Miteinander. Gemeindenachrichten November Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Rahlstedter Weg Hamburg

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1 Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist Rahlstedter Weg Hamburg Miteinander Gemeindenachrichten November 2014 Erntedank in Heilig Geist am 28. September 2014 (Gabriele Pietruska) Gemeindebüro Heilig Geist Di 9-11 Uhr; Do Uhr Tel Fax Katholische Pfarrei Seliger Johannes Prassek Oldenfelder Strasse Hamburg Tel Fax

2 Gottesdienste in der Pfarrei Samstag 18 Uhr Vorabendgottesdienste Sonntag-Vormittag Sonntag-Nachmittag und Abend Volksdorf Uhr Uhr Bramfeld Poppenbüttel Rahlstedt Farmsen Wilhelmstift Elisabethhaus im Wechsel Messe und WGF (wird später umgesetzt) im Wechsel Messe und WGF (wird erst später umgesetzt) Uhr Uhr Uhr ungarisch 1. Sonntag im Monat Uhr Uhr polnisch Uhr Uhr Uhr Lesung mit Texten von Erzbischof Ludwig Averkamp Erzbistum Hamburg Dr. Ludwig Averkamp, der im vergangenen Jahr verstorbene erste Erzbischof des wiedergegründeten Erzbistums Hamburg, hat in seiner Amtszeit eine Fülle von Predigten und Vorträgen gehalten. Viele davon sind heute genau so aktuell wie damals, die Beschäftigung mit ihnen bleibt geistlich überaus lohnend. In einer Lesung trägt der Schauspieler Sebastian Dunkelberg am Sonntag, den 2. November ab Uhr im St. Marien-Dom (Am Mariendom 1, Hamburg-St. Georg) einige dieser Texte vor. Eröffnet wird der Abend durch einen Impuls von Erzbischof em. Dr. Werner Thissen, musikalisch umrahmt von der Harfenistin Sophia Whitson. Anschließend herzliche Einladung zur Begegnung bei Brot und Wein im Statiogang! Impressum Internet: ViSdP und Pfarrer: P. Hans-Joachim Winkens SAC, Tel.: , Mail: Konto: Haspa, BIC: HASPDEHHXXX, IBAN: DE Auflage und Druck: 750 Stück / Gemeindebriefdruckerei in Gr. Oesingen Layout: Katharina Bartsch, Martin Hinz Redaktion: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, Mail: Robert Baldsiefen, Katharina Bartsch, Conny Heinrich, Martin Hinz, Karlheinz Klapheck, Gabriele Pietruska, Hans-Joachim Winkens Redaktionsschluss: 1. Dezember 2014 für die Januar-Ausgabe (immer der 1. des Vormonats) Vermeldungen: Bitte an senden Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge, insbesondere Leserbriefe, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich bei eingesandten Artikeln eine Auswahl, Kürzungen und Glättungen vor. Seite 2 Miteinander November 2014

3 Geburtstage Ursula Meyer (82) Gerd Ulrich (87) Sonja Suckert (78) Horst Baden (77) Dieter Heuer (83) Valentina Masson (79) Rolf Erdmann (94) Monika Puls (76) Ingeborg Vogel (77) Gerda Wirrwa (80) Luzie Kapela (77) Maria Jaschinski (76) Werner Kwiatkowski (75) Wilfried Rahmöller (91) Margot Kayser (76) Helene Jaworski (79) Anna Daumke (75) Peter-Michael Steen (70) Günter Dietrich (82) Margret Traut (79) Dagmar Rossi (75) Günter Urbanietz (90) Ursula Hoffmann (78) Daisy Ongkowasito (77) Brigitte Schlupp (77) Hildegard Schnabl (88) Gerhard Weisenbacher (76) Walter Zimmermann (84) Arthur Fischer (78) Seite 3 Miteinander November 2014

4 Termine November Sa, So, Mo, Di, :00 17:00 18:00 09:15 10:15 18:30 14:30 20:00 Mi, :15 18:15 20:00 20:00 Do, :00 10:00 17:00 18: Allerheiligen - 17:00 Weiterbildung Wort-Gottes-Feier-Beauftragte Beichtgelegenheit Vorabendmesse mit Schola Kollekte für die Pflege der Gemeindekirche (Lesungen und Evangelium: Offb. 7, ,5-6; Ps 24 Ev: Mt 5,1-12a) Allerseelen Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Hl. Messe mit dem Requiem op. 48 von Gabriel Fauré, das vom Kirchenchor Vinzenz Pallotti gesungen wird anschließend Verkaufsstand der Eine-Welt-Gruppe Verlesen der Namen der Verstorbenen Kollekte: Für die Priesterausbildung in Osteuropa (Renovabis) (Lesungen und Evangelium: L u Ev zur Auswahl aus dem ML) Hl. Hubert Hl. Pirmin Hl. Martin v. Porres - 20:30 Offene Kirche Hl. Karl Borromäus Hl. Messe mit anschließenden Seniorennachmittag Alice u. Richard Sochor Gertrud u. Johann Mrohs Angela u. Wendelin Ohl Frauenrunde in der Pallottihalle Vortrag: Die Perlen des Glaubens Patricia Németh-Debreczeni Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Firmunterricht Bibel Teilen Katechetentreffen Hl. Leonhard Monatlicher Gebetstag um Geistliche Berufe Schulgottesdienst Schulgottesdienst Biblischer Gesprächskreis mit Pater Kristopeit Hl. Messe Gemeindekonferenz Hl. Willibrord Herz-Jesu-Freitag Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Fr, :15 Sa, :00 Wort-Gottes-Feier mit Kommunionausteilung So, :15 10:15 Weihe der Lateran Basilika Zählung der Gottesdienstbesucher Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Hl. Messe mit Firmung durch Weihbischof Norbert Werbs Kollekte: Solidaritätsfonds Arbeitslose (Lesungen und Evangelium: Ez 47, , Ps 46; Ev: Joh 2,13-22) Seite 4 Miteinander November 2014

