenspezifischer Gründungsförderung aufgegriffen werden kann und ob dies, wenn ja, (2) in wirtschaftlich sinnvoller Weise erfolgen kann. Die vorliegende Analyse versucht dieses Forschungsdefizit zu verringern. Ihre zentrale Überlegung lässt sich folgendermaßen formulieren: Da es sich auch bei Unternehmensgründungen von Frauen um ökonomische Wahlhandlungen handelt, müssten effiziente Förderprogramme diese Entscheidungen dort, wo abbaubare Restriktionen oder Hemmnisse vorliegen, mit geringen Kosten positiv beeinflussen, wobei ex ante festgelegte Ziele, etwa zu Gleichberechtigung, Beschäftigung usw. anvisiert werden sollen. Förderprogramme, die nur etwaige Entscheidungen zur Wahl zwischen, z. B. familiär bedingter Arbeitslosigkeit und der Aufnahme einer z.b. nur zur Minderung der Steuerlast des verdienenden Ehemannes dienenden Verlustexis- 2

3 tenz führen, wären als nicht effizient einzuordnen. Der Aufsatz versucht diese Zusammenhänge explizit zu machen, mithin zu untersuchen, welche Arten von Förderung die Entscheidung von Frauen zwischen (Investitionen in) Angestelltentätigkeit oder Unternehmensgründung wirtschaftlich effizient beeinflussen könnten. Der Beitrag beginnt mit einer Darstellung des Standes der empirischen Unternehmerinnenforschung, sowohl hinsichtlich der Ergebnisse, als auch der daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen (2). Danach wird eine einfache allgemeine Analyse der Effizienz idealtypischer frauenspezifischer Gründungsförderung gegeben, wobei insbesondere auf die Fehlschlüsse bei der Implementierung der hier spezifischen Förderung eingegangen wird (3). Im Anschluss daran werden analog zum Vorgehen bei Marktsegmentierungen - Ansatzpunkte für eine Zielgruppenbestimmung staatlicher Förderungsprogramme entwickelt (4). Dabei wird zuerst anhand einer Gründungstypologie (4.1.) eine Systematik unterschiedlicher unternehmerischer Aktivitäten gegeben, die dann einmündet in eine nutzentheoretische Fundierung der unterschiedlichen Entscheidungen (4.2.). Damit ist die Basis gelegt für eine den unterschiedlichen Bedürfnissen und Entscheidungsgrundlagen von Gründerinnen von Weltfirmen (Jill Sander) und lokalen Bügeleien Rechnung tragende, differenzierende Betrachtung der Förderungsnotwendigkeiten von Unternehmensgründungen durch Frauen. Die Abweichung der hier nur indirekt thematisierten deutschen Förderungsrealität vom wirtschaftlich Gebotenen wird dabei quasi nebenbei evident. Der Beitrag wird abgeschlossen von einem Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten (5). 3

4 2. Zum Stand der empirischen Unternehmerinnenforschung Mit zunehmenden Anteil weiblicher Unternehmer wächst auch das Forschungsinteresse an weiblichen Selbständigen, Gründerinnen und Unternehmerinnen. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht dabei die Frage nach der Gleichartigkeit bzw. Andersartigkeit weiblicher und männlicher Unternehmer und deren Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg Zentrale Ergebnisse Die deutsche Gründerinnenforschung besteht derzeit aus vier neueren empirischen Studien: der sehr breit angelegten Münchner Gründerstudie von Brüderl/Preisendörfer und Ziegler (1995) 1, in der Unternehmerinnen ein eigenes Kapitel gewidmet ist, der zum Großteil auf die gleichen Daten basierten Arbeit von Jungbauer-Gans (1993) 2 und den Arbeiten von Döbler (1998) 3 und Voigt (1994) 4. In allen Studien werden Personenspezifika, lebensgeschichtliche Hintergründe und Verhaltensweisen von Gründerinnen (Unternehmerinnen), ihre Gründungsmotive, die Charakteristika der von ihnen geführten Betriebe und Erfolgskennzahlen der Betriebe erfasst und entsprechenden männlichen Kontrollgruppen gegenüber gestellt 5. Die Ergebnisse der bisherigen Forschungsbemühungen zeigen für Deutschland tendentiell in die gleiche Richtung: Zwar wagen immer mehr Frauen den Schritt in die berufliche Selbständigkeit 6 und führen auch Betriebe mit gleicher Überlebenswahrscheinlichkeit wie ihre männlichen Kollegen. Die von Frauen gegründeten Unternehmen sind aber umsatzschwächer, expandieren weniger stark, schaffen weniger Arbeitsplätze und erwirtschaften weniger Gewinn 7. Die beobachtete Diskrepanz wird im wesentlichen darauf zurück geführt, dass Frauen (-betriebe) eine geringere Humankapital- 8, Sozialkapital- 9 und Geldkapitalausstattung 10 aufweisen als männlich geführte Unternehmen. Unter Rekurs auf unterschiedliche Theorieansätze (Humankapitaltheorie, Diskriminierungstheorie, Token-These, Organisationsökologie und Ressourcentherorie) wird Ursachenforschung für die schlechtere Ressourcenausstattung weiblicher Betriebe und dadurch vermu- 4

