Pflege eines onkologischen Kindes mit Immuntherapie beim rezidivierten Neuroblastom

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Pflege eines onkologischen Kindes mit Immuntherapie beim rezidivierten Neuroblastom"

Transkript

1 UNIVERSITÄTSKINDERKLINIK TÜBINGEN Pflege eines onkologischen Kindes mit Immuntherapie beim rezidivierten Neuroblastom Fachtagung für die hämatologische onkologische Kinderkrankenpflege Vortrag am 30. September 2011 Christine Mast Kinderkrankenschwester, Fachkrankenschwester für Onkologie Hämatologisch-Onkologische Station

2 Inhalt 1. Einleitung 2. Immuntherapie beim Neuroblastom 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 2

3 1. Einleitung Sehr ungünstige Prognose bei rezidiviertem, n-myc positivem Neuroblastom Keine Verbesserung der Prognose durch: autologe Stammzelltransplantation / weitere Chemotherapie Immuntherapie - Studien zur Behandlung des metastasierten Neuroblastoms Eine Immuntherapie beeinflusst immunologische Reaktionen des Körpers 3

4 2. Immuntherapie beim Neuroblastom 2.1. Immunologisches Prinzip der Therapie Antigen Antikörperreaktion 2.2. Anti-GD2-Antikörper Neuroblastom Antigen auf sich teilenden und ruhenden Zellen = Gangliosid GD2 Antikörper = gentechnisch hergestelltes monoklonales, chimäres CHO Immunglobulin 2.3. Wirkungsweise des Antikörpers Aktivierung des Komplementsystems und Andocken natürlicher Killerzellen Zytolyse 2.4. Welche Patienten erhalten die Antikörpertherapie? Patienten, die an der Studie teilnehmen 2.5. Dauer und Ablauf der Therapie 4

5 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.1. Allgemeines Nebenwirkungen: häufig: Fieber (60%), Schmerzen (30%) seltener: allergische Reaktionen Möglichkeit zur Notfallbehandlung muss gewährleistet sein Nebenwirkungen mit Ende der Therapie abgeklungen, anhaltende Probleme längerfristig reversibel Entzündungszeichen sind Teil des gewollten Immungeschehens 5

6 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.2. Nebenwirkungen des Antikörpers Häufig: Fieber und CRP Anstieg Rückenschmerzen, krampfartige Bauchschmerzen, Schmerzen in Gelenken und in den Extremitäten Juckreiz, Urtikaria leichte Blutdruckerhöhung oder Abfall Kribbeln und Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen Herzklopfen und Evtl. Schmerzen im Brustkorb Übelkeit Absinken der Elektrolytwerte im Blut 6

7 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.2. Nebenwirkungen des Antikörpers Weniger häufig: Reizhusten Erbrechen, Diarrhöe Somnolenz, Müdigkeit Gewichtsverlust behandlungsbedürftige Blutdruckschwankungen Nervenreizung mit Taubheit, Kribbeln, Muskelschwäche Adaptionsstörungen des Auges und hängende Augenlider allergische Reaktion mit Fieber, Gelenk- und Gliederschmerzen, Exanthem, Lymphknotenschwellungen erhöhte Gerinnungsneigung Veränderungen der Blutwerte Absinken des Albuminspiegels, Kreatininanstieg,Thrombozytenabfall, Elyteschwankungen 7

8 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.2. Nebenwirkungen des Antikörpers Selten:Krampfanfall Reizung der kleinen Luftwege in der Lunge, Husten, Keuchen Schädigung des Nervus Opticus mit Sehminderung erhöhter Hirndruck und Augeninnendruck schwere anaphylaktische Reaktion mit Atemnot, Sauerstoffabfall, Blutdruckabfall, Tachycardie, Ödembildung, Kehlkopf- und Zungenschwellung Herz- und Atemstillstand Vascular leak Syndrom: Proteine und Flüssigkeit treten aus den kleinen Blutgefäßen aus lebensbedrohlicher Blutdruckabfall multiples Organversagen Lyell-Syndrom 8

9 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.2. Nebenwirkungen des Antikörpers Von 17 behandelten Patienten: 7 Pupillenadaptionsstörung 3 Krampfanfälle 2 SIRS (schwere Entzündungsreaktionen mit Katecholaminbedarf) 1 Vascular leak Syndrom Fieber, Schmerzen und CRP Erhöhung mit nachlassender Tendenz bei jedem weiteren Antikörperblock 9

10 3. Nebenwirkungen der Antikörpertherapie 3.3. Mögliche Nebenwirkungen der Morphintherapie Obstipation Harnverhalt und ungenügende Ausscheidung Schläfrigkeit Unruhe, agitiertes Verhalten Desorientiertheit, Verwirrtheit Entzugserscheinungen nach Therapieende paradoxe Reaktion auf Morphingabe 10

