Future Technology for Expertise Development - FuTEx IT-Kompetenzentwicklung im virtuellen Raum

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Future Technology for Expertise Development - FuTEx IT-Kompetenzentwicklung im virtuellen Raum"

Transkript

1 :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Future Technology for Expertise Development - FuTEx IT-Kompetenzentwicklung im virtuellen Raum K o n z e p t Teilprojekt der Initiative IT 50plus ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Bearbeitung: Gefördert durch: Konzeptfassung nach Evaluation der Pilotierung BITKOM Albrechtstraße Berlin Berlin, Dezember

2 AUSZUG: Anhänge und Anlagen Anhänge 1. Anforderungen an eine Lerninfrastruktur (Autorin: Katja Königstein, WEBMODERATION) 2. Führen von und Arbeit in und mit virtuellen Teams (Autorin: Katja Königstein, WEBMODERATION) Das vollständige Konzept finden Sie hier:

3 Anhang 1: Anforderungen an eine Lerninfrastruktur Zielsetzung der Qualifizierungsmaßnahme ist die Kompetenzentwicklung und der Erwerb einer beruflichen Handlungskompetenz. Die Qualifizierungsteilnehmer entwickeln diese Kompetenzen individuell verschieden über unterschiedliche Formen und Arten des Lernens. In der beruflichen Bildung spielen dabei das arbeitsgebundene und selbstgesteuerte sowie das informelle und erfahrungsbezogene Lernen eine besondere Rolle 34. Die Kompetenzentwicklung erfolgt entsprechend des APO-IT-Ansatzes im Rahmen der Bearbeitung konkreter Projekte in virtuellen Teams, also in einer realen Arbeitsbeziehung. Die Besonderheit des FuTEx-Ansatzes liegt darin, dass diese Projekt-Zusammenarbeit in einem virtuellen Team erfolgt, d. h. alle Teilnehmer arbeiten in ihrem Home-Office und die Kommunikation verläuft ausschließlich mittels technischer Hilfsmittel, abgesehen von den etwa 10 % der Zusammenarbeit während Präsenztreffen. Aufgaben der Lerninfrastruktur Die Lerninfrastruktur hat vor diesem Hintergrund zwei wesentliche Aufgaben: optimale Rahmenbedingungen für selbstgesteuertes Lernen schaffen und die intensive Kommunikation und den Erfahrungsaustausch innerhalb der Teams sowie zwischen Teilnehmern und Betreuungsteam zu ermöglichen. Eine weitere Besonderheit des FuTEx-Ansatzes ist die Vollzeit-Qualifizierung. Klassische E- Learning- oder auch Blendend Learning-Konzepte basieren auf einer weitgehend asynchronen Zusammenarbeit, bei der sich die Lernzeiten der Teilnehmer nur begrenzt überschneiden. Die Lernzeiten pro Wochen liegen hier meist bei weit weniger als 20 Stunden und das Lernen erfolgt überwiegend asynchron. Im Vergleich dazu arbeiten und lernen die FuTEx-Teilnehmer weitgehend synchron, d. h. alle zur gleichen Zeit, nämlich in der Regel zu den üblichen Arbeitszeiten zwischen 9 und 17 Uhr. Alle haben in dieser Zeit Anwesenheitspflicht und sollten permanent erreichbar sein. Eine besondere Anforderung an die Lerninfrastruktur liegt daher in der Koordination synchroner Zusammenarbeit. Die Lerninfrastruktur beim Teilnehmer lässt sich dabei in drei Bereiche gliedern: Räumliche Gegebenheiten, Hardware-Ausstattung, 34 Schröder, T., Bernhardt, M. (Helmut-Schmidt Universität), Töpfer, W. (BITKOM): FuTEx ein arbeitsprozessorientiertes Qualifizierungskonzept für Arbeitssuchende im Rahmen des IT-Weiterbildungssystems: 53

4 Software-Ausstattung. Räumliche Gegebenheiten bei Teilnehmer Jeder Teilnehmer sollte über einen Home-Arbeitsplatz verfügen, an dem er in Ruhe arbeiten kann. Häufige Störungen, z. B. durch Aktivitäten anderer Familienmitglieder oder durch häufigen Wechsel des Arbeitsplatzes, sollten vermieden werden. Hardware-Ausstattung Alle Teilnehmer sollten über eine adäquate Hardware-Ausstattung und über einen schnellen DSL-Anschluss verfügen. Bei der Pilotierung des FuTEx-Konzeptansatzes hat es sich bewährt, alle Teilnehmer mit der identischen Hardware auszustatten. Im Wesentlichen ist das ein Laptop mit Headset. Software-Ausstattung Die eingesetzte Software dient verschiedenen Zwecken: 1. Unterstützung beim Wissenserwerb, d. h. Bereitstellung von Lehrinhalten, 2. Unterstützung bei der Team-/Projektarbeit auf Distanz und damit der Kompetenzentwicklung und 3. Unterstützung bei der Selbstorganisation, Motivation und Kontrolle des Lernfortschrittes. Dabei spielt die Unterstützung des Wissenserwerbs vor allem in der Lernphase des Gesamtkonzeptes eine wichtige Rolle. Die Organisation der Teamarbeit auf Distanz ist dagegen in der Projektphase besonders wichtig. Selbstorganisation, Motivation und Kontrolle des Lernfortschritts sind permanente Aufgaben während der gesamten Projektlaufzeit. Learning-Management-Systeme: Voraussetzung für einen gelungen Start Im Verlauf der verschiedenen Qualifizierungsphasen verändern sich die Anforderungen an die Lerninfrastruktur. Ausgangspunkt der Software-Ausstattung ist in der Regel ein so genanntes Learning- Management-System. Nach der Definition von Wikipedia wird unter einem Learning Management System (LMS) ein Softwaresystem verstanden, das unter einer zentralen Oberfläche mehrere aufgabenspezifische Teilprogramme integriert, mit denen verschiedene Lernszenarien unterstützt werden. Die Etablierung eines LMS ist in der Startphase einer Online-Qualifizierungsmaßnahme besonders wichtig. Hauptaufgabe ist zu Beginn: Bereitstellung des Lerncontent (z. B. Text-Dateien, WebBasedTrainings), Taktung des Lernstoffes, Lernfortschrittskontrolle durch Selbsttest, Hinterlegen und Führen von Lerntagebüchern, 54

5 Soziale Integration in die Lerngruppe durch intensive Kommunikation innerhalb der Gruppe sowie zwischen Lernteam und Betreuerteam. Grundsätzlich sollte das LMS folgende Anforderungen erfüllen: Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen z. B. Linux, Mac, Bedarfsorientierte Erweiterbarkeit, Differenzierte Administrierbarkeit, d. h. Möglichkeiten zur Vergabe von Rollen und Rechten, geschützten Arbeitsgruppenbereichen und dem Anlegen verschiedener Kurse. Zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme, also in der Einstiegslernphase sollte das LMS mit folgenden Funktionen ausgestattet sein: Teilnehmerverwaltung, Datei-Bibliothek (nach Möglichkeit mit Versionsmanager und Kommentarfunktion): Diskussionsforen: o Ablage von Schulungsunterlagen, o Hinterlegen von Arbeitsergebnissen der Teilnehmer ( z. B. Lerntagebücher, Projektdokumentationen) mit Versionskontrollmöglichkeit, o Zusammentragen weiterführender Informationen (z. B. öffentlich zugängliche pdf-files zu relevanten Themen), o Benötigte Software, o Archivierungsmöglichkeit für bearbeitete Aufgaben. o Fachlicher Austausch zu bestimmten Aufgaben und Lerninhalten, o Kontakt zum Lernprozessbegleiter, o Sinnvoll ist hier auch eine off topic Konversation, sozusagen als Cafeteria oder Smalltalkecke des verteilten Teams. Virtuelle Pinwand für Informationen, zu denen kein Feedback gewünscht bzw. erforderlich ist, z. B. o Linksammlung, o Terminankündigungen Virtueller Seminarraum für regelmäßige Online-Präsenz-Treffen mit folgender Ausstattung: o Web-Cam, o Sprachübertragung, o Whiteboard, o Präsentationsbereich. Wichtigster Aspekt bei der Auswahl des LMS ist eine klare Struktur, in der sich sowohl Lernende als auch Dozenten möglichst intuitiv zurechtfinden. In der Startphase sind dabei vor allem 55

