Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der GENO BANK ESSEN eg, Essen

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1 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 der GENO BANK ESSEN eg, Essen I. Grundlagen des Instituts Geschäftsmodell Die GENO BANK ESSEN eg ist eine regional tätige Kreditgenossenschaft mit einer Bilanzsumme von Mio. EUR zum Jahresende Im Rahmen des Kundengeschäftes wird insbesondere das Kredit- und Einlagengeschäft, der Zahlungsverkehr sowie das Wertpapierdienstleistungsgeschäft betrieben. Das Vermittlungsgeschäft erfolgt überwiegend mit unseren Partnern der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das Eigengeschäft der Bank wird in erster Linie zur Aussteuerung von Ungleichgewichten im Kundengeschäft sowie zur Erzielung eines Zusatzertrages zum Kundengeschäft betrieben. Die Eigenanlagen konzentrieren sich gemäß unserer Risikostrategie auf die Liquiditätsanlage im genossenschaftlichen Verbund und auf Staatsanleihen, die teilweise im Anlagevermögen geführt werden. Handelsbuchgeschäfte werden zurzeit nicht getätigt. Das Privat- und Firmenkundengeschäft ist geprägt durch einen hohen Anteil an Realkreditgeschäften. Derivate werden als Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Durch die Geschäftsstruktur im Kundengeschäft sowie im Eigengeschäft ist eine Beschränkung auf die banküblichen Risiken einer regional ausgerichteten Genossenschaftsbank gewährleistet. Aufgrund der engen Beziehung zu unseren Mitgliedern und Kunden besteht insbesondere keine Kapitalmarktabhängigkeit. Entsprechend dem definierten Geschäftsgebiet dominieren regionale Geschäfte. Im Eigengeschäft werden nur im banküblichen Umfang Wertpapiere von Emittenten mit Sitz im Ausland von uns gehalten. Werden Auslandsgeschäfte abgewickelt, erfolgt das in der Regel über Verbundpartner. Beteiligungen im Ausland, die über die Beteiligung an der DZ PRIVATBANK S.A. hinausgehen, hält die Bank nicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaft und Konjunktur in Deutschland Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde in 2014 erneut durch die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist 2014 nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 1,6 % dennoch deutlich stärker gestiegen als in den Jahren 2012 (+0,4 %) und 2013 (+0,1 %). In 2014 wurden die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 1,2 % erhöht. Der Zuwachs fiel damit kräftiger aus als im Vorjahr (+0,8 %). Zur Ausweitung der Konsumausgaben trugen die nach wie vor aufwärtsgerichtete Beschäftigungsentwicklung, die zunehmenden Tarifverdienste und ein vergleichsweise geringer Anstieg der Verbraucherpreise bei. Befördert wurde die Ausgabebereitschaft der Konsumenten zudem durch eine Anhebung des Einkommensteuer-Grundfreibetrages sowie umfangreiche Leistungsausweitungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

2 Die Finanzlage der öffentlichen Hand hat sich 2014 weiter entspannt. Der Bund erzielte zum ersten Mal seit 1969 ein Jahr ohne Defizit. Die "schwarze Null" wurde damit ein Jahr früher erreicht, als von der Bundesregierung angekündigt. Am deutschen Arbeitsmarkt setzte sich der Aufschwung fort. Nach vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber dem Vorjahr um auf rund 42,7 Millionen Menschen. Der Anstieg basierte vor allem aus einem merklichen Zuwachs von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Die auf Basis der jährlichen Veränderungen des Verbraucherpreisindexes gemessene Inflationsrate hat sich in 2014 erheblich vermindert. Sie ist im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf niedrige 0,9 % gesunken. Hauptgrund für den Rückgang der Inflationsrate waren die Energiepreise, die spürbar nachgaben. Finanzmarkt Die Bilanz an den internationalen Finanzmärkten fällt für das Jahr 2014 durchwachsen aus. Sowohl der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, der Bürgerkrieg in Syrien und die Bürgerproteste in Hong Kong als auch die Angst vor einer Abkühlung des chinesischen Wirtschaftsmotors ließen die Nervosität an den Märkten steigen. Zum Ende des Jahres sorgte Sorgenkind Griechenland wieder für Unruhe an den Märkten. Nachdem der amtierende griechische Premierminister Antonis Samaras damit gescheitert war, den ehemaligen EU-Kommissar Stavros Dimas im griechischen Parlament zum Präsidenten wählen zu lassen, wurden Neuwahlen für den Januar 2015 vereinbart. Angesichts der vielversprechenden Wahlchancen der reformkritischen Partei Syriza unter Alexis Tsipras stiegen europaweit die Sorgen vor einem Wiederaufflammen der Krise im Euroraum. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr ihre Geldpolitik für den Euroraum noch weiter gelockert. Ausgangspunkt der neuen Maßnahmen war die auf niedrigem Niveau nachlassende Inflation bei gleichzeitig schwacher Konjunktur. Darüber hinaus verminderte der rückläufige Ölpreis den Preisdruck im Währungsraum. In dieser Gemengelage befürchtete der Rat der EZB ein ernstzunehmendes Risiko dauerhaft zu niedriger Inflationsraten sowie abnehmender Inflationserwartungen. Die europäische Notenbank begegnete diesem Risiko mit Leitzinssenkungen im Juni und September. Dabei senkte sie den Hauptrefinanzierungssatz für die Geschäftsbanken im Euroraum um insgesamt 0,2 Prozentpunkte auf 0,05 %. Der Tagesgeldzins, d.h. der Zins für Übernachteinlagen der Geldhäuser bei der EZB, fiel in zwei Zinsschritten auf -0,2 %. Erstmals verlangte die EZB damit einen Strafzins für bei der EZB geparkte Gelder. Die europäischen Notenbanker erhofften sich insbesondere vom negativen Tagesgeldzins eine Belebung der Weitervergabe von Geldern innerhalb des Währungsraumes. Flankiert wurde die Zinssenkung von weiteren geldpolitischen Sondermaßnahmen. Zum einen wurde im Juni ein neues langfristiges Refinanzierungsgeschäft ins Leben gerufen. Über dieses können Banken bis 2016 Gelder der EZB mit Laufzeiten von bis zu vier Jahren erhalten, wobei Laufzeit und Umfang der Mittel von der Kreditvergabe der Bank im Bezugszeitraum abhängen. Ziel ist die Belebung der schwachen Unternehmenskreditvergabe im Währungsraum. Zum anderen beschloss der EZB-Rat im September Programme zum Ankauf von verbrieften Krediten (ABS-Papieren) und gedeckten Schuldverschreibungen, wie z.b. Pfandbriefe, die im vierten Quartal gestartet wurden. Zum Ende des Jahres gab EZB-Präsident Draghi bekannt, dass die europäische Notenbank die Machbarkeit und Wirkung weitergehender geldpolitischer Maßnahmen, wie z.b. den breiten Ankauf von Staatsanleihen, prüfe. Der Euro hat in 2014 deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Zwar konnte sich die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar in der ersten Jahreshälfte noch erfolgreich über der Marke von 1,35 US-Dollar halten. In der zweiten Jahreshälfte gab der Euro aber sichtbar nach. Bis zum Jahresende fiel der Euro-Dollar Kurs auf 1,21 US-Dollar je Euro. Das waren 16,5 US-Cent weniger als Ende Verantwortlich für die Euro-Schwäche waren in erster Linie die divergierenden Geldpolitiken dies- wie jenseits des Atlantiks. So schwenkte die EZB im Jahresverlauf auf einen deutlich expansiveren geldpolitischen Kurs für den Euroraum ein. An den Märkten setzte sich daraufhin die Erwartung durch, dass die EZB weitere geldpolitisch expansive Maßnahmen, wie z.b. umfassende Staatsanleiheaufkäufe, in 2015 beschließen werde. Mit Blick auf die US-Notenbankpolitik gewannen hingegen nach der Einstellung der Anleiheaufkäufe der Federal Reserve sowie vielversprechener Konjunkturdaten Spekulationen über eine bevorstehende Zinswende in den USA die Oberhand

