STEUERRECHTLICHE HINWEISE A. EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER TÄTIGKEIT

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1 508 STEUERRECHTLICHE HINWEISE A. EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER TÄTIGKEIT Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit zählen: Bezüge und Vorteile aus einem bestehenden oder früheren Arbeitsverhältnis Bezüge aus einer gesetzlichen Krankenversorgung oder Unfallversorgung, Pensionen aus der gesetzlichen Sozialversicherung (Steigerungsbeträge aufgrund einer freiwilligen Höheversicherung sind nur zu 25% steuerpflichtig), Bezüge und Vorteile von Personen, die an einer Kapitalgesellschaft zu nicht mehr als 25% beteiligt sind, Bezüge und Vorteile aus Mitarbeitervorsorgekassen (MV- Kassen), Zuwendungen von Privatstiftungen, wenn sie aus einem bestehenden oder früheren Arbeitsverhältnis resultieren, und Bezüge von Unterstützungskassen. Diese Bezüge sind steuerpflichtig, unabhängig davon, ob es sich um einmalige oder laufende Leistungen handelt oder ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht. Es sind nicht nur Geldleistungen, sondern auch Sachbezüge steuerpflichtig. Bundeseinheitlich geregelte Sachbezüge: Volle freie Station 196,20 monatlich, Wohnung, Heizung, Privatnutzung des arbeitgebereigenen Kraftfahrzeuges (1,5% der Anschaffungskosten, maximal 600,- monatlich bzw. bei einer Privatnutzung von höchstens km jährlich 0,75% der Anschaffungskosten, maximal 300,- monatlich),

2 509 Garagen- bzw. Autoabstellplatz in parkraumbewirtschafteten Zonen (Parkpickerlbezirke, gebührenpflichtige Kurzparkzone) 14,53 monatlich, Zinsersparnis bei Arbeitgeberdarlehen bzw. Gehaltsvorschüssen kein Sachbezug bis 7.300,-. Vom übersteigenden Teil 3,5%. Im Regelfall unterliegen die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit der Lohnsteuer. In den Fällen, in denen kein Lohnsteuerabzug erfolgt, - z.b. ausländischer Arbeitgeber, der keine Betriebsstätte im Inland hat,, müssen die Einkünfte mittels Einkommensteuererklärung dem Finanzamt gemeldet werden. Trinkgelder (z.b. im Gastgewerbe) sind steuerfrei. B. DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG Der Antrag auf Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung kann mit dem Formular L-1 beim Wohnsitzfinanzamt oder ab dem Kalenderjahr 2002 per Internet (https://finanzonline.bmf.gv.at) gestellt werden. Das Formular erhält man bei jedem Finanzamt bzw. im Internet unter Bei der Arbeiternehmerveranlagung wird die Jahressteuer vom Finanzamt neu berechnet, wobei der Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag, Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden können. 1. Pflichtveranlagung Bei Vorliegen folgender Voraussetzungen sind ArbeitnehmerInnen verpflichtet, einen Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt abzugeben bzw. werden von Finanzamt dazu aufgefordert. Wenn sie im Kalenderjahr zumindest zeitweise gleichzeitig zwei oder mehrere lohnsteuerpflichtige Einkünfte hatten; der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag während des Jahres berücksichtigt wurde, dieser aber tatsächlich nicht zustand; sie Bezüge aus der gesetzlichen Krankenversicherung, vom Insolenz-Ausfallgeld-Fonds (in einem Konkurs- oder

3 510 Ausgleichsverfahren) oder bestimmte Bezüge für Truppenübungen erhalten haben; für das Kalenderjahr ein Freibetragsbescheid ausgestellt wurde, aber tatsächlich geringere Ausgaben getätigt wurden, als auf dem Freibetragsbescheid ausgewiesen waren; sie andere nicht lohnsteuerpflichtige Einkünfte bezogen haben, deren Gesamtbetrag 730,- übersteigt. Im Regelfall besteht die Verpflichtung die Erklärung zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung bis 30. September des folgenden Kalenderjahres beim Finanzamt abzugeben. Bei Bezug von nicht lohnsteuerpflichtigen Einkünften von mehr als 730,- jährlich, ist eine Einkommensteuererklärung (Formular E 1) bis 30. April des folgenden Kalenderjahres beim Finanzamt abzugeben. 2. Antragsveranlagung Liegt keiner der oben angeführten Pflichtveranlagungstatbestände vor, so handelt es sich um eine Antragsveranlagung. Die Frist beträgt 5 Jahre. So kann z.b. der Antrag für das Veranlagungsjahr 2005 bis zum 31. Dezember 2010 gestellt werden. Der Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung kann innerhalb eines Monats mittels Berufung zurückgezogen werden, wenn das Ergebnis des Einkommensteuerbescheides negativ sein sollte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es sich nicht um eine Pflichtveranlagung handelt! 3. Negativsteuer ArbeitnehmerInnen, die so wenig verdienen, dass sich der Arbeitnehmerabsetzbetrag bei der Steuerberechnung nicht auswirkt, erhalten eine Steuergutschrift in Höhe von 10% der Sozialversicherungsbeiträge - maximal 110,- jährlich im Wege der Arbeitnehmerveranlagung ausgezahlt. Diese Regelung gilt nur für aktive ArbeitnehmerInnen, nicht jedoch für PensionistInnen.

