Gesellschaft für Anlagenund Reaktorsicherheit (GRS) mbh

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1 Gesellschaft für Anlagenund Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: November 2013 Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 1 von 55

2 Vorwort Das vorliegende Qualitätsmanagement-Handbuch (QMH) beschreibt die Qualitätspolitik und Qualitätsgrundsätze der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh und das zu deren Realisierung festgelegte und nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Qualitätsmanagement-System (QM-System). Das QM-Handbuch umfasst folgende internen QM-Dokumente: Teil 1: QM-Programm Teil 2: Prozessbeschreibungen Teil 3: Fachanweisungen und Standarddokumente Integraler Bestandteil des QM-Handbuches der GRS sind das Handbuch des nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditierten Geowissenschaftlichen Labors der GRS (GRS- Labor) sowie das Handbuch der nach DIN EN ISO/IEC 17020:2012 akkreditierten Inspektionsstelle der GRS. Die aktuelle Version des QM-Handbuches gilt ab deren Freigabe als in Kraft gesetzt. Das QM-Handbuch wird vom Zentralen Qualitätsmanagementbeauftragten der GRS (ZQB) auf den Servern der GRS im pdf-format gesichert und ist über das Intranet der GRS (http://grsportal) zentral abrufbar. Über diese zentrale Intranetseite der GRS stehen alle gültigen Versionen der internen QM- Dokumente allen GRS-Mitarbeitern zum schnellen Zugriff zur Verfügung. Die Dokumente können bei Bedarf ausgedruckt werden. Ausgedruckte interne QM-Dokumente sind als Informationsexemplare anzusehen und entsprechen nur zum Zeitpunkt der Ausgabe dem aktuellen Stand. Verbindlich ist grundsätzlich die freigegebene elektronische Version. Durch die integrierte Versionshaltung wird sichergestellt, dass ungültige Versionen der internen QM-Dokumente während ihrer gesamten Aufbewahrungsdauer vorhanden bleiben. Über die Ausgabe neuer Versionen des QM-Handbuches werden die GRS-Mitarbeiter durch den ZQB informiert. Mit der Freigabe eines geänderten Handbuches wird die Vorversion automatisch außer Kraft gesetzt. Zur besseren Lesbarkeit des Textes werden die in diesem Handbuch verwendeten Funktionsbezeichnungen verallgemeinernd einheitlich im generischen Maskulinum benutzt wie z. B. QM- Bereichsbeauftragter. Mit dieser neutralisierenden Formulierung können männliche und weibliche Personen gleichermaßen gemeint sein. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 2 von 55

3 INHALTSVERZEICHNIS 1. QUALITÄTSPOLITIK UND VERBINDLICHKEITSERKLÄRUNG Qualitätspolitik und Qualitätsgrundsätze Verbindlichkeitserklärung UNTERNEHMENSDARSTELLUNG Unternehmensprofil Unternehmensleitbild Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit QUALITÄTSMANAGEMENT-SYSTEM Prozess-System Verantwortung und Befugnisse Dokumentation des QM-Systems Lenkung der QM-Dokumente Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen (elektronische Projektakte) FÜHRUNGSPROZESSE / VERANTWORTUNG DES MANAGEMENTS Unternehmensstrategie und Unternehmensentwicklung (FP 01) Unternehmensplanung und Unternehmenssteuerung (FP 02) Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement (FP 03) Unternehmenskommunikation (FP 04) Prozessmanagement (FP 05) KERNPROZESSE Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten (KP 01) Beratung / Unterstützung (KP 02) Forschung und Entwicklung (KP 03) Programm-Koordination (KP 04) Projektträgerschaft (KP 05) UNTERSTÜTZUNGSPROZESSE Projektmanagement und -controlling (UP 01) Personalentwicklung (UP 02) Wissensmanagement (UP 03) IT-Management (UP 04) Beschaffung (UP 05) Risikomanagement (UP 06) MESSUNG, ANALYSE UND VERBESSERUNG Überwachung und Messung der Arbeitsergebnisse Kundenzufriedenheit Überwachung und Messung der Prozesse und Produkte Kontinuierliche Verbesserung Anhang 1: Zuordnungsmatrix Prozesse Fachanweisungen Anhang 2: Glossar Abkürzungen Anhang 3: Glossar Begriffe (Auszug aus der DIN EN ISO 9000:2005) Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 3 von 55

4 1. QUALITÄTSPOLITIK UND VERBINDLICHKEITSERKLÄRUNG 1.1 Qualitätspolitik und Qualitätsgrundsätze Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh ist eine gemeinnützige, eigenständig und unabhängig von Weisungen handelnde technisch-wissenschaftliche Forschungsund Sachverständigenorganisation. Vor diesem Hintergrund ist sich die GRS ihrer gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und sicherheitstechnischen Verantwortung im nationalen und internationalen Umfeld bewusst. Die GRS richtet ihre Aktivitäten darauf aus, technische Gefährdungspotenziale durch eine hohe Sicherheitskultur zu beherrschen und die Gefährdung von Mensch und Umwelt zu minimieren. Dazu beurteilt sie die Sicherheit technischer Anlagen sowie entsprechender Vorsorgemaßnahmen zur Gefahrenabwehr und Risikominderung unter Berücksichtigung der neuesten gesicherten wissenschaftlich-technischen Erkenntnisse. Sie orientiert sich dabei an den höchsten nationalen und internationalen Standards und trägt zu deren Weiterentwicklung bei. Grundlage des Handelns der GRS-Mitarbeiter sind die in den folgenden Grundsätzen enthaltenen Wertemaßstäbe. Die GRS achtet die gesellschaftlichen Werte und Normen. Die gesellschaftlichen Wertevorstellungen werden verantwortungsbewusst in die Unternehmenspolitik der GRS einbezogen und Transparenz hinsichtlich der Unternehmensführung hergestellt. Die GRS beachtet und fördert den Umweltschutz und setzt Umweltziele konsequent im Inneren als auch gegenüber ihren Kunden um. Die GRS setzt sich mit öffentlich diskutierten Fragen auseinander. Sie berücksichtigt begründete Kritik und Sorgen der Öffentlichkeit bei ihren Arbeitsschwerpunkten und Vorhaben. Sie trägt aktiv zu einer sach- und fachgerechten öffentlichen Meinungs- und Willensbildung bei. Sie achtet den Anspruch der Öffentlichkeit auf schnelle, korrekte und verständliche Information über sicherheitstechnische Sachverhalte. Die GRS ist nach den im Gesellschaftsvertrag beschriebenen Tätigkeitsbereichen eine Wissenschafts- und Forschungseinrichtung. Sie betreibt neben Eigenforschung auch Auftragsforschung auf den Gebieten Kerntechnische Sicherheit, Entsorgung, Anlagensicherung, Strahlen- und Umweltschutz. Die GRS verfolgt die nationale und internationale Entwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik und der Regelwerke, die für ihre Arbeitsschwerpunkte wichtig sind. Sie berücksichtigt diese Entwicklung bei ihren anwendungsorientierten Arbeiten. Sie verwendet gesicherte Daten und verifizierte bzw. validierte Methoden und Modelle. Sie weist die Grenzen und Unsicherheiten ihrer Arbeitsergebnisse aus. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 4 von 55

5 Die GRS führt ihre Arbeiten unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Interessen mit fachlich kompetentem Personal nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik durch. Sie erledigt ihre Aufgaben qualitätsbewusst und effizient. Einstellung und Verhalten der Mitarbeiter sind bestimmt durch: Sachlichkeit und Objektivität, Konsequenz und Umsichtigkeit, Kritisches Hinterfragen, Offenheit und Transparenz, Wissensweitergabe (Know-how-Transfer), Fachübergreifende Kommunikation, Internationalität, Engagement und Verantwortung. Die GRS fördert die Kreativität ihrer Mitarbeiter. Sie sorgt für ein Leistung und Innovation förderndes Klima und unterstützt die berufliche und persönliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Die GRS ist offen für eine nationale und internationale wissenschaftliche Kooperation. Sie arbeitet mit fachlich kompetenten nationalen und internationalen Partnern zusammen, um ihre Fachkompetenz weiterzuentwickeln, ihre Aussagen abzusichern und die Anforderungen vor allem an die kerntechnische Sicherheit und die Entsorgung international zu harmonisieren. Die GRS ist deshalb bestrebt, strategische Allianzen zu bilden, um das national und international verfügbare wissenschaftliche Potenzial durch Synergien, z. B. durch Bündelung von Ressourcen, effizient zu nutzen. Die GRS stellt ihre Arbeits- und Forschungsergebnisse begründet, schlüssig, transparent und nachvollziehbar dar und stellt sie ihren Auftraggebern so zur Verfügung, dass sie daraus einen unmittelbaren praktischen Nutzen ziehen können. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 5 von 55

