STEUERRECHTLICHE HINWEISE A. EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER TÄTIGKEIT

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "STEUERRECHTLICHE HINWEISE A. EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER TÄTIGKEIT"

Transkript

1 508 STEUERRECHTLICHE HINWEISE A. EINKÜNFTE AUS NICHTSELBSTÄNDIGER TÄTIGKEIT Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit zählen: Bezüge und Vorteile aus einem bestehenden oder früheren Arbeitsverhältnis Bezüge aus einer gesetzlichen Krankenversorgung oder Unfallversorgung, Pensionen aus der gesetzlichen Sozialversicherung (Steigerungsbeträge aufgrund einer freiwilligen Höheversicherung sind nur zu 25% steuerpflichtig), Bezüge und Vorteile von Personen, die an einer Kapitalgesellschaft zu nicht mehr als 25% beteiligt sind, Bezüge und Vorteile aus Mitarbeitervorsorgekassen (MV- Kassen), Zuwendungen von Privatstiftungen, wenn sie aus einem bestehenden oder früheren Arbeitsverhältnis resultieren, und Bezüge von Unterstützungskassen. Diese Bezüge sind steuerpflichtig, unabhängig davon, ob es sich um einmalige oder laufende Leistungen handelt oder ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht. Es sind nicht nur Geldleistungen, sondern auch Sachbezüge steuerpflichtig. Bundeseinheitlich geregelte Sachbezüge: Volle freie Station 196,20 monatlich, Wohnung, Heizung, Privatnutzung des arbeitgebereigenen Kraftfahrzeuges (1,5% der Anschaffungskosten, maximal 600,- monatlich bzw. bei einer Privatnutzung von höchstens km jährlich 0,75% der Anschaffungskosten, maximal 300,- monatlich),

2 509 Garagen- bzw. Autoabstellplatz in parkraumbewirtschafteten Zonen (Parkpickerlbezirke, gebührenpflichtige Kurzparkzone) 14,53 monatlich, Zinsersparnis bei Arbeitgeberdarlehen bzw. Gehaltsvorschüssen kein Sachbezug bis 7.300,-. Vom übersteigenden Teil 3,5%. Im Regelfall unterliegen die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit der Lohnsteuer. In den Fällen, in denen kein Lohnsteuerabzug erfolgt, - z.b. ausländischer Arbeitgeber, der keine Betriebsstätte im Inland hat,, müssen die Einkünfte mittels Einkommensteuererklärung dem Finanzamt gemeldet werden. Trinkgelder (z.b. im Gastgewerbe) sind steuerfrei. B. DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG Der Antrag auf Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung kann mit dem Formular L-1 beim Wohnsitzfinanzamt oder ab dem Kalenderjahr 2002 per Internet (https://finanzonline.bmf.gv.at) gestellt werden. Das Formular erhält man bei jedem Finanzamt bzw. im Internet unter Bei der Arbeiternehmerveranlagung wird die Jahressteuer vom Finanzamt neu berechnet, wobei der Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag, Sonderausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden können. 1. Pflichtveranlagung Bei Vorliegen folgender Voraussetzungen sind ArbeitnehmerInnen verpflichtet, einen Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt abzugeben bzw. werden von Finanzamt dazu aufgefordert. Wenn sie im Kalenderjahr zumindest zeitweise gleichzeitig zwei oder mehrere lohnsteuerpflichtige Einkünfte hatten; der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag während des Jahres berücksichtigt wurde, dieser aber tatsächlich nicht zustand; sie Bezüge aus der gesetzlichen Krankenversicherung, vom Insolenz-Ausfallgeld-Fonds (in einem Konkurs- oder

3 510 Ausgleichsverfahren) oder bestimmte Bezüge für Truppenübungen erhalten haben; für das Kalenderjahr ein Freibetragsbescheid ausgestellt wurde, aber tatsächlich geringere Ausgaben getätigt wurden, als auf dem Freibetragsbescheid ausgewiesen waren; sie andere nicht lohnsteuerpflichtige Einkünfte bezogen haben, deren Gesamtbetrag 730,- übersteigt. Im Regelfall besteht die Verpflichtung die Erklärung zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung bis 30. September des folgenden Kalenderjahres beim Finanzamt abzugeben. Bei Bezug von nicht lohnsteuerpflichtigen Einkünften von mehr als 730,- jährlich, ist eine Einkommensteuererklärung (Formular E 1) bis 30. April des folgenden Kalenderjahres beim Finanzamt abzugeben. 2. Antragsveranlagung Liegt keiner der oben angeführten Pflichtveranlagungstatbestände vor, so handelt es sich um eine Antragsveranlagung. Die Frist beträgt 5 Jahre. So kann z.b. der Antrag für das Veranlagungsjahr 2005 bis zum 31. Dezember 2010 gestellt werden. Der Antrag auf Arbeitnehmerveranlagung kann innerhalb eines Monats mittels Berufung zurückgezogen werden, wenn das Ergebnis des Einkommensteuerbescheides negativ sein sollte. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es sich nicht um eine Pflichtveranlagung handelt! 3. Negativsteuer ArbeitnehmerInnen, die so wenig verdienen, dass sich der Arbeitnehmerabsetzbetrag bei der Steuerberechnung nicht auswirkt, erhalten eine Steuergutschrift in Höhe von 10% der Sozialversicherungsbeiträge - maximal 110,- jährlich im Wege der Arbeitnehmerveranlagung ausgezahlt. Diese Regelung gilt nur für aktive ArbeitnehmerInnen, nicht jedoch für PensionistInnen.

4 Besteuerung bei gleichzeitig mehreren lohnsteuerpflichtigen Aktivbezügen In diesem Fall werden alle Bezüge zusammengezählt und die darauf entfallende Steuer ermittelt. Die einbehaltene Lohnsteuer und eventuell geleistete Vorauszahlungen werden abgezogen. Ergibt sich eine Gutschrift, so wird sie vom Finanzamt ausbezahlt. Nachzahlungen sind innerhalb der vorgeschriebenen Frist zu leisten. 5. Besteuerung bei Nebeneinkommen Werden neben lohnsteuerpflichtigen Einkünften auch andere Einkünfte von mehr als 730,- jährlich bezogen, so ist eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Diese Nebeneinkünfte werden den lohnsteuerpflichtigen Einkünften hinzugerechnet und dann die darauf entfallende Steuer ermittelt. 6. Arbeitnehmerveranlagung mit Umrechnung von Aktiveinkünften Bei Bezug von Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Überbrückungshilfe für Bundesbedienstete, Bestimmten Leistungen nach dem Heeresgebührengesetz bzw. nach dem Zivildienstgesetz Für nur einen Teil des Kalenderjahres werden die für das restliche Kalenderjahr bezogenen laufenden Einkünfte auf einen Jahresbetrag hochgerechnet. Das Einkommen wird dann mit dem Durchschnittssteuersatz (Progressionsvorbehalt) besteuert, der sich aufgrund der hochgerechneten Einkünfte ergibt. Es muss jedoch noch eine Kontrollrechnung durchgeführt werden. Die festzusetzende Steuer darf nicht höher sein als jene, die sich bei voller Steuerpflicht aller im Kalenderjahr angefallenen Bezüge ergeben würde. Es besteht die Möglichkeit den Antrag innerhalb eines Monats zurückzuziehen!

5 Veranlagung bei begünstigten Auslandseinkünften Haben ArbeitnehmerInnen Einkünfte aus einer begünstigten Auslandstätigkeit (z.b. Bauausführung, Montage, Inbetriebnahme, Instandsetzung, Wartung von Anlagen usw.), darf keine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt werden. Es kann aber eine Veranlagung zur Einkommensteuer beantragt werden. Die Einkünfte aus der begünstigen Auslandstätigkeit werden aber bei der Berechnung der Jahressteuer durch einen Progressionsvorbehalt mitberücksichtigt. Für die Auslandseinkünfte ist ein eigener Jahreslohnzettel auszustellen. Hier besteht ebenfalls die Möglichkeit den Antrag auf Veranlagung innerhalb eines Monats zurückzuzahlen. 8. Gemeinsame Versteuerung von mehreren Pensionen und von Pensionen und Aktiveinkünften Zwei oder mehreren Pensionen aus der gesetzlichen Sozialversicherung, von Renten aus der gesetzlichen Unfallversicherung, von inländischen Pensionskassen, aus einem früheren Dienstverhältnis zum Bund, zu einem Bundesland oder zur Gemeinde Wien werden gemeinsam von der auszahlenden Stelle versteuert. Die Steuer von Unfallrenten wird für die Kalenderjahre 2001 und 2002 nicht erhoben. Im Jahr 2003 ist die Unfallrente wieder steuerpflichtig. Die Unfallrente ist ab 1. Jänner 2004 wieder steuerfrei. Bei gleichzeitigem Bezug von gesetzlichen und/oder privaten Pension und Aktiveinkünften aus einem Dienstverhältnis kommt es zur Pflichtveranlagung (Vorschreibung von Vorauszahlungen). C. RECHTSMITTEL 1. Berufung Es besteht die Möglichkeit, gegen einen Bescheid Berufung zu erheben. Die Berufungsfrist beträgt ein Monat ab Zustellung des Bescheides. Die Berufung ist schriftlich beim Finanzamt, von dem der Bescheid erlassen wurde, einzubringen. Das Finanzamt entscheidet im Regelfall mittels Berufungsvorentscheidung.

