ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG

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1 ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG Geshäftsberiht 213 Die Pensionskasse im ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzern

2 ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzern ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung auf Gegenseitigkeit Gleihordnungskonzern nah 18 Abs. 2 AktG HALLESCHE Krankenversiherung auf Gegenseitigkeit 1 % ALTE LEIPZIGER Holding Aktiengesellshaft 1 % 1 % 1 % ALTE LEIPZIGER Versiherung Aktiengesellshaft ALTE LEIPZIGER Bauspar AG ALTE LEIPZIGER Trust Investment- Gesellshaft mbh 1 % RECHTSSCHUTZ UNION Shaden GmbH 1 % ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG 1 % ALTE LEIPZIGER Pensionsfonds AG 1 % ALTE LEIPZIGER Pensionsmanagement GmbH 1 % ALTE LEIPZIGER Treuhand GmbH

3 ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG Geshäftsberiht 213 Die Pensionskasse im ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzern

4 3 Aufsihtsrat, Vorstand, Treuhänder für das Siherungsvermögen, Verantwortliher Aktuar 4 Beriht des Aufsihtsrats 6 Beriht des Vorstands Lageberiht 14 Bewegung des Bestandes an Pensionsversiherungen im Geshäftsjahr Bilanz zum 31. Dezember Gewinn- und Verlustrehnung für die Zeit vom 1. Januar 213 bis 31. Dezember Anhang zum Jahresabshluss 2 Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden 22 Kapitalflussrehnung 24 Erläuterungen zur Bilanz 28 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrehnung 28 Sonstige Angaben 3 Übershussbeteiligung der Versiherungsnehmer im Jahr Bestätigungsvermerk des Abshlussprüfers 4 Kontakt

5 3 Aufsihtsrat Dr. Walter Botermann Vorsitzender der Vorstände der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung/ HALLESCHE Krankenversiherung/ ALTE LEIPZIGER Holding Vorsitzender Köln Vorstand Dr. Peter Seng Aktuar (DAV) Mörfelden-Walldorf Sakip Ziyal Oberursel (Taunus) Reinhard Kunz Aktuar (DAV) Mitglied der Vorstände der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung/ HALLESCHE Krankenversiherung/ ALTE LEIPZIGER Holding stv. Vorsitzender Bad Homburg v. d. Höhe Wiltrud Pekarek Aktuarin (DAV) Mitglied der Vorstände der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung/ HALLESCHE Krankenversiherung/ ALTE LEIPZIGER Holding Salah (bis ) Martin Rohm Mitglied der Vorstände der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung/ HALLESCHE Krankenversiherung/ ALTE LEIPZIGER Holding Königstein im Taunus (seit ) Treuhänder für das Siherungsvermögen Dr. Gert A. Benkel Rehtsanwalt Neu-Isenburg Hans Krell Stellvertreter des Treuhänders Kronberg im Taunus Verantwortliher Aktuar Dr. Jürgen Bierbaum Aktuar (DAV) Waiblingen Die Angaben zu Aufsihtsrat und Vorstand sind Teil des Anhangs

6 4 Beriht des Aufsihtsrats Der Aufsihtsrat hat die ihm nah Gesetz, Satzung und Geshäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geshäftsführung laufend überwaht und beratend begleitet. Der Aufsihtsrat ist im Geshäftsjahr 213 zu vier Sitzungen zusammengetreten und hat sih zwishen den Sitzungen insbesondere durh shriftlihe und mündlihe Berihte über den Gang der Geshäfte unterrihten lassen. In seinen Sitzungen hat sih der Aufsihtsrat ausführlih mit der Geshäftsentwiklung, der Geshäftsstrategie und der Unternehmensplanung befasst. Vor dem Hintergrund der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase hat sih der Aufsihtsrat mit der Risikosteuerung zu den wesentlihen Risikokategorien eingehend befasst. Die langfristige Eigenmittelausstattung der Gesellshaft zur Siherstellung der dauerhaften Erfüllbarkeit der Verträge wurde eingehend unter Mitwirkung des Verantwortlihen Aktuars mit dem Vorstand der Gesellshaft beraten. Um einen kontinuierlihen Aufbau der Zinszusatzreserve über die nähsten Jahre zu gewährleisten, wurde die Kapitalanlagestrategie und dazu insbesondere die Aktienstrategie besprohen. Die Bedekung der aufsihtsrehtlih geforderten Solvabilitätsspanne und die möglihen Auswirkungen von Solveny II auf Pensionskassen waren in diesem Zusammenhang weitere Gegenstände der Beratungen im Aufsihtsrat. Darüber hinaus hat der Aufsihtsrat den Planungsprozess für das Geshäftsjahr 214 einshließlih der Rahmenplanung zur Kapitalanlage und die darauf aufbauende Mittelfristplanung sowie die Geshäftsstrategie der Gesellshaft ausführlih beraten und verabshiedet. Darüber hinaus hat sih der Aufsihtsrat mit Geshäftsführungs- und Aufsihtsratsangelegenheiten befasst. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Vorstand den Aufsihtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend sowie den gesetzlihen Vorgaben entsprehend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Planung, der Geshäftsentwiklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie über die Wahrung der Compliane informiert hat. Der Vorsitzende des Aufsihtsrats stand mit dem Vorstand in ständiger enger Verbindung. Er ließ sih regelmäßig über bedeutsame Fragen und Maßnahmen der Geshäftspolitik informieren. Die Mitglieder des Aufsihtsrats wurden über die Ergebnisse laufend unterrihtet. Der Verantwortlihe Aktuar hat die versiherungsmathematishe Bestätigung unter der Bilanz erteilt und dem Aufsihtsrat über die wesentlihen Ergebnisse seines Erläuterungsberihts in der Bilanzsitzung berihtet. Der Aufsihtsrat hat den Erläuterungsberiht und die Ausführungen hierzu zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Abshlussprüfer, die KPMG AG Wirtshaftsprüfungsgesellshaft, Berlin, hat den Jahresabshluss zum 31. Dezember 213 sowie den Lageberiht des Vorstands unter Einbeziehung der Buhführung geprüft und einen uneingeshränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsihtsrat hat den Jahresabshluss zum 31. Dezember 213, den Lageberiht und den Vorshlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Das vom Aufsihtsrat beauftragte Mitglied, Herr Reinhard Kunz, berihtete dem Aufsihtsrat in der Bilanzsitzung über seine vorbereitende Tätigkeit und Prüfungen hinsihtlih der Aufgaben des Aufsihtsrats nah 17 Absatz 3 Satz 2 AktG. Der Abshlussprüfer hat in der Bilanz-

