JURA Jahresbericht der Fakultät für Rechtswissenschaft

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1 JURA 2012 Jahresbericht der Fakultät für Rechtswissenschaft

2 Vorwort des Dekans Veranstaltungen Habilitationen & Promotionen Internationales Personalia Kurznachrichten Sonstiges Teilbibliothek Recht Publikationen der Professoren Vereinigungen Ausblick 2013 Die Fakultät im Überblick Impressum

3 Vorwort des Dekans 1 Sehr geehrte Damen und Herren, pünktlich zu Beginn des Sommersemesters 2013 erblickt unser erster Jahresbericht das Licht der Welt. Er ist wesentlich hervorgegangen aus den internen Mitteilungen aus der Fakultät, die wir seit Beginn des Wintersemesters 2011/12 zur Vorbereitung und Straffung unserer Fakultätssitzungen verfasst haben. An sich erscheint der Jahresbericht über 45 Jahre zu spät. Ein Jahresbericht ist ein Geschichts- und ein Geschichtenbuch aus dem Leben unserer Fakultät. Als Dekan hatte ich bei vielen Anlässen, etwa bei der Vorbereitung auf Absolventen- und Doktorfeiern oder bei Geburtstagen, Bedarf nach historischer Information. Manchmal konnten mir die älteren Kollegen helfen, Vieles ist aber nach meinem Eindruck auch in Vergessenheit geraten. Aber es ist nie zu spät. Der Jahresbericht 2012 soll am Beginn der Geschichtsschreibung unserer Fakultät stehen. Er soll aber auch eine Vergewisserung darüber sein, wo unsere Fakultät steht, wie sie sich entwickelt, was sie erreicht (und vielleicht auch nicht erreicht) hat. Selbst als Dekan, der ja vergleichsweise intensiv am Leben der Fakultät teilnimmt, war ich über die Vielfalt der Aktivitäten der Fakultätsmitglieder und der vielen schönen und ertragreichen Veranstaltungen überrascht. Insoweit dient der Jahresbericht auch dazu, dass alle Gruppen unserer Fakultät mehr voneinander erfahren. Und nach außen hin gerichtet wissen wir natürlich auch, dass wir nicht nur Gutes tun, sondern auch gelegentlich darüber sprechen sollten. Ich danke allen, die an diesem ersten Jahresbericht mitgewirkt haben, sehr herzlich, allen voran Johannes Weber für sein wirklich großartiges Engagement, ohne das dieser Bericht nicht hätte entstehen können. Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, wünsche ich viel Freude bei der Lektüre und freue mich über ein Feedback! Ihr Prof. Dr. Thorsten Kingreen

4 2 Veranstaltungen Januar Professor Schumann Der 80. Geburtstag Am 21. Januar 2012 trafen sich im Vielberth-Gebäude aus Anlass seines 80. Geburtstags ehemalige Mitarbeiter und Doktoranden von Prof. em. Dr. Dr. h.c. Ekkehard Schumann. Die Grußworte des Rektors Prof. Dr. Thomas Strothotte und des Prodekans Prof. Dr. Tonio Walter würdigten die mehr als vierzigjährige Regensburger Tätigkeit von Professor Schumann als akademischer Lehrer, Forscher und Hochschulpolitiker. Anschließend erinnerte sich Dr. Max Stadler, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz, an seine Jahre als Assistent und Doktorand am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Prozessrecht von Professor Schumann und hob auch den Beitrag seines Doktorvaters für die rechtspolitischen Diskussionen der vergangenen Jahrzehnte hervor. Von derselben fröhlichen Herzlichkeit, die diese drei Reden ausstrahlten, waren auch die folgenden Stunden erfüllt. Die Initiatoren der Zusammenkunft, die doctores Bettina Mielke, Vorsitzende Richterin am Landgericht, und Bastian Bohn, Regierungsrat beim Deutschen Patent- und Markenamt, hatten entsprechend der Vorliebe des Jubilars für dieses Medium eine historische Powerpoint-Präsentation verfasst. Sie enthielt die jeweiligen Titelseiten der insgesamt 75 Doktorarbeiten, die Professor Schumann beginnend im Jahr 1967 als Erstgutachter betreut hat. Außer den Namen der Doktoranden und Mitarbeiter war deren beruflicher Weg bis hin zur jetzigen Funktion aufgeführt. Die Wiedergabe dieser Präsentation verwandelte das Auditorium zu einem überaus lebendigen Großseminar. Denn immer wieder ergriff einer der mehr als 80 Teilnehmer das Wort, wenn seine Folie erschien. Dann wurden zahlreiche Erinnerungen aus vier Jahrzehnten Zusammenarbeit am Lehrstuhl lebendig. Zum Abschluss lud Professor Schumann zum vertrauten Arbeitsessen in die Uni-Pizzeria ein. Auch für die Studenten war das Treffen ein Erfolg: Die Teilnehmer der Feier überraschten Professor Schumann mit dem Geschenk einer Spende von über Euro, mit denen die Universität mehr als drei Deutschland-Stipendien finanzieren konnte. Die ehemaligen Mitarbeiter und Doktoranden im Lichthof des Vielberth-Gebäudes Die von Professor Schumann als Erstgutachter betreuten 75 Doktorarbeiten und der Spendenscheck Ringvorlesung Immobilien- und Kapitalmärkte Im Januar und Februar 2012 fand unter der Organisation von Prof. Dr. Wolfgang Servatius eine Ringvorlesung im Themenverbund Immobilien- und Kapitalmärkte statt. Referenten waren neben dem Organisator: Prof. Dr. Lutz Arnold, Prof. Dr. Gregor Dorfleitner, Prof. Dr. Alfred Hamerle, Prof. Dr. Jürgen Kühling, Prof. Dr. Gerrit Manssen, Prof. Dr. Ingo Morgenstern und Prof. Dr. Steffen Sebastian (alle Universität Regensburg).

