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1 Handwerkskammer für München und Oberbayern HWK Akademie für Unternehmensführung %HWULHEVZLUWGHV+DQGZHUNV %HJOHLWPDWHULDOI UGHQ8QWHUULFKW herausgegeben von der Akademie für Unternehmensführung im Handwerk der Handwerkskammer für München und Oberbayern Testfragen Stand 03/05

2 ,QKDOWVYHU]HLFKQLV 67(8(55(&+7 (8%,11(10$5.7 ),1$1=,(581* $5%(,765(&+7.267(15(&+181*(5)2/*63/$181* 35,9$75(&+7±g))(17/,&+(65(&+7 92/.6:,576&+$)7 *(6(7=/,&+(.5$1.(19(56,&+(581* *(6(7=/,&+(81)$//9(56,&+(581* 5(17(19(56,&+(581* 0,7$5%(,7(5)h+581*81'$86:$+/ $5%(,76925%(5(,781* 3(56g1/,&+.(,76(17:,&./81* 0$5.(7,1* (17/2+181* %,/$1=$1$/<6( 6&+:$&+67(//(1$1$/<6( $/7(5681'5,6, *( 4

3 67(8(55(&+7.XUW%LHGHUPDQQ1HXSHU 1. Der Elektromeister Klaus E., der von seinem Onkel EUR erbte und das Geld bei seiner Bank auf einem privaten Sparbuch anlegte, erhält hierauf pro Jahr EUR an Zinsen gutgeschrieben. Herr E a) braucht auf die Zinsen keine Einkommensteuer zu entrichten, da sie aus Erbvermögen stammen, das nicht der Einkommensteuer unterliegt. b) muß die Zinsen in seiner jährlichen Einkommensteuererklärung angeben. c) ist der Meinung, daß die Zinsen nicht der Einkommensteuer unterliegen, da die Zinsbesteuerung gänzlich verfassungswidrig ist. d) glaubt, daß er die Zinsen nur zum Teil in seiner Einkommensteuererklärung anzugeben brauche, da es alle so machen. e) meint, einer Angabe der Zinsen in der Einkommensteuererklärung bedarf es nicht, da die Bank ja ohnehin eine Zinssteuer einbehalte und an das Finanzamt abführe und damit alles erledigt sei. 2. Nach Abschluß seines Studiums zum Betriebswirt (HWK) macht sich der Malermeister Bernhard M. in der Form eines Einzelunternehmens selbständig. Herr M., der bisher als Arbeitnehmer tätig war, fährt einen 6 Jahre alten PKW, den er seinerzeit neu für EUR gekauft hatte. Er nutzt den PKW, der zum Zeitpunkt der Geschäftseröffnung noch einen Marktwert von EUR hat, nunmehr ausschließlich für seinen Malereibetrieb. Eine Rechnung über den damaligen PKW-Kauf hat Herr M. nicht mehr. Er ist der Auffassung, daß er a) den PKW in seinem Betrieb nicht abschreiben kann, da er keine Rechnung mehr besitzt. b) den PKW nur dann in seinem Betrieb abschreiben kann, wenn er sich vom damaligen Verkäufer eine Zweitschrift der Rechnung geben läßt. c) den PKW deswegen nicht abschreiben kann, da das Finanzamt Abschreibungen nur von neuen PKW`s zuläßt. d) sich für den Zeitpunkt der Übernahme des PKW in den Betrieb einen Eigenbeleg mit den notwendigen Angaben, insbesondere mit dem Marktwert von EUR erstellen und hiervon die gesetzliche Absetzung für Abnutzung (AfA) vornehmen kann. e) den PKW in seinem Betrieb nicht mehr abschreiben darf, da er bereits abgeschrieben ist (6 Jahre alt!) 3. Die Schneidermeisterin und Betriebswirtin (HWK) Claudia S., Inhaberin einer gut gehen-den Schneiderei, fährt von Augsburg, dem Sitz ihres Betriebs, für 2 Tage zur Modemesse nach München. Dort war sie mehrmals alleine in Restaurants beim Essen. Laut den Gasthausrechnungen betragen die Essensaufwendungen insgesamt 174 EUR (netto 150 EUR + 24 EUR MWSt). Claudia S. ist der Auffassung, daß sie als Betriebsausgabe in ihrer Buchführung a) neben den gesetzlich zugelassenen Pauschbeträgen für Verpflegungsmehraufwendungen zusätzlich auch 80 % von 150 EUR = 120 EUR abziehen kann, da es sich dabei um Geschäftsessen gehandelt habe. b) insgesamt 80 % von 150 EUR = 120 EUR abziehen darf, da die Reise nach München betrieblicher Natur war. c) die Essensaufwendungen bis zur Höhe der gesetzlich zugelassenen Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen abziehen darf. d) nichts abziehen darf, da Essen Privatsache sei (der eine ißt mehr, der andere weniger). e) den vollen Nettobetrag von 150 EUR abziehen kann, da sie den Betrag schließlich auch ausgegeben habe. 4. Der bisher als Arbeitnehmer tätige Elektromeister Werner Z. möchte sich in der Rechtsform einer GmbH (Z. soll Alleingesellschafter sein) selbständig machen. Er hat gehört, dass a) GmbH`s bis zu einem Jahresgewinn von EUR keine Buchführung machen brauchen. b) GmbH` s bei der Gewerbesteuer einen Freibetrag von EUR bekommen. c) Existenzgründer, die sich in der Form einer GmbH selbständig machen, 10 Jahre beim Finanzamt steuerfrei sind. 5

