STADTISCHES»Klinikum. Görlitz ggmbh. Richtig Stillen Informationen für Eltern. Akademisches Lehrkrankenhaus der TU Dresden

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1 STADTISCHES»Klinikum Görlitz ggmbh Richtig Stillen Informationen für Eltern Akademisches Lehrkrankenhaus der TU Dresden

2 Inhalt Vorteile des Stillens Muttermilch ist einzigartig Bonding Stillbeginn Rooming-In Anlegen wann und wie oft? Richtig Anlegen Stillpositionen Die häufigsten Fehler beim Anlegen Dauer der Stillmahlzeit & Clusterstillen Effektives Stillen Wie oft stillen? Müde Babys Brustmassage Milcheinschuss Wunde Brustwarzen Milchstau Abpumpen von Muttermilch Muss ich zufüttern? Ernährung in der Stillzeit Medikamente, Alkohol und Nikotin Schnuller Die ersten Tage zu Hause Wie lange soll ich stillen? Hilfe, meine Milch reicht nicht! Wer hilft bei Stillproblemen?

3 Liebe Eltern Wir beglückwünschen Sie zur Geburt Ihres Kindes. Die intensive, spannende Zeit der Schwangerschaft liegt jetzt hinter Ihnen und endlich halten Sie Ihr lang ersehntes Kind in den Armen. Vieles ist jetzt neu und ungewohnt und plötzlich gibt es wieder viele neue Fragen und Ängste. Wir das Team aus dem Kreißsaal, der Wochenstation und der Kinderklinik möchten Ihnen Unsicherheiten nehmen und Ihre Fragen beantworten. Diese Broschüre soll Ihnen dabei helfen. Selbstverständlich stehen wir auch persönlich zur Beantwortung Ihrer Fragen bereit. Das Thema Stillen ist uns besonders wichtig, denn es fördert optimal die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes. Zudem erleichtert es der jungen Mutter, eine intensive Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Während Anfang des letzten Jahrhunderts eine Wöchnerin nach der Entbindung im Kreis der Familie reichlich Unterstützung und Hilfe zum Thema Babypflege und Stillen bekommen hat und immer eine Tante, Schwester etc. mit Stillerfahrung in der Nähe der Wöchnerin war, sind in der heutigen Zeit viele Frauen nach der Entbindung schnell auf sich gestellt. Stillen ist aber kein Instinkt, der jeder Frau gleich problemloses Stillen ermöglicht, sondern ein Lernprozess für Mutter und Kind. Stillberatung ist deswegen so wichtig. Wir sind für Sie da mit Informationen, praktischer und emotionaler Unterstützung. Lassen Sie sich von eventuell auftretenden Schwierigkeiten nicht gleich entmutigen! In dieser Broschüre erfahren Sie die wichtigsten Grundlagen zum Thema Stillen, viele praktische Tipps und Antworten auf die häufigsten Fragen. Wir wünschen Ihnen einen guten Stillbeginn und dass Sie eine lange Stillzeit mit Ihrem Kind genießen können. 3

4 Vorteile des Stillens für das Kind Muttermilch ist die perfekte Ernährung im ersten Lebenshalbjahr. Sie ist stets auf das jeweilige Lebensalter abgestimmt (Muttermilch wächst mit ). Kolostrum und Muttermilch unterstützen das noch unreife Immunsystem. Deswegen erkranken gestillte Kinder seltener an + Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, + Infektionen der oberen Atemwege, + Mittelohrentzündungen, + Harnwegsinfekten. Stillen hat auch viele positive Langzeiteffekte Es reduziert das Risiko für Allergien, Übergewicht, Diabetes, Zöliakie, einige Krebserkrankungen und plötzlichen Kindstod. Schon gewusst? Muttermilch wächst mit : In den ersten Lebenstagen enthält die Vormilch (Kolostrum) besonders viele Abwehrstoffe und wirkt wie eine erste Impfung. So ist das Neugeborene von Anfang an optimal gegen Krankheitserreger geschützt. Und später sind in der Muttermilch Abwehrstoffe gezielt gegen die Keime enthalten, mit denen die Mutter Kontakt hat so schützt Stillen Ihr Kind vor Infektionen. Wenn das Kind dann im zweiten Lebenshalbjahr beginnt seine Umwelt intensiv zu erforschen (auf dem Boden herumrobbt, alles in den Mund steckt etc) steigt der Gehalt an Abwehrstoffen in der Muttermilch noch mal an und schützt den kleinen Entdecker optimal vor Infektionen. 4

5 Vorteile des Stillens für die Mutter Stillen fördert die Gesundheit + Die Gebärmutter bildet sich nach der Geburt rascher zurück, damit kommt es zu einem geringeren Blutverlust. + Stillen fördert die Gewichtsreduktion, + reduziert das Risiko an Brust- und/oder Eierstockkrebs zu erkranken und + beugt Osteoporose vor. + Die Hormone, die beim Stillen freigesetzt werden unterstützen den Bindungsprozess zwischen Mutter und Kind und + reduzieren Schmerzen bei Mutter. Und nicht zuletzt: Stillen ist praktisch, spart Geld und schützt die Umwelt! 5

6 Muttermilch ist einzigartig, denn + sie ist stets auf das jeweilige Lebensalter abgestimmt (sie wächst mit ) + sie passt sich jeden Tag aufs Neue den Bedürfnissen des Kindes an (zum Beispiel trinkt das Baby an heißen Tagen wenn es durstig ist öfters nur kurz an der Brust und erhält so die durstlöschende Vordermilch) + die beiden Bestandteile der Milchzucker bringen schnelle Energie und fördern das Wachstum des Gehirns + Muttermilch enthält nur arteigenes Eiweiß. Der niedrige Eiweißgehalt ist für das Gedeihen des Säuglings ausreichend und überlastet die Nieren nicht + Gehalt und die Zusammensetzung der Fettsäuren sind genau auf das Bedürfnis des Säuglings abgestimmt und beeinflussen die Entwicklung des Gehirns positiv + bestimmte Inhaltsstoffe der Muttermilch fördern als Prebiotika das Wachstum guter Darmbakterien wie Bifidusbakterien + Muttermilch enthält 4000 lebende Zellen pro mm 3 : diese Abwehrzellen schützen nicht nur den Säugling sondern auch die Brust der Mutter vor Infektionen + Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine und Enzyme der Muttermilch sind genau auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt + Muttermilch enthält Hormone und Wachstumsfaktoren + Die Vormilch, das Kolostrum, stabilisiert schon in den ersten Lebensstunden rasch den Blutzucker und fördert dann die Ausscheidung von Kindspech (Mekonium). + Dies reduziert wiederum das Auftreten einer Neugeborenengelbsucht. 6