6 Vorlageantrag Wird vom Finanzamt eine (abweisende) Berufungsvorentscheidung erlassen, so kann man die Vorlage der Berufung an die Abgabenbehörde II. Instanz beantragen. Der Unabhängige Finanzsenat entscheidet endgültig. Es besteht nur mehr die Möglichkeit innerhalb von sechs Wochen eine Beschwerde beim Verwaltungs- oder Verfassungsgerichtshof einzubringen. D. STEUERVORAUSZAHLUNG Haben ArbeitnehmerInnen mehrere lohnsteuer- und/oder einkommensteuerpflichtige Einkünfte in einem Kalenderjahr, und beträgt die Nachzahlung daraus mehr als 300,-, so werden vom Finanzamt Steuervorauszahlungen vorgeschrieben. Diese sind vierteljährlich (15.2., 15.5., und ) zu leisten. Werden zu hohe Vorauszahlungen festgesetzt (z.b.: Geringere Einkünfte im Folgejahr, Wegfallen, einer zweiten Beschäftigung), kann innerhalb der Berufungsfrist gegen den Vorauszahlungsbescheid berufen werden. Ist die Berufungsfrist bereits abgelaufen, kann ein formloser Antrag auf Änderung (Herabsetzung) der Vorauszahlungen eingebracht werden. E. FREIBETRAGSBESCHEID Gemeinsam mit dem Einkommensteuerbescheid wird vom Finanzamt ein Freibetragsbescheid und eine Mitteilung zur Vorlage an den/die ArbeitgeberIn erlassen. Der Freibetragsbescheid gilt für das der Erklärung zweitfolgende Kalenderjahr. Beispiel: Mit dem Einkommensteuerbescheid für das Kalenderjahr 2005 wird der Freibetragsbescheid und die Mitteilung zur Vorlage an den/die ArbeitgeberIn für das Kalenderjahr 2007 zugesandt. Der Freibetragsbescheid berücksichtigt vorläufig für das Kalenderjahr 2007 Sonderausgaben, Werbungskosten und außergewöhnliche Belastungen (mit Ausnahme derer, von denen ein Selbstbehalt abgezogen wird) in Höhe der Ausgaben des Kalenderjahres Bei geringeren Aufwendungen, als die im Freibetragsbescheid vorläufig berücksichtigen, kann es auch zu einer Nachzahlung kommen.

7 514 Es kann beantragt werden, dass kein Freibetragsbescheid vom Finanzamt erlassen wird. Ebenso kann auch ein betragsmäßig niedrigerer Freibetragsbescheid beantragt werden. Unabhängig von der Arbeitnehmerveranlagung wird ein Freibetragsbescheid auf Antrag des/r ArbeitnehmerIn erlassen, wenn glaubhaft gemacht wird, dass zusätzliche Werbungskosten von mindestens 900,- vorliegen. F. ABSETZBETRÄGE FÜR KINDER BZW. FAMILIEN 1. Alleinverdienerabsetzbetrag AlleinverdienerIn ist, wer mehr als 6 Monate im Kalenderjahr verheiratet ist und von seinem/r EhepartnerIn nicht dauernd getrennt lebt. Der/die EhepartnerIn oder Lebensgefährte/gefährtin darf Einkünfte von nicht mehr als 2.200,- jährlich (ohne Kind), 6.000,- jährlich (mit mindestens einem Kind für das Familienbeihilfe bezogen wird) beziehen. 2. Alleinerzieherabsetzbetrag AlleinerzieherIn ist, wer mehr als 6 Monate im Kalenderjahr nicht in einer Partnerschaft lebt und mindestens 7 Monate im Kalenderjahr für ein Kind Familienbeihilfe bezogen hat. 3. Höhe des Alleinverdiener- bzw. des Alleinerzieherabsetzbetrages Der Alleinverdiener- bzw. der Alleinerzieherabsetzbetrag beträt pro Kalenderjahr: ohne Kind: 364,- mit einem Kind: 494,- mit zwei Kindern: 669,- Er erhöht sich für das 3. und jedes weitere Kind um 220,-.

8 515 Wenn die Lohnsteuer aber so niedrig ist, dass sich der Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag nicht auswirken, so wird er im Wege der Arbeitnehmerveranlagung vom Finanzamt ausbezahlt. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Kind vorhanden ist, für welches Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag bezogen wurde. 4. Ermittlung der maßgeblichen Einkommensgrenze Für die Ermittlung der Grenze von 6.000,- bzw ,- ist nicht das Bruttoeinkommen heranzuziehen, sondern die steuerpflichtigen Einkünfte. Das heißt, dass zu Ermittlung der jeweiligen Einkommensgrenze folgende Beträge abgezogen werden können: Bruttojahresbezug (inklusive sonstige Bezüge) steuerfreie sonstige Bezüge bis zur Höhe von max steuerfreie Zulagen und Zuschläge Sozialversicherungsbeiträge Gewerkschaftsbeiträge Pendlerpauschale Werbungskosten (zumindest 132,-) = Einkommen für den AVAB Erst dieser so errechnete Betrag stellt die maßgebliche Einkommensgrenze für den Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag dar. Karenzgeld, Arbeitslosengeld und Notstandshilfe zählen nicht als Einkommen. Das Wochengeld wird zur Berechnung der Einkommensgrenze herangezogen. 5. Mehrkinderzuschlag Für das dritte und jedes weitere Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, gibt es einen Mehrkindzuschlag von 36,40 monatlich. Dieser Zuschlag ist abhängig vom Familieneinkommen des Kalenderjahres. Das Einkommen des anspruchsberechtigten Elternteils und das seines/ihres mehr als sechs Monate im Kalenderjahr im

9 516 gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartners/partnerin bzw. Lebensgefährten/gefährtin darf das 12fache der monatlichen Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung nicht übersteigen. Der Mehrkindzuschlag ist im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen. 6. Unterhaltsabsetzbetrag Wer für ein Kind, welches nicht im gleichen Haushalt lebt nachweislich Unterhalt leistet, erhält eine Unterhaltsabsetzbetrag. Dieser beträgt für das erste Kind 25,50 monatlich das zweite Kind 38,20 monatlich und jedes weiter Kind 50,90 monatlich Der Unterhaltsabsetzbetrag kann ausschließlich bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. 7. Kinderabsetzbetrag Dieser beträgt 50,90 monatlich pro Kind. Er wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt und ist daher nicht bei der Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen. G. WERBUNGSKOSTEN Werbungskosten sind Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Einhaltung der Einnahmen. Sie müssen beruflich veranlasst sein, also in Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit stehen. 1. Werbungskosten, die automatisch vom/von der ArbeitgeberIn berücksichtigt werden Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, Pflichtbeiträge zu gesetzlichen Interessenvertretungen, Gewerkschaftsbeitrag, sofern er gleich in der Firma einbehalten wird. Einzelzahler können den Gewerkschaftsbeitrag im Wege der Arbeiternehmerveranlagung geltend machen.