4 d) Alleingesellschafter einer GmbH, die gleichzeitig deren Geschäftsführer sind, ihr Gehalt bei der GmbH steuerlich absetzen können und sie erheblich Gewerbesteuer sparen. e) GmbH' s in den ersten Jahren laut EU-Verordnung von der Umsatzsteuer befreit sind. 5. Der 65 Jahre alte Installationsmeister Konrad S. übergibt unentgeltlich seinen Betrieb (Einzelunternehmen) an seinen Sohn Thomas. Der Betrieb hat einen Marktwert von etwa 1 Mio EUR. Die Übergabe des Betriebs a) ist schenkungssteuerfrei, da Betriebe aus Gründen der Mittelstandsförderung völlig von der Schenkungssteuer befreit sind. b) ist mit einem Pauschsteuersatz von 2 % schenkungssteuerpflichtig. c) unterliegt grundsätzlich der Schenkungssteuer unter Berücksichtigung der entsprechenden Steuervorteile ( EUR Freibetrag, Ansatz mit 60 %). d) völlig schenkungssteuerfrei, wenn Thomas S. heiratet (Förderung der Ehe und Familie nach Art. 6 Grundgesetz). e) unterliegt einem gespaltenen Schenkungssteuersatz (die ersten EUR kosten 10 %, der darüber hinausgehende Betrag 20 %). 6. Maurermeister Josef M., Inhaber eines kleinen Baugeschäftes, beschäftigt seine Ehefrau im Büro als Buchhalterin im Rahmen eines Ehegattenarbeitsverhältnisses (Fremdvergleich ist erfüllt). Herr M. ist der Meinung, daß a) er seiner Ehefrau als Monatsgehalt im Höchstfall EUR zahlen darf. b) er seiner Ehefrau Montag und Dienstag freigeben muß. c) er in seiner Buchführung als Gehalt einen Betrag abziehen darf, den er auch einer fremden Buchhalterin zahlen müßte (eine feste Höchstgrenze gibt es nicht). d) er seine Ehefrau bei sich in der Firma überhaupt nicht beschäftigen darf. e) er seine Ehefrau nur so lange bei sich beschäftigen darf, bis sich eine fremde Buchhalterin findet. 7. Welche Aufwendungen müssen nach 4 Abs.7 EStG einzeln und getrennt von den sonstigen Betriebsausgaben aufgezeichnet werden? a) Aufwendungen für die Bewirtung von Geschäftsfreunden. b) Mietaufwendungen c) Personalkosten. d) Betriebssteuern e) Kraftfahrzeugkosten 8. Wohin muss sich ein Arbeitnehmer wenden, wenn er ein im Laufe des Kalenderjahres geborenes Kind auf der Lohnsteuerkarte eintragen will? a) Finanzamt b) Landratsamt c) Handwerkskammer d) Arbeitgeber unter Vorlage der Geburtsurkunde e) Gemeinde 9. Die Ehefrau eines am tödlich verunglückten Handwerksmeisters beantragt die Ausstellung einer Lohnsteuerkarte für das Kalenderjahr Die Ehe war kinderlos geblieben. In welche Steuerklasse ist die Ehefrau und nunmehrige Witwe für 2003 einzustufen? a) I b) II c) III d) IV e) VI 10. Welche der aufgeführten Personen bzw. Personengruppen sind in der genannten Eigenschaft nie Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes? a) Gesellschaft des bürgerlichen Rechts b) Gesellschafter einer GmbH c) Kommanditgesellschaft 6

5 d) Offene Handelsgesellschaft e) Gesellschaft mit beschränkter Haftung 11. Ein Unternehmer liefert eine Ware mangelhaft, weshalb der Unternehmer (selbständiger Elektromeister) 10% vom Rechnungsbetrag abzieht. Welche Behandlung ist richtig? a) Der Kunde berichtigt den Vorsteuerabzug, weil eine Minderung des Einkaufsentgelts vorliegt. b) Der Kunde hält stets die in der Einkaufsrechnung ausgewiesene Umsatzsteuer für abzugsfähig. c) Der Kunde mindert den Vorsteuerabzug nicht, da er die Zahlung als Schadenersatz versteht. d) Der Unternehmer ändert seine Besteuerung aus dem vollen Rechnungsbetrag nicht, da er die Zahlung als Strafe betrachtet. e) Der Unternehmer zieht die Vorsteuer ab mit der Begründung, dass der Kunde an ihn eine sonstige Leistung (Duldung des Mangels) gegen Entgelt erbracht hat. 12. Ein Schreinermeister kauft im Grosshandel eine Bohrmaschine für brutto 90 EUR und einen dazu gehörenden Bohrsatz für brutto 15 EUR. Er erhält einen Zahlungsbeleg über 105 EUR, lediglich versehen mit dem Vermerk, dass in dem Betrag 16% Umsatzsteuer enthalten sind. Welche der folgenden Antworten ist richtig? a) Der Schreinermeister darf aus dem Beleg die Vorsteuer herausrechnen, weil eine Grosshandelsfirma immer umsatzsteuerpflichtig ist. b) Der Schreinermeister darf aus dem Beleg die Vorsteuer herausrechnen, weil der Steuersatz in % angegeben ist. c) Der Schreinermeister darf aus dem Beleg die Vorsteuer nur dann herausrechnen, wenn sein Jahresumsatz EUR nicht übersteigt. d) Der Schreinermeister darf aus dem Beleg keine Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen, weil der Bruttobetrag mit 105 EUR die 100 EUR-Grenze überschreitet. e) Der Schreinermeister darf aus dem Beleg Vorsteuer herausrechnen und beim Finanzamt geltend machen, weil sowohl der Bruttobetrag für die Bohrmaschine als auch der Bruttobetrag für den Bohrsatz die 100 EUR-Grenze nicht übersteigt. 13. Der Elektromeister Gerhard Schröter (Einzelunternehmer) hat bei seiner Hausbank ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung diverser Investitionen in Höhe von EUR zu einem Zinssatz von 10% aufgenommen. Im Rahmen seiner Buchführung zieht er die Zinsen für das Darlehen als Betriebsausgaben ab. Bei der Ermittlung des gewerbesteuerlichen Gewerbeertrages a) muss er die gesamten Zinsen dem Gewinn wieder zurechnen. b) muss er die Zinsen zur Hälfte dem Gewinn wieder zurechnen. c) kann er die gesamten Zinsen gewerbesteuermindernd behandeln. d) muss er die Zinsen in eine 40%ige Ansparrücklage einbuchen. e) kann er für die Zinsen die 20%ige Sonderabschreibung für Mittelstandsbetriebe geltend machen. 14. Wann kann ein Einzelunternehmer Reisekosten für Geschäftsreisen in seiner steuerlichen Gewinnermittlung geltend machen? a) Überhaupt nicht, weil nur Arbeitnehmer Reisekosten geltend machen können. b) Wenn er für seine Firma unterwegs ist und dabei Ausgaben gegen Beleg hat. c) Wenn er von seiner Firma mindestens 30 km entfernt ist und dabei einen geschäftlichen Termin zu erledigen hat. d) Wenn er vor Antritt der Reise mit einem Kunden einen geschäftlichen Termin vereinbart hat und diese Vereinbarung ("betriebliche Gründe") dem Finanzamt nachweist. e) Wenn er vorübergehend von seiner Wohnung und seinem Betrieb entfernt betrieblich tätig ist. 15. Die Bau-Fix-GmbH hat für EUR zuzüglich 16% USt eine Maschine gekauft (betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 10 Jahre). Die GmbH darf hinsichtlich der Absetzung für Abnutzung (AfA) für diese Maschine 7

