Nr Jahrgang - Februar/März Zum Mitnehmen -

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1 Nr Jahrgang - Februar/März Zum Mitnehmen - Foto: Ingo Hecker

2 2 Editorial Liebe Leserinnen und Leser, das neue Jahr hat begonnen und wir alle wünschen uns, dass es ein gutes Jahr werden möge. Gesundheit, Glück und Erfolg stehen zumeist auf unserer Wunschliste. Ich möchte Ihnen mit dem Gedicht von Elli Michler noch etwas anderes wünschen: Zeit! Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben. Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben: Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen, und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen. Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken, nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken. Ich wünsche Dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen. Ich wünsche Dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben. Diese Monokel-Ausgabe ist die erste im 17. Erscheinungsjahr! Auch dazu passt das Thema Zeit... In alter Verbundenheit grüßt Sie Ihre Aus der Region Neues vom Seniorenrat 4 Kultur Ernstes Thema - burleske Inszenierung, VHS-Kulturangebote, capella hospitalis 6 Ansichten 7 Psychotherapie Psychotherapie bei älteren und alten Menschen 8 Nachdenkliches Wie jeden Dienstag..., Das Leben verrinnt 10 Bielefelder Industriegeschichte 11 Unterhaltung Forever Young - im Wintergarten Berlin 12 Wissenswertes Da staunst du..., Medikamentenumstellung, Seniorenhilfe Brackwede sucht dringend Helfer 14 Literatur 15 Besinnliches Auswege, Umwege - neue Ziele, Erfahrungen weitergeben 16 Ausflugsziele Besucher können wieder auf Expedition gehen 17 Reisen Auf den Spuren von Charles Dickens Ich wünsche, sie möge Dir übrig bleiben als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun. Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen. Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben. Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden. Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben. Ich wünsche Dir: Zeit zu haben - zum Leben! 18 Ratgeber Wie bereitet man sich am besten auf die dritte Lebensphase vor? Bielefelder Puppenspiele 20 Bunte Seite Eine wahre Geschichte für Katzenliebhaber, Österliches Kunsthandwerk, Unterwegs zu mehr Gesundheit 21 Flora & Fauna Blühende Topfpflanzen 22 Kultur Carl Strüwe: Reisen in unbekannte Welten, Beziehungsweise Opern, Ein Spiegel der Gesellschaft 24 Anno Dazumal Met ne Stoinhiagerkriuken in n Bedde, Paula Klütenbrink: Der verbrannte Kuchen 26 Verkehrssicherheit Die Rettungskarte - Was ist das? 27 Leser schreiben für Leser Omas und Opas von heute..., Wenn Hunger quält 28 Wissenswertes Generationen Dialog Dornberg entwickelt Theaterprojekt, Ausstellung Leni Riefenstahl im Historischen Museum, GenerationenTreff Bielefeld 30 Treffpunkt/Bücherecke Erzählcafé, Buchbesprechungen 31 Veranstaltungen Impressum Chefredaktion: Marianne Zander (V.i.S.d.P.) Heinrich-Kraak-Str Bielefeld Telefon: Telefax: Herausgeber: Werk 2 Werbeagentur Markus Galla Telefon: Redaktion: Erika Bunzemeier, Manfred Fiedler, Loretta Garthoff, Paula Lennartz, Monika Schäffer, Gesine Schlüter, Christel Wiemers (als Mitglieder der stud. Arbeitsgemeinschaft des Weiterbildungsprogramms STUDIEREN AB 50 an der Universität Bielefeld) und Jörg Meyer Mitarbeiter dieser Ausgabe: Ursula Beckert, Karin Freese, Harry Haarbaum, Ingo Hecker, Silke Karallus, Anne Kieselbach, Ulrike Ksol, Ortwin Kuhn, Helga Licher, Ulrich Oppel, Lothar Prüßner, Renate Rüter, Werner Schlüpmann, Lilo Turek, Peter Uhlmann, Lea Ullrich, Hildegard Vogel, Karin Weismüller Layout & Anzeigen: Werk 2 Werbeagentur Salzufler Str Bielefeld Telefon: Druck: Oppermann Gutenbergstr Rodenberg Alle Rechte vorbehalten. Ein Nachdruck ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder. Service-Leistungen erfolgen ohne Gewähr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Fotos wird nicht gehaftet. Monokel erscheint zweimonatlich und ist kostenlos im Großraum Bielefeld an ca. 400 Verteilerstellen (Einzelhandel, Verbrauchermärkte, Banken, Apotheken, Krankenkassen, Arztpraxen, Behörden, städtische Einrichtungen, Universität Bielefeld, Stadtsportbund, diverse lokale Sport- und Freizeitvereine, Kirchengemeinden, Caritas, Diakonie, die AWO, DPWV, DGB, Seniorenclubs, Begegnungsstätten sowie karitative Einrichtungen) erhältlich. Darüber hinaus liegt Monokel einer Teilauflage des Lesezirkels "Medien-Palette" bei.

3 Aus der Region Eine große Würdigung des ehrenamtlichen Engagements Helga Sielemann, die Vorsitzende des Seniorenrates Bielefeld von 2000 bis 2009, wurde am 01. Dezember 2011 zusammen mit Wolfgang Baum, dem Vorsitzenden des Aktionskreis behinderter Menschen, mit der Ehrennadel der Stadt Bielefeld ausgezeichnet. Diese Ehrung haben erst fünf Bielefelder Persönlichkeiten vor ihnen erhalten. In einer feierlichen Stunde im Rochdale-Saal des Alten Rathaus wurde im Beisein der drei früheren Oberb}ürgermeistern Klaus Schwickert, Angelika Dopheide und Eberhard David von Bürgermeister Horst Grube die Ehrung vorgenommen. 3 Seniorenrat der Stadt Bielefeld - Aktionen - Informationen - Berichte Die Ehrennadel der Stadt Bielefeld wird verliehen an Helga Sielemann Gewürdigt wird das besondere Engagement für das Wohl und das Ansehen der Stadt Bielefeld. In Anerkennung ihres jahrelangen ehrenamtlichen Einsatzes für die BielefelderInnen und Bielefeld. Es sind die Menschen, die ihr wichtig sind, nicht das Alter. Foto: Susanne Freitag Bielefeld, den Pit Clausen Oberbürgermeister Helga Sielemann fand schon früh zu den Pfadfindern, deren Leitgedanken ihr ganzes Leben begleitete: Versuche die Welt ein wenig besser zu verlassen, als du sie angetroffen hast. Mehr als 60 Jahre lang hat sie sich in diesem Sinne gesellschaftlich engagiert: zunächst in der Sozialdemokratie, als Kommunalpolitikerin, in der Arbeiterwohlfahrt, aber auch in der Schulpflegschaft der Martin-Niemöller-Gesamtschule, ebenso als Patientenfürsprecherin im Klinikum Bielefeld bis An dieser Stelle soll aber besonders ihr leidenschaftliches Engagement als Vorsitzende des Seniorenrates der Stadt Bielefeld hervorgehoben werden. Helga Sielemann wurde 2000 in den Seniorenrat von den über 60-jährigen Bielefelderinnen und zugleich von den Seniorenratsmitgliedern zur Vorsitzenden gewählt. Ihr Einsatz und ihre Intensität bei der Erledigung der Aufgaben und Lösung der anstehenden Probleme führten u.a. dazu, dass der Seniorenrat heute einen hohen Bekanntheitsgrad hat und auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ernsthaft wahrgenommen wird - man hört darauf, was der Seniorenrat sagt. Anfang 2006 initiierte Helga Sielemann das Projekt 55plus - Kunst in aller Ruhe. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Bielefeld realisiert und fand und findet großen Anklang bei den älteren BielefelderInnen. Für dieses kulturelle Engagement wurde der Bielefelder Seniorenrat durch das Familienministerium in 2008 ausgezeichnet. Des weiteren schaffte es der Seniorenrat 2009 unter der Führung von Helga Sielemann durch seine Arbeit in die Endrunde - 19 Bewerber von 900 des Deutschen Engagementpreises in der Kategorie Publikumspreis - zu kommen. In ihrer Dankesrede stellte Frau Sielemann heraus, dass sie diese Ehrennadel stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen annehme. Sie ist ein Vorbild! Christel Wiemers

4 4 Kultur Ernstes Thema - burleske Inszenierung Premiere von Brechts Dreigroschenoper im Stadttheater weckt Begeisterung Macheath (Thomas Wehling), ein notorischer Verbrecher und Chef einer Gangsterbande, hat Polly (Julia Friede), die Tochter des Bettlerchefs Jonathan Peachum (Thomas Wolff), heimlich geheiratet. Der Unternehmer, er trimmt Bettler professionell auf die Mitleidmasche, ist außer sich und will den Mörder dafür an den Galgen bringen. Der wird schließlich von allen verraten und steht bereits unter dem Galgen, niemand gibt mehr einen Penny für sein Leben. Eine durchaus ernste Geschichte, die aber von Bert Brecht als eine Mischung aus Oper, Musical und Kabarett gestaltet ist. So beginnt das Stück mit der Moritat von Mackie Messer, gesungen von der Gangsterbande und begleitet von einer Band unter dem Bielefelder Musicalchef William Ward Murta. Hinreißend die zahlreichen Songs der tragenden Figuren, die eben keine Opernsängerinnen und -sänger sind, sondern singende Schauspieler. VHS-Kulturangebote Februar/März 2012 Anmeldung und Info Fachbereich Kultur: Telefon 0521/ Volkshochschule Bielefeld Ravensberger Park 1 Ballett 40+ Kurs 2813K8, Lina Bachstädter freitags, bis , 10:00-11:00 Uhr, 8 Termine Dance Center Bielefeld, Marktstr. 2-4 Onkel Albrechts Rasen und Tante Merets Teetasse Kulturwerkstatt Kurs 2102K8, Rike Goll montags, bis , 09:30-11:45 Uhr, 7 Termine VHS, Raum 303, Ravensberger Park 1 Schreiben? - Ist das was für mich? Tagesseminar 2642T8, Elisabeth Groth Samstag, , 15:00-18:15 Uhr VHS, Raum 117, Ravensberger Park 1 Die Brechtsche Intention, die Verlogenheit der bürgerliche Gesellschaft mit dieser Satire zu entlarven, ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen. So hatte bereits das Publikum der ersten Premiere der Dreigroschenoper 1928 im Berliner Theater am Schiffbauer Damm zunächst etwas ratlos zugeschaut, war dann aber nach dem Kanonensong total begeistert aus dem Häuschen geraten. Bis 1933, als das Stück von den Nazis verboten wurde, war es rund mal inszeniert und aufgeführt worden, schon damals ein echter Weltrekord. Die Figuren der Dreigroschenoper sind verlogen, betrügen und hintergehen einander. Selbst die Polizei ist bestechlich, keiner traut dem anderen und es gilt die Devise: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Ein tragisches Ende droht, aber Brecht hat den Schluss bewusst operettenhaft gestaltet, ein reitender Bote der Königin begnadigt den Verbrecher nicht nur, sondern erhebt ihn sogar in den erblichen Adelsstand. Das große Ensemble im Bielefelder Stadttheater strotzt vor Spielfreude und nutzt die große, brillant gestaltete Bühne (Timo Dentler und Okarina Peter) für tolle Aktionen und choreografische Einlagen. Michael Heicks hat das Stück eher burlesk angelegt, wozu auch die eingefügte Gestalt eines Kommentators (Stefan Imholz) beiträgt, der an verschiedenen Stellen das Publikum direkt anspricht und für Distanz zum Geschehen sorgt. Lang anhaltender Beifall belohnte eine Aufführung, die in der langen Tradition des Brechtschen Werkes sicher seinen gebührenden Platz findet. Manfred Fiedler Wir erwecken die Puppen zum Leben Puppentheaterwerkstatt für Erwachsene Kurs 2734K8, Maria Chmielecki mittwochs, bis , 18:30-20:30 Uhr, 9 Termine VHS, Raum 302, Ravensberger Park 1 Lese-Reise Kurs 2620K8, Günther Gsänger mittwochs, bis , 15:15-16:45 Uhr, 5 Termine VHS, Raum 260, Ravensberger Park 1 Das kreative Reisetagebuch Tagesseminar 2643T8, Ilona Lütkemeyer Samstag, , 10:00-17:00 Uhr VHS, Raum 164, Ravensberger Park 1 Weitere Infos capella hospitalis Veranstaltungen Februar/März Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Christina Gürtler Wege nach Innen 20 Uhr Wie die Farbe bei Paul Klee in Tunis durch La Lumière von Paul Delauny in Paris entzündet wurde; Dia-Betrachtung, Ref. Dr. Jürgen Conrady Begegnung im Tanz 18 Uhr Offenes Angebot von M. L. Herberhold Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Rose Rambatz Bürger fragen - Ärzte antworten 18 Uhr Darmkrebs - Wer ist Risikopatient und wie kann man sich schützen? Prof. Dr. Dr. med. Mathias Löhnert Kreise ziehen - meditatives Tanzen Uhr Offenes Angebot von Gudrun Timm Didgeridoo 11 Uhr Bielefeld Didgers und Gäste Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Christina Gürtler Philosophisches Cafe Uhr Ltg. Erika Gärtner Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony 20 Uhr Johannes Vetter, Andreas Gummersbach Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Rose Rambatz Lachyoga nach Dr. Madan Kataria Uhr Offenes Angebot von Susanne Heidel Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Christina Gürtler auferstehen VIII 20 Uhr solo ritual performance Willem Schulz, Cello Klang der Stille 20 Uhr Musikalische Reise für Bratsche und Klavier: Begegnung im Tanz (s.o.) Seelenlieder - offenes Singangebot Uhr Ltg. Rose Rambatz Bürger fragen - Ärzte antworten 18 Uhr Knoten in der Schilddrüse - Wann erfolgt die Operation? Prof. Dr. med. Guido Schürmann, FACS