5 tete schlechtere Performance der Unternehmen betrieben. So konstatiert Döbler (1998): Kaum bestritten wird, dass die Schwierigkeiten von Frauen mit Banken nicht allein auf diskriminierende Praktiken bzw. Vorurteile der überwiegend männlichen Bankpartner zurückgeführt werden können, sondern umgekehrt auch in bestimmten weiblichen Defiziten, z. B. unzureichendem Verhandlungsgeschick oder fehlender Artikulation von Forderungen verursacht sind. 11 Für die USA stellt sich die Situation für Unternehmerinnen vergleichsweise günstiger dar. Im April 2001 stellte die National Foundation for Women Business Owners in ihrem aktuellen Report 12 fest, dass frauengeführte Unternehmen im Zeitraum zwischen 1992 und 1997 weiterhin stärker wachsen, als die US-Wirtschaft insgesamt. Dieses Wachstum sei nicht allein auf eine Zunahme an von Frauen initiierten Unternehmensgründungen, sondern auf die Expansion (Performance) der bestehenden, durch Frauen geführten Unternehmen zurück zu führen (sowohl bezogen auf die Umsätze als auch bezogen auf die Beschäftigtenzahlen): What this tells us is that [...] these firms are growing larger and more substantial, and are making greater contributions to the economy 13. Gleichzeitig werden unterschiedliche Wachstumspfade von weiblich und männlich geführten Unternehmen erkannt, die offensichtlich nicht auf den Unternehmenserfolg durchschlagen: The diversity of characteristics and life experiences that fast-growth women owners bring to their firms illustrates that there is no single or best path to owning a fast-growing firm. 14 Coleman (1998) beobachtet auch für die USA, dass Banken frauengeführten Unternehmen vergleichsweise seltener Darlehen gewähren als männlich geführten Unternehmen, dass Frauen geringere Darlehensbeträge als Männer beantragen und Unternehmerinnen bei erfolgter Darlehensgewährung höhere Zinsen bezahlen als ihre männlichen Kollegen 15. Gleichzeitig stellt sie fest, dass nicht das Geschlecht, sondern die Unternehmensgröße (positiv) und das Unternehmensalter (negativ) auf die Wahrscheinlichkeit der Gewährung eines Darlehens wirken. Das Geschlecht erweist sich hingegen nicht als signifikant 16. Bezogen auf die Höhe der für das Darlehen zu 5

6 entrichtenden Zinsen zeichnet sie ein ungünstigeres Bild. Als Haupteinflussfaktoren identifiziert sie die Höhe des Darlehens, die Größe des Unternehmens und Dauer seiner Beziehung zur Bank. Dennoch erweist sich in Bezug auf die Höhe der Zinsen das Geschlecht als signifikant: Frauen zahlen höhere Zinsen als Männer. Boden / Nucci (1998) 17 replizieren die Ergebnisse von Brüderl et al. (1995) bezogen auf eine schwächere Humankapital- und (Geld-)Kapitalausstattung weiblicher Gründerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen, sowie einen daraus resultierenden negativen Einfluss auf den Geschäftserfolg. Darüber hinaus finden sie aber Belege für einen Zusammenhang zwischen der Ausstattung eines Start-up Unternehmens mit beiden Ressourcen: Unternehmer beiderlei Geschlechts mit geringer Humankapitalausstattung starten ihre Betriebe auch mit weniger (Geld-)Kapital. Darüber hinaus bestätigen Boden / Nucci starke konjunkturelle Einflüsse auf den Gründungserfolg bei beiden Geschlechtern. Deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede in der Performance von frauengeführten und männergeführten Unternehmen, insbesondere mit Blick auf relevante finanzielle Erfolgkennzahlen stellen Shim/Eastlick (1998) fest 18. Hinweise auf die Diskriminierung von frauengeführten Betrieben, nicht durch Banken, sondern durch ihre Klientel finden Fasci und Valdez (1998) 19. Für Norwegen können Alsos / Ljunggren (1998) keine Unterschiede in der Ressourcenausstattung und in den Erfolgsaussichten zwischen frauengeführten und männergeführten Unternehmen ausmachen 20. Dies gilt explizit auch für den Zugang zu (Geld-) Kapital 21. Auch die länderübergreifende Studie von Kolvereid/Shane/Westhead (1993) findet angesichts kultureller Unterschiede mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen Unternehmerinnen und Unternehmern 22. Tabelle 1 bietet eine Übersicht über ausgewählte Ergebnisse der empirischen Gründungsforschung. 6

