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1 Vorbereitung auf den demografischen Wandel bei Steinbeis Papier Hans-Rüdiger Bruchmann 1

2 Unser Steckbrief Wir sind ein mittelständisches, differenziertes Unternehmen der Papierindustrie. Der Standort der Fabrik ist Glückstadt in Schleswig-Holstein, knapp 60 Kilometer von Hamburg entfernt. Hier werden jährlich rund Tonnen ökologisch hochwertige Büro- und Magazinpapiere hergestellt. 2

3 Der Standort und die Kennzahlen 3

4 Themenfelder Unternehmensleitung und Führungskräfte überzeugen Der als Unternehmensaufgabe Wissenstransfer Basel II Bindung der Leistungsträger lebenslanges Lernen Führungskultur Prüfen der Ablauforg. altersgemischte Teamarbeit Vereinbarkeit Familie/Beruf Wissensmanagement Talentmanagement Arbeitsplatz Gesundheits- gestaltung förderung Jobrotation Employer Schulmarketing Branding Talentmanagement Schichtsystem Nutzung Altersteilzeit Attraktivität erhöhen Frauen für gewerbl. Berufe flexible Arbeitszeiten Schulabgänger regional? 4

5 Werkzeuge Altersstrukturanalyse wie? Das Analysetool des iffa Der demografiefeste Betrieb Herausgeber: Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.v. Handlungsordner mit CD-Rom, 150 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen 30,- Zu beziehen im Onlineshop des Bachem-Verlages unter: Dem Ordner liegt eine CD-ROM mit ausführlichem Infomaterial zur Demografieanalyse bei und ein kostenfrei nutzbares Analysetool auf Excel-Basis. Der Zeitaufwand für die Einarbeitung in das Tool und die Eingabe der Mitarbeiterdaten wird mit ca. 2 Arbeitstagen angegeben. 5

6 Werkzeuge weitere Analysetools IHK-Demografierechner, IHK Osnabrück-Emsland Demografie-Rechner.jsp ASA (Altersstrukturanalyse), MBS Mittelstandsberatung Essen (Testphase kostenlos) Demografie-Kompass, Technologieberatungsstelle beim DGB NRW ZIRP (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz) für KMU downloadsdemographischerwandel&catid=68:download&itemid=86 6

7 Werkzeuge Ergebnisse des iffa-analysetools bei Steinbeis 7

8 Werkzeuge Unternehmensleitung und Führungskräfte überzeugen Ergebnisse des iffa-analysetools bei Steinbeis 8

9 Talentmanagement Talentmanagement verstärkte Teilnahme an regionalen Ausbildungsmessen, Betreuung durch eigene Azubi/Studenten m/w Kooperation mit Schulen in der Region (Bewerbungstraining, Praktika, Papier für Abizeitungen ), z.t. auf Vertragsbasis aktives Vermarkten der guten Ausbildungschancen: (Firmenzentrale, international, Auslandsaufenthalte, modernes ITUmfeld, Projektarbeit) Ausweitung von CSR-Maßnahmen im regionalen Umfeld Aufbau eines S(chool)R(elationship)M(anagement)-Systems (Datensammlung, Auswertungstool) 9 Frauen für gewerbl. Berufe

