Vorwort. Bochum, im Juni 2007 Pasquale Calabrese. P. Calabrese, Multiple Sklerose und Kognition, (ISBN ), c 2007 Georg Thieme Verlag KG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorwort. Bochum, im Juni 2007 Pasquale Calabrese. P. Calabrese, Multiple Sklerose und Kognition, (ISBN 9783131337719), c 2007 Georg Thieme Verlag KG"

Transkript

1 Vorwort Die multiple Sklerose gilt als eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des frühen und mittleren Erwachsenenalters. Da der Krankheitsausbruch einerseits zeitlich mit dem Beginn bzw. dem Bestehen des Erwerbsfähigkeitsalters und der beruflichen und sozialen Etablierung koinzidiert und die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen teilweise erheblich beeinträchtigt wird, kommt dieser Krankheit nicht nur eine wesentliche medizinische Bedeutung zu, sondern auch eine psychosoziale und gesundheitspolitische Relevanz. Was die pathogenetischen Mechanismen dieser Erkrankung angeht, so lässt sich feststellen, dass trotz der in den vergangenen beiden Jahrzehnten intensivierten Forschung das Wissen um die Entstehungsbedingungen lückenhaft ist. Hinsichtlich der psychologischen Begleitveränderungen, die der Krankheitsprozess und die damit verbundenen Hirnsubstanzveränderungen mit sich bringen, gilt die vorangehende Aussage umso mehr. Zwar finden sich schon in den ersten Krankenbeschreibungen des vorletzten Jahrhunderts kursorische Hinweise auf πpsychopathologische Veränderungen, jedoch wurden erst zu Beginn der Mitte des vergangenen Jahrhunderts diese mentalen Veränderungen eingehenderen und systematischen Analysen unterzogen. Hierbei handelt es sich ± abgesehen von Untersuchungen die aus der psychiatrischen Forschungstradition stammen und dementsprechend Persönlichkeitsaspekte zu beschreiben suchten oder affektive Komponenten in den Vordergrund stellten ± überwiegend um Studien aus dem Bereich der Intelligenzforschung. Jedoch war damit das psycho(patho-)logische Spektrum bei weitem noch nicht abgedeckt. Erst am Anfang der siebziger Jahre wurde begonnen, über mögliche Persönlichkeitsstörungen und Intelligenzdefizite hinaus, den Untersuchungsgegenstand auf differenziertere Aspekte höherer Hirnleistungen auszudehnen. Dessen ungeachtet haben die aus diesen Untersuchungen resultierenden Befunde in der neurologischen Standardliteratur selbst aktuelleren Datums nur geringe Beachtung gefunden. Erst in den vergangenen zwei Dekaden, verbunden mit der Entwicklung wirksamer immunmodulatorischer Therapien und der Konzeptualisierung alltagsrelevanter und lebensqualitätsbezogener Studien-Endziele, findet sich ein Anstieg des Forschungsvolumens ± insbesondere im Bereich der klinischen Neuropsychologie ± zum Thema Kognition bei Patienten mit Multipler Sklerose. Die Zunahme systematischer Untersuchungen zu diesem Themenbereich kann als Konsequenz der bislang von Klinikern zwar nur vage umschriebenen psychischen Begleitsymptomatik aufgefasst werden, die aber im täglichen Lebensvollzug von den betroffenen Patienten subjektiv als belastend empfunden wird. Tatsächlich sind eine rasche Ermüdbarkeit und eine vorzeitige geistige Erschöpfung, meist verbunden mit Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit, eine häufige Klage vieler MS-Patienten. Dementsprechend wird solchen Patienten in den einschlägigen Ratgebern empfohlen, sich die Arbeit einzuteilen, individuelle Ruhe- und Entspannungspausen einzuhalten, um der geminderten Leistungsfähigkeit eine angepasste Verhaltensweise entgegenzusetzen. Um aber zu Ergebnissen zu gelangen, die sich in spezifischere rehabilitative Ansätze oder Konzepte übersetzen lassen, müssen interdisziplinäre Ansätze mit dem Ziel der Aufdeckung von Interdependenzen zwischen immunochemischen Mechanismen, klinischen Charakteristika und alltagsrelevanten Beeinträchtigungen erarbeitet werden. Dementsprechend versteht sich das vorliegende Buch als eine synoptische Darstellung einer neurologischen Erkrankung aus einem interdisziplinären Blickwinkel. Bochum, im Juni 2007 Pasquale Calabrese

2 Sachverzeichnis A Ability 104 Adaption, neuropsychologische 82 f Affect and mood 40 Affekt 39 ff Affektstörung 42 Affektveränderung 64 AFFIRM-Studie 91 Aktivierung, ipsilaterale 83 Alertness-Aufgabe 86 Amantadin 59, 95 Aminopyridin 59 Analgetika 54 Ängste 94 Anitdiabetika 54 Antidepressiva Wirkung 42 Nebenwirkung 54 Antihistaminika 54 Antihypertensiva 54 Antiinflammatorische Substanz 54 Antikonvulsiva 54 Arbeitsgedächtnis 5 Armfunktion 15 Arzneimittel, Fatigue auslösende 54 Asthmamittel 54 Aufmerksamkeit 4 f Definition 68 geteilte 68 MS-Verlaufsform 29 selektive 68 Aufmerksamkeitsfunktion 68 Trainingsverfahren, computerisiertes 83 Aufmerksamkeits-Gedächtnistraining 5 Aufmerksamkeitsleistung Bildgebung, funktionelle 86 Depression 71 Fatigue 71 Komorbidität 71 Korrelat, bildgebendes 70 Schlafstörung 72 Aufmerksamkeitsstörung 68 ff Aufmerksamkeitstraining 86 Autoimmunreaktion, pathologische 10 ff Azathioprin 15, 24 B Basso Screening Battery 48 Befallsmuster, zerebrales 7 Belastungsstörung, posttraumatische (PTSD) 11 f Beta 2-Agonist 20 Brief Repeatable Battery of Neuropsychological Tests (BRB-N) 48 f Faces Symbol Test 49 Interferon-beta 89 f Rehabilitation, kognitive 83 Testverfahren, neuropsychologisches 85 C Charcot'sches Hysteriemodell 38 Cingulum, posteriores 86 Citalopram 59 Coping-Strategie 98 Cyclosporin A 19 D Defizit exekutives 30 kognitives Auswirkung 5 Behandlung 33 Diagnostik 33 Fatigue 63 Geschlecht 29 Krankheitsverlauf, natürlicher 31 Manifestationsform, klinische 28 ff Multiple Sklerose benigne 32 kindliche 32 maligne 32 spätmanifeste 32 Verlaufsform 28 f Delayed free recall 29 Delayed recognition 29 Demenz 30 f Geschichte 37 f subkortikale 7 Depression 39 ff Aufmerksamkeitsleistung 71