7 Tabelle 1: Synopse wesentlicher empirischer Unternehmerinnen-Studien Studie Datenbasis/statistische Methoden Wichtigste Ergebnisse Döbler (1998) 165 Fragebögen an Unternehmerinnen; Allgemeines Ergebnis: davon 67 aus einer Handelsre- gisterstichprobe und 98 aus einer Adressverzeichnisstichprobe, Baden- Es ist nicht möglich nachzuweisen, dass eine gute Ressourcenausstattung zu einer Erhöhung der Erfolgspotentiale des gegründeten Unternehmens führt Württemberg Getrennte und vergleichende Auswertung Frauen versus Männer beider Stichproben, Univariate deskriptive Datenanalyse; Unternehmensgründerinnen maximieren nicht primär Wachstum, Gewinn oder andere betriebswirtschaftliche Größen Parameterfreie Analyse: t-test, χ 2 -Test Multivariate Datenanalyse Frauenbetriebe wachsen im Verhältnis zu Männerbetrieben deutlich langsamer Die Humankapitalausstattung von Gründerinnen ist sehr heterogen und im Mittel geringer als die von Gründern Frauengründungen erfolgen häufiger aus einem nicht erwerbstäti gen Status Unternehmerinnen weisen gegenüber Männern eine starke Konzentration auf den lokalen und regionalen Markt auf, die sich signifikant durch deren überwiegend handwerkliche Ausrichtung erklärt Unternehmerinnen verfügen über geringere finanzielle Startressourcen als Unternehmer Unternehmerinnen fühlen sich durch Banken am stärksten diskriminiert Frauen versus Frauen Unternehmerinnen, deren Biographie keine familiär bedingten Unterbrechungszeiten aufweisen, nähern sich in ihrer Verfügung über Humankapital männlichen Gründern stark an und weisen in Bezug auf ihre Gründungs bereiche ein deutlich heterogeneres Profil auf als Unternehmerinnen mit Unterbrechungszeiten Unternehmerinnen haben gegenüber allen erwerbstätigen Frauen mehr Führungserfahrung 7

8 Studie Datenbasis/statistische Methoden Wichtigste Ergebnisse Brüderl/ Preisendörfer/ Mündliche Befragung von 1849 Unternehmensgründern, Frauen versus Männer Ziegler (1995) davon ausgewertet 1710, davon 1163 (68 %) männlich Die Humankapitalausstattung von Gründerinnen ist signifikant geringer als die von Gründern Münchner und 547 (32 %) weiblich, Frauen gründen mit geringerem Startkapital Gründerstudie München und Oberbayern Frauen beschäftigen im ersten Jahre weniger Beschäftigte Deskriptive Datenanalyse, Frauen erzielen einen deutlich geringeren Umsatz im ersten Jahr Multivariate Modellschätzungen, Parameterfreie Analyse: t-test, χ 2 -Test Frauen gründen deutlich seltener Handelsregisterfirmen als Männer Frauen gründen Betriebe in frauentypischen Bereichen (Randständige Selbständigkeitsexistenzen) Frauenbetriebe haben geringere Überlebenschancen, dieser Unterschied ist aber nicht signifikant! Die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Überlebenswahrscheinlichkeit und auf die Wahrscheinlichkeiten eines Beschäftigten- und Umsatzwachstums wirken bei Frauen und Männern fast gleichartig Jungbauer- Münchner Gründerstudie, davon je Frauen versus Männer Gans (1993) nach Fragestellung ausgewertet bis zu 1727 Frauen gründen ihren Betrieb signifikant häufiger mit der Intention eines Nebenerwerbs IHK-Studie 23 Deskriptive Datenanalyse, Frauen gründen häufiger Betriebe mit ausschließlich lokaler Reichweite Parameterfreie Analyse: t-test, χ 2 -Test Multivariate Analyse Männer haben weitreichendere betriebswirtschaftliche Ziele und zeigen eine stärkere Internalisierung einer unternehmerischen Einstellung Frauen lassen sich bei der Gründungsvorbereitung signifikant seltener von Banken, Steuerberatern und Rechtsanwälten beraten Frauen bereiten ihre Betriebsgründung deutlich schlechter vor als Männer Frauenbetriebe haben einen signifikant geringeren Beschäftigtenzuwachs Die Determinanten der Beschäftigungsentwicklung wirken bei Frauen- und Männerbetrieben annähernd gleich Die Umsatzzahlen von Frauenbetrieben liegen unter den Werten der Männerbetriebe, auch wenn nach Betriebsarten (Vollerwerbs /Nebenerwerbsbetriebe, Kleingewerbe/Handelsregisterbetriebe, Wirtschaftsbereichen) getrennt analysiert wird Frauenbetriebe haben keinen Vorteil durch einen höheren Frauen anteil in der Branche (Token-These nicht bestätigt) 8

9 Studie Datenbasis/statistische Methoden Wichtigste Ergebnisse Voigt (1994) 570 Fragebögen an Unternehmer, Frauen versus Männer davon 300 männlich (52,6%) und 270 Unternehmerinnen haben eine geringere Schulbildung weiblich (47,4 %); zwei Begleitstudien (Interviews mit Existenzgründerinnen Unternehmerinnen haben eine weniger theorieorientierte Berufsausbildung in Ostdeutschland und eine Studentenbefragung) Unternehmerinnen haben eine längere Berufserfahrung Unternehmerinnen sind seltener verheiratet Deskriptive Datenanalyse: Randauszählungen, Bankkredite machten einen größeren Anteil an der Gründungsfinanzierung von Frauen aus einfaktorielle Varianzanalyse Keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich unternehmerischem Erfolg Risikoaversion Strategischer Orientierung Nutzung von Netzwerken und Weiterbildungsmöglichkeiten Alsos/ Ljunggren (1998) Interviews mit 149 Unternehmens - gründern, davon 114 (76,5 %) männlich und 35 (23,5 %) weiblich; Norwegen Deskriptive Datenanalyse, Parameterfreie Analyse: χ 2 -Test, U-Test Frauen versus Männer Frauengeführte Betriebe und männergeführte Betriebe unterschei den sich hinsichtlich ihrer Erfolgsaussichten nicht! Frauen schreiben signifikant seltener Businesspläne Frauen beantragen häufiger staatliche Förderung Frauen stellen weniger Angestellte ein Frauen und Männer unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Aktivi täten, die sie im Gründungsprozess entfalten (Anzahl der Aktivitäten, Kategorie von Aktivitäten, Dauer des Gesamtprozes - ses) Frauen und Männer beginnen ihren Gründungsprozess gleichermaßen mit der Organisation eines start-up Teams und der Durchführung von Marktanalysen Frauen schreiben ihre Business-Pläne (wenn überhaupt) später im Gründungsprozess Frauen beantragen Fremdkapital früher Frauen starten Verkaufsförderaktionen später 9