4 Besteuerung bei gleichzeitig mehreren lohnsteuerpflichtigen Aktivbezügen In diesem Fall werden alle Bezüge zusammengezählt und die darauf entfallende Steuer ermittelt. Die einbehaltene Lohnsteuer und eventuell geleistete Vorauszahlungen werden abgezogen. Ergibt sich eine Gutschrift, so wird sie vom Finanzamt ausbezahlt. Nachzahlungen sind innerhalb der vorgeschriebenen Frist zu leisten. 5. Besteuerung bei Nebeneinkommen Werden neben lohnsteuerpflichtigen Einkünften auch andere Einkünfte von mehr als 730,- jährlich bezogen, so ist eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Diese Nebeneinkünfte werden den lohnsteuerpflichtigen Einkünften hinzugerechnet und dann die darauf entfallende Steuer ermittelt. 6. Arbeitnehmerveranlagung mit Umrechnung von Aktiveinkünften Bei Bezug von Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Überbrückungshilfe für Bundesbedienstete, Bestimmten Leistungen nach dem Heeresgebührengesetz bzw. nach dem Zivildienstgesetz Für nur einen Teil des Kalenderjahres werden die für das restliche Kalenderjahr bezogenen laufenden Einkünfte auf einen Jahresbetrag hochgerechnet. Das Einkommen wird dann mit dem Durchschnittssteuersatz (Progressionsvorbehalt) besteuert, der sich aufgrund der hochgerechneten Einkünfte ergibt. Es muss jedoch noch eine Kontrollrechnung durchgeführt werden. Die festzusetzende Steuer darf nicht höher sein als jene, die sich bei voller Steuerpflicht aller im Kalenderjahr angefallenen Bezüge ergeben würde. Es besteht die Möglichkeit den Antrag innerhalb eines Monats zurückzuziehen!

5 Veranlagung bei begünstigten Auslandseinkünften Haben ArbeitnehmerInnen Einkünfte aus einer begünstigten Auslandstätigkeit (z.b. Bauausführung, Montage, Inbetriebnahme, Instandsetzung, Wartung von Anlagen usw.), darf keine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt werden. Es kann aber eine Veranlagung zur Einkommensteuer beantragt werden. Die Einkünfte aus der begünstigen Auslandstätigkeit werden aber bei der Berechnung der Jahressteuer durch einen Progressionsvorbehalt mitberücksichtigt. Für die Auslandseinkünfte ist ein eigener Jahreslohnzettel auszustellen. Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit den Antrag auf Veranlagung innerhalb eines Monats zurückzuzahlen. 8. Gemeinsame Versteuerung von mehreren Pensionen und von Pensionen und Aktiveinkünften Zwei oder mehreren Pensionen aus der gesetzlichen Sozialversicherung, von Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung, von inländischen Pensionskassen, aus einem früheren Dienstverhältnis zum Bund, zu einem Bundesland oder zur Gemeinde Wien werden gemeinsam von der auszahlenden Stelle versteuert. Die Steuer von Unfallrenten wird für die Kalenderjahre 2001 und 2002 nicht erhoben. Im Jahr 2003 ist die Unfallrente wieder steuerpflichtig. Die Unfallrente ist ab 1. Jänner 2004 wieder steuerfrei. Bei gleichzeitigem Bezug von gesetzlichen und/oder privaten Pension und Aktiveinkünften aus einem Dienstverhältnis kommt es zur Pflichtveranlagung (Vorschreibung von Vorauszahlungen). C. RECHTSMITTEL 1. Berufung Es besteht die Möglichkeit, gegen einen Bescheid Berufung zu erheben. Die Berufungsfrist beträgt ein Monat ab Zustellung des Bescheides. Die Berufung ist schriftlich beim Finanzamt, von dem der Bescheid erlassen wurde, einzubringen. Das Finanzamt entscheidet im Regelfall mittels Berufungsvorentscheidung.