3 110 Sachverzeichnis Fatigue 63 Glukokortikoid, endogenes 11 f Komorbidität 32 f Krankheitsbewältigung 94 Studie, neue 41 Desipramin 59 Dexamethason 12 Dexamethason-Kortikotropin-releasing Hormon-(Dex-CRH) Hemmtest 21 Dex-CRH-Stimulationstest 21 Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DMS IV) 37 Diagnostik, neuropsychologische 46 Digit Symbol Substitiution Test (DSST) 49 Disability (Fähigkeitsbeeinträchtigung) 104 Diskonnektionssyndrom, multiples 6 f Dysarthrie 6 Dysfunktion kognitive 2 f Krankheitsbewältigung 95 f psychische 37 ff Dysphonie 6 E Early MS s. Multiple Sklerose, Frühstadium 31 Effekt antiinflammatorischer 24 stressinduzierter 96 Emotion 39 f Emotionspsychose 42 Entwickung, geschichtliche 37 ff Entzündungsreaktion 19 Environmental mastery 64 Enzephalomyelitis, autoimmune, experimentelle 19 Epworth Sleepiness Scale 57 Erholungsmechanismus 82 f Erkrankung, psychische 37 Ermüdbarkeit, enorme s. Fatigue 54 Erwerbsleben 62 Euphoria sclerotica 38 Euphorie 37 f EuroQoL 105 Eutonia sclerotica 38 F Faces Symbol Test (FST) 49 Fähigkeit, viso-konstruktive 30 Fatigue 53 ff Aspekt, psychologischer/psychosozialer 62 ff Aufmerksamkeitsleistung 71 Defizit, kognitives 63 Depression 63 Evaluation 56 Faktor, beeinflussender 62 f Fragebogen 65 Komorbidität 33 Lebensqualität 95 Persönlichkeit 64 Symptomatik 65 Therapie medikamentöse 59 nichtmedikamentöse 59 Ursache 55 f Variable, soziodemographische 64 Fatigue Impact Scale, modifizierte 56 Fatigue-Score 55 Fatigue Severity Scale (FSS) 56 Fatigue Skala für Motorik und Kognition (FSMC) 65 Finger-Flexions-Extensions-Paradigma 83 Fingertapping-Untersuchung, funktionelle, konsekutive 82 Flexibilität, kognitive 6 Fluoxetin 59 fmrt (Kernspintomographie, funktionelle) 85 Freund's Adjuvanz 19 Frontalkortex dorslaler 86 medialer 69 Frühberentung 62 FST s. Faces Symbol Test Funktion, exekutive 30 Funktionsstörung, biologische (Impairment) 104 G Gedächtnis 5 f deklaratives 14 MS-Verlaufsform 29 Gedächtnisstörung 2 f Gehirn, Plastizitätsfähigkeit 81 Geschmacks-Aversionsmodell, konditioniertes (conditioned taste aversions-cta) 20 Glatiramerazetat Fatigue 59 Kognition 91 Multiple Sklerose, schubförmige 15 Glukokortikoid Effekt, antiinflammatorischer 24 endogenes 10 exogenes 12 Grundlage, tierexperimentelle 19 H Handicap (Benachteiligung) 104 Herzmittel 54 Hochdosis-Pulstherapie 10, 12 Hormon 54 Hydrokortison 12 Hypersomnietherapie 59 Hypocretin 58 Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HPA)-Achse 20 Dysregulation 63

4 Sachverzeichnis 111 I IFN s. Interferon Immunmodulation 13 Immunsuppression 10 Immunsystem 23 Impairment 104 Indexinstrument 105 Integrated clinical care pathway (Integrierte Klinische Entscheidungswege) 78 Intelligenz 30 f Messung 2 ff Intelligenzquotient (IQ)-Abnahme 3 Interaktion, Melatonin/Immunsystem 23 Interferon-beta (IFN-b) Azathioprin, Kombinationstherapie 15 Fatigueauslöser 54, 56 Fatiguebehandlung 59 Interaktion Melatonin 24 Kognition 13 f, 90 ff Leistungsentwicklung, kognitive 91 Therapie Effekt, positiver 14 Langzeitauswirkung 13 Interferon-gamma (IFN-g) 19, 21 Interleukin 56 Interleukin (IL)-1 alpha 21 Interleukin (IL)-1 beta 21 International Classification of Diseases (ICD 10) 37 International classification of Impairments, Disabilities and Handicaps (ICIDH-1) 104 Intervention kognitive 83 f psychologische 98 K Karnofsky-Index 105 Katecholamin 20 Kernspintomographie, funktionelle (fmrt) 85 Klassifikation, problematische 37 Kognition Glukokortikoid endogenes 10 exogenes 12 Immunsuppression 10 Therapie, immunologische 90 ff Komorbidität 32 Kompensationsmechanismus 82 Korrektur, neuropsychologische 82 Kortex, frontaler 55 Kortikosteroid s. Glukokortikoid Kortisolspiegel 11 Krankheitsbewältigung (Coping) 93 ff, 97 f Krankheitseinschränkung 93 Krankheitsgefühl, subjektives 23 f Krankheitsphase, chronische 76 f Krankheitsverlauf 28 ff chronisch progredienter 76 L Lachen, pathologisches 42 Langzeitgedächtnis, explizites 29 Läsion, strategische 7 Läsionsmuster, periventrikulär-konfluierendes 7 Lebensjahr, Qualitäts-adjustiertes (QALY) 106 Lebensqualität 104 ff gesundheitsbezogene (QOL) 106 Messung 104 f INF-beta-Therapie 15 Lebensqualitätforschung 105 Leistung, intellektuelle 2 Leistungsfähigkeit, kognitive Längsschnittuntersuchung 31 Schub 31 Leistungsunterschied, kognitiv-mnestischer 7 Lernen 29 M MACFIMS s. Minimal Assessment of Cognitive Functions in MS 51 f Major Depression Kortisol 11 f Lebenszeitprävalenz 41 Manifestationsform 28 Melatonin 20 Immunsystem, Interaktion 23 f Messinstrument objektives 85 subjektives 84 f Messverfahren generisches 105 krankheitsspezifisches 105 Methylprednisolon Kognition 12 Testleistung, dosisabhängige 14 Milz-Lymphozyten-Monozyten 19 Minimal Assessment of Cognitive Functions in MS (MACFIMS) 51 Mini-Mental-Status 39 Modafinil 59 Modell, biopsychosoziales 37 Morbus Cushing 11 f Mosaik-Test 2 f MRT, funktionelle (fmrt) 85 MRT-Läsion 15 MS-Betroffener, Auswirkung 93 ff MS-Coping-Forschung 97 MSFC s. Multiple Sclerosis Functional Composite (MSFC) 55 MSNQ s. Multiple Sclerosis Neuropsychological Questionnaire MS-Status, Verschlechterung, stressbedingte 22 f Multiple Sclerosis Functional Composite (MSFC) 55

