Aufsichtsrechtliche Liquidität im Bankenvergleich

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1 Aufsichtsrechtliche Liquidität im Bankenvergleich Im Rahmen des 4. Treasury Dialogs der Roland Eller Consulting GmbH Osnabrück, den 13. November 2013

2 Die Sparkasse Osnabrück Seite 2

3 Sparkasse Osnabrück Gründungsdaten: 1. Juni 1825 (Stadtsparkasse) 7. Oktober 1882 (Kreissparkasse) Fusion zur Sparkasse Osnabrück: 1. Mai 1997 Träger: Sparkassenzweckverband Osnabrück (kommunale Träger)

4 Die Sparkasse Osnabrück im Überblick Bilanzsumme: Mio. EUR Kundenkreditgeschäft: Mio. EUR Kundeneinlagen: Mio. EUR Wertpapierbestand: Mio. EUR Beschäftigte: Standorte: 61 Stand: 31. Dezember Filialen 19 Geschäftsstellen 1 GeschäftskundenCenter 11 Vermögensbetreuungen 1 Private Banking 5 ImmobilienCenter 1 Unternehmenskundenbetreuung 6 Firmenkundenbetreuungen 2 Freie-Berufe-Betreuungen 2 SB-Standorte Stand: 30. April 2012

5 Wer bin ich? : - Sparkassenbetriebswirt - Leiter - Dozent - Sparkassenakademien - Euroforum - Marcus Evans - Portfolio Institutionell - Autor - Bücher - Fachartikel Themen: - K.I.M. (makroökonomischer Kapitalmarktansatz; Zyklen) - KimBa (Umsetzung K.I.M:) - Asset Allocation im Depot-A -Liquidität -Basel III - Financial Engineering Seite 5

6 Agenda 1 Liquidität im Sinne des Baseler Komitees 2 Auswertung und Simulation anhand normierter Bilanzen 3 Was sind die Konsequenzen? 4 Welche Schlüsse sind zu ziehen? Seite 6

7 Agenda 1 Liquidität im Sinne des Baseler Komitees 2 Auswertung und Simulation anhand normierter Bilanzen 3 Was sind die Konsequenzen? 4 Welche Schlüsse sind zu ziehen? Seite 7

8 1. Einführung Auslöser für Basel III ist die Finanz- und Schuldenkrise ab 2007 Basel III ist der Nachfolger von Basel II; Autor ist die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die neuen Regulierungen sollen den Bankensektor global (G20- Staaten) festigen sowie die too-big-to-fail -Problematik entschärfen und für Finanzmarktstabilität sorgen Basel III sollte ursprünglich zum 1.Januar 2013 eingeführt werden; neuer Termin ist zur Zeit der Seite 8

9 2. Überblick über die neuen Maßnahmen Ziele der Maßnahmen: Stabilisierung des Bankensektors Schutz vor Überschuldung und exzessiver Kreditvergabe in Boomphasen Sicherung der kurzfristigen und strukturellen Liquidität Entflechtung des Interbankengeschäfts Seite 9

10 2. Überblick über die neuen Maßnahmen Eigenkapitalanforderungen soll eine solide Basis der Finanzinstitute schaffen qualitative Verbesserung und Vereinfachung des Eigenkapitals mittels klar definierter, strikter Auflagen zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Kapitalarten hybrides Kapital und stille Einlagen zählen zukünftig nicht mehr zum Kernkapital hartes Kernkapital ist nur noch jenes, dass gleichzeitig effektiv eingezahlt wurde, eine unbegrenzte Laufzeit vorzuweisen hat, vollständig am Verlust teilnimmt und keine obligatorische Ausschüttung oder Verzinsung beinhaltet Seite 10

11 2. Überblick über die neuen Maßnahmen quantitative Erhöhung der Mindestanforderungen Anstieg von 8% gemäß Basel II auf mindestens 10,5% bis maximal 13% explizite Höhe abhängig von Systemrelevanz der betreffenden Bank; gegebenenfalls ist ein Aufschlag von bis zu 2,5% zu hinterlegen davon wird anteilig mehr hartes Kernkapital verlangt (Basel II: 2% vs. Basel III: 7%-9,5%) die neue Anforderung impliziert einen antizyklischen Puffer Auswirkungen: rund 12% des bisherigen Eigenkapitals sind nicht Basel III konform!! (gemäß einer Studie für die jeweils 5 größten Banken aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien und Frankreich) Seite 11