5 Service 5 Bericht aus Deutschland im Augustinum Detmold Der Journalist und ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny begann seine berufliche Laufbahn 1948 bei der Freien Presse in Bielefeld. Jetzt kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und berichtet am 26. März 2012 um 19:30 Uhr im Augustinum Detmold in einem Bericht aus Deutschland über Hintergründiges aus der deutschen Politik und gibt Einblicke in sein bewegtes Journalisten-Leben. Das Augustinum feiert 2012 ein besonderes Jubiläum und freut sich, diesen namhaften Journalisten als Chronist der vergangenen 50 Jahre seit Eröffnung des ersten Augustinum in München für diese einmalige Veranstaltung gewonnen zu haben Detmold - Römerweg 9 Tel.: 05231/ STUDIEREN AB 50 startet mit neuen Veranstaltungen! Einladung Studieren ab 50 an alle Interessierten und NeueinsteigerInnen STUDIEREN AB 50: zur Informationsveranstaltung zu den Vorlesungen und Seminaren Das neueim Semester Sommersemester beginnt 2012 bald! - Zulassung, Einladung Planung, alleberatung - Neueinsteiger/innen und Interessierte Referentin: Dr. Ursula Bade-Becker Termin: Mittwoch, 21. März 2012, Uhr Ort: Universität Bielefeld, Hörsaal 15 Kontakt: Studienberatung von STUDIEREN AB 50 Telefon Der Eintritt ist frei. Der Eintritt ist frei! Orthopädie-Schuhtechnik Bethel v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel Orthopädische Maßschuhe für jeden Geschmack und vieles mehr! Schuhreparaturen, Bequemschuhe, orthopädische Maßschuhe, Schuhzurichtungen, Einlagen, Kompressionsstrumpfversorgung, Bandagen für Fuß und Bein An der Tonkuhle Bielefeld Telefon: Bahnhofstraße Halle Telefon: Bloß nix wegwerfen RecyclingBörse sammelt noch gute Sachen für Wiederverwendung und Secondhand -PR-Text- Wohin mit den Sachen aus dem Haushalt, die nicht mehr gebraucht werden? Für die auch Freunde keine Verwendung haben und für den Flohmarkt ist keine Zeit, aber zu schade zum Wegwerfen sind die Dinge dennoch? Unter dem Motto Noch zu schade für den Müll - Bloß nix wegwerfen sammelt die RecyclingBörse in Bielefeld und im Kreis Herford als Sachspenden ständig alle noch guten und brauchbaren Sachen: Hausrat, Geschirr, Bücher, Möbel, Elektro, PCs, Spielsachen, Dekostücke (auch Festtagsschmuck), Fahrräder zur Wiederaufbereitung, Schallplatten, CDs, DVDs/Videos und, und, und. Angeboten werden auch Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen. Die Dinge werden dann in den Secondhand-Einrichtungen der Börse zu kleinen Preisen angeboten. Die RecyclingBörse ist eine gemeinnützige Einrichtung in Bielefeld und im Kreis Herford und beschäftigt sich seit inzwischen über 25 Jahren als letzte Station vor der Müllverbrennung mit der Weiterverwendung durch Secondhand. Langzeitarbeitslose finden an der Börse Qualifizierung und Beschäftigung. Weitere Informationen: Telefon: in Bielefeld in der Blomestr. 29 und Parkhaus Jöllenbecker Straße in der ehemaligen KFZ-Zulassungsstelle.

6 6 Ansichten Längst gehört der strahlende Lichterkranz der Weihnachtszeit der Vergangenheit an, und auch der Monat Januar als Anführer seiner elf Kollegen hat der Pflicht Genüge getan; nun sind wir wieder in die Niederungen des Alltags eingetaucht, in denen auch für uns das Wort Pflicht seinen entsprechenden Stellenwert übernommen hat. Keine Spur mehr von der Muße der Feiertage, höchstens bei dem einen oder anderen der Ärger über die Gehässigkeit der Waage, uns immer noch die Folgen ungebremster Schlemmerei auf ihrer nach oben hin offenen Gewichtsskala vor Augen zu halten. Aber da hat es ja noch Silvester gegeben, jene immer wiederkehrende Gelegenheit, gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen: Versprechungen, die oft genug einer fast zwangsläufigen Vergesslichkeit anheimfallen, sobald sie den Dunstkreis des silvesterlichen Ausnahmezustandes verlassen haben. Dabei ist die Quote der verfallsresistenten Besserungspläne doch meist so verschwindend gering, dass sie kaum der Erwähnung bedarf. Schon Oscar Wilde wusste, dass gute Vorsätze Schecks sind, ausgestellt auf eine Bank, bei der man kein Konto hat. Doch vielleicht sollte man das alles nicht so eng sehen. Schließlich hat man ja zwölf Monate später schon wieder Gelegenheit, es noch einmal zu versuchen, weil man dem schwachen Fleisch getrost die Möglichkeit einräumen sollte, mit dem willigen Geist zu einer Einigung zu gelangen. Nun sind das natürlich fast ausschließlich menschliche Schwächen, die man abzustellen verspricht - beispielsweise das Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, männliche Hilfe im Haushalt, Unordnung und so weiter und so weiter. Wir wissen doch nur zu gut, wo es hapert und wo wir, ob Männchen oder Weibchen, Punkte sammeln können. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Zeilen lesen, ist sicher auch bei Ihnen die Stunde der Wahrheit schon überschritten und es gilt, vor den Standhaften den Hut zu ziehen und der Mehrheit der Schwachen unser Mitgefühl auszusprechen. Allerdings gehören die Vorsätze, von denen bisher die Rede war, wohl mehr oder weniger in die Bagatellkategorie, gibt es doch, wer wollte es bestreiten, jenen Augenblick an heiliger Stätte, wo man Farbe bekennen muss, wo das JA erwartet wird, ein Ja zu der Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod euch scheidet. Verliebte Blicke, zartes Erröten und die besten Absichten setzen wir mal bei der Trauung voraus, doch das diabolische Feixen des Zeitgeistes, welcher der Zeremonie unsichtbar beiwohnt, lässt erahnen, dass er auf der erwähnten Lebensstrecke mit Sicherheit etliche Tretminen eingebaut hat. Wünschen wir vorsichtshalber doch allen Brautleuten, die in diesem neuen Jahr für ihre ehelichen Vorsätze Gottes Segen erbitten, die nötige Kraft, damit sie das Boot ihrer Liebe sicher durch alle Stürme steuern können. Nun, Vorsätze hin, Vorsätze her, ob Jung oder Alt, wir alle sind auf unserer Reise durch ein neues Jahr im Februar angekommen, einem Monat, von dem eine Bauernregel weiß: Wenn im Februar die Mücken schwärmen, muss man im März die Ohren wärmen. Ob sie stimmt, können wir allenfalls im April feststellen. Manchmal kann man in diesen Tagen schon einen winzig kleinen Hauch in der Luft spüren, der an den kommenden Frühling erinnert. Vielleicht ist es ja auch nur eine Einbildung, aber die Helligkeit nimmt zu, die Sonne steigt auf ihrer Bahn allmählich höher, und wenn man genau hinhört, vermeint man in der piepsenden Unterhaltung der gefiederten Gartenbewohner doch schon ein paar neue Töne zu vernehmen, gewissermaßen das Entree für die große Konzertsaison. Bestimmt dürfen wir Schneeschieber und Streusalz noch nicht außer Reichweite verstauen, ist der Winter doch ein launischer Geselle und will oft partout nicht weichen. Das Träumen indessen ist nicht verboten, und so gesehen dürfen wir unseren Nasen durchaus vertrauen, wenn sie diesen einmaligen Duft verspüren, der uns versichert, dass die linden Düfte erwacht sind und den Weg zu uns finden werden. Was auch immer geschieht in der Welt, in der weiten und in unserer kleinen - eine schönere Botschaft kann es doch kaum geben, meint Ortwin Kuhn Winterschlussverkauf Noch übt der Winter strenge Macht mit Schnee an vielen Stellen. Und wenn auch mal die Sonne lacht, den grimmigen Gesellen wird man nicht los so eins, zwei, drei. So ist der Zeiten Lauf. Er ist nun mal noch nicht vorbei trotz Winterschlussverkauf. Wer sagt da was von Winters Schluss? Noch schneit es auf den Höhen. Es treibt das Eis auf Bach und Fluss, von Frühling nichts zu sehen. Trotz Kälte stürzt mit Überschall der Mensch sich in die Menge, man sieht den Preissturz überall, es stört nicht das Gedränge. Wohl dem, der schließlich etwas fand nach solcher Tages Last, wenn er s zum halben Preis erstand - auch wenn es dann nicht passt. Lilo Turek