5 112 Sachverzeichnis Multiple Sclerosis Neuropsychological Questionnaire (MSNQ) 49 f Rehabilitation, kognitive 85 Multiple Sklerose (MS) benigne 32 chronisch-progrediente 28 f Frühstadium 31 Inventarium Cognition (MUSIC) 50 ff kindliche 32 maligne 32 primär chronisch-progrediente (πsecundary progressive,pp) 28 schubförmig-remittierende (πrelapsing-remitting,rr) 28 sekundär chronisch-progrediente (πsecundary progressive,sp) 28 spätmanifeste 32 Verlaufsform 28 f Verlaufstyp 4 Multiple Sklerose Inventarium Cognition (MUSIC) 50 f Multipler-Schlaf-Latenz-Test (MSLT) 57 Muskelrelaxantien 54 Myelinbasisches Protein (MBP) 19 Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein (MOG) 19 N NAA-Konzentration s. N-Azetylaspartat (NAA)-Konzentration Natalizumab 15 Kognition 91 N-Azetylaspartat (NAA)-Konzentration 29 f Abnahme 83 Narkolepsie 58 f Netzwerk neuroendokrines 20 f psychoneuroimmunologisches 20, 22 Neuropsychological Screening Battery (NSB) 47 Neuropsychologie 2 ff Neurorehabilitation 76 ff Definition 76 f Evaluationsproblem 77 Zielsetzung 77 f Neurotizismus 64 Non-REM-Schaf 11 NSB s. Neuropsychological Screening Battery P Paced Auditory Serial Addition Test (PASAT) 30 f Faces Symbol Test, Vergleich 49 Interferon-beta 14, 90 Natalizumab 91 Papier-Bleistift-Verfahren 70 Parietalkortex, posteriorer 69 Participation 104 PASAT s. Paced Auditory Serial Addition Test Peri-Soma 76 Persönlichkeitsveränderung 64 Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) 58 Plastizitätsfähigkeit 82 f Positionseffekt, serieller 5 Potential ereigniskorreliertes (ERP) 55 motorisch evoziertes (MEP) 55 Precuneus 86 Prednison 12 Problemlösefähigkeitstest 30 Processing slowness 29 Profilinstrument 105 Propranolol 19 Psychologische Unterstützung 98 Psychoneuroimmunologie 18 ff Medikamenteneinfluss 24 PTSD s. Belastungsstörung, posttraumatische Q QALY (Lebensjahr, Qualitäts-adjustiertes) 106 R Reframing, kognitives 98 Rehabilitation, kognitive Definition 81 f Evaluation 83 Messparameter 84 Sinnhaftigkeit 82 Rehabilitationsprinzip, neuropsychologisches, therapeutisches 82 Remission 76 REM-Schlafperiodik 11 Reorganisationsmechanismus 82 Restitution 82 S Schlaf 57 Schlafstörung 72 Schub 76 Schubauslösung, melatoninvermittelte 24 Schubfrequenz 15 Schubsymptomatik 31 Schwellenmodell 7 Screening Examination for Cognitive Impairment (SEFCI) 48 Screening-Verfahren, MS-spezifisches 46 f SDMT (Symbol Digits Modalities Test) 48 f Sedativa 54 SEFCI s. Screening Examination for Cognitive Impairment Selective Reminding Test (SRT) 48 f Serum-Zytokin-Konzentration 23 Sickness behaviour 20 Signalentdeckung 68

6 Sachverzeichnis 113 Silent lesions 6 Single photon-emission computerized tomography (SPECT) 55 Spastik 59 Spatial Recall Test (SPART) 48 f Rehabilitation kognitive 84 Spes sclerotica 38 Splenozytenfunktion 19 Sprach- und Sprechstörung 6 Sprossung axonale 81 dentritische 81 Steckbrett-Test 15 Störung emotionale 40 kognitive 46 neuropsychologische 2 ff Stress 22 f Effekt 96 Stressinduktion 11 Stroop-Effekt 69 Suizidalität 42 Symbol Digits Modalities Test (SDMT) 48 f Rehabilitation, kognitive 84 T Tagesschläfrigkeit 57 Behandlung 59 Ursache 58 Testverfahren computerisiertes 70 neuropsychologisches 85 Th 1-Zytokine 24 Th 2-Zytokine 24 Therapie gastrointestinale 54 immunologische 90 Tiermodell 19 Training, kognitives 86 Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) alpha Kognition 21 f Fatigue 56 U Unterstützung, psychologische 98 V Verfassung, seelische 96 Verlaufsform 28 f Funktion, exekutive 30 Gedächtnis 29 Verlaufstyp 4 W Wechsler-Intelligenztest 3 Weinen, pathologisches 42 Wisconsin Card Sorting Testr (WCST) 6 Word List Generation Test (WLG) 48 f Z Zahlen-Symbol-Test 2 f Z-Score 55 Zytokine 20 f inflammatorische 56 Krankheitsgefühl 22 f periphere 19 Zytokinspiegel 23

