PENSIONSKONTO ÖSTERREICH von A-Z

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2 PENSIONSKONTO ÖSTERREICH von A-Z Die neue Pension für Österreich - Was ändert sich? Was gilt es zu beachten? von Bernhard Schuster Das erste Such- und Bewertungsportal für Finanzberater in Österreich 2

3 Text Copyright 2014 Bernhard Schuster / Alois Gmeiner Alle Rechte vorbehalten. 3

4 INHALTSVERZEICHNIS: Kurz und knapp das Wichtigste zuerst 1.) Kann ich jetzt schon mein Pensionskonto einsehen? 2.) Zielsetzung des neuen Pensionskontos 3.) Wie hoch ist der Rentenanspruch tatsächlich? 4.) Werden wirklich nicht mehr die Einkommen stärksten Jahren berechnet? 5.) Altersarmut in Österreich nur ein Schockszenario? 6.) Für wen gilt das neue Pensionskonto? 7.) Ab wann tritt die Neuregelung in Kraft? 8.) Wie wurde die Pensionshöhe bislang ermittelt? 9.) Wie wird die Erstgutschrift auf dem neuen Pensionskonto festgesetzt? 10.) Was ist bei der Erstgutschrift zu beachten? 11.) Wie wird der künftig erworbene Rentenanspruch berechnet? 12.) Was ist noch neu? 13.) Was bedeuten die Änderungen damit konkret? 14.) Wer ist am stärksten betroffen? 15.) GmbH Geschäftsführer haben nichts zu lachen. 16.) Gibt es die Frührente und die Schwerarbeitsregelung noch? 17.) Ist unser Pensionssystem dann saniert? 18.) Und was nun? Altersarmut in Österreich wird Realität Das neue Pensionskonto Altersarmut in Österreich so gut wie sicher Gründe für die Pensionsharmonisierung Das individuelle Pensionskonto und die verschiedenen Pensionsversicherungsanstalten Rahmenbedingungen für die Regelalterspension Wie berechnete sich die individuelle Pension nach altem Recht? Folgen der Pensionsreform Pensionsberechnung nach neuem Recht (Pensionskonto) Übergangsbestimmungen: die Parallelrechnung bzw. Erstgutschrift zum 1. Jänner 2014 Umgang mit Pensionsversicherungsanstalt Konsequenzen der Umstellung auf das neue Pensionskonto Der Schock nach einem langen Arbeitsleben Pensionskonto in Österreich Bisheriger Verlauf Was an dem Pensionskonto neu ist Die neuen Beitragssätze Neue Reglung bei der Korridorpension Änderungen bei der Pensionshöhe Beispiel für einen Unternehmer Wie das neue Pensionskonto aufgebaut ist Die Nacherfassungsbögen 4

5 Was bedeutet die Zahl auf meinem Pensionskonto? Die Beitragsgrundlagen Inhalt des neuen Pensionskontos Worauf bei der Umstellung zu achten ist Pensionsansprüche im Ausland Was die Nacherfassung so wichtig macht Wie die Teil- und Gesamtgutschrift errechnet wird Kontomitteilung Erlöschen des Pensionskontos JETZT MAL KONKRET Wie funktioniert denn eine Abfrage meiner aktuell zu erwartenden Pensionshöhe? Wie kann ein vollständiger Versicherungsdatenauszug eigentlich gewährleistet werden? Wie berechnet sich die Erstgutschrift? Ein Beispiel zur besseren Veranschaulichung: FAQs Pensionskonto neu Österreich 1) Was ist ein Pensionskonto und was bringt die Änderung mit sich? 2) Schritte bis zum Pensionskonto: 3) Berechnung des neuen Pensionskontos: 4) Abfrage des Pensionskonto: 5) Was wird auf dem Pensionskonto erfasst? 6) Hohe Beitragsleistungen - Geringe Gutschriften: 7) Zusammenhang zwischen angeführten Gesamtgutschriften und ausgewiesenen Pensionswert: 8) Wer ist für das Pensionskonto zuständig? 9) Wer profitiert bei der neuen Pensionsberechnung? 10) Wer ist Verlierer der neuen Pensionsberechnung? 11) Was ist eine Bürgerkarte? 12) Kann man sich eingezahlte Beiträge auszahlen lassen? 13) Ist der Pensionswert garantiert? 14) Kann man die Gutschriften des Pensionskonto auf jemand anderen übertragen? 5

6 Vorwort Liebe Leserinnen! Liebe Leser! Jetzt ist es also so weit. Ab sofort sieht jede Österreicherin und jeder Österreicher auf einen Blick mit welcher Pensionshöhe, bei einem ordnungsgemäßen Pensionsantritt, gerechnet werden kann. Wobei, ist die Pensionshöhe tatsächlich sicher? Handelt es sich bei dem ausgewiesenen Betrag um einen staatlich garantierten Pensionsbezug? Der Pensionskontoauszug suggeriert uns mit dem Titel Kontoerstgutschrift einen angesparten Betrag, ähnlich wie beim Sparbuch, der uns dann bei Pensionsantritt zur Verfügung steht. In Wirklichkeit sind diese Beträge aber nirgends verfügbar. Eingezahlte Pensionsbeiträge der Beitragszahler werden nämlich nicht angespart, wie es bei einem Kapitaldeckungsverfahren der Fall wäre, sondern werden im Umlageverfahren sofort an bestehende Pensionsempfänger und Pensionsempfängerinnen ausgezahlt. Nachdem die Einzahlungen der aktuellen Beschäftigten aber dazu nicht mehr ausreichen, müssen zusätzliche Zahlungen in Milliardenhöhe vom Budget aufgewendet werden. Nachdem die demografische Entwicklung in Österreich für dieses Pensionsmodell nicht förderlich ist, birgt es somit enorme Gefahren für die zukünftige Pensionssicherheit. 6 Diese Problematik ist aber keine neue Erkenntnis. Als ich 1994 in die Versicherungsbranche eintrat, war dieser Umstand längst bekannt und man begann die Bevölkerung mittels Aufklärungskampagnen zur privaten Pensionsvorsorge zu animieren. Auf breites Interesse stieß man dabei aber kaum. Zu oft wurde von den regierenden Politikern die Sicherheit der zukünftigen Pensionen garantiert. Heute ist man klüger und die Wahrheit über das Pensionssystem lässt sich nicht mehr länger geheim halten bzw. kann es niemand mehr einfach ignorieren. Beruhigt können sich nur diejenigen zurücklehnen, die bereits vor

