Studienverlaufsplan Lehramt Bildungswissenschaften Haupt-, Real- und Gesamtschule

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1 Studienverlaufsplan Lehramt Bildungswissenschaften Haupt-, Real- und Gesamtschule Sem BA-Modul A CP BA-Modul B CP BA-Modul C CP BA-Modul D BA-Modul E CP BA-Modul F CP MA-Modul A CP MA-Modul B C Modul D CP MA-Modul E CP MA-Modul C CP P 4 c2-5 Eval. u. Schulentw. SE (2/ CP) 5 d1 Projektwerkstat t 6 2 Praxissemester, 2. Semester im MA von BiWi und U-Fächern begleitet b2 Werkstatt (II) SE 2 1 b1 Werkstatt (I) SE e-6 Heterog.SE (WP, 2 x SE) c4 Bildungsarrangements SE c Lernproz. SE Berufsfeldpraktikum (4 Wochen, 5. Semester), von den Unterrichtsfächern begleitet 2. b2 Päd. Diagn. VO 2 bis 1. Eignungspraktikum (20 Tage + Eignungsberatung), in der Regel vor oder zu Beginn des Studiums (von Schulen verantwortet) Pädagogik Psychologie interdisziplinär Praxisphasen BiWi und Fächer/Fachdidaktiken

2 BA Modul B: Vorlesung Pädagogische Psychologie: 1./2. Semester verfügen über Grundkenntnisse erkenntnistheoretischer und testtheoretischer Grundlagen wissen um die Einsatzbereiche und Funktionen von Diagnostik verstehen die Relevanz diagnostischer Gütekriterien und kennen einschlägige Verfahren der Leistungsmessung (z.b. mündliche und schriftliche Prüfungen, standardisierte Testverfahren, Verhaltensanalyse, Beobachtungsverfahren) reflektieren Bezugssysteme diagnostischer Schlussfolgerungen: empirische Normen, definierte Kriterien, Lernziele, Aneignungsniveau, Kompetenzniveau kennen Theorien und diagnostische Verfahren der Begabungsforschung (Hochbegabung, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche etc.). verstehen Erscheinungsformen, Ursachen, Korrelate, problematische Folgen der häufigsten Lernstörungen sowie der häufigsten Formen sozial-emotional auffälligen Verhaltens differenzieren verschiedene Methoden zur Selbst- und Fremdevaluation von Unterricht kennen Methoden der Qualitätssicherung und -entwicklung von Unterricht und können diese anwenden Inhalte Diagnostik als Grundlage für die Entscheidung über die Gestaltung der Bedingungen von Lern- und Erziehungsprozessen Theorien und Reichweite diagnostischer Modelle und Konzepte Verhaltensanalyse und Beobachtungsmethoden Theorien zu Störungsbildern Theorien und Modelle zu Hochbegabung und Begabtenförderung Berücksichtigung der differenziellen Bedingungen von Leistung, Geschlecht, sozialer Herkunft, Ethnie, Migration etc. bei der Betrachtung von Lernprozessen und Lernmotivation Konzepte zur Förderung des angemessenen Umgangs mit strukturell benachteiligten Gruppen Konzepte der Leistungsbeurteilung

3 BA Modul C: Praxismodul Orientierung:./4. Semester Begleitung und Nachbereitung des Orientierungspraktikums (80 h) c Lehr- / Lernprozesse beobachten u. verstehen c4: Reflexion von Bildungsarrangements Übergreifende Ziele und Kompetenzen im Schwerpunkt Diagnose und Beratung über grundlegende Kenntnisse in Beobachtungsmethoden und Verhaltensanalyse Kenntnisse in Verfahren der Strategie- und Fehleranalyse erweiterte Grundkenntnisse der Förderdiagnostik: Diagnostik als Strategie der Begleitung und Evaluation eines Förderplans Inhalte Schwerpunkt Diagnose und Beratung Grundlagen der Anwendung und Auswertung qualitativer diagnostischer Verfahren (Beobachtung, Verhaltensanalyse) im Schulalltag Grundlagen der Anwendung und Auswertung prozessorientierter diagnostischer Verfahren (Strategie- und Fehleranalyse) im Schulalltag Grundlegende Kenntnisse der Förderdiagnostik als hypothesenbildender und -evaluativer Prozess