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose

Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Fatigue und Schläfrigkeit bei Multipler Sklerose Prof. Dr. Sylvia Kotterba Ammerland-Klinik GmbH Westerstede, Neurologische Klinik Was versteht der Patient unter Schläfrigkeit? Schlafdrang Antriebslosigkeit

Mehr

Klinisch psychologische Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose

Klinisch psychologische Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose Klinisch psychologische Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose Pusswald Gisela Klinische Neuropsychologin Neurologie, MUW Klinische Psychologie in Wissenschaft, Lehre und Versorgung

Mehr

Nicht alles ist Alzheimer: Neurokognitive Störungen bei Multipler Sklerose und deren therapeutische Relevanz

Nicht alles ist Alzheimer: Neurokognitive Störungen bei Multipler Sklerose und deren therapeutische Relevanz Nicht alles ist Alzheimer: Neurokognitive Störungen bei Multipler Sklerose und deren therapeutische Relevanz Hubertus Lohmann Klinik für Allgemeine Neurologie Department für Neurologie Westfälische Wilhelms-Universität

Mehr

MS 10 Fragen und Antworten

MS 10 Fragen und Antworten Hintergrundinformation MS 10 Fragen und Antworten Was ist MS? Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS), d.h. des Gehirns und des Rückenmarks. Bei der MS handelt

Mehr

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht.

Definition der Demenz. Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Definition der Demenz Alltagsrelevante Abnahme von Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen, die länger als 6 Monate besteht. Klinik der Demenz 1. Störung kognitiver Funktionen Gedächtnis ("er vergisst

Mehr

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed)

Multiple Sklerose. Encephalomyelitis disseminata(ed) Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata(ed) Definition Multiple Sklerose Chronisch entzündlich demyelinisierende Erkrankung des ZNS mit Entmarkungsherden an weißer Substanz von Gehirn und Rückenmark

Mehr

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie Vorwort XI Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie 1 Paradigmen in der klinischen Psychologie 3 1.1 Das psychodynamische Paradigma 3 1.1.1 Die klassische psychodynamische Theorie von Freud 3 1.1.2

Mehr

Aktuelles zur Therapie der MS

Aktuelles zur Therapie der MS KLINIKEN LANDKREIS SIGMARINGEN GmbH AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT TÜBINGEN Aktuelles zur Therapie der MS PD Dr. med. Oliver Neuhaus Chefarzt Abteilung Neurologie Was ist Multiple Sklerose?

Mehr

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006

Multiple Sklerose. Inhaltsverzeichnis. Encephalomyelitis disseminata. Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Multiple Sklerose Encephalomyelitis disseminata Lisa Hinrichsen & Klaas Rackebrandt Nov. 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung 2. Ätiologie 3. Risikofaktoren 4. Epidemiologie 5. Krankheitsbild 6. Befallene

Mehr

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS

Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Begleiterscheinungen der MS Neuropsychologische Universitätsambulanz Caroline Kuhn Arbeitseinheit Klinische Neuropsychologie Universität des Saarlandes Arbeitsmaterial zum DMSG-Workshop

Mehr

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN

FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN 04 FATIGUE FATIGUE BEI MS SO LÄSST SICH DAS ERSCHÖPFUNGSSYNDROM BEKÄMPFEN LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, Inhaltsverzeichnis die chronische Erschöpfung, Fatigue, Symptomatik Fatigue 4 Erkenntnisse rund um

Mehr

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Ein Buch für Menschen mit MS von Thomas Henze überarbeitet Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze schnell und portofrei

Mehr

Inhalt. Vorwort (Thomas Henze) 1

Inhalt. Vorwort (Thomas Henze) 1 Inhalt Vorwort (Thomas Henze) 1 Einfuhrung (Thomas Henze) 4 Was bedeutet JVÍultiple Sklerose"? 4 Wie entsteht die Multiple Sklerose und wie entstehen ihre Symptome? 6 Was ist ein Schub? 9 Wann beginnt

Mehr

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz

DMSG Kontaktstelle Winsen. Neurologische Abteilung Buchholz DMSG Kontaktstelle Winsen Neurologische Abteilung Buchholz 2. Buchholzer MS - Forum Vergleich immunmodulierender Therapien bei der Multiplen Sklerose Ebenen der Behandlung der MS Akute Behandlung der Schübe

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital?

MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? MS und Schlafstörungen! Tagesbefindlichkeit: Fit und Vital? Dr. med. Christoph Schenk Neurologe, Psychiater, Psychotherapeutische Medizin Schlafmedizin Leiter des ambulanten Schlafzentrums Osnabrück www.schlafmedizin.de

Mehr

Depression nach erworbener Hirnschädigung

Depression nach erworbener Hirnschädigung NeuroInfo MERKBLATT SEPTEMBER 2015 Hinweise für Betroffene, Angehörige und Interessierte Depression nach erworbener Hirnschädigung Herausgeber: Neuronales Netzwerk - Deutsche Stiftung für Menschen mit

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit

Was kostet MS? Ergebnisse einer COI-Studie. MS chronische Erkrankung Behinderung und Verlust der Selbständigkeit Institut für Pharmaökonomische IPF Forschung Volkswirtschaftliche Bedeutung der multiplen Sklerose Kosten und Nutzen eines innovativen Arzneimittels Mag. Christine Brennig 25. Mai 2005 Agenda Was kostet

Mehr

Neuropsychologie Was ist das eigentlich?

Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Neuropsychologie Was ist das eigentlich? Ein neuropsychologischer Ratgeber für Betroffene & Angehörige Ruhr-Universität Bochum Psychologische Fakultät Institut für Kognitive Neurowissenschaft Was ist Neuropsychologie?

Mehr

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen

Multiple Sklerose. Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Priv.-Doz. Dr. med. Zaza Katsarava Oberarzt Neurologische Universitätsklinik Essen Multiple Sklerose Epidemiologie Prävalenz: 0,3-0,7 / 1000 Einwohner Alter: 20.-40. Lebensjahr; unter

Mehr

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca.

