Schlaf 2015 Im Rahmen der MS Therapie

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schlaf 2015 Im Rahmen der MS Therapie"

Transkript

1 Schlaf 2015 Im Rahmen der MS Therapie

2 Schlafstörungen Vor und während der MS Behandlung Dr. med. Christoph Schenk Arzt für Neurologie und Psychiatrie Arzt für Psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin, Verkehrsmedizin Leitung des Ambulanten Schlaflabor Osnabrück

3

4 Grundlegende Bedeutung zirkadianer Rhythmen Ubiquitär bei lebenden Organismen Nucleus suprachiasmaticus (SCN): Innere Uhr Thalamus Dritter Ventrikel Epiphyse Modulation von biologischen, physiologischen und Verhaltensparametern: Körperkerntemperatur Blutdruck Hormonsekretion (Cortisol, TSH usw.) Immunreaktion Motorische Aktivität Kognitive Leistungsfähigkeit PVN Chiasma opticum SCN Hypophyse Rückenmark SCN: Nucleus suprachiasmaticus PVN: Nucleus paraventricularis Schlaf-Wach-Rhythmus Mignot E, et al. Nat Neurosci. 2002; Turek FE, et al. Arch Neurol

5 MS-Definition Multiple Sklerose (MS) ist eine immunvermittelte chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und gehört zu den demyelinisierenden Entmarkungskrankheiten. Signale des Gehirns werden von Nervenfasern (Axonen) weitergeleitet, die von einer Isolierschicht (Myelin) umgeben sind. Entsteht ein Entzündungsherd und zerstört die Myelinisierung, können die Gehirnsignale nicht mehr richtig übertragen werden. Weiterleitung von Nervenimpulsen Nervenfaser (Axone) Blau: Isolierschicht (Myelin) 5 BIIB-GER-0540

6 Verlaufsmodifizierende Therapie der RRMS: Erkenntnisse aus 2 Jahrzehnten Erkenntnisse Trotz unterschiedlicher Behinderungsprogression in der frühen Phase der MS schreitet die Erkrankung bei fast allen Patienten in späteren Stadien konsistent voran. 1 3 Schlussfolgerungen Die frühe Diagnose ist wichtig, um die MS in einem frühen Stadium zu erkennen, bevor die Behinderungen akkumulieren können. Es ist entscheidend, die Patienten auf einem niedrigen EDSS-Wert zu halten, um eine rasche Progression von einem EDSS-Wert von 4,0 auf 6,0 zu verhindern. 1,4 Langzeit-Register weisen darauf hin, dass die Langzeit-Immuntherapie den Beginn der sekundär progredienten Phase verzögert 5 und die Zeit bis zum Erreichen einer signifikanten Behinderung verlängert. 6 Eine frühe, wirksame Therapie ist gerechtfertigt, um die Progression der MS zu verlangsamen, unabhängig von der initialen klinischen Präsentation. Eine frühe, wirksame Therapie kann das Risiko einer raschen Progression bei Patienten mit niedrigem Behinderungsgrad zu Beginn der Erkrankung reduzieren. EDSS, Expanded Disability Status Scale; RRMS, schubförmig remittierende MS. 1. Confavreux C, et al. Brain 2003;126: ; 2. Leray E, et al. Brain 2010;133(Pt 7): ; 3. Scalfari A, et al. Neurology 2011;77: ; 4. Weinshenker BG, et al. Brain 1991;114(Pt 2): ; 5. Tedeholm H, et al. Mult Scler 2012;19: ; 6. Trojano M, et al. Ann Neurol 2009;66: TF-GER-0526

7 PEG-GER-0192 Behinderung (EDSS) Therapiebeginn so früh wie möglich... Window of opportunity Später Therapiebeginn Natürlicher Verlauf Späte Therapie Frühtherapie Frühe Therapie Krankheitsverlauf über die Zeit Beginn der Erkrankung Modifiziert nach Miller JR J Manag Care Pharm 2004; 10(3 suppl B): S TF-GER-0526

8 Therapieziele setzen Maßstäbe Anforderungen an eine moderne MS-Therapie Weniger Schübe Positives Nutzen-Risiko-Profil Weniger Entzündungen Gute Verträglichkeit Weniger Einschränkungen Einfache Anwendungen 9 BIIB-GER-0540

9 MS OHNE Therapie Immer Schlafstörungen

10 Schübe sind nur die Spitze des Eisberges Auch in symptomfreien Phasen ohne Schübe kann die MS aktiv sein. Nur etwa jeder zehnte neu aufgetretene oder sich verändernde Entzündungsherd im Gehirn oder im Rückenmark äußert sich in einem Schub. 11 BIIB-GER-0540

11 Anatomische Strukturen bei MS und Schlaf PVN Nucleus praeopticus lateralis Nucleus praeopticus medianus PVN Nucleus posterior Nucleus anterior SCN Thalamus Dritter Ventrikel Epiphyse PVN Chiasma opticum SCN Hypophyse Rückenmark SCN: Nucleus suprachiasmaticus PVN: Nucleus paraventricularis

12 Zirkadiane Rhythmen: Regulation biologischer Parameter 37,5 W S W Körperkerntemperatur 37,0 36,5 36,0 20 Cortisol Urinvolumen 2 1 TSH Parathormon Modifiziert nach Czeisler und Khalsa, Principles and Practice of Sleep Medicine, 2000