7 Bonding Stillbeginn Erstes Anlegen Das erste Anlegen erfolgt innerhalb der ersten ein oder zwei Lebensstunden Ihres Babys noch im Kreißsaal. Nach der Entbindung legt die Hebamme das Baby auf Ihre Brust, wo es Sie fühlen, riechen und spüren kann. Nach einiger Zeit wird Ihr Baby aktiver werden und die Brust suchen. Geben Sie ihm Zeit es wird die Brustwarze zu fassen bekommen und anfangen zu stillen. Hautkontakt und Anlegen im Kreißsaal erleichtern den Aufbau einer Stillbeziehung, da dabei unter anderem für das Stillen wichtige Hormone freigesetzt werden. Auch nach einem Kaiserschnitt wird schnellstmöglich Hautkontakt zwischen Ihnen und Ihrem Baby ermöglicht. Sollte Ihr Baby direkt nach der Geburt kinderärztliche Hilfe benötigen, kann das Bonding später nachgeholt werden. Das Bonding ist nicht nur der optimale Beginn einer Stillbeziehung sondern auch ein wichtiger Baustein im Bindungsprozess zwischen Mutter und Kind. Bonding also Hautkontakt zwischen Mutter und Kind ( kuscheln ) hilft in den ersten Lebenstagen auch bei Stillschwierigkeiten oder wenn Ihr Kind sehr unruhig ist. 7

8 »Rooming-In«hat viele Vorteile 24 Stunden Rooming-In bedeutet, dass Ihr Kind ununterbrochen bei Ihnen (also in Ihrem Zimmer) sein kann. So setzen Sie die wunderbare Nähe der letzten Monate fort und können Ihr Kind ganz in Ruhe kennen lernen. + Rooming-In erleichtert den Stillprozess. Die Stillhäufigkeit ist höher, die Zufütterungsrate seltener. Dies hilft, Probleme rund um den Milcheinschuss zu vermeiden (übervolle Brüste, Milchstau etc) + Blutzuckerspiegel, Körpertemperatur, Atmung und Puls des Kindes stabilisieren sich schneller + Mütter benötigen weniger Schmerzmedikamente + Erhöhter Schutz vor krankenhausspezifischen Bakterien Sollten Sie jedoch einmal Ruhe benötigen können Sie selbstverständlich Ihr Kind für einige Zeit unseren Schwestern anvertrauen. + die weitere Stillbeziehung verläuft kompli - kationsloser, die Mütter sind zufriedener + Sie lernen Ihr Baby schneller kennen und werden mit seinen Bedürfnissen vertraut + Stress wird vermieden, da die Mutter schneller die frühen Hungerzeichen ihres Babys erkennt und anlegen kann, bevor das Baby weint + Sie entwickeln schneller Selbstvertrauen im Umgang mit Ihrem Baby + Der Mutter-Kind-Rhythmus spielt sich schneller ein, die Schlafzyklen passen sich aneinander an + Durch die Nähe zur Mutter hat das Neugeborene weniger Stress und weint weniger dies wiederum reduziert den Energieverlust Mit dem C-Griff kann beim Anlegen die Brust gestützt werden 8

9 Warum häufiges Anlegen an den ersten Tagen so wichtig ist Häufiges Anlegen/Stillen des Kindes in den er sten Lebenstagen ist für einen erfolgreichen Stillbeginn ganz wichtig. Wenn Ihr Kind an der Brust saugt, werden zwei Hormone freigesetzt (Prolaktin und Oxytocin), die die Milchproduktion ankurbeln. Je häufiger und vollständiger die Brust entleert wird, desto mehr Milch wird ge - bildet! Dabei muss auch darauf geachtet werden, dass effektiv gestillt wird also dass Ihr Baby korrekt angelegt ist und saugt. Das Personal der Wochenstation hilft Ihnen dabei, zu erkennen, ob effektiv gestillt wird. Häufiges Stillen in den ersten Tagen führt zu einer erfolgreicheren und längeren Stillzeit. Außerdem können Probleme rund um den Milcheinschuss verhindert werden. Am 1. Lebenstag sollte keine Stillpause länger als 6 Stunden dauern, insgesamt sollte mindestens 6, besser 8mal gestillt werden. Ab dem 2. Lebenstag sollte mindes tens 8mal, besser jedoch häufiger (optimaler weise 8 bis 12mal) gestillt werden. Um dies zu erreichen, müssen müde Neugeborene ggf. geweckt werden! Ihr Baby hat Hunger wenn Sie bei ihm folgende Zeichen (die sogen. frühen Hungerzeichen) beobachten: + es wird unruhig + dreht den Kopf hin und her + öffnet den Mund und sucht oder saugt + schmatzt, gurrt leise Weinen oder Schreien ist schon ein spätes Hungerzeichen! Frühes Hungerzeichen Spätes Hungerzeichen 9

10 Richtige Anlegetechnik Beim Anlegen müssen folgende Punkte beachtet werden: Sie sitzen oder liegen bequem. Auch das Baby muss gut liegen damit es sein Köpfchen nicht drehen muss das heißt der Mund des Babys muss sich auf Höhe der Brustwarze befinden. Sie können sich bei den Schwestern der Station ein Stillkissen ausleihen, eventuell müssen Sie aber noch zusätzlich ein Kissen oder Ihre zusammengefaltete Bettdecke darunter legen. Achten Sie bitte darauf, dass Körper und Gesicht Ihres Babys zu Ihrem Körper zeigen. Mit einer Hand stützen Sie Ihre Brust mit dem so genannten C-Griff, den Ihnen das Personal zeigt (siehe Seite 8). Beachten Sie beim C-Griff bitte unbedingt, dass die Finger, speziell der Zeigefinger nicht zu nahe an der Brustwarze sind (besser einige cm weiter hinten ). Das Erfassen der Brustwarze ist leichter, wenn das Baby das Köpfchen ganz leicht nach hinten gebeugt hat. Wenn Sie im Rücken- oder Frühchengriff stillen, stützt der andere Arm das Baby, die Hand liegt an der Schädelbasis (etwa unterer Haaransatz). Wenn das Baby den Mund weit öffnet (etwa so wie beim Gähnen), ziehen Sie das Baby schnell zur Brust. Es ist wichtig, dass Sie Ihr Kind zur Brust führen und nicht die Brust zum Kind! Das Baby muss den Mund voll Brust haben, d.h. es darf nicht nur an der Brustwarze saugen, sondern muss Brust und Warzenhof mit fassen. Wenn beide Lippen nach außen gestülpt sind, saugt Ihr Baby richtig. Wenn es nur an der Brustwarze saugt, saugt es nicht effektiv und die Brustwarze wird wund werden. Haben Sie Geduld viele Babys benötigen mehrere Versuche, bis sie richtig angedockt sind. Bitten Sie unbedingt um Hilfe, wenn Ihnen das Anlegen alleine nicht gelingt, denn falsches Anlegen führt schnell zu wunden (und damit schmerz - haften) Brustwarzen. Zum Abnehmen des Kindes von der Brust schieben Sie Ihren kleinen Finger zwischen Brust und Zahnleiste, um den Saugschluss zu unterbrechen. Dieses Baby hat den»mund voll Brust«10