6 Vorlageantrag Wird vom Finanzamt eine (abweisende) Berufungsvorentscheidung erlassen, so kann man die Vorlage der Berufung an die Abgabenbehörde II. Instanz beantragen. Der Unabhängige Finanzsenat entscheidet endgültig. Es besteht nur mehr die Möglichkeit innerhalb von sechs Wochen eine Beschwerde beim Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof einzubringen. D. STEUERVORAUSZAHLUNG Haben ArbeitnehmerInnen mehrere lohnsteuer- und/oder einkommensteuerpflichtige Einkünfte in einem Kalenderjahr, und beträgt die Nachzahlung daraus mehr als 300,-, so werden vom Finanzamt Steuervorauszahlungen vorgeschrieben. Diese sind vierteljährlich (15.2., 15.5., und ) zu leisten. Werden zu hohe Vorauszahlungen festgesetzt (z.b.: Geringere Einkünfte im Folgejahr, Wegfallen, einer zweiten Beschäftigung), kann innerhalb der Berufungsfrist gegen den Vorauszahlungsbescheid berufen werden. Ist die Berufungsfrist bereits abgelaufen, kann ein formloser Antrag auf Änderung (Herabsetzung) der Vorauszahlungen eingebracht werden. E. FREIBETRAGSBESCHEID Gemeinsam mit dem Einkommensteuerbescheid wird vom Finanzamt ein Freibetragsbescheid und eine Mitteilung zur Vorlage an den/die ArbeitgeberIn erlassen. Der Freibetragsbescheid gilt für das der Erklärung zweitfolgende Kalenderjahr. Beispiel: Mit dem Einkommensteuerbescheid für das Kalenderjahr 2005 wird der Freibetragsbescheid und die Mitteilung zur Vorlage an den/die ArbeitgeberIn für das Kalenderjahr 2007 zugesandt. Der Freibetragsbescheid berücksichtigt vorläufig für das Kalenderjahr 2007 Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen (mit Ausnahme derer, von denen ein Selbstbehalt abgezogen wird) in Höhe der Ausgaben des Kalenderjahres Bei geringeren Aufwendungen, als die im Freibetragsbescheid vorläufig berücksichtigen, kann es auch zu einer Nachzahlung kommen.

7 514 Es kann beantragt werden, dass kein Freibetragsbescheid vom Finanzamt erlassen wird. Ebenso kann auch ein betragsmäßig niedrigerer Freibetragsbescheid beantragt werden. Unabhängig von der Arbeitnehmerveranlagung wird ein Freibetragsbescheid auf Antrag des/r ArbeitnehmerIn erlassen, wenn glaubhaft gemacht wird, dass zusätzliche Werbungskosten von mindestens 900,- vorliegen. F. ABSETZBETRÄGE FÜR KINDER BZW. FAMILIEN 1. Alleinverdienerabsetzbetrag AlleinverdienerIn ist, wer mehr als 6 Monate im Kalenderjahr verheiratet ist und von seinem/r EhepartnerIn nicht dauernd getrennt lebt. Der/die EhepartnerIn oder Lebensgefährte/gefährtin darf Einkünfte von nicht mehr als 2.200,- jährlich (ohne Kind), 6.000,- jährlich (mit mindestens einem Kind für das Familienbeihilfe bezogen wird) beziehen. 2. Alleinerzieherabsetzbetrag AlleinerzieherIn ist, wer mehr als 6 Monate im Kalenderjahr nicht in einer Partnerschaft lebt und mindestens 7 Monate im Kalenderjahr für ein Kind Familienbeihilfe bezogen hat. 3. Höhe des Alleinverdiener- bzw. des Alleinerzieherabsetzbetrages Der Alleinverdiener- bzw. der Alleinerzieherabsetzbetrag beträt pro Kalenderjahr: ohne Kind: 364,- mit einem Kind: 494,- mit zwei Kindern: 669,- Er erhöht sich für das 3. und jedes weitere Kind um 220,-.

