Was kann ich von Betainterferonen erwarten?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Was kann ich von Betainterferonen erwarten?"

Transkript

1 Die Entwicklung der MS Präklinisch 1. Schub RRMS SPMS zweiter Schub Praktische Aspekte der MS- Therapie mit Betainterferonen klinische Schwelle erster Schub Läsionslast MRT-Aktivität Dr. med. Jens Opalka Anzahl der Läsionen McDonald MS Poser CDMS Mechanismen der MS-Pathogenese Inflammation Was kann ich von Betainterferonen erwarten? Repair Zeit Neurodegeneration Stufentherapie der Multiplen Sklerose Aktuelle Therapie-Empfehlungen Cyclophosphamid Mitoxantron Eskalation 1. Schub 1. Wahl 2. Wahl Eskalation Betaferon Avonex Rebif RR-MS Betainterferone Glatiramerazetat Immunglobuline Azathioprin Mitoxantron Cyclophosphamid Beta-Interferone Azathioprin IVIg Glatirameracetat Kortikosteroid-Puls Basistherapie Schubtherapie SP-MS Betaferon Avonex Rebif PP-MS?????? Azathioprin Mitoxantron Cyclophosphamid Methotrexat Steroidpulse? Mitoxantron? Cyclophosphamid? Methotrexat? MS-Therapie Konsensus Gruppe, Nervenarzt 70: , 1999 MS-Therapie Konsensus Gruppe, Nervenarzt 72: , 2001 Keine Zulassung 1

2 Eigenschaften der Betainterferone Betaferon Avonex Rebif Synonyme Strukturunterschiede rekombinantes modifiziertes humanes Interferon beta Interferon beta-1b, Interferon beta ser 17 E. coli Interferon beta 165 Aminosäuren Tertiärstruktur durch Serin in Position 17 stabilisiert nicht glykosiliert rekombinantes Interferon beta Interferon beta-1a CHO-Interferon beta natürliche AS-Sequenz glykosiliert Dosierung 8 MIU subkutan, jeden 2. Tag 28 MIU/Woche 6 MIU i.m., 1x/Woche 6 MIU/Woche PRISMS MIU s.c., 3x/Woche MIU/Woche Wirksamkeit in MS-Studien (nach AAN 2001) Studie Betaferon, RRMS Avonex, RRMS Rebif, RRMS Betaferon, EU-SPMS Betaferon, NA-SPMS Avonex, SPMS Rebif, SPMS Schübe MR-Aktivität signifikant besser (p<0,01) grenzwertig signifikant (p=0,01-0,05) nicht verbessert Progression MR-Läsionslast Schneller Wirkungseintritt Anzahl an MRT-Läsionen RRMS Vor Behandlung Nach Behandlung Stone et al. Neurology 1997 n=27 annualized relapse rate (mean) 16 Jahre Erfahrung mit Betainterferonen 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 0,0-37% Jahr 1-3 (n=232) Niemals Jemals Immer -36% Jahr 1-5 (n=232) -38% n= Jahr 6-10 (n=212) -% Jahr (n=220) Dosis-Wirkungs-Beziehung: INCOMIN-Studie schubfreie Patienten (%) Primärer klinischer Endpunkt Anteil schubfreier Patienten, 0-24 Monate RR (CI 95%) = 0.76 ( ) ARR (CI 95%) = 15.0% ( %) NNT (CI 95%) = 7 (3-85) 36 IFN beta-1a (n=93) p < IFN beta-1b (n=96) Läsionsfreie Patienten (%) Primärer MRT-Endpunkt Neu T2-Läsionsfrei, 0-24 Monate RR (CI 95%) = 0.6 ( ) ARR (CI 95%) = 29.0% ( %) NNT (CI 95%) = 3 (2-7) 26 IFN beta-1a (n=73) p < IFN beta-1b (n=76) INCOMIN-Studie: 188 Patienten; 15 MS-Zentren, 2 Jahre, zentrale geblindete MRT-Analyse Durelli et al, Lancet 2002; 359; Ebers et al. AAN

3 Was wissen wir über Betainterferone? Übertragbarkeit klinischer Studien - je früher desto effektiver - schneller Wirkeintritt - langfristiger Einfluss auf Schubrate & Progression - sichere Therapie - nur als Injektion (i.m. oder s.c. möglich) - Unterschiede in Wirkstoff und Galenik - Dosis-Wirkungs-Beziehung - je nach Präparat unterschiedliche Zulassung Typische Fragen an der Hotline (Patienten) Was kann ich von der Therapie erwarten? Betaferon Wie oft wird Wann sollte ich Betaferon spritzen? Betaferon Wie soll ich Injektionstechnik? Sollte Ihr Arzt mehr über MS wissen? n=500 (Befragung Hessen 2006 n=500) 57,8% Ja 77,0% injiziert? 27,6% Nein 16,2% lagern? 3,4% habe keinen Hausarzt Injektionsbereiche soll ich wechseln? Injektomaten wie soll ich die benutzen? Ist Reisen mit Betaferon möglich? 1,2% 11,2% Neurologe keine Antw ort Hausarzt 5,6% 0,0% 10,0% 20,0% 30,0%,0% 50,0% 60,0% 70,0% 80,0% 90,0% Die Kommunikations-Kaskade nach Lorenz Gemeint ist nicht: gesagt Gesagt bedeutet nicht: gehört Gehört bedeutet nicht: zugehört Zugehört bedeutet nicht: verstanden Verstanden bedeutet nicht: einverstanden Einverstanden bedeutet nicht: behalten Behalten bedeutet nicht: angefangen Angefangen bedeutet nicht: beibehalten Beibehalten ist noch keine: VERHALTENSÄNDERUNG FAQs Eine Verhaltensveränderung ist noch keine: Einstellungsänderung 3

