Information. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt. Besser mit... Öffentlich empfohlene Impfungen im Erwachsenenalter

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1 Information Niedersächsisches Landesgesundheitsamt Besser mit... Öffentlich empfohlene en im Erwachsenenalter

2 Öffentlich empfohlene en im Erwachsenenalter Herausgeber: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt Roesebeckstr Hannover Fon 0511 / Fax 0511 / Aufl. August 2010 Foto Titelseite riccardo bruni - Fotolia.com

3 Impfbroschüre Erwachsene Schutzwirkung von en und Nebenwirkungen en sind die wichtigsten und erfolgreichsten Vorsorgemaßnahmen im Kampf gegen gefährliche Infektionskrankheiten. Im Säuglings- und Kleinkindesalter wird normalerweise der Impfschutz durch eine sogenannte Grundimmunisierung aufgebaut. Um den Impfschutz jedoch langfristig zu gewährleisten, sind bei vielen en im Jugendlichenbzw. Erwachsenenalter sogenannte Auffrischimpfungen erforderlich. Viele Erwachsene vernachlässigen jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen ihren Impfschutz. Die in der heutigen Zeit bei den en eingesetzten Impfstoffe sind in der Regel gut verträglich. Schwere Nebenwirkungen kommen extrem selten vor. In so einem Fall sollte der impfende Arzt sofort informiert werden. Diese seltenen Fälle werden an das Gesundheitsamt gemeldet und weiter untersucht. Impfdokument und Kosten der Der ausgestellte Impfpass ist ein wichtiges Dokument und sollte daher mit anderen Dokumenten wie z. B. Personalausweis oder Reisepass aufbewahrt und bei einem Arztbesuch vorgezeigt werden. Die von der Ständigen Impfkommission (STIKO)* empfohlenen en gehören zu den Pflichtleistungen der Krankenkassen. Impfhindernisse Bei akuten behandlungsbedürftigen en mit Fieber über 38,5 C sollte keine durchgeführt werden. Bei bekannten Allergien (z. B. Hühnereiweißallergie, Allergien auf Bestandteile des Impfstoffes) und chronischen en (z. B. Asthma, Ekzem) muss der impfende Arzt im Einzelfall entscheiden, ob eine möglich ist. Der Arzt sollte daher immer über das Vorliegen einer und deren Behandlung sowie bei Frauen auch über eine eventuelle Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt werden. Bei leichten en (z. B. Erkältungen ohne höheres Fieber) kann eine normalerweise durchgeführt werden. en, gegen die jeder Erwachsene geschützt sein sollte Tetanus (Wundstarrkrampf) Tetanus ist eine lebensgefährliche Infektionskrankheit für Menschen jeden Alters. Die Krankheitserreger (Tetanusbakterien) befinden sich vor allem in der Erde und im Staub und gelangen bei Verletzungen (z.b. Gartenarbeit) in die Wunde. Die Bakterien produzieren Giftstoffe (Toxine), die das Nervensystem schädigen und zu schweren Krämpfen u. a. der Atemmuskulatur führen. Da es keine ursächliche Behandlung der gibt, verster- *Expertengremium, welches vom Bundesgesundheitsministerium berufen wird und seine Geschäftsstelle am Robert-Koch-Institut in Berlin hat. 1