10 517 Rückzahlungen von Arbeitslohn, wenn beispielsweise ein/eine ArbeiternehmerIn im Kassendienst tätig ist und dem/der ArbeitergeberIn Freibeträge (Kassenmanko) ersetzen muss. 2. Werbungskosten, die über Antrag vom AN beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden Pendlerpauschale Die Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden durch den Verkehrsabsetzbetrag und die Pendlerpauschale abgegolten. Sind die tatsächlichen Aufwendungen höher, können die Mehraufwendungen steuerlich nicht geltend gemacht werden. ArbeitnehmerInnen, die weiter entfernt von der Arbeitsstelle wohnen oder denen die Benützung von Massenverkehrsmitteln nicht zumutbar ist, steht unter gewissen Voraussetzungen (Entfernung Wohnung-Arbeitsstätte, Fahrtdauer) entweder die kleine oder die große Pendlerpauschale zu. Die kleine Pendlerpauschale Die kleine Pendlerpauschale steht zu, wenn der Arbeitsplatz mehr als 20 km von der Wohnung entfernt liegt und die Benützung eines Massenverkehrsmittels möglich und zumutbar ist. Sie beträgt bei einer einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von: 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km 40 km bis 60 km über 60 km - 450,- jährlich ( 37,50 monatlich) 891,- jährlich ( 74,25 monatlich) 1.332,- jährlich ( 111,- monatlich) Die große Pendlerpauschale Die große Pendlerpauschale steht zu, wenn der Arbeitsplatz mehr als 2 km von der Wohnung entfernt liegt und im Lohnzahlungszeitraum die Benützung eines Massenverkehrsmittels überwiegend unzumutbar ist.

11 518 Bei der großen Pendlerpauschale ist zu beachten, dass die Voraussetzungen dafür überwiegend im Lohnzahlungszeitraum gegeben sein müssen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte des Monats (z.b. 11 von 20 Arbeitstagen in einem Monat) die Benützung eines Massenverkehrsmittels unzumutbar sein muss. Dies ist dann der Fall, wenn auf mehr als der halben Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte überhaupt kein Massenverkehrsmittel verkehrt (entweder bei der Hin- oder Rückfahrt), oder je nach Wegstrecke eine bestimmte Fahrtdauer überschritten wird. Die Fahrtdauer muss bei einer Wegstrecke von 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km über 40 km mehr als 1,5 Stunden mehr als 2 Stunden mehr als 2,5 Stunden für eine Wegstrecke betragen. Die Fahrtdauer wird folgendermaßen errechnet: Wegzeit von der Wohnung bis zur Einstiegstelle d. Massenverkehrsmittels + Fahrtdauer des Massenverkehrsmittels (sind mehrere vorhanden, so ist vom schnellsten auszugehen, auch wenn die Fahrtstrecke dadurch länger wird z.b. U-Bahn statt Bus) + Wartezeit beim Umsteigen + Wegzeit von der Ausstiegstelle zum Arbeitsplatz + Wartezeit auf den Arbeitsbeginn (bei Gleitzeitregelung ist der Arbeitsbeginn bzw. das Arbeitsende an die Benützungsmöglichkeit des Massenverkehrsmittels anzupassen) = Fahrtdauer Bei der Heimfahrt wird in umgekehrter Reihenfolge gerechnet. Beim großen Pendlerpauschale ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte maßgeblich.

12 519 Die große Pendlerpauschale beträgt bei einer einfachen Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte von 2 km bis 20 km 20 km bis 40 km 40 km bis 60 km über 60 km 243,- jährlich ( 20,25 monatlich) 972,- jährlich ( 81,- monatlich) 1.692,- jährlich ( 141,- monatlich) 2.421,- jährlich ( 201,75 monatlich) Wohnung Beim Begriff Wohnung ist immer vom nächstgelegenen Wohnsitz (z.b. Untermietzimmer) und nicht von Hauptwohnsitz auszugeben. Dienstfahrzeug Die Pendlerpauschale steht auch dann zu, wenn für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ein Dienstfahrzeug benutzt wird. Werkverkehr Werden ArbeitnehmerInnen im Werkverkehr (z.b. Firmenbus) befördert, steht ihnen die Pendlerpauschale nicht zu. Zahlen ArbeitnehmerInnen Kostenersätze für die Beförderung im Werkverkehr an den/die ArbeitergeberIn, so sind diese Beträge bis zur Höhe der jeweiligen Pendlerpauschale absetzbar. Ergeben sich bei der Fahrt zur Einstiegstelle des Werkverkehrs längere Anfahrtswege, so kann hierfür ein eigenes Pendlerpauschale beantragt werden. Gehbehinderte Dauernd stark Gebbehinderten ist die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zuzumuten, sie haben daher Anspruch auf die große Pendlerpauschale. Eine solche Behinderung liegt jedenfalls dann vor, wenn der/die Behinderte eine Bescheinigung gemäß 29b der Straßenverkehrsordnung besitzt oder infolge seiner/ihrer Behinderung von der KFZ-Steuer befreit ist. Geltendmachung der Pendlerpauschale Die Pendlerpauschale ist mit dem Formular L 34 (ist entweder in der Firma oder am Finanzamt erhältlich) beim/bei der Arbeit-

13 520 geberin geltend zu machen. Hat der/die ArbeitgeberIn die Pendlerpauschale nicht oder nicht im vollen Ausmaß berücksichtigt, so muss die Differenz mittels Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Die angeführten Beträge werden bei der Lohnverrechnung erst ab Juli 2004 berücksichtigt. Pflichtbeiträge aufgrund geringfügiger Beschäftigung Die von der zuständigen Krankenkasse eingeforderten Pflichtbeiträge aufgrund einer geringfügigen Beschäftigung (Geringfügigkeitsgrenze: 323,46 monatlich) können im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung im Jahr der Bezahlung (z.b. Beiträge für das Jahr 2004, die Jahr 2005 gezahlt wurden, können in der Arbeitnehmerveranlagung 2005 geltend gemacht werden.) geltend gemacht werden. 3. Werbungskosten, die auf die Werbungskostenpauschale angerechnet werden und beim Finanzamt geltend zu machen sind Werbungskostenpauschalien für bestimmte Berufsgruppen Für einige Berufsgruppen sind pauschalierte Werbungskosten vorgesehen. Die Pauschalien können im Wege der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Hat jemand höhere Werbungskosten, so kann er/sie selbstverständlich seine/ihre tatsächlichen Werbungskosten geltend machen. Für folgende Berufsgruppen sind Werbungskostenpauschalen vorgesehen: Bühnenangehörige Bürgermeister, Stadt-, Gemeinde-, Wiener Bezirksräte Förster (im Revierdienst), Berufsjäger, Forstarbeiter ohne Motorsäge soweit sie dem Schauspielergesetz unterliegen, und andere auf Bühnen auftretende Personen, Filmschauspieler, 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 15% Bemessungsgrundlage: mindestens 438,- jährlich höchstens 2.628,- jährlich 5% Bemessungsgrundlage: höchstens 1.752,- jährlich

14 521 Forstarbeiter mit Motorsäge Hausbesorger Heimarbeiter Journalisten Fernsehschaffende (die regelmäßig auf dem Bildschirm erscheinen) Musiker, Artisten Vertreter 10% Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 15% Bemessungsgrundlage: höchstens 3.504,- jährlich 10% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 7,5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 3.942,- jährlich 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.628,- jährlich 5% der Bemessungsgrundlage: höchstens 2.190,- jährlich (keine Gegenverrechnung mit Reisekostenersätzen) Das Hausbesorgerpauschale kann nur von den HausbesorgerInnen geltend gemacht werden, die bis zum schon als HausbesorgerIn tätig waren und seither nicht den/die ArbetiergeberIn gewechselt haben. ArbeitnehmerInenn, die ab dem eine neue Stelle als HausbesorgerIn angetreten haben, haben keinen Anspruch auf das Hausbesorgerpauschale. Bemessungsgrundlage der Werbungskostenpauschalien Jahresbruttobezug (Jahreslohnzettel Summe 210) - steuerfreie Bezüge (Jahreslohnzettel Summe 215) - steuerbegünstigte Sonderzahlungen (Jahreslohnzettel Summe 220) = Basis für Werbungskostenpauschalien Allgemeines Werbungskostenpauschale Jedem/jeder ArbeitnehmerIn steht eine Werbungskostenpauschale in Höhe von 132,- jährlich zu. Diese Pauschale wird unabhängig davon, ob Werbungskosten geltend gemacht wurden oder nicht vor der Lohnsteuerbemessungsgrundlage abgezogen. Die nachfolgend dargestellten typischen Werbungskosten