5 Mo, :30 Di, :30 Mi, :15 15:00 19:30 20:00 Do, :00 18:30 Todestag der Seligen Lübecker Märtyrer ( ) - 20:30 Offene Kirche Hl. Martin Bischof von Tours Hl. Messe Hl. Josaphat Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Seniorenunion Taizé-Gebet Pastoralrat in Rahlstedt Schulgottesdienst 3. Klassen Hl. Messe Fr, :15 Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Sa, Hl. Albert Hl. Leopold 11:30 14:00 17:00 18:00 Taufe: David Rau - 20:00 Erstkommunion Vorbereitung Gruppe II Beichtgelegenheit Vorabendmesse So, :15 10:15 11:00 Mo, :30-20:30 Offene Kirche Di, :30 Hl. Messe Mi, :15 20:00 Do, :00 18:30 Fr, Sa, :15 20:00 17:00 18: Sonntag im Jahreskreis Diaspora Sonntag Volkstrauertag Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Hl. Messe mit Kinderkirche Ruandasonntag Kollekte: Diasporaopfertag für das Deutsche Bonifatiuswerk (Lesungen und Evangelium: Spr 31, ; PS 128; Ev: Mt 25,14-30) Gedenkfeier am Ehrenmal am Kupferteich Buss- und Bettag Hl. Elisabeth v. Thüringen Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Kontemplatives Gebet in der Kapelle des Elisabethhauses Schulgottesdienst 4. Klassen Hl. Messe Unsere Liebe Frau in Jerusalem Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Autismus / Elternhilfe Hl. Cäcilia Beichtgelegenheit Vorabendmesse mit der Rockband Rotte (Jugendgottesdienst) Seite 5 Miteinander November 2014

6 So, :15 10:15 Mo, :30 Di, :30 19:00 Mi, :15 15:00 20:00 Christkönigsonntag Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Hl. Messe mit der Rockband Rotte und einem Beitrag der Erstkommunionkinder Gruppe 1 Kollekte: Für den Unterhalt der Orgel (Lesungen und Evangelium: Ez 34, ; Ps 23; Ev: Mt 25,31-46) Hl. Andreas Dung-Lac u. Gefährten - 20:30 Offene Kirche Hl. Katharina v. Alexandrien Sel. Niels Stensen Hl. Messe Ökumenischer Singkreis Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses 50 + Literaturkreis Do, :30 Hl. Messe Fr, :15 Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Sa, :00 18:00 So, :15 10:15 Beichtgelegenheit Vorabendmesse mit dem Posaunenchor der evang. Emmaus Gemeinde Anschließend Weihanchtsmarkt rund um die Kirche 1. Adventsonntag Hl. Messe in der Kapelle des Elisabethhauses Hl. Messe mit Schola u. einem Beitrag der Erstkommunionkinder Gruppe 2 Kollekte: Für die Instandhaltung unserer Kirche (Lesungen und Evangelium: Jes 63, 16b-17.19b; 64, 3-7; Ps 80; Ev: Mk 13, 33-37) Firmung Patricia Németh-Debreczeni In den vergangenen Monaten haben sich in unserer Gemeinde 32 junge Menschen auf den Empfang der Firmung vorbereitet, begleitet durch 6 Katechetinnen und Katecheten; Frauen und Männer, die mit ihnen eine Wegstrecke des Glaubensweges gegangen sind und die Perlen des Glaubens entdeckt haben. Für ihre Bereitschaft, ihren Glauben mit den Jugendlich zu teilen sage ich Danke an Frau Helga Baldsiefen, Frau Daniela Weiske, Frau Eva Sochor, Herrn Stephan Klinkhamels, Herrn Daniel Yeboah und Herrn Martin Hinz. In der Firmung wird der Heiligen Geist auf die Jugendlichen herabgerufen und sie werden mit dem heiligen Chrisam gesalbt. Dieses Sakrament soll ihnen Seite 6 Miteinander November 2014

7 Kraft und Mut schenken, dass sie in schwierigen Situationen ihres Lebens nicht resignieren, sondern mit Gottes Geist gestärkt alle Hürden meistern. In der Firmung bekräftigen sie ihren Glauben noch einmal neu und gehen dann gestärkt durch die Gaben des Heiligen Geistes ihren Lebensweg weiter. Aber auch wir als Gemeinde brauchen den Geist Gottes, um jungen Menschen Raum zu geben ihren Glauben zu leben wie es für sie gut ist. Wenn wir dann noch Geduld und Verständnis für sie zeigen und ihren Glauben mitfeiern, kann es gelingen, dass wir gemeinsam eine lebendige Gemeinde bleiben und sind. Die Firmung ist deshalb nicht nur ein Fest der Firmbewerberinnen und Firmbewerber und ihrer Familien, sondern sie ist auch ein Fest der ganzen Gemeinde, denn der Heilige Geist will immer wieder alle beleben und im Glauben stärken, damit wir, so verschieden wir auch sind, gemeinsam lebendige Gemeinde sind. Die Firmanden und ihre Katechetinnen und Katecheten sind mit den Perlen des Glaubens aufgebrochen um sich selbst und ihrem Glauben auf die Spur zu kommen so lautete das Motto: Den Glauben be-greifen. Jede Perle im Perlenband steht für ein Lebensoder Glaubensthema. Das Perlenband ist eine Hilfe, um wieder mit sich selbst, mit Gott und mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Es lädt ein, sich Zeit zu nehmen - für sich selbst und Gott! So kann der Blick auf das eigene Leben gehen und man öffnet sich mit jeder Perle immer wieder neu für Gott. Der Glaube wird im wahrsten Sinne "greifbar". Dir Firmanden haben sich mit großer Offenheit den einzelnen Perlen/Themen gewidmet. In einer Firmstunde hatten wir das Thema: Die Wüstenperle. Am Ende der Stunde haben wir die Jugendlichen eingeladen, Elfchen zu schreiben. Ein Elfchen ist ein Gedicht aus 11 Wörtern die eine bestimmte Anordnung habe. Hier die Elfchen zum Thema Wüste einiger Firmanden: Wüste sehr still einsam und leer ein Ort für Erfahrungen kostbar Wüste sehr einsam fühlst dich allein doch ist jemand da Gott Wüste Einsame Wüste Verlassen und verlassen Gott ist bei dir Friede Wüste Weiter Weg Ohne ein Ziel Meine Spuren im Sand Amen Wüste Einsame Wüste Verlassen und grau Und doch wieder bunt Hilflos In einer anderen Firmstunde haben wir uns mit dem Evangelium des Firmgottesdienstes auseinander gesetzt. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, das Evangelium mit Legematerial darzustellen. Erraten Sie welches Evangelium Seite 7 Miteinander November 2014