3 Trotz neuer Allzeithochs blieb an den Aktienmärkten der große Befreiungsschlag in 2014 aus. Zwar hatten sich die Aktien in der ersten Jahreshälfte hoffnungsvoll entwickelt. Nachdem der DAX im ersten Quartal um die Marke von Punkten geschwankt war, knackte der deutsche Leitindex im zweiten Quartal die Marke von Punkten. Konjunkturhoffnungen für den Euroraum und die expansivere Geldpolitik der EZB waren dabei die treibenden Kräfte. Allerdings fand der Höhenflug des DAX mit Beginn der zweiten Jahreshälfte ein jähes Ende. Ausschlaggebend waren überraschend schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, Europa und den Schwellenländern sowie die anhaltenden Konflikte in der Ostukraine und im Nahen Osten. Der DAX verlor im Zuge dessen zunehmend an Höhe und sank bis Mitte Oktober auf rund Punkte. Im November kam es allerdings zu einer Erholung, in deren Verlauf der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch von Punkten erreichte. Im Zuge der Regierungskrise in Griechenland und der Furcht vor einem Wiederaufflammen der Euro-Schuldenkrise gab der Deutsche Aktienindex zum Ende des Jahres aber wieder einen Teil seiner Kursgewinne ab. Der DAX beendete das Jahr bei einem Stand von Punkten und lag damit 2,7 % höher als am Vorjahresende. Geschäftsentwicklung der rheinisch-westfälischen Kreditgenossenschaften im Jahr 2014 Zum Ende des Geschäftsjahres 2014 gehörten dem RWGV insgesamt 180 (Vorjahr: 185) Mitgliedsbanken an, zu denen unverändert elf Sonderinstitute zählen. Die addierte Bilanzsumme aller RWGV-Mitgliedsbanken stieg im Geschäftsjahr um 3,4 % (Vorjahr: +0,3 %) auf nunmehr 185,7 Mrd. EUR. Ohne Berücksichtigung der Sonderinstitute konnte bei den RWGV- Banken eine Bilanzsummensteigerung von 3,7 % (Vorjahr: +1,8 %) auf 115,3 Mrd. EUR erreicht werden. Die durchschnittliche Bilanzsumme der Banken hat sich von 639 Mio. EUR auf 682 Mio. EUR erhöht. Das Spektrum reicht von einer Bilanzsumme in Höhe von 42 Mio. EUR bis zu einer Größenordnung von 6,3 Mrd. EUR, wobei sich der Median der Bilanzsumme auf 414 Mio. EUR beläuft. Die Kreditvergabe an Privat- und Firmenkunden erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % auf 73,5 Mrd. EUR. Damit wurde in den fünf vergangenen Geschäftsjahren jeweils eine deutliche Zuwachsrate von über 4 % erzielt. Wie bereits im Vorjahr nutzten die Kunden die guten Bedingungen für langfristige Investitionen, da vor allem wiederum langfristige Kredite gefragt waren, die sich um 4,8 % auf 63,0 Mrd. EUR erhöhten und einen Anteil von 85,7 % an den gesamten Kundenforderungen bilden. Der Bestand der kurz- und mittelfristigen Kredite mit einer Laufzeit bis einschließlich fünf Jahre konnte um 2,9 % auf 10,5 Mrd. EUR gesteigert werden. Die eigenen Wertpapiere (Depot A) haben sich im Geschäftsjahr 2014 um 1,0 Mrd. EUR (+4,1 %) auf 25,7 Mrd. EUR erhöht. Hierbei haben sich die festverzinslichen Wertpapiere um 0,6 Mrd. EUR (+3,0 %) und die Bestände der Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere um 0,4 Mrd. EUR (+8,6 %) erhöht. Wertpapieranlagen und Bankenforderungen sind in der Summe gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mrd. EUR gestiegen. Trotz des anhaltend niedrigen und abermals gesunkenen Zinsniveaus konnte der Bestand der Kundeneinlagen im Geschäftsjahr 2014 um 3,2 Mrd. EUR bzw. +3,9 % (Vorjahr: +3,0 %) auf 84,1 Mrd. EUR erneut beachtlich gesteigert werden. Der Trend zugunsten kurzfristiger Einlagenarten hat sich weiter fortgesetzt. Die Kunden wählten im Geschäftsjahr 2014 wiederum verstärkt täglich fällige Einlagen, die sich deutlich um 11,0 % auf 42,6 Mrd. EUR erhöhten. Der Anteil der täglich fälligen Einlagen an der Bilanzsumme beträgt mittlerweile 36,9 % (Vorjahr: 34,5 %). Im Gegensatz hierzu reduzierten sich die befristeten Einlagen um -7,6 % auf 10,4 Mrd. EUR. Die Spareinlagen nahmen bestandsmäßig geringfügig zu. Per Ende 2014 betrug der Spareinlagenbestand 29,4 Mrd. EUR und lag damit um 0,3 % über dem Vorjahreswert. Die Entwicklung der Schuldverschreibungen (-0,2 Mrd. EUR oder -13,4 %) war erneut rückläufig. Die RWGV-Banken konnten auch im Geschäftsjahr 2014 ihr Eigenkapital deutlich stärken. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Geschäftsguthaben und Offenen Rücklagen insgesamt um 0,2 Mrd. EUR (+3,5 %) auf 7,1 Mrd. EUR. Die Geschäftsguthaben belaufen sich auf 1,5 Mrd. EUR nach einem Volumenzuwachs von 1,2 %. Die Rücklagen stiegen auf 5,7 Mrd. EUR (+4,2 %). Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt wie im Vorjahr bei 6,2 %. Der Anteil der Rücklagen am Eigenkapital macht aktuell 79,4 % aus. Unter Einbeziehung des Fonds für allgemeine Bankrisiken ergibt sich eine Eigenkapitalquote für unsere Mitgliedsbanken in Höhe von 8,0 % der Bilanzsumme