5 Veranstaltungen 3 Cross-Border M&A-Transactions Am 25. Januar 2012 referierten Dr. Stephan Morsch und Dr. Timo Engelhardt von der Anwaltskanzlei Linklaters über rechtliche Aspekte grenzüberschreitender Unternehmenstransaktionen. Den Vortrag organisierte der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht (Prof. Dr. Wolfgang Servatius). Vortrag zur Fusionskontrolle Der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Handelsund Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Jörg Fritzsche) organisierte einen Vortrag (31. Januar 2012) zum Thema Aktuelle Fragen der Praxis der Fusionskontrolle von Dr. Petra Linsmeier von der Anwaltskanzlei Gleiss Lutz. Februar Absolventenfeier Festrede Professor Graser Mit Witz und Humor lehnte Dekan Prof. Dr. Thorsten Kingreen seine Grußworte zur Absolventenfeier am 3. Februar 2012 an die These 41 der Lizentiatendisputation Goethes an und gab damit einen Vorgeschmack auf die feierlichen und kurzweiligen Reden von Prof. Dr. Milena Grifoni, Dr. Frank Hartmann, Werner Ebner und Fabian Michl. In seinem Festvortrag schilderte Prof. Dr. Alexander Graser das Leben nach dem Examen. Es folgten die Übergabe der Examenszeugnisse und die Verleihung des JZ- Preises für herausragende Examensleistungen. Die Big Band des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums und des Regentalgymnasiums Nittenau geleitete schließlich die Gesellschaft zum Empfang im Foyer. Dort ließ man die gelungene Veranstaltung noch feierlich ausklingen.

6 4 Veranstaltungen März XIVth International Congress on European and Comparative Constitutional Law Im März 2012 fand der von Prof. em. Dr. Dr. h.c. Rainer Arnold zusammen mit der IRZ (Stiftung für Internationalrechtliche Zusammenarbeit) organisierte internationale Kongress zur Thematik Constitutional Justice and Politics mit Teilnehmern aus über zwanzig Ländern, unter ihnen Präsidenten und Richter zahlreicher Verfassungsgerichte, in Regensburg statt. International Jean Monnet Conference Prof. em. Dr. Dr. h.c. Rainer Arnold organisierte in Regensburg eine internationale Konferenz (23. und 24. März 2012), finanziert von der EU Kommission/ Jean Monnet Aktion, zur Thematik National and Constitutional Identity in EU Law mit interdisziplinärer Ausrichtung. April Ringvorlesung Krieg und Recht Die diesjährige interdisziplinäre Ringvorlesung, die der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte sowie Kirchenrecht (Prof. Dr. Martin Löhnig) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte organisierte, befasste sich an zehn Abenden des Sommersemesters 2012 mit dem Thema Krieg und Recht. Die Veranstaltung zeichnete die Entwicklung des Kriegsvölkerrechts bzw. Humanitären Völkerrechts vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart anhand einzelner Marksteine, insbesondere bedeutender Prozesse (wie der Leipziger Kriegsverbrecherprozesse oder des Ulmer-Einsatzgruppenprozesses) und beteiligter Akteure, nach, erörterte gegenwärtige Herausforderungen (etwa hinsichtlich der rechtlichen Vorgaben für Bundeswehreinsätze im Ausland) und wagte einen Ausblick auf den zukünftigen Umgang mit dem Krieg im und durch das Recht. Referenten waren neben dem Organisator: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Albin Eser (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg), Dr. Claudia Fröhlich (Universität Hannover), Dr. Gerd Hankel (Institut für Sozialforschung, Hamburg), Prof. Dr. Bernd von Heintschel-Heinegg (Universität Regensburg), Dr. Oliver Hidalgo (Universität Regensburg), Prof. Dr. Claus Kreß (Universität Köln), Dr. Andrea Löw (Institut für Zeitgeschichte, München), Dr. Iris Löw (Ingolstadt), Mareike Preisner (Universität Regensburg), Dr. Edith Raim (Institut für Zeitgeschichte, München), Dr. Joachim Riedel (Zentrale Ermittlungsstelle, Ludwigsburg), Prof. Dr. Christoph Safferling (Universität Marburg), PD Dr. Thomas Schlemmer (Institut für Zeitgeschichte, München), Dr. Rainer Volk (Bayerischer Rundfunk, München) und Prof. Dr. Tonio Walter (Universität Regensburg). Die Vorträge werden in der Reihe des Instituts für Zeitgeschichte (München) publiziert.

