Eine Gesellschaft ohne Mitte? Erwachsenenbildung ins Out?

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1 Georg Ondrak, Stefan Vater (Hrsg.) Eine Gesellschaft ohne Mitte? Erwachsenenbildung ins Out? Dokumentation des Zukunftsforums 2012 Vom 9. bis 11. Juli 2012, Kloster Seeon, Bayern Bayerischer Volkshochschulverband e.v. Pädagogische Arbeits- und Forschungsstelle des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen Wien 2013

2 Impressum: Georg Ondrak, Stefan Vater (Hrsg.) Eine Gesellschaft ohne Mitte? Erwachsenenbildung ins Out? Dokumentation des Zukunftsforums Vom 9. bis 11. Juli 2012, Kloster Seeon, Bayern Redaktion und Layout: Georg Ondrak, Peter Zwielehner, Stefan Vater Herausgegeben vom Verband Österreichischer Volkshochschulen ZVR Verband Österreichischer Volkshochschulen Weintraubengasse 13, 1020 Wien Wien 2013

3 Inhalt Georg Ondrak, Stefan Vater Einleitung... 1 Eröffnung... 3 Wilhelm F. Lang Grußworte des Verbandsdirektors des Bayerischen Volkshochschulverbandes... 4 Josef Deimer Empfang für die TeilnehmerInnen des Zukunftsforums 2012 am Abend des 9. Juli 2012 im Bayerischen Landtag durch den Präsidenten des Bayerischen Volkshochschulverbandes... 6 Hauptteil... 8 Sergio Bologna Die Mittelklasse vor ihrer Ohnmacht... 9 Ralf Holtzwart Langfristige Arbeitsmarktperspektiven Walter Huber Zukunft durch Bildung Herausforderungen aus der Sicht eines Global Players Ulrike Herrmann Der Selbstbetrug der Mittelschicht Panels mit Beiträgen der TeilnehmerInnen Antra Carlsen (NO) Die Kunst, in einem sich verändernden Umfeld gegenwärtig zu bleiben / The art of being present in a changing context Jumbo Klercq (NL) Neuerungen in der Zivilgesellschaft und die Rolle des Erwachsenenlernens / Citizens Power in the Netherlands. New arrangements in the civil society and the role of adult learning Sturla Bjerkaker (NO) Erwachsenenlernen und -bildung ohne Zeit, Schranken und Grenzen? / Adult learning and education - out of time, out of bounds, without borders? Markus Bassenhorst (D) Hörpfade vor der Haustür Audioguides von BürgerInnen für BürgerInnen / Hörpfade Audio guides trough Bavaria by citizens for citizens David Röthler (A) Online-Videokonferenzen: Gesellschaftliche Brücke oder Echokammer? / Web 2.0 Online Video Conferences: Social Bridge or Echo Chamber? André Schläfli (CH) Kompetenzen der Zukunft für ErwachsenenbildnerInnen / Future Competences for Adult Educators Martin Dust (D) Führung in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche / Leadership in a time of radical social change Wilfried Hackl, Stefan Vater, Bianca Friesenbichler (A) erwachsenenbildung.at: Einmischungen in den Diskurs / erwachsenenbildung.at : Interfering with the Discourse Stefan Vater, Peter Zwielehner (A) Die Volkshochschulen eine Bildungsinstitution von und für Mittelschichten? / Adult education centres educational institutions by and for the middle classes? Nicole Slupetzky (A) Volkshochschule Salzburg / Salzburg Adult Education Centre Podiumsdiskussion Podiumsdiskussion Zukunftsforum Anhang TeilnehmerInnenliste / List of Participants Programm Fotos... 74

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5 Georg Ondrak, Stefan Vater Einleitung Vom 9. bis 11. Juli 2012 fand im oberbayerischen Kloster Seeon das Zukunftsforum (ZF) 2012 statt. Das wunderschöne Ambiente des Veranstaltungsortes nutzend, tauschten sich 100 Erwachsenenbildner und Erwachsenenbildnerinnen aus elf Nationen wie schon die Jahre zuvor über relevante Themen der Erwachsenenbildungslandschaft aus. Stand das ZF 2010 noch unter dem Motto: Wer fehlt in den Volkshochschulen? und war es somit jenen gesellschaftlichen Gruppen gewidmet, welche nicht oder in nicht ausreichendem Maße von Volkshochschul-Erwachsenenbildung erreicht werden wie Ältere, MigrantInnen, ArbeiterInnen und Jugendliche, so drehten sich die Fragen des Zukunftsforums 2012 um eine klassische Stammklientel der Erwachsenenbildung im Allgemeinen und der Volkshochschulen im Speziellen um Angehörige der gesellschaftlichen Mitte. Der leitenden Frage des ZF 2010: Wer in den Volkshochschulen eigentlich fehle? schloss sich somit die Frage an: Was passiert mit jenen, die bereits hier sind?. Anlass für die Themenwahl waren Diagnosen und Forschungsergebnisse, die eine Zerstörung der gesellschaftlichen Mitte und einen Verlust der Mittelschicht behaupten. Angehörige der Mittelschicht zählen diesen Positionen zufolge zu den Verliererinnen und Verlierern der letzten Jahre. Als Träger und Trägerinnen des Sozialstaates, die gleichzeitig lange von seinen Leistungen profitierten, werden sie heute zwischen dem grenzenlosen Gewinnstreben der globalisierten Wirtschaft und dem Um- und Abbau des Sozialstaates aufgerieben. Gerade im Bildungsbereich zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Die Mehrzahl der Bildungsteilnehmerinnen und Bildungsteilnehmer in der Erwachsenenbildung stammt aus der Mittelschicht, deren finanzielle Möglichkeiten, in Bildung zu investieren, allerdings zunehmend schwinden. Gleichzeitig werden öffentliche Mittel nur mehr unzureichend bereitgestellt. In der Folge kann die Erwachsenenbildung ihren Bildungsauftrag nicht mehr erfüllen. Führt also eine Gesellschaft ohne Mitte die Erwachsenenbildung ins Out? Zur Eröffnung berichtete Sergio Bologna, Soziologe aus Italien, über den strukturellen Wandel der Gesellschaft und über verschiedene Indikatoren, an denen die Krise der Mittelschicht wahrgenommen und festgemacht werden kann. Aus europäischer Sicht ist das zum einen die Verschlechterung der materiellen Lebensbedingungen, zum anderen die Identitätskrise der Mittelschichtangehörigen. Eine zentrale Rolle spiele dabei neben dem Abbau der Sozialversicherungssysteme und einer wachsenden Arbeitsplatzunsicherheit auch speziell das Auftreten neuer, flexibilisierter und prekarisierter Arbeitsformen, welche ihren besonderen Ausdruck etwa in den SelbstunternehmerInnen der sogenannten Creative Class und den Knowledge-Workers finden. Sergio Bologna diagnostizierte dabei eine weitgehende Ohnmacht der Mittelschicht zu Kooperation, Selbstorganisation und zur Vertretung ihrer gesellschaftlich-politischen Interessen. In Bezug auf Bildung fehle hier der Begriff der Allgemeinbildung, welcher vor allem der jungen Generation in immer dramatischerer Weise entzogen wird. Es ist jene Bildung, die dazu befähigt, ein eigenes Gedankensystem zu organisieren, sich sowohl eigener als auch gemeinsamer Interessen bewusst zu werden, und die kollektives-kooperatives Denken unterstützt. Hier könnten dem italienischen Soziologen zufolge die Volkshochschulen auch in Zukunft eine wichtige Rolle übernehmen. Ralf Holtzwart von der Bundesagentur für Arbeit wies in seinem Vortrag auf allgemeine Entwicklungen und Megatrends in Zusammenhang mit langfristigen Arbeitsmarktperspektiven hin. Bildung und Ausbildung stellen dabei wichtige Schlüsselressourcen in einem nach qualifiziertem Personal verlangenden Arbeitsmarkt dar. Walter Huber, Personalchef der Siemens AG, schilderte die gegenwärtige und zukünftige Rolle der Bildung aus der Sicht eines wirtschaftlichen Global Players. Dabei verfügt die Siemens AG mit dem Learning Campus über eine 1

