Studierendenauswahl an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Burkhard Danz Leiter des Referates für Studienangelegenheiten

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1 Studierendenauswahl an der Charité - Universitätsmedizin Berlin Burkhard Danz Leiter des Referates für Studienangelegenheiten Studienangelegenheiten 6

2 7. HRGÄndG vom.aug. BerlHZG Entwurf vom.. erlassen am.juni 5 neue Zulassungsbedingungen für die Zulassung zum Wintersemester 5. Für Studiengänge, die in das Verfahren der Zentralstelle (ZVS) einbezogen sind, gelten folgende Grundsätze : nach Abzug Vorabquoten folgende Aufteilung: % nach Leistung (durch ZVS) % nach Wartezeit (durch ZVS) 6 % durch Auswahlverfahren der Universität Studienangelegenheiten 6

3 ZVS Zulassungsverfahren in Deutschland 7 er Jahre bis WS 997/9 * Bis WS / % Wartezeit % Auswahl Hochschulen 6% Abiturbeste 5% Wartezeit 5% Abiturbeste Ab WS / Ab WS 5/6 5% Auswahl Hochschulen 6% Auswahl Hochschulen % Abiturbeste % Wartezeit 55% Abiturbeste % Wartezeit Studienangelegenheiten 6

4 Für med.studiengänge mehrgleisiges Besonderes Auswahlverfahren WS 96/7 WS 997/9 5% Auswahlgespräch Teilnehmer per Los bestimmt % Vorabquoten 5% Kombination aus Abitur und Test % Wartezeit % Testbeste Studienangelegenheiten 6

5 Bundesverfassungsgericht 97 Kernaussagen: - Teilhaberecht des Bürgers an staatlichen Ausbildungsmöglichkeiten - erschöpfende Nutzung aller Studienplätze - Auswahl nach sachgerechten Kriterien mit Chancen für jeden unter weitgehender Berücksichtigung der Ortswünsche mehrgleisiges Verfahren für besonders stark nachgefragte Studiengänge (Medizinertest, leistungs- bzw. wartezeitgesteuertes Losverfahren, beschränkte Bewerbermöglichkeiten) Studienangelegenheiten 6

6 Auswahlverfahren Charité ab WS 5/6 % Wartezeit 6 % Auswahl Hochschule davon 5 % nach Auswahlgesprächen davon 75 % nach dem Punktsystem % Abiturbeste Studienangelegenheiten 6

7 Auswahlverfahren der Hochschule A ( entsprechend Zulassungssatzung der Charité ) 75 % nach Durchschnittsnote in Verbindung mit einer Gewichtung von in der Hochschulzugangsberechtigung ausgewiesenen Fächern, die über die fachspezifische Motivation und Eignung Auskunft geben B 5 % nach dem Ergebnis eines von der Charité durchzuführenden Gesprächs, das Aufschluss über die Motivation und über die Identifikation mit dem gewählten Studium und dem angestrebten Beruf geben sowie zur Vermeidung von Fehlvorstellungen über die Anforderungen des Studiums dienen soll ( das Dreifache der zu besetzenden Studienplätze ) Studienangelegenheiten 6

8 Beispiel : Durchschnittsnote = Punkte, = 9, = 66,6 =, =, = 7,9 = 6,7 = 9,5 = 5, =, = 6, = 6,6 =, =, = 57,9 =,7 = 9, = 7, = 5, =, = 6,5 = 75, = 5, = 7,9 =,6 = 7, =, =, =,7 = 69,5 = 5, = Belegung von Fächern Fach Leistungsfach.Halbj..Halbj.. Halbj.. Halbj. MA ja PH nein BIO ja CH nein Summe : (maximal) Belegung in Deutsch / Englisch Durchschnittlich je Punkte in der Kursphase = je Punkte Summe : 6 Gesamtpunktzahl des Beispiels : = 9 Punkte Studienangelegenheiten 6