8 gelegt worden ist? Sollten Sie das Evangelium nicht erraten haben, dann kommen Sie zum Firmgottesdienst am um 10:15 Uhr mit unserem Weihbischof Norbert Werbs. Die Firmanden werden in diesem Gottesdienst darlegen, was sie verstanden haben und in ihr Leben mitgenommen haben. Im Anschluss an den Gottesdienst können sie den Jugendlichen zu ihrem Ja zu Gott gratulieren. Es sind: Daniel Dworzqnski, Sebastian Ebisch, Alex Kollek, Kevin Woyard, Maja-Bianca Sobik, Patricia Kennecke, Sophie Knier, Michelle Cwik, Dominika Harbatsch, Julian Engler, Christian Fragel, Jakob Holdys, Gabriela Lamek, Angelika Lewandowski, Claudia Olota, Mia Rok, Juliana Suflak, Rafael Teichmann, Vanessa Mollus, Svenja Thiemann, Jan Brosch, Nina Brosch, Joachim von Chamier, Luka Czauderna, Philip Gerlings, Karolina Khaleghi, Fabian Rohde, Nadine Schrödter, Sara Taghipouran, Antonia Wendrenski, Michael Krollik, Philipp Krollik Besuch bei Freunden Dr. Dirk Heinrich Mitte August hielt ich mich für eine Woche in Ruanda auf. Grund hierfür war, dass zwei ruandische Ärzte die seit fünf Jahren laufende Weiterbildung zum Hals-Nasen-Ohrenarzt erfolgreich beendet hatten und zusammen mit Absolventen anderer Fakultäten der Universität von Ruanda im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihr Abschlusszeugnis erhielten. Es erfüllte mich mit Stolz zu sehen, dass die jahrelangen Bemühungen von vielen deutschen Kollegen, die Geld oder Urlaub für die Aus- und Fortbildung der ruandischen Kollegen gespendet bzw. geopfert haben, nun Früchte trägt, und die medizinische Versorgung von Ruanda auch dadurch ein Stück weit verbessert wird. Während dieses Aufenthalts besuchte ich selbstverständlich auch unsere Partnergemeinde und das Schulprojekt unserer Gemeinde in Kabuga. Seite 8 Miteinander November 2014 Mit den Spendengeldern unserer Gemeinde konnte in diesem Jahr ein Volleyballfeld und ein Basketballfeld im Schulhof finanziert werden. Somit haben jetzt die ruandischen Schüler die Möglichkeit sich in den Unterrichtspausen ordentlich auszutoben. Zudem hatte ich auch die Gelegenheit die Schule der Pallottiner-Schwestern in Augenschein zu nehmen. Immer wieder berührt mich die Herzlichkeit, Freundlichkeit und das außerordentliche Engagement der weltlichen und geistlichen Mitarbeiter der Schulprojekte. Ich kann Ihnen vergewissern, dass das Geld, das Sie auch in Zukunft spenden, eine überaus sinnvolle Verwendung findet.

9 erholung und Gemeinschaft in der Casa Pallotti Casa Pallotti Haupthaus Haus in Weinberge, Apfelplantagen und auf die hohen Berggipfel der Umgebung. Man kann aber auch auf dem großen parkähnlich angelegten Grundstück verweilen. Dort wachsen Birnen und Feigen, die während unseres Aufenthaltes die Eingangsschild nötige Reife aufwiesen und von denen wir immer wieder naschten. Ein Schwimmbad Conny Heinrich Skulptur von Vinzenz Pallotti in der Kapelle Kapelle Pater Reinisch-Haus Im September fuhren mein Mann und ich nach Italien und verbrachten auch drei Tage in Meran in der Casa Pallotti, einem Gästehaus der Pallottiner, das seit zwei Jahren von Pater Schmickler geleitet wird. Das Haus befindet sich in einer wunderschönen Gegend und ist von Hamburg aus gut mit der Bahn zu erreichen. In die Innenstadt Merans gelangt man zu Fuß in 20 Minuten, zahlreiche Wanderwege und Bergbahnen führen direkt vom Landschaft in Meran Seite 9 Miteinander November 2014