7 Jahrzehnten mit einer Altersvorsorge begonnen haben. Der Zinseszins-Effekt und der Zeitfaktor spielt dabei eine enorm wichtige Rolle und wird laufend von der Bevölkerung unterschätzt. Denn beginnt man frühzeitig mit der Altersvorsorge sind die notwendigen monatlichen Sparbeträge zur Schließung der Pensionslücke eklatant niedriger, als wenn man erst kurz vor der Pensionierung damit anfängt. Ein Beispiel: 100,- Euro werden monatlich gespart und bei einem Zinssatz von 3 % netto (entspricht 4 % Sparbuchverzinsung vor KESt) ergibt das nach 30 Jahren: ,22 Euro (Einzahlung: ,- Euro) 40 Jahren: ,84 Euro (Einzahlung: ,- Euro) Eine Mehreinzahlung von nur ,- Euro ergibt somit ein Plus von ,62 Euro! Sind Sie jetzt geschockt wegen der 40 Jahre? Leider wird uns auch hier eine Anpassung des Pensionsantrittsalters auf 70 nicht erspart bleiben, sollte das Pensionssystem noch irgendwie aufrecht gehalten werden. Ansonsten wird es für den Staat unfinanzierbar werden. Genauso wie das Leben für die Menschen, die nicht privat vorsorgen! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für Ihre finanzielle Zukunft. Bernhard Schuster Bernhard Schuster ist Betreiber des Bewertungsportals Gut oder schlecht Hier werden alle Finanz- und Versicherungsberater (Bankberater bis Versicherungsmakler) von Kunden bewertet. Somit befinden sich auf der Plattform die beliebtesten und besten Berater von ganz Österreich, die sich kompetent und professionell um die Finanzangelegenheiten ihrer Klienten kümmern. 7

8 Kurz und knapp das Wichtigste zuerst 1.) Kann ich jetzt schon mein Pensionskonto einsehen? Die Briefe für das Pensionskonto werden gerade versandt ältere Jahrgänge kommen zuerst dran. Wenn Sie jetzt schon über Ihre Pension informiert werden wollen, können Sie das jetzt schon entweder über Ihren Versicherungsberater oder direkt über die Pensionskassen. Es ist aber ein wenig kompliziert zu entschlüsseln, denn der in dem Konto stehende Betrag ist eher missverständlich. Sollte also genau erklärt und seine wahre Bedeutung aufgeschlüsselt werden. 2.) Zielsetzung des neuen Pensionskontos Bislang wurden die Rentenansprüche der österreichischen Bevölkerung durch verschiedene, höchst komplexe Verfahren ermittelt und waren äußerst intransparent. Durch das neue Pensionskonto sind die Höhe des aktuellen Rentenanspruches sowie die jährliche Gutschrift von nun an für jeden künftigen Rentenbezieher eindeutig nachvollziehbar und einsehbar. Hauptgrund für die Reform dürfte jedoch wachsende Belastung des Staates durch die Pensionszahlungen sein, denn derzeit müssen jedes Jahr mehr Zuzahlungen geleistet werden, um den heutigen Rentnern die Beträge gewähren zu können, die ihnen nach geltendem Recht zustehen. 3.) Wie hoch ist der Rentenanspruch tatsächlich? Der tatsächliche Rentenanspruch aus diesem Konto ist einfach zu berechnen, allerdings ist etwas Entscheidendes dabei zu beachten: Die ausgewiesene Gesamtsumme muss durch 14 geteilt werden, um die monatliche Bruttorente zu erhalten. Diese Summe wächst jährlich durch Einzahlungen sowie einen Inflationsausgleich (zuletzt 1,78%) an. 4.) Werden wirklich nicht mehr die Einkommen stärksten Jahren berechnet? Stimmt. Es werden jetzt sämtliche Jahre des Arbeitslebens zusammengezählt und dann daraus die Pension errechnet. Genau das bedingt aber die massive Pensionsminderung, die auf alle Österreich zurollt. Die meisten werden weniger Pension bekommen! 5.) Altersarmut in Österreich nur ein Schockszenario? Leider nein! So wie es derzeit aussieht, verlieren große Teile der Bevölkerung 20% - 30% - sogar bis zu 50% Ihres Pensionsanspruches, im Gegensatz zur bisherigen Berechnung der Pension. Vorsorge macht also Sinn! 6.) Für wen gilt das neue Pensionskonto? Betroffen sind österreichische Versicherte, die ab 1955 geboren wurden. Für die früheren Jahrgänge gelten noch Sonderregelungen, die normalerweise zu einem höheren Rentenanspruch führen werden, als es das neue Pensionskonto ergäbe. 8

9 7.) Ab wann tritt die Neuregelung in Kraft? Das neue Pensionskonto gilt ab 2014, so dass im Januar 2014 die Erstgutschrift aus den vergangenen Beitragsjahren errechnet und mitgeteilt wird. 8.) Wie wurde die Pensionshöhe bislang ermittelt? Bislang wurde die Höhe der künftigen Pension aus der Anzahl der Betragsmonate in Kombination mit dem Einkommen der besten bzw. letzten Jahre berechnet, wobei ursprünglich die fünf Jahre herausgegriffen wurden, in denen der Beitragszahler den höchsten Verdienst zu verzeichnen hatte. Diese fünf Jahre wurden mit der Zeit und schrittweise bis auf 25 Jahre angehoben, sodass sich das durchschnittliche, der Berechnung zu Grunde gelegte Einkommen reduzierte. 9.) Wie wird die Erstgutschrift auf dem neuen Pensionskonto festgesetzt? Zur Berechnung des bis 2014 erworbenen Pensionsanspruches werden die 28 Versicherungsjahre, in denen man das höchste Einkommen erwirtschaftet hat, zu Grunde gelegt. Dieser Betrag darf jedoch nicht mehr als 7,25% geringer sein, als der Betrag, der bei Anwendung des bis 2003 geltenden Systems errechnet worden wäre. 10.) Was ist bei der Erstgutschrift zu beachten? ACHTUNG: Die Erstgutschrift wurde vorläufig berechnet, allerdings fehlten bei etwa 2,4 Millionen Versicherten relevante Zeiten. Diese sind der Sozialversicherung unter Umständen schlichtweg nicht bekannt. Um diese fehlenden Versicherungszeiten nacherfassen zu können, wurde bereits 2013 eine Fragebogenaktion gestartet, deren Rücklauf jedoch nicht sehr erfolgreich war. Sie sollten daher unbedingt Ihre persönlichen Daten überprüfen und eine gegebenenfalls notwendige Korrektur in die Wege leiten. Dies betrifft sowohl die zu erfassenden Versicherungszeiten (Kindererziehungszeiten, Krankenstände, Arbeitslosenzeiten etc.) als auch die Höhe und die Vollständigkeit der sozialversicherungspflichtigen Einkünfte. Werden diese Daten nicht vollständig erfasst, so wird die Erstgutschrift auf dem Pensionskonto zu gering und damit zu Ihrem Nachteil ausfallen. 11.) Wie wird der künftig erworbene Rentenanspruch berechnet? Zu der Erstgutschrift auf dem Pensionskonto werden sämtliche Einzahlungen, die der Versicherte im Laufe der Zeit leistet, hinzu gerechnet. Zudem erfolgt ein Inflationsausgleich, welcher zuletzt bei 1,78% gelegen hat. Die Berechnung ist damit sehr transparent und nachvollziehbar. Für die Einzahlungen gilt derzeit eine Höchstbeitragsgrundlage von EUR (4.935 EUR für GSVG-Versicherte), die zu einer Monatsgutschrift in Höhe von circa 75 EUR auf dem Pensionskonto führt. Das Mindesteinkommen bringt 6,75 EUR. 9