6 a) mit der linearen AfA beginnen und ab dem 4. Jahr zur degressiven AfA wechseln (Restwertproblem). b) mit der degressiven AfA beginnen und ab einem der Folgejahre zur linearen AfA wechseln. c) wiederholt zwischen degressiver und linearer AfA wechseln. d) überhaupt nicht zwischen den AfA-Methoden wechseln. e) mit der linearen AfA beginnen und muss dann zur degressiven AfA wechseln (Restwertproblem). 16. Der selbständige Optikermeister Franz Beckenbrauer zahlt seiner bei ihm als Buchhalterin beschäftigten Ehefrau neben dem regulären Monatslohn von EUR noch eine monatliche pauschale Fehlgeldentschädigung von 16 EUR (die Ehefrau führt auch die Firmenkasse). Welche der folgenden Antworten ist richtig? a) Die Zahlung einer Fehlgeldentschädigung an Ehefrauen ist unzulässig, nur fremde Arbeitnehmer können diese erhalten. b) Die Fehlgeldentschädigung gehört nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. c) Die Zahlung der Fehlgeldentschädigung gehört zum Arbeitslohn und unterliegt der Steuerklasse VI. d) Die Fehlgeldentschädigung ist nur dann lohnsteuerfrei, wenn die Ehefrau dem Finanzamt nachweist, dass in der Kasse Fehlbeträge aufgetreten sind. e) Die Fehlgeldentschädigung setzt voraus, dass die Ehefrau Mitunternehmerin des Betriebs ist. 17. Der Gesellschafter-Geschäftsführer einer Ein-Mann-GmbH ist sich unschlüssig, ob er den Gewinn der GmbH ausschütten soll oder nicht. Welche der folgenden Überlegungen, die er dazu im Hinblick auf seine Situation anstellt, ist zutreffend? a) Der Körperschaftsteuersatz beträgt sowohl für ausgeschüttete als auch für nicht ausgeschüttete Gewinne 25% (für das Jahr 2003 beträgt der Körperschaftsteuersatz 26,5%). b) Ausgeschüttete Gewinne sind bei der GmbH körperschaftsteuerfrei, da sie beim Gesellschafter der Einkommensteuer unterliegen (Verbot der Doppelbesteuerung). c) Der Körperschaftsteuersatz beträgt einheitlich 30%, wobei die Körperschaftsteuer auf die persönliche Einkommensteuer des Gesellschafters wieder angerechnet wird (neue Rechtslage, gültig ab dem Jahr 2002). d) Die Gewinne von Handwerks-GmbHs sind körperschaftsteuerfrei (Förderung des Mittelstands). e) Gewinne von GmbHs unterliegen erst ab dem Überschreiten einer sog. Null-Zone von jährlich EUR der Körperschaftsteuer, und dann einheitlich mit 25%. 18. Herr A. legt gegen seinen Einkommensteuer-Bescheid, aus dem sich eine Nachzahlung von EUR ergibt, Einspruch ein. Welche der folgenden Aussagen hierzu ist richtig? a) Mit der Einlegung des Einspruchs ist die Verpflichtung zur Entrichtung der Nachzahlung automatisch auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. b) Mit der Einlegung des Einspruchs ist die Verpflichtung zur Entrichtung der Nachzahlung nicht automatisch ausgesetzt. c) Über die Frage, ob Herr A. die EUR zahlen muss, entscheidet allein der Gemeinderat seines Wohnorts. d) Wenn Herr A. eine Stundung der EUR erreichen will, muss er zuvor bei der Handwerkskammer (öffentliche Körperschaft) eine Kaution von 20% = EUR hinterlegen. e) Die Nachzahlung der EUR wird nur dann gestoppt, wenn er dem Finanzamt nachweist, dass er kein Geld hat. 19. Der angestellte Optikermeister Oliver Kann hat sich bei der Handwerkskammer für den Lehrgang zum "Betriebswirt (HWK)" angemeldet. Die Kosten für den Lehrgang kann er einkommensteuerlich a) nur dann absetzen, wenn er die Prüfung besteht. b) bereits vor Lehrgangsbeginn im Wege einer steuermindernden Ansparrücklage geltend machen. c) in Höhe der gesetzlichen Pauschale von EUR gemäß dem "Meister-Bafög" beim Finanzamt geltend machen. 8