Jüngere Menschen mit Demenz Medizinische Aspekte. in absoluten Zahlen. Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren in Deutschland: ca. Prävalenz und Inzidenz präseniler en Jüngere Menschen mit Medizinische Aspekte Priv.Doz. Dr. med. Katharina Bürger Alzheimer Gedächtniszentrum Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie LudwigMaximiliansUniversität

Mehr

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren?

Neue diagnostische Kriterien. Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? Neue diagnostische Kriterien Warum früh diagnostizieren? Wie sicher! - diagnostizieren? MS-Forum Buchholz 14.Juni 2008 Warum Früh? chronische Erkrankung bleibende Behinderungen Berufsunfähigkeit Psychische

Mehr

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie

Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Reha-Curriculum für Vertragsärzte Indikationen und Fallbeispiele aus der Geriatrie Bad Münder 06. Juni 2007 Dr. Manfred Gogol Klinik für Geriatrie Indikation allgemein I Alle Erkrankungen die mit funktionellen

Mehr

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Michael J. Harnish, Dirk Hanebuth WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE Im F.S. Friedrich Verlag Studie zur Wirksamkeit der Methode

Mehr

Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24

Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24 Vorbemerkung 7 Einleitung 9 TEIL I Beschreiben und verstehen Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24 Die Symptomatik einer

Mehr

Der Begriff "Schizophrenie" im Wandel der Zeit

Der Begriff Schizophrenie im Wandel der Zeit Der Begriff "Schizophrenie" im Wandel der Zeit Paul Hoff "State of the Art in Psychiatrie und Psychotherapie" Fortbildung 2015 der Psychiatrischen Klinik Zugersee 15. Januar 2015 Agenda Dementia praecox

Mehr

AMBULANTE TINNITUSTHERAPIE MIT INTEGRATIVEM KONZEPT

AMBULANTE TINNITUSTHERAPIE MIT INTEGRATIVEM KONZEPT AMBULANTE TINNITUSTHERAPIE MIT INTEGRATIVEM KONZEPT Prof. Dr. med. habil. Dipl. Psych. Dieter Seefeldt 30.08.2006 1 2 Tinnitus: Grundsätzliches Definition Häufigkeit Geräuschqualität Einteilung akut /

Mehr

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Bewertung aus Sicht des psychiatrischen Gutachters Stephan Bork Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen Depressionskonzept

Mehr

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013

Dossierbewertung A13-38 Version 1.0 Teriflunomid Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 20.12.2013 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Teriflunomid gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. med. S. Kotterba Dienstort: Ammerland - Klinik Abt. Neurologische Klinik

Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. med. S. Kotterba Dienstort: Ammerland - Klinik Abt. Neurologische Klinik Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. med. S. Kotterba Dienstort: Ammerland - Klinik Abt. Neurologische Klinik Fatigue und Tagesschläfrigkeit bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose

Mehr

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg Katamnese: Evaluation der Behandlung von Patienten mit Pathologischen PC-/Internet-Gebrauch ein Jahr nach Entlassung aus der stationären medizinischen Rehabilitation Dr. Bernd Sobottka 26. Kongress des

Mehr

ADHS. Was ist mit unseren Kindern los? VHS Herne, 05. Mai 2011 Dipl.-Psych. Sebastian Bartoschek www.sebastian-bartoschek.de

ADHS. Was ist mit unseren Kindern los? VHS Herne, 05. Mai 2011 Dipl.-Psych. Sebastian Bartoschek www.sebastian-bartoschek.de ADHS Was ist mit unseren Kindern los? VHS Herne, 05. Mai 2011 Dipl.-Psych. Sebastian Bartoschek www.sebastian-bartoschek.de Sebastian Bartoschek Phönix e.v. nie gehört?! gemeinnütziger Verein (seit 2007)

Mehr

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie

Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Reittherapie in Neurologie und Psychotherapie Bearbeitet von Angelika Taubert 1. Auflage 2009. Buch. 192 S. Hardcover ISBN 978 3 631 58653 2 Format (B x L): 14 x 21 cm Gewicht: 360 g Weitere Fachgebiete

Mehr

Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation

Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation Grundlagen der evidenzbasierten neurologischen Rehabilitation Prof. Dr. phil. Helmut Hildebrandt Klinikum Bremen-Ost, Neurologie Universität Oldenburg, Psychologie email: helmut.hildebrandt@uni-oldenburg.de

Mehr

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht?

1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? 14 1 Diagnostik 1.1 Anamnese 1.1.1 Bilderrätsel: Wie heißt die Anamnese, bei der der Patient die Angaben selbst macht? g e n a e 1.1.2 Angaben von Dritten zur Krankengeschichte nennt man: 1.2 Psychiatrische

Mehr

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie

Alzheimer Demenz. Demenz - Definition. - Neueste Forschungsergebnisse - Neuropathologie der Demenz n=1050. Alzheimer Krankheit: Neuropathologie Demenz - Definition Alzheimer Demenz - Neueste Forschungsergebnisse - Beeinträchtigung von geistigen (kognitiven) Funktionen (z.b. Gedächtnis, Sprache, Orientierung) dadurch bedingte deutliche Beeinträchtigung

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff

Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek. sionsmolekülen len. Dr. Martin Berghoff Behandlung der Multiplen Sklerose durch Inhibition von Adhäsionsmolek sionsmolekülen len Dr. Martin Berghoff Immunmodulierende Basistherapie (1) Interferon-β (IFN-β)1b (Betaferon) und 1a (Rebif / Avonex)

Mehr

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz

Demenzkampagne Rheinland-Pfalz Demenzkampagne Rheinland-Pfalz 1 Abgrenzung zum normalen Altern Vergessen gehört ebenso zum Leben wie erinnern. Beim Altern lassen alle Körperfunktionen nach, auch das Gedächtnis bekommt Lücken. Aber nicht

Mehr

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen

Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen 5. Fachveranstaltung der STGAG/PKM und des Spitex Verbandes Thurgau am 14.05.2013 Menschen mit Demenz - Krankheitsbilder und Behandlungsoptionen Dr. med. Jacques-Emmanuel Schaefer Demenz, eine Alterskrankheit...!?