7 Psychotherapie 7 Psychotherapie bei älteren und alten Menschen Dieser Artikel möchte insbesondere Menschen im höheren Lebensalter ermutigen, bei seelischen Belastungen auf eine psychotherapeutische Hilfe zuzugehen. Für jüngere Generationen ist das heute viel selbstvertsändlicher geworden. Dagegen wird Psychotherapie im Alter kaum in Anspruch genommen. So stellte 2009 ein Symposium zur Alterspsychotherapie fest, dass ab dem Alter von 60 Jahren nicht mal 1 Prozent ambulant psychotherapeutisch behandelt werden. Von 100 Älteren mit einer Depression mache nicht einer eine Psychotherapie. Hingegen nimmt jeder 4. über 70 Jahre Psychopharmaka - vor allem Beruhigungsmittel - ein. Jede unserer Lebensphasen erfordert neue Entwicklungsschritte. In der des Älterwerdens und des Alters müssen sich die Menschen mit körperlich und seelisch erlebten Veränderungen und damit einhergehenden Einschränkungen und Ängsten auseinandersetzen. Man denke an chronisch werdende Erkrankungen, das Nachlassen der körperlichen Funktionen bis hin zum Angewiesensein auf fremde Hilfe. Aber die Altersphase wird keineswegs nur belastend erlebt. So beobachten Forscher sogar einen Anstieg des Wohlbefindens im höheren Lebensalter. Trotz sinkender körperlicher und geistiger Kapazität bleibt die emtionale Grundstimmung auch jenseits der 50 bei den meisten Menschen stabil, und das durchaus auch bei Menschen, die nicht wohlhabend sind, eine Krankheit haben oder mit Schicksalsschlägen fertigwerden mussten. Lebenserfahrung und Reifung, eine Gelassenheit und Humor, ein Wissen, mit schwierigen Situationen umgehen zu können und das sehen zu können, was das Leben noch bietet, sind Kompetenzen, über die insbsesondere ältere Menschen verfügen. Stärken und Schwächen stehen sich somit gegenüber und den meisten gelingt es, beide Seiten auf ihre Art zu handhaben. Diese Fähigkeit kann allerdings durch seelische Erschöpfungszustände beeinträchtigt sein. Damit verengt sich der Blickwinkel für das Mögliche und die Lebensqualität leidet. Dazu kann es insbesondere dann kommen, wenn seelische Belastungen mit chronischen Erkrankungen, Schmerzzuständen oder Einbußen beim Sehen, Hören oder in der Beweglichkeit zusammentreffen. Verluste naher Menschen können nicht verarbeitet werden oder man leidet unter Einsamkeit. Hierzu seien Beispiele genannt: Eine 69-jährige Frau klagt bei ihrem Arzt über verschiedene körperliche Symptome. Aber wirkliche medizinische Ursachen lassen sich nicht finden. Eine 76-jährige Frau traut sich wegen ihrer Ängste kaum aus ihrer Wohnung, geht nur unter größter Überwindung zum Einkaufen und besucht ihre Freundinnen nicht mehr. Ein 68-jähriger Rentner erlebt seinen Ruhestand, auf den er sich so lange gefreut hatte, zusehends verdrießlicher. Er ist antriebslos geworden und hat die Lebensfreude verloren. Psychische Probleme können bereits im Lebensverlauf bestanden haben und mit der Alterssituation noch einmal virulent werden. Oder diese können erst in der neuen Lebensphase auftre- ten, wenn Selbstheilung und Selbsthilfe durch neuartig auftretende Belastungen nicht mehr greifen. Oder einst erlebte traumatische Belastungen werden auf einmal wieder belastend erlebt. Hier kann psychotherapeutische Psychotherapie wirklich sinnvoll sein. Deren Ziel ist es, dass Menschen wieder zu ihren eigenen Ressourcen finden und damit im Altwerden/Altsein eine Lebenszufriedenheit gewinnen. Je nach persönlichem Wunsch kann diese eher als kurzzeitige Hilfe - mit wenigen Gesprächen - angelegt sein, um eine Neuorientierung zu finden oder als Hilfe in einer Krisensituation. Da Veränderungen nicht immer so schnell zu erzielen sind, ist in einer Psychotherapie auch die Möglichkeit zur langfristigen Bearbeitung gegeben. Bei älteren und alten Menschen sollte eine Psychotherapie auch immer in Zusammenhang mit medizinischer Behandlung, den Angehörigen und dem sozialen Umfeld bedacht werden. Auch Paargespräche sind oftmals angezeigt. Vielleicht haben ältere Menschen immer noch Vorbehalte, eine Psychotherapie für sich in Anspruch zu nehmen. Manch einer mag es aus seiner Lebensgeschichte nicht gewohnt sein, eigene Probleme einem Außenstehenden anzuvertrauen. Möglich ist auch ein Schamgefühl. Der Ältere fragt sich vielleicht, ob sich jüngere Therapeuten/-innen überhaupt in die Lebenssituation eines älteren Menschen einfühlen können. Und wie kommt man überhaupt an einen Therapieplatz, wenn man nicht einmal weiß, ob es längere Wartezeiten gibt und wen man anrufen könnte? Mit dieser Frage kann man sich zunächst an seinen Hausarzt wenden oder die Krankenkasse um eine Therapeutenliste bitten. Denn Psychotherapie ist eine Kassenleistung. Weitere Auskunft kann der Arbeitskreis Psychologische Psychotherapeuten (www.app-bielefeld.de) geben, der auch die Grünen Seiten, ein ausführliches Therapeutenverzeichnis, herausgibt. Erfragt werden kann auch, ob bei Immobilität Hausbesuche möglich sind. Daneben besteht die Möglichkeit einer selbst finanzierten psychotherapeutischen Hilfe, wo eine Wartezeit nicht besteht und auch Therapieverfahren angewandt werden können, die sonst nicht von den Kassen übernommen werden. Foto: Techniker Krankenkasse Ulrich Oppel Weitere Informationen unter: Tel

8 8 Nachdenkliches Wie jeden Dienstag... Wie jeden Dienstag steht unsere Arbeitsgruppe Wissend wandern - wandernd lernen nach dem Essen an der Kaffeebar. Lebhafte Gespräche und Gelächter zeigen den jungen Studenten, die Alten sind wieder da. Da bittet Ulrich um Gehör und sagt: Bei mir wurde Prostatakrebs festgestellt, bereits weit fortgeschritten, inoperabel. Ich möchte mein Leben soweit es möglich ist normal weiter leben. Wir sind total geschockt. Ulrich ist gerade 59 Jahre alt. In den nächsten zweieinhalb Jahren erleben wir mit Ulrich ein Auf und Ab, aber immer einen positiv gestimmten Menschen. Der Krebs breitet sich aus, befällt weitere Organe, Ulrichs Zustand verschlechtert sich zusehends... Das Ende ist absehbar. Unsere Wandergruppe bietet Maike, Ulrichs Frau, Hilfe und Unterstützung an. Sie will dieses Angebot aber erst annehmen, wenn sie es nicht mehr alleine schafft. Dann sendet uns Maike allen eine Mail und bittet um Hilfe. Ulrich will zuhause sterben und möchte von uns begleitet werden. Keine Fremden, sondern seine Wanderfreunde sollen bei ihm sein. Sofort erklärte jeder, aber auch jeder, seine Bereitschaft zu helfen. So hatte Maike die Möglichkeit, unsere Hilfe ganz nach den Bedürfnissen einzuplanen. Ulrich hat jeden herzlich begrüßt und sich über unsere Besuche sehr gefreut. So hatten viele von uns noch die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden. Ulrich stirbt in seinem Haus, in den Armen von Maike. Der Bestattungstermin ist auf unseren Dienstag gelegt - und wieder sind alle da. Gerd hat im Sinne von Ulrich den musikalischen Rahmen organisiert, Erhard hält eine wunderbare Trauerrede und Maria trägt ein Gedicht von Maike vor. Uns hat diese Situation gelehrt, dass auch eine zusammengewürfelte Gruppe in der Lage ist, gemeinsam eine schwere Situation zu meistern. Wenn man um Hilfe bittet, bekommt man sie auch gerne. Das lässt uns für die Zukunft hoffen! Das Schlusswort der Trauerrede: Der Tod ist ein Grenzstein für das Leben - aber nicht für die Erinnerung. Anne Kieselbach Abschied Es war ein Herbst, wie ich keinen sah. Die Bäume in froher Farbenpracht, die Sonne hell, und klar die Luft. Und dennoch fiel das Laub und deckte zu im Rhythmus der Natur das Leben - all, überall. Auch Du gingst im Rhythmus der Natur im Herbste Deines Lebens. Du hülltest uns in Deine Liebe ein wie fallend Laub das neue Leben. Einen Frühling wird es immer geben. Immer! So blühen Dir im Sohn und Deiner Enkelin die Blumen Deines Lebens, die ich treu für Dich behüten will. Maike Das Leben verrinnt Das Leben verrinnt wie Wolken im Wind, wie ein Quäntchen Sand in der offenen Hand. Die Zeit läuft dahin, von des Lebens Beginn, wie vom Sturm getrieben, und was ist geblieben? Wie Glockenklang und Vogelsang verklingt das Leben. Von Gott mir gegeben, es zu verwalten und hegen, wie ein Kleinod zu pflegen, dass am End aller Dinge zurück ich es bringe. Und also - endlich am Ziel - bin ich ganz still, füge mich stumm, und schau ich mich um, denk ich zufrieden, was mir ward beschieden, was ich hab erfahren in all den Jahren, mein Tun und mein Streben, meine Art zu leben. Es gab Tränen und Lachen. Ich würd s wieder so machen. Lilo Turek

9 Service Blühende Gräber in der kalten Jahreszeit (CMA) Wenn die Herbstblumen verblüht sind, bieten sich für Grabstätten, für freigewordene Pflanzflächen und -schalen eine ganze Reihe von Winterblühern an. Besonders warme, lebendige Farbtupfer setzen Chrysanthemen in Gelb, Rot- und Lilatönen, als Topfpflanzen oder auch als lange haltbare Schnittblumen. Besonderer Blickfang der winterlichen Grabbepflanzung ist die Erica gracilis mit dicken Blütenbüschen in Weiß, Rosa und Purpur. Wird sie nur gut mit Wasser versorgt, übersteht sie auch die ersten leichten Fröste unbeschadet. Wer sich für die kältefeste Winterheide entscheidet, hat von Dezember bis April Blütenschmuck auf dem Grab - selbst wenn der ganze Friedhof verschneit ist. Dekorativer Partner für Heidepflanzen ist das Silberblatt. Seine wolligen, silbergrauen Blätter halten bis zum Frühjahr. Besonders schöne, aber doch dezente Blätter in Grünweiß bietet die Strauchveronika, die sich dazu mit lila Blütenrispen schmückt. Bax seit 1887 Bestattungen Inh. Thomas Kronshage e.k. Trauer braucht Ohren, die zuhören, Augen, die weit sehen, Hände, die helfen und Lippen, die Wege weisen Tag und Nacht Tel / Dingerdisser Heide 16 u. Detmolder Straße Bielefeld-Ubbedissen Partner der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG Bestattungen Bethel in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Kükenshove 20, Bielefeld Telefon (0521) , Fax (0521) Den Schmerz um den Verlust eines geliebten Menschen können wir Ihnen nicht abnehmen. Aber wir stehen Ihnen zur Seite, damit Sie in Ruhe den Abschied nehmen können, der für Sie und die Verstorbene/den Verstorbenen richtig ist. Bestatterinnen Noller Ziebell Raum für Abschied und Erinnerung Die Liebe ist unsterblich und der Tod nur ein Horizont. Und ein Horizont ist nur die Grenze unseres Blickes. Der achtsame Umgang mit den Toten und die einfühlsame Begleitung der Angehörigen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Monika Noller Lindy Ziebell August-Bebel-Str. 30 B Bielefeld Fon / Bestattungen Überführungen Beratung Vorsorge Trauerdrucksachen Bestattungen Diekmann Trauerhalle auf dem Gadderbaumer Friedhof Der Gadderbaumer Friedhof, gegründet 1832, hat nach 180 Jahren endlich eine Trauerhalle. Der Umbau des ehemaligen Gärtnerhauses ist vollendet (siehe Foto). Wir berichten in der nächsten Ausgabe. Erd- / Feuer- / Seebestattungen Friedwald Überführungen Erledigung aller Formalitäten Vorsorge / Sterbegeldversicherung Trauerhalle raum und Zeit für Verabschiedung Kriemhildstrasse Bielefeld Telefon: / Telefax : /