11 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.1. Allgemeines Sicherheit des Kindes hat oberste Priorität Überwachung und Durchführung der Therapie Krankenbeobachtung und Pflegemaßnahmen genaue Dokumentation Gesprächsbereitschaft 11

12 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.2. Information des Kindes und der Eltern über Pflegemaßnahmen und Vitalmonitoring über Nebenwirkungen und evtl. Interventionsmaßnahmen fortlaufende Gesprächsbereitschaft 12

13 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.3. Überwachung des Patienten regelmäßige Blutwertekontrollen n. A. (Studienabnahmen) Vitalzeichenkontrolle: Tag 1: P, A, T, RR alle 4 Stunden Tag 2-5: P, A, T, RR alle 8 Stunden Tag 1-5 Monitor über Nacht und im Schlaf: Puls, Atmung, SpO2 regelmäßige Schmerzermittlung (mind. alle 4 Stunden) Bilanzierung von Flüssigkeitsein- und Ausfuhr 12 stündlich Beobachtung der Stuhlfrequenz tägliche Gewichtskontrolle Hautbeobachtung Beobachtung der Vigilanz Beobachtung des Essverhaltens 13

14 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.4. Maßnahmen zur Vermeidung schwerer Nebenwirkungen 3x täglich iv-gabe von Antihistaminika (Fenistil, Ranitic ) Morphindauerinfusion (evtl. zusätzliche Gaben von Metamizol und Paracetamol) 4.5. Durchführung und Überwachung der Infusionstherapie Start einer Standardinfusionslösung und der Morphindauerinfusion am Vorabend des 1. Antikörpertages Anschließen der Antikörperinfusion immer im Bypass vorne am Katheter 14

15 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.6. Interventionsmaßnahmen bei akut auftretenden Nebenwirkungen sofortiger Stopp der Antikörperinfusion Information des ärztlichen Dienstes entsprechende Medikamentengabe n. A. für Ruhe und Sicherheit sorgen nach 30 Minuten Pause mit Infusion fortfahren (evtl. geringerer Einlaufgeschwindigkeit und/oder Dosisreduktion) 15

16 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.6. Interventionsmaßnahmen bei akut auftretenden Nebenwirkungen hohes, anhaltendes Fieber: - Fiebersenkung n. A. - gute Körper- und Hautpflege - ausreichende Flüssigkeitszufuhr Schmerzattacken: - Morphinbolus n. A., evtl. zusätzliche Analgetika - physikalische Maßnahmen - für Ruhe sorgen, Präsenz vermitteln 16

17 4. Aufgaben und Aspekte der Pflege 4.6. Interventionsmaßnahmen bei akut auftretenden Nebenwirkungen Nebenwirkungen der Morphintherapie: - ungenügende Ausscheidung und Harnverhalt - Obstipation - Unruhe, Verwirrtheit, starke Schläfrigkeit - paradoxe Reaktion auf Morphingabe - Entzugserscheinungen nach Beendigung der Therapie können verringert werden durch: - Reduzierung der Dosierung nach AK Einlauf über Nacht - langsame Reduzierung der Dosierung alle 6 Stunden nach Beendigung Therapietag 5 17

18 Universitätsklinikum Tübingen Kompetenz mit Herz Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Patienteninformation und Einwilligungserklärung

Patienteninformation und Einwilligungserklärung Patienteninformation und Einwilligungserklärung Wirksamkeit und Sicherheit von 90Y-Ibritumomab Tiuxetan bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom nach autologer Stamzelltransplantation

Mehr

Medikamentöse Schmerztherapie

Medikamentöse Schmerztherapie Medikamentöse Schmerztherapie E. Winter Schmerzzentrum Tutzing Winter 7/99 eigentliche Schmerzmittel Nicht-Opioide Opioide eigentliche Schmerzmittel Opioide Schwache Opioide Starke Opioide WHO-Stufenschema

Mehr

2. Auflage Bernhard Hellmich

2. Auflage Bernhard Hellmich 2. Auflage Bernhard Hellmich Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 67-jährige Patientin mit ausgeprägter Luftnot 72-jährige Patientin mit makrozytärer Anämie.^-jä^hrigie Patientin mit rezidivierendem

Mehr

Leitlinie zur allergen-spezifischen Immuntherapie bei IgE. Dr. Hans-Joachim Lüdcke

Leitlinie zur allergen-spezifischen Immuntherapie bei IgE. Dr. Hans-Joachim Lüdcke Leitlinie zur allergen-spezifischen Immuntherapie bei IgE vermittelten Erkrankungen Dr. Hans-Joachim Lüdcke Braunschweig, 25.März 2015 Allergische Erkrankungen durch Ambrosia Rhinokonjunktivitis Asthma