4 Der Bestand des Fonds für allgemeine Bankrisiken erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014 erneut signifikant um 451 Mio. EUR (+28,3 %) auf Mio. EUR. Hier dürfte die Umwandlung stiller Vorsorgereserven nach 340f HGB in offene Reserven nach 340g HGB im Vordergrund gestanden haben. Wirtschaftsstandort Essen Essen befindet sich im Herzen der Metropolregion Rhein-Ruhr, dem größten Ballungsraum Deutschlands. Nach London und Paris ist die Region das größte Ballungszentrum in Europa. Cirka neun Millionen Menschen leben und arbeiten in einem Umkreis von 50 Kilometern rund um Essen. Die Nähe zu den europäischen Absatzmärkten macht die Stadt zum optimalen Standort für unternehmerisches Engagement. Die Region verfügt über eine hervorragende Anbindung an die örtliche Infrastruktur. Zu nennen sind hier das stark ausgebaute Autobahn- und Schienennetz, die Häfen Duisburg, Dortmund und Neuss, sowie die umliegenden Flughäfen Düsseldorf, Dortmund und Köln-Bonn. Die hohe Anzahl von Konzernzentralen sowie der Zentralen zahlreicher Verbände und Institutionen bieten den rund Einwohnern der Stadt Essen ein attraktives Arbeitsangebot. Der Anteil der Beschäftigten in der Dienstleistungsbranche liegt bei deutlich über 80 Prozent und steigt seit Jahren stetig zu Lasten des produzierenden Gewerbes. Branchenschwerpunkte liegen vor allem in den Wirtschaftssegmenten Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie dem Gesundheitsund Sozialwesen. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2014 bei rund 12,1 Prozent und war damit um 0,1 Prozent höher als im Dezember des Vorjahres. Der Standort Essen bietet jedoch vor allem hochqualifizierten Arbeitskräften eine große Auswahl. Die Zahl der Pendler, die täglich nach Essen kommen und hier einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen, nimmt stetig zu. Seit 2011 verzeichnet Essen ein leichtes Wachstum der Einwohnerzahlen, was auch der hohen Lebensqualität geschuldet ist, die die Stadt ihren Einwohnern bietet. Essen ist eine der grünsten Großstädte Deutschlands und kann neben herausragendem Einkaufsvergnügen auch mit einer Vielfalt an Kultur-, Freizeit- und Gastronomieangeboten punkten. Internationale kulturelle Aushängeschilder sind das Museum Folkwang sowie das Weltkulturerbe "Zeche Zollverein" mit dem Ruhr Museum. Stellvertretend für das Ruhrgebiet erhielt die Stadt 2010 den Titel Kulturhauptstadt Europa Zudem ist Essen eine der sichersten Großstädte in Nordrhein- Westfalen. Auch als Messe- und Universitätsstadt genießt die Ruhrmetropole national und international ein hohes Ansehen

5 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr insgesamt erfolgreich. Die für das Jahr 2014 aufgestellten Plandaten zu den bilanziellen Kundeneinlagen wurden übertroffen, das Ziel bei den Kundenforderungen wurde deutlich verfehlt. Bilanzsumme Die Bilanzsumme der GENO BANK ESSEN eg erhöhte sich um 32,7 Mio. EUR, was einer Veränderungsrate von +3,2 % entspricht. Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Bilanzsumme ,2 Aktivgeschäft Das bilanzielle Wachstum in 2014 betrug 6,8 Mio. EUR bzw. 1,7 % und stieg damit auf 408,2 Mio. EUR. Wir haben in 2014, abweichend zum Vorjahr, stille versteuerte Vorsorgereserven in der Bilanz von den Wertpapieranlagen in Abzug gebracht. Bei einem Abzug von den Kundenforderungen hätte sich für diese ein leichter Rückgang ergeben. Während die Forderungen an Kunden im Bereich bis 5 Jahre um 14,8 Mio. EUR gesteigert werden konnten, reduzierte sich der Bestand an langfristigen Kundenforderungen um 12,5 Mio. EUR. Der Forderungsbestand an Kunden mit unbestimmter Laufzeit erhöhte sich um knapp 4,5 Mio. EUR. Mit der Entwicklung des Kreditvolumens sind wir nicht zufrieden, da wir die gesteckten Ziele nur teilweise erreichen konnten. Die Bankguthaben haben sich im Berichtszeitraum rückläufig entwickelt, da die Liquidität fälliger Schuldscheindarlehen in Wertpapieranlagen investiert wurde. Insgesamt haben sich beide Anlageformen um TEUR erhöht. Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Bankguthaben ,4 Kundenforderungen ,7 Wertpapieranlagen ,4 Passivgeschäft Die Kundeneinlagen incl. eigener Schuldverschreibungen und nachrangiger Verbindlichkeiten haben sich in 2014 gegenüber dem Vorjahr um 36,3 Mio. EUR bzw. 4,5 % auf 845,3 Mio. EUR erhöht. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir wieder an Transaktionen mit verbrieften Verbindlichkeiten (VR- Circle) teilgenommen, die in das Kundengeschäft mit einfließen. Ohne diese geschäftspolitischen Transaktionen hätten wir im Kundengeschäft eine Steigerung um 3,2 % auf 795,6 Mio. EUR (Vorjahr 771,1 Mio. EUR) zu verzeichnen. Da in der Planung von einerm jährlichen Wachstum von 2 % der Kundeneinlagen ausgegangen wurde, sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden

6 Das niedrige Zinsniveau und die flache Zinsstrukturkurve, die kaum Mehrertrag für längere Laufzeiten ermöglicht, haben erhebliche Auswirkungen auf das Anlageverhalten unserer Kunden. Von knapp 800 Mio. EUR bilanziellen Einlagen wurden über 90 % kurzfristig - mit einer Restlaufzeit bis zu drei Monaten - angelegt. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten haben sich im Berichtszeitraum um 6,8 Mio. EUR bzw. 6,7 % reduziert und wurden damit planmäßig zurückgeführt. Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Bankrefinanzierungen ,2 Kundengelder ,4 Spareinlagen ,1 täglich fällige Einlagen ,0 Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist ,6 verbriefte Verbindlichkeiten ,3 nachrangige Verbindlichkeiten ggü. Kunden ,2 nachrangige Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten Außerbilanzielles Geschäft Sowohl die Eventualverbindlichkeiten als auch die unwiderruflichen Kreditzusagen haben sich im Berichtsjahr deutlich erhöht. Die offenen Kreditzusagen liegen mit 22,8 Mio. EUR um 55,0 % über denen des Vorjahres. Zur Absicherung gegen das Zinsänderungsrisiko auf Gesamtbankebene bestehen zinsbezogene Termingeschäfte mit der WGZ BANK AG, Düsseldorf. Es handelt sich um Zinsswaps über einen Nominalbetrag in Höhe von 80,0 Mio. EUR. Zudem bestehen zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken auf Einzelgeschäftsebene Termingeschäfte mit der WGZ BANK AG, Düsseldorf. Es handelt sich um Zinssatzswaps mit einem Nominalbetrag von 20,5 Mio. EUR. Die Bank hat zur Verbesserung der Granularität der Blankoanteile im Kundenkreditgeschäft an der von der WGZ BANK AG und der DZ BANK AG angebotenen Kreislauftransaktion "VR-Circle" teilgenommen. Hierbei handelt es sich um einen synthetischen Risikotransfer für gewerbliche Kredite zwischen teilnehmenden Kreditgenossenschaften in Form eines Kreislaufmodells. Der Risikotransfer erfolgt bei diesem Modell mittels Credit Linked Notes (CLN). Seit 2009 nehmen wir an dieser Transaktion teil und haben unser Volumen auf über 49 Mio. Euro gesteigert und somit Risiko begrenzt. Dienstleistungs- bzw. Provisionsgeschäft Im Geschäftsjahr 2014 konnte das Ergebnis im Wertpapiergeschäft erneut ausgebaut werden. Dies zeigte sich auch in einem Anstieg des Depotvolumens für Aktien, Aktien-, Renten- und Immobilienfonds sowie sonstigen Wertpapieren um 11,3 % auf TEUR. Die Zusammenarbeit mit unseren Verbundpartnern Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, R+V Versicherung AG sowie den Hypothekenpartnern Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Münchener Hypothekenbank eg und WL BANK AG wurde im Jahr 2014 verstärkt

7 Der Wunsch nach Wohnungseigentum ist unverändert eine bewährte Strategie zur Vermögensbildung und Altersvorsorge. Auch im Jahre 2014 verlief das Bauspargeschäft mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG weiter auf einem hohen Niveau. Im Berichtsjahr wurden 952 Verträge mit einer Bausparsumme von TEUR abgeschlossen. So konnte der Bauspardarlehensbestand um 24,3 % auf TEUR sichtbar gesteigert werden. Im Versicherungsgeschäft mit dem Verbundpartner R+V Versicherung AG sind, bei gestiegener Produktion, die Rückkaufswerte der Lebensversicherungen mit einem Ausweis von TEUR leicht rückläufig. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus vermitteln wir Kreditanfragen nach Wohnbaufinanzierungen primär an den genossenschaftlichen Verbund. Der Bestand der dort gehaltenen Kredite erhöhte sich deutlich um 12,2 % auf 159,2 Mio. EUR. Anschaffungsdarlehen vermitteln wir an die TeamBank AG, wobei das Volumen mit 22,1 Mio. EUR fast unverändert auf Niveau des Vorjahres liegt. Das Dienstleistungsgeschäft hat sich damit insgesamt sehr positiv entwickelt, so dass auch die Planung für 2014 erreicht werden konnte. Personal- und Sozialbereich Die Bank beschäftigte zum Jahresende 179 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, somit einen Mitarbeiter mehr als im Vorjahr, darunter 40 Teilzeitbeschäftigte. Über die Hälfte unserer Mitarbeiter sind zwischen 30 und 49 Jahre alt. Die Betriebszugehörigkeit ist ein Indikator für Zufriedenheit und Vertrauen in den Arbeitgeber und vermittelt auch unseren Kunden Stabilität in der Kundenbetreuung. Über 70 % unserer Mitarbeiter sind über 10 Jahre der Bank verbunden. Sehr wichtig ist uns die Ausbildung im eigenen Haus, um sicherzustellen, dass wir unseren Kunden mit gut ausgebildetem Personal qualifizierte Bankdienstleistungen anbieten können. Aus diesem Grund bilden wir 16 junge Menschen im Berufsbild Bankkauffrau/-mann in unserem Hause aus. Wir legen großen Wert auf die Qualifikation unserer Mitarbeiter. Auch in diesem Jahr haben wir unsere Mitarbeiter an über 400 Tagen durch externe oder interne Schulungen aus- und fortgebildet. Ergänzende Erläuterungen zum Geschäftsverlauf und zu wesentlichen Ereignissen bzw. wichtigen Vorgängen im Geschäftsjahr Entgegen dem Trend der Privatbanken und Sparkassen haben wir nach 2012 auch in 2014 unser Filialnetz in Essen ausgebaut und ein weiteres Beratungszentrum eröffnet. Damit sind wir insgesamt an dreizehn Standorten vertreten. Das Geschäftsjahr war ansonsten durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. Darstellung des Geschäftsergebnisses Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Bewertung hat sich im Berichtszeitraum auf TEUR verbessert. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg des Zinsüberschusses in Höhe von 1,8 % auf 19,9 Mio. EUR wird durch die erfreuliche Steigerung des Provisionsüberschusses von 9,6 % auf 7,8 Mio. EUR sogar noch übertroffen. Dies ist insbesondere auf Ertragssteigerungen im Zahlungsverkehr und in der Kontoführung sowie darüber hinaus im Wertpapiergeschäft zurückzuführen. Die Erträge wurden um 3,9 % auf 27,7 Mio. EUR gesteigert, wobei der Provisionsüberschuss der Planung entsprach und der Zinsüberschuss den Planwert leicht übertroffen hat