10 10 Bielefelder Industriegeschichte Maschinen verändern das Leben in der Familie Die erste Mechanische Weberei in Bielefeld wird von den Bielefelder Kaufleuten, die über Geld und Kredit verfügten, im Jahre 1862 gegründet. Die ehemaligen Handspinner aus Lippe, die nicht schon in der Spinnerei Vorwärts oder in der Ravensberger Spinnerei ihr Brot verdienten - die zu dieser Zeit schon mit mehr als Spindeln produzierte - fanden in dieser neuen Fabrik Arbeit. Jedoch verdienten sie mit einem Zwölf- oder Vierzehnstundentag nicht so viel, dass sie ihre Kinder ernähren konnten. Kinder konnten ab zehn Jahren in der Spinnerei arbeiten und sich ihr Brot selbst verdienen. Aus Schlesien, dem zweiten Leinenzentrum des Königreiches Preußen und Ostpreußen, das weit ab lag und zu dieser Zeit wenig Industrie hatte, wurden die noch fehlenden Arbeitskräfte angeworben, die dann in den Spinnereigarten die blauen Blumen der Freiheit mitbrachten, als Andenken an ihre Heimat Ostpreußen mit den im Frühling blauen Wiesen, die sie in der Bielefelder Enge so vermissten. Für die Investoren war das ein gutes Geschäft, da die Qualität des maschinellen Garnes und des fertigen Tuches sehr gut war. In den Bielefelder Fabriken liefen mehr als 11 % aller Spindeln und Webstühle Deutschlands. Ein großer Teil der von der mechanischen Weberei hergestellten Stoffe wurden in Bielefeld, Herford und Gütersloh verarbeitet. Für die Bevölkerung war der Beginn der Industrialisierung hart, weil aufgrund der Gasbeleuchtung in den Fabriken sehr viel länger gearbeitet werden konnte, und das ob Sommer oder Winter. Auf dem Lande arbeitete man mit dem Tageslicht und mit der Jahreszeit, und man hatte wegen des fehlenden Lichtes auch mal Pause. Viele Eltern konnten sich um ihre Kinder nicht kümmern, weil sie von vierundzwanzig Stunden zwölf oder mehr Stunden in der Fabrik arbeiteten und nicht zu Hause waren, oder sie verdienten so wenig, dass die Kinder auf der Straße landeten. Die Pastoren Johann Hinrich Volkening ( ) und Clamor Huchzermeyer ( ), beide Persönlichkeiten der Minden-Ravensberger Erweckungsbewegung, richteten in Schildesche ein Rettungshaus für verwahrloste Kinder ein. Die gefährdeten Kinder und Jugendlichen aus der Region Westfalen nahm das Rettungshaus auf und erzog sie im christlichen Glauben, damit sie als brauchbare Glieder in die Gesellschaft integriert werden konnten. Vorbild für Häuser dieser Art war das 1833 von Johann Hinrich Wichern ( ) in Hamburg gegründete Rauhe Haus. Wichern hatte die Missstände, die die Industrialisierung für die Menschen bedeutete, erkannt, und forderte mit gezielten Reden zur Überwindung der gesellschaftlichen Misere auf. Nach seiner Rede auf dem Kirchentag 1848 in Wittenberg wurden hunderte von Rettungshäusern in Deutschland gegründet. Das heutige Johannesstift an der Schildescher Straße geht auf diese Gründungswelle zurück. Durch die Spenden engagierter Bürger und Bürgerinnen wurde auf einem zwei Hektar großen Grundstück zwischen Bielefeld und Schildesche der Bau des ersten Wohnhauses finanziert und 1852 eingeweiht; an öffentliche Gelder oder staatliche Unterstützung war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Im Laufe der Jahre kamen weitere Häuser, ein Betsaal, eine Turnhalle, Wirtschaftsgebäude und Werkstätten dazu. Die Kinder, die das Johannesstift aufnahm, wurden von Eltern, Angehörigen oder per Gerichtsbeschluss in die Anstalt gegeben, wenn sie eine Straftat begangen hatten. Eine Straftat war zu dieser Zeit schon Äpfel klauen. In England wurde man dafür in die Strafgefangenen-Kolonie nach Australien verschifft! Zweihundert Kinder fanden dort eine Heimstatt. Bis in die späten fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde ein großer Teil des Geländes landwirtschaftlich genutzt, bis dann das Johannes-Krankenhaus, das Bonhoeffer-Haus (Altenpflegeheim), Schwesternhaus und andere Wirtschaftseinheiten für den Betrieb der Kranken- und Pflegeanstalt gebaut wurden. In Amerika hatte 1851 Isaak Merrit Singer nach einen Patent von Elias Howe und eigenen Verbesserungen die ersten Nähmaschinen fabrikmäßig hergestellt, und durch einen genialen Schachzug den Verkauf der relativ teuren Maschinen angekurbelt, indem er die Maschinen auf Ratenzahlung an die Hausfrauen verkaufte. Durch den Import von diesen Maschinen nach Bielefeld Ende der 1850er Jahre gab es wieder ein florierendes Heimgewerbe, indem Frauen Weißwäsche herstellten. Dreitausend Wäschenäherinnen arbeiteten allein 1873 in Bielefeld. Diesen Markt erkannte der bei Juwelier Bökelmann angestellte Mechaniker Carl Baer. Er stellte in Bielefeld die ersten Nähmaschinen her und wurde der Mitbegründer der Firma Baer & Rempel, die in der Kleinen Bahnhofstraße bis nach dem zweiten Weltkrieg produzierte. Das Nähmaschinengeschäft schien vielen Tüftlern, Gründern und bestehenden Firmen als eine Marktlücke. Die Firmen Dürkopp und Anker kamen mit dem neuen Produkt Nähmaschine später auf den Markt. Text und Fotos: Monika Schäffer

11 Unterhaltung 11 Forever Young im Wintergarten Berlin Wer wollte das nicht mal sein - zumindest für einige kurzweilige Stunden? In der Rock-Varieté-Show im Wintergarten Berlin ist es möglich. Wirklich gefühlte Jahre so zwischen 20 und 50 waren plötzlich präsent... Als meine Enkelin Katja zu diesem Ereignis einlud, hatte ich zunächst Bedenken, aber da es ein Drei-Generationen-Event werden sollte, habe ich diese frühzeitig verdrängt. Mit jungen Leuten zur Rock-Show - toll. Es gab Kaffee, Tee und Kuchen an perfekt gedeckten Tischen, aber der erste Schreck kam schon vorher am Einlass, weil ein Gast unserer 12-Personen-Gruppe sein persönliches Ticket vergessen hatte. Ohne dieses nummerierte Kärtchen kein Einlass, aber... wir hatten ja den Brief mit den Vorbestellungen, und die sehr freundlichen Empfangsdamen und -herren baten uns noch einmal zur Kasse, nicht um nachzuzahlen, sondern um ein neues Ticket abzuholen. Das war notwendig, weil jeder Gast gezählt wird und die Tischnummerierung mit Platznummern somit komplett war. Etwas kompliziert, doch beeindruckend für mich als Provinzlerin aus Bielefeld, weil diese kleine Story mit livriertem Personal sich so außerordentlich liebenswert darstellte. Veranstaltungen aus dem Wintergarten in Berlin hatte ich oft im Fernsehen mitverfolgt, und nun war ich live vor Ort! Junge Damen führten uns als Besuchergruppe durch den nostalgischen Gang ins Innere über den roten Teppich. Emotionen kamen auf... Max, Chefportier des Adlon An den Tischen wurde serviert, besondere Bestellungen notiert. Musiker hatten sich auf der Bühne vor dem roten Vorhang versammelt. Da die Besucher erst etwas essen und trinken sollten, gab es Begleitmusik inklusive von der Weiter- sagen- Band, einer Live- Performance-Musikgruppe. Weitersagen - dasselbe wollte ich hiermit auch, denn die Band war einfach super. Großartig dann die Leistungen der Artisten. Aus dem Programm: Tatianas Konobas mit ihrem fulminanten Tanz der Gymnastikbälle, eine pure Energie-Show; Vertikaltuchakrobatik; Bicycle Race mit BMX-Rad-Exzentriker Frank Wolf; Fernando und Serafina lassen immer mehr Bälle tanzen; Mikhael Stepanov schwebt scheinbar schwerelos als Major Tom durch den Bühnenhimmel; Alexander Veligosha illustriert majestätisch-diabolisch Nothing Else Matters... Forever Young ist eine elektrisierende Varieté-Show mit faszinierenden akrobatischen Bildern, schönsten Rock-Klassikern und viel Augenzwinkern! Rocklegenden feierten auf der Leinwand im Hintergrund Auferstehung. Humor stand im Vordergrund, es wurde gelacht, gejohlt und auf den Fingern gepfiffen - vor Begeisterung, versteht sich. Im Publikum saßen Alt und Jung gut gemischt, aber die jüngeren kannten die Texte besser bei Beatles und Stones-Melodien, klatschten, bis die Hände weh taten. Die Show hat tatsächlich verjüngt, zwar nicht forever, aber doch ein bisschen! Nach der Show hatten wir Lust auf einen Absacker. Also - mit der Taxe zum Adlon in der Nacht, Berlin hat ja immer geöffnet. Als die Taxe vor dem Adlon angekommen war, eilte Max, Chefportier mit Zylinder und Livree herbei, um den Damen aus dem Wagen zu helfen. Für ein Foto stand er gern mit Zylinder unterm Arm im Foyer - während der Pianist am Klavier Auf Wiedersehn anklingen ließ. Wir kommen gern wieder! Text und Foto: Loretta Garthoff

