TTR: Potentiale von E- und Blended Learning in der Aus- und Weiterbildung

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1 TTR: Potentiale von E- und Blended Learning in der Aus- und Weiterbildung Datum Berater Matthias Brockerhoff Seite 1 Matthias Brockerhoff: Mein Hintergrund. Seit 2010 Begleitung mittelständischer Unternehmen in der Einführung und Optimierung ihrer E-Learning- und Trainingsaktivitäten. Rd. 6 Jahre Verantwortung für E-Learning, Distance Learning und Blended Learning im Konzern ausgelieferte Lernprogramme - bis zu 20 Sprachen - online und offline-distribution - Preis- und Abrechnungsmodelle - flexible Beauftragungsmodelle 5 Jahre Marketing erklärungsbedürftiger Produkte. 8 Jahre Qualitätsmanagement. Div. nationale und internationale Projektleitungen. Über 15 Jahre Führungserfahrung. Dipl.-Ing. (FH) - Fahrzeugtechnik Seite 2 1

2 Agenda. Begriffsdefinition Der Nutzen von E-Learning und Blended Learning Einige Daten und Fakten Praxisbeispiele Learning Management System (LMS) Themenübersicht Organisation Distance Learning Strategie Kosten Ausblick Erfolgsfaktoren Seite 3 Game-based Learning Überblick und Einführung (1). Mobile Learning HTML5 geführtes Distance Learning E-Test CBT preread Flash Forum Learning Management System Editoren Präsenztraining eigenverantwortliches E-Learning Blog Bildungshistorie SCORM Virtual Classroom Rapid ELearning Skill- und Kompetenz Management synchrones WBT e-training Multimedialität Serious Games Blended Learning Simulation LMS Selbstlernen XML exploratives asynchrones E-Content Animation Interaktion Autorensystem AICC Seite 4 2

3 Überblick und Einführung (2). Animation Interaktion geführtes Präsenztraining Simulation MOOCs Blog eigenverantwortliches exploratives Didaktik Multimedialität Virtual Classroom Forum Game-based Learning Serious Games WBT e-training E-Test E-Content Selbstlernen asynchrones synchrones Methoden (-baukasten) preread CBT E-Learning Seite 5 Überblick und Einführung (3). Methoden (-baukasten) Präsenztraining Distance Learning Blog e-training E-Content Virtual Classroom CBT MOOC Infrastruktur/Systeme Programmierung Learning Management System Bildungshistorie LMS HTML5 XML AICC Game-based Learning Serious Games WBT E-Test E-Learning Flash Mobile Learning Forum preread Skill- und Kompetenz Management Autorensystem Editoren Rapid ELearning SCORM Seite 6 3

4 Die wichtigsten Begriffe. Distance Learning: Distance education or distance learning is a field of education that focuses on teaching methods and technology with the aim of delivering teaching, often on an individual basis, to students who are not physically present in a traditional educational setting such as a classroom.*1 E-Learning: Unter E-Learning (electronic Learning) werden alle Formen von verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.*2 Blended Learning: Blended Learning bezeichnet eine Lernform, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von traditionellen Präsenzveranstaltungen und modernen Formen von E-Learning anstrebt.*3 *1 Wikipedia Distance Learning ; *2 Wikipedia E-Learning ; *3 Wikipedia Blended Learning Seite 7 Der Nutzen von E-Learning. Individuelle Lerngeschwindigkeit. Freie Zeiteinteilung und Ortswahl des Lerners: 24/7. Das kann bei Bedarf jederzeit wiederholt werden. Inhaltliche Reproduzierbarkeit: ein E-Learning ist immer gleich! Hohe Effektivität, da didaktisch und methodisch optimierte Lerninhalte. Hohe Effizienz: Abdeckung einer großen Zielgruppe in kurzer Zeit => schneller Zugang zu Wissen. ABER: zunächst höherer Investitionsbedarf! Seite 8 4