4 BA Modul E: Heterogenität, Differenzierung, Integration 6. Semester e 6: Heterogenität und Vielfalt als Bedingung von Schule und Unterricht aus psychologischer Perspektive erwerben vertiefte Grundlagen der Wahrnehmung, Erfassung und Bewertung von Heterogenität aus psychologischer Perspektive erkennen sowohl Benachteiligungen als auch Begabungen und können diese Gruppen mit special needs zuordnen sind in der Lage, die Bedarfe differentialdiagnostisch zu erfassen können individuelle Lernprozesse diagnostizieren - kennen Trainings- und Fördermethoden und können diese adaptiv einsetzen - Inhalte: Überblick über Prozesse der sozialen Wahrnehmung Methoden zur Erfassung von Heterogenität; Vertiefung der Kenntnisse über spezifische Störungsbilder und Begabungen (special needs) Methodenkenntnisse über spezifische Verfahren zur Erfassung der individuellen Lernund Leistungsvoraussetzungen (einschließlich Verhaltensauffälligkeiten) Trainings- und Förderkonzepte (z.b. LRS-Training, Fördermaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Rechenschwierigkeiten), die im schulischen Rahmen einsetzbar sind - Fördermethoden zur Vermittlung sozialer Kompetenz und prosozialen Verhaltens

5 Master-Studiengang MA Modul B: Schule und Unterricht forschend verstehen und entwickeln Forschungswerkstatt I und I!: Diagnose und Förderung von Lernprozessen Diagnose und Förderung von Lernprozessen vertiefen ihre Kenntnisse über Schüler/-innen mit special needs wenden ihre Kenntnisse auf Fallbeispiele an, bei denen sie selbstständig ausgehend von der Fragestellung die Diagnostik durchführen kennen Maßnahmen der Kompetenzförderung und entwickeln einen Förderplan, bei dem sie Lernvoraussetzungen und Lernanforderungen aufeinander abstimmen können Lehrmaterialien im Hinblick auf kognitive Anforderungen beurteilen wissen, wie sie Fördereffekte kontrollieren können MA Modul C: Evaluation und Schulentwicklung c2-5 Evaluation, Monitoring und Steuerung im Bildungswesen haben vertiefte Kenntnisse über die Formen, Funktionen und Effekte verschiedener Evaluationsformen, Monitoring-Instrumente und Steuerungsansätze können Evaluationsabläufe nachvollziehen bzw. selbstständig planen verstehen Evaluation und Monitoring als kontinuierliches Element der Qualitätsentwicklung des Schulsystems, der Schule und des Unterrichts wissen um die Grenzen der Steuerbarkeit von Bildungsprozessen

6 MA Modul D: Projektwerkstatt können in Fortführung und Vertiefung des Praxissemesters ausgewählte professionelle pädagogische Situationen planen, strukturieren, durchführen und evaluieren setzen sich differenziert mit ausgewählten typischen Problem- und Aufgabenstellungen, dem strukturellen Handlungsrahmen, den aktuellen Anforderungen sowie mit neueren konzeptionellen Entwicklungen des Berufsfeldes Schule auseinander sind in konkreten Zusammenhängen beruflicher Praxis in der Lage, ihr Wissen, Verstehen und Können gezielt, kontextsensibel und lösungsorientiert einzusetzen, um vielfältige Problem-, Frage- und Aufgabenstellungen dieser Praxis angemessen zu bestimmen, mögliche Lösungsstrategien und Methoden kriteriengeleitet abzuwägen, zu entscheiden und zu vertreten sowie Interventionen zu planen, umzusetzen, zu reflektieren und zu bewerten.

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