4 FAQs - Lagerung von Betaferon Lagerung nicht über 25 C Für den internen Gebrauch: auch kurzfristige Überschreitungen bis 30 C sind kein Problem Direkte Sonnenbestrahlung vermeiden Rekonstituierte Injektionslösung kann max. 3 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden Nicht einfrieren bei längerem Lagern im Eisschrank können Probleme mit den Gummistopfen der Betaferon-Ampulle auftreten Wie oft wird Betaferon injiziert? 8 Mio IE (250µg) Betaferon jeden 2. Tag s.c. entspricht 1 ml rekonstituierte Betaferon -Lösung Rekonstituierte Lösung : 250 µg/ml Cave! Überfüllung von Vial und Spritze! (300 µg Trockensubstanz + 1,2 ml NaCl (0,54%) Fertigspritze ) FAQs - Eine Injektion vergessen? Kein Problem - auf die langfristige Wirkung kommt es an Injektion muss sobald wie möglich nachgeholt werden dann wieder 2 -tägigen Rhythmus aufnehmen Zu welcher Uhrzeit sollte die Injektion erfolgen? Zu Beginn der Behandlung am Abend Wechsel zum Morgen möglich Injektion wird kontinuierlich fortgeführt, auch wenn ein Infekt, Temperaturerhöhung, ein chirurgischer Eingriff oder ein Schub vorliegt. FAQs - Schichtdienst Auf regelmäßige Betaferon-Injektionen achten Günstigsten Zeitpunkt der Inj. individuell festlegen Injektionen zur Kontrolle ins Patiententagebuch eintragen Orientierung am 48 stündigen Rhythmus FAQs - Solarium / Sauna Solarium/ ausgedehnte Sonnenbäder können nicht empfohlen werden einige Betaferon-Patienten berichten, dass Entzündungen an den Einstichstellen stärker in Erscheinung treten das individuelle Maß selbst finden Saunabesuche können hitzeempfindlichen Patienten Probleme bereiten (Verstärkung der MS-Symptomatik durch Wärme) 4

5 FAQs - Grippale Infekte bei leichten grippalen Infekten können Betaferon- Injektionen wie gewohnt durchgeführt werden evtl. vorbeugende Einnahme von NSAR bei stärkeren Infekten mit Fieber und ausgeprägter Grippesymptomatik kann u.u. die Therapie kurzzeitig unterbrochen werden nach Abklingen von Fieber und Grippesymptomatik sollten die Injektionen bei voller Dosis fortgesetzt werden Reisen mit Betaferon Wie kann Betaferon bei Flugreisen mitgeführt werden? => JA, bevorzugt im Handgepäck Beeinträchtigt die Durchleutung das Medikament? => NEIN Benötigt man einen Therapiepass oder eine Zollbescheinigung? => Bei Schering verfügbar auf Anfrage, nicht überall nötig Alter zu Beginn der RRMS (orange) & SP-MS (blau) [%] < Alter (Jahre) Paty DW, Ebers GC Clinical Features: , In: Paty DW, Ebers GC, Multiple Sclerosis, F.A. Davis Company, Philadelphia (1998) 1. Ebene Prognose des weiteren Verlaufs der MS* Günstig Beginn schubförmig-remittierend Optikusneuritis, sensorisch keine Residuen Niedrige Schubrate zu Beginn der MS Lange Zeitspanne bis EDSS 3 Ungünstig Beginn polysymptomatisch motorisch mit Residuen Hohe Schubrate zu Beginn der MS Kurze Zeitspanne bis EDSS 3 * Kesselring.J.:163, In: "Multiple Sklerose", (J. Kesselring, Herausgeber); Kohlhammer-Verlag, Stuttgart, Berlin, Köln (1997) 2. Ebene - Einfluss der Betaferon-Therapie Kein mutagenes Potential bekannt In Primatenexperimenten Hinweise auf erhöhte Abortrate Im Schering-Schwangerschaftsregister kein Hinweis auf Unterschiede zwischen Geburten von Betaferon- Patientinnen und Normalbevölkerung Empfehlung bei Schwangerschaftswunsch: Männer: Kein Absetzen erforderlich Frauen: ca. 3 Monate vor geplanter Empfängnis absetzen Welche Nebenwirkungen treten auf? Wie kann diesen vorgebeugt werden? 5

6 Häufigste Nebenwirkungen Grippeartige Symptome Reaktionen an der Einstichstelle Leberwerterhöhungen Verminderung der weißen Blutkörperchen Grippeähnliche Nebenwirkungen Fieber, Schüttelfrost, Glieder u. Muskelschmerz, Kopfschmerzen: - Häufig zu Beginn der Behandlung (1.-3. Monat, sehr selten bis zu 6 Monaten oder länger persisierend) - Treten ca. 4-6 Std. nach der Injektion auf und halten etwa für 24 Std. an - Besserung im Laufe des folgenden Tages - Erfahrungsgemäß klingen die meisten Nebenwirkungen bereits nach 4-6 Wochen wieder ab Vermeidung grippaler Nebenwirkungen 1. Einschleichende Dosierung zu Therapiebeginn 1 Woche 0,25 ml = 62,5 µg Betaferon 2. Woche 0,5 ml = 125,0 µg Betaferon 3. Woche 0,75 ml = 187,5 µg Betaferon ab 4. Woche 1,0 ml = 250 µg Betaferon Die Haut ein immunkompetentes Organ Abwehrzellen Dieses Schema kann je nach Empfindlichkeit der Patienten verkürzt oder verlängert werden 2. Begleitmedikation mit Ibuprofen ret. oder Paracetamol 3. Injektionen am späteren Abend Ergebnis konsequenter Vorbeugung: >80% ohne grippeähnliche Nebenwirkungen (Leidensdruck) Richtige Injektionstechnik 1. trockene Kanüle, trockener Haut 2. Luftbläschen vor Aufsetzen der Kanüle entfernen, kleine Luftperlen sind kein Problem 3. Kanüle senkrecht und vollständig mm Injektionstiefe (mindestens 5 mm) 4. Langsame Injektion 5. Mind. 10s warten nach erfolgter Injektion, erst dann die Kanüle herausziehen 6. nur leichtes Abtupfen (Kein Reiben oder Massieren) 7. Lokale Kühlung vor/nach Injektion (Gelkissen) Bauch Handbreit oberhalb der Leiste unterhalb des Rippenbogens ca. 2 Finger breit vom Bauchnabel entfernt und von eventuellen Narbengewebe Oberschenkel Handbreit über dem Knie Handbreit unterhalb der Leiste seitlicher Bereich ( von der Bügelfalte zur Seitennaht Injektionsbereiche wechseln Arm Hintere Armseite Handbreit vom Schultergelenk entfernt Handbreit vom Ellenbogen Gesäß obere äußere Bereich Seitlich am Gesäß evtl auch etwas tiefer (nicht in die Nähe des Anus) 6