15 522 wirken sich nur dann steuermindernd aus, wenn sie insgesamt mehr als 132,- jährlich betragen. Aus-, Fortbildungs- und Umschulungskosten Fortbildungskosten dienen dazu, im jeweils ausgeübten Beruf auf dem Laufenden zu bleiben bzw. der Verbesserung der Kenntnisse und Fähigkeiten im bisher ausgeübten Beruf. Der Besuch der Werkmeisterschule, Buchhalterlehrgang für Finanzbeamte usw. sind abzugsfähig, nicht aber die Kosten für ein Zweitstudium. Ausbildungskosten sind Aufwendungen zur Erlangung von Kenntnissen, die eine Berufsausübung ermöglichen. Ausgaben für Umschulungsmaßnahmen sind abzugsfähig, wenn sie derart umfassend sind, dass sie einen Einstieg in eine neue berufliche Tätigkeit ermöglichen. Studiengebühren sind, sofern eine Aus-, Fortbildung oder eine Umschulung vorliegt abzugsfähig. Abzugsfähigkeit von Ausbildungskosten ist nur dann gegeben, wenn ein Zusammenhang zu konkret ausgeübten oder einer damit verwandten Tätigkeit vorliegt. Maßgebend ist die konkrete Einkunftsquelle (z.b. konkretes Dienstverhältnis, konkrete betriebliche Tätigkeit). Verwandte Tätigkeiten sind (z.b. Friseurin und Kosmetikerin, Dachdecker und Spengler) oder Tätigkeiten, die im Wesentlichen gleich gelagerte Kenntnisse oder Fähigkeiten erfordern (z.b. Fleischhauer und Koch, Elektrotechniker und EDB-Techniker). Bildungsmaßnahmen zum Erwerb grundsätzlicher kaufmännischer oder bürotechnischer Kenntnisse (z.b. Einstiegskurse für EDV, Erwerb des europäischen Computerführerscheins, Buchhaltung) sind immer abzugsfähig. Besteht ein konkreter Veranlassungszusammenhang mit einer zukünftigen Tätigkeit eine bloße Absichtserklärung ist zuwenig können Fortbildungskosten für diese Tätigkeit auch vor Antritt des Dienstverhältnisses als vorweggenommene Werbungskosten berücksichtigt werden.

16 523 Besteht ein Zusammenhang mit der ausgeübten (verwandten) Tätigkeit sind Aufwendungen für: Fachschulen oder Hochschulen, Handelsakademien, höhere technische Lehranstalten, höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe einschließlich der Berufsreifeprüfung nach dem Lehrplan für diese Schulen sowie die diesbezüglichen Aufbaulehrgänge zur Erlangung der Reifeprüfung an einer berufsbildenden höheren Schule, Kollegs nach dem Schulorganisationsgesetz (seinerzeitige Abiturientenlehrgänge), Fachhochschulen, Pädagogische Akademien, Sozialakademien, Militärsakademie, Universitätslehrgänge und postgraduale Studien (z.b. Master of Business Administration), Verwaltungsakademie und Beamtenaufstiegsprüfung abzugsfähig. Aufwendungen die grundsätzlich der privaten Lebensführung dienen (z.b. Persönlichkeitsentwicklung ohne beruflichen Bezug, Sport, Esoterik, B-Führerschein), sind nicht abzugsfähig. Nichtabzugsfähige Aufwendungen sind: Hauptschule, Polytechnikum, Allgemein bildende höhere Schulen, einschließlich der Berufsreifeprüfung nach diesem Lehrplan, Führerschein Aufwendungen für den Erwerb eines PKW- oder Motorradführerscheins sind nicht abzugsfähig, auch wenn eine berufliche Notwendigkeit hierfür gegeben ist. Beim Erwerb eines Führerscheins für LKW, LKW mit Anhänger oder Autobus liegen vorausgesetzt es besteht ein Zusammenhang mit der ausgeübten (verwandten) Tätigkeit abzugsfähige Kosten vor. Sprachkurse Abzugsfähige Aus- oder Fortbildungskosten liegen vor, wenn aufgrund der Erfordernisse im ausgeübten oder verwandten Beruf Sprachkenntnisse allgemeiner Natur erworben werden (z.b. Grundkenntnisse für eine Tätigkeit als Kellnerin, Sekretärin,

17 524 Telefonistin, Verkäuferin; Italienischkurs eines Exportdisponenten mit dem hauptsächlichen Aufgabengebiet des Exports nach Italien; Ungarisch für einen Zöllner an der ungarischen Grenze). Sprachkurse im Ausland werden in der Regel zu den nicht abzugsfähigen Kosten der privaten Lebensführung gehören, soweit nicht die nahezu) ausschließlich berufliche Bedingtheit erkennbar ist (lehrgangsmäßige Organisation, Ausrichtung von Programm und Durchführung ausschließlich auf Teilnehmer der Berufsgruppe des Steuerpflichtigen). Absetzbare Aufwendungen Unmittelbare Kosten der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen; Kursgebühren, Kosten für Kursunterlagen, Skripten und Fachliteratur, Kosten des PC bei einer Computerausbildung, Kosten der Anschaffung von Hilfsmittel wie z.b. Schreibtisch, Schreibtischlampe sind nicht abzugsfähig. Fahrtkosten zur Fortbildungsstätte in tatsächlich angefallenem Umfang (z.b. Kilometergelder). Tagesgelder. Kosten auswärtiger Nächtigungen. Betriebsratsumlage Die Betriebsratsumlage wird zwar im Wege der Lohnverrechnung einbehalten, wirkt sich aber bei der laufenden Abrechnung nicht steuermindernd aus. Sie kann aber im Wege der Arbeitnehmerveranlagung beim Wohnsitzfinanzamt Berücksichtigung finden. Berufskleidung Ausgaben für berufstypische Arbeitskleidung (z.b. Portiersuniform, Schlosseranzug, Maleranzug, Monteuranzüge, Arbeitsmäntel, Sicherheitsschuhe usw.) werden anerkannt. Reinigungskosten für Kleidung können nur dann abgesetzt werden, wenn die Verschmutzung berufsspezifisch verursacht wurde und ein Fremdbeleg (Wäschereirechnung) vorliegt.

18 525 Werkzeuge und Arbeitsmittel Sind absetzbar, soweit es fast ausschließlich beruflich genutzt werden und zur Ausübung des Berufes notwendig sind (Messer bei Köchen, Musikinstrumente von Musikern, Computer usw.). Geringwertige Wirtschaftsgüter, die weniger als 400,- kosten, werden im Kalenderjahr der Anschaffung abgesetzt. Sind die Kosten höher als 400,- und übersteigt die Nutzungsdauer ein Jahr, können sie nur verteilt über die Nutzungsdauer abgesetzt werden (Absetzung für Abnutzung, AfA). Erfolgt die Anschaffung nach dem 30. Juni eines Kalenderjahres, so kann für das erste Halbjahr nur die halbe AfA abgesetzt werden. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Computers einschließlich Zubehör (Disketten, Drucker) sind, wenn eine eindeutige berufliche Verwendung vorliegt, Werbungskosten. Das Finanzamt setzt einen Privatanteil von 40% an. Eine niedrigere private Nutzung ist vom Steuerpflichtigen nachzuweisen bzw. glaubhaft zu machen. Zusätzlich zum Computer (Computer: PC, Bildschirm und Tastatur) sind auch alle zur Benützung des Computers erforderlichen Ausgaben absetzbar wie die notwendige Software, Disketten, Drucker, Papier, Maus, Scanner usw. Internet Die Kosten für eine berufliche veranlasste Verwendung eines Internetanschlusses sind als Werbungskosten absetzbar. Sofern eine genaue Abgrenzung gegenüber dem privaten Teil nicht möglich ist, hat eine Aufteilung in beruflich und privat veranlasste Kosten im Schätzungsweg zu erfolgen. Als anteilige berufliche Kosten sind die anteilige Provider-Gebühr sowie die anteiligen Leistungskosten (Online-Gebühren) oder die anteiligen Kosten für Pauschalabrechnungen (z.b. Paketlösung für Internetzugang, Telefongebühr usw.) abzugsfähig. Aufwendungen für beruflich veranlasste spezielle Anwendungsbereiche (z.b. Gebühr für die Benützung eines Rechtsinformationssystems), die zusätzlich zum Internetbeitrag anfallen, sind zur Gänze abzugsfähig. Dagegen sind kostenpflichtige allgemein bildende Informationssysteme (dazu gehört nicht die Provider-Gebühr) nicht abzugsfähig.