12 12 Wissenswertes Seniorenhilfe Brackwede sucht dringend Helfer Auflösung aus Altersgründen? Wenn der Wasserhahn unaufhörlich tropft, die Glühlampe in der Deckenleuchte plötzlich ausfällt oder das neue Bild endlich einmal aufgehängt werden soll, dann waren bislang meist die Mitarbeiter der Seniorenhilfe Brackwede zur Stelle. Mehr als 400 Aufträge jährlich gingen im Büro ein, das sich in der Neuen Schanze befindet. Jetzt scheint die Gruppe, die im Juni 1995 unter dem Namen Seniorenbörse gegründet wurde, am Ende. Die Helfer sind selbst so langsam in die Jahre gekommen und können manche Tätigkeiten nicht mehr übernehmen. Ein dringender Aufruf soll deshalb jetzt noch einmal ehrenamtliche Mitarbeiter ansprechen. Wir suchen vor allem Menschen mit handwerklichem Geschick, die bereit sind, auf Abruf kleinere Hilfen auszuführen. Die Gruppe will keinem Handwerker die Arbeit wegnehmen, sie ist nur bei den kleinen Katastrophen des Alltags behilflich, so Ulrich Kusenberg, Leiter der Neuen Schantze. Für die Hilfen wird lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung erhoben. Hans Unterkötter, der die Arbeit seit Jahren koordiniert, verlässt die Gruppe zum Ende des Jahres und könnte eine neue Leitung noch einarbeiten. Wer Interesse an einer Tätigkeit in der Seniorenhilfe Brackwede hat, melde sich bitte unter Tel in der Neuen Schanze. Medikamentenumstellung nicht leicht gemacht In Deutschland werden durch den Gemeinsamen Bundesausschuss für am häufigsten verordnete Arzneimittel Festbeträge festgesetzt. Der Festbetrag ist der Betrag, den eine Krankenkasse maximal für ein Medikament erstatten darf. Liegen die Kosten für ein Medikament über dem Festbetrag, muss der Patient den Unterschied zwischen Festbetrag und tatsächlichem Preis aus eigener Tasche zahlen. Das kann für den Patienten von Nachteil sein, wenn es kein geeignetes alternatives wirkungsgleiches Medikament in Höhe des Festbetrages gibt. Das trifft beispielsweise für viele Patienten mit Depressionen zu, die mit dem Medikament Cipralex eingestellt sind. Der Abgabepreis für das Medikament (10 mg 100 Stück) liegt aktuell bei 173,07 Euro. Der Festbetrag für diese Medikamentengruppe, den die Krankenkassen bezahlen, ist auf 25,42 Euro festgelegt. Daher muss der Patient für das Medikament neben der gesetzlichen Zuzahlung von 5,00 Euro die Differenz zwischen Verkaufspreis und Festbetrag in Höhe von 147,65 Euro selber bezahlen. Es entstehen ihm damit Gesamtkosten in Höhe von 152,65 Euro. Diese Kosten kann kaum ein Patient über längere Zeit aufbringen. Apotheker und Ärzte empfehlen daher eine Umstellung auf einen alternativen Wirkstoff. Es gibt jedoch Einzelfälle, in denen Patienten berichten, dass die Alternativen bei ihnen nicht ausreichend wirksam sind oder Unverträglichkeiten auftreten. Gesetzlich sind für solche Fälle keine Ausnahmeregelungen vorgesehen. Es bleibt den Patienten nur die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenübernahme für das Medikament im Rahmen einer Einzelfallentscheidung bei ihrer Krankenkasse zu stellen, der die Problematik schriftlich zu schildern ist. Zudem ist eine Bescheinigung des behandelnden Arztes einzureichen, dass alle Alternativen ausgeschöpft sind. Die Krankenkasse kann dann im Rahmen einer Kulanzregelung die Kosten für das Medikament übernehmen. Silke Karallus/Karin Frese Da staunst du, meine Vorleseoma! Diese Aussage machte der vierjährige Lukas Frau Bauer (Name geändert) gegenüber, als die beiden sich kennenlernten und Lukas Frau Bauer ein besonders schönes Auto vorführte. Wer ist nun eine Vorleseoma? Frau Bauer ist eine ehrenamtliche Betreuerin des Co.libri-Projektes. Sie ist 65 Jahre jung und hat sich bewusst entschieden, in ihrer Freizeit ca. einmal wöchentlich auf Lukas aufzupassen. In dieser Zeit kann seine Mutter z.b. berufliche Termine wahrnehmen, die über die Öffnungszeiten des Kindergartens hinausgehen. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, sie haben sich gesucht und gefunden, so die Mutter von Lukas. Ich kann beruhigt meine Termine wahrnehmen, da ich Lukas in guten Händen weiß. Das generationsübergreifende Projekt Co.libri wurde unter der Trägerschaft des AWO Kreisverband Bielefeld e.v. entwickelt und wird in Kooperation mit dem Verein HELP aus Hannover durchgeführt. Um ihre pädagogischen Fähigkeiten zu intensivieren, haben die Co.libri-BetreuerInnen anfangs eine STEP-Schulung absolviert. Das Projekt selbst hat verschieden Schwerpunkte. Zum einen ist es die Leseförderung der Kinder, die in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bielefeld stattfindet. Daneben wird Begegnung großgeschrieben. Ein Generationentreffen im Mehrgenerationenhaus in Bielefeld wurde bereits erfolgreich durchgeführt, weitere werden folgen. Ich habe meine Eltern und meinen Mann gepflegt, und nun möchte ich eine lebendige, frische Aufgabe, so Frau Bauer. Ich freue mich auf Lukas, wir lachen viel miteinander, er erinnert mich an meine mittlerweile schon erwachsenen Enkel. Frau Bauer holt Lukas aus dem Kindergarten ab und betreut ihn, bis seine Mutter von der Arbeit nach Hause kommt. Co.libri ist ein flexibles Betreuungsangebot für Kinder im Kindergartenalter bis hin zur Beendigung der Grundschule. Die Betreuung findet in der Regel im Anschluss an den Kindergarten und die Grundschule statt. Die BetreuerInnen erhalten eine Aufwandsentschädigung und haben die Möglichkeit, an Fortbildungen teilzunehmen. Ein regelmäßiger, von Fachkräften begleiteter Erfahrungsaustausch findet statt. Von dem ehrenamtlichen Engagement profitieren alle Beteiligten: Für Frau Bauer bietet Lukas eine fröhliche Abwechslung und bereichert ihren Alltag, Lukas hat eine Vorleseoma gefunden, die Zeit und Erfahrung mitbringt, und die Mutter von Lukas erfährt durch die qualifizierte Betreuung eine Entlastung ihres Berufsalltags. Sie sind schon im Ruhestand oder sind nur noch im Teilzeit berufstätig? Sie haben Spaß am Umgang mit Kindern und möchten Alleinerziehende/Berufstätige unterstützen? Dann melden Sie sich bei uns, unser Betreuungsteam braucht Verstärkung. Peter Uhlmann Weitere Infos: AWO Mehrgenerationenhaus, Tel.: Mobil: ,

13 Service Schenken und Vererben mit Sinn und Verstand von Jörg-Christian Linkenbach, Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Erbrecht und Steuerrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Bielefeld Folge 35: Mein Wille geschehe... - Die Durchsetzung des letzten Willens Die Unsterblichkeit ist nicht jedermanns Sache (Johann Wolfgang von Goethe) Die gesetzliche Erbfolge ist in aller Regel eine Notlösung. Deshalb muss derjenige zu Lebzeiten aktiv werden, dem das Schicksal seines Vermögens und auch das Wohlergehen seiner Familie nach seinem Tod nicht gleichgültig ist. In einem Testament oder einem Erbvertrag ist bei Zeiten zu regeln, was mit dem Nachlass geschehen soll. Wer über die Gestaltung seines letzten Willens nachdenkt, der sollte sich die nachfolgenden Fragen stellen: Frage 1: Was geschieht mit meinem Vermögen, wenn ich ohne letztwillige Verfügung versterbe? Schon bei der Klärung der gesetzlichen Erbfolge bestehen bei manchen Menschen völlig falsche Vorstellungen. So gehen beispielsweise viele Menschen zu Unrecht davon aus, dass der überlebende Ehepartner automatisch der alleinige gesetzliche Erbe ist. Diese Annahme ist jedoch falsch. Wenn Kinder vorhanden sind, so sind auch diese erbberechtigt und bilden bei Fehlen eines Testamentes zusammen mit dem überlebenden Ehepartner eine Erbengemeinschaft. Wenn keine Kinder vorhanden sind, so erben die Eltern des Erblassers zusammen mit dem überlebenden Ehegatten. Wenn die Eltern nicht mehr leben, so gelangen sogar Geschwister des Erblassers neben dem Ehegatten zur Erbfolge. In vielen Erbengemeinschaften ist der Streit schon vorprogrammiert, zumal jedes Mitglied einer solchen Erbengemeinschaft zu jedem Zeitpunkt grundsätzlich die Auseinandersetzung der Gemeinschaft und die Veräußerung des Nachlasses verlangen kann. Frage 2: Entspricht die gesetzliche Erbfolge tatsächlich meinen Vorstellungen und Wünschen? Aus der Antwort zu Frage 1 ergibt sich bereits, dass die gesetzliche Erbfolge in kaum einem Fall tatsächlich den Vorstellungen und Wünschen des Erblassers entsprechen kann. Die schlechteste Lösung besteht deshalb darin, einfach nichts zu tun und den Dingen ihren Lauf zu lassen. Der Erblasser wird sich also mit der Frage befassen müssen, in welche richtige juristische Form er seine letztwillige Verfügung bringen möchte. Frage 3: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Errichtung eines Testamentes? Durch Unfälle und Krankheiten sterben leider auch sehr viele junge Menschen. Der Tod kennt keine Altersgrenze. Deshalb sollte man eine letztwillige Verfügung so früh wie möglich errichten. Gerade bei junge Paaren besteht Handlungsbedarf, insbesondere auch dann, wenn Kinder vorhanden sind. Unverheiratet zusammen lebende Partner sollten dringend Testamente zugunsten des anderen Partners errichten, weil sie im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge überhaupt nicht zum Zuge kämen und keinerlei Anteil am Nachlass erhalten würden. Gerade in jungen Jahren muss man jedoch noch mit ganz erheblichen Änderungen in der Lebenssituation und auch bei den Vermögensverhältnissen rechnen. Viele Menschen möchten sich deshalb in jungen Jahren noch nicht mit dem Thema der Erbfolge befassen. Dabei wird jedoch übersehen, dass auch in jungen Lebensjahren die gesetzliche Erbfolge in aller Regel die schlechteste Lösung darstellt. Dieser Tatsache kann man dadurch Rechnung tragen, dass man zunächst einmal wenigstens ein handschriftliches Testament errichtet, in dem die nötigsten Dinge geregelt werden. Auch in jungen Lebensjahren kann jedoch die Errichtung eines notariellen Testamentes sinnvoll sein, wenn man eine wasserdichte Formulierung wünscht und Streitigkeiten von vornherein ausschließen will. Gerade bei kleineren Vermögen ist die Errichtung eines notariellen Testamentes häufig sehr viel kostengünstiger als die Beteiligten erwarten. Bei einem Vermögenswert von ,00 Euro beispielsweise kostet die Errichtung eines notariell beurkundeten Testamentes rd. 150,00 Euro beim Notar und 33,00 Euro für die zeitlich unbefristete Verwahrung beim Amtsgericht. Bei einem entsprechenden gemeinschaftlichen Testament beider Ehegatten würden dann etwa die doppelten Notargebühren anfallen. Für alle Testamente gilt jedoch folgendes: Wer ein Testament errichtet hat, der sollte den Inhalt regelmäßig im Rahmen eines Checkups überprüfen und feststellen, ob die Regelungen noch der aktuellen Familien- und Vermögenssituation entsprechen. Ansonsten besteht 13 beispielsweise die Gefahr, dass später geborene Kinder z.b. im Testament überhaupt nicht bedacht sind oder aber der seit Jahren getrennt lebende Ehepartner im Testament noch als Alleinerbe vorgesehen ist. Unabhängig von einem konkreten Anlass empfiehlt sich eine Überprüfung der errichteten letztwilligen Verfügung wenigstens alle fünf Jahre vorzunehmen. In diesem Zusammenhang können dann auch ggf. geänderte steuerliche Rahmenbedingungen bei der Erbschaftsteuer berücksichtigt werden. Frage 4: Wer könnte evtl. Pflichtteilsansprüche stellen oder aber das Testament anfechten? Notarielle Testamente enthalten in der Regel sog. Pflichtteilsstrafklauseln. In derartigen Klauseln werden Sanktionen für den Fall vorgesehen, dass beispielsweise ein Kind beim Tode des zuerst versterbenden Elternteils Pflichtteilsansprüche gegen den überlebenden Elternteil geltend macht. Aber auch mit solchen Klauseln kann das Risiko nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass der länger lebende Ehegatte - manchmal in erheblichem Umfang - Pflichtteilsansprüche zu erfüllen hat. Diese Frage sollte schon bei der Abfassung der letztwilligen Verfügung bedacht werden. Im Einzelfall kann es sich empfehlen, beispielsweise mit unehelichen Kindern oder aber Kindern aus früheren Ehen einen notariellen Pflichtteilsverzichtsvertrag gegen Zahlung einer Abfindung abzuschließen. Bei der Höhe der einzukalkulierenden Pflichtteilsansprüche sind grundsätzlich auch die Schenkungen zu berücksichtigen, die während der Ehe dem anderen Ehepartner gemacht wurden. Frage 5: In welcher rechtlichen Form kann ich die angestrebte Regelung umsetzen? Das erbrechtliche Gestaltungsinstrumentarium ist fast unerschöpflich. So kommen ein Einzeltestament, ein gemeinschaftliches Ehegattentestament oder aber auch ein Erbvertrag in Frage. Der Erbvertrag muss immer notariell beurkundet werden, während Testamente grundsätzlich auch handschriftlich errichtet werden können. Gemeinschaftliche Testamente können allerdings nur von verheirateten Personen miteinander errichtet werden. Im Rahmen der letztwilligen Verfügung selbst kann die Umsetzung durch Erbeinsetzung, die Anordnung von Vermächtnissen, aber auch durch Auflagen erfolgen. Die Varianten sind so vielfältig, dass eine optimale Gestaltung in der Regel nur mit fachkundiger Beratung durch einen Notar erreicht wird. Dabei wird es dann unter anderem auch darum gehen, die optimale steuerliche Gestaltung der Vermögensnachfolge zu wählen. Frage 6: Wie wird die letztwillige Verfügung am besten verwahrt? Unter Juristen hat sich die Erkenntnis breit gemacht, dass in der Regel nicht derjenige erbt, der nach dem Willen des Erblassers der Erbe werden sollte. Häufig erbt in der Realität derjenige, der zuerst das Zimmer des Verstorbenen betritt und ggf. ein missliebiges Testament verschwinden lassen kann. Die Verwahrung eines privatschriftlichen Testamentes zu Hause ist deshalb fast immer eine sehr unsichere Lösung. Im Laufe der Jahre gehen solche Unterlagen selbst bei ordentlichen Menschen erfahrungsgemäß verloren und werden im Ernstfall nicht oder nur mit erheblicher Zeitverzögerung aufgefunden. Es ist deshalb in jedem Falle empfehlenswert, letztwillige Verfügungen beim Amtsgericht (Nachlassgericht) des Wohnortes zu hinterlegen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Testamente selbst nach Jahrzehnten und mehrfachem Umzug des Erblassers sicher aufgefunden werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei jedem Sterbefall über die Standesämter automatisch festgestellt wird, ob der Verstorbene irgendwann einmal ein Testament beim Gericht hinterlegt hat. Ggf. wird das Testament dann automatisch vom Nachlassgericht eröffnet. Die durch die Hinterlegung entstehenden Gerichtskosten beinhalten die zeitlich unbefristete sichere Verwahrung des Testamentes beim Gericht und sind relativ niedrig. Sie betragen beispielsweise bei einem Nachlasswert von: bis zu ,00 Euro - 33,00 Euro; ,00 Euro - 51,75 Euro ,00 Euro - 108,00 Euro; ,00 Euro - 201,75 Euro Jörg-Christian Linkenbach Tel.: 05206/9155-0