7 Häufige Injektionsfehler Gleiche Injektionsstellen zu kurz hintereinander Kanülenspitze nicht tropfenfrei Injektionstiefe nicht ausreichend (schräg?, versehentlich herausgezogen, wenn die Injektion schmerzhaft erlebt wird) Injektionsflüssigkeit: Kühlschranktemperatur zu oberflächennahe Injektion (empfindliche Epidermis) nach Injektion massiert oder verrieben Druck z.b. durch enge Bekleidung hautreizende Alkoholtupfer verwendet/ andere Hautdesinfektionsmittel benutzt Nadel zu schnell herausgezogen Unsterile Zubereitung Hautfalte gebildet und Flüssigkeit herausgedrückt Reaktionen an der Einstichstelle - Maßnahmen - Überprüfung der Injektionstechnik - Injektomat benutzen - Änderung der Einstichtiefe vornehmen - an mögliche Hautreizung durch Alkoholtupfer denken - Sonne und Solarium meiden - lokale Kühlung mit Gelkissen - Hausmittel: aufgeschnittenen Zwiebel, getränkter Schwarzteebeutel Ende des 1. Behandlungsjahres: ca. 50% der Patienten mit anfänglichen Hautreaktionen ohne Rötung Injektomaten Betaject Light oder wie jetzt? Das Betaject -Light Light Injektor Schussautomat Betaject Light Betaject Injektionshilfen erleichtern dem Patienten die Selbstinjektion verringern nachweislich Hautreaktionen an der Einstichstelle schmerzärmere Injektion Injektion an schwer zugänglichen Injektionsstellen hilft bei Spritzenphobie werden von Schering als kostenfreie Serviceartikel angeboten Easyject Beta injecto-light Pumpe Adaptergerät Injekt-Betaject-Light Bolzenschussgerät Spritzgerät Easyinject Injektautomat Beja-light Beta-light-Injektomat Injektomator Interferon-Injektor Stechhilfe Automatikspritze Inkubator Indikator Ergebnis von 10 Jahren Erfahrung Reaktionen an der Einstichstelle * Hautnekrosen * Fieber * Schmerzen * Schüttelfrost * Asthenie * Betaferon 52 % 1 % 13 % 4 % 6 % 22 % BENEFIT Plazebo 11 % 0 % 5 % 4 % 1 % 17 % RRMS- Zulassungsstudie Betaferon 85 % 5 % 59 % 52 % 46 % 49 % Plazebo 37 % 0 % 41 % 48 % 19 % 35 % Schrittweise Aufdosierung unterstützt die gute Verträglichkeit von Betaferon Behandlungsbeginn 0,25 ml 0,5 ml 0,75 ml Studientag Weitere Faktoren, die zur guten Verträglichkeit beigetragen haben: 1,0 ml 250 µg (= Gesamtdosis) Einsatz von Injektomaten (75-80% der Patienten) Prophylaktischer Einsatz von Antiphlogistika (Paracetamol, Ibuprofen) * jedes, auch einmalige Ereignis wurde erfasst The IFNB MS Study Group, 1993, Neurology 43:

8 Laborwertveränderung Leberwerterhöhung (zu Beginn häufiger, tolerabel bis 5xNorm.) Blutbildveränderung --> Häufige Kontrollen --> evtl. Dosisreduktion notwendig --> selten ist ein Absetzen notwendig Vorsicht bei Komedikation mit Medikamenten, die über Leber metabolisiert werden (z.b. Antiepileptika) oder zu Leukopenie führen (z.b. Mitoxantrone) => häufigere Kontrollen Laborwertkontrolle möglichst vor der Injektion, nach 6 Wochen und dann alle 3 Monate Psychische Begleiterscheinungen Depressive Symptome, Gereiztheit, Schlaflosigkeit: Sind häufig auftretende Symptome, die mit der Krankheitsverarbeitung und der damit negativen Erwartung i.r. der Grunderkrankung in Zusammenhang stehen. In der europäischen SP-Studie und BENEFIT gab es keinen Hinweis, dass unter der BFN-Therapie vermehrt Depressionen auftraten. Tipp: Depressive Stimmungslagen sollten dem Arzt unbedingt mitgeteilt werden. Auch sie lassen sich gut behandeln! Zusammenfassung Nebenwirkungen - typische Nebenwirkungen sind Grippesymptome und Hautreaktionen an der Einstichstelle - diese nehmen mit der Zeit ab - Vorbeugung weitestgehend durch - Injektomatennutzung - NSAR - einschleichende Dosierung - trockene Nadel - Kühlung der Injektionsstelle vor/nach Injektion - Laborkontrollen von Leberenzymen und Blutbild empfohlen Problemkreis Compliance Die Kommunikations-Kaskade nach Lorenz Gemeint ist nicht: gesagt Gesagt bedeutet nicht: gehört Gehört bedeutet nicht: Zugehört bedeutet nicht: Verstanden bedeutet nicht: zugehört verstanden einverstanden Einverstanden bedeutet nicht: behalten Behalten bedeutet nicht: angefangen Angefangen bedeutet nicht: beibehalten Beibehalten ist noch keine: VERHALTENSÄNDERUNG Eine Verhaltensveränderung ist noch keine: Einstellungsänderung Implikationen für die Therapietreue? Die Compliance von MS-Patienten ist schlecht Kumulierter Anteil Patienten, welche die Therapie nach 1-12 Monaten beenden (GFD) 50% 45% Avonex-Starter 12/02-11/03 Copaxone-Starter 12/02-11/03 % Rebif-Starter 12/02-11/03 Betaferon-Starter 12/02-11/03 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% Verweildauer in Monaten 8