13

14 Krankheitsaktivität Die MS-Therapien auf einen Blick (Hoch-) aktive Verlaufsform Alemtuzumab 4 Mitoxantron 2 Fingolimod 1 Natalizumab 1 Milde/moderate Verlaufsform * Dimethylfumarat Azathioprin 3 Glatirameracetat Interferon beta-1a (i.m. & s.c.) Interferon beta-1b Peginterferon beta-1a Teriflunomid Schubtherapie Methylprednisolonpuls Plasmaseparation 2 Modifiziert nach DGN / KKNMS Leitlinie zur Diagnose und Therapie der MS, Stand: * Bei Versagen eine verlaufsmodifizierenden Therapie bei milder/moderater Verlaufsform einer MS werden diese Patienten wie eine aktive MS behandelt; 1 Auch zur Behandlung therapienaiver Patienten bei mind. 2 behindernden Schüben mit Krankheitsprogression binnen der letzten 12 Monate und mind. einer Gd+-Läsion bzw. einer signif. Zunahme der T2-Läsion in der MRT; 2 2. Wahl; 3 wenn INF beta nicht möglich ist oder unter Azathioprin-Therapie ein stabiler Verlauf erreicht wird; 4 angezeigt zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig-remittierender MS mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung 15 BIIB-GER-0540

15 Wirksamkeit der MS-Basistherapien Reduktion der jährlichen Schubrate zwischen 29% 53% 16 BIIB-GER-0540

16 Flush-Symptomatik und Magen-Darm-Beschwerden Flush-Symptomatik und Magen-Darm-Beschwerden waren im ersten Behandlungsmonat am höchsten und nahmen danach deutlich ab Inzidenz ist im ersten Monat am höchsten und nimmt im weiteren Verlauf ab Magen-Darm-Beschwerden: Magenschmerzen Übelkeit Erbrechen Durchfall Als weitere unerwünschte Ereignisse können u.a. auftreten: juckende Haut, Hautausschlag, rote Flecken auf der Haut, erhöhte Leberenzymspiegel, Anschwellen des Gesichts, Atemprobleme, Entzündung der Magen-Darm-Schleimhaut oder Oberbauchbeschwerden 17 BIIB-GER-0540

17 a Gordijn et al., J Affect Disord, 1997; b Tolle & Goetze, Psychopathology, 1987; c Chew & McCleary, Soc Sci Med, 1995; d van Houwelingen & Beersma, J Affect Disord, 2001; e f g Gestörte zirkadiane Rhythmik bei MS und während des Schlafes Tageszyklische Schwankungen der Stimmung a,b Tageszyklische Schwankungen der Suizidraten c,d,e Abweichende Schwankungsmuster der regionalen Hirnglukose über die 24h-Periode im Vergleich zu gesunden Kontrollen Erhöhte mittlere Körperkerntemperatur und verminderte Amplitude der Periode h,i,j,k Phasenvorschub von Plasma-Cortisol und Noradrenalin l Schlafarchitektur für Immun Reaktionen verantwortlich

18 Zirkadiane Rhythmen: Regulation von Parametern kognitiver Leistungsfähigkeit KORRESPONDIERENDE TAGESZEIT Subjektive Aufmerksamkeit (Abweichung vom Mittelwert) Kognitive Leistungsfähigkeit (Abweichung vom Mittelwert) Dijk und Edgar, 1999.

19 PEG-GER-0184 v1.5. Patienten mit Schub im Verlauf eines Jahres (Zeit bis zum ersten Schub) 0,3 0,2 Anteil der Patienten mit Schub p-wert Q 4W vs. Placebo = 0,0200 Q 2W vs. Placebo = 0,0003 Hazard-Ratio (95 % KI) Q 4W vs. Placebo = 0,74 (0,57, 0,95) Q 2W vs. Placebo = 0,61 (0,47, 0,80) 26% 39% 0,1 Anzahl der Risikopatienten Placebo Q 4W Q 2W Placebo (n = 500) Peginterferon beta-1a Q 4W (n = 500) Peginterferon beta-1a Q 2W (n = 512) 0 Baseline Studiendauer (Wochen) Auf Basis eines proportionalen Hazard-Modells nach Cox, adjustiert: nach Baseline-EDSS (< 4 vs. 4), Alter (< 40 vs. 40), Schubrate bei Baseline und Gd+-Läsionen bei Baseline (vorhanden vs. nicht vorhanden); KI = Konfidenzintervall; EDSS = Expanded Disability Status Scale (Erweiterte Skala zum Behinderungsgrad); Gd+ = Gadolinium-anreichernd; Q2W = alle 2 Wochen; Q4W = alle 4 Wochen Calabresi PA et al. Lancet Neurol ;13(7):

20 Anteil an Patienten mit Freiheit von Krankheitsaktivität (MRT, Klinik und insgesamt) in Jahr 1 war unter Peginterferon beta-1a Q2W signifikant höher als unter Placebo PEG-GER-0184 v1.5. Phase III ADVANCE Freiheit von Krankheitsaktivität OR 2,89 (2,11; 3,95) p < 0,0001 OR 1,55 (1,11; 2,15) Patienten (%) Freiheit von messbarer Krankheitsaktivität p = 0,0103 Das Fehlen einer messbaren Krankheitsaktivität ist definiert als: Keine über 3 Monate persistierende Keine Gd+-Läsionen in Woche 24 oder 48 Behinderungsprogression Keine neuen oder sich neu vergrößernden T2-Läsionen Keine Schübe in Woche 48 gegenüber Baseline Calabresi PA et al. Präsentiert im Rahmen der ECTRIMS 2013; P514.

