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1 J a v a S e r v l e t s Eine Einführung (C) J.M.Joller 1

2 Inhalt Mitgelieferte Bibliothekselemente Überblick Funktionsweise und Architektur Interaktion Resümee (C) J.M.Joller 2

3 Überblick Was sind Servlets? Warum Servlets? Servlets schreiben Web-Server Praktischer Einsatz Alternativen (C) J.M.Joller 3

4 Was sind Servlets? Serverseitige Anwendungen Ersetzen CGI-Scripts Dynamische Erstellung von HTML-Dokumenten (C) J.M.Joller 4

5 Warum Servlets? Effizient Ein Servlet wird nur bei der ersten Ausführung geladen; danach nur Aufruf der Methoden (C) J.M.Joller 5

6 Warum Servlets? Persistent Servlets erhalten ihren Zustand zwischen Requests aufrecht; sie bleiben resident im Speicher (C) J.M.Joller 6

7 Warum Servlets? Portabel Da sie in Java geschrieben sind: Write once, serve everywhere Robust Dank Zugriff auf das gesamte JDK (C) J.M.Joller 7

8 Warum Servlets? Sicherheit Serverseitige Ausführung: es werden die Sicherheitsmechanismen des Web-Servers übernommen, z.b. SSL Client hat keinen direkten Zugriff Sicherung auch per Java Security Manager möglich (C) J.M.Joller 8

9 Warum Servlets? Erweiterbar Da sie in einer OO-Sprache geschrieben sind können sie beliebig ausgebaut werden Akzeptanz Viele Hersteller bieten Web-Server mit Unterstützung für Servlets (C) J.M.Joller 9

10 Web-Server Integrierte Servlet Unterstützung Lotus Domino Go Web Server Live Software Jrun Sun Java Web Server W3C Jigsaw Server IBM Visual Age WebRunner Toolkit Netscape Enterprise Server U.v.m. (C) J.M.Joller 10

11 Web-Server Unterstützung als Add-On Apache Web Server New Atlanta ServletExec Gefion Software WAICoolRunner (C) J.M.Joller 11

12 Servlets schreiben Benötigt ausserdem: JDK (Java Development Kit) JSDK (Java Servlets Development Kit) Ist integriert in das JDK ab v1.2 J2EE (Java Enterprise Development Kit) (C) J.M.Joller 12

13 Servlets schreiben Development Tools Symantec Visual Cafe Pro Borland JBuilder (C) J.M.Joller 13

14 Praktischer Einsatz Anwendungen, die dynamisch erstellte HTML-Seiten benötigen Warenkorbsysteme News-/Diskussionsforen Zugriff auf alte Datenbestände (C) J.M.Joller 14

15 Alternativen CGI Scripts ServerSide JavaScript Microsoft Active Server Pages (C) J.M.Joller 15

16 Funktionsweise und Architektur Vergleich CGI Scripts & Servlets Life-Cycle Implementierung Servlet Beispiele (C) J.M.Joller 16

17 Vergleich: CGI Scripts Für jeden Request wird ein neuer Prozess gestartet Prozesse laufen getrennt vom Web-Server Bei jedem Request muss neu interpretiert werden Bei Perl: jeweils auch ein neuer Prozess für den Interpreter (C) J.M.Joller 17

18 Vergleich: Servlets Für jeden Request wird ein neuer Thread gestartet Threads laufen im Server-Prozess Kompilierte Binaries müssen nicht mehr interpretiert werden (C) J.M.Joller 18

19 Life Cycle Einfaches OO-Design Drei wichtige Methoden im Leben eines Servlets: init() Einmaliger Aufruf durch Server nachdem eine Instanz des Servlets erstellt wurde Ressourcen des Servlets werden erzeugt und initialisiert (C) J.M.Joller 19

20 Life Cycle service() Behandelt jeden Request eines Clients Aufruf erst nachdem init() ausgeführt wurde Meist nicht direkt implementiert; normalerweise in der Klasse HttpServlet implementiert ServletRequest und ServletResponse (C) J.M.Joller 20

21 Life Cycle destroy() Beim Schliessen eines Servlets am Ende ausgeführt Garbage collection: Cleanup aller Ressourcen die in init() erzeugt wurden Methode, um Informationen für den nächsten Start des Servlets zu speichern (C) J.M.Joller 21

22 Implementierung I GET Methode Servlet wird direkt aus dem Browser aufgerufen Es wird eine neue HTML-Seite generiert (C) J.M.Joller 22

23 Implementierung II POST Methode Servlet wird z.b. von einem Formular aufgerufen Es wird eine neue HTML-Seite generiert <form action= method=post>... </form> (C) J.M.Joller 23

24 Implementierung III Kombination von GET und POST Methode, Beispiel: Beim Aufruf des Servlets wird ein Formular angezeigt: GET Methode Das gleiche Servlets verarbeitet die gesendeten Informationen des Formulars: POST Methode (C) J.M.Joller 24