9 Platz Hochschulen Vorhandene Studienplätze Bewerberanzahl nach ZVS- Verfahren Insgesamt Kategorie Vorhandene Platzzahl nach ZVS - Verfahren Bewerber pro Platz Platz Hochschulen Vorhandene Studienplätze Bewerberanzahl nach ZVS- Verfahren Insgesamt Kategorie Vorhandene Platzzahl nach ZVS - Verfahren Bewerber pro Platz Charité ,76 Tübingen ,56 Mainz ,9 Münster ,5 Dresden ,57 Duisburg - Essen , Köln , Greifswald , Magdeburg , Erlangen - Nürnberg ,6 Rostock ,5 Würzburg ,9 Jena ,75 Göttingen ,56 Heidelberg ,7 Hannover ,7 Regensburg , Freiburg ,9 Hamburg ,7 Marburg ,6 Bochum.5 6 5, Leipzig ,99 München ,7 Aachen ,75 Bonn 7. 66,6 Ulm ,5 Heidelberg - Mannheim ,5 Kiel ,5 Halle , Saarbrücken 9.9 7,9 Gießen ,6 Lübeck 7.9 9,6 Frankfurt / M ,56 Düsseldorf.7 65,5 Studienangelegenheiten 6

10 Anzahl Immatrikulierter in Humanmedizin nach Abiturnote und Verfahren 5 5 Hochschulauswahlverfahren Hauptverfahren Leistung Hauptverfahren Sonderquote/Wartezeit Bevorzugte Zulassung ,,,,,5,6,7,,9,,,,,5,6,7,,9,,,,5

11 Anzahl Immatrikulierter in Humanmedizin im ZVS Verfahren Wartezeit in Abhängigkeit der Abiturnote Größe der Blase = Anzahl Studenten Wartesemester, 6, 6,5 6,7 6,9 6, 6,5 6,9 6 6, 6 5,,,5,,5,,6,9, 9, 9, 9 9,,,,5,6,7 7 5 Turboquote Wartezeit,, Stud.,,,,6,7,,9,,7 Sonderfälle (Härte, Zweitstudium), Stud.,,,6 Stud.,,,,,5,6,7,,9,,,,,5,6,7,,9,,, Abiturnote Studienangelegenheiten 6

12 6 Anzahl Immatrikulierte aus der Leistungsquote des ZVS-Verfahrens nach Herkunft, gegliedert nach Abiturnote für Humanmedizin Turboquote, Stud.,,,, Stud. Stud.,,,,,,, 7 Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Hessen Meckl.-Vorp. Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Sachsen-Anhalt Thüringen Ausland

13 6 5 Anzahl Immatrikulierte aus dem Hochschulverfahren nach Herkunft gegliedert nach Abiturnote für Humanmedizin 9,7,6,5,,,, Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hessen Meckl.-Vorp. Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen Ausland Baden-Württemberg

14 Charité - Auswahlgespräche geregelt durch Satzung 9 Plätze in der Medizin (7 Bewerber eingeladen); 6 in der Zahnmedizin () 5 Gesprächsgruppen in Medizin; in der Zahnmedizin ( Räume + Hörsaal) Durchführung an einem Tag. Uhr ca. 5. Uhr 5 Professoren + Studierende ausführliche Info vorab + minütige Einweisung am Tag X alle Bewerber zu. Uhr eingeladen, nach Feststellung der Personalien Zuteilung zu Gesprächskommission (nach Ankunft) 9.. Uhr Auswahlgespräche (mind. Minuten pro Bewerber, mind. Professoren die gesamte Zeit anwesend, Studierender) bis. Uhr Auswertung anschließend Abschlusskonferenz unter Beteiligung des Dekans und Mitglieder der Auswahlgesprächskommissionen Studienangelegenheiten 6

15 Auszug aus der Satzung zur Durchführung von Auswahlgesprächen zur Vergabe eines Teils der Studienplätze in den Regelstudiengängen Medizin Und Zahnheilkunde () Als Themen um Merkmale für die Motivation und Eignung der Bewerberin oder des Bewerbers festzustellen kommen insbesondere folgende Schwerpunkte in Betracht: - Berufsentscheidung, Studienmotivation (Vorstellungen über Studium und Beruf) - Schulische und außerschulische Interessen und Aktivitäten - berufliche und sonstige Aktivitäten - soziales Engagement Politische und ethisch-moralische Fragestellungen von politischer Relevanz dürfen nicht Gegenstand der Auswahlgespräche sein. () Darüber hinaus soll im Auswahlgespräch die Flexibilität der Bewerberin oder des Bewerbers im Eingehen auf wechselnde Gesprächsgegenstände und die Fähigkeit, sich auf eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner einzustellen, berücksichtigt werden. () Der Bewerberin oder dem Bewerber werden ausreichend Chancen zur Selbstdarstellung eingeräumt.

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