7 Veranstaltungen 5 Deutsch-Russische Tagung Vom 11. bis 13. April 2012 fand im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa Regensburg die Deutsch-Russische Tagung Public-Private-Partnership (PPP) im kommunalen Bereich: Durchführung, Finanzierung, Kontrolle statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere deutsches und europäisches Verwaltungsrecht (Prof. Dr. Gerrit Manssen) und dem Institut für Ostrecht München/ Regensburg (Antje Himmelreich, Länderreferentin für Russland). In vielen Industrie- und Schwellenländern besteht das Bedürfnis, in Zukunft verschiedene früher als klassisch staatlich angesehene Aufgaben über die Zusammenarbeit von staatlichen und privaten Akteuren zu erfüllen. Beispiele für diese Public- Private-Partnerships sind die Errichtung oder die Sanierung öffentlicher Gebäude durch private Investoren. Allerdings gehen solche Projekte mit einer Fülle rechtlicher Fragen einher: Inwieweit ist es aus verfassungsrechtlicher Sicht überhaupt möglich, staatliche Aufgaben an Private zu übertragen? Wie wird der staatliche Einfluss gesichert? Und wen trifft gegebenenfalls die Haftung? Im deutschen Verwaltungsrecht sind verschiedene Handlungsformen und Rechtsfiguren entwickelt worden, um diesen Problemen gerecht zu werden. Im Rahmen der Konferenz sollte geklärt werden, inwieweit die deutschen Modelle im kommunalen Bereich für das russische Recht exportfähig wären. Nach einer ersten erfolgreichen Tagung im November 2011 in St. Petersburg wurde während der zweiten Tagung in Regensburg ein besonderes Augenmerk auf die praktische Seite von PPP-Projekten gelegt. Dafür konnten neben Vertretern der Staatlichen Universität St. Petersburg und deutscher Forschungseinrichtungen auch internationale Fachanwälte sowie Praktiker aus den Bereichen der Kommunalverwaltung, der Rechtsaufsicht und der Wirtschaft als Referenten gewonnen werden. Das Programm und weitere Informationen können unter eingesehen werden. Antje Himmelreich und Professor Gerrit Manssen

8 6 Veranstaltungen REGINA mit Preis gekrönt Im Oktober 2011 feierte unsere Fakultät die Eröffnung des Ausbildungszentrums REGINA. Bereits 2012 gab es erneut Anlass zum Feiern: REGINA, das REGensburger Individuelle und Nachhaltige Ausbildungszentrum, ist ausgezeichnet worden als Ausgewählter Ort 2012 im bundesweiten Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen. Am 23. April 2012 fand die offizielle Übergabe des Preises an das REGINA-Team rund um Prof. Dr. Martin Löhnig auf dem Unicampus statt. Im Rahmen eines Empfangs in der Staatskanzlei überreichte Staatsminister Thomas Kreuzer noch eine Ehrentafel an Vanessa Jäger, die geschäftsführende Leiterin von REGINA. Zudem nahmen Vanessa Jäger und REGINA-Mitarbeiter Johannes Weber an einem Netzwerktreffen aller Preisträger in Berlin teil. In Kooperation mit der Deutschen Bank prämiert die Standortinitiative Deutschland Land der Ideen jährlich herausragende Projekte und Ideen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Als Preisträgerin ist REGINA Botschafterin für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands. Aus über Bewerbungen hat eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Managern, Journalisten und Politikern das Ausbildungszentrum in der Kategorie Bildung ausgezeichnet. Staatsminister Thomas Kreuzer und Vanessa Jäger Johannes Weber und Vanessa Jäger in Berlin Redner bei der Preisverleihung waren: Prof. Dr. Milena Grifoni (Prorektorin), Vanessa Jäger (Geschäftsführende Leiterin von REGINA), Prof. Dr. Thorsten Kingreen (Dekan), Prof. Dr. Urs Kramer (Universität Passau), Prof. Dr. Martin Löhnig (Akademischer Leiter von REGINA), Sibel Sagdic (Initiative Deutschland Land der Ideen ), Johannes Thieme (Fachschaftssprecher) und Kristina Viets (Deutsche Bank). Vanessa Jäger (2. v. l.), Professor Martin Löhnig (3. v. l.), Kristina Viets (4. v. l.) und das REGINA-Team