11 Stillpositionen Neben der klassischer Wiegenhaltung und dem Stillen im Liegen gibt es noch weitere Stillpositionen, die Sie kennen und zumindest einmal ausprobiert haben sollten. Ein Wechsel der Still - positionen stimuliert die Milchbildung, weil immer andere Areale der Brust gut leer getrunken werden. Auch bei wunden Brustwarzen sind wechselnde Stillpositionen zu empfehlen. Unser Personal zeigt Ihnen die verschiedenen Stillpositionen. Zögern Sie bitte nicht, uns um Hilfe zu bitten, falls das Anlegen nicht klappt. Stillen im Liegen Eignet sich gut für nächtliches Stillen und Stillen nach Kaiserschnitt. Beim Stillen im Liegen werden Damm und Beckenboden geschützt, weswegen diese Haltung an den ersten Tagen besonders geeignet ist. Wichtig ist, dass Ihr Kopf und Rücken mit Kissen gut gestützt sind. Ihr Baby liegt am besten auf der Seite (eventuell mit einer zusammengerollten Windel im Rücken gestützt), Bauch an Bauch mit Ihnen, hat die Beinchen leicht gebeugt und das Köpfchen etwas nach hinten geneigt. Ziehen Sie Ihr Baby wenn es den Mund öffnet mit Hilfe des Ellenbogen oder Arms rasch zur Brust. Manchmal ist an den ersten Tagen das korrekte Erfassen der Brustwarze schwierig lassen Sie sich bitte helfen, wenn es nicht klappt. 11

12 Wiegehaltung Rückengriff Das ist die klassische, traditionelle Stillhaltung, mit der Sie Ihr Baby überall zur Not auch ohne Stillkissen stillen können. Setzen Sie sich bequem ins Bett, auf einen Sessel oder aufs Sofa. Ein Schemel unter den Füßen sowie ein Stillkissen auf dem Schoß kann es für Sie noch bequemer machen. Legen Sie Ihr Kind auf Ihren Unterarm, das Köpfchen in die Ellenbeuge. Achten Sie bitte darauf, dass Körper und Köpfchen des Babys Ihnen zugewandt sind»bauch an Bauch«. Halten Sie Ihre Brust mit dem C-Griff und ziehen Sie Ihr Baby wenn es den Mund öffnet mit Hilfe des Arms rasch zur Brust. Manchmal ist an den ersten Tagen das korrekte Erfassen der Brustwarze schwierig lassen Sie sich bitte helfen, wenn es nicht klappt. Der Rückengriff ist gut geeignet zum Stillen in den ersten Tagen, nach Kaiserschnitt, bei großen Brüsten, flachen Brustwarzen und schläfrigen Kindern. Wenn das Kind im Rückengriff angelegt ist, entleert es besonders gut den seitlichen Teil der Brustdrüse, was bei einem Milchstau in diesem Bereich wichtig ist. Das korrekte Anlegen bzw. Erfassen der Brustwarze ist anfangs im Rückengriff am einfachsten, weil Sie mit einer Hand Ihre Brust»anbieten«und mit dem anderen Arm Ihr Baby optimal zur Brust führen können. 12

13 Abgeänderte Wiegenhaltung Bringen Sie Ihr Baby mit Hilfe eines Kissens/ Stillkissens auf Höhe der Brust. Legen Sie Ihr Baby dann so auf das Kissen, dass es Ihnen zugewandt ist und sein Rücken von Ihrem Unterarm gestützt wird. Mit Ihrer Hand halten Sie Ihr Baby im Nacken, so dass das Köpfchen leicht nach hinten gebeugt ist nicht am Kopf! Halten Sie Ihre Brust mit dem C-Griff und ziehen Sie Ihr Baby wenn es den Mund öffnet mit Hilfe des Arms rasch zur Brust. Die abgeänderte Wiegenhaltung ist ebenfalls sehr gut für den Stillbeginn geeignet, da Sie wie im Rückengriff mit einer Hand Ihre Brust»anbieten«und mit dem anderen Arm Ihr Baby optimal zur Brust führen können. Setzen Sie sich bequem möglichst aufrecht hin und legen Sie Ihr Baby auf das Stillkissen quer vor Ihre Brust. Ein Arm stützt den Rücken Ihres Babys wobei die Hand im Nacken des Babys liegt (wie beim Rückengriff), mit der anderen Hand können Sie Ihre Brust stützen. 13

14 Die häufigsten Fehler beim Anlegen + Die Mutter hat Angst, das Personal um Hilfe zu bitten. + Die Mutter versucht das Kind anzulegen, obwohl es den Mund nicht richtig weit öffnet. + Das Baby hat zu wenig Brust im Mund und nuckelt nur an der Brustwarze. Das führt schnell zu wunden Brustwarzen und erlaubt es dem Baby außerdem nicht, die Brust richtig zu entleeren. + Die Mutter sitzt nicht bequem. Eine verspannte Haltung kann genau so wie Schmerzen beim Anlegen dazu führen, dass der Milchspende - reflex nicht richtig ausgelöst wird. + Das Baby ist nicht der Mutter zugewandt (nicht Körper an Körper) oder hat Kopf und Körper nicht in einer Linie. + Die Mutter versucht, die Brust dem Baby in den Mund zu stecken anstatt es zur Brust zu führen. + Die Finger der Mutter sind beim C-Griff zu nahe an der Brustwarze. + Die Mutter hält das Kind am Köpfchen und beugt dieses nach vorne. Es ist völlig normal, dass Stillen nicht immer von Anfang an problemlos klappt. Wir helfen Ihnen gerne bei allen Fragen und Problemen! 14