7 5 sitzung des Aufsihtsrats über die wesentlihen Ergebnisse seiner Prüfung berihtet. Der Aufsihtsrat shließt sih dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabshlusses durh den Abshlussprüfer an und hat nah dem abshließenden Ergebnis seiner Prüfung Einwendungen niht zu erheben. Der Aufsihtsrat hat den Jahresabshluss gebilligt, der damit gemäß 172 AktG festgestellt ist. Dem Vorshlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns shließt sih der Aufsihtsrat an. Der Vorstand hat dem Aufsihtsrat den Beriht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß 312 AktG sowie den hierzu vom Abshlussprüfer gemäß 313 AktG erstatteten Prüfungsberiht vorgelegt. Der uneingeshränkte Bestätigungsvermerk des Abshlussprüfers lautet wie folgt:»nah unserer pflihtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsählihen Angaben des Berihts rihtig sind, Mit Blik auf den Eintritt von Herrn Martin Rohm in die Vorstände der Konzernobergesellshaften ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung auf Gegenseitigkeit, HALLESCHE Krankenversiherung auf Gegenseitigkeit und ALTE LEIPZIGER Holding AG und der damit verbundenen Ressortzuständigkeit haben sih Änderungen in der Zusammensetzung des Aufsihtsrats des Unternehmens ergeben. Am 6. November 213 ist Frau Wiltrud Pekarek, Vorstandsmitglied der Konzernobergesellshaften, aus dem Aufsihtsrat ausgeshieden und Herr Martin Rohm in den Aufsihtsrat der Gesellshaft gewählt worden. Der Aufsihtsrat sprah Frau Pekarek seinen Dank für ihre langjährige und kompetente Aufsihtsratsarbeit aus. Oberursel (Taunus), den 13. März 214 ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG Der Aufsihtsrat 2. bei den im Beriht aufgeführten Rehtsgeshäften die Leistung der Gesellshaft niht unangemessen hoh war.«der Aufsihtsrat hat den Beriht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft und shließt sih dem Prüfungsergebnis des Abshlussprüfers an. Nah dem abshließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsihtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Shluss des Berihts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Dr. Botermann Vorsitzender

8 6 Beriht des Vorstands Lageberiht Entwiklung des Pensionskassenmarktes Bei den in die Statistik des Gesamtverbandes der Deutshen Versiherungswirtshaft (GDV) einbezogenen Pensionskassen ging im Neugeshäft nah vorläufigen Angaben die Anzahl der Verträge um 23,7 % zurük, der laufende Beitrag verringerte sih um 25,6 % und die Versiherungssumme um 26,4 %. Die Einmalbeiträge des Neugeshäfts hingegen stiegen um 56,3 %. Die gebuhten Beiträge erhöhten sih gegenüber dem Vorjahreswert um 2,9 %. Unsere Geshäftsergebnisse im Überblik Die gebuhten Beiträge haben sih im Gegensatz zum Neugeshäft positiv, jedoh mit einer etwas geringeren Zuwahsrate als im Markt, entwikelt. Der Abgang resultierte überwiegend aus vorzeitigem Abgang. Die Stornoquote hat sih leiht erhöht. Durh ein gestiegenes Kapitalanlageergebnis konnte der Rohübershuss deutlih gesteigert werden. Die Abshlusskostenquote stieg, da die Beitragssumme des Neuzugangs stärker zurük ging als der Abshlussaufwand. Die Verwaltungskostenquote ist leiht gesunken. Das Kapitalanlageergebnis ist gestiegen, wobei der Zuwahs etwa zur Hälfte auf die Realisierung stiller Reserven zurükzuführen ist. Im Zuge des Anstiegs des Rohübershusses wurde das Eigenkapital gestärkt. Gleihzeitig erhöhte sih durh die Zuführung zur Rükstellung für Beitragsrükerstattung der darin enthaltene freie Teil dieser Rükstellung. Insgesamt konnten damit die Eigenmittel ausgebaut und die Risikotragfähigkeit der Gesellshaft gestärkt werden. Beim Vergleih der Geshäftsergebnisse 213 mit der Prognose im Ausblik unseres letztjährigen Geshäftsberihtes ist festzustellen, dass die Entwiklung der gebuhten Beiträge besser ausfiel als erwartet. Das Kapitalanlageergebnis übertraf unsere Prognose, die von geringeren Reserverealisierungen ausgegangen war. Auh das Jahresergebnis fiel höher aus als erwartet. Betriebene Versiherungsarten Die ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG bietet Kollektiv- Rentenversiherungen an, ergänzend hierzu Berufsunfähigkeitsversiherungen und Hinterbliebenenzusatzrenten. Neugeshäft und Bestandsbewegung Das Neugeshäft gegen laufenden Beitrag ging um 23,1 % auf 1,3 Mio. zurük, die Einmalbeiträge hingegen stiegen um 115 % auf,2 Mio.. Insgesamt ergab dies einen Rükgang der gesamten Neugeshäftsbeiträge um 14,5 % auf 1,5 Mio.. Die versiherte Jahresrente des Neuzugangs verzeihnete einen Rükgang von 3,7 % auf 1,7 Mio.. Der gesamte Abgang, gemessen in laufenden Beiträgen für ein Jahr, stieg um 3, % auf 1,5 Mio.. Der Hauptanteil entfiel auf den vorzeitigen Abgang. Dies führte zu einer gegenüber dem Vorjahr leiht erhöhten Stornoquote von 4,6 % (4,4 %) 1, gemessen an den laufenden Beiträgen des vorzeitigen Abgangs im Verhältnis zum mittleren Versiherungsbestand. Die Stornoquote nah Anzahl der Verträge lag bei 1,2 % (1,5 %). Der Versiherungsbestand umfasste zum Jahresende (27.419) Rentenversiherungen mit einem laufenden Jahresbeitrag von 22,7 Mio. (22,7 Mio. ) und einer versiherten Jahresrente von 44, Mio. (44, Mio. ). Weitere Einzelheiten enthält die Übersiht zur Bewegung des Versiherungsbestandes. Beitragseinnahmen, Versiherungsleistungen und Aufwendungen für den Versiherungsbetrieb Die gebuhten Beiträge wuhsen um 1,7 % auf 23,1 Mio.. Die ausgezahlten und zurükgestellten Leistungen für Versiherungsfälle und Rükkäufe sowie für Übershussanteile stiegen um 5,2 % auf 2,5 Mio. (2,3 Mio. ). Der Zuwahs der Leistungsverpflihtungen gegenüber den Versiherungsnehmern, bestehend aus der Veränderung der Dekungsrükstellung, der Rükstellung für Beitragsrükerstattung und der gutgeshriebenen Übershussanteile, erhöhte sih von 24,6 Mio. um 6,6 % auf 26,3 Mio.. Per saldo stiegen die 1 Vorjahreswerte in Klammern