9 Veranstaltungen 7 Mit dem neuen Ausbildungszentrum REGINA erhalten Studenten schon im frühen Stadium des Jurastudiums eine spezifische praxisorientierte Betreuung und werden damit hervorragend auf das spätere Leben vorbereitet. Damit leistet Ihre Fakultät einen großartigen Beitrag dazu, auch in Zukunft eine fundierte und verlässliche Rechtsanwendung sicherzustellen. Dr. Beate Merk (Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz) REGINA zu feiern, bedeutet, ein Fest für die Lehre zu feiern. Wir stemmen uns damit auch gegen den Zeitgeist der aktuellen Wissenschaftspolitik, die mit milliardenschweren Exzellenzinitiativen die besten Forscher aus der Lehre abzieht. Prof. Dr. Thorsten Kingreen (Dekan) REGINA weist einen Weg aus der Anonymität des Massenstudiums und zeigt auf, wie eine effektive und an den individuellen Fähigkeiten der Studenten orientierte Ausbildung an großen Universitäten geleistet werden kann. Prof. Dr. Martin Löhnig (Akademischer Leiter von REGINA bis Oktober 2012) Infofeld zu REGINA REGINA bündelt bereits bestehende Tutorien- und Beratungsangebote und ergänzt diese durch neue Kurs- und Beratungsformen. Das Konzept von REGINA lässt sich durch ein Säulenmodell erklären: Die erste Säule (Studienorientierung) umfasst eine Klausurenambulanz und Angebote zum Lern- und Zeitmanagement, zum Klausurentraining und zum wissenschaftlichen Arbeiten. So kann beispielsweise ein Student bei Klausurproblemen in Einzelberatung seine Klausuren analysieren lassen und seine Klausurtechniken mit Unterstützung der Dozenten in Kleingruppen von maximal fünfzehn Personen verbessern. In der zweiten Säule (Praxisorientierung) vermittelt REGINA praxisorientierte Schlüsselqualifikationen (i.s.v. 5a Abs. 3 S. 1 DRiG): Zum einen gestaltet das interdisziplinär aufgestellte REGINA-Dozententeam eigene Schlüsselqualifikationskurse wie Vernehmungslehre, Gesprächsführung oder Rhetorik für Juristen. Zum anderen ist in allen REGINA-Kursen ein aktives Training von Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kommunikations- und Lernkompetenz integriert. Die dritte Säule (Berufsorientierung) informiert zu juristischen Berufsfeldern, Praktika und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zusätzlich bietet REGINA im Rahmen der Berufsorientierung Kontakte zu Berufspraktikern und vermittelt den Studenten interkulturelle Kompetenzen. In einem Workshop zur Profilbildung können die Studenten ihre persönlichen Qualifikationen und Erfahrungen reflektieren. Abgerundet wird das Angebot durch ein Bewerbungstraining. Das Fundament der drei Säulen bilden die individuelle Betreuung und Beratung. Diese zeigen sich vor allem in den interaktiv geführten Kursen, dem breiten Angebot an Einzelberatung und in Betreuungsprogrammen für Studenten und Wissenschaftler ausländischer Universitäten. Jurastudenten können nun in Regensburg den ganzen Königsweg in der Juristenausbildung beschreiten: Neben REGI- NA (lat. Königin ) steht ihnen auch das etablierte juristische Ausbildungsprogramm der Regensburger EXamensvertiefung (REX, lat. König) zur Verfügung. Die akademische Leitung von REGINA hatte Prof. Dr. Martin Löhnig als Studiendekan seit der Gründung des Ausbildungszentrums inne. Im Oktober 2012 wurde turnusgemäß Prof. Dr. Wolfgang Servatius neuer Studiendekan und somit auch neuer akademischer Leiter von REGINA. Die Verbesserung des Studiums durch REGINA wird zu großen Teilen über Studienbeiträge finanziert. Der hervorragende Start von REGINA ist eine Herausforderung für die gesamte Fakultät, die Ausbildung noch weiter zu verbessern. Prof. Dr. Wolfgang Servatius (Akademischer Leiter von REGINA seit Oktober 2012) Wir haben REGINA gegründet, um den Studenten ab Studienbeginn ein innovatives Kurs- und Beratungsprogramm aus einer Hand anzubieten. Vanessa Jäger (Geschäftsführende Leiterin von REGINA) REGINA ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, die vor allem uns Studenten zugutekommt. Dieses Projekt ist auch in Zukunft förderungswürdig und unterstützenswert. Johannes Thieme (Fachschaftssprecher bis September 2012)