12 2. Überblick über die neuen Maßnahmen Leverage Ratio (LR) zu verstehen als eine Höchstverschuldungsgrenze ist keine risikogewichtete Kennzahl Berechnung mittels: LR = bilanziell e und Kernkapital außerbilanzielle Geschäfte LR soll etwa 3% betragen, d.h. Banken agieren maximal mit 33- fachem Hebel kontrovers: setzt falschen Anreiz, da riskante Investitionen durch Eigenschaften der LR gefördert werden, sprich diese Kennzahl fördert die Suche nach der höchsten Rendite, um den beschränkten Hebel bestmöglich zu nutzen Seite 12

13 2. Überblick über die neuen Maßnahmen Liquidity Coverage Ratio (LCR) dient der Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität indem ein Stressszenario mit 30 tägigem Zeitraum unterstellt wird somit sollen Banken sich gegen das Abrufrisiko wappnen Berechnung mittels: LCR= Bestand Abflüsse an hochliquid en - Zuflüsse (unter Aktiva Stress) 1 wobei hochliquide Mittel aus Level 1 (z.b. Guthaben bei ZB) und Level 2 (z.b. Pfandbriefe) Aktiva bestehen Level 2 Aktiva dürfen maximal 40% der gesamten liquiden Mittel ausmachen die Zahlungsmittelzuflüsse sollen maximal mit 75% der Abflüsse einfließen, um indirekt einen Puffer zu implementieren Seite 13

14 2. Überblick über die neuen Maßnahmen hier: LCR Quelle: DSGV, Basel III-Radar, i.r. Deka-Fokustag Seite 14

15 2. Überblick über die neuen Maßnahmen hier: Zusammenstellung der hochliquiden Mittel Quelle: DSGV, Basel III-Radar, i.r. Deka-Fokustag Seite 15

16 2. Überblick über die neuen Maßnahmen Net Stable Funding Ratio (NSFR) basiert auf einem Stressszenario mit 1-jährigem Beobachtungszeitraum und soll somit die strukturelle Liquidität sichern dämmt das Prolongationsrisiko ein Berechnung mittels: verfügbare stabile Refinanzierungsmitte l NSFR= 1 erforderli che stabile Refinanzierungsmitte l vereinfacht ausgedrückt spiegelt diese Kennzahl das Verhältnis zwischen den Risiken auf der Passivseite und denen auf der Aktivseite wieder Seite 16

17 2. Überblick über die neuen Maßnahmen hier: NSFR Quelle: DSGV, Basel III-Radar, i.r. Deka-Fokustag Seite 17

18 2. Überblick über die neuen Maßnahmen hier: Zusammenstellung der hochliquiden Mittel Hinweis: ASF: available stable funding RSF: required stable funding Quelle: DSGV, Basel III-Radar, i.r. Deka-Fokustag Seite 18

19 3. Motivation der Ausarbeitung Abb. 1: Mögliche Refinanzierungsmethoden gemäß NSFR-Gewichtung 100 für Kundenkredite mit LZ > 1 Jahr 100 Eigenmittel oder Verbindl. mit LZ < 1 Jahr 117,65 für Retailkredite mit LZ < 1 Jahr 153,85 für wohnwirtschaftliche Realkredite 200 für Unternehmenskredite mit LZ < 1 Jahr 100 verfügbare Refinanzierungsmittel 111,11 stabile Kundeneinlage 200 Unternehmens- Einlagen Lesebeispiel (siehe ): Um über 100 Refinanzierungsmittel zu verfügen, ist es nötig 111,11 stabile Kundeneinlagen zu akquirieren. Diese Mittel können anschließend dazu eingesetzt werden einen Wohnbaukredit in Höhe von 153,85 zu finanzieren. Seite 19

20 Agenda 1 Liquidität im Sinne des Baseler Komitees 2 Auswertung und Simulation anhand normierter Bilanzen 3 Was sind die Konsequenzen? 4 Welche Schlüsse sind zu ziehen? Seite 20