9 Geshäftsjahr gesamten Leistungen zugunsten unserer Kunden im Berihtsjahr von 27, Mio. um 6,5 % auf 28,7 Mio.. Die Aufwendungen für den Versiherungsbetrieb sanken um 14,4 % auf 1,3 Mio., wobei sih die Abshlussaufwendungen insbesondere Abshlussprovisionen von 1, Mio. im Vorjahr auf,8 Mio. verringerten. Die Verwaltungsaufwendungen lagen nahezu unverändert bei,5 Mio.. Die Abshlusskostenquote gemessen als Quotient der gesamten Abshlusskosten und der Beitragssumme des Neugeshäfts stieg auf 2,38 % (2,18 %). Der Verwaltungskostensatz sank von 2,37 % auf 2,21 %. In den Kapitalanlagen waren zum Geshäftsjahresende Bewertungsreserven von 13,4 Mio. (27,7 Mio. ) enthalten. Es wurden keine Wertpapiere nah 341b HGB dem Anlagevermögen zugeordnet. Eine genaue Darstellung der Bewertungsreserven befindet sih im Anhang des Geshäftsberihts unter den Erläuterungen zur Bilanz. Den Erträgen aus Kapitalanlagen der Fondsgebundenen Lebensversiherungen in Höhe von 181 Tsd. (116 Tsd. ) inklusive niht realisierter Gewinne standen 1 Tsd. (14 Tsd. ) als Aufwand gegenüber. Die Entwiklung der Liquidität im Geshäftsjahr 213 ist aus der im Anhang dargestellten Kapitalflussrehnung ersihtlih. Versiherungstehnishes Ergebnis Kapitalanlagen Die Kapitalanlagen ohne den Anlagestok der Fondsgebundenen Lebensversiherungen erhöhten sih zum Jahresende auf 196,5 Mio. (+ 14,7 %). Sie setzten sih zusammen aus 17,9 Mio. Namensshuldvershreibungen, 83,3 Mio. Shuldsheinforderungen und Darlehen, 3,3 Mio. Einlagen bei Kreditinstituten, 1,8 Mio. in Aktienfonds sowie,2 Mio. Namensgenusssheinen. Die versiherungstehnishen Erträge stiegen um 4,9 % auf 31,8 Mio. und die Aufwendungen um 4,6 % auf 31, Mio.. Damit erhöhte sih das versiherungstehnishe Ergebnis von,7 Mio. im Vorjahr auf,8 Mio.. Nihtversiherungstehnishes Ergebnis Das nihtversiherungstehnishe Ergebnis blieb mit,2 Mio. im Vergleih zum Vorjahr unverändert. Die Kapitalanlagen der Fondsgebundenen Lebensversiherungen stiegen von,8 Mio. im Vorjahr auf 1, Mio. (+ 31,8 %). Ergebnis des Geshäftsjahres Kapitalanlageergebnis Das Nettoergebnis der Kapitalanlagen ohne den Anlagestok der Fondsgebundenen Lebensversiherungen übertraf mit 7,7 Mio. das Vorjahresergebnis von 6,8 Mio.. Die Nettoverzinsung betrug 4,2 % (4,26 %). Die laufenden Erträge konnten von 6,1 Mio. auf 6,7 Mio. gesteigert werden. Die laufenden Aufwendungen stellten sih unverändert auf,1 Mio.. Das außerordentlihe Ergebnis erhöhte sih auf 1,2 Mio. (,8 Mio. ). Es resultierte im Wesentlihen aus Abgangsgewinnen infolge von Rentenumshihtungen. Das Geshäftsjahr 213 shloss mit einem Rohübershuss nah Steuern in Höhe von 3,4 Mio. (2,5 Mio. ) ab. Er wurde wie folgt verwendet: Der Rükstellung für Beitragsrükerstattung wurden 2,8 Mio. (2, Mio. ) zugeführt. Sie betrug zum Jahresende 5,4 Mio. (3,6 Mio. ), wobei sih die darin enthaltene freie RfB auf 2,4 Mio. (1,4 Mio. ) erhöhte. Es verblieb ein Jahresübershuss von,6 Mio. (,5 Mio. ). Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von,4 Mio. (,11 Mio. ) ergab sih ein Bilanzgewinn von,7 Mio. (,6 Mio. ).

10 8 Lageberiht Erklärung über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der nah 312 AktG zu erstellende Beriht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen shließt mit der Erklärung ab, dass die Gesellshaft nah den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rehtsgeshäfte vorgenommen wurden, bei jedem dieser Rehtsgeshäfte von dem herrshenden Unternehmen oder den mit diesem verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der vorerwähnten Unternehmen hat die ALTE LEIPZIGER Pensionskasse AG im Berihtsjahr niht getroffen oder unterlassen. Gewinnverwendungsvorshlag Der Hauptversammlung wird vorgeshlagen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von ,68, bestehend aus 63., Jahresübershuss und ,68 Gewinnvortrag, einen Betrag von 6., den anderen Gewinnrüklagen zuzuführen und den Rest in Höhe von ,68 auf neue Rehnung vorzutragen. fristgerehten Umsetzung der Vorshriften des neuen Regelwerkes entwikelt. In der aus der Geshäftsstrategie abgeleiteten Risikostrategie des Unternehmens sind die Ziele zur Kapitalausstattung und die Grundsätze zum Umgang mit den aus unserer Geshäftstätigkeit abgeleiteten Risiken festgelegt. Der Umfang der Risikoübernahme wird durh die vorhandene Risikotragfähigkeit bestimmt. Risikomanagement-Organisation Unser Risikomanagement basiert auf Grundsätzen und Verfahren, die einheitlih für alle Gesellshaften des ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzerns gelten. Die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Aufgaben und Verantwortlihkeiten sind in unserem Unternehmen klar definiert, aufeinander abgestimmt und in den entsprehenden Handbühern und Rihtlinien der Gesellshaft verbindlih festgelegt. Dabei ahten wir auf eine Trennung zwishen Risikoverantwortung und Risikokontrolle sowohl innerhalb der einzelnen als auh zwishen den vershiedenen Funktionen. Nahtragsberiht Im bisherigen Verlauf des Geshäftsjahres 214 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Das zentrale Risikomanagement ist für die Steuerung des Risikomanagement-Prozesses sowie für die Weiterentwiklung des Risikomanagementsystems zuständig. Ihm obliegt weiterhin die Koordination des eigens bestimmten Risikokomitees zur Analyse und Überwahung der Risikosituation aus Gesamtunternehmenssiht sowie auf Einzelrisikoebene. Risikoberihterstattung Bei der ALTE LEIPZIGER Pensionskasse, deren Risikomanagement in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellshaft ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung durhgeführt wird, hat das Risikomanagement einen hohen Stellenwert. Den steigenden gesetzlihen und aufsihtsrehtlihen Anforderungen wird mit einer kontinuierlihen Weiterentwiklung und Optimierung des Risikomanagementsystems begegnet. Im Rahmen eines konzernübergreifenden Solveny-II-Projekts werden die Auswirkungen der künftigen regulatorishen Anforderungen auf das Unternehmen überprüft. Durh die Teilnahme an umfangreihen Feldstudien und Konsultationen der BaFin und EIOPA zur Überprüfung der Auswirkungen von Solveny II auf die Versiherungsunternehmen werden frühzeitig Strukturen und Prozesse zur Siherstellung der Die Identifikation, Bewertung und Steuerung der wesentlihen Risiken erfolgt dezentral durh die Fahbereihe. Die Koordination dieses Prozesses und die Plausibilisierung auf Einzelrisikoebene übernimmt das zentrale Risikomanagement. Begleitend und unabhängig vom zentralen Risikomanagement prüft unsere Konzernrevision Geshäftsprozesse im Hinblik auf risikorelevante Auswirkungen sowie die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Risikomanagementsystems. Risikomanagement-Prozess Der Risikomanagement-Prozess umfasst alle organisatorishen Regelungen und Maßnahmen von der Risikoidentifika-

