Die Sterntaler. Die Sterntaler. Beitrag zum Textverständnis / Grammatik im Deutsch. Dieses Büchlein gehört:

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1 U Unterrichtsvorschlag Beitrag zum Textverständnis / Grammatik im Deutsch «ist ein kurzes Märchen. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 2. Auflage von 1819 an Stelle 153, vorher als «Das arme Mädchen an Stelle 83, und geht zum Teil auf Achim von Arnims Novelle «Die drei liebreichen Schwestern und der glückliche Färber zurück. Bei Grimm schrieb sich der Titel «Die Sternthaler. Die Erarbeitung in der Klasse kann einzeln oder in Partnerarbeit erfolgen. Eventuell arbeitet eine Gruppe schwächere Leser zusammen mit einer Lehrperson im Teamteaching. Gini Brupbacher Dieses Büchlein gehört: die neue schulpraxis

2 Lösungen zu: A1 Kleider auf dem Leib tragen ein Mitleidiger fromm sein ein Leibchen ein Hemdlein blanke Taler ein Hemdlein aus Linnen A2 Kleider auf dem Körper tragen jemand, der Mitleid hat, sich einfühlen kann sanft, gutmütig sein Kleidungsstück für Kinder, welches zwischen Unterhemd und Hemd getragen wird eine kleine Bluse, ein kleines Hemd glatte, glänzende Geldstücke ein Hemd aus Stoff, der aus Leinenstoff hergestellt wurde; Leintuchstoff A4 1. ein Stück Brot: einem armen Mann 2. die Mütze: einem Kind 3. das Leibchen: einem Kind 4. das Röcklein: einem Kind 5. das Hemdlein: einem Kind A5 Zeichnen individuell A6 Lesetraining A7 Finde möglichst alle 12 Nomen im Text, und übermale sie braun. 1. Es war einmal ein armes, kleines Mädchen. 2. Dem waren Vater und Mutter gestorben. 3. Es hatte kein Haus mehr, in dem es wohnen, und kein Bett mehr, in 4. dem es schlafen konnte, und nichts mehr auf der Welt als die 5. Kleider, die es auf dem Leib trug, und ein Stückchen Brot in der 6. Hand, das ihm ein Mitleidiger geschenkt hatte. Taler Leibchen Hemdchen Mütze A8 Finde möglichst alle 13 Verben, und übermale sie blau. Verben sagen dir, was jemand macht oder was geschieht. Röcklein A3 Kreuze die richtigen Sätze an. Streiche die falschen Wörter durch. Es war einmal ein armes, grosses Mädchen. Es war einmal ein armes, kleines Mädchen. Dem Mädchen waren Mutter und Schwester gestorben. Dem Mädchen waren Mutter und Vater gestorben. Das Mädchen hatte nur noch die Kleider, die es auf dem Leib trug. Das Mädchen hatte nur noch zwei Kleider, die es auf dem Leib trug. Das Mädchen war froh und gut. Das Mädchen war fromm und gut. Ein Mitleidiger schenkt dem Mädchen ein Stück Brot. Ein armer Mann schenkt dem Mädchen ein Stück Brot. Das Mädchen schenkt sein Stück Brot einem Mitleidigen. Das Mädchen schenkt sein Stück Brot einem armen Mann. 1. Da ging es hinaus. 2. Unterwegs begegnete ihm ein armer Mann. 3. Der bat es so sehr um etwas zu essen, da gab es ihm das 4. Stück Brot. 5. Dann ging es weiter. 6. Da kam ein Kind und sagte: «Es friert mich so an meinen 7. Kopf, schenk mir doch etwas, das ich darum binde.» 8. Da zog es seine Mütze ab und gab sie dem Kind. 14 die neue schulpraxis

3 Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein ar- mer Mann, der sprach: «Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungerig.» Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: «Gott segne dir s», und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: «Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bede- cken kann.» Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch wei- ter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: «Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben», und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag. die neue schulpraxis

4 A1 Wörter klären. Was passt zusammen? Übermale es in der gleichen Farbe. Kleider auf dem Leib tragen ein Mitleidiger ein Hemd aus Stoff, der aus Leinenstoff hergestellt wurde; Leintuchstoff sanft, gutmütig sein fromm sein ein Leibchen ein Hemdlein eine kleine Bluse, ein kleines Hemd Kleidungsstück für Kinder, welches zwischen Unterhemd und Hemd getragen wird Kleider auf dem Körper tragen blanke Taler glatte, glänzende Geldstücke ein Hemdlein aus Linnen jemand, der Mitleid hat, sich einfühlen kann A2 Was ist was? Schreibe die Bilder richtig an. Taler Hemdlein Mütze Leibchen Röcklein oder Kleidchen 16 die neue schulpraxis

5 A3 Kreuze die richtigen Sätze an. Streiche die falschen Wörter durch. Es war einmal ein armes, grosses Mädchen. Es war einmal ein armes, kleines Mädchen. Dem Mädchen waren Mutter und Schwester gestorben. Dem Mädchen waren Mutter und Vater gestorben. Das Mädchen hatte nur noch die Kleider, die es auf dem Leib trug. Das Mädchen hatte nur noch zwei Kleider, die es auf dem Leib trug. Das Mädchen war froh und gut. Das Mädchen war fromm und gut. Ein Mitleidiger schenkt dem Mädchen ein Stück Brot. Ein armer Mann schenkt dem Mädchen ein Stück Brot. Das Mädchen schenkt sein Stück Brot einem Mitleidigen. Das Mädchen schenkt sein Stück Brot einem armen Mann. A4 Was gibt das Mädchen der Reihe nach weg? Nummeriere die richtige Reihenfolge. Was gibt das Mädchen wem? Schreibe auf die Linie hinter dem Wort, wem das Mädchen die Sachen gegeben hat. Nummer Wem gegeben? das Röcklein: das Leibchen: ein Stück Brot: das Hemdlein: die Mütze: die neue schulpraxis

6 A5 Zeichne das Mädchen mit folgenden Gegenständen: die Mütze, ein Stück Brot, das Hemdlein, das Röcklein Schreibe alle Gegenstände im Bild drin an. A6 Lerne den Text laut lesen. Jedes Mal wenn du ihn jemandem laut vorgelesen hast, darfst du hier einen Sterntaler ausmalen und den Namen des Zuhörers oder der Zuhörerin dazuschreiben. Lies mindestens dreimal vor. 18 die neue schulpraxis

7 A7 Findest du alle 12 Nomen im Text? Übermale sie braun. Und: Satzanfänge schreibe ich! 1. es war einmal ein armes, kleines mädchen. 2. dem waren vater und mutter gestorben. 3. es hatte kein haus mehr, in dem es wohnen, und kein bett mehr, in 4. dem es schlafen konnte, und nichts mehr auf der welt als die 5. kleider, die es auf dem leib trug, und ein stückchen brot in der 6. hand, das ihm ein mitleidiger geschenkt hatte. A8 Finde möglichst alle 13 Verben, und übermale sie blau. (Verben sagen dir, was jemand macht oder was geschieht.) 1. Da ging es hinaus. 2. Unterwegs begegnete ihm ein armer Mann. 3. Der bat es so sehr um etwas zu essen, da gab es ihm das 4. Stück Brot. 5. Dann ging es weiter. 6. Da kam ein Kind und sagte: «Es friert mich so an meinen 7. Kopf, schenk mir doch etwas, das ich darum binde.» 8. Da zog es seine Mütze ab und gab sie dem Kind. die neue schulpraxis

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