Der X-Shaped Manager IT-Projektmanager der neuen Generation

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der X-Shaped Manager IT-Projektmanager der neuen Generation"

Transkript

1 Summary der Masterthesis Der X-Shaped Manager IT-Projektmanager der neuen Generation von Tim Steffensen 1 Einleitung Die Projektarbeit hat sich in der heutigen Arbeitswelt fest etabliert 1. In Branchen mit komplexen Aufgabenstellungen ist die Anwendung von Projektarbeit oft unerlässlich und entscheidend für die Zielerreichung 2. Gerade der IT-Bereich zeichnet sich dabei durch eine hohe Agilität und Veränderung aus. Für die Umsetzung und Anwendung der Projektmanagement-Methoden (kurz: PM) ist der IT- Projektmanager verantwortlich. Sein Know-How und seine Kompetenzen entscheiden somit maßgeblich über den Projekterfolg. Doch nicht nur die PM-Methoden Methoden befinden sich in einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung, auch das Berufsbild des IT-Projektmanagers unterliegt einem Wandel. Einen nicht zu unterschätzenden Treiber stellt die Generation Y dar 3. Mit der Generation Y erobert eine neue Generation von Fachkräften den Arbeitsmarkt und prägt ihn zunehmend. Die Fachkräfte von morgen haben dabei andere Erwartungen und Wertvorstellungen als ihre Vorgänger. Als eines der markantesten Merkmale steht die Internet- und Netzwerkaffinität der Generation Y im Vordergrund 4. Doch was bedeutet das für die IT-Projektarbeit? IT-Projekte zeichnen sich in der heutigen Zeit durch einen hohen Grad der Vernetzung, des Wissenstransfers und einem Synergieeffekt zwischen den einzelnen Teilnehmern aus 5. Dies stellt neue Herausforderungen an die zukünftigen IT-Projektmanagern. Das daraus entstehende, bzw. weiterentwickelte Berufsbild trägt den Namen X-Shaped Manager 6. Der X-Shaped Manager ist eine Kombination aus der heutigen, unerlässlichen Vernetzung und den Charakteristika des T-Shaped Managers. Die Bezeichnung T-Shaped Manager wurde erstmals im Jahre 1991 durch den Autor David Guest in einem Artikel in der Zeitschrift The Independent verwendet 7. Der Buchstabe T soll dabei eine Ähnlichkeit zu einem Menschen herstellen, der die Arme ausstreckt, und symbolisiert dessen Fähigkeitsprofil der vertikalen und horizontalen Orientierung innerhalb eines Unternehmens 8. Der Begriff X-Shaped Manager wurde hingegen erstmals von der Autorin Weßels in dem Buch Zukunft der Wissens- und Projektarbeit Neue 1 Vgl. Abts et.al. (2009), S Vgl. Ebel (2011), S Vgl. Schlüter (2013), S. 18; Mangelsdorf (2014), S Vgl. Kovarik (2013), S Vgl. Sydow (2006), S Vgl. Nachbagauer et.al. (2013), S.239ff - dort nach Weßels/Peters. 7 Vgl. Doubleyuu (2012) - dort nach: David Guest ( ), The Hunt is on for the Renaissance Man of Computing. The Independent. 8 Vgl. Doubleyuu (2012); Christopher (2011), S

2 Organisationsformen in vernetzten Welten, dortiger Beitrag Der»X-Shaped«Shaped«-Projektmanager für vernetzte Organisationen beschrieben 9. Des Weiteren wurde der Begriff von der Autorin Weßels unter dem Titel In search of the next generation project manager The X-Shaped Manager, in Assoziation mit dem EU-Projekt Wissensmarkt WIN-VIN 10, bei einem Vortrag auf der NORDNET 2013 in Reykjavik publiziert 11. Abbildung 1 Vergleich des T-Shaped und X-Shaped Managers " Quelle: Weßels (2014), S. 84 Auffällig bei der angeführten Abbildung ist die Assoziation mit einem X. Das X soll zum einem symbolisieren, dass die Vernetzung des einzelnen Individuums im Zentrum der erfolgreichen Netzwerkarbeit 12 steht, und zum anderen zeigen, dass die veralteten n (und häufig statischen) Denkweisen der zweidimensionalen Differenzierung in Spezialist und Generalist 13 aufgebrochen werden. 2 Studien zur Generation Y Jede Generation wird durch die Zeit, in der sie lebt, in ihren individuellen Werten und Grundhaltungen geformt. Dies geschieht aufgrund der unterschiedlichen sozialen, wirtschaftlichen, politischen und technologischen Rahmenbedingungen. Die Generationen können daher bestimmten Zeiträumen zugeordnet werden (vgl. Abbildung 2): 9 Vgl. Weßels (2014a), S. 84f. 10 Vgl. Win-Vin (2014). 11 Vgl. Weßels (2013b). 12 Weßels (2014a), S. 82; Vgl. Weßels (2014b), S Weßels (2014a), S

3 Abbildung 2: Überblick der Generationen Veteranen Konformität, Gehorsam, Regeln contra Internet Baby-BoomerBoomer " Leben um zu arbeiten" Pro und contra Internet Generation X "Arbeiten um zu leben" technisch versiert Generation Y "Erst leben, dann arbeiten" Internetaffine Generation Generation Z ab 2001 Internet- Generation Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Schlüter (2013), S.18, Mangelsdorf (2014), S.15 Im Hinblick auf das Ziel der Masterthesis ist das Ableiten des arbeitsbezogenen Wertewandels der Generation Y unentbehrlich. Zu diesem Zweck wurden einige ausgewählte Studienergebnisse ausgewertet. Die Studienergebnisse stammen sowohl aus quantitativen als auch qualitativen Befragungen der Generation Y. Die Arbeitswerte der Ypsiloner werden auf dieser Basis skizziert. Fokussiert werden die Aspekte, welche die Generation Y signifikant von den vorherigen Generationen abheben. Die nachfolgende Tabelle verschafft dabei einen Überblick über die berücksichtigten Studien (vgl. Tabelle 1). 3

4 Tabelle 1: Verwendete Studien zum Wertewandel der Generation Y Verfasser /Autor(en) Cisco Research(2011) DGFP(2011) Gottwald(2013) Kienbaum(2010) Kovarik(2013) McCrindle (2006) Nachbagauer/Schirl(2013) Universum(2013) PEW Survey(2009) Staufenbiel Institut(2013) Weinmann(2013) Wichelmann(2013) Studie Connected World Technology Report 2011 Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden, Praxispapier 9/2011 Retention-Management als Mitarbeiterbindungsstrategie Im Hinblick auf die Generation Y, S.7ff Was motiviert die Generation Y im Arbeitsleben? Studie der Motivationsfaktoren der jungen Arbeitnehmergeneration im Vergleich zur Wahrnehmung dieser Generation durch ihre Manager Der Ruf der Generation Y nach Easy Economy Wie eine Arbeitnehmergeneration den österreichischen Arbeitsmarkt auf den Kopf stellen wird, S.39ff New Generations at work Human Resource Management in projektorientierten Unternehmen, S.65ff German Study Survey 2013 Generations online in 2009 Jobtrends Deutschland 2013 Die Studie zu Entwicklungen am Arbeitsmarkt für Absolventen Social Media Communication im Personalmarketing - Eine Studie zu Möglichkeiten und Implementierung am Beispiel des Auszubildenden-Recruitings der Dachser GmbH& Co.KG, S.55ff Wirkungsfaktoren von Social Media Recruiting Eine Analyse aus Sicht einer studentischen Zielgruppe, S.18ff Quelle: eigene Darstellung Alle angeführten Studien befassen sich im Schwerpunkt mit dem Wertewandel der Generation Y, jedoch gibt es verschiedene Schwerpunkte in der Betrachtung. So stammen die Studien der Cisco Research (2011) und PEW (2009) aus Nordamerika und die Studie nach McCrindle (2006) aus Australien. Der Kern der Untersuchungen sind Fragen der Vernetzung, bzw. des Nutzens von Technologie und deren Bedeutung für die Generation Y. Die Studien der DGFP (2011) und Staufenbiel (2013) hingegen betrachten den allgemeinen Wertewandel der Generation Y. So werden hier die arbeitsbezogenen, aber auch die sozialen, technologische und persönlichen Charakteristika aufgezeigt. Als Grundlage der Umfrage wurden zu diesem Zwecke nicht die Ypsiloner befragt, sondern die Befragung richtete sich an Firmen und Personaler. Als Datengrundlage dienen also die Erfahrungen der Arbeitgeber im Umgang mit der neuen Generation als Arbeitnehmer. Die Forschungen von Kienbaum (2010) und Universum (2013) haben, genau wie die beiden vorangegangen Studien, einen Gesamtansatz der Betrachtung der Generation Y. Die Umfragen stützen sich jedoch auf Daten, die direkt von Studenten an dt. Hochschulen erhoben wurden. Somit wurden die arbeitsbezogen Werte direkt von der Zielgruppe bezogen und validiert. Zuletzt seien die Studien der Autoren Gottwald (2013), Kovarik (2013), Nachbagauer/Schirl (2013), Weinmann (2013) und Wichelmann (2013) genannt. In den Veröffentlichungen der Autoren wird auf externe Datenquellen zurückgegriffen. So stützt der Autor Gottwald (2013) die Charakteristika der Generation Y auf der Studie der DGFP (2011). Die Autoren Nachbagauer/Schirl (2013) beziehen sich auf die Studie nach Kienbaum und die restlichen genannten Verfasser untermauern ihre Erkenntnisse mittels der Studie der Universum (2013). Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Studie der 4