10 Gesundheitsmanagement A U S H A N G Nr. 6/2011 Einladung zum Gesundheitstag 2011 Aufbau eines strukturierten Gesundheitsmanagements Im März 2011 wird erneut ein Gesundheitstag ausgerichtet, zu dem wir Sie und Ihren Ehe-/Lebenspartner herzlich einladen möchten am 30. März 2011 plakative Einstiegsaktionen (Raucherentwöhnung, Rückencheck, Vergünstigungen im Fitnesstudio ) jährliche Gesundheitstage mit Schwerpunktaktionen zwei Gesundheitsaktionen pro Jahr (Darmkrebsvorsorge, Impfschutz aktualisieren, aktuell Analyse von Rückenerkrankungen in Technik/Instandhaltung) Beginn: 10:00 Uhr Letzter Einlass: 17:00 Uhr Ort: Gebäude Stadtstraße 10 Info-Vorträge u.a. (Rücken-fit /Ernährung /Walking /Verspannungen / Suchtverhalten) Gesundheitsmobil mit Kreislaufcheck Ausdauer und Fitness Stimmungscafe u.a. (Motivation, Zufriedenheit) Info-Forum Betriebssport Persönliche Beratung durch Ihren Betriebsarzt u.a. (Hör- und Sehtest, Impfungen) Informationsstände u.a. (gesunde Haut, Krebs, gesund Fahrrad fahren, Suchtberatung) Notfall und Rettung u.a.( Notruf, Neues aus der Ersten-Hilfe) Quiz- und Gewinnspiel zu Gesundheitsthemen mit tollen Preisen Wenn Sie an allen Stationen teilnehmen, wartet ein Präsent auf Sie. Sie und Ihr Ehe-/Lebenspartner sind jederzeit ab 10:00 Uhr herzlich willkommen. Anmeldungen sind nicht erforderlich Was können Sie von diesem Gesundheitstag erwarten? Erfahrene Fachleute an den Stationen 100 %-ige Verschwiegenheit Individuelle Gesundheitsberatung Was dürfen wir von Ihnen erhoffen? Krankenstand 2010/1. Hj 2011: 3,4 % ohne Dauerkranke Offenheit und Interesse an Ihrer Gesundheit Idealerweise tragen Sie bequeme Kleidung Bitte bringen Sie Ihr Fahrrad mit Glückstadt, 28. Februar 2011/ Bn/Krö Steinbeis Papier GmbH Steinbeis Energie GmbH 10 Betriebsrat

11 Schichtsystem flexible Arbeitszeiten Arbeitszeitsysteme Gleitzeitsystem für Angestellte (1995) Jahresarbeitszeitsystem für gewerbliche Mitarbeiter (1998) 5-Schicht-System mit freier Urlaubsvergabe im Durchfahrbereich (1996) Schichtplan 1. Woche 2. Woche 3. Woche Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr * * Frühschicht * * Spätschicht * * Nachtschicht Sa * * * So Mo Di * * * * * * * * * 4. Woche 5. Woche Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So * * * So Mo Di Woche Mi Do Fr Besetzungsplan Mo Di Frühschicht 1 1 Spätschicht 5 5 Nachtschicht Woche Mi Do Fr Sa So Mo Di Woche Mi Do Fr Sa So Mo Di Woche Mi Do Fr Sa Sa So Mo Di Woche Mi Do Fr Sa So 5 3 2

12 Führungskultur Bachelorarbeit Bindungsmanagement Bindung der Leistungsträger Bindungsfaktoren: Vergleich der Soll-Ist-Situation im technischen Bereich (Teil 1) Ent wicklungsmöglichkeit en (Soll) 7 60% Herausf ordernde Arbeit (Soll) Ausreichend Handlungsspielraum (Soll) 2 0% 10% 60% Weit erbildungsmöglichkeit en (Soll) Eher gr oße Bedeutung (Sol l ) / Gut (Ist) f aires Gehalt (Soll) 5 Führungsverhalt en des Vorgeset zt en (Soll) 6 Ein gut es Bet riebsklima (Soll) Gr oße Bedeutung (Sol l ) / Sehr gut (Ist) 2 Neutr al (Sol l / Ist) 60% Eher ger i nge Bedeutung (Sol l ) / Schl echt (Ist) 12 70% 80% 90% Kei ne Bedeutung (Sol l ) / Sehr schl echt (Ist) 100%

13 Führungskultur Bachelorarbeit Bindungsmanagement Bindung der Leistungsträger Bindungsfaktoren: Vergleich der Soll-Ist-Situation im technischer Bereich (Teil 2) Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Soll) 4 60% Einsat z modernst er Technologien (Soll) 3 3 Ruf des Unt ernehmens als gut er Arbeit geber (Soll) Neutr ak (Sol l / Ist) 10% Eher ger i nge Bedeutung (Sol ) / Schl echt (Ist) % 5 Nähe des Arbeit splat zes zum Wohnort (Soll) 5 Arbeit sbedingungen (Büro- und EDV-Ausst at t ung, Sozialräume et c.) (Soll) Ident if ikat ion mit der Unt ernehmenskult ur (z. B. ökologische Ausricht ung) (Soll) 4 Ident if ikat ion mit den Produkt en (Soll) Eher gr oße Bedeutung (Sol l ) / Gut (Ist) 5 Gr oße Bedeutung (Sol l ) / Sehr gut (Ist) 60% 70% 80% 90% 100% Kei ne Bedeutung (Sol l ) / Sehr schl echt (Ist)

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