Europa. Wirtschaft und Finanzen - Inhalt. Zahlen und Fakten

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1 Zahlen und Fakten Europa Wirtschaft und Finanzen - Inhalt Bruttoinlandsprodukt (BIP) In absoluten Zahlen und Anteile in Prozent, Europäische Union, Unternehmensbesteuerung Steuersätze in Prozent, EU-Durchschnitt und ausgewählte europäische Staaten, 1996 bis Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf In Kaufkraftstandards (KKS), Index (EU-27 = 100), ausgewählte europäische Staaten, Steuern und Sozialabgaben Abgabenquoten in Prozent des BIP, ausgewählte europäische Staaten, Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Ausgewählte europäische Staaten, prozentuale Veränderung des BIP im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr, Stand: Juni Öffentlicher Schuldenstand In Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), ausgewählte europäische Staaten, 1997 bis Binnenhandel der EU Anteil der Ex- und Importe innerhalb der EU-27 an den gesamten Ex- und Importen der Mitgliedstaaten in Prozent, Gesamtex- und importe in absoluten Zahlen, 2010 Außenhandel der EU-27 Import, Export und Handelsbilanzdefizit der Europäischen Union (EU) in absoluten Zahlen, 1999 bis 2010 Leistungsbilanzsalden Quartals- und Jahreswerte in absoluten Zahlen, EU-27 und Euroraum, 1999 bis Öffentlicher Finanzierungssaldo In Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), Europäische Union (EU-27) und Deutschland, 2001 bis 2011 EU Haushaltseinnahmen Europäische Union, in absoluten Zahlen, 2000 bis 2010 Top 5 Nettozahler und Nettoempfänger in der EU Haushaltssalden der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), verschiedene Bezugsgrößen, Lohnstückkosten im verarbeitenden Gewerbe Auf der Basis der jeweiligen Währung, Index (2002 = 100), ausgewählte europäische Staaten, 1990 bis

2 Bruttoinlandsprodukt (BIP) Bruttoinlandsprodukt (BIP) In absoluten Zahlen und Anteile in in Prozent, Europäische Union, Union, Mrd. Euro Europäische Union BIP: Mrd. Euro [100%] Deutschland: Mrd. [20,4%] Italien: Mrd. [12,6%] Spanien: Mrd. [8,7%] Frankreich: Mrd. [15,7%] Großbritannien: Mrd. [13,8%] * vorläufiger Wert Niederlande: 591 Mrd. [4,8%] Polen: 354 Mrd. [2,9%] Belgien: 353 Mrd. [2,9%] Schweden: 347 Mrd. [2,8%] Österreich: 284 Mrd. [2,3%] Dänemark: 234 Mrd. [1,9%] Griechenland *: 230 Mrd. [1,9%] Finnland: 180 Mrd. [1,5%] andere EU-Staaten: 955 [7,7%] 0 Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen (Stand: 06/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 1

3 Bruttoinlandsprodukt (BIP) Fakten Im Jahr 2010 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union (EU) laut Eurostat bei Milliarden Euro. Auf lediglich drei Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien entfiel dabei die Hälfte des BIP der EU. Werden noch Italien und Spanien hinzugerechnet erhöht sich der Anteil auf 71 Prozent. Der Anteil der zehn Staaten mit dem niedrigsten BIP innerhalb der EU lag hingegen bei knapp drei Prozent. Ohne die Veränderung der Kaufkraft zu berücksichtigen, ist das BIP der EU zwischen 1995 und 2008 stetig gestiegen. Im Vergleich zum jeweils vorangehenden Quartal war bis einschließlich dem ersten Quartal 2008 in jedem Quartal ein Wachstum zu verbuchen. Auf die darauf folgenden fünf Quartale entfallen die ersten negativen Veränderungsraten seit Beginn der Reihe im Jahr Dabei war die negative Entwicklung im vierten Quartal 2008 (minus 1,9 Prozent) und im ersten Quartal 2009 (minus 2,4 Prozent) besonders ausgeprägt. Im Vergleich zum Vorjahr entfielen die höchsten Negativwerte auf das erste und zweite Quartal 2009 (jeweils minus 5,1 Prozent). Laut Eurostat herrscht weitgehend Einvernehmen darüber, dass es sich um die schwerste weltweite Rezession seit den 1930er-Jahren handelt. Von 2008 auf 2009 verringerte sich das BIP in Folge der Wirtschaftsund Finanzkrise insgesamt um 5,7 Prozent. Trotz positiver Wachstumsraten seit dem dritten Quartal 2009 lag das BIP auch 2010 noch unter dem Niveau des Jahres Mittelfristig erhöhte sich das BIP der EU zwischen 2001 und 2010 um 28,1 Prozent. Das stärkste Wachstum entfiel dabei auf die östlichen Staaten Europas. Die Slowakei, Rumänien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Estland und Litauen konnten ihr BIP sogar mehr als verdoppeln. In Großbritannien, Deutschland und Italien stieg das BIP im selben Zeitraum um weniger als ein Viertel. Nach Angaben der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) hatte die Europäische Union im Jahr 2009 einen Anteil von 28,2 Prozent am weltweiten Bruttoinlandsprodukt. Werden zur EU noch die zwölf Staaten/Gebiete hinzugerechnet, die nach der Definition der UNCTAD zu Europa gehören, steigt der Anteil auf 29,7 Prozent. Keine andere Region der Welt hatte im Jahr 2009 einen höheren Anteil am Welt-BIP weder Nordamerika mit 26,8 noch Asien mit 25,1 Prozent. Allerdings reduzierte sich der Anteil Europas am Welt-BIP zwischen 1980 und 2009 von 33,4 auf 29,7 Prozent wobei parallel auch der Anteil der Bevölkerung Europas an der Weltbevölkerung von 10,4 auf 7,5 Prozent sank. Weltweit waren von den 25 Staaten mit dem höchsten BIP 2009 zwölf aus Europa. Das BIP einzelner europäischer Staaten übersteigt das BIP ganzer Regionen. So lag das BIP Deutschlands im Jahr 2009 deutlich über dem Südamerikas. Frankreichs BIP überstieg das aller Staaten des Nahen und Mittleren Ostens. Das BIP Großbritanniens und auch das von Italien lag höher als das der Region Süd-Osteuropa und GUS, in der auch Russland enthalten ist. Schließlich war das BIP Spaniens im Jahr 2009 höher als das BIP aller Staaten Afrikas. Seite 2

4 Bruttoinlandsprodukt (BIP) Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen (06/2011); United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD): Handbook of Statistics 2010 Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das BIP ist gegenwärtig das wichtigste gesamtwirtschaftliche Produktionsmaß. Von den 48 Staaten/Gebieten, die das Department of Economic and Social Affairs (UN/DESA) zu Europa zählt, ordnet die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) zehn Staaten der Region Süd-Osteuropa und GUS zu (Albanien, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien (ehem. j.r.), die Republik Moldau, Montenegro, Russland, Serbien und die Ukraine). Im Gegensatz zum UN/DESA zählt die UNCTAD als 39. Staat noch Zypern zu Europa. Eine Übersicht der 48 Staaten/Gebiete, die das UN/DESA zu Europa zählt, finden Sie hier: Seite 3