14 14 Literatur Er wäre gerne der Erste gewesen Er hatte sich so angestrengt, gerne wäre er der Erste gewesen, aber er hatte es nicht geschafft. Er war auch sehr klein. Der Kleinste überhaupt. Selbst dann, wenn er hin und wieder über sich hinauswuchs, für kurze Zeit, er blieb der Kleinste. Man gab ihm den Namen des römischen Reinigungs- und Sühnefestes: mensis februaris. Meistens tobt der Karneval auf seinem Höhepunkt und die Fastenzeit beginnt. Er lässt den Frühling spüren, wirft mit unerwarteten Schneemassen und führt aufs Glatteis. Aber ein klein wenig besser kommt man aus, während seiner Zeit, mit seinem Monatssalär. Gerne wäre er der Erste gewesen, aber er steht an zweiter Stelle im Jahr, der Februar. Ulrike Ksol Zeiträuber Sie hatten sich verrechnet wie Menschen sich oft verrechnen. Und dann behaupteten sie es sei mehr Zeit verbraucht worden als da gewesen sei. Der 29. Februar in jedem 4. Jahre sei schuld daran. Und nun müsse jedefrau und jedermann 10 Tage ihres Lebens hergeben, sie einfach nicht leben. Auf den 4. werde gleich der 15. des Monats folgen. Es würde auch gar nicht weh tun. Ja, eigentlich würde man es gar nicht merken. Dann, ja dann sei die Welt wieder in Ordnung und es bestehe keine Gefahr mehr, dass Lichtmess nicht an Lichtmess und Ostern nicht an Ostern gefeiert würde. Karin Benn (So geschehen im Jahre 1582 in Italien, Spanien und Portugal laut Anweisung von Papst Gregor XIII. Die evangelischen Länder folgten später.) Februar Grüne Wiesen schimmern im fahlen Sonnenlicht, Bäume stehen eng beisammen. Zarte Knospen hier und da, doch es ist erst Februar. Monika Linke Früh im Jahr Die Kraniche verlassen uns spät im Herbst und kommen zu uns zurück früh im Jahr. Egal ob 29. Februar oder nicht sie kennen ihre Zeit. Und ihr Jahr ist immer gleich lang. Karin Benn Das junge Jahr, es drängt nach vorn Das Heute hat sich gegen das Gestern verschworen und einen neuen Tag geboren. Doch auch der strebt vehement nach vorn zu gehen und bleibt nicht eine Minute stehen. Und dann enteilt das Morgen dem Heute, ich frag mich ob das das Gestern wohl freute? Sylke Bayda Februarnacht Mondlicht hängt an kahlen Zweigen gefangen von winzigen Eiskristallen in einer Zaubernacht Berühre mich dort unterm Eis leises Raunen ächzt im toten Wald ein Frühlingsahnen liegt unterm Schnee begraben Die Zeit heute ist mein Geschenk für dich Warte nur bald, bald in vier Jahren komme ich zurück. Susanne Slomka Eine eisige Nacht noch Nach endlos erscheinenden Grautagen hatte es die ganze Nacht hindurch verspätet geschneit und der Welt ein neues Winterkleid übergezogen. Am nächsten Morgen waren die Menschen unweigerlich in zwei Kategorien eingeteilt gewesen. Die einen stapften mürrisch in den neuen Tag, maulten über die Beschwerlichkeiten, den verspätet und unzulänglich einsetzenden Winterdienst und durchlebten ängstlich Sorgen, wegen der Gefahr, die der Schnee für ihre Beweglichkeit bedeutete. Die anderen freuten sich ganz einfach über das helle Weiß und seine Möglichkeiten, spielten damit und zum Teil auch mit ihren Erinnerungen an vergangene Winter, mit viel mehr Schnee schon im November. Am Mittag hatten Vertreter der zweiten Gruppe, zu der fast alle Kinder gehören, einen Schneemann gebaut. Er stand in der Nähe unseres Gartenzaunes und es schien mir, er strahlte mich an. Zwei Schneekugeln übereinander, mit Steinen als Knöpfe verziert, eine kleinere Kopf-Kugel, der Stöckchen, Steine und eine Mohrrübe ein schneemanntypisches Gesicht verliehen. Als Hut trug er einen kleinen, blauen Plastikeimer, es war eine Freude ihn zu sehen. Eine Weile hatte ich dieses ungetrübte Glück. Seit jeher ein Freund weißer Wochen begrüßte ich den Schneemann nach jedem Spaziergang liebevoll. Argwöhnisch beobachtete ich das Barometer. Manchmal schien es mir, als weine der Schneemann bereits in der Mittagsluft. Und saß der Eimer nicht schon ein wenig tiefer auf seinem Kopf? Dann verkündete der Wetterbericht, es werde langanhaltend wärmer. Nun sehe ich ängstlich auf das Thermometer und erhoffe noch eine eisige Nacht und einen kalten Tag, damit ich mich richtig von dem weißen Mann verabschieden kann. Ulrike Ksol