6 die Übersichtlichkeit der Bibliothek sowie die einfache, klare Struktur der Diskussionsforen wichtig. Es empfiehlt sich, mit wenigen wirklich notwendigen Anwendungen und Teilprogrammen zu starten und die Teilnehmer damit vertraut zu machen. Im Verlauf des Projektes kann der Funktionsumfang ausgebaut werden. Dazu können auch die Teilnehmer selbst beitragen. Ausbau des Funktionsumfanges: Alles LMS oder Individualisten? Der Ausbau des Funktionsumfangs der Lerninfrastruktur kann entweder unter dem Dach des LMS, d. h. neue Teilprogramme und Funktionalitäten werden in das LMS integriert, erfolgen. Alternativ dazu können auch unabhängige Open-Source-Produkte genutzt werden. Unabhängig von der technischen Anbindung bzw. Umsetzung sollten in der Projektphase folgende Funktionalitäten zur Verfügung stehen: Gemeinsamer Kalender zum Eintrag von z. B. a. Meilensteinen, b. Meetingterminen. Aufgabenliste, verknüpft mit Personen und Kalender, Chat bzw. Instant Messaging a. für die schnelle schriftliche Kommunikation, b. mit Statusanzeige beschäftigt oder kann kontaktiert werden. Telefonkonferenzen oder VioP-Konferenzen für a. die Ad-hoc -Kommunikation, b. unkomplizierte Absprachen. Umfragefunktion für Koordination und Abstimmungen, WiKis für die Zusammenarbeit an Projekten, Ideensammlungen, MindMaps für die Ideensammlung und Strukturierung von Projekten, Möglichkeiten zum gemeinsamen Bearbeiten von Dateien bzw. Programmen, Strukturierte Dateiablage mit Versionsmanager. Mit der rasanten Entwicklung des Web 2.0 hat sich ein immenses Angebot an Open-Source- Software etabliert, das sich hervorragend für die Zusammenarbeit in einem verteilten Team eignet. Nicht alle diese Produkte lassen sich in ein LMS integrieren. Viele verfügen jedoch über Funktionalitäten, die über den Umfang der Teilprogramme von LMS-Systemen hinaus gehen. Daher ist im Einzelfall zu entscheiden, ob der Vorzug dem LMS gegeben wird oder ob geeignete Einzelprodukte genutzt werden. Erfahrungsgemäß unterliegt die Auswahl der eingesetzten Software der Dynamik innerhalb des Lernteams. Da die Lerner im Software-Bereich sehr versiert sind, werden sie im Rahmen der Projektarbeit selbst geeignete Softwareprodukte für die Zusammenarbeit entdecken und auswählen. Auch dies ist ein Teil des Kompetenzerwerbs. Von Seiten der Projektsteuerung sollte allenfalls darauf geachtet werden, dass die Anzahl der eingesetzten Software-Produkte überschaubar bleibt und klare Kommunikationsregeln vereinbart und eingehalten werden. Ansons- 56

7 ten besteht die Gefahr, dass sich die Teilnehmer im Wald der Anwendungen verlaufen und die Zusammenarbeit dadurch ineffektiv wird. Ein weiterer Aspekt ist die Datensicherheit. Eine große Bandbreite an eingesetzter Freeware birgt immer die Gefahr der Datenunsicherheit. Daher sollte der Einsatz der Software-Produkte immer mit der Projektleitung abgesprochen werden. 57

8 Anhang 2: Führen von und Arbeit in und mit virtuellen Teams Besonderheiten verteilter Team Virtuelle Teams unterscheiden sich von klassischen Präsenzteams dadurch, dass die Team- Mitglieder räumlich verteilt an verschiedenen Orten arbeiten. Dieses räumlich verteilte Arbeiten birgt die Gefahr einer sozialen Isolation und damit einhergehend einer sinkenden Motivation in sich. Die größte Herausforderung ist es daher, trotz räumlicher Distanz ein Gefühl der sozialen Integration zu erzeugen. Dazu ist eine intensive und gut strukturierte Kommunikationskultur innerhalb des Projektes der entscheidende Erfolgsfaktor. Abgesehen von den wenigen Präsenztagen erfolgt die Kommunikation ausschließlich über technische Hilfsmittel, wie die Foren des Learning-Management-Systems, Chats, Telefon(konferenzen) und virtuelle Meetings. Eine Kommunikationskultur, sie sich fast ausschließlich auf neue Medien stützt, muss gelernt und geübt werden. Den verschiedenen Rollen innerhalb des Teams kommen dabei verschiedene Aufgaben zu. Wichtig ist, dass sich sowohl Lektoren, Lernprozessbegleiter als auch Projektleiter ihren Aufgaben bewusst sind und über entsprechendes Know How in der Führung virtueller Teams verfügen. Grundlagen technikbasierter Kommunikation Im Face-to-face -Gespräch macht nonverbale Kommunikation über 93 % der vermittelten Information aus, der Sachinhalt der gesprochenen Worte weniger als 7 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine viel zitierte Studie des Psychologen Albert Mehrabian aus dem Jahre Demnach machen die Mimik und Gestik 55 % und die Tonalität der Sprache 38 % der Kommunikation aus. Auch wenn diese Zahlen nicht allgemeingültig auf alle Situationen übertragbar sind, so zeigen sie doch die große Bedeutung nonverbaler Signale in der Kommunikation. In der technikbasierten Kommunikation geht ein Großteil dieser Signale verloren mit entsprechenden Folgen für das Verstehen von Informationen. Deutlich wird das am Satz des Kommunikationswissenschaftlers Wazlawik man kann nicht nicht kommunizieren, da der Körper ja immer Signale sendet. Im virtuellen Raum kann dieser Satz in Frage gestellt werden: Hier kann quasi nicht kommuniziert werden, wenn jemand nicht aktiv wird die anderen können ihn ja nicht sehen. Eine der Hauptaufgaben des Lernprozessbegleiters ist es daher, Kommunikation anzukurbeln und gemeinsam mit dem Team Kommunikationsregeln aufzustellen, einzuüben und anzuwenden. Die Wahl des angemessenen Kommunikationsmediums Den Mitgliedern eines verteilten Teams steht eine Fülle von Kommunikationsmedien zur Verfügung: Telefon, Forum, Chat, Instand Messaging, , Virtueller Meetingraum und, und, und 58

9 Die Media-Richness-Theorie besagt, dass ja nach Zielsetzung der Kommunikation verschiedene Medien unterschiedlich effizient sind. Sie beschreibt den Zusammenhang zwischen der Art der Aufgaben und der Wahl des geeigneten Kommunikationsmediums. Kommunikationsmedien unterscheiden sich in ihrem Informationsreichtum. Der Informationsreichtum sagt etwas darüber aus, über wie viele Kommunikationskanäle ein Medium verfügt. Das reichste Medium ist ein persönliches Gespräch vor Ort. Es verfügt über vielfältige Kommunikationskanäle: Mimik, Gestik, Sprache, Tonfall. Sehr arm ist dagegen beispielweise eine SMS, sowie ein Forum- oder Chat-Beitrag. Einziger Kommunikationskanal ist hier das geschriebene Wort. Eine Zwischenstellung nehmen Telefonkonferenzen und virtuelle Meetings ein. Hier kommt der Tonfall als zusätzlicher Kanal dazu und in einem Web-Meeting können über entsprechende Moderationsmethoden weitere Kommunikationskanäle aktiviert bzw. kompensiert werden. Die Kunst effizienter und effektiver Kommunikation ist es, für jede Aufgabe das geeignete Kommunikationsmedium zu finden und zu nutzen. Grundsätzlich gilt die Regel: Je komplexer die Aufgabenstellung, desto reicher an Kommunikationskanälen muss das gewählte Medium sein. Vier Seiten einer Nachricht in der schriftlichen Kommunikation Nach der Theorie der vier Seiten einer Nachricht hat jede Nachricht, die wir senden immer vier Seiten oder Ebenen: Sach-, Beziehungs- Selbstoffenbarungs- und Appell-Ebene 35. Explizit wird in der Präsenzkommunikation meist nur die Sachebene angesprochen. Die anderen drei Ebenen unterliegen weitgehend der Interpretation nonverbaler Signale. Fehlen diese nonverbalen Signale, ist die Gefahr von Missverständnissen besonders groß. Wichtig in der Kommunikation von verteilten Teams ist daher, dass alle vier Kommunikationsebenen ausdrücklich angesprochen werden. Das macht die Kommunikation etwas aufwändiger und ausführlicher, ist aber wichtig, um eine gute Atmosphäre im Lernteam zu schaffen und damit zur Motivation beizutragen. Hier einige Tipps zur vollständigen Kommunikation: Insbesondere in der schriftlichen Kommunikation helfen folgende Prüffragen, vollständig zu kommunizieren, d.h. alle vier Seiten einer Nachricht explizit zu senden 36 : Sachebene: Sachinformation zum Thema über das der Sender den Empfänger informieren möchte. Prüffragen: Was ist meine zentrale Botschaft? Welchen Sach-Kontext brauchen die anderen? (Ich benötige Ihre Rückmeldung bis spätestens ) 35 Schulz von Thun, F.: Miteinander reden 1, S. 31, F. Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg Herrmann, D., Hüneke, K., Rohrberg, A.: Führung auf Distanz - mit virtuellen Teams zum Erfolg, Gabler Verlag Wiesbaden,