10 12.) Was ist noch neu? Eine weitere Änderung wird es zudem im Bereich des Renteneintrittsalters geben. Dieses wird für Frauen, bei denen das Eintrittsalter bislang bei 60 Jahren lag, nun sukzessive an den Wert der Männer angepasst: 65 Jahre. 13.) Was bedeuten die Änderungen damit konkret? Da künftig jede einzelne Einzahlung direkten Einfluss auf das Guthaben des neuen Pensionskontos hat, wird die Pensionsleistung generell um Einiges geringer ausfallen als bei der Berechnung nach dem alten System. Zwar betroffen, aber am wenigsten belastet, sind hierbei Arbeitnehmer, die sowohl eine sehr lange Beitragszahlungszeit als auch ein relativ gleichbleibendes Gehalt aufweisen. Hier ist die Differenz zwischen den besten Jahren und dem Durchschnitt aller Beitragsjahre nicht sehr hoch, so dass sich keine immens hohen Einschnitte ergeben werden. Nichtsdestotrotz haben auch diese Personen eine geringere Pensionshöhe zu erwarten, als dies vor der Reform der Fall gewesen wäre. 14.) Wer ist am stärksten betroffen? Sehr stark betroffen sind sämtliche Beitragszahler, die während der Beitragsphase schwankendes Einkommen zu verzeichnen haben. Dies betrifft beispielsweise Jungakademiker, die mit Praktika und geringen Einstiegsgehältern in das Berufsleben starten und erst mit der Zeit und mit wachsender Berufserfahrung hohe Gehaltssprünge verzeichnen können. Auch Teilzeitphasen von Müttern nach der Babypause sind hierbei betroffen und führen zu einem sinkenden Pensionsanspruch. Ebenso starke Einbußen haben Selbständige zu erwarten, deren Einkommen je nach Konjunktur stark schwankt, so dass die einkommensschwachen Beitragsjahre die zu erwartende Pension im Gegensatz zu der früheren Berechnungsmethode deutlich drücken. Selbiges gilt auch für Künstler, deren Einkommen meist starken Unsicherheiten unterliegt. Im Gegensatz zur Berechnung nach dem alten System, welches nur die besten Jahre als Grundlage ansah, schlagen sich die einkommensschwachen Beitragsjahre im neuen Pensionskonto voll auf den künftigen Pensionsanspruch durch. 15.) GmbH Geschäftsführer haben nichts zu lachen. Nicht zu vernachlässigen sind auch die GmbH-Geschäftsführer, die sich selbst aus steuerlichen Gründen nur sehr geringe Gehaltszahlungen leisten und die weiteres Einkommen in Form von Gewinnausschüttungen aus dem Betrieb entnehmen. Auch bei diesem Personenkreis werden das niedrige Einkommen und die damit zusammenhängende niedrigere Beitragszahlung einen direkten negativen Einfluss auf den späteren Rentenanspruch haben. Insgesamt kann der Rentenanspruch im Vergleich zum alten System um bis zu 50% geringer ausfallen! Da das Pensionskonto künftig jede einzelne Beitragszahlung berücksichtigt, wird auch ein früheres Renteneintrittsalter erhebliche Auswirkungen auf den Rentenanspruch haben. Dies macht sich insbesondere bei Frauen bemerkbar, deren Renteneintrittsalter im Zuge der Reform 10

11 von 60 auf 65 Jahre erhöht wurde, was dazu führt, dass künftig für einen geringeren Pensionsanspruch länger gearbeitet werden muss. 16.) Gibt es die Frührente und die Schwerarbeitsregelung noch? Die Frührente ist im neuen System einfach und nachvollziehbar geregelt. Möglich ist die Korridorpension ab dem 62. Lebensjahr, sofern man bis dahin mindestens 40 Versicherungsjahre angesammelt hat. Pro Jahr ist dann mit einem Abschlag in Höhe von 5,1% zu rechnen. Hinzu kommt, dass durch die verkürzte Beitragszahlungsdauer weniger eingezahlt wird, weshalb der Rentenanspruch im Vergleich zum Renteneintritt mit 65 einen Abschlag von etwa 25% zur Folge hat. Die Schwerarbeitsregelung kann ab einem Alten von 60 Jahren beansprucht werden, wobei eine Kürzung von 1,8% pro Jahr vorgenommen wird. Erschwert wird dieser Vorgang durch die Tatsache, dass bis dahin 45 Versicherungsjahre gegeben sein müssen. Daher werden die wenigsten Versicherten diese Leistung ab dem 60. Lebensjahr beziehen können. 17.) Ist unser Pensionssystem dann saniert? Trotz des neuen Pensionskontos wird der Staat bis auf Weiteres nach wie vor ordentlich zuschießen müssen. Um diese Lücke weiter zu verkleinern, wird derzeit bereits darüber nachgedacht, das Renteneintrittsalter noch weiter bis auf 70 Jahre zu erhöhen. Da die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung ihre Pension allerdings bereits jetzt schon vor dem regulären Eintrittsalter antritt, würde dies zu erheblichen Einsparungen für den Staat führen. In Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen, woraufhin die Rentenzahlungen erheblich ansteigen und damit die Staatskasse weiter belasten werden. Auch darüber muss man sich Gedanken machen, sodass weitere Änderungen und Reformen nur eine Frage der Zeit sein dürften. 18.) Und was nun? Insgesamt kann festgehalten werden, dass die neue Reform im Vergleich zum alten System in nahezu allen Fällen zu mehr oder weniger gravierenden Pensionskürzungen führen wird, was wiederum die Staatskassen deutlich entlasten wird. Daher ist es wichtig, dass die Versicherten sich selbst bewusst machen, was die Reform für sie persönlich bedeutet und welchen Auswirkungen auf ihren persönlichen Rentenanspruch sie zu rechnen haben. Die Versicherten müssen im Privatbereich Vorsorge treffen, um die größer werdenden Rentenlücken schließen zu können. 11

12 Altersarmut in Österreich wird Realität Das neue Pensionskonto Altersarmut in Österreich so gut wie sicher Seit dem Jahr 2005 wird das österreichische Pensionsversicherungssystem für alle pensionsversicherten Personen, die ab 1. Jänner 1955 geboren wurden, nach den Maßgaben des Allgemeinen Pensionsgesetzes (APG) geregelt. Für nach diesem Stichtag geborene Personen wird hingegen seit 1. Jänner 2005 ein individuelles Pensionskonto geführt, nach dem sich die Höhe der späteren Pension errechnet und das mit einschneidenden Konsequenzen: Sehr viele Österreicher müssen damit rechnen, dass die Pensionsversicherung ihnen im Alter nicht zum Leben reichen wird. Ihnen steht mit hoher Wahrscheinlichkeit die Altersarmut bevor, und als Sparmaßnahme ist das auch politisch beabsichtigt. Für Personen, die Pensionsansprüche sowohl nach dem alten wie nach dem neuen System erworben hatten, galt zunächst eine Übergangsregelung (die sogenannte Parallelrechnung). Diese wurde auf Grundlage des Sparpakets 2012 zum 31. Dezember 2013 abgeschafft. Dadurch verschärft sich auch für sie die Situation: Seit 1. Jänner 2014 existiert für alle ab dem 1. Jänner 1955 Geborenen nur mehr das Pensionskonto, und dadurch werden sie zugleich große Teile ihrer sicher geglaubten Pension verlieren. Viele sind sich darüber bisher nicht im Klaren, aber drastische Einschnitte bei der Pension sind die Konsequenz. Gründe für die Pensionsharmonisierung Die im Jahr 2004 verabschiedete Pensionsreform mit der Einführung des Allgemeinen Pensionsgesetzes und der damit verbundenen persönlichen Pensionskonten bildete die bislang letzte in einer Reihe von Ansätzen zu einer grundsätzlichen Reform des österreichischen Pensionssystems. Hinzu kam die politisch beabsichtigte Vereinheitlichung und Vereinfachung der unterschiedlichen berufsständischen Pensionsregelungen im Rahmen der Pensionsharmonisierung. Alle diese Reformschritte dienten im Ergebnis einer Anpassung der Pensionsleistungen an wirtschaftliche und demographische Änderungen, nämlich durch die Erhöhung des Pensionsantrittsalters, die Reduzierung der Pensionsleistungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Beiträge sowie eine stärkere Privatisierung der individuellen Altersvorsorge. Grundsätzlich wird die Pensionsversicherung weiterhin in einem Umlageverfahren finanziert. Die in Abhängigkeit vom Einkommen jeweils entrichteten Abgaben werden zur Finanzierung der aktuell anfallenden Pensionszahlungen verwendet und begründen gleichzeitig Pensionsansprüche für die Zukunft. Es ist aber eindeutig politisch beabsichtigt, diese Ansprüche in der Zukunft drastisch zu reduzieren. Viele Österreicherinnen und Österreicher werden das im Alter mit schmerzlichen Pensionsreduktionen zu spüren bekommen. Das individuelle Pensionskonto und die verschiedenen Pensionsversicherungsanstalten Die wichtigste Neuerung, die das Allgemeine Pensionsgesetz 2005 brachte, war die Einführung des individuellen Pensionskontos für ab dem 1. Jänner 1955 Geborene. Während es für Pensionisten nach dem alten Recht auch weiterhin kein Pensionskonto gibt, werden Pensionsansprüche für Beitragsmonate seit 1. Jänner 2005 auf individuellen Pensionskonten 12