21 Einfluss der MS-Therapien auf die Behinderungsprogression * nach 12 Wochen bestätigt *Keine Head-to-Head-Studien; Studienergebnisse können aufgrund unterschiedlicher Einschlusskriterien etc. nicht miteinander verglichen werden Nach 1 Jahr , 9 4 5,6 7 8 # DEFINE, ## CONFIRM R=Interferon beta-1a, s.c. B=Interferon beta-1b, C=Glatirameracetat 1 Calabresi PA et al. Lancet Neurol ;13(7): Peginterferon beta-1a (nach 1 Jahr vs Placebo) 2 O Connor P, et al. N Engl J Med. 2011; 365(14): PRISMS Study Group. Lancet 1998; 352(9139): ; 4 Jacobs LD, et al. Ann Neurol. 1996; 39(3): Gold R, et al. N Engl J Med 2012; 367: ; 6 Fox RJ, et al. N Engl J Med 2012; 367: Kappos L, et al. N Engl J Med ; 362(5): ; 8 Polman CH, et al. N Engl J Med. 2006; 354(9): Confavreux C, et al. Lancet Neurol. 2014; 13(3): BIIB-GER-0644

22 Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus als symptomatische zirkadiane Störung WACH Gesund Stadium 1/REM Stadium 2 Stadium 3&4 SWS 23:00:00 01:00:00 03:00:00 05:00:00 07:00:00 Schlafstadien WACH Depressiv Stadium 1/REM Stadium 2 Stadium 3&4 SWS 22:00:00 00:00:00 02:00:00 04:00:00 06:00:00 08:00:00 Buysse DJ et al., Psychiatry Res. 1998; 79:

23 Normaler, ausgeglichener Schlaf Schlafprofil eines Patienten

24 Ähnlichkeiten (MA/Schlaf)sind medizinisch nachvollziehbar Immunsystem am gleichen Ort Therapie greift gemeinsam Lebensqualität gewinnt

25

26 Das war`s Gibt s noch Fragen?

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS

Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Willkommen zum 4. Lüdenscheider Tag der MS Update 2012 Therapieoptionen bei MS Referent: Dr. med. Sebastian Schimrigk Lüdenscheid, den 11. Februar 2012 Was sind die Behandlungsziele? 1. Ordnung: Verhinderung

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren?

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? Neue diagnostische Kriterien Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? MS-Forum Buchholz 14.Juni 2008 Warum Früh? chronische Erkrankung bleibende Behinderungen Berufsunfähigkeit Psychische

Mehr

Neue Therapien in der MS

Neue Therapien in der MS Neue Therapien in der MS Prof. Dr. Heinz Wiendl Direktor Klinik für Allg. Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität Münster Diese Veranstaltung wurde unterstützt von: -Biogen Idec -TEVA Pharma MS: Therapiesituationen

Mehr

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1

MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 MS Basistherapie: Noch aktuell? Was sagen die Langzeitstudien über 20 Jahre? Ms katte Pat FB 2014 1 Die MS-Therapie auf einen Blick Therapieswitsch Mitoxantron * Tysabri (Natalizumab) Gilenya (Fingolimod)

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital?

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? Dr. med. Christoph Schenk Neurologe, Psychiater, Psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin Leiter des ambulanten Schlafzentrums Osnabrück www.schlafmedizin.de

Mehr

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose

DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose DGN 2010 Weiter auf Erfolgskurs AVONEX, die verlässliche Basistherapie bei Multipler Sklerose Mannheim (23. September 2010) - Die MS-Forschung ist derzeit geprägt von zahlreichen Neuentwicklungen. Bewährten

Mehr

Was kann man erwarten?

Was kann man erwarten? Neue Therapien der Multiplen Sklerose Was kann man erwarten? Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Eggers Neurologie mit Stroke Unit Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz Derzeitige Medikamente in der Behandlung

Mehr

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Teriflunomid gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek sionsmolekülen len Dr. Martin Berghoff Immunmodulierende Basistherapie (1) Interferon-β (IFN-β)1b (Betaferon) und 1a (Rebif / Avonex)

Mehr

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein

Multiple Sklerose. Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger. UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein Multiple Sklerose Prof. Dr. med. Klaus-Peter Wandinger Institut für Klinische Chemie und Klinik für Neurologie neuroimmunologie@uksh.de MS: Fallbeispiel Lidwina von Schiedam (1380-1433) mit 16 Jahren:

Mehr

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013

Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte. Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 Multiple Sklerose Aktuelle Behandlungskonzepte Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie 26.01.2013 1 Säulen der MS-Therapie Therapie der Multiplen Sklerose Schubtherapie Krankheitsmodifizierende

Mehr

MS Therapie: Qual der Wahl?!