11 Geshäftsjahr tion bis zur Berihterstattung an den Aufsihtsrat und die BaFin. Als Risiken sehen wir alle Ereignisse und möglihe Entwiklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die sih negativ auf die Erreihung der Unternehmensziele bzw. risikostrategishen Ziele und im Extremfall auf den Fortbestand des Unternehmens auswirken können. Die Risikoidentifikation besteht in der unternehmensweiten, systematishen Erfassung aller Risiken sowie der Definition von Risikotreibern und Risikobezugsgrößen. Die Meldung neuer bzw. die Aktualisierung bereits vorhandener Risiken erfolgt durh die Risk-Owner quartalsweise oder bei Bedarf auh ad ho. Die Risikoanalyse und -bewertung erfolgt aufgrund von Berehnungen bzw. Expertenshätzungen der Fahbereihe sowie durh die Anwendung ökonomisher Modelle. Die Bewertung der Risiken wird sowohl für das aktuell laufende Jahr als auh für das Folgejahr durhgeführt und durh eine mittelfristige Risikoprognose aufgrund von Trends bzw. Entwiklungen interner und externer Einflussfaktoren ergänzt. Zur Risikosteuerung entwikeln wir Maßnahmen, die geeignet sind, Risiken zu begrenzen bzw. zu vermeiden, um die Ziele unserer Risikostrategie zu erreihen. Dazu setzen wir unter anderem ein Risikotragfähigkeitskonzept ein, das sowohl auf Basis ökonomisher Bewertungen als auh unter Berüksihtigung GuV-relevanter Zielgrößen konzipiert wurde. Das darauf aufbauende Limitsystem dient der Operationalisierung der Vorgaben aus der Risikostrategie und Optimierung des Chanen-Risikoprofils des Unternehmens. Dadurh soll sowohl eine Stärkung bzw. Stabilisierung unserer Ergebnissituation als auh eine Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit erreiht werden. Weitergehende Risikosteuerungsmaßnahmen werden in den Rihtlinien und Arbeitsanweisungen der Fahbereihe konkretisiert und dokumentiert oder im Risikokomitee beshlossen. Die Risikoüberwahung erfolgt durh das zentrale Risikomanagement. Unter dessen Koordination wird im Risikokomitee die Bewertung der Risiken plausibilisiert und qualitätsgesihert. Nah Prüfung der Einzelrisiken auf gegenseitige Abhängigkeiten und unter Einbeziehung von eventuell eintretenden Kumuleffekten erfolgt die Bestimmung der Gesamtrisikosituation. Dabei werden insbesondere möglihe Auswirkungen auf die wesentlihen Unternehmenskennzahlen bei Risikoeintritt betrahtet. Der Status der eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen und deren Zielerreihungsgrade werden in Abstimmung mit den Fahbereihen fortlaufend überwaht. Zudem werden im Rahmen der Risikoüberwahung eine regelmäßige Aktualisierung der Risikotragfähigkeit und eine laufende Überprüfung der Limiteinhaltung vorgenommen. Die Risikoberihterstattung an den Vorstand erfolgt quartalsweise und wird gegebenenfalls durh Ad-ho-Meldungen ergänzt. Die Risikoberihte geben einen umfassenden Überblik über die Gesamtrisikosituation der Gesellshaft, die Auswirkungen der Einzelrisiken sowie die eingeleiteten und geplanten Risikobegrenzungsmaßnahmen. Diese Informationen erhalten auh alle am Risikomanagement-Prozess beteiligten Führungskräfte und Mitarbeiter. Weiterhin erfolgt eine entsprehende Berihterstattung durh den Vorstand an den Aufsihtsrat und die BaFin. Darüber hinaus werden im Rahmen des bei der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung eingerihteten Asset- Liability-Management-Systems die Risiken der ALTE LEIPZIGER Pensionskasse in regelmäßigen Abständen unter ALM-Gesihtspunkten bewertet und überwaht. Risikokategorisierung Die Risikokategorisierung wird gemäß den Anforderungen des Rundshreibens 3/29 (VA) Aufsihtsrehtlihe Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) vorgenommen. Die in unserer Gesellshaft erfassten Risiken lassen sih demnah in Risiken der Kapitalanlage, versiherungstehnishe Risiken, Risiken aus dem Ausfall von Forderungen, operationelle Risiken, Reputationsrisiken sowie strategishe Risiken unterteilen. Die Risikobetrahtung erfolgt dabei auf Jahresebene. 1. Risiken der Kapitalanlage Das Management der Kapitalanlagen erfolgt im Spannungsfeld aus Siherheit, Rentabilität und Liquidität. Für die ALTE LEIPZIGER Pensionskasse steht der Siherheitsaspekt im Vordergrund, da die Siherheit der Kapitalanlagen die Qualität des Versiherungsshutzes bestimmt. Aus diesem Grund kommt dem Risikomanagement von Kapitalanlagen eine besondere Bedeutung zu. Unser Ziel ist es, in keinem Jahr den Rehnungszins zu untershreiten. Daher werden Risiken, die nur selten eintreten, aber eine große Wirkung entfalten, vermieden.