7 d) in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen, abzüglich Erstattungen von Dritter Seite, geltend machen. e) in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen geltend machen, wobei Erstattungen von dritter Seite ausser Betracht bleiben. 20. Bei Herrn Draublinger, Inhaber einer als Einzelunternehmen geführten Sanitärinstallation, führt das Finanzamt eine steuerliche Beriebsprüfung durch. Der Prüfer weiss, dass Herr D. ein privates Sparbuch besitzt. Der Prüfer bittet Herrn D. um Vorlage des Sparbuches. Welche der folgenden Antworten ist richtig? a) Herr D. muss dem Prüfer das Sparbuch aushändigen. b) Der Prüfer darf das Sparbuch nicht verlangen, er muss sich wegen einer Kopie an die Bank wenden. c) Herr D. braucht das Sparbuch nicht auszuhändigen, da der Prüfer lediglich den Betrieb prüft (es heisst ja Betriebsprüfung!) und nicht die privaten Verhältnisse. d) Herr D. braucht dem Prüfer lediglich eine Kopie des Sparbuchs zu geben, nicht jedoch das Original. e) Herr D. braucht dem Prüfer das Sparbuch nur dann zu geben, wenn die Sparzinsen den Sparerfreibetrag von EUR übersteigen. 21. Der bisher angestellte Betriebswirt (HWK) Edmund Streuber macht sich als Einzelunternehmer selbständig. In seiner Privatwohnung befindet sich ein gut erhaltenes, ca.8 Jahre altes Bücherregal, das er künftig in seinem Betrieb verwenden wird. Das Regal hatte er damals für 2000 DM gekauft. Die Rechnung besitzt er nicht mehr. Der derzeitige Marktwert des Regals liegt bei ca. 200 EUR. Streuber kann das Regal bei der Ermittlung seiner gewerblichen Einkünfte a) nicht abschreiben, da er die Rechnung nicht mehr besitzt. b) in Höhe der Sonderabschreibung von 20% aus 200 EUR gemäss 7g EStG abschreiben. c) in Höhe von 200 EUR im Jahr des Beginns der betrieblichen Nutzung als Betriebsausgabe absetzen. d) lediglich linear abschreiben. e) lediglich degressiv abschreiben. 9

8 (8%,11(10$5.7 +HOPXW6FKHQNHO 1. Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Das Europäische Parlament a) nimmt die gemäß der demokratischen Tradition typischen gesetzgeberischen Aufgaben wahr. b) wird unmittelbar von der EG-Kommission gewählt. c) hat entgegen dem allgemeinen demokratischen Verständnis keinerlei Mitgestaltungsbefugnisse bei der Verabschiedung des EG-Haushalts. d) hat generell die Gesetzgebungsinitiative ( Motor der EG-Politik ). e) hat im wesentlichen Mitwirkungs- und Kontrollbefugnisse. 2. Welche der folgenden Aussagen ist IDOVFK" Die Außenstellen der GBA Bayern - Gesellschaft für EG-Binnenmarkt und Außenwirtschaftsbeziehungen des Bayerischen Handwerks mbh a) haben die Aufgabe, bayerische Handwerksbetriebe an neue Märkte heran zu führen b) bestehen nur in EG-Ländern c) sind bei der Bewältigung von Grenzformalitäten behilflich d) können bei Bedarf auf die in den Produkt- und Leistungsdatenbanken des bayerischen Handwerks erfaßten Betriebe zurückgreifen und dadurch evtl. Auftragsvermittlung betreiben e) werden in den Anlaufjahren vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr gefördert. 10

9 ),1$1=,(581* +DQV:LPPHU 1. Welche der nachfolgenden Aussagen ist richtig? Durch den Einsatz von Leasing a) ergibt sich für den Leasingnehmer - im Falle des Operate-Leasing - der Nachteil, daß das Investitionsrisiko in vollem Umfang bei ihm verbleibt. b) entsteht für den Leasingnehmer ein Vorteil darin, daß ein Investitionsgegenstand auch dann beschafft werden kann, wenn das notwendige Kapital nicht oder nur zu sehr ungünstigen Bedingungen aufgenommen werden kann. c) wird - im Fall des indirekten Leasing - ein Vertragsverhältnis unmittelbar zwischen Hersteller und Leasingnehmer geschaffen. d) ergibt sich für den Leasingnehmer - im Falle des Finanzierungsleasing - der Vorteil, jederzeit das Mietverhältnis auflösen zu können, um seinen Betrieb an den technischen Fortschritt anzupassen. e) kann - im Fall des Operate-Leasing - ein verdecktes Ratenkaufvertragsverhältnis zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer entstehen. 2. Welche der nachfolgenden Aussagen ist richtig? Die Absicherung eines Kredites kann erfolgen durch a) die Übernahme einer selbstschuldnerischen Bürgschaft durch die zuständige Kreditgarantiegemeinschaft. b) Realsicherheiten, deren wichtigste Formen Bürgschaften und Garantien darstellen. c) Sicherungsübereignung von im Betrieb befindlichen Maschinen. d) Personalsicherheiten, deren wichtigste Form die Garantie darstellt. e) die Bestellung von Grundpfandrechten, bei denen auf eine notarielle Beurkundung verzichtet werden kann (Kostenvorteil). 3. Welche der folgenden Aussagen ist richtig Deinvestition lässt sich beschreiben: a) Absatz bzw. Leistungsverwertung durch Freisetzung der in konkreten Werten gebundenen finanziellen Mitteln b) Beschaffung von konkreten Werten durch Verausgabung finanzieller Mittel c) Beschaffung finanzieller Mitteln gleich welcher Herkunftsart d) Umwandlungsprozeß von Geldform in Sachform und dessen Absatz bzw. Leistungsverwertung e) Innenbetriebliche Kapitalbindung- und Freisetzung im Umsatzprozeß 3HWHU+DJHQ 4. Bei der Berechnung der notwendigen Kontokorrentlinie gilt: a) Der Bedarf muss für ein halbes Jahr festgelegt werden b) Bei der Einzelunternehmung muss die Privatentnahme grundsätzlich nicht berücksichtigt werden. c) Bei der GmbH muss die Privatentnahme berücksichtigt werden d) Beim Einzelunternehmen und bei Personengesellschaften muss nur die Privatentnahme berücksichtigt werden. e) Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften müssen die Privatentnahme und der betriebliche Bedarf berücksichtigt werden. 11