21 Statistik Wie funktioniert die Normierung? Seite 21

22 Grundlagen & Vorgehen Abb. 2: Aufbau der Vorgehensweise Bankenstatistik der deutschen Bundesbank (Bsp. siehe Abb. 3) 1. Schritt: Auswahl relevanter Bilanzpositionen 2. Schritt: Bestimmung der Marktanteile (Bsp. siehe Abb. 4) 3. Schritt: Berechnung der Anteile der einzelnen Positionen an der Gesamtbilanzsumme 4. Schritt: Erstellung einer approximierten Bilanz für alle 10 Gruppen 5. Schritt: Indexierung der Bilanzsumme auf 1 Mrd. je Bankengruppe (Bsp. siehe Abb. 5) 6. Schritt: Berechnung der Liquiditätskennzahlen (siehe Tab. 1) 7. Schritt: Simulation verschiedener, denkbarer Szenarien Seite 22

23 Grundlagen & Vorgehen hier: Marktanteilsvergleich Aktivseite AKTIVA Sparkassen Groß banken Landesbanken Kreditgeno ssens chaften R egio nalbanken & so nstige Kreditbanken Z weigstellen ausländischer B anken Geno ssenschaftl iche Z entralbanken R ealkreditinstitu te B ausparkassen B anken mit So nderaufgaben Marktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil Marktanteil Marktanteil Marktanteil Marktanteil Kassenbest and 37,39% 18,59% 3,62% 29,89% 10,01% 0,08% 0,41% 0,02% 0,00% 0,00% Kred it e an ausländ ische B anken 0,44% 41,43% 21,50% 0,21% 10,47% 12,20% 2,72% 6,97% 0,45% 3,60% an inländische Banken 6,41% 10,96% 13,64% 4,61% 9,59% 13,03% 7,30% 2,96% 2,67% 28,83% davon kurzfristig 6,99% 16,91% 11,61% 5,22% 15,68% 27,90% 3,44% 3,54% 0,37% 8,34% davon mittelfristig 13,48% 14,97% 6,82% 12,86% 15,21% 2,87% 11,24% 1,09% 1,29% 20,17% davon langfristig 4,08% 3,79% 17,41% 1,96% 1,87% 0,06% 10,35% 2,82% 5,40% 52,25% an inländische öf f. HHs 11,79% 7,51% 30,66% 1,29% 5,50% 0,11% 0,58% 17,52% 1,09% 23,96% an inländische U nt ernehmen 18,38% 15,17% 22,53% 7,73% 10,79% 3,27% 2,33% 9,29% 0,12% 10,38% davon kurzfristig 12,20% 30,19% 21,08% 6,05% 11,56% 4,48% 2,99% 1,55% 0,05% 9,84% davon mittel- & langfristig 14,52% 8,12% 21,43% 5,14% 8,05% 2,83% 2,09% 9,42% -0,62% 8,32% approx. Wohnungsbau 28,88% 9,27% 7,69% 15,25% 12,01% 0,11% 0,08% 12,16% 3,68% 10,87% an Privat personen ( gesamt ) 31,33% 9,43% 3,25% 24,12% 16,85% 0,75% 0,05% 4,19% 7,86% 2,17% davon kurzfristig 27,45% 10,69% 8,90% 24,79% 21,00% 3,01% 0,34% 1,52% 2,12% 0,18% davon mittel- & langfristig 36,62% 6,08% 1,36% 32,67% 22,01% 1,88% 0,10% -0,07% 1,02% -1,66% davon approx. Wohnungsbau 29,46% 10,71% 3,61% 20,58% 14,44% 0,13% 0,01% 6,12% 11,06% 3,88% an Org anisat ionen ohne Ewz 34,36% 6,64% 7,81% 28,76% 3,77% 1,07% 0,96% 5,46% 0,82% 10,34% W ert p apierb est ände insg esamt 19,05% 9,62% 18,11% 14,09% 9,29% 0,37% 4,71% 10,78% 2,27% 11,71% Gut hab en b ei Z ent ralnot enbank 9,37% 60,15% 5,28% 6,36% 8,65% 7,52% 0,66% 0,33% 0,04% 1,64% B et eilig ungen 11,82% 44,97% 12,08% 8,39% 5,11% 0,43% 10,58% 0,60% 0,28% 5,75% Sachanlagen & sonstige Aktivposten 1,17% 71,01% 17,14% 1,25% 1,33% 0,38% 3,15% 1,06% 0,15% 3,37% Quelle: Eigene Darstellung nach Daten der Deutschen Bundesbank Seite 23