5 Medienmix im Blended Learning. Ein hochwertiges Blended Learning Angebot zeichnet sich aus durch: Optimalen Einsatz von Didaktik und Methoden. Ein durchgängiges, über alle Phasen des Lernprozesses gehendes Curriculum. Die Wahl des Mediums, welches die Stärken der jeweiligen Phase voll zur Geltung bringt. Ein Programm, das dem den möglichst viel Freiraum einräumt (Lerntempo, soziale Bindung, Module, uvm.). Eine Didaktik, die dem Spaß am Priorität einräumt. Seite 9 Der Nutzen von E- und Blended Learning. Durch die Kombination von E-Learning und klassischem Präsenztraining ergeben sich für den Trainingsbetrieb weitere Vorteile: Optimaler Einsatz von Didaktik und Methoden. Entschlackung des Präsenztrainings um Teile der Theorie und damit Fokussierung und Verkürzung. Mehr Effizienz in den Präsenzveranstaltungen. Homogenere Präsenztrainings (Vorbildung der Teilnehmer). Zeit für Praxisnähe in den Trainings -> Akzeptanz. Reduktion von Abwesenheitszeiten und Kosten (Spesen/Reisekosten). Seite 10 5

6 Einige Fakten. Worin liegt die höhere Effizienz von E-Learning gegenüber Präsenztraining begründet? Ein 3-stündiges E-Learning (durchschnittliche Bearbeitungszeit) ist so effektiv, wie ein Präsenzschulungstag! Für die professionelle Erstellung eines 120-seitigen E-Learning wird ein Projektzeitraum von rd. 22 Wochen benötigt! Master Grob-/Feinkonzept erstellen Drehbuch entwickeln Projektphase E-Learning programmieren E-Learning bereitstellen online Seite 11 Einige Beispiele. Demonstration Allergien Demonstration Maschinenbau Demonstration onboarding Demonstration Apothekengruppierung Seite 12 6

7 Mobiles. Eine Annäherung kann auf zwei Wege stattfinden. Konventioneller Content läuft auch mobil; z.b. wegen fehlender Infrastruktur am Arbeitsplatz. Echtes mobile Learning orientiert sich an anderen Bedürfnissen: - mobil - kompakt - integriert - anschlußfähig Seite 13 Stellen Sie sich vor, Sie haben Content und niemand kann ihn sehen Learning Management System (LMS). Ein Learning Management System (LMS) stellt sehr unterschiedliche Funktionen bereit: Trainingsangebot Contentplattform Lernermanagement Kursverwaltung Datenbank Veranstaltungsmanagement Bildungshistorie Fakturierung Reporting Aber vor allem ist es für den Lerner Zugang zum Bildungsangebot! Seite 14 7

8 Stellen Sie sich vor, Sie haben Content und niemand kann ihn sehen Learning Management System (LMS). Ein Learning Management System (LMS) erfüllt verschiedene, für die Lernerakzeptanz aber elementare Funktionen: Plattform und Zugang zum Bildungsangebot für den Lerner Lernermanagement/Userdatenverwaltung Kursverwaltung Bereitstellung des Trainingsangebots: Katalogfunktion Veranstaltungsmanagement Bildungshistorie Bereitstellung von E-Learnings und E-Tests Fakturierung bzw. Schnittstelle zur Fakturierung Reporting Seite 15 Themenübersicht für technische Unternehmen. Grundlagenwissen Grundlagen Pneumatik Steuerungstechnik Grundlagen Elektrotechnik Grundlagen Mechanik Grundlagen Maschinenbau Grundlagen Hydraulik Technisches Wissen Nicht-technisches Wissen Onboarding neuer Mitarbeiter Produkte Bedienunssoftware Anwenderschulungen Compliance Verhaltensgrundsätze Qualitäts-/ Umweltmanagement... Prozesse Sprachen Argumentation Software Arbeitsschutz Seite 16 8

9 Skill- und Kompetenzmanagement. Kompetenzmanagement, auch Skillmanagement, hat die Aufgabe, MitarbeiterKompetenzen zu beschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer, die Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen hinsichtlich strategischer Unternehmensziele sicherzustellen. * Ø Nachhaltige Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens Identifikation: Rollen SOLL-Kompetenzen Evaluierung und Validierung: IST-Kompetenzen Transfer: Abgleich SOLL IST Maßnahmen Steuerung Talent- und Testsoftware LMS ContentContentContentNuggets ContentNuggets Nuggets Nuggets ContentContentContentNuggets ContentNuggets Nuggets Nuggets * Klaus North, Kai Reinhardt: Kompetenzmanagement in der Praxis Mitarbeiterkompetenzen systematisch identifizieren, nutzen und entwickeln Seite 17 Distance Learning Strategie. Der Vorteil der strategischen Vorgehensweise liegt in der inhaltlichen Diskussion und Auseinandersetzungen mit den gewünschten Ziele vor der eigentlichen Investitionsentscheidung. Zielgruppen Studenten Kosten Inhalte Budgetierung Azubis E-Learning Präsenztraining Trainingsplanung User-Administration Betriebsmodell g Dis un ier nz Administration Fakturierung Ressourcen vor Ort Support Strukturen LMS Prozesse AKV trib a Fin Preisstrategie on Ko Rahmenbedingungen uti era op Nebenzielgruppen Ziele e alt Inh tio n Hauptzielgruppen Organisation * Die in den Stoßrichtungen genannten Themen sind mögliche Ansatzpunkte! Seite 18 9