9 Die Multiple Sklerose ist kein Sonderfall Patienten-Drop-outs - zeitliche Dynamik 80 % der Patienten ohne Compliance (indikationsspezifisch) Dynamik Drop-outs Nebenwirkungen Motivation, Fehlerwartung Epilepsie Bluthochdruck Non-responder Fehleinschätzung 45 Spritzenmüdigkeit 20 0 Arthritis Multiple Sklerose Diabetes Asthma Therapiestart Whitney HAK, Jr. et al. 1993; Hadijmichael et al Angebote der Hersteller an Patienten zur Compliance-Verbesserung Patientenbroschüren Therapiepässe Therapie-Tagebücher Hotline Video, CD Internet SMS-Service -Service Schwesterndienst 1.Jahr 2.Jahr 3.Jahr Quellen: Patientenbefragung 2003; Praxis-/Klinikauswertungen Was ist Patienten wichtig? Bei Diagnosestellung (256) Bei Therapiebeginn (233) 6 Monate (+) auf Therapie (210) 2 Jahre (+) auf Therapie (197) Allgemeine Info über MS 1st (2.4) 6th (4.1) 4th (3.9) 4th (3.9) Information über MS Therapiemöglichkeiten 2nd (2.9) 3rd (3.7) 2nd (3.6) 1st (3.4) Patienten-Hotline 3rd (3.9) 5th (3.9) 1st (3.5) 2nd (3.6) Therapiehilfen (Starter-Kit, usw.) 4th (4.1) 1st (3.2) 6th (4.1) 6th (4.3) Betaferon -SchwesternProgramm 5th (4.2) 2nd (3.4) 2nd (3.6) 3rd (3.7) Auto Injektor 6th (5.1) 3rd (3.7) 4th (3.9) 5th (4.1) Websites 7th (5.2) 7th (5.6) 7th (5.2) 7th (4.8) Rang: 1 = am wichtigsten; 7 = am unwichtigsten Das BETAPLUS - Servicekonzept visualisiert... Individualität Nurse vor Ort individuelle Betreuung durch Call Center strukturierte schriftliche Informationen/ exklusive Bücher und Broschüren Nur registrierte BETAPLUS-Patienten Streuartikel zur allgemeinen Aufklärung für alle Patienten 9

10 Betaferon -Schwestern-Service Aufbau einer Beziehung Individuelles Injektionstraining (Schulung, Training, Beratung) Vermittlung von Krankheitsund Behandlungswissen Telefonische Beratungen Nachschulungen Hausbesuche schriftlich telefonisch Zeitlicher Ablauf des BETAPLUS -Programms Info-Mappe Telefonkontakt Telefonkontakt Info-Brief: Ernährung & Wohlbefinden Info-Brief: Nebenwirkungsmanagement Info- Brief/Anforderung: Hilfe-Kompendium Versand: Hilfe-Kompendium Telefonkontakt Patientenzeitung 1 Anruf ca. alle 6 Monate Wochen Kontinuierlicher individueller Kontakt zum Patienten durch Betaferon -Schwestern BETAPLUS Das Patienten- Betreuungsprogramm von Schering Zuweisung durch den behandelnden Arzt Teilnahme für die Patienten ist freiwillig Ergänzung/Erweiterung der Betreuung durch die behandelnde Praxis/Klinik Aktives Zugehen auf den Patienten, um Probleme schon im Vorfeld abzubauen Telefon-Hotline für Patienten: Erhöhte Erreichbarkeit BETAPLUS Programm: Kontinuierlicher Kontakt Patientenzeitschrift LIDWINA MS Patientenmagazin im jungen und sympathischen Stil mit Fokus auf Hilfe zum Coping und zum Compliance-Erhalt Vier Ausgaben pro Jahr Kostenlose Abgabe an: Abonnenten Arztpraxen Apotheken BETAPLUS Service: Kontinuierlicher Kontakt Patienten-Website MS-Gateway Mit dem geschlossenen Bereich BETAPLUS online mit Information exklusiv für Patienten, denen Betaferon verschrieben wurde. BETAPLUS aktuelle Ergebnisse Drop outs [%] 70% Betaferon-Starter 07/01-11/02 60% Rebif-Starter 07/01-11/02 Avonex-Starter 07/01-11/02 Copaxone-Starter 12/01-11/02 50% BETAPLUS 04/04-02/06 % 30% 20% 10% n=6355 (alle DMDs; GFD) n = 1616 (Neue Patienten) 0% Monate 10

11 96% der registrierten Patienten würden BETAPLUS - weiterempfehlen Vielen Dank! 11

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz DMSG Kontaktstelle Winsen Neurologische Abteilung Buchholz 2. Buchholzer MS - Forum Vergleich immunmodulierender Therapien bei der Multiplen Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe

Mehr

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 Die MS-Therapie auf einen Blick Therapieswitsch Mitoxantron * Tysabri (Natalizumab) Gilenya (Fingolimod)

Mehr

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Epidemiologie Prävalenz: 0,3-0,7 / 1000 Einwohner Alter: 20.-40. Lebensjahr; unter

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek sionsmolekülen len Dr. Martin Berghoff Immunmodulierende Basistherapie (1) Interferon-β (IFN-β)1b (Betaferon) und 1a (Rebif / Avonex)

Mehr

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren?

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? Neue diagnostische Kriterien Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? MS-Forum Buchholz 14.Juni 2008 Warum Früh? chronische Erkrankung bleibende Behinderungen Berufsunfähigkeit Psychische

Mehr

Sanft und sicher spritzen. Tipps und Tricks zur Insulininjektion.