13 angesammelt; mit Abschaffung der Parallelrechnung zum 1. Jänner 2014 kommt eine Erstgutschrift für vor 2005 erworbenen Pensionsansprüche hinzu. Bis zum Pensionsantritt werden Pensionsansprüche auf dem Pensionskonto durchgerechnet. Diese Neuregelung wurde politisch insbesondere als einfacher und transparenter als die komplizierten Bestimmungen zur Pensionsberechnung nach alter Rechtslage verteidigt. Gleichzeitig führt sie aber auch zu einer erheblichen Verminderung der Pensionsansprüche, teils zu bis zu 70 Prozent. Zuständig für die Verwaltung des individuellen Pensionskontos sowie für die Auszahlung der Pensionen ist generell die bundesweit zuständige Pensionsversicherungsanstalt mit Sitz in Wien bzw. ihre jeweiligen Landesstellen in den Bundesländern. Die Pensionsversicherungsanstalt entstand im Jahr 2003 aus der Fusion der berufsständischen Versicherungsanstalten der Angestellten und der Arbeiter. Ausnahmen gelten hier jedoch etwa für Bauern, für Selbständige und Freiberufler sowie für Beschäftigte der Notariate, der Eisenbahnen und im Bergbau, für die eigenständige Pensionsversicherungsanstalten existieren. Rahmenbedingungen für die Regelalterspension Der Anspruch auf Regelalterspension entsteht durch eine Versicherungszeit von mindestens 180 Versicherungsmonaten (einschließlich Ersatzzeiten) innerhalb eines Rahmenzeitraums von 360 Monaten oder aber durch eine ewige Anwartschaft, die entsteht, sobald mindestens 180 Beitragsmonate oder mindestens 300 Versicherungsmonate erreicht sind. Die Altersgrenze für die Regelalterspension liegt bei 65 Jahren für Männer und 60 Jahren für Frauen (das Regelpensionsalter für Frauen erhöht sich ab dem Jahr 2024 jährlich um sechs Monate, bis es sich dem der Männer angleicht.) Abweichend von diesen Regelungen gilt im Rahmen des Pensionskontos, dass 15 Versicherungsjahre ab dem Jahr 2005, davon mindestens sieben Beitragsjahre notwendig sind. Daneben existieren im Detail abweichende Bestimmungen für andere Pensionstypen (vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer ab 2017 abgeschafft, Schwerarbeitspension, Pension entsprechend der sogenannten Hacklerregelung). Hierunter fällt auch die mit der Pensionsreform eingeführte Korridorpension, die an die Stelle der vorzeitigen Alterspension tritt und den Pensionsantrittszeitpunkt flexibilisieren soll. Der betreffende kann, sobald mindestens 456 Versicherungsmonate vorliegen (ab 2013 bis 2017 schrittweise auf 480 Versicherungsmonate erhöht), zu einem frei gewählten Zeitpunkt zwischen dem 62. und dem 68. Geburtstag in Pension gehen. Diese Regelung gilt auch für Pensionsansprüche nach altem Recht. Neben den Beitragszahlungen aus Pflicht- und freiwilligen Pensionsbeiträgen sind für alle Pensionsformen und -berechnungen auch außerordentliche Versicherungsgutschriften zu berücksichtigen, die ggf. für Zeiten der Kindererziehung, für Präsenz- bzw. Zivildienst, Wochengeld, Kranken- und Rehabilitationsgeld, Pflegekarenzgeld, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe erfolgen. Im Folgenden wird im Detail jedoch nur auf die Berechnung der Regelalterspension eingegangen. 13

14 Wie berechnete sich die individuelle Pension nach altem Recht? Nach der alten Rechtslage, wie sie für alle vor dem 1. Jänner 1955 geborenen Versicherten nach wie vor gültig ist, ist für die Pensionshöhe vor allem die Anzahl der Versicherungsmonate und die Höhe der Bemessungsgrundlage relevant. Grundsätzlich wird dabei für jedes Versicherungsjahr ein Steigerungsbetrag festgesetzt; die Summe der einzelnen Steigerungsbeträge multipliziert mit der Bemessungsgrundlage ergibt die Höhe der jährlichen Pension. Nach alter Rechtslage (bis zum Jahr 2003) wurde für jedes Versicherungsjahr ein Steigerungsbetrag von 2 Prozentpunkten angerechnet; bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Regelpension wurden Abschläge von 3 Prozent berechnet (maximal jedoch 10,5 Prozentpunkte bzw. 15 Prozent der Summe der Steigerungsbeträge). Entscheidend war hier vor der Pensionsreform (bis zum Jahr 2003) insbesondere die Tatsache, dass sich die Bemessungsgrundlage nur ausgehend von den 180 besten Beitragsmonaten errechnete. Für jedes Versicherungsjahr wird dabei die durchschnittliche Lohnsumme für jeden Beitragsmonat errechnet (Monate ohne Lohnbezug werden dabei nicht berücksichtigt) und mit einem Aufwertungsfaktor multipliziert, der die allgemeine Steigerung des Lohn- und Preisniveaus im Laufe der Zeit widerspiegelt. Der Durchschnitt der 180 Monate mit den höchsten in diesem Sinne aufgewerteten Lohnsummen bestimmt die Bemessungsgrundlage für die Pensionsberechnung (die beiden zusätzlichen Monatsgehälter werden berücksichtigt, indem die aufgewertete Lohnsumme der 180 besten Monate durch die um ein Sechstel höhere Zahl, d.h. 210, dividiert wird). Kindererziehungszeiten werden dabei zusätzlich berücksichtigt. Der große Vorzug dieser Regelung bestand für die Versicherten darin, dass nur die (nach Aufwertung) einkommensstärksten Monate zur Berechnung der Pension herangezogen wurde mit der Reform wurde dies jedoch für die jüngeren Jahrgänge abgeschafft. Folgen der Pensionsreform Die Pensionsreform führte auch für die Pensionsansprüche nach altem Recht zu Leistungsreduktionen, da nämlich: 1. der Steigerungsbetrag ab dem Jahr 2004 bis zum Jahr 2009 schrittweise auf 1,78 Prozentpunkte pro Versicherungsjahr reduziert wurde (dabei darf die Summe der Steigerungsbeträge insgesamt 80 Prozent nicht überschreiten, es sei denn, es liegen mehr als 45 Versicherungsjahre vor); 2. der Abschlag bei vorzeitiger Inanspruchnahme der Regelpension auf 4,2 Prozent pro Jahr, maximal jedoch 15 Prozent, erhöht wurde; 3. der Zeitraum zur Berechnung der Bemessungsgrundlage der Pension von 180 Beitragsmonaten im Jahr 2003 schrittweise um zwölf Monate pro Jahr verlängert wurde, bis auf 480 Beitragsmonate im Jahr 2028 (wobei zum Beispiel Kindererziehungszeiten den Bemessungszeitrum wieder verkürzen können, er kann jedoch 180 Monate nicht unterschreiten). 14