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern Neues in der Lymphom-Behandlung Prof., Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern es läuft ganz viel! es läuft ganz viel! Okt 2014 Revlimid für rezidiviertes Mantelzell-Lymphom (MCL)

Mehr

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen

Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Intoxikationen Seite - 1 - Intoxikationen Häu Ca. 10.000 Vergiftungen im Jahr in Deutschland, davon 80% durch orale Aufnahme, 6% durch Hautkontakt und 5% durch Inhalation. Überwiegend betroffen sind Jugendliche

Mehr

Definition Was ist nun eine Allergie? Wann tritt eine Allergie auf? Ursachen einer Allergie

Definition Was ist nun eine Allergie? Wann tritt eine Allergie auf? Ursachen einer Allergie Definition Eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf gewisse Stoffe der Umwelt nennt sich Allergie. Die Allergie kann angeboren sein oder wird im Laufe des Lebens erworben. Allergieauslösende Stoffe

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155 Liebe Patientin, lieber Patient! Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden

Mehr

Allergie. Patienteninformation. Ihre Gesundheit Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Allergie. Patienteninformation. Ihre Gesundheit Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Allergie Patienteninformation Ihre Gesundheit Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Heuschnupfen, allergisches Asthma, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien:

Mehr

Patienteninformation zur Chemotherapie

Patienteninformation zur Chemotherapie SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Klinikum Am Gesundbrunnen, Heilbronn Urologische Klinik Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. J. Rassweiler Am Gesundbrunnen 74064 Heilbronn Direktwahl (07131) 49-2401 Ambulanz

Mehr

AUFKLÄRUNGSBLATT* ZUR IMPFUNG GEGEN DIE FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) *(Auszug aus den jeweiligen Packungsinformationen)

AUFKLÄRUNGSBLATT* ZUR IMPFUNG GEGEN DIE FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) *(Auszug aus den jeweiligen Packungsinformationen) AUFKLÄRUNGSBLATT* ZUR IMPFUNG GEGEN DIE FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) *(Auszug aus den jeweiligen Packungsinformationen) Lesen Sie die gesamte Information sorgfältig durch, bevor Sie sich bzw.

Mehr

Erhebungsbogen ... Name, Vorname, Geburtsdatum

Erhebungsbogen ... Name, Vorname, Geburtsdatum Dr. med. Dipl.-Physiker Matthias Meinhold Facharzt für Allgemeinmedizin Naturheilverfahren. Homöopathie Karl-Grillenberger-Straße 1 D 90402 Nürnberg Tel. +49 911 38 32 53 Fax +49 911 38 32 54 www.praxis-dr-meinhold.de

Mehr

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab)

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Markus Müller, AVK Berlin, 02. 09.2006 Chemotherapie und Antikörper Therapieoptionen bei HIV-NHL CHOP bleibt die Standard- Chemotherapie (seit 1975) Schmidt-Wolf

Mehr

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG FSME-IMMUN 0,25 ml Junior Injektionssuspension in einer Fertigspritze Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Impfstoff (Ganzvirus, inaktiviert) Wirkstoff: FSME-Virus-Antigen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Gebrechlichkeit (Frailty)... 1 T. Nikolaus. 2 Immobilität und Failure to Thrive... 33 U. Hagg-Grün

Inhaltsverzeichnis. 1 Gebrechlichkeit (Frailty)... 1 T. Nikolaus. 2 Immobilität und Failure to Thrive... 33 U. Hagg-Grün XI 1 Gebrechlichkeit (Frailty)................................ 1 1.1 Fallbeispiel: Kraftlos und gebrechlich.......................... 2 1.2 Weiterführende Fragen zum Fallbeispiel........................

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT. Dr. Gertrude Grander

Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT. Dr. Gertrude Grander Spezifische Immuntherapie SCIT & SLIT Dr. Gertrude Grander Relevanz? 25-30% Allergiker in der westl. Welt Pollenflug in Europa: früher länger intensiver Hitliste Allergene (westliche Welt) Gräser ( Phlp5,

Mehr

Akuter Oberbauchschmerz

Akuter Oberbauchschmerz 9. Leipzig-Probstheidaer Notfalltag Akuter Oberbauchschmerz S. Sack Park-Krankenhaus Leipzig-Südost GmbH Klinik für Innere Medizin II Beispiel 1 43-jähriger übergewichtiger Mann plötzlich einsetzender

Mehr

Supportive Therapie in der Onkologie

Supportive Therapie in der Onkologie Supportive Therapie in der Onkologie Praktische Tipps zu unterstützenden Maßnahmen wie jeder Patient einen sinnvollen Beitrag zur Therapie leisten kann Dr. med. Catarina Schock Onkologische Schwerpunktpraxis

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender. Zur Anwendung bei Erwachsenen. Wirkstoff: Sumatriptan