19 526 Fachliteratur, Zeitungen und Zeitschriften Fachbücher müssen eindeutig der beruflichen Sphäre zurechenbar sein. Allgemein bildende Werke wie Lexika oder Nachschlagewerke dienen auch der Erweiterung der Bildung und sind nicht absetzbar. Familienheimfahrten und doppelte Haushaltsführung Ist die tägliche Heimfahrt unzumutbar (Entfernung, Beschäftigungsort Familienwohnsitz mehr als 120 Kilometer, in begründeten Einzelfällen auch bei kürzerer Entfernung) können die Kosten des Doppelwohnsitzes und für die Familienheimfahrten als Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei Alleinstehenden werden diese Kosten für einen Zeitraum von 6 Monaten, bei Ehepartnern oder Lebensgefährten für 2 Jahre anerkannt. Unter besonderen Voraussetzungen werden diese Ausgaben über einen längeren Zeitraum anerkannt. Dies ist vor allem bei Beschäftigungen mit wechselnden Arbeitsstellen (z.b. Bauarbeiter, Leiharbeiter) der Fall wie auch bei einer auswärtigen Tätigkeit, die von vornherein mit 4 bis 5 Jahren befristet ist. In diesen Fällen kann eine Verlegung des Familienwohnsitzes nicht zugemutet werden. Hat der/die EhepartnerIn bzw. Lebensgefährte/gefährtin am Familienwohnsitz ein Erwerbseinkommen von mehr als 2.200,- jährlich, so sind die Aufwendungen für Familienheimfahrten und doppelte Haushaltsführung ohne zeitliche Begrenzung abzugsfähig. Das gilt auch wenn am Familienwohnsitz unterhaltspflichtige Kinder oder pflegebedürftige Angehörige wohnen und eine Übersiedlung unzumutbar ist. Anerkannt werden die Ausgaben für Familienheimfahrten: bei Alleinstehenden: 1 x monatlich, bei Ehepartnern bzw. Lebensgefährten: 1 x wöchentlich. Absetzbar sind die Wohnungskosten (Miete, Strom, Gas usw.) und die Kosten des tatsächlich benutzten Verkehrsmittel (z.b. Bahnkarte, Kilometergeld mit maximal 2.421,- jährlich).

20 527 Arbeitszimmer Ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer ist nur dann absetzbar, wenn es den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet, wie bei HeimarbeiterInnen, GutachterInnen, SchriftstellerInnen, HeimbuchhalterInnen, TeleworkerInnen usw. Bei LehrerInnen, RichterInnen, Vortagenden usw. ist das Arbeitszimmer nicht absetzbar. Sind die Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit gegeben, können die anteiligen Kosten des Arbeitszimmers (Miete, Heizung, Strom, Einrichtungskosten, eventuell anteilige Errichtungskosten) als Werbungskosten geltend gemacht werden. Räumlichkeiten, die aufgrund ihrer Ausstattung für eine Berufsausübung typisch sind und eine Nutzung im Rahmen der privaten Lebensführung üblicherweise nicht gestatten (Ordination, Labor, Fotostudio,...) fallen nicht unter den Begriff Arbeitszimmer und sind daher absetzbar. Vermögensschäden, die durch die Berufausübung entstehen Entsteht durch die Berufsausübung ein Vermögensschaden, stellen die daraus erwachsenden Kosten Werbungskosten dar z.b. wenn auf einer Dienstreise ein Verkehrsunfall passiert, der nicht grob fahrlässig verschuldet wurde. Wird der private PKW eines/einer ArbeitnehmerIn bei einem Unfall beschädigt, so können die Reparaturaufwendungen als Werbungskosten berücksichtigt werden. Aufwendungen für Dienstreisen Bezahlt der/die ArbeitgeberIn keine oder geringere (steuerfreie) Ersätze für Dienstreisen, als dies gemäß dem Einkommenssteuergesetz möglich wäre, kann der volle Betrag oder der Differenzbetrag bei der Arbeitnehmerveranlagung als Werbungskosten geltend gemacht werden.

1 Sonderausgaben mit Höchstbetrag und "Viertelung"

1 Sonderausgaben mit Höchstbetrag und Viertelung Sonderausgaben 1 Sonderausgaben mit Höchstbetrag und "Viertelung" Dazu zählen Ausgaben für: Personenversicherungen Wohnraumschaffung Wohnraumsanierung Junge Aktien, Genussscheine und Wandelschuldverschreibungen

Mehr

. Ausgaben aus ihrer Privatsphäre steuerlich absetzbar?

. Ausgaben aus ihrer Privatsphäre steuerlich absetzbar? . Ausgaben aus ihrer Privatsphäre steuerlich absetzbar? In den letzten beiden Ausgaben habe ich die steuerliche Behandlung jener Ausgaben beschrieben, die durch Ihre zahnärztliche Tätigkeit veranlasst

Mehr

Wege aus dem Steuerdschungel

Wege aus dem Steuerdschungel Wege aus dem Steuerdschungel Impulsvortrag 24. 4. 2013 1 Mag. Dieter Zins Steuerberater Überblick 2 I. Allgemeines zur Lohn- und Einkommensteuer II. III. Steuertarif und Steuerabsetzbeträge Lohnabrechnung

Mehr

2. Bezugs, Pensionsauszahlende Stellen Tragen Sie hier die Anzahl der Arbeitgeber ein, bei denen Sie im betreffenden Kalenderjahr beschäftigt waren.

2. Bezugs, Pensionsauszahlende Stellen Tragen Sie hier die Anzahl der Arbeitgeber ein, bei denen Sie im betreffenden Kalenderjahr beschäftigt waren. 1.PersönlicheDaten Tragen Sie hier Ihre persönlichen Daten, wie z.b. den Namen, die Versicherungsnummer, Ihre Adresse, den FamilienstandunddieKontonummerein. 2.Bezugs,PensionsauszahlendeStellen TragenSiehierdieAnzahlderArbeitgeberein,beidenenSieimbetreffendenKalenderjahrbeschäftigtwaren.

Mehr

Welche krankheits- bzw. behinderungsbedingte Ausgaben können bei der Arbeitnehmerveranlagung

Welche krankheits- bzw. behinderungsbedingte Ausgaben können bei der Arbeitnehmerveranlagung Freitag, 01. März 2013 Welche krankheits- bzw. behinderungsbedingte Ausgaben können bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden? (Stand Februar 2013) Allgemeines zur Arbeitnehmerveranlagung:

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMERVERANLAGUNG wien.arbeiterkammer.at Wir schauen auf Ihr Geld! Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lassen Jahr für Jahr viel Geld am Finanzamt liegen,

Mehr

Ein Service von SIART + TEAM TREUHAND GmbH für die MitarbeiterInnen unserer Klienten und Partner

Ein Service von SIART + TEAM TREUHAND GmbH für die MitarbeiterInnen unserer Klienten und Partner Ein Service von SIART + TEAM TREUHAND GmbH für die MitarbeiterInnen unserer Klienten und Partner Holen Sie sich Ihr Geld zurück Schenken Sie keinen Steuer-Euro her. Machen Sie die Arbeitnehmerveranlagung.

Mehr

Neuerungen bei der Arbeitnehmerveranlagung!

Neuerungen bei der Arbeitnehmerveranlagung! Neuerungen bei der Arbeitnehmerveranlagung! Der ÖAAB konnte zahlreiche Verbesserungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchsetzen. Beispielsweise wurde die Pendlerpauschale ab Juli 2007 um 10% erhöht.

Mehr

DIE ZEHN BESTEN STEUERTIPPS FÜR ARBEITNEHMERINNEN

DIE ZEHN BESTEN STEUERTIPPS FÜR ARBEITNEHMERINNEN DIE ZEHN BESTEN STEUERTIPPS FÜR ARBEITNEHMERINNEN Arbeit ist Österreich immer noch viel zu hoch und das Vermögen viel zu niedrig besteuert. Doch viele ArbeitnehmerInnen haben gute Chancen, Geld vom Finanzamt

Mehr

Versteuerung von Pensionen

Versteuerung von Pensionen Versteuerung von Pensionen 11 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Steuerliche Erleichterungen für chronisch Kranke

Steuerliche Erleichterungen für chronisch Kranke Steuerliche Erleichterungen für chronisch Kranke Mag. Josef Ehn office@astoria.at www.astoria.at 1 24.02.2014 / Wien AGENDA Arbeitnehmerveranlagung Werbungskosten Sonderausgaben Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag

Mehr

Sonderausgaben sind bestimmte private Ausgaben, die steuerlich begünstigt sind:

Sonderausgaben sind bestimmte private Ausgaben, die steuerlich begünstigt sind: Tipps für Energie-AG-Pensionisten zur Arbeitnehmerveranlagung 2013 Arbeitnehmer und Pensionisten zahlen Lohnsteuer! Selbständige unterliegen der Einkommensteuer. Steuermindernde Maßnahmen: 1. Sonderausgaben

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMERiNNENVERANLAGUNG GERECHTIGKEIT MUSS SEIN Es kommt auf jeden Euro an. Niemand weiß das besser als die ArbeitnehmerInnen. Ich will daher rasch eine Senkung