12 1 Lageberiht Um die Chanen an den Kapitalmärkten unter Berüksihtigung der spezifishen Risiken nutzen zu können, orientiert sih die Gesellshaft in ihrer Kapitalanlagepolitik an folgenden Prinzipien: Wir ahten auf ein hohes Maß an Siherheit bei allen Kapitalanlageinvestitionen. Dies spiegelt sih beispielsweise in der sehr guten Bonität der jeweiligen Emittenten und Kontrahenten wider. Dazu gehört aber auh eine gezielte Diversifikation nah Anlagearten, Regionen und Unternehmen zur Vermeidung von Kumulrisiken. Da die internen Anlagegrenzen enger sind, wurden die aufsihtsrehtlihen Vorgaben zur Mishung und Streuung jederzeit eingehalten. Wir tätigen ausshließlih Anlagen, die auf Dauer eine angemessene Rentabilität im Verhältnis zu ihrem Risiko erwarten lassen. Wihtig ist uns eine ausreihende Liquidität, um unsere Verpflihtungen aus dem Versiherungsgeshäft jederzeit erfüllen zu können. Die Kapitalanlagestrategie unseres Unternehmens rihtet sih am Asset-Liability-Management aus. Es werden sowohl die Vorgaben aus der Versiherungstehnik als auh die jeweiligen aufsihtsrehtlihen Vorshriften sowie bilanzielle und steuerlihe Anforderungen berüksihtigt. Das Asset-Management-Center der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung ist mit dem Kapitalanlagemanagement des gesamten ALTE LEIPZIGER HALLESCHE Konzerns nah einheitlihen Kriterien beauftragt. Das Mandat wird anhand vershiedener Ertrags- und Risikokennzahlen laufend überwaht. Damit soll das Erreihen der handelsrehtlihen Ertragsziele der einzelnen Gesellshaften sihergestellt und bei Abweihungen rehtzeitig gegengesteuert werden. Portfoliomanagement, Handelsabwiklung und Risikoontrolling sind dabei funktional klar voneinander getrennt Marktrisiko Hierunter werden potenzielle Verluste aufgrund von nahteiligen Veränderungen der Marktpreise oder preisbeeinflussender Faktoren verstanden. Das Marktrisiko umfasst dabei Zinsänderungsrisiken, Risiken aus Aktienkursveränderungen sowie Währungsrisiken. Mit Stresstests sowie Sensitivitäts- und Durationsanalysen simulieren wir Marktshwankungen, um die Auswirkungen auf unser Kapitalanlageportfolio quantifizieren und gegebenenfalls rehtzeitig reagieren zu können. Die im Folgenden aufgeführten Sensitivitätsanalysen für Marktpreisrisiken dienen dazu, potenzielle Wertveränderungen im Kapitalanlagenbestand mithilfe hypothetisher Marktszenarien zu shätzen. Basis der Betrahtung sind die Bestände unseres Unternehmens zum 31. Dezember 213. Zinsänderungsrisiko Für die festverzinslihen Kapitalanlagen ist vor allem das Zinsänderungsrisiko bedeutsam. Ein Zinsrükgang hat steigende Zeitwerte und somit erhöhte Bewertungsreserven auf Rentenpapiere zur Folge. Allerdings kann der Rükgang dazu führen, dass die versprohene Verzinsung niht mehr erwirtshaftet werden kann. Zum 31. Dezember 213 betrug der Zeitwert der verzinslihen Wertpapiere 24,6 Mio.. Die dargestellten Szenarien simulieren Parallelvershiebungen der Zinsstrukturkurve um ± 1 Prozentpunkt bzw. ± 2 Prozentpunkte. Absiherungsmaßnahmen für das Zinsänderungsrisiko wurden niht getätigt. Die in der Tabelle aufgeführten Zeitwerte lassen sih lediglih als grober Hinweis für eventuelle Wertverluste in der Zukunft heranziehen, da gegensteuernde Maßnahmen hier niht berüksihtigt wurden. Zinsveränderung Rükgang um 2 Prozentpunkte Rükgang um 1 Prozentpunkt IST zum Anstieg um 1 Prozentpunkt Anstieg um 2 Prozentpunkte Zeitwerte zins sensitiver Kapitalanlagen 1 1 Inhaber- und Namensshuldvershreibungen, Shuldsheindarlehen et. 262,1 Mio. 23,9 Mio. 24,6 Mio. 182,4 Mio. 163,5 Mio. Risiken aus Aktienkursveränderungen Durh die Investition in breit diversifizierte Blue Chip-Indizes werden die Aktienrisiken weitgehend auf die systematishen Varianten reduziert. Zudem wird die Anlage damit auf vershiedene Branhen und Regionen verteilt. Neben der Struktur des Aktienportfolios wird auh der relative Anteil der Aktien am Gesamtportfolio regelmäßig überprüft.