24 Grundlagen & Vorgehen hier: Marktanteilsvergleich Passivseite PASSIVA Sparkassen Groß banken Landesbanken Kreditgeno ssens chaften R egio nalbanken & so nstige Kreditbanken Z weigstellen ausländischer B anken Geno ssenschaftl iche Z entralbanken R ealkreditinstitu te B ausparkassen B anken mit So nderaufgaben M arktanteil Marktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil M arktanteil Marktanteil M arktanteil M arktanteil Sicht einlag en 28,22% 17,79% 7,85% 19,62% 20,15% 4,00% 0,66% 0,75% 0,03% 0,94% inl. Unternehmen 20,15% 28,95% 14,34% 13,23% 16,34% 3,65% 2,06% 0,52% 0,01% 0,76% Privatpersonen 32,69% 12,60% 2,86% 23,61% 23,10% 4,63% 0,01% 0,39% 0,05% 0,05% inl. Orga ohne Erwerbszweck 32,33% 13,76% 13,39% 29,84% 10,45% 0,09% 0,04% 0,06% 0,03% 0,01% inländische öffentl. Haushalte 22,05% 13,92% 25,77% 6,61% 11,88% 0,12% 0,13% 6,57% 0,00% 12,95% T ermineinlag en 4,95% 14,82% 21,69% 6,45% 14,06% 2,08% 1,93% 14,66% 12,35% 7,01% V erbindl. ggü. Banken 8,67% 22,00% 17,91% 5,44% 8,40% 13,24% 6,83% 7,40% 1,15% 8,96% davon kurzfristige Termineinlagen 5,71% 11,15% 33,83% 5,41% 3,20% 1,37% 10,25% 22,69% 1,95% 4,45% davon mittel- & langfristige TE 16,95% 8,90% 20,34% 10,66% 8,08% 0,37% 9,16% 7,77% 2,13% 15,65% davon Sichteinlagen 17,78% 24,10% 15,25% 4,59% 8,32% 0,88% 16,98% 4,80% 0,98% 6,32% TE von ausl. Banken 1,66% 28,94% 16,86% 1,81% 6,33% 30,81% 3,49% 6,87% 0,27% 2,97% Sichteinlagen von ausl. Banken 0,10% 44,10% 7,44% 0,11% 14,89% 23,52% 1,97% 0,83% 0,08% 6,95% Sp areinlag en 47,59% 12,36% 2,25% 29,58% 8,10% 0,02% 0,00% 0,05% 0,06% Sparb rief e 39,96% 6,96% 0,63% 12,20% 12,90% 0,69% 1,45% 0,63% Inhaberschuld verschre ibungen im Umlauf 1,40% 4,15% 24,86% 1,26% 4,15% 4,15% 3,98% 13,43% 0,39% 42,25% so nst. Passivp ost en wie Hand elsb est and sderiv at e 2,38% 67,84% 17,71% 1,61% 2,35% 0,47% 3,18% 1,33% 0,46% 2,67% Eigenkap it al 18,63% 18,95% 15,64% 11,90% 11,21% 1,79% 3,15% 4,19% 2,05% 12,49% Quelle: Eigene Darstellung nach Daten der Deutschen Bundesbank Seite 24

25 Erklärung der Musterbilanz die fertige Musterbilanz enthält folgende Informationen: alle für den zu Grunde liegenden Zweck nötigen Bilanzpositionen mit den zugehörigen Gewichtungsfaktoren bezüglich der Liquiditätskennziffern LCR und NSFR die spezifischen Marktanteile für jede einzelne Bilanzposition den indexierten Bestand eben dieser Positionen sowie die errechneten Kennzahlen, die sich aus den ermittelten Beständen ergeben Seite 25

26 Ergebnisse zu LCR und NSFR im Gruppenvergleich Bankengruppe LCR NSFR Sparkassen 129,2% 103,0% Großbanken 24,4% 58,7% Landesbanken 59,8% 81,4% Kreditgenossenschaften 75,6% 105,5% Regionalbanen und sonstige Kreditinstitute 88,2% 93,4% Genossenschaftliche Zentralbanken 8,4% 72,2% Zw eigstellen ausländischer Banken 44,3% 75,8% Realkreditinstitute 68,9% 92,7% Bausparkassen 117,1% 116,1% Banken mit Sonderaufgabe 68,7% 92,2% Seite 26