5 Bruttoinlandsprodukt (BIP) In Millionen Euro, europäische Staaten, 2010 Europäische Union Euroraum (17 Länder) Deutschland Frankreich Großbritannien Italien Spanien Niederlande Türkei Schweiz Polen Belgien Schweden Norwegen Österreich Dänemark Griechenland* Finnland Portugal* Tschechische Republik** Irland Rumänien Ungarn Slowakei Kroatien* Luxemburg Slowenien Bulgarien Litauen Lettland Zypern Estland Mazedonien, ehem. j.r.** Island Malta Liechtenstein*** * vorläufiger Wert ** Prognose *** 2009 Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen (Stand: 06/2011) Seite 4

6 Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf In Kaufkraftstandards In (KKS), Index (KKS),(EU-27 Index (EU-27 = 100), = ausgewählte 100), ausgewählte europäische europäische Staaten, Staaten, Europäische Union 100 Luxemburg 272 Europäische Union 100 Norwegen 196 Tschechische Republik 79 Schweiz 160 * vorläufiger Wert Griechenland* 75 Österreich 131 Portugal 75 Irland 130 Slowakei 75 Niederlande 129 Litauen 70 Schweden 129 Estland 69 Dänemark 125 Polen 66 Deutschland 122 Ungarn 66 Belgien 119 Lettland 62 Finnland 115 Kroatien 61 Island 113 Türkei 56 Großbritannien 110 Rumänien 49 Frankreich 108 Bulgarien 47 Italien 99 Montenegro 43 Spanien 97 Mazedonien, ehem. j.r. 35 Zypern 91 Serbien 35 Malta 86 Albanien 30 Slowenien 82 Bosnien und Herzegowina Index Index Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) (Stand: 09/2013) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2013, Seite 5

7 Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf Fakten Bei einem Vergleich des Lebensstandards in einzelnen europäischen Staaten ist es sinnvoll, einen Indikator zu nutzen, der nicht durch die absolute Einwohnerzahl der Staaten beeinflusst wird. Daher wird hier nicht das gesamte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Staaten betrachtet, sondern das BIP pro Kopf. Zudem wird das BIP pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) umgerechnet, damit der Vergleich nicht durch Preisunterschiede beeinflusst bzw. die Kaufkraft der einzelnen Währungen berücksichtigt wird. In keinem Staat Europas lag das BIP pro Kopf in KKS im Jahr 2012 höher als in Luxemburg, wo der Indexwert mit 272 deutlich mehr als zweieinhalbmal so hoch war wie der Durchschnitt der Europäischen Union (EU-27 = 100). Laut Eurostat lässt sich dieser hohe Wert zum Teil durch die hohe Zahl an Grenzgängern aus Belgien, Deutschland und Frankreich erklären. Innerhalb der EU folgten auf Luxemburg Österreich (131), Irland (130), die Niederlande und Schweden (jeweils 129), Dänemark (125) und Deutschland (122). Am niedrigsten war das BIP pro Kopf in KKS im Jahr 2012 in Bulgarien (47), Rumänien (49), Lettland (62), Ungarn und Polen (jeweils 66). Außerhalb der EU lag das BIP pro Kopf in Norwegen (196), der Schweiz (160) und Island (113) klar über dem EU-Durchschnitt. In Bosnien und Herzegowina sowie in Albanien betrug das BIP pro Kopf in KKS weniger als ein Drittel des EU-Durchschnitts, in Serbien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien lag es bei gut einem Drittel. Das BIP pro Kopf in KKS in Montenegro (43) sowie in der Türkei (56) lag ebenfalls deutlich unter dem EU- Durchschnitt. Bezogen auf das BIP pro Kopf in KKS zeigt sich laut Eurostat eine allgemeine Annäherung beim Lebensstandard in der EU. Bei einem Vergleich der Jahre 1995 und 2012 war von den Staaten, deren Indexwert 1995 unter dem EU-Durchschnitt lag, die Annäherung an den EU-Durchschnitt in den baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland relativ am stärksten. Darauf folgten die Slowakei, Polen sowie Rumänien und Bulgarien. Parallel näherten sich sieben EU- Staaten dem EU-Indexwert von der anderen Seite der Skala an in Italien, Belgien, Frankreich, Deutschland und Dänemark sind dabei die einzelnen Indexwerte relativ am stärksten gesunken. Es gibt aber auch Staaten, die sich vom EU-Durchschnitt entfernt haben: In Griechenland fiel der Indexwert zwischen 1995 und 2012 von 84 auf 75, in Malta von 89 auf 86 und in Portugal von 77 auf 75. Auch Irland, Luxemburg, Finnland, die Niederlande und Schweden entfernten sich vom Indexwert der EU allerdings weil die bereits 1995 über dem EU-Durchschnitt liegenden Indexwerte 2012 noch höher lagen. Die Gegenüberstellung von zwei einzelnen Jahren blendet Schwankungen im Zeitverlauf aus. Am auffälligsten ist in diesem Zusammenhang Irland, wo der Indexwert 2012 zwar höher war als 1995 (130 gegenüber 104), gleichzeitig aber deutlich niedriger als 2006/2007 (Indexwert: 146). Weiter wird das Ausmaß der gegenwärtigen Krise in Griechenland erst deutlich, wenn der Indexwert des Jahres 2012 (75) nicht mit dem des Jahres 1995 (84), sondern mit dem des Jahres 2009 (94) verglichen wird. Auf der anderen Seite relativiert sich der Abwärtstrend Deutschlands, wenn nicht das Jahr 1995 (129) mit 2012 (122) verglichen wird, sondern das Jahr 2002 oder das Jahr 2009 (jeweils 115). Seite 6

8 Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf Von den 32 Staaten, für die sowohl für das Jahr 1995 als auch für 2012 Daten von Eurostat vorliegen, machte Irland in Bezug auf das BIP pro Kopf in KKS und die Positionierung der Staaten untereinander den größten Sprung und zwar von Rang 15 auf Rang 5. Die Niederländer verbesserten ihre Position von Rang 10 auf Rang 6. Hingegen rutschte Island von Rang 5 auf Rang 12, Kroatien von Rang 25 auf Rang 29 und Italien von Rang 11 auf Rang 15. Deutschland rangierte 2012 auf Rang 9 und damit zwei Ränge niedriger als Neben dem Vergleich auf innereuropäischer Ebene vergleicht Eurostat das BIP pro Kopf der EU auch mit dem in Japan und in den USA. Das BIP pro Kopf in KKS in Japan hat sich dem EU- Durchschnitt der auch hier in allen Jahren gleich 100 gesetzt wird zwischen 1995 und 2012 kontinuierlich von 131 auf 105 angenähert. Auch das BIP pro Kopf der USA nähert sich dem EU- Durchschnitt an allerdings nicht so stetig wie es bei Japan der Fall ist. Zwischen 1995 und 1999 bzw. zwischen 2002 und 2005 stieg der Indexwert von 160 auf 163 bzw. von 155 auf lag der Indexwert der USA bei 149, 2008/2009 bei 147. Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) (09/2013) Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ein Maß für die wirtschaftliche Tätigkeit in einer Volkswirtschaft. Es ist definiert als Wert aller neu geschaffenen Waren und Dienstleistungen, abzüglich des Wertes aller dabei als Vorleistungen verbrauchten Güter und Dienstleistungen. Der Volumenindex des BIP in Kaufkraftstandards (KKS) pro Kopf wird relativ zum Durchschnitt der Europäischen Union (EU-27 = 100) ausgedrückt. Ist der Indexwert eines Landes größer als 100, so hat dieses Land ein BIP pro Kopf über dem EU-Durchschnitt (und umgekehrt). Die zugrunde liegenden Zahlen sind in KKS ausgedrückt, einer einheitlichen Währung, die Preisniveauunterschiede zwischen Ländern ausgleicht und damit aussagekräftige BIP- Volumenvergleiche erlaubt. Seite 7

