Gefahrstoffe und ihre Auswirkungen

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2 Inhalt Welchen Belastungen und Schadstoffen ist der Mensch bei der Arbeit ausgesetzt? Welche Auswirkungen haben mögliche Belastungen und Schadstoffe auf den menschlichen Organismus? 2 10

3 Die potentielle Gefahr Aerosole Staub feste Partikel z.b. Holz, Mehl, Eisenoxid, Ruß etc. Aerosole sind feinst verteilte, LUFTGETRAGENE Teilchen als feste oder flüssige Partikel, wie z.b. Staub, Rauch und Nebel. Aerosole ist die Sammelbezeichnung für die in Gasen mitschwebenden, feinst verteilten (dispergierten), festen und flüssigen Teilchen (Schwebstoffe). Nebel flüssige Partikel Rauch z.b. Schweißrauche, Chrom-Vl-Oxid, Nickeloxid etc. Staub ist die Sammelbezeichnung für feinst verteilte feste Teilchen (Partikel) in Gasen, insbesondere in der Luft, die aus mechanischen Prozessen stammen oder durch Aufwirbelung in die Luft gelangt sind. Nebel besteht aus fein verteilten Flüssigkeitströpfchen (insbesondere Wassertröpfchen) in der Luft. Rauch ist ein gasförmiger Verbrennungsrückstand. Rauch enthält neben Gasen und Dampf zusätzlich Festkörper in feinst verteilter (oft kolloidaler) Form, z.b. Ruß, Metalloxidpartikel oder Aerosole wie Öltröpfchen. 3 10

4 Die potentielle Gefahr Gase und Dämpfe Gase und Dämpfe sind gasförmige Stoffe. Gase füllen daher immer den gesamten zur Verfügung stehenden Raum vollständig und gleichmäßig aus. Im Alltag spricht man von Dampf meist bei einer sichtbaren Mischung aus Luft und feinsten Flüssigkeitstropfen Alle stellen eine potentielle Gefahr für die menschliche Atmung dar! Gas z.b. Schwefeldioxid, Nitrose-Gase, etc. Dämpfe Gasförmige, aber bei 20 C, 1 bar, flüssig oder fest z.b. Lösemittel 4 10

5 Betroffene Organe Schadstoffe können die menschlichen Organe in vielfältiger Weise schädigen. Bestimmte Formen an Schadstoffen greifen unterschiedliche Organe an. Auch die festen Stäube greifen nicht nur die Atemorgane an. Gelangen diese über die Alveolen in das Blut, können sie wie die Gase und Dämpfe sehr vielfältige Schäden im ganzen Organismus hervorrufen. Staub Nebel Rauch Gase Dämpfe 5 10

6 Durchschnittliche Partikelgrößen Man unterscheidet Partikel nach ihrer Größe. Je nach Ursprung variiert die Sand Partikelgröße stark und damit auch deren Regen Gefahr und die möglichen Feinstaub (Ø < 5µm) Schwerer Industriestaub Schutzmaßnahmen. Kohlenstaub Liegt die Partikelgröße bei unter 5 μm, Pflanzl.Sporen,Pollen sprechen wir vom sog. Feinstaub. Zementstaub Das sind die luftgetragenen Teilchen, die Metallurgischer Staub und Feuerungsstaub vom Menschen bis in die Lunge eingeatmet werden können. Bakterien Daher ist dieser Bereich für den Insektizid-Staub Atemschutz besonders relevant. Farbnebel u. Pigmente Ölnebel Tabakrauch Grobstaub (Ø > 5µm) Viren Große Moleküle Menschliches Haar ,001 0,01 0, (1mm) [µm] (1cm) 1µm = 1 millionstel Meter Um die Größenverhältnisse der unterschiedlichen Partikel zu verstehen, sieht man unterhalb der Skala Gegenstände, die diesen Größenverhältnissen in der Natur in etwa entsprechen. Zum Beispiel entspricht die Größe eines Virus verglichen mit einem Sandkorn etwa dem Verhältnis einer Erbse zu einem Wolkenkratzer. 6 10

7 Der Weg in den Körper 1 Wahrscheinlichkeit Feinstaub Gesamtstaub Partikel finden je nach Größe über die Atmung den Weg in den Körper. Potentiell gefährlich sind alle Stäube, die eingeatmet werden. Am gefährlichsten sind die Partikel einer kritischen Größe, die eingeatmet aber nicht wieder ausgeatmet werden. Je größer die Partikel, desto kleiner die Wahrscheinlichkeit, dass diese Partikel eingeatmet werden. Aber bei sehr kleinen Partikeln ist es auch möglich, dass diese wieder ausgeatmet werden. Ausgeatmeter Staub Alveolar-Staub Tracheo-Bronchial-Staub 0 Nasen-Rachen-Kehlkopf-Staub Feinstaub Grobstaub z.b. Ruß, Asbest, Quarz, Ölnebel werden auch bei sehr kleinem Durchmesser nicht wieder ausgeatmet. Nicht eingeatmeter Staubanteil Aerodynamischer Durchmesser 7 10

8 Krankheitsbilder Speziell die Lunge und andere an der Atmung beteiligte Organe können durch Schadstoffe geschädigt werden. Typische Berufskrankheiten, die durch richtige Atemschutzmaßnahmen vermieden werden können, sind: Kohlenstaublunge Silikose Asbestose Asthma Allergien Krebs 8 10

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10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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