5 Universum German Study Survey aus dem Jahre Um Erkenntnisse zum Wertewandel der Generation Y zu erfahren, wurden insgesamt Studenten (78% männliche Studenten und 22% weibliche e Studenten) an 154 dt. Hochschulen aus dem Bereich der IT/Informatik befragt. Die wichtigsten Erkenntnisse aller Studien sind im Folgenden zusammengefasst: 1. Work-Life-Balance: : Die Work-Life-Balance beschreibt den Einklang zwischen Arbeit und Privatleben 15. Die Universum-Studie belegt, dass 42% der Befragten eine ausgewogene Work- Life-Balance im Arbeitsleben anstreben 16. Durch die Studie der DGFP wird dies ebenfalls belegt. Dort ist 43% die Work-Life-Balance wichtig 17. Diese hohe Befürwortung resultiert wohl aus den Erfahrungswerten, die die Generation Y von den vorherigen Generationen erlernen konnte. 2. Soziale Vernetzung/Kommunikation: Social Media Kanäle haben den Aufbau und die Pflege von Beziehungen grundlegend verändert und erleichtert. Die Ypsiloner haben zwar auch persönlichen Kontakt, doch zusätzlich sind sie über die sozialen Netzwerke verbunden. Sie wissen das Medium mit größtem Potential einzusetzen und verfügen über ein umfassendes soziales Netzwerk. Die Kommunikation über die Social Networks ist agiler, unmittelbarer und dynamischer als alle bisherigen Kommunikationen Kollaboration: : Durch das Einbinden der neuen Medien, Kompetenz- und Sozialnetzwerke stehen den Ypsilonern neue Türen der Kollaboration offen. Diese geht weit über das bis Dato bekannte Teamwork hinaus. Für sie ist es jetzt einfacher auch grenzüberschreitend und somit international zu agieren Sicherer Arbeitsplatz: : Die Universum-Studie belegt, dass 40% einen sicheren Job nachgehen wollen 20. Dieses Ergebnis ist überraschend, da doch andere Studien besagen, dass die Generation Y gegenüber ihrem Arbeitgeber wenig Loyalität aufweist 21. Vermutlich lässt sich das jedoch durch die ständig wechselnden Anforderungen der Berufsrealität erklären. Die Generation Y hat aus diesem Grund das Bedürfnis nach Sicherheit, Struktur und Stabilität im Leben, obwohl sie augenscheinlich immer in Bewegung und auf einem Sprung ist Entertainment/Freiheit: : Ähnlich wie bei der Work-Life-Balance ist eine Präferenz der Generation Y, das Gleichgewicht von Entertainment und Freiheit auf der Arbeit zu halten. Wichtig sind ein kollegiales Umfeld, eine offene Kommunikation und eine möglichst flexible Zeiteinteilung Kompetenzbildung: Nicht zu verkennende nde Merkmale der Generation Y sind das Streben nach Informationen und Wissen sowie die Aneignung von Kompetenzen. Dies wird ebenfalls durch die genannten Studien belegt. Nach der Kienbaum-Studie finden 42% der Befragten, dass die persönliche Entwicklung einen hohen Stellenwert einnimmt 24. Auch bei der DGFP-Studie erachteten 41% das Thema für wichtig Intellektuelle Herausforderung: : Mehrfach wurde genannt, dass die Generation Y hohe Anforderungen an ihre Arbeitsinhalte stellen. Sie suchen abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben, um sich zu beweisen Always on : : Soziale Kontakte sind der Generation Y sehr wichtig. Um mit Freunden, Bekannten und Kollegen in Verbindung zu bleiben, ist die Generation Y always on. Permanent stehen sie in Interaktion mit den anderen und sind jederzeit erreichbar Vgl. Universum (2013). 15 Vgl. Kienbaum (2010), S Vgl. Universum (2013), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. Weinmann (2013), S Vgl. Universum (2013), S Vgl. Kovarik (2013), S Vgl. DGFP (2011), S. 14f. 23 Vgl. Kovarik (2013), S Vgl. Kienbaum (2009), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. DGFP (2011), S. 15ff, Kinbaum (2009), S. 11, Universum (2013), S

6 9. Speed: : Der Ausbau der Breitbandnetzwerke und die damit stetig zunehmende Kommunikationsgeschwindigkeit prägen die Angewohnheiten der Ypsiloner. Sie sind es von klein auf gewohnt Informationen schnell zu erhalten, zu verarbeiten und ebenfalls schnell eine Rückmeldung abzugeben 28. Gleichzeitig setzen sie das schnelle Kommunikationsverhalten bei ihren Gesprächspartner voraus, um immer up-to-date zu sein. 10. Scrutiny (Überprüfung): Dadurch dass die Generation Y über die unterschiedlichsten Kanäle in Verbindung steht (z.b. Facebook, Xing, Google+, etc.) sind sie die Informationsflut gewohnt und können mit ihr umgehen. Sie lesen und überprüfen die eingehenden Nachrichten instinktiv auf Korrektheit und Inhalt Innovation: : Im Vergleich zu den älteren Generationen haben sich die technologischen Werte der Generation Y stark geändert. Der Umgang mit den neuen Technologien (bspw. PC, Smartphone, Tablet, etc.) ist für sie selbstverständlich, stverständlich, da sie mit ihnen aufgewachsen sind 30. Sie betrachten die neuen Kommunikationsmedien nicht als Luxus, sondern als einen lebenswichtigen Gegenstand. Stetige Innovation und Weiterentwicklung wird von ihnen vorausgesetzt. Dabei spielt die Nutzung von innovativen und neuen Technologien zum Wissenserwerb eine große Rolle Herleitung der Thesen/Hypothesen der Masterthesis Anhand der ausgewerteten Studien zur Generation Y und den gewonnen Erkenntnissen wurden Thesen/Hypothesen der Masterthesis abgeleitet. eitet. Zur Wahrung der Übersichtlichkeit und um eine Struktur hineinzubringen, wurden die Thesen/Hypothesen des Weiteren in drei Schwerpunkte, bzw. Cluster untergliedert: organisationale Veränderungen in IT-Projekten, organisationsübergreifende Vernetzung in der Projektarbeit und Veränderung in der Kommunikation in IT-Projekten (vgl. Abbildung 3): 27 Vgl. Lembke (2012), S Vgl. Lembke et.al. (2012), S. 199, Weinmann (2013), S. 56f. 29 Vgl. Weinmann (2013), S Vgl. Weinmann (2013), S Vgl. Gottwald (2013), S. 6. 6

7 Abbildung 3: Die drei Thesen-Cluster der Master-Thesis 4 Thesen zur organ.- übergreifender Vernetzung in der Projektarbeit 3 Thesen zur organisationalen Veränderung in IT- Projekten 2 Thesen zur Veränderung der Kommunikation in IT-Projekten 9 Thesen zu den neuen Anforderungen und Fähigkeiten an IT-Projektmanager Quelle: eigene Darstellung Thesen zur organisationalen Veränderungen in IT-Projekten: T1/H 1 1: : Aufgrund von flachen Hierarchien besteht ein erhöhter Bedarf an IT-Projektmanager. Durch flache Hierarchien wird eine höhere Agilität innerhalb des Handlungsfeldes eines Projektes erreicht, wodurch ein schnelleres Eingreifen auf externe sowie interne Einflüsse erfolgen kann. Damit IT-basierte Unternehmen ein hohes Maß an Agilität wahren und schnellstmöglich innerhalb der kundenbezogenen Projekte agieren en können, setzen einige, neben den agilen Vorgehensmodellen wie bspw. Scrum, auf flache Hierarchien und somit kurze Entscheidungswege innerhalb der Unternehmensorganisation 32. Die einzelnen Mitarbeiter müssen daher ein höheres Maß an Kompetenz und eigenverantwortlichem Handeln aufweisen 33. T2/H 1 2: : Dadurch, dass die Generation Y eine hohe Flexibilität im Berufsleben verlangt, wird der Wunsch nach einer Work-Life-Balance abgelöst durch den Wunsch nach dem Work-Life-Blending. Eindeutig zeigen die Ergebnisse der Universum-Studie aus dem Jahre 2013 auf, dass 42% der gesamten Umfrageteilnehmer eine ausgewogene Work-Life-Balance als Karriereziel anstreben 34. Ebenfalls wurde dies durch die Studie der DGFP aus dem Jahre 2011 belegt 35. Jedoch sprechen sich bei der Universum-Studie im gleichen Zuge 38% der Befragten dafür aus, dass sie die eigene Arbeitszeit möglichst frei und selbstständig einteilen wollen 36. Benannt wird diese Divergenz durch 32 Vgl. Rudolph (2009), S. 109; Ulrich (2001), S. 59f. 33 Vgl. Tautrim (2014), S. 96ff. 34 Vgl. Universum (2013), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. Universum (2013), S

8 den Ausdruck des Work-Life-Blendings, welcher einen neuen Trendbegriff darstellt, der während der Recherchen nach den vorhandenen Studien zur Generation Y lokalisiert wurde und insbesondere die Arbeitsverhältnisse in der IT-Projektarbeit prägen wird. Im Wesentlichen beschreibt es die Entgrenzung der Arbeitsverhältnisse in projektorientierten Unternehmen, wo die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben immer stärker ineinander verlaufen 37. T3/H 1 3: : Die Erreichbarkeit in Projekten wird an Bedeutung gewinnen. Projektmanagement wird ein 24/7-Beruf. Der Auslöser für diese Annahme resultiert aufbauend aus den Erkenntnissen von T2. Einhergehend mit der Flexibilisierung in Unternehmen und der Vermischung des Arbeits- und Privatlebens (Work- Life-Blending), nehmen Arbeitnehmer zunehmend mehr Arbeit mit nach Hause und sind somit innerhalb der Freizeit für ihren Arbeitgeber erreichbar 38. Thesen zur organisationsübergreifender Vernetzung in Projekten: T4/H 1 4: : Die Projektarbeit verteilt sich zunehmend über unterschiedliche Standorte, daher wird die Kollaboration an Bedeutung gewinnen. Sie geht weit über das Teamwork hinaus. Die Abwicklung von umfangreichen Software-Projekten gestaltet sich in der Realität oftmals schwierig. Sie weisen kritische Termine auf, haben für das Unternehmen einen hohen Stellenwert, eine hohe Laufzeit und werden nicht selten über mehrere Standorte verteilt 39. Aus den Studien ging hervor, dass einer der sozialen Werte der Generation Y die Kollaboration ist. Zu dieser Erkenntnis kommt der Autor Weinmann (2013), wobei er sich auf die Universum-Studie aus dem Jahr 2013 bezieht 40. Die zentrale Aussage ist in diesem Zusammenhang, dass durch die Einbindung von neuen Medien, Kompetenz- und Sozialnetzwerken, neue Türen zur Kollaboration offen stehen, die weit über das Teamwork hinausgehen. Somit sind die Ypsiloner in der Lage einfacher und grenzüberschreitend zu agieren 41. T5/H 1 5: : Wissen ist eine Kernkompetenz im IT-Projektmanagement. Daher werden Wissensnetzwerke und Vernetzung einen stärkeren Einzug in das IT-Projektmanagement erfahren. Die Studie der deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (DGFP) aus dem Jahre 2011 besagt, dass die Generation Y neben den persönlichen Kontakten ebenfalls bestens vernetzt ist. Die Vertreter der Generation Y setzten das Medium Social-Media mit größtem Potential und zielführend ein und verfügen über ein riesiges soziales Netzwerk 42. Die Kommunikation über soziale Netzwerke ist dabei agiler, unmittelbarer und dynamischer als alle bisherigen Kommunikationen. Dass die Vernetzung in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat, wird ebenfalls ls durch die Autorin Weßels in dem Beitrag Die Zukunft zählt Herausforderungen und Potentiale von Wissensnetzwerken verdeutlicht 43. Weiterhin greift die Autorin Jutta Rump in ihrem Buch Arbeitswelt 2030 Trends, 37 Vgl. Reiter (2014); Haufe (2014); Ashkenas auf Forbes.com (2012). 38 Vgl. Weßels (2014a), S.44f - dort nach Nachbagauer; dort nach Gottschall (2005). 39 Vgl. Cohn (2010), S Vgl. Weinmann (2013), S. 56 und Universum (2013). 41 Vgl. Weinmann (2013), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. Lutz et.al. (2013), S. 167ff - dort nach P.D. Weßels. 8