10 Kiwis altbekannte Tonfiguren lädt im Sommer zum Abkühlen ein. In den Annalen der Stadt Meran wird der Ansitz Pflanzenstein (edler Wohnsitz), das heutige Haupthaus, zum ersten Mal im Jahre 1227 als Weingut erwähnt. Die heutige Kapelle diente damals als Pferdestall. Später wurde sie zum Kelter, wo der edle Wein gepresst wurde. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Anwesen oft den Besitzer gewechselt. Feigen im Garten der Casa Pallotti Die Gleichnisse Jesu in Bildern befinden sich im unterirdischen Verbindungsgang der beiden Gästehäuser. Jesus verstand es, die Menschen mit Bildern und Erfahrungen aus ihrem Leben zu packen. In Gleichnissen erzählt er ihnen vom Reich Gottes. Hier: das Gleichnis vom verlorenen Schaf in Bildern dargestellt. Traubenkur in Meran Die Pallottiner erwarben das Haus im Jahre 1941 als Rückzugsort für Patres, die von der Gestapo beobachtet wurden, weil sie sich in Predigten gegen das Hitlerregime geäußert hatten. Seit 1960 nutzte man das Haus mehr und mehr Seite 10 Miteinander November 2014

11 Garten Pallottihaus als Gästehaus, so dass an Stelle des alten Gartenhauses 1975 einen Neubau errichtet wurde. Das unter Denkmalschutz stehende Haupthaus wurde im Frühjahr 2014 einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Wir haben während unseres Aufenthaltes Meran und seine Umgebung erkundet. Zudem lernten wir im Gästehaus, in dem ein ganz besonderer Geist weht, zahlreiche freundliche und interessante Menschen kennen. Lassen Sie sich von den folgenden Bildern auf den Geschmack bringen und fahren auch einmal in die Casa Pallotti nach Meran. Herrliche Umgebung Der Vinzenz Pallotti Kirchenchor und Freunde im Konzert Peter Krüger (für den Kirchenchor Vinzenz Pallotti) Ja, es gibt sie, diese Tage, die das Besondere offerieren, das Außergewöhnliche. Ein solcher Tag war der 31. August! Vorausgegangen war die rechtzeitige Ankündigung, der Vinzenz Pallotti Chor würde auch in diesem Jahr zu seinem, fast ist man geneigt zu sagen, traditionellen Konzert innerhalb der Kulturwochen, einladen. Unserer Einladung, in einem sonnig-sommerlichen Konzert mitzuwirken, waren die angesprochenen Freunde mit Freude nachgekommen: so waren bei uns: Dhena Knecht, Cynthia Jacke und Hans-Ulrich Duffek, Organisten in Hl. Geist und Mariä Himmelfahrt sowie im Wilhelmstift, Kontrabassist Medard Krajecki, Elena Stahl mit ihrem Gospelchor Hosanna aus der evangelischen Apostelgemeinde in Hamburg-Harburg und Dominique Blewussi mit seinem togolesischen Magnificat Chor, mittlerweile, bekanntermaßen, in Farmsen zu Hause. Erstmals gemeinsam musizierten die vier Organisten, Tatjana Tosch eingeschlossen, und dies an zwei Klavieren zwei- bzw. vierhändig, professionell und hinreißend virtuos. Seite 11 Miteinander November 2014

12 Katharina Friese, Pallotti Chormitglied und seit langem solistisch mit uns unterwegs sang sich, am Klavier von Herrn Duffek begleitet, mit dem Lied Mermaid s Song von Josef Haydn gewohnt souverän in unsere Herzen. Dieses Lied erinnerte auch daran, dass Haydn große Erfolge in England feiern konnte. Die Vielfalt des Angebotenen war ein Trumpf, der dem Abend ein besonderes Gepräge gab. Ein Blick auf das Abendprogramm sagt mehr als alle Worte: Johannes Brahms Ungarische Tänze Nr. 5 und Nr. 2 wurden von Cynthia Jacke und Tatjana Tosch bzw. Hans-Ulrich Duffek und Tatajana Tosch wunderbar gespielt. Brahms, geborener Hamburger, weltberühmter Bürger Wiens in seiner Zeit, war ein Muß dieses Abends. Er, eine große Figur der Musikgeschichte, war ein bescheiden gebliebener Mensch. Erinnert sei daran, wie er damals der Aufführung von An der schönen blauen Donau an der Seite von Johann Strauß Frau beiwohnte und ihr auf den Fächer schrieb: Wunderbar leider nicht von mir. Die vier vorgenannten Organisten spielten an zwei Klavieren achthändig Edward Elgars berühmtes Pomp and Circumstances, wohlbekannt als ein nicht weg zu denkender Bestandteil in dem alljährlich weltweit übertragenen Konzert Night of the Proms, jenem Abschluss der sogenannten Promenadenkonzerte auf der britischen Insel. Es muss wohl kaum hervorgehoben werden, dass diese Darbietung in begeistertem Applaus der vollbesetzten Kirche endete. Der Vinzenz Pallotti Chor begann sein Programm mit zwei Gospels und sang dann, begleitet von Medard Krajecki am Kontrabass und Hans-Ulrich Duffek am Klavier die Messe Missa meets Jazz von Lothar Frary, Hinweis dafür, dass Jazz und Spiritualität keineswegs Gegensätze bedeuten müssen, sondern Rhythmus und Geist sich in beiden glücklich wiederfinden. Seite 12 Miteinander November 2014 Unsere Freunde aus Harburg begeisterten mit wunderschön vorgetragener geistlicher Musik und machten ausserdem mit einem Stück aus dem Musical Hair auch einen Ausflug in die siebziger Jahre. Erinnerlich ist sicherlich, welch Furore dieses Musical damals machte und in aller Munde war. Was nun unsere togolesischen Freunde angeht bedarf es für den Musikkenner wohl kaum weitergehender Erläuterungen. Ihr Gefühl für Rhythmus, ihre angeborene afrikanisch eigene Musikalität fand großartigen Ausdruck in geistlicher und auch in der Heimat erworbener Musik. Der Abend hatte zudem noch ein Schmankerl der ganz besonderen Art zur Hand oder sollte man sagen zu Händen. Tatjana präsentierte drei ausserordentlich begabte, junge Künstler, die offensichtlich wie geschaffen sind für das Instrument mit den weißen und schwarzen Tasten. Jacob Sochor, 16 Jahre alt, ist uns ja in Rahlstedt bestens bekannt, hat er doch schon in einem Gottesdienst am Klavier begleitet, gar nicht zu sprechen von seinem Engagement in Farmsen, wo er in Hl. Geist zeigt, wie souverän er mittlerweile auch die Orgel spielt. Welch ein Glück für die Gemeinde, ihn in ihren Reihen zu haben. Er spielt an diesem Abend Claude Debussy s Cake Walk, das einen kleinen musikalischen Spaziergang beschreibt. Was nun Erik Huang, 8 Jahre alt und Congyi Yao, 13 Jahre alt, angeht, so konnte einem auch hierbei fast der Atem stocken, wie sie sich mit Stücken des Russen W.Seliwanow und des großen Polen Frederic Chopin auseinandersetzten. Debussy und Chopin sind als Komponisten ja nun geradezu Schöpfer neuer Klangwelten für das Klavier und haben an der Entwicklung der europäischen Musik maßgeblichen Anteil. Was man sehen und hören durfte, lässt auf große Karrieren schließen, die vor ihnen liegen.