8 515 Wenn die Lohnsteuer aber so niedrig ist, dass sich der Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag nicht auswirken, so wird er im Wege der Arbeitnehmerveranlagung vom Finanzamt ausbezahlt. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Kind vorhanden ist, für welches Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag bezogen wurde. 4. Ermittlung der maßgeblichen Einkommensgrenze Für die Ermittlung der Grenze von 6.000,- bzw ,- ist nicht das Bruttoeinkommen heranzuziehen, sondern die steuerpflichtigen Einkünfte. Das heißt, dass zu Ermittlung der jeweiligen Einkommensgrenze folgende Beträge abgezogen werden können: Bruttojahresbezug (inklusive sonstige Bezüge) steuerfreie sonstige Bezüge bis zur Höhe von max steuerfreie Zulagen und Zuschläge Sozialversicherungsbeiträge Gewerkschaftsbeiträge Pendlerpauschale Werbungskosten (zumindest 132,-) = Einkommen für den AVAB Erst dieser so errechnete Betrag stellt die maßgebliche Einkommensgrenze für den Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag dar. Karenzgeld, Arbeitslosengeld und Notstandshilfe zählen nicht als Einkommen. Das Wochengeld wird zur Berechnung der Einkommensgrenze herangezogen. 5. Mehrkinderzuschlag Für das dritte und jedes weitere Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, gibt es einen Mehrkindzuschlag von 36,40 monatlich. Dieser Zuschlag ist abhängig vom Familieneinkommen des Kalenderjahres. Das Einkommen des anspruchsberechtigten Elternteils und das seines/ihres mehr als sechs Monate im Kalenderjahr im

9 516 gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartners/partnerin bzw. Lebensgefährten/gefährtin darf das 12fache der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung nicht übersteigen. Der Mehrkindzuschlag ist im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen. 6. Unterhaltsabsetzbetrag Wer für ein Kind, welches nicht im gleichen Haushalt lebt nachweislich Unterhalt leistet, erhält eine Unterhaltsabsetzbetrag. Dieser beträgt für das erste Kind 25,50 monatlich das zweite Kind 38,20 monatlich und jedes weiter Kind 50,90 monatlich Der Unterhaltsabsetzbetrag kann ausschließlich bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. 7. Kinderabsetzbetrag Dieser beträgt 50,90 monatlich pro Kind. Er wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt und ist daher nicht bei der Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen. G. WERBUNGSKOSTEN Werbungskosten sind Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Einhaltung der Einnahmen. Sie müssen beruflich veranlasst sein, also in Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit stehen. 1. Werbungskosten, die automatisch vom/von der ArbeitgeberIn berücksichtigt werden Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, Pflichtbeiträge zu gesetzlichen Interessenvertretungen, Gewerkschaftsbeitrag, sofern er gleich in der Firma einbehalten wird. Einzelzahler können den Gewerkschaftsbeitrag im Wege der Arbeiternehmerveranlagung geltend machen.

10 517 Rückzahlungen von Arbeitslohn, wenn beispielsweise ein/eine ArbeiternehmerIn im Kassendienst tätig ist und dem/der ArbeitergeberIn Freibeträge (Kassenmanko) ersetzen muss. 2. Werbungskosten, die über Antrag vom AN beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden Pendlerpauschale Die Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden durch den Verkehrsabsetzbetrag und die Pendlerpauschale abgegolten. Sind die tatsächlichen Aufwendungen höher, können die Mehraufwendungen steuerlich nicht geltend gemacht werden. ArbeitnehmerInnen, die weiter entfernt von der Arbeitsstelle wohnen oder denen die Benützung von Massenverkehrsmitteln nicht zumutbar ist, steht unter gewissen Voraussetzungen (Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte, Fahrtdauer) entweder die kleine oder die große Pendlerpauschale zu. Die kleine Pendlerpauschale Die kleine Pendlerpauschale steht zu, wenn der Arbeitsplatz mehr als 20 km von der Wohnung entfernt liegt und die Benützung eines Massenverkehrsmittels möglich und zumutbar ist. Sie beträgt bei einer einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von: 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km 40 km bis 60 km über 60 km - 450,- jährlich ( 37,50 monatlich) 891,- jährlich ( 74,25 monatlich) 1.332,- jährlich ( 111,- monatlich) Die große Pendlerpauschale Die große Pendlerpauschale steht zu, wenn der Arbeitsplatz mehr als 2 km von der Wohnung entfernt liegt und im Lohnzahlungszeitraum die Benützung eines Massenverkehrsmittels überwiegend unzumutbar ist.