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender. Zur Anwendung bei Erwachsenen. Wirkstoff: Sumatriptan Gebrauchsinformation: Information für den Anwender sumatriptan-biomo 50 mg überzogene Tabletten Zur Anwendung bei Erwachsenen Wirkstoff: Sumatriptan Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch,

Mehr

IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP)

IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) P R E S S E I N F O R M A T I O N IgPro10 (Privigen ) erhält EU-Zulassung zur Therapie der Chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) Hattersheim, 15. April 2013 Die Europäische

Mehr

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Martin Stern Abteilung Hämatologie/Departement Biomedizin Universitätsspital Basel Nomenklatur I Stammzelle

Mehr

Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien

Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien XVII. Onkologische Fachtagung für medizinische Berufe Berlin, 05.06.2014 Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien Dr. Christian Jakob Klinikum Ernst v. Bergmann Klinik für Hämatologie/Onkologie Charlottenstr.

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation AML 97 (OSHO-Protokoll #45) Rolle der allogenen Stammzelltransplantation (SCT) im Vergleich zu einer zweiten Konsolidierung auf das leukämiefreie Überleben (LFS) von Patienten über 60 Jahre in kompletter

Mehr

ANHANG NEBENWIRKUNGEN

ANHANG NEBENWIRKUNGEN ANHANG NEBENWIRKUNGEN Gegenüberstellung von Imatinib (400mg täglich) und Nilotinib (2x 300mg täglich) bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) in erster chronischer Phase, die unter Behandlung

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Gebrauchsinformation: Information für Anwender Gebrauchsinformation: Information für Anwender Lexotanil 6 mg Tabletten Bromazepam Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. LIVOSTIN - Augentropfen Wirkstoff: Levocabastin-Hydrochlorid

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. LIVOSTIN - Augentropfen Wirkstoff: Levocabastin-Hydrochlorid Gebrauchsinformation: Information für Anwender LIVOSTIN - Augentropfen Wirkstoff: Levocabastin-Hydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg, Brausetabletten DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg Filmtabletten

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg, Brausetabletten DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg Filmtabletten Gebrauchsinformation: Information für Anwender DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg, Brausetabletten DAFALGAN CODEINE 500mg/30mg Filmtabletten Paracetamol, halb entwässertes Codeinphosphat Lesen Sie die gesamte

Mehr

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter

Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln. Säuglings- und Kindesalter Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln Säuglings- und Kindesalter Wussten Sie schon? Akute Atemwegsinfektionen sind für ca. 50% aller Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte von Kindern

Mehr

Begleitende Symptome: Kopfschmerzen, rotes Gesicht, geräusch- und lichtempfindlich, Alpträume

Begleitende Symptome: Kopfschmerzen, rotes Gesicht, geräusch- und lichtempfindlich, Alpträume Aconitum Sehr plötzliche Erkrankung, nach Wind, Schreck oder Schock Beginn nachts 21-24 aus dem Schlaf heraus Husten ist trocken, heiser, hart eventuell Atemnot hustet beim ausatmen Begleitende Symptome:

Mehr

Begriffsdefinition durch die EAACI (European Academy of Allergy and Clinical Immunology)

Begriffsdefinition durch die EAACI (European Academy of Allergy and Clinical Immunology) Die folgenden Empfehlungen betreffen sowohl die jodierten Kontrastmittel wie auch Gadolinium. Die Empfehlungen beschränken sich auf die Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp, welche in der ersten

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin Gebrauchsinformation: Information für Patienten Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Desloratadin Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Mehr

Heroin (Diacetylmorphium)

Heroin (Diacetylmorphium) Heroin (Diacetylmorphium) Heroin ist die bekannteste, gefährlichste und härteste Droge der Welt. Sie wirkt sich katastrophal auf die körperliche und seelische Verfassung eines Menschen aus. Die Heroinsucht

Mehr

Herzschrittmacher und Defibrillatorfür. M.Wroblewski Med.Klinik II, Vincenz Krankenhaus Datteln

Herzschrittmacher und Defibrillatorfür. M.Wroblewski Med.Klinik II, Vincenz Krankenhaus Datteln Herzschrittmacher und Defibrillatorfür wen? Herzrhythmusstörungen zu langsam SCHRITTMACHER zu schnell DEFIBRILLATOR Was ist ein normaler Puls? normal: 60-90 Schläge/Minute nachts: häufig 45-55 Schläge/Minute

Mehr

Herzwoche 2014. Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II. St. Vincenz- Krankenhaus Datteln

Herzwoche 2014. Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II. St. Vincenz- Krankenhaus Datteln Herzwoche 2014 Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II St. Vincenz- Krankenhaus Datteln Todesursachenstatistik 2010 176.581 Herzrhythmusstörungen November 2014 Dr.