Sanft und sicher spritzen. Tipps und Tricks zur Insulininjektion. Sanft und sicher spritzen. Tipps und Tricks zur Insulininjektion. Mehr Freiheit. Mehr Lebensfreude. Mit mylife. Sanft und sicher spritzen Korrekte Injektionstechnik Das Insulin wird in das Unterhautfettgewebe

Mehr

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit -

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Joachim Kugler Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften / Public Health Medizinische Fakultät der TU Dresden Erst das

Mehr

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen MS-Bewährte und neue Therapieoptionen Dr. Thomas Klitsch Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Vor dem Peterstor 2 36037 Fulda Patientenvortrag zum GNO Gesundheitstag 22.08.09 Kongresshotel Esperanto

Mehr

Arzneimittel-Richtlinien

Arzneimittel-Richtlinien Arzneimittel-Richtlinien Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 22. Februar 1999 beschlossen, die Anlage 4 der Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

Mehr

Anleitung zur Handhabung von Durchstechflasche und Einmalspritze (für Patienten, Ärzte, Diabetesberater und Apotheker)

Anleitung zur Handhabung von Durchstechflasche und Einmalspritze (für Patienten, Ärzte, Diabetesberater und Apotheker) Anleitung zur Handhabung von Durchstechflasche und Einmalspritze (für Patienten, Ärzte, Diabetesberater und Apotheker) EIN LEITFADEN ZUR ERSTEN VERWENDUNG VON APIDRA in 10ml- DURCHSTECHFLASCHEN Apidra

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Allgemeine Hinweise für die richtige Arzneimittelanwendung... 1. Anwendung flüssiger Arzneiformen zum Einnehmen... 17

Allgemeine Hinweise für die richtige Arzneimittelanwendung... 1. Anwendung flüssiger Arzneiformen zum Einnehmen... 17 VII Inhaltsverzeichnis Allgemeine Hinweise für die richtige Arzneimittelanwendung... 1 Medikationsplan... 4 Anwendung fester Arzneiformen zum Einnehmen... 5 Tabletten zum Schlucken... 5 Brausetabletten.....

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Therapie. Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück

Multiple Sklerose und ihre Therapie. Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück Multiple Sklerose und ihre Therapie Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück Multiple Sklerose Chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems Periventrikuläre

Mehr

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Update 2012 Therapieoptionen bei MS Referent: Dr. med. Sebastian Schimrigk Lüdenscheid, den 11. Februar 2012 Was sind die Behandlungsziele? 1. Ordnung: Verhinderung

Mehr

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor»

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» MS ist (noch) nicht heilbar Vorsicht bei Mittel und Methoden, die Wunderheilungen versprechen Die Schulmedizinische Behandlung ist der wesentliche

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 3 Eine Einführung in die moderne MS-Therapie Referenzreihe Multiple Sklerose Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt werden,

Mehr

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Teriflunomid gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion

Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion Informationen zum sicheren Umgang mit Insulinpen-Nadeln bei der Insulininjektion Inhaltsverzeichnis 1. Auswahl der richtigen Injektionsstelle 2. Durchführung einer sicheren Injektionstechnik 3. Sichere

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten

Subkutane spezifische Immuntherapie. Eine Information für Patienten Subkutane spezifische Immuntherapie Eine Information für Patienten Spezifische Immuntherapie Die Allergietestung durch Ihren Arzt hat ergeben, dass Sie (oder Ihr Kind) an einer Allergie leiden. Allergische

Mehr

INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD

INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD INSULIN-ABC WAS ES IST UND WIE ES VERWENDET WIRD DEDBT01426 Lilly Deutschland GmbH Werner-Reimers-Straße 2 4 61352 Bad Homburg Leben so normal wie möglich www.lilly-pharma.de www.lilly-diabetes.de Warum

Mehr

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage 3 Referenzreihe Multiple Sklerose Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 5. Auflage Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt

Mehr

Was kann man erwarten?

Was kann man erwarten? Neue Therapien der Multiplen Sklerose Was kann man erwarten? Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Eggers Neurologie mit Stroke Unit Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz Derzeitige Medikamente in der Behandlung

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Neue Wege in der Therapie der Multiplen Sklerose

Neue Wege in der Therapie der Multiplen Sklerose Neue Wege in der Therapie der Multiplen Sklerose Günter Ochs Neurologische Klinik Klinikum Ingolstadt guenter.ochs@klinikum-ingolstadt.de ingolstadt.de www.neurologie-ingolstadt.de ingolstadt.de Was ist

Mehr

Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen

Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen DMSG Fachtagung, München,. Juni Prof. Dr. Jürgen Koehler, M.A. Geschäftsführer (med.) und Ärztlicher Leiter

Mehr

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 Patientenwünsche Quelle: http://www.dmsg.de/wunschwand/ Seite 2 MS-Therapie, aktueller Stand ca. 120.000 Patientinnen

Mehr

B. PACKUNGSBEILAGE. GI_Betaferon_0095_TMA 1

B. PACKUNGSBEILAGE. GI_Betaferon_0095_TMA 1 B. PACKUNGSBEILAGE GI_Betaferon_0095_TMA 1 Gebrauchsinformation: Information für Anwender Betaferon 250 Mikrogramm/ml, Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Interferon beta-1b

Mehr

Studie Haut und S.C. Dicke

Studie Haut und S.C. Dicke Studie Haut und S.C. Dicke Stärke von Haut und Subkutangewebe bei Erwachsenen mit Diabetes an Körperstellen, die zur subkutanen Injektion von Insulin verwendet werden: Auswirkung auf die Empfehlung der

Mehr

Insulin. Copyright: Europäische Stiftung für Gesundheit, CH - 6300 Zug

Insulin. Copyright: Europäische Stiftung für Gesundheit, CH - 6300 Zug Insulin Bin ich Typ 1 Diabetiker, wenn ich Insulin spritzen muss? Nein, wenn Sie bisher Typ 2 Diabetes hatten, dann bleiben Sie Typ 2 Diabetiker auch wenn Sie jetzt Insulin spritzen müssen. Der Grund,

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein Multiple Sklerose Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger Institut für Klinische Chemie und Klinik für Neurologie neuroimmunologie@uksh.de MS: Fallbeispiel Lidwina von Schiedam (1380-1433) mit 16 Jahren:

Mehr

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN/BEZUGSPERSONEN. Bitte lies die Packungsbeilage vor der Anwendung des Arzneimittels ABILIFY sorgfältig durch.