11 518 Bei der großen Pendlerpauschale ist zu beachten, dass die Voraussetzungen dafür überwiegend im Lohnzahlungszeitraum gegeben sein müssen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte des Monats (z.b. 11 von 20 Arbeitstagen in einem Monat) die Benützung eines Massenverkehrsmittels unzumutbar sein muss. Dies ist dann der Fall, wenn auf mehr als der halben Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte überhaupt kein Massenverkehrsmittel verkehrt (entweder bei der Hin- oder Rückfahrt), oder je nach Wegstrecke eine bestimmte Fahrtdauer überschritten wird. Die Fahrtdauer muss bei einer Wegstrecke von 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km über 40 km mehr als 1,5 Stunden mehr als 2 Stunden mehr als 2,5 Stunden für eine Wegstrecke betragen. Die Fahrtdauer wird folgendermaßen errechnet: Wegzeit von der Wohnung bis zur Einstiegstelle d. Massenverkehrsmittels + Fahrtdauer des Massenverkehrsmittels (sind mehrere vorhanden, so ist vom schnellsten auszugehen, auch wenn die Fahrtstrecke dadurch länger wird z.b. U-Bahn statt Bus) + Wartezeit beim Umsteigen + Wegzeit von der Ausstiegstelle zum Arbeitsplatz + Wartezeit auf den Arbeitsbeginn (bei Gleitzeitregelung ist der Arbeitsbeginn bzw. das Arbeitsende an die Benützungsmöglichkeit des Massenverkehrsmittels anzupassen) = Fahrtdauer Bei der Heimfahrt wird in umgekehrter Reihenfolge gerechnet. Beim großen Pendlerpauschale ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte maßgeblich.

12 519 Die große Pendlerpauschale beträgt bei einer einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km 40 km bis 60 km über 60 km 243,- jährlich ( 20,25 monatlich) 972,- jährlich ( 81,- monatlich) 1.692,- jährlich ( 141,- monatlich) 2.421,- jährlich ( 201,75 monatlich) Wohnung Beim Begriff Wohnung ist immer vom nächstgelegenen Wohnsitz (z.b. Untermietzimmer) und nicht von Hauptwohnsitz auszugeben. Dienstfahrzeug Die Pendlerpauschale steht auch dann zu, wenn für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ein Dienstfahrzeug benutzt wird. Werkverkehr Werden ArbeitnehmerInnen im Werkverkehr (z.b. Firmenbus) befördert, steht ihnen die Pendlerpauschale nicht zu. Zahlen ArbeitnehmerInnen Kostenersätze für die Beförderung im Werkverkehr an den/die ArbeitergeberIn, so sind diese Beträge bis zur Höhe der jeweiligen Pendlerpauschale absetzbar. Ergeben sich bei der Fahrt zur Einstiegstelle des Werkverkehrs längere Anfahrtswege, so kann hierfür ein eigenes Pendlerpauschale beantragt werden. Gehbehinderte Dauernd stark Gebbehinderten ist die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zuzumuten, sie haben daher Anspruch auf die große Pendlerpauschale. Eine solche Behinderung liegt jedenfalls dann vor, wenn der/die Behinderte eine Bescheinigung gemäß 29b der Straßenverkehrsordnung besitzt oder infolge seiner/ihrer Behinderung von der KFZ-Steuer befreit ist. Geltendmachung der Pendlerpauschale Die Pendlerpauschale ist mit dem Formular L 34 (ist entweder in der Firma oder am Finanzamt erhältlich) beim/bei der Arbeit-

13 520 geberin geltend zu machen. Hat der/die ArbeitgeberIn die Pendlerpauschale nicht oder nicht im vollen Ausmaß berücksichtigt, so muss die Differenz mittels Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Die angeführten Beträge werden bei der Lohnverrechnung erst ab Juli 2004 berücksichtigt. Pflichtbeiträge aufgrund geringfügiger Beschäftigung Die von der zuständigen Krankenkasse eingeforderten Pflichtbeiträge aufgrund einer geringfügigen Beschäftigung (Geringfügigkeitsgrenze: 323,46 monatlich) können im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung im Jahr der Bezahlung (z.b. Beiträge für das Jahr 2004, die Jahr 2005 gezahlt wurden, können in der Arbeitnehmerveranlagung 2005 geltend gemacht werden.) geltend gemacht werden. 3. Werbungskosten, die auf die Werbungskostenpauschale angerechnet werden und beim Finanzamt geltend zu machen sind Werbungskostenpauschalien für bestimmte Berufsgruppen Für einige Berufsgruppen sind pauschalierte Werbungskosten vorgesehen. Die Pauschalien können im Wege der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Hat jemand höhere Werbungskosten, so kann er/sie selbstverständlich seine/ihre tatsächlichen Werbungskosten geltend machen. Für folgende Berufsgruppen sind Werbungskostenpauschalen vorgesehen: Bühnenangehörige Bürgermeister, Stadt-, Gemeinde-, Wiener Bezirksräte Förster (im Revierdienst), Berufsjäger, Forstarbeiter ohne Motorsäge soweit sie dem Schauspielergesetz unterliegen, und andere auf Bühnen auftretende Personen, Filmschauspieler, 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 15% Bemessungsgrundlage: mindestens 438,- jährlich höchstens 2.628,- jährlich 5% Bemessungsgrundlage: höchstens 1.752,- jährlich