Mehr

Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod

Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Gmehlin, Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod. Aschenbrenner, Weisbrod ABTEILUNG PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Überblick über die aktuellen Forschungsprojekte Thema Projektbeteiligte Projektstatus Externe Kooperationspartner ADHS bei Erwachsenen Reaktionszeitvariabilität

Mehr

Demenz- eine Krankheit verstehen

Demenz- eine Krankheit verstehen Demenz- eine Krankheit verstehen Stefanie Auer ALZHEIMERHILFE Integra 2008 Alois Alzheimer (1864-1915) 1915) Neurologe, Psychiater 1901: Begegnung mit Auguste D. 1906: Vorstellung einer geistigen Erkrankung

Mehr

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3

Inhalt. A Grundlagen 1. 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3. 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 Inhalt A Grundlagen 1 1 Grundlagen der Neuro- Psychosomatik 3 1.1 Neuro-Psychosomatik: Geschichte und klinische Konzepte 3 1.1.1 Das Feld der Neuro-Psychosomatik 3 1.1.2 Historische Wurzeln der Neuro-

Mehr

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression

Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Leichte kognitive Beeinträchtigung, Demenz und Depression Jeannette Overbeck Kurz A, Diehl J, Riemenschneider M et al. Leichte kognitive Störung, Fragen zu Definition, Diagnose,Prognose und Therapie. (2004)

Mehr

Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung

Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung Demenz und Depression im Alter 1. Tiroler Demenztagung Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Schubert Ärztlicher Direktor Psychiatrisches Krankenhaus des Landes Tirol Dimensionen der Entwicklung des Alters 100

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur deutschen Ausgabe... Geleitwort... Vorwort... XVII

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur deutschen Ausgabe... Geleitwort... Vorwort... XVII Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Ausgabe.................................... Geleitwort...................................................... XIII XVI Vorwort........................................................

Mehr

MS- Multiple Sklerose:

MS- Multiple Sklerose: MS- Multiple Sklerose: Die medizinisch bedeutsamste Funktion von Insulin ist die Senkung des Blutzuckerspiegels. ~ 1 ~ Gliederung: MS- Multiple Sklerose: 1. Was ist Multiple Sklerose? 2. Symptome 3. Der

Mehr

Medikalisierung sozialer Probleme. Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013

Medikalisierung sozialer Probleme. Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013 Medikalisierung sozialer Probleme Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013 Ökonomisierung Gesundheit als Massenware/ Enthumanisierung Medikalisierung Ausweitung der Definitionsund Handlungsmacht Naturwissen

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13 Herausgegeben von Edgar Rummele Gerhard Huber Sport und Depression Ein bewegungstherapeutisches Modell Verlag Harri Deutsch INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 1 1.1

Mehr

Funktionelle Grundlagen des sensomotorischen Systems. 1. Plastizität, motorisches Lernen und sensible Stimulation... 3

Funktionelle Grundlagen des sensomotorischen Systems. 1. Plastizität, motorisches Lernen und sensible Stimulation... 3 VII Inhalt I Funktionelle Grundlagen des sensomotorischen Systems 1. Plastizität, motorisches Lernen und sensible Stimulation... 3 H. Dinse, J.-Ch. Kattenstroth, M. Tegenthoff, T. Kalisch 1.1 Einleitung...

Mehr

Klassifizierung: Die Einteilung Psychosomatischer Krankheiten oder von den «Heiligen Sieben» zu ICD 10 und DSM IV. A. Kiss 01.04.

Klassifizierung: Die Einteilung Psychosomatischer Krankheiten oder von den «Heiligen Sieben» zu ICD 10 und DSM IV. A. Kiss 01.04. Klassifizierung: Die Einteilung Psychosomatischer Krankheiten oder von den «Heiligen Sieben» zu ICD 10 und DSM IV A. Kiss 01.04.11 Psychosomatische Krankheiten - Funktionelle Störungen ICD 10: Somatoforme

Mehr

Inhalt. VORWORT: ZIEL DIESER ARBEIT...15 Literatur...18. AUFBAU DER ARBEIT...19 Teil 1...20 Teil 2...22

Inhalt. VORWORT: ZIEL DIESER ARBEIT...15 Literatur...18. AUFBAU DER ARBEIT...19 Teil 1...20 Teil 2...22 VORWORT: ZIEL DIESER ARBEIT...15 Literatur......18 AUFBAU DER ARBEIT...19 Teil 1...20 Teil 2......22 I. EINFÜHRUNG: RELIGION ALS FAKTUM UND FORSCHUNGSGEGENSTAND...29 1. Thema Religion...29 Religion in

Mehr

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung

Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Begutachtungsleitfaden für psychosomatische Erkrankungen in der privaten BU Versicherung Dr. Michael Svitak Zentrum für verhaltenstherapeutische Medizin Klinikum Staffelstein Handbuch zum Leitfaden 2005

Mehr

Schmerz erkennen aber wie?

Schmerz erkennen aber wie? Schmerz erkennen aber wie? Doris Grünewald Algesiologische Fachassistenz Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Campus Mitte 0 U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N Ebenen und Indikatoren

Mehr

WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie. Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen. Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie

WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie. Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen. Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie WS 2015/16 Vorlesung Neuropathologie Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen Tanja Kuhlmann Institut für Neuropathologie Outline I. Klinik, Ätiologie und Epidemiologie der MS II. Pathologie

Mehr

Überschrift/Titel der Folie

Überschrift/Titel der Folie Überschrift/Titel der Folie Text kleiner, Aufzählungszeichen Bearbeitungshinweise (bitte anschließend entfernen): Thema, Ort, Referent und Abteilung sind veränderbar über: Ansicht -> Master -> Folienmaster

Mehr

Vorlesung Einführung in die Rehabilitation

Vorlesung Einführung in die Rehabilitation Vorlesung Einführung in die Rehabilitation Querschnittsbereich Rehabilitation M. Lippert-Grüner Lernziele Die Grundprinzipien einer Rehabilitationsmaßnahme benennen können. Einflussfaktoren und Basisprozesse

Mehr

Einführung in die Philosophie der ICF-CY

Einführung in die Philosophie der ICF-CY Möglichkeiten und Grenzen von ICF-CY innerhalb der interdisziplinären Frühförderarbeit sowie Voraussetzungen für deren Implementierung an Ihrer Frühförderstelle Einführung in die Philosophie der ICF-CY

Mehr

Präsentationsfolien zum Vortrag. Psychische Folgen der Hepatitis-C-Erkrankung bei Versicherten. Referenten: Josefine Lindner, Iven Schneickert

Präsentationsfolien zum Vortrag. Psychische Folgen der Hepatitis-C-Erkrankung bei Versicherten. Referenten: Josefine Lindner, Iven Schneickert Präsentationsfolien zum Vortrag Psychische Folgen der Hepatitis-C-Erkrankung bei Versicherten Referenten: Josefine Lindner, Iven Schneickert www.bgw-online.de Thema: Psychische Folgen der Hepatitis-C-Erkrankung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort.... 5 I. Allgemeine psychologische Grundlagen... 13 1 Begriffe, Ziele, Aufgaben und Anforderungen der Psychologie... 13 2 Entstehung, Entwicklung und Denkrichtungen der Psychologie...