9 Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf In Kaufkraftstandards (KKS), Index (EU-27 = 100), ausgewählte europäische Staaten, 2012 Europäische Union (27 Länder) 100 Euroraum (17 Länder) 108 Luxemburg 272 Norwegen 196 Schweiz 160 Österreich 131 Irland 130 Niederlande 129 Schweden 129 Dänemark 125 Deutschland 122 Belgien 119 Finnland 115 Island 113 Großbritannien 110 Frankreich 108 Italien 99 Spanien 97 Zypern 91 Malta 86 Slowenien 82 Tschechische Republik 79 Griechenland* 75 Portugal 75 Slowakei 75 Litauen 70 Estland 69 Polen 66 Ungarn 66 Lettland 62 Kroatien 61 Türkei 56 Rumänien 49 Bulgarien 47 Montenegro 43 Mazedonien, ehem. j.r. 35 Serbien 35 Albanien 30 Bosnien und Herzegowina 28 * vorläufiger Wert Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards (KKS) (Stand: 09/2013) Seite 8

10 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Entwicklung des realen BIP im Krisenjahr 2009 Ausgewählte europäische Staaten, prozentuale Veränderung des des BIP BIP* * im Jahr im Jahr im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Juni 2011 Europäische Union (EU): -4,3-4 bis > -6 % <-13 % * Bruttoinlandsprodukt, in konstanten Preisen +1,7-6 bis -9 % 0 bis > -4 Prozent Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Wachstumsrate des realen BIP (Stand: 06/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 9

11 Entwicklung des realen BIP Fakten Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 hat fast überall auf der Welt zu einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum oder zur Rezession geführt. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) der ökonomisch hochentwickelten Staaten ist nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IMF International Monetary Fund) im Jahr 2009 zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg geschrumpft: um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Europäischen Union (EU) fiel der Rückgang mit 4,3 Prozent noch stärker aus. Unter den 27 Mitgliedstaaten der EU war nur in Polen ein Wirtschaftswachstum zu verzeichnen (plus 1,7 Prozent). In den anderen 26 Staaten lag das reale BIP im Jahr 2009 zwischen 1,7 Prozent (Zypern) und 18,0 Prozent (Lettland) niedriger als In Litauen und Estland war der Rückgang mit 14,7 bzw. 13,9 Prozent ebenfalls zweistellig. In weiteren neun Staaten Finnland, Slowenien, Irland, Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Schweden, Dänemark und Italien verringerte sich das reale BIP um 5 oder mehr Prozent. Auch in Deutschland war der Rückgang mit 4,7 Prozent leicht stärker als im EU-Durchschnitt. Die von der Krise stark getroffenen baltischen Staaten sind allerdings auch die Staaten, in denen im Zeitraum 1999 bis 2008 der Mittelwert der Wachstumsraten des realen BIP mit 6,9 Prozent (Lettland) bzw. 6,2 Prozent (Estland und Litauen) am höchsten war. Darauf folgten Bulgarien, Irland, Rumänien und die Slowakei mit einem entsprechen- den Mittelwert von 5 oder mehr Prozent. Ausgehend von einem höheren Niveau fiel das Wachstum des realen BIP zwischen 1999 und 2008 in Italien (Mittelwert: 1,2 Prozent), Deutschland (1,5 Prozent), Portugal und Dänemark (jeweils 1,6 Prozent) sowie Frankreich (2,0 Prozent) am niedrigsten aus. Insgesamt erhöhte sich die Wachstumsrate des realen BIP der EU-27- Staaten zwischen 1996 und 2000 von jährlich 1,8 auf 3,9 Prozent, fiel dann bis 2002/2003 auf 1,2 bzw. 1,3 Prozent und stieg wiederum bis 2006 auf einen Wert von 3,3 Prozent. Während das Wachstum 2007 mit 3,0 Prozent ebenfalls hoch war, ist es 2008 bereits durch die Krise beeinflusst gewesen: Das reale BIP wuchs um lediglich 0,5 Prozent, in acht der 27 EU-Staaten war die Entwicklung negativ. Im Jahr 2009 sank das reale BIP der EU-27-Staaten sogar um 4,3 Prozent, erst 2010 stieg es erneut (plus 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Dabei fiel das Wachstum in Schweden (plus 5,7 Prozent), der Slowakei (plus 4,0 Prozent), Polen (plus 3,8 Prozent), Deutschland (plus 3,6 Prozent) und Luxemburg (plus 3,5 Prozent) am höchsten aus; in Griechenland (minus 4,5 Prozent), Rumänien (minus 1,3 Prozent), Irland (minus 1,0 Prozent), Lettland (minus 0,3 Prozent) und Spanien (minus 0,1 Prozent) war die Entwicklung erneut negativ. Nach Prognosen von Eurostat wird das BIP-Wachstum der EU in den Jahren 2011 (1,8 Prozent) und 2012 (1,9 Prozent) auf dem Niveau des Jahres 2010 liegen. Für Deutschland prognostiziert Eurostat ein reales BIP-Wachstum von 2,6 Prozent im Jahr 2011 und 1,9 Prozent in Seite 10

12 Entwicklung des realen BIP Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Wachstumsrate des realen BIP (Stand: 06/2011) Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das BIP ist gegenwärtig das wichtigste gesamtwirtschaftliche Produktionsmaß. Zur Berechnung der Wachstumsrate des BIP in Volumeneinheiten wird das in aktuellen Preisen gemessene BIP zu Preisen des Vorjahres bewertet. Daraus ergibt sich eine sogenannte verkettete Reihe, bei der Preisänderungen keinen Einfluss auf die Wachstumsrate ausüben. Seite 11

13 Entwicklung des realen BIP (Teil 1) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent, europäische Staaten, 2005 bis 2011 Europäische Union (EU-27) * 2,0 3,3 3,0 0,5-4,3 1,8 1,8 Lettland 10,6 12,2 10,0-4,2-18,0-0,3 3,3 Litauen 7,8 7,8 9,8 2,9-14,7 1,3 5,0 Estland 9,4 10,6 6,9-5,1-13,9 3,1 4,9 Finnland 2,9 4,4 5,3 0,9-8,2 3,1 3,7 Slowenien 4,0 5,8 6,8 3,7-8,1 1,2 1,9 Irland 6,0 5,3 5,6-3,5-7,6-1,0 0,6 Rumänien 4,2 7,9 6,3 7,3-7,1-1,3 1,5 Ungarn 3,2 3,6 0,8 0,8-6,7 1,2 2,7 Bulgarien 6,4 6,5 6,4 6,2-5,5 0,2 2,8 Schweden 3,2 4,3 3,3-0,6-5,3 5,7 4,2 Dänemark 2,4 3,4 1,6-1,1-5,2 2,1 1,7 Italien 0,7 2,0 1,5-1,3-5,2 1,3 1,0 Großbritannien 2,2 2,8 2,7-0,1-4,9 1,4 1,7 Slowakei 6,7 8,5 10,5 5,8-4,8 4,0 3,5 Deutschland 0,8 3,4 2,7 1,0-4,7 3,6 2,6 Tschechische Republik 6,3 6,8 6,1 2,5-4,1 2,3 2,0 * Prognose Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Wachstumsrate des realen BIP (Stand: 06/2011) Seite 12