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN/BEZUGSPERSONEN. Bitte lies die Packungsbeilage vor der Anwendung des Arzneimittels ABILIFY sorgfältig durch. Die Europäischen Gesundheitsbehörden haben die Vermarktung des Arzneimittels ABILIFY an bestimmte Bedingungen geknüpft. Die vorliegenden Informationen sind Teil des obligatorischen Risikomanagementplans

Mehr

Evaluation des Patientenbetreuungsprogramms BETAPLUS zur begleitenden Unterstützung der Therapie mit Betaferon (Interferon beta-1b)

Evaluation des Patientenbetreuungsprogramms BETAPLUS zur begleitenden Unterstützung der Therapie mit Betaferon (Interferon beta-1b) Aus der Abteilung Neurologie (Prof. Dr. med. M. Bähr) im Zentrum Neurologische Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen Evaluation des Patientenbetreuungsprogramms BETAPLUS zur begleitenden

Mehr

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn

Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Safinamid- ein neuer Wirkstoff- eine neue Option? REM-Schlafstörung, Halluzinationen und Wahn Parkinson Regionalgruppe Kreis Steinfurt Dr. Michael Ohms, 17.02.2016 Safinamid (Xadago ): Ein neues Parkinsonmedikament

Mehr

Multiple Sklerose und Kinderwunsch

Multiple Sklerose und Kinderwunsch Multiple Sklerose und Kinderwunsch Dr. Kerstin Hellwig Neurologische Klinik St. Josef Hospital Bochum Dir. Prof. Dr. R. Gold Multiple Sclerosis can onset during pregnancy, remain stationary until next

Mehr

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Landeskrankenhaus Leoben Zentralröntgeninstitut Vorstand: Univ. Prof. Prim. Dr. Uggowitzer Steiermärkische Krankenanstalten Ges. m b. H. EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Was versteht man unter Myomembolisation?

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen.

Morgens. hatte Sie noch. Migräne. Mit Migräne-Tagebuch. Bei Migräne. Gratis für Sie zum Mitnehmen. Morgens hatte Sie noch Migräne Mit Migräne-Tagebuch Bei Migräne Gratis für Sie zum Mitnehmen. Definition der Migräne Migräne eine Volkskrankheit Was ist Migräne? Sie leiden unter Migräne mit akut starken

Mehr

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient!

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient! Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt Liebe Patientin, lieber Patient! Je besser Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten, desto leichter wird es für sie/ihn sein, eine Diagnose

Mehr

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen:

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen: Natalizumab (z. B. Tysabri ) Beschluss vom: 16. Oktober 2009 In Kraft getreten am: 10. April 2009 BAnz. 2009, Nr. 55 vom 9. April 2009, S. 1 304 Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise Zur Wirksamkeit

Mehr

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DAFALGAN Säuglinge 80 mg Zäpfchen DAFALGAN Kleinkinder 150 mg Zäpfchen DAFALGAN große Kinder 300 mg Zäpfchen Paracetamol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER SINUTAB 500/30 mg Tabletten SINUTAB FORTE 500/60 mg Tabletten Paracetamol und Pseudoephedrinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER. Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER Tantum Verde 3 mg Pastillen mit Minzgeschmack Wirkstoff: Benzydaminhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin +pharma 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin +pharma 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin Gebrauchsinformation: Information für Patienten Desloratadin +pharma 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Desloratadin Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Mehr

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient!

Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Univ. Klinik f. Innere Medizin LKH Graz Klinische Abteilung für Rheumatologie und Immunologie Univ. Prof. Dr. W. Graninger Auenbruggerplatz 15, A-8036 Graz Tel 0 316-385-12645 PATIENTENAUFKLÄRUNG ZUR THERAPIE

Mehr

Ärztlich kontrollierte Heimselbsttherapie auch bei Kindern bewährt

Ärztlich kontrollierte Heimselbsttherapie auch bei Kindern bewährt 319697 (2) April 12 Ärztlich kontrollierte Heimselbsttherapie auch bei Kindern bewährt Die Heimselbstbehandlung des HAE wird von Experten empfohlen. Es gibt aber ein paar Dinge, die Sie beachten sollten.

Mehr

Therapie der Multiplen Sklerose

Therapie der Multiplen Sklerose Therapie der Multiplen Sklerose Teil 1: Update zu derzeit zugelassenen Präparaten Matthias Mehling, Urs Pohlman, Ludwig Kappos Neurologische Klinik und Poliklinik und Departement Biomedizin, Universitätsspital,

Mehr

250 Mikrogramm/ml Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Interferon beta-1b

250 Mikrogramm/ml Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Interferon beta-1b GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 250 Mikrogramm/ml Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung Interferon beta-1b Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig

Mehr

Klassische Basistherapeutika 1

Klassische Basistherapeutika 1 Klassische Basistherapeutika 1 Auranofin Ridaura 3-9 mg pro Tag; bei Magenbeschwerden Übelkeit, Bauchschmerzen, Goldallergie, Knochenmark- (1 Filmtablette = 3 mg) Tabletten auf den Tag Darmentzündung,

Mehr

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Dr. med. Max Wiederkehr Neurologische Praxis Luzern Hirslanden Klinik St. Anna Conflict of Interest: None I Disease modifying therapies (DMT)

Mehr

Vorträge und Workshops

Vorträge und Workshops Vorträge und Workshops Aktuelle Therapien bei MS Dr. med. Konrad Luckner, CA Neurologie bis 11:30 Uhr Kriterien für eine gesicherte MS Diagnose Dr. med. Christiane Pollnau Oberärztin Neurologie bis 12:15

Mehr

Wie oft traten Ihre Hauptschmerzen in den letzten 4 Wochen durchschnittlich auf?