10 Studie Datenbasis/statistische Methoden Wichtigste Ergebnisse Coleman 4637 Unternehmen im Privatbesitz mit Frauen versus Männer (1998) weniger als 500 Angestellten (National Die weiblichen Unternehmen waren kleiner Survey of Small Business Finance), Die weiblichen Unternehmen waren jünger davon 3797 (82 %) mit männlichen Eigentümern und 840 (18 %) mit weiblichen Die weiblichen Unternehmen hatten häufiger nur eine Eigentümerin Eigentümer, USA Parameterfreie Analyse: t-test, χ 2 -Test Die weiblichen Unternehmen waren häufiger in der Dienstleis - tungsbranche Multivariate Regression Die weiblichen Unternehmen nutzten bestimmte Finanzierungsinstrumente seltener (Kreditlinien, financial leases, equipment loans) Das Geschlecht des Unternehmenseigner verändert die Wahrscheinlichkeit der Gewährung eines Bank-Darlehens nicht, aber: Die weiblichen Unternehmen zahlen höhere Zinsen: Einfluss des Geschlechts ist neben anderen Einflussfaktoren signifikant Shim/Eastlick Fragebögen beantwortet von 452 Frauen versus Männer (1998) spanischstämmigen Unternehmern, Das Ausbildungsniveau von Frauen und Männer war gleich davon 348 (77%) männlich und 104 Die Frauen waren jünger (23 %) weiblich, USA Die Frauen hatten weniger Berufserfahrung Deskriptive Datenanalyse Die Frauen waren weniger oft verheiratet Parameterfreie Analyse: χ 2 -Test, Die frauengeführten Unternehmen unterschieden sich nur in drei von 11 getesteten Variablen (Unternehmensalter, Zahl der Angestellten, Jahres -Umsätze) Die Wachstumsraten (Umsatz und Mitarbeiter) waren für frauengeführte und männergeführte Betriebe gleich, ebenso die Gewinne und Gewinnentwicklung Fasci/Valdez Fragebögen beantwortet von 604 Frauen versus Männer (1998) Buchführungspraxen, davon 276 ( 46 %) männlich geführt und 328 (54%) Die Wahrscheinlichkeit, ein besseres Gewinn-Umsatz-Verhältnis zu erzielen, ist für Männer signifikant höher weiblich geführt, USA Multivariate Regression Das Geschlecht hatte den höchsten Einfluss aller Variablen auf das Gewinn-Umsatz-Verhältnis. Getestet wurden: Einkom - men/gewinn, Humankapital, Geschlecht, Alter des Betriebs, Berufserfahrung des Gründers, Familienstand, Sitz der Praxis (home-based versus eigene Geschäftsräume), Arbeitsstunden, Anzahl der Mitarbeiter, Geschäftsgebahren hinsichtlich neuer Herausforderungen und Flexibilität. 10

11 Studie Datenbasis/statistische Methoden Wichtigste Ergebnisse Kolvereid/ Schriftliche Befragung von Frauen versus Männer Shane/ Westhead (1993) 209 britischen Unternehmern, davon 192 (92%) männlich und 17 (8 %) weiblich Frauen und Männer bewerten ihre Umwelt gleich bezogen auf die Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren; gleichzeitig bestehen bezüglich dieser Bewertung signifikante kulturelle Unterschiede 138 Unternehmern aus Neuseeland, davon 122 (88%) männlich und 16 (12 %) weiblich Frauen und Männer bewerten ihre Umwelt gleich bezogen auf die Stabilität des Umfeldes; gleichzeitig bestehen bezüglich dieser Bewertung signifikante kulturelle Unterschiede 250 Unternehmern aus Norwegen, davon 219 (88%) männlich und 31 Politische Unsicherheit wird von Unternehmerinnen stärker wahrgenommen als von Unternehmern (12%) weiblich; nur unabhängige Unternehmern mit mindestens einem Mitarbeiter wurden einbezogen. Faktoranalyse Multivariate Varianzanalyse Boden /Nucci Daten des Characteristics of Business Allgemeine Ergebnisse (1998) Owners Survey des U.S. Bureau of the Die Überlebensrate der Kohorte war deutlich höher als Census, 3976 Unternehmer, davon die der Kohorte 1802 (45%) männlich und 2174 (55%) weiblich, USA Zwei Kohorten: Die Unternehmer (männlich und weiblich) der Kohorte hatten eine deutlich höhere Humankapitalausstattung als die der Kohorte und Deskriptive Analyse, Die (Geld-)Kapitalausstattung der Gründungsbetriebe korreliert positiv mit der Berufserfahrung des Gründers (männlich und weib lich) Multivariate Regression Full-Information Maximum Likelihood Frauen versus Männer Betriebe, die von Frauen gegründet werden, haben eine geringer (Geld-)Kapitalausstattung Die Frauen haben eine geringer Humankapitalausstattung Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die deutschen Studien tendentiell auf eine schlechtere Ressourcenausstattung (Humankapital und Geldkapital), weniger ambitionierte Gründungsmotive und geringere Erfolgs-, insbesondere Wachstumspotentiale frauengeführter gegenüber männergeführten Unternehmen hin deuten. Darüber hinaus gründen (deutsche) Frauen sehr häufig sogenannte Randexistenzen (lokal basierte Ein-Frau Unternehmen zur bloßen Subsistenzsicherung oder gar als Nebenerwerb) in frauentypischen, dienstleistungsnahen Wirtschaftszweigen. 11

