IEC WirelessHART System Engineering Handbuch Revision 2.2

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IEC 62591 WirelessHART System Engineering Handbuch Revision 2.2"

Transkript

1 IEC System Engineering Handbuch Revision 2.2 Das vorliegende Dokument liefert einen Leitfaden für die Implementierung von -Systemen in den Projektprozess Emerson Process Management Alle Rechte vorbehalten.

2 System Engineering Handbuch für Inhaltsverzeichnis System Engineering Handbuch für... 2 Vorwort... 5 Autoren... 5 Korrektoren... 5 Änderungsstand... 6 Haftungsausschluss... 6 Rückmeldungen... 6 Kapitel 1 Einführung... 7 Gegenstand... 7 Anwendungsbereich... 7 Definitionen... 7 Kapitel 2 Definitionen... 9 Akronyme Kapitel 3 Projektkonzepte Pre-FEED Bewertung der Technologie FEED Detailkonstruktion Abnahmeprüfung beim Hersteller Installation Inbetriebnahme Kapitel 4 Dokumentationsanforderungen Zeichnungen ISA-Dokumentation Prüfbericht Geräteindex/-datenbank Gerätedatenblätter Wichtige Anforderungen Herstellerdokumentation Projektleitung Seite 2 von 93

3 Kapitel 5 Feldgerätanforderungen Unterstützung der -Funktionalität Verifizierung Gerätediagnose Stromversorgung des Feldgeräts Feldgerätesicherheit Freigaben Zugänglichkeit Kapitel 6 Anforderungen an Zusatzgeräte Gateways Wireless-Repeater Adapter Kapitel 7 Designvorgaben für -Feldnetzwerke Wireless-Projektüberblick Auslegung des -Feldnetzwerkes Festlegung des Umfangs Auslegung Reservekapazität und Erweiterung Verstärkung Verfügbarkeit und Redundanz Sicherheit Auslegung des Netzwerks für Regelungsaufgaben Kapitel 8 Anforderungen an das Host-System Einsatz von Standardprotokollen Wireless-Host-System Host-Integration Interoperabilität Host-System-Unterstützung für -Funktionalität Konfigurationstools Grafische Darstellung des Leitsystems (DCS/ PLS) Knotenpunktadressierung und Namenskonventionen Alarme und Warnsignale Wartungsstation Historian Seite 3 von 93

4 Kapitel 9 Anforderungen an Abnahmeprüfung beim Hersteller Einführung Staging beim Hersteller Voraussetzungen Anforderungen an Abnahmeprüfung beim Hersteller (FAT) FAT-Verfahren Kapitel 10 Installationsanweisungen Netzwerkinstallation Blitzschutz Wireless-Verbindungstestverfahren Netzwerktestverfahren Loop-Test / Standortintegrationstest Bench-Simulationstest Bereitstellung von Ersatzteilen Entfernen redundanter Geräte Wartung Kapitel 11 Dokumentation in Intergraph SPI Benutzerdefinierte Felder Gefilterte Ansicht Anlegen von Instrumenttypen Loop-Diagramme Technische Datenblätter in SPI Zeichnungen in SPL Smart Plant Layout Dokumentation von Sicherheitsinformationen Anhang A. Beispiel ISA-Datenblatt Anhang B. Vergleich / HART Anhang C. AMS Wireless Snap-On Anwendung Anhang D. Wireless-Spektrumsregelung Anhang E. Quellen Seite 4 von 93

5 Vorwort Das vorliegende Dokument wurde erstellt, um den aufkommenden Bedarf von WirelessHart-Anwendern zu decken, die selbstorganisierende Maschennetzwerke in der Prozessindustrie einführen. Dieses Handbuch umfasst WirelessHart-Produkte, die bei der HART COMMUNICATIONS FOUNDATION und deren Mitgliedern erhältlich sind. Da davon ausgegangen wird, dass der Leser mit der HART- Instrumentierung vertraut ist, wird der Fokus inhaltlich auf die einmaligen Aspekte des Einsatzes von WirelessHart-Systemem gelegt. Sofern nichts anderes angegeben ist, kann der Leser davon ausgehen, dass die Projektschritte für die HART- und die WirelessHart- Instrumentierung gleich sind. Mit dem vorliegenden Dokument wird beabsichtigt, einen Rahmen für komplexe Gespräche über die Einführung von WirelessHart-Systemen zu schaffen. Autoren Unser besonderer Dank gilt den Personen, die an diesem Handbuch mitgearbeitet und es überprüft haben: Mitwirkender Daniel Carlson (Verfasser) Moazzam Shamsi Ted Schnaare Dan Daugherty Jeff Potter Mark Nixon Unternehmen Emerson Process Management Emerson Process Management Emerson Process Management Emerson Process Management Emerson Process Management Emerson Process Management Korrektoren Mitwirkender Jeremy Fearn Unternehmen Emerson Process Management Seite 5 von 93

6 Jeff Jacobson Lara Kauchak Rob Train Emerson Process Management Emerson Process Management Emerson Process Management Änderungsstand Versionsnummer Datum Beschreibung 2.0 Oktober 2010 Erstausgabe Metrische Einheiten für die Reichweite hinzugefügt, Fehler im Inhaltsverzeichnis korrigiert Kleinere redaktionelle Korrekturen. Haftungsausschluss Rückmeldungen Dieses Dokument ist rein informativ und wird ohne Mängelgewähr zur Verfügung gestellt. Änderungen an diesem Dokument sind ohne Benachrichtigung vorbehalten. Die Autoren und Mitwirkenden haften nicht für Verluste oder Schäden, die durch einen Mangel, Fehler oder eine Unterlassung in diesem Dokument oder durch die Verwendung dieses Dokuments durch Anwender oder durch das Vertrauen der Anwender auf dieses Dokument auftreten oder entstehen. Senden Sie Rückmeldungen an Dan Carlson: Anmerkungen Empfehlungen Fragen zum Inhalt Seite 6 von 93

7 Kapitel 1 Einführung Gegenstand Anwendungsbereich Das WirelessHart System Engineering Handbuch dient der detaillierten Beschreibung, wie WirelessHart-Geräte in Großprojekte jeglicher Größe integriert werden können. Das vorliegende Dokument berücksichtigt WirelessHart-Geräte während der Lebensdauer des Großprojekts sowie des WirelessHart-Geräts. Berücksichtigt werden Unterschiede zwischen HART- und - Spezifikationen und -Gerätetypen, die spezifisch für den -Standard (IEC 62591) sind. Kleinere Unterschiede zwischen HART- und -Geräten und herstellerspezifische Merkmale sowie Untersuchungen zur Einbindung in verschiedene Host-Systeme werden nicht erschöpfend behandelt. Definitionen ist ein globaler IEC-geprüfter Standard (62591), bei dem eine gängige selbstorganisierende Maschennetzwerktechnologie implementiert ist, bei der wiederum Feldgeräte ein drahtloses Netzwerk bilden, das dynamisch Hindernisse in der Prozessumgebung umgeht. Diese Architektur schafft eine kostengünstige Automatisierungsalternative, die keiner Verdrahtung oder anderweitig unterstützenden Infrastruktur bedarf. -Feldnetzwerke (WFN) kommunizieren Daten zurück an die Host-Systeme und zwar mit einer im Feld nachgewiesenen Zuverlässigkeit von über 99 % und eignen sich sowohl für Regelungs- als auch Überwachungsanwendungen. Die Ähnlichkeiten zwischen und HART ermöglicht bei Wireless-Geräten die Schulung bestehender Ablauforganisationen zu nutzen, wodurch Änderungen minimiert werden und die Automatisierungsvorteile auf die Anwender ausgeweitet werden, die bisher die Integration in kabelgebundene Großprojekte nicht rechtfertigen konnten. Diese Möglichkeit und dieser langfristige Nutzen rechtfertigen die Einbeziehung neuer Endanwender einschließlich Wartung, Sicherheit, Umwelt und Zuverlässigkeit in die FEED-Phase [Front-End Engineering and Design / Vorplanung] neuer Projekte. Außerdem bieten Wireless-Netzwerke durch die Beseitigung vieler Seite 7 von 93

8 physikalischer Einschränkungen durch die Verdrahtung und Stromzufuhr neue Flexibilität bei der Projektausführung. Seite 8 von 93

9 Kapitel 2 Definitionen Begriff Gateway Host-System Zugangscode Netzwerk-ID Scan-Rate Definition Ermöglicht die Kommunikation zwischen Wireless- Feldgeräten und Host-Anwendungen, die an ein Ethernet, ein serielles oder anderes bestehendes Kommunikationsnetzwerk der Anlage angeschlossen sind, sowie die Verwaltung des Wireless-Feldnetzwerks und die Verwaltung der Netzwerksicherheit. Vom Konzept her ist das Gateway das drahtlose Pendant zu Schaltschränken und Verteilerkästen. Die Gateway-Funktion kann ebenfalls in nativen -E/A-Karten mit Funkantennen im Feld bestehen. Ein System, das üblicherweise für die Anlagensteuerung verwendet wird (z.b. DCS oder PLC). Ein numerisches Feld mit vier Byte in hexadezimalem Format, das von - Geräten als Sicherheitsmaßnahme verwendet wird, um zu bestätigen, dass sie berechtigte Mitglieder des Netzwerks sind. Dieser Zugangscode kann zufällig vergeben oder vom Anwender definiert werden. Der Zugangscode und die Netzwerk-ID müssen sowohl vom -Gateway als auch vom Gerät erkannt werden, um die Kommunikation aufzubauen. Eine ganze Zahl zwischen 0 und 36863, die das WirelessHart-Netzwerk spezifiziert. Eindeutige Gateways und deren zugeordnete Netzwerke müssen eindeutige Netzwerk-IDs aufweisen. Alle Geräte mit derselben Netzwerk-ID arbeiten im selben Netzwerk und Gateway. Diese Netzwerk-ID wird als Teil der WirelessHart-Sicherheit betrachtet, da sie für den Zugang zum Netzwerk benötigt wird. Das vom Anwender definierte Intervall, in dem ein Seite 9 von 93

10 Wireless-Feldgerät eine Messung aufnimmt und diese an das Gateway überträgt. Die Scan-Rate hat den größten Einfluss auf die Lebensdauer der Batterie, da der Gerätesensor mit Strom versorgt wird. Die Scan-Rate ist unabhängig von Funkübertragungen, die für "mesh hopping" [Sprünge im Netzwerk] von vielen Geräten benötigt werden, um eine Messung an das Gateway zu übertragen. Wireless- Adapter Wireless- Feldgeräte Wireless- Feldnetzwerk Wireless- Repeater Hiermit kann ein vorhandenes 4-20 ma HARTfähiges Feldgerät drahtlos verbunden werden. Die Adapter ermöglichen, dass das vorhandene Signal von 4-20 ma parallel zum digitalen Wireless-Signal arbeitet. Feldgerät mit einer -Funkantenne sowie Software oder ein vorhandenes HART-fähiges Feldgerät mit angeschlossenem - Adapter. Ein selbstorganisiertes Netzwerk von Wireless- Feldgeräten, das automatisch physikalische Hindernisse und Störungen durch Funkfrequenzen in der Prozessumgebung umgeht, um die nötige Bandbreite für die Kommunikation von Prozessund Geräteinformationen in sicherer und zuverlässiger Weise zu liefern. Jedes Wireless-Feldgerät, das eingesetzt wird, um ein Wireless-Feldnetzwerk zu stärken oder die Entfernung zwischen drahtlosen Messpunkten zu vergrößern. Akronyme Abkürzung FEED Beschreibung Front-End Engineering and Design [Vorplanung] Seite 10 von 93

11 Kapitel 3 Projektkonzepte Pre-FEED Während der Pre-FEED-Phase (Phase vor der Vorplanung) müssen verfügbare Technologien berücksichtigt werden und die Eignung für die Erfüllung der Projekt- und Anwendungsanforderungen muss bewertet werden. Während dieser Pre-FEED-Phase sollte als eine mögliche Technologie zusammen mit anderen Protokollen in Erwägung gezogen werden, einschließlich HART, Foundation Fieldbus und Profibus. Während der Pre-FEED-Phase sollten Spektrumsgenehmigungen für den Endanwender und alle dazwischen liegenden Standorte überprüft werden. Weitere Informationen finden Sie im 0 Wireless- Spektrumsregelung. Ein ganzheitlicher Ansatz sollte für die Einbindung des Wireless- Konzepts in ein Projekt angewandt werden. Das Wireless-Konzept sollte mit den bestehenden Verfahren für ein kabelgebundenes Projekt zusammengeführt werden. Die Hauptüberlegung ist die Verwendung der richtigen Feldgerätetechnologie für die richtige Anwendung sowie die Ausweitung der Überlegungen auf die Endanwender, die in der FEED-Phase vertreten sind. Die richtige Technologie für die jeweilige Anwendung ist sowohl für Steuerungs- als auch Überwachungsaufgaben ausgelegt; die aktuellsten Anwendungsfälle konzentrieren sich aber aufgrund der konservativen Umsetzung der Technologie auf Überwachungsanwendungen, um die Ansprüche einer konservativen Industrie zu erfüllen. Seite 11 von 93

12 Abbildung 1. Auswahl des richtigen Protokolls Bewertung der Technologie Für das Projekt sollten Auslegungsvorgaben festgelegt werden, um zu definieren, welche Messpunkte sind und welche nicht, und um damit eine Konsistenz und effiziente Planung für nachfolgende Projektphasen zu ermöglichen. Der technische Experte wird eine Entscheidung zum Einsatz des Wireless-Konzepts auf der Grundlage der folgenden Kriterien auf höchster Ebene treffen: Wirtschaftliche Bewertung Mögliche Anwendungen Mögliche betriebliche Einsparungen Möglicher Vorteil von neuen Messungen, die zusätzlichen Einblick in den Prozess verschaffen Vorteile durch Ergänzung von Messungen, die vorher nicht berücksichtigt wurden oder aus Kostengründen oder aufgrund der Umsetzbarkeit nicht in das Automatisierungssystem eingebunden werden konnten Vorteile der flexiblen Projektausführung (z.b. einfache Ergänzung von Messpunkten) Seite 12 von 93

13 Die Wirtschaftlichkeit der Verlegung von Kabeln hat im Wesentlichen die Vorteile der Automatisierung auf Prozesssteuerungs- und Sicherheitsanwendungen mit zusätzlichen Punkten begrenzt, die über die Lebensdauer der Anlage hinzugefügt wurden, um kritische Probleme zu lösen. Da für keine Kabel benötigt werden, definiert die Wirtschaftlichkeit von Automatisierung die finanzielle Hürde neu, die bestimmt, ob ein Punkt automatisiert wird oder nicht. Mit können Punkte, die traditionell mit einem Messgerät oder gar nicht angezeigt werden, automatisiert werden. Zusätzlich ermöglicht Diagnosefunktionen und die Übermittlung von weiteren Hart-Informationen an verschiedene Standorte, ohne dass weitere Infrastruktur erforderlich ist oder das Steuerungssystem und dessen Ein- /Ausgänge beeinflusst werden. Da neue Informationen aus dem Feld einfach verfügbar sind, sollten Endanwender einschließlich Wartung, Anlagenschutz, Gesundheit/Sicherheit/Umwelt und Zuverlässigkeit in der FEED- und Auslegungsphase berücksichtigt werden. FEED Wesentliche Ergebnisse gibt es für Wireless in der FEED-Phase, z.b. Kostenschätzung, Designvorgaben und Spezifikationen. Kostenschätzung Seite 13 von 93 Hersteller von -Feldgeräten verfügen möglicherweise über Kostenrechner und Großprojektstudien, die als Referenz herangezogen und verglichen werden können, um die Kosten für Wireless in einem Projekt oder für ein komplettes Wireless-Projekt zu rechtfertigen. Bei einem Großprojekt kann die Wireless-Technologie die Hauptkosten durch Umwandlung von kabelgebundenen Überwachungspunkte in drahtlose Punkte reduzieren. Konstrukteure sollten die folgenden Faktoren in ihr Rechenmodell für die Projektkostenschätzung einbeziehen: Geringere Entwicklungskosten (einschließlich Zeichnungen und Dokumentation sowie FAT) Weniger Arbeitskräfte (Installation im Feld, Inbetriebnahme, Überwachung) Geringerer Materialbedarf (Abschlüsse, Anschlusskästen, Verkabelung, Kabelkanäle/-durchführungen/-plan, Stromversorgungen und Bauteile des Leitsystems) E/A-Kapazitätenverwaltung (jedes -Gateway liefert wesentliche E/A-Ersatzkapazitäten)

14 Designvorgaben für Während der FEED-Phase sollten alle Projektteilnehmer über die Möglichkeiten und Vorteile von informiert werden, so dass Konstrukteure potentielle Kandidaten unter den Anwendungen erkennen können. Für das Projekt sollte eine Wireless- Auslegungsrichtlinie aufgestellt werden, die an alle Projektteilnehmer verteilt wird. Der Prozesskonstrukteur kann eine Reihe von Kriterien verwenden, wie zum Beispiel die in Abbildung 2 abgebildete, vereinfachte Tabelle, um Wireless-Kandidaten unter den Anwendungen auszumachen. Abbildung 2. Beispielkriterien Kandidaten für werden idealerweise während der frühen Prozessauslegungsphase der FEED-Phase erkannt. Dies kann bei der Aufstellung des Prozessablaufdiagramms (Process Flow Diagram/PFD) und des Rohrleitungs- und Instrumentendiagramms (Piping and Instrument Design/P&ID) geschehen. Wenn jedoch keine frühe Entscheidung getroffen wird, sollte dies nicht die spätere Verwendung der Technologie im Projekt ausschließen. Die Auslegungsgrundlage sollte allen Teilnehmern zugänglich sein, so dass andere technische Planungsleiter potentielle Wireless- Anwendungen erkennen und von der vorhandenen Wireless- Infrastruktur profitieren können. Außerdem gewährleistet dieser Prozess die durchgängige Implementierung über alle Planungsleiter hinweg und ermöglicht einen effizienten Entscheidungsprozess für den Einsatz von Wireless. Punkte, die bei der Aufstellung der Vorgaben zu berücksichtigen sind: Festlegung, welche Kategorien von Punkten sich für Wireless eignen: Sicherheit, Regelung, Überwachung und lokale Angabe. Seite 14 von 93

15 Festlegung, ob sich neue Anwender für die Automatisierung eignen: Prozesswirksamkeit, Wartung, Zuverlässigkeit, Anlagenschutz, Gesundheit/Sicherheit/Umwelt. Bestimmung erforderlicher Reserven in Prozent und benötigter Ersatzkapazitäten. Faktor für Einschränkungen hinsichtlich der Distanz. Eine typische klare Sichtlinie ermöglicht Entfernungen von 230 m (750 Fuß) zwischen Wireless-Feldgeräten. Bewährte Verfahren regeln diese Einschränkung. Spezifikationen Spezifikationen für -Feldgeräte sind zu 90 % identisch mit den Spezifikationen von kabelgebundenen HART-Geräten. Beispiele finden Sie in 0 Vergleich von WirelessHart mit kabelgebundenem Hart. Spezifikationen für die HART-Instrumentierung bilden die Grundlage für -Spezifikationen. Die wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der ISA-20-Spezifikationen sind das Ausgangssignal, die Stromversorgung, die Scan-Rate sowie die Schutzart/Gehäuse. Technische Daten, die nicht in dieser kurzen Liste enthalten sind, finden sich entweder im -Standard IEC 62591, sind kleine Abweichungen von HART, die optional im Spezifikationsprozess berücksichtigt werden müssen, oder sind einzigartig für einen Hersteller von Feldgeräten. Abbildung 3 liefert einen Vergleich der wesentlichen Unterschiede der technischen Daten 1 : Bereich der Spezifikation Technische Daten für Technische Daten für HART Ausgangssignal 4-20 ma HART IEC Stromversorgung 24 V Gleichstrom über Eigensichere Batterie 2 Schleifenstrom Scan-Rate 1 Sekunde 1 Sekunde bis 60 Minuten Schutzart/Gehäuse Explosionsschutz Eigensicher 2 Abbildung 3. Hauptunterschiede zwischen kabelgebundenem HART und 1 Die Werte in der Tabelle sind typisch und repräsentativ aber nicht umfassend. 2 Der eigensichere Schutz ist bei Herstellern von Wireless-Feldgeräten im Trend, wobei Explosionsschutz eine Option ist. Hinsichtlich dieser Diskrepanz liegt es im Interesse der Leser, eine sorgfältige Prüfung durchzuführen (Due Diligence). Seite 15 von 93

16 IEC ist ein internationaler Standard für Wireless- Prozessgeräte. Der Standard umfasst komplexe Vorgaben hinsichtlich Sicherheit, Protokoll sowie anderer Merkmale, und daher ist eine Spezifikation dieser Attribute, die im Standard abgedeckt sind, nicht erforderlich. 0 liefert Beispielspezifikationen für ein -Gateway und einen Wireless-Adapter, der allgemein als Transceiver/Receiver festgelegt werden kann. Detailkonstruktion Während der Phase der Detailkonstruktion eines Projekts muss der Konstrukteur -Geräte gemäß der in der FEED-Phase aufgestellten Vorgaben berücksichtigen, die Projektdatenbank um Wireless-spezifische Felder ergänzen und Auslegungsverfahren für Wireless-Feldnetzwerke durchführen, um die Umsetzung der optimalen Vorgehensweise sicherzustellen. Punkte sortieren Seite 16 von 93 Gemäß der Wireless-Vorgaben, die in der FEED-Phase aufgestellt wurden, sollte der Techniker eine Sortierung aller Punkte in den Projektdaten vornehmen, um zu erkennen, welche sich für Wireless eignen. Wenn zum Beispiel Überwachung als geeignete Kategorie gilt, sollten diese Punkte von den Regelungspunkten und sonstigen Punkten getrennt werden. Anschließend können weitere Anforderungen der Feldgeräte angewandt werden. Beispielsweise können einige Regelungspunkte von der Eignung für Wireless ausgeschlossen werden, da die erforderliche Scan-Rate entweder über die gewünschte Lebensdauer der Batterie oder die Möglichkeiten des Feldgeräts hinausgeht. Typische Sicherheits- und Regelungs-Scan-Raten betragen 1 Sekunde oder weniger. Es gibt einen Abstrich für Wireless-Geräte zwischen der Scan-Rate und der Lebensdauer der Batterie: Je schneller die Scan-Rate, desto kürzer ist die Lebensdauer der Batterie. Die aktuelle Empfehlung ist, dass eine Anwendung eine Zeitkonstante haben sollte, die durch eine Scan-Rate erfüllt wird und die für einen geringeren Wartungsaufwand eine Batterielebensdauer von mehreren Jahren ermöglicht. Jedoch begünstigt dieser Abstrich schnellere Scan-Raten, wenn das Wireless-Gerät extern durch einen Wireless-Adapter gespeist

