BENVENUTO WELCOME VELKOMMEN WILLKOMMEN VÄLKOMMEN BIENVENUE

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1 BENVENUTO WELCOME VELKOMMEN WILLKOMMEN VÄLKOMMEN BIENVENUE Prof. Dr. Hans Wocken Universität Hamburg Literatur Kontakt

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3 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen. UNO-Behindertenrechtskonvention, Artikel 24

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6 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen. UNO-Behindertenrechtskonvention, Artikel 24 Gebot inklusiver Unterrichtsangebote

7 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe Bei der Verwirklichung dieses Rechts stellen die Vertragsstaaten sicher,dass Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden und dass Kinder mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden; UNO-Behindertenrechtskonvention, Artikel 24 Verbot der Sonderschulpflicht

8 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe

9 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe Otto Speck in: Z.Heilpädagogik 2011, 3, 89

10 Inklusion ist eine völkerrechtlich verbindliche Aufgabe VdS: Handlungskonzept in: Z.Heilpädagogik 2011, 2, 79

11 Die inklusive Schule Inklusion Kinder Unterricht Pädagogen Haus der Vielfalt

12 Die inklusive Schule Vielfalt der Lernziele

13 Die inklusive Schule keine Noten kein Sitzenbleiben keine sozialen Vergleiche Vielfalt der Lernevaluation

14 Die inklusive Schule Vielfalt der Lernevaluation

15 Problemstellung: Wie kann ein einziger Lehrer für viele Schüler ausreichen? Ein einziger Lehrer genügt für eine große Schülerzahl, wenn er nämlich niemals einen allein unterrichtet, sondern gleich alle zusammen Autisten Er soll zu niemandem besonders hingehen und nicht dulden, dass einer besonders zu ihm komme, sondern auf dem Katheder bleiben und wie die Sonne seine Strahlen über alle verbreiten. (Comenius (1657) Lernbehinderte

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17 Häkel-Wettbewerb 1. Ich kenne jemanden, der häkeln kann.. 2. Ich habe schon mal eine Häkelnadel gesehen. 3. Ich kann einen gestrickten von einem gehäkelten Topflappen unterscheiden. 4. Ich weiß, was eine Luftmasche (beim Häkeln) ist. 5. Ich habe selber schon eine Luftmasche gehäkelt. 6. Ich weiß, was eine feste Masche (beim Häkeln) ist. 7. Ich habe selber schon eine feste Masche gehäkelt. 8. Ich weiß, was ein Stäbchen (beim Häkeln) ist. 9. Ich habe selbst schon mal ein komplettes Teil nach Anleitung gehäkelt.

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21 Problemstellung: Wie kann ein einziger Lehrer für verschiedene Schüler ausreichen? Wie hast du dies alles anzufangen, bei einem Haufen Kinder, deren Anlagen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Neigungen, Bestimmungen verschieden sind, die aber doch in einer und eben derselben Stunde von dir erzogen werden wollen? Trapp (1780/1977)

22 indirekter Unterricht Hausaufgabe Delegation

23 Aufgaben Lernhilfen Lernräume Lernmedien Rituale Kooperation Assistenten Sonderpäd.

24 Die indirekten Lehrer 1. Aufgaben und Aufträge Beispiele: - Hausaufgaben - Wochenplan - Stationsarbeit - Projektunterricht - Lernkontrakte

25 Die indirekten Lehrer 1. Aufgaben und Aufträge Offene Aufgaben - Finde Rechenaufgaben mit dem Ergebnis 10 - Schreibt zusammen einen Roman Ein Kind hat sich verlaufen - Ein Wort folgt nicht der Regel: Schale, Farbe, Bad, Zahl, Kamm

26 Die indirekten Lehrer 1. Aufgaben und Aufträge

27 Die indirekten Lehrer 2. Lernhilfen und Lernstrategien Beispiele: - Stichpunkte machen - visualisieren - verschiedene Quellen nutzen - verständlich ausdrücken - zuhören - Feedback geben - Mind-Map Einkaufsliste

28 Die indirekten Lehrer 2. Lernhilfen und Lernstrategien Die T-Chart-Methode Ermutigen Ich sehe Schulterklopfen Ansehen Ich höre Gute Idee Nicht aufgeben!

29 Die indirekten Lehrer 3. Lernräume und -umgebungen Der Raum ist der dritte Pädagoge! (Reggio-Pädagogik) Der Raum ist das materialisierte Curriculum des Unterrichts! (Hilbert Meyer)

30 Die indirekten Lehrer 3. Lernräume und -umgebungen

31 Die indirekten Lehrer 3. Lernräume und -umgebungen Beispiele: - Vorbereitete Umgebung (Montessori) - Ateliers (Freinet) - Funktionsecken - Werkstätten (Schreiben, Forschen, Malen, Rechnen, ) - Konzentrationsinsel

32 Die indirekten Lehrer 4. Lernmedien und -materialien Beispiele: - Montessori-Material (Materialbeschränkung) - Internet - Jahrgangsübergreifende Klassenbibliothek - Lerntheke - Lernkartei? Whitebord

33 Die indirekten Lehrer 5. Regeln, Rituale und Routinen Beispiele: - Ritual: Beginn einer Sportstunde - Regel: Beratungsanfragen in der Freiarbeit - Ritual: Schulversammlung - Konfliktritual: Stop-Ritual

34 Die indirekten Lehrer 6. Kooperatives Lernen Beispiele: - Rechtschreibfließband - Schüler als Testautoren - 3-Finger-Reflektion - Zielscheibe

35 Die indirekten Lehrer 6. Kooperatives Lernen Übung: Sollen Arbeitsgruppen zufällig, gesteuert oder freiwillig gebildet werden?