14 521 Forstarbeiter mit Motorsäge Hausbesorger Heimarbeiter Journalisten Fernsehschaffende (die regelmäßig auf dem Bildschirm erscheinen) Musiker, Artisten Vertreter 10% Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 15% Bemessungsgrundlage: höchstens 3.504,- jährlich 10% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 7,5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 3.942,- jährlich 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.190,- jährlich (keine Gegenverrechnung mit Reisekostenersätzen) Das Hausbesorgerpauschale kann nur von den HausbesorgerInnen geltend gemacht werden, die bis zum schon als HausbesorgerIn tätig waren und seither nicht den/die ArbetiergeberIn gewechselt haben. ArbeitnehmerInenn, die ab dem eine neue Stelle als HausbesorgerIn angetreten haben, haben keinen Anspruch auf das Hausbesorgerpauschale. Bemessungsgrundlage der Werbungskostenpauschalien Jahresbruttobezug (Jahreslohnzettel Summe 210) - steuerfreie Bezüge (Jahreslohnzettel Summe 215) - steuerbegünstigte Sonderzahlungen (Jahreslohnzettel Summe 220) = Basis für Werbungskostenpauschalien Allgemeines Werbungskostenpauschale Jedem/jeder ArbeitnehmerIn steht eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 132,- jährlich zu. Diese Pauschale wird unabhängig davon, ob Werbungskosten geltend gemacht wurden oder nicht vor der Lohnsteuerbemessungsgrundlage abgezogen. Die nachfolgend dargestellten typischen Werbungskosten

15 522 wirken sich nur dann steuermindernd aus, wenn sie insgesamt mehr als 132,- jährlich betragen. Aus-, Fortbildungs- und Umschulungskosten Fortbildungskosten dienen dazu, im jeweils ausgeübten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben bzw. der Verbesserung der Kenntnisse und Fähigkeiten im bisher ausgeübten Beruf. Der Besuch der Werkmeisterschule, Buchhalterlehrgang für Finanzbeamte usw. sind abzugsfähig, nicht aber die Kosten für ein Zweitstudium. Ausbildungskosten sind Aufwendungen zur Erlangung von Kenntnissen, die eine Berufsausübung ermöglichen. Ausgaben für Umschulungsmaßnahmen sind abzugsfähig, wenn sie derart umfassend sind, dass sie einen Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglichen. Studiengebühren sind, sofern eine Aus-, Fortbildung oder eine Umschulung vorliegt abzugsfähig. Abzugsfähigkeit von Ausbildungskosten ist nur dann gegeben, wenn ein Zusammenhang zu konkret ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit vorliegt. Maßgebend ist die konkrete Einkunftsquelle (z.b. konkretes Dienstverhältnis, konkrete betriebliche Tätigkeit). Verwandte Tätigkeiten sind (z.b. Friseurin und Kosmetikerin, Dachdecker und Spengler) oder Tätigkeiten, die im Wesentlichen gleich gelagerte Kenntnisse oder Fähigkeiten erfordern (z.b. Fleischhauer und Koch, Elektrotechniker und EDB-Techniker). Bildungsmaßnahmen zum Erwerb grundsätzlicher kaufmännischer oder bürotechnischer Kenntnisse (z.b. Einstiegskurse für EDV, Erwerb des europäischen Computerführerscheins, Buchhaltung) sind immer abzugsfähig. Besteht ein konkreter Veranlassungszusammenhang mit einer zukünftigen Tätigkeit eine bloße Absichtserklärung ist zuwenig können Fortbildungskosten für diese Tätigkeit auch vor Antritt des Dienstverhältnisses als vorweggenommene Werbungskosten berücksichtigt werden.

16 523 Besteht ein Zusammenhang mit der ausgeübten (verwandten) Tätigkeit sind Aufwendungen für: Fachschulen oder Hochschulen, Handelsakademien, höhere technische Lehranstalten, höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe einschließlich der Berufsreifeprüfung nach dem Lehrplan für diese Schulen sowie die diesbezüglichen Aufbaulehrgänge zur Erlangung der Reifeprüfung an einer berufsbildenden höheren Schule, Kollegs nach dem Schulorganisationsgesetz (seinerzeitige Abiturientenlehrgänge), Fachhochschulen, Pädagogische Akademien, Sozialakademien, Militärsakademie, Universitätslehrgänge und postgraduale Studien (z.b. Master of Business Administration), Verwaltungsakademie und Beamtenaufstiegsprüfung abzugsfähig. Aufwendungen die grundsätzlich der privaten Lebensführung dienen (z.b. Persönlichkeitsentwicklung ohne beruflichen Bezug, Sport, Esoterik, B-Führerschein), sind nicht abzugsfähig. Nichtabzugsfähige Aufwendungen sind: Hauptschule, Polytechnikum, Allgemein bildende höhere Schulen, einschließlich der Berufsreifeprüfung nach diesem Lehrplan, Führerschein Aufwendungen für den Erwerb eines PKW- oder Motorradführerscheins sind nicht abzugsfähig, auch wenn eine berufliche Notwendigkeit hierfür gegeben ist. Beim Erwerb eines Führerscheins für LKW, LKW mit Anhänger oder Autobus liegen vorausgesetzt es besteht ein Zusammenhang mit der ausgeübten (verwandten) Tätigkeit abzugsfähige Kosten vor. Sprachkurse Abzugsfähige Aus- oder Fortbildungskosten liegen vor, wenn aufgrund der Erfordernisse im ausgeübten oder verwandten Beruf Sprachkenntnisse allgemeiner Natur erworben werden (z.b. Grundkenntnisse für eine Tätigkeit als Kellnerin, Sekretärin,