17 wird, der Strom aus dem 4-20 ma Loop bezieht [Power Scavenging], oder wenn die Batteriewartung bei dieser Anwendung kein Problem darstellt. Außerdem wird empfohlen, dass die Scan-Rate der Messung 3x schneller ist als die Zeitkonstante des Prozesses. Als Beispiel kann die Messung von Temperaturänderungen mit einem Sensor in einem Schutzrohr 16 Sekunden für langsam wechselnde Temperaturen dauern, je nachdem wie lang die Hitze benötigt, um durch das Schutzrohr zu gelangen. Seite 17 von 93

18 Datenbankfeld für Wireless Seite 18 von 93 Jedes Wireless-Feldgerät muss einem eindeutigen Gateway zugewiesen werden, das ein eindeutiges Wireless-Netzwerk verwaltet. Es muss ein Feld geben, das die Verbindung der Feldgeräte mit dem Gateway angibt. Ohne diese Informationen wird das Wireless-Feldgerät weder in der Lage sein, die richtigen Sicherheitsvorgaben zu empfangen, um in das Wireless-Netzwerk zu gelangen, noch die richtige Einbindung in das Host-System vom Gateway. Gateways können wie HART-Geräte ein HART TAG haben kabelgebunden oder drahtlos. Jedes Gateway verwaltet sein eigenes eindeutiges Wireless-Netzwerk. Jedes Wireless-Netzwerk in einer Anlage muss eine eindeutige Netzwerk-ID und einen Gerätzugangscode haben, um zu verhindern, dass Geräte in ein falsches Netzwerk gelangen, und um ordnungsgemäße Sicherheit zu gewährleisten; diese Parameter ähneln einem Benutzernamen und einem Passwort. Im Folgenden finden Sie Beispiele für einen Gateway HART TAG, eine Netzwerk-ID und einen Gerätzugangscode. Parameter Parameteroptionen Beispiel Technische Einzelheiten Gateway HART TAG Feld UNIT_A_UA_ Zeichen Zeichensatz ISO Latin-1 (ISO ). Netzwerk-ID Zahl Ganze Zahl zwischen 0 und Gerätzugangscode 4 Felder 23adfe00-0edf000a- 000df dc07 Abbildung 4. Definition von Netzwerkparametern 4 numerische Felder mit 4 Byte (im hexadezimalen Format). Beispiel: 32 Zeichenfelder, in denen jedes Zeichen eine Zahl von 0-9 oder ein Buchstabe von A bis F sein muss. Für größte Sicherheit zufällig auswählen. Für die Sicherheit ist der Zugangscode des Geräts am wichtigsten. Ein Anwender kann den Gateway HART TAG und die Netzwerk-ID für das Netzwerk kennen, das das Gateway verwaltet, aber ohne den Gerätzugangscode kann ein Wireless-Feldgerät nicht in das Netzwerk gelangen. Der Konstrukteur sollte für die Sicherheitsrichtlinien der

19 Seite 19 von 93 Entwicklungsfirma und des zukünftigen Eigentümers/Betreibers sensibilisiert sein und zumindest den Gerätzugangscode mit der gleichen Sorgfalt wie ein Server-Passwort zu einem Prozessleitsystem oder einer Datenbank behandeln. Die Projektdatenbank muss um Felder ergänzt werden, um anzugeben, dass ein Feldgerät drahtlos ist, und um dessen Verbindung zu einem Gateway unter Verwendung des Gateway HART TAG oder anderer Kennzeichnungsgrundsätze anzugeben. Parameter, die vertraulich zu behandeln sind, sollten auf einem sicheren Medium in Übereinstimmung mit den aufgestellten Sicherheitsvorschriften verwaltet werden. Mitarbeiter mit Verantwortung im Bereich IT- Sicherheit oder Prozesssicherheit können beim Umgang mit sensiblen Informationen beratend zur Seite stehen. Zuletzt muss der Konstrukteur Kenntnisse über die verfügbaren -Geräte haben. Viele Geräte verfügen über mehrere Eingänge, die die Gesamtanzahl an Punkten in einem Projekt mit weniger Geräten abdecken können. Beispielsweise bieten mehrere Anbieter ein Multiplex--Temperaturgerät an, das Kosten reduziert. Auslegung des Netzwerks Sobald Wireless-Kandidaten in der Instrumentendatenbank erkannt wurden, kann die Auslegung des Netzwerkes beginnen. Idealerweise sollten Wireless-Punkte nach Prozesseinheit und Teilbereich eines Prozesses organisiert werden, was typischerweise in einer Übersichtszeichnung dargestellt wird. Diese Information kann verwendet werden, um die benötigte Anzahl an Gateways zu bestimmen. Zusätzliche Gateways können hinzugefügt werden, um Reserve-Ein-/Ausgangskapazitäten gemäß Vorschriften oder anderen Projektanforderungen sicherzustellen. Von hier können die Gateways logisch über die Prozesseinheit verteilt werden, wie bei Schaltschränken. Wireless-Feldgeräte können dann danach zugeordnet werden, welches Gateway am nächsten liegt oder welches Gateway dem Teilbereich der Prozesseinheit zugeordnet ist, in dem sich das Feldgerät befindet. Sobald dies abgeschlossen ist, kann die Netzwerkauslegung nach bewährten Verfahren überprüft werden, um sicherzustellen, dass das Netzwerk zuverlässig sein wird. Dieses Thema wird umfassend in 0 Designvorgaben für WirelessHart-Feldnetzwerke behandelt.

20 Zeichnungen sollten gemäß bestehenden Normen erstellt werden. In den meisten Fällen wird ein Wireless-Feldgerät wie ein kabelgebundenes HART-Gerät behandelt. In einigen Zeichnungen werden Drähte oder die Protokollart nicht angegeben, so dass bei Wireless-Feldgeräten nichts besonderes vorgenommen werden muss. In 0 Anforderungen an Zusatzgeräte sind Beispiele dokumentiert, die spezifisch für Wireless-Feldgeräte und für Geräte sind, die einzigartig für sind, wie z.b. Gateways und Wireless-Adapter. Im Grunde genommen obliegt es dem Konstrukteur, eine konsequente Konvention einzuhalten oder vorzulegen, d.h. die Anforderungen des Auftraggebers und des Betreibers, was auch für kabelgebundene HART-Projekte gilt. Bestehende Auslegungsvorgaben für die Schnittstelle Mensch/Maschine [HMI] gelten auch für Wireless; eine Änderung ist nicht erforderlich. Abnahmeprüfung beim Hersteller Bei Abnahmeprüfungen beim Hersteller muss eine Verbindung zwischen dem Gateway und den Host-Systemen hergestellt werden. -Gateways verfügen über standardmäßige Ausgangsprotokolle, die entweder direkt oder indirekt mit irgendeinem Host-System verbunden werden können. Das Design-Team sollte eine Sammlung dieser Integrationsoptionen als Referenz erstellen. Installation Im Allgemeinen werden -Geräte genauso installiert wie kabelgebundene HART-Geräte. Für genaue Messungen sollte immer besonderes Augenmerk auf den bestmöglichen Prozessanschluss gelegt werden. Durch das selbstorganisierende Netzwerk in können Wireless-Feldgeräte ihre Signale selbst durch die Prozessumgebung lenken und umlenken, wenn sich die Umgebung ändert. Ziehen Sie für spezielle Aspekte immer das Handbuch des -Gerätes zu Rate. Dieses Thema wird umfassend in 0 Designvorgaben für WirelessHart-Feldnetzwerke behandelt. Seite 20 von 93 -Adapter werden üblicherweise im vorhandenen HARTfähigen Gerät oder irgendwo entlang des entsprechenden 4-20 ma Loop installiert. Ziehen Sie für spezielle Aspekte immer das Handbuch des -Adapters zu Rate. -Gateways werden typischerweise 2 m (6 Fuß) über der Prozessinfrastruktur (normalerweise über Kabelkanälen) und in der

21 Prozesseinheit platziert, bei der die größte Anzahl an Verbindungen zu Wireless-Feldgeräten erreicht werden kann. Bei kleinen Netzwerken üblicherweise weniger als 10 Geräte ist es teilweise erforderlich, das Wireless-Netzwerk mit einem Repeater zu verstärken. Ein Repeater ist irgendein Wireless-Feldgerät, das nur zu dem Zweck eingesetzt wird, zusätzliche Wireless-Konnektivität zu liefern. Repeater werden wie ein Gateway installiert, jedoch in der Nähe des Standorts, der zusätzliche Wireless-Konnektivität benötigt. Es wird empfohlen, das Gateway zuerst zu installieren, da dadurch die Host-System-Einbindung und die Installation und Inbetriebnahme des Wireless-Feldgeräts parallel beginnen kann. Wireless-Feldgeräte können ergänzt werden, sobald die Prozessanschlüsse vorhanden sind. Wenn das Wireless-Gerät aktiviert ist, bildet es ein Netzwerk, das den aktuellen Zustand der Prozesseinheit kompensiert und sich entsprechend anpasst, wenn die Einheit aufgebaut wird. Der Projektleiter kann die Installation der Wireless-Geräte parallel zur Konstruktion laufen lassen, um die Zeitpuffer des Projekts zu vergrößern oder den Fertigstellungstermin des Projekts vorzuziehen. Inbetriebnahme Im Allgemeinen segmentieren -Gateways den Inbetriebnahme Prozess. Da Gateways die Wireless-Feldgeräte mit dem Host-System verbinden, können -Geräte am Gateway in Betrieb genommen werden, um ordnungsgemäße Konnektivität zu garantieren. Eine Überprüfung des Wireless-Loop kann die Konnektivität zwischen dem Gateway und dem Host-System bestätigen. Eine Interaktion mit dem Prozess und dem -Gerät kann bestätigen, ob das Gerät betriebsbereit ist. Seite 21 von 93

22 Kapitel 4 Dokumentationsanforderungen Zeichnungen Bei jedem Projekt ist die Aufstellung lokaler Standards für die Implementierung einer durchgängigen Dokumentation erforderlich. Eine komplette Behandlung der Dokumentation finden Sie in 0 Dokumentation in Intergraph SPI ISA-Dokumentation Die amerikanische Norm ANSI/ISA : Instrumentation Symbols and Identification, die im September 2009 freigegeben wurde, liefert grundlegende Richtlinien für Wireless-Instrumentierung und -Signale. Hauptpunkte: 1. Es gibt keine Unterscheidung bei dem Symbol für ein HART-, FFoder -Gerät. Ein Gerät ist ein Gerät. 2. Ein Wireless-Signal wird als Zickzacklinie und nicht als Strich dargestellt. Im Folgenden sehen Sie eine Abbildung aus der ISA-5.1 mit einigen vergleichenden Beispielen. Umfassende Einzelheiten finden Sie in der ISA Abbildung 5. ISA 5.1 Wireless-Zeichnung 3. Bei der Einführung von sind weitaus weniger Bauteile erforderlich, was auch die Zeichnungen vereinfacht. 3 ISA-5.1 Seite 22 von 93

23 Prüfbericht Definieren Sie diesen in der FEED-Phase, und stellen Sie sicher, dass er bei den Designvorgaben umgesetzt wird. Geräteindex/-datenbank Empfehlungen für zusätzliche Felder, die nicht typischerweise in den Spezifikationen für kabelgebundenes HART enthalten sind, finden Sie in 0 Dokumentation in Intergraph SPI Gerätedatenblätter Verwenden Sie standardmäßige Datenblätter, die für kabelgebundene HART-Geräte erstellt wurden. Aktualisieren Sie für die folgenden Felder: Feld Technische Daten Typischer Wert Scan-Rate 1, 2,4, 8, 16, 32, 64+ Stromversorgung Eigensichere Batterie, die im Feld ausgetauscht werden kann Kommunikationsart Abbildung 6. Technische Daten für WirelessHart-Gerätedatenblätter Es werden keine speziellen ISA-Datenblätter oder andere Datenblätter benötigt, da für HART, FOUNDATION Fieldbus oder dieselben Blätter verwendet werden können. In 0 finden sie ein Beispieldatenblatt für ein -Gateway. Wichtige Anforderungen In Anbetracht des Sicherheitsbedarfs und der hochfrequenten Emissionen müssen Hersteller zur Einhaltung örtlicher Vorschriften hinsichtlich Spektrum und Verschlüsselung Genehmigungen für den Import in das Land des Endnutzers einholen. Der Hersteller kann prüfen, ob eine Importbewilligung für das entsprechende Land existiert. Die Batterien werden gewöhnlich aus einem Hochleistungsbauteil unter Verwendung von Lithium-Thionyl-Chlorid hergestellt. Das Materialsicherheitsdatenblatt oder ähnliches sowie Kenntnisse über Lieferbeschränkungen, insbesondere für Personenflugzeuge, sollten immer verfügbar sein. Herstellerdokumentation Jedes -Gerät muss mit einer ordnungsgemäßen Dokumentation, einschließlich Handbuch, versehen werden, so wie dies auch bei kabelgebundenen HART-Geräten erwartet werden würde. Seite 23 von 93

24 Projektleitung Unterauftragnehmermanagement Wireless ermöglicht ein vereinfachtes Management im Bereich der Unterauftragnehmer. Anlagenteile können einfach getestet und getrennt in Betrieb genommen werden, wobei nur minimale Einbindung und Tests erforderlich sind. Außerdem profitieren auch die Unterauftragnehmer von weniger Bauteilen und Engineering. Verträge sollten unter Berücksichtigung der geringeren Komplexität und des reduzierten Arbeitsaufwands geändert werden. Projektplanung 1. Überprüfung der Pläne unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte: Begrenzter Aufbau der Infrastruktur und daher geringerer Material- und Installationsumfang Abschaffung einiger Testverfahren hinsichtlich Elektrik und Instrumentierung 2. Änderung der Verträge hinsichtlich vereinfachter Prozesse zur Übergabe der Installation 3. Vereinfachung der Verwaltung des Installationsplans 4. Reduzierung der Materialkoordination und vereinfachte Konstruktionspläne Abschaffung der Planung, die mit Schaltschränken verbunden ist, und deren Ausführung 5. Der Plan sollte abgeschaffte Aktivitäten und vereinfachte FAT, SAT und SIT in den Bereichen widerspiegeln, in denen die Wireless- Technologie umfangreich eingesetzt wurde Matrix der Verantwortungsbereiche und Fähigkeiten Änderung der Matrix der Funktionen und Verantwortungsbereiche, damit sich die reduzierten /abgeschafften Verantwortungsbereiche widerspiegeln Sicherstellung des Engagements aller Projektbeteiligten/Unterauftragnehmer, so dass die Wireless- Technologie effizient angewandt werden kann, um Planungs- und Materialkosten zu reduzieren Verwaltung von Projektänderungen Seite 24 von 93 Bei Projektänderungsaufträgen oder anderen späten Designänderungen sollte Wireless als Hauptlösung berücksichtigt werden, es sei denn, es bestehen andere Überlegungen zur Auslegung. Der Einsatz der Wireless-

25 Technologie wird geringste Änderungen an der Dokumentation, dem E/A-Layout und der übrigen detaillierten Auslegung sowie eine schnellere Inbetriebnahme zur Folge haben. Seite 25 von 93

26 Kapitel 5 Feldgerätanforderungen Unterstützung der -Funktionalität Alle -Geräte unterstützen Verfahren für den Fernzugriff auf die Gerätekonfiguration, die Abwärtskompatibilität mit bestehenden Feldkommunikatoren, die komplette Integration der -Sicherheitsbestimmungen sowie - Interoperabilität. -Verifizierung In der Literatur des -Geräts sollte dessen Einhaltung des -Standards angegeben sein. Die Logos für, eine Gerätebeschreibung (DD / Device Descriptor) für Feldkommunikatoren sowie Asset-Management-Programme sollten vorhanden sein. Gerätediagnose HART-Diagnose Seite 26 von 93 -Geräte enthalten ähnliche oder einen Teil der Diagnosemöglichkeiten von kabelgebundenen HART-Geräten. Sie können konfigurierbare Alarme und Warnhinweise sowohl für den Prozess als auch das Gerät erwarten. Diagnoseinformationen sollten über HART-Befehle verfügbar sein sowie über Gerätebeschreibungen (DD) entweder lokal durch Feldkommunikatoren oder per Ferndiagnose über eine Asset-Management-Software zugänglich sein. Netzwerkdiagnose für Wireless-Feldgeräte Jedes -Feldgerät verfügt über Diagnosemöglichkeiten, um festzustellen, ob ein Gerät mit einem Netzwerk verbunden ist oder nicht. Stromversorgungsdiagnose für Wireless-Feldgeräte Wireless-Feldgeräte verfügen über eine der drei folgenden Stromversorgungsoptionen: Batterie, Energy Harvesting [Erzeugung von Strom aus Quellen wie Umgebungstemperatur, Vibrationen oder Luftströmungen] (einschließlich Solar) oder Netzbetrieb. Die Lebensdauer von Batterien wird bestimmt durch die Scan-Rate des Wireless-Feldgeräts, Netzwerk-Routing für andere Wireless-Feldgeräte und die Effizienz des Sensors und der elektronischen Bauteile. Üblicherweise sind der Sensor und die Elektronik des Wireless-

27 Seite 27 von 93 Feldgeräts die Hauptstromverbraucher; die Verwendung der -Antenne oder die Funktion als Repeater/Relais für andere -Feldgeräte erfordert nur geringen Stromaufwand. Wireless-Feldgeräte zeigen ihre Batteriespannung an und verfügen über eine Alarmfunktion bei Niedrigspannung, so dass der Anwender die Wartung einplanen und Korrekturmaßnahmen ergreifen kann. Gateway-Netzwerkdiagnose Die Gateway-Netzwerkdiagnose sollte anzeigen, ob die Feldgeräte verbunden sind sowie ordnungsgemäß funktionieren und ob Geräte im Netzwerk fehlen. Für die ordnungsgemäße Verbindung muss geeignete Bandbreite zugewiesen werden und zwar auf der Grundlage der Scan- Rate des Geräts. Ein verbundenes Gerät, das nicht betriebsbereit ist, kann darauf hindeuten, dass die Scan-Rate eines Geräts zu schnell für die Netzwerkmöglichkeiten oder die Netzwerkbedingungen ist. Bei Gateways, die für 100 Geräte oder mehr geeignet sind, ist die eindeutige Angabe der Geräteverfügbarkeit entscheidend. Außerdem müssen Gateways unabhängig von der Host-System- Einbindung in der Lage sein zu erkennen, ob ein Wireless-Feldgerät verbunden ist. Diese Information muss kontinuierlich aktualisiert werden und es muss angegeben werden, ob ein Gerät aus Gründen, die im Netzwerk oder Gerät zu finden sind, nicht verbunden ist. Einfache Gerätezustände müssen für die Einbindung in das Host-System verfügbar gemacht werden und zwar unabhängig vom Ausgangsprotokoll des Gateway zur Angabe des Online-/Offline- Zustands. Stromversorgung des Feldgeräts Wireless-Feldgeräte verfügen über eine der drei folgenden Stromversorgungsoptionen: Batterie, Energy Harvesting (einschließlich Solar) oder Netzbetrieb, wobei es in jeder Kategorie mehrere Optionen geben kann. Batterien Am gängigsten ist die Verwendung einer Batterie für Feldgeräte mit geringem Leistungsbedarf aufgrund der einfachen Anwendung. Die meisten Hersteller verwenden Batteriezellen mit Lithium-Thionyl- Chlorid, da sie die höchste Energiedichte aufweisen, die kommerziell umsetzbar ist. Obwohl typische Zellen wie Batteriezellen für Verbraucherelektronik aussehen, sollten Vorsichtsmaßnahmen

28 getroffen werden, um zu gewährleisten, dass Batterien sicher in die Prozessumgebung integriert werden. Informationen zur sicheren Handhabung finden Sie in der Herstellerdokumentation. Anforderungen an die Batterien: Batteriezellen müssen von einem Hersteller zur Sicherheit in ein Batteriemodul eingebaut werden. Das Batteriemodul verhindert, dass eine entladene Batterie in einen Kreislauf mit einer geladenen Zelle integriert wird, was unbeabsichtigte elektrische Ströme und Hitze zur Folge haben kann. Das Batteriemodul muss einfach austauschbar sein. Der Batteriewechsel darf nur minimalen Zeit- und Schulungsaufwand in Anspruch nehmen. Das Batteriemodul muss eigensicher sein und zum Batteriewechsel nicht aus dem Wireless-Feldgerät ausgebaut werden müssen. Das Batteriemodul muss einen beabsichtigten oder unbeabsichtigten Kurzschluss verhindern, der zu Hitze oder Funken führen könnte. Das Batteriemodul muss für die Prozessumgebung mit mechanischen Eigenschaften ausgelegt sein, die die Trennung der Verbindung und den Betrieb bei normalen Prozesstemperaturen, die für Geräte erwartet werden, vorsehen. Batteriemodule müssen die erforderlichen Sicherheitsdatenblätter (oder ähnliches) sowie Warnhinweise aufweisen und gemäß behördlicher Vorschriften vor Ort entsorgt werden können Batteriemodule dürfen sich nicht für den Anschluss an Verbraucherelektronik oder nicht dafür ausgelegte Anwendungen eignen, um zu verhindern, dass die Hochleistungsstromversorgung an nicht kompatible elektrische Systeme angeschlossen wird. Seite 28 von 93