15 Insbesondere durch die Ausdehnung des Durchrechnungszeitraums der Bemessungsgrundlage werden zunehmend nicht nur die besten Beitragsmonate zur Pensionsberechnung herangezogen, sondern immer mehr auch beitragsschwächere Monate ab dem Jahr 2028 mit insgesamt 40 Beitragsjahren der größte Teil des möglichen Versicherungszeitraums, sodass einerseits die Bemessungsgrundlage für die Pensionsberechnung zurückgeht, während andererseits zugleich der zur Anwendung kommende Steigerungsbetrag sinkt. Im Rahmen der Pensionsharmonisierung wurde für Pensionen nach alter Rechtslage jedoch eine Verlustbegrenzung eingeführt, sodass die Verluste infolge der Pensionsberechnung nach neuem im Vergleich zu altem Recht einen Anteil von 5 Prozent (im Jahr 2004) bis 10 Prozent (im Jahr 2024, bei schrittweisem Anstieg) nicht übersteigen darf. Für die jüngeren Versicherten gilt es diese Sicherheit jedoch nicht mehr. Pensionsberechnung nach neuem Recht (Pensionskonto) Nach neuem Recht erfolgt die Pensionsberechnung auf Grundlage des Pensionskontos in einem gänzlich anderen Verfahren. Insbesondere wird hierbei nicht mehr eine bestimmte Anzahl bester Jahre als Bemessungsgrundlage herangezogen, sondern sämtliche Beitragsjahre werden bis zum Pensionsantritt unterschiedslos durchgerechnet. Die Pensionsberechnung nach diesem Verfahren orientiert sich an der Formel 80/65/45, d.h. wer im Alter von 65 Jahren nach 45 Versicherungsjahren in Pension geht, soll 80 Prozent seines durchschnittlichen Lebenserwerbseinkommens als Pension erhalten. Viele sind sich aber gar nicht der Tatsache bewusst, welche unangenehmen Auswirkungen diese Formel auf ihre späteren Pensionsansprüche hat. Zum Zwecke der Pensionsberechnung wird in jedem Versicherungsjahr ein Betrag von 1,78 Prozent der Beitragsgrundlage (in der Regel das Bruttoeinkommen) dem Pensionskonto als Teilgutschrift gutgeschrieben. Die Summe aller bisherigen Gutschriften und der Teilgutschrift des laufenden Jahres ergibt sodann die Gesamtgutschrift, die dem bisher angelaufenen Pensionsanspruch entspricht. Dabei werden die Gutschriften des Vorjahres jeweils entsprechend der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung aufgewertet. Die Gesamtgutschrift zum Zeitpunkt des Pensionsantritts entspricht dem jährlichen Pensionsanspruch und ergibt dividiert durch 14 den monatlichen Auszahlungsbetrag. Der auf dem Pensionskonto angegebene Betrag entspricht also einer jährlichen Bruttopension und vor allem wird er im Verhältnis zum eigenen Einkommen sehr viel geringer sein, als man es erwarten sollte. Übergangsbestimmungen: die Parallelrechnung bzw. Erstgutschrift zum 1. Jänner 2014 Für Versicherte, die ab dem 1. Jänner 1955 geboren wurden und die Versicherungsansprüche sowohl vor dem 1. Jänner 2005 als auch danach erworben hatten, wurde zwischen 2005 und 2013 die Pensionsberechnung nach einem Mischsystem der beiden oben geschilderten Berechnungsverfahren vorgenommen, der sogenannten Parallelrechnung. Dabei wurden fiktive Pensionsbeträge einerseits nach dem bis zum Jahr 2004 geltenden Recht (als ob es auch danach unverändert fort gegolten hätte) bzw. andererseits nach dem Allgemeinen Pensionsgesetz (als ob es die alte Rechtslage nicht gegeben hätte) errechnet. Aus der Summe der nach dem 15

16 Verhältnis der nach neuem bzw. altem Recht erworbenen Versicherungsmonate gewichteten fiktiven Einzelbeträge wurde sodann eine Summe gebildet, welche der monatlichen Bruttopension entsprach. Mit dem Sparpaket 2012 wurde diese vergleichsweise komplizierte Regelung zugunsten einer Vereinheitlichung zum neuen Pensionskonto abgeschafft. Die nach dem alten Recht erworbenen Pensionsansprüche wurden dabei mithilfe einer Erstgutschrift auf das Pensionskonto in das neue System überführt. Zu diesem Zweck wird zunächst ein Ausgangsbetrag entsprechend dem alten Recht ermittelt (mit einem Bemessungszeitraum von 336 Monaten und einem Steigerungsbetrag von 1,78 Prozentpunkten pro Versicherungsjahr); sodann wird ein Vergleichsbetrag im Sinne der Parallelrechnung errechnet. (Ausnahme: Wenn der Anteil der ab bzw. vor 1. Jänner 2005 erworbenen Versicherungsmonate weniger als fünf Prozent aller Versicherungsmonate betrug bzw. weniger als 36 Monate, wurde die Parallelrechnung nicht angewandt.) Die auf dem Pensionskonto zu verbuchende Kontoerstgutschrift entspricht dem 14-Fachen des Ausgangsbetrages, es sei denn, dieser Betrag ist größer bzw. kleiner als ein Korridor von 96,5 % bis 103,5 % des Vergleichsbetrages (für Geburtsjahrgänge vor 1965 gelten hierbei andere Werte; der Korridor ist jeweils schmaler). Umgang mit Pensionsversicherungsanstalt Die zuständige Pensionsversicherungsanstalt teilt dem Versicherten bis spätestens 31. Dezember 2014 die Höhe der Erstgutschrift mit, die mit der Gesamtgutschrift für das Jahr 2013 auf dem Pensionskonto verbucht wird. Hierbei ist auf eventuell fehlende Anspruchszeiten besonders zu achten, denn nur bei einer Nachmeldung bis Ende 2016 ist es noch möglich, die Fehlzeiten mittels des Berechnungsverfahrens der Parallelrechnung zu berücksichtigen. Dies gilt insbesondere auch bei fehlenden außerordentlichen Gutschriften, zum Beispiel für Kindererziehungszeiten. Falls durch Irrtümer bzw. Fehler bei der Verbuchung von Beitragsgrundlagen oder Versicherungszeiten Korrekturen erforderlich sein sollten, so sind diese bis zum 31. Dezember 2016 unter Neuberechnung der Erst- bzw. Gesamtgutschriften möglich. Für später festgestellte Änderungen werden im Pensionskonto jeweils Ergänzungsgutschriften bzw. Nachtragsabzüge vermerkt. Der Gesetzgeber hat für diesen Zweck ein Widerspruchsverfahren gegen den Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt eingerichtet. Konsequenzen der Umstellung auf das neue Pensionskonto Was für jüngere Versicherte ohnehin bereits galt, wird nun auch für ältere Versicherte sofern sie ab 1955 geboren wurden in Österreich Realität: das Pensionskonto ist allein verbindlich und aussagekräftig. Der jährliche Bescheid der Pensionsversicherungsanstalt mit dem Pensionskontoauszug gibt eine Gesamtgutschrift an, die der Brutto-Jahrespension zum aktuellen Stand entspricht für die monatlichen Beträge ist sie noch durch 14 zu dividieren. Es ist klar, dass die zu erwartende Pension ungleich geringer ausfällt als nach alter Rechtslage. Jeder Einzelne kann von Verlusten von 30 Prozent aufwärts, teils bis zu 70 Prozent, ausgehen. Und insbesondere gilt nun für alle ab 1955 Geborenen das Durchrechnungsverfahren. Die Pension berechnet sich nicht mehr nach einer bestimmten Anzahl bester Beitragsjahre. Vergleichsweise schwache Beitragsjahre lassen sich nicht mehr herausrechnen alle Beiträge werden grundsätzlich gleichrangig berücksichtigt. Das neue Pensionskonto verschafft hier ab 16