Mehr

Versteuerung von Pensionen

Versteuerung von Pensionen Versteuerung von Pensionen 11 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pensionsversicherung.at www.pensionsversicherung.at

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort V. Abkürzungsverzeichnis XV. 1. Wie funktioniert die Steuer? 1. 2. Atypisch Beschäftigte 17

Inhaltsverzeichnis. Vorwort V. Abkürzungsverzeichnis XV. 1. Wie funktioniert die Steuer? 1. 2. Atypisch Beschäftigte 17 Vorwort V Abkürzungsverzeichnis XV 1. Wie funktioniert die Steuer? 1 1.1.. Die Mechanik verstehen 1 1.2.. Lohnsteuer Einkommensteuer 3 1.3.. Einnahmen Einkünfte Einkommen Die E-Wörter 3 1.3.1. Einnahmen

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMERVERANLAGUNG GerechtiGkeit muss sein WIr schauen auf Ihr Geld! dass arbeitnehmerinnen es auf jeden euro und arbeitnehmer ankommt wer lassen wüsste Jahr

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 7 GZ. RV/1848-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., Adr., vom 7. Februar 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Bruck Eisenstadt

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMERVERANLAGUNG GerechtiGkeit muss sein Gerecht verteilen Holen Sie sich ihr Geld zurück Dass es auf jeden Euro ankommt wer wüsste das nicht besser als

Mehr

STEUER SPAREN 2007. wien.arbeiterkammer.at EIN LEITFADEN FÜR ARBEITNEHMERINNEN UND ARBEITNEHMER

STEUER SPAREN 2007. wien.arbeiterkammer.at EIN LEITFADEN FÜR ARBEITNEHMERINNEN UND ARBEITNEHMER STEUER SPAREN 2007 wien.arbeiterkammer.at Steuer sparen 2007 EIN LEITFADEN FÜR ARBEITNEHMERINNEN UND ARBEITNEHMER RECHTE Rechte haben HABEN Recht bekommen RECHT BEKOMMEN Viel Geld lassen die Arbeitnehmerinnen

Mehr

GRENZGÄNGER Checkliste für Ihre Steuererklärung

GRENZGÄNGER Checkliste für Ihre Steuererklärung GRENZGÄNGER Checkliste für Ihre Steuererklärung In Ihrem eigenen Interesse ersuchen wir Sie darum, diese Checkliste gewissenhaft und vollständig auszufüllen. Nur so ist es möglich, sowohl Ihre Einkommensteuer

Mehr

Pendlerpauschale ab 2013

Pendlerpauschale ab 2013 Pendlerpauschale ab 2013 Am 20. März 2013 wurde die Erweiterung der Pendlerförderung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit ist das Gesetz rückwirkend ab 1. Jänner 2013 in Kraft getreten - mit Ausnahme

Mehr

Was bringt die Steuerreform?

Was bringt die Steuerreform? Was bringt die Steuerreform? 2016: Die wichtigsten Eckpunkte der Steuerreform Der Eingangssteuersatz wird von 36,5 % auf 25 % gesenkt. Das bedeutet, steuerpflichtige Löhne und Gehälter werden ab 2016 in

Mehr

Lohnsteuerausgleich Nicht vergessen, auch du hast nichts zu verschenken! Die wichtigsten Absetzmöglichkeiten und die steuerlichen Auswirkungen dazu

Lohnsteuerausgleich Nicht vergessen, auch du hast nichts zu verschenken! Die wichtigsten Absetzmöglichkeiten und die steuerlichen Auswirkungen dazu Lohnsteuerausgleich Nicht vergessen, auch du hast nichts zu verschenken! Die wichtigsten Absetzmöglichkeiten und die steuerlichen Auswirkungen dazu Jänner 2016 Sonderausgaben Topf-Sonderausgaben Dazu zählen

Mehr

Pendlerpauschale ab 2014

Pendlerpauschale ab 2014 Pendlerpauschale ab 2014 Am 25.06.2014 trat die Änderung der ursprünglichen PendlerVO vom 19.09.2013 in Kraft. Am selben Tag wurde auch der überarbeitete Pendlerrechner auf der Homepage des BMF (www.bmf.gv.at/pendlerrechner

Mehr

Steuerliche Absetzmöglichkeiten

Steuerliche Absetzmöglichkeiten Steuerliche Absetzmöglichkeiten DAS BUNDESSOZIALAMT INFORMIERT ÜBER EINE LEISTUNG DES FINANZAMTES: AUSSERGEWÖHNLICHE BELASTUNGEN bei Behinderungen: Bei Vorliegen von körperlichen oder geistigen Behinderungen

Mehr

Steuervorteile für Familien

Steuervorteile für Familien Arbeit und Recht SEITE 1 Steuervorteile für Familien 2009 Stark für Sie. www.ak-vorarlberg.at Vorwort Der Steuerdschungel in Österreich sorgt immer wieder für Verwirrung. Selbst Expertinnen und Experten

Mehr

Pendlerpauschale ab 2014

Pendlerpauschale ab 2014 Pendlerpauschale ab 2014 Neue Kriterien für das Pendlerpauschale durch neue Pendlerverordnung 2014 Im März 2013 wurde die Erweiterung der Pendlerförderung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Diese beinhaltete

Mehr

Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld

Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld Wenn einem Arbeitnehmer für Dienstfahrten oder Dienstreisen Fahrtkosten erwachsen, steht ihm i.d.r. ein Kostenersatz durch den Dienstgeber zu. Als Vergütung der Fahrtkosten

Mehr

Steuertipps für Arbeitnehmer

Steuertipps für Arbeitnehmer Steuertipps für Arbeitnehmer 1. Werbungskosten noch vor dem 31.12.2014 bezahlen Werbungskosten müssen bis zum 31.12.2014 bezahlt werden, damit sie heuer noch von der Steuer abgesetzt werden können. Denken

Mehr

Jahresausgleich richtig machen!

Jahresausgleich richtig machen! Jahresausgleich richtig machen! Praktische Tipps und Hilfen zur Arbeitnehmerveranlagung Werner Gschwandtner Lohnsteuer ab 2012 Progressive Steuerbelastung: Steuersätze Bei einem Einkommen von Steuersatz

Mehr

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 Im Folgenden ein Auszug aus den beschlossenen Neuerungen/Änderungen, die für das Jahr 2015 gelten. Einkommensteuerrecht Neue Grenzbeträge für die Geringfügigkeit ab dem 01.01.2015

Mehr

Sonderausgaben im Einzelnen

Sonderausgaben im Einzelnen Sie sind hier: Steuern Für Arbeitnehmer/innen & Pensionist/innen Arbeitnehmerveranlagung Sonderausgaben im Einzelnen Nachfolgend informieren wir Sie über die Sonderausgaben im Einzelnen und in welcher

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMERVERANLAGUNG Mit allen Änderungen der Steuerreform 2005 wien.arbeiterkammer.at WIR SCHAUEN AUF IHR GELD! Viel Geld lassen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Mehr

Fahrtkostenvergütung für Dienstreisen mit dem eigenen PKW

Fahrtkostenvergütung für Dienstreisen mit dem eigenen PKW Fahrtkostenvergütung für Dienstreisen mit dem eigenen PKW Dieses Merkblatt behandelt nur die Fahrtkostenvergütungen für Dienstreisen mit dem eigenen PKW. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung von Tages-

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Begriff der Dienstreise Eine Dienstreise liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro, Betriebsstätte, Werksgelände,

Mehr

Steuerliche Regelungen für politische Mandatare

Steuerliche Regelungen für politische Mandatare Steuerliche Regelungen für politische Mandatare Was ist absetzbar und was nicht? Politische Funktionen bringen oftmals spezielle Aufwendungen mit sich (zum Beispiel Spenden an die Musikkapelle, Bewirtung

Mehr

Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer

Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer Die Steuerreform aus Sicht der Arbeitnehmer Mit der Steuerreform 2015/2016, die am 7. Juli 2015 vom Nationalrat beschlossen und mit 1.1.2016 in Kraft tritt, soll eine gesamte Steuerentlastung in Höhe von

Mehr

Sicher durch den Steuerdschungel!