29 Batteriemodule sollten sich für mehrere - Feldgeräte eignen, um die Effizienz der Lagerverwaltung in den lokalen Ersatzteillagern zu erhöhen. Die Konstrukteure des Wireless-Feldnetzwerks und Endanwender müssen Scan-Raten einsetzen, die die Lebensdauer des Batteriemoduls verlängern und den Wartungsaufwand minimieren. Energy Harvesting Verkäufer bieten möglicherweise Energy-Harvesting-Optionen als Alternative zu Batterien an, wozu unter anderem Solarenergie, Wärme, Vibrationen und Windlösungen gehören. Aktuelle Techniken zur Energieumwandlung für Wärme und Vibrationen sind relativ unwirksam. In manchen Fällen nutzen Energy-Harvesting-Lösungen auch wiederaufladbare Batterien, um eine konstante Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Die wiederaufladbaren Batterien von heute haben eine Lebenserwartung von nur wenigen Jahren, während denen sie ihre volle Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten. Die Lebensdauer ist oft kürzer als die von nicht wiederaufladbaren Lithium-Thionyl-Chlorid- Batterien. Die Umsetzung von Energy Harvesting wird wahrscheinlich zunehmen, da Hersteller die Spannung und den Stromverbrauch von Wireless-Feldgeräten reduzieren und technische Schwierigkeiten bei Harvesting-Technologien beseitigt werden. Die aktuell am meisten genutzte Lösung ist die Solartechnik, die die Schwierigkeit des Lichteinfalls auf Solarzellenflächen mit sich bringt, da die Jahreszeiten zusammen mit dem Stand der Erde zur Sonne wechseln. Weitere Schwierigkeiten hat es in der Wüste trotz eines Überflusses an Licht durch die Sauberhaltung der Solarplatten für die maximale Energieumwandlung gegeben. Anforderungen für Energy Harvesting: Wireless-Feldgeräte sollten einen Anschluss für Energy- Harvesting-Geräte haben. Das Energy-Harvesting-Gerät sollte über Mittel für die Stromversorgung über mehrere Tage verfügen, falls die Energiequelle für mehrere Tage unterbrochen wird. Das Energy-Harvesting-Gerät muss so montiert werden, dass der Wechsel der Jahreszeiten keinen negativen Einfluss hat. Seite 29 von 93

30 Das Energy-Harvesting-Gerät muss eigensicher sein und darf wie das Batteriemodul keine Wärme oder Kurzschlüsse erzeugen. Das Energy-Harvesting-Gerät muss über Zustandsanzeigen für den Anwender verfügen. Es muss möglich sein, das Stromerzeugungsgerät auszuschließen, um die unkontrollierte Erzeugung von Strom zu verhindern. Netzbetrieb In mancher Hinsicht ist eine Netzbetrieboption für ein Wireless-Gerät unlogisch. Jedoch können einige Wireless-Adapter Strom von Geräten mit 4-20 ma Loop beziehen, und manche Anwendungen mit Hochleistungssensoren müssen möglicherweise drahtlos sein und benötigen mehr Energie als eine Batterie oder ein Energy-Harvesting- Gerät liefern können. Anforderungen für den optionalen Netzbetrieb: Wireless-Adapter, die Strom vom 4-20 ma Loop des kabelgebundenen Geräts beziehen, dürfen das Kontrollsignal während des normalen Betriebs oder des Fehlermodus nicht beeinträchtigen. Netzbetriebene Wireless-Geräte, die nicht speziell für 4-20 ma Loops ausgelegt sind, dürfen keine fest definierte Stromversorgung erfordern. Sie müssen sich für einen großen Bereich an Spannungen eignen und dürfen keine Störschutzfilter oder spezielle Wechselrichter für den ordnungsgemäßen Betrieb erforderlich machen. Feldgerätesicherheit Sicherheit ist ein neuer Aspekt, der durch einen erhöhten Fokus auf kritische Infrastruktursicherheit insbesondere durch Regierungen und andere Behörden vorangetrieben wird. Im Folgenden finden Sie die Anforderungen an die Sicherheit von Wireless-Feldgeräten: Wireless-Geräte müssen alle - Sicherheitsbestimmungen einschließlich der richtigen Seite 30 von 93

31 Verwendung der Netzwerk-ID und des Gerätzugangscodes erfüllen. Der Anwender oder unbeabsichtigte Nutzer darf nicht in der Lage sein, den Gerätzugangscode des Wireless-Geräts physikalisch oder digital zu lesen. Der Gerätzugangscode ist vertraulich zu behandeln und unterliegt den Anforderungen der jeweiligen lokalen Sicherheitsvorschriften. Auch wenn dies als Unannehmlichkeit für den beabsichtigten Nutzer gelten mag, kann dies mit einer Arbeitsrichtlinie gemildert werden, die ein genehmigtes Zugangsverfahren zu den notwendigen Sicherheitsparametern vorsieht. Zum Beispiel kann ein Techniker mit niedriger Sicherheitsstufe die Netzwerk-ID und den Zugangscode von einem Gateway-Administrator mit ordnungsgemäßer Zugangsberechtigung zum Gateway erhalten. Das Wireless-Gerät muss Änderungen der Sicherheitsbestimmung vom Gateway empfangen können einschließlich Netzwerk-ID, Gerätzugangscode und Netzwerk, Sitzung sowie Übertragungscodes, die Pakete bestätigen, die durch das Netzwerk gesandt werden sowie unbefugte Eingriffe und Abhören verhindern. Das Gateway- und jedes Verwaltungsprogramm, das durch das -Netzwerk durch das Gateway verbunden ist, muss alle Sicherheitsparameter gemäß der lokalen Sicherheitsrichtlinie schützen. Freigaben Jedes -Gerät muss die entsprechende Freigabe für Gefahrbereiche zur Erfüllung der Bedingungen der Prozessumgebung sowie die entsprechenden Spektrums- und Verschlüsselungsfreigaben aufweisen. Das Spektrum und die Verschlüsselung von Wireless- Signalen werden von Behörden wie zum Beispiel dem FCC der Vereinigten Staaten von Amerika geregelt. Üblicherweise genügt es, mit dem Hersteller des -Geräts zu überprüfen, ob das Gerät über die entsprechenden ausreichenden Genehmigungen für die Einfuhr in das Land verfügt, in dem das Gerät genutzt werden soll. Spektrums- und Verschlüsselungsfreigaben sind ein Thema der Beschaffung und stellen keinen Design-Parameter dar wie zum Beispiel die Gefahrbereichszulassung. Seite 31 von 93

32 Zugänglichkeit -Geräte unterliegen den gleichen mechanischen und elektrischen Spezifikationen wie kabelgebundene HART-Geräte, da sie in den gleichen Prozessumgebungen betrieben werden. Im Folgenden finden Sie allgemeine Anforderungen für - Feldgeräte: -Geräte müssen mit HART-Feldkommunikatoren, die kabelgebundene und -Geräte unterstützen, lokal zugänglich sein. -Geräte müssen über Remote-Asset- Management-Systeme verwaltet werden können, die über das Gateway und durch das -Netzwerk auf das -Gerät zugreifen. -Adapter sollen die Vorteile eines - Netzwerks auf kabelgebundene HART-Geräte ausweiten, die mit einem 4-20 ma Loop betrieben werden können oder nicht. Seite 32 von 93

33 Kapitel 6 Anforderungen an Zusatzgeräte Ein Zusatzgerät ist definiert als ein Gerät, das keinen Messsensor oder Ausgang zum Prozess aufweist, der betätigt werden kann. Dazu gehören Wireless-Gateways, lokale Anzeigen, Wireless-Repeater bzw. -Adapter. Gateways Das Gateway ermöglicht die Kommunikation zwischen Wireless- Feldgeräten und Host-Systemen, die an ein Ethernet, ein serielles oder ein anderes bestehendes Kommunikationsnetzwerk der Anlage angeschlossen sind, sowie die Verwaltung des Wireless-Feldnetzwerks und der Netzwerksicherheit. Vom Konzept her ist das Gateway das drahtlose Pendant zu Schaltschränken und Verteilerkästen. Abbildung 7. Systemaufbau des Gateway Im Folgenden finden Sie die Anforderungen für ein - Gateway: Das Gateway muss eine Lösung zur Verwaltung der Funktionalität des Gateway, des Netzwerks und der Sicherheit liefern. In diesem Dokument wird der Begriff "Gateway" im Zusammenhang mit vielen Funktionen verwendet, wohingegen in anderen Diskussionen zur Systemintegration auf das Gateway als reine Protokollkonvertierung Bezug genommen wird. Seite 33 von 93

34 Für eine Sicherheitsrichtlinie muss das Gateway kontrollierten Zugriff haben. Gateways müssen mehrere Benutzerkonten mit unterschiedlichen Zugangsberechtigungen zu kritischen Sicherheits- und Konfigurationsparametern haben, so dass es nur einen einzigen Netzwerkadministrator geben kann. Das Gateway muss über mehrere Ausgangsprotokolle verfügen, um die Einbindung in eine Reihe von Host-Anwendungen zu gewährleisten. In einer vorhandenen Prozesseinrichtung kann es verschiedene Arten von DCS, PLC und Historian [historische Datenerfassung] geben, die eindeutige Protokolle erfordern. Mehrere Ausgangsprotokolle ermöglichen die bequeme Verbindung mit einem standardmäßigen Gateway. Das Gateway muss verschiedene Verbindungen unterstützen und eigentlich wie ein Server funktionieren. Typische -Anwendungen erfordern die Übertragung von Daten an mehrere Host-Anwendungen, um die Daten mehreren Endanwendern zur Verfügung zu stellen. Das Gateway muss die sichere Übertragung aller Protokolle über eine Ethernet-Verbindung durch Verschlüsselung unterstützen. Das Gateway muss interoperabel sein und die Netzwerkverwaltung der -Geräte von mehreren Herstellern unterstützen. Wireless-Repeater Es gibt keine speziellen Anforderungen für einen - Repeater. Wenn es sich bei einem Repeater um ein -Gerät mit konfigurierbarer Scan-Rate handelt, kann die Minimierung der Scan- Rate die Lebensdauer des Batteriemoduls verlängern, ohne die Zuverlässigkeit des Netzwerks zu beeinträchtigen. Sollte ein Hersteller ein -Gerät speziell als Repeater entwickeln, muss dieses Gerät wie jedes andere -Gerät verwaltet werden können und dieses Gerät unterliegt allen Spezifikationen eines -Geräts. WirelessHart-Adapter können effektiv als Repeater genutzt werden, wenn Stromversorgung vor Ort oder ein kabelgebundenes HART-Gerät zur Verfügung steht. Seite 34 von 93

35 -Adapter -Adapter werden mit kabelgebundenen HART-Geräten verbunden, die keine Wireless-Geräte sind, und übertragen parallele Ausgangssignale durch den 4-20 ma Loop und das - Feldnetzwerk. Es gibt drei Hauptanwendungsfälle für - Adapter: Zugang zur HART-Diagnose, die aufgrund von Beschränkungen des Host-Systems, das möglicherweise die Übertragung des HART-Signals über den 4-20 ma Loop verhindert, nicht möglich ist. Bietet die Wireless-Kommunikation für HART-Geräte, die nicht drahtlos sind. Ermöglicht den Zugriff auf Geräteinformationen durch mehrere Anwender, die eventuell keinen direkten Zugang zum Steuerungssystem haben. Bei diesem Szenario wird das kabelgebundene Signal an den Kontrollraum übertragen, während in einem separaten Büro Personal im Bereich Wartung und Zuverlässigkeit sowie anderes Personal auf das Wireless- Signal zugreifen kann. Funktion als Wireless-Repeater. Technische Daten für -Adapter: Der Adapter darf die 4-20 ma Signale beim normalen Betrieb nicht beeinträchtigen. Der Adapter darf die 4-20 ma Signale unter Fehlerbedingungen nicht beeinträchtigen. Der Adapter muss wie jedes andere -Feldgerät im -Feldnetzwerk funktionieren. Der Adapter muss über ein HART-Tag verfügen. Der Adapter muss die Prozessvariable des kabelgebundenen HART-Geräts sowie den Fernzugriff für die Konfiguration und Kalibrierung übertragen. Seite 35 von 93

36 Kapitel 7 Designvorgaben für - Feldnetzwerke Die Auslegung eines -Netzwerks ermöglicht eine erfolgreiche und skalierbare Architektur. Im Gegensatz zu Altsystemen und Punkt-zu-Punkt-Wireless-Netzwerken ist eine wirklich skalierbare Automatisierungstechnologie, die widerstandsfähiger wird, je mehr Geräte zu einem bestehenden Netzwerk hinzugefügt werden. Designvorgaben unterstützen den Einsatz kleiner Netzwerke (weniger als 10 -Geräte) sowie die Segmentierung mehrerer Netzwerke, wenn eine Prozesseinrichtung eine weitaus größere Anzahl von -Geräten benötigt. Zusätzliche Empfehlungen werden ebenfalls gegeben, um eine langfristige, dauerhafte Umsetzung der Wireless-Anwendungen zu unterstützen, einschließlich, Wi-Fi, Wi-Max etc. Die bewährten Verfahren für die Netzwerkauslegung gelten allgemein für Netzwerke, die mit einer Mischung von -Geräten mit einer Auswahl an Scan-Raten von 4 Sekunden bis Sekunden (60 Minuten) arbeiten. Bitte lesen Sie den Abschnitt "Auslegung für die Steuerung", wenn Sie Scan-Raten von 1 Sekunde umsetzen. Eine Standortbesichtigung ist normalerweise nicht erforderlich oder bei Standorten "auf der grünen Wiese" sogar nicht möglich. Einen Überblick über die Spektrumsverwendung finden Sie in 0 Wireless- Spectrumsregelung. Wireless-Projektüberblick Eine umfassende Übersicht wurde zuvor im 0 Projektkonzepte gegeben. Da auf dem HART-Standard aufbaut, gibt es nur geringe Unterschiede bei der Verwendung von Geräten. Der minimale Bedarf an Kabeln bedeutet auch, dass weniger Engineering-Details zu bewerkstelligen und weniger Engineering-Parameter umzusetzen sind. Dieser Abschnitt liefert eine umfassende Erörterung der Projektkonzepte. Es liegt im Ermessen des Anwenders, die folgenden Punkte zu berücksichtigen, die für kleine Projekte mit einem Gateway oder große Projekte mit mehreren Gateways gelten. Seite 36 von 93

37 Auslegung des -Feldnetzwerkes Es gibt drei Hauptschritte für die Auslegung eines Netzwerks: Umfang Unterteilung von Wireless-Feldnetzwerken in eine einzelne Prozesseinheit oder einen Teilbereich einer Prozesseinheit. Auslegung Anwendung der Designvorgaben, um optimale Konnektivität sicherzustellen. Verstärken Alle Schwachstellen in der Netzwerkauslegung beheben. Die drei Hauptschritte gelten für alle Prozessumgebungen in allen Industriebereichen, obwohl der Zusammenhang in Abhängigkeit von der physikalischen Struktur der Umgebung leicht abweichen kann. Die Hauptschritte gelten auch unabhängig vom Hersteller des -Geräts. Da -Netzwerke widerstandsfähiger werden je mehr Geräte hinzugefügt werden, ist der Schritt "Umfang" der entscheidendste Schritt für Anwendungen mit hoher Dichte. Festlegung des Umfangs Die Designvorgaben, die die Segmentierung von kabelgebundenen HART-Netzwerken regeln, gelten auch für. Aus einem sehr einfachen Blickwinkel haben alle Prozesseinrichtungen einen Aufbau, der die Infrastruktur sowie die Automatisierung und die Personen organisiert. organisiert sich nicht nur selbst in der Prozessumgebung, sondern auch in dieser inhärenten Organisation der Prozesseinrichtung. Die folgende Prozesseinrichtung ist zum Beispiel in sieben Prozesseinheiten organisiert, die durch Straßen getrennt sind. Seite 37 von 93

38 Seite 38 von 93 Abbildung 8. Beispiel einer Prozesseinrichtung Wenn es sich bei der Prozesseinrichtung nicht um eine Außenproduktion handelt, gibt es trotzdem eine vorhandene Struktur, die für die Festlegung des Umfangs des Netzwerks verwendet werden sollte. Kraftwerke und biopharmazeutische Produktionsanlagen sind typischerweise komplett in mehrere Etagen aufgebaut. Eine Option ist es, den Umfang der -Feldnetzwerke auf einer Etage festzulegen. Wenn es sieben Etagen gibt, gibt es mehrere -Netzwerke. Die Vorteile der Anpassung des Umfangs eines - Feldnetzwerks an eine Prozesseinheit sind Folgende: Gleicht den Datenfluss vom -Gerät durch das Gateway zum Host-System mit der bestehenden Datenarchitektur ab. Gleicht die -Tag-Vorgabe mit der kabelgebundenen HART-Tag-Vorgabe ab. Gleicht -Dokumentationsverfahren mit der Prozesseinheit ab und unterstützt den Gerätstandort. Wenn man weiß, dass sich ein Gerät A im Netzwerk A und in

39 Prozesseinheit A befindet, muss man nicht in Prozesseinheit B nachschauen. Gleicht Arbeitsprozesse der Verwaltung von - Gerätelebenszyklen mit Lebenszyklen von kabelgebundenen HART-Geräten ab, einschließlich organisatorischer Verantwortungsbereiche. Stellt angemessene Erwartungen für die Reichweite zwischen -Geräten auf. Die meisten Prozesseinheiten sind nicht größer als 0,5 x 0,5 km. Bei der Festlegung des Umfangs sollte der Konstrukteur Reservekapazitäten berücksichtigen. Zumindest sollte jede Prozesseinheit ihr eigenes Gateway mit Reservekapazitäten für die Problemlösung in Echtzeit haben. Wenn ein Projekt klein und anwendungsorientiert ist, dann ist üblicherweise ein einziges Gateway erforderlich, falls die Anzahl an Punkten insgesamt unter der Kapazität des Gateway liegt. Wenn das Projekt aus mehreren hundert Wireless- Punkten besteht, finden Sie unten die Vorgehensweise zur Bestimmung der Gesamtanzahl an Gateways und zur Änderung des Umfang eines Netzwerks. 1. Ordnen Sie die Punkte nach Prozesseinheit und bestimmen Sie, wie viele Punkte in jeder Prozesseinheit sind, so dass die - Netzwerke nach Prozesseinheit segmentiert werden können. Beispiel: Lassen Sie uns annehmen, dass Prozesseinheit A 154 Wireless von 700 Mess-Punkten hat, wofür Geräte benötigt werden. Wir müssen festlegen, wie viele Gateways zur Unterstützung erforderlich sind. Berücksichtigen Sie, dass manche -Geräte mehr als einen Wireless-Punkt unterstützen und dass es daher Fälle geben kann, bei denen weniger Geräte erforderlich sind, um die Anzahl der Messpunkte zu decken. Ein Hauptbeispiel sind - Temperaturtransmitter, bei denen zwei Temperaturelemente oder mehr als Eingänge verwendet werden. 2. Bestimmen Sie die Kapazität des Gateway für die höchste Aktualisierungsrate, die im Netzwerk verwendet werden muss. Seien Sie zurückhaltend und nehmen Sie an, dass alle Geräte mit der gleichen Aktualisierungsrate arbeiten. Beispiel Ausgang: 100 -Geräte pro Gateway. Seite 39 von 93

40 3. Bestimmen Sie Richtlinien für Reservekapazitäten und wenden Sie sie an. Wenn laut Designvorgaben für den Projektzustand die E-/A- Komponenten 40 % Reservekapazität haben müssen, notieren Sie diesen Wert für die folgende Berechnung. 4. Verwenden Sie die folgende Berechnung, um die Anzahl der benötigten Gateways zu bestimmen: # 1 Für das obige Beispiel werden drei Gateways benötigt. # = 3. Diese Formel kann in Microsoft Excel eingegeben werden. 5. Verteilen Sie die benötigten Gateways auf die Teilbereiche der Prozesseinheit. Wenn mehr als ein Gateway pro Prozesseinheit benötigt wird, dann sollte der Konstrukteur die Netzwerke so segmentieren, dass die Gateways im Feld verteilt werden wie Schaltschränke und Anschlusskästen. In Abbildung 9, der Übersichtszeichnung, verfügt die Prozesseinheit über 16 Teilbereiche, die mit L-2 bis L-17 gekennzeichnet sind und die logisch aufzuteilen sind, damit sie von den Gateways abgedeckt werden. Nicht jedes Gateway muss die gleiche Anzahl an Wireless- Punkten haben. Wenn redundante Gateways verwendet werden müssen, verdoppeln Sie die Anzahl der Gateways auf der Grundlage des Ergebnisses der obigen Formel. Seite 40 von 93

41 Abbildung 9. Beispielprozess mit drei WirelessHart-Netzwerken Dieses Beispiel zeigt drei -Gateways, die drei -Netzwerke im selben Prozess unterstützen. Das ist analog zu drei FOUNDATION Fieldbus Segmenten in der selben Prozesseinheit. In diesem Beispiel wurden die Teilbereiche der Prozesseinheit horizontal anstatt vertikal angeordnet, um die Entfernung der Prozesseinheit zu verkürzen. Hauptsächlich muss berücksichtigt werden, dass die Gateways unabhängig vom Hersteller immer in der Prozessumgebung sind, für die sie E-/A-Kapazität liefern. In der folgenden Abbildung wird gezeigt, wie Sie nicht vorgehen sollten: Seite 41 von 93