Wie oft traten Ihre Hauptschmerzen in den letzten 4 Wochen durchschnittlich auf? Das Mainzer Stadiensystem der Schmerzchronifizierung Mainz Pain Staging System (MPSS) Testanweisung für die Selbstbeurteilungsform des MPSS Fragen zur Schmerzchronifizierung (FSC) 1. Achse I: Zeitliche

Mehr

Helixor Patiententagebuch

Helixor Patiententagebuch Helixor Patiententagebuch Mein täglicher Begleiter Dem Leben Leben geben. Ihre Personalien Name Straße Ort Behandelnder Arzt Allergien Unverträglichkeiten Liebe Patientin, lieber Patient, neben den vielfältigen

Mehr

Nasa Rhinathiol 0,1 %ige Nasenspray, Lösung Xylometazolinhydrochlorid

Nasa Rhinathiol 0,1 %ige Nasenspray, Lösung Xylometazolinhydrochlorid Seite 1/5 Packungsbeilage Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mir der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen. Sie enthält wichtige Informationen für Ihre Behandlung. Wenn

Mehr

Naturheilkunde -Definition

Naturheilkunde -Definition Dr. N. Sotoudeh Naturheilkunde -Definition Die Lehre von der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten unter Einsatz der natürlichen Umwelt entnommener und naturbelassener Heilmittel. Pschyrembel s Klinisches

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155

GEBRAUCHSINFORMATION. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Z.Nr.: 3155 Liebe Patientin, lieber Patient! Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden

Mehr

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen

Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen Sumatriptan Antrag auf Freistellung von der Verschreibungspflicht mit Beschränkungen Sachverständigen-Ausschuss für Verschreibungspflicht 62. Sitzung am 13.01.2009 im Bundesinstitut für Arzneimittel- und

Mehr

Zentrum Vital 5. März 2014

Zentrum Vital 5. März 2014 Zentrum Vital 5. März 2014 Warum diese Veranstaltung Die Neurologie hat sich von einem eher diagnostischen zu einem therapeutischen Fach gewandelt Bei einigen Erkrankungen werden zunehmend aggressivere

Mehr

Multiple Sklerose Basiswissen zur Immunologie der MS und der immunmodulierenden Therapie

Multiple Sklerose Basiswissen zur Immunologie der MS und der immunmodulierenden Therapie JATROS Neurologie & Ps ychiatrie 2008 Multiple Sklerose Multiple Sklerose Basiswissen zur Immunologie der MS und der immunmodulierenden Therapie Die multiple Sklerose (MS) ist eine meist chronisch verlaufende

Mehr

Prädiktoren bei der schubförmigen Multiplen Sklerose im Hinblick auf die Entwicklung einer sekundären Progression

Prädiktoren bei der schubförmigen Multiplen Sklerose im Hinblick auf die Entwicklung einer sekundären Progression Aus dem Medizinischen Zentrum für Nervenheilkunde des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Standort Marburg Klinik

Mehr

Pressemitteilung. Merck KGaA www.merckserono.com Merck Serono is a division of Merck. Francis McLoughlin Phone +1 781.681.2719. 28.

Pressemitteilung. Merck KGaA www.merckserono.com Merck Serono is a division of Merck. Francis McLoughlin Phone +1 781.681.2719. 28. Your Contact Pressemitteilung Francis McLoughlin Phone +1 781.681.2719 28. Mai 2014 Merck Serono führt neue Software und aktualisierte Injektionshilfe ein, um Menschen mit Multipler Sklerose in das Management

Mehr

Nebenwirkungen bei Akupunkturbehandlung. Komplikationen bei Akupunkturbehandlung

Nebenwirkungen bei Akupunkturbehandlung. Komplikationen bei Akupunkturbehandlung 8 Nebenwirkungen bei Akupunkturbehandlung Nadelkollaps als vegetative Überreaktion, insbesondere bei der 1. Behandlung eines noch wenig bekannten Patienten, bei falsch gewählter Reizart und Reizstärke.

Mehr

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Kausale (kurative) Therapie nur in experimentellen Ansätzen möglich Verhinderung von Schmerz und Behinderung Kombination aus verschiedenen Medikamenten

Mehr

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit

Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Gesundheitskarte AKTUELL Informationen zum Thema Arzneimitteldokumentation und Arzneimitteltherapiesicherheit Arzneimittel sind ein elementarer Bestandteil in der modernen medizinischen Behandlung. Bei

Mehr

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Aktuelle Therapiestandards Dr. Michael Weidenhiller Gastroenterologie im Facharztzentrum, 93053 Regensburg www.gastroenterologie-regensburg.de Info@gifr.de Was ist ein

Mehr

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Der sichere Weg zu einem Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! 2 Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für eine Linsenaustauschbehandlung

Mehr

1. Einleitung. 2.1 Therapieziele. 2.2 Klinische Beurteilung des Therapieerfolges. 2. Immunmodulatorische Basistherapie der RRMS

1. Einleitung. 2.1 Therapieziele. 2.2 Klinische Beurteilung des Therapieerfolges. 2. Immunmodulatorische Basistherapie der RRMS 1. Einleitung Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die sich meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr manifestiert und im Verlauf zu

Mehr

Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche,

Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche, Kapitel 10: Prostata und Sexualität Basiswissen Sexualität aus Sicht des Urologen Das Sexualleben ist ohne Zweifel ein sehr vielschichtiges Phänomen, das sowohl körperliche, seelische als auch verschiedene

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER. Kamillosan -Mundspray. Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER Kamillosan -Mundspray Kamillenblütenauszug Pfefferminzöl Anisöl Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses

Mehr

Atronase 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung (Ipratropiumbromid)

Atronase 0,3 mg/ml Nasenspray, Lösung (Ipratropiumbromid) GEBRAUCHSINFORMATION ATRONASE 0,3 MG/ML NASENSPRAY, LÖSUNG Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie. Dieses Arzneimittel ist auch ohne Verschreibung

Mehr

EpoTheta-Teva TEVA PHARMA

EpoTheta-Teva TEVA PHARMA EpoTheta-Teva TEVA PHARMA AMZV Was ist EpoTheta-Teva und wann wird es angewendet? EpoTheta-Teva enthält den Wirkstoff Epoetin theta. Epoetin theta ist ein Eiweiss, das biotechnologisch aus den Eierstockzellen

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen Umfassende Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen - Novartis startet Forschungsprogamme zu Folgeerkrankungen bei MS - Osteoporose bei Multipler