10 5. Der Kontokorrentkredit ist seitens der Bank kündbar: a) Grundsätzliche nur mit einer halbjährlichen Frist. b) Nur zum Jahresende. c) Überhaupt nicht. d) Täglich. e) Nur mit einer Frist von 10 Tagen. 6. Die Kapitalerträge bei der Kapitallebensversicherung sind nach neuem Recht zu besteuern. Wie wirkt sich dies auf das Finanzierungsmodell von Lebensversicherungen plus Darlehensvertrag aus? a) Überhaupt nicht b) Die Tilgung des Darlehens wird dadurch nicht beeinträchtigt. c) Die Tilgungsleistung für das Darlehen, aus der Ablaufzahlung der Lebensversicherung, wird um die Besteuerung geschmälert. d) Die Kapitalerträge werden bei dieser Kombination nicht versteuert. e) Eine Kombination von Lebensversicherung und Darlehensvertrag ist nach neuem Recht nicht möglich. 7. Warum muss der Grundsatz der Fristenkongruenz eingehalten werden? a) Weil anders eine Finanzierung bei der Bank nicht möglich ist b) Damit die Abschreibungsdauer nach Steuertabellen und Darlehenslaufzeit immer übereinstimmen. c) Damit die Finanzierung nicht teuerer wird als notwendig. d) Damit bei nicht kongruenter Finanzierung der Spielraum im kurzfristigen Bereich nicht unnötig belastet wir und die Zinskosten nicht höher sind als notwendig. e) Weil der Kauf einer Maschine immer eine langfristige Finanzierung erfordert. 8. Bei der Absicherung eines Darlehens mittels Immobilien gilt: a) Diese Absicherung gilt für die Bank als dauerhaft werthaltig, so wie es bei Vertragsabschluß vereinbart wurde b) Die Immobilie wird seitens der Bank in Zeitabständen neu bewertet. Bei sinkendem Wert wird damit der Finanzierungsrahmen eingeschränkt. c) Die Bank muss das Wertgutachten eines öffentlich bestellten Gutachters anerkennen. d) Eine einmal gegebene Zusage des Kontokorrentrahmens muss auch bei sinkenden Sicherheiten aufrechterhalten werden. e) Gewerbeimmobilien werden grundsätzlich höher bewertet als privat genutzte. 12

11 $5%(,765(&+7 0LFKDHO0LWVFK 1. Wie hoch ist der Mindesturlaubsanspruch pro Jahr nach dem Bundesurlaubsgesetz? a) 20 Werktage b) 24 Werktage c) 30 Arbeitstage d) 25 Arbeitstage e) 36 Werktage 2. Wie lange hat der Arbeitnehmer bei lang andauernder Erkrankung Zeit, den Urlaubsanspruch geltend zu machen und einzubringen? a) des Kalenderjahres b) des folgenden Kalenderjahres c) ohne zeitliche Begrenzung d) des folgenden Kalenderjahres e) des folgenden Kalenderjahres 3. Welcher Zeitraum ist einzuhalten, wenn eine außerordentliche (fristlose) Kündigung ausgesprochen werden soll? a) Innerhalb von 2 Wochen seit Kenntnis der für die Kündigung maßgebenden Tatsachen b) Innerhalb von 3 Wochen seit Kenntnis der für die Kündigung maßgebenden Tatsachen c) Innerhalb von 3 Jahren seit Kenntnis der für die Kündigung maßgebenden Tatsachen d) Ohne jede zeitliche Begrenzung e) Unverzügliche Kündigungserklärung 4. Welche Aussage zur Schriftform im Arbeitsverhältnis ist zutreffend? a) Arbeitsverträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit stets der Schriftform b) Lediglich Arbeitsverträge von geringfügig Beschäftigten bedürfen der Schriftform c) Lediglich Arbeitsverträge von geringfügig Beschäftigten bedürfen nicht der Schriftform d) Zum Schutz der Arbeitnehmer ist die Schriftform für alle Arbeitsverträge mit Ausnahme der leitenden Angestellten vorgesehen e) Die Befristung eines Arbeitsvertrages bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform 5. In welchem Fall endet das Arbeitsverhältnis automatisch, ohne daß es einer weiteren rechtsgeschäftlichen Erklärung bedarf? a) Tod des Arbeitgebers b) Betriebsübergang c) Insolvenz d) Zulässige Befristung e) Streik 13