27 Simulationen hier: Passivtausch Basis ist die indexierte Musterbilanz und eine unveränderte Summe der Passivseite Szenario 1: Passivtausch - steigender Wettbewerb um Einlagen von Privatkunden (PK) Sparkassen verlieren 100 Mio. an PK-Einlagen und ersetzen diese durch Erhöhung des Bestands an Verbindlichkeiten gegenüber Banken um ebenfalls 100 Mio. Großbanken gewinnen die bei den Sparkassen abgeflossenen PK- Einlagen und bauen im Gegenzug 100 Mio. an Verbindl. ggü. Banken ab Ergebnis: Sparkassen: LCR = 88,1%, NSFR = 91,1% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 30,4%, NSFR = 79,2 (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Seite 27

28 Simulationen hier: Bilanzverlängerung Basis ist die indexierte Musterbilanz Szenario 2: Bilanzverlängerung - mehr Kredite an Unternehmen refinanziert durch zusätzliche Verbindlichkeiten gegenüber Banken Sparkassen erhöhen sowohl den Bestand der Kredite an Unternehmenskunden, als auch den Bestand der Refinanzierung bei Banken um jeweils 100 Mio. Großbanken verfolgen die selbe Strategie wie die Sparkassen und verlängern ihre Bilanz um die oben erwähnten Werte ebenfalls zu Lasten der anderen hier nicht explizit betrachteten Gruppen Ergebnis: Sparkassen: LCR = 85,8%, NSFR = 96,6% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 19,5%, NSFR = 52,7% (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Seite 28

29 Simulationen hier: Bilanzverlängerung II Basis ist die indexierte Musterbilanz Szenario 3: Bilanzverlängerung - mehr Wohnbaukredite refinanziert durch Verbindlichkeiten gegenüber Banken Sparkassen erhöhen sowohl den Bestand der Wohnbaukredite, als auch den Bestand der Refinanzierung bei Banken um jeweils 100 Mio. Großbanken verfolgen die selbe Strategie wie die Sparkassen und verlängern ihre Bilanz um die oben erwähnten Werte ebenfalls zu Lasten der anderen hier nicht explizit betrachteten Gruppen Ergebnis: Sparkassen: LCR = 85,8,%, NSFR = 96,6% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 16,3%, NSFR = 51,2% (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Seite 29

30 Simulationen hier: Mittelabfluss Basis ist die indexierte Musterbilanz Szenario 4: Worst-Case für Sparkassen Abfluss von Einlagen und Wohnbaukrediten Sparkassen verlieren 100 Mio. an PK-Einlagen und reduzieren daher auf der Aktivseite den Bestand an Wohnbaukrediten um ebenfalls 100 Mio. Großbanken gewinnen die bei den Sparkassen abgeflossenen PK- Einlagen und akquirieren darüber hinaus die 100 Mio. an Wohnbaukrediten Ergebnis: Sparkassen: LCR = 134,3%, NSFR = 99,7% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 23,5%, NSFR = 69% (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Seite 30

31 Simulationen hier: Passivtausch II Basis ist die indexierte Musterbilanz und eine unveränderte Summe der Gesamtbilanz Szenario 5: Umschichtung - PK-Einlagen werden in Einlagen von Unternehmenskunden (UK) umgeschichtet Sparkassen verlieren 100 Mio. an PK-Einlagen und ersetzen diese durch Erhöhung des Bestands an UK-Einlagen in Höhe von ebenfalls 100 Mio. Großbanken gewinnen 50 Mio. an PK-Einlagen und verringern daher ihren Bestand an UK-Einlagen in Höhe von ebenfalls 50 Mio. Ergebnis: Sparkassen: LCR = 96,4%, NSFR = 97,7% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 27,9%, NSFR = 63,3% (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Seite 31

32 Simulationen hier: Bilanzverkürzung Großbanken Basis ist die indexierte Musterbilanz Szenario 6: Bilanzverlängerung bei Sparkassen bzw. Bilanzverkürzung bei Großbanken und Regionalbanken Sparkassen erhöhen auf der Aktivseite den Bestand an UK-Krediten um 100 Mio., auf der Passivseite fließen 100 Mio. an PK-Einlagen ab. Zum Bilanzausgleich erhöht sich der Bestand Verbindl. ggü. Banken um 200 Mio. Großbanken verringern die Ausgabe von UK-Krediten um 50 Mio. und die Verbindl. ggü. Banken um 100 Mio. ; hingegen werden PK-Einlagen im Umfang von 50 Mio. akquiriert Regionalbanken agieren analog zu den Großbanken Ergebnis: Sparkassen: LCR = 47,7%, NSFR = 82,9% (vorher: 129,2% bzw. 103%) Großbanken: LCR = 30,6%, NSFR = 75,4% (vorher: 24,4% bzw. 58,7%) Regionalbanken: LCR = 129,2%, NSFR = 105,1% (vorher: 88,2% bzw. 93,4%) Seite 32