15 Dauer der Stillmahlzeiten und Cluster-Stillen Optimalerweise bestimmt das Baby die Zeit, die es an der Brust trinken will. Da Babys aber in den ersten Lebenstagen oft müde sind und an der Brust einschlafen, müssen Sie eventuell ein bisschen»nachhelfen«: Ihr Baby sollte an jeder Brust möglichst mindestens 10 bis 15 Min. trinken. Außerdem steigt der Fettgehalt der Milch während der Stillmahlzeit an, d.h. das Baby wird durch die fettreiche Hintermilch leichter satt. Während der Stillmahlzeit ist es normal, dass Babys kurze Pausen einlegen, in denen sie an der Brust»nur nuckeln«. Wenn es längere Zeit aufhört zu saugen oder einschläft, versuchen Sie es sanft zu stimulieren (z.b. Krabbeln am Ohr oder im Nacken). Wenn dies nicht hilft, nehmen Sie es von der Brust und legen Sie es erneut an. Wenn Sie zu kurz stillen, kann es sein, dass der Milchspendereflex nicht ausgelöst wird. Manche Babys wollen (meist abends) in kurzen Abständen immer wieder gestillt werden. Diese ausgedehnte Stillmahlzeit nennt man»cluster-stillen«oder Stillmenü. Durch das ausgedehnt Trinken an der Brust bekommt Ihr Baby dabei die kalorienreiche Hintermilch, so dass es danach eventuell etwas länger schläft. Durch das lange Saugen an der Brust wird außerdem die Milchbildung stimuliert deswegen kann es sein, dass die Milchmenge zurückgeht, wenn man versucht, das Cluster-Stillen zu verhindern. Sie dürfen also (und sollen sogar!) Ihr Baby so oft und so lange anlegen, wie es will. 15

16 Wie erkenne ich effektives Stillen? Jede Mutter soll die Zeichen für Milchtransfer und für effektives Stillen kennen. Für effektives Stillen spricht ein Gewichtsverlust in den ersten Lebenstagen von weniger als 7%, ein Wiedererreichen des Geburtsgewichts am 10. Lebenstag (LT). + mindestens drei Darmentleerungen pro Tag ab dem 2. LT in den ersten 4 bis 6 Wochen, danach ist seltener Stuhlgang auch normal + ab dem 4. LT mindestens 6 nasse Windeln pro Tag + hörbares Schlucken + ein zufriedenes und entspanntes Kind nach der Stillmahlzeit Zeichen für Milchtransfer beim Kind sind Zeichen für Milchtransfer bei der Mutter sind + Saugmuster mit Wechsel aus nonnutritiven ( Nuckeln ) und nutritiven Saugphasen ( Schlucken ), + hörbares Schlucken, + feuchter Mund, + entspannte Arme und Beine. + dass die Brust beim Stillen weicher wird, + Nachwehen auftreten (bedingt durch Oxytocin), + Austreten von Milch an der anderen Brust, + Durst 16

17 Wie oft soll gestillt werden? Grundsätzlich soll nach Bedarf gestillt werden, also wenn das Baby Hunger hat (siehe auch Hungerzeichen). In den ersten Lebenswochen sollte das Baby aber mindestens 8mal täglich angelegt werden. Müde Babys Müde Babys müssen ggf. geweckt werden, wenn sie sich nicht zu den Mahlzeiten selber melden. Das Wecken eines schläfrigen Säuglings kann durch Entfernen aller Decken und Windelwechsel gelingen. Es gibt auch Kinder, die 10 bis 12 Mahlzeiten täglich brauchen häufiges Trinken ist kein Zeichen dafür, dass Sie zu wenig Milch haben! Im Gegenteil: häufiges Anlegen fördert die Muttermilchmenge. Es gibt Babys, die einen ziemlich konstanten Rhythmus habe, d.h. sich zum Beispiel etwa alle 3 Stunden melden. Es gibt aber auch Babys, die ab und zu einer längere Pause machen und dann wieder im Stunden-Takt trinken wollen (vor allem abends!). Beides ist normal. In den ersten Lebenswochen sollten Sie Ihr Baby 8 bis 12mal täglich anlegen, dabei sollte tagsüber keine Pause länger als 4 Stunden, nachts nicht länger als 6 Stunden sein! Eine leichte Massage von Rücken, Bauch, Beinen und Armen kann ebenso helfen wie ein Ausbreiten der Arme oder ein vorsichtiges Auf- und Abbewegen des Neugeborenen. Ist das Baby dadurch nicht auf zu wecken, kann ein so genanntes Rebonding durchgeführt werden: Ihr Baby wird bis auf die Windel ausgezogen und auf Ihren freien Oberkörper gelegt. Nach einiger Zeit (dies kann bis zu 2 oder 3 Stunden dauern) wird der Säugling wach werden und kann dann stillen. 17

18 Brustmassage Wie Brustmassage funktioniert, zeigt Ihnen unser Personal. Ganz genau ist die Technik auch auf unserem Faltblatt»Brustmassage«erklärt. Positive Effekte der Brustmassage + Brustmassage unterstützt die Oxytozinausschüttung, erhöht den Milchfluss und damit Milchbildung + der Milcheinschuss kommt früher + Stillprobleme in den ersten Tagen treten seltener auf (überschießender Milcheinschuss, wunde Brustwarzen, Milchstau) + Anlegen ist danach einfacher + Brustmassage reduziert Zufütterungsrate, vermeidet niedrigen Blutzucker und starke Gewichtsabnahme beim Kind 18

19 Milcheinschuss Der Milcheinschuss tritt meist am 2. bis 4. Tag nach der Geburt auf. Sie bemerken ein Spannungsgefühl in der Brust und die Brust ist empfindlich oder schmerzt etwas. Die Brust wird größer dies ist aber überwiegend durch Gewebsflüssigkeit und vermehrte Durchblutung bedingt und nicht nur durch die Milchmenge. Es ist also völlig normal, dass die Brust zwar schon groß ist, aber erst wenig Milch kommt. Häufiges Anlegen (8 bis 12mal pro Tag) in korrekter Technik ist jetzt ganz wichtig, um Beschwerden (z.b. Milchstau) vorzubeugen. Auch fällt es Ihrem Baby schwer, die Brustwarze richtig zu erfassen, wenn die Brust zu prall ist. Folgende Maßnahmen beugen Beschwerden vor oder helfen bei Problemen rund um den Milcheinschuss: + Sie brauchen viel Ruhe Besucher möglichst noch ein paar Tage vertrösten + Häufiges Anlegen in korrekter Technik, am besten mit Wechsel der Stillpositionen (damit immer mal ein anderer Bereich der Brust optimal entleert wird) + Wenn die Brust zu prall wird, kann feuchte Wärme (z.b. ein feuchter, warmer Lappen oder eine warme Dusche) vor dem Anlegen den Milchfluss erleichtern + Auch sanfte Brustmassage und Entleeren der Brust (per Hand oder Pumpe) kann Erleichterung verschaffen + Wenn die Brust nach dem Stillen noch prall ist, können Sie die Brust für etwa 15 Min. kühlen; dabei muss die Brustwarze ausgespart bleiben. Zum Kühlen eignen sich z.b. nasse Waschlappen, ein Coolpack aus dem Kühlschrank (nicht aus dem Gefrierfach!), Quarkwickel + Wenn die Brust so prall ist, dass Ihr Baby die Brustwarze nur schwer fassen kann, können Sie unmittelbar vor dem Anlegen mit sanftem Druck versuchen, mit den Fingern die Schwellung hinter der Brustwarze zurück zu drängen (siehe Bild) + Bei stärkeren Schmerzen können stillverträgliche Medikamente helfen, z.b. Ibuprofen oder Paracetamol (evtl. Rücksprache mit ihrem Frauenarzt). 19