12 Belege für eine (empfundene) Diskriminierung von Unternehmerinnen durch Banken findet Döbler (1998), Belege gegen eine (tatsächliche) Diskriminierung Voigt (1994). Im internationalen Kontext werden die Defizite frauengeführter Unternehmen abgeschwächt bestätigt. Boden und Nucci (1998) finden zudem einen Zusammenhang zwischen der Humankapitalausstattung des Gründers und der (Geld-)Kapitalausstattung des gegründeten Betriebes. Allerdings belegen nicht alle Studien eine schlechtere Humankapitalausstattung von Unternehmerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen. Darüber hinaus schlagen mögliche Unterschiede in der Unternehmensführung nicht zwangsläufig auf den Betriebserfolg durch (Shim/ Eastlick 1998), Alsos/Ljunggren (1998). Dafür finden Fasci/Valdez (1998) und Coleman (1998) Belege für die Diskriminierung von frauengeführten Betrieben durch ihre Kunden (Fasci/Valdez) und Banken (Coleman). Ergänzend sei noch darauf verwiesen, dass Deutschland mit einer Unternehmerinnenquote von 26,5 % im Jahr 1995 dem internationalen Kontext vergleichbar ist: In den USA betrug der Anteil weiblicher Unternehmerinnern an allen Unternehmern % 24, in Norwegen 1996 ebenfalls 27 % 25. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden vor allem die deutschen Forschungsergebnisse in den Mittelpunkt der Argumentation gestellt. Auf Grundlage der in den Studien konstatierten Defizite und Unterschiede frauengeführter Unternehmen soll die Frage aufgeworfen werden, welche politischen Handlungsempfehlungen daraus sinnvoll abgeleitet werden können und welche nicht. 2.2 Interpration und Handlungsempfehlungen Jungbauer-Gans attestiert den deutschen Unternehmerinnen trotz ihres geringeren Wachstums- und Erfolgspotentials, dass sie gegeben die festgestellten Defizite in der Ressourcenausstattung bestünden nicht genauso qualifizierte Unternehmerinnen mit den gleichen Erfolgsaussichten seien, wie Männer: 12

13 Werden jedoch die unterschiedlichen Humankapital- und Ressourcenausstattungen der Betriebe berücksichtigt, verschwindet der Geschlechtseffekt völlig. 26 Sie folgert daraus daraus: An Banken, Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und andere Förderinstitutionen ist deshalb zu appellieren, Frauen bei ihrem Schritt in die Selbständigkeit stärker zu unterstützen, [...]. Es darf vor allem nicht die gleiche Meßlatte angelegt werden, weil Frauen oft unter ungünstigeren Bedingungen starten. 27 In die gleiche Richtung denkt Voigt (1994), wenn sie Überlegungen anstellt, bei der Gewährung öffentlicher Hilfen von der Bedingung abzusehen, derzufolge es sich bei dem zu gründenden Unternehmen um eine nachhaltig tragfähige Vollexistenz handeln muss 28. Ähnlich ist auch ihre Forderung zu bewerten, Finanzierungshilfen für Unternehmerinnen durch staatliche Stellen abzuwickeln, um der Diskriminierung von Unternehmerinnen durch Banken (hier: der Hausbank) entgegenzuwirken. Empfehlungen, spezielle Fortbildungsprogramme für Unternehmerinnen zu initiieren, mit denen Defizite in der Humankapitalausstattung kompensiert werden können, sowie die Gründung frauenspezifischer Netzwerke runden den vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog ab 29. Dies wirft die Frage auf, ob vor dem Hintergrund der empirischen Befunde die Schlussfolgerung sinnvoll ist, eine frauenspezifische Gründungsförderung, die an typisch weiblichen Verhaltensmustern ansetzt und Kompensationen für die unterstellten Defizite der Unternehmerinnen anbietet, könnte die Situation zum Besseren verändern 30. Allein auf Basis der referierten Ergebnisse lassen sich derartige Empfehlungen für ein kompensatorisches Konzept zur Förderungen weiblicher Existenzgründungen meines Erachtens nicht begründen, solange nicht Klarheit über die Zielsetzungen und die Wirkungszusammenhänge derartiger Maßnahmen besteht. Daher wird im folgenden die Zielsetzung und Effizienz frauenspezifischer Gründungsförderung genauer beleuchtet. 13

