Zusammenfassung der Highlights. Governance von Kapitalanlagen - Fokus 2010: Risikomanagement

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1 Zusammenfassung der Highlights Governance von Kapitalanlagen - Fokus 2010: Risikomanagement November 2010

2 Inhalt» Vorstellung der Mitwirkenden Seite 4» Untersuchungsaufbau und Teilnehmerstruktur Seite 8» Auswirkungen der Kapitalmarktverwerfungen Seite 11» Risikomanagement Seite 16» Aspekte der Governance Seite 21» Ausblick aus Sicht des Investors Seite 24 Seite 2

3 Vorstellung der Mitwirkenden

4 Projektpartner» Entwicklung der Idee zum Survey und Projektinitiator» Verantwortung für Inhalte und Weiterentwicklung der Studie» Auswertung der Befragung und Inhalte der Studie» Mitherausgeber der Studie und Projektbegleitung von Beginn an» Koordination Zusammenarbeit der Projektpartner» Anonymisierung Teilnehmerantworten als unabhängige Plattform Seite 4

5 Beiräte und Unterstützer der Studie Fachbeiräte:» Banken:» Experte Investorengruppe: Prof. Dr. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums (BFZ) e.v.» Fachexperte Overlay: Michael Fuß, Geschäftsführer bei DB Advisors» Fachexperte Custodian / Depotbanken: Marcus Kuntz, Vice President, Sales and Account Management bei State Street Bank GmbH» Pensionskassen:» Peter Hadasch, Direktor Altersvorsorge und Versicherungsdienst bei Nestlé Deutschland AG» Stiftungen:» Dr. Harald Schneider, Leiter Finanzen und Administration bei der Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft» Unternehmen:» Ingo Voigt, Generalbevollmächtigter Finanzen/Investor Relation bei ENBW AG» Versicherungen:» Prof. Dr. Elmar Helten, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums (BFZ) e.v.» Versorgungswerke:» Dr. Hans Wilhelm Korfmacher, Geschäftsführer beim VW der Wirtschaftsprüfer» Volker Schmidt-Lafleur, Geschäftsführer beim VW der Steuerberater NRW Seite 5

6 Beiräte und Unterstützer der Studie Wissenschaftlicher Beirat:» Univ.-Prof. Dr. Christoph Kaserer, Ordinarius und Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, Technische Universität München Unterstützer der Studie: Seite 6

7 Untersuchungsaufbau und Teilnehmerstruktur

8 Teilnehmerstruktur Erfreuliche Erhöhung der Teilnehmerzahl um rund 30% gegenüber 2008» Grundlage der vorliegenden Studie ist die Befragung von 49 institutionellen Investoren (Vorgängerstudie 38 Teilnehmer)» Teilnehmer: Corporates, Stiftungen, Pensionskassen, Pensionsfonds und CTA s, berufsständische Versorgungswerke, Vereine, Unterstützungskassen und kirchliche Einrichtungen sowie Versicherungen» Versicherungen und Pensionskassen mit jeweils 16 und 12 Teilnehmern am stärksten vertreten» Abgedecktes Gesamtvolumen über 40 Milliarden Euro» 16 Teilnehmer EUR Mio. > 2 000» 9 Teilnehmer EUR Mio » 14 Teilnehmer EUR Mio » 9 Teilnehmer EUR Mio. < 100» 1 Teilnehmer ohne Angabe Seite 8