MS Therapie: Qual der Wahl?! MS Therapie: Qual der Wahl?! Prof. Dr. med. Mathias Mäurer Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim Relapse therapy I mmunomodifying therapy Mild/ moderat disease course (Highly-) active course Therapieoptionen

Mehr

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen

MS-Bewährte und neue Therapieoptionen MS-Bewährte und neue Therapieoptionen Dr. Thomas Klitsch Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Vor dem Peterstor 2 36037 Fulda Patientenvortrag zum GNO Gesundheitstag 22.08.09 Kongresshotel Esperanto

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Themen: Übersicht der MS-Immuntherapeutika Off label Medikamente Welche Medikamtente bei welcher Patientensituation?

Mehr

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar?

Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Welche Immuntherapeutika sind momentan bei schubförmiger Multipler Sklerose verfügbar? Dr. med. Jutta Scheiderbauer Seit den 1990er Jahren hat sich etabliert, die schubförmige Multiple Sklerose (MS) mit

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie

Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 3 Eine Einführung in die moderne MS-Therapie Referenzreihe Multiple Sklerose Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt werden,

Mehr

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014

MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 MS-Versorgung eine Herausforderung für die Pharmaindustrie? Birgit Fischer, 24. Juni 2014 Patientenwünsche Quelle: http://www.dmsg.de/wunschwand/ Seite 2 MS-Therapie, aktueller Stand ca. 120.000 Patientinnen

Mehr

Multiple Sklerose Modul 2: MS: Krankheitsaktivität und Behinderungsprogression

Multiple Sklerose Modul 2: MS: Krankheitsaktivität und Behinderungsprogression Multiple Sklerose Modul 2: MS: Krankheitsaktivität und Behinderungsprogression Prof. Dr. Mathias Mäurer, Klinik für Neurologie, Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim VNR: 2760909005947760011 Gültigkeitsdauer:

Mehr

Orale MS Therapien. Ralf Gold Neurologische Klinik St. Josef Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Orale MS Therapien. Ralf Gold Neurologische Klinik St. Josef Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum rale MS Therapien Ralf Gold Neurologische Klinik St. Josef Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum Was entwickelt sich in der Pipeline? Neue MS Therapie wird riskant..! rale Therapeutika: welche

Mehr

Bipolar affektive Erkrankung

Bipolar affektive Erkrankung Bipolar affektive Erkrankung Dr. med. univ. et scient med. Eva Reininghaus Inhalt Allgemeines Diagnostik und Klinik Verlauf Ursachen Therapie 1 Bipolar affektive Störung VanGogh: Sternennacht. Entstanden

Mehr

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit Institut für Pharmaökonomische IPF Forschung Volkswirtschaftliche Bedeutung der multiplen Sklerose Kosten und Nutzen eines innovativen Arzneimittels Mag. Christine Brennig 25. Mai 2005 Agenda Was kostet

Mehr

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Epidemiologie Prävalenz: 0,3-0,7 / 1000 Einwohner Alter: 20.-40. Lebensjahr; unter

Mehr

Multiple Sklerose. Modul 1: MS: Krankheitsaktivität und Schübe. 2. Klinisches Bild und Verlaufsformen. 1. Einleitung

Multiple Sklerose. Modul 1: MS: Krankheitsaktivität und Schübe. 2. Klinisches Bild und Verlaufsformen. 1. Einleitung Multiple Sklerose Modul 1: MS: Krankheitsaktivität und Schübe Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Neurologische Universitätsklinik Dresden VNR: 2760909005554650018 Gültigkeitsdauer: 01.02.2015 01.02.2016 1.

Mehr

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca.

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca. Prävalenz und Inzidenz präseniler en Jüngere Menschen mit Medizinische Aspekte Priv.Doz. Dr. med. Katharina Bürger Alzheimer Gedächtniszentrum Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie LudwigMaximiliansUniversität

Mehr

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz DMSG Kontaktstelle Winsen Neurologische Abteilung Buchholz 2. Buchholzer MS - Forum Vergleich immunmodulierender Therapien bei der Multiplen Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe

Mehr

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Prof. Dr. Sylvia Kotterba Ammerland-Klinik GmbH Westerstede, Neurologische Klinik Was versteht der Patient unter Schläfrigkeit? Schlafdrang Antriebslosigkeit

Mehr

Informationen für MS-Patienten

Informationen für MS-Patienten Weitergehende Informationen finden Sie im Internet unter: www.ms-und-ich.de Falls Sie Fragen haben, steht Ihnen unser Berater-Team gerne zur Verfügung: EXTRACARE-Servicehotline: 0 800-9 87 00 08 (gebührenfrei:

Mehr

Neue Therapien bei MS

Neue Therapien bei MS Goldene Zeiten? Neue Therapien bei MS Matthias Bußmeyer Klinik für Neurologie NeuroCentrum Recklinghausen 1 Medikamentöse Therapie der Multiplen Sklerose vor 10 Jahren 2 Neue medikamentöse Therapien bei

Mehr

Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie

Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und Recherche und Synopse der Evidenz zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie nach 35a SGB V 2013-10-01-D-078 Teriflunomid I. Zweckmäßige

Mehr

arzneimittel-atlas.de Autoren Ariane Höer Sandra Jessel Anne Zimmermann Fokusthema Multiple Sklerose

arzneimittel-atlas.de Autoren Ariane Höer Sandra Jessel Anne Zimmermann Fokusthema Multiple Sklerose arzneimittel-atlas.de Autoren Ariane Höer Sandra Jessel Anne Zimmermann Fokusthema Multiple Sklerose Autoren Dr. Ariane Höer Sandra Jessel Anne Zimmermann IGES Institut GmbH Friedrichstraße 180 10117 Berlin