6 hauseigene Weiterbildungsorganisation, welche Maßnahmen zu speziellen, firmeninternen Anforderungsqualifizierungen in 60 Ländern anbietet. Ulrike Herrmann von der Tageszeitung taz ging in ihrem Vortrag einem irritierenden Phänomen nach. Obgleich die Mittelschicht schrumpft, bleibt eine Gegenwehr aus. Vielmehr wirke die Mittelschicht sogar an ihrem eigenen Abstieg mit, indem sie etwa für Steuer- und Sozialgesetze stimmt, die nur die Reichen begünstigen. Wie ist dieser Selbstbetrug möglich? - Die Mittelschicht hält sich selbst für einen Teil der Elite, so eine von Ulrike Herrmanns Thesen. Dabei greifen drei Mechanismen ineinander: Die vehemente Abgrenzung der Mittelschicht von der Unterschicht und vermeintlichen SozialschmarotzerInnen ; der Glaube an den individuellen Aufstieg und die Überzeugung, selbst nur einen kleinen Schritt vom Reichsein entfernt zu sein; sowie die Unsichtbarkeit der tatsächlich Reichen und deren Praxis, sich systematisch arm zu rechnen. Diese Haltung lässt Herrmann zufolge die Mittelschichten vor allem in aufstiegsorientierte Bildungsangebote investieren. Bildungsangebote für MigrantInnen und Unterschichten bleiben folglich chronisch unterfinanziert. In drei Panels (Thementische) wurden am Nachmittag des zweiten Tages des Zukunftsforums interessante Kurzbeiträge und Erfahrungsberichte von internationalen AkteurInnen aus verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung geboten. Die Vorträge und Panelbeiträge lieferten insgesamt vielerlei Anregungen für Diskussionen im Plenum und in Arbeitsgruppen. Folgende Fragen wurden in diesem diskussionsfreudigen Klima immer wieder aufgeworfen: - Wer ist überhaupt die gesellschaftliche Mitte? - Wie sehen ihre Bildungswünsche, Bildungssituation und ihre Haltung der Bildung gegenüber aus? Wie stellen sich Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Mitte, Demokratie und dem Zusammenhalt der Gesellschaft dar? - Welche Rolle nimmt hier Erwachsenenbildung ein? - Welche mögliche Rolle kann Erwachsenenbildung in diesem Zusammenhang spielen? Diese Fragen konnten bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Erwachsenenbildungslandschaft wie dem Vorsitzenden des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv), Karl Heinz Eisfeld, dem Generalsekretär des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen (VÖV), Gerhard Bisovsky, und den Vortragenden noch einmal ausführlich diskutiert werden. Das Netzwerk zum Zukunftsforum - Das Zukunftsforum Erwachsenenbildung wird begleitet und beraten von einem internationalen Netzwerk mit zentraleuropäischem Schwerpunkt, in dem ErwachsenenbildnerInnen aus Ungarn, Slowenien, der Slowakei, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Südtirol ebenso vertreten sind wie die Mitglieder der European Association for the Education of Adults (EAEA). 2