Mehr

WAS IST FIEBER? Ein Symptom verstehen hilft richtig damit umzugehen!!!!!!!!!!!! Wie/wo misst man Fieber Fieber und Alter des Kindes Fieberkrampf

WAS IST FIEBER? Ein Symptom verstehen hilft richtig damit umzugehen!!!!!!!!!!!! Wie/wo misst man Fieber Fieber und Alter des Kindes Fieberkrampf WAS IST FIEBER? Ein Symptom verstehen hilft richtig damit umzugehen!!!!!!!!!!!! Wie/wo misst man Fieber Fieber und Alter des Kindes Fieberkrampf Wenig Fieber schwere Krankheit hohes Fieber leichte Krankheit

Mehr

Pflegerische Aspekte nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation

Pflegerische Aspekte nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation Pflegerische Aspekte nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation Krankenpflegerin in der Onkologie Die Klinik für Tumorbiologie, Freiburg besteht aus der Klinik für internistische Onkologie und der

Mehr

PATIENTEN - INFORMATION

PATIENTEN - INFORMATION PATIENTEN - INFORMATION zur klinischen Prüfung Eine offene Phase II Studie zur Untersuchung der Durchführbarkeit, Sicherheit und Effektivität einer dosisreduzierten Stammzelltransplantation bei älteren

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen 08 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Wenn der Körper sich selbst bekämpft Wenn Viren, Bakterien und Co. den menschlichen Körper

Mehr

aktive / passive Immunisierung

aktive / passive Immunisierung FS 2010 aktive / passive Immunisierung DTP-Impfstoff Michelle, Andrea 3Ma Überblick Wo befinden wir uns eigentlich? 10 000 Mia. Zellen Nerven-, Muskel-, Bindegewebsoder Blutzellen weißes BK (Leukozyt)

Mehr

Behandlung mit Biologika (Biologicals), Stand 01/2011

Behandlung mit Biologika (Biologicals), Stand 01/2011 Stadtspital Triemli Zürich Klinik für Rheumatologie Birmensdorferstrasse 497 8063 Zürich www.triemli.ch KD Dr. med. Marcel Weber Chefarzt PATIENTENINFORMATION Chefarztsekretariat 044 466 23 02 Fax 044

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Gebrauchsinformation: Information für Anwender Gebrauchsinformation: Information für Anwender Tilidin N Lichtenstein Wirkstoffe: Tilidinhydrochlorid 50 mg in 20 Tropfen Naloxonhydrochlorid 4 mg in 20 Tropfen Für Erwachsene, Kinder ab 2 Jahre Lösung

Mehr

U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N

U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Intravenöse Medikamente - Allergie und Anaphylaxie Schulung für Pflegepersonal Allergische Reaktion/Anaphylaxie Definition: Eine Allergie ist eine überschießende

Mehr

Lungenkrebs. Inhalt. (Bronchialkarzinom) Anatomie Definition Ätiologie Epidemiologie Symptome Diagnostik Therapie Prävention Prognose Statistik

Lungenkrebs. Inhalt. (Bronchialkarzinom) Anatomie Definition Ätiologie Epidemiologie Symptome Diagnostik Therapie Prävention Prognose Statistik Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) Inhalt Inhalt Anatomie der Lunge Anatomie der Lunge Inhalt Definition: Bronchialkarzinom Bösartiger Tumor Unkontrollierte Zellteilung Zerstörung gesunder Zellen Entartung

Mehr

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung?

Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen Was bedeutet Blutgerinnung? In unverletzten Blutgefäßen ist das Blut beim gesunden Menschen stets dünnflüssig und gerinnt nicht. Eine nach einer Verletzung

Mehr

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004)

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004) Patienten-Information zur Europäischen Mantelzell-Lymphom-Studie Wirksamkeit von 3 Doppelzyklen R-CHOP/R-DHAP mit anschließendem Ara-C-haltigem myeloablativem Regime und autologer Stammzell-Transplantation

Mehr

ANWEISUNGSKARTE FÜR DEN PATIENTEN

ANWEISUNGSKARTE FÜR DEN PATIENTEN Der Plan zur Risikobegrenzung in Belgien, zu dem diese Information gehört, ist eine Maßnahme, die ergriffen wurde, um eine sichere und wirksame Anwendung fon ZypAdhera TM zu garantieren. (RMA modifizierte

Mehr

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DAFALGAN Säuglinge 80 mg Zäpfchen DAFALGAN Kleinkinder 150 mg Zäpfchen DAFALGAN große Kinder 300 mg Zäpfchen Paracetamol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

Vorwort der Autoren. Geschätzte Leserin, geschätzter Leser

Vorwort der Autoren. Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Das Multiple Myelom Vorwort der Autoren Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Aus zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass es für Betroffene und Angehörige oft sehr schwierig ist, sich ein klares Bild über

Mehr

Wirkstoff: Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Ibuprofen (vorliegend als Ibuprofen DL-Lysinsalz).