10 8 Veranstaltungen Tagung Mündlichkeit im Rechtsleben Zwischen Sprache und Recht bestehen vielfältige und grundlegende Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Ihnen widmet sich der Arbeitskreis Sprache und Recht interdisziplinär und fakultätsübergreifend. Die Dominanz der Schriftform in allen Rechtsbereichen ändert nichts an der Notwendigkeit der Mündlichkeit im Rechtsleben. Ihre verbliebene und wieder wachsende Bedeutung bot aktuellen Anlass, sie auf einer Tagung interdisziplinär zu beleuchten. Daher veranstaltete der Arbeitskreis Sprache und Recht am 26. und 27. April 2012 seine vierte interdisziplinäre und internationale Tagung mit dem Thema Die Mündlichkeit im Rechtsleben. Im ersten Teil behandelten namhafte Referenten aus unterschiedlichen Bereichen die Grundlagen der Mündlichkeit aus rechts-, sprach- und kommunikationswissenschaftlicher Sicht. Der abendliche Festvortrag, gehalten von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paul Kirchhof aus Heidelberg im Reichssaal der Stadt Regensburg, spannte den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart. Mit besonderem internationalem und praktischem Bezug war der zweite Teil dem strafrechtlichen Verteidigungsplädoyer als einem Schwerpunkt der Rhetorik und ihrem Einfluss auf die gerichtliche Entscheidungsfindung gewidmet. Zu einem einheitlichen Musterfall präsentierten je ein deutscher, britischer und französischer Strafrechtsexperte (Dr. Jan Bockemühl, His Honour Judge Owen Davies QC und Prof. Dr. Philippe Gréciano) ein Plädoyer, das anschließend von ihnen und je einer Sprachwissenschaftlerin kommentiert und analysiert wurde. In mehreren Diskussionsrunden waren die über einhundert Teilnehmer der Tagung zu Fragen und weiterführenden Anmerkungen aufgerufen ein Angebot, das sie rege annahmen. Professor Paul Kirchhof

11 Veranstaltungen 9 Referenten und Moderatoren waren neben den bereits namentlich Genannten: Prof. em. Dr. Hans-Jürgen Becker (Universität Regensburg), Prof. Dr. Theo Bungarten (Universität Hamburg), Prof. Dr. Martine Dalmas (Université Paris-Sorbonne), Prof. Dr. Roswitha Fischer (Universität Regensburg), Friederike Grube (Richterin am Bundesfinanzhof, München), Dr. Gabriele Klocke (Universität Regensburg), Peter Küspert (Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg), Prof. Dr. Ulrich Manthe (Universität Passau), Dr. Bettina Mielke (Richterin am Landgericht, Regensburg), Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen (FernUniversität Hagen), Dr. h.c. Heino Schöbel (Ministerialdirigent i. R., München), Prof. Dr. Maria Selig (Universität Regensburg) und Prof. Dr. Tonio Walter (Universität Regensburg). Mai Gesprächsrunde Von der Theorie zur Praxis Juristen mal anders Im Rahmen der Berufsorientierung hat am 8. Mai 2012 das Ausbildungszentrum REGINA gemeinsam mit dem Alumniverein die Gesprächsrunde Von der Theorie zur Praxis Juristen mal anders organisiert. Bei dieser Veranstaltung sollen auch andere Möglichkeiten als die klassisch juristischen Berufe aufgezeigt werden. Gäste waren Dr. Minou Banafsche (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck- Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik), Michael Maier (Syndikusanwalt, Süddeutsche Zeitung) und Dr. Clemens Prokop (Direktor des Amtsgerichts Regensburg und Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes). Während der Veranstaltung und auch beim anschließenden Sektempfang konnten die Teilnehmer viele nützliche Informationen erhalten. Am 3. Dezember 2012 wurde das Veranstaltungsformat wiederholt. Gäste waren diesmal Jens Johannsen (Regierungsrat, Regierung der Oberpfalz), Elias Kumanoff (Ambassador EU Careers) und Dr. Johanna Scherrer (Anwältin, Ernst & Young Law GmbH). Erste Juristische Prüfung und dann? Das Ausbildungszentrum REGINA organisierte am 10. Mai 2012 eine Informationsveranstaltung zum Thema Erste Juristische Prüfung und dann?. Diese Veranstaltung diente vor allem dazu, dass sich die Examenskandidaten über verschiedene Möglichkeiten nach der ersten Juristischen Prüfung informieren können. Dr. Michael Hammer (Richter am Landgericht) informierte über das Referendariat, Prof. Dr. Martin Löhnig über die Promotion und Gonzague Prod homme über den LL.M.. Im Wintersemester wurde die Informationsveranstaltung am 6. November 2012 erneut angeboten. Referenten waren diesmal: Lena-Katharina Pabst (über den LL.M.), Richter am Landgericht Thomas Polnik (über das Referendariat) und Prof. Dr. Wolfgang Servatius (über die Promotion).