13 Donnernder Applaus war Dank für eindrucksvolle Darbietungen. Bei manch einem unter den Zuhörern mag sich beim Vortrag Erinnerung an Lang Lang eingestellt haben. Der Abend schloss dann mit dem berühmten Halleluja der kanadischen Pop-Ikone Leonhard Cohen, gemeinsam vorgetragen von allen beteiligten Solisten und Chören, begleitet von Hans-U. Duffek am Klavier und dirigiert von Elena Stahl. Ein wunderbarer Abend hatte sein Ende gefunden. Eine Million Sterne Erzbistum Hamburg Auch in diesem Jahr ruft Caritas International zur Teilnahme an der Solidaritätsaktion Eine Million Sterne auf. Mit dabei: der St. Marien-Dom. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, auf die konkrete Not von Menschen in Nah und Fern aufmerksam zu machen, ein Zeichen der Solidarität mit ihnen zu setzen und Spenden für die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation zu sammeln. Im Fokus sind in diesem Jahr ehemalige Kindersoldaten im Ost-Kongo. Während des Völkermords in Ruanda in den 1990er Jahren flohen tausende Kinder in den benachbarten Kongo und wurden dort nicht selten als Kindersoldaten missbraucht. Caritas International versucht, diesen traumatisierten Menschen zu helfen und ihnen neue Lebensperspektiven zu eröffnen. Wir laden herzlich ein zu einem Gottesdienst am Sonntag, den 16. November um Uhr im St. Marien-Dom, der die Not ehemaliger Kindersoldaten im Ostkongo thematisiert. Mit dem Entzünden von Kerzen tragen wir unsere Bitten vor Gott und setzen gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität, wenn eine Million Sterne erstrahlen. Die Predigt hält Dompfarrer Peter Mies, die musikalische Gestaltung liegt beim Chor takt-los. Sternsinger 2015 Marion Rammé Liebe Kinder, liebe Eltern! Am 10. und 11. Januar 2015 ziehen wieder die Sternsinger durch unsere Gemeinde Heilig Geist in Farmsen, um Gottes Segen zu bringen und Geld für benachteiligte und bedürftige Kinder zu sammeln. Das Thema der Sternsingeraktion lautet in diesem Jahr: Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit! Wenn Du Lust hast, die Sternsinger zu unterstützen und mindestens in die zweite Klasse gehst, dann melde Dich gerne bei Marion Rammé unter oder Wir freuen uns auf Dich! Seite 13 Miteinander November 2014

14 Stammestag des Stammes St. Ansgar am in Farmsen Christian Heppner Alljährlich findet unser Stammestag mit der Einladung an alle Mitglieder und Interessierte statt. Dieses mal starteten wir mit dem Sonntagsgottesdienst mit von uns gestalteten Liedern und Fürbitten. Im Anschluss zeigten die einzelnen Gruppen Fotos von ihren diesjährigen Sommerlagern, welche dieses Jahr jede für sich allein machte, da wir nur alle zwei Jahre mit dem gesamten Stamm zusammen wegfahren. Schweden, Mecklenburger Seenplatte, Ratzeburg, Noer bei Eckernförde und Polen waren für dieses mal die Ziele. Jede Fahrt mit ihren eigenen Geschichten, vielen Erlebnissen und spannenden Abenteuern. Danach befassten sich die über 60 Teilnehmer mit unser diesjährigen Jahresaktion Nix Besondres Die 14 steht für das Jahr, das + bedeutet den Mehrwert für alle Beteiligten. Dabei geht es um Inklusion, welches zur Zeit in aller Munde und an vielen Schulen schon sehr präsent ist. Die DPSG hat jedes Jahr eine neue Idee um sich u.a. gesellschaftlich mit einem Thema auseinander zu setzen. Dieses Thema Seite 14 Miteinander November 2014 wurde schon in den Gruppenstunden vorher ausgearbeitet. So konnten die Kinder und Eltern an diesem Tag praktische Dinge erleben. Mit einem Ball der kleine Glöckchen in sich hatte Blindenfussball spielen, in dem sie sich die Augen verbanden und nur auf ihr Gehör verlassen mussten. Andere Aufgaben mussten mit einer Hand oder einem Bein erledigt werden. Ein Parcours musste mit verbundenen Augen mit Hilfe eines Sehenden durchlaufen werden. Oder auch mit einem Fernglas, wo der Teilnehmer anders herum durchsehen musste. Dieses erschwert die Sehkraft. Wiederum an einem anderen Stand wurden die Gesichter hinter Papptellern versteckt, so dass die Gesichtszüge nicht erkannt wurden und für andere nicht zu deuten sind. Viele Kinder stellen fest, dass es ganz schön schwierig ist, mit einem Handicap zu leben und hatten mehr als Respekt dazu bekommen. Nach unserer Grillmittagspause mit Würstchen und selbstgebackenem Kuchen ging es weiter zur Stammesversammlung. Innerhalb unseres