9 Prognosen, Gestaltungsmöglichkeiten die Wichtigkeit der Vernetzung auf und beschreibt diese als einen Megatrend der kommenden Jahre 44. T6/H 1 6: Das Berufsbild des IT-Projektmanager wird sich zunehmend zu dem eines Netzwerkmanagers weiterentwickeln. Der Grundgedanke von T6 greift den von T5 auf und erweitert diesen. In T5 wird postuliert, dass Wissensnetzwerke und Vernetzung einen stärken Einzug in das Projektmanagement erfahren werden. Zum Management von Wissensnetzwerken und Vernetzungen stehen IT-Projektmanager vor einer neuen Herausforderung. Sie müssen sich aktiv mit der Materie auseinandersetzen: Die Kompetenz eines Netzwerkmanagers ist an dieser Stelle gefragt. Wie aus den analysierten Studien zur Generation Y deutlich wird, sind die Ypsiloner der Herausforderung gewachsen, da sie in der vernetzten Welt aufgewachsen sind und selbst bestens vernetzt sind 45. Die Behauptung wird weiterhin durch einen Artikel von Heise.de unterstützt 46. Dort wird ausgesagt, dass im Projektmanagement zunehmend Netzwerkmanagement gefordert wird. T7/H 1 7: Die soziale Vernetzung wird in IT-Projekten an Bedeutung gewinnen. Der IT-Projektmanager muss unter Anbetracht dieser Veränderung über eine ausgeprägte Kommunikationskompetenz verfügen. Ein weiteres Merkmal der Generation Y sind ihre technologischen Werte. Dadurch, dass sie bestens vernetzt sind und einen hohen Wert auf ihre sozialen Kontakte legen, haben sie eine Always on - Mentalität in ihrem Kommunikationsverhalten entwickelt. Sie stehen in einer permanenten Interaktion mit anderen Teilnehmern und sind ständig erreichbar 47. Bei T7 handelt es sich mit diesem Hintergrund um eine selbsterstellte These, die auf T5 und T6 zurückgreift. Bei T7 wird unterstellt, dass die soziale Vernetzung in IT-Projekten an Relevanz gewinnen wird, da sich das Berufsbild eines IT-Projektmanagers zunehmend zu dem eines Netzwerkmanagers weiterentwickelt. Thesen zur Veränderung der Kommunikation in IT-Projekten: T8/H 1 8: IT-Projektmanager müssen zukünftig ebenfalls eine hohe Kompetenz im Umgang mit den Kommunikationsmedien aufweisen. Der Autor Gottwald beschreibt, dass sich die technologischen Werte der Generation Y im Vergleich zu den älteren Generationen stark geändert haben 48. Demnach ist der Umgang mit der neuen Technologie (z.b. Smartphone, Tablet, usw.) für sie eine Selbstverständlichkeit, da sie mit ihnen aufgewachsen sind 49. Die Kommunikationsmedien sind für sie ein überlebenswichtiger Gegenstand geworden. Gottwald stützt sich dabei auf die Studien der DGFP aus dem Jahre Vgl. Weßels (2013b), S.1 - dort nach Rump et.al. (2013), S Vgl. DGFP (2011), S Vgl. Heise (2011) 47 Vgl. Lembke (2012), S Vgl. Gottwald (2013), S Vgl. Weinmann (2013), S Vgl. DGFP (2011), S. 16f. 9

10 T9/H 1 9: : Unternehmensinterne Netzwerke fördern die Kommunikation innerhalb des Projektteams. Der persönliche Kontakt und die Kommunikation der Projektteilnehmer sind weiterhin von hoher Relevanz, verlagern sich jedoch zunehmend auf die technischen Medien. Bei T9 handelt es sich ebenfalls um eine selbsterstellte These. Wie in T8 beschrieben, sagt der Autor Gottwald aus, dass die Kommunikationsmedien für die Generation Y zu einem überlebenswichtigen Gegenstand geworden sind 51. Des Weiteren sagt der Autor Gottwald aus, dass sich der technologische Wertewandel der Ypsiloner stark verändert hat. Sie haben eine Always on - Mentalität und fordern eine ständige Erreichbarkeit 52. Diese Aussagen lassen einen Interpretationsspielraum offen, der durch T9 geschlossen werden soll. In T9 soll untersucht werden, ob sich die zukünftige Kommunikation mehr und mehr auf die technischen Medien verlagern wird. Sodann muss im Umkehrschluss eine Einschränkung des persönlichen Kontakts erfolgen. 4 Ergebnisse der quantitativen Befragung Insgesamt haben 62 Probanden an der Befragung teilgenommen (21 weibliche, 40 männlich und eine Unbeantwortete). Des Weiteren wurden 18 Probanden (29%) den Baby-Boomern, 29 Probanden (46,8%) der Generation X und 14 Probanden (24,2%) der Generation Y zugeordnet (vgl. Tabelle 2): Tabelle 2: Kreuztabelle zwischen dem Geschlecht der Teilnehmer und deren Jahrgang Generation Baby-Boomer ( ) Generation X ( ) Generation Y ( ) Gesamt Anzahl der Teilnehmer Männlich Weiblich Quelle: eigene Darstellung Bei einer weiteren Abfrage wurden die Teilnehmer befragt, ob sie bereits eine Position als Projektmanager (kurz: PM) hatten. Das Ergebnis sagt aus, dass acht Probanden (12,9%) bereits eine Position als PM innehatten und 54 Probanden (87,1%) bisher noch nicht mit dieser Position in Kontakt kamen. Nachdem diese Daten erhoben wurden, konnte die konkrete Abfrage der Thesen durchgeführt werden. 51 Vgl. Gottwald (2013), S Vgl. Gottwald (2013), S.6; Lembke (2012), S

11 In H 1 1 wurde postuliert, dass der Bedarf an IT-Projektmanager signifikant steigt, je flacher die Hierarchie in einer Organisation ist. Mit einem Mittelwert (kurz: MW) von 2,75 bei Personen mit Erfahrungen als PM und 2,74 bei Personen ohne Erfahrung als PM und einer Standardabweichung (kurz: SD) von 1,035, bzw. 1,003 konnte diese These nicht bestätigt werden. Mit einem MW von 4,63 bei Probanden mit Erfahrungen als PM und 4,32 bei den Teilnehmern ohne PM-Erfahrung, belegt die Aussage: Der Bedarf an PM steigt aufgrund des Anstiegs des Kundenanspruchs den ersten Rang. Anhand dieser Ergebnisse ist die H 1 1 vorläufig abzulehnen. In der zweiten Hypothese H 1 2 wurde ausgesagt, dass der Wunsch eines IT-Projektmanagers nach einer Work-Life-Balance signifikant höher abgelöst wird durch den Wunsch nach einem Work-Life- Blending. Die Auswertung der Umfrage zeigt auf, dass bei Personen mit PM-Erfahrung mit einem MW von 3,38 und einem MW von 3,15 bei Personen ohne PM-Erfahrung, eindeutig die Aussage getroffen wurde, dass in der Zukunft keine klaren Grenzen zwischen dem Arbeits- und Privatleben existieren werden. H 1 2 ist somit vorläufig anzunehmen. Bei H 1 3 wurde ausgesagt, je höhere Anforderungen ein Projekt stellt, desto signifikant höher wird die Bedeutung der Erreichbarkeit des IT-Projektmanagers sein. Mit einem MW von 4,38 wurde unter den Probanden mit PM-Erfahrung ausgesagt, dass das Projektmanagement ein 24/7-Beruf wird und dass eine ständige Erreichbarkeit eine Voraussetzung wird. Ebenfalls sagten diese mit einem MW von 4,13 aus, dass es ein Arbeiten auf Abruf wird. Bei den Probanden ohne PM-Erfahrung belegte diese Aussage mit einem MW von 3,91 sogar den ersten Rang. Die H 1 3 ist demnach vorläufig anzunehmen. H 1 4 postuliert, dass der Stellwert einer ausgeprägten Kollaboration signifikant höher ist, je weiter sich die Projektarbeit eines IT-PM auf unterschiedliche Standorte ausweitet. Die getroffenen Aussagen der beiden Versuchsgruppen waren recht identisch. Der erste Rang wurde durch die Kooperationskompetenz belegt. Den zweiten und dritten Rang belegten die Steuerungs- und Überwachungskompetenz und die Flexibilität. H 1 4 ist demnach vorläufig anzunehmen. In H 1 5 wurde die Behauptung aufgestellt, dass Wissensnetzwerke einen signifikant höheren Einzug in das Projektmanagement erfahren werden. Probanden mit PM-Erfahrung sagten mit einem MW von 4,25 aus, dass Wissensnetzwerke stärker in den Ablauf eines Projektes eingebunden werden müssen. Bei den Probanden ohne PM-Erfahrung belegte mit einem MW von 4,46 die Integration von unternehmensinternen Netzwerken den ersten Rang. Weit abgeschlagen landeten andere Plattformen, die nicht weiter benannt wurden, soziale Netzwerke wie bspw. Facebook und auf dem letzten Rang die Internetforen. H 1 5 ist aufgrund des Ergebnisses vorläufig anzunehmen. Die Hypothesen H 1 6, H 1 7 und H 1 8 wurden im Fragebogen gemeinsam geprüft. H 1 16 sagte aus, dass das Berufsbild eines IT-Projektmanagers signifikant höher mit dem eines Netzwerkmanagers verschmelzen en wird, je höher die organisationsübergreifende Vernetzung eines Projektes ist. Unter der Vielzahl der möglichen Antwortkonstellationen belegte diese Aussage bei den Probanden mit PM-Erfahrung den dritten Rang. Bei den Probanden ohne PM-Erfahrung reichte es zum vierten und fünften Rang. H 1 6 ist somit vorläufig anzunehmen. In H 1 7 wurde weiterhin ausgesagt, dass der PM eine signifikant höhere Kommunikationskompetenz besitzen muss, wenn die Vernetzung in Projekten an Bedeutung gewinnt. Bei der Auswertung der Ergebnisse waren die Aussagen der beiden Versuchsgruppen identisch. Beide setzten die Kommunikationskompetenz auf den ersten Rang. H 1 7 ist demnach vorläufig anzunehmen. H 1 8 baute auf H 1 7 auf und sagte aus, dass ebenfalls die Kompetenz im Umgang mit den Kommunikationsmedien munikationsmedien signifikant höher sein muss, je höher die 11