33 Simulationen: Zusammenfassung Einlagen von Privatkunden werden durch Basel 3 begünstigt, ebenso wie Wohnbaukredite folglich zunehmender Wettbewerb um die Einlagen von Privatkunden und daher sinkende Margen für Banken auf diesem Gebiet steigender Wettbewerb um die Vergabe von Wohnbaukrediten Umstrukturierung der Kredite von lange in kurze Fristen mit entsprechenden Zusatzprodukten kann bewirken, dass Chancen und Risiken beim Kreditnehmer liegen. Dazu ist allerdings ein ausreichendes Angebot an Derivaten, speziell der Swap-Geschäfte, notwendig Großbanken müssen nicht nur Aktiva abbauen, sondern es müssen auch Einlagen umgeschichtet werden. Dies allein reicht immer noch nicht aus um die Basel 3 Kennzahlen zu erfüllen bei Regionalbanken würde die in Szenario 6 Bilanzverkürzung Großbanken vorausgesetzte Simulation genügen um die neuen Anforderungen zu befriedigen Seite 33

34 Agenda 1 Liquidität im Sinne des Baseler Komitees 2 Auswertung und Simulation anhand normierter Bilanzen 3 Was sind die Konsequenzen? 4 Welche Schlüsse sind zu ziehen? Seite 34

35 Ausgangslage wegen der neuen Liquiditätskennzahlen verändert sich die Bedeutung verschiedener Einlagearten In der Folge muß sich die Bewertung von Produkten ändern Die bisherigen Kalkulationsgrundsätze ( spiegeln gegen den Kapitalmarkt) funktioniert auf Sicht nicht mehr! Zur Herstellung der notwendigen Transparenz ist eine Übertragung in die Kalkulation zwingend notwendig Kalkulationserweiterung beinhaltet die Berechnung fairer Preise für alle Aktiv- und Passivprodukte diese Preise veranschaulichen in Form einer Topflösung die Bilanzstruktur in Abhängigkeit der neuen Liquiditätsregeln gleichzeitig geben sie Auskunft darüber, ob ein Defizit oder ein Überschuss aus der Bilanzstruktur generiert wird Seite 35

36 Preisermittlung: hier: fairer Preis für Aktivprodukte Für alle anderen Aktiva ergeben sich ähnliche Gleichungen, sodass sich letztendlich folgende NSFR-neutralen Aufschläge errechnen lassen: Überblick über die fairen Preise der Aktivprodukte Produkt Kredit an ausl. Banken kurzfristige Kredite an inl. Banken mittelfristige Kredite an inl. Banken langfristige Kredite an inl. Banken kurzfristige Kredite an öff. HH mittel-& langfristige Kredite an öff. HH kurzfristige Kredite an inl. UK mittel-& langfristige Kredite an inl. UK Wohnbaukredite kurzfristige Kredite an PK mittel-& langfristige Kredite an PK kurzfristige Kredite an Orga ohne Ewz mittel-& langfristige Kredite an Orga ohne Ewz inl. Wertpapiere / Unternehmensanleihen Angenommene Duration 5 Jahre 1 Jahr 5 Jahre 10 Jahre 1 Jahr (5 Jahre+10 Jahre)/2 1 Jahr (5 Jahre+10 Jahre)/2 (5 Jahre+10 Jahre)/2 1 Jahr (5 Jahre+10 Jahre)/2 1 Jahr (5 Jahre+10 Jahre)/2 5 Jahre Preis (in bp p.a.) 22, ,8 27,1 23,5 15, ,5 25,2 16, ,55 23,625 23,5 25,2 14,4 Seite 36

37 Preisermittlung: hier: fairer Preis für Aktivprodukte Zwischenfazit: anfängliche Idee war, dass eine stabile Refinanzierung teurer ist und folglich ein Anstieg des Aufschlags proportional zu den unterstellten RSF-Faktoren zu erwarten ist diesen Erwartungen entsprechen lediglich die Produkte: Wertpapiere, Beteiligungen, Sachanlagen und sonstige Aktivposten Berechnung ergibt umgekehrtes Bild zu den vorherigen Erwartungen außerdem muss für kurzfristige Produkte ein wesentlich höherer Aufschlag gezahlt werden als für Mittel- und Langfristige ABER: dies impliziert keine negative Bewertung, weil die resultierende Struktur vor dem Hintergrund, dass etwa Bankenkredite somit weiter an Attraktivität verlieren, durchaus plausibel erscheint Seite 37