12 6. Wie hoch ist das gesetzliche Urlaubsentgelt, also die fortgezahlte Arbeitsvergütung für die Urlaubszeit? a) Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten 13 Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsentgelts. b) Der Arbeitnehmer erhält für die Urlaubszeit nur das zusätzliche Urlaubsgeld. c) Der Arbeitnehmer erhält die Vergütung, die er erhalten würde, wenn er anstelle des Urlaubs arbeiten würde. d) Wenn mit dem Arbeitnehmer Stundenlohn und nur die Bezahlung tatsächlich geleisteter Arbeit vereinbart ist, erhält der Arbeitnehmer nach dem Grundsatz ohne Arbeit kein Lohn kein Urlaubsgeld. e) Während des Urlaubs erhält der Arbeitnehmer nun den gesetzlichen Mindestlohn. 7. Der Arbeitgeber schließt mit dem Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag, mit dem das Arbeitsverhältnis beendet wird. Darin erklärt der Arbeitnehmer auch den Verzicht auf bestimmte Ansprüche. Welcher Verzicht ist unwirksam? a) Der Arbeitnehmer verzichtet auf das zusätzliche Urlaubsgeld. b) Der Arbeitnehmer verzichtet auf Abgeltung des noch nicht erhaltenen gesetzlichen Mindesturlaubs. c) Der Arbeitnehmer verzichtet auf die Auszahlung seiner 190 Überstunden. d) Der Arbeitnehmer verzichtet auf die Abfindung von I UGHQ9HUOXVW seines Arbeitsplatzes. e) Der Arbeitgeber verzichtet auf Einhaltung des nachträglichen Wettbewerbsverbotes durch den Arbeitnehmer. 8. Verschiedene gesetzliche Regelungen sichern den Arbeitnehmer vor Zugriffen von Gläubigern auf den Arbeitslohn und schützen damit seine Existenz. Welche Aussage zur Lohnsicherung ist zutreffend? a) Ein Arbeitgeber, dem durch grob fahrlässiges Verschulden des Arbeitnehmers bei dessen Arbeit ein Schaden entstanden ist, kann seine Schadensforderung nur gegen den pfändbaren Teil des Lohnes aufrechnen. b) Ein Arbeitnehmer kann zur Finanzierung seines Neuwagens nur seinen gegenwärtigen Monatslohn, nicht aber den Lohn für die folgenden Monate an die Bank abtreten. c) Ein Arbeitnehmer kann zur Finanzierung seines Neuwagens seinen Lohn an die Bank abtreten, soweit er den tariflichen Mindestlohn übersteigt. d) Der Lohnanspruch des Arbeitnehmers ist grundsätzlich dem Zugriff Dritter entzogen und damit unpfändbar. e) Der Lohnanspruch des Arbeitnehmers ist nur insoweit zur Pfändung durch Dritte frei, als Zuschläge, zusätzlich Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt oder sonstige zusätzliche Zu- wendungen zum Grundlohn gepfändet werden (sog. pfändungsfreie Beiträge). 14

13 9. Der Arbeitnehmer hat bei seiner Arbeit durch leichte Fahrlässigkeit einen Zusammenbruch des Computernetzes seines Arbeitgebers verursacht und dadurch einen Schaden für den Arbeitgeber in Höhe von DQJHULFKWHW+DIWHWGHU Arbeitnehmer? a) Ja, weil der Arbeitnehmer für jeden Schaden, den er anrichtet, haftet. Die Haftung ist aber auf den pfändbaren Teil des Lohnes begrenzt. b) Ja, weil der Arbeitnehmer als Softwareprogrammierer mit seinem Bruttomonatslohn von EHUHLWVHLQHQÄ5LVLNR]XVFKODJ³HUKDOWHQKDW c) Nein, weil der Arbeitnehmer grundsätzlich für Schäden, die er bei der Arbeit verursacht, nicht haftet; ausgenommen ist eine vorsätzliche Schädigung des Arbeitgebers. d) Nein, weil die Haftung des Arbeitnehmers bei diesem Verschuldensgrad entfällt. e) Nein, weil er sich nicht um eine sog. gefahrgeeignete Arbeit handelt. Nur bei risikoreichen Tätigkeiten entfällt bzw. reduziert sich die Haftung. 10. Eine Besonderheit des Tarifvertrages besteht darin, dass die Tarifvertragsparteien in Tarifverträgen Rechtsnormen schaffen können, die unmittelbar und zwingend die einzelnen Arbeitsverhältnisse regeln. In welchem der nachfolgenden Fälle gelten die einschlägigen Tarifverträge für das Verhältnis zwischen dem Arbeitnehmer N und dem Arbeitgeber G zwingend und unmittelbar? a) Die Tarifverträge für die Branche, zu der der Betrieb des G gehört, gelten zwingend für das Arbeitsverhältnis zwischen N und G, wenn der Arbeitgeber seinen Sitz im Geltungs- bereich der Tarifverträge hat. b) N kann allein durch seinen Betritt zur Gewerkschaft die tariflichen Rechte, die die einschlägigen Tarifverträge gewähren, erzwingen. c) Wenn für die Branche Tarifverträge existieren, sich also Arbeitgeberverband und Gewerkschaft geeignet haben, gelten die Tarifverträge automatisch für die ganze Branche. Gibt es für die Branche keinen Tarifvertrag, gilt das Gesetz. d) Die Tarifverträge kommen zur Anwendung, wenn G und N im Arbeitsvertrag auf das tarifliche Recht Bezug nehmen. e) Die einschlägigen Tarifverträge gelten, wenn für den Beruf des N Tarifverträge existieren 15

