Klausur BWL I Buchführung WS 2012/2013

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1 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 1 / 6 Name ( WiWi / Wi-Ing) Matr.-Nr. Platz Klausur BWL I Buchführung WS 2012/2013 1) Es sind Geschäftsvorfälle einer Schreinerei in Buchungssätze umzuwandeln Allgemeine Hinweise: Die Schreinerei (Einzelunternehmung) stellt in 2012 aus Holz Verkleidungen, Möbel oder ähnliches her. Das Holz wird dafür zugesägt, bearbeitet, mit Nägeln oder Schrauben versehen und lackiert Vorräte sind: o Rohstoffe: Holz, Schrauben, Farbe etc. o Fertigerzeugnisse: z.b. Möbel o Buchung ist fortlaufend bestandsorientiert Im Anlagevermögen o für GWG wird auf Bildung des Sammelpostens optiert o erfolgen Abschreibungen linear Das Unternehmen ist zum Abzug von Vorsteuer berechtigt Mögliche Konten: Bilanzkonten: Bankkonto Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) Eigenkapital Fertigerzeugnisse Forderungen Lieferungen und Leistungen Geleistete Anzahlungen auf Maschinen GWG Sammelposten 2012 Kasse Rohstoffe Rückstellungen Umsatzsteuer 19% Verbindlichkeiten Lieferungen u. Leistungen Vorsteuer 19% Konten der Gewinn- und Verlustrechnung: Abschreibungen Abschreibungen auf Forderungen Bestandsveränderungen Materialaufwand Sonstiger betrieblicher Aufwand Umsatzerlöse

2 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 2 / 6 1. Die Mitarbeiter haben im örtlichen Baumarkt verschiedene Dinge gekauft und bar bezahlt. Es ist die Rechnung zu buchen: (3,5 Pkt) OPI-Baumarkt, Hannover Rechnung vom Produkt Stückpreis Gesamtpreis Stück 100 Meter Kantholz 102,00 3 Päckchen Schrauben 30,00 90,00 2 Stichsäge 135,00 270,00 Akkubohrschrauber 164,00 Maßband 25,00 Industriestaubsauger 1.849,00 Gesamt netto 2.500,00 zzgl. Ust 19% 475,00 Gesamt Brutto 2.975,00

3 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 3 / 6 2. Ermitteln und buchen Sie die Abschreibung des Industriestaubsaugers, der über 10 Jahre abgeschrieben werden soll (Achtung: Achten Sie auf den Zugangszeitpunkt lt. Rechnung) (2,5 Pkt) 3. Nachdem über den Kunden Hüsken das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, wird nicht mehr davon ausgegangen, dass die Forderung aus dem Verkauf eines Holzbettes ( 8.000,00 netto, zzgl. USt 1.520,00) noch bedient werden wird, sondern dass diese vollständig ausfällt. Die Forderung soll ausgebucht werden. (2,5 Pkt) 4. Der Kunde Gröger sendet ein auf dem Transport beschädigtes Möbelstück zurück. Das Möbelstück ist nicht mehr zu gebrauchen und wird gleich entsorgt. Die Rechnung wird storniert. ( 5.000,00 netto, zzgl. USt 950,00) 5. Die Inventur wurde durchgeführt. Buchen Sie die Inventurbestände: lt. Konto lt. Inventur Inventurdifferenz Rohstoffe , , ,00 Fertigerzeugnisse 7.200, , ,00

4 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 4 / 6 6. Der Unternehmer zahlt seine privaten Einkommensteuervorauszahlungen vom Firmenbankkonto 5.000,00 7. Es trifft eine Holzlieferung ein. Rechnung liegt nicht bei, es wird erwartet: Netto zzgl. USt 760,00 8. Eine Zuschneidemaschine (Betriebsausstattung) wird geliefert, für die bereits eine Anzahlung von uns geleistet worden war. Die Endrechnung liegt bei, und ist wie folgt aufgemacht: Fahrig Maschinenbau AG Zuschneidemaschine ,00 - Prämienkundenrabatt 10% ,00 Gesamt Netto ,00 19% Ust 3.078,00 Gesamt Brutto ,00 abzgl. bereits erhaltene Anzahlung netto ,00 Ust 19% 1.900, ,00 Offener Betrag 7.378,00 hierin enthaltene USt 1.178,00 (3 Pkt)

5 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 5 / 6 2) Abschlussbuchungen Die Buchungen des Jahres sind abgeschlossen. Sie finden unten die Buchungen auf Erfolgskonten. 1) Schließen Sie die Erfolgskonten ab 2) Schließen Sie das GuV Konto auf das Konto Eigenkapital ab. Nennen Sie a) die Buchungssätze und tragen Sie b) diese auf den Konten ein. Zu a) Buchungssätze notieren: Nr. 4: (Abschluss Umsatzerlöse) Nr. 5: (Abschluss Materialaufwand) Nr. 6: (Abschluss GuV Konto) Zu b) Eintragen auf T-Konten: (3 Pkt) S Umsatzerlöse H S GuV-Konto H Nr Nr S Materialaufwand H S Eigenkapital H Nr

6 Institut für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Seite 6 / 6 3) Quickwins Kreuzen Sie die zutreffende(n) Antwort(en) an. Ab wann besteht Buchführungspflicht? Umsatzerlöse von Buchführung ist generell freiwillig Umsatzerlöse von Umsatzerlöse von Bis wann muss die Bilanz zum 31. Dezember 2012, die am 15. Januar 2013 fertig gestellt wurde, aufbewahrt werden? Bis Bis Bis Bis zum Ende der Geschäftstätigkeit

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