38 Preisermittlung: hier: fairer Preis für Passivprodukte Für alle anderen Passiva ergeben sich ähnliche Gleichungen, sodass sich letztendlich folgende NSFR-neutralen Aufschläge errechnen lassen: Überblick über die fairen Preise der Passivprodukte Produkt angenommene Duration Preis (in bp p.a.) Sichteinlagen von UK 5 Jahre 19,5 Sichteinlagen von PK 5 Jahre 29,98 Sichteinlagen von Orga ohne Ewz 5 Jahre 19,5 Sichteinlagen von öff. HH 5 Jahre 19,5 kurzfristige Termineinlagen von UK 1 Jahr 50,9 kurzfristige Termineinlagen von PK 1 Jahr 42,5 kurzfristige Termineinlagen von Orga ohne Ewz 1 Jahr 42,5 kurzfristige Termineinlagen von öff. HH 1 Jahr 42,5 mittel-& langfristige Termineinlagen von UK (5 Jahre+10 Jahre)/2 29,325 mittel-& langfristige Termineinlagen von PK (5 Jahre+10 Jahre)/2 30,825 mittel-& langfristige Termineinlagen von Orga ohne Ewz (5 Jahre+10 Jahre)/2 29,325 mittel-& langfristige Termineinlagen von öff. HH (5 Jahre+10 Jahre)/2 29,325 kurzfristige Termineinlagen von inl. Banken 1 Jahr 32 mittel-& langfristige Termineinlagen von inl. Banken (5 Jahre+10 Jahre)/2 27,45 Sichteinlagen von inl. Banken 5 Jahre 6,4 Seite 38

39 Preisermittlung: hier: fairer Preis für Passivprodukte Zwischenfazit: die errechneten Aufschläge für die Passiva entsprechen im großen Umfang den Erwartungen Sprich: auf Passivprodukte, die relativ viel stabile Refinanzierung bereitstellen, ist ein entsprechend höherer Aufschlag zu zahlen Ausnahme: auf kurzfr. Termineinlagen ist ein höherer Aufschlag zu zahlen als auf längerfristige Seite 39

40 Kalkulation Revolution in der Kalkulation! Seite 40

41 Vom Produktpreis zur Kalkulation hier: Die Topflösung Visualisierung der Topflösung Die Topflösung ergibt sich wie folgt: Schritt 1: an den Bilanzanteilen gewichteten Durchschnittspreis für die Aktiva berechnen Schritt 2: auf gleiche Weise für die Passivseite einen Durchschnittspreis bestimmen Schritt 3: Aus diesen beiden Durchschnittsaufschlägen die Differenz bilden Quelle: Eigene Darstellung Seite 41

42 Vom Produktpreis zur Kalkulation hier: Ergebnisse der Topflösung Durchschnittspreis der Aktiva Durchschnittspreis der Passiva Differenz Ergebnisse der Topflösung Sparkassen Großbanken Kreditgenossenschaften Durchschnittspreis der Aktiva Sparkassen Durchschnittspreis der Passiva Großbanken Kreditgenossenschaften 20, , , , , ,2655-3,6855 3,1357-4,5413 Quelle: Eigene Darstellung Aus der Topflösung resultiert: Sparkassen und Kreditgenossenschaften verzeichnen ein Defizit die Gruppe der Großbanken erzielt einen Überschuss Überschuss der Großbanken von rund 3 bp multipliziert mit der tatsächlichen Bilanzsumme ergibt einen Überschuss von 660Mio. wird dieser Überschuss genutzt, um im Umfang von 10% der realen BS (=220Mrd.) neue Einlagen zu akquirieren, könnten 30 bp mehr gezahlt werden als aktuell Seite 42

43 Agenda 1 Liquidität im Sinne des Baseler Komitees 2 Auswertung und Simulation anhand normierter Bilanzen 3 Was sind die Konsequenzen? 4 Welche Schlüsse sind zu ziehen? Seite 43

44 Grundsätzliches Jedes einzelne Kreditinstitut kalkuliert auf Basis seiner hausindividuellen Bilanzstruktur und seiner Produktzusammensetzung individuell - Jedes Kreditinstitut muss die Kalkulationsgrundlagen regelmäßig (jährlich?) überprüfen, insbesondere: - hat sich die Bilanzstruktur verändert? - hat sich die Produktstruktur verändert - liegt ein NSFR-Defizit oder Überschuß vor? - Zukunftsorientierte Überprüfung der NSFR Seite 44