14 Entwicklung des realen BIP (Teil 2) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent, europäische Staaten, 2005 bis * Niederlande 2,0 3,4 3,9 1,9-3,9 1,8 1,9 Österreich 2,5 3,6 3,7 2,2-3,9 2,1 2,4 Spanien 3,6 4,0 3,6 0,9-3,7-0,1 0,8 Luxemburg 5,4 5,0 6,6 1,4-3,6 3,5 3,4 Malta 4,2 1,9 4,6 5,4-3,3 3,2 2,0 Belgien 1,7 2,7 2,9 1,0-2,8 2,2 2,4 Frankreich 1,8 2,5 2,3-0,1-2,7 1,5 1,8 Portugal 0,8 1,4 2,4 0,0-2,5 1,3-2,2 Griechenland** 2,3 5,2 4,3 1,0-2,0-4,5-3,5 Zypern 3,9 4,1 5,1 3,6-1,7 1,0 1,5 Polen 3,6 6,2 6,8 5,1 1,7 3,8 4,0 Island 7,5 4,6 6,0 1,4-6,9-3,5 1,5 Türkei 8,4 6,9 4,7 0,4-4,5 8,9* 6,1 Schweiz 2,6 3,6 3,6 2,1-1,9 2,6 1,9 Norwegen 2,7 2,3 2,7 0,7-1,7 0,3 2,7 Mazedonien, ehem. j.r. 4,4 5,0 6,1 5,0-0,9 0,7* 2,5 * Prognose ** 2005 bis 2010: vorläufige Werte Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Wachstumsrate des realen BIP (Stand: 06/2011) Seite 13

15 Binnenhandel der EU (Teil 1) Binnenhandel der EU (Teil 1) Anteil der Ex- und und Importe innerhalb der der EU-27 EU-27 an den an gesamten den gesamten Ex- und Ex- Importen und Importen der Mitgliedstaaten der Mitgliedstaaten in Prozent, Gesamtex- in Prozent, und Gesamtex- importe in und absoluten importe Zahlen, in absoluten 2010 Zahlen, 2010 Warenimporte insgesamt, in Mrd. Euro (Extra- und Intra-Handel der EU) 3.963,0 50,2 Anteil der Importe innerhalb der EU 72,6 62,1 Europäische Union (EU) Slowakei Anteil der Exporte innerhalb der EU Warenexporte insgesamt, in Mrd. Euro (Extra- und Intra-Handel der EU) 65,3 84, ,2 49,3 18,1 81,5 Luxemburg 84,0 14,8 95,2 74,8 Tschechische Republik 84,0 100,2 131,0 70,1 Polen 78,6 117,5 66,5 67,7 Ungarn 77,1 72,0 389,9 46,7 Niederlande 77,0 432,5 57,1 75,7 Portugal 75,0 36,8 294,5 70,0 Belgien 73,1 310,9 46,8 72,5 Rumänien 72,2 37,3 22,7 67,8 Slowenien 71,4 22,2 119,8 77,4 Österreich 71,2 114,9 9,2 79,7 Estland 68,6 8,8 237,1 57,6 Spanien 67,8 185,3 Prozent Prozent Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Intra-Handel der EU-27, Extra-Handel der EU-27 (Stand: 06/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 14

16 Binnenhandel der EU (Teil 2) Binnenhandel der EU (Teil 2) Anteil der Ex- und und Importe innerhalb der der EU-27 EU-27 an den an gesamten den gesamten Ex- und Ex- Importen und Importen der Mitgliedstaaten der Mitgliedstaaten in Prozent, Gesamtex- in Prozent, und Gesamtex- importe in und absoluten importe Zahlen, in absoluten 2010 Zahlen, 2010 Warenimporte insgesamt, in Mrd. Euro (Extra- und Intra-Handel der EU) Anteil der Importe innerhalb der EU Anteil der Exporte innerhalb der EU Warenexporte insgesamt, in Mrd. Euro (Extra- und Intra-Handel der EU) 8,7 75,9 Lettland 67,1 7,2 6,4 69,7 Zypern 66,2 1,1 64,0 70,6 Dänemark 66,0 73,7 47,7 50,9 Griechenland 62,3 16,1 17,7 56,6 Litauen 61,1 15,7 19,2 58,7 Bulgarien 60,9 15,6 456,9 68,3 Frankreich 60,8 392,7 804,7 63,7 Deutschland 60,4 957,1 45,3 67,2 Irland 58,2 88,1 112,2 67,1 Schweden 57,3 119,4 365,0 54,9 Italien 57,2 337,6 51,7 64,2 Finnland 55,3 52,5 422,5 51,4 Großbritannien 53,9 306,0 3,2 64,0 Malta 41,8 1,9 Prozent Prozent Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Intra-Handel der EU-27, Extra-Handel der EU-27 (Stand: 06/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 15