12 10 Veranstaltungen Juni Konferenz Kommunales Infrastruktur- Management (KIM) Die Kommunen müssen sich im Bereich der Infrastruktur vielfältigen Herausforderungen stellen. Diese weisen neben diversen ökonomischen Fragestellungen auch rechtliche Implikationen auf. Die alljährliche Konferenz Kommunales Infrastruktur- Management (KIM) ist daher interdisziplinär ausgerichtet und soll die notwendige Regulierung in den verschiedenen Infrastruktursektoren umfassend wissenschaftlich durchdringen. Veranstaltet wurde die Konferenz unter anderem von der TU Berlin (Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik) und dem IRE BS-Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht (Prof. Dr. Jürgen Kühling). Auf der Veranstaltung wurden neben der Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten aus den Disziplinen Ökonomie, Rechtswissenschaft und Verwaltungswissenschaft auch Vorträge von Praktikern gehalten, die die untersuchten Themen gelungen ergänzten. Im Fokus standen die Bereiche Verkehr (ÖPNV, Straße), Wasser, Energie, Elektromobilität und Public Private Partnerships. Der Großteil der Tagungsbeiträge ist im November 2012 in einer Sonderausgabe der Zeitschrift InfrastrukturRecht (Heft 11/2012) erschienen. Exkursion nach Leipzig zum 5. Strafsenat des BGH Am 20. Juni 2012 fuhr Prof. Dr. Tonio Walter mit 47 Studenten nach Leipzig und besuchte mit ihnen zwei Verhandlungen des 5. Strafsenats. Dieser tagte ausnahmsweise im großen Sitzungssaal des ehemaligen Reichsgerichts, der normalerweise vom Bundesverwaltungsgericht genutzt wird. Unter anderem ging es um den Fall des Bremer Brechmittel-Einsatzes, in dessen Folge ein Mensch gestorben war. Die Frage, die die Richter zu klären hatten, war, ob dem Arzt strafrechtlich ein Vorwurf gemacht werden kann, obwohl die Polizei den Einsatz angeordnet hatte, um Beweise für ein Drogendelikt zu erlangen. Exkursion zum European Center for Constitutional and Human Rights Am Wochenende des 22. bis 24. Juni 2012 unternahm eine Gruppe von knapp zwanzig Personen unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Graser eine Exkursion nach Berlin, um dort die Arbeit des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) kennen zu lernen. Ziel dieser NGO ist der Menschenrechtsschutz, den sie zu fördern sucht, indem sie weltweit gerichtliche Verfahren führt oder unterstützt. Auf diesem Feld der strategic litigation ist das ECCHR die wohl führende Institution in Europa. Die Exkursion war Teil des Seminars zum transnationalen Menschenrechtsschutz, stand aber auch anderen Interessenten offen. Viele der teilnehmenden Studenten hatten Referate zu Themen aus der aktuellen Arbeit des ECCHR erarbeitet. Diese wurden dann im Rahmen des Besuchs in Berlin vorgestellt und mit den Mitarbeitern des ECCHR diskutiert. Ein weiterer Programmpunkt der Exkursion war eine Führung durch die Ausstellung Topographie des Terrors. Deren Schwerpunkt bildete die Frage, welche Rolle speziell die Juristen in der Verwaltung des Terrors im Dritten Reich gespielt haben. Neben dieser eindrucksvollen, aber auch beklemmenden Erfahrung blieb natürlich auch noch Raum, um die erfreulicheren Seiten des sommerlichen Berlins zu erkunden. Die Exkursion wurde überwiegend aus Studienbeiträgen finanziert. Sie wurde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Für das Jahr 2013 ist geplant, sie erneut durchzuführen.

