Welche drei Faktoren bestimmen nach Auffassung der modernen biopsychologischen. Verhalten?

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1 Welche drei Faktoren bestimmen nach Auffassung der modernen biopsychologischen Forschung das Verhalten? 1

2 Was versteht man unter Phrenologie? 2

3 Was versteht man unter Präadapation? 3

4 Wie gelangte Homo sapiens vor ca Jahren nach Australien? Wenn man die Ausbreitung des Menschen den Funden nach begutachtet so kann man bemerken, dass die ältesten Menschenfunde (Australopithecus) ausschließlich auf dem afrikanischen Kontinent gefunden wurden. Auf diesem Kontinent lassen sich alle Menschenarten nachweisen. Dadurch liegt es nahe, dass sich dort am frühesten die Menschenart entwickelt hat. Merkwürdig ist dabei jedoch, dass sich die Zeiten in denen die jeweilige Art lebte oftmals überschneiden, man aber kaum von einer Weiterentwicklung sprechen, sondern von einem Neubeginn. Die Arten entwickeln sich nicht langsam auseinander heraus, sondern entstehen plötzlich, sie weisen zwar oftmals Gemeinsamkeiten auf aber auch Veräderungen die dann nicht auf eine gleiche Herkunft hindeuten. Man hat zwar auch Mischungen der einzelnen Arten gefunden, jedoch nie ein Bindeglied der Arten untereinander. Es sind Funde auf verschiedenen Kontinenten und Inseln gemacht worden bei denen nicht ganz klar ist wie die Menschen an diese Stellen gelangt sind. Die Ausbreitung nach Europa und Asien ist durch die Festlandwanderungen erklärbar. Hierbei ist bemerkenswert, dass nur Homo-Arten die Wanderungen vorgenommen haben. Es war also ein gewisses Wissen, auch im Sinne von Hirnvolumen, Geschick und Veranlagung nach dem Streben nach Neuem notwendig. Vielleicht hat der Mensch eine gewisse Neugierde entwickelt um das Bedürfnis nach dem Unbekannten zu stillen ist er gewandert. Auf den indonesischen Inseln und Flores sind Funde des homo erectus gemacht worden. Hierbei tritt die frage auf wie dieser dorthin gelangt sein kann. Im Existenzzeitraum des homo erectus vor 1, Jahren waren große Teile der Erde mit Eis überdeckt, er könnte so über das Eis das sich von Asien bis nach Indonesien erstreckte dorthin gelangt sein. Bis nach Flores reichte jedoch das Eis nicht und so ist es nicht klar wie der Mensch dorthin kam, auch ist unklar wie der Homo sapiens sapiens bis nach Australien vordringen konnte. Schon die Fähigkeit eine so lange Wanderung über das Eis vorzunehmen wirft Rätsel auf. Der Mensch muss in der Lage gewesen sein zu planen um sich vor der Kälte zu schützten. Er muss also gewusst oder zumindest vermutet haben, dass nach de Gletschern bewohnbares Land existiert, er musste sich an die extremen Bedingungen sehr gut angepasst haben und ihre Tücken "studiert" haben. Wie jedoch gelang es dem Homo sapiens sapiens bis nach Australien vorzudringen? Nach dem heutigen Stand der Forschung ist man sich nicht im klaren darüber. Zufuß kann es jedenfalls nicht geschehen sein, denn es existierte keine Land- bzw. Eisverbindung. Er könnte ein Floß gebaut haben oder zumindest etwas schwimmendes. Möglicherweise tat er dies auch nicht freiwillig, sondern gelangte aus Versehen durch bestimmte Strömungen dorthin. Dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich, da es ein ganz schöner Kraftakt ist das Meer dort zu überqueren. Man muss also genaue Vorbereitungen treffen, folglich also den festen Willen haben das Wasser zu bezwingen. Forscher die das Experiment wagten mit den damaligen Mitteln das gleiche zu versuchen scheiterten an ihrem Vorhaben. 4

5 5

6 Genetische Grundlagen des Verhaltens Pinel Kap 2. / Birbaumer & Schmidt Kap. 23 Vorlesung vom ppt 6

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8 8

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10 Genetische Grundlagen des Verhaltens Gregor Mendel ( ) Methode: Untersuchung dichotomer Merkmale Reinerbige Zuchtlinien 10

11 Mendel s Theorie am Beispiel der Vererbung von Samenfarben 11

12 Vier Punkte der Mendel schen Theorie 2 Arten von Erbfaktoren für jedes dichotome Merkmal (= Gene). Die beiden Gene die für ein Merkmal verantwortlich sind: Allele. Jeder Organismus besitzt zwei Allele für jedes dichotome Merkmal. (homozygote vs. heterozygote Organismen) In heterozygoten Organismen ist ein Alleltyp dominant. Jeder Organismus erbt zufällig einen der beiden Faktoren des Vaters und der Mutter 12