17 2014 erstmals Klarheit darüber, mit welchen Pensionen die Österreicherinnen und Österreicher in Zukunft zu rechnen haben oftmals dürfte es deutlich weniger sein, als man erwartet hat bzw. als es dem eigenen bisherigen Lebensstandard entsprechen würde. Es ist klar, dass die staatlichen Pensionen in Zukunft deutlich geringer ausfallen werden als in der Vergangenheit. Viele werden in Altersarmut abrutschen, wenn sie sich allein auf die staatliche Pensionsversicherung verlassen, die zukünftig den Lebensstandard der Bürgerinnen und Bürger immer weniger garantieren wird. Private Vorsorge wird dementsprechend umso wichtiger. Unter dem Strich bestätigt sich so, was die Maßnahmen der Pensionsreform auch politisch beabsichtigten: eine Absenkung des Pensionsniveaus bei gleichzeitiger Erhöhung der Beitragszahlungen zum Zwecke einer langfristigen wirtschaftlichen und demographischen Absicherung des Pensionssystems. 17

18 Der Schock nach einem langen Arbeitsleben Das neue Pensionskonto 2014 spaltet die Gemüter und treibt vielen Österreichern die Zornesfalten in die Gesichter. Hinter vorgehaltener Hand wird schon über den großen Rentenklau diskutiert. Was ist dran an dieser wenig schmeichelhaften Titulierung? Der folgende Beitrag versucht ein bisschen Licht in die komplizierte Materie zu bringen und den Konflikt zwischen Jung und Alt ein wenig zu entschärfen... Spürbare Verluste sind vorprogrammiert Es geht an das Eingemachte, das ist jetzt klar und deutlich erkennbar. Viele Österreicher haben sich verdutzt die Augen gewischt, als sie erstmals 2013 die Post der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) in den Händen hielten. Fast 2,4 Millionen Österreicher hat es sozusagen kalt erwischt, sie verlieren spürbar am Renten-Volumen. Herbe Einbußen bei künftigen Renten sind bei allen Österreichern unter 59 Jahren vorprogrammiert. Aber wo viel Schatten ist, scheint ja bekanntlich auch wieder die Sonne. Dieses Mal scheint sie für die vielen Glücklichen, die sich bereits im Ruhestand befinden oder ihm demnächst entgegensehen. Alles in allem sehr viel Zündstoff im Konflikt zwischen den Generationen. Das neue System, das sogenannte "Pensionskonto", hat Einzug gehalten und mit ihm eine einzige Berechnung für die Renten der meisten Österreicher. So werden die künftigen Renten der Geburtenjahrgänge ab 1955 ausschließlich über das Pensionskonto jedes Einzelnen definiert, die Beträge, welche angespart werden, kommen auf den Prüfstand. Und es gibt gravierende Einschnitte, denn jeder Versicherte, der heute jünger als 59 Jahre ist, wird mit etlichen Abstrichen leben müssen. Das neue Pensionskonto verspricht eine deutlich geringere Pension, wie die, welche nach den alten Modellen berechnet worden wäre. Auch Gutes säumt den Weg Aber es gibt auch Gutes zu berichten. Ein Pluspunkt ist sicherlich die neue Transparenz, die mit dem Pensionskonto 2014 einhergeht. So kann jeder künftige Rentenbezieher seine Pensionsgutschrift einsehen. Er ist in der Lage, unkompliziert zu eruieren, was sich auf seinem Rentenkonto angesammelt hat und wie hoch sein aktueller Pensionsanspruch ist. Dabei muss dann die Gesamtsumme nur noch durch 14 dividiert werden, und schon erhält man die monatliche Brutto-Rentenhöhe. Theoretisch ist also fast keine Hürde mehr zu bezwingen, wenn nicht, ja wenn nicht... Jetzt wird der Rotstift angesetzt... Die Pensionshöhe wächst stetig durch die eingehenden Beträge. Zudem bekommt das Konto noch Zuwachs durch eine Valorisierung, zu Deutsch Inflationsabgeltung. Diese lag zuletzt bei 1,78 Prozent - die Transparenz ist also gegeben, eine Transparenz ungeahnten Ausmaßes und eher ungewöhnlich für österreichische Verhältnisse. So gibt sich auch der PVA-Generaldirektor äußerst optimistisch aufgrund dieser positiven Entwicklung. Aber es gibt natürlich bei soviel Optimismus auch wieder die berühmte Schattenseite. Die Botschaft lautet eindeutig und mit Konsequenz: Die Zeit der fetten Jahre ist endgültig vorbei. 18