15 Besinnliches Erfahrungen weitergeben Diakonie für Bielefeld sucht neue seniortrainer Ein Stadtteilfrühstück in Theesen zur Planung gemeinsamer Aktivitäten, ein Frauenkulturnetzwerk, Lese- und Sprachförderung von Kindern mit Zuwanderungshintergrund: Dieses sind nur einige Beispiele von Herzensangelegenheiten, die Bielefelder seniortrainer als ihr Projekt umgesetzt haben. Erfahrungswissen für Initiativen, kurz EFI, heißt das Kooperationsprojekt der Stadt, der Volkshochschule und der Diakonie für Bielefeld. Ende Februar beginnt das nächste kostenlose Qualifizierungs-Seminar, das den Einstieg in das Projekt darstellt. In acht Tagen lernen die Teilnehmer, ihre Herzensangelegenheiten zu finden, ihre Idee in ein Projekt umzusetzen, gemeinsam mit der Gruppe zu arbeiten sowie Mitstreiter und Sponsoren für die Umsetzung zu suchen. Dabei erhalten sie Anregungen aus anderen Kommunen. 15 Auswege, Umwege - neue Ziele Zum neuen Jahr fiel mir ein Buch in die Hände mit dem Titel: Heute seinen Weg gehen positive Gedanken, erschienen im Herder Verlag. Noch müde vom wunderschönen Weihnachtsfest mit einer sehr groß gewordenen Familie und zwei großen Hunden griff ich begehrlich nach dem neuen Buch, denn ich suchte nach klugen Gedanken zu neuen Wegen, die ich gehen kann, auch mit nur den Kräften, die einem im Älterwerden zur Verfügung stehen. Elke Schubert-Buick (rechts) gratuliert einer Teilnehmerin zur Zertifizierung als SeniorTrainerin Foto: Karin Weismüller Das EFI-Team, das aktuell 39 Teilnehmende umfasst, sucht Verstärkung: Gesucht werden Bielefelder und Bielefelderinnen, die sich in der nachberuflichen Phase neuen Herausforderungen stellen wollen. Ob im sozialen, kulturellen oder generationsübergreifenden Bereich - dem Ideenreichtum der Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt. Anfragen nimmt Elke Schubert-Buick entgegen, Tel.: 0521/ oder Da traf mich schon das erste Zitat auf der Banderole, die rund um den schönen Buchdeckel gewunden war. Wohin Du auch gehst, geh mit Deinem ganzen Herzen (Konfuzius). Dieser Spruch entsprach ganz meiner Lebenshaltung - aber wie komme ich denn nun durch dieses Jahr 2012? Nur mit dem Herzen und abnehmenden Kräften? Für das zurückliegende Weihnachtsfest hatten mein Mann und ich schon eine neue Variante für uns als sehr praktikabel entdeckt. Denn, wir beide überließen den erwachsenen Kindern, Enkelkindern, dem Au-Pair aus Mexiko und den zwei Hunden unser Haus und fuhren abends zum Schlafen in ein Hotel. Zum Frühstück waren wir wieder daheim und genossen die Großfamilie. Einkauf und Planung der diversen Außer-Haus-Meetings mit den Verwandten waren meine Beschäftigung im Advent gewesen. Nun habe ich Muße und blättere weiter in meinem kleinen neuen Buch. Da trifft mich ein Spruch, der mit meiner Überschrift viel gemeinsam hat: Auswege, Umwege - neue Ziele. Wann immer einer die Wege zum Ziel bejaht, bejaht er zugleich das Ziel (Thomas von Aquin). Das Ziel war, alle wieder einmal unter dem Tannenbaum zusammen zu bekommen. Der Ausweg war der Umweg, im Hotel zu schlafen: Unser neuer Weg. Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2012 Wege, wenn sie auch als Umwege erscheinen mögen, zu Ihrem persönlichen Ziel. Gesine Schlüter Liebe Leserinnen und Leser, diesmal verlosen wir: 2 x 2 Theaterkarten für die Große Operngala am 7. April 2012 im Stadttheater Bielefeld 1 Gutschein für das große Frühstücksbuffet im Seekrug am Obersee, Bielefeld-Schildesche Wir danken dem Theater Bielefeld und dem Seekrug für die Verlosungsgewinne! Schreiben Sie bis 24. März 2012 eine Postkarte mit Ihrem Absender (+ Tel.-Nr.) unter dem Kennwort MONOKEL 99 Verlosung an: Marianne Zander, Heinrich-Kraak-Str. 33, Bielefeld. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! MONOKEL-Verlosung Die Gewinner unserer MONOKEL 98 Verlosung sind: Hans-Günther u. Loni Lange, Christel Liebeskind (je 2 Theaterkarten für Die schöne Helena ) Petra Sielemann (Gutschein für das große Frühstücksbuffet im Seekrug ) Herzlichen Glückwunsch! Die Redaktion

16 16 Ausflugsziele Besucher können wieder auf Expedition gehen Dobergmuseum wird nach seinem Umbau neu eröffnet Die Stadt Bünde in Westfalen hat im Dezember 2011 das Dobergmuseums - ein Ensemble aus drei Museen - neu eröffnet. Das Geologische Museum Ostwestfalen-Lippe wurde 2009 geschlossen, um es für insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro umzubauen. Jetzt sind Besucher wieder willkommen. Auf der Museumsinsel im Stadtzentrum vereint das Museum Bünde drei einzelne Ausstellungshäuser: das Dobergmuseum - Geologisches Museum Ostwestfalen-Lippe, das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum sowie ein Heimatmuseum. Hier gibt es auf einer Fläche von insgesamt etwa 1400 Quadratmetern drei Dauerausstellungen mit mehr als 3000 Exponaten. Zu den Themen gehören die Geologie und Paläontologie, die Zigarren-, Pfeifen- und Tabakgeschichte sowie die Regionalgeschichte. Durch den Umbau des Dobergmuseums kommen jetzt noch einmal 300 Quadratmeter für Wechselausstellungen hinzu. Zweieinhalb Jahre war die geologische Dauerausstellung Expedition Doberg für den Besucherverkehr geschlossen. Es gab in dem Gebäude leider gravierende Bauschäden. Das Erdgeschoss musste komplett entkernt werden und wurde gleichzeitig räumlich vergrößert, erzählt Michael Strauß, Leiter des Museums Bünde. Das Besondere an dem Bünder Dobergmuseum sind die teilweise 30 Millionen Jahre alten Exponate aus dem Oligozän-Erdzeitalter, wie zum Beispiel eine versteinerte Seekuh und Teile eines Zahnwals. Sie stammen aus einem unscheinbaren Hügel in Bünde mit Namen Doberg, in dessen Gesteinsschichten zahlreiche Fossilien gefunden wurden. Ein Teil dieser Gesteinsschichten entstand während eines Zeitraumes, der die wissenschaftliche Bezeichnung Chatt trägt. Die während des Chatt abgelagerten Schichten sind am Doberg besonders gut und vollständig erhalten. Daher ist der Doberg weltweit einer von wenigen geologischen Referenzpunkten für diesen Zeitabschnitt. Vor etwa 30 Millionen Jahren befand sich der heutige Doberg an der Küste eines subtropischen Meeres, in dem Haie, Seekühe und Zahnwale schwammen. Auf dem Meeresgrund dieses flachen Küstenabschnittes lebten zahlreiche kleinere Lebewesen wie Seeigel, Armfüßer, Muscheln und Krebse. Die Dauerausstellung des Geologischen Museums Ostwestfalen-Lippe zeigt etwa 1000 Exponate, die nicht nur vom Doberg, sondern auch aus anderen Orten der Region stammen. Seit 1998 leitet der Diplom-Geologe Michael Strauß das Museum Bünde. Nach seinem Dienstantritt entwickelte er zunächst ein neues Ausstellungskonzept für die geologische Dauerausstellung, welche bereits von 2003 bis 2009 zu sehen war und nun wieder für den Besucherverkehr freigegeben ist. In den vergangenen Monaten war nur das Heimatmuseum sowie das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum geöffnet, das nach einer Gebäudesanierung seit 2010 mit einer komplett neuen Dauerausstellung Besucher anlockt. Seit ich hier am Museum bin, gab es mehrere langwierige Umbau- und Sanierungsarbeiten an den Häusern oder dringend notwendige Neukonzeptionen der zwei großen Dauerausstellungen. Mit der Fertigstellung des neuen Dobergmuseums haben wir jetzt endlich eine attraktive Museumsinsel sowohl für Besucher während der Öffnungszeiten wie auch für Schulklassen mit speziellen museumspädagogischen Angeboten, sagt der Museumsleiter. Zur Wiedereröffnung wird auch die neue 300 Quadratmeter große Fläche für Wechselausstellungen eingeweiht. Noch bis Februar ist hier die naturwissenschaftlichen Schau Insekten zwischen Faszination und Phobie zu sehen. Strauß: Mehrere Exponate, Großmodelle und Präparate sowie lebendige und fossile Insekten sollen den Besuchern Einblicke geben in die faszinierende Welt dieser Lebewesen. Weitere Infos:

17 Reise 17 Auf den Spuren von Charles Dickens Und denen kann man, so anschaulich wie wahrscheinlich nirgends sonst, an jedem dritten Dezemberwochenende in der historischen Altstadt von Deventer/Holland folgen. Wer kennt sie nicht, die berühmten Dickens-Bücher als sehr subtile Spiegelbilder der viktorianischen Zeit des 19. Jahrhunderts, Oliver Twist, A Christmas Coral, David Copperfield vom elfjährigen Ernährer der großen Familie (der Vater kam 1823 ins Schuldgefängnis von London) in einem sagenhaften Aufstieg über die Anstellung als Schreiber bei einem Rechtsanwalt, Berichterstatter im Parlament, Journalist des Morning Chronicle schließlich zum Herausgeber der Pickwick Papers brachte. Die ersten Romane waren Fortsetzungsgeschichten in Und mehr als 900 originalgetreue Figuren tummeln sich zwei Tage lang im zauberhaften Stadtkern Bergkwatier in historischen Kostümen. Es sind die Einwohner von Deventer. Man reibt sich die Augen. War das nicht Ebenezer Srooge? Mr. Pickwick ging gerade vorbei, die Christmas Carol Singers stimmen ein Lied an, irgendwo spielt ein Dudelsack, in Lumpen gekleidete Waisenkinder und Bettler, Betrunkene, Büroschreiber mit dicken Folianten unter dem Arm, Hausmädchen, die hochrädrige Kinderwagen schieben - und die alte Frau am Fenster, halb verborgen von Spinngeweben - wer war das denn noch mal? Zeitungen. Sein Anliegen war, den Mitmenschen die Augen zu öffnen für die sozialen Ungerechtigkeiten seiner Zeit, und die hatte er am eigenen Leib schmerzlich erfahren müssen. Also schon mal vormerken für Ende Aus Bielefeld und dem Umland fahren Busse in gut zwei Stunden hin. Renate Rüter Das Rätselraten who is who gehört zum Rundgang durchs Kwartier. Natürlich gibt es zu Essen und zu Trinken, Galerien haben die Türen geöffnet, Tische und Stühle aufgestellt. Der Patron serviert Suppe und Glühwein. In kleinen improvisierten Theatern werden Ausschnitte aus Oliver Twist vorgestellt. In der Lebuinuskerk sind Konzerte, dazu eine Ausstellung über das Leben des Charles Dickens, der es