17 Binnenhandel der EU Fakten Im Jahr 2010 exportierten die einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Waren im Wert von Milliarden Euro. Dabei wurden Waren im Wert von Milliarden Euro (65,3 Prozent) in andere EU-Mitgliedstaaten exportiert und ein Warenwert in Höhe von Milliarden Euro (34,7 Prozent) entfiel auf den Export in die Staaten außerhalb der EU. Auch bei den Einfuhren ist die Bedeutung des intraregionalen Handels also des Handels innerhalb der Region hoch: Vom Gesamtimport der 27 EU-Mitgliedstaaten in Höhe von Milliarden Euro entfielen Milliarden Euro (62,1 Prozent) auf den Handel innerhalb der EU. Waren im Wert von Milliarden Euro (37,9 Prozent) stammten aus Staaten außerhalb der EU. Bezogen auf die Ex- und Importe wickelte die EU im Jahr 2010 knapp zwei Drittel ihres Warenhandels innerhalb der eigenen Grenzen ab. Für einzelne Mitgliedstaaten ist die Bedeutung des Binnenmarktes sogar noch größer. Bei sieben Staaten lag der Anteil der innerhalb der EU exportierten Waren am Gesamtexport im Jahr 2010 bei 75 oder mehr Prozent. Dabei lag der entsprechende Wert in der Slowakei, der Tschechischen Republik und in Luxemburg sogar bei 84 oder mehr Prozent. Nur in Malta haben die Waren, die in Staaten außerhalb der EU exportiert wurden, mit 58,2 Prozent einen höheren Anteil am Gesamtexport als die Waren, die auf den Intra-EU-Export entfielen (2010: 41,8 Prozent). Deutschland exportierte 2010 Waren im Wert von 578 Milliarden Euro in andere EU-Mitgliedstaaten und im Wert von 379 Milliarden Euro in Staaten außerhalb der EU-27. Entsprechend hatten die Intra-EU- Ausfuhren einen Anteil von 60,4 Prozent am Gesamtexport Deutschlands. Die Staaten Luxemburg, Estland, Österreich, Lettland und Portugal bezogen 2010 mehr als 75 Prozent ihrer Gesamtimporte aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Bei weiteren sechs Staaten lag der entsprechende Anteil zwischen 70 und 75 Prozent. Der Wert der Waren, die Deutschland 2010 aus anderen EU-Staaten importierte, lag bei 512 Milliarden Euro. Der Einfuhrwert der Waren aus Staaten außerhalb der EU lag im selben Jahr bei 292 Milliarden Euro. Der Intra-EU-Import hatte demnach einen Anteil von 63,7 Prozent am Gesamtimport Deutschlands. Wird nur der EU-Binnenmarkt betrachtet, waren bezogen auf den Warenwert Deutschland (578 Mrd. Euro), die Niederlande (333 Mrd. Euro), Frankreich (239 Mrd. Euro), Belgien (227 Mrd. Euro) und Italien (193 Mrd. Euro) die größten Exporteure innerhalb der EU 61,9 Prozent der Intra-EU-Ausfuhren entfielen allein auf diese fünf Staaten. Die größten Importeure waren Deutschland (512 Mrd. Euro), Frankreich (312 Mrd. Euro), Großbritannien (217 Mrd. Euro), Belgien (206 Mrd. Euro) und wiederum Italien (200 Mrd. Euro) der Anteil dieser fünf Staaten an den Intra-EU-Einfuhren lag im Jahr 2010 bei 58,8 Prozent. Bezogen auf den Intra-EU-Handel hatten im Jahr 2010 die Niederlande (plus 151,1 Mrd. Euro), Deutschland (plus 65,9 Mrd. Euro), Belgien (plus 21,2 Mrd. Euro), Irland (plus 20,8 Mrd. Euro) und die Tschechische Republik (plus 12,9 Mrd. Euro) die höchsten Handelsbilanzüber- Seite 16

18 Binnenhandel der EU schüsse. Dabei beruht der hohe Handelsbilanzüberschuss der Niederlande zum Teil darauf, dass die Niederlande als Handelsumschlagsplatz zahlreiche Güter importieren, um sie verarbeitet oder unverarbeitet in andere EU-Mitgliedstaaten zu exportieren. Auf der anderen Seite hatten im selben Jahr Frankreich (minus 73,1 Mrd. Euro), Großbritannien (minus 52,4 Mrd. Euro), Portugal (minus 15,6 Mrd. Euro), Griechenland (minus 14,2 Mrd. Euro) und Spanien (minus 10,9 Mrd. Euro) die höchsten Handelsbilanzdefizite. Ausgehend vom Warenwert war Frankreich im Jahr 2010 der größte Importeur von Waren aus Deutschland (9,5 Prozent des deutschen Gesamtexports). Darauf folgten die USA und dann wieder drei Staaten der EU: die Niederlande (6,6 Prozent), Großbritannien (6,2 Prozent) und Italien (6,1 Prozent). Bei den Einfuhren nach Deutschland stand mit China kein europäischer Staat an der Spitze, aber den zweiten und dritten Platz belegten die Niederlande (8,5 Prozent des Gesamtimports) und Frankreich (7,7 Prozent). Nach den USA stand Italien auf Platz 5 (5,4 Prozent). Bezogen auf die Mitgliedstaaten der EU folgten darauf Großbritannien (20,9 Mrd. Euro), Österreich (19,4 Mrd. Euro) und Italien (14,8 Mrd. Euro). Die größten Handelsbilanzdefizite hatte Deutschland innerhalb der EU gegenüber Irland (9,9 Mrd. Euro), den Niederlanden (5,5 Mrd. Euro) und der Tschechischen Republik (2,7 Mrd. Euro). Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Intra-Handel der EU-27, Extra-Handel der EU-27, EU-Anteil am Welthandel (Stand: 06/2011) Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Die Handelsbilanz ist auf einen Zeitraum bezogen und gibt den Saldo der Warenausfuhren und -einfuhren eines Staates oder einer Staatengruppe an. Bei einem Handelsbilanzüberschuss bzw. -defizit erhöht sich die Gläubiger- bzw. Schuldnerposition gegenüber dem Ausland. Da die Handelsbilanz eine Teilbilanz der Leistungsbilanz ist, kann ein Ungleichgewicht der Handelsbilanz durch die Salden anderer Teilbilanzen ausgeglichen werden. Werden die Außenhandelsumsätze also Einfuhren und Ausfuhren zusammen betrachtet, war Frankreich mit einem Umsatz von 152,4 Milliarden Euro der wichtigste Handelspartner Deutschlands im Jahr ,6 Prozent des gesamten Außenhandelsumsatzes von Deutschland entfielen auf den Handel mit Frankreich. Und auch der Handelsbilanzüberschuss gegenüber Frankreich war mit 28,9 Milliarden Euro größer als gegenüber jedem anderen Land im Jahr Seite 17

19 Binnenhandel der EU (Teil 1) Anteil des Warenhandels innerhalb der EU-27 an den gesamten Ex- und Importen der Mitgliedstaaten in Prozent, Gesamtex- und importe in absoluten Zahlen, 2010 insgesamt*, in Mio. Euro Exporte davon innerhalb der EU, in Prozent insgesamt*, in Mio. Euro Importe davon innerhalb der EU, in Prozent ,3 Europäische Union (EU) , ,6 Slowakei , ,0 Luxemburg , ,0 Tschechische Republik , ,6 Polen , ,1 Ungarn , ,0 Niederlande , ,0 Portugal , ,1 Belgien , ,2 Rumänien , ,4 Slowenien , ,2 Österreich , ,6 Estland , ,8 Spanien , ,1 Lettland ,9 * Extra- und Intra-Handel der EU Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Intra-Handel der EU-27, Extra-Handel der EU-27 (Stand: 06/2011) Seite 18

20 Binnenhandel der EU (Teil 2) Anteil des Warenhandels innerhalb der EU-27 an den gesamten Ex- und Importen der Mitgliedstaaten in Prozent, Gesamtex- und importe in absoluten Zahlen, 2010 insgesamt*, in Mio. Euro Exporte davon innerhalb der EU, in Prozent insgesamt*, in Mio. Euro Importe davon innerhalb der EU, in Prozent ,3 Europäische Union (EU) , ,2 Zypern , ,0 Dänemark , ,3 Griechenland , ,1 Litauen , ,9 Bulgarien , ,8 Frankreich , ,4 Deutschland , ,2 Irland , ,3 Schweden , ,2 Italien , ,3 Finnland , ,9 Großbritannien , ,8 Malta ,0 * Extra- und Intra-Handel der EU Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Intra-Handel der EU-27, Extra-Handel der EU-27 (Stand: 06/2011) Seite 19

21 Außenhandel der EU-27 Außenhandel der EU-27 Import, Export und Handelsbilanzdefizit der der Europäischen Union Union (EU) (EU) in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, 1999 bis bis 2010 in Mrd. Euro Warenimport Handelsbilanzdefizit Warenexport Jahr Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: EU-Anteil am Welthandel (Stand: 06/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 20