6 1.2 Verbindlichkeitserklärung Das vorliegende Qualitätsmanagement-Programm (QM-Programm) beschreibt das bei der GRS festgelegte Qualitätsmanagement-System (QM-System). Basis für das QM-System sind die Forderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2008 sowie die GRS-internen Vorgaben. Die im Rahmen des QM-Systems verwendeten Begriffe orientieren sich an den Definitionen der Normen zum Qualitätsmanagement und sind in einem Glossar des QM-Programms erläutert. Das QM-System gilt für alle Mitarbeiter der GRS an allen Standorten. Das QM-System gilt für alle Kernprozesse der GRS sowie für die zu deren Lenkung und Unterstützung implementierten Führungs- und Unterstützungsprozesse. Die Geschäftsführung verpflichtet sich und die Mitarbeiter zur Einhaltung der in diesem QM- Programm beschriebenen Qualitätspolitik. Die Qualitätspolitik verpflichtet jeden Mitarbeiter zu einer Arbeitsweise, bei der die Qualitätssicherung eine wichtige Grundlage der Unternehmenstätigkeit darstellt. Geschäftsführung der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 6 von 55

7 2. UNTERNEHMENSDARSTELLUNG 2.1 Unternehmensprofil Ausgehend von der in Kap. 1.1 beschriebenen Qualitätspolitik und den Qualitätsgrundsätzen liegt der GRS folgendes Unternehmensprofil zugrunde: Gesellschafter Die Gesellschafter der GRS sind: die Bundesrepublik Deutschland (46 %) der Freistaat Bayern (4 %) das Land Nordrhein-Westfalen (4 %) die Technischen Überwachungsvereine (TÜV) und der Germanische Lloyd (zusammen 46 %) Organe Organe der GRS sind: die Gesellschafterversammlung der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung Mitarbeiter Die GRS verfügt über einen Stamm qualifizierter Mitarbeiter unterschiedlicher technischwissenschaftlicher Fachrichtungen u. a. Physik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Werkstofftechnik, Bautechnik, Elektrotechnik, Reaktortechnik, Meteorologie, Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik und Geowissenschaften. Die GRS deckt damit das für ihre Arbeitsgebiete erforderliche Qualifikationsspektrum ab. Betriebe Die GRS hat ihren Sitz in Köln und weitere Betriebe in Garching bei München, Berlin und Braunschweig sowie ein technisches Büro in Kiew. Die verschiedenen Standorte sind mit leistungsfähigen DV-Systemen ausgestattet und durch moderne Kommunikationsnetze miteinander verbunden, die auch der Kunde unter vertraglich definierten Bedingungen nutzen kann. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 7 von 55

8 Kunden Die GRS stellt als Sachverständigenorganisation des Bundes dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) jederzeit verfügbaren wissenschaftlich-technischen Sachverstand bereit, führt Eigenforschungsaufgaben durch und hält eine den längerfristigen Anforderungen entsprechende Anzahl fachkundiger Mitarbeiter und eine geeignete betriebliche Ausstattung vor. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik (BMWi) betreut die GRS die Reaktorund Grundlagensicherheitsforschung und führt eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch. Sie trägt durch Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik zur verbesserten Analyse und Bewertung der Sicherheit und Risiken von technischen Anlagen und Prozessen bei. Sie sichert dadurch ihre eigenständige Fachkompetenz und Aussagefähigkeit. Die GRS arbeitet auch im Auftrage anderer nationaler und internationaler Organisationen, die auf diese Weise Kenntnisse, Methoden und Erfahrungen der GRS nutzen wollen, um ihre Verantwortung für Sicherheit und Umweltschutz wahrzunehmen. Partnerorganisationen / Tochtergesellschaften IRSN Die GRS ist durch einen Zusammenarbeitsvertrag mit ihrer französischen Partnerorganisation IRSN (Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire) verbunden. Zweck der Zusammenarbeit ist es, die wissenschaftlich-technische Kompetenz von GRS und IRSN in gemeinsame europäische Projekte einzubringen. Außerdem dient sie der Bündelung der wissenschaftlichtechnischen Ressourcen und der Erarbeitung gemeinsamer Sicherheitsziele. Zusammen mit den europäischen Sachverständigenorganisationen (TSO) und assoziierten Mitgliedern bilden sie das European Technical Safety Organisation Network (ETSON). RISKAUDIT Die Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung RISKAUDIT ist eine gemeinsame Gründung der GRS und ihres französischen Partners IRSN mit Sitz in Paris. Die Aktivitäten von RISKAUDIT konzentrieren sich zur Zeit auf die Kernkraftwerke in Mittel- und Osteuropa und den Neuen Unabhängigen Staaten. RISKAUDIT ist der Auftragnehmer für gemeinsame EU- und EBRD-Projekte von IRSN und GRS. ISTec Das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec) ist eine Tochter der GRS mit Sitz in Garching bei München. Es finanziert sich durch anwendungsorientierte Beratungs-, Forschungs- und Entwicklungsaufgaben auf den Gebieten Diagnose, Softwarequalifizierung, IT-Systeme und Entsorgung. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 8 von 55

9 Andere Partner Darüber hinaus arbeitet die GRS mit anderen europäischen und internationalen Partnerorganisationen (z. B. EU, IAEO, OECD, ETSON) eng zusammen. Dieses Engagement schlägt sich auch in zahlreichen bilateralen Kooperationsabkommen nieder. Als Partner werden auch Unterauftragnehmer oder Konsortialpartner verstanden, die im Einvernehmen mit dem Kunden projektbezogen von der GRS mit der Lösung spezieller Aufgabenstellungen beauftragt werden. Aufbauorganisation Die aufbauorganisatorische Struktur (Linienorganisation) der GRS ist im nachfolgenden Organigramm dargestellt (Abb. 1). Konkretisierende Regelungen sind im Organisationshandbuch der GRS dokumentiert. Abb. 1: Organigramm der GRS Projektorganisation Da in der GRS viele Aufträge als bereichs- und abteilungsübergreifende Projekte durchgeführt werden, ist neben der Linienorganisation auch eine Projektorganisation vorhanden. Die Projektorganisation regelt das Zusammenspiel zwischen Linienorganisation, Projektleitung sowie Projektmanagement und -controlling (siehe auch UP 01). Der Projektleiter ist zuständig für Planung, Durchführung, Abschluss sowie Auswertung des von ihm betreuten Projektes. Er ist Ansprechpartner für den Kunden und Koordinator der fachlichen Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 9 von 55

10 Arbeiten mit den eingebundenen Abteilungen und Mitarbeitern. Darüber hinaus gibt der Projektleiter das Projektergebnis fachlich frei. Der Abteilungsleiter ist im Rahmen der Abwicklung eines Projektes für die fachliche Freigabe und Qualität seiner Arbeitspakete zuständig. Bei bereichsübergreifenden Projekten benennt die Geschäftsführung den Projektleiter und den projektzuständigen Bereichsleiter. Dieser ist für die Unterstützung des Projektleiters bei der Durchsetzung bereichsübergreifender Maßnahmen sowie für die Bewertung des Gesamtergebnisses des Projektes verantwortlich. Bei Projekten, die für das Unternehmen eine besondere strategische Bedeutung haben, behält sich die Geschäftsführung vor, eine spezifische Projektorganisation für die Dauer des Projektes einzurichten. Bei allen anderen Projekten wird der Projektleiter vom projektzuständigen Bereichsleiter benannt. Bei allen projektbezogenen Management- und Controllingaufgaben einschließlich projektspezifischer Vertragsfragen werden die Projektleiter von einem Projektcontroller aus den entsprechenden Organisationseinheiten unterstützt. Weichen bei der GRS Großprojekte entscheidend von der Linienorganisation ab, so sind Organisation, Zuständigkeiten und Abläufe einschließlich Dokumentation sinngemäß geregelt. 2.2 Unternehmensleitbild Der ständige Wandel in Politik und Gesellschaft, Wissenschaft und Technik stellt die GRS vor eine große Herausforderung. Als zukunftsorientiertes Unternehmen muss sie diesen Wandel wahrnehmen und in ihrer Unternehmenspolitik berücksichtigen. Vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen in Bezug auf die friedliche Nutzung der Kernenergie insbesondere im Ausland, der Komplexität der Problemstellungen im Rahmen zukünftiger Energiepolitiken unter Berücksichtigung des Klimawandels, sowie des Wertewandels in der Arbeitswelt und der Gesellschaft steht die GRS heute vor der Aufgabe, ihre fachliche Kompetenz zu erhalten und auszubauen, neue umweltorientierte Aufgaben- und Dienstleistungsbereiche zu erschließen, die Geschäftsprozesse zu optimieren und Eigenforschung zu betreiben Die GRS sieht eine nachhaltige Entwicklung für das Unternehmen als Herausforderung an, ökologische, ökonomische und soziale Gesichtspunkte als eine Grundlage ihres strategischen Handelns zu betrachten. Sie verpflichtet sich, relevante Umweltregeln und -verordnungen einzuhalten. Die Firma achtet auf Energieeffizienz und hält ihre Mitarbeiter an, rezyklierbare Produkte zu verwenden. Das gleiche erwartet sie von ihren Unterauftragnehmern. Bei der Beurteilung sicherheitstechnischer Aspekte legt sie strengste Umweltmaßstäbe unter begleitenden Bewertungen von möglichen Umweltbeeinträchtigungen (Luft, Wasser, Natur) an. Die GRS hat in Deutschland als Sachverständigenorganisation auf den Gebieten Reaktorsicherheit und Endlagerforschung bereits eine führende Position, die sie in Europa im Rahmen von ETSON ausbauen will. Sie erzeugt aus vorhandenem Wissen und neuen Ideen Innovationen durch eine wirkungsvolle Nutzung der Wissens- und Kreativpotentiale der Mitarbeiter. Klare Unternehmensziele, gute strategische Planung und deren konsequente Umsetzung unterstützen diesen Prozess. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 10 von 55