Wirkstoff: Der arzneilich wirksame Bestandteil ist Ibuprofen (vorliegend als Ibuprofen DL-Lysinsalz). Gebrauchsinformation Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage (Gebrauchsinformation) sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne ärztliche Verschreibung

Mehr

Naturheilkunde -Definition

Naturheilkunde -Definition Dr. N. Sotoudeh Naturheilkunde -Definition Die Lehre von der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten unter Einsatz der natürlichen Umwelt entnommener und naturbelassener Heilmittel. Pschyrembel s Klinisches

Mehr

Akute lymphoblastische Leukämie

Akute lymphoblastische Leukämie Akute lymphoblastische Leukämie Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Universitätskinderklinik Münster November 2011 Krebserkrankungen des Kindesalters Leukämien 34.5% Leukämien ALL: 478 Kinder/Jahr AML:

Mehr

Wird Ihr Leben von schwerem Asthma beherrscht? Ein Patienten-Leitfaden zur bronchialen Thermoplastie

Wird Ihr Leben von schwerem Asthma beherrscht? Ein Patienten-Leitfaden zur bronchialen Thermoplastie Wird Ihr Leben von schwerem Asthma beherrscht? Ein Patienten-Leitfaden zur bronchialen Thermoplastie Wird Ihr Leben von schwerem Asthma beherrscht? Es gibt ein neues innovatives Verfahren, das eine Lebensveränderung

Mehr

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011

ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter. März 2011 ARTCLINE GmbH BMBF-Innovationsforum Bioaktive Zellfilter März 2011 Aktueller Stand der Extrakorporalen Zelltherapie für Sepsis-Patienten SEPSIS 1,5 Mio. Tote in Industrieländern Definition: = Generalisierte

Mehr

Informationsbroschüre für Eltern von Kleinkindern mit ahus

Informationsbroschüre für Eltern von Kleinkindern mit ahus Die europäischen Gesundheitsbehörden haben für die Markteinführung des Arzneimittels SOLIRIS Bedingungen auferlegt. Dieser verpflichtende Plan zur Risikoeinschränkung in Belgien - zu dem diese Information

Mehr

Patienteninformation zur Studie

Patienteninformation zur Studie Patienteninformation zur Studie Rituximab-Gemcitabin/Oxaliplatin-Therapie bei indolenten Lymphomen Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie wurden darüber aufgeklärt, dass Sie an einem niedrig

Mehr

Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen.

Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen. Wie unsere Augen Erfahren Sie, wie wir sehen, und wie Sie Ihre Vision zu schützen. Levobunolol ist ein Beta-Blocker, der den Druck im Inneren des Auges reduziert. Levobunolol Augen (Auge) ist für die Behandlung

Mehr

Sarkoidose. Matthias Bollow. Institut für f r Radiologie und Nuklearmedizin Augusta-Kranken

Sarkoidose. Matthias Bollow. Institut für f r Radiologie und Nuklearmedizin Augusta-Kranken Sarkoidose Morbus Bοeck/Besnier-Schaumann Matthias Bollow Institut für f r Radiologie und Nuklearmedizin Augusta-Kranken Kranken-Anstalt Bochum Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität t Duisburg Essen

Mehr

Dr. med. Franjo Grotenhermen. Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol.

Dr. med. Franjo Grotenhermen. Hanf als Medizin. Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol. Dr. med. Franjo Grotenhermen Hanf als Medizin Ein praxisorientierter Ratgeber zur Anwendung von Cannabis und Dronabinol AT Verlag Inhalt 10 Vorwort 12 Vorwort zur 1. Auflage 16 Geschichte der medizinischen

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. AURORIX 150 mg - Filmtabletten Moclobemid

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. AURORIX 150 mg - Filmtabletten Moclobemid - 1 - GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER AURORIX 150 mg - Filmtabletten Moclobemid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels

Mehr

Anovin Pflüger. Bei akuten Atemwegsinfekten

Anovin Pflüger. Bei akuten Atemwegsinfekten Anovin Pflüger Bei akuten Atemwegsinfekten Durchschnittlich 3 Erkältungen macht jeder Mensch im Laufe des Jahres durch, Kinder sogar bis zu zehn - der grippale Infekt ist die wohl häufigste Infektionskrankheit.

Mehr

Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin. informiert. Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln

Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin. informiert. Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln Der Fachdienst Gesundheitsschutz und Umweltmedizin informiert Aufklärung über die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln M den folgenden Informationen möchten wir über die Impfung gegen Masern, Mumps und

Mehr

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG Nimenrix - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Fertigspritze Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff BITTE

Mehr

Briefkopf. Synopsis des Studienprotokolls

Briefkopf. Synopsis des Studienprotokolls Briefkopf Synopsis des Studienprotokolls Titel der Studie Studie LDE225 in Kombination mit Paclitaxel bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Eine multizentrische Studie der Phase I. Protokollnummer

Mehr

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER NeisVac-C Suspension zur Injektion in einer Fertigspritze Adsorbierter Meningokokken-Gruppe C-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? Was müssen Sie vor der Einnahme von AURORIX beachten?

Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? Was müssen Sie vor der Einnahme von AURORIX beachten? Was ist AURORIX und wofür wird es angewendet? AURORIX ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und bestimmten Angstzuständen (Sozialphobie). Moclobemid, der Wirkstoff von AURORIX, wirkt antriebssteigernd

Mehr

Physiologische Werte

Physiologische Werte Physiologische Werte FiO 2 der Einatemluft = 21% O 2 Zufuhr, CO 2 Elimination Atemantrieb über CO 2 O 2 Gehalt abhg FiO 2 + Lungenzustand Hyperkapnie führt Azidose u. Bewusstseinsstörungen 1 Kleines Vokabular

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil Gebrauchsinformation: Information für Patienten Candeblo 16 mg-tabletten Wirkstoff: Candesartan Cilexetil Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels

Mehr

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining Supportive Therapie Patiententag 24. Oktober 2010 Dr. med. Christoph Heining Was ist supportive Therapie? Management und Vorbeugung unerwünschter Nebenwirkungen der Tumortherapie und von Tumorsymptomen.

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Supracyclin Patienteninformation genehmigt 22.8.11

Supracyclin Patienteninformation genehmigt 22.8.11 Information für Patienten und Patientinnen Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel ist Ihnen persönlich verschrieben worden, und Sie sollten

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten MabThera 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Rituximab

Gebrauchsinformation: Information für Patienten MabThera 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Rituximab Gebrauchsinformation: Information für Patienten MabThera 500 mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Rituximab Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Zoledronsäure-ratiopharm 5 mg Infusionslösung in Beuteln Zoledronsäure

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Zoledronsäure-ratiopharm 5 mg Infusionslösung in Beuteln Zoledronsäure Gebrauchsinformation: Information für Anwender Zoledronsäure-ratiopharm 5 mg Infusionslösung in Beuteln Zoledronsäure Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor dieses Arzneimittel bei

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION 1. Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen. Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese

Mehr

1. Was sind Dorithricin Halstabletten und wofür werden sie angewendet?

1. Was sind Dorithricin Halstabletten und wofür werden sie angewendet? GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Dorithricin - Halstabletten Wirkstoffe: Tyrothricin, Benzalkoniumchlorid, Benzocain Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Cyprostol - Tabletten Wirkstoff: Misoprostol

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Cyprostol - Tabletten Wirkstoff: Misoprostol 1 Gebrauchsinformation: Information für Anwender Cyprostol - Tabletten Wirkstoff: Misoprostol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

Was Sie über Gicht wissen sollten

Was Sie über Gicht wissen sollten Was Sie über Gicht wissen sollten Wichtige Aspekte zusammengefasst diese Seite bitte herausklappen. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Wichtig Was ist Gicht? Vieles können Sie selber tun, um Komplikationen

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Wirkstoff: Pilocarpinhydrochlorid (5 mg/ml)

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Wirkstoff: Pilocarpinhydrochlorid (5 mg/ml) Spersacarpin 0,5% (5 mg/ml) Augentropfen Wirkstoff: Pilocarpinhydrochlorid (5 mg/ml) Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen. -

Mehr

PACKUNGSBEILAGE. Bisolvon Hustenlöser - Saft Version 4.1 1

PACKUNGSBEILAGE. Bisolvon Hustenlöser - Saft Version 4.1 1 PACKUNGSBEILAGE Bisolvon Hustenlöser - Saft Version 4.1 1 Gebrauchsinformation: Information für Patienten Bisolvon Hustenlöser - Saft Wirkstoff: Bromhexinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients

PHV-issue: Codein for the treatment of cough or cold in paediatric patients BASG / AGES Institut LCM Traisengasse 5, A-1200 Wien Datum: Kontakt: Abteilung: Tel. / Fax: E-Mail: Unser Zeichen: Ihr Zeichen: 27.05.2015 Mag. pharm. Dr. Ulrike Rehberger REGA +43 (0) 505 55 36258 pv-implementation@ages.at

Mehr

Leben mit HAE Machen Sie das Beste daraus

Leben mit HAE Machen Sie das Beste daraus Leben mit HAE Machen Sie das Beste daraus Patientenbroschüre über das hereditäre Angioödem Eine Aufklärungskampagne von Inhalt Was versteht man unter HAE? Grundlagen der Erkrankung 04 Warum bekommen manche

Mehr

Onkologische Therapie des Pankreaskarzinoms

Onkologische Therapie des Pankreaskarzinoms Onkologische Therapie des Pankreaskarzinoms Prof. Dr. med., MHS, FEBS Leiter Gastrointestinale Onkologie Kantonsspital St. Gallen ulrich.gueller@kssg.ch Pankreaskarzinom Adjuvant Neo-adjuvant Metastasiert