15 Verbandes ist Kindermitbestimmung groß geschrieben, so dass jede Gruppe einen Delegierten hatte, der im Sinne der Gruppe abstimmen und sich daran beteiligen konnte. U. a. sollte ein neues, drittes Vorstandmitglied gewählt werden. Auf Grund von Kandidatenmangel ging dieses leider nicht und der Posten bleibt bis auf weiteres vakant. Auch stand die Wahl einer neue Kuratin/ eines Kuraten an. Hier stellte sich Gisela Schrade wieder zur Verfügung und wurde einstimmig wiedergewählt. Mit Nikklas Zuther, der noch ein Jahr Amtszeit hat, bildet sie nun gemeinsam das Vorstandsduo. Auch standen weitere Punkte auf der Tagesordnung wie Kassenbericht, Anträge und Ausschau auf das was wir in der nächsten Zeit planen und welche Aktionen gemacht werden. Ebenso steht unser Sommerlagertermin fest. Der Zeitraum wird vom bis sein. Der Ort ist noch nicht ausgewählt, da hier noch eine Abstimmung in den Gruppen dazu stattfinden soll. Wer Lust bekommen hat bei uns mit zumachen, Anna Dobert steht unter der Mailadresse mit Rat und Tat zur Verfügung. Besonders bei den Mädchen ab 3. Klasse wird nach Verstärkung gesucht. Wir freuen uns auf Euch. Fotos Daniel Dobert, Niklas Zuther Die Domschule St. Marien lädt alle Schüler der 4. und 6. Klasse mit ihren Eltern ein zum Tag der offenen Tür am Samstag, dem 22. November 2014, von Uhr. Domschule St. Marien: Tag der offenen Tür Schüler, Lehrer und Schulleitung geben an diesem Tag Einblicke in die verschiedenen Unterrichtsfächer und schulischen Aktivitäten und stehen für Informationen und beratende Gespräche zur Verfügung. Die staatlich anerkannte Stadtteilschule bereitet ihre Schüler intensiv auf alle Schulabschlüsse vor. Das engagierte Seite 15 Miteinander November 2014 Regina Geyer, Domschule St. Marien Kollegium legt besonderen Wert auf eine qualifizierte fachliche Bildung und auf die Vermittlung christlicher Werte in einer von gegenseitiger Achtung geprägten Schulgemeinschaft. Je nach Bedarf können die Eltern zwischen einer Halbtags- und einer Ganztagsbetreuung für ihr Kind wählen. Sie finden die Domschule St. Marien in der Schmilinskystraße 70, direkt neben dem Mariendom. Zentraler geht es nicht!

16 St. Martin, St. Martin... Sandra Knier Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Freunde der Schule, wie in jedem Jahr wollen wir wieder gemeinsam das Martinsfest feiern. Am 7. November 2014 um Uhr treffen wir uns mit unseren L atern en au f d em Schulhof der Katholischen Schule Farmsen. Bei Würstchen, Glühwein, Kinderpunsch bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Auch gibt es wieder Lose zu kaufen, mit denen man attraktive Wertgutscheine gewinnen kann. Auf zahlreiche Besucher freuen sich die Katholische Schule Farmsen und die Gemeinde Heilig-Geist. Weihnachtsbaumschlagen Werner Pietruska Es ist schon ein alter Brauch, dass Werner Kwiatkowski vor dem 1. Advent zum Weihnachtsbaumschlagen einlädt. Am Donnerstag, den sollen wieder Weihnachtsbäume geschlagen werden. Dazu werden immer hilfreiche Hände benötigt, denn eigentlich sind es ja 4 Schritte bis die Weihnachtsbäume prächtig am Altar erstrahlen: 1. Finden von geeigneten Weihnachtsbäumen die kostenfrei übergeben werden. Das hat Werner Kwiatkowski durch seine guten Kontakte bisher immer gut gelöst. 2. Absägen und Abtransportieren zur Kirche. 3. Aufstellen in der Kirche und Befestigen 4. Kerzen anbringen und mit einer Unmenge von Weihnachtskugeln schmücken, ohne dass eine herunterfällt. Bei der Revierförsterei Volksdorf habe ich im Januar 2014 einen Kettensägen-Lehrgang besucht. Mit schnittfester Hose und Stiefeln kann ich die Sägetruppe unterstützen. Zum Abtransport der Weihnachtsbäume mit Aufladen und Abladen werden die meisten Leute benötigt. Zur Erinnerung wird es Mitte November noch einmal eine Vermeldung geben. Kontakt: Werner Pietruska, Tel: 040/ Seite 16 Miteinander November 2014