20 Wunde Brustwarzen Empfindliche oder leicht schmerzhafte Brust - warzen sind in den ersten Tagen häufig. Sobald mehr Milch kommt werden die Schmerzen normalerweise weniger. Obwohl wunde Brustwarzen sehr schmerzhaft sein können, lohnt es sich weiter zu stillen, denn mit ein wenig Geduld und Unterstützung kann man die schwierige Zeit meist schnell überwinden. Wunde Brustwarzen werden meist durch falsche Anlegetechnik verursacht (das Baby hat zu wenig Brust im Mund). Lassen Sie durch das Pflegepersonal oder die Stillberaterinnen Ihre Anlegetechnik kontrollieren und ggf. korrigieren. Legen Sie häufig an (8 bis 12mal pro Tag) und wechseln Sie dabei die Stillpositionen. Legen Sie zuerst an der Brust an, die weniger betroffen ist. Auch das Auslösen des Milchspendereflexes vor der Mahlzeit durch Brustmassage oder feuchte Wärme kann helfen. Wichtig ist auch die richtige Brustpflege + waschen Sie die Brust nach dem Stillen mit warmen Wasser + lassen Sie etwas Muttermilch antrocknen oder tragen Sie ggf. Lanolin-Salbe auf + achten Sie darauf, dass Ihr BH nicht zu eng sitzt, denn Druck auf die Brustwarze führt (über eine reduzierte Durchblutung) einerseits zu wunden Brustwarzen und verhindert andererseits eine rasche Abheilung + lassen Sie die Brust stundenweise völlig frei + spezielle Hydrogel-Pads, die Ihnen ggf. das Personal austeilt wirken angenehm kühlend und fördern die Wundheilung + bei stärksten Schmerzen kann eventuell eine Stillpause, in der Sie die Milch elektrisch abpumpen zur Besserung führen + Nur in Ausnahmefällen sollten Stillhütchen verwendet werden. 20

21 Milchstau Milchstau bedeutet, dass ein oder mehrere Milchgänge nicht richtig entleert wurden. Die betroffene Stelle ist empfindlich oder schmerzt, fühlt sich verhärtet an und kann gerötet sein. Ursache kann Stress, mangelnde Entleerung der Milchgänge durch zu seltenes Anlegen, aber auch Druck durch einen zu engen BH sein. Durch korrektes, häufiges Anlegen, wechselnde Stillpositionen und Ruhe kann man einem Milchstau vorbeugen. Die Therapie beinhaltet neben häufigem Anlegen (bzw. Entleeren der Brust) auch feuchte Wärme vor dem Stillen (um die Milch zum Fließen zu bringen) und Kälteanwendung nach dem Stillen (z.b. kalte Wickel, Quark). Bei Schmerzen kann ein Schmerzmittel (Paracetamol oder Ibuprofen) helfen. Wenn sich der Milchstau nicht nach 24 Stunden, spätestens nach 48 Stunden gebessert hat, sollte die Brust von einem Frauenarzt beurteilt werden. Da Stress eine Ursache für Milchstau sein kann, ist jetzt Ruhe, Entspannung und Entlastung von anderen Aufgaben (vor allem zu Hause!) besonders wichtig. 21

22 Abpumpen der Muttermilch bei Trennung vom Kind Wenn Ihr Kind in der Kinderklinik behandelt werden muss, kann das Stillen in den ersten Tagen schwierig oder unmöglich sein. Wenn der Zustand Ihres Kindes es erlaubt, ermöglichen unsere Kinderkrankenschwestern es Ihnen, mit Ihrem Kind zu kuscheln oder es anzulegen. Die Milchbildung muss währenddessen allerdings zusätzlich stimuliert werden, da Ihr Kind möglicherweise nicht oder nur zum Teil in der Lage ist, an der Brust zu saugen. An den ersten Lebenstagen hilft Ihnen die so genannte Kolostrummassage (die Ihnen das Personal der Wochenstation zeigt), einige Tropfen Kolostrum ( Vormilch ) zu gewinnen. Diese können Sie in einer kleinen Spritze auffangen, damit Sie das wertvolle Kolostrum Ihrem Baby geben können. Diese Massage stimuliert gleichzeitig die Brust. Zusätzlich wird die Milchbildung durch das Abpumpen mit einer elektrischen Pumpe angeregt. Dabei imitiert die Pumpe das Saugen des Kindes an der Brust, so dass Hormone freigesetzt werden. Sinn dieses Abpumpens ist es in den ersten Tagen nicht, große Mengen von Muttermilch abzupumpen, sondern durch den Sog die Brust zu stimulieren. Das heißt, es ist völlig normal, wenn an den ersten Tagen nur ganz wenig Milch abgepumpt wird der Pumpvorgang ist trotzdem wichtig! Idealerweise pumpen Sie das erste Mal innerhalb der ersten 6 Stunden nach Geburt ab. Danach sollten Sie mindestens 8mal täglich pumpen und insgesamt eine Pumpdauer von mindestens 100 Min. erreichen (entsprechend einer Pump - zeit von mindestens 12 Min. pro Pumpvorgang wenn Sie beidseitig abpumpen). Pumpen Sie ein - seitig, sollten Sie nach etwa 5 bis 7 Min. die Seite wechseln. Danach pumpen Sie nochmals an der ersten, dann an der zweiten Brust je 3 bis 5 Min. und danach noch mal auf beiden Seiten 2 bis 3 Min.. Dieses wechselseitige Abpumpen stimuliert die Milchbildung stärker. In Kurzfassung: + beide Seiten erst je 5 bis 7 Min., dann 3 bis 5 Min., + dann 2 bis 3 Min., insgesamt also 10 bis 15 Min. pro Seite. + eine sanfte Brustmassage + feuchte Wärme vor dem Abpumpen kann helfen, den Milchspendereflex auszulösen. 22