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen

Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen Umfassende Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) Multiple Sklerose und ihre Begleiterkrankungen - Novartis startet Forschungsprogamme zu Folgeerkrankungen bei MS - Osteoporose bei Multipler

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Entwicklungskandidat Alemtuzumab Potenzial für neuen Therapiestandard bei Multipler Sklerose

Entwicklungskandidat Alemtuzumab Potenzial für neuen Therapiestandard bei Multipler Sklerose Fact Sheet Entwicklungsprojekte von Bayer Schering Pharma Geschäftsbereich Spezial-Therapeutika Entwicklungskandidat Alemtuzumab Potenzial für neuen Therapiestandard bei Multipler Sklerose Frühe klinische

Mehr

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie Demenz - Definition Alzheimer Demenz - Neueste Forschungsergebnisse - Beeinträchtigung von geistigen (kognitiven) Funktionen (z.b. Gedächtnis, Sprache, Orientierung) dadurch bedingte deutliche Beeinträchtigung

Mehr

Neue Daten zu Tysabri und Avonex belegen anhaltende Wirksamkeit

Neue Daten zu Tysabri und Avonex belegen anhaltende Wirksamkeit Neue Daten zu Tysabri und Avonex belegen anhaltende Wirksamkeit Berlin (23. September 2008) Neue Daten belegen, dass Tysabri (Natalizumab) die Krankheitsaktivität der Multiplen Sklerose modulieren kann.

Mehr

Therapie der Multiplen Sklerose Neue Entwicklungen und Erkenntnisse Matthias Bußmeyer 15.10.2013 1 Medikamentöse Therapie der Multiplen Sklerose vor 3 Wochen 2 15.10.2013 Neu zugelassen: Aubagio (Teriflunomid)

Mehr

Chronobiologische Therapie der Depression

Chronobiologische Therapie der Depression Chronobiologische Therapie der Depression Heinz C. R. Grunze Professor of Clinical Psychiatry Institute of Neuroscience, Department of Psychiatry Newcastle University Newcastle upon Tyne, United Kingdom

Mehr

Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz

Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz Aktuelle Behandlungsprinzipien der Alzheimer-Demenz Alexander Kurz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Alzheimer: Ein neurodegenerativer Prozess

Mehr

WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie. Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen. Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie

WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie. Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen. Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie Outline I. Klinik, Ätiologie und Epidemiologie der MS II. Pathologie

Mehr

Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz

Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz Risiken der modernen MS Therapie wie müssen wir die Behandlung überwachen? PD Dr. Luisa Klotz Therapiealgorithmus Multiple Sklerose Schubtherapie CIS1 RRMS1 1. Wahl: - Alemtuzumab - Fingolimod - Natalizumab

Mehr

Multiple Sklerose und ihre Therapie. Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück

Multiple Sklerose und ihre Therapie. Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück Multiple Sklerose und ihre Therapie Prof. Dr. med. Florian Stögbauer Klinik für Neurologie Klinikum Osnabrück Multiple Sklerose Chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems Periventrikuläre

Mehr

1. Einleitung. 2.1 Therapieziele. 2.2 Klinische Beurteilung des Therapieerfolges. 2. Immunmodulatorische Basistherapie der RRMS

1. Einleitung. 2.1 Therapieziele. 2.2 Klinische Beurteilung des Therapieerfolges. 2. Immunmodulatorische Basistherapie der RRMS 1. Einleitung Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die sich meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr manifestiert und im Verlauf zu

Mehr

Dossier zur Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V

Dossier zur Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V Dokumentvorlage, Version vom 18.04.2013 Dossier zur Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V Dimethylfumarat (Tecfidera ) Biogen Idec GmbH Modul 3 A Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender

Mehr

Therapie der Multiplen Sklerose

Therapie der Multiplen Sklerose Therapie der Multiplen Sklerose Teil 1: Update zu derzeit zugelassenen Präparaten Matthias Mehling, Urs Pohlman, Ludwig Kappos Neurologische Klinik und Poliklinik und Departement Biomedizin, Universitätsspital,

Mehr

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014

Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Aufbruchstimmung in der Therapie der Multiplen Sklerose 2014 Dr. med. Max Wiederkehr Neurologische Praxis Luzern Hirslanden Klinik St. Anna Conflict of Interest: None I Disease modifying therapies (DMT)

Mehr

Neue Medikamente bei der schubförmigen Multiplen Sklerose. Prof. Dr. med. Ricarda Diem Neurologische Klinik Universitätsklinikum Heidelberg

Neue Medikamente bei der schubförmigen Multiplen Sklerose. Prof. Dr. med. Ricarda Diem Neurologische Klinik Universitätsklinikum Heidelberg Neue Medikamente bei der schubförmigen Multiplen Sklerose Prof. Dr. med. Ricarda Diem Neurologische Klinik Universitätsklinikum Heidelberg Medikamentöse Therapien: Was gibt es Neues? Neue Immuntherapien

Mehr

Weitere Broschüren zu folgenden Themen:

Weitere Broschüren zu folgenden Themen: Ihre persönliche Symptomtabelle Symptome (Krankheitszeichen) Folgen im Alltag Wann Weitere Broschüren zu folgenden Themen: 01 MultiplE Sklerose 02 Sport Nach Registrierung bei COPAKTIV erhalten Sie zudem

Mehr

Aktuelles zur Diagnose und Therapie von Alzheimer und anderen Demenzformen

Aktuelles zur Diagnose und Therapie von Alzheimer und anderen Demenzformen Aktuelles zur Diagnose und Therapie von Alzheimer und anderen Demenzformen Alexander Kurz Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Technische Universität München Hintergrund Nervenzelluntergang ist häufigste

Mehr

Arzneimittel-Richtlinien

Arzneimittel-Richtlinien Arzneimittel-Richtlinien Der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 22. Februar 1999 beschlossen, die Anlage 4 der Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen

Mehr

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen:

Der Einsatz von Natalizumab ist nur wirtschaftlich, wenn die Patienten folgende Krankheitsund Verlaufsmerkmale erfüllen: Natalizumab (z. B. Tysabri ) Beschluss vom: 16. Oktober 2009 In Kraft getreten am: 10. April 2009 BAnz. 2009, Nr. 55 vom 9. April 2009, S. 1 304 Empfehlungen zur wirtschaftlichen Verordnungsweise Zur Wirksamkeit

Mehr

Alle mit dem Anspruch auf Veränderung

Alle mit dem Anspruch auf Veränderung Neue Immuntherapeutika bei Multipler Sklerose Wunderwaffen oder Büchse der Pandora? Bisherige immunmodulierende Therapien können chronische Verlaufsformen der Multiplen Sklerose und die Behinderungsprogression

Mehr

Depression im Alter. Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner

Depression im Alter. Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner Depression im Alter Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner Definition Depression (ICD 10) Hauptsymptome Gedrückte Stimmung, Freud-und Intressenlosigkeit, verminderter Antrieb und rasche Ermüdbarkeit Weitere

Mehr

Überschrift/Titel der Folie

Überschrift/Titel der Folie Überschrift/Titel der Folie Text kleiner, Aufzählungszeichen Bearbeitungshinweise (bitte anschließend entfernen): Thema, Ort, Referent und Abteilung sind veränderbar über: Ansicht -> Master -> Folienmaster

Mehr

Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge?

Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge? 300 bis 500 Milliarden Nervenzellen Fakten und Neuigkeiten zur Multiplen Sklerose Was ist Stand der Dinge? Zellkörper Axon Synapse Vitamin D und MS Vitamin D scheint eine Rolle beim Gleichgewicht zwischen

Mehr

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S.

Bipolare Störungen. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. Praxisrelevante Aspekte der Neurobiologie bipolarer Störungen. Schläper,T., Winkler, R. Nernvenheilkunde 3/2008, S. 127-132 Lebenszeitprävalenz für beide Geschlechter 1 % Bei ca. 20% rezidiv depressiver

Mehr

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie?

Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Diabetes mellitus und kardiovaskuläres Risiko: Welches ist die optimale Therapie? Hannes Reuter Herzzentrum, Klinik III für Innere Medizin Seite 1 Patienten mit Typ 2-Diabetes haben gehäuft ischämische

Mehr

Psychische Erkrankungen und die Innere Uhr. Dieter Kunz. Abt. Schlafmedizin, St. Hedwig-Krankenhaus

Psychische Erkrankungen und die Innere Uhr. Dieter Kunz. Abt. Schlafmedizin, St. Hedwig-Krankenhaus Psychische Erkrankungen und die Innere Uhr Dieter Kunz Abt. Schlafmedizin, St. Hedwig-Krankenhaus AG Schlafforschung & Klin. Chronobiologie Institut für Physiologie (CBF), Charité Universitätsmedizin Berlin

Mehr

Autonomie trotzt Multimorbidität

Autonomie trotzt Multimorbidität Autonomie trotzt Multimorbidität Sektion Gerontopsychiatrie, Psychiatrie II, Universität Ulm Abteilung für Akutgeriatrie und Gerontopsychiatrie BKH Günzburg matthias.riepe@uni-ulm.de Agenda Alter und Multimorbidität

Mehr

Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005)

Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005) Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose nach den aktuellen Leitlinien der österreichischen und deutschen Gesellschaft für Neurologie (2005) Definition Die Multiple Sklerose ist die häufigste neurologische

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

Multiple Sklerose DMPs\Managed Care Modelle für eine Langzeittherapie

Multiple Sklerose DMPs\Managed Care Modelle für eine Langzeittherapie Multiple Sklerose DMPs\Managed Care Modelle für eine Langzeittherapie Prof. Dr. med. Judith Haas 1756 2006 Jüdisches Krankenhaus Berlin Abteilung für Neurologie Jüdisches Krankenhaus Berlin Lehrkrankenhaus

Mehr

IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE

IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE ADDITIONAL SLIDE KIT IMMUNTHERAPIEN DER MULTIPLEN SKLEROSE Autor: PD Dr. med. Michael Linnebank, Zürich Letzte Aktualisierung: Dezember 2012 Zur Verfügung gestellt durch:* TEVA Pharma AG * Dieses Additional