42 Abbildung 10. Beispielprozess mit schlechter Platzierung der Gateways Positionieren Sie nicht alle Gateways am selben Ort, nur weil der Anschluss an das Host-System bequemer ist. Das nächste Kapitel über die Netzwerkauslegung wird zeigen, dass dies nicht effektiv ist und langfristig zu unzuverlässigen Netzwerken führen kann. Das Gateway muss in der Prozessumgebung platziert werden, und dann wird das Netzwerk darum angelegt. Wenn diese Logik angewandt wird, gleichen sich -Geräte logisch mit der bestehenden Dokumentation ab. Folgende Punkte sollten bedacht werden: Die Festlegung des Umfangs ist die wichtigste Auslegungsregel. Wenden Sie sie an, um Wireless-Kapazität, langfristige Skalierbarkeit, hohe Zuverlässigkeit und Abgleich der Seite 42 von 93

43 -Geräte sowie Verwaltung mit der bestehenden Prozesseinrichtung, Organisation sowie vorhandenen Arbeitsverfahren sicherzustellen. Jedes -Gateway muss eine eindeutige Netzwerk-ID haben, um die -Feldnetzwerke ordnungsgemäß zu segmentieren. Dies gilt insbesondere, wenn mehrere Gateways in der selben Prozesseinheit existieren. Das Ergebnis der Festlegungsphase des Umfangs sollte eine Maßstabszeichnung sein, die die jeweiligen Standorte der Anlagen und des zu automatisierenden Prozesses sowie mögliche Integrationspunkte für die -Gateways darstellt. Auslegung Die folgenden Auslegungsregeln sind absichtlich sehr konservativ und basieren auf dem Einsatz der -Feldnetzwerke in der Realität. Die effektive Reichweite eines Geräts ist die typische geradlinige Entfernung zwischen -Feldgeräten in einer Prozessinfrastruktur. Wenn zwischen -Geräten kein Hindernis ist, sie eine klare Sichtlinie (LOS) haben und 2 m (6 Fuß) über dem Boden montiert sind, dann beträgt die effektive Reichweite üblicherweise m (750+ Fuß) zwischen zwei Geräten. Da es sich um ein selbstorganisierendes Maschennetzwerk handelt, erreicht man bei zwei Sprüngen/Hops oder einer Kommunikation, die durch einen Repeater von einem Gerät zu einem anderen übertragen wird, um zum Gateway zu gelangen, eine effektive Reichweite von 462 m (1500 Fuß). Hindernisse schwächen die effektive Reichweite ab. Die meisten Prozessumgebungen weisen hohe Metallkonzentrationen auf, die hochfrequente Signale in nicht vorhersehbarer Weise reflektieren. Der Weg eines Hochfrequenzsignals kann leicht 230 m (750 Fuß) betragen, obwohl das Nachbargerät nur 31 m (100 Fuß) entfernt ist. Weiter unten finden Sie drei grundlegende Klassifizierungen für die effektive Reichweite: Großes Hindernis 30 m (100 Fuß). Das ist typisch für eine Anlagenumgebung mit großer Dichte. Ein LKW oder Anlagen können nicht hindurch fahren/gefahren werden. Mittleres Hindernis 76 m (250 Fuß). Das sind weniger lichte Prozessbereiche, viel Platz zwischen Anlage und Infrastuktur. Seite 43 von 93

44 Leichtes Hindernis 152 m (500 Fuß). Typisch für Tanklager. Obwohl Tanks selber große Hindernisse darstellen, gibt es sehr viel Platz zwischen und über ihnen für eine gute Übertragung der Funkfrequenz. Sichtlinie 230 m (750 Fuß). Keine Hindernisse zwischen -Geräten und Geräten, die mindestens 2 m (6 Fuß) über dem Boden oder über Hindernissen montiert sind. Diese Werte sind praktische Richtlinien und unterliegen in unterschiedlichen Prozessumgebungen Schwankungen. Bedingungen, die die effektive Reichweite erheblich reduzieren, sind unten aufgeführt: Montage von Feldgeräten nahe am Boden, untererdig oder unter Wasser. Das Funksignal wird abgefangen und nicht übertragen. In einem Gebäude oder außerhalb eines Gebäudes im Verhältnis zum Hauptnetzwerk. Funksignale jeglicher Art können nicht gut durch Beton, Holz etc. übertragen werden. Wenn sich Wireless-Geräte in der Nähe auf der anderen Seite der Umhausung befinden, sind keine besonderen Auslegungsregeln einzuhalten. Wenn eine große Anzahl an -Geräten vom Netzwerk isoliert ist, überlegen Sie, ein Netzwerk in der Anlage anzulegen. Kleine Instrumente und Gerätegehäuse aus Fiberglas, die oft in sehr dreckigen oder rauen Umgebungen verwendet werden, haben nur minimalen Einfluss auf die Übertragung des Funksignals und können eingesetzt werden. Große Metallgehäuse (Hoffmann) stören Funksignale und sind ohne zusätzliche technische Überlegungen nicht zu empfehlen. Die effektive Reichweite wird verwendet, um die Gültigkeit der Netzwerkauslegung zu überprüfen. Es gibt drei grundlegende, empfohlene Auslegungsregeln. 1. Mindestens-Fünf-Regel Jedes -Netzwerk muss mindestens fünf -Geräte innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway haben. Netzwerke arbeiten auch mit weniger als fünf -Geräten ordnungsgemäß, aber sie profitieren nicht von der inneren Redundanz eines Seite 44 von 93

45 selbstorganisierenden Maschennetzwerks, und Repeater werden möglicherweise benötigt. In einem gut aufgebauten und ausgelegten Netzwerk können neue -Geräte innerhalb oder am Umfang des Netzwerks hinzugefügt werden, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen oder umfangreiche Überlegungen zur Auslegung anstellen zu müssen. 2. Dreier-Regel Jedes -Gerät sollte mindestens drei Nachbarn innerhalb der effektiven Reichweite haben. Bei Umsetzung garantiert dies, dass es mindestens zwei Verbindungen hat und im zugewiesenen Zeitfenster eine andere Verbindung verwenden kann. Abbildung 11 zeigt ein einfaches Auslegungsbeispiel. Der Umfang des Netzwerks wurde ordnungsgemäß entsprechend einer Prozesseinheit festgelegt, und vier -Geräte wurden mit einem Gateway in einer Prozessmaßstabszeichnung positioniert. Der rote Kreis um das Gateway stellt die effektive Reichweite des Gateway dar. Wir sehen bei diesem Beispiel, dass die Mindestens- Fünf-Regel nicht eingehalten wurde, weil es nur vier Geräte innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway gibt. Das Netzwerk wird wahrscheinlich gemäß Spezifikation funktionieren, es wäre aber besser, es für langfristige Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit durch Ergänzung weiterer Geräte zu stärken. Seite 45 von 93

46 Seite 46 von 93 Abbildung 11. Beispielprozess, bei dem die Mindestens-Fünf-Regel nicht eingehalten wurde %-Regel Jedes -Netzwerk mit mehr als fünf Geräten muss mindestens 25 % der Geräte innerhalb der wirksamen Reichweite des Gateway haben, um angemessene Bandbreite zu garantieren und Engpässe zu beseitigen. -Netzwerke können auch mit nur 10 % funktionieren und die tatsächliche Umsetzung kann auch zu einem Ergebnis von weniger als 25 % führen, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass dies eine praktikable Zahl ist. Beispiel: Ein Netzwerk mit 100 Geräten benötigt 25 Geräte innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway. -Geräte werden gemäß ihres Prozessanschlusses platziert. Nur eine ungefähre Platzierung auf der Maßstabszeichnung ist erforderlich, da sich die selbstorganisierende Maschentechnologie an die Bedingungen anpasst, die ab dem Zeitpunkt der Installation bestehen und sich ändern. Die Auslegungsregeln gewährleisten eine Konzentration der -Geräte für weitreichende Wege

47 zwischen den Geräten. Dadurch kann die selbstorganisierende Maschentechnologie das Netzwerk in einer dynamischen Umgebung optimieren. Ausgehend von dem vorangegangenen Beispiel haben wir das Netzwerk durch Hinzunahme eines weiteren Feldgerätes innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway erweitert und ein weiteres Gerät als weiteren Messpunkt ergänzt. Jetzt stellt der rote Kreis die effektive Reichweite des -Geräts dar, das nicht drei Nachbarn hat. Um Zuverlässigkeit zu erreichen, ist es entscheidend, dass jedes -Gerät während des Betriebs zwei Wege hat, um Redundanz und Auswahl zu gewährleisten. Die Dreier-Regel garantiert bei der Auslegung die Konzentration der Geräte. Abbildung 12. Beispielprozess, bei dem die Dreier-Regel nicht eingehalten wurde Wenn die Dreier-Regel nicht eingehalten wird, kann das Netzwerk auch durch die Hinzunahme weiterer Geräte gestärkt werden. Wenn Seite 47 von 93

48 Netzwerke größer werden, werden die Mindestens-Fünf-Regel und die Dreier-Regel irrelevant, da sich viele Geräte in der Prozessumgebung befinden. Die 25 %-Regel wird entscheidend für große Netzwerke, um sicherzustellen, dass es eine große Bandbreite für alle Geräte im Netzwerk gibt. Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel, bei dem die 25 %- Regel nicht eingehalten wurde. Abbildung 13. Beispielprozess, bei dem die 25 %-Regel nicht eingehalten wurde Die 25 %-Regel kann unterschiedlich umgesetzt werden. Im Folgenden finden Sie drei Optionen zur Verstärkung dieser Netzwerkauslegung, wobei jede auf einer eigenen Überlegung basiert: 1. Ergänzen Sie weitere Geräte innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway. Während es sich hierbei um eine gute Lösung handelt, gibt es möglicherweise keine weiteren hilfreichen Punkte innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway. Seite 48 von 93

49 2. Positionieren Sie das Gateway an einem zentraleren Standort im Verhältnis zur übrigen Verteilung der -Instrumente. In diesem Fall gibt es möglicherweise keinen geeigneten Integrationspunkt in das Host-System im Mittelpunkt des Netzwerks. 3. Ergänzen Sie ein weiteres Gateway. Dies erhöht die Gesamtkapazität für die Prozesseinheit, erfüllt die Anforderungen dieser spezifischen Konzentration von Feldgeräten und gewährleistet langfristige und störungsfreie Skalierbarkeit. Es kann aber immer noch das Problem mit dem geeigneten Integrationspunkt in das Host-System wie bei Option 2 bestehen. Abbildung 14. Beispielprozess mit zwei Gateways Reservekapazität und Erweiterung Während eines typischen Projekts besteht oft der Bedarf, installierte Reserve-Hardware (Schaltschränke, E-/A-Karten, Abschlüsse) und Seite 49 von 93

50 zusätzliche Platzreserven zur Verfügung zu stellen. Üblicherweise können diese Zahlen zwischen 20 % und 30 % variieren. Die Überlegung bei der Auslegung der Wireless-Technologie ist anders, da keine Schaltschränke, E-/A-Karten und Abschlüsse erforderlich sind. Zusätzliche Gateways können ergänzt werden, um die Kapazität zu erhöhen. Verstärkung Eine Belastungsprüfung der Netzwerkauslegung durch Änderung der effektiven Reichweite des Geräts wird empfohlen, um potentielle Schwachpunkte im Netzwerk aufzudecken. Um das Netzwerk einem Belastungstest zu unterziehen, reduzieren Sie die effektive Reichweite der Geräte in Schritten von 10 %. Nehmen wir beispielsweise an, dass eine effektive Reichweite von 76 m (250 Fuß) für die ursprüngliche Auslegung verwendet wurde. Bei der Reduzierung der effektiven Reichweite in Schritten von 8 m (25 Fuß) (10 %) wird aufgedeckt, wo die Schwachpunkte bestehen. An diesem Punkt liegt es im Ermessen des Netzwerk-Technikers, bis zu welchem Niveau das Netzwerk belastet wird; ab einer bestimmten Grenze rechnet sich der Aufwand nicht mehr. Das unten stehende Beispiel deckt auf, dass ein -Gerät, die Dreier-Regel unter einem Belastungstest von 20 % der effektiven Reichweite nicht erfüllt. Die effektive Reichweite ist für die Prüfung auf der linken Seite auf 76 m (250 Fuß) und auf der rechten Seite auf 61 m (200 Fuß) eingestellt. Seite 50 von 93 Abbildung 15. Beispielprozess: Standardauslegung (links). Belastungsprüfung (rechts)

51 Die selbstorganisierende Maschentechnologie ermöglicht nicht nur die Ergänzung eines Netzwerks um weitere -Feldgeräte zum Zweck der Automatisierung, sondern es bestehen auch Mittel zur einfachen Korrektur der Auslegung. Zu den Alternativen gehören Änderung des Gateway-Standorts, Ergänzung eines neuen Gateway zur Segmentierung des Netzwerks, Ergänzung weiterer Geräte oder Repeater. Repeater sind ebenfalls eine Alternative zur Verstärkung eines Netzwerks. Anstelle eines weiteren -Geräts mit einem spezifischen Mess Zweck wird dieses Gerät speziell zur Bereitstellung weiterer Anschlüsse innerhalb des Netzwerks verwendet. Repeater können effektiv in dichten Infrastrukturen verwendet werden, wenn sie zur Maximierung der effektiven Reichweite der darunter liegenden Geräte über der Infrastruktur angeordnet werden. WirelessHart- Adapter können als kostengünstige Repeater eingesetzt werden, wenn eine Stromversorgung vor Ort verfügbar ist. -Verfügbarkeit und Redundanz Das -Feldnetzwerk ist schon an sich redundant zwischen den Wireless-Feldgeräten und dem Gateway, wenn die Empfehlungen zur Netzwerkauslegung umgesetzt werden. Der Anwender sollte nicht weniger als 99 % Zuverlässigkeit im Datenfluss von jedem -Feldgerät erwarten, wobei sich die übliche Leistung 100 % annähert. Die folgenden Punkte sind Überlegungen zur Erhöhung der Systemverfügbarkeit zwischen dem Host-System und dem -Gateway: 1. Wenden Sie alle Netzwerkauslegungsempfehlungen an, um sicherzustellen, dass das Feldnetzwerk eine inhärente Redundanz der Pfade aufweist. 2. Erden Sie Gateways und Feldgeräte immer ordnungsgemäß entsprechend der Herstellerempfehlungen. 3. Verwenden Sie immer geeignete Blitzschutzvorrichtungen an den Gateways. 4. Verwenden Sie immer eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), um das Gateway zu versorgen. Dabei handelt es sich um die hauptsächliche Fehlerquelle von Gateways. Seite 51 von 93

52 5. Setzen Sie redundante Gateways für das Feldnetzwerk ein, wenn Messungen kritisch sind. 6. Machen Sie die Host-System-Anschlüsse zu den Gateways redundant, insbesondere wenn redundante Gateways verwendet werden. Dazu gehören physikalische Anschlüsse, Schalter und Stromversorgungen. -Sicherheit Bei der Auslegung von Netzwerken müssen jedes Gateway und jedes Netzwerk eine eindeutige Netzwerk-ID haben. Gerätzugangscodes können entweder als gemeinsam oder individuell/eindeutig konfiguriert werden. Wenn gemeinsame Gerätzugangscodes als Option ausgewählt werden, wird jedes Feldgerät den selben Gerätzugangscode haben. Wenn individuelle Gerätzugangscodes ausgewählt werden, hat jedes Feldgerät im Netzwerk einen eindeutigen Gerätzugangscode. Individuelle Gerätzugangscodes bieten höhere Sicherheit und werden empfohlen. Auslegung des Netzwerks für Steuerungsaufgaben Das grundlegende Konzept der Auslegungsregeln ändert sich für die Steuerung nicht und aktuelle Empfehlungen werden für übergeordnete Steuerung verwendet. Die unten stehenden Anmerkungen verdeutlichen potentielle Anpassungen der grundlegenden Netzwerkauslegung, die im Feld durch Tests überprüft werden müssen, um die Heuristik zu verstehen und zu dokumentieren, die einzigartig für die Auslegung von Steuerungsnetzwerken ist, bei denen Scan-Raten über vier Sekunden liegen und enge Toleranzen für Latenzzeiten erforderlich sind. 1. Umfangsregel Stellen Sie sicher, dass alle - Messungen, die Teil eines Regelkreises sind, dem selben Gateway/Netzwerk zugeordnet sind. 2. Maximal-Fünf-Regel Minimieren Sie die Anzahl der Sprünge zum Gateway, um die Latenzzeit zu reduzieren. 3. Dreier-Regel Zu den möglichen Änderungen gehören die Erhöhung der erforderlichen Anzahl an Nachbarn auf vier oder fünf, um die Anzahl der potentiellen Pfade zu erhöhen und somit die Möglichkeiten zur Optimierung der Netzwerkleistung zu verbessern. Seite 52 von 93

53 4. 25-%-Regel Zu den möglichen Änderungen gehört die Erhöhung der Prozentzahl an Geräten innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway auf 35 % +. Dadurch werden mehr Geräte um das Gateway versammelt, wird eine geringere Anzahl an Sprüngen gewährleistet und ist mehr Bandbreite zu den -Geräten mit schnellen Scan-Raten verfügbar. 5. Einser-Regel Neue Regel. Dadurch würde sicher gestellt, dass entscheidende -Geräte, die Stellglieder antreiben, innerhalb der effektiven Reichweite des Gateway sind, um die typische Sprunganzahl von 1-2 Sprüngen zu gewährleisten. Auf diese Weise können die Vorteile der Pfadredundanz und sehr kurzer Übertragungszeiten erreicht werden. Seite 53 von 93

54 Kapitel 8 Anforderungen an das Host-System Einsatz von Standardprotokollen Standardprotokolle sollten verwendet werden, um die kostengünstigste Installation sicherzustellen. Das -Gateway muss Daten vom -Feldnetzwerk in das gewünschte Protokoll und die physikalische Ebene konvertieren, das/die für die Integration benötigt wird. Wireless-Host-System Daten von -Feldnetzwerken können in jedes bestehende Host-System integriert werden. Jedoch sind viele Wireless- Automatisierungsanwendungen nicht für Steuerung oder Prozessüberwachung bestimmt und sind möglicherweise nicht für den Zugriff durch das DCS- oder PLC-System erforderlich. Diese Information kann hilfreich für das Personal sein, das sich nicht im Steuerstand befindet, einschließlich Techniker für Zuverlässigkeit, Wartungspersonal sowie Techniker für Energieversorgung. Es sollte sorgfältig bedacht werden, welche Informationen auf Bildschirmen für Steuerungsvorgänge erscheinen, um die "Verwässerung" kritischer Informationen zu verhindern. Nehmen wir beispielsweise an, ein Wireless-Feldnetzwerk wird verwendet, um die manuelle Überprüfungsrunde eines Wartungstechnikers zu ersetzen, der manuell Temperatur- und Vibrationsdaten einer Reihe von Pumpen aufnimmt und diese dann manuell in ein Historian-System [historische Datenerfassung] für den zukünftigen Zugriff eingibt. Mit kann das Gateway in die Anwendung zur automatischen Datenerfassung integriert werden, in diesem Fall ein Historian. Seite 54 von 93

55 Abbildung 16. Integration des Gateway in das Host-System Bei -Netzwerken, die Anwender bei unterschiedlichen Aufgaben unterstützen, besteht für jeden Endnutzer die Möglichkeit einer eigenen Anwendung für die Erfassung und Analyse der Daten. Anwendern, die Daten manuell erfassen, liefert das fehlende Teil für die Automatisierung ihres Prozesses. Für die Sicherstellung langfristiger Skalierbarkeit bei bis Geräten in einer einzigen Anlage wird es wichtig sein, eine abgestimmte Maßnahme zu ergreifen, damit Endnutzer mit unterschiedlichen Aufgaben und Verantwortungen, die E-/A-Kapazität der Gateways gemeinsam nutzen können. Es gibt keinen Grund, warum Mitarbeiter im Bereich Wartung, Versorgung, Arbeitsplanung, Gesundheit/Sicherheit/Umwelt und Asset Management Netzwerkressourcen nicht teilen könnten. Ein zu überlegender Aufbau wäre ein zentralisiertes Historian-System und ein zentralisiertes Asset-Management-Programm wie unten dargestellt. Bei diesem Szenario werden mehrere Gateways im selben Ethernet-Netzwerk und auf dem selben Server verbunden. Ihre Daten an ein zentralisiertes Historian-System können dann mit den Anwendungen für jeden Endnutzer verbunden werden. Auf diese Weise können Ressourcen des Host-Systems geteilt werden, alle -Instrumente können an die selbe Asset-Management- Lösung berichten, einheitliche Sicherheitsrichtlinien können vorgelegt werden und Endnutzer können -Daten in Anwendungen betrachten, die für ihre Aufgaben spezifisch sind. Seite 55 von 93 Abbildung 17. Einbindung von Gateway-Informationen in viele Anwendungen

56 Die Erarbeitung einer Host-System-Strategie ist entscheidend, um den Ertrag aus der Investition in die Wireless-Technologie zu erhöhen, die in großem Umfang umgesetzt wird. Erfolgreiche Umsetzung bedeutet, dass Daten an die richtigen Personen gehen und in Informationen für Maßnahmen umgewandelt werden. Oftmals werden viele Anwender die gleichen Daten sehen, jedoch im Zusammenhang mit ihrer jeweiligen Anwendung. Das bedeutet auch, dass nicht jedes Mal, wenn ein neues -Gerät zur Anlage hinzugefügt wird, Probleme mit dem Host-System und der Integration gelöst werden müssen. ist wirklich skalierbar; -Geräte können einem Netzwerk hinzugefügt werden, ohne den Betrieb zu unterbrechen, und weitere Gateways können ergänzt werden, um die E- /A-Kapazität zu erhöhen. Mit dieser Möglichkeit kann Automatisierung ergänzt werden, was Probleme ohne große Projektbudgets löst, sobald die Wireless-Netzwerkinfrastruktur vorhanden ist. Ein - Gerät kann beispielsweise in Minuten angeschlossen, konfiguriert und integriert werden, wenn eine Host-System-Strategie vorhanden ist. Host-Integration Die Integration von Daten aus dem Wireless-Gateway in ein Host- Steuerungssystem erfolgt normalerweise auf zwei Arten durch native Konnektivität direkt zum Host-System oder unter Verwendung von Standardprotokollen wie z.b. Modbus oder OPC. Seite 56 von 93 Hinsichtlich nativer Konnektivität einschließlich herstellerspezifischer E- /A-Karten wenden Sie sich bitte an den Host-Anbieter. OPC und Modbus sind herstellerunabhängige Protokolle, die standardmäßige Datenaustausch- und Integrationstechniken verwenden, um Daten vom Gateway zum Host-Steuerungssystem zu übertragen. Typische Daten, die zum Host übertragen werden, sind Prozessvariablen (PV, SV, TV, QV) und der Gesamtzustand des Geräts. Diagnoseinformationen werden üblicherweise über Ethernet an ein Asset-Management-System übertragen. Überprüfen Sie mit dem Gateway-Hersteller, ob es kompatible Asset-Management-Pakete gibt. Oft können bestehende Host-Systeme eine Kombination aus alten DCSund PLC-Komponenten und modernen Datenverwaltungslösungen wie Historians sein. -Gateways müssen viele Verbindungen in vielen Host-Systemen über viele Protokolle unterstützen. Dadurch kann mit -Netzwerken die Modernisierung eines bestehenden Host-Netzwerks unterstützt werden. Nehmen wir beispielsweise an, ein