8 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Eigenmittel Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar: Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Eigenkapital laut Bilanz 1) ,3 Haftendes Eigenkapital 2) Eigenmittel (Art. 72 CRR) 3) Solvabilitätskennziffer 2) -- % 17,8 % Harte Kernkapitalquote 3) 4) 17,1 % -- % Kernkapitalquote 3) 4) 17,1 % -- % Gesamtkapitalquote 3) 20,8 % -- % ) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). 2) bis ) ab ) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014 Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2014 gut eingehalten. Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von 2,75 Mio. EUR zu den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital 67,8 Mio. EUR; das sind 6,5 % der Bilanzsumme. Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Steigerung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen. Kundenforderungen Der Bereich der Firmenkunden weist einen Zuwachs von über 10 Mio. EUR oder 6,6 % auf 169,9 Mio. EUR aus. Die stark gestiegenen Finanzierungen der mittelständischen Wirtschaft belegen, dass die GENO BANK der ideale Partner für ein starkes Wachstum im Mittelstand ist. Ebenso sind die Kreditzusagen von knapp 100 Mio. EUR fast ausschließlich auf die Kreditnachfrage aus diesem Kundensegment zurückzuführen. Die erfreuliche Entwicklung bei den Firmenkunden hat sich auch in 2014 fortgesetzt. Im Segment der Privatkunden stellt sich die Entwicklung differenziert dar. Insgesamt verringerte sich der bilanzielle Bestand um 20,5 Mio. EUR auf 169,7 Mio. EUR. Die Kunden nutzen das historisch niedrige Zinsniveau, um sich neben der normalen Tilgung über Sondertilgungen zu entschulden. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus vermitteln wir Kreditanfragen nach Wohnbaufinanzierungen primär an den genossenschaftlichen Verbund. Der Bestand der dort gehaltenen Kredite erhöhte sich um 16,7 Mio. EUR auf 181,4 Mio. EUR

9 Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen des KWG i.v. mit CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2014 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Anlagevermögen ,4 Liquiditätsreserve ,4 Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich aus der geplanten Umschichtung fälliger Bankguthaben (Schuldscheindarlehen der WGZ BANK AG) in Positionen der Liquiditätsreserve. Wertpapieranlagen tätigen wir, wie in der Planung vorgesehen, in fest- und/oder variabelverzinslichen Anleihen und Schuldverschreibungen. Sicherungseinrichtung Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. b) Finanz- und Liquiditätslage Die Liquiditätskennzahl hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: Berichtsjahr Vorjahr Liquiditätskennzahl gemäß LiqV 3,16 2,77 Die Zahlungsfähigkeit der Bank war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Aufgrund des hohen Anteils von breit gestreuten Kundengeldern und der aus diesem Grund geringen Abhängigkeit von Refinanzierungen am Geld- und Kapitalmarkt, hat sich die anhaltende Finanzmarktkrise hinsichtlich der Finanz- und Liquiditätslage auch im Jahr 2014 nicht bemerkbar gemacht. Beschränkungen der Liquiditätsversorgung haben sich im Berichtszeitraum weder aus bilanziellen noch aus außerbilanziellen Verpflichtungen ergeben. Sowohl die Mindestreservebestimmungen als auch die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Liquiditätsverordnung wurden zu jeder Zeit eingehalten. Unsere Prognose zur Entwicklung der Liquiditäts- und Finanzlage ist eingetreten

10 c) Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Berichtsjahr Vorjahr Veränderung TEUR TEUR TEUR % Zinsüberschuss 1) ,8 Provisionsüberschuss 2) ,6 Ertrag aus Gewinnabführung ,1 Personalaufwand ,0 Andere Verwaltungsaufwendungen ,2 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ,3 Positiver Saldo der sonstigen Aufwendungen und Erträge ,4 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Bewertung ,5 Aufwandsüberhang aus der Bewertung (Vorjahr Ertragsüberhang) Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit ,6 Steueraufwand ,0 Einstellung in Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss ,5 1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 Trotz des anhaltenden Drucks auf die Zinsmarge, insbesondere getrieben durch das derzeitige Niedrigzinsumfeld, konnte der Zinsüberschuss leicht gesteigert werden. Infolge des gestiegenen Provisionsüberschusses konnten die Erträge im Berichtsjahr sogar ausgebaut werden. Die Entwicklung des Überschusses der normalen Geschäftstätigkeit vor Bewertung wurde neben den gestiegenen Erträgen im Wesentlichen durch erhöhte Personal- und andere Verwaltungsaufwendungen beeinflusst; sie konnten insgesamt kompensiert werden. Der Überhang aus der Bewertung wurde im Jahre 2013 durch die Umwidmung von Rücklagen beeinflusst, die mit der Einstellung in Fonds für allgemeine Bankrisiken korrespondieren und stellen damit die wesentliche Ursache für den Rückgang des Überschusses der normalen Geschäftstätigkeit dar. Unsere Prognose zur Entwicklung der Ertragslage ist eingetreten. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die wir als Verhältnis der um außerordentliche Positionen bereinigten Verwaltungsaufwendungen zum ebenfalls um außerordentliche Positionen bereinigten Zins- und Provisionsergebnis zuzüglich des um außerordentliche Positionen bereinigten Saldos der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ermittelt haben, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 69,9 % auf 67,9 % verbessert. Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,31 % (Vorjahr: 0,30 %)