Mehr

Johanniskraut Metaanalyse 2005

Johanniskraut Metaanalyse 2005 Johanniskraut Metaanalyse 2005 Seit 1983 wurden 37 randomisierte klinische Studien mit Johanniskraut-Präparaten publiziert Davon: 26 Placebo-kontrolliert, 14 Verum-kontrolliert Studiendauer: 4 Wochen (10

Mehr

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus HELIOS Kliniken Schwerin Herz und Endokrinium Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus Chefarzt der Abteilung für Allg. Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetologie und Rheumatologie

Mehr

M u l t i p l e S k l e r o s e : relevante Aspekte für Ophtalmologen

M u l t i p l e S k l e r o s e : relevante Aspekte für Ophtalmologen M u l t i p l e S k l e r o s e : relevante Aspekte für Ophtalmologen Fünfter St. Galler Ophtag Donnerstag, 02. Juli 2015 Oberarzt mbf, Stv. Leiter MS-Sprechstunde 2 Gliederung des Vortrages Pathogenese

Mehr

Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie

Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie Kriterien zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie und Recherche und Synopse der Evidenz zur Bestimmung der zweckmäßigen Vergleichstherapie nach 35a SGB V Vorgang: 2014-05-01-D-100 Dimethylfumarat

Mehr

Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression

Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression Hashimoto-Autoimmunthyreopathie und Depression Dominikus Bönsch Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg Arzt-Patientenseminar 11.12.2006 14.12.06 Vorwort After

Mehr

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung

1Referenzreihe Multiple Sklerose. Multiple Sklerose Eine Einführung 1Referenzreihe Multiple Sklerose Multiple Sklerose Eine Einführung In dieser Broschüre werden Sie mehr über Multiple Sklerose (MS) erfahren wie das zentrale Nervensystem (ZNS) funktioniert, welche Rolle

Mehr

Prädiktoren bei der schubförmigen Multiplen Sklerose im Hinblick auf die Entwicklung einer sekundären Progression

Prädiktoren bei der schubförmigen Multiplen Sklerose im Hinblick auf die Entwicklung einer sekundären Progression Aus dem Medizinischen Zentrum für Nervenheilkunde des Fachbereichs Medizin der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Standort Marburg Klinik

Mehr

Neuronale Bildgebung bei der Alzheimer Krankheit. Stefan J. Teipel

Neuronale Bildgebung bei der Alzheimer Krankheit. Stefan J. Teipel Neuronale Bildgebung bei der Alzheimer Krankheit Stefan J. Teipel Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Rostock

Mehr

COPD: Rehabilitation und disease management

COPD: Rehabilitation und disease management 4. Symposium Management von obstruktiven Lungenerkrankungen 10.9.15 Spiez COPD: Rehabilitation und disease management Nicht übertragbare Krankheiten (NCD) BAG Strategie: Gesundheit 2020 Dr. med. Alexander

Mehr

5 Verlaufsformen 53 Schubförmig-remittierende MS (RR-MS) 53 Sekundär chronisch-progrediente MS (SP-MS) 55 Primär progrediente MS (PP-MS) 56

5 Verlaufsformen 53 Schubförmig-remittierende MS (RR-MS) 53 Sekundär chronisch-progrediente MS (SP-MS) 55 Primär progrediente MS (PP-MS) 56 Inhalt Einleitung 15 8 9 1 Entdeckung und Benennung 23 2 Epidemiologie 27 Krankheitshäufigkeit 27 Lebenserwartung, Sterblichkeit 28 Geografische Verteilung 28 3 Pathologie 33 4 Ätiologie und Pathogenese

Mehr

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor»

So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» So früh und konsequent wie möglich! «zurück Übersicht vor» MS ist (noch) nicht heilbar Vorsicht bei Mittel und Methoden, die Wunderheilungen versprechen Die Schulmedizinische Behandlung ist der wesentliche

Mehr

MRT zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz

MRT zur Früherkennung einer Alzheimer-Demenz MRT zur Früherkennung einer Alzheimer- Ergebnisbericht Recherche Datum der Suche: 10.08.2011 PICO-Fragestellung: Population: Personen ohne Alzheimer- (AD) Intervention: MRT zur Früherkennung von Alzheimer-

Mehr

Neue Aspekte in der Rehabilitation

Neue Aspekte in der Rehabilitation Berliner Medizinische Gesellschaft Der Schlaganfall von der Forschung zur verbesserten Versorgung in Berlin 20.11.2013 Neue Aspekte in der Rehabilitation Agnes Flöel Neurologie/NeuroCure/CSB Charite, Berlin

Mehr

Demenz: Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag

Demenz: Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag Demenz: Diagnostik und Therapie im klinischen Alltag Thomas Duning Klinik für Allgemeine Neurologie Department für Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität Münster Therapie der Demenzerkrankungen MMST

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit -

Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Versorgung der Patienten - Anspruch und Wirklichkeit - Joachim Kugler Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Lehrstuhl Gesundheitswissenschaften / Public Health Medizinische Fakultät der TU Dresden Erst das

Mehr

Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten

Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten Dieses Dokument ist ausschließlich medizinischem Fachpersonal vorbehalten 01/2014 Lemtrada (Alemtuzumab) Ein von Experten kommentierter Kurzüberblick über die Datenlage Lemtrada (Alemtuzumab) Einleitung

Mehr

Ernährung und Multiple Sklerose. Dieter Pöhlau Kamillus Klinik Asbach (Westerwald)