12 Vernetzung innerhalb eines Projektes ist. Auch dies wurde bei der Auswertung der Umfrage bestätigt. Bei den Teilnehmern mit PM-Erfahrung wurde die Kompetenz im Umgang mit Kommunikationsmedien auf den vierten Rang gewählt. Bei den Probanden ohne PM-Erfahrung sogar auf den dritten Rang. H 1 8 ist vorläufig anzunehmen. In der letzten Hypothese H 1 9 wurde behauptet, dass der persönliche Kontakt signifikant abnehmen wird, wenn eine Organisation interne Kommunikationsnetzwerke munikationsnetzwerke für die Projektkommunikation etabliert. Eindeutig wurde von beiden Versuchsgruppen die Aussage getroffen, dass der persönliche, sowie der technische Kontakt von gleichhoher Wichtigkeit seien. Die H 1 9 ist demnach vorläufig abzulehnen. 5 Fazit Eine erste Charakterisierung des X-Shaped Managers erfolgte bereits durch die Studie der Autoren Weßels/Peters 53. Die Studie sagt aus, dass für einen Netzwerkmanager, neben den klassischen Managementfähigkeiten, zukünftig die folgenden vier Kompetenzen n an Bedeutung gewinnen werden: Vertrauensvoller und gut vernetzter Lenker mit Visionen - mit hoher System- sowie Führungskompetenz und einem sicheren Gefühl für die Balance zwischen Steuerung und Freiraum der beteiligen Netzwerkakteure. Stimulator und Event-Manager mit Gestaltungskompetenz und Kreativität für das Setzen von Impulsen und die Schaffung von Erlebniswerten. Umtriebiger Innovator analytisch geprägt und mit geistiger Flexibilität und Offenheit für Strukturen, Prozesse, Themen und Akteure. Netzwerk-Botschafter gekennzeichnet durch eine ausgewiesene Kommunikations- und Repräsentationskompetenz, insbesondere bei der Vertretung des Netzwerkes nach außen. 54 Durch die Ausarbeitung der Masterthesis und den Ergebnissen der empirischen Forschung lassen sich diese Charakteristika um die speziellen Erkenntnisse für IT-Projektmanager erweitern. Diese Erkenntnisse sollen dazu in die neuen Anforderungen und Fähigkeiten aufgeteilt werden: Neue Anforderungen: 1. Work-Life-Blending: : Die Grenzen zwischen dem Arbeits- und Berufsleben werden ineinander verlaufen. Dadurch findet eine Entgrenzung der Arbeitsverhältnisse für den X-Shaped Manager statt IT-Projektmanagement wird ein 24/7-Beruf: : Die neuen Arbeitszeiten werden sich an den Bedarf orientieren. Eine ständige Erreichbarkeit wird eine Vorrausetzung eines IT- Projektmanagers der Zukunft. 3. Einzug von Wissensnetzwerken: : Die grenzüberschreitende Interaktion zwischen Unternehmen und Expertennetzwerken wird einen stärken Einzug in die IT-Projektwelt erfahren. 53 Vgl. Weßels (2014a), S. 81; Nachbagauer et.al. (2013), S.239ff - dort nach Weßels/Peters. 54 Weßels (2014a), S. 81 f. 55 Vgl. Weßels (2014), S. 44ff - dort nach Nachbagauer; Reiter (2014); Haufe (2014); Ashkenas auf Forbes.com (2012) 12

13 Neue Fähigkeiten: Die neuen Fähigkeiten konnten innerhalb der Umfrage erhoben werden. Hierzu konnte jeder Teilnehmer ein Ranking seiner Top 5 aus 13 möglichen zukünftigen Fähigkeiten erstellen. Folgendes summarisches Gesamt-Ranking konnte so ermittelt werden: 1. Persönliche Vernetzung (31) 2. Kommunikationsfähigkeit (30) 3. Kompetenz eines Netzwerkmanagers (27) 4. Vertrauensvolles Auftreten / Soziale Fähigkeiten (23) 5. Umgang mit Kommunikationsmedien (20) 6. Schnelle und flexible Koordination (18) 7. Proaktiver Umgang mit Veränderungen (15) 8. Systemtheoretisches Denken (14) 9. Interdisziplinarische Ausrichtung (11) 10. Innovatives Denken (7) 11. Konfliktmanager (4) 12. Motivation anderer Teilnehmer (2) Auffällig sind die Parallelen zwischen den in der empirischen Erhebung gefundenen neuen Fähigkeiten und der Studie von den Autoren Weßels/Peters. Gänzlich neue Erkenntnisse für den X- Shaped Manager lassen sich jedoch aus den neuen Anforderungen ziehen. 6 Ausblick Im Rahmen des stets wachsenden Zeit- und Kostendrucks zog bereits in den 1970er Jahren ein Umdenken in die Projektabwicklung ein 56. Mit dem Einzug der IT-unterstützten Verarbeitung wurde die Projektorganisation langsam virtualisiert, damit die spezialisierten, teuren Arbeitskräfte dort eingesetzt werden konnten, wo sie benötigt wurden. Zeitgleich zog eine neue Art der Projektkommunikation ein und der Begriff der Informationsgesellschaft wurde im Sprachgebrauch etabliert 57. Während bei der klassischen Zusammenarbeit der direkte Kontakt zueinander gepflegt wurde, wurde die virtuelle Kommunikation auf die elektronischen Medien ausgelagert 58. Dies schaffte neue Wertschöpfungsmuster und einen Strukturwandel, da es jetzt einfach war flexible Kooperationen aufzubauen 59. Die Ressource Wissen wird in der Projektwelt jedoch oftmals als ein interner Faktor verstanden. Dies wird gerade durch die Beschreibung der drei klassischen Projektorganisationsformen aufgezeigt, da keine Einbeziehung von Netzwerken erfolgt. In einem Beitrag in der Publikation Wissen im Dialog aus dem Jahre 2013 formuliert die Autorin Weßels folgende These: 56 Vgl. Jenny (2001), S Vgl. Lutz et.al. (2013), S dort nach Weßels. 58 Vgl. Dostal (2006), S. 32; Gilsa (2004), S Vgl. Lutz et.al. (2013), S dort nach Weßels. 13

14 Kooperative Netzwerkstrukturen (in und zwischen Organisationen) führen zu neuen organisatorischen Ausprägungen, den sogenannten Wissensnetzwerken, die innovative Form des Wissens- und Projektmanagements erfordern. 60 Die aufgestellte These stellt gezielt die heutige Bedeutung von Wissensnetzwerken ins Zentrum der Aussage. Der Ressource Wissen, bzw. Know-How wird somit ein hoher Stellenwert eingeräumt, an dem sich die zukünftigen Managementtechniken orientieren müssen. Doch nicht nur die zukünftigen Managementtechniken müssen sich neu orientieren, sondern es muss auch das ausgebildete Fachpersonal geben, das die neuen Anforderungen umsetzen kann und das über die neuen Fähigkeiten, bzw. Kompetenzen verfügt. Die Rede ist vom X-Shaped Manager. Dass der Bedarf an X- Shaped Managern, bzw. im Schwerpunkt dieser Thesis IT-Projektmanagern, weiterhin ansteigt, wird nicht nur von diversen Autoren der Fachliteratur publiziert, sondern es wurde auch transparent in der durchgeführten Umfrage dargestellt. Wie sich die zukünftige Projektorganisation weiterentwickeln wird, bleibt jedoch abzuwarten. 60 Lutz et.al. (2013), S dort Zitat nach Weßels. 14