13 Geshäftsjahr Der Zeitwert der Aktienanlagen belief sih zum 31. Dezember 213 auf 1,9 Mio.. Durh den Einsatz eines weiterentwikelten dynamishen Wertsiherungsmodells begrenzen wir die Risiken aus unseren Aktienpositionen und lassen Chanen, die uns die Aktienmärkte bieten, niht ungenutzt. Bei Aktienkursveränderungen von ± 1 % bzw. ± 2 %, die in diesen Szenarien unterstellt werden, würden sih geänderte Zeitwerte in der aus der nahfolgenden Tabelle ersihtlihen Höhe ergeben. Zum Stihtag waren keine derivativen Absiherungsmaßnahmen vorhanden. Aktienkursveränderung Anstieg um 2 % Anstieg um 1 % IST zum Rükgang um 1 % Rükgang um 2 % 1 Aktien in Fonds Währungsrisiken außerhalb der Aktienfonds gehen wir nur sehr begrenzt ein, da wir den Grundsatz einer kongruenten Währungsbedekung befolgen. Für alle maßgeblihen Währungsverbindlihkeiten des versiherungstehnishen Geshäfts werden entsprehende Gegenpositionen bei den Kapitalanlagen aufgebaut. Das Währungsrisiko innerhalb der Aktienfonds wird unter dem allgemeinen Aktienkursrisiko subsumiert. Es erfolgte keine Absiherung Bonitäts- und Konzentrationsrisiko Zeitwerte aktienkurssensitiver Kapitalanlagen 1 2,3 Mio. 2,1 Mio. 1,9 Mio. 1,8 Mio. 1,6 Mio. Unter dem Bonitätsrisiko wird zum einen die Gefahr der Insolvenz und des Zahlungsverzugs verstanden, zum anderen aber auh die Gefahr von Bonitätsvershlehterungen eines Shuldners und damit einhergehend höherer Risikoaufshläge. Die Kapitalanlagebestände unseres Unternehmens sind aufgrund unserer Politik der Vermeidung von Bonitätsrisiken und der Konzentration auf unseren Heimatmarkt Deutshland derzeit niht von den Folgen der Staatsshuldenkrise betroffen. Der größte Teil der verzinslihen Wertpapiere im Direktbestand bestand zum 31. Dezember 213 aus Emissionen, die von inländishen Gebietskörpershaften oder ihren Sonderinstituten (42,4 %, jeweils bezogen auf den Buhwert der Renten-Direktanlage) begeben wurden. Darunter befinden sih keine Anleihen, direkt oder über Fonds, der europäishen Krisenstaaten Portugal, Irland, Italien, Griehenland oder Spanien. Der Anteil von Emissionen privatrehtliher Kreditinstitute lag bei 24,2 % (davon Ausland: 3,1 %), der von öffentlih-rehtlihen Kreditinstituten bei 33,4 % (davon Ausland:,5 %). Die Emissionen von Kreditinstituten bestanden zu 57,6 % aus Pfandbriefen oder Shuldvershreibungen und Darlehen mit Gewährträgerhaftung, 4, % entfielen auf ungesiherte Darlehen oder Hybridkapital. Unternehmensanleihen befanden sih niht im Portfolio. Investitionen in strukturierte Kredit- Produkte wie Asset Baked Seurities (ABS), Mortgage Baked Seurities (MBS), Collateralized Debt Obligations (CDO), Collateralized Loan Obligations (CLO) und ihre Varianten sind durh unsere Anlagerihtlinien ausgeshlossen. Durh das Asset-Management-Center erfolgt eine laufende Analyse des Kreditrisikos unserer Emittenten. Veränderungen in der Risikoeinshätzung des Marktes werden regelmäßig berihtet und bei der Bewertung verzinsliher Papiere berüksihtigt. Die Verteilung der Ratingklassen der Renten-Direktanlage stellte sih zum 31. Dezember 213 wie folgt dar: Ratingklasse (nur Direktbestand) Investment-Grade (AAA AA) Investment-Grade (A BBB) Non-Investment-Grade bzw. ohne Rating Anteil 93, % 6,4 %,6 % Das Konzentrationsrisiko bezeihnet das Risiko, das sih dadurh ergibt, dass das Unternehmen einzelne Risiken oder stark korrelierte Risiken eingeht, die ein bedeutendes Shaden- oder Ausfallpotenzial haben. Die Kapitalanlagen des Unternehmens sind nah Adressen und Belegenheit breit gestreut. Unser Konzernlimitsystem für Bonitäts- und Konzentrationsrisiken, mit dem wir die Ausfallrisiken gegenüber einzelnen Emittenten begrenzen, berüksihtigt das individuelle Rating des Emittenten, seine Eigenkapitalausstattung als Haftungsgrundlage, die Qualität der Besiherung sowie unsere intern definierte Risikobereitshaft. Die fünf größten Emittenten (ohne Bund und Bundesländer) in der Renten-Direktanlage haben einen Anteil von 31,2 % an der Rentenanlage. Ihr Rating für ungesiherte Anleihen liegt im Durhshnitt bei A bis BBB, wobei das Unternehmen überwiegend in Pfandbriefe oder Shuldsheindarlehen mit Gewährträgerhaftung investiert hat. Daher sehen wir zum derzeitigen Zeitpunkt keine wesentlihen Konzentrationsrisiken in unseren Kapitalanlagen.

14 12 Lageberiht Risiken aus Genusssheinen Das inhärente Risiko von Hybridkapitalinstrumenten ist während der Finanzmarkt- und der nahfolgenden Staatsshuldenkrise deutlih zutage getreten. Während Nahrangdarlehen nur bei einer Insolvenz des Unternehmens an Verlusten teilnehmen, waren Genusssheine von Kuponausfällen und Nennwertreduzierungen während der Laufzeit betroffen. Das in Genussrehte investierte Gesamtvolumen beshränkte sih auf einen Buhwert in Höhe von,2 Mio. zum 31. Dezember 213 und entfällt auf die Anlage in den Siherungsfonds für die Lebensversiherer»Protektor« Liquiditätsrisiko Bereits bei der Konzeption der Anlagestrategie wird das Liquiditätsrisiko explizit dadurh berüksihtigt, dass eine Abstimmung von künftigen Zins- und Tilgungszahlungen mit den erwarteten versiherungstehnishen Cashflows aus Beitragseinahmen und Versiherungsleistungen erfolgt. Eine detaillierte, monatlih aktualisierte Liquiditätsplanung stellt zusätzlih siher, dass wir in der Lage sind, die erforderlihen Auszahlungen jederzeit zu leisten. Sollten unerwartet hohe Liquiditätsspitzen auftreten (z. B. in Folge eines erhöhten Stornos bei einem Zinsanstieg), können diese durh die Veräußerung von marktgängigen Wertpapieren aufgefangen werden. Aufgrund der hohen Qualität unserer Rentenanlagen ist der weitaus größte Teil jederzeit veräußerbar. Außerdem erhalten wir durh eine ausgeglihene Fälligkeitsstruktur einerseits einen kontinuierlihen Liquiditätszufluss, andererseits kann durh den Verkauf von Titeln mit kurzer Restlaufzeit auh bei einem erhöhten Zinsniveau kurzfristig zusätzlihe Liquidität generiert werden, ohne deutlihe, zinsbedingte Kursabshläge hinnehmen zu müssen. 2. Versiherungstehnishe Risiken Zu den versiherungstehnishen Risiken zählen die biometrishen Risiken, aber auh das Stornorisiko und das Zinsgarantierisiko. Im Rahmen des aktuariellen Risikoontrollings werden diese Risiken beobahtet, um bei Bedarf mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können Biometrishe Risiken Bei den für das Neugeshäft offenen Tarifen verwenden wir biometrishe Rehnungsgrundlagen (Sterbewahrsheinlihkeiten, Berufsunfähigkeitswahrsheinlihkeiten), die nah heutigem Kenntnisstand über ausreihende Siherheitsmargen verfügen. Für unseren Bestand wird regelmäßig durh aktuarielle Analysen überprüft, wie sih der tatsählihe Risikoverlauf zum Kalkulationsansatz verhält. Die Ergebnisse dieser Analysen werden bei der jährlihen Deklaration der Übershussanteile berüksihtigt. Der steigenden Lebenserwartung haben wir durh eine entsprehende Erhöhung der Dekungsrükstellung bei Rentenversiherungen Rehnung getragen. Darüber hinaus shützen wir unseren Versiherungsbestand, indem wir großes Augenmerk auf eine konsequente Risikoprüfung und eine qualifizierte Leistungsbearbeitung legen Stornorisiko Wie unter dem Punkt 1.3. Liquiditätsrisiko bereits beshrieben, sind unsere Kapitalanlagen hinreihend liquide, um auh unerwartete Stornoanstiege ausgleihen zu können. Dies wird auh dadurh gewährleistet, dass der Bilanzwert der versiherungstehnishen Rükstellungen mindestens dem Rükkaufswert entspriht Zinsgarantierisiko Das Zinsgarantierisiko besteht darin, dass die Renditen der Kapitalanlagen nah Eintritt adverser Kapitalmarktentwiklungen niht ausreihen, um die den Versiherungsnehmern gegebenen Garantien dauerhaft finanzieren zu können. Es steht in enger Beziehung zum Zinsänderungsrisiko. Das Risiko und die Auswirkungen einer dauerhaften Niedrigzinsphase auf die Ertragssituation der Gesellshaft werden im Rahmen unseres Asset-Liability-Managements laufend beobahtet. Für eine Einshätzung des Zinsgarantierisikos kann auh die Aufteilung des Bestandes nah Aussheideordnungen und Rehnungszinsen im Anhang unter»angaben zu den Passiva B. II. Dekungsrükstellung«herangezogen werden. Bei unverändertem Zinsniveau wird für das Geshäftsjahr 214 voraussihtlih eine Zinszusatzreserve zu bilden sein. 3. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versiherungsgeshäft Die zum Bilanzstihtag bei der ALTE LEIPZIGER Pensionskasse ausgewiesenen Forderungen aus dem selbst abgeshlossenen Versiherungsgeshäft betreffen mit Tsd. Versiherungsnehmer sowie mit 44 Tsd. Vermittler. Fällige Ansprühe an Versiherungsnehmer mit Fälligkeitsterminen älter als drei Monate bestanden am Bilanzstihtag in Höhe von 59 Tsd.. Hierauf wurde eine Paushalwertberihtigung in Höhe von 9 Tsd. gebildet. Auf noh niht fällige Ansprü-