57 bestehendes DCS hat keinen Reservekapazitäten und kann nur das 4-20 ma Signal von kabelgebundenen HART-Geräten empfangen. Ein -Netzwerk kann seriell an das DCS angeschlossen werden, um den Bedarf nach weiteren analogen Eingangskarten zum Empfang weiterer Prozessvariablen zu umgehen, während bei parallelem Anschluss HART-Diagnoseinformationen an ein Asset-Management- Programm von bestehenden kabelgebundenen HART-Geräten mit -Adaptern übertragen werden. Diese Art des Modernisierungsprojekts könnte die schrittweise Modernisierung eines älteren Host-Systems ermöglichen, und wenn es zum geplanten Upgrade des DCS kommt, wechseln die bestehenden - Netzwerke zum neuen Host-System. Abbildung 18. Verwendung des -Gateway, um Informationen von Nicht- HART-Host-Systemen zu übertragen Ein Hauptergebnis der Arbeit mit Host-System-Administratoren ist eine Strategie zur Einbindung einer anlagenweiten Wireless-Infrastruktur. Bei einer kleinen Anwendung sind die physikalischen Standorte, an denen die Gateways angeschlossen werden, ein Hauptergebnis. Diese sind für den Auslegungsprozess des Netzwerks erforderlich. Wichtigste Ergebnisse für die Netzwerkauslegung: Bestimmung eines Host-System-Administrators und eines Systemintegrators, der die Einbindung der -Daten in das Host-System unterstützt. Seite 57 von 93

58 Potentielle physikalische Verbindungspunkte für - Gateways. Interoperabilität Die Umwandlung von -Daten vom Gateway in Standardprotokolle einschließlich Modbus und OPC stellt die Interoperabilität aller -Netzwerke mit allen Host-Systemen sicher. Host-Systeme, die auf firmeneigenen Protokollen basieren, können Probleme aufweisen. Host-System-Unterstützung für -Funktionalität Das -Gateway erledigt die gesamte Verwaltung des -Netzwerks und verwaltet die Kommunikation der -Feldgeräte. Das Host-System benötigt für die Unterstützung des -Feldnetzwerks keine spezielle Software. Konfigurationstools -Geräte basieren auf der HART-Technologie. Daher eignen sich vorhandene HART-Feldkommunikatoren für die Konfiguration von Feldgeräten. Feldkommunikatoren benötigen die richtige Gerätebeschreibung zur Konfiguration, die für jedes andere neue HART- Gerät, ob kabelgebunden oder Wireless, gleich ist. Die Konfiguration des Host-Systems hängt vom Host-System ab. HART-Hersteller mit einer Asset-Management-Software können die Vorteile der Fernverwaltung von kabelgebundenen Geräten auf -Geräte über das Gateway erweitern. Grafische Darstellung des Leitsystems Nicht alle Daten, die vom -Feldnetzwerk erfasst werden, gehören als Teil der Leisystemgrafik auf den Bildschirm des Anwenders. Es besteht die Gefahr, dass irrelevante Informationen zum Anwender gelangen und ihn von kritischen Informationen ablenken. Die Integration des Host-Systems sollte so konfiguriert werden, dass Daten von einem -Feldnetzwerk an den entsprechenden Endnutzer geliefert werden, obwohl die Netzwerkressourcen gemeinsam genutzt werden. Es folgen einige Beispiele: Daten, die über den Energieverbrauch drehender Anlagen gesammelt werden, müssen an den Leiter Energieversorgung gesandt werden. Seite 58 von 93

59 Daten, die über die Vibrationsspektren drehender Anlagen gesammelt werden, müssen an das Asset Management gesandt werden. Daten, die über Temperaturalarme für rotierende Anlagen gesammelt werden, müssen an die Bediener und an den Leiter Zuverlässigkeit gehen. Die ordentliche Festlegung einer Integrationsstrategie wird eine effiziente Erfassung von Daten vom -Netzwerk und die Verbreitung an die richtigen Endnutzer sicherstellen. Viele Endnutzer, die typischerweise nicht offen für die Vorteile von Automatisierung sind, haben anwendungspezifische Datenbanken, in denen Daten manuell erfasst und hochgeladen werden. Mit der Möglichkeit - Daten in viele Standardprotokolle zu integrieren, können diese vorhandenen anwenderspezifischen Datenbanken automatisch befüllt werden. Knotenpunktadressierung und Namenskonventionen Bei einem -Gerät müssen die Namenskonventionen für kabelgebundene HART-Geräte eingehalten werden. Alarme und Warnsignale Alarme und Warnsignale müssen an den entsprechenden Endnutzer und die entsprechende Anwendung sowie Software weitergeleitet werden. Die Verbreitung von Alarmen und Warnsignalen muss den Endnutzer und dessen Verantwortungsbereich widerspiegeln. Wartungsstation -Geräte liefern interne Diagnoseinformationen über den Prozess und das Gerät wie jedes kabelgebundene HART-Gerät. Zusätzliche lokale Diagnoseinformationen für die Netzwerkkonnektivität sind über einen HART-Feldkommunikator mit korrekter Gerätebeschreibung für das -Feldgerät zugänglich. Das -Gateway liefert außerdem zusätzliche Diagnoseinformationen über die Netzwerkleistung. Die Daten von -Geräten werden nicht zum Host-System übertragen, wenn die Daten als fraglich eingestuft werden und zwar entweder durch eine HART-Diagnose oder wenn das Gateway die Daten vom -Feldgerät verzögert empfängt. Des Weiteren ist das Seite 59 von 93

60 Gateway für die -Netzwerkverwaltung und die Netzwerkdiagnose zuständig. Die Diagnose zwischen dem Gateway und dem Host-System ist vom Host-System und Gateway abhängig. Historian Die historische Datenerfassung kann so behandelt werden wie jede andere konventionelle Quelle (z.b. OSIsoft PI oder irgendein DCS Historian Paket). Seite 60 von 93

61 Kapitel 9 Anforderungen an Abnahmeprüfung beim Hersteller Einführung Das Hauptergebnis einer Abnahmeprüfung beim Hersteller (Factory Acceptance Test / FAT) ist die Einbindung von Daten von - Geräten in das Host-System über das Gateway. Der Umfang des FAT muss mit dem Endnutzer vereinbart werden. Üblicherweise wird nur ein Teil der zu installierenden Feldgeräte und Gateways während des FAT verwendet. Staging beim Hersteller Bei den folgenden Punkten handelt es sich um Grundanforderungen an das Staging beim Hersteller: Ein Muster aller Anwendungen, Gateways und - Geräte ist vorhanden. Freigegebene(r/s) Testplan, Testverfahren sowie Abnahmekriterien HART-Feldkommunikator und Benutzerschnittstelle zum -Gateway. Voraussetzungen Im Folgenden sind Voraussetzungen für den FAT aufgeführt: Der Netzwerktopologietest ist als Teil des Site Acceptance Test [Standortabnahmetest] abgedeckt. Die -Netzwerkauslegung muss nicht im Werk getestet werden, wenn die Empfehlungen für die Netzwerkauslegung umgesetzt wurden. Die konservative Möglichkeit, das Netzwerk bei Installation mit Repeatern zu verstärken, sichert großes Vertrauen in den zuverlässigen Betrieb. Anforderungen an Abnahmeprüfung beim Hersteller (FAT) Bei den folgenden Punkten handelt es sich um wichtige Anforderungen an die Abnahmeprüfung beim Hersteller: Seite 61 von 93

62 Die physikalische Anbindung zwischen Gateway und Host- System wird überprüft. Kann vom Host-System auf das Gateway zugegriffen werden? Die Protokollverbindung zwischen dem Gateway und der Anwendung, die im Host-System verfügbar ist, wird überprüft. Können die Daten, die im Gateway sichtbar sind, in der Anwendung gesehen werden? Können die Standardparameter ordnungsgemäß übertragen werden? Das Gateway kann alle notwendigen Verbindungen zu allen benötigten Anwendungen unterstützen. Die Gerätebeschreibung (DD) für alle Feldgeräte in jeder Asset- Management-Lösung wird geprüft. Dadurch wird sichergestellt, dass die richtige DD installiert und gültig ist. Dies ist insbesondere wichtig für -Geräte, die neu auf dem Markt sind. FAT-Verfahren Da es keine physikalischen E-/A-Module gibt, wird der Softwaretest durch Simulation des Ein-/Ausgangs auf Prozessorebene durchgeführt. Diese Ebene der Simulation eignet sich, um die Anwendungssoftware innerhalb des Host-Steuerungssystems zu überprüfen. Seite 62 von 93 Gemäß der Norm IEC hinsichtlich Abnahmeprüfung beim Hersteller gelten die allgemeinen Anweisungen, wie sie für die Prüfung von Busschnittstellen und Untersystemen beschrieben sind. Ein Teil der Instrumente (zumindest von jedem Typ eins) muss an das Gateway als Beleg für die Konzeptvorstellung der integrierten Systemfunktionalität angeschlossen werden. Dieser Test sollte idealerweise die Konnektivität zwischen Feldgerät und Gateway sowie zwischen Gateway und Host- System überprüfen. Wenn die physikalischen Geräte nicht im Werk getestet werden, wird gegebenenfalls eine Emulation der Schnittstelle durchgeführt. Im Folgenden finden Sie eine Verfahrensanweisung für die Durchführung eines FAT: 1. Schalten Sie das Gateway ein. 2. Fügen Sie von jedem Typ von -Gerät ein Gerät zum Netzwerk hinzu, und überprüfen Sie die ordnungsgemäße

63 Konnektivität. Alle Felder des Gateway für Daten vom -Gerät müssen ordnungsgemäß ausgefüllt sein. 3. Ändern Sie die Netzwerk-ID und den Zugangscode des Netzwerks und überprüfen Sie, ob alle Feldgeräte verbunden sind, um die ordnungsgemäße Netzwerk- und Sicherheitsverwaltung des Netzwerks sicherzustellen. 4. Stellen Sie die erste physikalische Verbindung zur ersten erforderlichen Host-System-Anwendung her. 5. Überprüfen Sie die Konnektivität zwischen dem Gateway und der Host-System-Anwendung. 6. Binden Sie die benötigten Daten von jedem Beispiel-- Gerät in die Host-System-Anwendung ein. a. Eine optionale, zusätzliche Vorgehensweise wäre die Änderung der Prozessvariablen im -Gerät durch direkte Stimulation oder durch Simulation. Sobald alle Geräte ordnungsgemäß mit dem Gateway verbunden sind, sollten sie identisch über Protokolle wie Modbus und OPC integriert werden. 7. Wiederholen Sie Schritte 4 bis 6, während Sie Host-System- Verbindungen zum Gateway hinzufügen, bis alle vorgesehenen Verbindungen des Gateway vollständig sind. 8. Überprüfen Sie gegebenenfalls die Einbindung in eine Asset- Management-Lösung. a. Überprüfen Sie, ob auf jedes -Gerät ordnungsgemäß zugegriffen werden kann und ob es über die Asset-Management-Lösung konfiguriert werden kann. 9. Ergänzen Sie weitere Verfahrensanweisungen zur Überprüfung von Steuerungs- und Überwachungsberichten. Seite 63 von 93

64 Kapitel 10 Installationsanweisungen Die Installation ist eng angelehnt an die Installation von kabelgebundenen HART-Instrumenten. Da es keine Kabel gibt, können -Geräte installiert werden, sobald die Anlage oder die Infrastruktur vor Ort und gesichert ist. Netzwerkinstallation Installieren Sie immer zuerst das Gateway, damit die Integration und die Feldnetzwerkinstallation sowie die Inbetriebnahme parallel erfolgen können. Feldgeräte können im Gateway und anschließend in der Host-System- Anwendung in Betrieb genommen werden. Im Allgemeinen werden -Geräte gemäß der Anleitungen für kabelgebundene HART-Geräte installiert. Ziehen Sie immer das Produkthandbuch zu Rate. -Geräte in der Nähe des Gateway sollten immer zuerst installiert und in Betrieb genommen werden, um Verbindungen für mögliche Geräte sicherzustellen, die nicht direkt mit dem Gateway verbunden werden können. Dies ist der einfachste Weg, um das selbstorganisierende Maschennetzwerk aufzubauen. -Geräte können nah beieinander installiert werden, ohne dass dies zu Störungen führt. Die selbstorganisierende Maschennetzwerkplanung von gewährleistet, dass Geräte in unmittelbarer Nähe zueinander nicht kommunizieren, miteinander kommunizieren oder auf unterschiedlichen Kanälen miteinander kommunizieren, wenn andere Geräte kommunizieren. Wenn eine Antenne eines -Gateway oder eines -Geräts in der Nähe einer Hochleistungsantenne einer anderen Wireless-Quelle montiert werden muss, sollte die Antenne mindestens 1 m (3 Fuß) ober- oder unterhalb montiert werden, um mögliche Störungen zu minimieren. Blitzschutz Vor der Installation müssen die Installationshandbücher aller -Geräte zu Rate gezogen werden. Seite 64 von 93

65 Im Allgemeinen sollten -Geräte nicht der höchste Punkt in der Anlage sein, um den Blitzschutz zu erhöhen. Stellen Sie sicher, dass zwischen den -Gateways und der Host-System-Verbindung eine geeignete Schutzvorrichtung vorgesehen wird, da ein Blitzschlag mehr als nur das -Gateway beschädigen kann. Redundante Gateways sollten niemals an der gleichen Stelle platziert werden, um verschiedene Standorte zu haben, falls ein einzelnes -Gateway von einem Blitz getroffen wird. Im Allgemeinen bieten integrierte Wireless-Geräte einen besseren Schutz des Systems als kabelgebundene Geräte, da die Energie eines Blitzschlags nicht durch die Kabel geleitet werden und andere Bauteile beschädigen kann. Normen wie NFPA 780 liefern Klassifikationen für Blitzschutzbereiche sowie Vorgehensweisen für die ordnungsgemäße Umsetzung. Wireless-Verbindungstestverfahren Bevor Sie mit dem Wireless-Verbindungstestverfahren beginnen, überprüfen Sie, ob das -Gerät grundlegende Konnektivität zum Netzwerk aufweist und zwar entweder durch die Gateway- Schnittstelle, eine lokale Benutzerschnittstelle am Gerät oder eine lokale Verbindung über einen HART-Feldkommunikator. Wenn das Gerät nicht in das Netzwerk gelangt, überprüfen Sie, ob die Stromversorgung anliegt und ob die Netzwerk-ID und der Zugangscode ordnungsgemäß umgesetzt wurden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Gateway richtig installiert, mit Strom versorgt und zugänglich ist, dass das Netzwerk gemäß bewährten Verfahren ausgelegt ist und dass Geräte vorhanden sind, mit denen sich das in Betrieb zu nehmende Gerät verbinden kann. 1. Warten Sie mindestens eine Stunde nach dem Anschluss des -Geräts an den Strom, bevor Sie den Wireless- Verbindungstest durchführen. Dadurch hatte das Gerät ausreichend Zeit, um mehrere Verbindungen für die Selbstorganisation herzustellen. Mehrere Geräte können zur gleichen Zeit getestet werden, und da sie voneinander abhängen, ist es optimal, für den ersten Verbindungstest so viele wie möglich im Netzwerk zu haben. Seite 65 von 93

66 2. Überprüfen Sie, ob in der Netzwerkdiagnose angegeben ist, dass das Gerät über ordnungsgemäße Bandbreite verfügt. Das Gateway muss eine Anzeige haben. 3. Überprüfen Sie, ob jedes Gerät mindestens zwei Nachbarn hat. Das Gateway muss eine Anzeige haben. 4. Überprüfen Sie, ob die Zuverlässigkeit des Geräts bei mindestens 99 % liegt. Statistische Daten müssen möglicherweise zurückgestellt und neu bestätigt werden, um Unregelmäßigkeiten, die beim Start aufgetreten sind und für die langfristige Leistung nicht von Bedeutung sind, zu löschen. 5. Überprüfen Sie die Sensorkonfiguration gemäß Loop-Diagramm oder einem anderen Formular, in dem die Konfiguration angegeben ist. 6. Führen Sie die notwendigen Nullpunktabgleiche für Sensoren durch. 7. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Gerät im Netzwerk. Wenn ein Gerät den Wireless-Verbindungstest nicht besteht, führen Sie die folgenden grundlegenden Schritte durch: 1. Warten Sie, bis das gesamte Netzwerk aufgebaut ist und 24 Stunden in Betrieb war, bevor Sie weitere Schritte überlegen. Dadurch wird dem Gateway Zeit gegeben, um die Selbstorganisation für die beste Kommunikation zu maximieren. 2. Überprüfen Sie bei dem fehlerhaften Gerät die ordnungsgemäße(n) Pfadstabilität und RSSI-Werte. Die Pfadstabilität sollte über 60 % und die RSSI-Werte sollten über -75 dbm liegen. 3. Überprüfen Sie den Standort des fehlerhaften Geräts im Netzwerk. Überprüfen Sie, ob eine Netzwerkauslegungsregel nicht eingehalten wurde oder ob eine nicht vorgesehene Installation zur schlechten Übertragung des Funksignals geführt hat. a. Fügen Sie - falls nötig - Repeater hinzu, um das Netzwerk zu stärken, wenn das Gerät vom Netzwerk isoliert ist und eine schlechte Verbindung hat. Seite 66 von 93

67 4. Überprüfen Sie, ob das Gerät ordnungsgemäß mit Strom versorgt wird und als Sensor richtig funktioniert. 5. Überprüfen Sie, ob die Scan-Rate nicht höher als die höchste Scan- Rate ist, die das Gateway zulässt. a. Reduzieren Sie entweder die Scan-Rate des Feldgeräts oder erhöhen Sie die höchste zulässige Scan-Rate am Gateway. Netzwerktestverfahren Im Folgenden finden Sie die Grundschritte zur Überprüfung eines Netzwerks: 1. Überprüfen Sie, ob alle angeschlossenen Geräte den Wireless- Verbindungstest bestehen. Das Gateway muss eine Anzeige haben. 2. Stellen Sie sicher, dass mindestens 15 % aller Geräte direkt mit dem Gateway verbunden sind. Der Design-Parameter liegt bei 25 %; der kleinste annehmbare Wert liegt bei 10 %. Das Gateway muss eine Anzeige haben. 3. Überprüfen Sie, ob die Gesamtzuverlässigkeit des Netzwerks bei mindestens 99 % liegt. Das Gateway muss eine Anzeige haben. Loop-Test / Standortintegrationstest Sobald die -Geräte mit dem Gateway verbunden sind und das Netzwerk überprüft wurde, ist der Loop-Test im traditionellen Sinne möglicherweise nicht mehr nötig. Mit dem Wireless-Verbindungstest wird überprüft, ob alle Feldgeräte richtig konfiguriert sind. Da es keine Kabel gibt, die verwechselt werden können, ist der traditionelle Loop-Test nicht erforderlich. Alternativ können Loop-Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass jedes Feldgerät mit dem richtigen Gateway kommuniziert und dass jedes Gateway mit dem richtigen Host-System verbunden ist. Traditionelle Anwendungen der Sensoranregung können sicherheitshalber durchgeführt werden, sind aber in einer rein digitalen Architektur weniger hilfreich, wenn vollständig sichergestellt wurde, dass ein Feldgerät mit dem richtigen Tag und der richtigen Konfiguration in Betrieb genommen wurde. Seite 67 von 93

68 Bench-Simulationstest Jedes -Feldgerät entspricht dem HART 7.0+ Protokoll, das über Vorschriften für die Simulation verfügt. Jedes Gerät kann in einen Simulationsmodus versetzt werden. Mit dem Bench-Simulationstest soll auch überprüft werden, ob alle HART-Feldkommunikatoren die richtige Konfiguration und die richtige Gerätbeschreibung (DD) für den Zugang zur lokalen Benutzerschnittstelle des Feldgeräts aufweisen, wenn sie im Feld sind. Bereitstellung von Ersatzteilen Im Folgenden sind die empfohlenen Ersatzteile aufgeführt, die man vor Ort haben sollte: Ersatzblitzableiterbauteile für Gateways, falls ein Blitzschutz verwendet wird. Ersatz-Gateways sollten gemäß Ersatzteilrichtlinie für die Host- System-Anlage (z.b. E-/A-Karten) vorhanden sein. Die Gateway- Konfiguration muss sich für den schnellen Austausch gut eignen, falls erforderlich. Ersatzbatteriemodule Ersatzfeldgeräte wie in der Richtlinie für kabelgebundene Feldgeräte festgelegt. Zusätzliche Geräte, die als Repeater verwendet werden, sollten gegebenenfalls berücksichtigt werden. Entfernen redundanter Geräte Repeater, die zeitweilig verwendet werden, um ein Netzwerk zu stärken, können entfernt und anderweitig eingesetzt werden, wenn das -Netzwerk auf einen Größe anwächst, bei der Repeater nicht mehr benötigt werden. Wartung Warten Sie jedes -Gerät gemäß Handbuch für das jeweilige Gerät. Das Netzwerk wird sich selbst organisieren und schlägt bei Änderungen Alarm, die einen Eingriff nötig machen. Das Gateway muss über eine Anzeige für Leistungsprobleme im Netzwerk oder in den Feldgeräten verfügen. Seite 68 von 93