25 Implementierung IV Server Side Includes SSI Servlet wird mit Hilfe des <SERVLET> Tags in eine bestehende HTML-Seite (Endung.JHTML bzw..shtml) eingebunden Ausgabe des Servlets wird dynamisch in die HTML-Seite eingefügt <servlet code=servlet.class>... </servlet> (C) J.M.Joller 25

26 Implementierung V JavaServer Pages JSP Sogenannte Scriplets werden direkt in die HTML-Seite eingebunden (Endung.JSP) Ausgabe des Scriplets wird dynamisch in die HTML-Seite eingefügt <% request.getremoteaddress() %> (C) J.M.Joller 26

27 Servlet Beispiel I public class ServletName extends HttpServlet { public void init(servletconfig config) throws ServletException { super.init(config); } (C) J.M.Joller 27

28 Servlet Beispiel I Forts. } public void doget(httpservletrequest req, HttpServletResponse resp) throws ServletException,IOException { resp.setcontenttype( text/html ); PrintWriter = resp.getwriter(); out.println( <html><body> ); out.println( Hello World ); out.println( </body></html> ); out.close(); } (C) J.M.Joller 28

29 Servlet Beispiel II public class ServletName extends HttpServlet { public void init(servletconfig config) throws ServletException { super.init(config); } (C) J.M.Joller 29

30 Servlet Beispiel II Forts. public void dopost(httpservletrequest req, HttpServletResponse resp) throws ServletException,IOException { resp.setcontenttype( text/html ); PrintWriter = resp.getwriter(); out.println( <html><body> ); Enumeration parameters = reg.getparamernames(); String param = null; String value = null; (C) J.M.Joller 30

31 Servlet Beispiel II Forts. } while (parameters.hasmoreelements()) { param = (String) parameters.nextelement(); out.println(param+ : + req.getparameter(param)); } out.println( </body></html> ); out.close(); (C) J.M.Joller 31

32 Interaktion Servlet Chaining HTTP Tunneling RMI (Remote Method Invocation) JDBC (Java Database Connectivity) (C) J.M.Joller 32

33 Servlet Chaining Mehrere Servlets arbeiten an der Bedienung eines Requests zusammen Ähnlichkeit zum piping unter UNIX Die Ausgabe des ersten Servlets wird von einem zweiten Servlet weiterverarbeitet (C) J.M.Joller 33

34 Servlet Chaining Anwendungsbeispiele: Übersetzung von Texten auf internationalen Web-Sites Filterfunktion für Datenbankabfragen nach einem spzifischen Benutzerprofil Herausfiltern von angepassten HTML-Tags und Einsetzen des gewünschten Textes, z.b. Firmenname Contentfitting: Servlet konvertiert Pages zu einheitlichem Standard, z.b. frame-based nach table-based (C) J.M.Joller 34

35 HTTP Tunneling Lesen und Schreiben serialisierter Objekte mittels einer HTTP-Verbindung Unterprotokoll innerhalb des HTTP-Protokolls (tunneling) Objekte können jeweils vom Client/Server gelesen/geschrieben werden (C) J.M.Joller 35

36 HTTP Tunneling Vorteile: Wegen des serializeable interface einfach zu nutzen Schnell für einfache Objekte Programmierer muss nicht mit Kommunikationslayern arbeiten Tunneling funktioniert auch durch Firewalls (C) J.M.Joller 36

37 HTTP Tunneling Nachteile: Alle Objekte müssen das serializeable interface implementiert haben Das interagierende Servlet muss sich auf dem selben Server befinden wie das Applet Da Applet als Client genutzt wird müssen kompatible Browser genutzt werden Langsam bei grösseren Objekten (C) J.M.Joller 37

38 RMI Mitgelieferte Bibliothekselemente API für verteilte Anwendungen in reinen Java Implementationen Erlaubt es einem Client und einem Server durch Objekte über ein Netzwerk zu kommunizieren Client führt Methoden eines Proxy Objekts aus, welches dann die selben Methoden auf dem Server ausführtsicht des Clients: gleiche Java VM Sicht des Clients: gleiche Java VM (C) J.M.Joller 38

39 RMI Mitgelieferte Bibliothekselemente Vorteil: Applets sind nicht mehr nur auf den einen Server beschränkt, auf dem sie laufen (C) J.M.Joller 39

40 JDBC Mitgelieferte Bibliothekselemente Kommunikation zwischen einem Servlet und einer Rel. Datenbank Servlet kann mit einer DB auf dem selben Server oder auf einem anderen kommunizieren Vgl. Applets: Kommunikation nur mit dem Server, von welchem das Applet geladen wurde (C) J.M.Joller 40

41 Resümee Vorteile Nachteile Zukunftsausblick (C) J.M.Joller 41

42 Vorteile Clientunabhängig Plattformunabhängig Gesicherte Umgebung Nur eine Programmiersprache (Java): keine weitere Skriptsprache nötig (C) J.M.Joller 42

43 Nachteile (Noch) Keine grosse Verbreitung (C) J.M.Joller 43

44 Zukunftsausblick CGI Scripts noch stark vertreten (C) J.M.Joller 44

45 Noch Fragen? Servlet Tutorial Sun Java Site (C) J.M.Joller 45

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