11 4. Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Geschäfte unserer Bank haben sich insgesamt gut entwickelt und entsprachen mit Ausnahme der oben erläuterten Abweichungen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Auch die Vermögensund Finanzlage entspricht unseren Erwartungen und wird als zufriedenstellend beurteilt. Für die Beurteilung der Ertragslage ist das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit vor Bewertung eine wichtige interne Steuerungsgröße. Sie ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und des Bewertungsergebnisses. Das Ergebnis lag mit erfreulichen 8,6 Mio. EUR über den Vorjahresergebnissen und ist das beste Ergebnis in der 128-jährigen Geschichte der Bank

12 III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt. Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfall- und Marktpreisrisiken (z.b. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursänderungen) sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Die strategische Ausrichtung auf den Vertrieb hat in der GENO BANK ESSEN eg dazu geführt, auch das Vertriebsrisiko als wesentliches Risiko zu definieren. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und -überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanagements in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns aber zugleich zur Erkennung und Nutzung von Chancenpotenzialen. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis- und Adressenausfallrisiken Verlust- und Volumenslimite bzw. in Teilbereichen auch Zielgrößen definiert. Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen und Auswertungen, die auch Stress-Szenarien umfassen, werden der Vorstand und die betreffenden Unternehmensbereiche durch vierteljährliche Risikoreports informiert. Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Gesamtheit aller geeigneten Maßnahmen einer aktiven und bewussten Steuerung der identifizierten Risiken. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand

13 2. Risikokategorien Für unsere Bank sind die folgenden Risikokategorien als wesentlich eingestuft: Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern, der Migration oder der adressbezogenen Spreadveränderung das erwartete Ausmaß übersteigen. Das Adressenausfallrisiko umfasst das Kreditrisiko, das Kontrahenten- und Emittentenrisiko, das Länderrisiko, das Spreadrisiko sowie Migrationsrisiken. Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation. Die Verfahren ermöglichen, für alle wesentlichen Kreditsegmente Ausfallwahrscheinlichkeiten ( erwartete Verluste ) zu ermitteln und die Kredite Risikoklassen zuzuordnen. Unser Kundenkreditvolumen ist fast vollständig mit diesen Verfahren klassifiziert. Die Ausfallrisiken im Kreditportfolio bemisst die Bank nach aggregierten Blankoanteilen (Blankovolumen) in den einzelnen Risikoklassen. Die für die Höhe der Blankoanteile zugrunde liegenden Kreditsicherheiten werden nach Wertermittlungsrichtlinien, die sich an den Richtlinien der genossenschaftlichen FinanzGruppe orientieren, angesetzt. Über die "erwarteten Verluste" hinaus ermitteln wir die "unerwarteten Verluste" mittels eines Credit Value at Risk (CVaR), der neben den Ausfallwahrscheinlichkeiten die Granularität des Kreditportfolios, insbesondere nach der Größenstruktur der ungesicherten Kreditzusagen, berücksichtigt. Das Risikomaß CVaR gibt die "unerwarteten Verluste" an, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,0 % innerhalb von zwölf Monaten nicht überschritten werden. Die zum gemessenen Risiken lasten unser bereitgestelltes Verlustlimit für Adressenausfallrisiken zu 68,37 % aus. Die Ratingergebnisse werten wir auf aggregierter Basis u. a. nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial aus. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Größen- und Bonitätsklassen, Branchen sowie Besicherungsarten. Verlust- bzw. Volumenslimite sowie Steuerungs- und Beobachtungskennzahlen dienen der Initiierung risikosteuernder Maßnahmen (z.b. Anpassung der Kreditvergabegrundsätze im Neugeschäft). Um eine mögliche Belastung der Gewinn- und Verlustrechnung aufgrund des Ausfallrisikos von Kreditnehmereinheiten mit hohem Blankoanteil zu reduzieren (Klumpenrisiko), hat die Bank in 2014 erneut an der von der WGZ BANK AG und der DZ BANK AG gemeinsam angebotenen Kreislauftransaktion "VR Circle" in Höhe von rund 17,2 Mio. EUR teilgenommen. Die Streuung der Kundenforderungen nach Branchen- und Größenklassen ist ausgewogen. Nennenswerte Forderungen an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland bestehen nicht. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur und unserer geschäftspolitischen Ausrichtungen entfallen wesentliche Teile unseres Kreditvolumens auf das Grundstücks- und Wohnungswesen, das Baugewerbe, Groß- und Einzelhandel sowie den Dienstleistungssektor. Durch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Kreditnehmer in den vergangenen Jahren macht der Anteil der nicht einwandfreien Engagements einen unwesentlichen Teil unseres Kreditvolumens aus. Durch die intensive Betreuung und Überwachung dieser Engagements halten wir die Risiken für überschaubar. Die Kundenforderungen haben wir zum Jahresende 2014 nach kaufmännischen Grundsätzen mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der vollwertigen, aber nach unserer Einschätzung mit erhöhten Risiken behafteten Forderungen ist überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen nach unserer Einschätzung ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis und über bestehende Pauschalwertberichtigungen