13 Veranstaltungen 11 Juli Firmenlauf Bei idealem Laufwetter fand am 11. Juli 2012 der schon traditionelle Regensburger Firmenlauf statt, der vom LLC Marathon Regensburg e.v. veranstaltet wurde. Die Fakultät war zum ersten Mal und gleich mit 47 Läufern dabei, die auch alle das Ziel erreichten. Für die Mitglieder des Alumnivereins übernahm dieser die Startgebühr; zudem wurden Trikots angeboten, die den Teamgeist nach außen sichtbar machten.

14 12 Veranstaltungen 5. Regensburger Immobilienrechtstag Einzelhandelsimmobilien stellen die planende Kommune oft vor große Herausforderungen. Auf diese muss auch das Recht Antworten finden. Vor diesem Hintergrund veranstaltete der IRE BS-Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Immobilienrecht, Infrastrukturrecht und Informationsrecht von Prof. Dr. Jürgen Kühling am 13. Juli 2012 den 5. Regensburger Immobilienrechtstag. Im Rahmen einer kompetent und interdisziplinär besetzten Konferenz wurden unter dem übergreifenden Titel Die Einzelhandelsimmobilie wirtschaftliche Rationalität und rechtliche Steuerung aktuelle Themen wie die Entwicklungstendenzen im Markt für Einzelhandelsimmobilien, deren Steuerungsmöglichkeiten aus der Perspektive der Stadtentwicklung, die aktuelle Rechtsprechung zu Einzelhandelsimmobilien, Probleme der bauplanungsrechtlichen Genehmigung sowie der Rückbau von Einzelhandelsimmobilien diskutiert. Professor Jürgen Kühling beim Immobilienrechtstag Als Referenten diskutierten unter anderem: Prof. Dr. Herbert Grziwotz (Notar, Honorarprofessor für Zivilrecht und Immobilienrecht, Universität Regensburg), Dr. Florian Huerkamp (Richter am Verwaltungsgericht, Düsseldorf), Cornelius Mager (Leiter der Lokalbaukommission, München), Claus Sören (Vorsitzender Richter am Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht) und Dr. Frank Wenzel (Geschäftsführer, Aachen Grundvermögen, Köln). Die Beiträge erscheinen 2013 in einem Tagungsband. Absolventenfeier Festrede Professor Manssen Nachdem Dekan Prof. Dr. Thorsten Kingreen am 27. Juli 2012 in seiner Begrüßungsrede der Absolventenfeier die Erste Jursitische Prüfung mit einem Marathonlauf verglichen hatte, sprach er allen Absolventen seinen großen Respekt und Glückwunsch aus. Es folgten Grußworte von Prorektor Prof. Dr. Hans Gruber und von der Ltd. Ministerialrätin Dr. Andrea Schmidt. Daran schloss sich der Festvortrag von Prof. Dr. Gerrit Manssen zum Thema Verfassungswidrig - Zur Bedeutung von Rechtsgutachten für Rechtspolitik und Rechtspraxis an. Der studentische Beitrag von Florian Meissner hatte das Thema Alles hat seine Zeit - auch für einen Juristen. Im Anschluss folgte die Übergabe der Examenszeugnisse und die Verleihung des JZ-Preises für herausragende Examensleistungen sowie weiterer Auszeichnungen. Der Rengschburger Musikantenstammtisch leitete dann den gesellschaftlichen Teil der Feier im Foyer ein.

15 Veranstaltungen 13 Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Lehrstuhl von Prof. Dr. Wolfgang Servatius die zweiwöchige Summer School Introduction to Anglo-American Law. Vom 23. Juli bis 3. August 2012 erhielten vierzig nationale und internationale Studenten einen Einblick in das anglo-amerikanische Rechtssystem. Am Vormittag wurde den Teilnehmern in englischsprachigen Vorlesungen das anglo-amerikanische Zivil-, Straf- und Verfassungsrecht näher gebracht. Dafür konnten namhafte Dozenten wie Prof. Dr. Stefan Vogenauer von der Universität Oxford/Brasenose College, Prof. Dr. Anthony Bradley von der Universität Edinburgh sowie Prof. Dr. John Cartwright von der Universität Oxford/ Christ Church gewonnen werden. Im Zivilrecht wurde insbesondere das Vertragsrecht behandelt. Am Nachmittag vertieften Regensburger Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter die erworbenen Kenntnisse in englischsprachigen Fallbesprechungen (case studies), die sich an anglo-amerikanischen Gerichtsentscheidungen orientierten. Dabei wurden Ähnlichkeiten und Unterschiede zum deutschen Rechtssystem herausgestellt. Zum Abschluss fand eine Simulation einer amerikanischen Gerichtsverhandlung in Strafsachen mit Mitgliedern der U.S. Army statt. Abgerundet wurde das Programm durch eine Stadtführung in Regensburg und einen Besuch der Befreiungshalle in Kelheim mit anschließender Schifffahrt zum Kloster Weltenburg. Summer School August & September