10 Selbstoffenbarungsebene: Informationen über die Befindlichkeit des Senders; teils bewusste positive Selbstdarstellung, teils unbewusste Selbstenthüllungen. Prüffragen: Wie stehe ich persönlich dazu? Was hat mich dazu bewogen? Was ist meine Absicht, mein Ziel, meine Befürchtung? Was müssen die anderen von mir wissen, um meine Botschaft, meine Aufforderung einordnen zu können? Beziehungsebene: Informationen darüber, wie der Sender zum Empfänger steht bzw. was er von ihm hält. Diese Ebene ist besonders wichtig für die Stimmung im Team. Auf der Beziehungsebene werden besonders viele nonverbale Signale gesendet und interpretiert. Sie ist in der technikbasierten Kommunikation ein besonders sensibler Bereich. Prüffragen: Wie stehe ich zu den Teammitgliedern? Was freut mich an deren Arbeit, was stört mich? Wie läuft die Zusammenarbeit? Appellebene: Informationen zur der Reaktion, die der Sender beim Empfänger hervorrufen möchte. Was will ich, dass der Empfänger tut? Prüffragen: Was will ich genau bewirken? Was genau erwarte ich, wünsche ich, dass der andere tun oder lassen soll? Was brauchen die anderen, um in meinem Sinne handeln zu können? Dabei gelten folgende Faustregeln: Je komplexer ein Sachverhalt, der kommuniziert wird, desto ausführlicher und sorgfältiger sollten die vier Seiten einer Nachricht kommuniziert werden. Je größer das Vertrauen und je besser die Beziehung zwischen Sender und Empfänger, desto weniger ausführlich brauchen die vier Seiten der Nachricht kommuniziert zu werden, um Missverständnisse zu vermeiden und als Sender zum Ziel zu kommen. Im Zweifel nachfragen: Bei unklaren Botschaften sollte der Empfänger lieber einmal mehr nachfragen als einmal zu wenig! Kommunikationsvereinbarungen Um innerhalb des Projektteams eine reibungslose und effiziente Kommunikationskultur zu etablieren, sollte zu Beginn eine Kommunikationsvereinbarung getroffen werden. Die folgende Liste gibt Anregungen, was geregelt werden sollte. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sollte projektspezifisch angepasst werden. Über welches Medium erfolgt die schriftliche asynchrone Kommunikation (z.b. Forum des Learning-Management-Systems (LMS), Mail-Funktion des LMS, individuelles - Programm, Soziales Netzwerk wie Facebook oder XING, Chatfunktion in Skype ). 60

11 Reaktionszeit auf Nachrichten: Wie häufig werden Nachrichten abgerufen bzw. gesichtet? Wie lange sollte die Reaktionszeit auf Nachrichten maximal betragen? (Ggf. unterschiedliche Vereinbarungen für Projektleiter, Lernprozessbegleiter, Teammitglieder untereinander vereinbaren.) Wann sollte eine Nachricht als wichtig gekennzeichnet werden? Reaktion und Feedback: Wird auf jede Nachricht eine Antwort erwartet? Wenn keine Antwort kommt, kann man davon ausgehen, dass die Nachricht gelesen wurde? Erreichbarkeit: Feste Termine bzw. Regeln für die Erreichbarkeit von Projektleiter und Lernprozessbegleiter, ggf. Sprechstunden oder Sprechzeiten einführen: z. B. täglich zwischen 11 und 12 Uhr kann angerufen werden. Wo und wie werden gemeinsame Dokumente abgelegt? Mit welcher Technik werden Dokumente gemeinsam bearbeitet? Welches Medium wird für Sprachübertragung genutzt? (Telefon, Skype, Telefonkonferenzen wenn ja, welche?) Wer kann Sitzungen einberufen und mit welcher Begründung? Wie werden Sitzungsergebnisse dokumentiert und von wem? Motivationsfördernde Maßnahmen Die Aufrechterhaltung der Motivation ist einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg virtueller Teams. Folgende Maßnahmen tragen dazu bei, auch bei räumlicher Distanz das Gefühl sozialer Nähe zu erzeugen und dadurch die Teilnehmer zu motivieren: Individuelle Lernziele Jeder Teilnehmer sollte zu Beginn der Maßnahme klar benennen und schriftlich festhalten, welche Qualifikationen er im Laufe der Maßnahme erlagen möchte und warum! Präsenz der Lernprozessbegleiter Um einer sozialen Isolation der Teilnehmer entgegenzuwirken, sollte der Lernprozessbegleiter Präsenz zeigen. Er sollte mindestens einmal pro Tag eine Nachricht auf der Lern-Management- Plattform oder sonstigen asynchronen Kommunikationsmedien hinterlassen. Auch wenn eine Nachricht inhaltlich nicht unbedingt notwendig wäre, so steigert die Präsenz doch die Motivation der Teilnehmer erheblich, da das Interesse an deren Arbeit sichtbar wird. Regelmäßige Vier-Augen-Telefonate Neben der schriftlichen Kommunikation und den Teammeetings empfiehlt es sich insbesondere bei stillen Teilnehmern und in schwierigen Situationen - auf Einzeltelefonate zurückzugreifen. Das sind sehr reiche Kommunikationsmedien, über die Stimmungen oder Probleme gezielt angesprochen werden können. 61

12 Lernpartnerschaften Lernpartnerschaften, in denen jeweils zwei Teilnehmer eine Aufgabe bearbeiten, fördern den Zusammenhalt im Team und die soziale Integration der Teilnehmer. Informelle Kommunikation Auch in verteilten Teams trägt die informelle Kommunikation zur Vertrauensbildung und Motivation bei. Daher sollten Gelegenheiten dazu geschaffen werden. Dies kann z. B. ganz gezielt zu Beginn oder am Ende virtueller Meetings erfolgen, in dem man 10 Minuten Smalltalk-Zeit oder ganz gezielte Kommunikationseinheiten integriert. Außerdem sollte innerhalb des LMS Raum für informelle Kommunikation geschaffen werden, wie z. B. ein Forum namens Cafeteria. Regelmäßiger Morgen- und Abendappell: Bei Ganztags- und Vollzeit-Qualifizierungsmaßnahmen empfehlen sich regelmäßige Morgenund Abendappelle als virtuelles Meeting. Diese Meetings haben folgende Aufgaben: a. Anwesenheit feststellen, b. Lern- bzw. Arbeitsziel des Tages klären, c. Offen Fragen klären, d. Stimmung in der Gruppe analysieren, e. Feedback geben/einholen. Flankierende Face to Face-Treffen Flankierende Face-to-Face-Treffen fördern die Vertrauensbildung und die Motivation. Insbesondere zu Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme empfiehlt sich ein mehrtägiges Face-to- Face-Treffen. Neben einer technischen Einweisung im Umgang mit dem virtuellen Seminarraum sollte hier ausreichend Raum für Teambildungsprozesse bestehen. Gezieltes Feedback Gezieltes Feedback vom Projektleiter und Lernprozessbegleiter ist ein sehr wichtiger Motivator. Das Feedback sollte sich dabei immer an den zuvor vereinbarten individuellen Zielen des einzelnen Teilnehmers orientieren. Ohne dass solche Ziele vereinbart wurden, ist kein gezieltes Feedback möglich! Zusammenfassung: Erfolgsfaktoren virtueller Teams 37 : Kommunikation von klaren und eindeutige Zielen und Rollen. Implementierung effektiver und effizienter Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Gute und ausführliche Dokumentation des Arbeitsprozesses. 37 Nach Hertel, G., Konradt, U. et al.: Telekooperation und virtuelle Teamarbeit. Oldenburg Verlag, München