69 Kapitel 11 Dokumentation in Intergraph SPI Geräte können mit minimaler Anpassung komplett in Intergraph SPI dokumentiert werden. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel, wie in einer logischen und linearen Reihenfolge dokumentiert werden kann, wobei vorausgesetzt wird, dass der Leser mit Intergraph SPI vertraut ist. Dabei handelt es sich nur um ein Beispiel zur Illustration der Methode. Letzten Endes liegt es in der Verantwortung der Projektleitung, Standards und Anleitungen aufzustellen und deren Anwendung innerhalb der Projektumgebung zu forcieren. Benutzerdefinierte Felder Zunächst müssen benutzerdefinierte Felder angelegt werden, um die Berücksichtigung von -Engineering-Parametern zu ermöglichen, die für dafür benötigt werden zu definieren, ob ein Punkt "wireless" ist und wie dieser Punkt mit einem Netzwerk verbunden wird. Die folgenden umfassenden benutzerdefinierten Felder müssen angelegt werden: Abbildung 19. Benutzerdefinierte Felder (User Defined Fields / UDF) für WirelessHart in SPI Seite 69 von 93

70 Benutzerdefiniertes Feld (UDF) (Y/N)/ (Ja/Nein) Erklärung der Felder: Beispiel Y Zweck Erkennung eines Punkts als Wireless- Punkt auf einem hohem Niveau. Wird zur schnellen Anwendung der Auslegungsvorgaben verwendet, um zu bestimmen, was "wireless" ist und was nicht. Scan rate / Scan-Rate 1,2, 4, 8, 16, 32, 64+ -Geräte scannen nicht alle bei einer Rate von 1 Sekunde wie kabelgebundene HART-Geräte. Dieser Wert ist wichtig für die Festlegung, welche Geräte sein können sowie für die Einstellung der Konfigurationsparameter. Gateway GWY002 Definiert, welchem Gateway ein -Gerät zuzuordnen ist. adapter / -Adapter Network Design Layout / Netzwerkauslegung WHA001 Definiert, welchem - Adapter ein kabelgebundenes HART- Gerät zugeordnet ist, wenn ein Gerät nicht über die integrierte - Funktion verfügt. A101.DWG Dabei handelt es sich um ein Referenzfeld für eine Zeichnung oder ein Dokument, die/das verwendet wurde, um zu bestätigen, dass die Netzwerkauslegung nach bewährten Verfahren durchgeführt wurde. Abbildung 20. Definition von benutzerdefinierten Feldern (UDF) in SPI für WirelessHart Wenn der Anwender sich dafür entscheidet, können SPI-Regeln so angelegt werden, dass diese benutzerdefinierten Felder nur für Punkte erscheinen, bei denen es sich um HART-Punkte handelt oder bei denen überprüft wurde, ob es sich um -Punkte handelt. Das minimiert die Darstellung von Informationen, die für Geräte, die keine -Geräte sind, nicht relevant sind. Gefilterte Ansicht Eine benutzerspezifische Ansicht des Geräteindex ist hilfreich für die Anwendung der Auslegungsvorgaben bei der Auswahl, welche Geräte "wireless" sein müssen, sowie um die Organisation der Netzwerke zu sehen. Im Folgenden sehen Sie eine Beispielansicht, die die benutzerdefinierten Felder vorteilhaft einsetzt, die im vorherigen Abschnitt dargestellt wurden. Seite 70 von 93

71 Abbildung 21. Benutzerspezifische Ansicht der benutzerdefinierten Felder für WirelessHart in SPI Die Reiter "Criticality" und "Scan Rate" sollten die Grundlage für alle Engineering-Vorgaben sein, anhand derer festgelegt wird, ob ein Gerät ist. Einige Loops mit niedrigem kritischem Zustand können Scan-Raten von weniger als 4 Sekunden aufweisen und sollten in die Auslegungsrichtlinien aufgenommen werden. Da - Geräte vor allem mit Batterien betrieben werden, eignet sich möglicherweise nicht für alle Anwendungen mit schnellen Scan-Raten. Unter Verwendung der Felder "Criticality" und "Scan-Rate" können Techniker festlegen, ob ein Gerät "" sein sollte. Wenn ein Gerät "wireless" ist, muss das Gerät mit einem Gateway verbunden werden. Wenn ein Gerät nur als kabelgebundenes HART-Gerät spezifiziert werden kann und einen -Adapter benötigt, muss die Tag-Information WirelessHart Adapter definiert werden. Jedes -Feldnetzwerk sollte anhand bewährter Verfahren für die Netzwerkauslegung validiert werden. Der Reiter "Network Design Layout" ist ein Referenzfeld für die Verlinkung einer Zeichnung, mit der die Netzwerkauslegung nach bewährten Verfahren überprüft wurde. Seite 71 von 93

72 Anlegen von Instrumenttypen Bereits früh im Prozess sollten Symbole und Instrumenttypen definiert werden und ein -Instrumentarchiv sollte angelegt werden. Im Folgenden werden die Grundänderungen an einem HART-Gerät gezeigt, um einen -Instrumenttyp anzulegen. Abbildung 22. Definition des WirelessHart-Instrumenttyps in SPI Im ersten Schritt muss ein neues Gerät mit einer neuen Beschreibung angelegt werden. In diesem Beispiel haben wir einen - Durchflusstransmitter angelegt. Bitte berücksichtigen Sie, dass keine neuen Instrumenttypen benötigt werden, wenn ein Gerät als kabelgebundenes HART-Gerät mit einem -Adapter spezifiziert wird. Seite 72 von 93

73 Abbildung 23. Definition eines neuen WirelessHart-Geräts in SPI Im Reiter "General" muss nichts verändert werden. Legen Sie fest, ob ein Gerät ein HART-Analogeingang (AI) oder ein HART-Analogausgang (AO) ist, so dass alle grundlegenden HART-Parameter angewandt werden können. Kümmern Sie sich um die Verkabelung oder fehlende Verkabelung separat. Die Tatsache, dass auf HART basiert, ermöglicht den Einsatz dieser vordefinierten Variablen. Seite 73 von 93

74 Seite 74 von 93 Abbildung 24. Definition der Verkabelungsarten in SPI Setzen Sie einen Haken im Feld "Include wiring". Falls dieses Feld nicht angekreuzt ist, wenn SPI Loop-Zeichnungen generiert, kann das Gerät den Loop-Zeichnungen nicht hinzugefügt werden. Dies ermöglicht auch Flexibilität für verschiedene Verkabelungskonfigurationen, die anderswo definiert werden müssen. Die Beispiele umfassen die Verkabelung der -Adapter in Reihe mit dem Loop und der Stromversorgung für die -Geräte. Dieser Vorgang muss für jeden einzelnen -Instrumenttyp wiederholt werden. Es gibt nur zwei Instrumenttypen, die für einzigartig sind und als Nebengerät betrachtet werden können - das - Gateway und der -Adapter. Um diese Instrumenttypen anzulegen, empfehlen wir die Verwendung des Symbols "YG" für ein

75 -Gateway und des Symbols "YO" für einen - Adapter. Sobald der Instrumenttyp definiert ist, können die "Device Panel Properties" zur Einbindung von Referenzsymbolen geändert werden. Es wird empfohlen Symbole sowohl für "Enhanced SmartLoop" als auch für "Cable Block Drawing" zuzuweisen. Abbildung 25. Zuweisung von Symbolen in SPI Grundlegende Symbole können in SPI unter Verwendung der Bearbeitungstools erstellt werden. Im Folgenden finden Sie Beispiele für -Feldgeräte und ein -Gateway. Das Zick- Zack-Symbol unten wurde von der ISA definiert. Für die weitere Dokumentation ist nichts Spezielles erforderlich, da zur Signalgebung üblicherweise keine umfangreichen Angaben gemacht werden. Bei automatisch erstellten Dokumenten kann es hilfreich sein, die Scan-Rate einzubeziehen, indem ein Bezug zum benutzerdefinierten Feld hergestellt wird, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist. Am wichtigsten ist es, dass das Projektleitungsteam über eine Seite 75 von 93

76 Symbolrichtlinie entscheidet und diese während des Projekts konsequent einhält. Symbol für -Gateway: Symbol für -Gerät: Abbildung 26. WirelessHart-Symbole -Geräte können unter Verwendung des benutzerdefinierten Felds mit einem -Gateway verbunden werden. In dieser Art von Zeichnung wird nicht der Pfad durch das -Netzwerk dargestellt, sondern die Beziehung zwischen dem -Gerät und dem -Gateway: Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel aus der ISA-5.1, Seite 118. Seite 76 von 93

77 Abbildung 27. ISA 5.1 Zeichnungsbeispiel Bitte berücksichtigen Sie, dass die Einbindung von Scan-Raten und Wireless-Signalsymbolen optional ist. Die Autoren dieses Dokuments fanden die Einbindung dieser Informationen hilfreich für die Umsetzung und Verwaltung der einzigartigen Attribute von. Loop-Diagramme Aufgrund der Tatsache, dass bei -Feldgeräten keine Signalverkabelung benötigt wird, ist die Erstellung des Pendant zum Wireless-Loop-Diagramm sehr einfach. Die Hauptinformation ist die Verbindung jedes Wireless-Feldgeräts zum entsprechenden Gateway. Es wird empfohlen, dass ein grundlegendes Wireless-Loop-Diagramm die klassischen Tag-Informationen sowie die benutzerdefinierten -Felder darstellt. Auf diese Weise ist eindeutig zu erkennen, welche Wireless-Geräte mit welchem -Gateway verbunden sind. Derzeit verfügt Intergraph SPI 2009 nicht über die Mittel, um dies in eine spezielle Zeichnung zu integrieren; daher wird empfohlen, den Instrumentierungsindex zu verwenden, der die benutzerdefinierten -Felder wiedergibt. In der folgenden Abbildung wird eine umfassende Liste von -Geräten dargestellt, die mit verschiedenen Gateways verbunden sind. Seite 77 von 93

78 Abbildung 28. Gefilterte Ansicht der WirelessHart-Tags In dieser Liste können Filter gesetzt werden, und sie kann nach Gateway sortiert ausgedruckt werden. Eine Hauptinformation ist der Link zu einer Zeichnung, die belegt, dass nach bewährten Verfahren geprüft wurde, wobei auch der physikalische Gerätstandort einbezogen werden kann. Seite 78 von 93

79 Abbildung 29. Tag-Ansicht sortiert nach Gateway Loop-Diagramme für -Adapter Ein -Adapter ist Zubehör eines Loop und sollte als Loop- Zubehör wie ein Multiplexer oder Überspannungsschutz behandelt werden. Loop-Zubehör wird üblicherweise nicht im Loop-Diagramm angegeben und vor Ort installiert. Der Einfachheit halber wird empfohlen, für das Loop-Diagramm eines kabelgebundenen HART- Geräts keine Änderungen vorzunehmen, um die Existenz eines -Adapters darzustellen. Der -Adapter würde ordnungsgemäß im Wireless-Loop- Diagramm, das das Gateway und alle verbundenen - Geräte darstellt, dokumentiert und berücksichtigt. Gateway-Blockdiagramme Nützlich ist die Erstellung eines Gateway-Blockdiagramms, in dem die Strom- und Kommunikationsanschlüsse des Gateway dargestellt werden. Alle -Gateways sollten unabhängig vom Seite 79 von 93

80 Hersteller über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung verfügen, um die Zuverlässigkeit des Systems zu erhöhen. Abbildung 30. Gateway-Blockdiagramm Eine weitere zu berücksichtigende Zeichnung möglicherweise zusammen mit einem Blockdiagramm wäre die Darstellung aller Gateways, die einem Bereich zugewiesen sind der Einfachheit halber im selben Dokument. Technische Datenblätter in SPI Vorhandene technische Datenblätter können verwendet werden, um -Geräte anzugeben. Die wesentlichen zu ändernden Felder sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Seite 80 von 93 Feld Technische Daten Typischer Wert Scan-Rate 4, 8, 16, 32, 64+ Stromversorgung Eigensichere Batterie, die im Feld ausgetauscht werden kann Kommunikationsart

81 Da von kabelgebundenem HART abgeleitet ist, sollten andere technische Datenfelder so ausgefüllt werden wie bei einem kabelgebunden HART-Gerät. Seite 81 von 93 Abbildung 31. Technisches Datenblatt für WirelessHart-Gerät Zeichnungen in SPL Smart Plant Layout -Geräte müssen so installiert werden wie ihr kabelgebundenes HART-Pendant. Daher können alle - Geräte in Zeichnungen ohne Abweichung von der Praxis für kabelgebundene HART-Geräte angegeben werden -Gateways sollten wie Anschlusskästen positioniert werden und die Installationsanweisungen aus der Netzwerkauslegung widerspiegeln. Dokumentation von Sicherheitsinformationen Die -Sicherheitsparameter der Netzwerk-ID und des Gerätzugangscodes dürfen nicht in einem Wireless-Loop-Diagramm

82 oder in der SPI-Designumgebung dargestellt werden. Es gibt Sicherheitsparameter zum Schutz des Netzwerks, die gemäß lokaler Sicherheitsrichtlinie verwaltet werden müssen, die vom Eigentümer / Bediener eingeführt wurde. Die Netzwerk-ID und der Gerätzugangscode werden nicht für die Auslegung benötigt. Im Wireless-Loop-Diagramm wird das -Gerät mit den -Gateway-Tags verbunden. Sichern Sie die Dokumente, die - Sicherheitsbestimmungen enthalten separat, einschließlich des -Gateway-Tag, der als Querverweis für die Netzwerk-ID und den Zugangscode verwendet werden kann. Denken Sie daran, dass die Netzwerk-ID und die Gerätzugangscodes für jedes Gateway und jedes -Feldnetzwerk eindeutig sein müssen. Diese Art von Sicherheitsmanagement ähnelt der Verwaltung von Sicherheitsinformationen für Steuerungssysteme und Server. Seite 82 von 93

83 Anhang A. Beispiel ISA-Datenblatt Im Folgenden sehen Sie ein Beispieldatenblatt für ein -Gateway. Abbildung 32. Beispiel eines technischen Datenblatts für ein Wireless-Gateway nach ISA Seite 83 von 93

84 Anhang B. Vergleich / HART Im Folgenden finden Sie eine umfassende Liste aller Unterschiede zwischen einem -Gerät und einem kabelgebundenen HART-Gerät, die für den Endnutzer von Bedeutung sind. Nicht alle Merkmale werden von jedem Hersteller in jedem Wireless-Feldgerät umgesetzt. Seite 84 von 93

85 wirelesshart Parameter Parameter Options Example Technical Details Notes Not unique to wirelesshart - wired HART6 and 7 devices also 32 Characters - characters can be any in ISO Latin-1 (ISO ) have Long Tag. Long Tag field UNIT_A_TT-101 character set. Additional field to the HART short tag with 8 characters. Devices can have a long and short tag. Every gateway must have a unique ID - and field devices must Network ID Number An integer number between 0 and have the matching ID to a specific gateway that it is to join with. 4 four byte numeric fields (in Hexadecimal format). For Network Join Key 4 fields 23adfe00-0edf000a-000df dc07 example - 48 character fields where each character must be a Randomize for greatest strength number from 0-9, or a letter from A to F. Not unique to wirelesshart - wired HART devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have more than 1 broadcast message available. All Choices include: wirelsshart devices must support a minimum of 3 messages - but 1- Primary variable only can support up to 250 if they choose. The most optimal 2 -Primary variable in percent of range and ma configuration to preserve power is to have as few of these 3 -All dynamic variables in engineering units broadcast messages configured as possible. We attempt to Broadcast Message One or more Enumerated choices Device Status & All Process Variables 9 - Selectable process variables/status in engineering units simplify this by asking the user to choose between 2 options 33 -Selectable process variables in engineering units which dictate the complete set of Broadcast messages and 48 -Device status Broadcast modes. These 2 options are "Emerson Optimized" or number between 0 and Custom command "Generic". Some products (e.g. the THUM Adapter) may have special situations where a simple choice between these 2 global modes are not adequate - and thus multiple broadcast messages should be specified. Choices include: Battery Life Percent of range Loop Current Not unique to wirelesshart - wired HART devices can also PV broadcast (burst) commands on the wired loop SV Field devices have 1 set of broadcast variables for each broadcast One or more sets of 8 Enumerated PV, SV, TV, QV, Variable 0, Variable 1, Broadcast Variables TV message. Broadcast variables are only applicable when the choices Variable 2, and Variable QV corresponding broadcast message is Selectable process variables / Disabled status (up to 8 can be chosen), or Selectable process variables (up 0 thru 249 specific to each device to 4 can be chosen). User-friendly choice names from 0 to 249 are device specific. Might just have to specify numbers Triggered Broadcast Rate In seconds - must be 1, 2, 4, 8, 16, 32, or any number between One or more Numbers 60 and including 60 to 3600 seconds) Choices include: Disabled Broadcast Mode One or more Enumerated choices Continuous Continuous Report by Exception On Change Maximum Broadcast Rate In seconds - must be 1, 2, 4, 8, 16, 32, or any number between One or more Numbers 60 and including 60 to 3600 seconds) Must be larger than Triggered Broadcast rate. Broadcast Trigger Threshold One or more Number IEEE-754 single precision floating point value Broadcast Trigger Units Choices include all units available in the HART Common Tables One or more Fields PSI Specification. Event Notification Control Choices include: One or more enumerated choices Disabled Enabled Disabled Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have 1 broadcast rate for each broadcast message. We attempt to simplify this by asking for ony 1 broadcast rate, and setting all available broadcast messages to the same rate. Some products (e.g. the THUM Adapter) may have special situations where multiple rates should be specified. Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have 1 Broadcast Mode for each broadcast message. Most products only support Disabled or Continuous. Future revisions of products will offer the remaining 2 modes. Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have 1 Maximum broadcast rate for each broadcast message. This parameter is only applicable when the corresponding Broadcast mode is set to "Report by Exception" or "On Change". Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have 1 Burst Trigger Threshold for each broadcast message. This parameter is only applicable when the corresponding Broadcast mode is set to "Report by Exception". Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) commands on the wired loop. Field devices have 1 Burst Trigger Units for each broadcast message. This parameter is only applicable when the corresponding Broadcast mode is set to "Report by Exception". Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) events on the wired loop. Field devices have 1 Event Notification Mode for each event. All devices must support at least 1 event - but can suport up to 250 events if they choose. Event Notification Retry Rate One or more Numbers 60 In seconds - must be 1, 2, 4, 8, 16, 32, or any number between and including 60 to 3600 seconds) Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) events on the wired loop. Field devices have 1 Event Notification Retry Rate for each event. In seconds - must be 1, 2, 4, 8, 16, 32, or any number between Event Notification Default Rate One or more Numbers and including 60 to 3600 seconds) Must be greater than Event Notification Retry Rate In seconds - must be 1, 2, 4, 8, 16, 32, or any number between Event Notification Debounce Rate One or more Numbers and including 60 to 3600 seconds) Must be less than Event Notification Retry Rate 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, Event Notification Event Mask One or more sets of 13 integers 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF, 0xFF Choices include: Battery Power Source Field Battery Energy Scavenging Line Power Radio Output Power Field +10dBm A signed integer between +10 and -10. Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) events on the wired loop. Field devices have 1 Event Notification Default Rate for each event. Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) events on the wired loop. Field devices have 1 Event Notification Debounce Rate for each event. All devices must support at least 1 event - but can suport up to 250 events if they choose. Not unique to wirelesshart - wired HART 7 devices can also broadcast (burst) events on the wired loop. Field devices have 1 set of Event Notification Masks for each event. All devices must support at least 1 event - but can suport up to 250 events if they choose. Most devices only support Battery as a choice. Future products may allow one or more of the other choices. Whole wirelesshart network should be set to same value. Most wireless products to dat support either +10 or 0 dbm only. Seite 85 von 93

86 Anhang C. AMS Wireless Snap-On Anwendung Alle Auslegungsparameter, die in den vorherigen Kapiteln besprochen wurden, können mit der AMS Wireless Snap-On Anwendung der Asset Optimization Division von Emerson Process Management automatisiert werden. Die Netzwerkauslegung kann durchgeführt werden und Dateien können abgespeichert werden, um den Engineering-Prozess zu unterstützen. Für die Auslegungsmerkmale der Anwendung wird keine zusätzliche Software benötigt. Eine AMS Snap-On Dokumentation ist online verfügbar unter: sheets/idm_allds0508e_wirelesssnapon.pdf Seite 86 von 93