10 Exkurs: Schulungskosten in der Apotheke. Betrachtet man die Gesamtkosten einer Trainingsmaßnahme, ergeben sich klare Vorteile für den Einsatz von E-Learning. Kosten für 1 Schulungstag eines/r Apothekers/in: 1 Tag Präsenztraining Apotheker/in Kostensatz Personalkosten ,00 Umsatzverlust Reisekosten Spesen Trainingskosten 200,00 0,5 Tage e-learning Apotheker/in Kostensatz Personalkosten ,00 Umsatzverlust Reisekosten Spesen Trainingskosten 200,00 Bemerkung 13,3 x 3.000,- monatlich; 220 Tage geschätzt 500,-/Tag* pauschal gesetzt: 100,-; ohne Hotel Abwesenheit 8-14 h = 6,pro Präsenztag Kosten Bemerkung 13,3 x 3.000,- monatlich; 220 Tage geschätzt 500,-/Tag* Kosten 181,82 500,00 100,00 6,00 200,00 987,82 Abwesenheit 8-14 h = 6,pro Präsenztag = 25,-/Stunde 90,91 250,00 0,00 0,00 0,00 340,91 * rd. 1 Mio Umsatz, 6 MA, 300 Tage Seite 19 Eine kostengünstige Alternative für den Einstieg. Webinare (auch oft virtuelle Klassenzimmer genannt) sind eine sehr gute Option, über die Distance zu schulen. ABER: Das Schulungskonzept ist auf diese Methodik abzustimmen. Die Schulungseinheiten sind kompakt und interaktiv zu gestalten. Die entsprechende Software muss diese Anforderungen unterstützen. Der Trainer/Tutor muss in der Methodik geschult sein. Planen Sie vor allem zu Beginn Organisationszeiten ein! Die Kosten sind für die eigenen Bedürfnisse skalierbar. Quelle: Cisco Seite 20 10

11 Ausblick. am PC spielt sich häufig, neben dem Arbeitsplatz, im häuslichen Rahmen ab. Ein freier Zugang und eine personenbezogene Bildungshistorie erhöhen die Attraktivität für jeden einzelnen Mitarbeiter, in Bildung zu investieren. Skill- und Kompetenzmanagement fördert die zielgerichtete Qualifikation, orientiert an definierten Bedarfen und Bedürfnissen. Eine Personal Learning Environment (PLE) trägt zu einer höheren Identifikation bei. Mit der stärkeren Verbreitung von Tablet-PCs wird der Lerner auch mobil über Lernzeit verfügen. Qualifizierung darf auch etwas kosten, um z.b. ein attraktives Angebot zu haben und getätigte Ausgaben zu refinanzieren. Social Learning in Form moderierter Blogs und Foren. Seite 21 Erfolgsfaktoren für E- und Distance Learning. Die E-Learning-Verantwortung liegt in einer Hand. Ein integrierter, zentraler Planungsprozess für E-Learning ist etabliert. Ein Standard ist definiert und implementiert: Qualität, Technik, Prozesse. Es steht attraktiver, kurzweiliger E-Content zur Verfügung, der sich an den Lernerbedürfnissen (Inhalt und Didaktik!) orientiert. Ein lernerfreundliches LMS ist ausgerollt. Es besteht Transparenz in den Kostenstrukturen für die involvierten Bereiche. Seite 22 11

12 Kontakt. Matthias Brockerhoff Tel: +49-(0) Mobil: +49-(0) GmbH Kiefernweg Stuttgart Seite 23 12

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