7 Eröffnung 3

8 Wilhelm F. Lang Grußworte des Verbandsdirektors des Bayerischen Volkshochschulverbandes Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Kein Volk gibt es [ ], mag es noch so fein und gebildet, noch so roh und unwissend sein, das nicht der Ansicht wäre, die Zukunft könne gedeutet und von gewissen Leuten erkannt und vorhergesagt werden. So sah das schon der alte Cicero. Und dann vergingen beinahe Jahre, bis das Zukunftsforum der Volkshochschulen in Österreich entstand. Der Verband der österreichischen Volkshochschulen, der VÖV, hat die Veranstaltung aus der Taufe gehoben. Und dann vergingen noch einmal drei Jahre und die Bayern steigen ein! Und so darf ich Sie alle sehr herzlich willkommen heißen zum 4. Zukunftsforum hier im Kloster Seeon. Dieses vierte Zukunftsforum ist eine bayerisch-österreichische Koproduktion, ohne Übertreibung eine Weltneuheit! Historisch hat die Verbindung zwischen Österreich und Bayern eine lange Tradition. Wer dazu mehr wissen möchte, begibt sich in das benachbarte Burghausen. Dort wird diese Beziehung in der grenzübergreifenden Landesausstellung thematisiert. Ich heiße daher alle Kolleginnen und Kollegen aus Österreich besonders herzlich willkommen. Und stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen aus unserem schönen Nachbarland begrüße ich meinen Kollegen, den neuen Generalsekretär des VÖV, Herrn Dr. Gerhard Bisovsky. Wir haben aber auch Kolleginnen und Kollegen aus weiteren neun europäischen Ländern unter unseren Teilnehmenden, die ich ebenso herzlich begrüße. Es handelt sich um Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Italien, Slowenien, der Schweiz, Ungarn, Norwegen, England, Belgien und nicht zuletzt auch aus Liechtenstein und natürlich aus Deutschland. Hier begrüße ich meine bayerischen Kolleginnen und Kollegen, besonders die Mitglieder des Gesamtvorstandes, aber ebenso herzlich die Gäste aus anderen Landesverbänden und stellvertretend für alle Gäste aus Deutschland vom dvv international Herrn Uwe Gartenschlaeger. Und last but not least begrüße ich unseren Gastgeber. Wie Sie wissen, befinden wir uns in Oberbayern. Und es ist uns eine besondere Ehre, mit Herrn Josef Mederer den Bezirkstagspräsidenten von Oberbayern zur Eröffnung des Zukunftsforums 2012 hier zu haben. Mit unserem Zukunftsforum sind wir in guter Gesellschaft. Nur ein paar wenige Namen, die Sie alle kennen: Der wohl populärste deutsche Trendforscher Matthias Horx gründete 1996 das Zukunftsinstitut. Neben Literatur werden von diesem auch Seminare und ein Trendletter angeboten. Die Forschungsgruppe Zukunftsfragen des Centrums für angewandte Politikforschung (CAP) erarbeitet politisch-gesellschaftliche Konzepte für die Welt von Morgen. Das Freizeit-Forschungsinstitut der British American Tobacco (bekannt unter der Abkürzung B.A.T Freizeit-Forschungsinstitut) und sein Gründer, der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski. 4

9 Die Zukunftsforschung ist im Wesentlichen in den USA entstanden, hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg. In Europa war Frankreich das Pionierland mit Autoren wie Bertrand de Jouvenel und Jean Fourastié sowie mit der staatlichen Planification und der Association Internationale Futuribles. Wie im Englischen sich mittlerweile der Begriff der "Futures Studies" durchgesetzt hat, wird auch im Deutschen vorwiegend der Begriff der Zukunftsforschung für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit möglichen, wahrscheinlichen und wünschbaren Zukunftsbildern statt des Begriffs der Futurologie genutzt (Der Begriff Futurologie wurde 1943 von Ossip Flechtheim eingeführt). Lassen Sie mich zum Einstieg noch eine sehr ernste These zur Zukunftsforschung aufstellen, die dem bekannten Philosophen Humphrey Bogart zugeschrieben wird, der da sagte: Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein. Nun wünsche ich uns für die nächsten drei Tage zwei besonders scharfe Augen, von denen man gelegentlich auch mal eins zudrücken darf, sollte uns die Zukunft da oder dort ein Bein stellen. Vielen Dank! 5

10 Josef Deimer Empfang für die TeilnehmerInnen des Zukunftsforums 2012 am Abend des 9. Juli 2012 im Bayerischen Landtag durch den Präsidenten des Bayerischen Volkshochschulverbandes Zunächst gilt mein Dank der Präsidentin des Bayerischen Landtags Frau Barbara Stamm, die den TeilnehmerInnen des Zukunftsforum 2012 mit der heutigen Einladung ins Maximilianeum ganz besondere Anerkennung und zudem eine große Ehre erweist. Wir freuen uns, dass wir in ihrer Vertretung Gäste des Vizepräsidenten Franz Maget sein dürfen, der in eindrucksvoller Weise die Erwachsenenbildung würdigte und nicht nur heute deren Aufgabe und Bedeutung für unsere Gesellschaft einzuschätzen weiß. Der Empfang im Hohen Hause ist für die anwesenden RepräsentantInnen dieses Bildungsbereiches Auszeichnung und Ansporn zugleich. Elementare Fragen des Lifelong Learning bewegen die TeilnehmerInnen über alle Ländergrenzen hinweg. Bildung und Volksbildung und ganz besonders das Lernen im Lebenslauf sind ein gemeinsames, kostbares Gut aller demokratischen Staaten, das uns hilft, den Unverstand zu überwinden und friedlich zusammenzufinden. So sind wir glücklich, dass wir in Kooperation mit unseren österreichischen FreundInnen dieses vierte Forum planen durften. Eigentlich hat der Verband unserer lieben NachbarInnen nach der Durchführung des ersten, zweiten und auch des dritten Forums schon ein Gewohnheitsrecht erworben. Natürlich ist es sinnvoll und auch der Sache sehr hilfreich, dass sich dieser Tage nicht nur TeilnehmerInnen aus Deutschland (mit Schwerpunkt in Bayern) und aus Österreich zum Austausch der Meinungen einfinden, sondern auch Europas Vielfalt durch die weiteren TeilnehmerInnen zur Geltung kommt. Es ist einfach schön, die RepräsentantInnen aus Belgien, England, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Slowenien, der Schweiz und Ungarn begrüßen zu dürfen. Wir wollen in diesem Treffen unser Wissen bündeln, um gemeinsam den Blick für die Zukunft zu öffnen. Wir wollen die Trends frühzeitig erkennen, um die gesellschaftlichen Entwicklungen auch rechtzeitig in unserer Arbeit berücksichtigen zu können. In diesem Sinne hat der Wissenschaftler Sergio Bologna am heutigen Nachmittag bereits einen eindrucksvollen Auftakt gesetzt. Wir freuen uns auf die weiteren ReferentInnen: Walter Huber, Personalchef von Siemens, Ralf Holtzwart, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsagentur Bayern, und schließlich auf Ulrike Herrmann, Journalistin aus Berlin. Das Lernen mit und von den Besten findet ganz von selber statt. Und so freuen wir uns auch darüber, dass Sie, lieber Herr Maget, und das Bayerische Parlament mit Ihrer Einladung diesen internationalen Austausch zu würdigen wissen. Eigentlich keine Überraschung, weil der Landtag und sein Präsidium in guter Tradition diese internationalen Begegnungen in Europa und auch darüber hinaus seit Jahren intensiv und fürsorglich pflegen. Das Zukunftsforum 2012 gibt Gelegenheit, die Meinungen über die Bildungspolitik in den verschiedenen Ländern kennenzulernen. Manchmal kommt man allerdings zur Erkenntnis, dass es innerhalb Deutschlands oft weitaus schwieriger ist, Antworten auf anstehende Fragen zu finden. An dieser Stelle komme ich auf die Ausführungen zur Bildungspolitik im Freistaat Bayern zurück. Leider hat die Rede von einer Erwachsenenbildung als der 4. Bildungssäule (Kultusminister Prof. Dr. Hans Maier) niemals eine Umsetzung in der Praxis erreicht. Die Bildungspolitik beschränkt sich meiner Meinung nach auf Hochschulpolitik, Schulpolitik und berufliche Bildung und versäumt es, den 6