14 .267(15(&+181*(5)2/*63/$181* +HLQ]/LQGKRO] Hilfsmittel Taschenrechner 1. Gemeinkosten sind: a) immer als fixe Kosten anzusehen b) nur als variable Kosten zu betrachten c) nicht dem Produkt direkt zuzuordnen d) nur in der Sollkostenrechnung zu berücksichtigen e) nur in der Istkostenrechnung zu berücksichtigen 2. Folgende Daten sind bekannt: Ist-Materialgemeinkosten 1.560,-- Soll-Materialgemeinkostensatz 12% Fertigungsmaterial ,-- Ermitteln Sie das Ergebnis des Beschaffungsbereiches a) Kostenunterdeckung 187,20 b) Kostenunterdeckung 144,-- c) Kostenunterdeckung 120,-- d) Kostenüberdeckung 144,-- e) Kostenüberdeckung 187,28 3. Deckungsbeitrag ist: a) Einstandspreis +Gemeinkosten - Strukturkosten b) Der Umsatz, ab dem die Gewinnzone erreicht wird c) Verkaufspreis - Produktkosten d) Gesamtkosten - Produktkosten e) Verkaufspreis - Herstellkosten 4. Erstellen Sie den Soll-Ist-Vergleich für die Fertigungsstelle A unter Berücksichtigung folgender Daten. Fertigungslohn ,-- Ist-Fertigungsgemeinkosten ,-- Soll-Verrechnungssatz 240% Wie groß ist unter Beachtung der Vorzeichen - bzw. + die Abweichung? a) ,-- b) ,-- c) ,-- d)./ ,-- e)./ ,-- 5. Gegeben sind Artikel A B C Erlöse/ Stck 5,-- 10,-- 15,-- Produktkosten 3,-- 5,60,-- 6,-- Soll-Umsatz 300,-- 500,-- 600,-- Die Strukturkosten betragen Bei welchem Umsatz(in HUJLEWVLFKGHUBreak-even-point (BE)und wie hoch ist der Gewinn bei dem erzielten Sollumsatz? BE Gewinn a) 400,-- 250,-- b) 500,-- 400,-- c) 600,-- 100,-- d) 700,-- 200,-- e) 800,-- 300,-- 16

15 6. Ein Elektrounternehmen hat in seinem Bereich Handelswaren Erlöse in Höhe von EHLHLQHP:DUHQHLQVDW]YRQ XQGHandelswarengemeinkosten in Höhe von Wie hoch ist der Aufschlag und Abschlag und bei welchem Umsatz entsteht weder Gewinn noch Verlust? Aufschlag Abschlag (HSP) Mindestumsatz a) 233,33 % 70,00 % ,43 b) 200,00 % 48,50 % ,58 c) 245,50 % 84,36 % ,36 d) 158,68 % 76,18 % ,79 e) 268,29 % 68,25 % ,12 17

16 %HWULHEVDEUHFKXQJVERJHQ%$%±)DOOVWXGLH BAB siehe FallstBAB.xls Aufgaben: Wie hoch sind die Herstellkosten? ges Neufertigung Reparatur a) b) c) d) größer als kleiner als e) Wie hoch sind die Zuschläge auf Verwaltung und Vertrieb? Neufertigung Reparatur a) 12 % 18 % b) 17 % 11 % c) 13 % 17 % d) größer als 15 % kleiner als 12 % e) 20 % 25 % 3. Wie hoch ist der Handelswarenaufschlag? a) 100 % b) 50 % c) 64,6 % d) 70,4 % e) 20,3 % 4. Wie hoch ist der Handelswarenumsatz zu Selbstkosten? a) b) c) kleiner als d) e) größer als Wie hoch ist der Break-even-point im Handel (Stck)? a) kleiner als 500 Stück b) größer als 800 Stück c) 715 Stück d) 520 Stück e) 646 Stück 6. Wie hoch ist die Summe der Einzelkosten? Neufertigung Reparatur a) b) kleiner als c) d) kleiner als größer als e) Der Lohn bezieht sich auf einen Angestellten,wobei 1000 produktive Stunden veranschlagt sind, davon 600 in der Fertigung und 400 in der Reparatur, berechnen Sie die Stundensätze! a) 83,

17 b) 50,-- 60,-- c) 40,-- 30,-- d) 40,-- 20,-- e) 30,-- 30,-- 8. Wann entsteht ein Engpaß? Fertigung Reparatur a) kein Engpaß 500 Std. b) 600 Std. 400 Std. c) 300 Std. kein Engpaß d) kein Engpaß kein Engpaß e) 500 Std. 600 Std. 9. Berechnen Sie die Ges.Kosten einmal durch Addition der einzelnen Kosten in der Spalte E und dann durch Addition der Herstellkosten plus Zuschläge. a) ca ,-- b) ca c) ca d) ca e) ca Wie hoch ist in der Kostenstelle Reparatur Lohnumsatz auf Gesamtkostenbasis? a) ca ,-- b) ca c) ca d ca e) ca Wie sieht es aus wenn man mit o.g. Lohnstunden in der Kostenstelle Reparatur rechnet? Berechnen Sie die Zuschlagssätze! a) größer als 170% größer als 280 % kleiner als 40 % größer als 300 % b) o.m.o.vv 214 % o.m. mit V 227 % V m.m.o.v. 66 % V m.m.m.v. 294 % c) 161 % 270 % 70 % 180 % d) kleiner als 150 % kleiner als 200 % größer als 60 % etwa 290 % e) ca. 160 % ca. 300 % ca. 100 % ca. 280 % 19

18 12. Wie hoch sind die Deckungsbeiträge bei einem angenommenen Marktpreis des Stundensatzes von :LHKRFKLVWGHU0DUNWSUHLVEHLVollkostenkalkulation? a) DB -3,-- 1HXIHUWLJXQJ 43,-- 5HSDUDWXU b) etwa 30 " 40 " c) größer als 40 " kleiner als 20 " d) kleiner als 28 " größer als 40 " e) 25 " 25 " Wie hoch ist der BE-Point (Std.) bei einem Marktpreis(Stundensatz) von " Kommentar! Neufertigung Reparatur a) größer als 1351 Std. kleiner als 308 Std. b) 1251 Std. kleiner als 421 Std. c) kein Ergebnis 308 Std. d) größer als 1260 Std. 521 Std. e) 1370 Std. 576 Std. 20