14 3. Effizienz Frauenspezifische Gründungsförderung Die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Effizienz frauenspezifischer Gründungsförderung setzt voraus, dass Klarheit darüber besteht, anhand welcher Kriterien die Effizienz der Maßnahmen bewertet werden soll, anders gesagt: Die Wirksamkeit bzw. Leistungsfähigkeit der Maßnahmen (im Verhältnis zu den aufgewandten Mitteln) kann nur anhand klar definierter Ziele gemessen werden. 3.1 Gesamtwirtschaftliche Betrachtung Brüderl et al. (1998) sehen die ökonomische (volkswirtschaftliche) Effi zienz der Förderprogramme als bestätigt an, die die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft insgesamt mehr erhöhen als eine alternative Verwendung der Mittel 31. Aus dieser Zielvorgabe schließen sie: Der Beleg, dass die staatliche Finanzierung die [...] Bestandschancen der geförderten Betriebe verbessert, ist ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Argument für die Beibehaltung dieser Förderprogramme. 32 Ein empirischer Nachweis der gesamtwirtschaftlichen Effizienz staatlicher Gründungsförderung steht meines Wissens genauso aus, wie seine theoretische Fundierung 33. Damit bleibt auch offen, ob frauenspezifisch konzipierte Gründungsförderung die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft erhöhen kann. Die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen ökonomischen Effizienz scheidet nach dem bisherigen Stand der Forschung als glaubwürdiges Ziel staatlicher Gründungsförderung mithin aus. Entsprechend kann frauenspezifische Gründungsförderung nach dem bisherigen Stand der Gründungsforschung nicht ökonomisch, sondern nur normativ begründet werden. Dabei sind vielfältige (normative) Zielfunktionen denkbar: Maximierung der Anzahl weiblicher Unternehmensgründungen, Maximierung der Arbeitsplätze, Minimierung der staatlichen Sozialleistungen, Maximierung des Steueraufkommens, Maximierung der Börsenkapitalisierung von frauengeführten Unternehmen, Maximierung 14

15 der (Umsatz-) Wachstumsraten frauengeführter Unternehmen, Minimierung von Geschlechterdifferenzen auf dem Arbeitsmarkt, u.a.m. So stellt Voigt folgende Ziele in den Mittelpunkt ihres Forschungsinteresses: aus gesellschaftlicher Perspektive - die Gleichberechtigung der Frau, - die allgemeine Unterstützung unterprivilegierter Gruppen, sowie - Umweltschutzgesichtspunkte, aus volkswirtschaftlicher Perspektive - die Schaffung von Arbeitsplätzen und - die Intensivierung des Wettbewerbs, - sowie die Bedeutung des Mittelstands für die Bewältigung des strukturellen Anpassungsbedarfs der deutschen Volkswirtschaft hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft und schließlich aus betriebswirtschaftlicher Perspektive - den Erfolg von Unternehmensgründungen. 34 Bei der Bewertung ihrer Ergebnisse und Ableitung ihrer Handlungsempfehlungen rangiert die Maximierung weiblicher Unternehmensgründungen zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frau und Mann als Oberziel 35. Brüderl et al. stellen die Frage, ob eine Selbständigkeit als erfolgversprechende Alternative für Frauen zu bewerten sein kann, an den Anfang ihrer Überlegungen zur Analyse von Unternehmerinnen und legen damit implizit Gleichberechtigungs- und Beschäftigungsziele zugrunde 36, ebenso allerdings expliziter - Jungbauer-Gans / Preisendörfer (1992) und Jungbauer-Gans (1993). Frauenspezifische Gründungsförderung könnte demnach an recht unterschiedlichen Zielen gemessen werden. Im folgenden werden die in der wissenschaftlichen Literatur am häufigsten genannten Ziele Chancengleichheit zwischen Frau und Mann und Beschäftigung bei der Analyse der Effizienz frauenspezifischer Gründungsförderung gleichberechtigt zugrunde gelegt, insbesondere auch deshalb, weil die Praxis staatlicher Gründungsförderung sich an eben diesen Zielen orientiert