4 Impfbroschüre Erwachsene ben auch heute noch mehr als 30% der Erkrankten an Tetanus. Die Grundimmunisierung besteht aus mehren en, wird normalerweise bereits im Säuglings- und Kleinkindesalter in Kombination mit anderen Impfstoffen durchgeführt und im Alter von 6 Jahren erstmalig aufgefrischt. Im Erwachsenenalter sollte dann alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung erfolgen als Kombinationsimpfung mit Diphtherie. Die nächste fällige Tetanus-Diphtherie- sollte dabei zunächst einmalig als Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten Kombinationsimpfung erfolgen, ggf. auch mit Kinderlähmung zusammen (Erklärung s. Keuchhusten). Liegt die letzte bereits länger als zehn Jahre zurück, reicht bei abgeschlossener Grundimmunisierung eine einzige Auffrischimpfung, um den Impfschutz zu gewährleisten. Als mögliche Nebenwirkungen können Lokalreaktionen wie Schwellung, Rötung und Schmerzen auftreten sowie allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit, Magen-Darm-Beschwerden und Fieber. Allergische Reaktionen sind sehr selten. 2 Diphtherie Diphtherie ist eine lebensgefährliche, hochansteckende der oberen Atemwege. Sie wird durch das Gift der Diphtheriebakterien hervorgerufen. Die Ansteckung erfolgt über Atemtröpfchen von Erkrankten aber auch von gesunden Bakterienträgern oder über Hautwunden. Die zeigt sich durch starke Rötung und Schwellung im Rachenbereich sowie eitrigen Belägen der Rachenmandeln und des gesamten Halsbereiches. Die Infizierten bekommen kaum noch Luft, so dass eine Erstickung droht. Durch die von den Diphtheriebakterien gebildeten Giftstoffe können auch schwere Schäden am Herzen, an den Nieren und am Nervensystem verursacht werden. Auch wenn die in Deutschland nur noch selten vorkommt, so kann die Infektion wegen des sehr häufigen Auftretens in anderen Ländern immer wieder nach Deutschland eingeschleppt werden. und mögliche Nebenwirkungen siehe oben. Kinderlähmung (Poliomyelitis, Polio) Die Kinderlähmung ist eine sehr schwere Viruserkrankung, bei der die Nervenzellen des Rückenmarks zerstört werden. Als Folge davon können Lähmungen der gesamten Muskulatur, vor allem aber der Arme, der Beine und der Atemmuskulatur auftreten. Die kann auch heute noch nicht ursächlich behandelt und geheilt werden. Die Kinderlähmung tritt in Deutschland nicht mehr auf. Sie kann aber jederzeit aus anderen Ländern z. B. Indien, Pakistan, oder einigen afrikanischen Ländern nach Deutschland eingeschleppt werden und nichtgeimpfte Personen infizieren. Zur Grundimmunisierung im Kleinkindesalter sind mehrere Injektionen (3-4, je nach verwendetem Impfstoff) erforderlich. Im

5 Impfbroschüre Erwachsene Jugendalter sollte eine Auffrischimpfung erfolgen. Ist dies nicht geschehen, sollte diese im Erwachsenenalter nachgeholt werden. Erwachsene, die als Kind keine Grundimmunisierung erhalten haben, sollten diese und zusätzlich noch eine Auffrischimpfung erhalten, um einen zuverlässigen Impfschutz aufzubauen. Eine regelmäßige Auffrischimpfung nach 10 Jahren ist jedoch nicht mehr routinemäßig erforderlich. Für bestimmte Fernreisen wird ein Impfschutz empfohlen bzw. ist sogar vorgeschrieben. Auch hier kann die Auffrischimpfung in Kombination z. B. mit Tetanus und/oder Diphtherie sowie Keuchhusten durchgeführt werden. Als mögliche Nebenwirkungen sind Lokalreaktionen wie Schwellung, Rötung und Schmerzhaftigkeit selten. Allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber sind ebenso wie allergische Reaktionen sehr selten. Bleibende Schäden sind bisher nicht bekannt. Keuchhusten (Pertussis) Keuchhusten ist eine durch Bakterien ausgelöste, hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die nicht nur Kinder betreffen kann. Die Übertagung erfolgt als Tröpfcheninfektion. Während des meist mehrwöchigen Krankheitsverlaufes kommt es bei den Erkrankten vor allem nachts zu zahlreichen, heftigen und krampfartigen Hustenanfällen. Sie sind meistens mit Erbrechen und Atemnot verbunden. Bei Säuglingen können diese Hustenanfälle gänzlich fehlen, stattdessen kann es zu einem plötzlichen Atemstillstand kommen. Nicht selten tritt eine begleitende Lungenentzündung auf; auch eine Mittelohrentzündung und Krampfanfälle sind möglich. Eine ursächliche Therapie ist nur im Anfangsstadium möglich. Die einmal durchgemachte Keuchhustenerkrankung hinterlässt keinen lebenslangen Schutz. Die gegen Keuchhusten wird allen Personen, die bisher noch nie oder unvollständig gegen Keuchhusten geimpft wurden sowie denjenigen, bei denen die letzte länger als 10 Jahre zurückliegt, empfohlen. Auch Erwachsene mit Kinderwunsch sowie Erwachsene, die in engem Kontakt zu Säuglingen stehen (Eltern, Großeltern, Kinderbetreuerinnen) sollten sich rechtzeitig impfen lassen. Da ein alleiniger Keuchhustenimpfstoff nicht mehr zur Verfügung steht, kann die zur Zeit nur als Kombinationsimpfung z. B. mit Tetanus und Diphtherie oder mit Tetanus, Diphtherie und Polio erfolgen. Für alle Erwachsenen wird die Kombinationsimpfung bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie zunächst einmalig verabreicht. Ob eine weitere Auffrischimpfung im Erwachsenenalter notwendig ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden. Mögliche Nebenwirkungen siehe Tetanus 3