45 Beispiel: Planung Zukünftige Erwartungen bezüglich des Wachstums Sparkassen : Aktiva: im Bereich Unternehmenskundenkredite wird ein Wachstum von 10% angestrebt das Segment Wohnbaukredite soll ebenfalls um 10% wachsen Passiva: die Einlagen von Privatkunden steigen um 2% Daraus folgt: LCR = 159,2% (-0,4%-Punkte) NSFR = 102,6% (-2,7%-Punkte) Seite 45

46 Auswirkungen der Planung konkret: Ausgangslage: Nach dem angenommenen Wachstum: Seite 46

47 Auswirkungen der Planung konkret: Auswirkungen des Wachstums: Aktiva: das 10%-ige Wachstum im Kreditbereich erhöht den Bedarf an stabilen Re finanzierungsmitteln um rund 30 Mio. folglich geht die NSFR leicht zurück andererseits werden keine neuen Mittelzuflüsse durch die zusätzlichen Kredite beschafft somit bleibt die LCR diesbezüglich unverändert Passiva: das 2%-ige Wachstum aller Einlagen von Privatkunden stellt zwar stabile Refinanzierungsmittel von rund 9 Mio. zur Verfügung die NSFR verbessert sich leicht gleichzeitig verursachen diese Einlagen jedoch zusätzliche Mittelabflüsse von etwa 400 T die LCR sinkt marginal Seite 47

48 Auswirkungen der Planung konkret: NSFR-Neutralität? NSFR-neutrales Wachstum: um den zusätzlichen Bedarf an stabilen Mitteln zu egalisieren, könnten 1. zusätzliche Sichteinlagen generiert werden im Fall der Musterbilanz wären zusätzlich rund 22 Mio. Sichteinlagen von Privatkunden (ASF=90%) nötig oder 2. die vorhandenen Einlagen in mittel- und langfristige Produkte umgeschichtet werden zu diesem Zweck müssten rund 13 % (130 Mio.) der Musterbilanz in Einlagen mit einer Laufzeit größer als ein Jahr umgeschichtet werden Seite 48

49 Auswirkungen der Planung konkret: Aufbau einer Soll-Struktur für die Passivseite eine Umschichtung in mittel- und langfristige Produkte müsste folgendermaßen strukturiert sein, um keine Fälligkeitsklumpen zu generieren Produkt mit Laufzeit 1 bis 3 Jahre tägl. Verfügbare Einlagen Produkt mit Laufzeit 3 bis 5 Jahre Produkt mit Laufzeit 5 bis 10 Jahre Seite 49

50 Auswirkungen der Planung konkret: Aufbau einer Soll-Struktur für die Passivseite Bedingungen: Welche Kapitalmarktbedingungen herrschen vor? Was sind die Kundenerwartungen hinsichtlich der Kapitalmarktentwicklung? Welche Erfordernisse hat das Kreditinstitut (siehe Planung!)? einfache Produkte führen nur bedingt zum Ziel! Welches Produkt erfüllt die Kundenwünsche und bringt gleichzeitig eine entsprechende Liquiditäts- und Fundingwirkung für das Kreditinstitut? Seite 50

51 Haben Sie weitere Fragen oder Anmerkungen? Seite 51

52 Kontaktdaten Sparkasse Osnabrück Wittekindstraßse Osnabrück Tel.: 0541/ Seite 52

53 Haftungsausschluss Bei der Erstellung dieser Präsentation ist die größtmögliche Sorgfalt angewendet worden, für Vollständigkeit oder Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Soweit diese Präsentation Aussagen über zukünftige Entwicklungen enthält, basieren diese auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Referenten sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Auch hinsichtlich solcher zukunftsbezogenen Aussagen kann keine Garantie bzw. Haftung für den Eintritt der genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse übernommen werden. Weder durch den Vortrag noch durch die Überlassung der Präsentation wird eine vertragliche Bindung bzw. eine sonstige Haftung begründet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich zum Teil um Ansichten des Referenten, nicht der Sparkasse Osnabrück handelt. Die Nutzung, Vervielfältigung und Weitergabe der Präsentation darf nur nach Maßgabe und in den engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes erfolgen. Seite 53

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