Leitbild Ehrenamt. Workshop, 15. April 2016

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1 Leitbild Ehrenamt Workshop, 15. April 2016

2 Herzlich willkommen Robin Spaetling Christine Haida

3 Projekt Kiez hilft Kiez Ansprache von potentiellen Ehrenamtlern passgenaue Vermittlung Begleitung und Fortbildung von Ehrenamtlern Workshops für Träger Hilfestellungen für Träger technische Unterstützung Netzwerk schaffen Nachhaltigkeit sichern

4 Workshop Reihe Leitbild Ehrenamt Rechtliche Aspekte von Ehrenamt Finanzierung von Ehrenamt Anerkennung von Ehrenamt

5 Fragen Welches sind Grenzen für Ehrenamt in der eigenen Organisation? Welche Aufgaben können Ehrenamtler übernehmen? Welche Bedingungen, Voraussetzungen müssen gegeben sein?

6 Übersicht Vorstellungsrunde Input: Formen von Ehrenamt Analyse: Beispiele Aufgabe: Ehrenamt Profil Aufgabe: Leitbild Ehrenamt Ausblick

7 Teilnehmende Name, Institution Ehrenamt heißt für mich

8 Was heißt Ehrenamt? Altruistisches Handeln, bei dem eine Einzelperson oder eine Gruppe freiwillig und unentgeltlich Arbeit leistet. Ursprünglich: ein Engagement in öffentlichen Funktionen durch eine Wahl (z. B. Vereinsvorstand, Ratsmitglied oder Schöffe).

9 Schwierigkeit der Definition Weitere Begrifflichkeiten: bürgerschaftliches Engagement Freiwilligentätigkeit Volunteering

10 Abgrenzung zu privater Hilfe findet im öffentlichen Raum statt wird in der Regel gemeinschaftlich ausgeführt Praktisch bedeutet dies, dass zum Beispiel die unterstützende Begleitung eines Nachbarn zu einer Behörde kein ehrenamtliches Engagement ist, wenn es privat geschieht. Sobald diese Tätigkeit aber mit einer Organisation getan wird, die einen solchen Begleitservice zu Behörden anbietet, ist es ehrenamtliches Engagement.

11 Abgrenzung zum Hauptamt nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet Motivation ist sehr individuell: Spaß haben, anderen helfen, eigene Kenntnisse einbringen...

12 Abgrenzung zu Aktiven Übernahme von Aufgaben, die anderen nutzen Aktiv ist jemand, die oder der die Angebote der Organisation nutzt, egal ob er oder sie Mitglied in der Organisation ist.

13 Beispiele von Ehrenamt Bürgermeister (in kleinen Gemeinden) Wahlhelfer Bundesfreiwilligendienst Betriebsrat Freiwillige Feuerwehr Telefonseelsorger Übungsleiter Online-Volunteer Lesepate Flüchtlingshelfer

14 Formen von Ehrenamt Langfristiges privates Ehrenamt mit schriftlicher Vereinbarung Kurzfristiges privates Ehrenamt ohne schriftliche Vereinbarung Projektbezogenes Pro Bono Ehrenamt von Firmenmitarbeitern - kompetenzbasiert Kurzfristiges Social Day Ehrenamt von Firmenmitarbeitern nicht kompetenzbasiert

15 Ehrenamt in Deutschland 36% sind ehrenamtlich engagiert meisten Ehrenamtler im Sport es folgen Schule/Kindergarten, Kirche/Religion, sozialer Bereich, Kultur/Musik und Freizeit/Geselligkeit von Nicht-Engagierten sind 10% bereit

16 Zentrum Kreuzberg Zur Erinnerung: im QM ZKO leben 8500 Menschen Ca ehrenamtlich Engagierte Ca. 600 potentiell Interessierte

17

18 Nicht vergessen Ehrenamt..... ist nie ein Ersatz, sondern immer Mehrwert.. ist ohne feste Strukturen nicht erfolgreich.. zu organisieren kostet Zeit und Geld

19 Analyse von Beispielen Welche Form von Ehrenamt? Woraus besteht die Aufgabe? Abgrenzung vom Hauptamt? Persönliche Einschätzung

20 Aufgabe: Ehrenamt Profil Erstelle ein grundsätzliches Ehrenamtprofil für Deine Organisation.

21 Leitbild Ehrenamt I Ein Leitbild besteht aus Leitideen und Leitsätzen. Die Leitideen definieren Sinn und Zweck des Ehrenamts eines Vereins. Sie beschreiben den Nutzen für Mitglieder und Gesellschaft. Legen Werte und Ziele fest. Und eröffnen Visionen.

22 Leitbild Ehrenamt II Die Leitsätze halten diese Ideen und Visionen fest, konkretisieren sie und formen sie zu Kernaussagen. Im Zusammenwirken der einzelnen schriftlich fixierten Leitsätze entsteht das Ehrenamt-Leitbild eines Vereins. Das Ehrenamt-Leitbild ist Teil des Gesamtleitbilds des Vereins. Das Leitbild entsteht in einem gemeinschaftlichen Prozess mit allen Beteiligten.

23 Beispiel Leitbild I Unser Verein zeichnet sich durch eine in 168 Jahren geprägte christlich-diakonische Haltung aus. Dies zeigt sich durch eine überdurchschnittliche Identifikation der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit sowie dem auch bisher schon erfolgten wertvollen Engagement von ehrenamtlich tätigen Mitmenschen. Entsprechend unserem Leitmotiv halten wir die Tür auf für Begegnungen Von Mensch zu Mensch und bieten Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters die Möglichkeit, sich mit ihren persönlichen Fähigkeiten und Interessen für die Menschen in ihrem Stadtteil zu engagieren. Bürgerschaftlich engagierte Mitmenschen übernehmen Aufgaben, die zusätzlich zu den vorhandenen Angeboten entstehen. Für Menschen mit Unterstützungsbedarf ist es eine positive Erfahrung Bürgerinnen und Bürgern zu begegnen, die ihnen gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit im Lebensalltag ermöglichen. Teilhabe findet statt, wo immer Menschen sich begegnen und Zeit miteinander verbringen. Mariaberg e.v.

24 Beispiel Leitbild II Unser Engagement im und für den Hospizverein gemäß seiner Zielsetzung bildet die Grundvoraussetzung für unsere ehrenamtliche Tätigkeit. Unsere Hospiz- und Trauerbegleiter/innen durchlaufen eine umfassende Ausbildung für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Hauptamtliche Koordinatoren/innen mit Erfahrung und beruflicher Qualifikation als Palliative-Care-Fachkraft steuern und koordinieren den Einsatz der ehrenamtlichen Begleiter/innen und betreuen diese. Fortbildungen und Reflexion der eigenen Tätigkeit in Supervisionen sichern die Qualität und unterstützen die Begleitenden. Enge Vernetzung und Kooperation mit Ärzten, ambulanten und stationären Pflegediensten, Seelsorgern und Experten des Gesundheits- und Pflegewesens geben uns Sicherheit und fördern das Wohl der von uns Begleiteten. Hospizverein Ingolstadt

25 Aufgabe: Leitbild Sammel erste Gedanken für das Erstellen eines Ehrenamt- Leitbildes.

26 Der nächste Schritt Welche Aufgabe nimmst Du mit?

27 Nächster Workshop Ehrenamt-Workshop 2 Schwerpunktthema: Rechtliche Aspekte von Ehrenamt Freitag, 29. April Uhr Kotti e.v., Adalbertstr. 95A, Berlin

28 Kontakt Robin Spaetling Christine Haida

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