15 7 Literatur Abts, D. (2009). Masterkurs Wirtschaftsinformatik: Kompakt, praxisnah, verständlich: Morgan Kaufmann. Ashkenas. (2012). Forget Work-Life Balance: It's Time for Work-Life Blend. Aufgerufen von work-life-blend/ am Cohn, M. (2010). Agile Softwareentwicklung: Mit Scrum zum Erfolg! (1. Aufl). Addison-Wesley Verlag. DGFP - Deutsche Gesellschaft für Personalführung. (2011). Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Generation Y finden, fördern und binden. Aufgerufen von am Dostal, T. (2006). Projektmanagement - Chancen und Problembereiche von virtuellen Projektteams. München: Grin-Verlag. Doubleyuu.com - Gertje Meyer. (2012). Vom egozentrischen Torjäger zum T-Shaped Manager. Aufgerufen von für Projektmanagement mit Methode: Grundlagenwissen und Zertifizierungsvorbereitung für die PRINCE:2009-Foundation-Prüfung.. München: Addison-Wesley. manager/ am Ebel, N. (2011). PRINCE2: Gilsa, M. v., Huber, R., & Russ, T. (2004). Virtuelle Projektarbeit: Leitfaden für die Praxis. Berlin: E. Schmidt. Gottwald, J. (2013). Retention-Management als Mitarbeiterbindungsstrategie: Im Hinblick auf Generation Y (1., Aufl). Hamburg: Bachelor + Master Publishing. Haufe. (2014). Work-Life-Blending.. Aufgerufen von am management/work-life-blending-jeder-zweite-arbeitet-freiwillig-in-freizeit_80_ html Heise.de. (2011). Vom Projekt- zum Netzwerkmanagement. Aufgerufen von am Jenny, B. (2001). Projektmanagement in der Wirtschaftsinformatik (5., unveränd. Aufl). Wirtschaftsinformatik.. Zürich: Vdf, Hochsch.-Verl. an der ETH. Kienbaum. (2010). Studie der Motivationsfaktoren der jungen Arbeitnehmergeneration im Vergleich der Wahrnehmung dieser Generation durch ihre Manager. Aufgerufen von -zum-heft/0910/kienbaum_generationy_2009_2010.pdf am Kovarik, M. (2013). Der Ruf der Generation y nach "easy economy": Wie eine neue Arbeitnehmergeneration den Arbeitsmarkt erobert: Diplomica Verlag GmbH. 15

16 Lembke, G., & Soyez, N. (2012). Digitale Medien im Unternehmen: Perspektiven des betrieblichen Einsatzes von neuen Medien.. SpringerLink : Bücher.. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg; Imprint: Springer. Lutz, B. (Ed.).(2013). Wissen im Dialog: Beiträge zu den Kremser Wissensmanagement-Tagen Krems: Ed. Donau-Univ. Krems. Aufgerufen von uni.ac.at/imperia/md/images/department/wissenkommunikation/news/wima_sammelband_kom plett.pdf am Mangelsdorf, M. (2014). 30 Minuten Generation Y. 30-Minuten-Reihe. Offenbach am Main: GABAL. Nachbagauer, A., & Schirl, I. (Eds.). (2013). Human-Resource-Management in projektorientierten Unternehmen. Wien: Linde. Reiter. (2014). Startseite Generation Y aus Sicht der Generation Y Der Autor Kontakt und Impressum GENERATION: THAT'S Y! BUSINESS MIT DER GENERATION Y. Aufgerufen von vs-4-tage-woche-auf-jeden-fall-weniger-arbeit/ am Rudolph, S. (2009). Servicebasierte Planung und Steuerung der IT-Infrastruktur Infrastruktur im Mittelstand: Ein Modellansatz zur Struktur der IT-Leistungserbringung (1. Aufl). Informationsmanagement und Computer Aided Team.. Wiesbaden: Gabler. Schlüter, K. (2013). Mitarbeitergewinnung im Web 2.0: Was die Generation Y wirklich anspricht. Berlin: epubli GmbH. Sydow, J. (2006). Management von Projektnetzwerken.. Berlin: Freie Universität Berlin. Tautrim, J. (2014). Lean Administration Taschenbuch: Taschenbuch/Beraterleitfaden: Wesentliche Konzepte und Werkzeuge für mehr Effizienz in der Verwaltung. Berlin: epubli GmbH. Weinmann, M. (2013). Social media communication im personalmarketing: Eine studie zu moglichkeiten und : : Diplomica Verlag GmbH. Weßels, D. (2013b). "In Search of the Next Generation Project Manager - The X-Shaped Manager" (assoziiert mit dem EU-Projekt "Wissensmarkt WIN-VIN"): Vortrag auf der NORDNET Callout 55 North Cool Projects and Arctic Opportunities, Reykjavik Conference Center HARPA, Weßels, D. (Ed.).(2014a). Zukunft der Wissens- und Projektarbeit: Neue Organisationsformen in vernetzten Welten (1. Aufl). Düsseldorf: Symposion Publishing. Weßels, D. (2014b)."Vitamin B" für PM - Erfolgsformel der Zukunft?: Wie Business-Netzwerke die Projektarbeit verändern. GPM - PM Aktuell, (2/2014), S Win-Vin. (2014). Webseite des Wissenmarkts. Aufgerufen von am

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Masterarbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Masterarbeit "Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine Facebook- Recruiting-Strategie"

Mehr

Karriere als Lebensstil

Karriere als Lebensstil Karriere als Lebensstil Ein Beitrag in Wirtschaftspsychologie aktuell, Deutscher Psychologen Verlag GmbH eine Rezension Es war einmal... eine Zeit, da bedeutete Karriere, beruflich den möglichst direkten

Mehr

Quo vadis HR Interim Management? Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013

Quo vadis HR Interim Management? Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013 Quo vadis HR Interim Management? Tendenzen bis 2018. Executive Summary zur Empirischen Studie Juni 2013 Im Nachfolgenden sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie Quo vadis HR Interim Management? Tendenzen

Mehr

Arbeiten in der digitalen Welt

Arbeiten in der digitalen Welt Arbeiten in der digitalen Welt Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsident 16. April 2013 Neue Technologien in der Arbeitswelt Repräsentative Umfrage unter Berufstätigen Zahl der befragten Berufstätigen: 505

Mehr

TRENDS IN DER HR WELT

TRENDS IN DER HR WELT 10.02.2014 ZOLL & COMPANY Unternehmensberatung 1 TRENDS IN DER HR WELT Herausforderungen, Auswirkungen, Konsequenzen 10.02.2014 ZOLL & COMPANY Unternehmensberatung 2 Vorstellung Oliver Zoll seit 1995 im

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

Organisation 2.0. Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur

Organisation 2.0. Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur Organisation 2.0 Die Unternehmensstruktur der Zukunft. Junge Mitarbeiter erwarten immer mehr eine Kultur von Vernetzung und Response. Inhalt 1 Die Arbeitswelt der Digital Natives 2 Facebook als Feuerprobe

Mehr

Work-Life-Balance-Konzepte in Dienstleistungsunternehmen. Fachkräftesicherung bei Ernst & Young

Work-Life-Balance-Konzepte in Dienstleistungsunternehmen. Fachkräftesicherung bei Ernst & Young Work-Life-Balance-Konzepte in Dienstleistungsunternehmen Fachkräftesicherung bei Ernst & Young Wer sind wir? Slide 2 Dr. Eckart Wetzel Office Managing Partner Freiburg Dr. Klaus-Hermann Dyck Regional HR

Mehr

PROJEKTMANAGEMENT IN EXZELLENZ.

PROJEKTMANAGEMENT IN EXZELLENZ. PROJEKTMANAGEMENT IN EXZELLENZ. Competence-Center Projektmanagement ZUFRIEDENHEIT IST ERFAHRUNGSSACHE. inducad creativ[e] hat besondere Expertise als Strategieberater der Unternehmensführungen. Der Erfolg

Mehr

Studie. E-Mail- und Kommunikationsmanagement

Studie. E-Mail- und Kommunikationsmanagement Studie E-Mail- und Kommunikationsmanagement In Kooperation mit Leuphana Universität Lüneburg Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Methodisches Vorgehen... 4 Kernhypothese... 4 Soziodemographische Daten...

Mehr

2015: Generation Y Herausforderungen und Chance. Herausgegeben von Elance-oDesk and Millennial Branding

2015: Generation Y Herausforderungen und Chance. Herausgegeben von Elance-oDesk and Millennial Branding 2015: Generation Y Herausforderungen und Chance Herausgegeben von Elance-oDesk and Millennial Branding Methodisches Vorgehen Rahmenfaktoren Befragte 1 2 3 4 Befragungsmethode - Online surveys Eswurden2

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA.

STUDIENERGEBNISSE TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen DER BEFRAGUNG ZUM THEMA. FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen STUDIENERGEBNISSE DER BEFRAGUNG ZUM THEMA TALENTMANAGEMENT IM MITTELSTAND Verfasser: Prof. Dr. Anja Seng Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb.

Mehr

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen.

Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. www.barketing.de Was 2012 zählt: Zahlen, Daten, Analysen. ausführliche Ergebnisse. VORWORT Liebe Leserinnen und Leser, die Internetwelt ist schnelllebig. Neue Trends, neue Innovationen und Veränderung

Mehr

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen

Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Enterprise Social Networking: Ein Framework und ein Fachkonzept für ein Industrieunternehmen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor auf Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

The New way to work die Zukunft der Kommunikation. Lutz Böttcher Unify GmbH & Co KG Leiter Business Development Customer Service Solutions

The New way to work die Zukunft der Kommunikation. Lutz Böttcher Unify GmbH & Co KG Leiter Business Development Customer Service Solutions The New way to work die Zukunft der Kommunikation Lutz Böttcher Unify GmbH & Co KG Leiter Business Development Customer Service Solutions Willkommen bei Unify Unify ist ein Joint Venture von The Gores

Mehr

Mensch? Digitalisierung auf die Consultingindustrie?