13 1903: Entdeckung der Chromosomen Paarweises Auftreten Menschen haben 23 Chromosomenpaare Gene, die ein bestimmtes Merkmal kontrollieren (Allele) liegen auf beiden Chromosomen auf dem selben Ort Teilung der Chromosomen: Meiose Alle anderen Zellteilungen im Körper: Mitose 13

14 14

15 Meiotische Zellteilung Mitotische Zellteilung 15

16 1903: Entdeckung der Chromosomen Paarweises Auftreten Menschen haben 23 Chromosomenpaare Gene, die ein bestimmtes Merkmal kontrollieren (Allele) liegen auf beiden Chromosomen auf dem selben Ort Teilung der Chromosomen: Meiose Jeder Gamet erhält 1 Chromosom von jedem der 23 Paare => 2 23 verschiedene Chromosomenkombinationen Genkopplung: Tendenz von Merkmalen gemeinsam vererbt zu werden. 16

17 Crossing over 17

18 Ausnahme von der Regel: Geschlechtschromosomen XX vs XY Geschlechtsgebundene Merkmale Merkmale meist von X dominiert da Y zu klein Dominante Merkmale bei Frauen häufiger Rezessive Merkmale bei Männern häufiger (Farbenblindheit) 18

19 19

20 Adenin Thymin Guanin Cytosin 20

21 21

22 DNA-Replikation während der Mitose 22

23 Mutationen und Chromosomenanomalien 23

24 Genexpression: Produktion eines Proteins nach der Bauanweisung eines Gens - Strukturgene - Operatorgene - Regulatorproteine 24

25 Genexpression 25

26 Genexpression: Produktion eines Proteins nach der Bauanweisung eines Gens - Strukturgene - Operatorgene - Regulatorproteine - Messenger-RNA (Ribonucleinsäure) - Transfer-RNA - Transkription / Translation - Codom 26

27 Human Genom Project Ziel: Erstellung einer Karte aller menschlichen Chromosomen. - Ca Gene - Enzyme-Zerlegung-Klonierung - Markierung identischer Teilstücke statt Gene - Kartierung 27

28 Mitochondriale DNA 28

29 Vererbung Umwelt Ontogenie / Phylogenie 29

30 Anregende Umgebung kann (in früher Entwicklungsphase) den Einfluss nachteiliger Gene ausgleichen. 30

31 Phenylketonurie (PKU): (ein abormes Gen) Mangel an Phenylanalinhydroxylase Hoher Phenylalaninspiegel PKU-Gen auf Chromosom 21: rezessiv 1 von NG Behandlung durch phenylalaninarme Diät, aber... Sensitive Periode für Umwelteinflüsse 31

32 Sensitive Periode: Entwicklungszeit während der Ontogenese, in der ein Umwelteinfluss auftauchen muss, um Einfluss auf das Verhalten zu haben. 32

33 Ontogenese des Vogelsangs Zwei Phasen Sensorische Phase: Hören wichtig. Sensomotorische Phase: Hören des eigenen Gesangs wichtig. Neuronale Schaltkreise: Verhaltensabhängig 33

34 Gesangsschaltkreise beim Kanarienvogel: - Linke absteigende mot. Bahn wichtiger. -Gesangszentrum beim Männchen ist 4x größer. -Gesangsstruktur im Frühjahr doppelt so groß. - Wachstum neuer Neurone! 34

35 Genetische vs. Umwelteinflüsse: Warum sind wir so wie wir sind? Zwillingsforschung (eineiige / zweieiige Zwillinge) Minnesota-Zwillings-Studie. 59 EZ / 47 ZE (Bouchard et al. 1990) 35

36 36

37 37

38 Genetische vs. Umwelteinflüsse: Warum sind wir so wie wir sind? Zwillingsforschung (eineiige / zweieiige Zwillinge) Minnesota-Zwillings-Studie. 59 EZ / 47 ZE Erblichkeitsabschätzungen: Geschätzter Erblichkeitsgrad: genetische Varianz/ Gesamtvarianz Vg/ Vg + Vp Relevanz der milieubedingten Variationsbreite Genetische Unterschiede fördern psychologische Unterschiede. 38

39 Genetisch Faktoren und die Entwicklung psychologischer Unterschiede. Häufig wird das Ausmaß der genetischen Varianz überschätzt. Genetische Unterschiede fördern psychologische Unterschiede (z.b. musische Veranlagung) Epistase: Ein Gen bewirkt die Unterdrückung des Phänotyps eines anderen Gens. Wenn die Umgebung für die Entwicklung des genetischen Potentials förderlich ist, werden Prozesse, die ein genetisches Potential im Phänotyp realisieren verstärkt aktiviert. Nicht gefördertes Potential kommt bei der Bestimmung von Erblichkeit nicht zum Tragen. (z.b. Intelligenz bei norwegischen Kindern) Je mehr Gene ein Merkmal bestimmen, desto größer die phänotypische Varianz (polygene Vererbung der Hautfärbung) 39

40 Fortsetzung am 18.1 um Prof. Walter (Genetik): Verhaltensgenetik für Psychologen (Vom Gen zum Phän und umgekehrt) 40

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