6 Impfbroschüre Erwachsene Masern Das Masernvirus wird sehr leicht als Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Es verursacht eine häufig schwer verlaufende mit hohem Fieber, Husten, Entzündung der Augen und einem typischen Hautausschlag. Die dauert mindestens zwei Wochen. Gefürchtet sind vor allem die Komplikationen der : Bei einem von 500 an Masern erkrankten Patienten tritt eine Hirnentzündung auf. Sie verläuft oft tödlich oder hinterlässt bleibende Hirnschäden. Aber auch Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Hörverlust und Sehstörungen können auftreten. Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist der Krankheitsverlauf oft besonders dramatisch. Sehr selten (7-11 Fälle pro en) treten noch Jahre nach einer durchgemachten Infektion Spätfolgen in Form von schweren neurologischen Störungen auf, deren Prognose meist sehr schlecht ist (Subakute sklerosierende Panenzephalitis, SSPE). Die gegen Masern wird üblicherweise in Form einer Masern-Mumps-Röteln-Kombinationsimpfung (MMR) durchgeführt. Die erste erfolgt in der Regel im Säuglings- bzw. Kleinkindesalter und die zweite mit mindestens vier Wochen Abstand. In dieser Altersgruppe kann die MMR- auch zusammen mit der Varizellen- als MMRV- Kombinationsimpfung erfolgen. Durch die zweimalige ist ein guter und lebenslanger Schutz gewährleistet. 4 Da es immer noch Impflücken sowohl bei den Jugendlichen als auch in der Gruppe der jüngeren Erwachsenen gibt, und in Deutschland immer wieder Masernausbrüche auftreten, greift die schon seit Jahren bestehende generelle Empfehlung der STIKO, alle im Kleinkindalter versäumten en vor dem 18. Geburtstag nachzuholen. Neu hinzugekommen ist die Impfempfehlung für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, sofern sie nicht oder nur einmal geimpft sind oder deren Impfstatus unklar ist. Besonders wichtig ist diese Empfehlung für Personen, die im Gesundheitsdienst, in der Betreuung von immungeschwächten Menschen oder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten. Die im Erwachsenenalter erfolgt eimalig mit dem MMR Impfstoff. Als Nebenwirkung kann ein leichtes Brennen sowie eine Rötung an der Impfstelle auftreten. Etwa sechs bis zehn Tage nach der tritt nicht selten eine kurzdauernde Temperaturerhöhung für ein bis zwei Tage auf. Andere Impfreaktionen, wie leichter Hautausschlag (sogenannte Impfmasern), Lymphknotenschwellungen oder eine mumpsähnliche Schwellung der Speicheldrüsen sind sehr selten und nur vorübergehend. Komplikationen wie z. B. Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie, 1:40.000) und die möglicherweise durch Masern- ausgelöste Entzündung des Gehirns (Masernenzephalitis) werden in weniger als 1: beobachtet.

7 Impfbroschüre Erwachsene Hinweis: Da zur Masern- im Erwachsenenalter der MMR-Kombinationsimpfstoff empfohlen wird, werden an dieser Stelle die en Mumps und Röteln der Vollständigkeit halber nur kurz beschrieben. Mumps (Ziegenpeter) Auch Mumps ist eine Viruserkrankung, die durch Tröpfchen übertragen wird. Die geht mit Fieber, Kopfschmerzen und einer Schwellung der Ohrspeicheldrüse einher. Nicht selten tritt gleichzeitig eine Entzündung der Hirnhäute und gelegentlich auch des Gehirns auf. Eine zwar seltene, aber typische Komplikation bei Mumps ist eine Verminderung oder sogar Verlust des Hörvermögens. Bei Jungendlichen während der Pubertät und jungen Erwachsenen stellt die Mitbeteiligung der Keimdrüsen (bei Jungen die Hoden, bei Mädchen die Eierstöcke) eine zusätzliche Komplikationsmöglichkeit dar, die nicht selten in Unfruchtbarkeit mündet. Eine Langzeitfolge von Mumps kann auch eine Zuckerkrankheit (Diabetes) sein. Röteln Es handelt sich bei Röteln um eine meist leicht verlaufende Viruserkrankung, die mit Fieber, Hautausschlag und Lymphknotenschwellung einhergeht. Während die bei Kindern und Jugendlichen in der Regel harmlos ist, kann es bei Schwangeren zur Übertragung der Viren auf das ungeborene Kind kommen. Vor allem in der ersten Schwangerschaftshälfte können schwere Missbildungen an Auge, Ohr, am Herzen und am Gehirn des ungeborenen Kindes entstehen mit der Folge einer lebenslangen Behinderung. Alle Frauen im gebärfähigen Alter sollten deshalb zweimal geimpft sein. Pneumokokken Pneumokokken sind Bakterien, von denen mehr als 80 verschiedene Typen bekannt sind. Sie können verschiedene en auslösen wie z. B. Lungenentzündung, Hirnhautentzündung oder Mittelohrentzündung. Bei jungen gesunden Menschen verlaufen die en in der Regel ohne Komplikationen. Für ältere Menschen sowie für Erwachsene mit Vorerkrankungen oder Abwehrschwäche kann die tödlich verlaufen. Die mit einem sog. Polysaccharid-Impfstoff wird generell bei Menschen jenseits des 60. Lebensjahres als Standardimpfung einmalig empfohlen aber auch Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens wie z. B. Diabetes. Eine Wiederholungsimpfung im Abstand von 6 Jahren erfolgt nur für Personen mit erhöhtem Risiko für schwere Pneumokokken-en. Als mögliche Nebenwirkungen können heftigere Lokalreaktionen insbesondere nach zu häufiger Gabe des Polysaccharid- Impfstoffes auftreten, daher sollte ein Intervall bei erwachsenen Impflingen von mindestens 6 Jahren eingehalten werden. Im Falle von heftigen Lokalreaktionen sollte die nicht wiederholt werden. 5