16 Fraglich bleibt allerdings weiter, ob die diskutierten empirischen Befunde ausreichen, eine Kausalität zwischen diesen Zielen und den vorgeschlagenen - und praktizierten! - Maßnahmen abzuleiten. Denn auch wenn frauenspezifische Gründungsförderung im politischen Willensbildungsprozess über eine normative Zielfunktion legitimiert wird, ist ihre an diesen Zielen gemessene Effizienz zu gewährleisten. Im wesentlichen muss sichergestellt sein, dass die avisierten Ziele anders nicht kostengünstiger erreicht werden können und dass Fehlschlüsse bei der Implementierung entsprechender Maßnahmen vermieden werden. Kosten und Nutzenaspekte frauenspezifischer Gründungsförderung Eine wenn nicht die - zentrale Zielsetzung frauenspezifischer Gründungsförderung ist das Erreichen der Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann: Wenn man dem Wert der Gleichberechtigung von Mann und Frau zustimmt, kann in einer marktwirtschaftlich verfassten Gesellschaft nicht bei Forderungen wie Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Frauenförderung im öffentlichen Dienst oder Quotierung in politischen Parteien haltgemacht werden 38. Frauen sollen demnach auch im Wirtschaftsleben Rahmenbedingungen für unterschiedliche individuelle Lebensentwürfe vorfinden, in denen sie nicht gegenüber Männer diskriminiert werden. Diese Zielfunktion unterstellt, konkurriert frauenspezifische Gründungsförderung - mit staatlichen bildungspolitischen Maßnahmen, insbesondere Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen bei der Bildung von Humankapital in aussichtsreichen, bisher noch von Männern dominierten Bereichen, - Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familienarbeit (wie zum Beispiel der Einführung von Pflichterziehungsurlaub für Väter), - Maßnahmen zur Verbesserung der Wiedereingliederung in das Berufsleben nach eventuellen Familienpausen, - Maßnahmen gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz und gegen physische und psychische Gewalt im familiären Umfeld. Kurzum: sämtliche staatlichen Maßnahmen, die geeignet sind, einen gesellschaftlichen Wandel zu einer geschlechtsbezogen herrschaftsfreien Gesellschaft zu fördern stehen im Wettbewerb zu spezifischen Förderprogrammen. 16

17 Neben Gleichberechtigungszielen wird frauenspezifische Gründungsförderung auch mit Beschäftigungszielen legitimiert. Auch bezogen auf diese Zielsetzung konkurriert sie mit zahlreichen anderen denkbaren staatlichen Maßnahmen. Beispielhaft seien - ABM-Maßnahmen - Strukturpolitische Maßnahmen, inklusive Subventionen für wirtschaftlich schwache Branchen und Regionen und - Konjunkturpolitische Maßnahmen (Geld- und Fiskalpolitik) genannt. Sämtliche angesprochenen Aktionen sind mit direkten und indirekten Kosten verbunden. Direkte Kosten entsprechen den messbaren Ausgaben, die durch die jeweilige staatliche Maßnahme verursacht werden; indirekte Kosten aus den Anpassungen aller Gesellschaftsmitglieder an das durch diese Maßnahmen veränderte Anreizsystem der Gesellschaft. 39 Bei dem Versuch, mit einem politischen Instrument - wie hier mehr als ein Ziel zu erreichen, sind insbesondere Wechselwirkungen im Zielerreichungsgrad zu berücksichtigen. Auf der Nutzenseite sind die Auswirkungen einer frauenspezifischen Gründungsförderung mit dem Ziel der Gleichstellung von Frau und Mann nicht eindeutig. Sicher ist, dass mit frauenspezifischen Gründungsprogrammen nur (potentielle) Unternehmerinnen erreicht werden: Der Anreiz für Frauen, ein eigenes Unternehmen zu gründen steigt ceteris paribus. Damit wird nur ein sehr kleiner Ausschnitt des immer noch nach Geschlechtern segregierten Arbeitsmarktes erreicht; nicht erwerbstätige Frauen bleiben nahezu unberücksichtigt. Manchen wird durch Gründungsförderung der Schritt in die Selbständigkeit möglicherweise nahe gelegt, der Schritt in eine (vielleicht adäquatere) abhängige Beschäftigung bleibt ihnen aber weiter verwehrt. Die grundlegenden arbeitsmarktpolitisch relevanten Geschlechterdifferenzen werden mit frauenspezifischer Gründungsförderung nicht adressiert. Es sind dagegen in erster Linie Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Wahl des Studienfaches, die die Entscheidung und Erfolgsaussichten von Frauen, am Erwerbsleben teilzunehmen oder eben nicht, bestimmen 40 - möglicherweise auch aufgrund negativer Erfahrungen mit bestehenden Diskriminierungspraktiken in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen. 17