36 Think - Pair - Share 1. Phase: Think - Aneignungsphase

37 Think - Pair - Share 2. Phase: Pair - Austauschphase

38 Think - Pair - Share 3. Phase: Square - Vertiefungsphase

39 Die indirekten Lehrer Kooperatives Lernen Dreischritt 1. Denken 2. Austauschen 3. Präsentieren

40 Die indirekten Lehrer Kooperatives Lernen Vertrag Standpunkte Standpunkte Regeln Regeln

41 Merkmale kooperativen Lernens - aktives Lernen - interdependentes Lernen: Lernen durch Lehren - sozial gestütztes und geschütztes Lernen - strukturiertes Lernen - hoher Sprachanteil der Schüler - zeitnahe Rückmeldungen und Bekräftigungen - adaptives Lernen - Lerntempo - Vorwissen - Zone der nächsten Entwicklung

42 Gruppenpuzzle 1. Phase - Bildung einer Stammgruppe - Verteilung der Aufgaben - Gruppenidentität Hunderassen Hundekauf Hundehaltung Diensthunde

43 Gruppenpuzzle 2. Phase - Aneigungsphase - Expertengruppe - Rollenkarten Hunderassen Hundekauf Hundehaltung Diensthunde

44 Gruppenpuzzle 3. Phase - Vermittlungsphase - Arbeit in der Stammgruppe Hunderassen Hundekauf Hundehaltung Diensthunde

45 Die indirekten Lehrer 7. Assistenten 8. Sonderpädagogen Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf. Afrikanisches Sprichwort

46 Die indirekten Lehrer 7. Assistenten 8. Sonderpädagogen Kinder Eltern Lehrer Assistenten Mobile Dienste Pentagon Vielfalt der Pädagogen

47 Inklusion ist ein förderliches Entwicklungsmilieu J. H. Pestalozizi: Stanser Brief (1799)

48 Warum Inklusion? Inklusion ist ein förderliches Entwicklungsmilieu Die Menge der Ungleichheit der Kinder erleichterte meinen Gang. J. H. Pestalozizi: Stanser Brief (1799)

49 Inklusion ist ein förderliches Entwicklungsmilieu Die Menge der Ungleichheit der Kinder erleichterte meinen Gang. J. H. Pestalozizi: Stanser Brief (1799)

50 Inklusion ist ein förderliches Entwicklungsmilieu Die Menge der Ungleichheit der Kinder erleichterte meinen Gang. So wie das ältere und fähigere Geschwister unter dem Auge der Mutter den kleineren Geschwistern leicht alles zeigt, was es kann, und sich froh und groß fühlt, wenn es also die Mutterstelle vertritt, so freuten sich meine Kinder, das, was sie konnten, die anderen zu lehren. Sie lernten gedoppelt, indem sie selbst vormachten und andere nachsprechen machten. J. H. Pestalozizi: Stanser Brief (1799)

51 Inklusion ist ein förderliches Entwicklungsmilieu Die Menge der Ungleichheit der Kinder erleichterte meinen Gang. So wie das ältere und fähigere Geschwister unter dem Auge der Mutter den kleineren Geschwistern leicht alles zeigt, was es kann, und sich froh und groß fühlt, wenn es also die Mutterstelle vertritt, so freuten sich meine Kinder, das, was sie konnten, die anderen zu lehren. Sie lernten gedoppelt, indem sie selbst vormachten und andere nachsprechen machten. So hatte ich schnell unter meinen Kindern selbst Gehülfen und Mitarbeiter, die... brauchbarer waren als angestellte Lehrer. J. H. Pestalozizi: Stanser Brief (1799)

52 Die indirekten Lehrer 7. Assistenten 8. Sonderpädagogen

53 Die indirekten Lehrer 7. Assistenten 8. Sonderpädagogen

54 Die indirekten Lehrer Aufgaben Lernhilfen Lernräume Lernmedien Rituale Kooperation Assistenten Sonderpäd.

55 Effekte kooperativen Lernens Produkte Prozess kognitiv Wissen Lerntechniken sozial Empathie Kommunikation affektiv Selbstwertgefühl Motivation

56 Die Rolle des Lehrers Phase Vorbereitung Durchführung Evaluation Rolle Komponist; Drechbuchautor; Manager Moderator; Berater TÜV;

57 Architektur eines inklusiven Unterrichts In einem inklusiven Unterricht werden viele didaktische Prozesse indirekt vermittelt, indem Lehrfunktionen an mediale, symbolische, soziale und ökologische Ressourcen delegiert werden. Die Dezentralisierung der Lehr- und Lernprozesse ermöglicht und begünstigt eine bessere Anpassung an die Lernvoraussetzungen und möglichkeiten verschiedener Schüler. Ein inklusiver Unterricht realisiert eine ausgewogene Trias von direkter Lehre, kooperativem und individualisiertem Lernen.

58 Architektur eines inklusiven Unterrichts direkter Unterricht indirekter Unterricht kooperativer Unterricht

59 Hans Wocken Das Haus der inklusiven Schule Baustellen Baupläne - Bausteine Hamburg 2011 (Hamburger Buchwerkstatt)

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62 BEHINDERTENRECHTSKONVENTION MENSCHENWÜRDE Teilhabe 3

63 BEHINDERTENRECHTSKONVENTION DISKRIMINIERUNG Teilhabe 4

64 BEHINDERTENRECHTSKONVENTION

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