Mensch? Digitalisierung auf die Consultingindustrie? Wie Welche viel Auswirkungen Digitalisierung hat verträgt die der Mensch? Digitalisierung auf die Consultingindustrie? 2. LAB Consulting Barometer Juni 2015 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Darstellung

Mehr

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart

Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Stuttgart Master-Thesis (m/w) für unseren Standort Abschlussarbeit im Bereich Business Process Management (BPM) Effizienzsteigerung von Enterprise Architecture Management durch Einsatz von Kennzahlen Braincourt

Mehr

Network your Business. Beziehungen 2.0. Robert Beer, Country Manager XING Schweiz und Österreich, Bern, 4. März 2013

Network your Business. Beziehungen 2.0. Robert Beer, Country Manager XING Schweiz und Österreich, Bern, 4. März 2013 Network your Business Beziehungen 2.0 Robert Beer, Country Manager XING Schweiz und Österreich, Bern, 4. März 2013 Übersicht Internet und Social Media in der Schweiz Philosophie des Netzwerkens Social

Mehr

Social SEO. Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung

Social SEO. Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung Social SEO Entwicklungen und Trends in der Suchmaschinenoptimierung Fakten 22,6% der Internetnutzer verbringen die meiste Zeit ihrer Online-Aktivitäten in sozialen Netzwerken. (Quelle: BITKOM, Februar

Mehr

www.firstbird.eu Recruiting für Pioniere.

www.firstbird.eu Recruiting für Pioniere. www.firstbird.eu firstbird 1 Recruiting für Pioniere. Selected from 500 startups across 65 nations - Microsoft Ventures - 2014 Top 3 Austrian Startups - Trend@ventures - 2014 Winner of the HR Innovation

Mehr

DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP

DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP DIVERSITY: DAS POTENZIAL PRINZIP Beruflicher Einstieg braucht Diversity Hamburg, 16. Juni 2011 Führende Diversity Expertise & Umsetzungserfahrung Profil Spezialisiert auf Diversity seit 1997 Innovativ

Mehr

Teilnehmer: 144 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014

Teilnehmer: 144 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014 Teilnehmer: 144 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014 powered by mit freundlicher Unterstützung von kostenfreie Studie die kostenpflichtige Verbreitung ist ausgeschlossen. diese Studie Die Social Media Recruiting

Mehr

Wieso Kollaboration? Wir haben doch schon ein Wiki! Über die Digitale Vernetzung in Unternehmen

Wieso Kollaboration? Wir haben doch schon ein Wiki! Über die Digitale Vernetzung in Unternehmen Wieso Kollaboration? Wir haben doch schon ein Wiki! Über die Digitale Vernetzung in Unternehmen Wiki ist eine schöne Insel. Aber einsam. {{Begriffsklärungshinweis}} Ein '''Wiki''' ([[Hawaiische Sprache

Mehr

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann ein Artikel von Ulrike Arnold Kaum ein Projekt wird in der vorgegebenen Zeit und mit dem geplanten Budget fertiggestellt. Und das, obwohl die

Mehr

Wohlbefinden - Schlüsselfaktor für den Projekterfolg

Wohlbefinden - Schlüsselfaktor für den Projekterfolg Wohlbefinden - Schlüsselfaktor für den Projekterfolg Austrian Student Paper Award 2008 Präsentation Thesen These 1: Das Wohlbefinden wird von mehreren Faktoren große beeinflusst, die jeweils unterschiedlich

Mehr

Mythos & Wahrheit Die Arbeitsweisen der Generation Y im Check

Mythos & Wahrheit Die Arbeitsweisen der Generation Y im Check Mythos & Wahrheit Die Arbeitsweisen der Generation Y im Check Studie Die Studie wurde im Frühjahr 2014 durchgeführt in einer Kooperation zwischen der Managementberatung Kühmayer Schilling & Partner, welche

Mehr

Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung

Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung Inklusion als Weg zur Fachkräftesicherung Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de Dortmund, den 23. Juni 205 S2 Agenda 1 Trends und Entwicklungen

Mehr

recruiting trends im mittelstand

recruiting trends im mittelstand recruiting trends im mittelstand 2013 Eine empirische Untersuchung mit 1.000 Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand Prof. Dr. Tim Weitzel Dr. Andreas Eckhardt Dr. Sven Laumer Alexander von Stetten Christian

Mehr

RECRUITING-ERFOLGE IM MITTELSTAND

RECRUITING-ERFOLGE IM MITTELSTAND RECRUITING-ERFOLGE IM MITTELSTAND 7 DINGE, DIE SIE VERBESSERN KÖNNEN WIEBKE ZUM HINGST MONSTER WORLDWIDE DEUTSCHLAND GMBH Monster MONSTER Erfinder des Online-Recruitings im Jahr 1994 20 Jahre Monster.com

Mehr

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013 Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Arbeit in der Zeitarbeit 1 1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Mehr

NEUE KANÄLE FÜR CAREER SERVICES IN DER SCHWEIZ. Social-Media-Referat CSNCH

NEUE KANÄLE FÜR CAREER SERVICES IN DER SCHWEIZ. Social-Media-Referat CSNCH NEUE KANÄLE FÜR CAREER SERVICES IN DER SCHWEIZ Social-Media-Referat CSNCH 20. Juni 2013 WAS SIND SOCIAL MEDIA UND WESHALB SIND SIE RELEVANT? Social Media bezeichnen digitale Medien und Technologien, die

Mehr

Der Faktor Mensch in IT-Projekten

Der Faktor Mensch in IT-Projekten Der Faktor Mensch in IT-Projekten - Der Faktor Mensch in IT-Projekten Dr. Eberhard Huber Der Faktor Mensch in IT-Projekten - Der Faktor Mensch in IT-Projekten Motivation EinAusflug in die Psychologie und

Mehr

WHITEPAPER Die Mitarbeiter von morgen begeistern:

WHITEPAPER Die Mitarbeiter von morgen begeistern: WHITEPAPER Die Mitarbeiter von morgen begeistern: Talente gewinnen, halten und fördern Die Mitarbeiter von morgen begeistern Talente gewinnen, halten und fördern Ist Ihr Recruiting auf dem neuesten Stand?

Mehr

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden:

violetkaipa Fotolia.com Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: PR-Gateway Studie Zukunft der Unternehmenskommunikation violetkaipa Fotolia.com November 2012 Adenion GmbH/PR-Gateway.de Texte und Grafiken dürfen unter Angabe der Quelle übernommen werden: ADENION GmbH

Mehr

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken?

Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Verändern Social Media die Kundenberatung bei Banken? Herausforderungen und Ansatzpunkte für den Einsatz von Social Media bei Banken Wichtigste Ergebnisse aus der Masterarbeit MAS CRM9 an der ZHAW 24.02.2013

Mehr

Intra- und Entrepreneurship Newsletter 1

Intra- und Entrepreneurship Newsletter 1 Intra- und Entrepreneurship Newsletter 1 zu den berufsbegleitenden Studienangeboten im Bereich Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr, die Universität Stuttgart und die Stuttgart haben sich zusammengeschlossen,

Mehr

Communications.» Employer Branding. Auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber

Communications.» Employer Branding. Auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber Communications» Employer Branding Auf dem Weg zum attraktiven Arbeitgeber » Rekrutierung und Bindung Manager und Kandidaten haben unterschiedliche Perspektiven Was ein Personaler denkt: Wir sind ein Familienunternehmen.

Mehr

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften

Mehr

TA-STUDIE "MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING" MANAGEMENT-SUMMARY ZUM SCHLUSSBERICHT

TA-STUDIE MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING MANAGEMENT-SUMMARY ZUM SCHLUSSBERICHT Prof. Dr. rer. pol. Thomas M. Schwarb Diplompsychologe Albert Vollmer Prof. Dr. phil. II Ruedi Niederer TA-STUDIE "MOBILE ARBEITSFORMEN: VERBREITUNG UND POTENZIAL VON TELEARBEIT UND DESKSHARING" MANAGEMENT-SUMMARY

Mehr

Social Media Monitoring Den Kunden zuhören. Teil II. Gründe für die Analyse der Social-Media-Kommunikation

Social Media Monitoring Den Kunden zuhören. Teil II. Gründe für die Analyse der Social-Media-Kommunikation Social Media Monitoring Den Kunden zuhören Teil II Gründe für die Analyse der Social-Media-Kommunikation 4. Social Media Kommunikation als Marktforschungstool DVR: 0438804 August 2015 Zu keinem Zeitpunkt

Mehr

Einsame Spezialisten? Freelancer zwischen Innovation und Isolation

Einsame Spezialisten? Freelancer zwischen Innovation und Isolation PD Dr. Stefan Süß/Shiva Sayah/Johannes Becker Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation und Planung, FernUniversität in Hagen Freelancer im Spannungsfeld von Flexibilisierung und Stabilisierung

Mehr

Ein Arbeitsplatz der Zukunft

Ein Arbeitsplatz der Zukunft Schöne neue Welt Ein Arbeitsplatz der Zukunft Das Büro wandelt sich zum Ort der Kommunikation und Vernetzung. Dazu werden situationsorientierte Räumlichkeiten benötigt, die sowohl den kreativen Austausch

Mehr

Projekt. Prof. Dr. Sandra Ohly Dr. Antje Schmitt Dr. Lenka Duranova Fachgebiet Wirtschaftspsychologie, Universität Kassel

Projekt. Prof. Dr. Sandra Ohly Dr. Antje Schmitt Dr. Lenka Duranova Fachgebiet Wirtschaftspsychologie, Universität Kassel Projekt Ursachen und Auswirkungen der Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) von Arbeiternehmenden auf Work-Life Balance und Wohlbefinden Prof. Dr. Sandra Ohly Dr. Antje Schmitt

Mehr

Zuerst zu Open Source wechseln

Zuerst zu Open Source wechseln Zuerst zu Open Source wechseln Zuerst zu Open Source wechseln Inhaltsverzeichnis Zuerst zu Open Source wechseln... 3 In die Mitte.... 4 Veränderungen in der Wirtschaftlichkeit der IT.... 6 2 Zuerst zu

Mehr

Apps. Connecting the Enterprise

Apps. Connecting the Enterprise Connect Talents Oracle Fusion HCM und Oracle Network@Work vernetzt das Unternehmen Facebook und Twitter wird für die Gewinnung neuer Mitarbeiter ein immer zentraleres Medium. Doch während die Außendarstellung

Mehr

Wie digital ist unsere Zusammenarbeit heute?

Wie digital ist unsere Zusammenarbeit heute? Wie digital ist unsere Zusammenarbeit heute? Ergebnisse der BITKOM-Studien Katja Hampe Bitkom Research GmbH Tutzing, 23. Juni 2014 Bitkom Research auf einen Blick Die Bitkom Research GmbH ist ein Tochterunternehmen

Mehr

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015

INDUSTRIE 4.0. Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 INDUSTRIE 4.0 Sind Sie gewappnet für die nächste industrielle Revolution? Vortragsprotokoll Handelskammer Bremen 25. Februar 2015 LECLERE SOLUTIONS 2015 Protokoll vom 25.2.2015 1 Ablauf der Veranstaltung!