17 524 Telefonistin, Verkäuferin; Italienischkurs eines Exportdisponenten mit dem hauptsächlichen Aufgabengebiet des Exports nach Italien; Ungarisch für einen Zöllner an der ungarischen Grenze). Sprachkurse im Ausland werden in der Regel zu den nicht abzugsfähigen Kosten der privaten Lebensführung gehören, soweit nicht die nahezu) ausschließlich berufliche Bedingtheit erkennbar ist (lehrgangsmäßige Organisation, Ausrichtung von Programm und Durchführung ausschließlich auf Teilnehmer der Berufsgruppe des Steuerpflichtigen). Absetzbare Aufwendungen Unmittelbare Kosten der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen; Kursgebühren, Kosten für Kursunterlagen, Skripten und Fachliteratur, Kosten des PC bei einer Computerausbildung, Kosten der Anschaffung von Hilfsmittel wie z.b. Schreibtisch, Schreibtischlampe sind nicht abzugsfähig. Fahrtkosten zur Fortbildungsstätte in tatsächlich angefallenem Umfang (z.b. Kilometergelder). Tagesgelder. Kosten auswärtiger Nächtigungen. Betriebsratsumlage Die Betriebsratsumlage wird zwar im Wege der Lohnverrechnung einbehalten, wirkt sich aber bei der laufenden Abrechnung nicht steuermindernd aus. Sie kann aber im Wege der Arbeitnehmerveranlagung beim Wohnsitzfinanzamt Berücksichtigung finden. Berufskleidung Ausgaben für berufstypische Arbeitskleidung (z.b. Portiersuniform, Schlosseranzug, Maleranzug, Monteuranzüge, Arbeitsmäntel, Sicherheitsschuhe usw.) werden anerkannt. Reinigungskosten für Kleidung können nur dann abgesetzt werden, wenn die Verschmutzung berufsspezifisch verursacht wurde und ein Fremdbeleg (Wäschereirechnung) vorliegt.

18 525 Werkzeuge und Arbeitsmittel Sind absetzbar, soweit es fast ausschließlich beruflich genutzt werden und zur Ausübung des Berufes notwendig sind (Messer bei Köchen, Musikinstrumente von Musikern, Computer usw.). Geringwertige Wirtschaftsgüter, die weniger als 400,- kosten, werden im Kalenderjahr der Anschaffung abgesetzt. Sind die Kosten höher als 400,- und übersteigt die Nutzungsdauer ein Jahr, können sie nur verteilt über die Nutzungsdauer abgesetzt werden (Absetzung für Abnutzung, AfA). Erfolgt die Anschaffung nach dem 30. Juni eines Kalenderjahres, so kann für das erste Halbjahr nur die halbe AfA abgesetzt werden. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Computers einschließlich Zubehör (Disketten, Drucker) sind, wenn eine eindeutige berufliche Verwendung vorliegt, Werbungskosten. Das Finanzamt setzt einen Privatanteil von 40% an. Eine niedrigere private Nutzung ist vom Steuerpflichtigen nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen. Zusätzlich zum Computer (Computer: PC, Bildschirm und Tastatur) sind auch alle zur Benützung des Computers erforderlichen Ausgaben absetzbar wie die notwendige Software, Disketten, Drucker, Papier, Maus, Scanner usw. Internet Die Kosten für eine berufliche veranlasste Verwendung eines Internetanschlusses sind als Werbungskosten absetzbar. Sofern eine genaue Abgrenzung gegenüber dem privaten Teil nicht möglich ist, hat eine Aufteilung in beruflich und privat veranlasste Kosten im Schätzungsweg zu erfolgen. Als anteilige berufliche Kosten sind die anteilige Provider-Gebühr sowie die anteiligen Leistungskosten (Online-Gebühren) oder die anteiligen Kosten für Pauschalabrechnungen (z.b. Paketlösung für Internetzugang, Telefongebühr usw.) abzugsfähig. Aufwendungen für beruflich veranlasste spezielle Anwendungsbereiche (z.b. Gebühr für die Benützung eines Rechtsinformationssystems), die zusätzlich zum Internetbeitrag anfallen, sind zur Gänze abzugsfähig. Dagegen sind kostenpflichtige allgemein bildende Informationssysteme (dazu gehört nicht die Provider-Gebühr) nicht abzugsfähig.