23 Muss an den ersten Tagen zugefüttert werden? Ein gesundes Neugeborenes benötigt keine zusätzliche Flüssigkeit oder Fertignahrung. Ein Gewichtsverlust von 5 bis 7% (bis maximal 10%) des Geburtsgewichts ist völlig normal und bedarf keiner Therapie. Wenn Sie sich Sorgen machen, dass Sie in den ersten Lebenstagen noch keine Milch haben und das Baby nichts bekommt, sollten Sie sich daran erinnern, dass es jedes Mal wenn Sie es anlegen, einige Tropfen Kolostrum (Vormilch) trinkt. Dieses Kolostrum ist auf die Bedürfnisse des jungen Neugeborenen abgestimmt und enthält viel Abwehrstoffe und Lactose (Zucker!). Es ist genau das, was Ihr Baby jetzt braucht und völlig ausreichend. Die zusätzliche Gabe von Zuckerlösungen ist nicht sinnvoll und kann den Stillbeginn hinauszögern. Alternative Zufütterungstechniken Wenn aus medizinischen Gründen zugefüttert werden muss oder Sie abgepumpte Muttermilch füttern wollen, sollte das nicht mit der Flasche geschehen. Milch kann mit einer kleinen Spritze in den Mund geträufelt, mit Becher oder Löffel oder per Fingerfütterung verfüttert werden. Wenn Sie eine Spritze mit Sonde benutzen, kann zugefüttert werden, während Ihr Kind an der Brust saugt. Die Techniken werden Ihnen bei Bedarf vom Personal der Wochenstation gezeigt. Wenn in bestimmten Situationen zugefüttert werden muss (z.b. zu rasche Gewichtsabnahme, niedriger Blutzuckerwerte trotz Stillen etc.), erhält Ihr Kind gespendete Frauenmilch. Dies hat den Vorteil, dass keine Fertignahrung, die ja auf Kuh - milcheiweiß basiert, zugefüttert werden muss. Unruhe ist kein Grund zuzufüttern! Vielleicht weint Ihr Kind aus anderen Gründen. Oftmals hilft es, wenn Sie Ihr Baby bis auf die Windel ausziehen und es sich auf den nackten Oberkörper legen (so genanntes Rebonding). Dabei werden die meisten Babys ruhiger. Und natürlich können Sie Ihr Kind auch immer wieder stillen. 23

24 Ernährung der stillenden Mutter In der Stillzeit sollten Sie auf eine ausgewogene, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten. Der zusätzliche Energiebedarf beträgt etwa 300 bis 500kcal täglich. Die Einnahme bestimmter Vitamin- oder sonstiger Präparate ist meist nicht notwendig. Sie sollten Ihren Vitaminbedarf lieber über Obst und Gemüse, den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren über den Verzehr von 1 bis 2 Portionen Seefisch pro Woche decken. Wenn Sie nur wenig Milchprodukte zu sich nehmen, ist die Einnahme von Calcium zu empfehlen. Viel Calcium ist zum Beispiel auch in Mandeln, Haselnüssen, Broccoli, Orangen, getrockneten Feigen, Aprikosen und Datteln enthalten. Sie müssen nicht übermäßig viel trinken wenn Sie nach Durst trinken, ist die Menge im Allgemeinen ausreichend. Ein Richtwert ist etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Die Zusammensetzung der Muttermilch wird durch die Ernährung der Mutter fast gar nicht beeinflusst! Nahrungsabhängig ist quasi nur der Gehalt an wasserlöslichen Vitaminen (z.b. Vitamin B und C). Auch Diäten verändern Menge oder Qualität der Muttermilch im Allgemeinen nicht. Sie sollten jedoch nicht mehr als 2kg pro Monat abnehmen und die tägliche Kalorienaufnahme sollte mindestens 1800kcal betragen. Weit verbreitet ist die Meinung, dass Hülsenfrüchte bei Babys Blähungen und bestimmte Obstsorten einen wunden Po verursachen. Dafür gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis. Sie können diese Nahrungsmittel also völlig normal zu sich nehmen und nur wenn Sie der Meinung sind, Ihr Baby habe mehrfach auf ein bestimmtes Lebensmittel mit Blähungen reagiert, dieses probehalber meiden. Auf Milch müssen Sie nicht verzichten, solange das Kind keine Anzeichen für eine Kuh - milchunverträglichkeit bietet. In Kurzfassung: In der Stillzeit ist eine ausgewogene, gesunde und abwechslungsreiche Ernährung wichtig. Sie müssen auf keine Lebensmittel verzichten und dürfen alles essen, was Ihnen schmeckt! 24

25 Medikamente, Alkohol und Nikotin in der Stillzeit Wenn möglich, sollten Alkohol, Nikotin und Medikamente während der Stillzeit vermieden werden! Falls Sie allerdings Medikamente benötigen, können Sie in den allermeisten Fällen unbesorgt weiter stillen. Nur bei einigen wenigen Medikamenten muss abgestillt oder die Muttermilch vorübergehend abgepumpt und verworfen werden. Problemlos ist zum Beispiel die Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln (Paracetamol, Ibuprofen), der meisten Antibiotika, eine lokalen Betäubung (z.b. beim Zahnarzt) oder eine Impfung. Falls Sie oder Ihr behandelnder Arzt unsicher sind, gibt es jederzeit die Möglichkeit, in unserer Klinik um Auskunft zu bitten. Kinderintensivstation H1N: Rauchen schadet Ihrem Kind auf zwei Wegen: Einerseits geht Nikotin in die Muttermilch über, andererseits belastet das Passivrauchen das Kind ebenfalls auch wenn es nicht gestillt wird und vor allem auch wenn der Papa raucht! Ist ein Baby Tabakrauch ausgesetzt, ist sein Risiko für plötz - lichen Säuglingstod, Atemwegserkrankungen und Allergien deutlich erhöht. Ihrem Kind zuliebe sollten Sie und die ganze Familie also generell auf Zigaretten verzichten. Rauchen in der Stillzeit kann zu geringerer Milchmenge führen und hemmt den Milchspendereflex. Wenn Sie auf Zigaretten nicht verzichten wollen, sollten Sie folgendes beachten: + Nach dem Stillen rauchen und nicht unmittelbar davor dann ist der Nikotingehalt der Muttermilch niedriger Alle anderen Maßnahmen gelten auch für Mütter, die nicht stillen und auch für Väter! + Niemals das Baby im Elternbett schlafen lassen (dies würde das Risiko für plötzlichen Säuglingstod zusätzlich erhöhen) + Nach dem Rauchen Hände und Gesicht waschen, am besten das Hemd/Shirt wechseln + Abends duschen, Haare waschen + Niemals die nach Rauch riechende Kleidung im Schlafzimmer liegen lassen Auf Alkohol sollten Sie in der Stillzeit möglichst verzichten, denn er geht in die Muttermilch über und kann die Entwicklung Ihres Kindes beeinträchtigen. Nach heutigen Kenntnissen schaden wahrscheinlich geringe Mengen Alkohol (1 bis 2mal pro Woche 1 Glas Sekt, ein kleines Glas Wein oder ein kleines Bier) ihrem Baby nicht. Wenn Sie jedoch mal mehr Alkohol trinken wollen, sollten Sie rechtzeitig vorher Muttermilch abpumpen, die Ihr Kind in dieser Zeit trinken kann und die»belastete«milch abpumpen und verwerfen. 25