11 Forderungen des Alltags gemäß der Weiterbildung bzw. der Erwachsenenbildung einen entsprechenden Wert beizumessen. Man hat immer noch nicht erkannt, dass es darum geht, nicht nur lernen zu müssen, sondern lernen zu wollen und dies auch zu dürfen. Es ist unerlässlich, den vierten Bildungsbereich zu intensivieren. Man kann nicht mehr ignorieren, dass die Menschen die meiste Zeit außerhalb von Schule, Berufsschule und Hochschule verbringen. Und so wäre es wirklich an der Zeit, dass die Inhalte von Sonntagsreden, in denen unsere Leistungen hochgelobt werden, ihren Niederschlag auch im Staatshaushalt fänden. Für das Land Bayern, das in fast allen Bereichen an der Spitze der Bundesländer steht, ist es ein Armutszeugnis und auch wenig glaubwürdig, wenn es bei der Förderung der Erwachsenenbildung (Ausgaben pro Kopf) auf dem vorletzten Platz steht. So schließe ich mit der Hoffnung, dass unsere Tagung, das Zukunftsforum 2012, auch unter diesem zugegeben materiellen Aspekt erfolgreich ist und insgesamt für alle Beteiligten einen großen Gewinn darstellt. Ich schließe mit meinem Dank an den Gastgeber und wünsche uns allen einen unterhaltsamen und frohen Abend. 7

12 Hauptteil 8

13 Sergio Bologna Die Mittelklasse vor ihrer Ohnmacht Vortrag vom , anlässlich des 4. Zukunftsforums Erwachsenenbildung Die Krise der Mittelschicht, das ist ein uraltes Thema. Das Thema wurde in Bezug auf die Frage, wie der Faschismus entstanden ist, vor allem am Ende des Zweiten Weltkrieges und auch während der dreißiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts viel diskutiert. Die These der Mehrheit der HistorikerInnen ist, dass der Faschismus entstanden ist, weil die Mittelschicht in der Krise zerfallen war, und dass die Mittelschicht in einem langen Prozess ihre moralischen Werte verloren hat: Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit. So entstand nach dem Krieg ein Dogma, das von allen Parteien übernommen wurde: Wo es eine starke Mittelschicht gibt, dort gibt es Demokratie. Im Grunde genommen war diese Interpretation des Faschismus nicht völlig falsch, aber sie war unzureichend. Sie hat vergessen, dass schon Ende des 19. Jahrhunderts die Demokratie durch die Entwicklung der Macht der großen Monopole gefährdet war. Die Demokratie war auch keine bürgerliche Demokratie mehr, sondern eine Demokratie, die sich auf die organisierte Macht der Arbeiterklasse stützte. Es war eine Demokratie, in der nicht nur die Mittelschicht, sondern vor allem die organisierte Arbeiterklasse ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Systems war. Entsprechend der von den meisten politischen Parteien vertretenen These: Ohne eine starke Mittelschicht gibt es keine Demokratie, resultierte die Politik der Staaten, der Mittelschicht die Möglichkeit zu geben, sich zu erhalten und sich auszuweiten, mit der Idee eines wirtschaftlichen Modells, das der Arbeiterklasse ermöglichen sollte, einen Schritt aufzusteigen, das heißt, dass die Arbeiterklasse selbst sich zur Mittelschicht oder zum Kleinbürgertum entwickelt. Die heutige Situation ist ganz anders, völlig anders Um die Jahrtausendwende hat die Diskussion über die Krise der Mittelschicht nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten wieder stark zugenommen. 2001/2002 gab es eine Konjunkturkrise und diese Krise wurde vom Attentat in New York am 11. September 2001 verschärft. Wenn wir heute diese Krise betrachten, war sie eine Vorschau auf die richtige Krise von Aber inzwischen sind die Werte der sogenannten demokratischen Staaten völlig andere geworden. Es werden nicht mehr der gesellschaftliche Aufstieg oder die Mittelschichten unterstützt, sondern es wird ein Modell der Wirtschaft entwickelt, das immer mehr die Klassen und die verschiedenen Schichten auseinanderhält. Die Reichen werden immer reicher und die Unterschichten immer größer. Und die heutige Ideologie der Europäischen Union mit ihrem manchmal fanatischen Neoliberalismus ist genau das Gegenteil der inklusiven, aufstiegsorientierten Politik der christlich-demokratischen Parteien und der sozialistischen Parteien nach dem Krieg. Die Krise der Demokratie hängt nicht nur von der Krise der Mittelschicht ab, sondern von der Entwicklung der Macht der Medienkonzerne. Zum Beispiel: Die Macht der Medienkonzerne über das Verhältnis der Menschen zu den gesellschaftlichen Umständen. Die Beherrschung der Freizeit durch die Medienkonzerne. Die politische Bildung der Leute wird von Seiten der Medienkonzerne beeinflusst. Dies sind inzwischen die wirklichen Hauptgründe einer Krise des demokratischen Lebens. Es gibt heute grob gesagt zwei Einschätzungen der aktuellen Krise der Mittelschicht. Die erste betrachtet die Mittelschicht als eine verfallende soziale Gruppe mit Lebensbedingungen, die immer schlechter werden. Sie wird sowohl bedroht vom Abbau der Leistungen der Sozialversicherungssysteme und des Sozialstaates, vor allem aber auch von den wachsenden 9