18 18 Ratgeber Wie bereitet man sich am besten auf die dritte Lebensphase vor? Glücklich und zufrieden kann jeder Mensch nur nach seiner eigenen Facon werden. Der eine vergisst die Welt um sich, wenn er stundenlang ungestört mit seinem Computer Schach spielt, der nächste klappert ein Reisebüro nach dem anderen ab auf der Suche nach dem besten Langzeiturlaub im Süden, der dritte wieder engagiert sich mit Begeisterung in einer Bürgerinitiative. Egal, ob Sie ein Hochschulstudium samt Promotion anstreben, als Entwicklungshelfer nach Afrika gehen wollen oder an Ihrem letzten Arbeitstag beschließen, den Rest Ihrer Tage mit Kreuzworträtseln und Stammkneipenbesuchen zu verbringen, jede Entscheidung, bei der Sie sich wohl fühlen, ist in Ordnung. Wer sich sein ganzes bisheriges Leben lang nützlich gemacht hat, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft war, hat jetzt im Alter auch das Recht, nun eben nicht mehr zu etwas nutze sein zu müssen, sondern einfach so zu leben, wie es ihm gefällt, und zwar ohne sich deshalb nutzlos und überflüssig zu fühlen. Diese Grundgedanken sind wichtig, damit jeder Mensch aus seiner ganz persönlichen Situation heraus und seinem Naturell entsprechend wirklich nur das tut, was er für richtig hält. Die meisten Altersprobleme sind nämlich zunächst einmal psychisch bedingt. Wenn die psychischen Probleme nicht gelöst werden, wirken sie sich auf den Körper aus und machen ihn krank. Anders ausgedrückt: Wer zufrieden ist, wird seltener krank. Hier liegt dann auch die eigentliche Aufgabe und Herausforderung der dritten Lebensphase: Herauszufinden, was noch alles in einem steckt und es möglichst zu realisieren. Lassen Sie sich dabei von niemandem reinreden und auch nicht durch irgendwelche Bemerkungen irritieren - weder von der Familie noch von der Verwandtschaft, von Freunden oder Nachbarn, ehemaligen oder Noch-Arbeitskollegen oder auch Menschen, die Sie jetzt neu kennen lernen. Kümmern Sie sich nicht Zeichnung: Hildegard Vogel darum, was andere dazu sagen und wie sie darüber denken. Älterwerden heißt auch, selbstbewusst zu seinen Wunschvorstellungen zu stehen und seine Neigungen und Fähigkeiten im Rahmen des Möglichen auszuleben. Eine interessante Form der Vorbereitung sind Kurse und Seminare rund um die ganze Thematik Älterwerden und Ruhestand. Sie werden von Volkshochschulen, Krankenkassen, von sozialen und kirchlichen Einrichtungen genauso wie von politischen Parteien angeboten. Auch immer mehr Großbetriebe bieten ihren Mitarbeitern inzwischen eigene Seminare an. Sie erhalten darin genauso wie bei anderen Veranstaltungen durch die Referenten und ihre Vorträge, meist verbunden mit anschließenden Diskussionen, wertvolle Informationen, Tipps und spezielle Kontaktadressen, und nicht zu vergessen: die Denkanstöße durch die Gespräche mit anderen Teilnehmern. Mit freundlicher Genehmigung der Techniker Krankenkasse Dagmar Selje Puppenspiele Tel Das Traumpferdchen hat Geburtstag Traumpferdchen Frido hat im Schlaraffenland zu viele Bonbon genascht..., oh je! 22., 23., , jeweils 16 Uhr Der kleine Wassermann Gerade erst auf die Welt gekommen kann der kleine Wassermann es kaum erwarten, den Mühlenweiher zu erkunden. 08.,09.,10.,11.,22.,23.,24.,25.03., jeweils 16 Uhr Wünsch dir was (für Erwachsene) Was würde man wohl tun, wenn man unerwartet einen Wunsch frei hätte? , 20 Uhr Bielefelder Puppenspiele Ravensberger Straße 12, Bielefeld Niekamp Theater Company Tel Pettersson & Findus Während Pettersson seinen Acker bestellt, will Findus statt Möhren lieber einen Fleischklossbaum pflanzen ,15.,19.02., jeweils 16 Uhr Das schönste Ei der Welt Die Hennen Pünktchen, Latte und Feder geraten in einen Streit: Wer von ihnen ist wohl die Schönste? 13.,14.,18.03., jeweils 16 Uhr Die drei kleinen Schweinchen Ringel, Rosa und Borstel sind verschiedener Meinung, wie sie sich vor dem bösen Wolf schützen können. Wer hat die beste Idee? , 16 Uhr

19 Service 19 Unsere Chefredakteurin Marianne Zander wird fünfundachtzig Seit 1987 ist Marianne Zander an der Uni Bielefeld bei STU- DIEREN AB 50 eingeschrieben, und sie hat sich viele Jahre für das Weiterbildungsprogramm eingesetzt, aber das Beste ist, dass sie unsere Arbeitsgemeinschaft Redaktion Monokel mit so viel Einsatz und Leidenschaft - es ist ja ihr Baby - leitet. Wir wünschen dir, liebe Marianne, weiterhin Kraft dazu, und vor allem viel Gesundheit! Monokel, das vor allen Dingen, wird dir noch weiter gut gelingen - dein Kopf ist wach, dein Geist ist klar, es geht ins neue Lebensjahr... Herzlichen Glückwunsch! Wenn Marianne Zander am 9. März 2012 ihren 85. Geburtstag feiert, ist Monokel Nr. 99 schon erschienen. Die BRD feiert das Jahr 2012 als Jahr des aktiven Alterns. Aktiv altern - das praktiziert unsere Chefredakteurin schon lange, denn sie ist die dienstälteste in der Bundesrepublik. Und sie macht mit fast unermüdlicher Schaffenskraft weiter, damit Monokel, ein Pionier in der westfälischen Medienlandschaft, noch lange erscheinen kann. Die 100. Ausgabe ist die nächste! Loretta Garthoff im Namen der Monokel-Redaktion Kinder brauchen ein Zuhause Seit Generationen setzt sich Dr. Oetker für Kinder und Familien ein. Das Unternehmen ist nun eine langfristige Partnerschaft mit dem SOS- Kinderdorf e.v. eingegangen. Mit dem Ziel, bedürftigen Kindern wieder ein Leben in familiärer Umgebung zu ermöglichen, unterstützt Dr. Oetker ein SOS-Kinderdorf in Harksheide bei Hamburg. Mehr zum sozialen Engagement von Dr. Oetker gibt es im Internet unter

20 20 Bunte Seite Eine wahre Geschichte für Katzenliebhaber und Tierfreunde...und wieder ist mir eine Katze zugelaufen, jetzt bereits zum dritten Mal in den letzten Jahren. Es war abends gegen 21 Uhr, als ich am Igel-Futterplatz hinter meinem Haus ein jämmerliches, weinendes Miauen hörte. Eine kleine schwarz-weiße Katze hatte den Igelteller schon leergefressen, doch ihr Hunger war noch nicht gestillt. Bevor ich weiter fütterte, untersuchte ich das Tierchen, es war höchstens fünf Monate alt, ein Maikätzchen also, aber äußerst sauber, gepflegt und unglaublich verschmust! Es küsste mich ständig am Hals und am Kinn. So eine zahme Katze hatte ich bisher noch nie kennengelernt. Meine beiden eigenen Katzen sind zutraulich und lassen sich streicheln, aber dieses kleine Wesen war ja geradezu zärtlich. Da das Kätzchen von selbst einfach nicht mehr weggehen wollte, nahm ich es mit ins Haus. In der kalten Nacht wollte ich es nicht alleine draußen lassen. Wir verbrachten also den ersten Abend gemeinsam - ihm sollten noch einige folgen. Ich vor dem Fernseher, die Mieze schlafend und schnurrend auf meinem Schoß. Wie sehr habe ich diese Situation genossen! Was wir uns so leise erzählt haben, soll für den Leser verborgen bleiben..., ich war mir jedoch darüber im Klaren, dass das Tier ein gutes Zuhause hatte, in welches es zurückkehren musste. Sicher würde es dort schon sehr vermisst. Aber wo ist das Zuhause, wie finde ich es? Ich hätte das ungewöhnlich verschmuste Kätzchen zwar zu gerne bealten, aber meine beiden eigenen Katzen waren strikt dagegen! Ich informierte das Tierheim und die Tierärzte unserer Stadt, die leider keine Suchmeldung vorliegen hatten. Danach gab ich eine Anzeige auf, worin ich besonders zum Ausdruck brachte, dass eine zugelaufene Katze ihr Zuhause suche. Zwölf Anrufe erhielt ich, der 13. war der richtige. Eine Frauenstimme erkundigte sich hoffnungsvoll: Hat die Katze ein weißes und ein schwarzes Bein? Als ich bejahte, stand sie zehn Minuten später vor meiner Tür. Erst einmal sind Tränen geflossen bei der Katzenbesitzern vor Glück, ihr Tierchen wiederzubekommen, und bei mir, weil ich es ihrer Menschenmama wohlbehalten zurückgeben konnte. Bei der Gelegenheit erfuhr ich, dass das Kätzchen eine Therapiekatze war, die zusammen mit ihrer Katzenmama und einer Labradorhündin in Seniorenheimen tierunterstützte Therapie machte. Jetzt wurde mir natürlich klar, weshalb die kleine Samtpfote so besonders zärtlich war, verschmust und sich mit Streicheleinheiten verwöhnen ließ - sie war es gewohnt! Frank Ammermann_pixelio.de Durch meine Hilfe und die mir zugelaufene Katze habe ich inzwischen eine Freundin gewonnen, nette Menschen kennengelernt und - die Therapie mit Tieren, eine wunderbare Arbeit, die Zukunft hat. Ursula Beckert Österliches Kunsthandwerk Im gemütlichen Ambiente des Heimathauses Senne, Klashofstraße 81, Bielefeld-Senne, wird am 10. und 11. März wieder österliches und frühlingshaftes Kunsthandwerk angeboten. 14 Aussteller zeigen die Ergebnisse ihrer ideenreichen künstlerischen Tätigkeit, um die Besucher auf den Frühling einzustimmen. Einigen Kunsthandwerkern kann man bei der Anfertigung ihrer Produkte über die Schulter schauen. Neben frühlingshafter Floristik, Blaudruck und dekorativ gestalteten und bemalten Eiern werden Osterhasen aus Mohair, Tischwäsche, Schmuck, Gesticktes, Grußkarten, Bilder, Geschenkschachteln und vieles mehr zu sehen sein. Der Glasbläser zeigt wieder seine ansprechenden filigranen Kunst-Objekte. Im Außenbereich werden den Besuchern handgearbeitete Körbe, Honig-Erzeugnisse und leckeres Feingebäck angeboten. Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen bestens gesorgt. Der Kulturkreis Senne e.v. lädt herzlich zu dieser Veranstaltung im Heimathaus Senne (Rüschenpöhlers Hof), Klashofstr. 81, Bielefeld ein, die am Samstag, dem 10. März 2012 von Uhr Uhr und am Sonntag, dem 11. März 2012 von Uhr Uhr geöffnet sein wird. Der Eintritt ist frei. Unterwegs zu mehr Gesundheit TEUTO VitalWanderWelt: Innovatives Fitnessprogramm im Land der Ideen Experten aus NRW machten sich am Konferenztag in der diesjährigen Gastgeber-Stadt Halle Gedanken darüber, wie man die Wanderwege und den Teutoburger Wald für den Tourismus noch attraktiver gestalten kann. Welche Zukunftschancen neue Angebote für einen gesunden Urlaub bieten, darüber diskutierten Experten auf der Fachtagung am 12. Januar. Der Teutoburger Wald Tourismus hat gemeinsam mit dem Herz- und Diabetes Zentrum NRW und neun Kur- und Gesundheitsorten in OWL das innovative Urlaubsmodell entwickelt. Der Teutoburger Wald ist gesund. Schon lange schätzen die Menschen die Urlaubsregion als Heilgarten Deutschlands, aber auch als lohnendes Ziel zum Wandern und Radfahren. Ein einmaliges Urlaubsmodell macht den Weg zu mehr Fitness noch komfortabler: Mit der TEUTO VitalWanderWelt können auch untrainierte oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen einen aktiven Urlaub genießen und ihn ganz bequem mit Pauschalreisen zu den Themen Vorbeugen, Therapie und Aktiv gestalten. Für die Urlauber sind spezielle VitalWanderWege markiert und mit Erlebnisstationen ausgerüstet worden. Besonderes Plus: Wer beispielsweise an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet, der kann sich unterwegs mit Hilfe moderner Telemedizin von Fachleuten unter die Lupe nehmen lassen. Diese Idee stammt aus dem Institut für angewandte Telemedizin (IFAT) des Herz- und Diabetes-Zentrums in NRW in Bad Oeynhausen. Wer mehr darüber wissen möchte: Teutoburger Wald Tourismus, Jahnplatz 5, Bielefeld Tel.: , Fax Paula Lennartz

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