11 Voraussetzung hierzu ist die Entwicklung einer Unternehmens- und Wissenskultur, die sowohl den Erwerb und die Weiterbildung wissenschaftlicher Fachkompetenz als auch die Kreativität und die Innovationsfähigkeit fördert. Die Bildung eines GRS Development Centers soll diese Entwicklung unterstützen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Unternehmensleitbild ( Fortentwicklung unserer Unternehmenskultur Unternehmensleitbild ) entwickelt, das die grundlegenden Überzeugungen (Vision und Mission) beschreibt und aus dem konkrete Ziele und Strategien abgeleitet werden (Abb. 2). Abb. 2: Zielsystem der GRS Im Einzelnen ergeben sich folgende Ziele und Strategien: Weiterentwicklung des Sicherheitsniveaus kerntechnischer Anlagen durch Forschungsvorhaben zu grundlegenden sicherheitstechnischen Fragestellungen Untersuchung und Klärung von Sicherheitsfragen, die eine langfristige Methodenentwicklung erfordern Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik Eigene Beiträge zur Mitgestaltung der Forschungs- und Entwicklungslandschaft Mitgestaltung von Sicherheitsanforderungen und Regelwerken Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 11 von 55

12 Reduzierung von Risiken bei der Endlagerung Forschungsvorhaben zu grundlegenden wissenschaftlichen Fragestellungen Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik Eigene Beiträge zur Mitgestaltung der Forschungs- und Entwicklungslandschaft Mitgestaltung von Sicherheitsanforderungen und Regelwerken Beiträge zur Erreichung von Umweltschutz- und Strahlenschutzzielen Anwendung von Wissen und Methoden auf ausgewählte Aufgaben im Umweltbereich Nutzung von Synergieeffekten Beratung in Fragen des Umweltschutzes (Klimaschutz/Klimawandel Energienutzung nicht-nukleare technische Systeme) Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu Fragen des Strahlenschutzes Erwerb und Weiterentwicklung wissenschaftlicher Fachkompetenz Etablierung europäischer Kompetenznetzwerke auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit und Entsorgung sowie des Umweltschutzes Maßgebliche Beteiligung am europäischen Netzwerk wissenschaftlich-technischer Organisationen zusammen mit dem französischen Partner, dem Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire (IRSN) Aufbau eines europäischen TSO-Netzwerkes Setzen und Mitgestalten von Sicherheitsstandards für kerntechnische Anlagen und in nichtnuklearen risikorelevanten Bereichen in Deutschland und Europa Harmonisierung der Sicherheitspraxis in den einzelnen Ländern Ständige Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik Ausbau des Wissensmanagements Stärkung des wissenschaftlichen Renommees Zurverfügungstellung ausreichender Gutachter- und Fachkompetenz Vorausschauende Personalentwicklung durch Anpassung der Organisationsstruktur sowie Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit Effizienter Einsatz der Ressourcen Verbesserung des Auslastungsmanagements Einhaltung der Projektplanung Erfüllung des Wirtschaftsplanes Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 12 von 55

13 2.3 Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit Ausgerichtet an der Unternehmenskultur und Qualitätspolitik hat sich die GRS auch hinsichtlich der Führung und Zusammenarbeit im Unternehmen anspruchsvolle Ziele gesetzt. Den sich wandelnden wirtschaftlichen Herausforderungen begegnet sie durch kompetente Teams mit hoher Eigenverantwortung. Mit den neuen Grundsätzen für Führung und Zusammenarbeit werden alle Mitarbeiter und die ihrer Tochterunternehmen in eine gemeinsame Verantwortung für die GRS eingebunden. Auf diese Weise wird eine Gemeinschaft verwirklicht, in der sich Kompetenz, Kreativität und Verantwortungsbereitschaft stärker entfalten. Zusätzlich wird das gegenseitige Vertrauen gefördert, was sich auch auf Kunden, Partner und das gesamte Umfeld überträgt. Die folgenden Grundsätze beschreiben ein Leitbild, an dem der Mitarbeiter sich orientieren und gemessen werden kann. Vertrauensvoller Umgang Vertrauen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wer positiv über den anderen denkt und ihm die Lösung der Aufgabe zutraut, weckt in ihm den Willen zu Leistung und Verantwortung. Offenheit Erfolgreiche Zusammenarbeit setzt eine offene, direkte und sachbezogene Kommunikation voraus. Eine offene Sprache überwindet die Distanz zwischen den Mitarbeitern aus den verschiedenen Aufgabenfeldern. Frühzeitige Aussprachen vermeiden die Entstehung von Konflikten. Partnerschaft Erfolgreiches Zusammenwirken in der GRS beruht auf der Fähigkeit, miteinander partnerschaftlich umzugehen und in Teams zu arbeiten. Die bestmögliche Lösung wird dann erreicht, wenn alle berührten Disziplinen eingebunden sind. Dadurch wird auch ein höchstmöglicher Grad an Akzeptanz und Konsens erreicht. In den internen Arbeitsbeziehungen wird jeder wie ein Kunde behandelt. Die Mitarbeiter erbringen die Leistung in der erwarteten Qualität. Bei Unzufriedenheit wird umgehend nach der Ursache gesucht und diese nachhaltig beseitigt. Teamorientiertes Arbeiten Teamarbeit ist eine Voraussetzung für Innovation und die Lösung komplexer Fragestellungen und bietet das effektive Umfeld für den Wissenstransfer. Zusätzlich soll die Eigenverantwortung gestärkt werden. Sie ist ein wesentliches Element für die Verbesserung der Motivation sowie für die Entwicklung einer Unternehmenskultur, die Innovation und Kreativität fördert sowie einen ungehinderten Informationsfluss zulässt. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 13 von 55

14 Wissenstransfer Jeder ist auf Informationen durch andere angewiesen. Deshalb sind die Weitergabe und der Austausch von Wissen und Informationen unverzichtbar. Wer diesen Wissenstransfer aktiv und ständig betreibt, gewinnt nicht nur persönliche Erfahrung, er verbessert zugleich die Effizienz der GRS. Meinungsvielfalt Die Vielfalt im Denken und Wahrnehmen bietet eine Chance, einseitige und vereinfachte Ergebnisse zu vermeiden. Unterschiedliche Sichtweisen, die sich aus unterschiedlichen fachlichen oder persönlichen Standpunkten ergeben, werden deshalb für Lösungsansätze und Entscheidungsfindung genutzt. Innovation Die schnelle Umsetzung neuer Ideen und verbesserter Problemlösungen ist Voraussetzung für die Zukunftssicherung der GRS. Deshalb wird von jedem Mitarbeiter Bereitschaft und Mut erwartet, sich für neue Ideen und geänderte Abläufe einzusetzen und dabei auftretende Hemmnisse zu überwinden. Konfliktfähigkeit Wo Individuen zusammenarbeiten, entstehen auch Konflikte. Ursache sind häufig unterschiedliche Interessen, aber auch Vorurteile und Emotionen. Wenn die Ursachen der Konflikte deutlich angesprochen werden, findet sich leichter ein gemeinsamer Weg zu einer zufrieden stellenden Lösung. Dadurch kann eine durch Konflikte belastete Zusammenarbeit verbessert werden. Eignung Um erfolgreich zu sein, muss die GRS für die jeweilige Aufgabe die Mitarbeiter einsetzen, die über die fachlich notwendige und der Aufgabe angemessene Eignung verfügen. Diese bestimmt die Übertragung von Aufgaben und Positionen und sichert gleichzeitig Chancengleichheit. Führung Vorgesetzte und Mitarbeiter entwickeln gemeinsam Ziele, die eine Herausforderung darstellen. Der Einzelne soll eine persönliche Vorstellung für anspruchsvolle Aufgaben entwickeln, mit denen die Ziele am besten zu erreichen sind. Die Leistung des Einzelnen und in gleichem Maße des Teams werden im Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter anerkannt und bewertet. Personalentwicklung Die Leistungen eines Mitarbeiters, auch seine Führungsleistung, müssen sorgfältig im Dialog beurteilt werden. Nur so lässt sich erkennen, was seiner weiteren Entwicklung förderlich ist. Auch kritische Mitarbeitergespräche werden so geführt, dass der Mitarbeiter sich respektiert fühlt. Er soll nicht nur erfahren, wo seine Stärken liegen, sondern er hat auch das Recht, Hinweise auf seine Schwächen zu erhalten. Gute Leistungen werden durch Lob und Anerkennung gewürdigt. Der Vorgesetzte soll dafür aufgeschlossen sein und sich seinerseits von seinen Mitarbeitern beurteilen lassen. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 14 von 55