9 Untersuchungsaufbau Aktueller Fokus und Vergleich der Entwicklung zentraler Governance-Grundsätze» Erstmalige Durchführung im Jahr 2008: Governance von Kapitalanlagen mit Fokus auf institutionelle Investoren in Deutschland» Ziel: Erkenntnisse zur Bedeutung und Anwendung von Governance-Grundsätzen erlangen und Best Practices aufzeigen» Untersuchung der Ausgestaltung, Steuerung und Überwachung der Kapitalanlage» Aufzeigen der Entwicklung zentraler Governance-Grundsätze» Besonderen Problemstellungen Rechnung tragen: Risikomanagement» Orientierung an den Richtlinien zur Pension-Fund-Governance der OECD» Drei Module werden berücksichtig: Struktur, Methodik und Mechanismen» Standardisierter Fragebogen mit insgesamt 44 Fragen» Gewährleistung der Anonymisierung der Teilnehmerantworten durch das BFZ» Analyse, Interpretation und Auswertung durch Complementa in Abstimmung mit den Mitwirkenden Seite 9

10 Auswirkungen der Kapitalmarktverwerfungen

11 Kapitalmarktverwerfungen Zielsetzungen institutioneller Investoren verlagern sich» Kapitalerhalt hat sich in den vergangenen 2 Jahren zum wichtigsten Ziel entwickelt» Maximierung der Zielrendite bei fester Risikovorgabe hat an Bedeutung gewonnen» Rechtzeitiges Erfüllen der Verbindlichen insbesondere bei Versicherungen und Pensionskassen wichtig Seite 11

12 Kapitalmarktverwerfungen Pensionskassen und Versicherungen erreichen mehrheitlich das Renditeziel» Investoren mit moderater Renditeerwartungen konnten in Verbindung mit einer mehrheitlich defensiven Ausrichtung der Asset-Allokation ihre Ziele erreichen» Mit der Höhe des angestrebten Ertrags sinkt die Erfolgsquote, was am Beispiel der Corporates und Stiftungen gut zu erkennen ist Seite 12

13 Auswirkungen auf Anlagestruktur und Anlageorganisation 94% der Teilnehmer nutzen die Anlagestrategie als Instrument zur Umsetzung der Ziele» Reaktion auf die Staatsverschuldungen und erwartete Massnahmen zur Sicherung des Euro?: Quotenreduktion Renten (EUR) und strategische Liquidität» Profitieren werden Anlagen in Schwellenländern, wie Renten Emerging Markets, Renten High Yield und Aktien Emerging Markets sowie Immobilien» Institutionelle Investoren in Deutschland verwalten ihr Vermögen nach wie vor im Durchschnitt überwiegend aktiv und inhouse. Seite 13

14 Auswirkungen auf Anlagestruktur und Anlageorganisation Keine dynamische Verhaltensweise der Investoren hinsichtlich Finanzkrise» Versicherungen und Versorgungswerke bevorzugen eher defensive Anlagestrukturen, ebenso die Mehrheit der Pensionskassen» Corporates und Stiftungen sowie Pensionsfonds/CTA s mit überwiegend offensiver Allokation» Inhouse-Bewirtschaftung und aktive Vermögensverwaltung überwiegen» 80% der Teilnehmer bestätigen den Kapitalanlageprozess während der Krise gar nicht oder nur geringfügig angepasst zu haben Seite 14

15 Risikomanagement

16 Risikomanagement der Kapitalanlagen 75% der Teilnehmer haben ihre Risikosteuerung und berichterstattung in den vergangenen zwei Jahren angepasst oder überprüfen diese aktuell Overlay als Instrument zur Risikosteuerung Seite 16

17 Qualität und Umfang des Performance- und Risikoreportings 32% der Teilnehmer verfügen nicht oder nur teilweise über konsolidierte Informationen» Risikokennzahlen, absolute Gewinn- und Verlustzahlen sowie Berichte zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften stehen mit über 60% einem Grossteil der Teilnehmer zur Verfügung.» Abweichungen, die auf Effekte der Taktik oder der Selektion zurückzuführen sind, können nur von 41% der Teilnehmer untersucht werden.» 76% der Teilnehmer setzen Overlay als Instrument zur Risikosteuerung ein: nur 47% der Teilnehmer stehen Auswertungen zu den Effekten des Overlay zur Verfügung.» Value at Risk (VaR) ist zentrale Kenngrösse zur Überwachung des Risikobudgets und Auslöser für taktische und strategische Anpassungen. Seite 17