14 Unsicherheiten am Arbeitsmarkt. Die andere Auffassung ist, und diese ist vor allem in den USA verbreitet, dass die sogenannte Knowledge-Economy dazu geführt hat, dass man sagt, es gibt VerliererInnen und GewinnerInnen. Und jeder und jede kann VerliererIn oder GewinnerIn sein. Jugendliche sollten vor allem die richtigen Studien wählen, die richtige Bildungskarriere einschlagen, dann können sie auch Erfolg haben. Das heißt, dass der Erfolg oder Misserfolg von den Bildungsstrategien der einzelnen Leute abhängt. Alles wird auf den/die Einzelne/n, auf das Individuum zurückgeführt. Es wird immer weniger von kollektiven Werten gesprochen. Die Verschiedenheit dieser Auffassungen liegt im gegensätzlichen Verständnis der Arbeitsplatzsicherung. Für die europäische Kultur, für die Europäische Union, ist Arbeitsplatzsicherung ein fundamentaler Wert. In den Vereinigten Staaten nicht mehr als eine Option. Aber die Krise der Mittelschicht ist nicht nur eine ökonomische Krise oder eine Krise der Einkommensmöglichkeiten. Sie ist vor allem eine Krise der kulturellen Werte, der Mentalitäten, der Konsumgewohnheiten, der Spar-Gewohnheiten und so weiter. Insofern könnte man sagen, dass die größte Krise heute eine Identitätskrise der Mittelschicht ist auch eine Krise der Werte und eine Krise der Wahrnehmungsfähigkeit. Es ist, als ob die Mittelschicht nicht mehr in der Lage wäre, frei und unabhängig zu denken. Betrachten wir die Wahlergebnisse, so scheint es, dass die europäischen WählerInnen heute gegen etwas statt für etwas wählen. Sie strafen normalerweise die amtierende Regierung. So war es in Italien, in Deutschland und sicher auch in anderen Staaten. Man hat den Eindruck, dass die Mittelschicht nicht mehr fähig ist, eine ihren politischen oder auch ihren ökonomischen Interessen entsprechende Politik zu vertreten. Sie ist nicht mehr fähig, allgemeine Klasseninteressen zu vertreten oder zu verteidigen. Sie beschränkt sich auf ganz lokale, auf ganz begrenzte Orientierungen, auf Stadtviertel beispielsweise. Die Gefährdung des Sozialstaates Im Bewusstsein der europäischen BürgerInnen ist die Meinung verankert, dass ein Sozialversicherungssystem, im Allgemeinen der Sozialstaat, für die existenziellen Probleme der BürgerInnen sorgen muss, und dass Arbeitsplätze gesichert werden sollen. Diese beiden Säulen des europäischen Bewusstseins sind heute wirklich in großer Gefahr. Die neoliberale Perspektive hier ist auch die der Europäischen Union: Sozialversicherungssysteme kosten immer zu viel. Sie müssen abgebaut werden, damit eine richtige Neuentwicklung der Wirtschaft beginnen kann. Arbeitsplatzsicherung ist zumindest in Italien, aber ich glaube auch in den ganzen Ländern der sogenannten Olivenwelt, also jenen Ländern, die heute die Krise der Europäischen Union zum Teil verursachen, ein Traum geworden. Ich habe eine vergleichende Untersuchung in Rom und in Mailand durchgeführt und vergleichende Daten für Madrid und Paris gesammelt für den Bereich der Special Business Services (Consulting, Projektmanagement, IT- Services). Im Jahr 2011 waren 89 Prozent der Arbeitsverträge keine Festverträge. Das heißt, dort, wo sich heute die sogenannte Creative Class oder die Knowledge-Worker konzentrieren, wird die Flexibilisierung ins Extrem getrieben. Und nebenbei hat das dazu geführt, dass im Allgemeinen die Lohneinkommen zurückgegangen sind. Ich habe einen Aufsatz in der letzten Ausgabe der Zeitschrift des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung publiziert, in dem ich zeige, dass man eine ähnliche Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland beobachten kann. Vom Jahr 2000 bis heute sind die Gewinne und Vermögenseinkommen deutlich gestiegen, die Lohneinkommen hingegen blieben entweder stabil oder sind geschrumpft mit wenigen Ausnahmen. Aber dennoch gibt es noch eine Mittelschicht, die ein ziemlich großes Vermögen besitzt. In Italien beispielsweise gibt es 30 Millionen Eigentumswohnungen. Und von diesen 30 Millionen werden 10 Millionen von ihren EigentümerInnen bewohnt, 4 Millionen sind vermietet oder an Verwandte vergeben, die anderen stehen leer. Meiner Meinung nach ist die Hauptfrage der Zukunft, inwieweit die neue Generation, sagen wir die Generation derer, die heute zwischen zwanzig und vierzig ist, in der Lage sein wird, dieses Vermögen zu behalten. Ich bezweifle dies, da diese Generation über keine Arbeitsplatzsicherheit verfügt und es mit schlechten Lohnbedingungen zu tun hat. Dann kann man 10