15 3. QUALITÄTSMANAGEMENT-SYSTEM Das Qualitätsmanagement-System (QM-System) der GRS legt die Verfahren und Zuständigkeiten für alle Prozesse fest, die aus dem Unternehmensleitbild (siehe Kap. 2.2) entwickelt wurden und die Einfluss auf die Qualität der Leistungen und Produkte haben. Damit wird eine systematische Vorgehensweise bei der Planung, Lenkung, Sicherung und Verbesserung der Qualität gewährleistet. Diesem prozessorientierten Aufbau liegt der in Abbildung 3 skizzierte Kreislauf zur ständigen Verbesserung des QM-Systems zu Grunde. Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems Kunden Verantwortung der Leitung Kunden Management von Ressourcen Messung, Analyse und Verbesserung Anforderungen Zufriedenheit Produktrealisierung Produkt Abb. 3: Ständige Verbesserung des QM-Systems Das QM-System der GRS stellt sicher, dass Prozesse durch die GRS festgelegt werden und die Ausführung der Prozesse gelenkt wird, die Abfolge und die Wechselwirkung der Prozesse festgelegt werden, Kriterien und Methoden, die für einen wirksamen Ablauf und die Lenkung dieser Prozesse erforderlich sind, festgelegt werden, Ressourcen und Daten, die erforderlich sind, um den Ablauf und die Lenkung dieser Prozesse zu unterstützen, zur Verfügung stehen, die Prozesse überwacht, gemessen und analysiert werden, die Tätigkeiten umgesetzt werden, die erforderlich sind, um die geplanten Ergebnisse und eine ständige Verbesserung dieser Prozesse zu erzielen. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 15 von 55

16 3.1 Prozess-System Die GRS hat ihre Geschäftsprozesse zur Qualifizierung ihrer Produkte und ihrer Kundenzufriedenheit in Anlehnung an die DIN EN ISO 9001:2008 definiert. Der Aufbau des Qualitätsmanagement-Systems der GRS mit dem nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierten QM-System, der nach DIN EN ISO/IEC 17020:2012 akkreditierten Inspektionsstelle sowie dem nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditierten GRS-Labor ist in Abb. 4 dargestellt. Abb. 4: Qualitätsmanagement-System der GRS mit dem nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierten QM-System, der nach DIN EN ISO/IEC 17020:2012 akkreditierten Inspektionsstelle sowie dem nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditierten GRS-Labor Die Prozessstruktur der GRS umfasst folgende Prozesstypen: Führungsprozesse, Kernprozesse, Unterstützungsprozesse. Diese sind in Abbildung 5 in Form einer Prozesslandschaft dargestellt. Die Konkretisierung der im Einzelnen anzuwendenden Maßnahmen erfolgt in Fachanweisungen, Standarddokumenten sowie in Leitfäden. Die einzelnen Prozesse werden in den Kapiteln 4, 5 und 6 beschrieben. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 16 von 55

17 Abb. 5: Prozess-System der GRS Führungsprozesse (FP) Die Führungsprozesse tragen zur Festlegung der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele bei. Sie sorgen für eine systematische Steuerung und Führung der Kern- und Unterstützungsprozesse und umfassen alle Elemente im Hinblick auf die Verantwortung der obersten Leitung. FP 01: Unternehmensstrategie und -entwicklung FP 02: Unternehmensplanung und -steuerung FP 03: Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement FP 04: Unternehmenskommunikation FP 05: Prozessmanagement Kernprozesse (KP) Die Kernprozesse umfassen alle Elemente der Produktrealisierung zur Erfüllung der Kundenanforderungen. KP 01: Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten KP 02: Beratung / Unterstützung Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 17 von 55

18 KP 03: Forschung und Entwicklung KP 04: Programm-Koordination KP 05: Projektträgerschaft Unterstützungsprozesse (UP) Die Unterstützungsprozesse stellen die Ressourcen für die Durchführung der Kern- und Führungsprozesse zur Verfügung. UP 01: Projektmanagement und -controlling UP 02: Personalentwicklung UP 03: Wissensmanagement UP 04: IT-Management UP 05: Beschaffung UP 06: Risikomanagement 3.2 Verantwortung und Befugnisse Neben der Zuordnung der Linienverantwortlichen, Projektleiter, Projektcontroller und QM- Beauftragten werden die GRS-Führungsprozesse durch zentrale Gremien wie Leitungskonferenz und Programmgruppen operativ und strukturell unterstützt. Zur Verbesserung der Planung und Steuerung von Inhalten der Arbeitsprogramme der GRS für die verschiedenen Auftraggeber sowie für die Entwicklung von Zukunftsstrategien auf den verschiedenen Arbeitsfeldern wurden die Programmgruppen Reaktorsicherheit, Entsorgung, Stilllegung und Rückbau sowie Internationales und Vertriebsmanagement eingesetzt. Zur Unterstützung der operativen Umsetzung dient der wöchentliche Jour Fixe Leitungskonferenz. Die Leitungskonferenz stellt das integrale Beratungsgremium für die Geschäftsführung in allen Unternehmensfragen dar. Themenabhängig werden weitere Kollegen in die Arbeit einbezogen. Im Rahmen des QM-Systems sind folgende Verantwortungen und Befugnisse festgelegt: Geschäftsführung Festlegung und Bekanntmachung der Qualitätspolitik und der Qualitätsgrundsätze Inkraftsetzung des QM-Systems Freigabe des QM-Programms und der Kernprozesse Periodische Bewertung des QM-Systems im Rahmen der Management-Reviews Benennung des ZQB Benennung des Projektleiters und des projektzuständigen Bereichsleiters bei bereichsübergreifenden Projekten Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 18 von 55

19 Bereichs- und Abteilungsleiter Realisierung des QM-Systems in ihrem Zuständigkeitsbereich Benennung des QMB durch die Bereichsleiter Benennung von Projektleiter und Projektcontroller Projektleiter und Projektcontroller Realisierung des QM-Systems bei Vorbereitung, Durchführung, Abschluss und Auswertung des von ihnen betreuten Projektes. Die Benennung des Projektleiters und Projektcontrollers und die Zusammenarbeit mit der Linie im Rahmen des Projektmanagements sind im Unterstützungsprozess UP 01 Projektmanagement und -controlling beschrieben. Aufgaben des Projektleiters sind: Erarbeitung fachlicher Themenvorschläge und Einbringung bei den für die Akquisition Zuständigen; Unterstützung bei der Akquisition Initiierung der Benennung des PC und der Projektmitarbeiter Erstellung des Angebotes unter Mitarbeit der Fachabteilungen (inkl. Projektkarte mit PC) und Veranlassung der Angebotsprüfung durch die Beteiligten Zuweisung der Arbeitspakete/Abteilungsaufgaben soweit notwendig an die Abteilungen zum Projektstart auf dem Standarddokument Arbeitspaketbeschreibung/Abteilungsaufgabe (Beauftragung) Versorgung der Beteiligten mit aktuellen Informationen, Unterlagen und beigestellten Einheiten Überwachung der Projektziele und Herbeiführung einer Lösung bei Feststellung von Zielabweichungen Erstellung und Überwachung der Einhaltung der QS-Planung Erarbeitung des Gesamtergebnisses unter Verwendung der Fachbeiträge der Beteiligten Fachliche Freigabe des Gesamtergebnisses im Hinblick auf das Projektziel Vertragsgemäße Erfüllung der Anforderungen an die Projektberichterstellung (periodische Berichte, Abschlussbericht) Führen der fachbezogenen Dokumentation in der Projektakte ( Arbeitsakte ) (s. auch FA 10 Elektronische Projektakte ) Erfahrungsauswertung aus der Projektdurchführung und Weitergabe wichtiger Erkenntnisse Ergebnisdarstellung beim Kunden in Abstimmung mit den Beteiligten Weiterentwicklung von Kernprozessen in Zusammenarbeit mit dem QMB und AL/BL Aufgabe des Projektcontrollers ist die Unterstützung des Projektleiters in allen Phasen des Projektes, insbesondere bei: Angebotserstellung und Kostenplanung Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 19 von 55

