Bericht des Vorstandes an die Vertreterversammlung

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1 Bericht des Vorstandes an die Vertreterversammlung Berlin, 14. März 2008 Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender des Vorstandes Kassenärztliche Besvereinigung

2 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 2 Versorgungsebenen stationäre spezialisierte Versorgung stationäre Gr- Regelversorgung spezialisierte fachärztliche krankenhausnahe Versorgungsebene (SPVE) wohnortnahe fachärztliche Regelversorgungsebene (WVE) Primärversorgungsebene (PVE)

3 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 3 Primärversorgungsebene (PVE) 1/2 - Hausärzte gem. 73 SGB V (Fachärzte für Allgemeinmedizin, Kinderärzte, hausärztlich tätige Internisten) - Augen- Frauenärzte - in unterversorgten Gebieten: Fachärzte mit Zusatzqualifikation Case- Management - Medizinische Fachangestellte Gesheitsberufe als Angestellte in Praxen MVZ (Partizipation an der ärztlichen Behandlung) - Gesheitsberufe mit freiem (Hebammen) freie Arztwahl Regelvertragsform - Kollektivvertrag mit der KV als obligatem - zur nächst höheren Versorgungsebene nur auf Überweisung - Vertrag nach 73 b neu SGB V in Kombination mit Wahltarif für zur nächst höheren Versorgungsebene ohne Überweisung - mit KV als em - IV-Vertrag nach 140 SGB V mit Populationsbezug - mit KV als em

4 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 4 Primärversorgungsebene (PVE) 2/2 - eher Einzel- Gruppenpraxis als MVZ (in Ballungsgebieten) - eher wirtschaftlich selbstständige Ärzte als angestellte Ärzte - Aufgabe der KVen - Richtlinien nach SGB V - indikationsspezifische Richtlinien zur Zusammenarbeit der Versorgungsebenen durch den G-BA - Qualitätsmanagement als lernendes System - im Kollektivvertrag nach 87 SGB V - santeil für PVE separat definiert weiterentwickelt - bei zur nächst höheren Versorgungsebene ohne Überweisung: Kostenerstattungsfall - Wahltarife der Krankenkassen entweder mit Sachleistung oder Kostenerstattung - bei Wahltarif mit Sachleistung ebenfalls separater santeil

5 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 5 wohnortnahe fachärztliche Regelversorgungsebene (WVE) - Fachärzte, die nicht der PVE oder einer nächst höheren Ebene angehören - Psychologische Psychotherapeuten - Kinder- Jugendlichenpsychotherapeuten - nur auf Überweisung durch den Arzt der PVE - mit Wahltarif: freier Kollektivvertrag mit KV als obligatem 73 c SGB V Vertrag mit KV oder anderem Anbieter als IV-Vertrag nach 140 SGB V mit KV oder anderem Anbieter als - eher Gruppenpraxis MVZ als Einzelpraxis - eher wirtschaftlich selbstständige Ärzte als angestellte Ärzte - siehe PVE - im Kollektivvertrag im Wahltarif mit Sachleistungsprinzip nach 87 SGB V - im Übrigen siehe PVE

6 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 6 spezialisierte fachärztliche krankenhausnahe Versorgungsebene (SPVE) - Fachärzte, die sich auf Leistungen des Kataloges 115 neu SGB V spezialisiert haben - per zeitlich begrenzter Wahlentscheidung * - nur auf Überweisung durch den Arzt der PVE oder WVE (Ausnahme Notfall) - Vertrag nach 73 c SGB V mit KV als em - IV-Vertrag nach 140 SGB V mit KV als em - eher MVZ als Gruppenpraxis - eher angestellte Ärzte als wirtschaftlich selbstständige Ärzte - sektorübergreifend durch Richtlinien des G-BA in Zusammenarbeit mit Institut für sektorübergreifende - KVen als Landesgeschäftsstellen des G-BA - Gebührenordnung analog der stationären

7 Vertreterversammlung der KBV 14. März 2008 Seite 6 Katalog 115 b neu SGB V (= 115 b 116 b SGB V) z.b.: Ambulante Operationen spezialisierte fachärztliche krankenhausnahe Versorgungsebene (SPVE) Stationsersetzende Leistungen seltene Krankheiten hoch spezialisierte Leistungen - Fachärzte, die sich auf Leistungen des Kataloges 115 neu SGB V spezialisiert haben - per zeitlich begrenzter Wahlentscheidung * - nur auf Überweisung durch den Arzt der PVE oder WVE (Ausnahme Notfall) - Vertrag nach 73 c SGB V mit KV als em - IV-Vertrag nach 140 SGB V mit KV als em - eher MVZ als Gruppenpraxis - eher angestellte Ärzte als wirtschaftlich selbstständige Ärzte - sektorübergreifend durch Richtlinien des G-BA in Zusammenarbeit mit Institut für sektorübergreifende - KVen als Landesgeschäftsstellen des G-BA - Gebührenordnung analog der stationären

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