15 Geshäftsjahr he an Versiherungsnehmer wurde eine Paushalwertberihtigung in Höhe von 24 Tsd. gebildet. 4. Operationelle Risiken Als operationelle Risiken bezeihnen wir möglihe Verluste, die infolge unangemessener Prozesse, unzulängliher Tehnologien, menshliher Fehler oder externer Ereignisse auftreten können. Operationelle Risiken beinhalten zudem rehtlihe Risiken sowie Risiken aus kriminellen Handlungen. Aufgrund bestehender Funktionsausgliederungsverträge ergeben sih für unsere Gesellshaft keine unmittelbaren operationellen Risiken. Die Überprüfung und Steuerung erfolgt durh das zentrale Risikomanagement der ALTE LEIPZIGER Lebensversiherung. 5. Reputationsrisiken Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Insgesamt stellen wir fest, dass sih in Anbetraht der bekannten Risiken gegenwärtig keine Entwiklungen abzeihnen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellshaft wesentlih beeinträhtigen könnten. Das derzeitige niedrige Zinsniveau ershwert die Erwirtshaftung des vertraglih zugesagten Rehnungszinses durh die Kapitalanlagen deutlih. Durh die beshriebenen Maßnahmen im Kapitalanlagemanagement werden wir jedoh auh bei einer längeren Niedrigzinsphase unseren Verpflihtungen gegenüber unseren Versiherungsnehmern nahkommen können. Der geforderten Solvabilitätsspanne von 8,4 Mio. stehen Eigenmittel von 13,6 Mio. gegenüber. Risiken, die den Fortbestand der ALTE LEIPZIGER Pensionskasse gefährden könnten, sind niht erkennbar. Das Risiko der Ruf- und Imageshädigung unserer Gesellshaft in der Öffentlihkeit, bei Kunden und Geshäftspartnern wird insbesondere durh die Siherstellung höhster Serviequalität und Kundenorientierung sowie durh hohe Anforderungen an die Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter begrenzt. Weiterhin wird diesem Risiko durh eine koordinierte und qualitätsgesiherte Darstellung unseres Unternehmens in der Presse und Öffentlihkeit, durh die Einhaltung unseres verbindlihen»kodex für integre Handlungsweisen«und datenshutzrehtliher Auflagen begegnet. 6. Strategishe Risiken Strategishe Risiken können entstehen, wenn Geshäftsentsheidungen niht den bestehenden und künftigen Anforderungen der Kunden, den Marktgegebenheiten und -entwiklungen oder den sonstigen wirtshaftlihen Rahmenbedingungen entsprehen. Diesem Risiko wird durh eine regelmäßige, mindestens einmal jährlih stattfindende Überprüfung unserer Geshäftsstrategie und geshäftspolitishen Grundsätze begegnet. Auf Basis der daraus abgeleiteten Ergebnisse und der mittelfristigen Planung werden jährlih aktuell erforderlihe Unternehmensziele zu Produkten, Kunden, Finanzen und Ressouren definiert, verabshiedet und kontrolliert. Ebenso wird jährlih die Konsistenz von Risiko- und Geshäftsstrategie überprüft. Prognoseberiht Die betrieblihe Altersversorgung in Deutshland wird vor dem Hintergrund der sih aufgrund der demographishen Entwiklung tendenziell vergrößernden Versorgungslüke ein Wahstumsmarkt bleiben. Aufgrund der Konkurrenzsituation zu der steuerlih gleihgestellten Direktversiherung der Lebensversiherungsunternehmen sind für das Geshäft der Pensionskassen jedoh keine relevanten positiven Impulse zu erwarten. Wir rehnen für das Jahr 214 mit Beitragseinnahmen von etwa 23 Mio.. Das Kapitalanlageergebnis planen wir mit 8,7 Mio.. Wir erwarten 214 einen Jahresübershuss von rund,4 Mio.. Für 215 gehen wir von einem Jahresgewinn in ähnliher Größenordnung wie 214 aus. Chanen für 214 sehen wir insbesondere in unseren Kerngeshäftsfeldern, Absiherung der Altersversorgung und der Erwerbseinkommen im Rahmen der Entgeltumwandlung nah 3 Nr. 63 EStG sowie arbeitgeberfinanzierte Versorgungssysteme, die wir durh überdurhshnittlihe Produkt-, Vertriebs- und Serviequalität weiter ausbauen wollen. Die dargestellten Erwartungen sind mit Ungewissheiten verbunden. Deshalb können die tatsählihen Ergebnisse und Entwiklungen von diesen abweihen.