20 Vertragsprüfung Überwachung der sachgerechten Verwendung der Projektressourcen Berichtswesen Unteraufträge Projektorientierte Steuerungsstatistiken (Basis: PKS) Abstimmungsgespräche zu Projekt- und Vertragsfragen mit dem Kunden insbesondere auch bei Änderungsanträgen Ordnungsgemäße Abrechnung von Kassenresten Dokumentation (Project Center); Einrichten der zentralen Projektakte, Führen der Zentralakte Zentraler QM-Beauftragter (ZQB) Einführung, Überwachung und Weiterentwicklung des QM-Systems Überwachung der Zertifizierungsvoraussetzungen nach DIN EN ISO 9001:2008 Prüfung der Kernprozesse zusammen mit dem QMB Prüfung und Freigabe der Unterstützungsprozesse und Fachanweisungen einschließlich der QM-Dokumente Herausgabe und Verwaltung sämtlicher QM-Dokumente Zentrale Koordination der Tätigkeit der Auditoren Planung, Überwachung und Auswertung interner Audits Organisation, Koordination und Auswertung externer Audits Bericht an die Geschäftsführung über die Effizienz des QM-Systems (Management-Review) Unterbreitung von Vorschlägen zur Formulierung qualitativer und quantitativer Qualitätsziele sowie Möglichkeiten zu deren Umsetzung Benennung der Auditoren in Abstimmung mit den Bereichsleitern QM-Beauftragte der Bereiche (QMB) / Verantwortliche für Prozesse und Fachanweisungen Jährliche Bewertung der Zielerreichung der für die Bereiche relevanten Prozesse in Abstimmung mit den BL Prüfung, Implementierung und Schulung in der Anwendung von QM-Dokumenten Weiterentwicklung der Kernprozesse mit PL/AL/BL durch den QMB Weiterentwicklung der Unterstützungsprozesse und Fachanweisungen durch die Verantwortlichen für UP/FA Ansprechpartner in Fragen des QM-Systems Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 20 von 55

21 Die einzelnen Verantwortlichen für die Prozesse und Fachanweisungen sind in Anhang 1 aufgeführt. QM-Lenkungsausschuss Prüfung und Überwachung des QM-Systems Vorbereitung von Änderungen des QM-Systems Vorbereitung der Management-Reviews ZQB, QMB und die Prozessverantwortlichen bilden den Lenkungsausschuss. Der Lenkungsausschuss tagt mindestens einmal im Jahr. Auditoren Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung von internen Audits 3.3 Dokumentation des QM-Systems Im QM-Handbuch sind die internen QM-Dokumente in drei hierarchische Ebenen gegliedert (siehe Abb. 6). Abb. 6: Struktur der QM-Dokumentation QM-Handbuch Teil 1: QM-Programm Das QM-Programm dokumentiert gegenüber den Geschäftspartnern die Anwendung und Aufrechterhaltung eines wirksamen QM-Systems. Es informiert die Mitarbeiter über die Ziele, Aufgaben, Zuständigkeiten und Prozesse. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 21 von 55

22 QM-Handbuch Teil 2: Prozessbeschreibungen In Prozessbeschreibungen werden die Verantwortlichkeiten und Verfahren zur Umsetzung der im QM-Programm festgelegten allgemeinen Grundsätze beschrieben. QM-Handbuch Teil 3: Fachanweisungen und Standarddokumente Soweit erforderlich, werden in Fachanweisungen einzelne im QM-Programm und in den Prozessbeschreibungen festgelegte Grundsätze, spezielle Teilprozesse und Verfahrensschritte ggf. Leitfäden weiter konkretisiert. Zu den Standarddokumenten gehören alle GRS-internen Formblätter, Formulare, Muster- Verträge etc., die im Rahmen der Projektabwicklung als vorgegebene Vorlagen zu benutzen sind, um die Aktualität und Einheitlichkeit der verwendeten Unterlagen und Dokumente sicherzustellen. 3.4 Lenkung der QM-Dokumente Die Lenkung der QM-Dokumente umfasst die Erstellung, Änderung, Prüfung, Freigabe und Archivierung. Interne QM-Dokumente Für jedes interne QM-Dokument ist festgelegt, wer für Erstellung, Änderung, Prüfung, Freigabe und Archivierung zuständig ist. Es wird sichergestellt, dass nur solche Personen Dokumente prüfen, die die Unterlagen nicht selbst erstellt haben. Die einzelnen Schritte werden im zentralen DV-System bestätigt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit tragen alle QM-Dokumente eine eindeutige Kennzeichnung. Sie sind in eine zentrale Datenbank eingestellt. Die jeweils aktuelle Version dieser Dokumente kann von den Mitarbeitern der GRS eingesehen und bei Bedarf ausgedruckt werden. Die ausgedruckten Dokumente sind als Informationsexemplare anzusehen und entsprechen nur zum Zeitpunkt der Ausgabe dem aktuellen Stand. Über die Ausgabe neuer oder geänderter Dokumente werden die Mitarbeiter informiert. Ungültige Dokumente werden aus der aktuellen Dokumentendatenbank entfernt. Jedes QM-Dokument unterliegt dem Änderungsdienst und wird bei Bedarf aktualisiert. Änderungen werden nur von der Organisationseinheit durchgeführt, die auch das Ursprungsdokument erstellt hat. Die Freigabe des geprüften QM-Programms erfolgt durch die Geschäftsführung. Die Freigabe geprüfter Prozessbeschreibungen, Fachanweisungen und Standarddokumente erfolgt durch den ZQB. Externe Empfänger des QM-Programms erhalten nur dann jede neu herausgegebene Fassung, wenn mit ihnen ein Aktualisierungsdienst vereinbart ist. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 22 von 55

23 Werden Standarddokumente zur Abwicklung von Projekten und damit zur Realisierung der Prozesse vom Kunden (z. B. von der EU) vorgegeben, so unterliegen sie nicht dem internen Lenkungsprozess (Erstellung, Änderung, Prüfung, Freigabe und Archivierung). Die jeweils aktuelle Version der vorgegebenen Dokumente wird projektspezifisch dokumentiert z. B. durch Portalführung. Näheres regelt die Fachanweisung FA 08 Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen. Externe QM-Dokumente Unter externen QM-Dokumenten werden verstanden: Gesetze und Verordnungen, Behördliche Vorschriften, Normen, vom Kunden vorgegebene Richtlinien, Standards und technische Unterlagen. Gesetze und Verordnungen, behördliche Vorschriften und Normen werden in der jeweils aktuellen Fassung auf Anforderung von der GRS beschafft bzw. vorgehalten und bereitgestellt. Der Anforderer überzeugt sich von der Aktualität der Dokumente (z. B. mittels Internetrecherche). Soweit nach Vertrag mit dem Kunden spezielle Richtlinien und Standards des Kunden zu beachten sind, stellt der Kunde der GRS die benötigten Dokumente in der gültigen Fassung zur Verfügung. 3.5 Lenkung von Qualitätsaufzeichnungen (elektronische Projektakte) Qualitätsaufzeichnungen stellen die Nachweisdokumentation in Rahmen des QM-Systems dar. In den Prozessbeschreibungen und Fachanweisungen sind unter dem Gliederungspunkt Dokumentation jeweils das zu erstellende und zu archivierende Dokument, die Archivierungszuständigkeit und die Archivierungsdauer prozessbezogen festgelegt. Soweit es sich um personenbezogene Dokumente handelt, werden die entsprechenden Forderungen des Bundesdatenschutzgesetzes beachtet. Alle Aufzeichnungen werden so eindeutig gekennzeichnet, dass eine Zuordnung zu Projekt, Kunde, Lieferant, Ersteller, Datum etc. möglich ist und wieder auffindbar archiviert. Die Archivierungsdauer richtet sich nach den Vorgaben aus Rechtsnormen und Technischen Regeln, soweit nicht spezielle vertragliche Vereinbarungen getroffen sind. Die Aufzeichnungen werden unter geeigneten Umgebungsbedingungen aufbewahrt, um Beeinträchtigungen oder Beschädigungen, Verlust oder unbefugten Zugriff zu verhindern. Die Dokumentation und Archivierung erfolgt zunehmend auf elektronischen Datenspeichern. Dabei ist zu gewährleisten, dass diese Daten auch bei technischem Wandel während des Archivierungszeitraumes zugänglich sind. Für die projektbezogene Dokumentation steht die elektronische Projektakte zur Verfügung (FA 10). Die elektronische Projektakte besteht aus einer Zentralakte, in der alle vertragsrelevan- Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 23 von 55