Mehr

Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien. Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager

Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien. Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien Braucht man in Zukunft noch Personalberater? 11 Fragen an 100 Topmanager Heads! Trend Circle 2014 Aktuelle Karrierestrategien Braucht man in Zukunft

Mehr

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management ICG Change Scout www.integratedconsulting.at 1 «Change-Vorhaben werden noch viel zu oft an Berater delegiert, brauchen aber eigentlich kraftvolle

Mehr

Delphi-Roundtable Talent Management 2020: HR-Abteilungen auf dem Weg zum strategischen Player

Delphi-Roundtable Talent Management 2020: HR-Abteilungen auf dem Weg zum strategischen Player Delphi-Roundtable Talent Management 2020: HR-Abteilungen auf dem Weg zum strategischen Player Name: Funktion/Bereich: Organisation: Stefan Schüßler Vertriebsleiter Personalwirtschaftssysteme SAP Deutschland

Mehr

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Personalmarketing und strategische Personalentwicklung

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Personalmarketing und strategische Personalentwicklung Die Management- und Unternehmensberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Personalmarketing und strategische Personalentwicklung Fachtagung Wertvoll wie nie zuvor

Mehr

Kundenbefragung Firmenprogramme & Services. Frankfurt, 20. März 2014

Kundenbefragung Firmenprogramme & Services. Frankfurt, 20. März 2014 Kundenbefragung Firmenprogramme & Services Frankfurt, 20. März 2014 Inhalt A Studiendesign 3 B Auszug aus den Ergebnissen Kontakt mit Weiterbildung in den letzten Jahren / Art der Weiterbildung Auswahl

Mehr

Zukunftsstrategie: Lebensphasenorientierte Personalpolitik. 29. November 2012. PD Dr. Dorothee Karl

Zukunftsstrategie: Lebensphasenorientierte Personalpolitik. 29. November 2012. PD Dr. Dorothee Karl Zukunftsstrategie: Lebensphasenorientierte Personalpolitik 29. November 2012 PD Dr. Dorothee Karl INHALT Megatrends und Konsequenzen Generationenvielfalt und ihre Ticks Bedeutung eines lebensphasenorientierten

Mehr

Daniela M. Weise. Rekrutierung der Net Generation E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools. Diplomica Verlag

Daniela M. Weise. Rekrutierung der Net Generation E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools. Diplomica Verlag Daniela M. Weise Rekrutierung der Net Generation E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools Diplomica Verlag Daniela M. Weise Rekrutierung der Net Generation: E-Recruiting mit Hilfe von Web 2.0-Tools ISBN:

Mehr

(Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group. und der Einfluss von Enterprise Social Software

(Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group. und der Einfluss von Enterprise Social Software (Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group und der Einfluss von Enterprise Social Software 1 » Agenda «Ausgangssituation Ziel der Studie & Forschungsfragen Idee- und Innovationsgenerierung

Mehr

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Technik und Informatik Postfach, CH-2501 Biel/Bienne T +41 32 321 61 11

Mehr

MASTERSTUDIUM WIESO UND WARUM (HINTER)GRÜNDE FÜR EIN MASTERSTUDIUM IN DER SCHWEIZ Tim Kaltenborn Universum Communications

MASTERSTUDIUM WIESO UND WARUM (HINTER)GRÜNDE FÜR EIN MASTERSTUDIUM IN DER SCHWEIZ Tim Kaltenborn Universum Communications MASTERSTUDIUM WIESO UND WARUM (HINTER)GRÜNDE FÜR EIN MASTERSTUDIUM IN DER SCHWEIZ Tim Kaltenborn Universum Communications Master-Messe Zürich November 2013 WWW.UNIVERSUMGLOBAL.COM About me TIM KALTENBORN

Mehr

Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen. - Management Summary -

Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen. - Management Summary - Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen Seite 1 Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen in Versicherungsunternehmen - Management Summary - Sponsored by Studie IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen

Mehr

Iudex@Internet. Rechtsmarkt 2015: Online-Dienstleistungen für Rechtsanwälte. Jan Simon Raue Alexander Kihm. Eine AdvoAssist-Studie

Iudex@Internet. Rechtsmarkt 2015: Online-Dienstleistungen für Rechtsanwälte. Jan Simon Raue Alexander Kihm. Eine AdvoAssist-Studie Iudex@Internet Jan Simon Raue Alexander Kihm Rechtsmarkt 2015: Online-Dienstleistungen für Rechtsanwälte Eine AdvoAssist-Studie 1 Service für Anwälte Impressum Jan Simon Raue, Alexander Kihm Rechtsmarkt

Mehr

FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing. München, 18. Juni 2015

FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing. München, 18. Juni 2015 FCP-Barometer Frühjahr 2015 Inhouse Communication & Content Marketing München, 18. Juni 2015 Inhalt Potenziale des mitarbeitergerichteten Content Marketing 2 Potenzial mitarbeitergerichtetes Content Marketing

Mehr

Umfragen und Stimmungsbilder zu aktuellen Themen aus Steuerpolitik, Sozia l- politik, Arbeitspolitik, Europapolitik und Management. 30.

Umfragen und Stimmungsbilder zu aktuellen Themen aus Steuerpolitik, Sozia l- politik, Arbeitspolitik, Europapolitik und Management. 30. Ausgabe 03 12 Umfragen und Stimmungsbilder zu aktuellen Themen aus Steuerpolitik, Sozia l- politik, Arbeitspolitik, Europapolitik und Management. 30. Juli 2012 Rubrik Karriere ja, aber hierarchischer Aufstieg

Mehr

giveme5 ENTWICKLUNG VON KOOPERATIONEN & ZUSAMMENARBEIT INNOVATION TEAM Profitabilität FUTURE MODE OF COOPERATION POTENTIALE HERAUSFORDERUNG

giveme5 ENTWICKLUNG VON KOOPERATIONEN & ZUSAMMENARBEIT INNOVATION TEAM Profitabilität FUTURE MODE OF COOPERATION POTENTIALE HERAUSFORDERUNG TEAM LERNWERKSTATT POTENTIALE giveme5 REIFEGRAD ERHÖHEN ENTWICKLUNG VON KOOPERATIONEN & ZUSAMMENARBEIT Profitabilität FUTURE MODE OF COOPERATION HERAUSFORDERUNG SYNERGIEN INNOVATION KOLLEGIALE BERATUNG

Mehr

Arbeiten 4.0. Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte. Margit Noll Corporate Strategy

Arbeiten 4.0. Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte. Margit Noll Corporate Strategy Arbeiten 4.0 Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte Margit Noll Corporate Strategy Cyber-physische Systeme bezeichnet den Verbund informatischer, softwaretechnischer

Mehr

STANDARDISIERUNG VS. KULTUR

STANDARDISIERUNG VS. KULTUR STANDARDISIERUNG VS. KULTUR Klassisches und agiles Projektmanagement im Vergleich Alexander Krieg und Stefan Hilmer 17. Juni 2015, Stuttgart/Filderstadt (FILharmonie) 1 ALEXANDER KRIEG KULTUR Lösungsorientierte

Mehr

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung

Über dieses Buch. Kapitel 1. 1.1 Einleitung Kapitel 1 Über dieses Buch 1.1 Einleitung Dieses Buch behandelt das Vorgehensmodell Kanban und seinen Einsatz in Softwareentwicklungsprojekten. Kanban ist ein Vorgehensmodell der schlanken Softwareentwicklung

Mehr

Agile Programmierung - Theorie II SCRUM

Agile Programmierung - Theorie II SCRUM Agile Programmierung - Theorie II SCRUM Arne Brenneisen Universität Hamburg Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Seminar Softwareentwicklung in der Wissenschaft Betreuer: Christian

Mehr

Rückblick auf das Expertenforum. Was Recruiting und Produktmarketing voneinander lernen können

Rückblick auf das Expertenforum. Was Recruiting und Produktmarketing voneinander lernen können Rückblick auf das Expertenforum Was Recruiting und Produktmarketing voneinander lernen können Was Recruiting und Produktmarketing voneinander lernen können Mittwoch, 17. November 2010 Hochhaus des Süddeutschen

Mehr

Workshop 3: Recruiting durch Social Media. Prof. Dr. Thorsten Petry, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain

Workshop 3: Recruiting durch Social Media. Prof. Dr. Thorsten Petry, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain Workshop 3: Recruiting durch Social Media, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain Recruiting durch Social Media igz Landeskongress Bayern Würzburg, 07. Oktober 2014 Lehrstuhl Organisation & Personalmanagement

Mehr

Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing

Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing Entwicklungen im Bereich der digitalen Medien Nutzungsverhalten und Multi- Channel-Marketing Das Online Universum Davon: Internetnutzer in den letzten drei Monaten (WNK) 55,59 Mio. Gesamtbevölkeru ng 73,36

Mehr

Swisscom Lifebalance-Studie. Management Summary, Juni 2012

Swisscom Lifebalance-Studie. Management Summary, Juni 2012 Swisscom Lifebalance-Studie Management Summary, Partner der Studie 2 Swisscom hat zusammen mit 20 Minuten eine repräsentative Studie zur Lifebalance durchgeführt. Untersucht wurde u. a. das heutige Kommunikationsverhalten

Mehr

Warszawa, im Januar 2015 Sambor Grucza Justyna Alnajjar

Warszawa, im Januar 2015 Sambor Grucza Justyna Alnajjar Einleitung Eine erfolgreiche Arbeit entsteht heutzutage durch Interaktion. So baut man spezielle Fachgruppen sogenannte Projektteams, deren Aufgabe es ist, Projekte durchzuführen. Zwei Aspekte der modernen

Mehr

Projektmanagement im Umfeld innovativer Software Technologien. Projektmanagement bei SAP Consulting

Projektmanagement im Umfeld innovativer Software Technologien. Projektmanagement bei SAP Consulting Projektmanagement im Umfeld innovativer Software Technologien Projektmanagement bei SAP Consulting Agenda 1 SAP Consulting als IT Dienstleister & Servicepartner 2 IT Projekte & Projektmanagement Do s &

Mehr

Mitarbeitermotivation in Forschung und Entwicklung

Mitarbeitermotivation in Forschung und Entwicklung Mitarbeitermotivation in Forschung und Entwicklung Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen, Sommer 2012 Auswertung FuE-Führungskräfte Zusammenfassung Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betrieblichen

Mehr

Karrierebarometer 2014 Karrierepfade und Berufsbilder in der Kommunikationsbranche Auswertung

Karrierebarometer 2014 Karrierepfade und Berufsbilder in der Kommunikationsbranche Auswertung Karrierebarometer 2014 Karrierepfade und Berufsbilder in der Kommunikationsbranche Auswertung Untersuchungsgrundlage: Karrierepfade in der Kommunikationsbranche Thema des Karrierebarometers 2014: Karrierepfade

Mehr

Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze

Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze Herr Dr. Hattendorf, was macht QSC, um das Arbeiten in der Zukunft angenehmer zu gestalten? Über unser Sprach-Daten-Netz binden wir Heimarbeitsplätze und Außenstellen in das jeweilige private Firmennetzwerk

Mehr

Der Ideale Chef - Wie sollte er sein?