22 Außenhandel der EU-27 Fakten Für die einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) hat der Binnenmarkt eine sehr große Bedeutung: Bezogen auf die Ex- und Importe wickelte die EU im Jahr 2010 knapp zwei Drittel ihres Warenhandels innerhalb der eigenen Grenzen ab. Entsprechend entfiel aber auch ein gutes Drittel der Warenaus- und einfuhren auf den Handel mit Staaten außerhalb der EU. Zwischen 1999 und 2010 verdoppelte sich der Warenexport der EU- 27-Staaten von 683,1 auf 1.348,8 Milliarden Euro (plus 97,5 Prozent) und der Warenimport von 743,3 auf 1.501,8 Milliarden Euro (plus 102,0 Prozent). Im Durchschnitt der Jahre 1999 bis 2009 hatte die EU einen Anteil von 18,1 Prozent am Weltwarenexport (2009: 17,2 Prozent). Beim Weltwarenimport lag der entsprechende Anteil der EU bei 19,1 Prozent (2009: 18,0 Prozent). Bezogen auf den Warenwert und den Handel mit Staaten außerhalb der EU also den Extra-EU-Handel waren Deutschland (379 Mrd. Euro), Frankreich (154 Mrd. Euro), Italien (144 Mrd. Euro), Großbritannien (141 Mrd. Euro) und die Niederlande (99 Mrd. Euro) die größten Exporteure im Jahr Bei den Importen ändert sich lediglich die Reihenfolge der Staaten. Zwar war Deutschland mit Einfuhren in Höhe von 292 Milliarden Euro auch der größte Importeur, darauf folgen aber zunächst die Niederlande (208 Mrd. Euro) und erst dann kamen Großbritannien (205 Mrd. Euro), Italien (165 Mrd. Euro) und Frankreich (145 Mrd. Euro). Zusammen entfielen auf diese fünf Staaten 68,0 Prozent des Extra-EU-Exports und 67,6 Prozent des Extra-EU-Imports. Das Handelsbilanzdefizit der EU-27-Staaten lag 2010 bei 152,98 Milliarden Euro. Bezogen auf den Extra-EU-Handel hatten im Jahr 2010 Deutschland (plus 86,5 Mrd. Euro), Irland (plus 22,0 Mrd. Euro) und Schweden (plus 14,1 Mrd. Euro) die höchsten Handelsbilanzüberschüsse. Auf der anderen Seite hatten im selben Jahr die Niederlande (minus 108,5 Mrd. Euro), Großbritannien (minus 64,1 Mrd. Euro) und Spanien (minus 40,9 Mrd. Euro) die höchsten Handelsbilanzdefizite. Das Hohe Defizit der Niederlande lässt sich zum Teil damit erklären, dass die Niederlande als Handelsumschlagsplatz zahlreiche Güter importieren, um sie verarbeitet oder unverarbeitet in andere EU-Mitgliedstaaten zu exportieren. Entsprechend steht dem Defizit beim Extra- EU-Handel ein Handelsbilanzüberschuss beim Intra-EU-Handel in Höhe von 151,1 Milliarden Euro gegenüber der größte Überschuss des Jahres 2010 (Deutschland: plus 65,9 Mrd. Euro). Beim Extra-EU-Export waren im Jahr 2010 die USA (17,9 Prozent aller EU-27-Exporte), China (8,4 Prozent), die Schweiz (7,8 Prozent), Russland (6,4 Prozent) und die Türkei (4,5 Prozent) die wichtigsten Absatzmärkte der 27 EU-Staaten 45,1 Prozent aller Ausfuhren der EU-27 entfielen auf diese fünf Staaten. Auf der anderen Seite importierte die EU-27 die meisten Waren aus China (18,8 Prozent), den USA (11,3 Prozent), Russland (10,5 Prozent), der Schweiz (5,6 Prozent) sowie aus Norwegen (5,3 Prozent) damit stammte mehr als die Hälfte aller Importe der EU-27 aus diesen fünf Staaten (51,5 Prozent). Seite 21

23 Außenhandel der EU-27 Die größten Handelsbilanzüberschüsse erzielte die EU-27 im Jahr 2010 gegenüber den USA (plus 72,6 Mrd. Euro), den Vereinigten Arabischen Emiraten (plus 22,0 Mrd. Euro), der Schweiz (plus 21,3 Mrd. Euro), der Türkei (plus 19,1 Mrd. Euro) und Australien (plus 16,9 Mrd. Euro). Beim Handel mit China entstand mit einem Minus von 168,9 Milliarden Euro das mit Abstand höchste Handelsbilanzdefizit der EU- 27. Darauf folgten die Defizite gegenüber Russland (minus 71,9 Mrd. Euro), Norwegen (minus 37,3 Mrd. Euro), Libyen (minus 22,0 Mrd. Euro) und Japan (minus 21,2 Mrd. Euro). Bezogen auf einzelne Produktgruppen entfielen im Jahr ,5 Prozent der Exporte des Euroraums (2010: 16 Staaten) auf den Bereich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge. Sonstige bearbeitete Waren hatten einen Anteil von 24,4 Prozent und auf Chemische Erzeugnisse entfielen 17,4 Prozent. Insgesamt hatten diese drei Produktgruppen einen Anteil von 83,3 Prozent an den Ausfuhren des Euroraums. Bei den Importen standen ebenfalls Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge an erster und sonstige bearbeitete Waren an zweiter Stelle (31,2 bzw. 24,2 Prozent). 21,6 Prozent der Importe des Euroraums entfielen auf Mineralische Brennstoffe, Schmiermittel und verwandte Erzeugnisse. Der Anteil ist dabei tendenziell gestiegen (1999: 10,3 Prozent) und er erreichte 2008 mit 24,6 Prozent seinen bisherigen Höchstwert für diese Entwicklung sind allerdings in erster Linie Preis- und nicht Verbrauchssteigerungen verantwortlich. Schließlich hatten Chemische Erzeugnisse einen Anteil von 10,5 Prozent an den Importen des Euroraums. Insgesamt entfielen auf diese vier Produktgruppen 87,5 Prozent der Einfuhren des Euroraums. In der Produktgruppe Mineralische Brennstoffe, Schmiermittel und verwandte Erzeugnisse ist im Jahr 2010 mit einem Minus in Höhe von 264,3 Milliarden Euro das größte produktgruppenbezogene Handelsbilanzdefizit des Euroraums entstanden. Der höchste Überschuss entstand mit 155,9 Milliarden Euro im Bereich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge. Russland ist der wichtigste Energielieferant der EU. Ungefähr 85 Prozent der Ausfuhren der EU-27 nach Russland im Jahr 2010 waren Industrieerzeugnisse, bei den Einfuhren entfielen hingegen fast drei Viertel auf Energie während die wichtigsten Exportgüter der EU-27- Staaten Arzneimittel, Kraftfahrzeuge, elektronische Geräte und Luftfahrzeuge waren, importiert die EU aus Russland vor allem Öl, Gas und Kohle. Ausgehend vom Warenwert und bezogen auf die Staaten, die nicht Mitglied der EU sind, exportierte Deutschland im Jahr 2010 den größten Anteil seiner Waren in die USA (6,8 Prozent des Gesamtexports). Darauf folgten China (5,6 Prozent), die Schweiz (4,3 Prozent) und Russland (2,7 Prozent). Bei den Einfuhren belegte China den ersten Seite 22