24 ten Dokumente abgelegt sind, und aus einer Arbeitsakte, in der die fachlichen Unterlagen und Arbeitsergebnisse erfasst werden. Die Zentralakte wird vom Projektcontroller (PC), die Arbeitsakte vom Projektleiter (PL) verantwortlich geführt. 4. FÜHRUNGSPROZESSE / VERANTWORTUNG DES MANAGEMENTS Die GRS hat folgende Führungsprozesse im Rahmen des QM-Systems festgelegt: Unternehmensstrategie und -entwicklung (FP 01) Unternehmensplanung und -steuerung (FP 02) Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement (FP 03) Unternehmenskommunikation (FP 04) Prozessmanagement (FP 05) 4.1 Unternehmensstrategie und Unternehmensentwicklung (FP 01) Der Führungsprozess FP 01 Unternehmensstrategie und Unternehmensentwicklung beschreibt die Entwicklung der Vision und der Mission des Unternehmens, die Festlegung von Zielen und die Ableitung von Strategien zu deren Umsetzung (siehe Abb. 2 in Kap. 2.2). Im Rahmen der Strategieentwicklung werden von der GF in Abstimmung mit der Leitungsebene strategische Ziele gesetzt, die bei Bedarf durch operative Ziele konkretisiert und differenziert werden. Die Leitungskonferenz und die Programmgruppen Reaktorsicherheit, Entsorgung, Stilllegung und Rückbau sowie Internationales und Vertriebsmanagement unterstützen die Geschäftsführung bei der Festlegung fachlicher Aufgabengebiete und Zukunftsstrategien. Die GRS-Strategie wird in Schwerpunktthemen der GRS formuliert und im Portal dokumentiert. Die Geschäftsführung berichtet vierteljährlich dem Aufsichtsrat über Status und Zukunftsentwicklung der Firma. 4.2 Unternehmensplanung und Unternehmenssteuerung (FP 02) Das Arbeitsprogramm der GRS besteht ausschließlich aus projektfinanzierten Aufträgen. Zweck des Führungsprozesses FP 02 Unternehmensplanung und Unternehmenssteuerung ist es, die produktiven Bereiche der GRS homogen auf hohem Beschäftigungsniveau bei gesicherter Finanzierung auszulasten. Dazu wurde ein Auslastungsmanagementprozess entwickelt (FA 11 Auslastungsmanagement ). Regelmäßige Sitzungen der Bereiche mit B 50 haben zum Ziel, notwendige Projektänderungen umzusetzen. Der Umsetzungs- und Planungsprozess findet darüber hinaus in regelmäßigen Abstimmungsgesprächen mit wichtigen Auftraggebern (z. B. BfS, BMU und BMWi) statt. In der GRS werden die Projektänderungen im ProjektCenter dokumentiert (s. FA 10 Elektronische Projektakte ). Ausgleichsmaßnahmen zwischen den Bereichen werden in der Programmgruppe Steuerung umgesetzt. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 24 von 55

25 Eine Bewertung der Zielerreichung erfolgt z. T. durch Indikatoren, mit denen die Effizienz des QM-Systems gemessen, analysiert und verbessert werden soll (Abb. 7). Die Indikatoren werden durch einzelne oder mehrere Kennzahlen, die quantitativ messbare Sachverhalte des Unternehmens sowie des Projektmanagements und -controllings erfassen und in einfacher und kompakter Weise darstellen, quantifizierbar gemacht. Die verwendeten Indikatoren und Kennzahlen werden in der Fachanweisung FA 09 Indikatoren detailliert beschrieben und bei Bedarf aktualisiert. Von besonderer Bedeutung für das Unternehmen ist der Gemeinnützigkeitsfaktor. Der Status der Gemeinnützigkeit ergibt sich für die GRS seit dem Jahr 2001 aus ihrer Eigenschaft nach 68 Nr. 9 AO (Wissenschafts- und Forschungseinrichtung). Aufgrund der Finanzierung der GRS über Einzelprojekte ist eine Kategorisierung der Vorhaben notwendig. Dazu wurde ein Leitfaden entwickelt, dessen Anwendung in der FA 12 Kategorisierung von GRS-Vorhaben geregelt ist. Der Gemeinnützigkeitsfaktor (Indikator D6) weist den prozentualen Anteil der Umsätze in den Gemeinnützigkeit fördernden Projekten (Kat. 1 und Kat. 5) aus. Der Umsatz dieser Projekte muss größer als 50 % als der Umsatz aller GRS-Projekte sein. Von der Geschäftsführung werden jährlich in Abstimmung mit der Leitungsebene Zielwerte für die Indikatoren vorgegeben. In Monatsberichten wird vom Bereich Projekte und Internationales über die aktuelle Entwicklung der Zielerreichung Bericht (u. a. PB-Bericht) erstattet. Darauf basierende Analysen zeigen aktuellen Handlungsbedarf für Gegensteuerungsmaßnahmen bei abweichenden Trends auf. Die zusammenfassende Bewertung der Zielwert-Erreichung durch die GF auf Basis der vom ZQB zusammengestellten Daten und Analysen erfolgt regelmäßig im Rahmen des Management-Reviews. Näheres regelt die Fachanweisung FA 01 Durchführung von Management- Reviews. Zur effektiven Unternehmensplanung und -steuerung verfügt die GRS über ein zentrales Projektkontrollsystem (PKS). Das PKS ermöglicht, mittel- und langfristige Prognosen und Auslastungsanalysen der verschiedenen Organisationseinheiten zu erstellen. Darüber hinaus können Soll-Ist-Vergleiche über den Bearbeitungsstand einzelner Projekte (bis auf Arbeitspaketebene) durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Datenanalyse realisieren ein effektives Projektcontrolling und dienen damit der Unternehmenssteuerung insbesondere in Fragen des Auslastungsmanagements. Näheres regelt die Fachanweisung FA 11 Auslastungsmanagement. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 25 von 55

26 Indikatoren Strategie Ziele Weiterentwicklung des Sicherheitsniveaus kerntechnischer Anlagen Reduzierung von Risiken bei der Endlagerung Beiträge zur Erreichung von Umweltschutzzielen Erwerb und Weiterentwicklung wissenschaftlicher Fachkompetenz Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit Mitgestaltung von Sicherheitsanforderungen und Regelwerken, des Standes von Wissenschaft und Technik, der nuklearen Sicherheitsforschung und Mitwirkung bei den Arbeitsprogrammen der Kunden / Auftraggeber Nutzung von Synergieeffekten, Anwendung von Wissen und Methoden auf ausgewählte Umweltaufgaben Ausbau des Wissensmanagements, Etablierung europäischer Kompetenzwerke, vorausschauende Personalentwicklung, Wissenschaftliches Renommee Effizienter Einsatz der Ressourcen, Verbesserung des Auslastungsmanagements, Einhaltung der Projektplanung, Erfüllung des Wirtschaftsplanes A1 Protokollierte Projektgespräche mit den Kunden B1 Anzahl der Umweltprojekte C1 Mitarbeiterausbildung D1 Produktivität A2 Erfolgskontrollberichte und Schlussberichte gem. ABFE und BEBF C2 Interne Auswertung von Schulungen D2 Verrechenbare Leistung A3 Monitoring Reports der EU und Bewertungsskala C3 Personal entwicklungsplan D3 (Firmen-) Auslastung A4 Dokumentiertes Freigabeverfahren für Arbeitsergebnisse (A-Berichte, Gutachten) D4 Homogenität der Auslastung A5 Abgenommene Zwischenberichte (Rechnungsstellung) D5 Erfüllungsgrad D6 Gemeinnützigkeit D7 Termintreue Abb. 7: Indikatorenkatalog Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 26 von 55

27 4.3 Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement (FP 03) Die benötigten personellen, materiellen und finanziellen Ressourcen werden regelmäßig im Rahmen der Wirtschafts-, Investitions- und Finanzplanung ermittelt und unter Beachtung sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte bereitgestellt, um das QM-System umzusetzen, seine Wirksamkeit ständig zu verbessern sowie die Kundenzufriedenheit durch Erfüllung von Kundenforderungen zu erhöhen. Darüber hinaus stellt die oberste Leitung die notwendige Infrastruktur zur Beschaffung von Fachinformationen zur Verfügung. Personelle Ressourcen Auf allen Ebenen innerhalb der GRS werden Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die für ihre Tätigkeiten geforderten Qualifikationen besitzen und regelmäßig hinsichtlich der Ziele, Inhalte und Vorgaben für die Umsetzung des QM-Systems, die ihre Tätigkeiten betreffen, geschult und unterwiesen werden. Maßnahmen werden getroffen, damit den Kunden ausreichend gutachterlicher Sachverstand zur Verfügung gestellt wird. Ein Aus- und Weiterbildungskonzept ( Ausbildungskonzept für neueingestellte Mitarbeiter ) wurde entwickelt und wird fortgeschrieben (UP 02, UP 03). Materielle Ressourcen Den Mitarbeitern werden alle notwendigen Mittel zur Ausübung ihrer Tätigkeiten zur Verfügung gestellt (siehe auch UP 05 Beschaffung ). Die Arbeitsbedingungen entsprechen allen Sicherheitsbestimmungen, die für den jeweiligen Arbeitsplatz gelten. Die Arbeitsumgebung der Mitarbeiter ist nach den geltenden Gesichtspunkten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes gestaltet. Durch externe DV-Verträge wird eine umfassende, aktuelle Soft- und Hardwareunterstützung gewährleistet (siehe auch UP 04 IT-Management ) Finanzielle Ressourcen Für den Bedarf des Unternehmens an finanziellen, sachbezogenen und personellen Mitteln wird ein Wirtschaftsplan aufgestellt, der auf den zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben basiert. Der Wirtschaftsplan bedarf der Genehmigung durch den Aufsichtsrat. Auf Grundlage des genehmigten Wirtschaftsplans vergleicht die Geschäftsführung die realen Einnahmen und Ausgaben mit der Planung. Bei Abweichungen werden Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen. Die für die Unternehmenssteuerung notwendigen Daten liefern die organisatorischen Einheiten Projektmanagement und Zentrale Dienste. Fachinformation und Wissensmanagement Der Umgang mit Wissen und der Zugang zu Fachinformationen werden im Unterstützungsprozess UP 03 Wissensmanagement beschrieben. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 27 von 55