Der Ideale Chef - Wie sollte er sein? Der Ideale Chef - Wie sollte er sein? Befragung 2012 Messbare Steigerung des Unternehmenserfolgs durch Verbesserung der persönlichen Leistung Über diese Studie Ein Wort vorab Natürlich beziehen sich alle

Mehr

Banken und Social Media

Banken und Social Media Departement Wirtschaft Schweizerisches Institut für Finanzausbildung (SIF) Ergebnisse einer Befragung von potenziellen Private Banking Kundinnen und Kunden in der Schweiz und in Deutschland Stefanie Auge

Mehr

Moderne Arbeitsstile im Unternehmen Faktor Mensch vs. Moderne Technik? Frank Roth - Vorstand

Moderne Arbeitsstile im Unternehmen Faktor Mensch vs. Moderne Technik? Frank Roth - Vorstand Moderne Arbeitsstile im Unternehmen Faktor Mensch vs. Moderne Technik? Frank Roth - Vorstand Was versteht man unter modernen Arbeitsstilen? Moderne Arbeitsstile erhöhen Mitarbeiterproduktivität und zufriedenheit

Mehr

Positionsprofil. Projektmanager/Inhouse Consulting (m/w) Marktführer Business Travel Management/Finanzdienstleistungen

Positionsprofil. Projektmanager/Inhouse Consulting (m/w) Marktführer Business Travel Management/Finanzdienstleistungen Marktführer Business Travel Management/Finanzdienstleistungen 21.02.2013 Inhalt Das Unternehmen Die Funktion Ihr Profil Ihre Chancen Interesse Kontakt Dieses Profil wurde durch die Promerit Personalberatung

Mehr

READY FOR BOARDING STARTEN SIE DURCH: DIE KARRIERECHANCE FÜR IT-SPEZIALISTEN BERATUNG SERVICES LÖSUNGEN

READY FOR BOARDING STARTEN SIE DURCH: DIE KARRIERECHANCE FÜR IT-SPEZIALISTEN BERATUNG SERVICES LÖSUNGEN READY FOR BOARDING STARTEN SIE DURCH: DIE KARRIERECHANCE FÜR IT-SPEZIALISTEN BERATUNG SERVICES LÖSUNGEN GESTALTEN SIE MIT WERDEN SIE TEIL EINER ERFOLGSGESCHICHTE Als einer der führenden mittelständischen

Mehr

Social Software im Change Management. Bachelorarbeit

Social Software im Change Management. Bachelorarbeit Social Software im Change Management Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der

Mehr

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW

Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation. Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Statusreport: Interne Unternehmenskommunikation Eine Eigenstudie der SKOPOS VIEW Vorwort. 1 Kommunikation ist mehr als nur über etwas zu sprechen. Der VIEW Statusreport gibt Aufschluss darüber, wie dieses

Mehr

social media Guidelines

social media Guidelines social media Guidelines Ein Leitfaden der ZBW für den Umgang im Social Web Stand: Mai 2011 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Leibniz Information Centre for Economics 2 Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

GI-AK Software-Offshoring und das Zentrum für Internationale Kollaborative Softwareprojekte ZIKS

GI-AK Software-Offshoring und das Zentrum für Internationale Kollaborative Softwareprojekte ZIKS GI-AK Software-Offshoring und das Zentrum für Internationale Kollaborative Softwareprojekte ZIKS Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB), Universität Karlsruhe (TH)

Mehr

Projektmanagement einführen und etablieren

Projektmanagement einführen und etablieren Projektmanagement einführen und etablieren Erfolgreiches und professionelles Projektmanagement zeichnet sich durch eine bewusste und situative Auswahl relevanter Methoden und Strategien aus. Das Unternehmen

Mehr

Mobiles Arbeiten Unternehmensmodell der Gegenwart und Zukunft

Mobiles Arbeiten Unternehmensmodell der Gegenwart und Zukunft Mobiles Arbeiten Unternehmensmodell der Gegenwart und Zukunft Wer seinen Mitarbeitern mehr Flexibilität zugesteht, um Job und Familie in Einklang zu bringen, steigert in der Folge deren Motivation. Das

Mehr

Interculture-Online 11/2005 interculture.de, c/o IWK Uni Jena, 07743 Jena www.interculture-online.info

Interculture-Online 11/2005 interculture.de, c/o IWK Uni Jena, 07743 Jena www.interculture-online.info Aktuelle Trends im interkulturellen und internationalen Personalmanagement in Deutschland Eine Expertenbefragung Anne Schröder, Augsburg* Einführung Die zunehmende Internationalisierung deutscher Unternehmen

Mehr

Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0

Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0 Den digitalen Wandel annehmen Wege zur eigenen Strategie 4.0 Dipl.-Ing. Heinz Rohde Vortrag Husum 2. Juni 2015 www.ebusiness-lotse.sh Digitalisierung überall Digitale Agenda 2014 2017 der Bundesregierung

Mehr

Was will die Arbeitnehmergeneration Y? Prof. Dr. Martin Klaffke Hamburg Institute of Change Management

Was will die Arbeitnehmergeneration Y? Prof. Dr. Martin Klaffke Hamburg Institute of Change Management Was will die Arbeitnehmergeneration Y? IHK-Fachkräftekongress Prof. Dr. Martin Klaffke Hamburg Institute of Change Management Stuttgart, 05. Juni 2013 Dedicated to leadership and managing change. 1 Der

Mehr

Warum zukünftig die Arbeitgeber überzeugen müssen Die Suche nach der Seele des Unternehmens

Warum zukünftig die Arbeitgeber überzeugen müssen Die Suche nach der Seele des Unternehmens Warum zukünftig die Arbeitgeber überzeugen müssen Die Suche nach der Seele des Unternehmens HFU Business School, Furtwangen Vortrag auf dem HR Innovation Day: 2 Jahre Nerd-Zone in Karlsruhe Max Fleischer

Mehr

Chancen im E-Commerce für kleine Händler

Chancen im E-Commerce für kleine Händler Chancen im E-Commerce für kleine Händler Dr. Carsten Takac Geschäftsführer Sitewards GmbH Frankfurt am Main, 17. März 2015 Ziele des Vortrages Was bedeutet E-Commerce für stationäre Händler? Welche Chancen

Mehr

Arbeitgeber im Spannungsfeld zwischen Qualitäts- und Kostendruck: Anforderungen an das Personalmanagement

Arbeitgeber im Spannungsfeld zwischen Qualitäts- und Kostendruck: Anforderungen an das Personalmanagement S1 Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de Arbeitgeber im Spannungsfeld zwischen Qualitäts- und Kostendruck: Anforderungen an das Personalmanagement

Mehr

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014

Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Indeed Studie zur mobilen Jobsuche in Deutschland 2014 Einleitung Das Internet hat viele Bereiche unseres Lebens verändert, so auch die Jobsuche. Mit dem Aufkommen der ersten Online- Stellenbörsen Ende

Mehr

Norbert Bensel Arbeitszeit, Weiterbildung, Lebenszeit neue Konzepte

Norbert Bensel Arbeitszeit, Weiterbildung, Lebenszeit neue Konzepte Norbert Bensel Arbeitszeit, Weiterbildung, Lebenszeit neue Konzepte Deutschland im Wandel Wir leben in Zeiten rasanter Umbrüche. Unser Wirtschaftssystem wandelt sich von der Industriegesellschaft zur Wissens-

Mehr

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010

Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Zusammenfassung der Umfrageergebnisse Customer Intelligence in Unternehmen 23.12.2010 Autoren: Alexander Schramm Marcus Mertens MuniConS GmbH Einleitung Unternehmen verfügen heute über viele wichtige Informationen

Mehr

Arbeitsflexibilität: Wie erst durch neue Grenzen neue Freiheit entsteht

Arbeitsflexibilität: Wie erst durch neue Grenzen neue Freiheit entsteht Arbeitsflexibilität: Wie erst durch neue Grenzen neue Freiheit entsteht Departement Management, Technology, and Economics ETH Zürich ggrote@ethz.ch Überblick Seite 2 Formen flexiblen Arbeitens Wachsende

Mehr

Teilnehmer: 422 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014

Teilnehmer: 422 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014 Teilnehmer: 422 Laufzeit: 13/11/2013 -> 14/01/2014 powered by mit freundlicher Unterstützung von kostenfreie Studie die kostenpflichtige Verbreitung ist ausgeschlossen. diese Studie Die Social Media Recruiting

Mehr

Bewertung von Trends für die IT-Strategie am Beispiel von "Bring your own device" (BYOD)

Bewertung von Trends für die IT-Strategie am Beispiel von Bring your own device (BYOD) Fachbereich Informatik Bewertung von Trends für die IT-Strategie am Beispiel von "Bring your own device" (BYOD) Prof. Dr. Tilo Böhmann Universität Hamburg, Fachbereich für Informatik Arbeitsbereich IT-Management

Mehr