Ernährung und Multiple Sklerose. Dieter Pöhlau Kamillus Klinik Asbach (Westerwald) Ernährung und Multiple Sklerose Dieter Pöhlau Kamillus Klinik Asbach (Westerwald) Die Multiple Sklerose -eine chronische, entzündliche, demyelinisierende ZNS - Erkrankung Zentralnervensystem und Oxidation

Mehr

TARGET BEOBACHTUNGSPLAN TARGET NATALIZUMAB VERSUS FINGOLIMOD- A RETROSPECTIVE COMPARISON

TARGET BEOBACHTUNGSPLAN TARGET NATALIZUMAB VERSUS FINGOLIMOD- A RETROSPECTIVE COMPARISON : Natallzumabvs. Flngollmod- eine retrospektive Vergleichsanalyse (GER-TYS-13-10613) Tysabri 8 : Advances on Relapse activity vs. Gilenya 8 - a retrospective study A retrospective, non-interventional study

Mehr

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Universitätsambulanz Caroline Kuhn Arbeitseinheit Klinische Neuropsychologie Universität des Saarlandes Arbeitsmaterial zum DMSG-Workshop

Mehr

To sleep or not to sleep

To sleep or not to sleep Manfred Hallschmid Institut für Neuroendokrinologie, Universität Lübeck Ernährung, Bewegung, Entspannung alles zu seiner Zeit München, 31. März 2011 To sleep or not to sleep Der Einfluss des Schlafs auf

Mehr

Multiple Sklerose Update 14. März 2013

Multiple Sklerose Update 14. März 2013 Multiple Sklerose Update 14. März 2013 Dr. med. Oliver Findling Oberarzt Neurologie Inselspital Bern Neuroimmunologische Sprechstunde Neuromuskuläre Sprechstunde Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata

Mehr

Cannabis und Multiple Sklerose

Cannabis und Multiple Sklerose Neurologische Abteilung Chefarzt Dr. med. Konrad Luckner Dr. med. Christiane Pollnau Cannabis und Multiple Sklerose Dr. med. C. Pollnau Ass.-Ärztin Neurologie Krankenhaus Buchholz Cannabis und Multiple

Mehr

Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen

Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen Psychotherapie und Psychopharmakologie Wo liegt die Balance: Psychosen Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl Chefarzt Zentrum für Soziale Psychiatrie Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Psychiatrische

Mehr

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss

BAnz AT 20.11.2014 B3. Beschluss Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah).

Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah). Tabelle 2 Verwendeter Therapiezielkatalog (expertenbasiert und patientennah). Nr. Therapieziel N Wichtigkeit (MW/SD) KI (95 %) 1 Die Therapie verringert die depressiven Symptome. 325 4.47/0.915 [4.37;

Mehr

I m m u n t h e r a p i e n d e r M u lt i p l e n S k l e r o s e 2 0 0 8

I m m u n t h e r a p i e n d e r M u lt i p l e n S k l e r o s e 2 0 0 8 I m m u n t h e r a p i e n d e r M u lt i p l e n S k l e r o s e 2 0 0 8 von C. Heesen, S. Köpke, J. Kasper, T. Richter, M. Beier, I. Mühlhauser ÜberSIcht: ms-therapien nach VerlaufSform und aktivität

Mehr

MS Therapie 2011: Was gibt es Neues?

MS Therapie 2011: Was gibt es Neues? 2. Bad Mergentheimer MS Tag MS Therapie 2011: Was gibt es Neues? PD Dr. Mathias Mäurer Neurologische Klinik Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg wünsch

Mehr

Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen

Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Antworten auf Ihre wichtigsten zugesandten Fragen DMSG Fachtagung, München,. Juni Prof. Dr. Jürgen Koehler, M.A. Geschäftsführer (med.) und Ärztlicher Leiter

Mehr

Zusammengefasster Beitrag:* Familiäre Neuromyelitis optica

Zusammengefasster Beitrag:* Familiäre Neuromyelitis optica Zusammengefasster Beitrag:* Familiäre Neuromyelitis optica M. Matiello, MD, H.J. Kim, MD, PhD, W. Kim, MD, D.G. Brum, MD, A.A. Barreira, MD, D.J. Kingsbury, MD, G.T. Plant, MD, T. Adoni, MD und B.G. Weinshenker,

Mehr

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage

Referenzreihe Multiple Sklerose. Eine Einführung in die moderne MS-Therapie. 5. Auflage 3 Referenzreihe Multiple Sklerose Eine Einführung in die moderne MS-Therapie 5. Auflage Die moderne MS-Therapie hat das Leben von tausenden Betroffenen weltweit verbessert. Während Kortikosteroide eingesetzt

Mehr

Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus

Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus Rehaklinik-Glotterbad Dr. C. Firus Rehaklinik Glotterbad 170 Betten Seit 1987 Psychosomatik Schwerpunkte, u.a.: - internistisch kranke Menschen mit psychischer Begleitsymptomatik, z.b. Diabetes, Asthma,

Mehr

Rehabilitation von geriatrischen Patienten

Rehabilitation von geriatrischen Patienten von geriatrischen Patienten Definition (nach WHO 1980) bezeichnet den Einsatz und die Wirkung von Massnahmen, die darauf zielen, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen Dr. med. Stefan Bachmann

Mehr