Mehr

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung

Stressbewältigung im Alltag durch Progressive Muskelentspannung Kongress Pflege 2015 30. und 31. Januar 2015 Workshop 11 16.30 18.00 Uhr Stressbewältigung im Alltag durch Zuviel Stress macht krank aktuelle Umfrage Rückenschmerzen, Muskelverspannungen 73 Erschöpfung,

Mehr

Behandlungsanlässe (Tasks)

Behandlungsanlässe (Tasks) Behandlungsanlässe (Tasks) StudyGuide Allgemeine Behandlungsanlässe 1 Abnormales Geburtsgewicht (Frühgeburtlichkeit, Hypotrophie, Makrosomie) Neugeborenenscreening, Kleinwuchs, Entwicklungsstörung, krankes

Mehr

Arzneimittelliste 1 Notfallsanitäter, SanGesetz 10. (1) 3

Arzneimittelliste 1 Notfallsanitäter, SanGesetz 10. (1) 3 Version Arzneimittelliste 1 Notfallsanitäter, SanGesetz 10. (1) 3 Schmerzen / Fieber Leichte bis mittelstarke Schmerzen Temperatur > 38,5 C Paracetamol 10-20 mg/kg KG oral bzw. rektal z.b. Mexalen supp.

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Gebrauchsinformation: Information für Anwender Gebrauchsinformation: Information für Anwender Candesartan Zentiva 16 mg Tabletten Wirkstoff: Candesartancilexetil Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Mehr

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Therapie von Lebererkrankungen Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Virus Fett Alkohol Eisen/Kupfer Medikamente gesunde LEBER Akute Hepatitis Therapieziele Chronische

Mehr

Universitätsklinikum des Saarlandes

Universitätsklinikum des Saarlandes Universitätsklinikum des Saarlandes Merkblatt zur Patienten/innenaufklärung Studientitel: Klinische Phase I/II Dosisfindungssstudie zur Ermittlung der maximal tolerierten Dosis (MTD) von rekombinantem

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Kamillosan -Mundspray Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Mehr

Pflegerische Beratung von Patienten mit EGFR Antikörpertherapie zum Hautpflegemanagement

Pflegerische Beratung von Patienten mit EGFR Antikörpertherapie zum Hautpflegemanagement Pflegerische Beratung von Patienten mit EGFR Antikörpertherapie zum Hautpflegemanagement Präsentation zur Facharbeit im Rahmen der Fachweiterbildung zur Fachgesundheits und Krankenpflegerin für Onkologie

Mehr

PHV-issue: Naltrexon hältige Arzneispezialitäten Änderungen der Fach- und Gebrauchsinformationen aufgrund des HBD PSUR Worksharing Projektes

PHV-issue: Naltrexon hältige Arzneispezialitäten Änderungen der Fach- und Gebrauchsinformationen aufgrund des HBD PSUR Worksharing Projektes Datum: 10.01.2014 Kontakt: Mag. pharm. Dr. Ulrike Rehberger Abteilung: Tel. / Fax: +43 (0) 505 55 36258, DW.Fax-36207 E-Mail: ulrike.rehberger@ages.at Unser Zeichen: 16c-140110-00003-A-PHV Ihr Zeichen:

Mehr

Unsere Tipps zum Thema: Allergie. www.1apharma.de

Unsere Tipps zum Thema: Allergie. www.1apharma.de Unsere Tipps zum Thema: Allergie www.1apharma.de Wichtiger Hinweis für Leser Die in dieser Information enthaltenen An ga ben beruhen auf der Erfahrung der Autoren und dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen

Mehr

Was ist der Her2-Status?

Was ist der Her2-Status? Was ist der Her2-Status? Dieser Artikel knüpft an die Resultate einer Umfrage im Frühjahr 2006 mit Frauen von LEBEN WIE ZUVOR an. 1'500 Fragebogen wurden versendet und eine beeindruckende Rücklaufquote

Mehr

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Kausale (kurative) Therapie nur in experimentellen Ansätzen möglich Verhinderung von Schmerz und Behinderung Kombination aus verschiedenen Medikamenten

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

1. Allgemeines. 1. Allgemeines. Therapie der Spastik bei MS. 1. Allgemeines. Spastik

1. Allgemeines. 1. Allgemeines. Therapie der Spastik bei MS. 1. Allgemeines. Spastik Therapie der Spastik bei MS 2. Therapie 1. Orale Antispastika (Tabletten) 2. Botulinumtoxin 3. Baclofenpumpe 4. Intrathekale Cortisontherapie 3. Pragmatisches Vorgehen Spastik Definition Geschwindigkeitsabhängiger

Mehr