Mehr

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie

Medizinische Rehabilitation bei Epilepsie Fachkliniken Wangen Medizinische Klinik Thoraxchirurgische Klinik Anästhesie und Intensivmedizin Neurologische Klinik Kinderklinik Rehabilitationskinderklinik www.fachkliniken-wangen.de Medizinische Rehabilitation

Mehr

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich

Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Das Studium der Neuropsychologie an der Universität Zürich Prof. Dr. Lutz Jäncke Grundfrage der Neuropsychologie (kognitiven Neurowissenschaft) Zusammenhang zwischen Gehirn und Verhalten Wie sind die grundlegenden

Mehr

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES

Bayerische Stiftung Hospiz PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE DES SCHMERZES Dr. Monika Dorfmüller Schleißheimer Straße 276/10 Leitende klinische Psychologin a.d. 80809 München Telefon 089/304296 Fax 089/30758700 e-mail dr.dorfmueller@online.de Bayerische Stiftung Hospiz 6. Fachtagung

Mehr

W E I T E R B I L D U N G

W E I T E R B I L D U N G AVM ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR VERHALTENSMODIFIKATION DVR.NR. 0808032 Vorsitzende der AVM: Dr. Liselotte Mäni Kogler Geschäftsstelle: Roswitha Gangl, Vierthalerstraße 8/2/8, 5020 Salzburg, Tel./ 0043/(0)662/884166

Mehr

MS-Therapiemanagement

MS-Therapiemanagement MS-Therapiemanagement Kompetente Partner für MS-Erkrankte in Praxen und Kliniken DMSG-geprüfte MS-Fachausbildung für examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen Multiple Sklerose braucht modernes

Mehr

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13 Herausgegeben von Edgar Rummele Gerhard Huber Sport und Depression Ein bewegungstherapeutisches Modell Verlag Harri Deutsch «/' INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 1

Mehr

Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen

Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen Psychologische Diagnostik bei chronischen Schmerzen Tagung in Erkner 18.11. - 20.11.2005 Dipl.-Psych. Hilde A. Urnauer Psychologische Psychotherapeutin Interdisziplinäre Schmerztherapie Charité Mitte Inhalte

Mehr

Gabriela Stoppe. Demenz. Diagnostik Beratung Therapie. Mit 13 Abbildungen und 2 Tabellen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel

Gabriela Stoppe. Demenz. Diagnostik Beratung Therapie. Mit 13 Abbildungen und 2 Tabellen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel Gabriela Stoppe Demenz Diagnostik Beratung Therapie Mit 13 Abbildungen und 2 Tabellen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. med. Gabriela Stoppe, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie,

Mehr

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung IX Akute Syndrome 1 Akute Erregung... 3 1.1 Diagnostik... 3 1.2 UrsachenorientierteTherapie... 5 1.2.1 Delir und Intoxikation...... 5 1.2.2 Schizophrenie... 6 1.2.3 Manie... 7 1.2.4 Persönlichkeitsstörung...

Mehr

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen

Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Ausbildung zum/r Psycholog. Berater/in und Psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in Allgemeine Psychopathologie Klassifikation von psychischen Störungen Begleitskript zum Seminar Inhalt Allgemeine Vorbemerkungen

Mehr

Psychotherapie bei chronischem Schmerz

Psychotherapie bei chronischem Schmerz 1 Psychotherapie bei chronischem Schmerz Dr. Elisabeth Koppensteiner Fachbereich Psychosomatik KSSG 3.2.2011 14.02.2011 Dr. Elisabeth Koppensteiner 2 Überblick Sucht-Chronischer Schmerz-Psychotherapie

Mehr

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv belasten. Im Vordergrund der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe xix xxv Kapitel 1 Klinische Psychologie: Ein Überblick 1 1.1 Was genau ist eigentlich abweichendes Verhalten?............... 5 1.1.1 WarummüssenwirpsychischeStörungenklassifizieren?...

Mehr

XIII. Inhaltsverzeichnis

XIII. Inhaltsverzeichnis XIII 1 Warum Therapie von muskuloskelettalen Schmerzen?........................... 1 1.1 Warum Schmerztherapie? 3 1.2 Was ist Schmerz? 5 1.3 Unterschiede akut und chronisch 7 1.4 Multiaxiale Bestimmung

Mehr

Das triadische System (Kurt Schneider)

Das triadische System (Kurt Schneider) Klassifikatorische Diagnostik & Klassifikationssysteme Klassifikation = Einordnung bedeutsamer Phänomene (z. B. Symptome) in ein nach Klassen eingeteiltes System, das Klassifikationssystem. In Klassifikationssystemen

Mehr

2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests

2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests 2.Symposium für Erzieher/innen und Lehrer/innen Psychologische Tests Ingrid Haiser Dipl. Psychologin Praxisgemeinschaft am Martinstor 21.November 2009 Voraussetzungen für eine psychologische Diagnostik

Mehr

Rehabilitation von geriatrischen Patienten

Rehabilitation von geriatrischen Patienten von geriatrischen Patienten Definition (nach WHO 1980) bezeichnet den Einsatz und die Wirkung von Massnahmen, die darauf zielen, die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen Dr. med. Stefan Bachmann

Mehr

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Interpersonelle Psychotherapie von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Rollen Depression Belastende Ereignisse im interpersonellen

Mehr

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik

Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik Eigene MC-Fragen Klassifikationssysteme und Diagnostik 1. Wer entwickelte das triadische System? Franz Alexander Sigmund Freud Eugen Bleuler Johann Christian August Heinroth Kurt Schneider 2. Bestandteile