24 Außenhandel der EU-27 Platz mit einem Anteil von 9,5 Prozent am Gesamtimport lag China auch vor allen europäischen Staaten. Darauf folgten die USA (5,6 Prozent) und wiederum die Schweiz und Russland (4,0 bzw. 3,9 Prozent). Werden die Außenhandelsumsätze also Einfuhren und Ausfuhren zusammen betrachtet, war China mit einem Umsatz von 130,2 Milliarden Euro im Jahr 2010 der wichtigste Handelspartner Deutschlands außerhalb der EU. 7,4 Prozent des gesamten Außenhandelsumsatzes von Deutschland entfielen auf den Handel mit China (USA: 6,3 Prozent). Außerhalb der EU erzielte Deutschland die größten Handelsbilanzüberschüsse im Jahr 2010 gegenüber den USA (20,5 Mrd. Euro), der Schweiz (9,2 Mrd. Euro), den Vereinigten Arabischen Emiraten (7,1 Mrd. Euro) und der Türkei (6,3 Mrd. Euro). Die größten Handelsbilanzdefizite hatte Deutschland im selben Jahr gegenüber China (22,9 Mrd. Euro), Norwegen (9,7 Mrd. Euro), Japan (9,0 Mrd. Euro) und Russland (5,4 Mrd. Euro). Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Die Handelsbilanz ist auf einen Zeitraum bezogen und gibt den Saldo der Warenausfuhren und -einfuhren eines Staates oder einer Staatengruppe an. Bei einem Handelsbilanzüberschuss bzw. -defizit erhöht sich die Gläubiger- bzw. Schuldnerposition gegenüber dem Ausland. Da die Handelsbilanz eine Teilbilanz der Leistungsbilanz ist, kann ein Ungleichgewicht der Handelsbilanz durch die Salden anderer Teilbilanzen ausgeglichen werden. Mitglieder des Euroraums im Jahr 2010: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern. Seit 2011 ist der Euro auch die Währung in Estland. Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Extra-Handel der EU-27, Intra-Handel der EU-27, EU-Anteil am Welthandel, Extra-EU-Handel nach Partner, Extra-Euroraum-Handel nach Produktgruppen (Stand: 06/2011) Seite 23

25 Außenhandel der EU-27 Import, Export und Handelsbilanzdefizit der Europäischen Union (EU) in absoluten Zahlen, 1999 bis 2010 Warenimport Warenexport Handelsbilanz -defizit in Mio. Euro Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: EU-Anteil am Welthandel (Stand: 06/2011) Seite 24

26 Leistungsbilanzsalden Leistungsbilanzsalden Quartals- und Jahreswerte in in absoluten Zahlen, Zahlen, EU-27 EU-27 und und Euroraum Euroraum*, bis 2011 bis 2011 Mrd. Euro ,7 46,1 Euroraum 20,7 11,7 10, Jahr -10,2-32,8-33,2-27,2-25,7-35,7-36,7-31,6 1. Quartal ,5-102,0-101,5-94,5 Europäische Union (EU-27) -125,9-139,6-142, * bis einschließlich 2007 beziehen sich die Werte auf 16 Staaten, ab 2008 auf 17 Staaten -250 Mrd. Euro -251,8 Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Europäische Union Zahlungsbilanzstatistiken, Euroraum Zahlungsbilanzstatistiken (Stand: 07/2011) Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 25

27 Leistungsbilanzsalden Fakten Die Leistungsbilanz fasst die Handelsbilanz, die Dienstleistungsbilanz, die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen sowie die Bilanz der laufenden Übertragungen (zum Beispiel Zahlungen an internationale Organisationen) zusammen. Der Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige Größe zur Bewertung der ökonomischen Leistungsfähigkeit dar. Die Europäische Union (EU) hatte in allen Quartalen der Jahre 2004 bis 2010 sowie im ersten Quartal 2011 einen negativen Leistungsbilanzsaldo. Von den Teilbilanzen der Leistungsbilanz waren dabei die Salden der Handelsbilanz sowie der Bilanz der laufenden Übertragungen durchgehend negativ (2010: minus 120,3 Mrd. Euro bzw. minus 63,6 Mrd. Euro). Der Saldo der Dienstleistungsbilanz war in allen Quartalen positiv (2010: plus 73,5 Mrd. Euro). Bei der Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen wurden zwischen 2004 und 2011 bezogen auf die Monatswerte sowohl Überschüsse als auch Defizite erzielt. Bezogen auf die Jahreswerte war die Bilanz der Erwerbsund Vermögenseinkommen in den Jahren 2004 bis 2007 sowie 2010 (plus 15,8 Mrd. Euro) positiv, 2008 und 2009 war der entsprechende Saldo negativ. In keinem Jahr war das Leistungsbilanzdefizit der EU höher als 2008 mit 251,8 Milliarden Euro. Auch die Defizite der einzelnen Quartale des Jahres 2008 sind die höchsten in dem von Eurostat erfassten Zeitraum 2004 bis Die Leistungsbilanz wurde dabei stark vom Handelsbilanzdefizit in Höhe von 222,5 Milliarden Euro beeinflusst. Aber auch die Bilanz der Erwerbs- und Vermögenseinkommen (minus 41,4 Mrd. Euro) sowie die Bilanz der laufenden Übertragungen (minus 60,4 Mrd. Euro) waren 2008 negativ. Lediglich die Dienstleistungsbilanz war positiv (plus 72,3 Mrd. Euro). Das Leistungsbilanzdefizit des Jahres 2008 entsprach 2,02 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU-27-Staaten (2010: 0,77 Prozent). In allen Quartalen der Jahre 2004 bis 2011 lag der Leistungsbilanzsaldo des Euroraums über dem der 27 EU-Mitgliedstaaten. In den Jahren 2004, 2005 und 2007 konnten die Staaten des Euroraums sogar Leistungsbilanzüberschüsse in Höhe von 61,7, 11,7 bzw. 10,7 Milliarden Euro erzielen. Auch in den Jahren 2002 und 2003 für die hier keine Vergleichszahlen für die EU-27-Staaten vorliegen waren die Leistungsbilanzsalden des Euroraums positiv (plus 46,1 und plus 20,7 Mrd. Euro). In einzelnen Fällen stellt Eurostat länderspezifische Leistungsbilanzsalden bereit. Die negative Leistungsbilanz der EU-27-Staaten im Jahr 2010 (minus 94,5 Mrd. Euro) resultiert unter anderem aus negativen Salden gegenüber China (minus 146,8 Mrd. Euro), Russland (minus 42,6 Mrd. Euro) sowie Japan (minus 31,2 Mrd. Euro) und positiven Salden gegenüber den USA (plus 73,4 Mrd. Euro), der Schweiz (plus 42,7 Mrd. Euro), Hongkong (plus 19,5 Mrd. Euro), Brasilien (plus 16,9 Mrd. Euro), Kanada (plus 10,6 Mrd. Euro) sowie Indien (plus 5,8 Mrd. Euro). Dabei wird sowohl der Leistungsbilanzsaldo gegenüber den USA als auch der gegenüber China maßgeblich von der Handelsbilanz bestimmt: Während die EU-27-Staaten gegenüber den USA den größten länderbezogenen Handelsbilanzüberschuss des Jahres Seite 26