26 Schnuller Ein früher Einsatz des Schnullers kann dazu führen, dass die Milchmenge reduziert wird. Durch den Gebrauch des Schnullers bei einem unruhigen Kind werden frühe Hungerzeichen übersehen. Da die Mutter seltener anlegt wird die Milchbildung weniger stimuliert und es kann zu ungenügendem Gedeihen kommen. Außerdem kann sich durch Schnullergebrauch ein inkorrektes Saug- und Schluckverhalten ausbilden. Sie sollten deswegen in den ersten Lebenswochen bis sich das Stillen gut eingespielt hat auf den Gebrauch eines Schnullers verzichten. Je besser Sie Ihr Baby kennen lernen, desto sicherer merken Sie, warum es unruhig ist. Oft kann kuscheln oder tragen helfen, ein unruhiges Kind zu beruhigen ohne dass ein Schnuller verwendet wird. 26

27 Die ersten Tage zu Hause Nach einer unkomplizierten Geburt können Sie im Normalfall nach 48h mit Ihrem Baby nach Hause entlassen werden. Bei den meisten Frauen benötigt die Milchbildung einige Tage, um richtig in Gang zu kommen. Sie werden also wahrscheinlich den so genannten Milcheinschuss (siehe oben) erst zu Hause haben. Seien Sie unbesorgt auch in der Zeit vor dem Milcheinschuss erhält Ihr Baby genügend Muttermilch, wenn Sie es 8 bis 12mal täglich anlegen. Zufüttern ist normalerweise nicht erforderlich. Ihre Hebamme wird Sie in den ersten Tagen zu Hause besonders intensiv betreuen und kontrolliert z.b. auch anhand des Gewichts, ob Ihr Baby nach einigen Tagen dann ausreichend zunimmt. Die ersten Wochen zu Hause In den ersten Wochen zu Hause brauchen Sie als neue Familie vor allem viel Ruhe. Sie werden Ihr Baby immer besser kennen lernen und sich jeden Tag sicherer fühlen. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl im Umgang mit Ihrem Baby. Einige konkrete Informationen für die ersten Wochen Ihr Baby sollte auch in den nächsten Wochen mindestens 8mal täglich gestillt werden. Manche Babys benötigen auch bis zu 12 Mahlzeiten. Stillen Sie anfangs seltener als 8mal täglich, kann die Milchmenge zurückgehen (da die Brust weniger oft stimuliert wird). Es kann allerdings sein, dass Ihr Baby nach den ersten Wochen weniger Mahlzeiten möchte. Wenn es bis dahin gut an Gewicht zugenommen hat, ist das dann auch kein Problem mehr. Die durchschnittliche Gewichtszunahme sollte in den ersten drei Monaten mindestens 150g/ Woche, idealerweise mehr als 200g, betragen. Nimmt Ihr Kind weniger an Gewicht zu, sollten Sie sich an eine Stillberaterin wenden. Bevor mit Fertignahrung zugefüttert wird, sollte erst versucht werden, die Muttermilchmenge zu erhöhen. Dies geschieht am effektivsten durch häufiges Anlegen! Es muss auch darauf geachtet werden, dass es beim Stillen zu einem Milchtransfer kommt das sicherste Zeichen dafür ist hörbares Schlucken. Ein gestilltes Baby darf so viel und so häufig trinken wie es will! 27

28 Fast alle Mütter erleben in den ersten Monaten Zeiten, in denen sie befürchten die Muttermilch würde nicht ausreichen. Diese Befürchtungen treten vor allem bei den Wachstumsschüben auf, die deswegen hier erklärt werden sollen. Die meisten Babys machen drei Wachstums - schübe das sind einige Tage, in denen sie mehr wachsen und deswegen mehr Hunger haben. Aus diesem Grund wollen sie dann häufiger gestillt werden, teilweise alle 1 bis 2 Stunden. Durch die gesteigerte Nachfrage wird dann auch das Angebot schnell wieder mehr durch die häufige Stimulation an der Brust steigt die Muttermilchmenge innerhalb von 24 bis 48 Stunden an. Dann wird das Baby wieder seltener trinken wollen. Wenn in dieser Zeit aus falscher Angst heraus, das Kind könne zu wenig Muttermilch erhalten, mit Fertignahrung zugefüttert wird, wird die Milchmenge der Mutter nicht so deutlich ansteigen (da das Kind sich ja aus der Flasche satt trinkt und weniger häufig stillen will) und im Verlauf dann tatsächlich nicht mehr ausreichen. Diese Wachstumsschübe treten mit etwa 2 Wochen, mit 4 bis 6 Wochen und mit 3 bis 4 Monaten auf. Manche Babys wollen in den Abendstunden in kurzen Abständen immer wieder gestillt werden. Diese ausgedehnte Stillmahlzeit wird Cluster- Stillen genannt und ist völlig normal. Versuchen Sie bitte nicht, durch Verwendung eines Schnullers das Stillen hinauszuzögern, denn das kann die Milchmenge verringern! Ausscheidung Nach dem ersten Lebenstag sollte Ihr Baby mindestens drei Darmentleerungen und ab dem 4. LT mindestens 6 nasse Windeln pro Tag haben. Scheidet es weniger aus kann das ein Zeichen dafür sein, dass es zu wenig Milch erhält. Erst im zweiten Lebensmonat gilt, dass ein gestilltes Kind weniger Stuhlgang hat (dann ist auch Stuhlgang einmal alle 7 bis 10 Tage normal). 28