87 Anhang D. Wireless-Spektrumsregelung Wireless-Anwendungen werden in der Prozessindustrie seit mehr als 40 Jahren eingesetzt. In jeder Prozessanlage kann es viele Anwendungen geben, die Funksignale verwenden, einschließlich Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Funk-ID-Systeme, ad-hoc-systeme, Mobiltelefone. Die wesentlichen "Zutaten" für die Umsetzbarkeit der Wireless-Automatisierung waren: Lösung der Stromversorgungsprobleme, um Geräte für mehrere Jahre mit Batterien zu betreiben, automatische Umgehung aller Hindernisse in der Prozessumgebung, so dass umfangreiches Wireless-Know-how für die Umsetzung keine Voraussetzung war, sowie störungsfreies Nebeneinander mit anderen Wireless-Quellen. arbeitet mit der 2,4 GHz ISM-Funkfrequenz, die üblicherweise zwischen 2,400 und 2,500 GHz liegt. Die genauen Frequenzgrenzen und Leistungsstufen von Hochfrequenzausgängen können von Land zu Land leicht unterschiedlich sein. arbeitet mit Grenzen, die den universellen Einsatz in fast allen Ländern ermöglichen mit Ausnahmen, die für bestimmte Produkte von den Geräteherstellern angegeben werden. Das ISM-Funkfrequenzband ist lizenzfrei; es wird jedoch eine Genehmigung von Regulierungsbehörden benötigt. Diese Genehmigungen werden normalerweise vom WirelessHart-Hersteller eingeholt. Da Hersteller für viele Anwendungen das gleiche Spektrum verwenden können, muss WirelessHart neben den anderen Anwendungen erfolgreich bestehen können. verwendet viele Techniken, um neben anderen Wireless- Anwendungen bestehen zu können: Netzwerksegmentierung ermöglicht, dass Tausende von -Geräten im selben physikalischen Raum existieren können, vorausgesetzt, dass jedes Netzwerk eine eindeutige Netzwerk-ID hat. Isolierung des Spektrums Wireless-Anwendungen in verschiedenen Teilen der Spektrums "sehen" einander nicht und stören einander daher nicht. Geringer Leistungsbedarf -Geräte haben einen geringen Leistungsbedarf im Vergleich zu Handheld- Seite 87 von 93

88 Seite 88 von 93 Kommunikatoren, Wi-Fi und RFID-Lesegeräten. Das verhindert, dass es zu Störungen zwischen -Anwendungen und diesen Anwendungen mit hohem Leistungsbedarf kommt. Räumliche Sprünge Selbstorganisierende Maschennetzwerke können auf andere Pfade "springen", die anderen Hochfrequenzbedingungen ausgesetzt sind. Die - Geräte organisieren Pfade durch die Prozessumgebung selbst und umgehen Funkfrequenzhindernisse genauso wie physikalische Hindernisse. Kanal-Hopping -Geräte verwenden 15 Kanäle im 2,4 GHz Spektrum. Das Rotationsprinzip bei der Kanalverwendung stellt sicher, dass Störungen auf einem oder mehreren Kanälen die zuverlässige Kommunikation nicht verhindern. DSSS-Kodierung ermöglicht, dass Übertragungen mit eindeutiger Kodierung zum Zweck der Verschlüsselung oder als Filter moduliert werden. Die DSSS-Kodierung erhöht die Empfangsempfindlichkeit durch digitale Verarbeitung. Time Synchronized Meshed Protocol (TSMP) ermöglicht mehrere Versuche innerhalb der spezifizierten Scan-Rate auf unterschiedlichen Netzwerkpfaden und Frequenzen. Trotz dieser Merkmale für das Nebeneinander von verschiedenen Wireless-Anwendungen, ist es vorteilhaft eine Art von Wireless- Regelung zu haben. kann gestört werden, jedoch nur unter Bedingungen, die wahrscheinlich alle Wireless-Anwendungen unterbrechen, die im 2,4 GHz Spektrum arbeiten. Ein Hauptbeispiel sind Breitbandstörungen. Viele alte Wireless-Systeme haben einen sehr hohen Leistungsbedarf. Betrachten Sie beispielsweise ein Personalkommunikationssystem, das Zweiwegefunkgeräte mit hohem Leistungsbedarf verwendet und im 800 MHz-Frequenzbereich arbeitet. Obwohl das System legal ist und gemäß Spezifikation funktioniert, kann es breitbandige Störungen ausstrahlen, die sich über mehrere GHz im Spektrum erstrecken. Diese breitbandige Störung beeinträchtigt dann alle Anwendungen in anderen Spektren und zwar durch Reduzierung des Störabstands (SNR). Die einfache Lösung ist, einen Bandpassfilter in allen Systemen zu installieren, so dass sie nur Hochfrequenzenergie in dem Spektrum ausgeben, für das sie zugelassen

89 sind. Berücksichtigen Sie das anschauliche Diagramm, dass die breitbandige Störung vor und nach dem Einbau eines Tiefpassfilters zeigt. Abbildung 33. Installation eines Tiefpassfilters Die meisten staatlichen Behörden veröffentlichen die Genehmigung von Funkgeräten mit hohem Leistungsbedarf, da die Möglichkeit der Störung von privaten und öffentlichen Einrichtungen abgesehen vom Lizenznehmer besteht. In den Vereinigten Staaten von Amerika veröffentlicht die Bundesregierung alle genehmigten Funkgeräte unter Wenn eine Einrichtung über genehmigte Funkgeräte verfügt, sollte überprüft werden, ob Tiefpassfilter vorhanden sind. Die Vorschriften wurden vor dem Aufkommen von Geräten mit niedrigem Leistungsbedarf, einschließlich Wi-Fi, aufgestellt, und dem zukünftigen Bestehen von Systemen mit niedrigem und hohem Leistungsbedarf nebeneinander wurde keine Beachtung geschenkt. Andere Länder verfügen wahrscheinlich über ähnliche Datenbanken. Seite 89 von 93

DFI302. Modbus DI DO Impulse 4-20 ma HART. Das Angebot von Smar für ein SYSTEM302 setzt sich demnach aus den folgenden Komponenten zusammen:

DFI302. Modbus DI DO Impulse 4-20 ma HART. Das Angebot von Smar für ein SYSTEM302 setzt sich demnach aus den folgenden Komponenten zusammen: Systemaufbau smar Die Architektur des SYSTEM302 besteht aus Bedienstationen, Prozessanbindungseinheiten und Feldgeräten. Der grundsätzliche Aufbau kann der nachfolgenden Zeichnung entnommen werden: DFI302

Mehr

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen

Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung. 1 - Inbetriebnahme. 1.1 - Gateway anschließen Inhalt 1 Inbetriebnahme 2 Erläuterungen zum Gateway 3 Bedienung der App 4 Hinweise zur Fehlerbehebung 1 - Inbetriebnahme Nachdem Sie die WeatherHub App von TFA Dostmann aus dem Apple App Store oder dem

Mehr

Information Security Policy für Geschäftspartner

Information Security Policy für Geschäftspartner safe data, great business. Information Security Policy für Geschäftspartner Raiffeisen Informatik Center Steiermark Raiffeisen Rechenzentrum Dokument Eigentümer Version 1.3 Versionsdatum 22.08.2013 Status

Mehr

Installationshilfe für Powerline-Produkte. Jörg Wagenlehner

Installationshilfe für Powerline-Produkte. Jörg Wagenlehner Installationshilfe für Powerline-Produkte Jörg Wagenlehner Grundregeln für Powerline Grundregeln für die Installation von Powerline Netzwerken Die Geräte müssen auf der gleichen Stromphase installiert

Mehr

ISIO 200. Binäre Ein-/Ausgangs-Baugruppe mit IEC 61850 GOOSE Interface

ISIO 200. Binäre Ein-/Ausgangs-Baugruppe mit IEC 61850 GOOSE Interface ISIO 200 Binäre Ein-/Ausgangs-Baugruppe mit IEC 61850 GOOSE Interface Kompakt und einfach ISIO 200 Binäre Ein-/Ausgänge überall, wo sie benötigt werden ISIO 200 ist eine einfache und vielseitige binäre

Mehr

Testfragen PRINCE2 Foundation

Testfragen PRINCE2 Foundation Testfragen PRINCE2 Foundation Multiple Choice Prüfungsdauer: 20 Minuten Hinweise zur Prüfung 1. Sie sollten versuchen, alle 25 Fragen zu beantworten. 2. Zur Beantwortung der Fragen stehen Ihnen 20 Minuten

Mehr

DeltaV SIS TM Hilfskomponenten

DeltaV SIS TM Hilfskomponenten Juli 2000 Seite 1 DeltaV SIS TM Hilfskomponenten Kombinieren Sie das DTA Inverting Modul oder das ETA Direct Modul mit einem Hilfsrelais-Diodenmodul, um zusätzliche Funktionen zu erhalten. Ermöglicht die

Mehr

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen.

Philosophie & Tätigkeiten. Geschäftsfelder. Software Engineering. Business Applikationen. Mobile Applikationen. Web Applikationen. Philosophie & Tätigkeiten Wir sind ein Unternehmen, welches sich mit der Umsetzung kundenspezifischer Softwareprodukte und IT-Lösungen beschäftigt. Wir unterstützen unsere Kunde während des gesamten Projektprozesses,

Mehr

Integration Services - Dienstarchitektur

Integration Services - Dienstarchitektur Integration Services - Dienstarchitektur Integration Services - Dienstarchitektur Dieser Artikel solle dabei unterstützen, Integration Services in Microsoft SQL Server be sser zu verstehen und damit die

Mehr

Mobile Geräte in der Cloud verwalten die Alternative zur Vor-Ort-Installation

Mobile Geräte in der Cloud verwalten die Alternative zur Vor-Ort-Installation im Überblick SAP Afaria, Cloud Edition Ziele Mobile Geräte in der Cloud verwalten die Alternative zur Vor-Ort-Installation 2013 SAP AG oder ein SAP-Konzernunternehmen. Kleine Investitionen mit großem Ertrag

Mehr

Digitale aktive DVB-T/T2 Zimmerantenne SRT ANT 10 ECO

Digitale aktive DVB-T/T2 Zimmerantenne SRT ANT 10 ECO Digitale aktive DVB-T/T2 Zimmerantenne SRT ANT 10 ECO Abbildung ähnlich Bedienungsanleitung Inhaltsangabe 1.0 BEDIENUNGSANLEITUNG 1 2.0 PACKUNGSINHALT 1 3.0 SICHERHEITSHINWEISE 2 4.0 ANSCHLIESSEN DER ANTENNE

Mehr

Bachmann Safety Control. Integrierte Sicherheit für Mensch und Maschine

Bachmann Safety Control. Integrierte Sicherheit für Mensch und Maschine Bachmann Safety Control Integrierte Sicherheit für Mensch und Maschine ISO 13849 IEC 62061 EN 61511 IEC 61508 Die Sicherheit von Maschinen wird neu definiert Ob einfacher Not-Halt am Maschinenpult oder

Mehr

Leitsysteme mit CEAG Remote IO bieten mehr Energie für die Zone 1. Explosionsschutz und Anlagen Management

Leitsysteme mit CEAG Remote IO bieten mehr Energie für die Zone 1. Explosionsschutz und Anlagen Management Leitsysteme mit CEAG Remote IO bieten mehr Energie für die Zone 1 Explosionsschutz und Anlagen Management Rainer Hillebrand Dipl.Ing. / D.I.C Themenübersicht Herausforderungen bei Installationen im Ex-Bereich

Mehr

WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media-Server NAS

WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media-Server NAS DEU Schnellstartanleitung WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media-Server NAS für 2 SATA-HDDs PX-1091 WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media-Server NAS für 2 SATA-HDDs Schnellstartanleitung 01/2009 - JG//CE//VG

Mehr

Mobile Device Management

Mobile Device Management Mobile Device Management Ein Überblick über die neue Herausforderung in der IT Mobile Device Management Seite 1 von 6 Was ist Mobile Device Management? Mobiles Arbeiten gewinnt in Unternehmen zunehmend

Mehr

Handbuch Schnelleinstieg

Handbuch Schnelleinstieg V44.01 IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel Handbuch Schnelleinstieg (Für MAC OS) Modell:FI8904W Modell:FI8905W ShenZhen Foscam Intelligent Technology Co., Ltd Packungsliste FI8904W/05W Handbuch Schnelleinstieg

Mehr

CompuLok Zentrale. Software Interface. Digitalzentrale für DCC und Motorola Format

CompuLok Zentrale. Software Interface. Digitalzentrale für DCC und Motorola Format CompuLok Zentrale Software Interface Digitalzentrale für DCC und Motorola Format Inhalt CompuLok Software Interface... 3 Das Software Interface... 3 Installation... 3 Treiber installieren.... 3 Hinweis

Mehr

AMS Suite: Intelligent Device Manager mit DeltaV system

AMS Suite: Intelligent Device Manager mit DeltaV system AMS Suite: Intelligent Device Manager Produkt Datenblatt Juli 2013 AMS Suite: Intelligent Device Manager mit DeltaV system Erforderliche Wartungsaktivitäten frühzeitig erkennen anstatt auf Probleme zu

Mehr

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen.

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen. Mobile Personal Clouds with Silver Linings Columbia Institute for Tele Information Columbia Business School New York, 8. Juni 2012 Giovanni Buttarelli, Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

Mehr

Handbuch Zeiterfassungsterminal

Handbuch Zeiterfassungsterminal Stand: Juni 2007 Inhaltsverzeichnis 1.0 Einleitung 1.1 Typografie 1.2 Einleitung 2.0 Systemaufbau und Tastaturzuordnung 4.0 Zeiterfassungsterminal 5.1 Anschluss 5.2 Inbetriebnahme Zeiterfassungsterminal

Mehr

Apple Time Capsule Kombigerät ans Universitätsnetz anschliessen

Apple Time Capsule Kombigerät ans Universitätsnetz anschliessen Anleitung Apple Time Capsule Kombigerät ans Universitätsnetz anschliessen Einleitung Apple Time Capsule Geräte vereinen in sich die Funktionen einer Netzwerk-Festplatte und eines WLAN-Routers (Wireless

Mehr

TM-72427. Bahnübergangssteuerung Benutzerhandbuch

TM-72427. Bahnübergangssteuerung Benutzerhandbuch TM-72427 Bahnübergangssteuerung Benutzerhandbuch 2011 BioDigit Ltd. Alle Rechte vorbehalten. Die Vervielfältigung und/oder Veröffentlichung der Inhalte des vorliegenden Dokuments in jeglicher Form, einschließlich

Mehr

Betriebsanleitung. ICU EVe

Betriebsanleitung. ICU EVe Betriebsanleitung ICU EVe Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer neuen ICU EVe Ladestation Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen ICU Ladestation. Dieses Hightech- Produkt wurde in den Niederlanden mit größter

Mehr

CAT Clean Air Technology GmbH

CAT Clean Air Technology GmbH Das kontinuierliche RMS (Reinraum Monitoring System) CATView wurde speziell für die Überwachung von Reinräumen, Laboren und Krankenhäusern entwickelt. CATView wird zur Überwachung, Anzeige, Aufzeichnung

Mehr

Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015

Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Quick Tour (Foliensatz für das Management) Karlsruhe, im Juni 2015 Qualitätsmanagement ist einfach. Sehr einfach. Wir zeigen Ihnen wie. ipro Consulting

Mehr

Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway

Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway Leitfaden für eine erfolgreiche Inbetriebnahme der Profibus-Master Schnittstelle des Anybus X-gateway Haftungsausschluß Die Schaltungen in diesem Dokument werden zu Amateurzwecken und ohne Rücksicht auf

Mehr

IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel. Handbuch Schnelleinstieg. (Für MAC Betriebssysteme)

IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel. Handbuch Schnelleinstieg. (Für MAC Betriebssysteme) IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel Handbuch Schnelleinstieg (Für MAC Betriebssysteme) Modell:FI8916W Farbe: schwarz Modell:FI8916W Farbe: weiβ ShenZhen Foscam Intelligent Technology Co., Ltd Handbuch

Mehr

A1 Festnetz-Internet. Mit A1 WLAN Box (TG788A1vn)

A1 Festnetz-Internet. Mit A1 WLAN Box (TG788A1vn) Einfach A1. Installationsanleitung A1 Festnetz-Internet Mit A1 WLAN Box (TG788A1vn) Willkommen Bequem zuhause ins Internet einsteigen. Kabellos über WLAN. Mit dem Kauf von A1 Festnetz- Internet für Zuhause

Mehr

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen 2006R2023 DE 17.04.2008 001.001 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen B VERORDNUNG (EG) Nr. 2023/2006 DER

Mehr

Sicherheitsmaßnahmen bei modernen Multifunktionsgeräten (Drucker, Kopierer, Scanner, FAX)

Sicherheitsmaßnahmen bei modernen Multifunktionsgeräten (Drucker, Kopierer, Scanner, FAX) Sicherheitsmaßnahmen bei modernen Multifunktionsgeräten (Drucker, Kopierer, Scanner, FAX) Sommerakademie 2008 Internet 2008 - Alles möglich, nichts privat? Die Situation Multifunktionsgeräte (Drucker,

Mehr

Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk

Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk Das Optische In-Haus Breitband Netzwerk Technisches Konzept Teil 2 2010 10-05 1) Ein Netzwerk für Alles der optische Daten-Backbone Das folgende Kapitel zeigt, wie der optische Backbone vielfältig genutzt

Mehr

Leistung von PV-Topologien bei Abschattung

Leistung von PV-Topologien bei Abschattung Leistung von PV-Topologien bei Abschattung DATUM: JULI 2013 ÜBERSICHT Laut einer vom PV Evolutions Lab (PVEL) durchgeführten standardisierten Verschattungsstudie des National Renewable Energy Laboratory

Mehr

6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ

6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ 6RIW&OHDQ Š 9HUVLRQ8SJUDGHDQOHLWXQJ 6HKUJHHKUWH6RIW&OHDQ $QZHQGHU LQ XQVHUHP 6RIW&OHDQ 8SGDWHV 'RZQORDGEHUHLFK ILQGHQ 6LH ]ZHL $UWHQ YRQ 8SGDWHV 1DFKIROJHQGHUIDKUHQ6LHZHOFKHV8SGDWHI U6LHGDVULFKWLJHLVWXQGZLH6LHGDV8SGDWHDXI,KUHP$UEHLWVSODW]GXUFKI

Mehr

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen

CaseWare Monitor. ProduktNEWS CaseWare Monitor. Version 4.3. Mehr Informationen zu CaseWare Monitor und unseren anderen Produkten & Dienstleistungen Mit der aktuellen Version hält eine komplett neu konzipierte webbasierte Anwendung Einzug, die sich neben innovativer Technik auch durch ein modernes Design und eine intuitive Bedienung auszeichnet. Angefangen

Mehr

Technische Beschreibung VendingReader

Technische Beschreibung VendingReader Datum: 11.10.2013 13:23 Letzte Änderung: 11.10.2013 13:22 Version: 6 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 3 2 M2MGate DeviceServer 3 2.1 Allgemeines 3 2.2 VendingReader spezifische Funktionen 4 3 M2MGate Server

Mehr

IKONIZER II Installation im Netzwerk

IKONIZER II Installation im Netzwerk Der IKONIZER II ist netzwerkfähig in allen bekannten Netzwerken. Da jedoch etwa 95% der Installationen lokal betrieben werden, erfolgt diese grundsätzlich sowohl für das Programm wie auch für den lizenzfreien

Mehr

Installationshandbuch. PTZ Domekamera CONVISION CC-8654

Installationshandbuch. PTZ Domekamera CONVISION CC-8654 Installationshandbuch PTZ Domekamera CONVISION CC-8654 Stand: September 2014 Convision Systems GmbH Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung. Zur Wartung befolgen Sie bitte die Anweisungen des Handbuches.

Mehr

Toshiba EasyGuard in der Praxis: Portégé M300

Toshiba EasyGuard in der Praxis: Portégé M300 Das unübertroffene mobile und robuste Komplettpaket. Toshiba EasyGuard umfasst eine Reihe von Funktionen, mit deren Hilfe Geschäftskunden Aspekte wie verbesserte Datensicherheit, erweiterter Systemschutz

Mehr

IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel. Handbuch Schnelleinstieg. (Für Windows Betriebssysteme)

IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel. Handbuch Schnelleinstieg. (Für Windows Betriebssysteme) IP kabellose Kamera / Kamera mit Kabel Handbuch Schnelleinstieg (Für Windows Betriebssysteme) Modell:FI8910W Farbe: schwarz Modell:FI8910W Farbe: weiβ ShenZhen Foscam Intelligent Technology Co., Ltd Handbuch

Mehr

Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden

Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden Messdaten auswerten und visualisieren 5 Tipps, die passende Darstellungstechnik für ein Messsystem zu finden 27.05.13 Autor / Redakteur: Nach Unterlagen von National Instruments / Hendrik Härter Messdaten

Mehr

wir müssen reden. Über Qualität!

wir müssen reden. Über Qualität! wir müssen reden. Über Qualität! "Made in Quality - Made for Success" 1 Auditors Liebling! Der Messmittelmanagementprozess Jörg Roggensack Warum Auditors Liebling? Es ist eine muss Forderung jeder Systemnorm!

Mehr

Sunny Data Control im Internet

Sunny Data Control im Internet Sunny Data im Internet Ausgabe 1.0 Visualisierung von PV-Anlagen im Internet / Intranet mit Sunny Data SDCINT-11:ND0601 Änderungsübersicht Dokumenten- Nummer SDCINT Ausgabe und Änderungstyp 1 ) Bemerkungen

Mehr

André Schärer, BU Niederspannungs-Systeme / ABB Automation & Power World, 7./ 8. Juni 2011 Gleichstromversorgung in Rechenzentren

André Schärer, BU Niederspannungs-Systeme / ABB Automation & Power World, 7./ 8. Juni 2011 Gleichstromversorgung in Rechenzentren André Schärer, BU Niederspannungs-Systeme / ABB Automation & Power World, 7./ 8. Juni 2011 Gleichstromversorgung in Rechenzentren Ausgangslage Den negativen Trends erfolgreich entgegenwirken Der stetig

Mehr

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde.

Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Die Cloud, die für Ihr Unternehmen geschaffen wurde. Das ist die Microsoft Cloud. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Ganz gleich, ob im Gesundheitssektor oder im Einzelhandel, in der Fertigung oder im

Mehr

Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001. Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS)

Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001. Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS) Anforderungen an Energie- Managementsysteme nach ISO 50001 Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management- Systeme (SQS) ISO 50001 4.1 Allgemeine Anforderungen Das Energiemanagementsystem (EnMS)

Mehr

DriveLock in Terminalserver Umgebungen

DriveLock in Terminalserver Umgebungen DriveLock in Terminalserver Umgebungen Technischer Artikel CenterTools Software GmbH 2011 Copyright Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten, einschließlich URLs und anderen Verweisen auf

Mehr

HARTING Ha-VIS econ Ethernet Switches Vielseitig. Kompakt. Effizient.