16 14 Lageberiht Bewegung des Bestandes an Pensionsversiherungen im Geshäftsjahr Anwärter Anzahl der Versiherungen Jahresrenten Lfd. Beitrag Einmalfür ein Jahr beitrag Männer Frauen Gesamt in Tsd. in Tsd. in Tsd. I. Bestand am Anfang des Geshäftsjahres II. Zugang während des Geshäftsjahres 1. Neuzugang an Anwärtern, Zugang an Rentnern 2. Sonstiger Zugang 3. Gesamter Zugang III. Abgang während des Geshäftsjahres 1. Tod 2. Beginn der Altersrente 3. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit (Invalidität) 4. Reaktivierung, Wiederheirat, Ablauf 5. Aussheiden unter Zahlung von Rükkaufswerten, Rükgewährbeträgen und Austrittsvergütungen 6. Aussheiden ohne Zahlung von Rükkaufswerten, Rükgewährbeträgen und Austrittsvergütungen 7. Sonstiger Abgang 8. Gesamter Abgang IV. Bestand am Ende des Geshäftsjahres davon: 1. beitragsfreie Anwartshaften 2. in Rükdekung gegeben 1 ohne sonstige Versiherungen Der Bestand enthält keine Sterbegeldversiherungen. Die Beitragsumme des Neuzugangs beträgt Tsd.. Bei Konsortialverträgen sind von jedem der beteiligten Unter - nehmen die Anzahl der Versiherungsverhältnisse, der Beitrag und die Ver sihe rungssumme jeweils anteilig anzugeben. Die Rundungen erfolgten pro Einzelposten; bei Summationen wurde kein Ausgleih gebildet (in Anlehnung an die Rundungsvorshriften gemäß BerVersV). Bestand an sonstigen Zusatzversiherungen 1. am Anfang des Geshäftsjahres 2. am Ende des Geshäftsjahres davon in Rükdekung gegeben Anzahl der Versiherungen Jahresrenten in Tsd

17 Geshäftsjahr Invaliden- und Altersrentner Hinterbliebenenrenten Anzahl der Versiherungen Jahresrenten Anzahl der Versiherungen Jahresrenten Männer Frauen Gesamt in Tsd. Männer Frauen Gesamt in Tsd

18 16 Bilanz zum 31. Dezember 213 Aktivseite Vorjahr A. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlih erworbene Konzessionen, gewerblihe Shutzrehte und ähnlihe Rehte und Werte sowie Lizenzen an solhen Rehten und Werten B. Kapitalanlagen Sonstige Kapitalanlagen 1. Aktien, Investmentanteile und andere niht festverzinslihe Wertpapiere Sonstige Ausleihungen a) Namensshuldvershreibungen b) Shuldsheinforderungen und Darlehen ) übrige Ausleihungen Einlagen bei Kreditinstituten C. Kapitalanlagen für Rehnung und Risiko von Inhabern von Lebensversiherungspolien D. Forderungen I. Forderungen aus dem selbst abgeshlossenen Versiherungsgeshäft an: 1. Versiherungsnehmer a) fällige Ansprühe b) noh niht fällige Ansprühe Versiherungsvermittler II. Sonstige Forderungen davon an verbundene Unternehmen: (Vj: 438 ) E. Sonstige Vermögensgegenstände I. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Sheks und Kassenbestand II. Andere Vermögensgegenstände F. Rehnungsabgrenzungsposten I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten II. Sonstige Rehnungsabgrenzungsposten Summe der Aktiva Ih bestätige hiermit entsprehend 73 VAG, dass die im Vermögensverzeihnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlihen und aufsihtsbehördlihen Anforderungen gemäß angelegt und vorshriftsmäßig sihergestellt sind. Oberursel (Taunus), den 17. Februar 214 Dr. Gert A. Benkel Treuhänder für das Siherungsvermögen

19 Geshäftsjahr Passivseite Vorjahr A. Eigenkapital I. Gezeihnetes Kapital II. Kapitalrüklage III. Gewinnrüklagen Andere Gewinnrüklagen IV. Bilanzgewinn B. Versiherungstehnishe Rükstellungen I. Beitragsüberträge II. Dekungsrükstellung III. Rükstellung für noh niht abgewikelte Versiherungsfälle IV. Rükstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrükerstattung C. Versiherungstehnishe Rükstellungen im Bereih der Lebensversiherung, soweit das Anlagerisiko von den Versiherungsnehmern getragen wird Dekungsrükstellung D. Andere Rükstellungen Sonstige Rükstellungen E. Andere Verbindlihkeiten I. Verbindlihkeiten aus dem selbst abgeshlossenen Versiherungsgeshäft gegenüber 1. Versiherungsnehmern Versiherungsvermittlern II. Sonstige Verbindlihkeiten davon: gegenüber verbundenen Unternehmen: (Vj: ) aus Steuern: 981 (Vj: 592 ) F. Rehnungsabgrenzungsposten Summe der Passiva Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B. II. und C. der Passiva eingestellte Dekungsrükstellung unter Beahtung des 341f HGB sowie der aufgrund des 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rehtsverordnungen berehnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des 11 VAG in Verbindung mit 118b Abs. 5 Satz 2 VAG ist die Dekungsrükstellung nah dem zuletzt am 9. Dezember 213 genehmigten Geshäftsplan berehnet worden. Oberursel (Taunus), den 17. Februar 214 Dr. Jürgen Bierbaum Verantwortliher Aktuar

20 18 Gewinn- und Verlustrehnung für die Zeit vom 1. Januar 213 bis 31. Dezember 213 Vorjahr I. Versiherungstehnishe Rehnung 1. Verdiente Beiträge a) Gebuhte Beiträge b) Veränderung der Beitragsüberträge Beiträge aus der Rükstellung für Beitragsrükerstattung Erträge aus Kapitalanlagen a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen b) Erträge aus Zushreibungen ) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen Niht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen Sonstige versiherungstehnishe Erträge Aufwendungen für Versiherungsfälle a) Zahlungen für Versiherungsfälle b) Veränderung der Rükstellung für noh niht abgewikelte Versiherungsfälle Veränderung der übrigen versiherungstehnishen Rükstellungen Dekungsrükstellung Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrükerstattungen Aufwendungen für den Versiherungsbetrieb a) Abshlussaufwendungen b) Verwaltungsaufwendungen Aufwendungen für Kapitalanlagen a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen b) Abshreibungen auf Kapitalanlagen ) Verluste aus Abgang von Kapitalanlagen Niht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 5 14 Übertrag

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