19 Die jetzigen Gesetze werden unwiderruflich in Stein gemeißelt und für weitere Generationen federführend sein. Das heißt, objektiv betrachtet, dass für viele im Alter weniger Geld zur Verfügung steht. Das wiederum bedeutet, dass viele Verlierer den Weg säumen, denn wer ab 2020 in Rente geht, wird sich mit weniger Geld zufrieden geben müssen. Und manche von ihnen wird es besonders schlimm treffen. Das sind jene, die in der Vergangenheit mit schwankenden Gehaltskurven leben mussten. Diese Gruppe setzt sich sowohl aus Jungakademikern der Generation Praktikum als auch Selbstständigen und Müttern zusammen. Die einen, nämlich die Jungakademiker, weisen erst später eine kontinuierlich steigende Gehaltskurve auf und auch bei den Selbstständigen gibt es "Flautezeiten", die sich negativ auf das Pensionskonto auswirken. Die sogenannten Verlierer werden aber auch die Mütter sein, die nach erfolgter Babypause schnurstracks in die Teilzeit-Falle tappen werden, denn künftig zählt jeder einzelne Beitragsmonat. Die bisher bekannten und praktizierten Durchrechnungszeiträume fallen dem Rotstift zum Opfer. Das betrifft die besten 5 Jahre bis 1985, dann die weiteren besten 15 Jahre sowie die letzten 25 Jahre der Berufstätigkeit. Die ungeschminkte Wahrheit auf dem Pensionskonto Das Pensionskonto symbolisiert also, was angespart wird. Künftig wird jährlich das Bruttoeinkommen herangezogen, um eine Gutschrift zu erstellen, welche am Konto verbucht wird. Dabei klafft natürlich eine gewaltige Differenz zwischen einem Einkommen nahe der Höchstbeitragsgrundlage und einem sogenannten Mindesteinkommen. Den Einen wird eine Monatsgutschrift von rund 75 Euro erfreuen, weil sich sein Gehalt nahe der derzeitigen Höchstbeitragsgrundlage von 4,230 Euro bewegt, und der Andere erhält eine Gutschrift von 6,75 Euro. Das sind also gravierende Unterschiede, die schon nachdenklich stimmen. Gerne wird in diesem Zusammenhang das alte Pensionsrecht herangezogen, denn die Differenzen belaufen sich auf bis zu 25 Prozent. Die Armada der Verlierer Wie so oft sind auch hier die Frauen die großen Verlierer des neuen Pensionskontos. Ein Beispiel zeigt, dass eine Frau, die längere Teilzeit-Phasen aufzuweisen hat, bei Pensionsantritt im Jahre 2043 mit einer Brutto-Rente von Euro rechnen kann. Im Gegensatz zum neuen Pensionskonto hätte sie nach altem Recht bei gleichen Voraussetzungen Euro Rente bekommen. Umso bedenklicher ist es, dass sie für dieses Renten-Volumen auch noch 5 Jahre hätte weniger arbeiten müssen. Ein Beispiel, welches sicher nicht sehr viele glühende Anhänger findet. Aber wie immer ist das noch nicht die Spitze des berühmten Eisberges. Zu den Verlierern des neuen Pensionskontos gehören mit Sicherheit auch die Jungakademiker, die sich jahrelang mit minder bezahlter Arbeit über Wasser halten müssen und erst später die bekannten Lorbeeren ernten können. Sie erwartet ein rapider Abstieg, denn wenn sie früher für eine Lebensleistung mit rund Euro Monatspension rechnen konnten, müssen sie sich nach neuem Recht mit ungefähr Euro zufriedengeben. Bei diesen Beispielen wurde als Basis die Kaufkraft von 2013 zugrunde gelegt. Startklar zum Wendemanöver 19

20 Es ist an der Zeit, das Ruder herumzureißen, denn in der Vergangenheit wurden viele Versprechen gemacht, die heute unrealistisch sind und selbst bei größten Anstrengungen einfach nicht zu halten waren. Es besteht nun die große Gefahr, dass der Generationskonflikt eskaliert. Schon heute bezahlen die Jungen die Pensionen der Alten, da diese schon heute davon profitieren, dass sie mehr heraus bekommen, als sie je eingezahlt haben. In 10 oder 15 Jahren wird sich die Situation aber noch einmal drastisch ändern. Dann kommen nämlich die geburtenstarken Jahrgänge in das Pensionsalter, und die Schere öffnet sich weiter. Der Staat zahlt kräftig aus dem Budget dazu, selbst bei nun gesenkten Pensionen, und eine Verschlechterung der allgemeinen Lage ist schon vorprogrammiert. Es ist schon jetzt abzusehen, dass die jetzige Reform bei weitem nicht die letzte sein wird. Die Bundesbeiträge zu den Pensionen betragen heute ca. 9,1 Milliarden Euro. Der Staat beteiligt sich jetzt schon mit rund 25 Prozent, um die aufgetretene Lücke zu schließen, und das ist sicherlich noch nicht das Ende der Fahnenstange... Und es kommt noch dicker... Es sind jetzt schon Überlegungen am Start, eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters auf 70 Jahre zu forcieren. Immer mehr Experten schließen sich dieser Meinung an, um die Pensionen langfristig zu sichern. Auch ein schwedisches Pensionsmodell ist schon mal in aller Munde und wird auch in Österreich auf Realisierbarkeit geprüft. Das Geld ist bereits knapp, und in 10 oder 15 Jahren droht ein Kollaps. Der Generationenvertrag ist in akuter Gefahr. Irgendwann werden die Jungen rebellieren und nicht mehr einsehen, warum auf ihren Schultern die gesamte Last verteilt wird. Sie werden also buchstäblich auf die Barrikaden gehen, um auch selbst nicht noch mehr zu verlieren... Die magische "14" Aber heute ist heute und wir müssen uns mit der Realität beschäftigen. Wir schreiben 2014 und das neue Pensionskonto hat Österreich erreicht. Nun geht es allerorten um die magische Zahl "14", denn diese Zahl wird in den Fokus gerückt, wenn es sich um die Brutto-Jahrespension handelt. Wie schon eingangs erwähnt, findet die Brutto-Jahrespension den Weg in den heimischen Briefkasten und wird jährlich zugesandt. Um dann seine persönliche Brutto- Rentenhöhe zu erfahren, muss nur noch durch 14 dividiert werden. Der ermittelte Wert zeigt dann das erwähnte Dilemma, denn es wird so richtig eng für die meisten Österreicher, die der Pension entgegensehen. Auf dem richtigen Weg mit den Spezialisten der Branche Nun gibt es aber auch überall Spezialisten der Materie. In diesem Fall ist eine Anfrage bei kompetenten Beratern gold- und geldwert. Sie bringen den Versicherten auf den neuesten Stand und brauchen dafür nur wenige Minuten, da es sich um absolute Profis handelt. 20

21 Pensionskonto in Österreich Auf einem Pensionskonto werden die Rentenrechtsgrundlagen - sprich die monatlichen Beiträge der Sozialabgaben - festgehalten. Nachdem es erst 2003 eine Änderung in Sachen Pensionskonto stattgefunden hatte, folgt in 2014 die Nächste. Angelegt ist dieses Konto beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung. Schon seit 2005 werden darauf die Beitragsgrundlagen sämtlicher Versicherungszeiten erfasst, die der Inhaber des Kontos im Laufe seines Erwerbslebens erwirbt. Bisheriger Verlauf Bisher war es so, dass unterschiedliche Anrechnungszeiten auf verschiedenen Konten erfasst wurden. Das machte ein Nachforschen, sollte es zu Ungereimtheiten bei der Rentenberechnung gekommen sein, nicht gerade einfach. Warum ein neues Pensionskonto für Österreich? Aus oben genanntem Grund werden nun alle Rentengrundlagen in einem Konto zusammengefasst. Das macht es auch für den Anspruchseigner um einiges leichter die Summe für die monatlich zustehende Pension korrekt zu berechnen. Am 01. Jänner 2013 ging es los, bis zum waren die Fragebögen zur Nacherfassung, die Anträge auf Ergänzung der Versicherungszeiten zur Feststellung der Kontoerstgutschrift zum 1. Jänner 2014, auch im Internet abrufbar. Mit dem Ausfüllen jener sollte sichergestellt werden, dass alle Anrechnungszeiten erfasst werden. Doch dazu später mehr. Für wen das neue Pensionskonto wichtig ist Das neue Pensionskonto ist für alle eingerichtet, die ab dem geboren sind. Wurde bis zum Ende des Jahres 2004 zumindest einen Versicherungsmonat angerechnet, gibt es die Kontoerstgutschrift. Alle, die vor diesem Stichtag geboren sind, werden nach der bisherigen Vorschrift berechnet. Das Pensionskonto gilt für alle Erwerbstätigen, die Sozialabgaben entrichten. Was an dem Pensionskonto neu ist Auf dem neuen Pensionskonto werden sämtliche Rentenrechtsgrundlagen, die bisher erworben wurden, zusammengefasst. Das ermöglicht zum ersten Mal einen absoluten Überblick für den Antragssteller. Mit den mehrgleisigen Pensionshochrechnungen war bislang nicht unbedingt immer ersichtlich, wie sich welche Ansprüche aufaddierten. Nun werden die Rentenansprüche anhand eines einzigen Systems errechnet. Ist das alles? Nein. Mit Inkrafttreten der Neuerung ändert sich noch so einiges. Zum Einen ändern sich die Beitragssätze, zum Anderen gibt es auch neue Grundlagen für die Korridorpension und für die Berechnung des regulären Pensionsanspruchs. 21