15 wirklich von einer Krise der Mittelschicht reden. Heute sind wir noch nicht so weit. Heute ist die Situation noch nicht dramatisch. Beeindruckend ist die große Differenzierung innerhalb der Mittelschichten. In Italien sieht die Situation ganz anders aus als in Deutschland. Bei uns stellen die Selbstständigen einen großen Teil der Arbeitskraft. Gerade jetzt ist der letzte Band eines großen, 2004 gestarteten Forschungsprojektes über die Krise der Mittelschicht in Italien erschienen. Der Band beschäftigt sich mit den Selbstständigen mit neuen und alten Selbstständigen. Durchschnittlich verdienen sie noch das Doppelte eines durchschnittlichen Einkommens der Lohnabhängigen. Aber es besteht vor allem aus Vermögenseinkommen. Das heißt, wenn wir nur die Lohnbedingungen betrachten, wenn wir also nur die Einkommen, die aus der Arbeit kommen, in Rechnung nehmen, dann haben heute praktisch 50 Prozent der Selbstständigen ein durchschnittliches Einkommen, genauso wie die Lohnabhängigen. Ich hab den Eindruck, die Prekarisierung der Selbstständigen ist das wirklich große Problem heute in Europa. Und es ist auch ein großes Problem der politischen Initiative. Und es kann offensichtlich nicht von Parteien oder Gewerkschaften gelöst werden. Wir haben in Italien versucht, die Frage dieser prekären Arbeitskraft oder selbstständigen Arbeitskraft mit den Gewerkschaften zu diskutieren. Ohne Erfolg. Wir haben versucht, auf Europäischer Ebene ein Netzwerk zu bilden, das könnte vielleicht erfolgreicher sein. Vor allem in den Vereinigten Staaten ist ein Trend zur Mobilisierung der Prekären und der Selbstständigen zu beobachten. Das heißt, diese Schichten, zum Beispiel die Kinder der Mittelschichten, haben angefangen, endlich eine Selbstorganisation zu bilden, getrennt von den alten Gewerkschaften. Das beste Beispiel ist in den Vereinigten Staaten die Freelancers Union (www.freelancersunion.org). Es ist kein Zufall, dass sie sich als Union betrachten und nicht als Council, Council of Microbusiness zum Beispiel Mitglieder sind schon eine ziemlich starke Lobby in New York. Sie haben eine ganz andere Weise, Protest zu artikulieren. Eine ganz andere Weise, mit den Regierungen oder vor allem mit den Kommunen zu verhandeln. Es ist etwas Neues, würde ich sagen. Dasselbe geschieht in Großbritannien. In Brüssel wurde ein Forum, European Forum of Independent Professionals (www.efip.org), gegründet. All das wird zum Teil auch die Organisation der kleinen Unternehmen ändern. Das heißt, dass bei bestimmten Teilen der Mittelschicht das Bewusstsein wächst, dass sie neue Formen der Organisation und auch des Selbstschutzes entwickeln müssen. Diese haben wenig mit den alten Gewerkschaften zu tun, wenig mit den Handelskammern und Handwerkerkammern. Es gibt auch neue Formen der Selbsthilfe. Die sogenannte digitale Generation zum Beispiel hat sich Coworking Spaces Bürogemeinschaften geschaffen. In Deutschland, besonders in Berlin, ist das bereits sehr weit entwickelt. Diese Menschen brauchen nicht nur einen Raum, wo sie einen Laptop aufstellen können. Diese jungen Menschen, die nur über Laptop arbeiten und kommunizieren, haben ihre eigene Art von Solidarität, ihre eigene Art von Informationsaustausch ausgebildet. Coworking Spaces brauchen sie auch, um stärkere Netzwerke zu bilden. Das heißt, allmählich kommen sie raus aus diesem verdammten Individualismus. In all diesen Jahren wurde den Leuten die neoliberale Ideologie sozusagen eingeimpft. Inklusive: Mein Kollege ist die gefährlichste Konkurrenz. Für die Leute, die so vor 20 Jahren angefangen haben, in diesem Bereich zu arbeiten, ist das Internet alles. Und via Internet funktioniert deren ganze politische und bürgerliche Initiative. Zum Beispiel sind sie immer bereit, eine große Aktion, eine große Kampagne per oder im Netz zu starten. Aber wenn man sagt: Kommt zu diesem Platz, machen wir eine Demonstration mit unseren Schildern und unseren Fahnen! dann kommen wenige Leute. Man kann von der Mittelschicht heute sagen, dass sie ohnmächtig ist. Man kann sagen, dass sie die Fähigkeit verloren hat, ihre Interessen zu verteidigen und sich zu orientieren, aber man muss auch zugeben, dass vieles, was neu entsteht, aus der Mittelschicht kommt. Aus der Mittelschicht ist der Feminismus entstanden, aus der Mittelschicht ist die Umweltbewegung entstanden und aus der Mittelschicht sind neue Konsumgewohnheiten wie der Konsum von Bioprodukten und so weiter gewachsen. 11

16 Das heißt also, die Mittelschicht hält noch die entscheidenden Mittel, um sich und die ganze Gesellschaft zu verändern. Aber die Leute, die heute der Mittelschicht angehören, haben in Befragungen, was sie von der Zukunft denken, sehr pessimistische Vorstellungen gezeigt. Sie sagen, dass sie immer ärmer werden, aber sie unternehmen fast nichts dagegen. Wenn man fragt, ob sie sich in freiwilligen Initiativen engagieren wollen, ist die Antwort immer, dass dafür keine Zeit ist. Das heißt, die Arbeitszeit, die reelle, nicht die in den Arbeitsverträgen verankerte Arbeitszeit, hat sich so erweitert, dass die Leute wirklich, vor allem in den großen Städten, keine Zeit finden, um sich in bestimmten freiwilligen Initiativen zu engagieren. Und ja, ich wollte noch ein paar Dinge über die Bildung sagen. Die heutige Mittelschicht in Europa und zum Teil auch das Proletariat haben ihre Kinder an die Universität geschickt. Und so kommen viele Leute von den Universitäten nach drei Jahren, nach fünf Jahren. Gleichzeitig gibt es ein Überangebot an privaten Bildungsinitiativen. In Mailand haben wir sieben Universitäten und ich frage mich, wie es möglich war für eine Stadt mit sieben Universitäten, in der theoretisch die kulturellen Werte eine Rolle spielen sollten wie hat diese Stadt 20 Jahre lang unter Berlusconi und der Lega Nord ruhig leben können? Das bedeutet vielleicht, dass selbst die Universität heute ein Apparat ist, der sich vor allem auf die eigene Existenz stützt und sich reproduzieren will, aber wenig Einfluss auf das kulturelle und politische Leben hat. Sie haben sich zurückgezogen auf ihre Spezialisierung innerhalb der einzelnen Kurse. Diese Überspezialisierung hat dazu geführt, dass es der Jugend, die heute aus der Universität kommt, an allgemeiner Bildung fehlt. Sie können kein richtiges Italienisch schreiben. Wahrscheinlich ist es in Deutschland dasselbe. Und so sehe ich wirklich eine sehr wichtige Rolle der Volkshochschulen. Wenn die Volkshochschulen eben diese Lücke, das Defizit der allgemeinen Bildung beachten. Ich erinnere mich zum Beispiel, als ich das erste Buch von Peter Drucker gelesen habe. Peter Drucker hat das Wort Knowledge Worker oder Knowledge Economy entwickelt, ich glaube in einem Buch aus den 1970er Jahren oder sogar früher. Drucker kam aus dem Wien des österreichischen Austromarxismus, sein Vater war mit Schumpeter befreundet. Er kannte natürlich die Schriften von Lederer 1 und so weiter. Drucker benutzte in seinen Büchern dieses deutsche Wort: allgemeine Bildung. Es ist auch meine Erfahrung als Berater, dass ich viel mehr von meiner allgemeinen Bildung profitiert habe als von meiner Spezialisierung in bestimmten Bereichen. Und ich glaube, heute fehlt das. Es fehlt bei den Oberschulen, es fehlt an der Universität. Ich kann mir vorstellen, dass die Volkshochschulen im Rahmen der allgemeinen Bildung wirklich eine entscheidende Rolle spielen können. Dort, wo heute das institutionelle Bildungssystem nichts mehr anbietet. Man spricht von Lifelong Learning. Natürlich lernt der Mensch jeden Tag etwas, darüber braucht man keine Theorie zu machen. Aber wenn Lifelong Learning bedeutet, dass sie immer bereit sein müssen, etwas Neues zu lernen, nicht um unsere Kultur zu erweitern, sondern damit sie bereit sind, die Flexibilität der Arbeitsmärkte zu akzeptieren. In diesem Sinne ist Lifelong Learning einfach eine Theorie der Flexibilisierung. Wir müssen immer bereit sein, unseren Arbeitsplatz zu verlieren und zu einem völlig anderen Arbeitsplatz, zu einem ganz anderen Beruf, überzugehen. 1 Emil Lederer (* 22. Juli 1882 in Pilsen; 29. Mai 1939 in New York) war ein böhmisch-österreichischer Ökonom und Soziologe. 12