13 Schulung und Training zur Beherrschung der Telemedien sowie der Kenntnis ihres angemessenen Einsatzes. Kontinuierliche Unterstützung des Austausches von fachlichem Wissen sowie informeller Inhalte. Erzeugung von Interdependenzen unter den Teammitgliedern, z. B. durch Teamaufgaben, Zielsetzungs- und Zielvereinbarungsprozesse oder gruppenbasierte Anreize. Flankierende Face to Face-Treffen. Regelmäßiges und zielgerichtetes Feedback. 63

Virtuelle Teamarbeit. Alle Mitarbeiter, Führungskräfte

Virtuelle Teamarbeit. Alle Mitarbeiter, Führungskräfte Virtuelle Teamarbeit Zielgruppen: Betriebliche Felder: Handlungsebene: Geltungsbereich: Alle Mitarbeiter, Führungskräfte Führung, Qualifizierung Instrumente alle Unternehmen Durch die zunehmende Globalisierung

Mehr

E-Collaboration und E-Projektmanagement. Prof. Dr. Susann Kowalski

E-Collaboration und E-Projektmanagement. Prof. Dr. Susann Kowalski E-Collaboration und E-Projektmanagement E-Collaboration und E-Projektmanagement Virtuelle Teams Begriff Notwendigkeit, Möglichkeit Anforderungen an die Mitglieder virtueller Teams E-Projektmanagement Begriff

Mehr

Telekommunikative Maßnahmen managen. Einführung in das Management

Telekommunikative Maßnahmen managen. Einführung in das Management Telekommunikative Maßnahmen managen Einführung in das Management Impressum Herausgeber e/t/s Didaktische Medien GmbH Kirchstraße 3 87642 Halblech Autor Jürgen Schlieszeit Medientechnische Realisierung

Mehr

Produktive Projektteams

Produktive Projektteams Produktive Projektteams Dr. Pascal Sieber ps@pascal-sieber.ch 078 777 11 11 www.sieberpartners.ch Wir kümmern uns um die Produktivität Ihrer wichtigsten Ressource Think Tank Umsetzung Entwicklung Forschung

Mehr

Teletutoring im DistancE-Learning:

Teletutoring im DistancE-Learning: Teletutoring im DistancE-Learning: Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? * Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht FCT Akademie GmbH Vorsitz AK emedien

Mehr

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir?

Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Teletutoring im DistancE Learning Wo stehen wir, welche Wege gehen wir? Tutorielle Begriffswelten Qualifizierungsanforderungen im Fernunterricht Konrad Fassnacht, FCT Akademie GmbH Forum DistancE Learning,

Mehr

Learning-Umfeld? etrainer etutor Teletutor

Learning-Umfeld? etrainer etutor Teletutor Was unterscheidet einen "e"- von einem? Welche Rollen gibt es im e-learning e Learning-Umfeld? e etutor Teletutor e-learning-manager Telecoach Onlin Lernprozessbegleiter Die Liste der Wortschöpfungen verlängert

Mehr

Virtual Leadership. Teamführung aus der Ferne. Konrad Fassnacht Fassnacht Consulting & Training. 2013, Fassnacht Consulting & Training

Virtual Leadership. Teamführung aus der Ferne. Konrad Fassnacht Fassnacht Consulting & Training. 2013, Fassnacht Consulting & Training Virtual Leadership Teamführung aus der Ferne Konrad Fassnacht Fassnacht Consulting & Training Über mich Themen Erfolgsfaktoren von Virtual Leadership: Mensch Prozesse Kommunikationsmedien Organisation

Mehr

Lernen. Neu Gedacht.

Lernen. Neu Gedacht. Lernen. Neu Gedacht. Alles unter einem Dach Die Weiterbildung deutscher Arbeitnehmer hat gemäß der Studie Adult Education Survey (AES) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Jahr 2012 ein

Mehr

Möglichkeiten der virtuellen Qualifizierung mit dem IT-Weiterbildungssystem APO IT FuTEx Future Technologies for Expertise Development

Möglichkeiten der virtuellen Qualifizierung mit dem IT-Weiterbildungssystem APO IT FuTEx Future Technologies for Expertise Development Möglichkeiten der virtuellen Qualifizierung mit dem IT-Weiterbildungssystem APO IT FuTEx Future Technologies for Expertise Development Dr. Gerd Kaiser Darmstadt, 22. Januar 2008 7. KIBNET-Jahrestagung

Mehr

EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION. Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen

EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION. Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen EFFEKTIVE UND ÖKONOMISCHE KOMMUNIKATION Der Einsatz von Web- und Video - konferenzlösungen in Unternehmen WEB- UND VIDEOKONFERENZ LÖSUNGEN 02 Die geografische Dezentralisierung von Projektteams und Unternehmenstätigkeiten

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

Blended Learning Konzept

Blended Learning Konzept Blended Learning Konzept Kursziel: Die Lernenden sollen Handlungskompetenzen im Umgang mit Neuen Medien erlangen und diese in verschiedene Lehr- und Lernmethoden integrieren. Diese Methoden sollen online

Mehr

ecollaboration Wo stehen wir heute?

ecollaboration Wo stehen wir heute? ecollaboration Wo stehen wir heute? Konrad Fassnacht Fassnacht Consulting & Training 2008, Fassnacht Consulting & Traíning Über mich Konrad Fassnacht Fassnacht Consulting & Training 1991 1994 Projektleiter

Mehr

TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg. Dokumentation TTT Workshop

TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg. Dokumentation TTT Workshop TOBA Trainerwochenende 3. 6. Juni 2010 Hamburg Dokumentation TTT Workshop Kurzworkshop Grundausstattung Trainerwissen Trainerleben Erfolgsformel LST Best = TOBA (Talent + Wissen + Empathie + Übung) Kommunikations-

Mehr

Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement

Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement edition 273 Johannes Koch Winfried Heidemann Christine Zumbeck Weiterbildung im Betrieb mit mit E-Learning, Web 2.0, Mikrolernen und Wissensmanagement Inhaltsverzeichnis Inhaltsübersicht 5 Schlagworte

Mehr

Einsatz von OpenOLAT an der CAU. Marcel Austenfeld elk.medien

Einsatz von OpenOLAT an der CAU. Marcel Austenfeld elk.medien Einsatz von OpenOLAT an der CAU Marcel Austenfeld elk.medien 1. Warum OpenOlat? 2. Technik und Verwaltung 3. Anpassungen 4. Best Practice 5. Statistiken 6. Wertschöpfung 7. Ausblick Warum OpenOLAT? Was

Mehr

Virtuelles Lernen in Berufsschulen. Best Practice Beispiel Adolf-Reichwein-Schule, Limburg. mit dem Learn-Content-Management-System

Virtuelles Lernen in Berufsschulen. Best Practice Beispiel Adolf-Reichwein-Schule, Limburg. mit dem Learn-Content-Management-System Virtuelles Lernen in Berufsschulen mit dem Learn-Content-Management-System Best Practice Beispiel Adolf-Reichwein-Schule, Limburg http://www.ars-limburg.de/moodlears/ Virtuelles Lernen an der ARS - Historie

Mehr

Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen

Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern unterstützen ILIAS-Konferenz 2007, Bozen QUALITUS GmbH Dr. Jens Breuer 05. Oktober 2007 Übersicht Interaktives E-Learning mit virtuellen Klassenzimmern:

Mehr

Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren

Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren Lernen durch Wissensmanagement Chancen und Barrieren Hochschultage 2004 Darmstadt Workshop Wissensmanagement 11. März 2004 Zwei verschiedene Lernsituationen Gemanagtes Wissen lernen oder lernen, Wissen

Mehr

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn

Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Ein E-Learning-Modell für den ländlichen Raum Ideenskizze für ein Lernnetzwerk im Landkreis Gifhorn Zentrale Einrichtung für Multimedia, Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik P. Franke, Leiter

Mehr

Microsoft SharePoint 2013 Beratung

Microsoft SharePoint 2013 Beratung Microsoft SharePoint 2013 Beratung Was ist SharePoint? Warum Grobman & Schwarz? SharePoint Beratung Einführungspakete gssmartbusiness gsprofessionalbusiness Voraussetzungen Unternehmen Was ist SharePoint?