19 35,9$75(&+7±g))(17/,&+(65(&+7 3HWHU6HON 1. Wann wird gegenüber einem Abwesenden eine schriftlich verfaßte Willenserklärung (= WE) wirksam? a) Wenn die WE so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, daß sie dieser unter gewöhnlichen Umständen zur Kenntnis nehmen kann, wobei unerheblich ist, ob er sie tatsächlich zur Kenntnis nimmt. b) Wenn der Empfänger vom Inhalt der WE Kenntnis nimmt. c) Wenn der Zugang der WE durch den Zusteller, z.b. durch den Postboten oder durch den Gerichtsvollzieher, bestätigt wurde. d) Mit Zugang der WE beim Empfänger in den für einen Zugang bestimmten Behältnissen, z. B. Haus- oder Türbriefkasten. e) Erst mit der persönlichen Übergabe der schriftlichen WE an den Empfänger oder dessen Vertreter, wobei es nur darauf ankommt, ob diese Kenntnis nehmen können, nicht aber, ob sie auch tatsächlich Kenntnis nehmen. 2. Welcher der folgenden Irrtumsfälle berechtigt nicht zur Anfechtung einer Willenserklärung wegen Irrtums? a) Eigenschaftsirrtum b) Inhaltsirrtum c) Rechtsfolgenirrtum d) Bedeutungsirrtum e) Erklärungsirrtum 3. Kann die Anfechtung einer Willenserklärung wegen Irrtums, arglistiger Täuschung oder widerrechtlicher Drohung eine Schadensersatzpflicht des Anfechtenden begründen? a) Ja, weil das Gesetz in jedem Fall der Anfechtung einer Willenserklärung eine Schadensersatzpflicht des Anfechtenden vorsieht. b) Nein, weil bei Anfechtung einer Willenserklärung, gleichgültig aus welchen Gründen, das Gesetz keine Verpflichtung zum Schadensersatz vorsieht. c) Eine Schadensersatzpflicht besteht bei der Anfechtung einer Willenserklärung, gleichgültig aus welchen Gründen, nur dann, wenn dem Anfechtenden ein Verschulden darüber nachzuweisen ist, daß er die Anfechtbarkeit verursacht hat. d) Eine Schadensersatzpflicht besteht nur bei Anfechtung der Willenserklärung wegen arglistiger Täuschung oder widerrechtlicher Drohung, nicht aber bei der Anfechtung wegen Irrtums. e) Eine Schadensersatzpflicht besteht nur bei Anfechtung der Willenserklärung wegen Irrtums. 21

20 4. Was versteht man unter einer unvollkommenen Verbindlichkeit? a) Zwischen den Vertragsparteien ist noch kein wirksamer Vertrag zustandegekommen, weil das Vertragsangebot der einen Partei von der anderen Partei noch nicht angenommen worden ist. b) Darunter versteht man die von einem Minderjährigen ohne Einwilligung seiner gesetzlichen Vertreter abgeschlossenen Rechtsgeschäfte, die ihm nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil bringen. c) Es handelt sich um Rechtsgeschäfte, bei denen das Gesetz zwar den Erwerbsgrund für empfangene Leistungen billigt, jedoch dem Anspruchsberechtigten nicht die Befugnis einräumt, seinen Anspruch gerichtlich durchzusetzen. d) Darunter versteht man das unbewußte Auseinanderfallen von Wille und Erklärung bei Abgabe einer Willenserklärung, was den Erklärenden zur Anfechtung seiner Willenserklärung wegen Irrtums berechtigt. e) Darunter versteht man das Auseinandergehen von Antrag und Annahme bei Vertragsverhandlungen, wenn die Willenserklärung einer Partei objektiv mehrdeutig ist (sog. versteckter Dissens). 5. Wie hoch ist im Privatrecht der gesetzliche Zinssatz, soweit nicht Verzugszinsen geltend gemacht werden? a) 5 % über dem Basiszinssatz nach 1 des Diskont-Überleitungsgesetzes vom 9. Juni b) 9 % über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank. c) Einheitlich 5 % sowohl für das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) als auch für das HGB (Handelsgesetzbuch). d) 4 % nach BGB, 5 % nach HGB bei beiderseitigen Handelsgeschäften. e) 5 % nach BGB, 7 % nach HGB bei einem Handelsgeschäft. 6. Was bewirkt der Annahmeverzug des Gläubigers? a) Der Schuldner wird von der Verpflichtung zur Leistung frei, wobei es im Gegensatz zum Gläubigerverzug auf ein Verschulden des Schuldners nicht ankommt. b) Der Gläubiger wird von der Verpflichtung zur Leistung frei, wobei es im Gegensatz zum Schuldnerverzug auf ein Verschulden des Gläubigers nicht ankommt. c) Dem Schuldner stehen ohne Rücksicht darauf, ob der Gläubiger seinen Verzug verschuldet hat, Schadensersatzansprüche bis zur Höhe des sog. Vertrauensschadens zu, nicht aber auch der Erfüllungsschaden. d) Der Schuldner hat während des Verzugs des Gläubigers nur mehr Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten, Ersatz der Aufwendungen, die ihm während des Gläubigerverzugs entstanden sind, kann er aber nur verlangen, wenn der Gläubiger seinen Verzug schuldhaft herbeigeführt hat. e) Der Schuldner hat während des Verzugs des Gläubigers nur mehr Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, nicht aber leichte Fahrlässigkeit zu vertreten, außerdem kann er Ersatz der Aufwendungen verlangen, die ihm während des Gläubigerverzugs entstanden sind, z. B die Kosten einer Aufbewahrung. 7. Ab beträgt nach neuem Recht die regelmäßige Verjährungsfrist für Ansprüche 3 Jahre. Kann diese Frist durch Vereinbarung der Vertragsparteien verlängert werden? a) Grundsätzlich nicht, nur in ganz besonderen Ausnahmefällen ist eine Verlängerung nach dem Grundsatz von Treu und Glauben im Rechtsverkehr möglich. b) Ja, aber nicht über eine Verjährungsfrist von 30 Jahren ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn hinaus. c) Nein, die 3-jährige Frist kann keinesfalls verlängert werden. d) Nur dann, wenn die Vertragsparteien Kaufleute im Sinne des HGB sind. e) Nur dann, wenn ein Gesetz die Verlängerung ausdrücklich zuläßt. 22

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