17 Es ist eines der größten Events für einen Messdiener: Die Ministrantenwallfahrt in die Ewige Stadt, Rom. Alle 4 Jahre pilgern zehntausende von Messdienern nach Rom um dort den amtierenden Papst zu besuchen, die Gemeinschaft der Messdiener zu feiern und an ihren Schutzpatron, den Hl. Tarcisius, zu denken. Nachdem die Wallfahrt im Jahr 2010 auf internationaler Ebene veranstaltet wurde, waren nun im Jahr 2014 hauptsächlich Ministrantengruppen aus den deutschsprachigen Ländern zu seiner Heiligkeit Papst Franziskus eingeladen. Die Einladungen landeten auch in den Briefkästen von 19 Ministranten der Gemeinde Hl. Geist. Diese 19 Messdiener aus Farmsen und der näheren Umgebung machten sich gemeinsam mit anderen Messdienern der Pfarrei Seliger Johannes Prassek und mit Pater Marek in einem Bus vom Hamburg ZOB auf den Weg nach Rom. Vom Erzbistum Hamburg aus starteten 450 Messdiener in Richtung Italien, um dort ca weitere Altardiener zu treffen. Jeder ging mit großen Erwartungen in dieses Abenteuer, das unter dem Motto Frei darum ist es erlaubt Gutes zu tun stand. Diejenigen, die schon mal an einer solchen Wallfahrt teilgenommen haben, schwärmten in den Wochen vor Reiseantritt von der wunderbaren Atmosphäre, von dem guten italienischen Essen und von der Gastfreundschaft der Römer, wussten aber auch, dass es kein Spaziergang ist, die Ewige Stadt auf einer Busfahrt, die ca. 24 Stunden lang ist, zu erreichen. So führte auch unser Weg nach Rom, auf der Suche nach Pizza, Pasta und Papst. Reisetagebuch: Samstag, , 11:45 Uhr Seite 17 Miteinander November 2014 Alle Wege führen nach Rom Florentin Sochor Die Koffer sind gepackt und im Bus verstaut, alle Teilnehmer sind anwesend, gesund und etwas aufgeregt. Nachdem die letzten Interviews für die regionalen Medien gegeben wurden und alle ihren Platz im Reisebus gefunden haben, fuhren uns die 3 netten Busfahrer der Reisefreunde u.a. über die A1 und die A7 in Richtung Petersdom. Sonntag, , 12:05 Uhr Nachdem die Strapazen der Busfahrt überstanden waren, durften wir endlich die Chalets und Bungalows beziehen, uns frisch machen und danach die regionalen Speisen der Italiener verköstigen. 16:00 Uhr Anschließend begaben wir uns in die Basilika Sankt Paul vor der Mauern, um dort eine Metropolitan- Messe mit den Messdienern der Bistümer Hildesheim, Osnabrück und Hamburg zu feiern. Von Sankt Paul aus traten wir eine erste Erkundungstour durch die römische Innenstadt an, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Die Tour führte uns an den großen Sehenswürdigkeiten, wie dem Kolosseum, dem Forum Romanum, der Schreibmaschine, dem Via del Corso, dem Trevi- Brunnen (leider auf Grund von Renovierungsarbeiten nicht sichtbar), der Spanischen Treppe bis hin zur Piazza del Popolo vorbei. Ein besonderes Highlight war der Sonnenuntergang über den Dächern Roms, welchen man hervorragend vom Pincio (eine erhöhte Gartenanlage an der Piazza del Popolo) beobachten konnte. In der Abenddämmerung wurden wir freundlicherweise von unseren Busfahrern zur Unterkunft gefahren, wo wir den Abend in fröhlicher Runde ausklingen ließen. Montag, , 08:00 Uhr Jeder Tag der Woche begann um ca. 08:00 Uhr mit dem gemeinsamen Morgengebet. Anschließend nahmen wir ein typisch italieni-

18 sches Frühstück ein. Bis zum Nachmittag war für den ersten vollen Tag in Rom eine Stadtrally von den Organisatoren vorgesehen. Durch das Lösen von Frageund Aufgabestellungen erarbeiteten wir uns in Kleingruppen den Weg durch die Stadt bis zum Ziel auf einem der 7 Hügel Roms, dem Aventin. Dort war für uns ein kleines Picknick vorbereitet. Es gab Kekse und Obst. Nach dieser Stärkung hatte jede Gruppe die Gelegenheit eigene Programmpunkte zu erleben. 18:00 Uhr Gemeinsam mit den Reisegruppen aus Volksdorf, Poppenbüttel, Rahlstedt und dem Kleinen Michel feierten wir eine Hl. Messe in der Kirche San Salvatore in Onda. Dort liegt der Hl. Vinzenz Pallotti in einem Glassarg bestattet. Ein besonderer Ort für Pallottiner und diejenigen, die durch die Pallottiner, letztlich durch Pallottis Werk und Lehre, geprägt wurden. Als Tagesabschluss nutzten einige den Pool der Unterkunft zum Entspannen. Dienstag, , 9:00 bis 15:00 Die Ewige Stadt hat viel zu bieten. Besonders interessant sind auch die alten Gebäude, die auch noch im 21. Jahrhundert gut erhalten sind. Seite 18 Miteinander November 2014 Dazu gehört das Kolosseum. Eine mächtige Arena, in der Tier- und Gladiatorenkämpfe, Seeschlachten und Sportveranstaltungen ausgetragen wurden. Das Kolosseum ist ein sehr sehenswertes Objekt, auch von innen. Dementsprechend lang waren die Menschenschlangen am Einlass. Um nicht zu viel kostbare Zeit mit Warten zu verbringen, haben wir uns kurzfristig und klugerweise um entschieden und den halben Tag genutzt um andere Attraktionen in Kleingruppen zu begutachten. Einige pilgerten zur Lateranbasilika (San Giovanni in Laterano), der Bischofskirche von Rom andere besichtigten die Engelsburg und wieder andere wanderten durch die charmanten Kleingassen der Innenstadt und dem Viertel Trastevere. 16:00 Uhr Mit einem thematischpassenden Vorprogramm wurden wir auf die Vesper und die Audienz mit Papst Franziskus eingestimmt. Wir probten die Wallfahrtslieder und bekamen Informationen zu den anderen Bistümern. 18:00 Dann war es endlich soweit! Papst Franziskus fuhr, von Wachmännern der