18 Fraglich bleibt auch, ob es gelingt, einen gesellschaftlichen Wandel des Frauenbildes zu unterstützen, indem Frauen der Schritt in die berufliche Selbständigkeit ermöglicht wird, der nach dem Stand der Gründungsforschung in Deutschland zum überwiegenden Teil die Gründung einer Randexistenz bedeutet. Schließlich werden überwiegend wenig kapitalintensive Betriebe gegründet, davon 84 % Kleingewerbebetriebe, 41 % Nebenerwerbsbetriebe, 72 % allein mit dem Ziel der Subsistenzsicherung und 66 % Betriebe ausschließlich für den lokalen Markt (Bügeleien!) 41. Die überdurchschnittlich häufige Gründung von Frauenbetrieben aus der Not staatlich zu fördern, könnte bedeuten, auch auf dem Selbständigenmarkt eine geschlechtsspezifische Segregation zu zementieren 42. Darüber hinaus wird hier deutlich, dass frauenspezifische Gründungsförderung auch mit Blick auf Beschäftigungsziele nur eingeschränkt wirken kann: Deutliche Beschäftigungswirkungen sind wegen der genannten Beschränkungen der Gründungen nach dem gegenwärtigen Stand der empirischen Forschung offensichtlich nicht zu erwarten. Eine umfassende Kosten-Nutzen Analyse unterschiedlicher Maßnahmen zur Förderung der Gleichberechtigung der Geschlechter in der Gesellschaft steht allerdings noch aus und kann hier auch nicht geleistet werden. Zu bedenken bleibt allerdings: Auch in der Frauenpolitik gilt wie in vielen anderen Bereichen staatlicher Regulierung, dass der Staat Rahmenbedingungen setzen muss, die nicht die falschen Anreize [...] geben Einzelwirtschaftliche Betrachtung In der politischen Realität wird die ökonomische Effizienz staatlicher Gründungsförderung nur einzelwirtschaftlich geprüft: Hat staatliche Gründungsförderung einen positiven Effekt auf die Erfolgsaussichten neu gegründeter Unternehmen? Die Bejahung dieser Frage setzt voraus, dass gesicherte Hypothesen über die kritischen Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen bestehen, an denen staatliche Gründungsprogramme ansetzen können. Auch hier besteht noch Forschungsbedarf 44. Bezogen auf eine frauenspezifische Gründungsförderung verschärft sich der Begründungszwang. Die empirischen Befunde der Gründungsforschung versagen wie 18

19 oben gezeigt wurde - schon für eine eindeutige Formulierung klarer Kausalzusammenhänge zwischen den vermute ten weiblichen Defiziten und dem Unternehmenserfolg. So gelingt selbst der Nachweis, dass eine gute Ressourcenausstattung frauengeführter Betriebe zu einer Erhöhung der Erfolgspotentiale führt, nur tendentiell 45. Voigt (1994) stellt beispielsweise Defizite in der Humankapitalausstattung der von ihr befragten Unternehmerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen fest, ohne gleichzeitig unterschiedliche Erfolgsaus sichten beider Geschlechter bei ihren Gründungsaktivitäten nachweisen zu können. Auch die Ergebnisse der anderen Studien sind in Bezug auf diese Frage nicht eindeutig. Brüderl et al. finden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen dem Geschlecht der Gründerperson und den Bestandsaussichten des Unternehmens 46. Darüber hinaus belegt die Unternehmerinnenforschung eine sehr große Heterogenität der Gründerinnen, die mit pauschalen frauenspezifischen Programmen sehr unterschiedlich erreicht werden. Auch die einzelwirtschaftliche Effizienz frauenspezifischer Gründungsförderung bleibt infolgedessen fragwürdig. Dies liegt an drei wesentlichen Fehlschlüssen bei der Implementierung speziell an Unternehmerinnen adressierter Maßnahmen. Fehlschlüsse bei der Implementierung frauenspezifischer Gründungsförderung Staatliche Gründungsförderung unterscheidet zwischen Unternehmern (U) und Angestellten (A) 47. Das Ziel ist, möglichst vielen Angestellten den Schritt in eine tragfähige Selbständigkeit und damit den Wandel zum Unternehmer zu ermöglichen oder zu erleichtern 48. Frauenspezifische Gründungsförderung unterscheidet zusätzlich zwischen Frauen (F) und Männern (M). So werden in NRW beispielsweise die Zinsen, die bei der Bewilligung einer Gründungsfinanzierung durch die Deutsche Ausgleichsbank anfallen, für Unternehmerinnen pauschal subventioniert 49. Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Kombinationsmöglichkeiten dieser Differenzierungen: 19

20 Abb. 1: Berufliche Wahlmöglichkeiten von Frauen und Männern F M A AF AM U UF UM mit: AF: weibliche Angestellte AM: männliche Angestellte UF: Unternehmerinnen UM: Unternehmer Unternehmern, Angestellten, Frauen und Männern werden bestimmte empirisch belegte Eigenschaften und Verhaltensweisen zugeschrieben, so dass sich vier Typen identifizieren lassen. Ziel staatlicher Gründungsförderung ist dabei, Personen, die Typenkreisen zugeordnet werden können, die ein A im Akronym aufweisen, Wege in die Selbständigkeit aufzuzeigen, um damit neben den oben diskutierten Gleichberechtigungszielen auch Beschäftigungsziele zu verwirklichen. Ein Blick auf die Personengruppen, die als Adressaten staatlicher Förderprogramme differenziert werden, zeigt die Problematik dieser Kombinatorik in einem ersten Schritt auf. Dabei werden im Sinne der Zielsetzung dieser Arbeit nur die Frauen betrachtet; für die Männer lassen sich natürlich! - analoge Beispiele ableiten: Fallacy 1: Frau = Frau Fallacy 2:Angestellte = Angestelle Anne Mulcahy, die Vorstandsvorsitzende der Kopiermarke Xerox und Hewlett-Packard-Chefin Carleton Fiorina werden dem gleichen Typus zugeordnet wie die Spiegel Autorin Michaela Schiessl, die über die beiden Damen schreibt. Außerdem finden sich hier die Referentin der Stabsabteilung Controlling des Krupp-Thyssen Konzerns und meine Haushaltshilfe. Auch die vierfache Mutter, die im Kindergarten halbtags arbeitet, gehört zu den weiblichen Angestellten und bei einem Verständnis von An- 20

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