Datensicherheit im Gesundheitswesen Christian Proschinger Raiffeisen Informatik GmbH

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1 Datensicherheit im Gesundheitswesen Christian Proschinger Raiffeisen Informatik GmbH

2 Raiffeisen Informatik Tätigkeitsfeld Security Competence Center Zwettl Datensicherheit Gesetzliche Anforderungen Angriffsvektoren Bedeutung in der Praxis Raiffeisen Informatik

3 Raiffeisen Informatik - Unsere IT Services IT Operations Outsourcing IT & SW Consulting Client Management Server Clients km Netzwerk 520 TB Storage 1 Mrd. Transaktionen pro Jahr 300 Mio. A4 Seiten Druck/Jahr Mehrere Data Center Standorte E-Health Competence Center Security Competence Center Security Services Output Services Raiffeisen Informatik

4 Security Competence Center Zwettl (SCC) Wirtschaftlicher Impuls für das Waldviertel Qualitativ hochwertige Arbeitsplätze Einbindung von Bildung, Forschung und Land NÖ táêíëåü~ñí cçêëåüìåö ^ìëäáäçìåö Raiffeisen Informatik

5 Raiffeisen Informatik

6 Warum Datensicherheit? Confidentiality Compliance-Anforderungen Gesetze, Verordnungen Industriestandards Verantwortung gegenüber Patienten, Klienten, Kunden Reputation des Unternehmens Availability Integrity Reibungsloser Geschäftsbetrieb Raiffeisen Informatik

7 Compliance Unternehmensrechts Änderungsgesetz 2008 (URÄG) Internes Kontrollsystem (IKS) Risikomanagement (RM) Strengere Regelung für Abschlussprüfer Datenschutzgesetz (DSG 2000) Sensible Daten: Gesundheit Datensicherheitsmaßnahmen Stand der technischen Möglichkeiten Wirtschaftlich vertretbar Angemessenes Schutzniveau Krankenanstaltengesetz (KAG) Technischer Sicherheitsdienst Gesundheitstelematikverordnung ISO PCI Standard Raiffeisen Informatik

8 Angriffsvektoren auf Ihre Daten physisch Daten Telekommunikation Wireless organisatorisch Applikationen Netzwerk Sicherheitsschwachstellen in Webapplikationen Applikationen Social Engineering Fehlende Verschlüsselung z.b. Unsichere Konfiguration Designfehler angelehnt an OSSTMM Raiffeisen Informatik

9 Wie hoch soll unser Sicherheitsniveau sein? Raiffeisen Informatik

10 Physisch Einbruch Lockpicking BumpKeys Ausfall, Diebstahl Server Diebstahl, Verlust Notebook Zutrittskontrolle Zonenkonzept Alarmanlage Sichere Schließanlagen Sicheres Rechenzentrumsdesign Notfallslokation Backup Festplattenverschlüsselung Diebstahl, Verlust Mobiltelefone, MDA, PDA Verschlüsselung des Geräts Zentrales Management mit Sicherheitsrichtlinien Raiffeisen Informatik

11 Organisatorisch 1/2 Mangelndes Sicherheitsbewusstsein Sicherheitsawareness Kampagnen Schulungen E-Learning Unsichere Kommunikation Fremdwartung Klare Richtlinien Datenklassifizierung Kryptokonzept Verschlüsselung Kontrolle des Zugriffs von Fremdfirmen Fremdzugriffsrichtlinien Technische Protokollierung Penetration Tests Raiffeisen Informatik

12 Organisatorisch 2/2 Berechtigungen Designfehler Kontinuierlicher Geschäftsbetrieb User Identity- und Access-Management Berechtigungskonzept und -kontrollen User Identity- und Access-Management z.b. Mitarbeiteraustritt, Abteilungswechsel Schutz vor eigenen Administratoren Berücksichtigung von Sicherheit bei Projekten Sicherheitskonzept Risikobeurteilung Business Continuity Management Ausländische Gesetzgebung Richtlinien für Auslandsreisen z.b. USA Raiffeisen Informatik

13 Applikationen Designfehler Programmierfehler Bei Eigenentwicklung Richtlinien für Entwickler Secure Coding Schulungen Code Review in den Projektphasen Konfigurationsfehler Bei Fremdentwicklung Code Review Applikationspenetration Test Penetration Test des Gesamtsystem vor Inbetriebnahme Raiffeisen Informatik

14 Telekommunikation Fremdzugänge Penetration Tests Unsichere DECT Telefone Sicherheitstechnische Beurteilung vor dem Einsatz von Produkten Vertraulichkeit, Verfügbarkeit VoIP Sichere Umsetzung Datenklassifizierung Sicherheitskonzept z.b. Berücksichtigung BCM (PoE) Penetration Test Raiffeisen Informatik

15 Wireless WLAN PKI basierende Lösung Nutzung zur Erkennung von Rogue Access Points Regelmäßige Audits Funktastaturen Sicherheitstechnische Beurteilung vor dem Einsatz von Produkten Raiffeisen Informatik

16 Netzwerk Konfigurationsfehler Einsatz gehärteter Systeme Schulungen Guidelines, Best Practice Penetration Tests Vulnerability Management Zielgerichtete Infoverteilung Aufbereitung Risikoeinstufung Patch Management Prozess Technologien richtig einsetzen Vulnerability Scan Kontrolle Z.B. MPLS Logisch getrennt, allerdings keine Verschlüsselung Raiffeisen Informatik

17 Beispiel aus der Praxis von R-IT Social Engineering Softwareentwicklung Penetration Test Raiffeisen Informatik

18 Social Engineering Überprüfung der organisatorischen Sicherheit Akkumulation unscheinbarer Informationen Awareness-Bildung mittels Social Engineering In Absprache mit Betriebsrat Auflösung mit Mitarbeiter und Vorgesetzen z.b. Geschäftsführung Mitarbeiter ist nicht Opfer, sondern leistet einen Beitrag zur Verbesserung!!! Raiffeisen Informatik

19 Softwareentwicklung Code Reviews und Penetration Test im Entwicklungszyklus einplanen Budget Zeit!!! Schulungen Richtlinien Code Reviews (Web)Applications Penetration Test System Penetration Test Lessons Learned Schulungen Praxisvorführungen Auswertung Ergebnisse Bericht Maßnahmen Raiffeisen Informatik

20 Überprüfung von Systemen vor Launch (Penetration Test) Your next department is your customer Intensivere Tests möglich Fehlerbehebung günstiger und rascher möglich Einplanen der notwendigen Ressourcen Sicherheits-Awareness bei Projektmanagern Zeit, Geld Berücksichtigung in Angebot/Ausschreibung Raiffeisen Informatik

21 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Raiffeisen Informatik GmbH Lilienbrunngasse 7-9 A-1020 Wien T +431/ F +431/ E Raiffeisen Informatik

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