19 526 Fachliteratur, Zeitungen und Zeitschriften Fachbücher müssen eindeutig der beruflichen Sphäre zurechenbar sein. Allgemein bildende Werke wie Lexika oder Nachschlagewerke dienen auch der Erweiterung der Bildung und sind nicht absetzbar. Familienheimfahrten und doppelte Haushaltsführung Ist die tägliche Heimfahrt unzumutbar (Entfernung, Beschäftigungsort Familienwohnsitz mehr als 120 Kilometer, in begründeten Einzelfällen auch bei kürzerer Entfernung) können die Kosten des Doppelwohnsitzes und für die Familienheimfahrten als Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei Alleinstehenden werden diese Kosten für einen Zeitraum von 6 Monaten, bei Ehepartnern oder Lebensgefährten für 2 Jahre anerkannt. Unter besonderen Voraussetzungen werden diese Ausgaben über einen längeren Zeitraum anerkannt. Dies ist vor allem bei Beschäftigungen mit wechselnden Arbeitsstellen (z.b. Bauarbeiter, Leiharbeiter) der Fall wie auch bei einer auswärtigen Tätigkeit, die von vornherein mit 4 bis 5 Jahren befristet ist. In diesen Fällen kann eine Verlegung des Familienwohnsitzes nicht zugemutet werden. Hat der/die EhepartnerIn bzw. Lebensgefährte/gefährtin am Familienwohnsitz ein Erwerbseinkommen von mehr als 2.200,- jährlich, so sind die Aufwendungen für Familienheimfahrten und doppelte Haushaltsführung ohne zeitliche Begrenzung abzugsfähig. Das gilt auch wenn am Familienwohnsitz unterhaltspflichtige Kinder oder pflegebedürftige Angehörige wohnen und eine Übersiedlung unzumutbar ist. Anerkannt werden die Ausgaben für Familienheimfahrten: bei Alleinstehenden: 1 x monatlich, bei Ehepartnern bzw. Lebensgefährten: 1 x wöchentlich. Absetzbar sind die Wohnungskosten (Miete, Strom, Gas usw.) und die Kosten des tatsächlich benutzten Verkehrsmittel (z.b. Bahnkarte, Kilometergeld mit maximal 2.421,- jährlich).

20 527 Arbeitszimmer Ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer ist nur dann absetzbar, wenn es den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet, wie bei HeimarbeiterInnen, GutachterInnen, SchriftstellerInnen, HeimbuchhalterInnen, TeleworkerInnen usw. Bei LehrerInnen, RichterInnen, Vortagenden usw. ist das Arbeitszimmer nicht absetzbar. Sind die Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit gegeben, können die anteiligen Kosten des Arbeitszimmers (Miete, Heizung, Strom, Einrichtungskosten, eventuell anteilige Errichtungskosten) als Werbungskosten geltend gemacht werden. Räumlichkeiten, die aufgrund ihrer Ausstattung für eine Berufsausübung typisch sind und eine Nutzung im Rahmen der privaten Lebensführung üblicherweise nicht gestatten (Ordination, Labor, Fotostudio,...) fallen nicht unter den Begriff Arbeitszimmer und sind daher absetzbar. Vermögensschäden, die durch die Berufausübung entstehen Entsteht durch die Berufsausübung ein Vermögensschaden, stellen die daraus erwachsenden Kosten Werbungskosten dar z.b. wenn auf einer Dienstreise ein Verkehrsunfall passiert, der nicht grob fahrlässig verschuldet wurde. Wird der private PKW eines/einer ArbeitnehmerIn bei einem Unfall beschädigt, so können die Reparaturaufwendungen als Werbungskosten berücksichtigt werden. Aufwendungen für Dienstreisen Bezahlt der/die ArbeitgeberIn keine oder geringere (steuerfreie) Ersätze für Dienstreisen, als dies gemäß dem Einkommenssteuergesetz möglich wäre, kann der volle Betrag oder der Differenzbetrag bei der Arbeitnehmerveranlagung als Werbungskosten geltend gemacht werden.

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