8 Impfbroschüre Erwachsene Saisonale Grippe (Influenza) Die saisonale Grippe ist eine akute Viruserkrankung, die durch Tröpfchen z. B. beim Niesen oder Husten aber auch über die Hände weiterverbreitet wird. In Deutschland versterben jedes Jahr zwischen bis Menschen an den direkten und indirekten Folgen einer Influenzaerkrankung. Sie ist damit - im Gegensatz zu den häufig auftretenden grippalen Erkältungskrankheiten - eine ernstzunehmende. Die sollte jährlich vorzugsweise in den Monaten Oktober und November vorgenommen werden, damit der Impfschutz bei Einsetzen der Grippewelle aufgebaut ist. Impfen lassen sollten sich z. B. alle Personen über 60 Jahre, alle Personen mit einer erhöhten Gesundheitsgefährdung infolge einer chronischen (insbesondere auch Personen mit einer neurologischen ) sowie mit einer Immungeschwächte. Die wird auch allen Schwangeren empfohlen, weil bei ihnen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beobachtet wurde. Impfen lassen sollten sich ferner alle Personen, die z. B. durch ihren Beruf häufig in Kontakt zu anderen Menschen stehen, also insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal bzw. Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sowie die Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen. Als mögliche Nebenwirkungen kann es gelegentlich zu leichten Impfreaktionen 6 mit Schwellung, Rötung und Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Gelegentlich treten auch 2-3 Tage nach der leichte Krankheitserscheinungen mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auf. Allergische Reaktionen sind in Einzelfällen beschrieben worden.

9 Vereinfachter Impfplan für Erwachsene (ab vollendetem 18. Lebensjahr) gemäß der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am RKI Stand: Juli 2010 Tetanus Diphtherie Poliomyelitis Grundimmunisierung in der Kindheit, Auffrischung alle 10 Jahre Grundimmunisierung in der Kindheit, Auffrischung alle 10 Jahre Grundimmunisierung in der Kindheit (i.d.r. 4 en), im Erwachsenalter meist 3 bis 4 en (je nach verwendetem Impfstoff) Nach der Grundimmunisierung mindestens 1 Auffrischimpfung; fehlende en sollen nachgeholt werden Auffrischimpfung für Reisende in Regionen mit Infektionsrisiko empfohlen Keuchhusten Alle Erwachsenen (in Kombination mit der nächsten Tetanus/Diphtherie bzw. Tetanus/Diphtherie- und Polioimpfung) Alle Frauen mit Kinderwunsch Alle Personen mit engem Kontakt zu Säuglingen Einmalige Auffrischung Masern Alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, die nicht oder nur einmal geimpft sind oder deren Impfstatus unklar ist Röteln Zweimalige für alle Frauen im gebärfähigen Alter Pneumokokken Personen über 60 Jahre Personen mit chronischen Krankheiten Saisonale Influenza Personen über 60 Jahre Personen mit chronischen Krankheiten (insbesondere neurologische Krankheiten) Personen mit erhöhter Gefährdung Alle Schwangeren (i.d.r. ab dem 2. Trimenon, ggf. aber auch schon im 1. Trimenon möglich) Reisende In Niedersachsen ist die Influenza- ab dem vollendetem sechsten Lebensmonat öffentlich empfohlen. Dadurch wird die Entschädigung im Falle eines Impschadens durch die Influenza- generell jenseits dieses Lebensalters gewährleistet. Die fachliche Einschätzung der STIKO wird hierdurch aber nicht berührt.

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12 Herausgeber: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt Roesebeckstr Hannover Fon 0511 / Fax 0511 / Aufl. August 2010

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