28 Risikomanagement Der systematisch kontrollierte Umgang mit Risiken verschiedenster Art ist notwendiger Bestandteil unternehmerischen Handelns. Es gilt zu verhindern, dass Risiken zu Problemen für den Bestand des Unternehmens werden. Daher müssen Risiken identifiziert, unnötige Risiken vermieden und potentielle Schäden möglichst weitgehend minimiert werden. Das Risikomanagementsystem der GRS (siehe UP 06 Risikomanagement sowie Risikomanagementhandbuch und nachgeordnete Dokumente) zielt insofern darauf ab, Risikopotentiale rechtzeitig zu erkennen und Informationen an die Geschäftsführung weiterzugeben, um ggf. durch geeignete Maßnahmen Schaden von der GRS abzuwenden und den erforderlichen Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat und anderen internen wie externen Stakeholdern nachzukommen. Die Stabsstellen Interne Revision und CSR/Compliance sind unmittelbar der Geschäftsführung unterstellt, berichten dieser und mindern durch systematische Prüfungen und Beratungsaufgaben Risiken des Geschäftshandelns. Die Interne Revision führt im Rahmen ihrer Aufgaben prozessunabhängige Prüfungen durch, die sich auf alle Organisationseinheiten und Zuständigkeitsbereiche des Konzerns erstrecken. Sie trägt zur Sicherstellung und Optimierung von Qualität, Effizienz und Effektivität der betrieblichen Prozesse bei. Der Beauftragte für CSR/Compliance koordiniert als Risikobeauftragter die Sitzungen und die Arbeit der Risikokommission. Er sichtet den sich aus gesetzlichen Vorgaben für das Unternehmen ergebenden Pflichtenkanon auf relevante Normen und priorisiert bzw. präzisiert diesen im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit der GRS. Um wirksam sicherzustellen, dass die Mitarbeiter bei ihrer Leistungserbringung frei von kommerziellen, finanziellen oder sonstigen Zwängen und Einflüssen sind, wurden Regelungen zur Korruptionsprävention geschaffen, die im Organisationshandbuch der GRS (Kap. 5.2) niedergelegt sind. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, sich an die Richtlinien zur Korruptionsprävention zu halten. Einem Korruptionsverdacht muss nachgegangen werden. Im Handbuch zur Korruptionsprävention finden sich auch ein selbstverpflichtender Verhaltenskodex für alle Mitarbeiter, ein Leitfaden für den Umgang mit Korruptionsgefahren für Vorgesetzte sowie ein weiterer Leitfaden zur Annahme von Belohnungen und Geschenken. 4.4 Unternehmenskommunikation (FP 04) Der Führungsprozess FP 04 Unternehmenskommunikation ist intern und extern ausgerichtet. Im Rahmen der internen Unternehmenskommunikation werden die Geschäftsprozesse transparent dargestellt und die Geschäftsführung berichtet über wesentliche Entwicklungen im Unternehmen. Die interne Unternehmenskommunikation ist zudem ein wichtiges Element zum Kompetenzerhalt und Wissenstransfer. Die Geschäftsführung stellt in Zusammenarbeit mit dem ZQB und den QMB sicher, dass eine effiziente Kommunikation in Bezug auf das QM-System stattfindet. Die interne Kommunikation in der GRS basiert auf Besprechungen, Schulungen und Informationsveranstaltungen (z. B. Betriebsversammlungen, GRS-Kolloquien, Eurosafe, Kommunikationsforen, Sounding Board) sowie geregelten Informationsdiensten (z. B. GRS-Jahresbericht, PB-Bericht) und auf dem Intranet (z. B. GRS-Portal). Durch die Anwendung des Public Corpora- Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 28 von 55

29 te Governance Kodex (PCGK) wird die Transparenz des unternehmerischen Handelns der GRS gegenüber dem Aufsichtsrat und anderen Stakeholdern verbessert. Die jeweils Verantwortlichen der Aufbau- und Ablauforganisation geben die relevanten Informationen über Entscheidungen und Maßnahmen zeitnah an die betreffenden Mitarbeiter weiter. Im Rahmen der externen Unternehmenskommunikation sorgt die GRS für eine verständliche und öffentlichkeitswirksame Unternehmensdarstellung als zentrale technisch-wissenschaftliche Organisation. Dies umfasst die Pressearbeit zur Vermittlung komplexer technischer Sachverhalte sowie die Gestaltung des Internetauftritts und Nutzung des Internets als Kommunikationsplattform. Das einheitliche Vorgehen bei Medienfragen ist in Form einer Geschäftsanweisung geregelt (siehe Organisationshandbuch, Kapitel 3.6.1). Entsprechend ihrem Gesellschaftszweck, den wissenschaftlichen Fortschritt auf dem Gebiet der nuklearen Sicherheit, des Strahlenschutzes und des Umweltschutzes im Dialog mit der Öffentlichkeit, insbesondere der interessierten Fachöffentlichkeit, voranzutreiben, publiziert die GRS die Ergebnisse ihrer (Eigen-) Forschungsvorhaben sowie sonstige Fachinformationen. 4.5 Prozessmanagement (FP 05) Die Geschäftsführung trägt die Verantwortung für das prozessorientierte QM-System, das den Regeln des PDCA-Regelkreises folgt, der auf alle Prozesse angewandt wird (Abb. 8). Der Prozessregelkreis umfasst im QM-System folgende Schritte Prozessplanung Qualitätsvorgaben (Plan), Prozessrealisierung Qualitätserzeugung (Do), Prozessmessung Qualitätsprüfung (Check), Prozessverbesserung Qualitätsverbesserung (Act). Der PDCA-Regelkreis wird auf allen Hierarchieebenen umgesetzt und dient als Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die Umsetzung des PDCA-Regelkreises im Prozessmanagement ist in Abb. 9 dargestellt. Ausgehend von Vision und Mission der GRS sowie ihrer Qualitätspolitik und ihren Qualitätsgrundsätzen werden jährlich die qualitativen und quantitativen Qualitätsziele für das folgende Jahr festgelegt (Qualitätsvorgaben). Im Rahmen der Prozessplanung ( Plan ) werden Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung definiert. Hierbei wird zwischen qualitativen Indikatoren und quantitativen Indikatoren (Kennzahlen) unterschieden. Die jährlichen Zielwertvorgaben sowie die Verfahren zur Dokumentation der Überprüfung der Zielvorgaben erfolgen durch die Geschäftsführung. Die Prozessrealisierung zur konkreten Verbesserung der Prozessabläufe in qualitativer und quantitativer Hinsicht erfolgt auf Arbeitsebene bei den Kernprozessen im Rahmen von Projekten nach den Vorgaben der Prozessplanung und wird regelmäßig anhand der vorgegebenen Indikatoren überprüft (Qualitätserzeugung: Do ). Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 29 von 55

30 Act Plan Check Do Qualitätserzeugung Qualitätsprüfung Qualitätsverbesserung Qualitätsvorgaben Abb. 8: PDCA-Regelkreis Abb. 9: Umsetzung des PDCA-Regelkreises im Prozessmanagement Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 30 von 55

31 Die Erreichung der Zielvorgaben wird im Rahmen der Qualitätsprüfung überprüft ( Check ). Die Prozessbewertung erfolgt über einen Soll-Ist-Vergleich der ermittelten Kennzahlen mit den entsprechenden quantitativen Zielwerten. Eine qualitative Beurteilung der Wirksamkeit der Prozesse erfolgt weiterhin z. B. im Rahmen der planmäßig durchgeführten internen Audits (siehe FA 02 interne Audits ) oder der Prüfungen der Internen Revision. Gegebenenfalls werden auch außerplanmäßige interne Audits durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Analysen und Bewertungen sowie die Prüfungsergebnisse der Internen Revision ermöglichen Rückschlüsse auf die Qualität der Arbeitsergebnisse und den Grad der Kundenzufriedenheit. Hieraus werden konkrete Korrektur- und Verbesserungsmaßnahmen zur Prozessverbesserung abgeleitet und umgesetzt (Qualitätsverbesserung: Act ). Im Rahmen des Management-Review erfolgt eine zusammenfassende Bewertung der Zielerreichung sowie der Prüfungsergebnisse der Internen Revision (siehe Kap. 4.2: FP 02). Auf der Grundlage des identifizierten Verbesserungspotentials wird ein Maßnahmenplan zur Weiterentwicklung des Managementsystems erstellt, der auf die Qualitätsgrundsätze und -ziele der GRS ausgerichtet ist. Ein Beispiel für die Wechselwirkungen der einzelnen Prozesse sowie deren Abhängigkeiten voneinander ist in Abb. 10 dargestellt. Abb. 10: Wechselwirkungen in der Prozesslandschaft Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 31 von 55