Mehr

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Berücksichtigung psychosozialer Faktoren für die Reintegration

Mehr

Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer

Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer Molekulare Bildgebung von Morbus Alzheimer Dr. Ludger Dinkelborg - Piramal Imaging - Düsseldorf 24 June 2014 Übersicht Einführung in die molekulare Bildgebung Morbus Alzheimer (MA) als Herausforderung

Mehr

Fritz Haverkamp EFH Bochum

Fritz Haverkamp EFH Bochum Fritz Haverkamp EFH Bochum Inklusion Partizipation u. Interdependenz Wissenschaftliche metatheoretische Grundlagen der Medizin: Therapie im Kontext von Inklusion Krankheit Status Entwicklungsstörung =Partizipationsrisiko

Mehr

Depressionen im Alter

Depressionen im Alter Klassifikation: Depressionen im Alter Die Klassifikation der Depressionen im Alter unterscheidet sich nicht von der in anderen Altersgruppen. In Bezug auf Diagnostik, Verlauf und Therapie gibt es aber

Mehr

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie Psycho-Onkologie Warum Wofür Wer für wen Wie Dr. med. Pia Heußner Psycho-Onkologie der Medizinischen Klinik III Klinikum der Universität München Großhadern Vorsitz des AK Psycho-Onkologie in der DGHO Psycho-Onkologie

Mehr

Sandra Fuchs Fachbereiche & Berufsbilder HPP. Fachbereiche & Berufsbilder

Sandra Fuchs Fachbereiche & Berufsbilder HPP. Fachbereiche & Berufsbilder Fachbereiche & Berufsbilder Die Psychiatrie ist eine Fachdisziplin der Medizin, die dich mit der Diagnose, Therapie und Prävention der seelischen Krankheiten des Menschen sowie der Erforschung und Lehre

Mehr

Palliativtherapie durch den Hausarzt

Palliativtherapie durch den Hausarzt Palliativtherapie durch den Hausarzt Anpassungsstörungen: Angst und Depression Dr. med. Manuela März Innere Medizin FMH Fachgebiet Psychosomatik Belegärztin Klinik St. Anna Definition Palliativtherapie

Mehr

EEG-Biofeedback/Neurofeedback Neueste Studienergebnisse

EEG-Biofeedback/Neurofeedback Neueste Studienergebnisse EEG-Biofeedback/Neurofeedback Neueste Studienergebnisse Überblick Rehabilitation nach Schlaganfall 2011 Fibromyalgie 2011 ADHD 2007 ADHD 2009 ADHD 2010 ADHD 2012 Tinnitus 2011 rtfmri Neurofeedback Depression

Mehr

Stress, Schlafstörungen, Depressionen und Burn-out. Wie belastet sind wir?

Stress, Schlafstörungen, Depressionen und Burn-out. Wie belastet sind wir? Stress, Schlafstörungen, Depressionen und Burn-out Wie belastet sind wir? Ulfert Hapke Ulrike Maske Markus Busch Robert Schlack Christa Scheidt-Nave DEGS-Symposium 14.06.2012 Hapke Psychische Gesundheit

Mehr

Mit dem Thema Prävention ist die Reihe Krankheit Verstehen Depression bei den Behandlungsformen angekommen. Die folgenden vier Themenblöcke

Mit dem Thema Prävention ist die Reihe Krankheit Verstehen Depression bei den Behandlungsformen angekommen. Die folgenden vier Themenblöcke Mit dem Thema Prävention ist die Reihe Krankheit Verstehen Depression bei den Behandlungsformen angekommen. Die folgenden vier Themenblöcke beschäftigen sich mit vier Perspektiven auf die Therapie. Zunächst

Mehr

4. Aalener Schmerztag. Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie

4. Aalener Schmerztag. Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie 4. Aalener Schmerztag Multimodale Behandlung in der psychosomatischen Schmerztherapie Dr. med. Martin von Wachter Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin bio Differentialdiagnostik Gewebeschädigung

Mehr

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie

Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Der Patient im Fokus Vorteile der 1x wöchentlichen MS-Basistherapie Nürnberg (4. Dezember 2012) - In der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist Interferon beta-1a i.m. (Avonex ) als effektives

Mehr

Schmerz und Schlaf. Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht

Schmerz und Schlaf. Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht Schmerz und Schlaf Interaktionen aus zahnärztlicher Sicht GZM-Tagung München 2005 Dr. Horst Kares Saarbrücken Fragebogen CMD Frau / 59 Jahre / Insuffizienter Zahnersatz/Kopf- Gesichtsschmerzen /Schlafstörungen

Mehr

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas

Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Psychosomatische Aspekte in der Behandlung der Adipositas Dr. med. Askan Hendrischke Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin Ostalb-Klinikum Aalen Definition Adipositas anerkannte chronische

Mehr

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden

Behandlung nicht-motorischer. Beschwerden Düsseldorfer Patienten-Seminar Parkinson Behandlung nicht-motorischer Stefan Groiß Klinik für Neurologie Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Beschwerden 19.04.2008 Nicht-motorische Symptome Für die Lebensqualität

Mehr

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe

Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Clemens Hausmann Psychologie und Kommunikation für Pflegeberufe Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis facultas Vorwort Teill Grundlagen der Psychologie 1 Psychologie als Wissenschaft 15 1.1 Gegenstand

Mehr

Forschungsprojekte des LWL-Forschungsinstituts für seelische Gesundheit (Stand: Sept. 2011)

Forschungsprojekte des LWL-Forschungsinstituts für seelische Gesundheit (Stand: Sept. 2011) Forschungsprojekte des LWL-Forschungsinstituts für seelische Gesundheit (Stand: Sept. 2011) Institutsprojekte F001-2009: Genetische Prädiktion des Verlaufs schizophrener Erkrankungen Im Rahmen des Projektes

Mehr

2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung

2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung 2. Kongress: Leben nach erworbener Hirnschädigung Hirngeschädigte - ein geeigneter Sammelbegriff, für wen und für wie viele? Andreas Kampfl Abteilung für Neurologie mit Stroke Unit Erworbene Hirnschädigung:

Mehr