Sicher durch den Steuerdschungel! www.arbeiterkammer.com Her mit der Kohle! Sicher durch den Steuerdschungel! so Holen Sie Sich Ihr Geld vom Finanzamt zurück In Kooperation mit Stand: Jänner 2013 Diese Broschüre gilt für das Steuerjahr

Mehr

IM NAMEN DER REPUBLIK

IM NAMEN DER REPUBLIK GZ. RV/5100562/2015 IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter R in der Beschwerdesache Bf. gegen den Bescheid des Finanzamtes FA vom 25.06.2014, zu Steuernummer 123/4567 betreffend

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 8 GZ. RV/0177-L/05 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., gegen den Bescheid des Finanzamtes Kirchdorf Perg Steyr betreffend Einkommensteuer

Mehr

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld!

14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! 14 Tipps für Studierende: So sparen Sie Geld! Durch den Lohnsteuer-Ausgleich, der jetzt offiziell "Arbeitnehmer-Veranlagung" genannt wird, können sich berufstätige Studierende Geld vom Finanzamt zurückholen.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat (Wien) 9 GZ. RV/0604-W/11 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 25. November 2010 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 4/5/10 vom

Mehr

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen 10 Vorbemerkung Eine Gesamtdarstellung des Einkommensteuerrechts würde den Umfang dieses Taschenbuchs sprengen. In diesem Beitrag werden deshalb, abgesehen von einer allgemeinen Übersicht, in erster Linie

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 11 GZ. RV/2011-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw. gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13., 14. Bezirk und Purkersdorf

Mehr

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen

Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Lohnsteuerliche Behandlung von Dienstreisen Begriff der Dienstreise Eine Dienstreise (isd Einkommensteuergesetztes) liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer über Auftrag des Arbeitgebers seinen Dienstort (Büro,

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 1 GZ. RV/0417-F/08, miterledigt RV/0555-F/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., G., U.M., vom 8. April 2008 und vom 22. November

Mehr

Fortbildungskosten. Name:... Sozialversicherungsnr:... Beruf:... Art der Fortbildungsmaßnahme:...Datum/Dauer der Fortbildungsmaßnahme:...

Fortbildungskosten. Name:... Sozialversicherungsnr:... Beruf:... Art der Fortbildungsmaßnahme:...Datum/Dauer der Fortbildungsmaßnahme:... Fortbildungskosten Beilage zum Werbungskostenantrag für... zur Vorlage beim Finanzamt... Name:... Sozialversicherungsnr:... Beruf:... Art der Fortbildungsmaßnahme:......Datum/Dauer der Fortbildungsmaßnahme:......

Mehr

IM NAMEN DER REPUBLIK

IM NAMEN DER REPUBLIK GZ. RV/5100440/2013 IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter R in der Beschwerdesache Bf gegen den Bescheid des Finanzamtes vom 11. Februar 2013, betreffend Einkommensteuer 2012

Mehr

Die ArbeitnehmerInnenveranlagung(ANV)

Die ArbeitnehmerInnenveranlagung(ANV) Die ArbeitnehmerInnenveranlagung(ANV) Der Antrag auf Durchführung der ArbeitnehmerInnenveranlagung kann mit dem Formular L1 beim zuständigen Finanzamt oder per Internet (https://finanzonline.bmf.gv.at)

Mehr

A. SteuerSparBuch für Lohnsteuerzahler

A. SteuerSparBuch für Lohnsteuerzahler A. SteuerSparBuch für Lohnsteuerzahler Im Kapitel A finden Sie alle relevanten Informationen zur Arbeitnehmerveranlagung, zu den Absetzbeträgen (für Alleinverdiener, Alleinerzieher, Kinder usw) zu den

Mehr

Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld

Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld Fahrtkostenvergütung und Kilometergeld Wenn einem Arbeitnehmer für Dienstfahrten oder Dienstreisen Fahrtkosten erwachsen, steht ihm i.d.r. ein Kostenersatz durch den Dienstgeber zu. Als Vergütung der Fahrtkosten

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 2 GZ. RV/0422-F/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 7. August 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Bregenz vom 1. August

Mehr

1.4 Ermittlung der Steuer

1.4 Ermittlung der Steuer 1.4 Ermittlung der Steuer Einkommensteuer 1.4 Ermittlung der Steuer 1.4.1 Einkommensteuertarif Bei einem Einkommen von Einkommensteuer effektiver Steuersatz bis zu 11.000, 0, 0,000 % 25.000,- 5.110, 20,440

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 16 GZ. RV/650-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw. gegen den Einkommensteuerbescheid (Arbeitnehmerveranlagung) 2001des Finanzamtes

Mehr

Welche Reisekosten sind steuerlich absetzbar? INLAND und AUSLAND Stand: Juli 2008

Welche Reisekosten sind steuerlich absetzbar? INLAND und AUSLAND Stand: Juli 2008 Welche Reisekosten sind steuerlich absetzbar? INLAND und AUSLAND Stand: Juli 2008 I. REISEKOSTEN bei INLANDSREISEN Als Reisekosten können nur Aufwendungen angesehen werden, die unmittelbar mit der Dienstreise

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 2 GZ. RV/1303-L/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des G.P., 4030 Linz, A.-Straße, vom 16. August 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes

Mehr

Personalvertretung. Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro. Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss

Personalvertretung. Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro. Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss ZA Personalvertretung Pflichtschullehrer/innen Zentralausschuss Personalvertretung Pendlerpauschale Fahrtkostenzuschuss Pendlereuro August 2014 INHALTSVERZEICHNIS FAHRTKOSTENZUSCHUSS ( 20B GEHG)... 3 ANSPRUCH...

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/2571-W/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, gegen den Bescheid des Finanzamtes Gänserndorf betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung)

Mehr

B. Absetzposten für alle Steuerpflichtigen Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen

B. Absetzposten für alle Steuerpflichtigen Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen B. Absetzposten für alle Steuerpflichtigen Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen 1. Sonderausgaben 1.1. Allgemeines Aufwendungen, die der privaten Lebensführung zuzurechnen sind, sind steuerlich

Mehr

Steuer sparen 2008. Autor der Broschüre: Abteilung Steuerrecht. Aktualisiert im Dezember 2007. AK-Infoservice

Steuer sparen 2008. Autor der Broschüre: Abteilung Steuerrecht. Aktualisiert im Dezember 2007. AK-Infoservice Steuer sparen 2008 Autor der Broschüre: Abteilung Steuerrecht Aktualisiert im Dezember 2007 AK-Infoservice 1 Inhaltsverzeichnis I. Die ArbeitnehmerInnenveranlagung (ANV) 7 1. Einleitung 7 1.1. FINANZOnline

Mehr

Steuer und Sozialversicherung

Steuer und Sozialversicherung Steuer und Sozialversicherung Informationsveranstaltung zur Abwicklung der ÖAW-Stipendien 31.1.2015 Überblick Einleitung: Einkommensarten Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Sonderfall Auslandsbezug Weiterführende

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/0588-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vom 18. Mai 2011 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 12/13/14 Purkersdorf

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 5 GZ. RV/0994-L/04 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vertreten durch Stb, vom 29. Juni 2004 gegen den Bescheid des Finanzamtes Freistadt

Mehr

Der Einkommenssteuer (ESt) unterliegt das Einkommen natürlicher Personen, das sie innerhalb eines Kalenderjahres bezogen haben.

Der Einkommenssteuer (ESt) unterliegt das Einkommen natürlicher Personen, das sie innerhalb eines Kalenderjahres bezogen haben. Einkommenssteuer Wird der Besteuerung das zugrunde gelegt, was natürliche Personen verdienen, dann spricht man von Einkommensbesteuerung. Zu diesem Zweck wird zunächst der Gesamtbetrag des Einkommens des

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/0677-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des BW, Adresse, vom 1. September 2011 gegen den Bescheid des Finanzamtes Gänserndorf Mistelbach

Mehr

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN 3. BESTEUERUNG 3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN Geringfügige Beschäftigungen, für die vom Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden, sind steuerfrei, wenn der Arbeitnehmer

Mehr

Steuer sparen 2009. ein Leitfaden für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die kann was. wien.arbeiterkammer.at

Steuer sparen 2009. ein Leitfaden für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die kann was. wien.arbeiterkammer.at Steuer sparen 2009 wien.arbeiterkammer.at ein Leitfaden für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Die kann was. Fair verteilen Holen Sie sich ihr Geld zurück Viel Geld lassen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung E Außenstelle Wien Senat 17 GZ. RV/0624-W/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw gegen den Bescheid des Finanzamtes Eisenstadt betreffend Einkommensteuer für

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat (Graz) 6 GZ. RV/0850-G/10 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des AAA, Adresse, vertreten durch Mag. Verena Udy, Steuerberaterin, 8650 Kindberg,

Mehr

LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER. (Ergänzung zum Steuerbuch 2005)

LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER. (Ergänzung zum Steuerbuch 2005) LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER (Ergänzung zum Steuerbuch 2005) INHALTSVERZEICHNIS 1 STEUERPFLICHT IN ÖSTERREICH FÜR ARBEITNEHMER... 3 1.1 Wohnsitz bzw. gewöhnlicher Aufenthalt...