32 5. KERNPROZESSE Die GRS hat folgende Kernprozesse (KP) im Rahmen des QM-Systems festgelegt: Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten, Beratung / Unterstützung, Forschung und Entwicklung, Programm-Koordination, Projektträgerschaft. Sie basieren auf einer Analyse von ca. 400 Projekten, die die GRS jährlich bearbeitet. Allen Projekten/Produkten der GRS liegt die Ermittlung des Standes von Wissenschaft und Technik zugrunde. Durch intensive Schulung und Weiterbildung sowie durch Anwendung der gültigen Regelwerke und Verordnungen wird den GRS Mitarbeitern die entsprechende Kompetenz vermittelt (siehe dazu auch UP 02, UP 03 und FA 03). Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 32 von 55

33 5.1 Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten (KP 01) Kernprozess KP 01 Sicherheitstechnische Analysen, Stellungnahmen, Gutachten Analyse Bewertung Aufgabenstrukturierung Informationsgewinnung Berichterstellung Ergebnispräsentation Aufgabenstellung Aufgabenlösungsstrategie/ Info-Bedarf Relevante Information / Analysemethode / Bewertungskriterium Ergebnis / Alternative Ergebnis / Empfehlung Bericht Präsentation Kunde Abb. 11: KP 01 Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten Ziel Verbesserung des Sicherheitsniveaus im Bereich des Kernbrennstoffkreislaufes durch Eigenforschungsprojekte Identifizierung von Schwachstellen Identifizierung von Optimierungsansätzen Festlegung von Bewertungsmaßstäben/-kriterien (Leitlinien, Regeln, Anforderungen) Minimierung der Umweltbelastung (konventionell und radiologisch) Geltungsbereich sicherheitstechnische Stellungnahmen Weiterleitungsnachrichten Probabilistische Sicherheitsanalysen (PSA) Weiterentwicklung und Verbesserung von Sicherheitsstandards generische Analysen Näheres regelt die Prozessbeschreibung KP 01 Sicherheitstechnische Analysen / Stellungnahmen / Gutachten. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 33 von 55

34 5.2 Beratung / Unterstützung (KP 02) Kernprozess KP 02 Beratung und Unterstützung Durchführung / Umsetzung Aufgabenstrukturierung Aufgabenlösungsstrategie Ergebnisdarstellung Evaluierung und Service Kundenanfrage Ziel- und Aufgabenstellung Lösungskonzept (Auftrag) Ergebnis Bericht, Präsentation, Feedback Abschlussergebnis Kunde Abb. 12: KP 02 Beratung / Unterstützung Ziel Beratung und Unterstützung des Kunden bzw. Dritter im Auftrag des Kunden im Hinblick auf Ermittlung des Standes von Wissenschaft und Technik Know-how-Transfer Erlangung gesicherter zweckgerichteter Erkenntnisse Verbesserung der kerntechnischen Sicherheit, Sicherung und Entsorgung (national und international) Geltungsbereich Fachliche und operative Unterstützung der Ministerien bei ihren nationalen und internationalen Aktivitäten Fachliche Unterstützung der Ministerien bei normativen Aufgaben Fachliche Unterstützung Dritter bei der Verbesserung der kerntechnischen Sicherheit, Sicherung und Entsorgung (national und international) Gutachten Näheres regelt die Prozessbeschreibung KP 02 Beratung / Unterstützung. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 34 von 55

35 5.3 Forschung und Entwicklung (KP 03) Kernprozess KP 03 Forschung und Entwicklung Durchführung der Aufgabe Bewertung der Ergebnisse Aufgabenstrukturierung Informationsgewinnung Berichterstellung Ergebnispräsentation Ist-Daten F&E-Bedarf, Aufgabenstellung Aufgabenlösungsstrategie Arbeitsergebnisse Bewertete Ergebnisse Bericht Präsentation Kunde Abb. 13: KP 03 Forschung und Entwicklung Ziel Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik Erlangung gesicherter zweckgerichteter Erkenntnisse Bereitstellung von Methoden und Modellen Geltungsbereich Neu- und Weiterentwicklung von Methoden und Modellen Erweiterung des Anwendungsbereichs von Methoden und Modellen Verifizierung und Validierung Qualifizierung von Methoden und Modellen Näheres regelt die Prozessbeschreibung KP 03 Forschung und Entwicklung. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 35 von 55

36 5.4 Programm-Koordination (KP 04) Kernprozess KP 04 Programm-Koordination Programmdefinition Programmdurchführung Programmdarstellung Programmpräsentation Kundenanfrage, Programmrahmenvorgaben Programmvorschlag Ergebnisse Produkte, Abschlussdokumentation Präsentation Kunde Abb. 14: KP 04 Programm-Koordination Ziel Unterstützung des Kunden bei der Programm-Koordination in Hinblick auf Definition und Außenvertretung der Programmatik Effiziente und ergebnisorientierte Programmabwicklung Die Programme und deren Koordination dienen der Ermittlung und Weiterentwicklung des Standes von Wissenschaft und Technik dem Know-how-Transfer der Erlangung gesicherter zweckgerichteter Erkenntnisse der Verbesserung der kerntechnischen Sicherheit, Sicherung und Entsorgung im Ausland Geltungsbereich Dieser Prozess ist anzuwenden auf Projekte und Arbeitsaufträge zur fachlichen Unterstützung des Kunden bei der internationalen Programm-Koordination (z. B. Reaktorsicherheit Ost, Reaktorsicherheit West) der Koordination von Forschungsprogrammen (z. B. Forschungsprogramme der EU, nationale Programme BMU, BMWi) der Koordination technischer Unterstützungsprogramme (z. B. G8GP) Näheres regelt die Prozessbeschreibung KP 04 Programm-Koordination. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 36 von 55

37 5.5 Projektträgerschaft (KP 05) Kernprozess KP 05 Projektträgerschaft Planung Beratung / Bewertung Prüfung von Anträgen / Angeboten Bewilligung Fachliche und administrative Kontrolle Abschließende Prüfung Ergebnisverwertung Aufgabenstellung Prioritäten, Vorhabensvorschläge, Planungslisten Empfehlungen Stellungnahmen Bewilligungsbescheide / Verträge Würdigungen, Zwischenergebnisse Würdigungen, Abschlussergebnisse Würdigungen, Ergebnisverwertung Kunde Abb. 15: KP 05 Projektträgerschaft Ziel zweckgerichtete qualitätsgesteuerte Ausfüllung der Aufgabenstellung (Zweckbestimmung) des Bundeshaushaltsplans mit Vorhaben der Projektträgerschaft Reaktorsicherheitsforschung qualitätsgesteuerte fachliche und administrative Betreuung von Vorhaben von deren Planung bis zur Ergebnisverwertung Geltungsbereich Die Prozessbeschreibung gilt für die Durchführung der Projektträgerschaft Reaktorsicherheitsforschung des BMWi alle projektgeförderten Vorhaben (Zuwendungen, Aufträge) der Reaktorsicherheitsforschung von der Planung bis zur Ergebnisverwertung Näheres regelt die Prozessbeschreibung KP 05 Projektträgerschaft. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 37 von 55

38 6. UNTERSTÜTZUNGSPROZESSE Die GRS hat folgende Unterstützungsprozesse im Rahmen des QM-Systems definiert: Projektmanagement und -controlling, Personalentwicklung, Wissensmanagement, IT-Management, Beschaffung, Risikomanagement. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 38 von 55

39 6.1 Projektmanagement und -controlling (UP 01) Abb. 16: UP 01 Projektmanagement und -controlling Ziel Erarbeitung zielorientierter und qualitätsgesicherter Arbeitsergebnisse Standardisierung von Projektmanagement- und -controllingverfahren Flexibilität und Effizienz bei der Projektabwicklung Zielgerichtete Steuerung von Projektaufgaben, Ressourcen und Terminen Auslastungsmanagement Kundengespräche über Projekt- und Vertragsabwicklung Führung der zentralen Projektakte ( Projekt-Center ) Geltungsbereich Der Geltungsbereich erstreckt sich auf alle von der GRS zu bearbeitenden Projekte im gesamten Prozessablauf, d. h. in den Teilprozessen Akquisition Angebotsbearbeitung Vertragsverhandlung/-prüfung Projektdetailplanung Projektdurchführung Projektdokumentation (u.a. Projekt-Center ) Projektabschluss und betrifft alle involvierten Organisationseinheiten. Näheres regelt die Prozessbeschreibung UP 01 Projektmanagement und -controlling. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbh Stand: Seite: 39 von 55

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