Mehr

Was sind Online-Seminare?

Was sind Online-Seminare? Was sind Online-Seminare? und wie kann man sie erfolgreich umsetzen? Dr. Sabine Hemsing Themen-Überblick Online-Seminare Kennzeichen Entwicklung von Online-Seminaren Online-Seminare und Hochschullehre,

Mehr

Webinar / Onlineschulung von der ADD und LZG in Rheinland Pfalz anerkannt

Webinar / Onlineschulung von der ADD und LZG in Rheinland Pfalz anerkannt Webinar / Onlineschulung von der ADD und LZG in Rheinland Pfalz anerkannt Spielsucht-Präventions-Schulung für Mitarbeiter der Gastronomie in Rheinland Pfalz Johannes Bollingerfehr Webinar - Präventionsschulung

Mehr

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger

Internet und WWW. 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger Internet und WWW 8 Anwendungen rund ums Internet [WEB8] Rolf Dornberger 1 06-11-12 8 Anwendungen rund ums Internet 8.1 Informations- und Kommunikationstechnologie 8.1.1 Asynchrone IKT 8.1.2 Synchrone IKT

Mehr

3. Durchführung einer Online-Moderation Die Werkzeuge der Online-Moderation Der Moderationszyklus in 6 Phasen

3. Durchführung einer Online-Moderation Die Werkzeuge der Online-Moderation Der Moderationszyklus in 6 Phasen Inhalt Vorwort 6 1. Online-Moderation: worauf es dabei ankommt 8 Meetings im virtuellen Raum Die Aufgaben des Online-Moderators Die Besonderheiten eines Online-Meetings 2. Vorbereitung einer Online-Moderation

Mehr

Dezentrale Zusammenarbeit und die Digitalisierung von Kollaborationsprozessen

Dezentrale Zusammenarbeit und die Digitalisierung von Kollaborationsprozessen Dezentrale Zusammenarbeit und die Digitalisierung von Kollaborationsprozessen Maria Frank (M.Sc.) Frau Frank ist Doktorandin im PBL Laboratory (pbl.stanford.edu) an der Stanford Universität in Kalifornien.

Mehr

Nennen Sie 3 Bedeutung gebende Entscheidungen für Projektdokumente

Nennen Sie 3 Bedeutung gebende Entscheidungen für Projektdokumente Nennen Sie 4 Zielgruppen der Projektdokumentation Stakeholder -> Dokumente bzgl. Auftrag, Ziele, Wirtschaftlichkeit, Details zur Projektdurchführung Projektleitung -> Dokumente bzgl. Projektsteuerung Projektplanung

Mehr

ENGLISHTOWN. Multimediale Lehr- und Lernumgebungen WS 05/06 LFE Medieninformatik

ENGLISHTOWN. Multimediale Lehr- und Lernumgebungen WS 05/06 LFE Medieninformatik ENGLISHTOWN Multimediale Lehr- und Lernumgebungen WS 05/06 LFE Medieninformatik 1. Vorstellung der Eckdaten zum Programm Demonstration 2. in den Theoretischen Hintergrund über die Lerntheorien Behaviourismus

Mehr

Vodafone Conferencing. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Aufwand und Kosten reduzieren, um mit Mitarbeitern in Kontakt zu treten

Vodafone Conferencing. Stellen Sie sich vor, Sie könnten Aufwand und Kosten reduzieren, um mit Mitarbeitern in Kontakt zu treten Stellen Sie sich vor, Sie könnten Aufwand und Kosten reduzieren, um mit Mitarbeitern in Kontakt zu treten Räumlich getrennte Teams effektiver führen, Reisekosten reduzieren, Präsentationen verbessern und

Mehr

Arbeiten in der digitalen Welt

Arbeiten in der digitalen Welt Arbeiten in der digitalen Welt Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsident 16. April 2013 Neue Technologien in der Arbeitswelt Repräsentative Umfrage unter Berufstätigen Zahl der befragten Berufstätigen: 505

Mehr

Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW

Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW Mehrsprachige Telekooperation die int.unity Plattform BSCW OrbiTeam Software GmbH Abschlusssymposium int.unity Brüssel, 28. Januar 2004 CSCW Computer Support for Cooperative Work! Computergestützte Gruppenarbeit

Mehr

Kommunikation in sozialen Netzen Methoden und Erfahrungen

Kommunikation in sozialen Netzen Methoden und Erfahrungen Kommunikation in sozialen Netzen Methoden und Erfahrungen 17. - 18. November 2009 in Fulda Handout Foto: Chris Adel/PIXELIO Kommunikation in sozialen Netzen Methoden und Erfahrungen 17. - 18. November

Mehr

UNSERE AKTUELLEN TRAININGS ZUM THEMA FÜHRUNG :

UNSERE AKTUELLEN TRAININGS ZUM THEMA FÜHRUNG : UNSERE AKTUELLEN TRAININGS ZUM THEMA FÜHRUNG : Erfolg durch Persönlichkeit. Verbessern Sie Ihren Erfolg im beruflichen Alltag. Beziehungsintelligenz. Gewinnen Sie durch typgerechte Kommunikation. System-Training

Mehr

Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9. Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16

Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9. Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16 Was bedeutet Online-Moderation eigentlich? Seite 9 Welche Aufgaben hat ein Online- Moderator zu erfüllen? Seite 16 Was unterscheidet ein Online- Meeting von einem persönlichen Meeting? Seite 18 1. Online-Moderation:

Mehr

Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter

Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter Kundenservice nonstop - Chancen und Nutzen von UC im Callcenter Was ist überhaupt dieses Unified Communications und wie kann mir das helfen? Was ist überhaupt dieses Unified Communications und wie kann

Mehr

Virtuelle Universität

Virtuelle Universität Virtuelle Universität https://vu.fernuni-hagen.de Ein Projekt der FernUniversität Hagen Einige Fakten Start im WS 1996/97 mit einigen hundert Studierende zur Zeit fast 9000 aktiv Studierende aus allen

Mehr

Der elearning-kurs Ready for elearning?! - nur Entscheidungshilfe für Mitarbeiter oder auch wertvolle Ressource für Unternehmen?

Der elearning-kurs Ready for elearning?! - nur Entscheidungshilfe für Mitarbeiter oder auch wertvolle Ressource für Unternehmen? 25.09.2014 Der elearning-kurs Ready for elearning?! - nur Entscheidungshilfe für Mitarbeiter oder auch wertvolle Ressource für Unternehmen? Lena Oswald Dr. Marion Bruhn-Suhr Universität Hamburg Arbeitsstelle

Mehr

Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen

Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen Nähe und Distanz Nonverbale Kommunikation im Musikunterricht Vortrag von Prof. Maya Hofer, FL Triesen 80 % nonverbal Beziehungsebene sehr vieles unbewusst 20% verbal Sachebene reine Information Kommunikation/Interaktion

Mehr

Social Media in der Aus- und Weiterbildung

Social Media in der Aus- und Weiterbildung Social Media in der Aus- und Weiterbildung Einfluss neuer Medien auf Kommunikations- und Lernprozesse Konrad Fassnacht FCT Akademie GmbH 1 Über mich Social Media in Aus-und Weiterbildung wirklich so neu?