Mehr

Neue Selbständige. Informationsveranstaltung 08.03.2014. Vortragende: Charlotte Schelander, ÖAW Rechtsabteilung

Neue Selbständige. Informationsveranstaltung 08.03.2014. Vortragende: Charlotte Schelander, ÖAW Rechtsabteilung Neue Selbständige Informationsveranstaltung 08.03.2014 Vortragende: Charlotte Schelander, ÖAW Rechtsabteilung Ziel Beantwortung der Fragen: Was muss ich als neue/r Selbständige beachten und wiefindeichherauswasmiramendebleibt?

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Feldkirch Senat 2 GZ. RV/0125-F/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der BfADR, vom 24. November 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Bregenz, vom 11.

Mehr

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK!

HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! Ich will kein Geld verschenken, gerade in Zeiten wie diesen. SO EINFACH BEKOMMEN SIE LOHNSTEUER ZURÜCK. MACHEN SIE DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG! HOL DIR DEIN GELD ZURÜCK! 10 SCHRITTE ZUR ARBEITNEHMER- VERANLAGUNG

Mehr

STEUER SPAREN ONLINE. DER RICHTIGE UMGANG MIT FinanzOnline EIN LEITFADEN ZUM AUSFÜLLEN IHRER ARBEITNEHMERVERANLAGUNG

STEUER SPAREN ONLINE. DER RICHTIGE UMGANG MIT FinanzOnline EIN LEITFADEN ZUM AUSFÜLLEN IHRER ARBEITNEHMERVERANLAGUNG STEUER SPAREN ONLINE DER RICHTIGE UMGANG MIT FinanzOnline EIN LEITFADEN ZUM AUSFÜLLEN IHRER ARBEITNEHMERVERANLAGUNG Bearbeitung: Renate Heinschink Bearbeitung: Renate Heinschink AK Wien, Steuerrecht Stand:

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 17 GZ. RV/2462-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der XX, Adr., vom 18. Juni 2008 gegen den Bescheid des Finanzamtes Neunkirchen Wiener

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/0287-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., vertreten durch Ernst & Young Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs GmbH,

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 8 GZ. RV/0714-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., gegen den Bescheid des Finanzamtes Baden Mödling betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung)

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Graz Senat (Graz) 6 GZ. RV/0592-G/10 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des AA, Adresse, vom 7. September 2009 gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 4 GZ. RV/1676-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des PS, B, vertreten durch von der Linden&Partner, 93047 Regensburg, Sternbergstraße 4,

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Salzburg Senat 14 GZ. RV/0203-S/13 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw, vom 9. Jänner 2013 gegen den Bescheid des Finanzamtes Salzburg-Stadt vom 4.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 8 GZ. RV/3184-W/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., Adr., vom 5. April 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Baden Mödling vom 21.

Mehr

Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen

Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2010 bis 31.12.2015 beantragen (5-Jahresfrist) Werbungskosten und Sonderausgaben bis Jahresende bezahlen! Rückzahlungsantrag

Mehr

Die Pendlerpauschale in Österreich - ungerecht und unökologisch. NR Georg Willi Verkehrssprecher der Grünen

Die Pendlerpauschale in Österreich - ungerecht und unökologisch. NR Georg Willi Verkehrssprecher der Grünen Die Pendlerpauschale in Österreich - ungerecht und unökologisch NR Georg Willi Verkehrssprecher der Grünen Jänner 2015 1 Die Pendlerpauschale ist ein sog. Freibetrag. Das heißt: der/die Arbeitnehmer_in

Mehr

A. STEUER-SPAR-BUCH FÜR LOHN- STEUERZAHLER

A. STEUER-SPAR-BUCH FÜR LOHN- STEUERZAHLER A. STEUER-SPAR-BUCH FÜR LOHN- STEUERZAHLER Checkliste für Lohnsteuerzahler Arbeitnehmerveranlagung und Freibetragsverfahren Absetzbeträge Alleinverdiener-, Alleinerzieherabsetzbetrag Unterhaltsabsetzbetrag

Mehr

NOTWENDIGE UNTERLAGEN ZUR EINKOMMENSSTEUERERKLÄRUNG

NOTWENDIGE UNTERLAGEN ZUR EINKOMMENSSTEUERERKLÄRUNG STEFAN LEUKART S T E U E R B E R A T E R NOTWENDIGE UNTERLAGEN ZUR EINKOMMENSSTEUERERKLÄRUNG Unsere Auflistung soll Ihnen eine erste Orientierung über die benötigten Unterlagen zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung

Mehr

STEUER SPAREN 2014 EIN LEITFADEN FÜR DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG 2013 GERECHTIGKEIT MUSS SEIN

STEUER SPAREN 2014 EIN LEITFADEN FÜR DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG 2013 GERECHTIGKEIT MUSS SEIN STEUER SPAREN 2014 EIN LEITFADEN FÜR DIE ARBEITNEHMERVERANLAGUNG 2013 GERECHTIGKEIT MUSS SEIN Es kommt auf jeden Euro an. Niemand weiß das besser als die ArbeitnehmerInnen. Ich will daher rasch eine Senkung

Mehr

Steuertipps für Eltern

Steuertipps für Eltern Steuertipps für Eltern Wer Kinder hat, kann jeden Euro gut brauchen Gerechtigkeit muss sein Steuertipps für Eltern Wenn Sie nach der Karenz in den Beruf zurückkehren, können Sie sich Geld vom Finanzamt

Mehr

Individuelle Beratung

Individuelle Beratung Geld zurück vom Finanzamt? Geht das? Ein Informationsveranstaltung des UniversitätsLehrerVerbandes (ULV) der TU Wien Individuelle Beratung Die bei der ULV-Veranstaltung anwesenden Steuerberater Mag. Heissenberger

Mehr

IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 1. Technischer Fachwirt. Einkommenssteuer

IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 1. Technischer Fachwirt. Einkommenssteuer IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 1 Technischer Fachwirt Einkommenssteuer IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 2 Inhalt Begriff: beschränkte, unbeschränkte Steuerpflicht...

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/2914-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des XXX, YYY, vom 22. Dezember 2006 gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 8 GZ. RV/1215-W/06 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 10. April 2006 gegen den Bescheid des Finanzamtes Baden Mödling vom 16. März

Mehr

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen 1. ZWEI ODER MEHR ARBEITSVERHÄLTNISSE: Steuerliche Auswirkungen. Für die jährliche Steuerberechnung werden generell

Mehr

PENDLERPAUSCHALE PENDLEREURO PENDLERRECHNER

PENDLERPAUSCHALE PENDLEREURO PENDLERRECHNER PERSONALVERTRETUNG ZENTRALAUSSCHUSS der Landeslehrer an Berufsschulen beim Amt der NÖ Landesregierung Vorsitz: Mag. Belinda Kalab 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1 Tor z.landhaus 02742/9005/16520, Fax:

Mehr

Belege zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung Veranlagungsjahr 2014

Belege zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung Veranlagungsjahr 2014 Belege zur Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung Veranlagungsjahr 2014 Die vorliegende Checkliste soll Ihnen die Aufbereitung der erforderlichen Belege für die Erstellung der Einkommensteuererklärungen

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Grundprinzipien und Rechtsquellen

Grundlagen der Besteuerung Grundprinzipien und Rechtsquellen Besteuerung von Gemeindemandataren und Bürgermeistern 28. April 2015 2015 Deloitte Tax Wirtschaftsprüfungs GmbH 1 Grundlagen der Besteuerung Grundprinzipien und Rechtsquellen Leistungsfähigkeitsprinzip

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Steuer und Geld. Steuer sparen. Ein Leitfaden für die Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2011. Stark für Sie. www.ak-vorarlberg.

Steuer und Geld. Steuer sparen. Ein Leitfaden für die Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2011. Stark für Sie. www.ak-vorarlberg. Steuer und Geld Steuer sparen Ein Leitfaden für die Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2011 Stark für Sie. www.ak-vorarlberg.at Steuer sparen Rechte haben Recht bekommen Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat (Wien) 16 GZ. RV/3668-W/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., W, vertreten durch H & L Barghouty SteuerberatungsgmbH, 1090 Wien, Rotenlöwengasse

Mehr