Mehr

Fett-weg-Spritze. Injektionslipolyse

Fett-weg-Spritze. Injektionslipolyse Fett-weg-Spritze Injektionslipolyse Für kleinere und mittlere Fettdepots ist die Fettwegspritze gedacht. Anwendungsgebiete sind z.b. Hängewangen, Tränensäcke, Doppelkinn oder Cellulite. Sie ist nicht vergleichbar

Mehr

WAS finde ich WO im Beipackzettel

WAS finde ich WO im Beipackzettel WAS finde ich WO im Beipackzettel Sie haben eine Frage zu Ihrem? Meist finden Sie die Antwort im Beipackzettel (offiziell "Gebrauchsinformation" genannt). Der Aufbau der Beipackzettel ist von den Behörden

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Desloratadin Gebrauchsinformation: Information für Patienten Desloratadin Genericon 5 mg Filmtabletten Wirkstoff: Desloratadin Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses

Mehr

Was Sie über Gicht wissen sollten

Was Sie über Gicht wissen sollten Was Sie über Gicht wissen sollten Wichtige Aspekte zusammengefasst diese Seite bitte herausklappen. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Wichtig Was ist Gicht? Vieles können Sie selber tun, um Komplikationen

Mehr

Patienteninformation zur sicheren Blutgerinnungsbehandlung (z.b. mit Marcumar)

Patienteninformation zur sicheren Blutgerinnungsbehandlung (z.b. mit Marcumar) Patienteninformation zur sicheren Blutgerinnungsbehandlung (z.b. mit Marcumar) Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient Aufgrund einer Erkrankung (z.b. Vorhofflimmern, Herzklappenersatz, Thrombosen,

Mehr

Patientenaufklärung und Einverständniserklärung zur intravitrealen Injektion beim diabetischen Makulaödem

Patientenaufklärung und Einverständniserklärung zur intravitrealen Injektion beim diabetischen Makulaödem Patientendaten Arzt-/Klinikstempel Patientenaufklärung und Einverständniserklärung zur intravitrealen Injektion beim diabetischen Makulaödem Das diabetische Makulaödem ist eine Verdickung der Netzhaut.

Mehr

Neue Therapien in der MS

Neue Therapien in der MS Neue Therapien in der MS Prof. Dr. Heinz Wiendl Direktor Klinik für Allg. Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität Münster Diese Veranstaltung wurde unterstützt von: -Biogen Idec -TEVA Pharma MS: Therapiesituationen

Mehr

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Zur Anzeige wird der QuickTime Dekompressor TIFF (Unkomprimiert) benötigt. KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I ASKLEPIOS KLINIKUM BAD ABBACH ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Dr.

Mehr

Therapie der CED mit Mesalazin und Budesonid

Therapie der CED mit Mesalazin und Budesonid Therapie der CED mit Mesalazin und Budesonid Andreas Tromm Klinik für Innere Medizin Evangelisches Krankenhaus Hattingen Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg Essen Colitis ulcerosa Morbus

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Langanhaltend gegen. Regelschmerzen und Krämpfe. Regelbeschwerden? Hilfreiche Infos und Wohlfühl-Tipps. Mit Regelkalender

Langanhaltend gegen. Regelschmerzen und Krämpfe. Regelbeschwerden? Hilfreiche Infos und Wohlfühl-Tipps. Mit Regelkalender Regelbeschwerden? Mit Regelkalender Langanhaltend gegen Regelschmerzen und Krämpfe Hilfreiche Infos und Wohlfühl-Tipps Das Leben ist zu schön für Schmerzen. Wie entstehen Regelbeschwerden? PMS die schlimmen

Mehr

IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE

IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE ADDITIONAL SLIDE KIT IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE Autor: PD Dr. med. Michael Linnebank, Zürich Letzte Aktualisierung: Dezember 2012 Zur Verfügung gestellt durch:* TEVA Pharma AG * Dieses Additional

Mehr

AUFKLÄRUNGSBOGEN. ALISKLAMP-Technik

AUFKLÄRUNGSBOGEN. ALISKLAMP-Technik 1 AUFKLÄRUNGSBGEN ALISKLAMP-Technik Lieber Patient, bei Ihnen ist eine Beschneidung der Vorhaut vorgesehen weil Sie aus religiösen, rituellen oder hygienischen Gründen eine Beschneidung wünschen. perationsverfahren:

Mehr

Nplate (Romiplostim) SELBSTINJEKTIONS-TAGEBUCH Zur Unterstützung der Anwendung von Nplate zu Hause

Nplate (Romiplostim) SELBSTINJEKTIONS-TAGEBUCH Zur Unterstützung der Anwendung von Nplate zu Hause Die europäischen Gesundheitsbehörden haben für die Markteinführung des Arzneimittels Nplate Bedingungen auferlegt. Dieser verpflichtende Plan zur Risikoeinschränkung in Belgien - zu dem diese Information

Mehr

Hepatyrix Injektionssuspension Hepatitis-A-(inaktiviert) und Typhus-Polysaccharid-Impfstoff (adsorbiert) ab dem vollendeten 15.

Hepatyrix Injektionssuspension Hepatitis-A-(inaktiviert) und Typhus-Polysaccharid-Impfstoff (adsorbiert) ab dem vollendeten 15. GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER 22.07.2009 Hepatyrix Injektionssuspension Hepatitis-A-(inaktiviert) und Typhus-Polysaccharid-Impfstoff (adsorbiert) ab dem vollendeten 15. Lebensjahr

Mehr

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung

Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung < Leben bewegen Die Top 5 der Botulinumtoxin-Behandlung In welchen Bereichen kann Botulinumtoxin erfolgreich eingesetzt werden? Nützliche Tipps von Dr. Markus Ebke* *Dr. Markus Ebke ist Chefarzt der Abteilung

Mehr

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM)

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Mitwirken & helfen Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens: Bitte kreuzen Sie die

Mehr

Indikation für immunmodulierende Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose

Indikation für immunmodulierende Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose Indikation für immunmodulierende Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirates der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft Ludwig Kappos, Karsten

Mehr