Mehr

IBM Verse die Zukunft der E-Mail Kommunikation

IBM Verse die Zukunft der E-Mail Kommunikation CENIT EIM Innovations-Tag, 09. Juni 2015 Empower Your Digital Business! IBM Verse die Zukunft der E-Mail Kommunikation Steffen Lörcher Leiter Collaboration Management Stuttgart Agenda 1. Was ist IBM Verse?

Mehr

Modul: Führungskräfte im Prozess der Mitarbeiter- Kompetenzentwicklung. Leif Klemm

Modul: Führungskräfte im Prozess der Mitarbeiter- Kompetenzentwicklung. Leif Klemm Modul: Führungskräfte im Prozess der Mitarbeiter- Kompetenzentwicklung Leif Klemm Agenda Ziel des Moduls Inhalte Aufbau Beispiel Kapitel 1 Ziele des Moduls Das Selbstlernmaterial verfolgt den Zweck Den

Mehr

Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010

Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010 Webinar: Einführung in Technik und Didaktik des E-Learning 09.11.2010 Geschäftsführer Carrot Business Solutions www.carrot-solutions.de info@carrot-solutions.de +49 6221 7517252 Agenda Was ist E-Learning?

Mehr

Wissen im Unternehmen: sichern, verteilen und nutzen

Wissen im Unternehmen: sichern, verteilen und nutzen Wissen im Unternehmen: sichern, verteilen und nutzen Klemens Keindl keindl consulting Beratung und Training für Innovation und Wissensmanagement 07.05.2013, Berlin 1 von 32 Meine Themen Wissensmanagement

Mehr

Abb. 1: Die größten Herausforderungen im Zusammenhang mit Veränderungen

Abb. 1: Die größten Herausforderungen im Zusammenhang mit Veränderungen Changemanagement die Unternehmenskultur zu verändern braucht Zeit Von Ralf Strehlau und Marc Sieper Wenn Unternehmen erkennen In unserer Organisation klemmt es zum Beispiel im Bereich Führung und Zusammenarbeit

Mehr

Zusammenfassung Blended Learning im System PLUSSS.CH

Zusammenfassung Blended Learning im System PLUSSS.CH Zusammenfassung Blended Learning im System PLUSSS.CH 1 WAS IST BLENDED LEARNING?... 2 2 WIE FUNKTIONIERT BLENDED LEARNING... 2 2.1 VERSCHIEDENARTIGKEIT ALS SINNVOLLES GANZES... 2 2.2 LERNEINHEITEN & PHASEN...

Mehr

Kompetenzstandards für Teletutor/innen. Petra Brandenburg, BiBB, A 3.2.

Kompetenzstandards für Teletutor/innen. Petra Brandenburg, BiBB, A 3.2. Kompetenzstandards für Teletutor/innen Inhalte Ausgangssituation Zielsetzung Vorgehen Zwischenergebnisse unserer Arbeit Ausblick Ausgangssituation: ein intransparenter Markt Die Arbeit von Teletutor/innen

Mehr

Kundenprojekt Web-Technologien (SoSe 2015)

Kundenprojekt Web-Technologien (SoSe 2015) Kundenprojekt Web-Technologien (SoSe 2015) Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf & Marko Harasic Freie Universität Berlin Institut für Informatik Netzbasierte Informationssysteme tolk@ag-nbi.de harasic@inf.fu-berlin.de

Mehr

ZUSAMMENARBEIT NEU DENKEN. EIN ERFAHRUNGSBERICHT DER SAXONIA SYSTEMS AG

ZUSAMMENARBEIT NEU DENKEN. EIN ERFAHRUNGSBERICHT DER SAXONIA SYSTEMS AG ZUSAMMENARBEIT NEU DENKEN. EIN ERFAHRUNGSBERICHT DER SAXONIA SYSTEMS AG Saxonia Syst ems AG WER SIND WIR? Wer sind wir? SAXONIA SYSTEMS SO GEHT SOFTWARE. Gibt s natürlich auch mit Notiz Wer sind wir?

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Seile. Vorwort

Inhaltsverzeichnis. Seile. Vorwort Vorwort Seile 1 Was will dieses Buch? 1 2 Kompetenz, Kompetenzerfassung und Kompetenzentwicklung 5 2.1 Was»ist«Wissen und wie wird es vermittelt?. 12 2. l. 1 Wissensverstündnis.,., 12 2.1.2 Wissensvermittlung.

Mehr

Die Einführung eines Social Intranets Ohne Change Management kein Erfolg

Die Einführung eines Social Intranets Ohne Change Management kein Erfolg DIGITALES ERLEBEN Die Einführung eines Social Intranets Ohne Change Management kein Erfolg Ein Vortrag von Jürgen Mirbach und Niklas Breuch KnowTech 2013 in Hanau, 8.-9. Oktober 2013 1 I T-Systems Multimedia

Mehr

Seminar Webtools in der Teamkommunikation und -organisation

Seminar Webtools in der Teamkommunikation und -organisation Seminar Webtools in der Teamkommunikation und -organisation Benötigte Materialien: Beamer, Leinwand 2 Pinnwände, Papier, Karten, Stifte Kaffee, Mate, Kuchen, Kekse Verteilerdosen, Kabel (Strom & Netzwerk)

Mehr

Anleitung Virtual Classroom für Teilnehmer

Anleitung Virtual Classroom für Teilnehmer Anleitung Virtual Classroom für Teilnehmer INHALT 1 Einführung... 1 2 Voraussetzungen... 1 3 Virtual Classroom öffnen... 1 4 Der Meeting-Raum... 2 4.1 Die Pods... 2 4.2 Die Menüleiste... 2 4.3 Audio-Einrichtung...

Mehr

Was versteht man unter. man dazu? Andreas Eißner. vebn Verband elearning Business Norddeutschland. (Vorstandsvorsitzender) www.vebn.

Was versteht man unter. man dazu? Andreas Eißner. vebn Verband elearning Business Norddeutschland. (Vorstandsvorsitzender) www.vebn. Was versteht man unter elearning - was benötigt man dazu? Andreas Eißner vebn Verband elearning Business Norddeutschland (Vorstandsvorsitzender) vebn Verband elearning Business Norddeutschland E-Learning-Kompetenz

Mehr

E-Learning in der Lehrerfortbildung

E-Learning in der Lehrerfortbildung - 1 - Martin Rausch, Schickhardt-Gymnasium Stuttgart Christian Sondershaus, Schubart-Gymnasium Ulm Projektgruppe Fortbildungsreferat Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg - 2 - E-Learning

Mehr

E-Learning. what works? ALN und asynchrone Online-Seminare

E-Learning. what works? ALN und asynchrone Online-Seminare E-Learning what works? ALN und asynchrone Online-Seminare Überblick: Beispiel ENTER Aufwand und Kostenfaktoren Planung eines Online-Seminars VCRP-Unterstützung E-Learning Erkenntnisse, Diskussion Warum

Mehr

Interviewergebnisse "Leading virtual teams" Peter Böhm

Interviewergebnisse Leading virtual teams Peter Böhm Interviewergebnisse "Leading virtual teams" Peter Böhm befragt wurden 7 Führungskräfte von ABB, Allianz, Dynea, Siemens, SwissRe 1. Virtuelle Kommunikation: Klarheit, Verbindlichkeit. Wie strukturiert

Mehr

Fachhochschule Bielefeld University of Applied Sciences. Agenda

Fachhochschule Bielefeld University of Applied Sciences. Agenda easy learning Wie kommt die Bibliothek in den virtuellen Lernraum? Dr. Antje Kellersohn, Fachhochschule Bielefeld 7. AGFN-Fortbildungstreffen, 25. September 2007, Berlin Agenda Definition: Was ist elearning?