28 Leistungsbilanzsalden 2010 erzielten (plus 72,6 Mrd. Euro), entstand beim Handel mit China mit einem Minus von 168,9 Milliarden Euro das mit Abstand höchste Handelsbilanzdefizit der EU-27. Datenquelle Eurostat: Online-Datenbank: Europäische Union Zahlungsbilanzstatistiken, Euroraum Zahlungsbilanzstatistiken (Stand: 07/2011) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das BIP ist gegenwärtig das wichtigste gesamtwirtschaftliche Produktionsmaß. Begriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen Die Leistungsbilanz ist auf einen Zeitraum bezogen und gibt Auskunft über außenwirtschaftliche Vorgänge eines Staates oder einer Staatengruppe. Bei einem Leistungsbilanzüberschuss bzw. -defizit erhöht sich die Gläubiger- bzw. Schuldnerposition gegenüber dem Ausland. Die Leistungsbilanz fasst die Handelsbilanz, die Dienstleistungsbilanz (Saldo der Dienstleistungsexporte und -importe), die Bilanz der Erwerbsund Vermögenseinkommen (darunter zum Beispiel Zinsen und Dividenden) sowie die Bilanz der laufenden Übertragungen (zum Beispiel Zahlungen an internationale Organisationen, Entwicklungshilfe und Überweisungen von ausländischen Arbeitnehmern in ihre Heimatländer außerhalb der EU) zusammen. Ein Ungleichgewicht einer Teilbilanz kann durch die anderen Teilbilanzen ausgeglichen werden. Mitglieder des Euroraums Anfang 2011: Belgien, Deutschland, Estland (seit 2011), Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien und Zypern. Seite 27

29 Leistungsbilanzsalden Quartals- und Jahreswerte in absoluten Zahlen, Europäische Union (EU) und Euroraum*, 1999 bis 2011 EU-27 Euroraum* in Mio. Euro Q Q Q Q Q Q Q Q EU-27 Euroraum* in Mio. Euro Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q Q EU-27 Euroraum* in Mio. Euro Q Q Q Q Q Q Q Q Q * bis einschließlich 2007 beziehen sich die Werte auf 16 Staaten, ab 2008 auf 17 Staaten Quelle: Eurostat: Online-Datenbank: Europäische Union Zahlungsbilanzstatistiken, Euroraum Zahlungsbilanzstatistiken (Stand: 07/2011) Seite 28

30 Lohnstückkosten im verarbeitenden Gewerbe Lohnstückkosten im verarbeitenden Gewerbe Auf der Basis der jeweiligen Währung, Index Index (2002 (2002 = 100), = 100), ausgewählte europäische europäische Staaten, Staaten, 1990 bis bis 2009 Index ,5 Italien ,0 114,0 110,9 108,0 106,3 101,2 Norwegen Frankreich Großbritannien Niederlande Deutschland Schweden ,6 Tschechische Republik Jahr Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics, Division of ILC: Manufacturing Productivity and Unit Labor Cost Trends Lizenz: Creative Commons by-nc-nd/3.0/de Bundeszentrale für politische Bildung, 2011, Seite 29

31 Lohnstückkosten im verarbeitenden Gewerbe Fakten Die Lohnkosten stehen immer wieder im Mittelpunkt bei der Diskussion über die Wettbewerbsfähigkeit von Standorten. Dies gilt insbesondere für die Europäische Union (EU), da der gemeinsame Binnenmarkt den freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital voraussetzt und die Arbeitnehmereinkommen in den Bewerberländern häufig unter dem EU-Durchschnitt liegen. Bei einer Bewertung der Lohnkosten sollten allerdings nicht allein die Bruttolöhne der Arbeitnehmer sondern die Lohnstückkosten verglichen werden. Zur Ermittlung der Lohnstückkosten werden die Lohnkosten ins Verhältnis zur Arbeitsproduktivität gesetzt. Die Höhe der Lohnstückkosten ist damit sowohl von der Produktivität als auch von der Höhe der gezahlten Löhne abhängig. Beispielsweise können die Lohnstückkosten eines Standortes mit niedrigen Löhnen und einer geringen Produktivität höher sein als die Lohnstückkosten eines Standortes mit hohen Löhnen und einer hohen Produktivität. Durch den Einsatz neuer Technologien, die effiziente Arbeitsorganisation, eine ausgebaute Infrastruktur und ein hohes Qualifikationsniveau der Beschäftigten wird die Arbeitsproduktivität gesteigert und somit ein Teil der höheren Lohnkosten ausgeglichen. In der Gruppe der hier betrachteten Staaten sanken zwischen 1990 und 2008 die Lohnstückkosten (auf Basis der jeweiligen Landeswährung) am stärksten in Finnland (minus 31,4 Prozent) und Schweden (minus 26,9 Prozent). Beide Staaten konnten den zuvor über Jahre andauernden Trend steigender Lohnstückkosten Anfang der 1990er- Jahre umkehren. Zudem erfolgte der Rückgang der Lohnstückkosten bei beiden Staaten relativ linear. Hingegen ist für Norwegen (plus 69,4 Prozent), Spanien (plus 66,1 Prozent), Italien (plus 53,9 Prozent), Großbritannien (plus 25,4 Prozent) und Dänemark (plus 21,2 Prozent) eine relativ lineare Erhöhung der Lohnstückkosten von 1990 bis 2008 festzustellen. Auch in den vorangehenden Jahrzehnten waren die Lohnstückkosten in diesen Staaten stetig gestiegen. In Deutschland stiegen die Lohnstückkosten zwischen 1990 und 1996 um 20,1 Prozent und blieben dann bis zum Jahr 2002 relativ stabil. Bis 2008 sanken die Lohnstückkosten wiederum um 8,2 Prozent. Noch stärker als in den anderen Staaten stellt in Deutschland die Entwicklung der Lohnstückkosten zwischen 2008 und 2009 eine Ausnahme dar. Aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise sank in vielen Staaten die Arbeitsproduktivität stärker als die Lohnkosten, was eine Steigerung der Lohnstückkosten bedeutet. In Deutschland brach die Produktion durch die Hohe Exportabhängigkeit überdurchschnittlich stark ein. Gleichzeitig hielten die Unternehmen die Zahl ihrer Beschäftigten nahezu konstant. In der Folge stiegen die Lohnstückkosten in Deutschland zwischen 2008 und 2009 um 15,8 Prozent die größte Veränderung innerhalb eines Jahres seit Aber auch in Finnland, Schweden und Italien stiegen die Lohnstückkosten um zwölf oder mehr Prozent. Ob und warum sich Unternehmen an einem Standort niederlassen, ist von großem Interesse für politische Entscheidungen, da die Standortwahl unmittelbare Auswirkungen auf Investitionen, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze hat. Eine vom Statistischen Bundesamt 2009 veröffentlichte Erhebung hat die Verlagerungsaktivitäten im Bereich der Seite 30

Außenhandel der der EU-27

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