17 English summary: The Middle Class Face to Face with its Powerlessness In the last few years, the crisis of the middle class in the Western world has received increasing attention in the sociological and political literature, but opinions have varied greatly and two opposing views have emerged. The first, widespread view in Europe considers the middle class to be a declining social group with steadily worsening living conditions, threatened by the erosion of services in social security systems as well as the growing insecurities at the workplace. At the heart of this view is the concept of wagerelated, permanent employment in the public and private sector in administrative or technical/scientific positions. The second view, primarily found in the USA, sees great opportunities for the development of the middle class through the use of new technologies and the related progress of the knowledge society. The concept of self-employed work, the entrepreneurial spirit of homo oeconomicus plays a key role here. Basically, the difference between the two views lies in the way in which they understand job security. The first view holds this to be a fundamental value, whereas the other view sees it as an option. But what does crisis of the middle class actually mean? A deterioration of material living conditions that we can demonstrate by statistics on levels of income, wages and inflation? Or a crisis in terms of identity, values, or our powers of perception? As if the middle class was no longer in a position to think freely for itself, to protect itself against globalisation like the proletariat against industrialisation? The answer to this is both, because the two aspects are really two sides of the same crisis, although it is difficult to know which one is the cause of the other. If we take the results of political elections on the national or local level in the most important countries of Europe, as a symptom of the general mood/attitude of the middle class, then we can see that European voters cast their votes against something rather than for something. Generally, they vote to punish the current administration. That leads to great political instability, which however, is balanced out by the ever more interchangeable programs of the parties (who still knows the difference between left and right today?). The middle class no longer seems to be able to develop a political practice in line with its interests. It is no longer able to represent general class interests, but only local, very specific and partly secondary interests. The best that European middle class voters can hope to do is elect a mayor. Otherwise they cast their votes for a group of figures, unknown to voters, but very present in the media, whose pictures voters saw once on a poster. The idea that the social security system and, in general, the welfare state must take care of the existential problems of its citizens and should protect jobs is firmly anchored in the minds of Europeans. The political government of Europe, on the other hand, takes the extreme neo-liberal view that social security systems are too expensive. Europeans find themselves in this schizophrenic situation that US citizens are spared, because existential problems have always been private problems there and job security is a utopian dream. The new generations in Europe, however, believe in neither the welfare state nor job security. This shift in middle class thinking appears with the new generations, who have learned that what is left of the welfare state is increasingly reduced to being merely a bureaucratic machine. Instead, they prefer to put their trust in a concept of self-help. Job insecurity and the spread of self-employed work in professions closely connected to digital technologies will slowly lead to a shift in the thinking of the new generations, who neither believe in the neo-liberal paradise (less government, more market) nor the state models of the traditional left. The middle class itself, uprooted from its consumer habits by the arrogance of the financial world and 13

18 the powerlessness of monetary authorities on the international and national level, is looking more and more like a class of the poor or a new proletariat. If we were to create a list of all the disasters caused by the bureaucracy in Brussels, it would be a very long list. The concept of lifelong learning would also appear on this list. If this term is understood to mean that every person has something to learn during their life from their daily experience, then this seems natural. But if it means that people must be prepared to change jobs and learn a new profession their whole life long, then this seems to be more a theory of the subjective acceptance of flexibility, rather than a theory of the intellectual development of people. Lifelong learning often means nothing other than teaching a laid off mechanic some computer skills and putting him in the next training course. We do not need to break down the barriers to accepting flexibilisation, but rather to strengthen the barriers to tolerating the casualisation of work. Today, adult education is definitely a question in Europe, but a much more dramatic one is the question of the education of the young generations, who are increasingly being deprived of a general education, that is, an education that gives them the ability to organise their own system of thought. The introduction of banal systems of assessment and communication in the practice of teaching has resulted in young people who, even at the end of their studies, still cannot write without problems with language and grammar. More and more courses are being offered in English at Italian universities, because thereby they are ranked higher according to the new rules of the Ministry of Education and Research and thus receive more money. Therefore, it is often the case that something stupid said in Italian or German is still stupid, whereas in English it is brilliant. By the end of their studies, students can t speak Italian or English. Publikationen / Publications: Sergio Bologna (2011): Vita da freelance. Milano. Sergio Bologna (2010): Le multinazionali del mare. Letture sul sistema marittimo-portuale. Milano. Sergio Bologna (2006): Die Zerstörung der Mittelschichten. Graz. 14