Mehr

Social Software im elearning

Social Software im elearning Social Software im elearning Werkzeuge und Didaktik Web 2.0 Technik elearning 2.0 Werkzeuge Blogs RSS Podcast Social Bookmarks Wiki eportfolio Google-Maps PLE Mobile Learning Tagging SMS SlideShare Blogosphäre

Mehr

Qualifizierung von Erwerbslosen im IT-Weiterbildungssystem CeBIT 2010 6. März 2010

Qualifizierung von Erwerbslosen im IT-Weiterbildungssystem CeBIT 2010 6. März 2010 Qualifizierung von Erwerbslosen im IT-Weiterbildungssystem CeBIT 2010 6. März 2010 Rudi Hettinger IG Metall-Berater in der Initiative IT 50plus Qualifizierung von Erwerbslosen im IT-Weiterbildungssystem

Mehr

Moodle-Einführung im bfi oö

Moodle-Einführung im bfi oö Moodle-Einführung im bfi oö Moodle bedeutet: Modular Object Oriented Dynamic Learning Environment. stellt eine Alternative zu proprietären kommerziellen Online-Lern-Systemen dar und wird kostenlos unter

Mehr

Lerncockpit 2.0. Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software. Von der Idee bis zum Erfolg!

Lerncockpit 2.0. Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software. Von der Idee bis zum Erfolg! Lerncockpit 2.0 Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software Von der Idee bis zum Erfolg! Lerncockpit 2.0 Kompetenzentwicklung mit Blended Learning und Social Software Kollaboratives Lernen

Mehr

5S in HR - Standards - Airbus Operations GmbH

5S in HR - Standards - Airbus Operations GmbH Dokumentation Benennung von Dateien Benennung von Dateien Es werden regelmäßig Backups der Daten erstellt. Archiviert werden: Daten abgeschlossener Projekte vom Abteilungslaufwerk (durch den Laufwerkverantwortlichen),

Mehr

WIFI Wien. IHRE WIFI Community. Lernen mit dem WIFI@plus Service

WIFI Wien. IHRE WIFI Community. Lernen mit dem WIFI@plus Service WIFI Wien IHRE WIFI Community Lernen mit dem WIFI@plus Service WIFI Community mit dem WIFI@plus Service Kommunikation per Mausklick Der Zugriff auf eine große Vielfalt an Informationen und die Freiheit

Mehr

Virtuelles Führen in einer vernetzten Welt

Virtuelles Führen in einer vernetzten Welt Virtuelles Führen in einer vernetzten Welt BERGER + BARTHOLD PARTNERSCHAFT UNTERNEHMENS- UND PERSONALBERATER BÜRO HENSTEDT-ULZBURG: ALSTERWEG 11-24558 HENSTEDT-ULZBURG - TELEFON +49 4193 7 59 09 71 - FAX

Mehr

Unser Weg einer effektiven Zusammenarbeit

Unser Weg einer effektiven Zusammenarbeit Unser Weg einer effektiven Zusammenarbeit Unsere Methodik einer effizienten und reibungslosen Kommunikation während des gesamten Projektverlaufs von der Projektidee bis zur Inbetriebnahme Stand: Februar

Mehr

Mehr als nur Kaffeegespräche

Mehr als nur Kaffeegespräche Mehr als nur Kaffeegespräche 10 Tipps für eine bessere Unternehmenskommunikation Einfach. Anders. cloud.de Inhalt Vorwort 03 01. Videokonferenzen statt Telefonkonferenzen 04 02. Firmenchats für schnelle

Mehr

Bildungsmesse. Vortrag: Selbstlernzentrum der beruflichen Schulen. 19.11.2010 im Berufsschul-Zentrum Limburg. Referent:

Bildungsmesse. Vortrag: Selbstlernzentrum der beruflichen Schulen. 19.11.2010 im Berufsschul-Zentrum Limburg. Referent: Bildungsmesse 19.11.2010 im Berufsschul-Zentrum Limburg Vortrag: Selbstlernzentrum der beruflichen Schulen Referent: Josef Schwickert Adolf-Reichwein-Schule, Limburg Virtuelles Lernen an der ARS - Historie

Mehr

Wissen sichern, Erfahrungen weitergeben Demografiegerechte Reorganisation

Wissen sichern, Erfahrungen weitergeben Demografiegerechte Reorganisation Wissen sichern, Erfahrungen weitergeben Demografiegerechte Reorganisation Kurt-Georg Ciesinger, gaus gmbh Jörg Koch, EMC Test NRW GmbH Problemlage in vielen Betrieben Ältere Mitarbeiter verfügen über wichtiges

Mehr

Teams über Distanz führen

Teams über Distanz führen 63 Teams über Distanz führen Wer die Fäden eines Projekts auch auf große Entfernung in der Hand behalten möchte, muss gut organisieren und vor allem gut führen können. Im folgenden Kapitel lesen Sie, welchen

Mehr

Vorteile: Lernen wird flexibler gestaltet, Austausch und Zugriff auf Inhalte jederzeit möglich

Vorteile: Lernen wird flexibler gestaltet, Austausch und Zugriff auf Inhalte jederzeit möglich was ist das? E-Learning: digitale Medien unterstützen Lernen Blended Learning: Mischform aus Präsenzseminaren und E-Learning, computergestütztes Lernen von zuhause aus, Austausch trotz räumlicher Entfernung

Mehr

Spot Crossmedia Corporate Publishing multimedial umsetzen

Spot Crossmedia Corporate Publishing multimedial umsetzen Spot Crossmedia Corporate Publishing multimedial umsetzen Vielfältiges System für alle Kommunikationsmitarbeiter greifbar machen Lars Winter, Projektleiter bei censhare (Schweiz) AG censhare (Schweiz)

Mehr

Online Zusammenarbeit Kapitel 9 Gesamtübungen Gesamtübung 1 Online Zusammenarbeit

Online Zusammenarbeit Kapitel 9 Gesamtübungen Gesamtübung 1 Online Zusammenarbeit Online Zusammenarbeit Kapitel 9 Gesamtübungen Gesamtübung 1 Online Zusammenarbeit Fragenkatalog Beantworten Sie die folgenden theoretischen Fragen. Manchmal ist eine Antwort richtig, manchmal entscheiden

Mehr

14.11.08 11.00-12.00 Uhr. Online-Betreuung. Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar. Stephan Clemenz. Dr.

14.11.08 11.00-12.00 Uhr. Online-Betreuung. Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar. Stephan Clemenz. Dr. 14.11.08 11.00-12.00 Uhr Online-Betreuung Wie betreut und moderiert man einen Online-Kurs? Webinar Dr. Sabine Hemsing Stephan Clemenz Themen-Überblick Begriff, E-Learning-Kontext, synchron asynchron Betreuungskategorien

Mehr

Veranstaltung 6 - Teil 3 (16.06.2003):

Veranstaltung 6 - Teil 3 (16.06.2003): Professionelles Projekt-Management in der Praxis Veranstaltung 6 - Teil 3 (16.06.2003): Prof. Dr. Phuoc Tran-Gia, FB Informatik, Prof. Dr. Margit Meyer, FB Wirtschaftswissenschaften, Dozent: Dr. Harald

Mehr

Unified Communication the new Era of Work Chat, IP-Telefonie, Videotelefonie der neue Draht zur Information

Unified Communication the new Era of Work Chat, IP-Telefonie, Videotelefonie der neue Draht zur Information Unified Communication the new Era of Work Chat, IP-Telefonie, Videotelefonie der neue Draht zur Information Nils Stephan Vertriebsleiter UC/UCC Mattern Consult GmbH www.mattern.biz Time Line 1. Entwicklung

Mehr

Modul: Managementtechniken II Veranstaltung: Projektmanagement Themenbereich: Überblick und Einführung

Modul: Managementtechniken II Veranstaltung: Projektmanagement Themenbereich: Überblick und Einführung Modul: Managementtechniken II Veranstaltung: Projektmanagement Themenbereich: Überblick und Einführung Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Wirtschaft Dozent: Prof. Dr. Andreas Diedrich Veranstaltungsübersicht

Mehr

Zielvereinbarung. Team JAMT.