14 Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir Emittentenlimite festgesetzt haben und keine Papiere mit einem Rating schlechter als BB nach der Ratingagentur Standard & Poor's in den Bestand nehmen. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich in der Beurteilung der Adressenausfallrisiken nicht ergeben. Marktpreisrisiken Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Risikoszenarien haben wir für mögliche Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, an deren Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten (in besonderen Fällen kann es sich anbieten, Art und Höhe der Limite sowie die geplanten risikosteuernden Maßnahmen als Teil der Risikostrategie in ihren Grundzügen zu erläutern). Nach den zum gemessenen Zinsänderungsrisiken (einschließlich Kursrisiken in festverzinslichen Wertpapieren) werden Zinsveränderungen, die in der Ad-hoc-Betrachtung unsere Zinsprognose um zweihundert Basispunkte übersteigen, unser vorausberechnetes Ergebnis mit 2,4 Mio. EUR (vor Steuern) belasten. Die zum gemessenen Risiken lasten unser Verlustlimit für Zinsänderungsrisiken zu 60,27 % aus. Zur Steuerung der globalen Zinsänderungsrisiken setzen wir Zinssicherungsinstrumente ein. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Zinsswaps bzw. Zinsbegrenzungsvereinbarungen zur Aktiv- /Passivsteuerung. Daneben sind einzelne Transaktionen durch Micro-Hedge-Geschäfte in Form von Zinsswaps abgesichert. Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Unseren Wertpapierbestand haben wir bis auf 37,3 Mio. EUR der Liquiditätsreserve zugeordnet und dementsprechend nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Ein Handelsbuch unterhalten wir nicht. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich in der Beurteilung der Marktpreisrisiken nicht ergeben. Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements getätigten Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren tragen neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die überwiegende Refinanzierung durch Kundeneinlagen hat das Refinanzierungsrisiko für uns eine geringe Bedeutung. Unplanmäßige Entwicklungen mit wesentlichen Auswirkungen auf unsere Liquiditätslage haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich in der Beurteilung der Liquiditätsriskien nicht ergeben

15 Operationelle Risiken Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat sich unsere Bank aber auch auf operationelle Risiken (z.b. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugsund Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z.b. im EDV-Bereich oder im Formular- und Rechtswesen). Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.b. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Aus Rechtsstreitigkeiten bestehen Risiken, die wir nach unserer Einschätzung ausreichend abgedeckt haben. Dennoch können wir höhere zusätzliche Aufwendungen aus den laufenden Prozessen nicht ausschließen. Die zum gemessenen Risiken lasten unser Verlustlimit für operationelle Risiken zu 60,90 % aus. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich in der Bewertung der operationellen Risiken nicht ergeben. Sonstige Risiken Das Vertriebsrisiko beschreibt die Gefahr, das geplante Kundengeschäftsergebnis nicht zu erreichen. Zur Quantifizierung der Vertriebsrisiken führen wir sowohl im Rahmen der Jahresplanung als auch für das quartalsweise zu erstellende Limitsystem Simulationen des Zinsüberschusses mit verschiedenen Geschäftsstruktur- und Margenszenarien und Simulationen des Provisionsüberschusses mit verschiedenen Annahmen durch. Die zum gemessenen Risiken lasten unser Verlustlimit für das Vertriebsrisiko zu 55,34 % aus. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich in der Bewertung der sonstigen Risiken nicht ergeben. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen, sofern die Planungsprämissen annähernd eintreten bzw. erreicht werden. Die Solvabilitätsanforderungen hat das Institut jederzeit eingehalten. Zum Stichtag beläuft sich der Solvabilitätskoeffizient auf 20,8 % und liegt damit über der Mindestanforderung. Die für die Solvabilitätskennziffer berücksichtigten Eigenmittel belaufen sich auf TEUR. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar

16 3. Prognose des Geschäftsverlaufs mit Chancen und Risiken Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung unseres Institutes für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Bilanzsumme Die Bilanzsumme wird voraussichtlich um bis zu 10 % erheblich sinken. Hierzu verweisen wir auf die nachstehenden Ausführungen zum Passivgeschäft. Aktivgeschäft In Erwartung einer positiven regionalen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für das nächste Jahr von einem Wachstum von ca. 26 Mio. EUR im Kundenkreditgeschäft aus. Diese Prognose basiert auf der Prämisse eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus. Aufgrund unserer risikoorientierten und wachstumsorientierten Kreditvergabepolitik rechnen wir im nächsten Jahr mit einem steigenden Kreditwachstum von ca. 5 %. Darüber hinaus unterliegt unsere Prognose zum Kundenkreditgeschäft der Annahme, dass wir ca. 1/3 des geplanten Kreditwachstums mit neuen Firmenkunden generieren können. Ferner unterstellen wir, dass das bilanzielle Baufinanzierungsgeschäft auf dem Niveau von 2014 verharren wird. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Wertpapieranlagen werden sich voraussichtlich um ca. 100 Mio. EUR reduzieren. Dies kann auf Wertpapierverkäufe und endfällige Wertpapiere zurückgeführt werden, die nicht im Kundenkreditgeschäft reinvestiert werden können und daher zur Rückführung institutioneller Einlagen verwandt werden. Passivgeschäft Im Einlagengeschäft mit unseren Privat- und Firmenkunden streben wir trotz des weiterhin bestehenden Konkurrenz- und Margendrucks konstante Bestände an. Durch die zusätzliche Liquiditätsvorschrift LCR (Liquidity Covered Ratio) sind insbesondere für Teile der Einlagen unserer institutionellen Kunden hochliquide Aktiva zu unterhalten. Die Anlage in hochliquide - kurzfristig verfügbar und risikolos - Aktiva bedingt derzeit eine negative Verzinsung, dies wirkt sich nachteilig auf die Rentabilität aus. Wir planen daher nach einem starken Aufbau der Anlagen in den letzten Jahren einen Rückgang in 2015 von bis zu 100 Mio. EUR. Aufgrund fehlender Anlagealternativen in bilanziellen Produkten rechnen wir mit einer erhöhten Nachfrage im außerbilanziellen Geschäft. Insbesondere im Wertpapierbereich gehen wir von steigenden Beständen aus. Dienstleistungs- und Provisionsgeschäft Sowohl im Wertpapiergeschäft und bei den Zahlungsverkehrserträgen als auch im Vermittlungsgeschäft von Versicherungs- und Bausparprodukten an unsere Partner R+V Versicherung AG sowie Bausparkasse Schwäbisch Hall AG sehen wir Potenzial und haben steigende Provisionsergebnisse geplant. Die Vermittlung von Wohnungsbaukrediten an unsere Partner Münchener Hypothekenbank eg, WL BANK AG sowie R+V Versicherung AG wollen wir weiterhin ausbauen. Ebenso wollen wir die Vermittlung von Konsumentenkrediten an unseren Partner TeamBank AG intensivieren. Die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung werden sich negativ auf den Jahresüberschuss auswirken, wenn eine Verschlechterung der Konjunktur zu einer abnehmenden Kreditnachfrage führt und gegebenenfalls die Kreditausfälle zunehmen. Ein weiteres wesentliches Risiko besteht darin, dass im Kundengeschäft (Neugeschäft und Prolongationen) die kalkulierten Margen nicht erzielt werden. Die wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung ergeben sich bei einem steigenden Zinsniveau mit einer entsprechend positiven Auswirkung auf den Zinsüberschuss