16 14 Veranstaltungen Oktober 11. Regensburger Symposium für Europäisches Familienrecht Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in Europa das Rechtsverhältnis zwischen Eltern und minderjährigen Kindern in erster Linie aus der Sicht der Eltern gestaltet. Eine Rechtsposition wurde im Gefolge der römischen patria potestas vor allem den Eltern zugeschrieben ( elterliche Gewalt ), Ansprüche des Kindes gegen seine Eltern wurden dagegen traditionell nur im vermögensrechtlichen Bereich zugestanden. Das heute ins Zentrum des Kindschaftsrechts gerückte Wohl des Kindes verstand man lediglich als Reflex der elterlichen Pflichterfüllung. Anknüpfend an Ideen, die schon in der Aufklärung entwickelt worden waren, hat sich seitdem ein grundlegender Perspektivenwechsel vollzogen. In den europäischen Rechtsordnungen ist inzwischen zunehmend anerkannt, dass Kinder nicht nur als Nutznießer elterlicher Pflichterfüllung zu betrachten sind, sondern als Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Solange Eltern in der Ausübung ihrer Verantwortung für die Kinder einig sind, mischt sich das staatliche Wächteramt zu Recht nur zurückhaltend in die Familie ein, namentlich nur, wenn dies wegen einer akuten Gefährdung des Kindes erforderlich ist. Im Elternkonflikt ist die Wahrung der den Eltern gemeinsam treuhänderisch übertragenen Elternverantwortung in tatsächlicher Hinsicht gefährdet, weil oftmals die Auseinandersetzung über eigene Rechtspositionen in den Vordergrund rückt und die Erfüllung der treuhänderischen Pflichten verdrängt. Die von diesen Konflikten betroffenen Rechtspositionen des Kindes müssen gewahrt und durchgesetzt werden gegen die Interessen der Eltern, die ihre Partnerschaft auflösen und ihre Lebensbereiche voneinander abschließen wollen, gleichwohl aber weiterhin in einer treuhänderischen Eltern-Kind-Beziehung stehen und weiterhin gewisse Pflichten auch einander gegenüber haben. Das 11. Regensburger Symposium (vom 4. bis 6. Oktober 2012) für europäisches Familienrecht hat rechtsvergleichend untersucht, ob die Lösungen der nationalen Rechte sich hauptsächlich an der Wahrung von Rechten des Kindes orientieren und in welcher Weise sie dieses Ziel zu erreichen suchen und ob und in welcher Weise dem Recht des Kindes auf Selbstbestimmung Rechnung getragen wird. Welche Verfahrensrechte hat das Kind im Elternkonflikt, etwa in einem Scheidungsverfahren oder Sorgerechtsstreit? Wie ist sein Recht auf zwei verantwortliche Eltern materiell-rechtlich abgesichert? Und wie ist es im Ernstfall durchsetzbar? Wie kann sich das Kind gegen neue Personen wehren, die die Elternfunktion wahrnehmen wollen? Wie ist in diesem Zusammenhang überhaupt der überkommene Begriff des Kindeswohls im Vergleich zur zutreffenden Kategorie des subjektiven Rechts eines Kindes einzuordnen? Veranstaltet wurde das Symposium von den Professoren Dr. Martin Löhnig, Dr. Dr. h.c. Dieter Schwab, Dr. Dr. h.c. Peter Gottwald und Dr. Dr. h.c. mult. Dieter Henrich. Referenten waren neben den Organisatoren: Prof. Dr. Regina Aevi-Müller (Luzern), Prof. Dr. Frédérique Ferrand (Lyon), Prof. Dr. Susanne Ferrari (Graz), Prof. Dr. Dr. Herbert Grziwotz (Regen), Prof. Dr. Tobias Helms (Marburg), Prof. Dr. Barbara Novak (Ljubljana), Prof. Dr. Walter Pintens (Leuven), Dr. Anneken Sperr (Bergen), Dr. Babette Stadler-Werner (Regensburg), Dr. Adrian Ward (Glasgow) und Dr. Lenka Westphalová (Olomouc).

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