Zielvereinbarung. Team JAMT. Ziele des Projektes. Wer benötigt das Ergebnis des Softwareprojektes? Gruppenprozessleiter, welche keine Expertise auf dem Gebiet der Gruppenprozesserstellung haben Teams, die computergestützte Gruppenarbeit

Mehr

Leitfaden. für ein. Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch. NMS Weitra

Leitfaden. für ein. Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch. NMS Weitra Leitfaden für ein Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräch NMS Weitra 1 Vorwort Dialog ist die höchste Form der Kommunikation hat August Everding einmal gesagt. Der im Schulgesetzes normierte Anspruch, alle Schülerinnen

Mehr

Personal Coach (MAC )

Personal Coach (MAC ) Personal Coach (MAC ) -Basisqualifikation- Die Mittelrheinische Akademie für Coaching & Beratung bietet eine 12-monatige berufsbegleitende Weiterbildung Personal Coach (MAC ) an. Die Ausbildung wendet

Mehr

Herzlich Willkommen zum Seminar

Herzlich Willkommen zum Seminar Herzlich Willkommen zum Seminar Inhalte der heutigen Veranstaltung: Hinführung zum Seminarthema Vorkenntnisse und Motivation der Seminarteilnehmer? Thematik und Aufbau des Seminars Einleitung zum Thema

Mehr

Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien. Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen, Dana Sprunk

Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien. Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen, Dana Sprunk Einsatz www-basierter Groupware Anwendungen am Beispiel der Geschichte der Printmedien Abschlusspräsentation Lehrgang Mediendidaktik SoSe 04 - WiSe 04/05 Betreuer: Dr. H. Sack Dana Sprunk 1 Gliederung

Mehr

Kundenprojekt Web-Technologien (WS 2009/10)

Kundenprojekt Web-Technologien (WS 2009/10) Kundenprojekt Web-Technologien (WS 2009/10) Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf Freie Universität Berlin Institut für Informatik Netzbasierte Informationssysteme tolk@ag-nbi.de Heutiger Termin Veranstalter

Mehr

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik Jahrestagung Hamburg 2008 Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Mensch Organisation Technik Jan Soose Überblick / Agenda Einführung Wissensmanagement und KMU Was ist Wissen? Wissensmanagement

Mehr

Virtuelle Teamarbeit effizient organisieren

Virtuelle Teamarbeit effizient organisieren Virtuelle Teams können aufgrund der Heterogenität der Teammitglieder, deren unterschiedlichen Erfahrungen und deren unterschiedlichen Sichtweisen traditionelle Teams deutlich überflügeln, höhere Leistung

Mehr

Ein Online-Raum für die BIVA?

Ein Online-Raum für die BIVA? Ein Online-Raum für die BIVA? Daniel Hoffmann Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln www.forum-seniorenarbeit.de Folie: 1 Daniel Hoffmann Forum Seniorenarbeit seit 2003: Daniel Hoffmann: Projektleiter Langjährige

Mehr

LMS LMS. Lernplattform Wissensdatenbank Trainingsportal MASTERSOLUTION. www.mastersolution.ag

LMS LMS. Lernplattform Wissensdatenbank Trainingsportal MASTERSOLUTION. www.mastersolution.ag LMS MASTERSOLUTION LMS Lernplattform Wissensdatenbank Trainingsportal individuelle Lernplattform, Benutzerverwaltung, Software für Kommunikation & Lernen Das MASTERSOLUTION Lern Management System [LMS]

Mehr

Zuhörer muss mit Thema vertraut werden Zuhörer müssen inhaltlich und logisch folgen können

Zuhörer muss mit Thema vertraut werden Zuhörer müssen inhaltlich und logisch folgen können Inhalt 2/17 Hinweise zur Präsentationsausarbeitung und zu Vorträgen Die folgenden Folien sollen für die Vorbereitung von Präsentation eine einführende Hilfe darstellen. Es werden Hinweise zur Strukturierung

Mehr

AGIL & VERTEILT VIER SÄULEN FÜR DEN ERFOLG

AGIL & VERTEILT VIER SÄULEN FÜR DEN ERFOLG AGIL & VERTEILT VIER SÄULEN FÜR DEN ERFOLG Das Unternehmen IT-Beratungs- und Technologieunternehmen 230 feste Mitarbeiter Partner für Java, Microsoft & SAP Motivation WARUM VERTEILTE TEAMS? IT-Beratung

Mehr

Communardo Webinar. Wie Enterprise 2.0 die Zusammenarbeit. ermöglicht. 24.07.2012 Tino Schmidt. Communardo.

Communardo Webinar. Wie Enterprise 2.0 die Zusammenarbeit. ermöglicht. 24.07.2012 Tino Schmidt. Communardo. Communardo Webinar Wie Enterprise 2.0 die Zusammenarbeit in virtuellen Teams ermöglicht 24.07.2012 Tino Schmidt. Communardo. Agenda > Warum in virtuellen Teams arbeiten? > Herausforderungen virtueller

Mehr

DFN Webconferencing. 8. Tagung der DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

DFN Webconferencing. 8. Tagung der DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg DFN Webconferencing 8. Tagung der DFN-Nutzergruppe Hochschulverwaltung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg J. Hornung, DFN-Verein, hornung@vc.dfn.de Inhalt 1. DFNVC-H.323 - Anwendungsszenarien und

Mehr

Wikis im Blended Learning

Wikis im Blended Learning Klaus Himpsl Wikis im Blended Learning Ein Werkstattbericht Klaus Himpsl: Wikis im Blended Learning Ein Werkstattbericht Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

Management von IT- Projekten. Einführung in Projektmanagement und ausgewählte Schwerpunktthemen

Management von IT- Projekten. Einführung in Projektmanagement und ausgewählte Schwerpunktthemen Management von IT- Projekten Einführung in Projektmanagement und ausgewählte Schwerpunktthemen Magisches Dreieck Kosten Qualität Zeit => welche Auswirkungen auf Planung? Beispiel 1 2 Key-Account-Kunden

Mehr

dvv.virtuelle Poststelle

dvv.virtuelle Poststelle Allgemeine Information zu unseren Angeboten über die dvv.virtuelle Poststelle 1 Ausgangssituation Der Einsatz von E-Mail als Kommunikations-Medium ist in der öffentlichen Verwaltung längst selbstverständliche

Mehr

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop.

Workflowmanagement. die 1. Social Media-Liga. News. Apps. Social Media. inewsflash. Windows 8. Rss Feeds. isaver. Desktop. icube inewsflash Mobile News Windows 8 isaver Rss Feeds Apps Desktop Social Networking facebook Workflowmanagement YouTube Twitter für die 1. Social Media-Liga Social Media Strategie Monitoring Workflow

Mehr

Trainingskonzepte für mehr Flexibilität

Trainingskonzepte für mehr Flexibilität Trainingskonzepte für mehr Flexibilität Neben den Standard-Office-Trainings sind oft spezifisch angepasste Trainings nötig. Mit unseren Trainingskonzepten Audience, Active und Online Training werden flexibel

Mehr

Leseprobe. Joachim Drees, Conny Lang, Marita Schöps. Praxisleitfaden Projektmanagement. Tipps, Tools und Tricks aus der Praxis für die Praxis

Leseprobe. Joachim Drees, Conny Lang, Marita Schöps. Praxisleitfaden Projektmanagement. Tipps, Tools und Tricks aus der Praxis für die Praxis Leseprobe Joachim Drees, Conny Lang, Marita Schöps Praxisleitfaden Projektmanagement Tipps, Tools und Tricks aus der Praxis für die Praxis ISBN: 978-3-446-42183-7 Weitere Informationen oder Bestellungen

Mehr

Hallo und willkommen! Weiterbildung und Social Media - Kompetenzbedarf der Bildungsbranche

Hallo und willkommen! Weiterbildung und Social Media - Kompetenzbedarf der Bildungsbranche 1 Feedback geben Hall und willkmmen! Weiterbildung und Scial Media - Kmpetenzbedarf der Bildungsbranche Chatten Referentin Dr. Katja Bett 2 Miteinander kmmunizieren Sie können sich jederzeit im Chat zu

Mehr

Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalentwicklung I Grundlagen, wissensbezogene Verfahren

Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalentwicklung I Grundlagen, wissensbezogene Verfahren Vorlesung Organisationspsychologie WS 06/07 Personalentwicklung I Grundlagen, wissensbezogene Verfahren Dr. Uwe Peter Kanning Westfälische Wilhelms-Universität Münster Beratungsstelle für Organisationen

Mehr