19 Sergio Bologna CV Sergio Bologna, geboren 1937 in Triest, lehrte Soziologie und Geschichte der ArbeiterInnenbewegung an den Universitäten von Trento, Mailand, Padua und Bremen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen, die sich mit der Geschichte und Theorie der Arbeit beschäftigen, und prägte u. a. in den 1960er Jahren den Begriff des Massenarbeiters. Bologna ist seit 1985 als freier Berater tätig. Sergio Bologna was born in Triest in He taught Sociology and History of the Workers Movement at the universities of Trento, Milano, Padua and Bremen. He is the author of numerous books on the history and theory of labour. In the 1960s, he coined the expression mass workers. Bologna has worked as an independent consultant since Diskussion: Zur Eröffnung der Diskussion wies Stefan Vater auf den notorischen Mangel an Zeit und vieler anderer wichtiger Ressourcen hin, welcher oft in Zusammenhang mit dem Problem der Prekarisierung entsteht. Gerade aber Ressourcen wie Zeit wären äußerst notwendig, um sich zu organisieren und der zunehmenden Prekarisierung entgegenzuwirken. Dies hat den Anschein eines Teufelskreises, welcher es für Mittelschichten beziehungsweise Prekarisierte schwierig macht, ihre Situation zu verändern. Sergio Bologna sieht darin ebenfalls eine Problematik. Die Krise der Mittelschicht und die Prekarisierung sind nicht nur Phänomene, welche mit den sogenannten neuen WissensarbeiterInnen in Zusammenhang stehen, sondern es handelt sich dabei um allgemeine Fragen, die in einem weiteren Kontext gesehen werden müssen. Es handelt sich um allgemeine Probleme, die dazu führen, dass der Anteil der Personen, welche als Unterschicht klassifiziert werden können, immer größer wird. Es ist fraglos schwierig, sich aus dieser Situation zu befreien, wenn die Leute keine Zeit dafür haben. Der Umgang mit Prekarisierung und das Schrumpfen der Mittelschicht stehen noch dazu weder auf der Agenda der Politik noch auf der der traditionellen Gewerkschaften. Mittelschichten waren historisch gesehen eigentlich auch nie maßgeblich in Gewerkschaften eingebunden bzw. wurden durch diese nie wirklich vertreten. Gewerkschaften waren vor allem eine Angelegenheit der Arbeiterklasse. 15

20 Mittelschichten fanden sich eher in den Berufsorganisationen von zum Beispiel Selbstständigen wieder. Die Limitierung dieser Organisationen ist allerdings die, dass sie sich jeweils nur auf bestimmte Berufsbereiche beziehen. Es bedürfte vielmehr einer Organisation, welche die Interessen aller Berufe gemeinsam vertritt und sich relevanten Fragen wie der Steuerfrage, der Frage der Sozialversicherung sowie der Frage der Bedingungen für KleinunternehmerInnen annimmt. Potenzial für Innovation sieht Sergio Bologna in erster Linie bei den neuen Generationen von Selbstständigen. Diese seien wachsamer und können sich ihrer Interessen leichter bewusst werden als jene, welche eine feste, traditionelle Stelle bei einem öffentlichen oder Großbetrieb haben. Vor allem die jungen Generationen der Digital oder Knowledge Worker brauchen etwas Innovatives in der Politik. Sie brauchen neue Formen der Darstellung ihrer Interessen und des Protests. Die Piratenpartei etwa ist vielleicht nicht die richtige Antwort, sie ist aber sicherlich ein Symptom der derzeitigen Entwicklungen. Diese junge Generation, die ihre Arbeit mobil mittels Laptop erledigt und in erster Linie über das Internet kommuniziert, braucht eine neue Form des politischen Engagements. In diesen neuen Formen besteht vielleicht eine mögliche Rettung der Mittelschicht. Was die sogenannte Arbeiterklasse betrifft, so haben vor allem ArbeiterInnen mit Migrationshintergrund in den 1960er und 1970er Jahren Initiative ergriffen und ihren Protest zum Ausdruck gebracht. Heute hingegen sind MigrantInnen, die in Groß- und Mittelbetrieben arbeiten, laut einigen Umfragen eher konservativ. Sie sind um den betrieblichen Aufstieg in berufliche Positionen bemüht, welche es ihnen erlauben, eine kleine Mittelschicht darzustellen. In diesem Sinne geschieht auf der Seite der Arbeiterklasse nichts Neues. Im Zuge der letzten Krise, bei der eine Menge von Industrien geschlossen wurden, haben einige ArbeiterInnen in Italien, Frankreich und Spanien zuerst zwar die entsprechenden Betriebe besetzt, doch dann wurde offensichtlich, dass diese ArbeiterInnen seit fast zwanzig Jahren keine Streik- und Protesterfahrung mehr hatten. Dies ist vor dem historischen Hintergrund des Übergangs von einer Zeit, in welcher die Konflikte innerhalb des Arbeitsplatzes sehr stark waren, zu einer langen Zeit des sozialen Friedens zu betrachten. Stefan Vater kommentierte im Anschluss den Diskussionsverlauf im Webstream. Dort wurde der Behauptung des Zeitmangels teilweise widersprochen. Vor allem Menschen ohne Arbeit hätten zeitliche Ressourcen, für ihre Interessen einzutreten. Zusätzlich wurde die Frage gestellt, ob nicht jene Bildung im Moment die wichtigste sei, welche es den Menschen ermöglicht, zu kooperieren, sich zu solidarisieren und Konkurrenzvorstellungen zu reduzieren. In diesem Zusammenhang griff Stefan Vater eine Anmerkung Uwe Gartenschlaegers auf. Nach Uwe Gartenschlaeger lässt es sich ebenfalls nicht unbedingt objektiv beobachten, dass die Menschen quantitativ weniger Zeit hätten. Die Freizeitund Medienindustrie boomt. Menschen finden noch immer genug Zeit für Kurzreisen und Entertainment. Entscheidend scheint dabei zu sein, dass der Alltag immer stärker entregelt wird, und die Menschen sich mit einem Phänomen der zeitlichen Entgrenzung konfrontiert sehen. Traditionelle Organisationsformen im kulturellen, politischen, aber auch im Freizeitbereich wie etwa Sportvereine haben immer stärker mit der Tatsache zu kämpfen, dass sich Menschen nicht mehr synchron zueinander in ihrer Tagesplanung und ihren Lebensentwürfen befinden. Von Seiten der Bildungsorganisationen sollte man sich also fragen, ob nicht unter Berücksichtigung dieser Phänomene nach neuen Formen gesucht werden sollte, um die Menschen zu erreichen und Bildungsteilnahme zu ermöglichen. In Anknüpfung an diese Inputs berichtete Sergio Bologna von einem Beispiel, wie Kooperation entstehen kann. Nach den schweren Erdbeben in der Emilia Romagna und der Stadt L Aquila weigerten sich die Menschen, die unter Berlusconi schnell und billig gebauten neuen Wohnungen zu beziehen. Es bildeten sich schnell Kooperativen. In L Aquila versuchte eine Gruppe von Familien aus eigener Initiative Häuser mit geeigneten Materialien zu bauen und Bio-Agrarkulturen zu starten. Dies ist ein Beispiel dafür, dass unter schwierigen Bedingungen die Menschen grundsätzlich fähig sind und Kraft finden können, ihre gemeinsamen Interessen wahrzunehmen und zusammenzuarbeiten. In den Großstädten stellt sich das mitunter schwieriger dar. Dort gilt es wohl stärker, dass Leute keine 16

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