22 Die neuen Beitragssätze Mit Beginn des Jahres 2014 fallen höhere Beitragssätze für alle Erwerbstätigen an. Jene werden von bisher 15% auf 18,5% erhöht. Das heißt aber nicht, dass automatisch höhere Renten ausgezahlt werden. Neue Reglung bei der Korridorpension Seit dem 01. Jänner 2014 ist es nur mehr dann möglich, mit 62 Jahren in Rente zu gehen, wenn bis dahin mehr als 40 Versicherungsjahre aufgelaufen sind. Da mit einem Rentenantritt vor dem 65. Lebensjahr auch weniger Beiträge auf das neue Pensionskonto gelaufen sind, reduziert sich die Frührente erheblich. Der Abschlag für eine Frührente wurde zudem noch einmal auf 5,1% pro Jahr, dass die Rente eher in Anspruch genommen wird, angehoben. Im schlimmsten Fall erhalten Frühpensionäre nur 25% der regulären Rente. Hier lohnt sich eine Überprüfung der Ansprüche durch die Profis der Versicherungsgalerie. Einen Vorteil hat die Sache: Zum ersten Mal gibt es eine klare einheitliche Linie für die Anspruchsberechnung! Änderungen bei der Pensionshöhe Anders als im alten System erwirken von nun an niedrigere Beiträge automatisch auch niedrigere Pensionen. Besonders hart trifft es Selbstständige und alle anderen, die unregelmäßig in die Sozialkassen einzahlen, beziehungsweise eingezahlt haben. Die schwachen Beitragsmonate werden, mit wirksam werden des neuen Pensionsgesetzes, nicht mehr herausgerechnet, sondern fließen in der niedrigen Summe voll in die Berechnung des Rentenanspruchs ein. Beispiel für einen Unternehmer So erhält ein 49-jähriger Unternehmer bei einem momentanen Einkommen von 929 Euro und zu erwartenden 35,25 Versicherungsjahren bis zum Renteneintritt mit 65 statt Euro Bruttojahresrente nach der alten Berechnung ab dann nur noch Euro. Das ist weniger als die Hälfte! Die staatliche Nettomonatspension beläuft sich somit noch auf 1205 Euro. Das macht gerade einmal 67% des vorherigen Betrages! Mit 62 Jahren in Pension zu gehen ist für diesen Unternehmer nicht mehr möglich. Er kommt nicht auf mehr als 40 Versicherungsjahre. Die neuen Renten müssen aber für jeden Unternehmer individuell berechnet werden. Wie das neue Pensionskonto aufgebaut ist Für Erwerbstätige, die im Inland tätig sind, werden alle für die Pensionsversicherung wichtigen Zeiträume automatisch gemeldet. Daran hat sich nichts geändert. Sämtliche andere anrechenbare, Zeiten wie Schul- und Ausbildungszeit, Zeiten des Studiums, Präsenz- oder Zivildienst sowie Erziehungszeiten werden von anderen Stellen zusammengezogen. Dazu kommen die Krankengelder und Notstandszeiten. Bei der Umstellung auf ein Konto kann es vorkommen, dass für den Anspruchseigner maßgebliche Zeiten nicht erfasst worden sind. Eventuell fehlten die auch schon vorher... Diese müssen nachgetragen werden. Außerdem muss eine Erwerbstätigkeit im Ausland gemeldet werden, um keine Nachteile zu erleiden. 22

23 Die Nacherfassungsbögen Im letzten Jahr wurden, um das neue Pensionskonto zu vervollständigen, Nacherfassungsbögen versandt. Zu Beginn des Jahres 2014 hatten jedoch erst rund 40% der erwerbstätigen Österreicher jenen ausgefüllt zurückgeschickt. Das kann dazu führen, dass die Renten für 60% aller, die in die Sozialkassen einzahlen, zu niedrig ausfallen wird. Es ist davon auszugehen, dass die Frist zur Abgabe verlängert wird. Die Einsicht in das neue Pensionkonto verschiebt sich für diejenigen, die den Fragebogen nicht bis zum eingesandt haben, dementsprechend nach hinten. 23

24 Was bedeutet die Zahl auf meinem Pensionskonto? Die Beitragsgrundlagen Jeder Versicherungszeit wird eine Beitragsgrundlage zugeordnet und am Pensionskonto für die Pensionsermittlung gespeichert. Es folgen die wichtigsten Daten hierzu. - Versicherungszeiten wegen Erwerbstätigkeit: Beitragsgrundlage - Einkommen, von dem Beiträge gezahlt werden - Schul-, Studien- und Ausbildungszeiten: EUR 1.032,84 - Kindererziehung: EUR 1.649,84 - Präsenz-, Zivil-, Auslands- und Ausbildungsdienst: EUR 1.649,84 - Krankengeld: Bemessungsgrundlage fürs Krankengeld - Rehabilitationsgeld: Bemessungsgrundlage fürs Krankengeld - Wochengeld: Leistungshöhe - Übergangsgeld: Leistungshöhe - Arbeitslosigkeit: 70 % des Einkommens, von dem das Arbeitslosengeld bemessen wird - Notstandshilfe: 92 % des Arbeitslosengeldbezuges - Pflegekarenzgeld: EUR 1.649,84 - Pflegeteilzeit: Pflegekarenzgeld - Umschulungsgeld: EUR 2.004,90 Inhalt des neuen Pensionskontos Zu all dem ist im neuen Beitragskonto die Beitragsgrundlagensumme für Zeiten einer freiwilligen Versicherung aufgeführt. Es folgt die im jeweiligen Kalenderjahr erworbene Gutschrift (Teilgutschrift), die Kontoerstgutschrift (nur für Personen, die bis zum 31. Dezember 2004 mindestens einen Versicherungsmonat erworben haben), die Gesamtgutschrift. Worauf bei der Umstellung zu achten ist Es sollte kleinlichst darauf geachtet werden, dass alle Anrechnungszeiten korrekt erfasst werden, um in späteren Jahren keine Nachteile bei der Rentenauszahlung zu haben. Deshalb sollte kontrolliert werden: 24

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