HARTING Ha-VIS econ Ethernet Switches Vielseitig. Kompakt. Effizient. HARTING Ha-VIS econ Ethernet Switches Vielseitig. Kompakt. Effizient. HARTING Ha-VIS econ Switches Unsere Switches passen überall. Besonders zu Ihren Herausforderungen. Die Netzwerke in modernen Produktionsanlagen

Mehr

Intelligente Energiemessgeräte für Rechenzentren

Intelligente Energiemessgeräte für Rechenzentren Intelligente Energiemessgeräte für Rechenzentren Warum messen? Die elektrischer Energieversorgung ist der teuerste Posten unter allen variablen Kosten in einem Rechenzentrum. Allein schon aus diesem Grund

Mehr

Eine native 100%ige Cloud-Lösung.

Eine native 100%ige Cloud-Lösung. Eine native 100%ige Cloud-Lösung. Flexibel. Skalierbar. Sicher. Verlässlich. Autotask Endpoint Management bietet Ihnen entscheidende geschäftliche Vorteile. Hier sind fünf davon. Autotask Endpoint Management

Mehr

Aktive Schnittstellenkontrolle

Aktive Schnittstellenkontrolle Aktive Schnittstellenkontrolle Version 1.0 Ausgabedatum 05.03.2013 Status in Bearbeitung in Abstimmung Freigegeben Ansprechpartner Angelika Martin 0431/988-1280 uld34@datenschutzzentrum.de Inhalt 1 Problematik...2

Mehr

Bedeutung von Interoperabilität und Standards in Grid Infrastrukturen

Bedeutung von Interoperabilität und Standards in Grid Infrastrukturen Bedeutung von Interoperabilität und Standards in Grid Infrastrukturen LMU SS 2012 Grid Computing Morris Riedel Federated Systems and Data Jülich Supercomputing Centre Forschungszentrum Jülich m.riedel@fz-juelich.de

Mehr

ISO9001 2015 QM-Dienstleistungen Holger Grosser Simonstr. 14 90766 Fürth Tel: 0911/49522541 www.qm-guru.de

ISO9001 2015 QM-Dienstleistungen Holger Grosser Simonstr. 14 90766 Fürth Tel: 0911/49522541 www.qm-guru.de ISO9001 2015 Hinweise der ISO Organisation http://isotc.iso.org/livelink/livelink/open/tc176sc2pub lic Ausschlüsse im Vortrag Angaben, die vom Vortragenden gemacht werden, können persönliche Meinungen

Mehr

Informationstechnik in der Prozessüberwachung und -steuerung. Grundsätzliche Anmerkungen

Informationstechnik in der Prozessüberwachung und -steuerung. Grundsätzliche Anmerkungen Informationstechnik in der Prozessüberwachung und -steuerung Grundsätzliche Anmerkungen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Postfach 20 03 63 53133 Bonn Tel.: +49 22899 95820 E-Mail: ics-sec@bsi.bund.de

Mehr

Wireless N 300Mbps Access Point

Wireless N 300Mbps Access Point Wireless N 300Mbps Access Point WL0053 Bedienungsanleitung Inhaltsverzeichnis 1.0 Sicherheitshinweise 2.0 Einführung 3.0 Inbetriebnahme 4.0 Netzwerk Konfiguration 5.0 CE Erklärung 1.0 Sicherheitshinweise

Mehr

Xerox Remote-Dienste Ein Schritt in die richtige Richtung

Xerox Remote-Dienste Ein Schritt in die richtige Richtung Xerox Remote-Dienste Ein Schritt in die richtige Richtung Fehleranalyse Auswertung der Gerätedaten Fehlerbeseitigung Datensicherheit 701P41697 Überblick über die Remote-Dienste Die Remote-Dienste Die Remote-Dienste

Mehr

Energieverbrauch bremsen. Energiebremse mit Transparenz: narz EMS

Energieverbrauch bremsen. Energiebremse mit Transparenz: narz EMS Energieverbrauch bremsen Energiebremse mit Transparenz: narz EMS Das Problem... Energieversorgung wird zur großen Herausforderung für die mittelständische Industrie... und seine Lösung Rechtssicher Energiekosten

Mehr

Übersicht. NOXnet Serial Device Server NPort 5110 oder NPort 5110A 1/13

Übersicht. NOXnet Serial Device Server NPort 5110 oder NPort 5110A 1/13 Serial Device Server NPort 5110 oder NPort 5110A 1/13 Übersicht Mit dem Serial Device Server MOXA NPort 5110 oder MOXA NPort 5110A können Sie das Gebäudeautomationssystem NOXnet mit Ihrem Heimnetzwerk

Mehr

Die wichtigsten Vorteile von SEPPmail auf einen Blick

Die wichtigsten Vorteile von SEPPmail auf einen Blick Die wichtigsten Vorteile von SEPPmail auf einen Blick August 2008 Inhalt Die wichtigsten Vorteile von SEPPmail auf einen Blick... 3 Enhanced WebMail Technologie... 3 Domain Encryption... 5 Queue-less Betrieb...

Mehr

C R E A T I N G W I R E L E S S C O M M U N I T I E S. KIRK WIRELESS SERVER 600v3. Der KIRK Wireless Server 600v3

C R E A T I N G W I R E L E S S C O M M U N I T I E S. KIRK WIRELESS SERVER 600v3. Der KIRK Wireless Server 600v3 C R E A T I N G W I R E L E S S C O M M U N I T I E S KIRK WIRELESS SERVER 600v3 Der KIRK Wireless Server 600v3 Bis zu 35 kabellose Benutzer (Single Cell) Bis zu 1500 kabellose Benutzer (Multi Cell) IP-Schnittstelle

Mehr

Branchenbeste Konnektivität für Unternehmen mit verteilten Standorten

Branchenbeste Konnektivität für Unternehmen mit verteilten Standorten Branchenbeste Konnektivität für Unternehmen mit verteilten Standorten Was passiert, wenn Ihr Unternehmen offline ist? Wie viele Kunden verlieren Sie? Wie hoch ist Ihr Umsatzverlust? Page 1 Eine Failover-Strategie

Mehr

SIMATIC PCS 7 V8.1. Innovation Tour 2015 Field News

SIMATIC PCS 7 V8.1. Innovation Tour 2015 Field News SIMATIC PCS 7 V8.1 Innovation Tour 2015 Field News. Field News SIMATIC PCS 7 V8.1 Inhalte Management Console SIMATIC PDM Maintenance Station Feld-Hardware Seite 2 SIMATIC Management Console. SIMATIC Management

Mehr

Drahtlose Kommunikation für kleine und mittlere PV-Anlagen. Be a solar expert

Drahtlose Kommunikation für kleine und mittlere PV-Anlagen. Be a solar expert Drahtlose Kommunikation für kleine und mittlere PV-Anlagen Be a solar expert Organisatorisches > Rettungswege > Sammelplatz bei Feueralarm > Nächster Sanitärbereich > Kontaktdaten Raucherbereich Solar

Mehr

w-lantv 50n Kurzanleitung Eine Schritt für Schritt Anleitung zum erfolgreichen, drahtlosen TV Erlebnis. Bitte zuerst lesen!

w-lantv 50n Kurzanleitung Eine Schritt für Schritt Anleitung zum erfolgreichen, drahtlosen TV Erlebnis. Bitte zuerst lesen! Eine Schritt für Schritt Anleitung zum erfolgreichen, drahtlosen TV Erlebnis. Bitte zuerst lesen! Änderungen von Design und /oder Technik vorbehalten. 2008-2009 PCTV Systems S.à r.l. 8420-20056-01 R1 Lieferumfang

Mehr

EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS. Ingenieurbüro Mayr GmbH. Kurzinformation vom. www.umweltberatungen.de. Eco-Management and Audit Scheme

EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS. Ingenieurbüro Mayr GmbH. Kurzinformation vom. www.umweltberatungen.de. Eco-Management and Audit Scheme Kurzinformation vom Ingenieurbüro Mayr GmbH www.umweltberatungen.de EMAS Eco-Management and Audit Scheme EMAS EMAS EMAS EMAS EMAS Schritte zur Umsetzung der EMAS-Verordnung Seite 1 von 9 Schritte zur Umsetzung

Mehr

Zertifizierung der IT nach ISO 27001 - Unsere Erfahrungen -

Zertifizierung der IT nach ISO 27001 - Unsere Erfahrungen - Zertifizierung der IT nach ISO 27001 - Unsere Erfahrungen - Agenda Die BDGmbH Gründe für eine ISO 27001 Zertifizierung Was ist die ISO 27001? Projektablauf Welcher Nutzen konnte erzielt werden? Seite 2

Mehr

Mehr Information aus dem Prozess

Mehr Information aus dem Prozess PR-2010-1159PA-ger-HART Loop Converter Pepperl+Fuchs GmbH Lilienthalstraße 200 68307 Mannheim Bei Veröffentlichungen bitte folgende Kontaktdaten angeben: Tel.: +49 621 776-2222, Fax: +49 621 776-27-2222,

Mehr

sedex-client Varianten für den Betrieb in einer hoch verfügbaren

sedex-client Varianten für den Betrieb in einer hoch verfügbaren Département fédéral de l'intérieur DFI Office fédéral de la statistique OFS Division Registres Team sedex 29.07.2014, version 1.0 sedex-client Varianten für den Betrieb in einer hoch verfügbaren Umgebung

Mehr

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung

USB-DMX STAGE-PROFI MK3. Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Bedienungsanleitung USB-DMX STAGE-PROFI MK3 2 Beschreibung Das USB-DMX STAGE-PROFI MK3 Interface ist für die raue Bühnenumgebung ausgelegt. Untergebracht in einem Aluminiumgehäuse

Mehr

Tine 2.0 Wartungs- und Supportleistungen

Tine 2.0 Wartungs- und Supportleistungen Tine 2.0 Wartungs- und Supportleistungen 1 Überblick Wartungs- und Supportleistungen Metaways Tine 2.0 Wartungs- und Support Editionen: LEISTUNGEN BASIC BUSINESS PROFESSIONAL SW Wartung ja ja ja Ticketsystem

Mehr

Die Stromversorgung eines Rechenzenters war noch nie so einfach.

Die Stromversorgung eines Rechenzenters war noch nie so einfach. Die Stromversorgung eines Rechenzenters war noch nie so einfach. www.avesco.ch Rechenzentren können sich weder einen Stromausfall noch Störungen leisten. Dagegen haben wir eine einfache Lösung. Cat Notstromversorgungs-Lösungen

Mehr

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3

ekey TOCAhome pc Software Inhaltsverzeichnis 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 Inhaltsverzeichnis Software ekey TOCAhome pc 1. ZWECK DIESES DOKUMENTS... 3 2. VERWENDUNGSHINWEIS ZUR SOFTWARE... 3 3. MONTAGE, INSTALLATION UND ERSTINBETRIEBNAHME... 3 4. VERSION... 3 Version 1.5 5. BENUTZEROBERFLÄCHE...

Mehr

Windows SharePoint Services als gemeinsamen Dateispeicher einrichten

Windows SharePoint Services als gemeinsamen Dateispeicher einrichten Windows SharePoint Services als gemeinsamen Dateispeicher einrichten (Engl. Originaltitel: Setting up Windows SharePoint Services as a Collaborative File Store) Dustin Friesenhahn Veröffentlicht: August

Mehr

1.05 Informationssysteme und -technologien Novelliert am: 2014-12-15

1.05 Informationssysteme und -technologien Novelliert am: 2014-12-15 Ersteller Fachgarant Genehmigt von Blätter Anlagen D. Marek (EOS/2) EOS VS 5 Die Richtlinie ist gültig für alle Standorte von ŠKODA AUTO. Inhalt: 1 Verwendete Begriffe und Abkürzungen... 3 2 IT-Planung...

Mehr

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung.

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Leistungsfähig. Verlässlich. Mittelständisch. www.michael-wessel.de IT-Service für den Mittelstand Leidenschaft und Erfahrung für Ihren Erfolg. Von der Analyse

Mehr

Das Netzwerk einrichten

Das Netzwerk einrichten Das Netzwerk einrichten Für viele Dienste auf dem ipad wird eine Internet-Verbindung benötigt. Um diese nutzen zu können, müssen Sie je nach Modell des ipads die Verbindung über ein lokales Wi-Fi-Netzwerk

Mehr

Handbuch Version 1.02 (August 2010)

Handbuch Version 1.02 (August 2010) Handbuch Version 1.02 (August 2010) Seite 1/27 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 1.1. Begrüßung 03 1.2. Was ist PixelX Backup FREE / PRO 03 1.3. Warum sollten Backups mittels einer Software erstellt werden?

Mehr

Huawei e303 ModeM 0682

Huawei e303 ModeM 0682 Huawei E303 Modem Inhaltsverzeichnis Erste Schritte mit dem E303... 1 Systemanforderungen für den PC... 5 Vorbereitung des E303...5 Wir freuen uns, dass Sie sich für den Huawei E303 HSPA USB-Stick entschieden

Mehr

für CS Verbrauchs- / Drucktaupunktsensoren

für CS Verbrauchs- / Drucktaupunktsensoren Bedienungsanleitung Service Software für CS Verbrauchs- / Drucktaupunktsensoren FA300/ VA300/ DP300/ FA4XX / VA4XX - 1 - V-3-03-2008 Service Software für Verbrauchs- und Drucktaupunktsensoren Einführung

Mehr

Zur Speisung von eigen sicheren 2-Leiter-Meß umformern und SMART-Transmittern.

Zur Speisung von eigen sicheren 2-Leiter-Meß umformern und SMART-Transmittern. Speisetrenner ohne Hilfsenergie Zur Speisung von eigen sicheren 2-Leiter-Meß umformern und SMART-Transmittern. Die Vorteile Gegenüber aktiven Speisetrennern ergeben sich beachtliche Preis- und Zuverlässigkeitsvorteile.

Mehr

Benötigt Ihr Unternehmen ein Projekt Management Office?

Benötigt Ihr Unternehmen ein Projekt Management Office? Oracle White Paper April 2009 Benötigt Ihr Unternehmen ein Projekt Management Office? Bessere Erfolgsquoten bei Projekten mit einem PMO Einführung Kein Projekt wird mit der Absicht geplant, zu scheitern.

Mehr

Technischer Anhang. Version 1.2

Technischer Anhang. Version 1.2 Technischer Anhang zum Vertrag über die Zulassung als IP-Netz-Provider im electronic cash-system der deutschen Kreditwirtschaft Version 1.2 30.05.2011 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 3 2 Anforderungen

Mehr

Richtlinie und Erklärung des Herstellers Elektromagnetische Emissionen und Störfestigkeit

Richtlinie und Erklärung des Herstellers Elektromagnetische Emissionen und Störfestigkeit Richtlinie und Erklärung des Herstellers Elektromagnetische Emissionen und Störfestigkeit Seite S8 und S8 Serie II / VPAP Serie III 1 3 S9 Serie 4 6 VPAP Tx 7 9 Richtlinie und Erklärung des Herstellers

Mehr

Grid und Multi-Grid-Verwaltung

Grid und Multi-Grid-Verwaltung Entscheidende Vorteile Hohe Verfügbarkeit, hohe Skalierbarkeit Infoblox Bietet stets verfügbare Netzwerkdienste dank einer skalierbaren, redundanten, verlässlichen und fehlertoleranten Architektur. Garantiert

Mehr

Software EMEA Performance Tour 2013. Berlin, Germany 17-19 June

Software EMEA Performance Tour 2013. Berlin, Germany 17-19 June Software EMEA Performance Tour 2013 Berlin, Germany 17-19 June Change & Config Management in der Praxis Daniel Barbi, Solution Architect 18.06.2013 Einführung Einführung Wer bin ich? Daniel Barbi Seit

Mehr

Unterbrechungsfreie DC-Stromversorgung in Bestform

Unterbrechungsfreie DC-Stromversorgung in Bestform Gleichstromleistung für Business-Critical Continuity TM Lösungen 801 Unterbrechungsfreie DC-Stromversorgung in Bestform -48 VDC, bis zu 116 kw/schaltschrank NetSure 801 Unterbrechungsfreie DC Stromversorgung

Mehr

Abruf und Versand von Mails mit Verschlüsselung

Abruf und Versand von Mails mit Verschlüsselung Bedienungstip: Verschlüsselung Seite 1 Abruf und Versand von Mails mit Verschlüsselung Die folgende Beschreibung erklärt, wie man mit den üblichen Mailprogrammen die E- Mailabfrage und den E-Mail-Versand

Mehr

Deutsche Version. Einleidung. Hardware installieren. LC201 Sweex Powerline Ethernet Adapter 200 Mbps

Deutsche Version. Einleidung. Hardware installieren. LC201 Sweex Powerline Ethernet Adapter 200 Mbps LC201 Sweex Powerline Ethernet Adapter 200 Mbps Einleidung Für die störungsfreie Funktion des Sweex Powerline Ethernet Adapter 200 Mbps ist es wichtig, eine Reihe von Punkten zu beachten: Setzen Sie den

Mehr

Online Help StruxureWare Data Center Expert

Online Help StruxureWare Data Center Expert Online Help StruxureWare Data Center Expert Version 7.2.7 Virtuelle StruxureWare Data Center Expert-Appliance Der StruxureWare Data Center Expert-7.2-Server ist als virtuelle Appliance verfügbar, die auf

Mehr

B B BUILDING AUTOMATION SIMPLY DONE

B B BUILDING AUTOMATION SIMPLY DONE B B B BUILDING AUTOMATION SIMPLY DONE B Die erste Produktgruppe von B-control widmet sich der Raumautomation. Eine intelligente Raumautomation, die eine Energieeffizienzklasse A nach EN15232 ermöglicht,

Mehr

KODAK PROFESSIONAL DCS Pro SLR/c Digitalkamera

KODAK PROFESSIONAL DCS Pro SLR/c Digitalkamera KODAK PROFESSIONAL DCS Pro SLR/c Digitalkamera Benutzerhandbuch Abschnitt Objektivoptimierung Teilenr. 4J1534_de Inhaltsverzeichnis Objektivoptimierung Überblick...5-31 Auswählen des Verfahrens zur Objektivoptimierung...5-32

Mehr

N150 WLAN-Router (N150R)

N150 WLAN-Router (N150R) Easy, Reliable & Secure Installationsanleitung N150 WLAN-Router (N150R) Marken Marken- und Produktnamen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber. Informationen können ohne vorherige

Mehr

VIDA-INSTALLATIONSANLEITUNG INHALT

VIDA-INSTALLATIONSANLEITUNG INHALT VIDA INSTALLATIONSANWEISUNGEN VIDA 2015 INHALT 1 EINFÜHRUNG... 3 2 VOR DER INSTALLATION... 4 2.1 Prüfliste zur Installationsvorbereitung... 4 2.2 Produkte von Drittanbietern... 4 2.2.1 Adobe Reader...

Mehr

Installationsanleitung für den WLAN- Booster für Mobilgeräte WN1000RP

Installationsanleitung für den WLAN- Booster für Mobilgeräte WN1000RP Installationsanleitung für den WLAN- Booster für Mobilgeräte WN1000RP Inhalt Erste Schritte.......................................... 3 Ihr WLAN-Booster...................................... 4 Vorderseite

Mehr

SOLUCON GATEWAY WLAN. Artikel-Nr.: 01105505 PRODUKTEIGENSCHAFTEN TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN LOGISTISCHE EIGENSCHAFTEN

SOLUCON GATEWAY WLAN. Artikel-Nr.: 01105505 PRODUKTEIGENSCHAFTEN TECHNISCHE EIGENSCHAFTEN LOGISTISCHE EIGENSCHAFTEN SOLUCON GATEWAY WLAN Artikel-Nr.: 01105505 Gateway zur verschlüsselten Kommunikation der per Funk verbundenen -Hardware mit der SOLUCON Plattform über eine kabellose Internetverbindung. Stellt die sichere

Mehr

Vergleich Entwurf ISO 9001:2015 mit ISO 9001:2008

Vergleich Entwurf ISO 9001:2015 mit ISO 9001:2008 Vergleich Entwurf ISO 9001:2015 mit ISO 9001:2008 Arbeitsstand August 2014 Das folgende Dokument bietet einen Vergleich des aktuellen Entwurfs der ISO 9001:2015 (Arbeitsstand August 2014) und der derzeit

Mehr

1. Qualitätssicherung bei der Organisation der Unternehmensberatung. 1.1. Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Besorgnis der Befangenheit Grundsatz:

1. Qualitätssicherung bei der Organisation der Unternehmensberatung. 1.1. Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Besorgnis der Befangenheit Grundsatz: Qualitätssicherung in der Unternehmensberatung Bei der Qualitätssicherung der Unternehmensberatung ist zwischen der Organisation der Unternehmensberatung allgemein (Ziffer 1) und der Abwicklung einzelner

Mehr

Industrie 4.0 durchgängig vom Sensor bis zum ERP-System, ein neuer Ansatz

Industrie 4.0 durchgängig vom Sensor bis zum ERP-System, ein neuer Ansatz Industrie 4.0 durchgängig vom Sensor bis zum ERP-System, ein neuer Ansatz Ausgangslage: Der klassische Ansatz der Automatisierung-Pyramide hat bisher nicht zu einer standardisierten und durchgängigen Vernetzung

Mehr

PROFIBUS für die Prozessautomation

PROFIBUS für die Prozessautomation PROFIBUS für die Prozessautomation PROFIBUS Innovation PA Profil 3.02: wie bei 4-20 ma Meet the Experts Basel 19.11.2009 Dr. Jochen Müller Endress+Hauser Process Solutions AG PROFIBUS PA Nah am Kunden

Mehr

FDT Stand. FDT Standard FDT/DTM. Gerätemanagement-Technologie nach dem FDT Standard

FDT Stand. FDT Standard FDT/DTM. Gerätemanagement-Technologie nach dem FDT Standard Gerätemanagement-Technologie nach dem FDT Standard FDT Standard FDT/DTM FDT Stand NEU: Intelligentes und effizientes Gerätemanagement nach FDT/DTM für Hirschmann Geräte wie Switches, Router, Firewalls

Mehr