29 Wie lange soll ich stillen? Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, dass Kinder in den ersten 6 Lebensmonaten voll und noch bis ins zweite Lebensjahr hinein weiter teilgestillt werden. Aussagen wie»das Kind braucht jetzt etwas richtiges zu essen«sind in den ersten 6 Lebensmonaten völlig falsch hier ist ausschließliches Stillen die beste Ernährung für Ihr Baby. Zusätzliche Flüssigkeit wie Tee oder Wasser braucht ein voll gestilltes Kind nicht, auch nicht wenn es besonders heiß ist oder das Baby Fieber hat. Nach 6 Monaten ist es dann Zeit für den ersten Brei. Zu diesem Zeitpunkt zeigen die meisten Babys auch Interesse an anderer Nahrung. Probieren Sie bei den ersten Mahlzeiten ganz ohne Stress Ihrem Baby einige Löffel Gemüsebrei zu füttern. Nach und nach können Sie dann die Menge steigern und weitere Nahrungsmittel einführen (weitere Gemüsesorten, Kartoffeln, glutenhaltiges Getreide, Fleisch) bis dann nach etwa 1 Monat eine zweite Breimahlzeit eingeführt wird. Selbstverständlich profitiert Ihr Kind auch nach Einführung der Beikost noch vom Stillen, denn gerade wenn die Milchmenge dann etwas zurückgeht, sind bestimmte Abwehrstoffe wieder vermehrt in der Milch und schützen das gestillte Kind optimal vor Krankheitserregern. Stillen schützt in der Zeit der Beikosteinführung außerdem vor Allergien und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Wie lange Sie dann noch stillen wollen, bleibt allein Ihnen und Ihrem Kind überlassen. Viele Mutter-Kind-Paare genießen auch nach dem 1. Geburtstag das gemeinsame Stillen als intensive Zeit miteinander. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl: weder medizinisch noch psychologisch spricht etwas dagegen, das Kind länger zu stillen! 29

30 »Hilfe, meine Milch reicht nicht!«die Angst, dass die Milch nicht für das Baby reicht, tritt bei vielen Frauen im Verlauf der Stillzeit auf und ist meistens unbegründet! Denn häufiges Stillen, kurze Abstände zwischen den Stillmahlzeiten oder ein unruhiges Baby sind keine Zeichen für zu wenig Milch! Nur wenn das Baby über einen gewissen Zeitraum nicht normal an Gewicht zunimmt (also weniger als 150g/Woche!), kann man davon ausgehen, dass die Milch vielleicht tatsächlich nicht reicht. Aber auch das ist kein Grund, gleich auf Fertignahrung umzusteigen, denn in den meisten Fällen kann mit ein wenig Geduld und Unterstützung die Muttermilchmenge wieder gesteigert werden. Die häufigsten Ursachen für zu wenig Milch sind: + zu seltenes Anlegen + zu kurzes Anlegen (keine kalorienreiche Hintermilch) + falsches Anlegen (keine ausreichende Saugstimulation) + inkorrekte Verwendung von Stillhütchen + Verwendung eines Schnullers (!) + Krankheit/Übermüdung/Diät der Mutter + Rauchen ABER: Stress reduziert NICHT die Milchmenge, nur den Milchspendereflex Das können Sie dann tun: + Geduld haben, Ruhe bewahren + Hilfe suchen (Hebamme, Stillberaterin, ggf. Kinderarzt) + Stilltechnik überprüfen lassen + Häufiges (10 bis 12mal pro Tag, keine zu lange Nachtpause) Anlegen, ggf. zusätzliches Stimulieren der Milchbildung mit Brustmassage oder einer elektrischen Milchpumpe + viel Hautkontakt zwischen Mutter und Baby, Tragen + für Entlastung im Haushalt sorgen, Ruhe und Entspannung für die Mutter + ausreichend Essen und Trinken + rauchen aufgeben + Schnuller weglassen 30

31 Zu viel Milch Nach der Entbindung kann es einige Tage, manchmal auch einige Wochen dauern, bis sich die Milchbildung auf den Bedarf des Babys eingestimmt hat. Wenn Sie zu viel Milch haben, können folgende Tipps Ihnen helfen, die Milchmenge sanft zu verringern: + Legen Sie pro Stillmahlzeit immer nur eine Seite an. An der anderen Seite den Überschuss nur sanft ausmassieren, bis es nicht mehr zu sehr spannt + Kühlen Sie Ihren Brüste nach dem Stillen (z.b. mit einem Coolpack oder Quarkwickel) + Salbeitee oder Pfefferminztee kann die Milchmenge reduzieren 31

32 Wer hilft bei Stillproblemen? Zögern Sie nicht, bei allen Stillproblemen rasch um Rat und Hilfe zu bitten. Ihre Ansprechpartner sind in erster Linie Ihre Hebamme und die Still - beraterinnen unserer Klinik. Oft kann bereits ein Telefonat helfen, Ängste und Unsicherheiten zu zerstreuen. Ebenfalls hilfreich ist auch die Teilnahme an einer Stillgruppe oder ein anderweitiger Austausch mit Frauen, die gestillt haben. Stillgruppen: Die Stillberaterinnen der Klinik erreichen Sie telefonisch unter (Station H1N), (Wochenstation) oder (Kreißsaal). Familientreff Cari-fé Schulstraße 7, Görlitz dienstags: 10:30 Uhr Wir wollen Sie als neue Familie in der Zeit rund um die Geburt in unserem Haus kompetent beraten und einfühlend unterstützen. Das Wohlergehen Ihres Babys liegt uns ebenso am Herzen wie die Zufriedenheit unserer Patientinnen. Diese Broschüre soll Ihnen den Stillbeginn erleichtert und kann Ihnen bereits in der Schwangerschaft wertvolle Informationen rund um das Stillen vermitteln. Aktuelle Termine der Stillgruppen entnehmen Sie bitte den Aushängen in Frauen- und Kinderklinik Selbstverständlich beantworten wir alle ihre Fragen auch gerne persönlich. Wir freuen uns auf Sie! 32

33 33

34 Wir sind das Team der Frauen- und Kinderklinik. Dr. med. Torsten Nadler Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. H.Chr. Gottschalk Chefarzt der Klinik für Kinderund Jugendmedizin 34

35 Dr. med. Julia Gottschalk Kinderärztin und Stillberaterin IBCLC Silvia Hassa Kinderkrankenschwester und Stillberaterin IBCLC Heike Gabriel Kinderkrankenschwester und Stillberaterin IBCLC Sylvia Trautmann Hebamme und Stillberaterin IBCLC Regine Werwoll Leitende Hebamme und Stationsleitung Frauenklinik 35

36 Impressum Herausgegeben von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Städtischen Klinikums Görlitz ggmbh. Die Stillberaterinnen &: (Station H1N) &: (Wochenstation) &: (Kreißsaal)

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