18 Kommunikation und Verfügbarkeit von Kennzahlen und Berichten Ausbau der Risikoberichterstattung mit interpretierten bewerteten Informationen» Zeitliche Verfügbarkeit hat sich im Vergleich zur Vorgängerstudie verschlechtert: rund 12% der Teilnehmer verfügen erst nach dem 15. Geschäftstag über Kennzahlen und Berichte.» Bessere Information der Geschäftsführung und des Vorstands.» Mindestens 15% der Teilnehmer verfügen nicht über Auswertungen aus einem professionellen Performance- und Reporting-System.» Rund 61% der Teilnehmer erstellen zusätzlich zu den Performance- und Risikoreports interne manuelle Auswertungen. Seite 18

19 Einsatz des Overlay-Management als Instrument zur Risikosteuerung Mehrheit der Teilnehmer mit externem Overlay blickt auf positive Erfahrungen zurück» Overlay wird im Wesentlichen zur Risikoreduktion alleinstehend oder in Kombination mit einer gewünschten Ertragsoptimierung eingesetzt.» Nur in der Hälfte der Fälle in denen ein Overlay eingesetzt wird, ist das Vorgehen beim Aufbrauchen des Risikobudgets festgelegt. Damit fehlt bei vielen Investoren ein entscheidendes Element, um Vermögensverluste konsequent zu limitieren.» Die Mehrheit der Teilnehmer plant oder nutzt den Einsatz eines regelbasierten Overlay.» Beurteilung des Overlay aus heutiger Sicht nach wie vor positiv? Seite 19

20 Aspekte der Governance

21 Aspekte der Governance Governance-Methodik Aktuellen Problemstellungen wird Rechnung getragen: Steuerungsrhythmus erhöht» Fragestellungen zur Anlagestrategie nehmen einen Grossteil der Zeit in Gremienbesprechungen ein.» Bedeutung sowie Zeitanteil für Anlagestrategie, taktische Steuerung und Beurteilung der Märkte haben signifikant zugenommen.» Beurteilung der Managerleistung ist in den Hintergrund gerückt.» Entscheide werden im Vergleich zu den Angaben der letzten Studie häufiger vertagt. Seite 21

22 Aspekte der Governance Governance-Methodik Tendenz zu objektiverer Auswahl von Dienstleistern Seite 22

23 Ausblick aus Sicht des Investors

24 Herausforderungen im Bereich Risikomanagement Know-how-Aufbau sowie Automatisierung und technische Unterstützung des Risikomanagements soll Verbesserungspotential erschliessen.» Überraschend auftretende Risiken in der Finanzkrise: Grösste Herausforderung stellt für die Teilnehmer die Definition und die Identifikation der Risiken dar.» Transparenz alleine reicht nicht aus: Sicherstellung der Qualifikation wird als wichtige bzw. sehr wichtige Herausforderung betrachtet. Seite 24

25 Herausforderungen im Bereich Kapitalanlagen Neue Ansätze und Weiterentwicklung gefordert» Identifikation zusätzlicher Renditequellen und neue Ansätze für die strategische Asset- Allokation sind gefordert, flankiert von geeigneten Overlay-Instrumenten und der Weiterentwicklung der Risikoberichterstattung.» Prognosebasierte Ansätze, wie der Einsatz eines Prognose-Overlay, bessere Informationen zum Marktgeschehen und Ansätze für die taktische Asset-Allokation werden in ihrer Bedeutung als gering eingeschätzt. Seite 25

26 Herzlichen Dank für Ihr Interesse! Complementa Investment-Controlling AG Jeannette Leuch, Vorstand Nördliche Auffahrtsallee München Telefon: Telefax: Bayerisches Finanz Zentrum e.v.: Dr. rer. pol. Felix Breuer, Geschäftsführer Von-der-Tann-Straße München Telefon: Telefax : Seite 26

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