17 4. Prognose der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit wesentlichen Chancen und Risiken Vermögenslage Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen in Höhe von 2,55 Mio. EUR. Die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses aus dem Geschäftsjahr 2014 wird, wenn die Vertreterversammlung dem Vorschlag zustimmt, zu einer deutlichen Erhöhung um 2,75 Mio. EUR der Eigenmittel im Sinne des Artikels 92 der CRR führen. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapitalund Liquiditätsausstattung werden wir auch in den beiden folgenden Jahren mit Spielraum einhalten. Die im Abschnitt III. dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung werden nach unserer Einschätzung keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögenslage im nächsten Jahr haben. Wesentliche Chancen, die zu einer besseren Entwicklung der Vermögenslage führen können, sehen wir in einem guten konjunkturellen Umfeld einhergehend mit einem geringen Risikovorsorgebedarf. Die umgesetzten CRR und CRD IV haben Auswirkungen auf unsere Kapitalplanung. Wir erwarten unter den derzeitigen Rahmenbedingungen keine außergewöhnlichen Belastungen sowie Risiken aus der Umsetzung. Finanz- und Liquiditätslage Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mindestreservebestimmung sowie die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Liquiditätskennziffer) werden wir auch im folgenden Jahr einhalten. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2015 eine annähernd gleiche Liquiditätskennziffer. Die Anforderungen aus der CRR und CRD IV, insbesondere die zu erwartende Berücksichtigung der Kennzahlen NSFR und LCR, werden voraussichtlich eingehalten werden. Wir erwarten keine wesentlichen Risiken aus der Umsetzung. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund einer planvollen und ausgewogenen Liquiditätsvorsorge sowie ausreichend zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten auch im Jahr 2015 nicht zu rechnen. Unerwartete Liquiditätsabflüsse können durch unsere hohen liquiden Wertpapierbestände jederzeit gedeckt werden. Ertragslage Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von nahezu unverändertem Zinsniveau ausgeht, sowie unter Berücksichtigung unserer dargestellten Erwartungen zum voraussichtlichen Geschäftsverlauf im Kredit-/Einlagengeschäft rechnen wir für 2015 mit einem sinkenden, aber noch zufriedenstellenden Zinsergebnis. Der steigende Wettbewerbsdruck und die zunehmende Zinssensibilität der Kunden führen voraussichtlich zu leicht sinkenden Margen, denen wir durch Kreditwachstum entgegenwirken. Wir planen einen deutlich höheren Provisionsüberschuss in den kommenden Jahren. Dieser wird wesentlich durch die Hebung der zuvor beschriebenen Dienstleistungserträge geprägt. Unsere Personalplanung sieht für 2015 eine konstante Mitarbeiterzahl vor. Im Bereich des Personalaufwandes erwarten wir Steigerungen im Rahmen der tariflichen Abschlüsse in Höhe von ca. 2-3 % pro Jahr. Mit besonders belastenden bzw. begünstigenden Faktoren rechnen wir für das Planjahr 2015 nicht

18 Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen (Sachkosten und AfA) prüfen wir fortlaufend auf Einsparpotenziale, daher planen wir in den kommenden Jahren nur unbedeutende Veränderungen im ordentlichen Bereich. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden sich in 2015 leicht erhöhen. Insgesamt werden sich die Sachkosten incl. Sach-AfA ohne Sonderfaktoren ab 2016 leicht rückläufig entwickeln. Wir planen für das Jahr 2015 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit, welches sehr deutlich unter dem Niveau des Jahres 2014 liegt. Auf Grundlage der erwarteten Aufwendungen und Erträge für die nächsten Jahre rechnen wir für das Jahr 2015 mit einer steigenden Cost-Income-Ratio. Aus der Bewertung von Forderungen erwarten wir für das folgende Jahr stark steigende Nettoaufwendungen und ein deutlich schlechteres Bewertungsergebnis als im Berichtsjahr, da im Jahr 2014 das Bewertungsergebnis den Planansatz um 2,1 Mio. EUR unterschritten hat. Für 2015 planen wir ein leicht höheres Adressenausfallrisiko im Kundengeschäft als die Planung für 2014 vorgesehen hat. Bei der Bewertung der Wertpapiere gehen wir von leicht steigenden Beträgen aus, die lediglich auf eine über Pari-Abschreibung und nicht auf eine zinsniveauveränderungsbedingte Abschreibung zurückzuführen sind. Das Bewertungsergebnis sowohl aus der Bewertung von Kundenforderungen als auch aus der Bewertung der Wertpapiere ist mit Unwägbarkeiten behaftet, die wir mit Risikomanagementsystemen messen und bewerten. Unter Berücksichtigung der Steueraufwendungen sowie von 550 TEUR Sonderaufwendungen für die Sanierung der Tiefgarage rechnen wir für das nächste Jahr mit einem Jahresüberschuss von 3,1 Mio. EUR. Die im Zusammenhang mit der prognostizierten Ertragslage stehenden Risiken resultieren insbesondere aus dem Marktpreis- und dem Adressenausfallrisiko. Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sehen wir insbesondere bei einem steigenden Zinsniveau. Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Stärkung unseres Eigenkapitals durch die künftige Dotierung der Rücklagen

19 5. Gesamtaussage zur prognostizierten Lage und dem Geschäftsverlauf Insgesamt erwarten wir, dass sich unsere Geschäfte gut entwickeln werden. Wir rechnen unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einer angemessenen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass es uns - wie in den Vorjahren - gelingen wird, mit Qualität im Beratungs- und Dienstleistungssektor sowie einer dauerhaften Realisierung des von den über Mitgliedern der Bank nachhaltig befürworteten genossenschaftlichen Geschäftsmodells die gesteckten Ziele auch im Jahr 2015 zu erreichen. Essen, GENO BANK ESSEN eg Der Vorstand: Heinz-Georg Anschott Henning Wichart

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