19 Schweizergarde begleitet, zwischen den knapp Ministranten aus Deutschland, Österreich und Litauen auf dem Petersplatz in seinem Papamobil. Danach begann die Marienvesper. In seiner Ansprache, die er auf Deutsch vortrug, ermutigte uns der Papst unseren Dienst mit Freude weiterzumachen, bekräftigte, dass wir ein sehr wichtiger Teil der Kirche und ihrer Zukunft sind und forderte uns dazu auf, unsere Ohren für Gottes Aufruf, wie Maria, offen zu halten. Gott braucht den Menschen! Als Gastgeschenk erhielt Papst Franziskus das Wallfahrtstuch, welches er später im Rahmen der Tauschaktion mit einem Ministranten tauschte. Außerdem gab der Papst uns die Gelegenheit ihm unsere Fragen, die uns im Alltag beschäftigen, zu stellen und beantwortete diese mit hilfreichen und gut verständlichen Worten. Etwa gegen 20:30 war das Programm auf dem Petersplatz beendet. Mittwoch, , 9:00 Nach diesen ersten getakteten Tagen sehnten sich alle nach etwas ruhigerem Programm. Die perfekte Abwechslung zum römischen Stadtleben bieten die Parkanlagen in Tivoli, einer Kleinstadt vor den Toren Roms. Dort besichtigten wir die Villa d Este mit ihren riesigen Brunnen und Fontänen, den fein angelegten Gärten und dem herrlichen Blick über die Region Latium. Von Tivoli ist es nicht mehr weit bis man die Albaner Berge erreicht. Dort liegen der Sommersitz des Papstes Castel Gandolfo und der Albaner See. Für jeden von uns kam dieser große See wie gerufen. In der Hitze Italiens bot er die erfrischende Abkühlung. Nach dem wohltuenden Bad hatten wir eine Verabredung der besonderen Art. 18:00 Viele Messdiener sind den weiten Weg nach Rom gereist, nicht nur um den Papst zu sehen und die Stadt zu entdecken, sondern auch um neue Kontakte zu knüpfen und andere Messdiener kennenzulernen. Am besten schafft man das bei einem Blind Date. Dazu waren die jeweiligen Busgruppen mit 2 weiteren Gruppen auf einem der vielen schönen Plätze Roms verabredet. Wir hatten die Ehre zwei bayrische Messdienergruppen zu treffen und mit Ihnen Seite 19 Miteinander November 2014

20 ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu singen. Zum Schluss dieser netten Begegnung wurde ein Foto geschossen, das unsere Zusammenkunft auf der Piazza del Popolo dokumentiert. Anschließend hatte man die Gelegenheit in der Stadt zu Abend zu essen und das Abendgebet in der Kirche Santa Maria del Anima zu besuchen. Donnerstag, , 8:00 Der letzte volle Tag in Rom begann ähnlich wie die anderen mit Frühstück und Morgenandacht. An diesem letzten Tag hatten wir noch eine wichtige Sehenswürdigkeit offen: Den Petersdom. Obwohl wir schon zeitig von der Herberge aufbrachen, um eine langen Menschenschlange zu meiden, blieb uns das anstehen nicht erspart. Vor uns warteten bereits nahezu alle anderen Besucher der Stadt. Wie durch ein Wunder hielt sich die Wartezeit mit einer Stunde noch in Grenzen. Und wer würde behaupten, es hätte sich nicht gelohnt die relativ kleine Hürde zu überwinden. Der Petersdom ist eine gigantische und beeindruckende Basilika. Selbst die, die schon häufiger in diese bedeutende Kirche eintreten durften, staunen unentwegt über das reichverzierte Hauptschiff mit seinen zahlreichen Seitenaltären- und Kapellen und über die mächtige Kuppel. Faszinierend ist natürlich der Hauptaltar, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unmittelbar über dem Grab des Hl. Petrus steht. 16:00 Nach dem wir ausreichend Zeit zum Besichtigen und Bestaunen hatten und sich alle um ihr leibliches Wohl gekümmert haben, fanden wir uns erneut im Petersdom zusammen, um mit allen Hamburger Messdienern einen Weggottesdienst zu feiern. Im Petersdom wurde für uns extra der Kathedralteil hinter dem Hauptaltar abgesperrt. Dort begannen wir die Messe mit dem Vers Tu es Petrus, et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam. (Du bist Pe- Seite 20 Miteinander November 2014 trus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen) und gingen dann in einer langen Prozession zur Chiesa di Santo Spirito in Sassia. Danach trafen wir uns zum Bistumsabend in der Unterkunft. Dort wurden einige Dankesreden gehalten und eine Diashow mit allen Fotos und Filmen gezeigt, die unser Kamerateam aus dem Erzbistum Hamburg zusammengestellt hat. Wer dann noch nicht direkt das Bett aufsuchte, ließ den letzten Abend in Rom angemessen ausklingen. Freitag, , 7:00 Der Tag der Abreise Die Koffer sind gepackt, etwas Proviant hat auch noch Platz gefunden. Zur Morgenandacht konnten alle erworbenen Devotionalien durch unseren Jugendpfarrer Tobias Sellenschlo gesegnet werden. Danach war man damit beschäftigt die richtige Sitzposition im Bus zu finden Ob sie jemand gefunden hat? Das kann niemand so genau beantworten. 23 Stunden Rückfahrt gen Heimat. Viele waren erschöpft, dennoch glücklich an diesem Erlebnis teilgenommen zu haben. Einige waren bestimmt traurig diese wunderschöne Stadt hinter sich zu lassen. Aber das wichtigste ist: Alle sind gesund wieder in Hamburg angekommen! Und mit Sicherheit kann man sagen: Wir sind wieder dabei, wenn es in vier Jahren heißt: Alle Wege führen nach Rom

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